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		<title>WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 16:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht - aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel Aufmerksamkeit von den bezahlten Hütern der Demokratie genießt, nicht der Pläne dümmster — allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger Transparenz eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28227]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3-600x356.jpg" alt="wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" title="The trouble with WikiLeaks" width="600" height="356" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>[zum Vergrößern bitte anklicken.]</small></div>
<p>Man kann also, wie Kulturwissenschaftler <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolfgang-mueller-funk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wolfgang Müller-Funk">Wolfgang Müller-Funk</a> dies kürzlich im Ö1 <a href="http://oe1.orf.at/programm/261782" rel="nofollow" class="liexternal">Journal Panorama</a> tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie Judith Denkmayr eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/korrektiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Korrektiv">Korrektiv</a> eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt.<span id="more-28227"></span></p>
<p>Die präferierte Sichtweise sagt wenig über Wikileaks, aber einiges über den Standpunkt des Beobachters aus — man muss keineswegs in einer Amish-Siedlung aufgewachsen sein, um das von Analogue Natives empfundene Unbehagen ob einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>, in der technologische und politische Elite konvergieren, zu verstehen wenn nicht gar zu teilen. Auf der anderen Seite scheint sich das Vertrauen genau jener vorsichtigen Mahner, die humanistisch-politische Traditionen nicht am Digital-Altar geopfert sehen wollen, in weit höherem Maße auf Hoffnung denn auf Beobachtung zu gründen. Dass eine Synthese nicht mal als Silberstreif am Horizont zu sehen ist (sorry Hegel!), liegt an der prinzipiellen Unentscheidbarkeit der zugrunde liegenden Fragestellung: wer entscheidet, ob die transformativen Kräfte innerhalb eines Systems ausreichen, um adäquate Weiterentwicklung / Adaption an veränderte Systemparameter zu gewährleisten? Wir neigen dazu, den Status Quo als Endzustand zu betrachten — ich persönlich bezweifle allerdings stark, dass die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss ist. Selbst ein SMS-Voting zu den Fragen Schul-/Gesundheits-Verwaltungs-Reform wär mir lieber als der herrschende Totalstillstand — schlimmer als Maria Theresias Bildungserbe bis in alle Ewigkeit zu hofieren kann nicht mal ein “gehacktes” Wahlergebnis sein.</p>
<p>Apropos: Dass Peter Kleissner, Computer-Sicherheitsexperte und Hacker (“Ich bin einer von den guten und stopfe Sicherheitslücken.”) eher die Piratenpartei als den digitalen Underground vertrat, verwunderte mich ebenso wie die eigenartige Definition des Moderators, dass “ein Hacker natürlich ein exzellenter Programmierer sein und sich mit Computer besonders gut auskennen müsse”. Ich erhebe Einspruch: Code-Affinität ist eine mögliche, aber keine hinreichende und schon gar keine notwendige Voraussetzungen. Es geht nicht um Technologie, sondern um Systeme, Gewohnheiten, um das Erkennen, Analysieren und Brechen von Regeln, um Manipulation: Bühnenmagier hacken unsere Wahrnehmung, talentierte Amateurschauspieler hacken die Warteschlange vorm Club (file under: “Lichttechnikerprinzip”), ich hab als ehemaliger passionierter Schwarzfahrer unzählige Male die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn gehackt mit ganz unterschiedlichen Scripts vom “dummen Tiroler” über “da hat wohl jemand vergessen, die Tintenpatrone im Entwerter zu wechseln (erforderliche Zutaten: ein Einzel-Vorverkaufsschein aus der Trafik, kann mehrfach verwendet werden) bis zum “Houdini Switch” (nur für Experten zu empfehlen — benötigt einen Partner mit schneller Auffassungsgabe und gültigem Fahrschein, der das Opfer spielt, alle mentalen Ressourcen des Kontrolleurs bindet, mit diesem an der nächsten Station  zerknirscht aussteigt, wo ihm dann einfällt, dass das Ticket ‘zum Glück’ ja doch in der Jackentaschen steckt).</p>
<p>Sogar vereinzelte Fälle von unfreiwilligem Selbsthacking wurden in der Vergangenheit bekannt: seit Pete und ich während unseres Studiums zwei Jahre gratis bei Subway getafelt und getrunken haben, kann ich Ihnen versichern: es gibt gute Gründe, warum auf Rabatt-Gutscheinen fast immer draufsteht “pro Person / Einkauf maximal 1 Gutschein einlösbar”. Sollte Sie mal Gutscheine in die Hände bekommen, bei denen dieser Satz fehlt, weil sich die sonst immer so penible und verlässliche Mitarbeiterin der Rechtsabteilung ausgerechnet an dem Tag beim Frühstück furchtbar mit ihrem Freund gestritten hat, der in zwei Wochen schon wieder mit seiner Punk-Band auf Tour gehen will, ganz zu schweigen von dem lästigen Vertriebsmitarbeiter aus dem Außendienst, der mit zittriger Stimme unbedingt jetzt sofort wissen musste, ob der Kunde, der behauptet “wenn ich unterhalb der Gürtellinie treffe, wird mir kein Staatsanwalt Mordabsicht unterstellen” tatsächlich Recht hat, also wenn Ihnen mal solche Gutscheine in die Hände fallen: nehmen Sie sie fest in die Hand, und zwar so viele Sie kriegen können — Sie werden viel Spaß damit haben.</p>
<p>Ich will also darauf hinaus, dass “Hacken” aus gutem Grund zu den “subversiven Künsten” zählt. Natürlich müssen Hacker die Spielregeln besser kennen als jene, die glauben, sie zu machen — egal, welches Werkzeug sie benutzen, und unabhängig, ob sie glauben, ihr okkultes (nicht übersinnlich, sondern nur einer kleinen Minderheit bekannt) Wissen zum Wohl des großen Ganzen oder zum eigenen Vorteil einzusetzen. Nun leben Projekte wie Wikileaks ebenso wie OpenLeaks, das neueste Spin-Off in Reaktion auf die immer stärkere Zentriertheit der Mutterseite auf die Person des Julian Assange, in hohem Maß von der Beteiligung einer Personengruppe, die sich entweder selbst als Hacker bezeichnen oder zumindest eine gewisse wohlmeinende Sympathie diesen modernen “Freibeutern” gegenüber verspüren.</p>
<p><a href="http://xkcd.com/834/" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/wikileaks.png" width="600" height="265" alt="wikileaks WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen"  title="WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" /></a><br />
<small>[Cartoon: <a href="http://xkcd.com" class="liexternal">xkcd by Randall Munroe]</a></small></p>
<p>Rasch kommt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> über derlei Veröffentlichungsplattformen im Kontext von Demokratie, Journalismus und humorloser Habermasigkeit in der Regel auf den Punkt, wo libertäre Geister regulativen Institutionen per se misstrauen, egal ob die sich auf den Wähler, den Gott, den Dollar oder alle drei berufen — und zwar völlig zu Recht. Wer nicht mit machtvoller Blind– und Dämlichkeit geschlagen ist, wird wohl kaum mehr leugnen können, dass das Wohl des Volkes seinen Vertretern Mittel, aber gewiss nicht Zweck ist. Ebenso logisch scheint daher der nächste Schritt, das Einfordern von Stärkung der Media Literacy — je früher, desto besser! Einmal mehr wären die Lehrer gefordert, viele smarte kleine User zu produzieren.</p>
<p>Aber das ist so eine Sache mit der fortgeschrittenen Media Literacy: man kann Hard– und Softskills vermitteln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Schule als eines der autoritärsten, rigidesten, katastrophalsten und effizientesten Normierungssysteme aller Zeiten, jemals in der Lage sein sollte, deviantes und kritisches Verhalten anders zu fördern als dadurch, selbst abschreckendes Beispiel zu sein. So lernt man vielleicht, das Fehlstundensystem zu “hacken” (“Kleines Klassenbuch, segel tapfer bis ans Meer!”), aber das wird selbst nach der Ära Pröll, wenn wieder Hoffnung auf erneutes Nachdenken über eine Schulreform erlaubt ist, mit Sicherheit kein explizites Ausbildungsziel sein.</p>
<p>So lässt sich die grausame Wahrheit also einmal mehr auf einen sehr simplen topologischen Grundsatz zurückführen:</p>
<p><strong>Ein System der Ordnung s hoch n kann kein System der Ordnung s hoch (n+1) enthalten.</strong></p>
<p>Einmal mehr sind wir also auf die radikale Selbstverantwortung zurückgeworfen. Aber da das System bekanntlich ziemlich effektiv zurückfickt, wäre es hoch an der Zeit, die Diskussion auf eine pragmatisch-ökonomische Frage zu lenken: klassische Massenmedien als “vierte Kraft” der Demokratie erfüllen die Funktion, die Ressource Zeit bereit zu stellen — bezahlte Zeit für professionelle Journalisten, die, so die Mär, keine Pressemeldungen umschreiben, sondern selbst recherchieren, reduzieren, filtern und so weiter. Ye Olde Media röchelt aber sterbend vor sich hin, der freie Journalist wird zum Schutzpatron des Prekariats und Blogger kann man im Zweifelsfall wesentlich leichter mundtot machen als Verlage.</p>
<blockquote><p>Individualist sein wird immer aufwendiger. Früher brauchte man bloß ab und an einen Baum umarmen, mit dem Rad in der Stadt rumfahren und sich für asiatische Weisheit interessieren, heutzutage muss man schon mehrere SUVs besitzen, ständig Zigaretten rauchen und kein Gerät von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/apple/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Apple">Apple</a> verwenden.<br />
<small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Leitfaden für Bohemien Prolos, unveröffentlichtes Manuskript, unbekannter Autor, um 2012</small></p></blockquote>
<p>Anstatt neue Regulative und Verhaltenscodizes herbei zu fantasieren, deren Abstinenz bloß nicht intensiv am Online-Leben partizipierende User monieren, wünsche ich mir vom Christkind, dass es neben all dem Schnee auch wieder mal ein bisschen Hirn vom Himmel wirft. Denn Dokumente kann man nicht erst seit gestern anonym online publizieren — was WikiLeaks tut, ist wirklich trivial, leicht ersetzbar und wird zukünftig fixer Bestandteil des Internet sein, unter welchen URLs auch immer.</p>
<p>ABER: die Veröffentlichung mehrhundertseitiger Dokumente ist bloß der Anfang, nicht das Ziel des Weges. Das demokratiepolitische Defizit sehe ich in der fehlenden Struktur, die sich der “Nachbereitung” dieser riesigen Datenflut widmet. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> User tun sich leicht damit, ihre ach so reflektierte Meinung über die Wichtigkeit von WikiLeaks für das Fortbestehen der freien Welt in diese hinaus zu posaunen und spenden freudig fürs kollektive Media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/budget/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Budget">Budget</a> — die beachtlichen “selbstkorrektiven” Kräfte des Netzes enden meiner Meinung nach dort ganz abrupt, wo eine Ressource knapp wird, die sich nicht durch Spenden, nicht durch Server, nicht durch technisch freie Meinungsäußerung kompensieren lässt: Aufmerksamkeit, die Universalwährung unserer Mediengesellschaft.</p>
<h3 id="toc-ein-schwacher-versuch-den-linken-die-schuld-an-meiner-schwarzfahrerei-zu-geben">Ein schwacher Versuch, den Linken die Schuld an meiner Schwarzfahrerei zu geben</h3>
<p>Eigenblogtherapie ist die beste — schon wieder eine Sitzung gespart, jedes Posting eine Aufarbeitung früherer Traumen! Es war mein erstes Semester in Wien, ich hatte erste wenige Freunde auf meiner Real-Life-Profilpage. Die Konservativen ÖH-Heinis veranstalteten und besuchten beschissene Partys, im EKH und in der Arena gab’s damals dagegen sehr nette Acid-Techno-, Jungle– und Breakbeat Kaffeekränzchen. (#Lego-Soundsystem #Musikmaschine). Ich rollte also ein Weilchen mit den Linkslinken um den Block und hatte gleich mal am ersten Abend einiges gut zu machen — erstens hatte ich eine politisch unkorrekte Burenwurst beim Standler erworben (“Wir kaufen unseren Proviant bei den türkischen Brüdern.” Ja okay, deren Fladenbrot und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucuk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sucuk</a> schmeckten weit besser, aber das schien hier nicht der Punkt zu sein) und zweitens hatte ich auf die Frage, ob ich das Gesamtwerk von Marx gelesen hätte, geantwortet: “Gibt’s die Drehbücher zu kaufen? Ich hab bloß die Filme gesehen, Groucho ist mein Favorit”. Eine junge Dame, deren innere Schönheit vermutlich noch nie in ihrem Leben von Make-Up übertüncht worden war, was man von ihrer paramilitärischen Kleidung nicht gerade sagen konnte, warf mir einen Blick zu, der bei längerem Augenkontakt zu temporärer Unfruchtbarkeit hätte führen können. Bevor irgendwem auffiel, dass ich gar kein Kommunist war, musst dringend etwas geschehen.</p>
<p>“Genossen”, hub ich an, “der Staat nimmt uns aus wie die Weihnachtsgänse und öffentlicher Verkehr ist ein öffentliches Gut, das allen Proletariern 24h um die Uhr gratis zur Verfügung stehen sollte!” Alle nickten zustimmend. Tja, die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile sind die Rastalocken weg, die ehemaligen Revoluzzer haben Jobs, zahlen Steuern und bekämpfen das System von innen: einer schreibt täglich das Impressum für eine U-Bahn Zeitung, ein anderer unterrichtet an der School of Wasted Talent “Fortgeschrittenen Populismus” und verdingt sich als Teilzeit-Hassprediger bei einer Anti-Homosexuellen-Organisation — nur ich geh immer noch am und zu zum selben Türken, ess’ mein Fladenbrot mit Sucuk und denk mir: lieber Stammkunde als Genosse!</p>
<p>Trotzdem saß mir jahrelang die Angst im Nacken, einer von denen könnte mich beim U-Bahn-Fahren erwischen, wie ich gerade kontrolliert werde und einen Fahrschein besitze. Ja, so war das damals in 90ern, heute könnte man das natürlich nicht mehr machen — aber das waren noch ganz andere Zeiten, kann man unmöglich vergleichen — eben ein anderes Jahrhundert. Männer trugen noch Hüte, wenn sie das Haus verließen, auf internationalen Flügen wurde der Jive getanzt, Terroristen forderten Lösegeld, in Großbritannien durften erstmals Frauen Zahnmedizin studieren, Alkohol war strengstens verboten, dafür gab’s damals auf jeder öffentlichen Toilette einen Zigaretten– und einen Automaten für harte Drogen. Holland gehörte zu Spanien, Lammfleisch war noch nicht erfunden und die Zukunft schien rosig, sofern es uns gelingen würde, Natur künstlich mithilfe von Atomkraft herzustellen. Vor allem aber hatten wir keine Smartphones, keine PDAs, keine Zeitungen, und die dichten schwarzen Schwaden des U-Bahn-Dampftriebwagens macht das Entkommen wesentlich einfacher.<br />
