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	<title>datenschmutz &#187; Compilation</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW50 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 17:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue WordPress 2.7 aka Coltran war diese Woche in aller Munde: mit neuen Features wie Auto-Update und anpassbaren CMS-Seiten macht die beliebteste Blog-Hosting Software aller Zeiten einen Quantensprung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/wingsuit-1229275571.jpg" alt="wingsuit 1229275571 Blogistan Panoptikum KW50 2008" title="wingsuit" width="250" height="104" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Beherrschendes Thema der Woche: der neue WordPress-Release. Denn “Coltrane”, so der Codename der aktuellen Version 2.7., bringt eine Reihe gravierender Änderungen. Am auffälligsten ist sicherlich die neue Optik im Backend: Matt und sein Team ließen (fast) keinen Stein auf dem anderen. Jene User, die gleich nach dem Release die neue Anordnung der einzelnen Elemente kritisierten, haben übrigens eines der Hauptfeatures nicht kapiert: via “Screen Options” lässt sich jeder einzelne CMS-Screen via Drag und Drop bequemst an die eigenen Editing-Bedürfnisse anpassen. Eine gute Nachricht für Technik-Hasser ist die automatische Update-Funktion: analog zum bisherigen Plug-In-Update-Verfahren lässt sich ab 2.7 das ganze WordPress ohne ftp-Transfer direkt via Web-Interface aktualisieren.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-wordpress-2-7-erschienen" class="liinternal">WordPress 2.7 erschienen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-dotcomtod-wiederholt-sich" class="liinternal">Dotcomtod wiederholt sich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-spa-mit-dem-gerichtsvollzieher" class="liinternal">Spaß mit dem Gerichtsvollzieher…</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-gratulation-an-moritz" class="liinternal">Gratulation an Moritz!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-jeder-ein-pirat" class="liinternal">Jeder ein Pirat?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-die-interne-pushen" class="liinternal">Die Interne pushen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-skepsis-und-linkbuilding" class="liinternal">Skepsis und Linkbuilding</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-erfolgreich-verlinker-anlocken" class="liinternal">Erfolgreich Verlinker anlocken</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-lokal-sollst-du-hosten" class="liinternal">Lokal sollst du hosten</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw50-2008/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-wordpress-2-7-erschienen">WordPress 2.7 erschienen</h2>
<p>Ich bin jedenfalls sowohl von der Überarbeitung des CMS-Backends als auch von den neuen Features restlos begeistert, außerdem konnte ich nach dem Update diverse nicht mehr benötigte Plug-ins deaktivieren, da einige bislang nur extern nachrüstbare Funktionen in den Core übernommen wurden. Keine Wunder: noch nie haben annähernd so viele Programmierer direkt zu einem Release beigetragen: 150 Personen trugen Codeschnipsel zu dieser Version bei. Dieser Screencast vom offiziellen <a href="http://wordpress.org/development/2008/12/coltrane/" class="liwp">WordPress-Blog</a> gibt einen Überblick über die neuen Features:</p>
<div align="center"><embed src="http://v.wordpress.com/hFr8Nyar" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="270" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></div>
<h2 id="toc-dotcomtod-wiederholt-sich">Dotcomtod wiederholt sich</h2>
<p>Ein lahmer Gag wird beim zweiten Mal auch nicht unbedingt besser: trotzdem war die Frage des Auftauchens von <a href="http://www.dotcomtod.com/" rel="nofollow" class="liexternal">Dotcomtod 2.0</a> bloß eine Frage der Zeit. Der These, dass sich alles zyklische wiederholt, stimme ich zwar zu — allerdings knüpft das erste Posting über SPON vs. Huffington Post nahtlos an die Tradition des Originals, ungefährliches Halbwissen in semi-unterhaltsamer Form zu präsentieren, an. Ein <strike>symptomanisches</strike> symptomathisches Zitat:</p>
