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	<title>datenschmutz &#187; Chrome</title>
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein Gastbeitrag von Leo Widrich, dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/autor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Autor">Autor</a> von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim Lesen — und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete Meinung unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer Unternehmen sind <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste Video von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. Gratis.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen Diskussionen wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name it. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für Chrome – Nutzer heißt die Extension “Chrome Nanny”, für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Studie">Studie</a> zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook-Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/facebook-kopfnuss-wie-postet-man-als-person-auf-der-eigenen-page/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man Admin einer Facebook-Page ist, kann man auf dieser keine Updates mehr mit dem persönlichen Account schreiben. Mittels dieser Anleitung funktioniert es doch, wenn auch nicht ganz ohne Nachteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, zugegeben: die Frage muss jedem, der nicht selbst mehrere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Pages moderiert und zusätzlich ein persönliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> betreibt, ziemlich absurd erscheinen. Aber Fakt bleibt: ist man erst mal mit seinem persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> Administrator einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Page, so kann man von diesem Moment an auf dieser Seite nur mehr Postings mit der Seiten-Identität, nicht aber mit dem persönlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">Account</a> verfassen.  Leider bietet <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> derzeit keinerlei Möglichkeiten einer Identitäts-Wahl, aber es gibt trotzdem einen Weg, dieses manchmal lästige Verhalten zu umgehen.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin0-large.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[20007]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-adminswitch.jpg" alt="fb page adminswitch Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page Autor wechseln" width="600" height="519"style="border:1px solid orange;" /></a></p>
<p>Ganz so exotisch ist der Wunsch nach mehr Rollen-Kontrolle nämlich nicht: mehrere meiner Kunden haben nach dieser Möglichkeit gefragt, und ich selbst würde, seit ich auf meinem <a href="http://facebook.com" class="liexternal">persönlichen Facebook-Profil</a> nur mehr in Englisch poste, deutschsprachige Status-Updates auf meiner <a href="http://facebook.com/datenschmutz" class="liexternal">datenschmutz Fanpage</a> veröffentlichen, aber eben als “Ritchie Blogfried Pettauer” und nicht als “datenschmutz — medien.kultur.technik”. Meines Wissens nach existiert derzeit nur eine einige Möglichkeit, diese Trennung zu erreichen: mit zwei verschiedenen Accounts. Wie man dabei vorgeht, beschreibe ich hier Schritt für Schritt.<span id="more-20007"></span></p>
<p><strong>Ausgangsituation:</strong> Sie sind mit Ihrem persönlichen Account ein Facebook eingeloggt und Administrator jener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fanpage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fanpage">Fanpage</a>, auf der Sie zukünftig wahlweise auch mit Ihrem Personenaccount posten möchten.</p>
<ol>
<li>Öffnen Sie einen zweiten Browser, in dem Sie nicht in Facebook eingeloggt sind. (Sie könnten sich auch mit demselben Browser dauernd wieder ein– und ausloggen, aber das wird auf Dauer ausgesprochen lästig, und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswahl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswahl">Auswahl</a> ist groß: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a>, Opera, IE, Safari… plus einige Exoten. Für unser Vorhaben reichen zwei Stück.)</li>
<li>Registrieren Sie nun einen zweiten Personen-Account, einen sogenannten “Fake” (Es soll ja angeblich Leute geben, die ohnehin mehrere Facebook-Profile parallel nutzen.)</li>
<li>“Liken” Sie mit Ihrem neuen Fake Char (“Char” ist die Abkürzung für “Character”, so nennen Online-Rollenspieler ihre Spielfiguren. Aber das nur am Rande.) die betreffende Page und schicken Sie Ihrem echten Account eine Freundschaftsanfrage.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wechseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with wechseln">Wechseln</a> Sie wieder auf den ursprünglichen Browser und bestätigen Sie die Freundschaftsanfrage. Öffnen Sie anschließend die Einstellungen Ihrer Fanpage. In der rechten Seitenspalte im Bereich “Admins” klicken Sie auf “add” bzw. “hinzufügen”. Ja, Sie haben es erraten: machen Sie Ihren Fake-Char zum Page-Admin.</li>
<li>Nun folgt der letzte Schritt unserer grausamen Inszenierung: wechseln Sie wieder zum Fake-Char Browser und entziehen Sie Ihrem echten Account die Admin-Rechte.</li>
</ol>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin1.jpg" alt="fb page admin1 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Einstellungen bearbeiten" width="600" height="500" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin2.jpg" alt="fb page admin2 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admins hinzufügen und entfernen" width="600" height="442" style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/fb-page-admin3-600.jpg" alt="fb page admin3 600 Facebook Kopfnuss: Wie postet man als Person auf der eigenen Page?" title="Facebook Page - Admin Auswahl" width="600" height="629"style="border:1px solid gray;" /></p>
<hr />
<p>Das war’s auch schon! Aber was ist passiert? Sie haben jetzt zwei Accounts: Ihr echter Account ist ein ganz gewöhnlicher “Fan” der Page (“Gefaller” oder “Liker” klingt noch eigenartiger, finden Sie nicht?), Ihre Fake-Account ist der neue Admin. Das bedeutet: zum Administrieren der Page nutzen Sie ab sofort Ihren Zweitaccount, mit Ihrem echten Konto können Sie nur als ganz gewöhnlicher Besucher Wall-Postings auf der Page schreiben, bei denen Sie — wie jeder andere Besucher — mit Ihrem eigenen Namen bzw. Ihrem persönlichen Konto referenziert werden.</p>
<p>Ganz frei von <strong>Nachteilen</strong> ist diese Vorgehensweise allerdings nicht; bevor Sie die betreffenden Einstellungen vornehmen, lesen Sie sich bitte daher diese Liste sorgfältig durch:</p>
<ol>
<li>Das Registrieren von Fake-Konten widerspricht den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nutzungsbedingungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nutzungsbedingungen">Nutzungsbedingungen</a> von Facebook. Mit anderen Worten: man riskiert, dass das zweite Konto möglicherweise gelöscht wird und man damit im schlimmsten Fall komplett die Admin-Rechte verliert. Auch wenn dieses Szenario in der Praxis nicht besonders wahrscheinlich ist (ein realistischer Name, ein Profilbild plus ein paar glaubwürdige Daten sowie eine paar Einträge in der Freundesliste sollen helfen, hört man aus ungewöhnlich gut informierten Gray-Hat Kreisen, aber das haben Sie nicht von mir!), sollte man dennoch sicherheitshalber einer weiteren Person seines Vertrauens Admin-Rechte für die Page geben. Dann kann diese nämlich im Worst Case Szenario Ihren “echten” Account wieder zum Admin machen.</li>
<li>Da der echte Account nicht mehr Admin ist, taucht die betreffende Page auch im Ads-/Page-Manager nicht mehr auf (dafür aber im Ads-/Page-Manager unsers Fake Chars.)</li>
<li>Man sollte unter den Wall-Settings (erreichbar über “Edit Page” bzw. “Seite bearbeiten”) den “Default View for Wall” auf “All Postings” stellen, da Besucher sonst nur die Einträge des Admins sehen.</li>
<li>Die Status-Updates, die man als Nicht-Admin auf einer Seite schreibt, werden zwar auf der Wall angezeigt, nicht jedoch im grauen Kopfbereich der Seite (der bleibt offiziellen Admin-Einträgen vorbehalten).</li>
</ol>
<p>Natürlich handelt sich’s hier um eine Art Hack. Wenn sich für Sie das Problem der verschiedenen Posting-Identitäten noch nie gestellt hat, dann legen Sie diesen einfach unter der Rubrik “seltsame Probleme anderer User” ab. Aber wenn Sie ebenso wie ich nach dieser Möglichkeit gesucht haben, bietet sich hier zumindest ein praxistauglicher Work-Around. Natürlich hoffe ich, dass Facebook zukünftig bessere Administrationstools für Pages anbietet, beispielsweise eine Hierarchisierung sowie die Möglichkeit, beim Sharen zwischen eigenem Profil und administrierten Pages auszuwählen. Aber das ist eine andere Geschichte, die derzeit nur mehr schlecht als recht mit externen Services gelöst werden kann.</p>
<p><em>Anmerkung für Facebook-Programmierer: beim derzeitigen Stand der API gäbe es nur die Möglichkeit, via CMS im Hintergrund dynamisch die Administrator-Rolle zu löschen bzw. wieder zuzuweisen. Das scheint jedoch nicht nur umständlich, sondern könnte möglicherweise auch zu Problemen mit Facebook automatisierten Missbrauchs-Filtern führen.</em></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wiener Runde Podcast: Starke Regenfälle im Chat-Roulette</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Starke Regenfälle in Wien, starke Privacy-Bedenken auf Facebook und starker Tobak beim Chat-Roulette: viel Vergnügen mit dem aktuellen Poccast der Wiener Runde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> verhält sich der Mai derzeit ziemlich unfrühlungshaft und nahm sogar <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/podcast/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Podcast">Podcast</a>–Host Michael Kamleitner stundenlang den Saft weg. Am Freitag nachmittag gab’s zum Glück wieder Strom, sodass Luca, Gerald, Michael und ich eine knappe Stunde lang über “nichts Besonderes”, sprich Facebook-Privacy, Chat-Roulette und die unüblich verdächtigen Betriebssysteme <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> und Ubunutu schnaken konnten. Viel Vergnügen beim Anhören!</p>
<div class="wienerrunde">
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/audio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with audio">Audio</a>–Snippet.]</p>
<p><a href="http://www.wienerrunde.at/2010/05/14/wiener-runde-2010-05-14-unwetter/" class="liexternal">Links zum Podcast auf Wienerrunde.at</a>   <a href="http://www.wienerrunde.at/wp-content/uploads/2010/05/runde_20100514_final.mp3" class="liexternal">Download</a><br />
<span class="wrsmall">mp3, 51Mbyte [rechte Maustaste und “speichern unter”]</span></div>
<p><span id="more-4221"></span></p>