150 Jahre später ist natürlich alles anders, ich hab eine Monatskarte — aber wenn wir mal gemeinsam in der U-Bahn unterwegs sind und Sie Ihre “vergessen” haben, mach ich mit Vergnügen den Komplizen beim Houdini Switch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Video-Interview: Eric Qualman über Socialnomics</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/video-interview-eric-qualman-ueber-socialnomics/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Meshed 2010 hatte ich die Gelegenheit, Eric Qualman, dem Autor von Socialnomics, ein paar Fragen für den aktuellen datenschmutz Videopodcast zu stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eric-qualman/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Eric Qualman">Eric Qualman</a> ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fortune-500/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fortune 500">Fortune 500</a> Speaker und hat mit <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0470477237?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0470477237" class="liexternal">Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0470477237" width="1" height="1" border="0" alt=" Video Interview: Eric Qualman über Socialnomics" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Video Interview: Eric Qualman über Socialnomics" /></em> eine der populärsten Einführungen über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> geschrieben. Über seinen Videoclip “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Revolution” haben bisher mehr als zwei Millionen User gestaunt (darunter 200 Teilnehmer meiner Workshops). Eric eröffnete die Meshed 2010 in Wien, nach seiner Keynote führte ich das folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-06/video-interview-eric-qualman-ueber-socialnomics/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<span id="more-4249"></span></p>
<p>Eric bloggt unter <a href="http://socialnomics.com" class="liexternal">Socialnomics.com</a>, tweetet als <a href="http://twitter.com/equalman" class="liexternal">@equalman</a> und ist einer der nettesten Interviewpartner, die ich je vor der Linse hatte. Danke für das Gespräch, ich hoffe, laufen uns bald mal wieder über den Weg!</p>
<p>Was denken Sie über Erics Meinung? Kann man Social Media heutzutage wirklich nicht mehr vermeiden? Ich bin wie immer gespannt auf Anmerkungen und Kommentare!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Stephen Elop über Microsofts Business Visionen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-03/stephen-elop-ueber-microsofts-business-visionen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 12:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stephen Elop spricht im Video-Interview über Microsofts Business-Visionen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;background-color:#ededed;padding-right:3px;margin-top:5px;margin-right:9px;width:230px;height:44px;border:2px solid #4a748a;"><a href="http://blog.datadirt.net/2010-03/microsofts-future-biz-visions/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/usa.jpg" alt="usa Stephen Elop über Microsofts Business Visionen" title="usa" width="64" height="42" style="float:left;margin-right:6px;background-color:#4a748a;padding-left:3px;padding-right:3px;padding-bottom:1px;padding-top:1px;" /></a><small>Dieser Beitrag ist auch <a href="http://blog.datadirt.net/2010-03/microsofts-future-biz-visions/" class="liexternal"><strong>auf Englisch</strong> verfügbar.</a></small></div>
<p>Bill Gates schickt, anders als Ex-Kanzler Franz Vranitzky, Mitarbeiter mit Visionen nicht notwendigerweise zum Arzt. Ganz im Gegenteil: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stephen-elop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stephen Elop">Stephen Elop</a>, Präsident von Microsofts <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a> Division, erzählt im folgenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>, in welche Richtung sich Business–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kollaboration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kollaboration">Kollaboration</a> seiner Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln wird:</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://video.unrulymedia.com/wildfire_8715712.js"></script></div>
<p><span id="more-4155"></span></p>
<p>Mich erinnert der Inhalt des Gesprächs an die “Internet-Versprechungen der ersten Generation”: geographisch verteilte Arbeitsgruppen, die zunehmende Bedeutungen des Unternehmens-internen Wissensmanagements… einiges davon wurde bereits berufliche Realität, aber ich habe den Eindruck, dass jetzt, nach 15 Jahren Anlauf-Phase, kollaborative Technologien Einzug in den Business-Alltag halten.</p>
<p><small><em>Hypokriten-Disclaimer:</em> Es handelt sich um ein kommerzielles Werbevideo von Microsoft, das über das Unruly <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Network">Network</a> verteilt wird. Bezahlung gibt’s aber nur für Videoviews in Großbritannien; ich veröffentliche den Clip hier einzig und allein, weil ich den Inhalt interessant finde. (Eh wie immer, aber weil unten “sponsored by MS steht, wollt ich’s an dieser Stelle nochmal extra betonen.)</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW38 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter lernt dank Jahjah telefonieren, Google kauft ReCaptcha und koopiert mit Zeitungsverlagen - die vergangene Social Media Woche war gewiss nicht arm an unheimlichen Begegnungen der dritten Art, doch Linzerschnitte und datadirt blicken wie jede Woche unerschrocken auf sieben Tage Blogistan-Business zurück, damit Sie am laufenden bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben noch auf der Futura-Showbühne, und schon wieder mitten im Rückblicken: in den letzten drei Tagen war die Gadget-Dichte bei der größten österreichischen Elektronik-Fachmesse selbst für meine Verhältnisse ungewohnt hoch — eine Reihe von Podcasts folgt in den nächsten Tagen. Aber wir sind ja nicht hier, um nach vorne zu blicken, sondern es geht… nach hinten los: sieben Tage nach hinten, um genau zu sein. Denn in der Blogosphäre geht Unheimliches vor: plötzlich kann man mit Twitter telefonieren, Nintendo Games im Browser spielen und Zeitungen, die aussehen wie Zeitungen, online lesen. <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datadirt haben sich nicht erschrecken lassen und präsentieren Ihnen den furchtlosesten Wochenrückblick aller Zeiten!</p>
<div class="toc">
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<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-the-internet-didnt-steal-the-audience-we-lost-it" class="liinternal">The Internet didn’t steal the audience, we lost it.</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-dein-twitterfon-macht-ring" class="liinternal">Dein TwitterFon macht Ring</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-nintendo-games-im-browser-spielen" class="liinternal">Nintendo Games im Browser spielen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-total-bimedial-am-punkt" class="liinternal">Total bimedial: Am Punkt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-vertrauen-ist-keine-erfindung-des-social-web" class="liinternal">Vertrauen ist keine Erfindung des Social Web</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-big-g-news-google-kauft-recaptcha-und-launcht-fastflip" class="liinternal">Big G News: Google kauft reCAPTCHA und launcht Fastflip</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-details-zum-neuen-twitter-retweet-api" class="liinternal">Details zum neuen Twitter ReTweet-API</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-wie-werde-ich-am-hufigsten-ge-re-tweet-et" class="liinternal">Wie werde ich am häufigsten ge-re-tweet-et?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-comicempfehlung-ulli-lusts-autobiographie" class="liinternal">Comicempfehlung: Ulli Lusts Autobiographie</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-foto-der-woche-checking-the-hood" class="liinternal">Foto der Woche: Checking the Hood</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-ritchies-videos-der-woche" class="liinternal">Ritchies Videos der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
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<h2 id="toc-the-internet-didnt-steal-the-audience-we-lost-it">The Internet didn’t steal the audience, we lost it.</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Während die Verleger (und auch die Musikindustrie) hierzulande noch denjenigen beschimpft und für ihren Misserfolg verantwortlich macht, den sie eigentlich tätscheln und hätscheln sollte, ist man in the US of Ä wiedermal einen Schritt weiter. Michael Skoler von der Nieman Foundation for Journalism der Harvard University hat sich damit <a href="http://niemanwatchdog.org/index.cfm?fuseaction=background.view&#038;backgroundid=00389" class="liexternal">beschäftigt</a>, warum die Leser/Seher den Mainstream Medien abspenstig geworden sind — und wie man sie gleichzeitig via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> zu Usern der eigenen Angebote machen kann:</p>
<blockquote><p>Only the savviest of journalists are using the networks for the real value they provide in today’s culture—as ways to establish relationships and listen to others. The bright news organizations and journalists spend as much time listening on Twitter as they do tweeting.</p></blockquote>
<p>Wie weit Journalisten hierzulande davon noch entfernt sind, zeigt ein Blick in die Followerlisten der “twitternden” Reporter: Die meisten folgen fast ausschließlichen ihren Berufsgenossen. “Kollegenorientierheit” heißt der Fachausdruck für diesen journalistischen Zugang, in dem es eher darum geht, die Kollegen mit dem eigenen Fachwissen zu beeindrucken, als sich an der Zielgruppe zu orientieren. Nun denn, liebe twitternde Journalisten in Österreich — lernt mal schnell dazu, sonst finden eure kleinen Plänkeleien bald unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt! </p>
<h2 id="toc-dein-twitterfon-macht-ring">Dein TwitterFon macht Ring</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Jajah launchte eine Telefonlösung für Twitter namens JAJAH@call, wie <a href="http://thenextweb.com/2009/09/17/phone-calls-twitter-call-username/" class="liexternal">thenextweb</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>You’ll be able to make phone calls via Twitter free of charge to anyone in the world, so long as they follow you back and have JAJAH accounts.<br />
@calls are made without revealing your number and without needing to know the number of the person you wish to call – all you need is their Twitter username.</p></blockquote>
<p>Klingt zu gut, um wahr zu sein? In der Tat könnte Jahjah damit ein großer Wurf gelungen sein, zumindest solange es den Providern weiterhin gelingt, die technisch unbegründete Trennung zwischen Sprach– und Datentelefonie weiter aufrecht zu erhalten. Ein Gespräch zu starten ist in etwa so schwierig, wie ein Tweet abzuschicken:</p>
<blockquote><p>To make a call simply send a tweet with “@call @username” where the ‘username’ is the Twitter name of the person you wish to call. If that person follows you on Twitter, a free two-minute call – the verbal equivalent of a Tweet – will be initiated.</p></blockquote>
<p>Klingt spannend, ich werd das sicher demnächst ausprobieren — vor allem praktisch für kostenspielige Auslandstelefonate.</p>
<h2 id="toc-nintendo-games-im-browser-spielen">Nintendo Games im Browser spielen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Stan Schroeder weist auf <a href="http://mashable.com/2009/09/17/chrome-nes/" class="liexternal">Mashable</a> auf eine großartige Zeitvertreibs-URL hin: mit Ben Firshmans <a href="http://benfirshman.com/projects/jsnes/" class="liexternal">JSNES</a> Simulator kann man eine Reihe von älteren Nintendo-ROMs im Browser spielen — die Emulation läuft komplett in JavaScript. Interessant nicht nur als Zeitvertreiben, sondern auch als JIT-Compiler Kraftprobe. Und die ergibt erstaunliche Ergebnisse:</p>
<blockquote><p>Yes, it works in Firefox (Firefox) 3.5 and in Safari (Safari) 4, but thanks to its JavaScript optimizations, it runs about 10 times faster in Chrome.</p></blockquote>
<p>Das entspricht eigentlich ganz meinen Erfahrungen mit dem aktuellen 3.5er Feuervogel, der nicht nur im Vergleich zu Chrome, sondern sogar zum 3er-Vorgänger unglaublich lahmt. Ich hoffe, dass die FF-Entwickler die Stabilitäts– und Performanceprobleme in den Griff bekommen, denn aufgrund der Add-On Vielfalt ist Firefox für Webprofis nach wie vor unersetzlich.</p>
<h2 id="toc-total-bimedial-am-punkt">Total bimedial: Am Punkt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Persönliches Highlight der Woche war der Launch des neuen Diskussionsformat “Am Punkt” auf ATV und damit verbunden der erste Einsatz für ein weiteres Datenschmutz-Linzerschnitten-und auch <a href="http://kamleitner.com" class="liexternal">Subnet</a> Gemeinschaftsprojekt. “Am Punkt” ist das erste bimediale Format eines österreichischen Fernsehsenders und dank Subnet/Michi Kamleitner auch das erste Format mit einem Facebook <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/livestream/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Livestream">Livestream</a>. Das Prinzip ist einfach: Auf dem Weblog <a href="http://blog.atv.at/ampunkt" class="liexternal">blog.atv.at/ampunkt</a> wird montags ein Thema für die Sendung veröffentlicht. Von diesem Zeitpunkt an können User/Seher Fragen stellen;  per Mail (ampunkt@atv.at), via Video, <a href="http://twitter.com/ampunkt" class="liexternal">Twitter</a> oder <a href="http://facebook.com/ampunkt" class="liexternal">Facebook</a>. Während der Live-Sendung kommt noch der Facebook Livestream hinzu, der ebenfalls am <a href="http://blog.atv.at/ampunkt/livesendung" class="liexternal">Blog</a> eingebunden ist. Sensationelles Ergebnis der Premiere: Mehr als 800 User-Kommentare über die verschiedenen Feedback-Kanäle — und ein Marktanteil von über 5 Prozent bei der eher fernsehunwilligen Zielgruppe der 12 — 29-Jährigen. “Am Punkt” gibt’s immer mittwochs um 21.50 Uhr auf ATV.</p>
