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Artikel-Schlagworte: „Compilation“

Blogistan Panoptikum KW50 2008

wingsuit 1229275571 Blogistan Panoptikum KW50 2008Beherrschendes Thema der Woche: der neue WordPress-Release. Denn "Coltrane", so der Codename der aktuellen Version 2.7., bringt eine Reihe gravierender Änderungen. Am auffälligsten ist sicherlich die neue Optik im Backend: Matt und sein Team ließen (fast) keinen Stein auf dem anderen. Jene User, die gleich nach dem Release die neue Anordnung der einzelnen Elemente kritisierten, haben übrigens eines der Hauptfeatures nicht kapiert: via "Screen Options" lässt sich jeder einzelne CMS-Screen via Drag und Drop bequemst an die eigenen Editing-Bedürfnisse anpassen. Eine gute Nachricht für Technik-Hasser ist die automatische Update-Funktion: analog zum bisherigen Plug-In-Update-Verfahren lässt sich ab 2.7 das ganze WordPress ohne ftp-Transfer direkt via Web-Interface aktualisieren.

WordPress 2.7 erschienen

Ich bin jedenfalls sowohl von der Überarbeitung des CMS-Backends als auch von den neuen Features restlos begeistert, außerdem konnte ich nach dem Update diverse nicht mehr benötigte Plug-ins deaktivieren, da einige bislang nur extern nachrüstbare Funktionen in den Core übernommen wurden. Keine Wunder: noch nie haben annähernd so viele Programmierer direkt zu einem Release beigetragen: 150 Personen trugen Codeschnipsel zu dieser Version bei. Dieser Screencast vom offiziellen WordPress-Blog gibt einen Überblick über die neuen Features:

Dotcomtod wiederholt sich

Ein lahmer Gag wird beim zweiten Mal auch nicht unbedingt besser: trotzdem war die Frage des Auftauchens von Dotcomtod 2.0 bloß eine Frage der Zeit. Der These, dass sich alles zyklische wiederholt, stimme ich zwar zu - allerdings knüpft das erste Posting über SPON vs. Huffington Post nahtlos an die Tradition des Originals, ungefährliches Halbwissen in semi-unterhaltsamer Form zu präsentieren, an. Ein symptomanisches symptomathisches Zitat:

Beweisen kann ich es nicht, nur einmal meine jahrelangen Erfahrungen als SEO einbringen … die externe Verlinkung von Huffington sieht auf dem zweiten Blick nicht mehr ganz so natürlich aus, doch das will ich gar nicht kritisieren. Sollen Investoren und Anzeigenkäufer glücklich damit werden.

Mal sehen, was Matthias noch so draus macht - aber let's face it, Captain Lummaland ist schwer zu widersprechen, und auch wenn weite Teil des deutschen Feuilleton sogar temporär aus der selbstverschuldeten Lahmarschigkeit aufwachen: herbeischreiben wird man die Krise nicht können:

Es gibt keine größenwahnsinnig bewertete Nullnummern mit IPO-Aspirationen, es gibt einen kleinen M&A-Markt, es gibt zwar viele kleine Startups und nicht alle schaffen es, aber die großen wilden Dinger wie vor 8 Jahren gibt es nicht zu beobachten.

Spaß mit dem Gerichtsvollzieher...

...hatte Max vor kurzem:

Der Gerichtsvollzieher meinte das er einen "Arbeitsnachweis" für seinen Chef braucht, deswegen wollte er das ich zum Gericht gehe und bei ihm 1.000 Euro in bar einzahle. Darauf fragte ich warum ich das machen soll, wenn alles mit einem Telefonat geklärt werden kann. Darauf sagte er: "Das können sie so machen, aber dann merke ich mir ihren Namen und wenn jemals wieder etwas gegen sie vorliegt breche ich ohne Vorwarnung gleich die Wohnungstür auf".

Gratulation an Moritz!

Er hat's mit seinem phlow-Magazin in die letzten c't Ausgabe geschafft, und zwar in die heißbegehrte Rubrik Linktipp:

Die Promotion per Schneckenpost in Form einer CD-ROM plus "Waschzettel" mit unseren Phlow-Compilations hat also funktioniert. Diese habe ich vor ein paar Wochen an die c't Redaktion geschickt. Also auch die alten Medien wie Post plus analoge Datenträger funktionieren noch. Wer wissen will, was Jo über Phlow geschrieben hat, liest einfach den c't Linktipp (ganz unten auf der Webseite).

Der Eintrag ist auf jeden Fall mehr als verdient - wer an aktueller netlabel-Musik interessiert ist und täglich mit frischen, qualitativ beängstigend hochwertigen Tracks versorgt werden will, sollte den RSS-Feed ganz schnell in seinen Reader eintragen.