<p>Alle Links zu den erwähnte News und Kuriositäten gibt’s wie immeer auf <a href="http://www.wienerrunde.at/2010/05/14/wiener-runde-2010-05-14-unwetter/" class="liexternal">Wienerrunde.at</a>. Hier noch drei Nachzügle: die bereits erwähnten <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2010/05/disaster_unfolds_slowly_in_the.html" class="liexternal">Golf von Mexiko Fotos</a>, Umbermorgens <a href="http://www.ubermorgen.com/DEEPHORIZON/" class="liexternal">DEEP HORIZON</a> und <a href="http://johnsadventures.com/software/backgroundswitcher/" class="liexternal">John’s Background Switcher</a>. Im Übrigen bin ich der Meinung, Themenvorschläge für die nächsten Podcast-Ausgaben mit dem Tag “wienerrunde” bei Delicious eingetragen werden sollten. Schönen Sonntag!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW48 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google führt Breadcrumbs ein, foursquare findet immer mehr Fans und auf Login-Boxen werden wir in Zukunft verzichten, wenn's nach dem Willen der Mozilla-Entwickler geht. All das und noch viel mehr aus den letzten sieben Tagen im Blogistan-Panoptikum von Linzerschnitte und datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Exakt sieben Tage zogen seit dem letzten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a> ins Land — also genau der passende Zeitblick, um Rückschau zu halten auf die blogosphärischen Geschehnisse der vergangenen Woche. Und offensichtlich haben Geeks weltweit bislang auf den Besuch von Weihnachtsmärkten (“Werft die Krämer aus dem Haus meines Vaters!” soll der Sohn von Michael Häupl mal gesagt haben) weitgehend verzichtet: anderweitig wäre kaum erklärbar, wie schon wieder so viel passieren konnte. Google führt (fast unbemerkt) Breadcrumbs ein, die neuen Trends lautet Foursquare und Megablogging. Gleich können Sie mit all diesen neuen Buzzwords was anfangen, denn <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datenschmutz haben die Chronik soeben fertig gestellt.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-wer-wird-wiener-brgermeister" class="liinternal">Wer wird Wiener Bürgermeister?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-commercializing-twitter" class="liinternal">Commercializing Twitter</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-die-zukunft-hat-keinen-log-in-button" class="liinternal">Die Zukunft hat keinen Log-In Button</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-crowd-fail" class="liinternal">Crowd Fail</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-neu-in-den-google-serps-brotkrumen" class="liinternal">Neu in den Google-SERPs: Brotkrumen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-von-micro-und-mega-bloggern" class="liinternal">Von Micro– und Mega-Bloggern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-wer-wird-wiener-brgermeister">Wer wird Wiener Bürgermeister?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> Diese Frage stellen sich derzeit die Nutzer von <a href="http://foursquare.com" class="liexternal">foursquare.com</a>. Kein anderes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">Social Network</a> freut sich über derartige Zuwachsraten im Geek-Segment, seit Judith letzte Woche über den neuesten Hype am Sektor “freiwillige Lokalisierung” berichtete. Denn Überwachungskameras waren gestern — heute machen wir unsere “check ins” freiwillig, und wer einen Ort am häufigsten besucht, wird — zumindest solange, bis ihn ein anderer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> von der Spitze der Georeferenzierungs-Pyramide verdrängt — zu dessen “Mayor”.</p>
<p>Im ersten Moment hab ich ja auf eine Viral-Kampagne von Qype getippt, aber denen trau ich nicht genug Originalität zu. Viel mehr als die Eincheck– und Shout-Funktionen bietet die Plattform bisher noch nicht — trotzdem meinen wir: das Ding könnte Zukunft haben, denn Foursquare ist simpel und auf den ersten Blick vollkommen sinnlos: und das sind, wie uns Twitter gezeigt hat, wohl die besten Voraussetzungen für einen lang anhaltenden Hype. Obwohl Michael Arrington da durchaus gewisse <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/28/facebook-foursquare/" class="liexternal">Bedenken</a> hat:</p>
<blockquote><p>But all this time I’ve had a nagging feeling that Foursquare, at least in its current form, is not going to be the next Twitter, as some people have concluded. Because as good as Foursquare is at figuring out where and what your friends are up to, they can’t hope to compete with Facebook. That is, if Facebook does Geo right.</p></blockquote>
<p>Wer sich für das Potential von Foursquare näher interessiert, sollte sich Zeit nehmen für dieses ausgedehnte Posting — Michael vermutet, dass der spielerische Aspekt der Badges nur kurzfristige Anreize bietet und spricht davon, dass sich in 2 Jahren niemand mehr für die Zahl der Logins interessieren wird. Ich denke, in 24 Monaten werden sich die Betreiber noch einiges einfallen lassen. Ob der Vorsprung reicht, muss sich aber tatsächlich erst zeigen: die Gerüchteküche weiß, dass Facebook in Kürze mit eigenen Location-based Services starten will.</p>
<h2 id="toc-commercializing-twitter">Commercializing Twitter</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> Manch Realitätsverweigerer im Alpenvorland mag noch immer glauben, dass Twitter ein Tool zur Befriedigung persönlicher Kommunikationsbedürfnisse sei und jeden verfluchen, der nicht nur uneigennützig launige Tweets mit reinem Herzen verschickt.</p>
<p>Doch einmal mehr wird klar, wohin es mit Twitter gehen wird — und wohl auch gehen soll, zumindest um Geld zu verdienen: Twitter wird ab Anfang 2010 Commercial Accounts launchen. Hoffen wir, dass das Ganze nicht so ein Feature Desaster wird wie zuletzt bei den Twitter Lists und beim Retweet Feature. Was soll das neue Feature können? <a href="http://www.techwatch.co.uk/2009/11/23/twitter-confirms-commercial-accounts/" class="liexternal">Techwatch</a> weiß Näheres:</p>
<blockquote><p>The paid-for commercial accounts would offer extra services. Talking to the BBC, Stone said “You will be able to pay for an additional layer of access to learn more about your Twitter account – get some feedback, some analytics, become a better ‘Twitterer’.”</p></blockquote>
<p>Was aber ist nun ein “Commercial Tweeper”? Interessiert es mich nicht auch als Casual User, für welche Themen meine Follower sich interessieren und welche Links sie klicken? In Anbetracht der oben erwähnten Feature-Unausgereiftheiten darf man sich ein bisschen Sorgen machen, wer nun als Commercial Tweeper gelten wird und welche Bürden einem auferlegt werden. </p>
<h2 id="toc-die-zukunft-hat-keinen-log-in-button">Die Zukunft hat keinen Log-In Button</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> Ich nutze für automatisierte Log-Ins seit langem das geniale <a href="http://datadirt.net/roboform" class="liexternal">Roboform</a>, das unglaublich viele Copy-Paste spart und noch dazu multiple Identitäten perfekt verwaltet, schließlich sind wir Social Web Pros manchmal alle ein bisschen schizo. Ein solches Helferlein könnte für Firefox-User aber bald überflüssig werden, wie <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/firefoxs_plan_to_kick_the_logins_butt.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Firefox gets distributed social networking and identity management. The good people who work on the revolutionary, open-sourced, and occasionally maligned browser have been hard at work on making cross-site navigation and portable IDs a solvable problem. A discrete button to the left of the URL that can tell users whether or not they are logged in to a particular site and allow them to log in without further navigation</p></blockquote>
<p>Details zur Implementierung und Screenshots gibt’s im Weblog von Mozilla-Entwickler <a href="http://www.azarask.in/blog/post/identity-in-the-browser-firefox/" class="liexternal">azarask</a>. Mehr in theoretische Spekulationen als in die Frage der praktischen Umsetzung vertieft sich ein ausführlicher Beitrag auf Stay’n’Alive: <a href="http://staynalive.com/articles/2009/11/25/the-future-has-no-log-in-button/" class="liexternal">The Future has no Log In Button</a>:</p>
<blockquote><p>For this to happen we need more involvement from all. Maybe I’m crazy, but this future is as clear as day for me. I see a future where I go do what I want to do, when I want to, and I get the exact experience I asked for. This is entirely possible. Why aren’t we all focusing on this?</p></blockquote>
<p>Aber tun wir doch ohnehin! Wird wohl bloß noch ein Weilchen dauern <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW48 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> </p>
<h2 id="toc-crowd-fail">Crowd Fail</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> Wikipedia, die fünfthäufigst geklickte Website der Welt, ist so suprig, dass einem fast die Superlative ausgehen. Man findet beinahe jede nur erdenkliche Info, die Inhalte sind mittlerweile so gut, dass man bedenkenlos fürs Unireferat Copy-Pasten kann, die Enzyklopädia Britannica wurde sowohl in Bezug auf Qualität der Artikel wie auf Aktualität meilenweit abgehängt und am suprigsten: Die Schwarmintelligenz. Wisdom of the Crowds. Ein Märchen, das wahr geworden scheint. Leider ist nicht alles so rosig im Reich von Wikipedia und seiner Schwarmintelligenz. Denn wie wir alle aus der Schule, von der Uni oder aus dem Berufsleben wissen: So schön es sein kann, wenn man in Gruppen arbeitet — meist gibt es nichts schlimmeres, als in Gruppen arbeiten zu müssen. Und dies scheint zuletzt auch die <a href="http://online.wsj.com/article/SB125893981183759969.html" class="liexternal">Motivation</a> der freiwilligen Wikipedia Mitarbeiter zu sein: </p>
<blockquote><p>“Wikipedia is becoming a more hostile environment,” contends Mr. Ortega, a project manager at Libresoft, a research group at the Universidad Rey Juan Carlos in Madrid. “Many people are getting burnt out when they have to debate about the contents of certain articles again and again.” […] Wikipedia’s struggles raise questions about the evolution of “crowdsourcing”, one of the Internet era’s most cherished principles. Crowdsourcing posits that there is wisdom in aggregating independent contributions from multitudes of Web users. It has been promoted as a new and better way for large numbers of individuals to collaborate on tasks, without the rules and hierarchies of traditional organizations.”</p></blockquote>
<p>Klingt nach Crowd Ebbing.…<br />
Ein interessantes Beispiel von Crowd Fail, dem Versagen der Schwarmintelligenz beschreibt übrigens Jaron Larnier auf <a href="http://www.edge.org/3rd_culture/lanier06/lanier06_index.html" class="liexternal">edge.org</a>.</p>
<h2 id="toc-neu-in-den-google-serps-brotkrumen">Neu in den Google-SERPs: Brotkrumen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /> Für erhitzte SEO-Gemüter (aber andererseits gilt das für jedes Posting am offiziellen Google-Blog) sorgte kürzlich die <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/11/new-site-hierarchies-display-in-search.html" class="liexternal">Ankündigung</a> des neuen Format “Breadcrumbs” in den Suchergebnissen: </p>
<blockquote><p>The new display provides valuable context and new navigation options. The changes are rolling out now and should be available globally in the next few days.<br />
Some web addresses help you understand the structure of the site and how the specific <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">page</a> fits into the site hierarchy. For example, consider a search for the biography of Vint Cerf (Google’s Internet Evangelist). The URL for one result, “www.google.com/corporate/execs.html,” shows that the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">page</a> is located in a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">page</a> about “execs,” under “corporate,” which is on the “google.com” site. This can provide valuable context when deciding whether to click on the result.</p></blockquote>
<p>Klingt unverständlich? Am Screenshot wird das ganze Ausmaß des Dramas sofort klar:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/pano-google.jpg" alt="pano google Blogistan Panoptikum KW48 2009" title="Google: Breadcrumbs auf den SERP-Pages" width="546" height="221" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Klingt auf den ersten Blick gut, hat aber viel weniger mit Usability als mit Markt-Protektionismus zu tun, wie John On völlig zutreffend anmerkt:</p>
<blockquote><p>In the example Aaron provided, Google has replaced a very helpful, meaningful and rich URL with a much less relevant breadcrumb. But Google wants everyone to watch how those breadcrumbs help  average web sites, because Google doesn’t want you to look behind the curtain. […] This URL removal is an anti-competitive practice that seeks to hinder the efforts of companies that re-sell Google’s data, whether they be SEO research services or re-purposers (scrapers). It is the unique URL (and unique domain name) that enables everyone else to make money on the web. As long as every consumer has to go through Google to find a web page, Google has a chance to take a piece of the profits.</p></blockquote>