<h2 id="toc-vertrauen-ist-keine-erfindung-des-social-web">Vertrauen ist keine Erfindung des Social Web</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> In <a href="http://outspokenmedia.com/online-marketing/old-is-new-marketing/" class="liexternal">Old School vs. New School Marketing</a> beschreibt Lisa Barone eine lehrreiche Konversation mit ihrem Vater, dem sie einige Social Media Marketing Bücher geschickt hatte::</p>
<blockquote><p>After reading the books, he called me this morning. To yell at me. In Italian.<br />
What the hell was wrong with me? Why was I insulting him? Did I think he was an idiot? He’s a successful <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a> man. He knows all about trust and customers and building relationships and running a small <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a>. He had been doing it for years. The information I sent him was nothing new. Why haven’t I learned to cook yet?</p></blockquote>
<p>Fazit des Artikels: Vertrauen war schon immer der wichtigste Erfolgsfaktor, allerdings trägt das Internet den Word-of-Mouth Effekt weit über geographische Grenzen hinaus:</p>
<blockquote><p>The basic principles of business and marketing haven’t changed. However, that doesn’t mean people are any better about implementing them. Today’s empowered consumer means that “the basics” are more important than ever. Because now if someone doesn’t like you, it’s not just them and their three friends that hear about it. We all hear.</p></blockquote>
<h2 id="toc-big-g-news-google-kauft-recaptcha-und-launcht-fastflip">Big G News: Google kauft reCAPTCHA und launcht Fastflip</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Die allgegenwärtigen Captchas nerven Internet-User jeden Tagen — und sind doch eines der wenigen probaten Mittel gegen die total Ver-Spam-Bottung des Internet. Das populäre und von vielen Third-Party Webmastern eingesetzte reCAPTCHA System zeichnet sich durch Crowd-Sourcing-Mehrwert aus, die User greifen OCR-Software bei schwierigen Fällen sozusagen unter die Arme:</p>
<blockquote><p>But there’s a twist — the words in many of the CAPTCHAs provided by reCAPTCHA come from scanned archival newspapers and old books. Computers find it hard to recognize these words because the ink and paper have degraded over time, but by typing them in as a CAPTCHA, crowds teach computers to read the scanned text.</p></blockquote>
<p>Das Google sich nun reCAPTCHA <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/09/teaching-computers-to-read-google.html" class="liexternal">einverleibt</a> hat, ist nur konsequent — der Mehrwert für Google Books ist gewaltig. Und wo wir schon beim Thema Papier sind: ebenfalls vergangene Woche <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/09/read-news-fast-with-google-fast-flip.html" class="liexternal">launchte</a> Google offiziell den neuen Newsreader <a href="http://fastflip.googlelabs.com/" class="liexternal">Fastflip</a>: </p>
<blockquote><p>Fast Flip is a new reading experience that combines the best elements of print and online articles. Like a print magazine, Fast Flip lets you browse sequentially through bundles of recent news, headlines and popular topics, as well as feeds from individual top publishers.<br />
[…]<br />
To build Google Fast Flip, we partnered with three dozen top publishers, including the New York Times, the Atlantic, the Washington Post, Salon, Fast Company, ProPublica and Newsweek. These partners will share the revenue earned from contextually relevant ads. This gives publishers an opportunity to introduce new readers to their content. It also tests our theory that being able to read articles faster means people will read more of them, driving more ad revenue to publishers.</p></blockquote>
<p>Auffällig ist, wie stark sich Fast Flip an konventionellem Print-Layout orientiert — und noch bemerkenswerter finde ich, dass traditionelle Verlagshäuser im Taumel des Niedergangs sich wohl langsam mit der Vorstellung abfinden, zukünftig als Content-Generatoren mit Affiliate-Beteiligung zu überleben, bis sie dann endlich von Google gekauft werden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW38 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> </p>
<h2 id="toc-details-zum-neuen-twitter-retweet-api">Details zum neuen Twitter ReTweet-API</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Wir haben bereits darüber berichtet, dass Twitter die bislang “informelle” ReTweet Funktion (also das Kennzeichnen von weitergeleiteten Tweets mit RT, quasi ein Pendant zum E-Mail Forward) in die nächste API-Version als Core-Feature integrieren wird. <a href="http://news.cnet.com/8301-13577_3-10356837-36.html?part=rss&#038;subj=news&#038;tag=2547-1_3-0-20" class="liexternal">CNET News</a> kennt einige Details zur Implementation. Besonders spannend: der ReTweet-Faktor könnte sich zu einer Art Pagerank-Äquivalent entwickeln — und bei mehr als 100 ReTweets gibt’s einen Cut-Off:</p>
<blockquote><p>What’s interesting is that the new format, assuming that this is how the timeline ends up looking, can provide a quick, one-glance way to see just how influential a given Twitter user or individual tweet is, adding a new dimension to measuring Twitter influence beyond the follower count. If you see a lot of little retweet icons, for example, you might stop and take a closer look at a tweet (or the user behind that tweet) that you might otherwise have skimmed past.<br />
What’s also interesting is that it looks like retweet counts get cut off at 100, with higher ones displayed as simply “100+.” I’m guessing that, say, CNN Breaking News generally gets a lot more than that.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wie-werde-ich-am-hufigsten-ge-re-tweet-et">Wie werde ich am häufigsten ge-re-tweet-et?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> Gespannt wartet die Twitteria bereits auf die Implementierung des neuen “Retweet” Features auf Twitter. Erste Einblicke gibt es bereits (siehe vorigen Beitrag) — und auch eine gewisse <a href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2009/08/twitterers-favorite-pets-part-1.html" class="liexternal">Retweet-Müdigkeit</a> bei dem einen oder anderen Twitteruser lässt sich nicht von der Hand weisen. Die <a href="http://karrierebibel.de/twitters-noch-einmal-sam-wann-ist-die-beste-zeit-fur-retweets/" class="liexternal">Karrierebibel</a> hat sich diese Woche mal Retweet-Statistiken genauer angesehen und den besten Zeitpunkt ausfindig gemacht, um einen Retweet-werten Tweet auszusenden: Immer mittwochs, gegen 17 oder 22 Uhr. Und dazu gibt’s noch folgende Tipps:</p>
<blockquote><ul>
<li>Schreiben Sie keinen Eintrag, der länger ist als durchschnittlich 120 Zeichen (140 ist das Maximum bei Twitter). Grund: Die anderen brauchen noch Platz für den ReTweet-Kopf: RT @IhrName.</li>
<li>ReTweeten Sie selbst. Wer sich an der Mundpropaganda nicht beteiligt, kann auch nicht auf eigenen Tratsch hoffen. Übertreiben sollten Sie es aber auch nicht damit.</li>
<li>Wenn Sie retweetet werden möchten, sollte Ihr Eintrag auch einen Nutzen bieten. Ob Humor, Erkenntnisse oder eine interessante Fundstelle im Netz – alles ist erlaubt. Nur keine Selbstpreisungen.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>.</p>
<h2 id="toc-comicempfehlung-ulli-lusts-autobiographie">Comicempfehlung: Ulli Lusts Autobiographie</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /> “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” heißt der autobiographische Comic meiner lieben Freundin Ulli Lust. Und im Gegensatz zu uns Normalsterblichen hat Ulli vor allem eines: etwas zu erzählen. Ach ja, und auch das Talent, diese Erzählungen kunstvoll in Worte und Bilder zu fassen. Mit 17 Jahren setzte sich die damalige Punkerin Ulli mit einer Freundin per Autostopp für zwei Monaten nach Sizilien ab und lernte dort das Leben von seinen schönen und auch sehr unschönen Seiten kennen. Mafia, harte Drogen, Vergewaltigung und falsche Freunde inklusive. 25 Jahre später hat sie diese Reise in einer Comic Autobiographie festgehalten, von der die <a href="http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E67225FBD38024B2086F0C30505AA5F95~ATpl~Ecommon~Scontent.html" class="liexternal">FAZ</a> meint, er sei eine Sensation.<br />
Eine <a href="http://www.wiljes.com/~reprodukt/graphic-novel.info/lust_der_letzte_tag_vorschau.pdf" class="lipdf">Leseprobe</a> gibt’s im PDF-Format, Ullis elektronischer Comicverlag ist unter <a href="http://www.electrocomics.com/" class="liexternal">Electrocomics.com</a> zu finden, bei Amazon kann man bereits <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939080365?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3939080365" class="liexternal">vorbestellen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3939080365" width="1" height="1" border="0" alt=" Blogistan Panoptikum KW38 2009" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Blogistan Panoptikum KW38 2009" /></p>
<h2 id="toc-foto-der-woche-checking-the-hood">Foto der Woche: Checking the Hood</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jonhurd/" class="liexternal">Laertes</a> hat Oola auf ihrem Wachtposten <a href="http://www.flickr.com/photos/jonhurd/565216/" class="liexternal">geknipst</a>. Dass Hunde aufmerksam ihre Umgebung studieren, ist nicht weiter außergewöhnlich — die Sitzposition dagegen durchaus:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/09/oola.jpg" alt="oola Blogistan Panoptikum KW38 2009" title="oola" width="600" height="833" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-ritchies-videos-der-woche">Ritchies Videos der Woche</h2>
<p>Diese Woche konnte ich mal wieder nicht entscheiden — zuerst mal zum Ernst des Lebens: Das AdWords System ist weder ein Buch noch trägt es sieben Siegel — allerdings fällt es Anfängern nicht gerade leicht, die Entstehung des AdRanks zu verstehen, der einen gravierenden Einfluss auf den Klickpreis hat. Dieses Video beseitigt alle Klarheiten: Googles Chefbuchhalter Hal Varian erklärt, wie die Ad Auctions funktionieren: ein Must-See für jeden AdWords-Nutzer!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Noch unterhaltsamer: <em>Facebook Manners and you</em>. Großartiges Tutorial über Beziehungs-Dos and Don’ts im Stil von 50er-Jahre Benimmfilmchen:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Nachdem Herr Datenschmutz auch diese Woche wieder den einen oder anderen Wuff bemüht, um Sie, werte Leser, auf die Hundeseite zu ziehen, muss auch etwas für die Katzenseite getan werden. Und die lieben Kätzchen machen es mir einfach — denn selbst beim Wassertrinken sind Katzen einfach nur cool,. Verschwenderisch, aber geradezu gottgleich.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw38-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Nicht unbedingt zum Lesen, aber dafür zum Angucken und verwenden: <a href="http://sixrevisions.com/tools/22-awesome-adobe-air-applications-for-designers/" class="liexternal">Six Revisions</a> hat 22 “Awesome Adobe Air Applications for Designers” zusammengestellt — nicht alle sind Awesome, aber Freeware-Freunden finden durchaus einige Schmankerl.</li>
<li>Auf 3rd Party Betreiber angewiesen zu sein, kann sich schnell als Bumerang erweisen — Andy Oram argumentiert am O’Reilly Radar ausführlich für <a href="http://radar.oreilly.com/2009/09/rss-never-blocks-you-or-goes-d.html" class="liexternal">dezentralisierte Social Networks</a>.</li>
<li>Gefundenes Fressen für Geeks mit Faible für historische Forschungen: die <a href="https://www.icg.tugraz.at/~daniel/HistoryOfMobileAR/" class="liexternal">Geschichte der augmentierten Realität</a></li>
<li>Das Weiße Haus stellt einen Social Media Archivar ein — <a hre="http://mashable.com/2009/09/16/white-house-records/">Mashable</a> kennt die Job Description.</li>
</ul>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Rückblicks angelangt — vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Nächste Woche werden auf datenschmutz die Gewinner der Albertina-Führung und des Herzlos-Krimis bekannt gegeben — bleiben Sie dran! Linzerschnitte und datadirt wünschen einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW38 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgen beginnt der Kampf um die Aufmerksamkeit</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/morgen-beginnt-der-kampf-um-die-aufmerksamkeit/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/morgen-beginnt-der-kampf-um-die-aufmerksamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 30. Juli 2009; 18:30 bis 20:30. 18:30 bis 20:30. ] Morgen diskutiere ich in einer illustren Experten-Runde auf Einladung der APA über das Thema Kampf um die Aufmerksamkeit - hier eine Zusammenfassung meiner Ideen und Meinungen zum Thema Web 2.0 und Märktewandel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">30. Juli 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:30</td></tr></table><p>Die APA EBC (<a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc" class="liexternal">E-Business-Community</a> veranstaltet im Haus der Musik in Wien regelmäßig Expertendiskussionen zu verschiedenen IT– und Internet-Themen. Bei der morgigen Veranstaltung mit dem Titel <a href="http://www.apa.at/cms/site/events.html?channel=CH0020&#038;doc=CMS1234459288550" class="liexternal">Online-Marketing: Der Kampf um die Aufmerksamkeit</a> werde ich ein kurzes Impulsreferat halten und anschließend in einer illustren Runde hoffentlich kontrovers (sonst wird’s fürs Publikum sehr schnell langweilig) und instruktiv diskutieren:mrgreen:</p>
<p>Mit mir am Podium sitzen Peter Drössler (WKO), Geza Dunzer (WirtschaftsBlatt), Carmen Hickl-Szabó (seeyou 3.0), <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alf-netek/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alf Netek">Alf Netek</a> ( Kapsch AG), Yuki Sakurai (diamond:dogs), Dieter Zirnig (Hewlett-Packard). Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich, hier geht’s zur <a href="http://ebc.apa.at/cms/ebc/anmeldung.html?doc=CMS1245228236311" class="liexternal">Anmeldung</a>.</p>