<blockquote><p>Beweisen kann ich es nicht, nur einmal meine jahrelangen Erfahrungen als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a> einbringen … die externe Verlinkung von Huffington sieht auf dem zweiten Blick nicht mehr ganz so natürlich aus, doch das will ich gar nicht kritisieren. Sollen Investoren und Anzeigenkäufer glücklich damit werden.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, was Matthias noch so draus macht — aber let’s face it, Captain <a href="http://lumma.de/2008/12/13/dotcomtod-20/" class="liexternal">Lummaland</a> ist schwer zu widersprechen, und auch wenn weite Teil des deutschen Feuilleton sogar temporär aus der selbstverschuldeten Lahmarschigkeit aufwachen: herbeischreiben wird man die Krise nicht können:</p>
<blockquote><p>Es gibt keine größenwahnsinnig bewertete Nullnummern mit IPO-Aspirationen, es gibt einen kleinen M&amp;A-Markt, es gibt zwar viele kleine Startups und nicht alle schaffen es, aber die großen wilden Dinger wie vor 8 Jahren gibt es nicht zu beobachten.</p></blockquote>
<h2 id="toc-spa-mit-dem-gerichtsvollzieher">Spaß mit dem Gerichtsvollzieher…</h2>
<p>…hatte <a href="http://wissenbelastet.com/2008/12/11/die-sva-der-gerichtsvollzieher-und-oesterreich/" class="liexternal">Max</a> vor kurzem:</p>
<blockquote><p>Der Gerichtsvollzieher meinte das er einen “Arbeitsnachweis” für seinen Chef braucht, deswegen wollte er das ich zum Gericht gehe und bei ihm 1.000 Euro in bar einzahle. Darauf fragte ich warum ich das machen soll, wenn alles mit einem Telefonat geklärt werden kann. Darauf sagte er: “Das können sie so machen, aber dann merke ich mir ihren Namen und wenn jemals wieder etwas gegen sie vorliegt breche ich ohne Vorwarnung gleich die Wohnungstür auf”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-gratulation-an-moritz">Gratulation an Moritz!</h2>
<p>Er hat’s mit seinem phlow-Magazin in die letzten c’t Ausgabe geschafft, und zwar in die heißbegehrte Rubrik <a href="http://phlow.net/magazin/news/488-alles-phliest-die-ct-erwahnt-phlow" class="liexternal">Linktipp</a>:</p>
<blockquote><p>Die Promotion per Schneckenpost in Form einer CD-ROM plus “Waschzettel” mit unseren Phlow-Compilations hat also funktioniert. Diese habe ich vor ein paar Wochen an die c’t Redaktion geschickt. Also auch die alten Medien wie Post plus analoge Datenträger funktionieren noch. Wer wissen will, was Jo über Phlow geschrieben hat, liest einfach den c’t Linktipp (ganz unten auf der Webseite).</p></blockquote>
<p>Der Eintrag ist auf jeden Fall mehr als verdient — wer an aktueller netlabel-Musik interessiert ist und täglich mit frischen, qualitativ beängstigend hochwertigen Tracks versorgt werden will, sollte den RSS-Feed ganz schnell in seinen Reader eintragen.</p>
<h2 id="toc-jeder-ein-pirat">Jeder ein Pirat?</h2>
<p>Aber sicher doch! Piraten sind cool, und damit meine ich *nicht* Johnny Depp. Captain Jack Sparrow stinkt… aber Jean Lafitte und Co. rocken und kommen im Zuge der Urheberrechtsdebatte zu neuen Ehren. Der elektrische Reporter hat diese Zusammenhang in einem nicht nur inhaltlich, sondern auch grafisch extrem gelungenen <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/87/" class="liexternal">Video</a> fürs ZDF aufbereitet. Die Kurzversion: selber Regie führen, schauspielen und singen (und komponieren). Oder einige hundert Jahre alte Gesetze werden endlich an die Gegebenheiten der Netzwelt angepasst:</p>
<blockquote><p>In jedem Kinderzimmer steht ein Filmkopierwerk, auf jedem Schreibtisch eine Plattenpresse, und das Internet ist ein riesiger Piratenmarkt für kostbare Kreativ-Inhalte. So sieht es die Entertainment-Industrie und versucht mit immer neuen Maßnahmen, Raubkopien zu bekämpfen — bisher wenig erfolgreich.</p></blockquote>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p><a href="http://www.allblogs.de/ideen-fuer-das-youtube-partnerprogramm/internet/2008/12/" class="liexternal">Allblogs</a> hat ein Brainstorming zum Thema “Geld verdienen mit dem YouTube Partnerprogramme” begonnen, <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/das-seojahr-2008-teil-1.htm" class="liexternal">Gretus</a> blick aufs Jahr zurück und der Hodenkaiser stellt ein fragwürdiges Softwarepaket zu <a href="http://hodenkaiser.de/2008/12/09/mal-wieder-einen-interessanten-download-fuer-euch/" class="liexternal">Forschungszwecken</a> zur Verfügung — ohne Sandbox und entsprechende Proxy-Infrastruktur würd ich da aber die Finger davon lassen.</p>
<h3 id="toc-die-interne-pushen">Die Interne pushen</h3>