<p>Und warum macht das überhaupt einen Unterschied, wo die Seiten doch auf den SERPs verlinkt sind? Nun, dazu muss man sich vor Augen halten, dass Google in den letzten Monaten immer mehr Links durch Redirects ersetzt hat — in der Tat deutet die ganze Entwicklung stark drauf hin, dass in absehbarer Zeit keine Third Party Applikation mehr umfassende Einsicht in Googles Spielweise haben wird.</p>
<h2 id="toc-von-micro-und-mega-bloggern">Von Micro– und Mega-Bloggern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW48 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW48 2009" /><br />
<blockquote>I don’t think “mega-blogging” is actually a thing, I just made it up to make the title sound more dramatic. But if mega-blogging were a thing, you would do it with WordPress. Micro-blogging is a thing, ash a lot of people do it with Twitter.</p></blockquote>
<p>Von wem könnte dieses Zitat wohl stammen? (Es folgt eine Nachdenk-Leerzeile.)</p>
<p>Genau — Matt Mullenweg hat sich Gedanken über Twitter vs. WordPress, oder genauer gesagt über <a href="How tweets get imported into a blog is still an open question for me. I’ve seen lots of ways people have attempted it but when a blog becomes an activity stream it becomes a weak version of all the things it aggregates, less than the sum of its parts, because of the loss of context." class="liinternal">Twitter neben WordPress</a> gemacht. Auslöser war ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/statistik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Statistik">Statistik</a>–Posting auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/24/twitter-wordpress-blogging-vs-microblogging/" class="liexternal">TechCrunch</a> mit dem inhalts-erklärenden Titel <em>Blogging Vs. Microblogging: Twitter’s Global Growth Flattens, While WordPress’ Picks Up</em>.</p>
<p>Vor einigen Monaten war ja mal die Rede davon, dass Micro-Blogging “normale” Weblogs mittelfristig verdrängen würden. Dabei handelte es sich aber, was schon damals klar ersichtlich war, um eine grobe Fehleinschätzung: die beiden Formaten leisten Unterschiedliches, ergänzen sich aber hervorragend. Und ohne “Mothership” lässt sich’s im Social Web nun mal schwer navigieren. Matt spricht aber auch ein Thema an, das mir auch schon einiges an Kopfzerbrechen bereitet hat:</p>
<blockquote><p>How tweets get imported into a blog is still an open question for me. I’ve seen lots of ways people have attempted it but when a blog becomes an activity stream it becomes a weak version of all the things it aggregates, less than the sum of its parts, because of the loss of context.</p></blockquote>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Nach einer harten Woche in Social Media Land kann nur eines helfen — Katzencontent. Dieser ist so süß, dass Diabetikern vom Genuss abgeraten werden muss!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw48-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>PS: Keine Sorge, der Katzencontent wird mir nieeeee ausgehen!</p>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>“This week in Startups” heißt der Video-Podcast von Jason Calacanis — letzte Woche waren Programmier-Guru Joel Spolsky und WordPress-Mastermind Matt Mullenweg zu Gast: absolut sehenswertes Interview für alle, die sich schon mal gefragt haben, wie das populärste CMS der Welt eigentlich entstanden ist.</p>
<div align="center"><embed src="http://blip.tv/play/g7RBga%2BpBgI" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="375" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></div>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Über gutes, schönes und richtiges (=Conversion-freundliches) Copywriting ward schon viel berichtet — Justin Goffs <a href="http://www.shoemoney.com/2009/11/25/how-being-a-good-copywriter-can-make-you-more-money-as-a-blogger/" class="liexternal">Guestposting</a> bei Shoemoney enthält wenig Bla-Bla und viel praktisch umsetzbares.</li>
<li>Was sind die “wahren Gründe” für Googles Entscheidung, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> OS auf den Markt zu bringen? Verschwörungstheorien blühen, aber Vijay Pandurangans <a href="http://venturebeat.com/2009/11/27/what-are-googles-real-motivations-behind-chrome-os/" class="liexternal">Spekulationen</a> haben durchwegs Hand und Fuß, immerhin hat der sechs Jahre lang für Big G an einflussreicher Position gearbeitet.</li>
<li>Twitter leidet an Besucherschwund, vermeldet Nielsen. Wie wir gelernt haben, sollte man Nielsen niemals glauben und immer noch ein zweites Mal hinsehen bzw. <a href="http://www.tecchannel.de/news/2024098/twitter_besucherschwund_zugriffszahlen_ruecklaeufig" class="liexternal">reinlesen</a>.</li>
<li>Schlechte Zeiten für Raucher. Zum Siebenhundertfantastillionstenmal.  Wer raucht, altert schneller, stirb früher, stinkt und tötet seine Mitmenschen. Das hält die wenigsten vom Rauchen ab. Aber jetzt wird’s wirklich ernst: Wer seinen Apple zum Passivrauchen zwingt, kann die Garantie auf sein Lieblingsfetischismusobjekt <a href="http://consumerist.com/2009/11/smoking-near-apple-computers-creates-biohazard-voids-warranty.html" class="liexternal">verlieren</a>!</li>
<li>Die Holzmedien lassen in ihrem Überlebenskampf nichts unversucht und kopieren jetzt die iTunes-Philosophie, um Zeitungsinhalte für Kohle <a href="iTunes für Zeitungen http://www.nytimes.com/2009/11/25/business/media/25mag.html?_r=" class="liinternal">an den User zu bringen</a></li>
<p>.</ul>
<p>Das war’s auch schon wieder für diese Woche — wir danken artig für Ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> und wünschen uns — alle sieben Tage wieder — dass Sie unserer allwöchentlichen Rückblickerei auch weiterhin gewogen bleiben. Auf datenschmutz tut sich nächste Woche wieder einiges: zwei neue Gewinnspiele scharren in den Startlöchern, morgen gibt’s ein Interview mit Loic le Meur zu Twitter. In diesem Sinne: schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW48 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW47 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 23:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3934</guid>
		<description><![CDATA[Ein neues Blogistan, ein neues Glück - Linzerschnitte und datenschmutz haben schon wieder jede Menge zu berichten: es gibt neue Details zum Google OS Chrome, Twitter kündigt Werbune, die wir lieben werden an und auch sonst hat sich im Social Web so einiges getan in den letzten sieben Tagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich unweigerlich seinem Ende zu — bei den Kalenderproduzenten steigt die Nervosität ins Unermessliche, Motorradfahrer müssen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen und die Weihnachtsbeleuchtung — keine Spur von Energiesparlampen — ist an. Trotz zunehmend winterlicher (Miss)Verhältnisse friert in der Blogosphäre aber gar nix ein: da wird Altbekanntes neu aufgewärmt, neues Heißes auf Trinktemperatur abgekühlt und syndiziert, was das Zeug hält: Business as usual eben, dessen letzte sieben Tage <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datenschmutz wie gewohnt für Sie zusammengefasst haben.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-hype-foursquare-com" class="liinternal">HYPE: Foursquare.com</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-radiospotting-web-prsentation-ist-online" class="liinternal">Radiospotting: Web-Präsentation ist online</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-google-chrome-os" class="liinternal">Google Chrome OS</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-facebook-weicht-list-policy-auf" class="liinternal">Facebook weicht List-Policy auf</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-automatic-captions-fr-youtube-videos" class="liinternal">Automatic Captions für Youtube Videos</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-facebook-becoming-lame-for-young-folks" class="liinternal">Facebook becoming lame for young folks?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-blogazines-vs-blog" class="liinternal">Blogazines vs. Blog</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-agenturfail-der-woche-zertifizierter-social-media-koordinator" class="liinternal">Agenturfail der Woche: Zertifizierter Social Media Koordinator</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-buttons-mit-css" class="liinternal">Buttons mit CSS</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-twitter-zahlen-fakten-spekulationen" class="liinternal">Twitter: Zahlen, Fakten, Spekulationen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-ritchies-video-der-woche-ficker-oder-nicht-ficker" class="liinternal">Ritchies Video der Woche: Ficker oder Nicht-Ficker?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-hype-foursquare-com">HYPE: Foursquare.com</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Facebook war der Liebling der Medien 2008, 2009 wurde und wird Twitter in den Mainstream-Himmel gehyped — but who’s next?<br />
Wenn man <a href="http://edition.cnn.com/2009/TECH/11/19/cashmore.foursquare/" class="liexternal">Mashable</a> Glauben schenkt, dann wird 2010 foursquare.com die Spitze des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus" rel="nofollow" class="liwikipedia">Hype Cycle</a> erklimmen!</p>
<p><a href="http://www.foursquare.com" class="liexternal">Foursquare.com</a> erinnert auf den ersten Blick ein bisschen an die Android App Latitude: Man legt Orte an, an denen man sich regelmäßig bewegt, checkt ein, wenn man diese aufsucht, informiert seine Freunde darüber. Erweitert wird das ganze um den Faktor “addictive Game” — wie bei Farmville oder der guten alten Zombie oder Mafia Application auf Facebook wird das ganze durch ein Gratifikationssystem, dem Sammeln von “Badges” gefördert. Wer am meisten Badges hat, wird zum “Mayor” der Location. Nun, wir werden sehen, ob Spieltrieb oder Datenschutzbedürfnisse siegen. Eines lässt sich jedenfalls schon fix feststellen: Geotagging ist wirklich totally “in”, auch Twitter springt auf den <a href=" http://mashable.com/2009/11/19/twitter-geolocation-live/" class="liinternal">Verortungszug</a> auf.</p>
<p>Pete Cashmore hat noch mehrere Parallelen zwischen Twitter und foursquare.com <a href="http://edition.cnn.com/2009/TECH/11/19/cashmore.foursquare/" class="liexternal">ausgemacht</a>:</p>
<blockquote><p>The parallels with Twitter are numerous. As technology early adopter and popular blogger Robert Scoble wrote in September: “Go back three years ago. Twitter was being used by the same crowd that is playing with Foursquare today. (…) This week Foursquare debuted the singular piece that launched Twitter into the stratosphere: an API.</p></blockquote>
<p>PS: Bis vor kurzem war Foursquare nur für Städte in den USA freigeschalten, nun sind schon <a href="http://mashable.com/2009/11/19/foursquare-50-more-cities/" class="liexternal">einige Städte mehr</a> dabei!</p>
<h2 id="toc-radiospotting-web-prsentation-ist-online">Radiospotting: Web–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/praesentation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Präsentation">Präsentation</a> ist online</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Bald ist das Linzer Kulturhauptstadtjahr zu Ende — und eines der spannendsten Projekte ging zwar offline im Oktober zu Ende, ist aber mittlerweile lückenlos online dokumentiert. Beim Projekt <a href="http://www.radiospotting.net/" class="liexternal">Radiospotting</a> präsentierten 13 Autoren ihre Stories an verschiedenen Plätzen mittels lokaler Radiosender:</p>