<p><strong>Datum und Zeit:</strong> Donnerstag, 30. Juli 2009. 18:30 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Haus der Musik, 1010 Wien, Seilerstätte 30, Café Cantino, Erdgeschoss</p>
<h2 id="toc-muss-man-um-aufmerksamkeit-kmpfen">Muss man um Aufmerksamkeit kämpfen?</h2>
<p>Meine Meinung zu dem Thema ist sehr eindeutig: im Online-Marketing ist die Kontaktgenerierung (in alle ihren Ausprägungen, ob <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">Social Network</a>, AdWords, SEO, Newsletter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>… you name it) nur der erste Schritt — und zugleich jener, der finanziell am ungünstigsten skaliert. Die entscheidenden Fehler begehen die meisten Akteure nicht bei der Mediaplanung, sondern auf der eigenen Homepage, in der Servicierung und Nachbetreuung ihrer Kunden.</p>
<p>Das Web 2.0 mag einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Art und Weise der Marktkommunikation einläuten, an der klassischen Verkaufsstrategie ändert sich dagegen gar nichts: um jeden Preis erhaschte Aufmerksamkeit stellt sich in der Praxis als wertlos heraus.  Wertvolle “Whuffies” (so nennt Tara Hunt die “Währung” der Aufmerksamkeit) bekommt man durch den Aufbau von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a> und Kompetenz. Beides entsteht durch langfristiges Beziehungsmanagement und die Bereitschaft, im Dialog mit den eigenen Kunden Mehrwerte zu schaffen. Alles andere ist bloß Mittel zum Zweck: zwar bietet das Web 2.0 effizientere und vor allem *viel* billigere Kontaktmöglichkeiten als Old Media, aber die Relation zwischen “Werber” und “Zielgruppe” ist eine grundsätzlich andere.</p>
<p>Es mag den einen oder anderen User geben, der alle heiligen Zeiten mal zufällig auf ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/banner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Banner">Banner</a> klickt — aber Internet-Nutzer sind keine Fernsehkonsumenten, die man mit einem vorgegebenen Programmablauf und abgesehen von demographischen Kriterien vollkommen arbiträrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> zuschüttet. Internet-Nutzer sind aktive Informationssucher, die verschiedenste Strategien nutzen, um jene Informationen und Produkte zu finden. Wer diese Tatsache ernst nimmt, wird sich auch nicht über Gebühr darum bemühen, das eigene Arsenal im Kampf um die Aufmerksamkeit hochzurüsten, sondern Ressourcen lieber nutzen, um die eigenen Produkte und Services so sehr zu verbessern, dass die Kunden von ganz allein kommen. Mal sehen, was der Rest der Runde morgen dazu sagt — hier mein Vortrags-Abstract:</p>
<blockquote><p>Die Regelungen für den deutschsprachigen Internet-Markt sind im internationalen Vergleich sehr streng: doch trotz Double Opt-In und gutgemeinter Datenschutzbestimmungen prasseln auf fast jeden User täglich mehrere Spam-Mails, diverse Social-Media Notifications, Newsletter, Twitter-Messages und sonstige digitale Informationsschnipsel ein. Zugleich sprechen Web 2.0 Evangelisten seit einigen Jahren davon, dass der grundlegende Paradigmenwechsel vom Kon– zum Prosumer Märkte in Dialoge verwandelt. Aufmerksamkeit erlangt im Social Web aber nicht der, der am lautesten oder am häufigsten schreit — entscheidende Erfolgsfaktoren sind neben dem richtigen Kontext für die eigenen Werbemaßnahmen die laufende Optimierung der gesamten Vertriebskette von Werbeschaltungen über den Verkauf bis zur Nachbetreuung des Kunden: denn das Web 2.0 lässt mittelfristig die klassisch getrennten Unternehmensbereiche Werbung, Marketing und CRM verschmelzen und löst damit einen tiefgreifenden organisatorischen Wandel aus.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW19 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 22:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Twitter-Hype hält ungebrochen an, dabei wär's doch langsam wirklich mal wieder an der Zeit für ein neues Social Media Killer Start-Up... aber da ist weit und breit nix in Sicht. Dafür laufen die Grünen online Amok und die deutschen SEOs waren wieder fleißig - die ganze Story gibt's im Blogistan Panoptikum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag war ich mit Judith in der ATV-Küche mixend und filmend tätig — die ersten Rohaufnahmen für unsere Cocktail-Serie, eine Koproduktion von ATV, datenschmutz und cocktail-blog.com, sind Kasten. Oder besser gesagt auf Solid State… watch out for Daiquiri Madness, demnächst mehr dazu. Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche wieder mal, wie <a href="http://petersteinberger.net" class="liexternal">Pete</a> zu sagen pflegt, “viel gelacht, viel geweint, viel gelernt”. Trotz aller Social Media Schnickschnackerein können auch Diskussionen auf den guten alten Mailingliste ganz schön hitzig werden. Und wie auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> kann man Personen unfollowen, allerdings nur allen auf einmal (“Bitte nehmt mich von der Liste! Diese Spamflut! Mami, ich muss Bäuerchen machen.”) oder sie sogar blocken (if sender = datenschmutz -&gt; move to trash). Tja, “new media contains old media” — da hätte Mac schon recht.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-die-grnen-deklarieren-sich" class="liinternal">Die Grünen deklarieren sich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-3-worte-fr-knig-content" class="liinternal">3 Worte für König Content</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-scoopler-sucht-in-echtzeit" class="liinternal">Scoopler sucht in Echtzeit</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-5x-twitterforschung" class="liinternal">5x Twitterforschung</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-zeit-managen-wie-ein-profi" class="liinternal">Zeit managen wie ein Profi</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-nicht-nur-kse-schimmelt" class="liinternal">Nicht nur Käse schimmelt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-sei-kein-domainer" class="liinternal">Sei kein Domainer</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-der-focus-rankt" class="liinternal">Der Focus rankt</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-die-grnen-deklarieren-sich">Die Grünen deklarieren sich</h2>
<blockquote><p>Ich bin Vorwählerin, weil ich an Märchen und Heilsversprechungen glaube<br />
Ich bin Vorwählerin, weil ich die linken Fundis bei den Grünen loswerden möchte<br />
Ich bin Vorwähler, weil ich den ganzen Tag vorm Internet sitze und keine Freunde habe<br />
Ich bin Vorwähler, weil ich von der ÖVP dafür bezahlt werde</p></blockquote>
<p>Diese und ähnliche Sprüche wurden innerhalb eines verdächtig kurzen Zeitraums in Max’ <a href="http://wissenbelastet.com/2009/04/27/ich-bin-gruener-vorwaehler-weil/" class="liexternal">Bannergenerator</a> eingetippt. Mit dem kann man personalisierte Banner erstellen, um Support für die Aktion <a href="http://gruenevorwahlen.at/" class="liexternal">Grüne Vorwahlen</a> kundzutun. Die ganze Sache hat eine längere Vorgeschichte: im Gegensatz zu allen anderen Parteien erlauben die Grünen “Unterstützern” bei der Erstellung der Kandidatenlisten mitzustimmen, ohne aber Parteimitglied zu sein. Helge und einige weitere unzufriedene potentiell-Grün-Wähler nutzten diesen Passus auf smarte Weise aus und riefen besagte Vorwahlen ins Leben, mehr zu diesem Stück <a href="http://www.helge.at/2009/04/ein-experiment-gruene-vorwahlen/" class="liexternal">partizipative Demokratie</a> gibt’s bei Helge nachzulesen. Und jetzt kommt der Hammer: die obenstehenden Banner haben sich die Grünen, die mittlerweile wohl ebenso viel Angst vorm Internet zu haben scheinen wie der <a href="http://scheissinternet.at/" class="liexternal">ORF Programmdirektor</a>, selbst gebastelt! Ich sag nur: a) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/04/17/ich-hab-den-eisenhintern-wer-noch/" class="liexternal">Eisenhintern</a>. b) Don’t mess with Karli’s toys! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW19 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW19 2009" /> </p>
<h2 id="toc-3-worte-fr-knig-content">3 Worte für König Content</h2>
<p>Clear — Concise — Compelling. Das empfiehlt zumindest der <a href="http://www.copyblogger.com/killer-online-content/" class="liexternal">Copyblogger</a>:</p>
<blockquote><p>Writing for the web is a minimalist affair. Your words, sentences and paragraphs are short. Precise. Lean. Tight. Web writing trades in sheering off useless words. Cutting flabby paragraphs…<br />
Even shedding entire pages.<br />
Think that’s harsh? Jakob Nielson recommends you cut up to half of the words for every print page you plan to put on the web.</p></blockquote>
<p>Ich bin ja kein großer Nielsen-Fan — aber die grausame Wahrheit ist: man muss den persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/trade-off/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trade-Off">Trade-Off</a> finden. Ich zum Beispiel schreib nicht immer nur für meine Leser (pardon), sondern auch für mich, weil ich gerne mit Sprache rumspiele. Das macht manche Sätze komplizierter und missverständlicher als nötig… aber wenn ich keinen Spaß am Schreiben hätte, dann gäb’s dieses Blog überhaupt nicht. Insofern muss man, da Schreiben nun mal eine der Haupttätigkeiten jedes Bloggers ist (wenn auch bei weitem nicht die einzige), einen persönlichen Mittelweg finden. Und ganz ehrlich: wenn sich alle an clear-concise-compelling hielten, dann wären einige meiner Lieblingsblogs mit einem Schlag nur mehr halb so lesenswert. Wie sehen Sie das?</p>
<h2 id="toc-scoopler-sucht-in-echtzeit">Scoopler sucht in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a></h2>
<p>Während sich altgediente SEOs über die mittlerweile doch schon recht raschen Index-Update-Zeiten von Google freuen, wächst und gedeiht derweilen anderswo die Echtzeit-Suche — <a href="http://www.scoopler.com" class="liexternal">Scoopler</a> etwa verwirft die Idee eines starren Index völlig und präsentiert aktuelle Ergebnisse aus mehreren Quellen als Live-Stream:</p>
<blockquote><p>Scoopler is indexing live streams from Twitter (Twitter reviews), Digg (Digg reviews), Delicious (Delicious reviews), Flickr (Flickr reviews) and Identica in real-time, and not only that; it’s also indexing links, videos and photos from these data sources, which is similar to what Twitter has been planning to do. As a result, Scoopler doesn’t feel so much as a search engine, more like a news site with a constant stream of live updates in the middle (paused when you mouseover, a nice touch), list of hot topics on the left, and most popular results on the right.</p></blockquote>
<p>Details zum neuen Suchservice kennt <a href="http://mashable.com/2009/05/08/scoopler/" class="liexternal">Mashable</a> — Reviewer Stan Schroeder freut sich einerseits über die elegant aufbereiteten Ergebnisse und die integrierte Relevanzwertung, hält diese jedoch für verbesserungswürdig: im Fall von Twitter etwa berücksichtigt Scoopler nur den nackten retweet-Rank, lässt sich also mit anderen Worten sehr leicht manipulieren.</p>
<h2 id="toc-5x-twitterforschung">5x Twitterforschung</h2>
<p>Mashable hat eine Reihe von <a href="http://mashable.com/2009/05/03/twitter-research-tools/" class="liexternal">Statistik-Tools</a> für Twitter zusammengetragen und spricht relativ hochtrabend von “Research Tools”:</p>
<blockquote><p>Fortunately, there are several tools out there that can help analyze Twitter data, understand user behavior, and graph it for analysis and presenting to others. Today, we’ve picked out five great tools to get you started.</p></blockquote>
<p>Die meisten kennt man als 140-Zeichen-Junkie ohnehin schon, aber zumindest die hübschen <a href="http://xefer.com/twitter" class="liexternal">Xefer Charts</a> waren neue für mich.</p>
<h2 id="toc-zeit-managen-wie-ein-profi">Zeit managen wie ein Profi</h2>
<p>Wir arbeiten an der großen Zerstreuungs– und Ablenkungsmaschine Computer, was so manches Problemchen mit sich bring. <a href="http://www.lifehack.org/articles/productivity/impressing-your-boss-with-time-management-20.html" class="liexternal">Lifehack</a> hat vier Tipps für außergewöhnlich gestresste Mitarbeiter. E-Mails nur zu bestimmten Zeitpunkten checken und so — Prokrastinierer sollten mittlerweile ohnehin wissen, dass sämtliche Alert-Pop-Ups ihre natürlichen Feinde sind, die es zu deaktivieren gilt. Hilariös fand ich allerdings diesen Satz:</p>
<blockquote><p>In times past, when training budgets were somewhat normal the solution was easy. Sign up for a class in New Jersey, make sure that the boss is involved in the planning, offer a one page post-course “summary,” and email a thank-you for the life-changing opportunity.</p></blockquote>
<p>Tja… vom Angestellten 2.0 wird eben erwartet, dass er sich selbst fortbildet. Da kann man sich doch auch gleich selbständig machen!</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO News der Woche</h2>
<p>Bottom Feeder können sogar bei <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/dofollow-backlinks-aus-dem-business-netzwerk-xing" class="liexternal">Xing</a> ein paar Backlinks abgreifen (als ich dort noch ein Profil hatte, war die About-Seite quasi ein vollgestopftes Kontext-Link-Directory). Mehr als PR1-2 wird’s zwar nicht, aber einem Free-Account schaut man bekanntlich nur dann ins Maul, wenn mal das Kind im Brunnen liegt. Oder so. Yannick hat da sicherlich andere Tricks an Lager — er startet gerade mit seiner neugegründeten Agentur &lt;a href=“http://www.seoventus</a> </a><a href=" http://www.blogschrott.net/1361/vom-blog-zur-seo-agentur/" class="liexternal">durch</a> — Gratulation und guten Start! Ich sag ja nur: <a href="http://stereophone.de/david-gegen-goliath/" class="liexternal">David gegen Goliath</a><a>!</p>
<h3 id="toc-nicht-nur-kse-schimmelt">Nicht nur Käse schimmelt</h3>
<p>Was tun mit expired content? Rand Fishkin empfiehlt die von den </a><a href="http://www.seonauten.com/expired-content-was-tun-mit-vergaenglichen-inhalten/" class="liexternal">Seonauten</a> auf deutsch erklärte “Hybridmethode”:</p>