Jeder ein Pirat?

Aber sicher doch! Piraten sind cool, und damit meine ich *nicht* Johnny Depp. Captain Jack Sparrow stinkt... aber Jean Lafitte und Co. rocken und kommen im Zuge der Urheberrechtsdebatte zu neuen Ehren. Der elektrische Reporter hat diese Zusammenhang in einem nicht nur inhaltlich, sondern auch grafisch extrem gelungenen Video fürs ZDF aufbereitet. Die Kurzversion: selber Regie führen, schauspielen und singen (und komponieren). Oder einige hundert Jahre alte Gesetze werden endlich an die Gegebenheiten der Netzwelt angepasst:

In jedem Kinderzimmer steht ein Filmkopierwerk, auf jedem Schreibtisch eine Plattenpresse, und das Internet ist ein riesiger Piratenmarkt für kostbare Kreativ-Inhalte. So sieht es die Entertainment-Industrie und versucht mit immer neuen Maßnahmen, Raubkopien zu bekämpfen - bisher wenig erfolgreich.

SEO-News der Woche

Allblogs hat ein Brainstorming zum Thema "Geld verdienen mit dem YouTube Partnerprogramme" begonnen, Gretus blick aufs Jahr zurück und der Hodenkaiser stellt ein fragwürdiges Softwarepaket zu Forschungszwecken zur Verfügung - ohne Sandbox und entsprechende Proxy-Infrastruktur würd ich da aber die Finger davon lassen.

Die Interne pushen

Die Beeinflussung der internen Linkpopularität bezeichnet man als Pagerank-Sculpting. Baynado empfiehlt dazu das Automatic SEO Links Plug-In, mit dem Keywords automatisch verlinkt werden können. Da gibt's eine ganze Latte von Plug-In - wer allerdings ohnehin Simple Tagging einsetzt, kann genauso gut dessen interne Linkfunktion verwenden (allerdings natürlich nur dann, wenn die zu erwartenden Resultate im Einklang mit der eigenen Tagging-Policy stehen).

Skepsis und Linkbuilding

Sistrix sieht die aktuellen Entwicklungen im Linkbuilding-Markt mit gesunder Skepsis:

Und wenn ich sehe, dass offenbar Schwachsinnige eine Subdomain eines großen und alten Versandhandels mit massivem Kommentarspam pushen, dass große und starke Brands Massen von zwielichtigen Links aus Russland erhalten und Myriaden von Studenten und „Textern“ Unsinn für Artikelverzeichnisse und Webkataloge schreiben, dann hoffe ich, dass Google als einzige Institution, die dem Treiben Einhalt gebieten kann, endlich handelt und den großen Worten bald Taten folgen lässt.

Da kann man wohl nur zustimmen - auf mittelfristige Sicht wird dies zu einer deutlicheren Unterscheidung von spammigen, sinnlosen Massenaktionen und qualitativ hochwertigen Links führen: für alle SEOs, die qualitätsorientiert arbeiten, anstatt auf Human Spam Power zu setzen, zweifellos ein großer Vorteil: und die Kunden lernen ja auch was dazu. Spätestens dann, wenn sie mal mit Big G in der Sandkiste spielen durften.

Erfolgreich Verlinker anlocken

Duftstoffe funktionieren im Netz bekanntlich nicht, also hilft nur geschicktes Linkbaiting. Stefan Johne hat einen ausführlichen Guide geschrieben, der Newbies ordentlich auf die Sprünge helfen dürfte und in dem sich alte Hasen wiedererkennen sollten:

Wer einen wirklich guten Linkbait machen will sollte jedoch definitiv alles lesen. Linkbaits sind ein sehr komplexes Thema und ihr könnt damit schnell auf die Füße fallen ;-).

Wahre Worte - speziell Neo-Blogger sollten sich das Tutorial ausdrucken und unter den Kopfpolster legen :mrgreen:

Lokal sollst du hosten

Lautet bekanntlich eines der zehn Gebote für länderorientierte Distributoren. Wer seinen deutschsprachigen Online-Shop bisher beim US-Hoster betrieben hat, kann auf SEO Handbuch nochmal im Detail nachlesen, warum er auf einen große Teil seiner potentiellen Besucher verzichtet:

Ein lokaler Serverstandort in Verbindung mit den passenden lokalen Länderdomains (wie z.B. .de für Deutschland oder .fr für Frankreich) kann z. B. bei Verwendung der Suchfunktion “Seiten aus Deutschland” (oder entsprechendes lokales Land) eine positive Auswirkung auf das Google-Ranking von bis zu 30% haben!