<blockquote><p>Seit Paul Watzlawick wissen wir: Kommunikation entsteht beim Empfänger. Diesen Gedanken aufgreifend, werden an 13 Orten in Linz (z.B. Stifterhaus, Nibelungenbrücke, Neuer Dom,…) lokal begrenzte Radiosender Arbeiten von 30 internationalen SoundkünstlerInnen über den Äther schicken. Grundlage für die akustischen Arbeiten waren 13 Orte und deren Geschichten, welche von renommierten oberösterreichischen Autorinnen und Autoren geschrieben wurden. Ohrenzeuge kann dabei jeder werden, der sich mit einem Radio an die einzelnen Orte begibt, die Frequenz einstellt und seine Ohren spitzt.</p></blockquote>
<p>Unter dem Menüpunkt <a href="http://www.radiospotting.net/sounds.php" class="liexternal">tune in!</a> kann man nun alle Beiträge auch ohne Linz-Besuch nachlesen und –hören. Auf Radio Fro gab’s eine begleitende Doku-Serie, die einzelnen Beiträge sind ebenfalls <a href="http://www.radiospotting.net/rstrifft/player/page-player/rstrifft.php" class="liexternal">online dokumentiert</a>.</p>
<h2 id="toc-google-chrome-os">Google <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> OS</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Wir haben bereits im letztwöchigen Panoptikum darüber berichtet: Tod dem Desktop, Tod Microsoft! Dieser Kampfspruch scheint bei Google nicht unter das Mission Statement “don’t be evil” zu fallen. Dem Konkurrenten Microsoft wird einmal mehr gnadenlos der Kampf angesagt, diesmal an seinem angestammten Platz, dem Desktop. Auf dem Desktop verfügt Microsoft über Heimvorteile, darum wird er von Google einfach als redundant erklärt. Das Betriebssystem Chrome OS wird daher in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" rel="nofollow" class="liwikipedia">Cloud</a>, genauer gesagt im Browser angesiedelt. dieses Video erklärt schon mal, wie Google Chrome funktionieren soll.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Allerdings ist das Chrome OS nicht für Laptops geschaffen: laut <a href=http://mashable.com/2009/11/19/chrome-os-differences/">Mashable</a> ist ein Solid-State-Drive angeblich Voraussetzung:</p>
<blockquote><p>Chrome OS doesn't support drivers and will not run on your laptop: The Google operating system won't be running on your Dell or Macbook anytime soon – it only works with solid-state hard drives. It is meant for Netbooks. Many hardware manufacturers are going to have to tweak their netbook designs to support Chrome OS.</p></blockquote>
<p>Dann warte ich vielleicht doch noch ein bisschen mit der Anschaffung eines Netbooks...</p>
<h2 id="toc-facebook-weicht-list-policy-auf">Facebook weicht List-Policy auf</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Beim <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/20/facebook-twitter-lists/" class="liexternal">Filtering the Stream</a> Roundtable <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/20/facebook-twitter-lists/" class="liexternal">frage</a> Loic Le Meur Facebook VP Bret Taylor, warum 3rd Party Apps kein Zugriff auf die Freundeslisten gewährt werde - Twitter erlaubt dies. Und wider Erwarten scheint Facebook das tatsächlich vor zu haben:</p>
<blockquote><p>Taylor said that Le Meur’s request seemed "reasonable" and continued "we should do that." “We're not working on that. But we should be," he continued. So there you go, done deal. Great. It would seem that soon, third parties should have access to the list filters that Facebook uses.</p></blockquote>
<p>Im Zeitalter von Social Graphs und personalisierter Information spielt dies keine geringe Rolle, denn:</p>
<blockquote><p>If there were a way to merge Twitter Lists and Facebook Friend Lists, third-party services could provide a valuable new service: Easy-to-make Facebook and Twitter social graph mashups.</p></blockquote>
<h2 id="toc-automatic-captions-fr-youtube-videos">Automatic Captions für Youtube Videos</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Am offiziellen Google-Blog wurde letzte Woche <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/11/automatic-captions-in-youtube.html" class="liexternal">bekannt gegeben</a>, dass Youtube Videos ab sofort automatisch erstellte Untertitel anbietet. Seit längerem können Video-Uploader Untertitel anbieten, nun geht Big G in punkto Accessibility mit Voice Recognition Technologie noch einen Schritt weiter:</p>
<blockquote><p>To help address this challenge, we’ve combined Google’s automatic speech recognition (ASR) technology with the YouTube caption system to offer automatic captions, or auto-caps for short. Auto-caps use the same voice recognition algorithms in Google Voice to automatically generate captions for video. The captions will not always be perfect (check out the video below for an amusing example), but even when they’re off, they can still be helpful—and the technology will continue to improve with time.</p></blockquote>
<p>Auch das manuelle Untertiteln von Beiträgen wird einfacher: es reicht, ein simples Text-File hochzuladen, das auto-timing Feature sorgt für die Einblendung der Untertitel an der passenden Stelle. Wie das genau funktioniert, zeigt folgendes Demo-Video:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-facebook-becoming-lame-for-young-folks">Facebook becoming lame for young folks?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Diese berechtigte Frage stammt von niemand geringerem als Guy Kawasaki (bzw. seiner Twitter-Assistentin). Meine Antwort: Ja, ein bisschen schon. Denn nicht nur ältere Schwestern sondern auch Eltern und andere Verwandte und womöglich auch Lehrer, Chefs und Kunden überfluten Facebook zunehmend und stalken bzw. geben das Gefühl, gestalkt zu werden. Manche davon laden einfach die Fotos von Opas letzter Geburtstagsfeier hoch, die einen nicht gerade so cool aussehen lassen, wie man gerne hätte. Doch wie so oft hat das Social Web da auch schon eine Lösung bereit, oder zumindest eine Selbsthilfegruppe. Auf <a href="http://myparentsjoinedfacebook.com" class="liexternal">myparentsjoinedfacebook</a> werden Sie geholfen!</p>
<blockquote><p>So, you finally caved. You’ve accepted a friend request from your Mom, Dad, crazy Aunt Ida, and your college roommate’s newly divorced mother. Well here’s your chance to get back at them for taking away your public privacy.<br />
Email us at: myparentsjoinedfacebook@gmail.com because we want to laugh at your Mom’s ridiculous Facebook status and the embarrassing message your Dad wrote on your wall too!</p></blockquote>
<h2 id="toc-blogazines-vs-blog">Blogazines vs. Blog</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> “Für jeden Artikel das gleiche Template — das ist doch langweilig!” Das denken sich einige Blogbetreiber mit gesteigerten grafischen Ambitionen und legen ebenso viel Wert auf grafische Gestaltung einzelner Artikel wie auf deren Inhalt. <a href="http://www.smashingmagazine.com/the-death-of-the-blog-post/" class="liexternal">Smashing Magazine</a> hat ein beindruckendes Feature über diese “Blogazines” zusammengestellt — und zwar thematisch passend ebenfalls in aufwendigem Layout. Die Frage ” We have some of the most creative and inspiring designers in our profession, so why don’t we show our true potential in our blog articles?” mag durchaus berechtigt sein, aber Dustin Curtis hat völlig recht mit seiner Anmerkung zu HTML und CSS:</p>
<blockquote><p>The biggest disadvantage is that CSS and HTML are terrible technologies that weren’t designed for page layout. They were designed for structured content presentation, like for a newspaper, where all the elements throughout the website are the same and are re-used. But I’m trying to make a magazine, where the content and presentation are inextricably mixed and unique. The way presentation CSS is supposed to be decoupled from the content HTML is totally counter to the mission I am trying to accomplish, and it makes coding the articles frustrating, messy and time-consuming.</p></blockquote>
<h2 id="toc-agenturfail-der-woche-zertifizierter-social-media-koordinator">Agenturfail der Woche: Zertifizierter Social Media Koordinator</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Wo Honig ist, da sind auch (Schmeiß)fliegen. Social Media und seine/ihre Handhabung erfordert vor allem zwei Dinge: grundlegendes Interesse in Kommunikation und einigermaßen normale Umgangsformen. Der Rest kommt von selbst. Aber nicht, wenn es nach einer Salzburger Agentur geht. Da versucht man, aus Social Media eine Profession zu machen — wer also ein paar Wochenende Zeit und läppische 990 Euro investiert, der darf bekommt von der Agentur ein Zertifikat verliehen und darf sich “Social Media Koordinator” nennen/schimpfen. Anmelden kann man sich übrigens auch via <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=165731782402&#038;ref=mf" class="liexternal">Facebook</a> — und der Weg vom Computer-Illiterate zum SM-Star ist ein kurzer:</p>
<blockquote><p>. In einer drei Tage dauernden Ausbildung erfahren die künftigen Social Media Koordinatoren alles, was sie für eine erfolgreiche Performance im Web 2.0 benötigen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-buttons-mit-css">Buttons mit CSS</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> Submit-Buttons, RSS-Buttons, Button-Buttons… Photoshop darf heute mal länger schlafen, denn Onkel Janko holt die große CSS-Bastelkiste aus dem Keller. Genau <a href="http://www.smashingmagazine.com/2009/11/18/designing-css-buttons-techniques-and-resources/" class="liexternal">sowas</a> hab ich gesucht:</p>
<blockquote><p>Designers have many reasons to style buttons, including to make them more attractive and to enhance usability. One of the most important reasons, though, is that standard buttons can easily be missed by users because they often look similar to elements in their operating system. Here, we present you several techniques and tutorials to help you learn how to style buttons using CSS. We’ll also address usability.</p></blockquote>
<p>Wirklich tolle Anleitung — demnächst kriegt mein “submit-Button” unter dem Mailinglist-Formular ein neues Styling verpasst! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW47 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> </p>
<h2 id="toc-twitter-zahlen-fakten-spekulationen">Twitter: Zahlen, Fakten, Spekulationen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW47 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> “How many roads must a man walk down?” Wir wissen’s bis heute nicht — kein Wunder: immerhin verbläst der Wind die Antwort. In der digitalen Welt bleiben keine solchen Unsicherheiten bestehen. Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wieviele Tweets pro Tag im Durchschnitt verschickt werden? <strong>27,3 Millionen pro Tag</strong> sind es, berichtet <a href="http://www.briansolis.com/2009/11/guess-how-many-tweets-fly-across-twitter-each-day/" class="liexternal">PR 2.0</a> basierend auf aktuellen Pingdom-Zahlen. Das macht pro Jahr dann 10 Milliarden Micro-Messages, wobei CNET erst vor einem Monat über das 5-milliardste Tweet <a href="http://news.cnet.com/8301-13577_3-10378353-36.html" class="liexternal">berichtete</a>.</p>
<p>Auch bei den Clients gibt’s neue Zahlen: das Web-Interface führt immer noch mit weitem Abstand (46,8 Prozent), ganz und gar nicht dicht gefolgt von Tweetdeck (8,48 Prozent). Seesmic kommt auf 1,1 Prozent, alle anderen Client zusammen erreichen 37,14%. Die ganze Tortengrafik hat <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_users_and_the_third_party_clients_they_use.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a>.</p>
<p>Ziemlich <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_definitely_ditching_suggested_users_list.php" class="liexternal">unsicher</a> ist indes, was mit der SUL, der heiligen “Suggested Users List” geschieht — Twitter will sie, zumindest in der jetzigen Form, los werden:</p>
<blockquote><p>The benefits to getting on the list are great indeed. Users added to the SUL, gained on average of 53,000 new followers after being on the list for a week and 170,000 within the first month. Some users even gained as many as 370,000 in the first 30 days.</p></blockquote>