<p>Die Beeinflussung der internen Linkpopularität bezeichnet man als Pagerank-Sculpting. <a href="http://www.baynado.de/blog/automatisch-die-interne-linkpopularitaet-pushen/" class="liexternal">Baynado</a> empfiehlt dazu das <a href="http://cvs.aesinformatica.com/download/automatic-seo-links" class="liexternal">Automatic SEO Links Plug-In</a>, mit dem Keywords automatisch verlinkt werden können. Da gibt’s eine ganze Latte von Plug-In — wer allerdings ohnehin Simple Tagging einsetzt, kann genauso gut dessen interne Linkfunktion verwenden (allerdings natürlich nur dann, wenn die zu erwartenden Resultate im Einklang mit der eigenen Tagging-Policy stehen).</p>
<h3 id="toc-skepsis-und-linkbuilding">Skepsis und Linkbuilding</h3>
<p><a href="http://www.sistrix.de/news/826-linkbuilding.html" class="liexternal">Sistrix</a> sieht die aktuellen Entwicklungen im Linkbuilding-Markt mit gesunder Skepsis:</p>
<blockquote><p>Und wenn ich sehe, dass offenbar Schwachsinnige eine Subdomain eines großen und alten Versandhandels mit massivem Kommentarspam pushen, dass große und starke Brands Massen von zwielichtigen Links aus Russland erhalten und Myriaden von Studenten und „Textern“ Unsinn für Artikelverzeichnisse und Webkataloge schreiben, dann hoffe ich, dass Google als einzige Institution, die dem Treiben Einhalt gebieten kann, endlich handelt und den großen Worten bald Taten folgen lässt.</p></blockquote>
<p>Da kann man wohl nur zustimmen — auf mittelfristige Sicht wird dies zu einer deutlicheren Unterscheidung von spammigen, sinnlosen Massenaktionen und qualitativ hochwertigen Links führen: für alle SEOs, die qualitätsorientiert arbeiten, anstatt auf Human Spam Power zu setzen, zweifellos ein großer Vorteil: und die Kunden lernen ja auch was dazu. Spätestens dann, wenn sie mal mit Big G in der Sandkiste spielen durften.</p>
<h3 id="toc-erfolgreich-verlinker-anlocken">Erfolgreich Verlinker anlocken</h3>
<p>Duftstoffe funktionieren im Netz bekanntlich nicht, also hilft nur geschicktes Linkbaiting. <a href="http://www.stefanjohne.de/guerilla-marketing/der-ultimative-linkbait-guide/" class="liexternal">Stefan Johne</a> hat einen ausführlichen Guide geschrieben, der Newbies ordentlich auf die Sprünge helfen dürfte und in dem sich alte Hasen wiedererkennen sollten:</p>
<blockquote><p>Wer einen wirklich guten Linkbait machen will sollte jedoch definitiv alles lesen. Linkbaits sind ein sehr komplexes Thema und ihr könnt damit schnell auf die Füße fallen ;-).</p></blockquote>
<p>Wahre Worte — speziell Neo-Blogger sollten sich das Tutorial ausdrucken und unter den Kopfpolster legen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW50 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW50 2008" /> </p>
<h3 id="toc-lokal-sollst-du-hosten">Lokal sollst du hosten</h3>
<p>Lautet bekanntlich eines der zehn Gebote für länderorientierte Distributoren. Wer seinen deutschsprachigen Online-Shop bisher beim US-Hoster betrieben hat, kann auf <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/bis-zu-30-besseres-ranking-durch-lokales-hosting" class="liexternal">SEO Handbuch</a> nochmal im Detail nachlesen, warum er auf einen große Teil seiner potentiellen Besucher verzichtet:</p>
<blockquote><p>Ein lokaler Serverstandort in Verbindung mit den passenden lokalen Länderdomains (wie z.B. .de für Deutschland oder .fr für Frankreich) kann z. B. bei Verwendung der Suchfunktion “Seiten aus Deutschland” (oder entsprechendes lokales Land) eine positive Auswirkung auf das Google–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ranking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ranking">Ranking</a> von bis zu 30% haben!</p></blockquote>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Diese Jungs stürzen sich aus hunderten Metern Höhe in die Tiefe — ohne Fallschirm, sondern einfach nur von norwegischen Klippen. Wie man das überlebt und dabei aussieht der fliegende Petrelli-Bruder aus Heroes (nein, sorry, das wär eine Beleidung, so elendig schlecht, wie die dritte Staffel <small>angeblich</small> ist), verrät das folgende elegische Video: eine der farbenprächtigeren Variationen zum alten Thema <strong>Traum vom Fliegen</strong>. [via <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/12/11/base-jumping-im-flughundanzug/" class="liexternal">Blogpiloten</a>].</p>