<blockquote><p>Der schlechteste Weg ist, die Seite einfach zu entfernen. Die Suchanfrage gibt ein 404 aus und aus ist die Maus. Zumindest wenn du die 404 im Standard behältst.<br />
Der zweit-schlechteste Weg ist die Seite so zu lassen wie sie ist. Sicherlich werden noch ein paar Leute nach dem alten Zeug suchen, aber macht das einen Sinn ?<br />
Besser ist es die Seite gänzlich zu redirecten per 301 und damit dauerhaft umzuleiten auf eine Seite, die am besten themenrelevant ist zu dem alten Thema. Beispiel : iPhone zu IPhone 3G oder ähnliches<br />
Was nach meiner Meinung aber eine noch bessere Methode sein kann (auch wenn sie nicht immer passt) ist die Teil-Trust-Übergabe an eine neue URL durch Verlinkung mit passenden Anchor Texten oder der Teil-Trust Übertrag an eine URL einer neuen Domain.</p></blockquote>
<h3 id="toc-sei-kein-domainer">Sei kein Domainer</h3>
<p>Oder sei einer, aber dann bitte richtig — im Matthias Süß erklärt dem Netten SEO im <a href="http://www.der-nette-seo.de/302-nachgefragt-interview-mit-matthias-suess-zum-thema-domainhandel-und-expired-domains/" class="liexternal">Interview</a> nämlich die Unterschiede zwischen URL-Händlern und URL-Optimierern:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht eines Suchmaschinenoptimierers interessieren mit an einer Domain andere Faktoren als einem Domainer. Einem Domainer sind die eingehenden Links beispielsweise völlig egal, da sind der Domainnamen und die Top Level Domain viel wichtiger. Bindestrichdomains würde eine Domainer i.d.R. nie anfassen. Und dann gibt es noch die Projektentwickler, die wiederum andere Ansichten mitbringen.</p></blockquote>
<h3 id="toc-der-focus-rankt">Der Focus rankt</h3>
<p>Auf <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/788.php" class="liexternal">Suchmaschinentricks.de</a> gibt’s eine interessante Statistik zu bewundern — und zwar die numerische Beantwortung der Frage, wer in Google am häufigsten (also mit den meisten populären Keywords) auf Platz 1 steht:</p>
<blockquote><p>Um diese Frage zu beantworten, habe ich einen kleinen Blick in meine Datenbank geworfen und mir die Websites herausgefischt, die die meisten Top-Platzierungen in Google erreichen. Als Suchbegriffe habe ich die zehntausend häufigsten Suchanfragen der letzten Jahre (Quelle: meine Keyword-Datenbank) zugrunde gelegt. Diese Liste geht von Google bis Planetarium und sollte den “Short Head” der deutschen Suchanfragen umfassen.</p></blockquote>
<p>Die Zahlen gelten für Deutschland, wenig überraschend landete die Wikipedia auf Platz eins und zwei (de und en), Bronze geht am Amazon. Chip und Focus sind mit Platz 5 respektive 9 auch sehr gut vertreten — die komplette Top-100-Liste gibt’s als <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/download/top10000-top1-platzierungen.xls" class="liexternal">Excel-Download</a>.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Das Video der Woche ist in dieser Woche kein Video, nicht mal im weiteren Sinn — sondern ein Panorama, sogar ein unendliches. Und definitiv eines meiner kontemporären 10 Lieblingskunstwerke:</p>
<blockquote><p>Das Unendliche Panorama ist eine Endloszeichnung der Filmemacherin und Autorin Andrea Maria Dusl. Es erscheint seit Herbst 2008 — in kontinuierliche wöchentliche Folgen unterteilt — in der Wiener Stadtzeitung Falter. Das Unendliche Panorama ist die kolorierte Fassung jenes legendären Projekts, das Dusl zwischen 1985 und 1995 im legendären österreichischen Diskurs-Organ FORVM publizierte.</p></blockquote>
<p>Man kann also auf legalen und dubiosen Wegen versuchen, sämtliche Falter-Ausgaben seit Herbst 2008 zu ergattern und sich anschließend mit einer Schachtel Buntstifte unverzagt an die Arbeit machen. Oder man nutzt einfach den Webbrowser der Wahl und geht nach <a href="http://bureau.comandantina.com/panorama/" class="liexternal">http://bureau.comandantina.com/panorama/</a> (Embedding spielt’s leider nicht). Und das beste dran: man setzt das Panorama via onMouseOver in Bewegung, und es läuft und läuft — also irgendwie doch quasi ein Video. Den Link hab ich übrigens gerade frisch von <a href="http://twitter.com" class="liexternal">@Matthias_Cremer</a> bekommen, besten Dank dafür!</p>
<p>Und zum Drüberstreuen gibt’s noch das neue Oeuvre der Fibro Twins (das sind die Jungs, die auch für das Skatevideo “Fire Pit Hunt” von letzter Woche verantwortlich zeichnen — imho sehr gelungene Bild-Text-Collage mit Effekten satt:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4453950&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4453950&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p>Und das war sie auch schon wieder, die Rückschau auf die vergangenen sieben Tag. Nächste Woche wird’s hier give-away technisch wieder äußerst spannend, denn dank Susanne Holzer verlose ich ein Ticket für die <a href="http://www.meshed-conference.com/tickets/" class="liexternal">meshed #1</a> Konferenz am 28./29. Mai in Linz <strong>im Wert von €680,-</strong>. Und weil das bisher der teuerste Preis ist, den ich je auf datenschmutz verschenkt habe, müssen sich alle, die gewinnen wollen, auch richtig anstrengen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW19 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW19 2009" /> Ich werde ab Montag für drei Tage lang ein Twitter-Quiz starten, und wer die meisten Fragen richtig beantwortet, hat freien Eintritt bei dieser spannenden Online-Marketing Konferenz — ich werde übrigens auf vor Ort sein und Ende Mai live berichten. Nähere Details zur Verlosung gibt’s ab Montag. Ich wünsche einen schönen Sonntagabend, wir lesen uns morgen.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW19 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Symposium: Das Versprechen der kreativen Ökonomie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 16:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 31. März 2009; 14:00 bis 20:00. ] Sind die Arbeitskräfte der Web 2.0 Ökonomie moderne Sklaven ihrer eigenen Miskonzeption? Ein Symposium der Ö1 Wissenschaftsredaktion geht dieser Fragen morgen im Radiokulturhaus nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">31. März 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">14:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/kreoek.jpg" alt="kreoek Symposium: Das Versprechen der kreativen Ökonomie" title="kreoek" width="250" height="79" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />On short notice: bereits morgen, am 31. März, findet im großen Sendesaal des RadioKulturHauses (Argentinierstrasse 30a, 1040 Wien) das von Ina Zwerger und Armin Medosch organisierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/symposium/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with symposium">Symposium</a> “Creative Cities” statt. Bei freiem Eintritt lädt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a> Wissenschaftsredaktion zu einer hochkarätig besetzten Reflexion der immer wieder gern zitierten Utopie, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> und Wirtschaft täten sich vertragen wollen können.</p>
<p>Anlass ist nicht zuletzt das von der EU 2009 ausgerufene “Jahr der Kreativität und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a>” (ich freu mich schon aufs “Jahr der Einfallslosigkeit und des Rückschritts”) und die große Hoffnung, welche Regierungen weltweit in die “Creative Industries” setzen. Die Veranstalter fragen im Einladungstext nicht ganz unsuggestiv, ob möglicherweise eine neues intellektuelles Proletariat entstünde, eine Art “Tagelöhnertum im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a>″:</p>
<blockquote><p>Arbeitsplätze – so wird suggeriert – schafft man sich selbst, im “Home Office”, im virtuellen Netzwerk. Befristete “Projekte” ersetzen immer öfter den Job auf Lebenszeit. Lebenslanges Lernen soll die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Doch von der Wertschöpfung der “Ideenwirtschaft” profitieren nur ganz wenige, meist große Unternehmen der Kulturindustrie. Das durchschnittliche Einkommen der “Cultural Workers” ist sehr gering.</p></blockquote>
<p>Das klingt mir zwar alles gar ein wenig negativ: ein “lebenslanger Job” wär meine persönliche Hölle, und wenn der Tagessatz stimmt, dann bin ich liebend gern vortragender oder coachender Tagelöhner. Und ja, meinen “Home Office” Arbeitsplatz hab ich mir tatsächlich selber geschaffen — vor 20 Jahren wär’s schlicht undenkbar gewesen, mit einem digitalen Produktionsstudio um rund 10k Euro mit “professionellen” Corporations zu konkurrieren. Aber andererseits bin ich ja auch kein freischaffender Künstler, sondern freischaffender Marketing-Berater und “geringes Einkommen” liegt natürlich immer im Auge des Betrachters, aber ich kann mich definitiv nicht beschweren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Symposium: Das Versprechen der kreativen Ökonomie" class='wp-smiley' title="Symposium: Das Versprechen der kreativen Ökonomie" /> Doch weiter im Text:</p>
<blockquote><p>Was macht diesen Lebensentwurf dennoch attraktiv? Ist es die Vorstellung, aus dem Hobby einen Beruf zu machen? Ist es die Hoffnung auf Ruhm? Oder einfach der Mangel an Alternativen? Muss nun “jeder ein Künstler” werden, frei nach Joseph Beuys? Oder müssen alle Künstler/innen ins Betriebswirtschaftsseminar? Und ist nicht der Zwang zur ökonomischen Verwertbarkeit für das kreative Schaffen letztlich kontraproduktiv? Lässt sich Innovation auf Knopfdruck herstellen? Vor welchen Herausforderungen stehen Kunstförderung und Aus– und Weiterbildungsinstitutionen?</p></blockquote>
<p>Diese versuchen unter anderem Martin Netzer von der Sektion Erwachsenenbildung des BM für Unterricht und Kunst, Richard Barbrook von der Westminster University London, Diedrich Diederichsen, das kulturwissenschaftliche Aushängeschild Berlins, Geert Lovink vom Amsterdamer Institute of Network Cultures und Inke Arns vom Hartware MedienKunstVerein Dortmund in ihren Referaten zu klären. Der erste Teil des Programms hat für mich durchaus einen gewissen Zeitreise-Aspekt: soweit ich mich erinnere, diskutieren die üblichen Verdächtigen die gleichen Themen seit Mitte der Neunziger, damals noch vorwiegend auf der nettime-Mailingliste. Seither hat sich die Situation — je nach persönlicher Einschätzung — drastisch verbessert oder verschlechtert, eines ist jedenfalls klar: in Zeiten der Wirtschaftskrise erhöht sich das Interesse ans Kapital-/Liberalismuskritik beträchtlich. Wird jedenfalls sicherlich ein spannender Nachmittag, den ich aber leider ob Creative-Industry–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Stress nur teilweise werde verfolgen können. Genauere Details finden Kurzentschlossene Besucher <a href="http://www.impulse-awsg.at/upload/Oe1_FOL_CreativeCities.pdf" class="lipdf">Programm-PDF</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW12 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 21:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Niemals muss die Blogosphäre darum fürchen, dass ihr der Stoff ausginge - dies beweist auch die aktuelle Ausgabe des datenschmutz Blogistan Panoptikums für die Kalenderwoche 12 wieder eindrucksvoll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/failweek.jpg" alt="failweek Blogistan Panoptikum KW12 2009" title="failweek" width="216" height="170" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Ich kann kaum schreiben, so geblendet bin ich von den strahlend weißen Wänden meines Büros. Dank massivem Abdeckfolien-Einsatz haben alle elektronischen Devices die Streichaktion farbkleks-frei überstanden. Wer auch demnächst mal die Silhouetten einstigen Wandschmucks in die ewigen Jagdgründe schicken will, dem kann ich die Innenraum-Dispersionsfarbe, die Hornbach als Eigenmarke verkauft, nur empfehlen: tolle Deckkraft und hohe Ergiebigkeit — was ich wieder zurück bringt zum dieswöchigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a>, denn dasselbe kann man mit Fug und Recht von Filesharing respektive Torrent-Downloads behaupten.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-interview-bittorrent-bleibt" class="liinternal">Interview: Bittorrent bleibt!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-twittiquette-den-microblogging-buhmann-award-abwenden" class="liinternal">Twittiquette: den Microblogging Buhmann-Award abwenden</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-alles-gute-twitter" class="liinternal">Alles Gute, Twitter!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-agenten-in-not" class="liinternal">Agenten in Not?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-social-marketing-round-up" class="liinternal">Social Marketing Round-Up</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-die-krmeln-aufsammeln" class="liinternal">Die Krümeln aufsammeln</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-die-ko-nische-bewohnen" class="liinternal">Die Öko-Nische bewohnen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-ein-hoch-auf-seoigg" class="liinternal">Ein Hoch auf SEOigg</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-interview-bittorrent-bleibt"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>: Bittorrent bleibt!</h2>
<p>Naja, zugegeben — vielleicht nicht Deckkraft und Ergiebigkeit, sondern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marktdurchdringung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marktdurchdringung">Marktdurchdringung</a> und Geschwindigkeit, und genau deshalb werden Torrent-Pages auch nicht so schnell verschwinden, so Erik Dubbelboer und Niek van der Mass im <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1503166/" rel="nofollow" class="liexternal">Futurezone-Interview</a>. Die Namen der beiden Herren lassen fraglos auf niederländische Herkunft schließen, aber was sie darüberhinaus zu dieser Aussage qualifiziert ist ihr Job: das Duo betreibt Mininova, laut eigenen Aussagen die populärste Torrent-Suchmaschine. Zwar kommt bald ein Prozess auf die Firma zu, aber dem sieht das Duo recht gelassen entgegen: [via <a href="http://phlow.net/magazin/news/735-interview-mit-den-kopfen-der-torrent-suchmaschine-mininova" class="liexternal">phlow</a>]</p>