<p>Womit genau, weiß noch niemand — aber die Gerüchteküche über einen Authority-Algorithmus läuft derzeit noch heißer als sonst. Dabei ist doch alles maßlos überschätzt, kontert <a href="http://www.newcommbiz.com/twitter-doesnt-create-influence-it-reveals-it/" class="liexternal">New Comm Biz</a> häretisch unter dem Titel “Twitter doesn’t create influence, it reaveals it”:</p>
<blockquote><p>Twitter didn’t make anyone influential. Twitter only exposes and amplifies influence. If you look at the top 100 Twitter accounts, the only person/company that Twitter made influential was @Twitter. Everyone else was already influential in their own right.</p></blockquote>
<p>Von SuperTweetern geht’s nahtlos zu den <a href="http://scobleizer.com/2009/11/20/twitter-to-turn-on-advertising-you-will-love-heres-how-supertweet/" class="liexternal">Supertweets</a>, Scobleizers neuem Steckenpferd. Twitter will ja definitiv Werbung zulassen, aber die wird, so Scoble, in Form von Metadaten ausgeliefert:</p>
<blockquote><p>Think about all the metadata that exist OUTSIDE of the Tweet. How about you mouse-over a Tweet to see a new slide-down UI that shows you all the metadata.</p></blockquote>
<p>Wow — wirklich super! Werbung mit eingebautem Pop-Up Blocker in der Tat “Advertising we love” <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW47 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW47 2009" /> </p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Warum spielen Frauen Fußball? Weil es der Fußballplatz der beste weil sozial anerkannte Ort für einen Bitchfight ist:</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="600" height="457" id="viddler_b81d241"><param name="movie" value="http://www.viddler.com/player/b81d241/" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.viddler.com/player/b81d241/" width="600" height="457" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" name="viddler_b81d241"></embed></object></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche-ficker-oder-nicht-ficker">Ritchies Video der Woche: Ficker oder Nicht-Ficker?</h2>
<p>Das ist hier die Frage… [via <a href="http://www.web-newspaper.de/blog/ficker-oder-nichtficker-oder-vielleicht-doch-nichtraucher" class="liexternal">Web-Newspaper.de</a>] Und genau deshalb fahren wir im Inland mit dem Zug! :evil:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw47-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li><strong>“Es bedurfte nur eines Tweets”:</strong> Die “Twitterrevolution Iran Election” hat den reflektierten Social Media Nutzer eines gelehrt: Oft ist eine gehypte Revolte auf Twitter nicht mehr als heiße Luft. Doch Social Media kann mächtig sein. Wie mächtig dokumentierte Alan Rusbridger, Chefredakteur der britischen Tageszeitung “The Guardian”. Eine “klassische” PR Firma namens Trafigura und die Anwaltskanzlei Carter-Ruck durften so <a href="http://www.freitag.de/kultur/0942-es-bedurfte-nur-eines-tweets-alan-rusbridger" class="liexternal">auf die harte Tour lernen</a>, dass sich die Zeiten geändert haben.</li>
<li><strong>Quantenrechner-News:</strong> Bis vor kurzem habe ich hinter dem Mond gelebt. Ich wusste nicht, was ein Quantenrechner ist. Nun, wo ich dieses neue, zukünftige Buzzword aufgeschnappt habe, verfolge ich alle News zum Thema. So auch <a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1124212" class="liexternal">diese</a>. Laut Hype Cycle der Gartner Company  wird der Quantenrechner in spätestens 10 Jahren übrigens “<a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1014381?utm_source=twitterfeed&#038;utm_medium=twitter" class="liexternal">the next big thing</a>!.</li>
<li><a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/15/twitter-facebook-amazon-affiliate-marketing/" class="liexternal">Twitter und Facebook machen jeden zum Affiliate-Marketer</a>, schreibt Gastautor Steve Poland in einem lesenswerten Gast-Posting auf TechCrunch. Bestes Zitat: “The adult industry has always been ahead of the curve, but I digress.”</li>
<li><strong>Ikea rules:</strong> Es gibt dann auch noch Agenturen, die sich im Bereich des Social Media Marketings ein bisschen mehr einfallen lassen. Was dabei rauskommt, zeigt diese wirklich nette <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YE2LSp-hjbQ" class="liexternal">Video</a>.</li>
</ul>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder rasend schnell am panoptischen Fluchtpunkt angelangt, sprich: rückblickend werden wir Ihnen erst wieder in sieben Tagen eine Woche zusammenfasst haben — bis dahin: danke für Ihre Aufmerksamkeit, schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW47 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW11 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 18:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Amoklauf, ein echter Promi auf Twitter und jede Menge Rückblicke auf die SEO-Campixx: die vergangene Blogistan-Woche verlief so turbulent wie gewohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/stadtsilu.jpg" alt="stadtsilu Blogistan Panoptikum KW11 2009" title="stadtsilu" width="250" height="107" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />So langsam scheint’s ja doch was zu werden mit dem Frühlingsbeginn — zumindest fällt statt Schnee nur mehr Regen. Das könnte der Optimist, der mit dem halbvollen Cuba Libre da drüben in der Ecke steht, doch durchaus für ein gutes Zeichen halten. Wobei Optimismus in Zeiten von Amokläufen an Schulen zumindest in Mainstream-Medien derzeit eher dünn gesät ist. Da sind Computerspiele als Schuldige natürlich schnell zur Hand — denn im Zweifelsfall wird das einfache Ursache-Wirkungs-Prinzip gegenüber komplizierten Erklärungsversuchen bevorzugt: das nennt man der Publizistik-Wissenschaftler dann wohl die “Komplexitäts-Reduktions-Leistung” der Massenmedien.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-calli-steht-rede-und-antwort" class="liinternal">Calli steht Rede und Antwort</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-games-do-not-kill-guns-do" class="liinternal">Games do not Kill. Guns Do.</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-lpo-baby" class="liinternal">LPO, Baby!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-google-startet-mit-behavioral-targetting" class="liinternal">Google startet mit Behavioral Targetting</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-rckblicke-auf-die-seo-campixx" class="liinternal">Rückblicke auf die SEO-Campixx</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/blogistan-panoptikum-kw11-2009/#toc-video-der-woche-nostalgia" class="liinternal">Video der Woche: Nostalgia</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-calli-steht-rede-und-antwort">Calli steht Rede und Antwort</h2>
<p><a href="http://reinercalmund.de/" class="liexternal">Reiner Calmunds</a> Kommentare in der Kocharena sind einfach nur legendär. Aber der kürzlich 60 gewordene Fußballexperte hat nicht nur ein großes Herz für gutes Essen, sondern auch fürs Web — sein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> Account <a href="http://twitter.com/calmund" class="liexternal">@Calmund</a> ist — eine Rarität dieser Tage — echt. Dort schreibt auch kein Personal Assistant, sondern der Big Boss himself:</p>
<blockquote><p>Kaum zu glauben, aber ein Leben ohne Internet ist auch für mich “alten Sack” inzwischen schwer vorstellbar. Ich bin zwar gerade 60 geworden, aber dennoch ein großer Verfechter des Internets, was ja nicht immer so ist in meiner Generation. Das Schlagwort Web 2.0 ist mir natürlich seit der Gründung meiner Präsenz “Calli Island” in der virtuellen 3D-Welt Second Life, Anfang 2007, ein Begriff, und Youtube begeistert mich schon mindestens genauso lange. Oft sitze ich mit Freunden vor dem PC und amüsiere mich über die Parodien, die über mich im Netz veröffentlicht sind. Soziale Netzwerke erfahren einen enormen Zuspruch, manchmal wundert mich die Offenheit der Leute, aber im Prinzip handele ich ja genauso.</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a> stammt aus einem aktuellen Interview, das Metty mit Reiner geführt hat — den Rest des Gesprächs gibt’s auf <a href="http://www.twitter-log.de/10-fragen-an-calmund/" class="liexternal">Twitter-Log</a> nachzulesen.</p>
<h2 id="toc-games-do-not-kill-guns-do">Games do not Kill. Guns Do.</h2>
<p>Tim K. versetzt ein Land in Schrecken. Obwohl Deutschland eines der strengsten Jugendschutz-Gesetze hat, entflammt der Amoklauf in Winnenden erneut die Diskussion über die potentielle Gefährlichkeit von Computerspielen. Während unter Bloggern weitgehende Einigkeit herrscht, dass kein noch so strenges Gesetz die Gesellschaft vor solch unfassbaren Einzelfällen schützen kann, herrschen in den Mainstream-Medien geteilte Ansichten — und die Kanäle beginnen sich zu vermischen: so berichtet <a href="http://medienlese.com/2009/03/12/amoklauf-in-winnenden-medien-im-twitter-rausch/" class="liexternal">medienlesen</a>, dass Bild.de 150 Tweets mit allen Details des Amoklaufs über den Newsticker schickte. Von einer völlig anderen Seite geht der Beitrag am <a href="http://www.graubrotblog.de/2009/03/14/unfassbar/" class="liexternal">Graubrotblog</a> das Thema an — mit sehr persönlichem Zugang. Die Schule, so der Autor, werde von vielen Schülern als Terror und Unterdrückung erlebt, Mobbing stehe an der Tagesordnung. Solange Eltern ihre eigenen Erlebnisse verdrängen und nach vergleichsweise einfachen Erklärungsmustern suchen, werde sich an der Situation nichts ändern — absolut lesenswerter Beitrag!</p>
<p>Wer ebenfalls der Meinung ist, dass nicht Computerspiele das Problem sind, dem empfehle ich die FlickR-Gruppe <a href="http://www.flickr.com/groups/games-dont-kill/pool/" class="liexternal">Games don’t Kill</a>. <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/03/12/i-have-killed-monsters-in-pacman/" class="liexternal">Jana</a> und <a href="http://systemic-design.at/blog/2009/03/education-and-violence/" class="liexternal">Harald</a> haben die Sache ins Rollen gebracht:</p>
<blockquote><p>My standard response to the argument “Guns do not kill. People do.”: Yes, that’s right and that is true with any technology. The a-bomb wouldn’t be fatal if it weren’t launched. The biggest tragedies have been caused by humans. Homo hominem lupus est. The point to bring across here is: You have games, you have guns. The possession of which do you think is lethal? Schäuble thinks it’s games, and I say: Can we talk about gun possession instead? Please? Guns are the real problem.</p></blockquote>
<p>Wie kann man mitmachen? <a href="http://wissenbelastet.com/2009/03/13/games-do-not-kill-guns-do/" class="liexternal">Bild anfertigen</a>, zur FlickR-Gruppe hinzufügen!</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/fallgame.jpg" alt="fallgame Blogistan Panoptikum KW11 2009" title="fallgame" width="520" height="326" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Laut Feedback muss die erste SEO-Campix ein voller Erfolg gewesen sein — wenn’s 2010 eine Neuauflage geben sollte, werd ich mich wohl auch auf den Weg machen, in diesem Jahr ging sich’s leider nicht aus. Ich würd die mir großteils nur virtuell bekannten üblichen Verdächtigen ja gern mal Face-2-Face sehen.</p>
<h3 id="toc-lpo-baby">LPO, Baby!</h3>
<p>Der <a href="http://seo-evangelist.de/lpo-landingpage-optimization.htm" class="liexternal">SEO Evangelist</a> predigt Landing Page Optimization — dazu gibt’s einige lesenswerte <a href="http://seo-evangelist.de/lpo-landingpage-optimization/grundsaetze-der-zielseiten-optimierung.htm" class="liexternal">Beiträge</a>, die jeder SEO verinnerlichen sollte — private Seiten sind eine Sache, aber der beste Traffic ist wertlos, wenn die Seite durch unklare Strukturierung Besucher verwirrt und Conversions verhindert. In der Tat eine Thema, das gerne im deutschen Sprachraum nicht selten durch den Analyse Rost fällt…</p>
<h3 id="toc-google-startet-mit-behavioral-targetting"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> startet mit Behavioral Targetting</h3>