Video der Woche

Diese Jungs stürzen sich aus hunderten Metern Höhe in die Tiefe - ohne Fallschirm, sondern einfach nur von norwegischen Klippen. Wie man das überlebt und dabei aussieht der fliegende Petrelli-Bruder aus Heroes (nein, sorry, das wär eine Beleidung, so elendig schlecht, wie die dritte Staffel angeblich ist), verrät das folgende elegische Video: eine der farbenprächtigeren Variationen zum alten Thema Traum vom Fliegen. [via Blogpiloten].

Und das war's auch schon wieder für diese Woche - ich hab mich beim Schreiben heute beeilt, denn vor mir liegt noch eine wichtige Aufgabe: ich muss die postatomare, überzeichnete 50er-Jahre Welt von Fallout 3 erkunden. Hat ja lange genug gedauert, an die original-englische Version ranzukommen: ich musste dem Amazon-Marketplace Händler sogar einen Scan meines Passes schicken (Volljährigkeit!) und dem Rechner eine XP-Partition spendieren: und jetzt geht's los in die verstrahlten Weiten von Washington. Ich wünsche Ihnen, hochverehrte Leser, einen erfreulichen Sonntag, wir lesen uns morgen.

 

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Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

CD-Tipp: Holgi Star & Harry Axt: Roadtrip

Holgi Star und Harry Axt - RoadtripWenn deutsche Szene-Magazine über Holgi Star berichten, dann basteln sie gerne Überschriften wie Ein Mittelfranke mischt Berlins Szene auf. Das klingt fast nach Newcomer, dabei dreht Herr Star schon gute 10 Jahren Platten in Clubs und gründete anno 1999 mit DJ Emerson Kiddaz.fm - ein Label, dessen Vinylia seither gern gesehene Gäste in den Plattenkoffern von Szenegrößen wie Monika Kruse und DJ Krush sind. Dieser Tag katapultiert Kiddaz Kiddaz.fm die siebte Label-Compilation aufs Rave-Märktle: die erste Scheibe selektierte der Labelboss, das Tracklisting der zweiten CD stammt vom wie immer ausgesprochen geschmackssicher agierenden Daniel Steinberg aka Harry Axt.

Holgi Star und Harry Axt rocken Kiddaz-Style

Und weil so lange Zeit im Techno-Biz Spuren sowohl am Schlafrhythmus also in punkto Dogmatismus hinterlassen, erfreut die Compilation das weit offene Genre-Herz alter Rave-Säcke genauso wie die jenen Teil der nach neo-experimental-neuen Beats dürstenden Jugend, die ein paar unerschrockene Pioniere aus den Fängen der elenden Emo-Szene retten konnten. Aber genug der Stellvertreterkriege, zurück zum "Roadtrip": was Kiddaz mittlerweile so released, läuft an und für sich unter dem Label Minimal. Im vorliegenden Fall fetten beide Protagonisten ihre Magic Ingredients allerdings mit klassischen Deephouse-Grooves, experimentellen und Parts und stellenweise ganz und gar nicht minimalistischen Breaks auf, was für Abwechslung und zarte Rückschauer sorgt: eine bissiger Acid-Spucke Angriff ins Gesicht der müden "Alles-schon-mal-dagewesen" Fraktion, eine knackige Ansage gegen geschmacklosen, chemieverseuchten Elendsviertel-Elektro aus der deutschen Metropole: kein Wunder, dass Holgi Berlin aufmischt...

Holgi Star und Harry Axt blicken über den Tellerrand

Selbstredend bedienen sich bei DJs reichlich im hauseigenen Umfeld, wobei Herr Axt (nicht verwandt mit dem gleichnamigen Kinderarzt, es handelt sich um einen Künstlernamen) ein Spürchen dubbiger zur Sache geht und gleich mal mit Robag Wruhme eröffnet, während Meister Star ein wenig entschlossener zur Tat schreitet. Kein Wunder also, dass ersterer am Ende beim "Keta... was?" und zweiterer beim "Heroin" ankommt. Selten wurde die auditive Deprivationstherapie namens Minimal Techno so spaßig präsentiert. Floortauglich, wohnzimmertauglich und Autoradio-tauglich (in allen drei Fällen bitte mit ordentlichem Subwoofer), also mit anderen Worten: knarzend-knisternd-polterende Dreifachempfehlung. Einige Hörbeispiele finden Technonauten auf den myspace-Pages der Roadtripper:

Holgi Star | Harry Axt

Tracklisting - Holgi Star & Harry Axt: Roadtrip

Tracklisting Roadtrip Disc 1, mixed by Holgi Star

  1. Flinsch'n'nielson - Korea Tabs (dj emerson rmx)
  2. Marc Depulse - 87 Remember
  3. Harada - Conscious Movements (Marcus Meinhardt Winter Games Remix)
  4. Harry Axt - Der Papageientaucher
  5. Holgi Star - Acces
  6. Silent Breed - Sync In 2008 (Popof Remix)
  7. Holgi Star - Star & Sternchen
  8. Luca & Paul - I Hope Me
  9. Transistor - Alpha (Popof Remix)
  10. Harry Axt - Snippet
  11. Heinrichs & Hirtenfellner - Ear Worm
  12. Heckmann - Silverscreen
  13. Dj Emerson - Rubber Band Man
  14. Chris Liebing - Bang Bop
  15. Harry Axt - Keta Was ??