<blockquote><p>Wir denken, dass die klassischen Medien wie das Fernsehen nicht mehr funktionieren. Der freie Informationsfluss im Internet ermöglicht viel bessere Distributionswege. Ich selbst sehe kaum noch fern. Ich möchte Inhalte sehen, wenn ich Zeit dafür habe — und nicht dann, wenn sie gerade von einem Sender ausgestrahlt werden. Manche Unternehmen beginnen schon umzudenken und fragen uns etwa, wie sie von unserem “Content Distribution”-Modell profitieren können. Sie erkennen, dass der Kampf gegen Filesharing aussichtslos ist.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twittiquette-den-microblogging-buhmann-award-abwenden">Twittiquette: den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a> Buhmann-Award abwenden</h2>
<p>Man kann auf Twitter gar nicht öffentlich rülpsen — also was sollen schon für Benimmregeln gelten, fragt sich der Unbedarfte Neoblogger! Und zwar genau <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/03/listeder20gr%25C3%25B6sstentwitterfehler.html" class="liexternal">20 Stück</a>, glaubt man dem PR-Blogger. Und weil journalistische Reduktionsleistung und Fakten richtig wiedergeben Bloggern nicht liegt, wie Armin Durnher in Falter-Editorials dauernd schreibt, hier ein exklusiver Remix der Regeln 12. und 16. für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Leser:</p>
<blockquote><p>Unerwünscht Twitter-Betteln ohne jeglichen Kontext ist “Gute Idee!”  Und Zusammenhang nervt nur. Deshalb verzichten Sie auf Freiwilligkeit. Es funktioniert ebenso bei Tweets: jeder folgt Ihren Twitter-Gesprächen. Antworten irritieren. Ein wirrer Tweet für jeden, der das Prinzip “Klick mich” nicht kennt.</p></blockquote>
<h2 id="toc-alles-gute-twitter">Alles Gute, Twitter!</h2>
<p>Drei Jahre alt wurde Microblogging-Service gestern, und <a href="http://twitsay.com/" class="liexternal">sprechen</a> hat er auch schon längst gelernt! Als Spätzünder kann man das Baby mittlerweile wirklich nicht mehr bezeichnen — es wird immer schwieriger, Personen zu finden, die <a href="http://www.neo1seo.com/2009/03/still-not-on-twitter/" class="liexternal">nicht</a> auf Twitter vertreten sind <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW12 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW12 2009" /> TechCrunch hat aus jubilativen Gründen das Gründungslogo noch mal <a href="http://www.techcrunch.com/2009/03/21/twitter-turns-three/" class="liexternal">ausgepackt</a>. Herzliche Gratulation!</p>
<h2 id="toc-agenten-in-not">Agenten in Not?</h2>
<p>Nicht Geheimagenten, um die muss man sich im Zeitalter der Constant Paranoia nun wirklich keine Sorgen machen. Aber Travel Agents, Stock Agents und so weiter… <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2009/03/where-have-all-the-agents-gone.html" class="liexternal">Seth Godin</a> bringt’s auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>The problem with being a helpful, efficient but largely anonymous middleman is pretty obvious. Someone can come along who is cheaper, faster and more efficient. And that someone might be the customer aided by a computer.</p></blockquote>
<p>Und wie immer hat Seth auch die passende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> bereit — die liegt seiner Meinung in der vielbeschworenen Nische. Mit anderen Worten: die Paradigmen des Online-Marketing greifen langsam auf die “echte” Welt über:</p>
<blockquote><p>To thrive in a world of self-service, agents have to hyperspecialize, have to stand for something, have to have the guts to say no far more than they say yes. No, you can’t publish this book. No I won’t represent you. No, don’t take that flight. No, I won’t sell this house, it’s overpriced, list it yourself.</p></blockquote>
<h2 id="toc-social-marketing-round-up">Social Marketing Round-Up</h2>
<p>Eine eigene Rubrik zu diesem Thema bietet sich mittlerweile definitiv an — schließlich erscheinen jede Woche spannende Artikel zu den vielen Facetten des Zusammenbruchs klassischer Marketing-Modelle. <a href="http://blog.futurelab.net/2009/03/an_introduction_to_social_medi.html" class="liexternal">Futurelab</a> hat eine kurze Definition des Begriffsfeldes für Neueinsteiger:</p>
<blockquote><p>Social media is part of the same “sharing” meme that has brought us the open-source movement, open APIs, Wikipedia and other examples of mass collaboration. An opportunity exists for “sharing” to penetrate into new areas of society and business via new innovations in social media. Opportunities also exist in the creation of new business models in which companies “outsource” tasks (i.e. marketing, R&amp;D) to consumers.</p></blockquote>
<p>Wer lesefaul ist, muss dagegen mit solchen <a href="http://apeelsolutions.wordpress.com/2009/03/22/perry-belcher-explains-why-you-need-social-media-marketing/" class="liexternal">Videos</a> vorlieb nehmen. Aber der Wagen der rollt, und das <a href="http://digitalmill.wordpress.com/2009/03/22/growth-in-social-media-marketing-interest/" class="liexternal">Interesse steigt</a>, weiß die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/statistik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Statistik">Statistik</a>. Und wie eine solche Social/Viral Kampagne im Bereich Soziales aussehen kann, zeigt ein aktueller Beitrag im <a href="http://weburbanist.com/2008/06/17/guerrilla-marketing-for-social-causes/" class="liexternal">Weburbanist</a>.</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–News der Woche</h2>
<p>Die Rückblicke auf die SEO-Campixx nehmen kein Ende: die <a href="http://www.seonauten.com/seo-campixx-2009-video/" class="liexternal">SEOnauten</a> haben ein Video mit den obligatorischen Crackhuren und Carlos hat 12 Teilnehmer vor seine Kamera gebeten, um sie zu <a href="http://www.sansegundo.de/seo-campixx-video-interviews/" class="liexternal">Traffic-Tipps</a> &amp; Co. zu befragen [via <a href="http://www.seonauten.com/seo-interviews-auf-der-seo-campixx/" class="liexternal">SEOnauten</a>].</p>
<h3 id="toc-die-krmeln-aufsammeln">Die Krümeln aufsammeln</h3>
<p>Es soll ja SEOs geben, die aus abgelaufenen Domains ganze Satellitenstädte errichtet haben. Die <a href="http://www.seouxindianer.de/blog/expired-domain-snapper/" class="liexternal">SEOuxindianer</a> stellt mehr und weniger empfehlenswerte Services zur rechtzeitigen Identifikation von Kaufkandidaten vor. Was mich doch einigermaßen überrascht, ist der die Tatsache, dass dieser Markt mittlerweile auch in .de sehr umkämpft scheint, schenkt man diesem Zitat Glauben:</p>
<blockquote><p>Zonespy aktualisiert ein paar Mal in der Minute und ist damit sehr aktuell. Neben der Echtzeitsuche gibt es auch ein Archiv, mit den Domains der letzten 30 Tage. Dort findet man aber so gut wie nie etwas, da die Daten meistens nicht mehr stimmen und gute Domains nie länger als eine viertel Stunde frei bleiben. Trotzdem ganz interessant.</p></blockquote>
<h3 id="toc-die-ko-nische-bewohnen">Die Öko-Nische bewohnen</h3>
<p>Das <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/oeko-seo-nische-umweltschutz-kann-sexy-sein" class="liexternal">SEO-Handbuch</a> empfiehlt Rücksichtnahme auf die stetig steigende Gruppe der Lohas — und in der Tat frisst der frühe Vogel den Wurm, denn eines steht fest: “ungespritztes Gemüse” ist ein weit weniger stark umkämpftes Keyword als “Klingelton”:</p>
<blockquote><p>Zugegeben, schaut man sich auf diversen Affiliate-Marketing Plattformen um, so muss man Öko-Produkte teilweise noch mit der Lupe suchen. Aber es gibt sie — auch außerhalb der etablierten Anbieter! Man muss nur etwas Suchen.</p></blockquote>
<h3 id="toc-ein-hoch-auf-seoigg">Ein Hoch auf SEOigg</h3>
<p>Themenspezifische Social News Portale bringen beträchtliche Vorteile gegenüber Generalisten — anlässlich dieser Tatsache preist <a href="http://www.carlec-webdesign.de/Blog/SEOigg-besser-als-Yigg-oder-themenspezifische-Indexierung" class="liexternal">Carlec-Webdesign</a> die Vorzüge von SEOigg gegenüber Yigg:</p>
<blockquote><p>Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es mir in diesem Mini-Test nicht darum ging, wie viel Besucher ich direkt über Yigg oder SEOigg bekommen kann. Das wird die Statistik erst in einiger Zeit hergeben, sondern lediglich über den positiven Effekt eines themenspezifischen, vertrauensvollen Links in den Suchergebnissen.</p></blockquote>
<p>In der Tag — <a href="http://www.seoigg.de" class="liexternal">SEOigg</a> rockt und ist so gut wie spamfrei… kein Wunder, dass Big G der Seite hohen Trust ausspricht.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video-der-woche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Video der Woche">Video der Woche</a></h2>
<p>Tja, blöd gelaufen: da rennt man dem saftigen, riesigen Knochen hinterher, und dann ist da diese blöde Wand dazwischen! Moment mal, wo bin ich hier überhaupt? Legendärer Sleepwalking-Fail von Wuffi — entnommen übrigens aus dem grandiosen <a href="http://failblog.org/" class="liexternal">Failblog</a>, dessen RSS-Feed in keinem zynischen Newsreader-Portfolio fehlen darf.)</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw12-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und das war’s auch schon wieder mit dieser Woche: besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Und ein besonderes Shout-Out an <a href="http://twitter.com/RocW" class="liexternal">RowC</a>, der mich bei <a href="http://mrtweet.com/datadirt" class="liexternal">Mr. Tweet</a> mit folgender Begründung empfohlen hat: “because he invented the Blogistan Panoptikum.” Das freut mich natürlich — besten Dank und schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW12 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Social Marketing: ein Genre erfindet sich</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 16:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Buzz um Social Marketing will und will keine Ende nehmen - aber statt etablierter Best Practies bleibt nur das Trial-and-Error Verfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/schalteraffe.jpg" alt="schalteraffe Social Marketing: ein Genre erfindet sich" title="schalteraffe" width="157" height="120" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Während Autohersteller händeringend um staatliche Zuschüsse flehen, können sich Social Marketer vor Aufträgen kaum erwehren: spätestens seit der amerikanischen Präsidentschaftswahl gilt Twitter vielen Marketing-Managern als “Non-Place to not be”, sprich: hier kann ich direkt und echtzeitlich mit meinen Kunden repräsentieren, hier muss mein Brand vertreten sein — zumindest bevor jemand anderer meinen Nick registriert. Aber die Unsicherheit über die Best Practices ist (noch) groß, und die Anleitungen sprießen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden. Hoffnungen und Bedenken prallen aufeinander wie die fette Lady und der Rugbyspieler, Angst vor Bloßstellung paart sich mit freudiger Erwartung proaktiven Kundenkontakts. </p>
<p>Befürchtung Nummer eins: man könnte zu viel Zeit mit Social Media verschwenden. Abhilfe schafft diese umfassende Liste von Artikeln zum Thema “wie ich beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> Zeit spare” auf <a href="http://www.interactiveinsightsgroup.com/blog1/how-to-be-more-productive-with-social-media/" class="liexternal">IIG</a>:</p>
<blockquote><p>In this post, we’ve put together a  comprehensive list of articles with great advice, tips and tools to help you be more productive and efficient when using social media.  We also have some posts that offer up general online productivity insights.</p></blockquote>
<p>Bis man sich allerdings durch unter anderem “17 Firefox Add-Ons, die Bloggen einfach machen”, “10 Greasemonkey-Scripts für mehr Produktivität”, “40+ Tools und Hacks für Gmail” und Co. durchgearbeitet hat, sind locker 20 Viral Kampagnen ins Land gezogen. Ecce homo: nicht nur das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> ist ein Zeitfresser, auch die Literatur über Social Marketing verlangt zukünftig wohl nach einem Vollzeit-Mitarbeiter für die “Current Web Trends Research” Abteilung. Doch trotz der gefühlten Urgenz und Komplexität einer durchdachten Präsenz überlässt man diesen Bereich gerne mal dem Praktikanten, wie Shelly DeMotte Kramer in einem lesenswerten Artikel auf <a href="http://www.socialnetworkingsandiego.com/social-networking/social-marketing-on-the-cheap/" class="liexternal">SocialNetworkingSanDiego</a> feststellt:</p>
<blockquote><p>Social marketing is and should be a part of any serious <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a>’s marketing and communications plan – especially today. But, the interesting thing is, that so often people (read that “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a> owners”) think that it’s just the perfect project to sink little Jenni on — you know, the one who just graduated from <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> College last year and who just loooooves surfing the net. Or, maybe Johnnie, who’s in college and has a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> page – that’d be something he could do for us and we could pay him $200 and save a bunch of money. People – you don’t get it! Social marketing is serious stuff and is well on it’s way to replacing the traditional kinds of media that we’ve known and loved. Display ads are going the way of the dinosaur. Who reads magazines and newspapers when you can get instant news and any kind of content you would ever want online – through more sources than I can possibly articulate.</p></blockquote>
<p>Natürlich handelt sich’s bei dem Text in erster Linie um Eigenwerbung, trotzdem ist was Wahres dran: man kann ich Netz auch mit besser Ressourcenausstattung authentisch erfolglos sein. Oder mir etwas Originelles überlegen — so wie Jim, der mit seiner Aktion <a href="http://www.twittermethis.com/" class="liexternal">Twittermethis</a> den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Service als low-key Quiz-Tool benutzt. Andererseits zeigt ein Vergleich zweiter Zitate, wie nahe Wahnsinn und Methode beieinander liegen:</p>
<blockquote><p>Unter Geisteskrankheiten oder Geistesstörungen wurden unterschiedliche Verhaltensbilder und Krankheiten zusammengefasst, die sich im Allgemeinen durch Verhaltensformen ausdrücken, die in der Gesellschaft nicht akzeptiert sind.</p></blockquote>