<p>Es war in der Tat nur eine <a href="http://www.seo-united.de/blog/google/hut-ab-vor-onkel-google.htm" class="liexternal">Frage der Zeit</a> — jetzt macht Big G ernst mit personalisierter Werbung:</p>
<blockquote><p>Bislang war es so, dass Google seine Werbung lediglich am Inhalt der Webseite bzw. des jeweiligen Onlineangebots ausgerichtet hat. Zukünftig wird durch Google eingeblendete Werbung zudem auch an den Besucher einer Webseite angepasst, an jeden einzelnen und zwar rückwirkend. In der Praxis sieht das Ganze dann so aus, dass man in seinem Google–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> Vorlieben für bestimmte Themen angeben bzw. bestimmte Themenbereiche ausschließen kann, zum anderen aber möglicherweise interessante Themen auch von Google selbst evaluiert und in Werbeeinblendungen angezeigt werden.</p></blockquote>
<p>Inzwischen dürfte sich also eine hinreichende Menge von Analytics-, Chrome– und sonstigen Daten angesammelt haben. <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/kritisch-google-adsense-nutzt-behavioral-targeting" class="liexternal">SEO Handbuch</a> veröffentlichte einige interessante Überlegungen zu praktischen Problemen, die sich aus derartiger angepasster Werbung für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a>, aber auch Webmaster ergeben:</p>
<blockquote><p>Durch diese interessenbezogene Werbung ergeben sich — wie Google selbst geschrieben hat — ggf. Probleme mit den Datenschutzbestimmungen. Eine Vorformulierung bzw. ein Muster wie diese rechtssicher formuliert werden kann, wird nicht angeboten (“Da Publisher-Websites und gesetzliche Vorschriften von Land zu Land unterschiedlich sind, können wir leider keine bestimmte Formulierung für die Datenschutzbestimmungen vorschlagen”). Man ist also auf seine eigene Weisheit angewiesen.</p></blockquote>
<p>Da bin ich doch direkt froh, dass ich AdSense nicht verwende…</p>
<h3 id="toc-rckblicke-auf-die-seo-campixx">Rückblicke auf die SEO-Campixx</h3>
<p>Die Rückmeldungen zur SEO-Campixx fielen durchwegs positiv aus — <a href="http://www.seo-radio.de/index.php/archives/2009/03/08/seo-campixx-kein-mistmuell/" class="liexternal">SEO-Radio.de</a> gefiel vor allem der Networking-Aspekt. Ich war ja nicht vor Ort, dürfte aber einiges versäumt haben — zumindest legt mein Lieblingszitat dies nahe:</p>
<blockquote><p>Am Abend ging es dann mit Bullriding und Party weiter, hier kann ich nicht viel zu sagen da ich ab dann aufgehört habe mitzuschreiben. Zu essen gab es Breuler mit unterschiedlichen Salaten.</p></blockquote>
<p>Eine Frage nur: was genau ist Breuler? Google spuck “männliches, gebratenes Federvieh” aus. <a href="http://www.sumaphil.de/seo/seo-campixx-recap/" class="liexternal">Sumaphil</a> sprach den <a href="http://www.seonauten.com/" class="liexternal">Veranstaltern</a> ebenfalls ein Kompliment aus: </p>
<blockquote><p>Tolle Vorträge, toller Event-Teil (hey, ich fand sogar die Crackhuren cool), tolle Organisation (Hut ab), schade nur, daß der eigentliche Barcamp-Teil nicht so intensiv genutzt wurde.<br />
Ich hoffe daß Marco trotz des vielen Stresses es sich nochmals überlegt, und es auch eine SEO-Campixx 2010 geben wird.</p></blockquote>
<p>Den Podcast-Rückblick für audiophile Informationsverarbeiter gibt’s bei <a href="http://www.radio4seo.de/seo-campixx-berlin-2009-rueckblick" class="liexternal">Radio4SEO</a>.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche-nostalgia">Video der Woche: Nostalgia</h2>
<p>Von den Clubs auf den Computermonitor: das Genre “Wand-Videotapete” kommt nicht zuletzt dank Vimeo zu ungeahnter Popularität: Tilt, Shift, Burn! Nostalgia von Edgar Maguyon:</p>
<p><object width="521" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3598813&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3598813&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="521" height="293"></embed></object></p>
<p>Und das war’s auch schon wieder mit dem aktuellen Wochenrückblick — aber oder trotzdem bleibt alles spannend. Nächste Woche bin ich gleich zum Auftakt um <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=56911933325" class="liexternal">Markting-Montalk</a> auf Hans-Peters Couch zu Gast (es geht um das Thema Inhouse vs. Outhouse SEO/SMO), am Dienstag halte ich  auf Einladung von <a href="http://www.sugarmelon.com/" class="liexternal">Dieter</a> bei HP einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a>. Außerdem gibt’s ab nächster Woche wieder frische u-ton Sendungen — wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW11 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gastbeitrag: Alles was glänzt ist Chrome</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/gastbeitrag-alles-was-glaenzt-ist-chrome/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 05:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Gastbeitrag von Walter Ritter stammt aus der aktuellen Ausgabe von the gap. Der Autor hat ihn mir zur Verfügung gestellt und ich denke, dass diese Überlegungen zu Googles Chrome-Browser für datenschmutz Leser sehr interessant sind.
Google präsentiert einen eigenen Browser. Der macht das Datensammeln noch einfacher für das Unternehmen. Mit dem neuen Streich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/krom-1225228575.gif" alt="krom 1225228575 Gastbeitrag: Alles was glänzt ist Chrome" title="krom" width="150" height="144" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /><em>Der folgende Gastbeitrag von Walter Ritter stammt aus der aktuellen Ausgabe von <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>. Der Autor hat ihn mir zur Verfügung gestellt und ich denke, dass diese Überlegungen zu Googles Chrome-Browser für datenschmutz Leser sehr interessant sind.</em><br />
Google präsentiert einen eigenen Browser. Der macht das Datensammeln noch einfacher für das Unternehmen. Mit dem neuen Streich in Richtung Absicherung seiner Hegemonialstellung läutet der Internetkonzern auch einen Kulturwandel in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-source/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Source">Open Source</a> Szene ein. David Ayers von osAlliance hat Google formal wenig vorzuwerfen. Ethik steht ohnehin auf einem anderen Blatt Papier.<span id="more-2929"></span></p>
<p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> von Google ist immer auch eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> von Paradigmenwechseln. Der erste und substanziellste Wechsel fand in der Online Werbung statt. Weg von blinkenden Bannern, die nach Reichweiten verrechnet wurden, hin zu kontextbezogenen Texteinschaltungen mit einer Abrechnung nach Klicks. Neuer Paradigmenwechsel: Nun schickt sich der manische Datensammler an, auch die Open Source Szene für sich zu instrumentalisieren.</p>
<p>Von anderen Browserherstellern wurde Chrome recht positiv aufgenommen. Sowohl Opera als auch Mozilla freuen sich über den neuen Mitbewerber, der den Wettbewerb ankurbelt und mithelfen wird, Microsofts Marktdominanz in dem Bereich zurückzudrängen. Vor allem das Geschwindigkeitsversprechen im Umgang mit Java-Scripts wird intensiv diskutiert. Der Rest der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> ist eine Weiterentwicklung bekannter Ideen, wie sie von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>, Opera und Safari bekannt sind. So far, so good.</p>
<p>Das Bestreben, einen eigenen Browser zu forcieren, folgt bei Google klarerweise keinen altruistischen Motiven. Chrome verbessert die Möglichkeiten, benutzerspezifische Daten zu sammeln und der Werbewirtschaft für bares Geld zur Verfügung zu stellen. Sogar das deutsche Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik hat eine Empfehlung ausgesprochen, Chrome in der aktuellen Version höchstens zu Testzwecken zu verwenden. Ganz ehrlich: Niemand, der sich mit Google schon näher auseinander gesetzt hat, hätte von Chrome anderes erwartet. Selbst wenn das Übermitteln von Daten an zentrale Server irgendwo in den Untiefen des Menüs deaktivierbar ist: Jede Installation hat eine eindeutige Identifikations-Nummer und kann potenziell mit anderen Benutzer-Daten verknüpft werden.</p>
<h2 id="toc-die-souvernitt-von-anwendern-und-entwicklern">Die Souveränität von Anwendern und Entwicklern</h2>
<div style="width:270px;border:1px solid gray;margin-top:5px;margin-right:9px;margin-bottom:9px;float:left;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/dannya-1225228623.jpg" alt="dannya 1225228623 Gastbeitrag: Alles was glänzt ist Chrome" title="dannya" width="270" height="217" />
<div style="padding:5px;background-color:#ededed"><small>David Ayers ist Vorstandsmitglied der osAlliance und im österreichischen Kernteam der Freien Software Foundation Europe.</small></div>
</div>
<p>David Ayers ist als Unternehmer und Mitglied der Free Software Foundation alles andere als ein idealistischer Träumer. Er hat absolut nichts gegen die Kommerzialisierung von Open Source Software einzuwenden. Ein Grundprinzip ist ihm aber wichtig: “Ethisch ist, wenn der Anwender Herr über seinen Rechner ist und seine Souveränität gewahrt bleibt.” Selbiges sollte auch für die Beiträge von Entwicklern zu einem Open Source Projekt gelten. Und da gibt es bei Chrome und dem dahinter liegenden Open Source Projekt Chromium einige Kritikpunkte, auch wenn formal allen Kriterien eine Open Source Lizensierung Genüge getan ist. Zum einen: Das EULA (End <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> Licensing Agreement) von Chrome sprach einige Zeit im Gegensatz zu den vollmundigen Ankündigungen Googles davon, dass es nicht gestattet sei, den “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/quellcode/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Quellcode">Quellcode</a> der Software oder Teile davon zu kopieren und zu verändern”. Da ist ein Fehler passiert, sagt Google. Auch hier greife die BSD Open Source Lizenz, die für das Chromium Projekt gilt. Zum anderen: Die BSD Lizenz sieht kein Copyleft vor. Damit können zwar Teile der Software bzw. des Codes in andere Software-Projekte eingebracht werden, aber diese müssen nicht wieder als Open Source zur Verfügung gestellt werden. Copyleft-Lizenzen hingegen stellen sicher, dass auch weitere Projekte diesen Code als Open Source weiter-lizensien. Google hat sich damit die Möglichkeit einer proprietären Weiterentwickung von Chrome-Komponenten gesichert. </p>
<p>Natürlich ist es für talentierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwickler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwickler">Entwickler</a> reizvoll, an einem Projekt wie Chromium mitzuarbeiten, das professionell betrieben wird und gut finanziert ist. Was bleibt, ist allerdings das Unbehagen, dass dahinter ein brutales Interesse steht, das Produkt zum Sammeln von Daten einzusetzen und dass letztlich die Idee einer freien Software–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> geschickt instrumentalisiert wird, um ein Geschäftsmodell durchzusetzen, das die Souveränität der Anwender untergräbt.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>SaaS — Das Internet als Großcomputer</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 05:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Web 2.0 bringt Retro-Flavor in die Arbeitsorganisation: dank Online-Applikationen und Netclients kehren Netzwerke zurück zur Server-Client Struktur - diese Entwicklung läuft unter dem Schlagwort Saas (Software as a Service).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/logooe1-1223031637.jpg" alt="logooe1 1223031637 SaaS   Das Internet als Großcomputer" title="logooe1" width="117" height="35" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /> [<a href="http://oe1.orf.at/" rel="nofollow" class="liexternal">Ö1</a> Netzkultur <a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/oe1-kolumnen/" class="liinternal">Kolumne</a>] Das Schlagwort “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> as a Service” lässt mitterlweile nicht mehr nur IT-Verantwortliche aufhorchen: war das Internet bislang primär Informations– und Kommunikationsmedium, so soll das Netz künftig auch gleich als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/betriebssystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betriebssystem">Betriebssystem</a> und zentraler Dokumentenspeicher dienen. Im Taumel der Euphorie wird dabei leicht vergessen, dass weite Teile der Spielregeln bereits von einer einzigen Firma definiert und auch exekutiert werden.</p>