Tracklisting Roadtrip Disc 2, mixed by Harry Axt

  1. Peter Lauer - Free Entry For Girls (Robag Wruhmes Drikkibass Remix)
  2. Heinrichs & Hirtenfellner - Rerecall
  3. Shlomi Aber - Freakside
  4. Jesse Rose & Oliver $ - Wake Up
  5. Ds - Orangefood (Jens Zimmermann's Vitamin C Remix)
  6. Holgi Star - Grosses Kino
  7. Emerson & Dubnitzky - Bbc (Billy Dalessandro Remix)
  8. Harry Axt - Kaiserschmarrn
  9. Alexi Delano - Brooklyn Social
  10. Ds - One Force (Harry Axt Remix)
  11. Dj Hmc - Track 2
  12. Jonas Kopp - Imagoinacion Nula
  13. Jan Driver - L
  14. J - Dr
  15. Pele & Shokh - Thumbs (Simon Baker Remix)
  16. Magik Johnson - Scanning For Viruses (Claude Vonstroke's Coffee On Your Motherboard Mix
  17. Harry Axt - Riffler
  18. Daniel Sternberg - I Like To Be
  19. Winks - Thick As Thieves
  20. Heroin - Heroin

CD-Tipp: Waldeck’s Grammophone Vol.1

waldeck"Swing & Champagne" lautet der Untertitel von Klaus Waldecks neuer Compilation, und der trifft's ziemlich genau: prickelnde Perlen aus 90 Jahren Musikgeschichte: nostalgische Dekadenz trifft auf ihr eigenes Zitat, Rauchschwaden durchziehen die Clubs, in denen diese sympathisch verruchten Tracks gespielt werden und die Gäste sind melancholischen Anwandlungen ebenso wenig abgeneigt wie dem einen oder anderen gepflegten Exzess.

Möglicherweise Überinterpretation, aber dieser Sound bringt mich zum Schwärmen für die wilden 20er... ich hab Klaus letztens zufällig beim Mittagessen in der Schönen Perle getroffen und ihn gefragt, ob das Vol. 1 auf eine geplante Serie hindeutet, und er meinte, das wolle er sich mal offenhalten - ich würd mich freuen, wenn Vol. 2 möglichst bald rauskommt.

Dem Charme dubbiger Dekadenz erliegt Meister Waldeck bekanntlich auch bei eigenen Produktionen mit unnachahmlicher Eleganz: und so verwundert es nicht weiter, dass die hier vertretenen Salon-Partymusiken sich trotz des weiten zeitlichen Bogens zu einer erstaunlich homogenen musikalischen Reise fügen. Da werden Parallelen zwischen dem technologiebedingten Rauschen früher Grammophone und digitalen Retro-Plugins aufgetan, die so perlend erfrischend wirken wie das titelgebende Trankl.

Erschienen ist "Waldecks's Grammophone Vol.1 - Swing and Champagne" auf Dope Noir; ein Interview mit Klaus Waldeck, der vor einigen Monaten ja außerdem sein Album "Ballroom Stories" veröffentlicht hat, folgt auf datenschmutz in den nächsten Wochen - und vielleicht gibt's dann sogar das eine oder andere Album zu gewinnen.

Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers

13. Oktober 2007bis2. November 2007

sommersoundtrackdatenschmutz ruft auf zum ersten Blogkarneval mit vertikal integrierter Verlosung! Die Ultra-Kurz Version: der Sommer ist eindeutig vorbei, im besten Fall folgt ein milder Herbst. Der Popjournalist und Musikliebhaber in mir möchte von seinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Welche Beats erinnern an die Tage, an denen das Thermometer weit über 30 Grad geklettert ist? Als kleiner zusätzlicher Ansporn werden unter allen, die mitmachen und sich als Blog-Musikkritiker betätigen, werden eine Reihe von CDs verlost.

Das Thema des Karnevalstreibens

Im Sommer macht's in unseren Breiten einfach mehr Spaß, draußen zu sein - und Party-Locations mit Open Air Tanzmöglichkeit gewinnen immens an Attraktivität. Und daher lautet meine Frage: was war euer persönlicher Lieblings-Sommer-Soundtrack in den letzten paar Monaten? Egal ob aktuell, mittel- oder uralt, ob Longplayer, Compilation, Single, DJ-Set oder eine Mischung aus allem: welcher Sound hat gerockt? Welche Beats erinnern euch an die heißen Tage im Juni, Juli und August? Welche Künstler und/oder Songs lassen auch im Herbst das innere Thermometer steigen? Mein eigener Beitrag folgt in den nächsten Tagen.