<blockquote><p>Gammas geben hilfreiche Tipps nur zu gerne weiter und spielen daher im Kommunikationsprozess eine essentielle Rolle. Anders als Betas (AnhängerInnen/NachahmerInnen von Alphas) folgen sie zudem ihren eigenen Regeln und Werten und nicht denen anderer (z.B. der Alphas).</p></blockquote>
<p>Bei ersterem handelt es sich um die Definition von Geisteskrankheiten aus der deutschsprachigen Wikipedia, bei zweiterem um die Definition eines Konsumentengruppe aus dem aktuellen ambuzzador-Newsletter. Der gute alte Foucault hatte eben doch recht: alles eine Frage der gesellschaftlichen Zuschreibungen. Und des Betrachterstandpunkts. Andererseits ist natürlich keine Marketingabteilung eine Insel, und insofern ist schon was Wahres dran an den <a href="http://www.convinceandconvert.com/social-media-marketing/social-media-silence/" class="liexternal">Consequences of Social Media Silence</a>:</p>
<blockquote><p>At what point, however, does a refusal to participate begin to erode brand loyalty?<br />
Your Competition Will Force You To Get in the Game. […] It’s always been so online. The early adopters set the rules and force the hands of the subsequent waves.</p></blockquote>
<p>Dem möchte ich noch hinzufügen: Best Practices im Netz werden nicht rein aus universitärer Forschung und Erleuchtungserlebnissen geboren (obwohl diese natürlich auch eine wichtige Rollen spielen), sondern im Trial-and-Error Verfahren. Und deswegen lautet die wahre Herausforderung für Brands, die jetzt in Social Web einsteigen nicht, bewährte Taktiken zu kopieren — sondern die Zukunft des Onlinemarketing aktiv mitzugestalten!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gratis-Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20./21. April beschäftigt sich die Fachkonferenz IDENTITAT09 mit dem Thema Internal Branding - ein starker Fokus liegt dabei auf Praxiserfahrungen. Die Veranstalter suchen 2 Blogger, die live vom Event berichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/identitat.jpg" alt="identitat Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" title="identitat09" width="244" height="40" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Für die 2-tägige Fachkonferenz “IDENTITAT09” suchen die Veranstalter 1–2 Live-Blogger, die das interessierte Web 2.0 Publikum mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a>–Informationen von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> versorgen. Was den Job so spannend macht, ist einerseits die starke Praxis-Ausrichtung der Veranstaltung mit zahlreichen Keynotes aus dem Business-Alltag und andererseits der Preis für eine reguläre Teilnahme: 1.390€ kostet der Tagungspasse regulär. Gefragt ist dabei keinesfalls ein braver Wasserträger, sondern eine engagierte Bloggerin und/oder ein engagierter Blogger, die kritisch die aufgenommenen Inputs über die eigene Seite sowie Twitter reflektieren, Interviews mit den Keynote-Speakers sind ebenfalls gefragt. Zeit haben sollten Bewerber am 20./21. April, Veranstaltungsort ist das Austria Trend Hotel Kahlenberg.</p>
<p>Zur näheren Analyse des firmeninternen Identitäts-Managements laden <a href="www.identitaeter.at)" class="liinternal">Identitäter</a> / <a href="www.happyundness.at" class="liinternal">Happy&amp;Ness</a>. Details zum Konferenzprogramm findet man <a href="http://www.identitaeter.at/kongress/UEberblick_1.html" class="liexternal">hier</a>, das Line-Up klingt spannend:</p>
<blockquote><p>IDENTITAT09 bringt Keynotes unter anderem von Fachbuchautor Holger Schmidt und Unternehmenskulturspezialistin Sonja A. Sackmann. Dazu internationale Praxis-Beispiele von großen Marken und kleinen Paradeunternehmen: Shell, Henkel, EADS Astrium, Basler Versicherung, Sonnentor, dm drogerie markt, Atlas Copco Gruppe, Prisma Kreditversicherung, Nycomed Austria, Hotel Hochschober, mobilkom austria &amp; Wirtschaftskammer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>.</p></blockquote>
<p>Hochwertige Inhalte fürs eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> und spannende zwei Tage — wem bereits der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Speichel auf die Tastatur tropft, der bewirbt sich bei Daniela Terbu unter der E-Mail-Adresse <strong>d[DOT]terbu[AT]happyundness[DOT]at</strong> und beantwortet die folgenden Punkte:</p>
<blockquote><p>- Kontaktdaten<br />
– Was ist der persönliche Bezug zu Internal Branding?<br />
– Was interessiert dich/Sie an der IDENTIAT09 besonders?<br />
– Warum möchtest/möchten du/Sie als Blogger vor Ort sein?<br />
– Blog-URL bzw. Themenschwerpunkt des eigenen Blogs.</p></blockquote>
<p>Ich hab meine Bewerbung gerade abgeschickt… würd mir die Identitätskonferenz sehr gerne anhören. Also kann ich allen Mitbewerbern keinesfalls ehrlich “viel Glück” wünschen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" class='wp-smiley' title="Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/yigg-is-a-joke-in-your-town-werbeplatz-gesucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 06:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da will man einmal im Online-Leben einen Kategorie-Button bei Yigg buchen, und dann machen es einem die Betreiber quasi unmöglich, die 49 Euros auszugeben: so macht man keine Internet-Geschäfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/datenschmutz-button.jpg" alt="datenschmutz button Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="datenschmutz-button" width="125" height="125" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Früher war Yigg echt mal ganz okay, und so aus reiner Gewohnheit reicht man halt immer noch die eine oder anderen Nachricht ein — die Seite kommt mir vor wie früher mal cooler Club, der eigentlich nur von seinem Ruf lebt; und von der Tatsache, dass man dort ziemlich unter sich ist. Nun, einerseits kann man den Betreibern ja nur dazu gratulieren, dass sie trotz monatelanger Kritik am völlig missglückten Relaunch so dickes Fell zeigen und sich voll und ganz auf die Werbekunden-Akquise konzentrieren. Rein aus Neugier (nicht Mitleid) wollte ich gerade ein kleines Kategoriesponsoring auf Yigg buchen, doch die Betreiber wollen anscheinend nicht bloß die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> vergraulen, sondern auch keinesfalls Geld verdienen.</p>
<p>Andererseits kann ich mir nicht erklären, dass mir die Buchung nahezu unmöglich gemacht wird. Da wäre erstmals die äußerst minimalistische Eingabemaske, die vor allem eine Frage offen lässt — welche Leistung respektive welchen Zeitraum buche ich denn da eigentlich? (Wohlgemerkt: der Click auf “Sponsor werden” führt <strong>direkt</strong> auf diesen Screen, ohne zwischengeschaltete Erklärungsseite)</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/yiggspons.jpg" alt="yiggspons Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="yiggspons" width="520" height="496" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Doch wer suchet, der findet — in den Sponsoring-FAQs im Footer findet sich gut versteckt des Rätsels vermutete Lösung:</p>
<blockquote><p>Sie können ihre Produkte und Dienstleistungen in den Nachrichten-Kategorien IT &amp; Technik, Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Wissenschaft &amp; Bildung, etc. einbringen, indem Sie die jeweilige Kategorie sponsern; d.h. Sie buchen ein Sponsor-Paket zu einem Fixpreis für die Dauer eines Monats.</p></blockquote>
<p>Also gut, dachte ich mir, probiert ich eben mal die IT-Kategorie für 30 Tage um EUR 49,- aus — der 125x125er Button war schnell gebastelt, anschließend klickte ich auf “Preview” — und siehe da, der 125er-Button mutierte zu einem vollkommen unlesbaren 50x50er Pixelhaufen, sowohl bei der direkten Preview als auch bei der Voransicht der gebuchten Seite (Screenshots in 1:1 Größe):</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/yigg-vorschau.jpg" alt="yigg vorschau Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="yigg-vorschau" width="518" height="785" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Selbstverständlich habe ich den Button nicht gebucht — dass Yigg auf meine 49 nicht unbedingt braucht, ist mir klar. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem Schlamassel irgendjemand bucht — und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> ist schließlich das Kern-Businessmodell der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-news/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social News">Social News</a> Community. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tja/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tja">Tja</a>, so wird das nix — gut zu wissen, dass ich mir das Einstellen von News bei Yigg zukünftig sparen kann.</p>
<p><strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Button zu vergeben</strong></p>
<p>Weil die datadirt media group Finanzabteilung die Buchungskosten bereits der Ausgaben-Seite zugerechnet hat, suche ich verzweifelt nach einem Ersatz-Werbeplatz, gerne auf Blogs. Also wer bei sich diesen armen, heimatlosen 125er-Button (siehe Titel-Icon) unterbringen möchte, möge mir einen Vorschlag an datenschmutz@gmail.com schicken. (Maximalpreis: EUR 49,- für ein Monat, Zeitraum/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten">Kosten</a> variabel, ich bezahle via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paypal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PayPal">PayPal</a>).</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/mit-einem-blog-geld-verdienen-bloede-idee/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geld ausgeben ist nicht schwer, Geld verdienen dagegen sehr. Und für zweiteres empfiehlt sich ein Blog nicht gerade als geeignetes Mittel der Wahl.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/bankier.jpg" alt="bankier Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!" title="bankier" width="120" height="120" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Die überwiegende Mehrheit meiner (virtuellen) Bekannten, die mir eine Frage zum Thema Blogging stellen, wollen wissen, wie man am besten mit einem Weblog Geld verdient. Nun, die Antwort ist bestechend simpel: am besten gar nicht. Nein, wirklich: Blogs sind keine Cash Cows. Ich kann das guten Gewissens sagen, denn ich hab alles Mögliche ausprobiert. Aber das ist mir auch ziemlich egal — natürlich freu ich mich über jeden Leser und Kommentar, aber ich würde hier auch weiterschreiben, wenn kein Mensch mehr meine Artikel liest.</p>
<p>Glauben Sie mir: wirtschaftlich gesehen ist der Betrieb eines Blogs eine ziemlich dämliche Idee, denn das Businessmodell skaliert langfristig so gut wie gar nicht. Irgendwann ist die Traffic-Decke in der Nische erreicht, und beliebig viele Blogs kann man auch nicht betreiben. Schließlich erfordert die dauernde Posterei hohen Zeiteinsatz, doch dem stehen magere Einkünfte entgegen: da und dort mal eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/trigami/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trigami">trigami</a>–Rezension, für die Mutigen vielleicht ein paar vermietete Links plus spärliche Klicks auf die PPC-Werbemittel — mit Postings ist der Weg zum Geldspeicher definitiv nicht gepflastert.</p>
<p>Umwegrentabilität dagegen ist zweifellos ein Thema: als Ein-Mann–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> generiere ich über mein Blog Werbung, Aufmerksamkeit, Medienpräsenz und damit letztendlich auch Leads — und tue genau das, was mir am meisten Spaß macht. Zweifellos mag die Verzahnung von Bloggen und Jobben in meinem Fall besonders eng sein, schließlich berate ich meine Kunden zum Thema Webstrategie. Trotz bin ich überzeugt davon, dass ein Weblog für jedes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/b2c/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with B2C">B2C</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> einen idealen Kommunikationskanal darstellt — aber ein Blog als monetären Selbstzweck zu betreiben, macht einfach keinen Sinn.</p>
<p>Klar, ich verdiene mittlerweile einen vierstelligen Betrag pro Monat direkt mit datenschmutz und meinen anderen Blogs. In Relation zu der Zeit, die ich dafür aufwende, ist der Stundenlohn im Vergleich zu meinen übrigen Jobs trotzdem bestenfalls lächerlich — als Kellner könnte ich finanziell besser aussteigen, aber Getränke rumzutragen macht mir halt höchstens einen Abend lang Spaß: beim Bloggen verhält sich das aber ganz diametral. Als ich mit datenschmutz begonnen habe war’s ein reines Spaßprojekt, und die Lust am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/experiment/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Experiment">Experiment</a> an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schnittstelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnittstelle">Schnittstelle</a> zwischen Geschreibsel und Technik hat bis dato für mich nix von ihrer Faszination verloren. Als ich vor über 10 Jahren begonnen habe, mich mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a> zu beschäftigen, geschah dies ebenso aus purem Spieltrieb — ich verschwendete damals keinen Gedanken daran, jemals Geld mit der Positionierung von Webseiten zu verdienen. Als wir in den Neunzigern unsere ersten Web-Communities (medianexus.net) bauten, da dachten wir nicht an Bannerschaltungen, sondern hatten plötzlich ein neues Lieblings-Hobby gefunden. Aufgrund dieser immer wiederkehrenden Erfahrung, dass alle meine erfolgreichen Projekte aus der Beschäftigung mit Dingen, die ich sehr gern tue, entstanden sind, bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass der wahre Wert eines Blogs nicht in Werbeeinnahmen aufzuwiegen ist. <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!" class='wp-smiley' title="Mit einem Blog Geld verdienen? Blöde Idee!" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>mjam schmeckt lecker</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[mjam aggregiert Essenszusteller und macht dem User anhand es Quality-Ranks die Auswahl des geeigneten Restaurants einfach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/mjam.jpg" alt="mjam mjam schmeckt lecker" title="mjam" width="248" height="85" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Die Uhr zeigt zwei volle Zehner, der Kühlschrank ist leer und/oder die Lust aufs Kochen hält sich in engen Grenzen: Essen muss her! Wenn der Gast nicht ins Restaurant kommt, dann kommt eben das Restaurant (oder zumindest dessen Angebot) zum Gast: willkommen in der wundervollen und verwirrenden Welt der Essensbestellung! </p>