<p>Alles wiederholt sich — auch in der IT verlaufen viele Entwicklungen zyklisch. In den späten60er und 70er Jahren zentralisierte man mittels Mainframes (“Großrechnern”) die verfügbare Rechenleistung, die einzelnen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a> saßen an vergleichsweise simplen Terminals und teilten sich die Leistung einer gemeinsamen CPU. Der Arbeitsplatzrechner fungierte dabei als bloßes Terminal zur Ein– und Ausgabe: das Grafiksignal wurde vom Zentralrechner an den Bildschirm, die Maus– und Tastaturkommandos von diesem zurück an den “Server” geschickt. Die eigentlichen Programme, etwa die Textverarbeitung, liefen nicht am lokalen Rechner, sondern am zentralen Mainframe.</p>
<p>Einige Jahre später standen die ersten Home Computer in den Läden, der Rest ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a>:  seit dem 286er übertrumpft jede Prozessorgeneration ihre Vorgänger, alle zwei Jahre verdoppelt sich laut <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moore%27s_law " rel="nofollow" class="liwikipedia">Moore’s Law</a> die verfügbare Prozessorleistung. Moderne Home PCs werden bald den Stromhunger einer Großfamilien-Waschmaschine erreicht haben, Betriebssystem und Software zeigen sich  immer Ressourcen-hungriger. In den letzten drei Jahren ist allerdings eine deutliche Trendwende erkennbar: sogenannte “Thin Clients”, also relativ leistungsschwache Rechner, feiern unter anderem in Form der “Netbooks” ihr Comeback.</p>
<p>Diese Rechner beschränken sich im Wesentlichen auf eine stabile Umgebung für einen Webbrowser. Zusätzliche Software, etwa Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, aber auch Bildbearbeiten erfolgen nicht primär am lokalen Rechner, sondern mit Hilfe von Online Services wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> Docs. Die zentrale Dokumentenspeicherung erlaubt einen Zugriff auf die eigenen Dateien von jedem Rechner mit Internetzugang, Probleme mit Kompatibilität und Softwareinstallationen könnten der Vergangenheit angehören. Neue Webtechnologien ermöglichen es, komplexe Applikationen im Browser abzubilden, der damit zu einer Art Netz-Betriebssystem wird. Dominiert wird der Markt derzeit von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>, und mit der Veröffentlichung des hauseigenen Browsers “Chrome” kommt der Suchmaschinenriese seiner Vision der lückenlosen Vewertungskette ein großes Stück näher.</p>
<p>Spielernaturen werden auch zukünftig  nicht ums das Aufrüsten ihrer Grafikkarten herumkommen. Wer seinen Rechner in erster Linie als Arbeitsknecht ansieht, spart mit den beschriebenen SaaS-Lösungen allerdings elegant den üblichen Nebenjob als Systemadministrator — mit “Software als Service” verwandelt sich das Netz vom Informationsmedium zur gigantischen Großrechenanlage und die “Thin Clients” feiern ihr Comeback. Geblieben ist dabei freilich nur der Name: so ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netbook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netbook">Netbook</a> verfügt über mehr CPU-Leistung als eine Großrechenanlage anno 1970.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW36 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 19:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging mit WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum ist man mal eine Woche in Kroatien, beginnt schon der nächste spannende SEO-Wettbewerb und die Diskussionen über Chrome überschlagen sich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/lhctube.jpg" alt="lhctube Blogistan Panoptikum KW36 2008" title="lhctube" width="250" height="104" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /><a href="http://www.googlefalle.com/googlefalle/index.php/2008/09/07/gestolpert-zum-10-jahres-jubilaum/" class="liexternal">Gerald</a> hat (genau wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/browser-krieg-von-chrome-und-anderen-uebergangsmetallen/" class="liinternal">ich</a>) keinen Bock auf Chrome, <a href="http://netzwertig.com/2008/09/03/google-chrome-der-anfang-von-etwas-grossem/" class="liexternal">Marcel</a> und <a href="http://www.helge.at/2008/09/google-chrome-ist-ein-betriebssystem-kein-browser/" class="liexternal">Helge</a> glauben an den Erfolg von G’s jüngstem Spross. Die Zeit wird’s weisen, denn Monopol-Bedenken haben im Zeitalter grenzenloser Web 2.0 Euphorie scheinbar für immer ausgedient. Da wünscht man sich doch direkt die gute alte M$-Dominanz zurück, denn IE war im Vergleich zum Evil Empire ja ein reiner Ausbund an Harmlosigkeit… aber zurück zu erfreulicheren Themen. Must-Read der Woche: der <a href="http://wissenbelastet.com/2008/09/10/ars-electronica-08-ein-rueckblick/" class="liexternal">ars electronica</a> Rückblick von Max. Mich hat mein Kroatienurlaub vom Besuch in Linz abgehalten, und ich muss sagen, frisch gegrillter Branzino ist mir ohnehin lieber als ein Aspik-Kuchen aus den Resten von Schönheits-OPs, aber es sieht ganz so aus, als wär wieder ein wenig Radikalität ins Festival eingezogen — gut so! Die letzten Jahre hatten ja immer sowas unfreiwillig Retrospektives an sich.</p>
<h2 id="toc-they-call-him-the-large-collider">They call him the large Collider</h2>
<p>Georg outet sich als Fan des <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2008/09/13/wozu-braucht-man-die-urknall-maschine/" class="liexternal">Large Hadron Collider</a> — kein Wunder, denn die Welt der kleinsten Teilchen grenzt an <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/magie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Magie">Magie</a>. Die Kosten des CERN werden ja vielfach kritisiert, aber ich bin da ganz Georgs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a>: wer schon genau weiß, was er finden will, kann sich die Suche gleich sparen — und der Kollateralnutzen ist keineswegs zu unterschätzen:</p>
<blockquote><p>Zudem hat extreme Forschung immer wieder Erkenntnisse gebracht, die anderweitig zum Einsatz gekommen sind. Computertomographen, das Web sind nur zwei Beispiele, was bislang als “Nebenprodukt” am Cern erfunden wurde. Was dieses Mal heraus kommen wird, weiß man noch nicht. Außerdem: Wenn man das vorher schon wüsste, bräuchte man den ganzen Zirkus nicht aufführen.</p></blockquote>
<p>Georg hat dazu einen sehr sehenswertes Video-Interview mit einem Experten für unvorstellbar große Datenmengen geführt:</p>
<div align="center"><object width="521" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1717854&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1717854&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="521" height="293"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/1717854?pg=embed&amp;sec=1717854" class="liexternal">005 — LHC at CERN</a> from <a href="http://vimeo.com/georgholzer?pg=embed&amp;sec=1717854" class="liexternal">Georg Holzer</a> on <a href="http://vimeo.com?pg=embed&amp;sec=1717854" class="liexternal">Vimeo</a>.</div>
<p>Wer tiefer ins Thema eintauchen möchte, dem lege ich Anton Zeilingers <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442154359?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3442154359" class="liexternal">Einsteins Spuk: Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3442154359" width="1" height="1" border="0" alt=" Blogistan Panoptikum KW36 2008" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2008" /> ans Herz: der Wiener Teilchenphysiker erklärt in bester Richard-Feynman-Tradition, warum Teilchen heutzutage nicht mehr entdeckt werden: in der Tat scheinen sie häufig erst dann zu existieren, wenn sie vorher “berechnet” wurden — pure magic eben!</p>
<h2 id="toc-von-kot-und-code-beurteilungen">Von Kot– und Code-Beurteilungen</h2>
<p>Ernährungsberaterin Sascha Walleczek beurteilt gerne <a href="http://www.walleczek.at/" class="liexternal">Kot</a> und hat dafür eine standardisierte Vergleichstafel. (“Ist die Wurst eher hell– oder dunkelbraun?”) IT-Menschen beurteilen lieber Code, und dafür gab’s bislang keinerlei standardisiertes Verfahren, doch das ist Geschichte. Hinkünftig einzig valides Kriterium:  WTFMs, die “What the fucks per minute” — danke Focus Shift! Überhaupt sind die neuen <a href="http://www.osnews.com/comics" class="liexternal">Cartoons</a> schwer zu empfehlen: thx an <a href="http://blog.turnthescrew.com/" class="liexternal">Dan</a> für den Hinweis:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/wtfm.jpg" alt="wtfm Blogistan Panoptikum KW36 2008" title="wtfm" width="500" height="453" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-twitter-news-der-woche">Twitter-News der Woche</h2>
<p>Der Wegfall sämtlicher Gratis-SMS-Features scheint der Popularität Twitters bislang wenig Abbruch getan zu haben — der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Service erfreut sich ungebrochener Wachstumsraten, während identi.ca trotz überlegender distribuierter Netzwerk-Architektur nicht so richtig aus den Startlöchern zu kommen scheint.</p>
<p>Das wär übrigens *die* Chance für <a href="http://www.bleeper.de/" class="liexternal">Bleeper</a>, den kürzlich gestarteten deutschsprachigen Twitter-Clon: OpenID und OpenSource sind nice-to-have, werden aber keineswegs über den Markterfolg des Service entscheiden. Ich frag mich ja, warum es so freaking schwierig ist, einen Partner im MoFu-Bereich zu finden: das Relaying von ein paar 100k SMSen kann für T-Mobile doch keine Problem sein… und brächte innerhalb der Opinion-Leader Web 2.0 Community einen wesentlich besseren Image-Turnaround als 20 gesponserte Elektronik-Festival, und das noch dazu ganz ohne unsympathisches Over-Branding.</p>
<p>Ich hab übrigens heute mal wieder aufgeräumt — wie Max schon mal so treffend bemerkt hat, ist Twitter eine wunderbare Traffic-Quelle, allerdings bin ich ein Freund der Reziprozität: you tweet, I follow und vice versa. Direct Messages kann man ja bekanntlich nur an eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/followers/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Followers">Followers</a> verschicken, und das kann manchmal ganz schön nerven — ich sehr Twitter eher als Kommunikations– denn als Informationstool, und wenn ich auf ein interessantes Tweet nicht reagieren kann, dann will ich’s erst gar nicht lesen… also “folge” ich in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> ausschließlich den Usern, die mir auch folgen. Und wer meine Updates <a href="http://twitter.com/datadirt" class="liexternal">lesen möchte</a>, die/der bekommt selbstverständlich ein Follow zurück.</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Die Preise für SEO-related Domains befinden sich im ungebremsten Höhenflug — wie Gerald Steffens auf Seo.de (die URL war für die neuen Besitzer auch nicht grade eine Okkasion) <a href="http://seo.de/151/artaxo-hat-suchmaschinenoptimierungde-gekauft/" class="liexternal">berichtet</a>, hat die Artaxo AG für Suchmaschinenoptimierung.de flockige 84.000 Euro hingelegt — das klingt nach einer Menge Kohle, erscheint mir persönlich allerdings als lohnende Investition: denn sogar in Österreich kommen immer mehr große Unternehmen so nach und nach drauf, dass AdWords-Schaltungen im Vergleich zu SEO-Maßnahmen ein teurer und relativ unnötiger Spaß (mit Ausnahme von Kurzzeit-Kampagnen) sind.</p>