Karneval? Der Teilnahmemodus

Beim sogenannten Weblog-Karneval, auch als Blog-Parade bezeichnet, sind Blog-AutorInnen aufgerufen, innerhalb eines definierten Zeitrahmens einen Beitrag zu einem bestimmen Thema zu verfassen. Ab hier gibt's zwei Varianten:

Oldschool: Nach Ablauf dieser Frist werden alle eingereichten Beiträge vom Initiator-Blog abschließend präsentiert und verlinkt.
Nuschool: Nach Ablauf der Frist erstellt der Initiator eine Liste mit Links zu allein eingereichten Beiträgen und verschickt selbige an alle TeilnehmerInnen. Die wiederum veröffentlichen besagte Liste; so profitiert nicht nur das Blog, das die Aktion gestartet hat, sondern alle bekommen Linklove ab. (An dieser Stelle: Gruß an meine Nuschooler Yannick, Blogformoney und René! Good work!)
datenschmutz school: Wie Variante zwei, nur mit einem zusätzlichen Plug-In: unter allen TeilnehmerInnen werden Preise verlost. Und weil's ja um Beats und Sounds geht, gibt's in diesem Fall folgerichtig selbige zu gewinnen, und zwar auf Silberscheibe.

Mit anderen Worten: wer teilnehmen möchte, schreibt bis zum 2. November einen Beitrag zum Thema Mein SommerSoundTrack 2007 und hinterlässt einen Kommentar zu dieser Story (wichtig für die Verlosung: mit E-Mail Adresse!) oder sendet eine E-Mail mit dem Link an: datenschmutz [at] gmail.com

Ich werde alle Beiträge sammeln und am Ende des Karnevals (da geht's bekanntlich immer am turbulentesten zu, denn direkt im Anschluss beginnt die Fastenzeit) die Liste aller teilnehmenden Blogs zusammenstellen und ausschicken. Die Veröffentlichung dieser Liste erfolgt selbstverständlich freiwillig und ist keine Voraussetzung zur Teilnahme an der Blogparade oder für die Teilnahme an der Verlosung.

WICHTIG: wer die Liste mit Links zu allen Karnevalsartikeln auf seinem eigenen Weblog veröffentlicht, die/der erhält für die Verlosung ein zweites Los und hat damit die doppelten Gewinnchancen!

Die Preise

Unter allen Karnevals-TeilnehmerInnen werden nach dem gewohnten Zufallsprinzip folgende Alben quer durch den Stil-Gemüsegarten verlost:

  1. The Brendan Adams Trio: Pearly Sue
  2. Timbaland: Tim's Bio
  3. Nova Drive: Headtrip
  4. Jay-Z: Greatest Hits
  5. Amaree: Amaree
  6. Moloko: All Back to the Mine - A Collection of Remixes

Selbstverständlich ist wie bei allen datenschmutz-Gewinnspielen der Rechtsweg ausgeschlossen, die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Im übrigen gelten die Standard Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele.

to be continued

Wie genaue BeobachterInnen bereits festgestellt haben: drei Wochen sind eine lange Zeit. Dass im Lauf der Zeit noch weitere Preise hinzukommen, ist keineswegs ausgeschlossen... und bei den üblichen Karnevals-Teilnahmeraten dürften die Gewinnchancen für jede Einreichung deutlich über 1:10 liegen - da kann keine Lotterie mithalten, höchstens die Tombola beim Feuerwehrfest :mrgreen:

In diesem Sinne - was war Ihr Soundtrack des Sommers 2007? Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Beiträge!

Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen

ebDie Verlosung der Electronic Beats Compilation endete heute - datenschmutz gratuliert den drei GewinnerInnen! Trotz vergleichsweise hoher Beteiligung stehen die Gewinnchancen für datenschmutz-Zocker immer noch extrem gut. Vorwarnung: demnächst gibt's an dieser Stelle 3 Stück von Rodney Hunters brandneuem Streich frisch aus dem Studio!