<p>Die erfordert seit einigen Monaten keine Kreuz-und-Quer-Suchen durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> und diverse Branchenbücher mehr, denn mit <a href="http://mjam.net/" class="liexternal">mjam</a> finden Hungrige eine Full-Service Lösung vor — es handelt sich um den ersten österreichischen One-Stop-Shop für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/essenszustellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essenszustellung">Essenszustellung</a>. Will heißen: man gibt im ersten Schritt die Postleitzahl sowie optional die Straße ein, daraufhin erscheint sofort eine Liste der Restaurants, die zustellen. Bereits in der Übersicht werden die Entfernung sowie eine etwaige Mindestbestellmenge respektive Liefergebühren angezeigt — und der Quality Rank, das Distinktionskriterium von mjam: er ergibt sich nicht aus den Bewertungen der User, sondern einzig und allein aus dem Bestellverhalten. (Das nenn ich mal einen smarten Umgang mit recurring user data :mrgreen:) Also muss sich niemand auf die in der Regel überschwänglichen Selbstbeschreibungen der Lokale verlassen, trotzdem bleibt mjam gegen Viral-Marketing-Aktionen gefeit.</p>
<p>Nach der Wahl des gewünschten Restaurants erscheint sofort die komplette Karte, und hier folgt die nächste Überraschung: die Seite verfügt über einen eigenen Warenkorb, die Bestellung erfolgt “inhouse”. Sobald diese erfolgreich an das jeweilige Restaurant weitergeleitet wurde, folgt eine Bestätigung via E-Mail und SMS. Wer erst mal die Meinungen von Vorkostern einholen will, wirft einen Blick auf die Userkommentare — die ergeben in Kombination mit dem Quality Rank ein recht aufschlussreiches Bild. Paul Böhm vom <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/metalab/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Metalab">Metalab</a>, der an der Entwicklung der Seite beteiligt ist, hat mir vor einigen Monaten von mjam erzählt — gestern war die Bestell-Hotline meiner Lieblings-Pizzeria permanent besetzt, also wurde es Zeit für den ersten Praxistest. Im Fach Benutzerfreundlichkeit bekommt die Seite von mir eine 1+ (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a>–Guru Helge, der vor einigen Monaten über mjam <a href="http://www.helge.at/2008/08/do-fix-what-is-broken-essensbestellung-20/" class="liexternal">geschrieben</a> hat, war auch reche angetan), in kürzester Zeit ist die Bestellung zusammengeklickt und abgeschickt. Die SMS-Bestätigung erfolgte rasch, Spinat– und Madras-Huhn kamen tatsächlich in sehr erfreulichem Zustand an — vor der relativ langen Zustelldauer des indischen Restaurants hatten mich bereits die Userkommentare vorgewarnt, aber das Warten war’s wert.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–technisch ist eine derartiges Modell natürlich auch hochinteressant: ich würde meinen Allerwertesten drauf verwetten, dass die Betreiber mittelfristig ein sicheres Affiliate-Einkommen erzielen können — man muss also nicht mal den User mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> belästigen. Wenn das kein win-win-Szenario ist!</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Eine echte Marktlücke und längst überfällig — eine geniale Idee, die sicherlich viele “Stammkunden” finden wird, bereits einige Monate nach dem Start scheint sich das Quality-Rank System sehr gut bewährt zu haben, und die User der Seite zeigen sich in den Kommentar-Threads durchwegs auskunftsfreudig.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Spirofrog: äußert lukratives Partnerprogramm für Blogger</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/spirofrog-aeussert-lukratives-partnerprogramm-fuer-blogger/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 10:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jobbörse Spirofrog launcht ihr brandneues Partnerprogramm und lockt Longteil-Affiliates mit lukrativen Prämien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/spirofrog-1225389177.jpg" alt="spirofrog 1225389177 Spirofrog: äußert lukratives Partnerprogramm für Blogger " title="spirofrog" width="250" height="96" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/135009s.js"></script></div>
<p><a href="http://www.spirofrog.de" rel="nofollow" class="liexternal">Spirofrog</a> präsentiert sich als junges und dynamisches Karriereportal, das Unternehmen eine Full-Service Lösung für alle Recruitingfragen bietet. Allerdings steht nicht die Jobbörse im Mittelpunkt dieses Reviews, sondern das von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spirofrog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spirofrog">Spirofrog</a> kürzlich ins Leben gerufene Partner-Programm, die für freiberufliche Affiliates eine der lukrativeren Einnahmequellen im deutschsprachigen Raum darstellt. Die freudige Nachricht vorweg: pro Abschluss kassiert der Blogger zwischen 150 und 200 Euros, und das bei einer potentiellen Klientel von 25.000 Kunden in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a>! Spezifische auf den deutschsprachigen Markt zugeschnittene Partner-Angebote, die sich wirklich auszahlen, sind bekanntlich äußerst rar, also dürfte sich Spirofrog rasch über großen Zulauf freuen. Die Gelegenheit ist perfekt, denn derzeit suchen die Betreiber nach massiver Verstärkung für ihr Vertriebsnetz.<span id="more-2926"></span></p>
<p>Spirofrogs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partnerprogramm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partnerprogramm">Partnerprogramm</a> unterscheidet sich dabei grundlegenden von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/b2c/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with B2C">B2C</a>–Affiliation á la Amazon: im Bereich des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–to–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a> Marketing ist der Ansatz des “Crowdsourcing” bisher eher exotisch, in diesem Fall aber umso logischer: denn Recruiting und Personalmanagement sind Unternehmensbereiche, in denen klassischerweise sehr viel Information über mündliche bzw. informelle Kanäle weitergegeben wird, speziell im Medienbereich. Denn die Frage “Kennst du nicht jemanden, der einen Job als Webentwickler/Java-Programmierer/Designer sucht?” hören Blogger derzeit immer wieder — und genau in diesem Bereich hat die Karriere-Community ein sehr interessantes Produkt anzubieten: Firmen erstellen ihr Profil und können in weiterer Folge Jobs– und Praktikanten-Stellen ausschreiben, knapp 1.000 offene Jobs finden Arbeitswillige derzeit auf der Plattform, die über eine Reihe beeindruckender Referenzkunden verfügt und im September von der Financial Times Deutschland als “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-up/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Up">Start-Up</a> des Monats” ausgezeichnet.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/spiro2-1225389661.jpg" alt="spiro2 1225389661 Spirofrog: äußert lukratives Partnerprogramm für Blogger " title="spiro2" width="500" height="57" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Spirofrog bietet seine Dienste allen Unternehmen an, vom Start-Up bis zum Großkonzern. Je nach Firmengröße stehen verschiedene Sales-Konzepte zur Verfügung, die von den Affiliate Partner je nach Einsatzzweck genutzt werden können. Spirofrog bietet dafür einen kleinen Fixbetrag sowie eine prozentuelle Beteiligung beim Abschluss eines Jahresvertrags, die bis zu 200 Euro betragen kann. Im hart umkämpften Jobportal-Markt kann sich Spirofrog durch ein gut organisiertes und faires Partnerprogramm beträchtliche Vorteile verschaffen — in der Theorie klingt alles sehr reizvoll, wieviel Potential wirklich drinsteckt, musst die Praxis zeigen, denn das Partnerprogramm wurde gerade erst ins Leben gerufen, wie im <a href=" http://spirofrog.blogspot.com/2008/10/selbstndig-im-netz-sales-und-marketing.html" rel="nofollow" class="liinternal">Spirofrog Blog</a> nachzulesen ist. Aber eine Firma, die <strong>Frog</strong> im Namen hat, genießt bei mir ja sowieso einen Sympathiebonus <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Spirofrog: äußert lukratives Partnerprogramm für Blogger " class='wp-smiley' title="Spirofrog: äußert lukratives Partnerprogramm für Blogger " /> </p>
<p>Wer sich beim <a href="http://www.spirofrog.de" rel="nofollow" class="liexternal">Spirofrog</a> Partnerprogramm als Affiliate bewerben möchte, tut dies via Mail direkt bei Herrn Thomas Schulze unter der Adresse <strong>empfehlung@spirofrog.de</strong>. Die Betreiber sind sehr interessiert an neuen Vertriebspartnerschaften — und die Konditionen finde ich besonders für Tech– und Problogger äußerst lukrativ. Denn ob Praktikant oder CTO, Jobs in der Medienbranche werden zu einem immer höheren Anteil via Online-Ausschreibung vergeben.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Spam-Landing-Pages: Quod Google licet…</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 20:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer die Regeln macht, kann sie auch ungestraft brechen: diesen Grundsatz scheint Google mit einer neuen Sorte von AdSense Landing Pages vehement zu verfolgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/google-1224878232.gif" alt="google 1224878232 Spam Landing Pages: Quod Google licet..." title="google" width="273" height="101" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Google ist gerade kräftig dabei, neue AdSense-Einnahmequellen zu erschließen und zeigt sich dabei in punkto “Beachtung der eigenen Hausordnung” wenig zimperlich. Nach dem erfreulichen Ergebnis des dritten Quartals will man anscheinend auch in Krisenzeiten den Gewinn weiter steigen lassen. Wenig überraschend ist daher, dass seit kurzem AdSense Anzeigen auch in Flash Games geschalten werden können, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google-maps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google Maps">Google Maps</a> plötzlich bezahlte Links am unteren Ende aufweisen und Youtube sich neuerdings mit “Click-to-buy” Buttons schmückt. Eine wirklich Überraschung sind allerdings die neuen <a href="http://www.shoemoney.com/2008/10/20/google-diluting-quality-to-remain-profitable/" class="liexternal">Syndication Pages</a>.</p>
<p>Der Hinweis auf die geänderte Policy erschient zuerst bei <a href="http://www.techcrunch.com/2008/10/19/two-ways-google-is-trying-to-juice-adsense-ad-only-search-boxes-and-syndication-pages/" class="liexternal">TechCrunch</a>. Dort wurde fälschlicherweise auch die seit über einem Jahr im Einsatzbefindliche “Ad-Suche” als Novität beschrieben — ich kann mir ja beim besten Willen nicht vorstellen, dass außer professionellen Marktbeobachtern und Usern, welche die Anzeigen-Suchbox mit einer normalen Search-Funktion verwechseln, irgend jemand gezielt nach Anzeigen sucht — aber die Wege des Surfers sind unergründlich. Eine wirkliche “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a>” sind allerdings die <strong>Syndication Pages</strong>:</p>
<p>Diese Seiten werden Google selbst betrieben und sehen in etwa <a href="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/ads?client=ca-pub-3074906626102320&#038;dt=1224438451173&#038;lmt=1224438448&#038;output=html&#038;slotname=6388620961&#038;correlator=1224438451170&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.showmethegolf.tv%2Fcms%2Fnews%2Flist&#038;ea=0&#038;frm=0&#038;ga_vid=1451760983.1224432713&#038;ga_sid=1224432713&#038;ga_hid=1933098015&#038;ga_fc=true&#038;flash=9.0.124&#038;u_h=960&#038;u_w=1440&#038;u_ah=934&#038;u_aw=1440&#038;u_cd=24&#038;u_tz=-240&#038;u_his=1&#038;u_java=true&#038;u_nplug=18&#038;u_nmime=132&#038;format=fp_al_lp&#038;kw_type=radlink&#038;prev_fmts=200x90_0ads_al&#038;rt=ChBI-3KzAAeIEAoawQxQPwnhEhFUaWdlciBXb29kcyBDYWRkeRoIcIxEMmc8hTwoAVITCK2ZzNfss5YCFRTFGgodNj3S0A&#038;hl=en&#038;kw0=Tiger+Woods+Caddy&#038;kw1=Golf+Wear&#038;kw2=Torneos+Golf&#038;kw3=Golf+Videos&#038;okw=Tiger+Woods+Caddy" class="liexternal">so</a> aus. Man erreicht sie über spezielle GoogleAds (anscheinend befindet sich das “Feature” noch im Teststadium), die aus einzelnen Keywords bestehen, und diese sind mit solchen Seiten verlinkt. Im Zusammenhang mit der syndizierten Seitensuche bietet Google derartige Werbe-Seiten schon länger an, der Einsatz im Kontext von Ads ist vor allem deshalb skurril, weil der ganz klar Googles eigenen Richtlinien widerspricht. Und diese Regeln hat Google geschaffen, um die Qualität des Produkts sicher zu stellen und Landing-Page Spammern den Saft abzudrehen.</p>
<p>Denn bei AdSense bezahlt der Advertiser für den Klick auf seine Anzeige keinen fixen Preis, sondern die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten">Kosten</a> richten sich nach mehreren Faktoren — einer davon ist die Qualität der “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/landing-page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Landing Page">Landing Page</a>”, also der Seite, auf welche die betreffende Anzeige verlinkt. Die Rankingfaktoren erklärt Google in den <a href="http://adwords.google.com/support/bin/answer.py?answer=46675" class="liexternal">Guidelines</a>, spannend wird’s bei folgendem Punkt:</p>
<blockquote><p>Provide substantial information. If your ad does link to a page consisting mostly of ads or general search results (such as a directory or catalog page), provide additional, unique content.</p></blockquote>
<p>Naja, was soll man dazu sagen? Wer die Regeln gemacht hat, kann sie offensichtlich auch ungestraft brechen. Faszinierend jedenfalls, wie Google eine ehemalige Guerilla-Taktik zum Unterlaufen des allmächtigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/algorithmus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Algorithmus">Algorithmus</a> ganz einfach ins eigene Produktportfolio integriert. Die Kombination aus Quasi-Online-Such-Monopolist und Nahezu-Anzeigen-Monopolist kommt der alten alchemistischen Formel, mit der man Dreck in Gold verwandelt, wohl näher als jedes andere Businessmodell.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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