<p><strong>Befreiphone gewinnen:</strong> Ein iPhone mit Simlock hat den schalen Geschmack von lauwarmem alkfreiem-Bier. Wer sein kühles Blondes lieber klassisch mag, hat noch einige Tage Zeit, beim <a href="http://www.blogschrott.net/1193/befreiphone-zu-gewinnen/" class="liexternal">Befreiphone-SEO-Contest</a> von Blogschrott 2.0 mit zu machen: wer mit dem Keyword Befreiphone am 17. September auf Platz 1 steht, darf künftig mit Apfelgeschmack datafonieren.</p>
<p><strong>TLDs:</strong> Torsten spekuliert über <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/09/12/wie-wichtig-ist-die-domainendung/" class="liexternal">Domainendungen</a> und kommt zu einem keineswegs zutreffenden Ergebnis:</p>
<blockquote><p>Der etwaige Bonus den manche Suchmaschinen für bestimmte Endungen vergeben ist eigentlich marginal, sprich man kann ihn durch andere Komponenten recht gut ausgleichen.</p></blockquote>
<p>Oink… so simpel ist’s keineswegs, denn die angeführten “Gegenbeispiele” sind im jeweiligen Index aufgrund der Geo-IP-Lokalisierung so gut vertreten. Also ein klein Wink mit dem TLD-Zaunpfahl: die Endung in Kombination mit dem länderspezifischen IP-Subnet macht das Kraut fett! Und Ausgleichen kann man SEO-Nachteile generell nicht, es sei denn, die Konkurrenz schläft und das Keyword wohnt in der berühmten Nische…</p>
<p><strong>Vermischtes:</strong> <a href="http://reiffix.de/blog/netzwelt/rottenneighbor-zensur-nur-eine-marketingaktion/" class="liexternal">Reiffix</a> unterstellt RottenNeighbor einen genialen Marketingfeldzug (ich muss gestehen, der Gedanke kam mir ebenfalls), das SEO-Handbuch <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/vernachlassigt-google-seine-kernkompetenzen" class="liexternal">fragt</a>, ob Big womöglich seine Kernkompetenz Suche vernachlässigt (dabei ist die KK doch längst die Vermarktung von Adwords/-sense) und am <a href="http://abgefahrn.blogger.de/stories/1214733/" class="liexternal">abgefahrn Satire Blog</a> findet Möchtegern John-Chows endlich die ultimative Anleitung zum Reichwerden “mit dem längsten”. Schlechte News übrigens für SEO-Twitterer: ab sofort gibt’s am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/profil/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Profil">Profil</a> bloß noch einen <a href="http://www.search-lab.de/blog/google/2008/09/05/twitter-ohne-link-dieser-mad-cutts/" class="liexternal">nofollow-Link</a> — das wird Spammer allerdings ebensowenig von der Registrierung ihrer Accounts abhalten wie das standardmäßige nofollow von WordPress-Kommentaren.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Völlig wieder Erwarten gibt es doch Personen, die Werner Faymann wählen — und zwar die St. Pöltner Krocha. So hat eben jeder Möchtegern-Bundeskanzler die Fans, die ihn verdienen. Ob sich die Jungs alle fünf Punkte des Programms merken können, steht indes auf einem anderen glatten Blatt.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/blogistan-panoptikum-kw36-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>PS: Wer noch nicht weiß, was Krocha sind, sollte sich den Text dieses instruktiven Lehrvideos “reinziehen”:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/blogistan-panoptikum-kw36-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>So denn… das war’s auch schon wieder. Ich werd jetzt mal beginnen, meine 500 Kroatien-Fotos zu sortieren (Wie sind wir früher bloß mit einem 24er Film ausgekommen?) . Der frische, gegrillte Branzino fehlt mir übrigens schon jetzt! Bleibt mir also nur mehr, Ihnen, hochverehrte Leserin, einen erfreulichen Restsonntag zu wünschen: wir lesen uns morgen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Browser-Krieg: Von Chrome und anderen Übergangsmetallen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 06:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Chrome ist da, aber wenn interessiert's? Immerhin bekommen die User bloß einen umgebrandeten Safari-Browser mit gravierenden Datenschutzproblemen: also besser Finger weg Googles neuestem Tool zur Netzwelt-Eroberung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/chromeplan.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2684]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/smallchrome.jpg" alt="smallchrome Browser Krieg: Von Chrome und anderen Übergangsmetallen" title="chromemaster" width="250" height="121" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid orange;" /></a>Google launcht einen neuen Browser — aber die Begeisterung ist längst nicht mehr so ungeteilt, wie sie einst war. Als alter Sack kann ich mich noch gut erinnern, wie damals 1830 die Rede war vom <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microsoft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microsoft">Microsoft</a>–Anti-Monopol Prozess und man schon befürchtete, M$ schicke sich an, die Netzwelt zu erobern. O tempora o mores! M$ maßte sich damals an, seinen ID mit Windows zu bundeln, was die Kartellwächter auf den Plan rief. Aber das war ja alles Kinderkram im Vergleich zu Big G’s World Domination Plans, und eines darf man nie vergessen: als Eric Schmidt mal gefragt wurde, wie “Don’t be evil” eigentlich in der Praxis definiert wird, lautete die Antwort: “Evil is what Larry <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/page/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Page">Page</a> and Sergej Brin think is evil.“[1. nachzulesen im Buch <a href="http://www.googlefalle.com" class="liexternal">Die Googlefalle</a>] Dabei gibt’s sogar einen <a href="http://www.google.com/googlebooks/chrome/" class="liexternal">Comic</a> über die Vorteile von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chrome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chrome">Chrome</a> — aus dem stammt übrigens auch nebenstehender “Remix”.</p>
<h2 id="toc-ist-chrome-giftig">Ist Chrome giftig?</h2>
<p>Chemiker ordnen das silbrig-metallische Chrom im Periodensystem der Elemente der Gruppe der Übergangsmetalle zu. Im industriellen Einsatz spielt Cr, so die Kurzbezeichnung, vor allem in der Lackherstellung eine beträchtliche Rolle — karzinogene physiologische Auswirkungen der stabilsten Form CR3 werden derzeit noch untersucht, CR(VI) dagegen wurde sogar in “Erin Brokovich” diskutiert, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chrom" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> weiß:</p>
<blockquote><p>Metallisches Chrom und Chrom(III)-Verbindungen sind gewöhnlich nicht gesundheitsschädigend. Oral aufgenommene Chrom(VI)-Verbindungen sind im Gegensatz dazu als äußerst giftig einzustufen. Die letale Dosis entspricht einem halben Teelöffel. Chrom(VI)-Verbindungen sind seit langem als krebserregend bekannt. Sie werden unter anderem in Kühlsystemen als Korrosionsschutzmittel verwendet. Die meisten Chrom(VI)-Verbindungen verursachen Irritationen an Augen, Haut und Schleimhäuten. Chronischer Kontakt mit Chrom(VI)-Verbindungen kann bei unterlassener Behandlung zu bleibenden Augenschäden führen.</p></blockquote>
<p>Was sagen die Erbauer des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> G3.0 selbst dazu? Googles Statement zur Notwendigkeit der Datenübertragung ist, wie Eric Cartman so schön sagen würde, ganz einfach <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2008/9/4/news-74043492/detail.html" class="liexternal">Bullcrap</a>:</p>
<blockquote><p>Immerhin: Der Suchmaschinen-Gigant verschweigt den Daten-Transfer nicht, sondern weist während der Installation sogar ausdrücklich darauf hin. Die Daten würden – laut Google-eigenen Angaben – unter anderem für Suchfunktionen im Programm benötigt. Nur so werde es möglich, eingetippte Begriffe direkt in Internet-Adressen umzuwandeln.</p></blockquote>
<p>Oder wie lässt sich sonst erklären, dass beispielsweise das Live Search Plugin die gleiche Funktion beherrscht, ohne dass man pro Blog einen speziellen Browser installieren muss… dass bei Google noch niemand was von Access-Hierarchien und Ajax gehört hat, darf wohl als unwahrscheinlich gelten.</p>
<h2 id="toc-anonym-surfen-unmglich-mit-chrome">Anonym surfen: unmöglich mit Chrome</h2>
<p>Die Qualität der gewonnen Daten dürfte allerdings in der Tat steigen: denn Google erfasst mit seinem neuen Browser nicht zuletzt einen beträchtlichen Teil jener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/user/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with User">User</a>, die Google nutzen, ohne eingeloggt zu sein — die Surfgewohnheiten des restlichen Kundenstocks kennt man ohnehin zur Genüge. <strong>Chrome umgeht mit der eindeutigen ID-Nummer, die jeder Browser zugewiesen wird, sämtliche Mechanismen, die man derzeit nutzen kann, um einigermaßen unerkannt zu surfen:</strong> gelöschte Cookies und über Proxys umgebogenen IDs kann man sich mit Chrome sparen — immerhin telefoniert der Browser ganz ohne lästigen Usereinfluss <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/09/03/chrome-nr-und-google-id/" class="liexternal">nach Hause</a> und hat in Deutschland sofort den Spitznamen “Schäuble Browser” bekommen. Das hält aber nur wenige User von der Benutzung ab: bereits kurze Zeit nach dem Start konnte sich Chrome in der Clicky 30-Tages–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/statistik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Statistik">Statistik</a> nach IE, FF und Safari auf Platz vier vorschieben:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/chromestats.jpg" alt="chromestats Browser Krieg: Von Chrome und anderen Übergangsmetallen" title="chromestats" width="442" height="531" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Mein Hauptbedenken gilt aber keineswegs dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenschutz">Datenschutz</a> — hier sind, grob vereinfachend ausgedrückt, im Fall von Google das Floß nicht nur abgetrieben, sondern längst am Wasserfall zerschellt. Außerdem dürfte es in punkto Privacy auf den ersten Blick sehr schwierig werden, <a href="http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/" class="liexternal">Matt Cutts’</a> Open Source Argument zu widersprechen: jeder Verschwörungstheoretiker ist eingeladen, einen Blick in den offenen Source Code des Browsers zu werfen — ob sich die OS-Policy in der Praxis als Feigenblatt herausstellt, muss erst die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> zeigen. Details über die tatsächlich ans Headquarter geschickten Daten kennt das <a href="http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/google-chrome-die-intention-liegt-auf-der-hand/" class="liexternal">datenschutzblog</a>.</p>
<h2 id="toc-tu-felix-google-nube">Tu felix Google nube</h2>
<p>An personenbezogenen Tracking-Daten haben Regierungen in der Tat mehr Interesse als Suchmaschinenbetreiber. Google richtet sich mit Chrome primär das idealen Adsense-Biotop ein, wie am <a href="http://www.finblog.de/2008/09/03/mit-chrome-mehr-google-werbung/" class="liexternal">Finblog</a> nachzulesen ist — wer weiterhin selbständig im Netz arbeiten möchte und so wie ich nur Nachteile darin sieht, Google als einzigen und exklusiven “Businesspartner” zu haben. Und daher mache ich eine Ausnahme und schreibe in diesem Posting über eine Software, die niemals den Weg auf meine PCs finden wird. Wer immer noch zweifelt, dem rate ich, einen Blick auf die <a href="http://seo2.0.onreact.com/7-reasons-why-google-chrome-the-new-google-browser-is-a-bad-idea" class="liexternal">Sieben Gründe, Chrome nicht zu verwenden</a> zu werfen.</p>
<p>Ich bin mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a> 3 zwar nicht völlig zufrieden, aber Browsen ohne Statuszeile und SEO-Tools geht gar nicht — mein Desktop bleibt Chromefrei.[2. Ich will die Trolle ja nicht noch zusätzlich mit dem Aussterben bedrohen.] Einer der sich allerdings garantiert freuen wird, ist wohl Panacea: ich würde drauf wetten, dass sein Label “Position Chrome” in den letzten Tagen einige zusätzliche Hits bekommen hat…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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