Die Lose lagen im Hut, die Leiterin der Abteilung datenschmutz-Glücksfeen hat ordentlich zugelangt und gnadenlos Gewinner für Gewinner gezogen. Jeweils 1 Electronic Beats Compilations Vol. 1 geht an: wortgefecht, Michael Kamleitner und Dani.

goldi und lowquiHerzlichen Glückwunsch den GewinnerInnen! Die Verständigungs E-Mails sind draußen, sobald ich eure Real-Life Adressen habe, schick ich sie weiter an conzept Stockwerk. In den nächsten Tagen macht sich dann die Compilation in eurem Postkasterl breit. Falls es diesmal nicht geklappt hat, dann eben beim nächsten Gewinnspiel, denn selbiges kommt bestimmt sehr bald. Diesmal waren die Chancen fast 1:20, da kann die staatliche Lotterie eindeutig nicht mithalten :-) Wer kein Gewinnspiel verpassen möchte (ab sofort gibt's pro Monat *mindestens* 1 Stück dieser Gattung), die/der abonniert am besten den datenschmutz RSS Feed. Das geht auch via E-Mail, siehe rechts in der Seitenleiste.

Ich hab die Pladde bei der Release-Party am vergangenen Freitag bekommen - DJ Beware hat seine Selection souverän präsentiert. Meine Highlights aus dem Tracklisting:

Architecture In Helsinki - Heart It Races
Dragonette - I Get Around
Tolcha vs. Soom T - Send dem Kids to War (Eva Be Rmx) (ROCKT!!!)
Stereotyp feat. Coppa - East West
Modeselektor feat. Thom Yorke - The White Flash

Anmerkungen zum Festival

Am Samstag ging das Festival über die Bühne der Halle E im Museumsquartier - ich kam Barcamp-bedingt relativ spät hin und hab daher leider den Live-Auftritt von Trentemoeller samt Band verpasst - soll recht spritzig gewesen sein. Koze bot keine Überraschungen, in erster Linie wollte ich Goldie hören, und der war wirklich keine Enttäuschung, zumindest von der Selection her. MC Lowqui allerdings schaffte es selbst auf einer ansonsten perfekt eingestellten Anlage das Mikro regelmäßig zum Übersteuern zu bringen - schade. Die Too Many DJs wurden ihrem Mashup-Ruf durchwegs gerecht.

Mit den Fotorechten nimmt's T-Mobile übrigens anscheinend sehr genau: ich musste beim Abholen des Fotopasses ein Verträglein unterschreiben, in dem unter anderem steht, dass ich meine Fotos höchstens drei Monate lange verwenden darf, und das einzig und allein zu Promotion-Zwecken. Die Sinnhaftigkeit dieses Passus erschließt sich mir im Kontext mit digitalen Medien nicht ganz - ich dachte schon, über's "Foto rauben Seele" wären wir inzwischen hinaus. Aber das war auch schon der einzige Kritikpunkt... Im Übrigen tut Wien ein wenig Genrevermischung durchaus gut, bleiben die einzelnen "Szenen" hierzulande doch sonst eh das ganze Jahr weitgehend unter sich. Mich wundert's allerdings, dass T-Mobile, die für das Festival ohnehin recht viel Geld in die Hand nehmen, nicht gleich alle Karten gratis hergibt, zum Beispiel via Verlosung über die eigene und einige andere Homepages... den Mehrkosten von 25.000 Euro (ich schätz mal, dass von den 1.400 Gäste rund 1.000 gezahlt haben) stünde ein nahezu unbezahlbarer Word-of-Mouth und Viralmarketing-Effekt gegenüber.

CD-Verlosung: Electronic Beats Compilation

ebAm 29. September steigt das diesjährige Electronic Beats Festival im Wiener MQ, die Karten sind bereits fast ausverkauft, kein Wunder bei diesem Line-Up. DAs Festival gibt's in diesem Jahr aber auch auf CD, und datenschmutz verlost in Kooperation mit Stockwerk 3 Stück des gleichnamigen Samplers - wer gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, Details siehe unten.

Im Museumsquartier geben sich Techno-Minimalist Trentemoeller, die Drumandbass Urgesteine Goldie & MC Lowqui, der deutsche Post Hip Hopper DJ Koze und die Cuban Brothers die Ehre, auf der Silberscheibe ist ein noch breiteres Spektrum an Gallionsfiguren kontemporärer Tanzmusik vertreten. Mobiltelefoniekunden des Hauptsponsors könnten sich ihre Tickets via t-tones direkt aufs Handy holen oder unter T-Mobile.at ordern.

electronic beats

 

Zusammengestellt hat die Compilation Michael Ho, fm4 HörerInnen bekannt als DJ Beware. Der frühere DMC Hong Kong Champion und Turntable Artist hat ein gutes Händchen bei der Auswahl bewiesen, oder, wie's der Pressetext ausdrückt:

Die vertretenen Künstler sind ein maßgebender Teil der Electronic Beats community, sei es auf der Bühne bei einem der berüchtigen Live-Events, im Electronic Beats Magazin oder in der "advanced" Music Scene rund um die Claims von Electronic Beats. Fans werden diese Collection mit Tracks von Groove Armada, Modeselektor, Tiga, Klaxons, Simian Mobile Disco and International Pony wie einer Vielzahl an weiteren, einflussreichen Künstlern zu schätzen wissen.

Electronic Beats Collectables Volume 1 erscheint am 28. September bei Warner Music - datenschmutz LeserInnen können 1 von 3 Compilations gewinnen!

Tracklist:
1. Architecture In Helsinki - Heart It Races
2. Tracey Thorn - Raise The Roof
3. Dragonette - I Get Around
4. Simian Mobile Disco - I Believe
5. Tolcha vs. Soom T - Send dem Kids to War (Eva Be Rmx)
6. Chris de Luca vs. Phon.o - Ghetto Plastic
7. The Functionist feat. Aceyalone - Doin My Job (2007 Version)
8. International Pony - Gothic Girl
9. Tiga - Far From Home
10. Groove Armada - Song 4 Mutya (Out Of Control)
11. Seiji feat. MC Dolores - Todo Mundo
12. Stereotyp feat. Coppa - East West
13. New Young Pony Club - Ice Cream
14. Adam Sky vs. Mark Stewart - We are all Prostitutes (Crookers Rmx)
15. Klaxons - Golden Skans
16. Peter, Bjorn And John - Young Folks
17. Modeselektor feat. Thom Yorke - The White Flash

Gewinnspiel: 3x Electronic Beats Compilation Vol. 1

Lust bekommen auf ein paar elektronische Beats? Wer gewinnen möchte, hinterlässt wie immer einen Kommentar zu dieser Story, das Gewinnspiel endet am 3. Oktober. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die genauen Teilnahmebedingungen stehen hier. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, ich gebe keinerlei Daten an irgendwen weiter - aber bitte eine korrekte E-Mail Adresse verwenden, sonst kann ich im Fall eines Gewinnes keinen Kontakt mit dem potentiellen glücklichen Besitzer einer brandneuen Compilation aufnehmen.

Kurz gesagt: Jeder Besucher dieses Blogs, der einen Kommentar zu dieser hinterlässt, nimmt automatisch der Verlosung teil - unter allen Kommentierenden werden die drei Alben verlost. Und: mehrfaches Kommentieren erhöht die Gewinnchancen nicht, aber:

Bonusrunde: Wer selbst ein Blog oder eine andere Homepage betreibt und das Gewinnspiel dort ankündigt und verlinkt, der erhält ein zweites "Los" für die abschließende Ziehung und hat somit die doppelten Chancen zu gewinnen - einfach einen Trackback schicken oder den Link in den Kommentaren posten - viel Glück!

Update:

: die GewinnerInnen stehen fest, viel Dank für's Mitspielen. Falls es diesmal nicht geklappt hat: die nächste Compilation kommt bestimmt :mrgreen:

electronic beats

Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel

shantel klein Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel

Über das neue Shantel-Album Disko Partizani habe ich vor einigen Wochen bereits berichtet. Für die kommenden Ausgabe von the gap habe ich im Café Leopold ein Interview mit dem Maestro der Bukovina-Fusion geführt - und hier auf datenschmutz gibt's dank Rainer Klang drei CDs frisch aus dem Presswerk zu gewinnen! Wer neugierig ist, in welche Richtung sich der Sound des subtilen Klangtüftlers in den letzten Jahren entwickelt hat, hinterlässt einen Kommentar zu diesem Beitrag. Shantel über das Haifischbecken Musikindustrie:

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d.kay – Musik kommt nicht von außen

dkayWährend für viele Hobby-DJs Drumandbass nicht mehr als eine flüchtige Affäre bleibt, geht die mittlerweile zehnjährige Beziehung des Wiener Produzenten und DJs d.kay wesentlich tiefer: rechtzeitig zum Dekaden-Jubiläum veröffentlichte der einzige Full-Time Breakbeat Producer dieses Landes sein Debut-Soloalbum "Individual Soul" - der richtige Anlass für eine Titelstory in the gap, die ich für die aktuelle Ausgabe geschrieben habe. Und weil das Internet im Gegensatz zu Print keine Zeichenbeschränkung kennt, gibt's hier die Vollversion der im Heft leicht gekürzten Geschichte des Wiener Breakbeat Producers. Aber damit nicht genug der digitalen Vorzüge: David hat mir die unten eingebauten Snippets zur Verfügung gestellt - und die sagen mehr als tausend Worte. Hier erstmal ein Snippet aus meiner Lieblingsnummer, dem Opener des Albums - Golden Hands:

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Gewonnen, gewonnen und… gewonnen!

Die Blogosphere ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Vermutlich. Ganz sicher aber diese Woche für mich, und zwar gleich doppelt: vom Marketing-Blog habe ich "Speak Limbic - Wirkungsvoll präsentieren" bekommen. Ein wenig Vortragstheorie kann nie schaden, und das Buch passt gut zu der Lehrveranstaltung "Arbeitstechniken: Kommunikationsforschung", die ich im kommenden Semester am IPK der Uni Wien halten werde. Und beim Fachinformatiker habe ich die Karnevals-Verlosung (Thema: Was bedeutet SEO für dich) gewonnen und darf mich über einen 20-Eulen Amazon Einkaufsgutschein freuen. Danke und danke - dafür darf ich ebenfalls einen meiner Leser mit einer Ghos Busters Compilations erfreuen.

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CD-Review: VA – The Fabrique Album

fabriqueWie der Untertitel "5 Times Summer Autumn Winter Spring" verrät, zelebriert das Wiener Label fabrique records dieser Tage seine erste Halbdekade, labelgemäß natürlich mit einem Labelsampler mit dem schlichten Titel "The Fabrique Album". Dem feierlichen Anlass entsprechend wird die Silberscheibe in ein reinweißes Jewel-Case verpackt, Titel, Logo und Tracklisting sind direkt in fabrique-Rot draufgedruckt.

Die erste CD-Compilation des Labels erschien 2002. "Superfabrique" versammelte 14 Tracks aus dem Artist-Portfolio, darunter den legendären Mad Professor Mix von Dubblestandarts "Playerhater". Schon damals pendelte das Label-Spektrum zwischen Elektronik-Pop, Dub-Groove, Hip Hop und Intelligent Beats - der aktuelle Sampler versammelt sowohl Highlights der Vergangenheit als auch eine Reihe neuer Tracks, die demnächst auf Artist-Alben erscheinen werden.

Kava eröffnet mit dem paradigmatischen "Feel Well" die Label-Leistungsschau: verfrickelte, minimalistisch-verrauschte Elektronik Melancholie, die sich nach und nach in fragile, sommerlich-zarte Soundgebäude wandelt wie ein bewölkter Himmel nach dem Gewitter, durch den sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg bahnen. Bei Palomas "Wheels of Steel" dominieren Schlagzeug und Miami-lastige Synthieflächen die Dramaturgie des Tracks. Friedrich Liechtenstein schickt seine "Terrestrischen Wellen" als bezaubernden postmodernen Minimal-Crooner-Track Richtung Hörerschaft, TNT Jackson (Gruß an der Stelle an meinen Nachbarn Florian!) wecken mit "Great Expectations" hohe Erwartungen an ihr neues Album, das ihm Herbst erscheinen soll. Ebenfalls am Sampler "Me and my Pearldiver" sowie der exklusive Bonustrack "Dead on Arrival" im Gabriel, Kogler & Albert Mix. Für mich persönlich definitives Highlight: der super-dubbige Track "Eos" von den Waxolutionists mit Tip Top Scratches und grandiosem Beat-Programming - das neue Album der Waxos wird übrigens ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen. [Aber dazu folgt auf datenschmutz sowieso ein Extra-Feature!] Den zweiten Track der Wiener DJ-Crew hat ein Star der Flimmerkiste in die Mangel genommen. Als in den 80ern und 90ern der Musiksender MTV noch so etwas wie eine stilbildende Komponente besaß, war er das Fernsehgesicht, dem Millionen Teenager ihr Medienvertrauen schenkten: Ray Cokes remixte den Waxos-Track "Sleepwalking" und verpasste ihm für das Album ein beatlastigeres Gewand. Pan Cosefo aka "Spoonface" grooved idm-mäßig dahin und Roedelius steuert seine romantisch-verklärte Komposition "Oh du grüne Neune bei", Hannes Strobl reist im "Nachtzug Berlin" und die Konsorten TH befürchten "Wir bleiben über".

Fazit: Wiener Elektro-Nu-Dub in kurzweiliger Zusammenstellung. Da bleibt nur, fabrique records ganz herzlich zum Fünfer zu gratulieren!


Tracklisting:

  1. Kava - Fell Well
  2. Paloma - Wheels Of Steel
  3. F. Liechtenstein - Terrestrische Wellen
  4. TNT Jackson - Great Expectations
  5. Mauracher - Zombielove (Bonobo Remix)
  6. Mirize - Dazed Pride
  7. Waxolutionists - Eos
  8. Paloma - Funky Bones
  9. Ray Cokes - Sleepwalking (Waxolutionists Remix)
  10. Pan Cosefo - There´s Plenty
  11. TNT Jackson - You And My Pearldiver (feat. Chris Corner)
  12. Konsorten tm - Wir bleiben über (Kasar Dub)
  13. Hannes Strobl - Nachtzug Berlin
  14. Christian Roesner - Mine (B. Fleischmann Remake)
  15. Roedelius - Oh Du grüne Neune
  16. TNT Jackson - Dead On Arrival (Gabriel Kogler & Robert Ebner Mix)