<div align="center"><object width="520" height="285"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1778399&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1778399&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="285"></embed></object></div>
<p>Und das war’s auch schon wieder für diese Woche — ich hab mich beim Schreiben heute beeilt, denn vor mir liegt noch eine wichtige Aufgabe: ich muss die postatomare, überzeichnete 50er-Jahre Welt von Fallout 3 erkunden. Hat ja lange genug gedauert, an die original-englische Version ranzukommen: ich musste dem Amazon-Marketplace Händler sogar einen Scan meines Passes schicken (Volljährigkeit!) und dem Rechner eine XP-Partition spendieren: und jetzt geht’s los in die verstrahlten Weiten von Washington. Ich wünsche Ihnen, hochverehrte Leser, einen erfreulichen Sonntag, wir lesen uns morgen.</p>
<p> </p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW50 2008" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>CD-Tipp: Holgi Star &amp; Harry Axt: Roadtrip</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 02:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Holgi Star, Labelgründer von Kiddaz.fm, hat sich zusammen mit Harry Axt hinter die Turntables begeben, um den siebten Labelmix auf die Welt loszulassen. Sehr zur Freude von Minimal Ravern, die gerne mal einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/holgistar.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2355]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/holgistar-150x150.jpg" alt="holgistar 150x150 CD Tipp: Holgi Star & Harry Axt: Roadtrip " title="Holgi Star und Harry Axt - Roadtrip" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Wenn deutsche Szene-Magazine über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/holgi-star/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Holgi Star">Holgi Star</a> berichten, dann basteln sie gerne Überschriften wie <a href="http://www.szene-extra.de/toene/holgi.html" rel="nofollow" class="liexternal">Ein Mittelfranke mischt Berlins Szene auf</a>. Das klingt fast nach Newcomer, dabei dreht Herr Star schon gute 10 Jahren Platten in Clubs und gründete anno 1999 mit DJ Emerson <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kiddazfm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kiddaz.fm">Kiddaz.fm</a> — ein Label, dessen Vinylia seither gern gesehene Gäste in den Plattenkoffern von Szenegrößen wie Monika Kruse und DJ Krush sind. Dieser Tag katapultiert Kiddaz &lt;a href=http://www.kiddazfm.de/”&gt;<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kiddazfm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kiddaz.fm">Kiddaz.fm</a></a> die siebte Label-Compilation aufs Rave-Märktle: die erste Scheibe selektierte der Labelboss, das Tracklisting der zweiten CD stammt vom wie immer ausgesprochen geschmackssicher agierenden Daniel Steinberg aka Harry Axt.</p>
<h2 id="toc-holgi-star-und-harry-axt-rocken-kiddaz-style">Holgi Star und Harry Axt rocken Kiddaz-Style</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=datenschmutz-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0015XETTE&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Und weil so lange Zeit im Techno-Biz Spuren sowohl am Schlafrhythmus also in punkto Dogmatismus hinterlassen, erfreut die Compilation das weit offene Genre-Herz alter Rave-Säcke genauso wie die jenen Teil der nach neo-experimental-neuen Beats dürstenden Jugend, die ein paar unerschrockene Pioniere aus den Fängen der elenden Emo-Szene retten konnten. Aber genug der Stellvertreterkriege, zurück zum “Roadtrip”: was Kiddaz mittlerweile so released, läuft an und für sich unter dem Label Minimal. Im vorliegenden Fall fetten beide Protagonisten ihre Magic Ingredients allerdings mit klassischen Deephouse-Grooves, experimentellen und Parts und stellenweise ganz und gar nicht minimalistischen Breaks auf, was für Abwechslung und zarte Rückschauer sorgt: eine bissiger Acid-Spucke Angriff ins Gesicht der müden “Alles-schon-mal-dagewesen” Fraktion, eine knackige Ansage gegen geschmacklosen, chemieverseuchten Elendsviertel-Elektro aus der deutschen Metropole: kein Wunder, dass Holgi Berlin aufmischt… </p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb"  WIDTH="500px" HEIGHT="175px"><param NAME="movie" VALUE="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2F61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param NAME="quality" VALUE="high"></param><param NAME="bgcolor" VALUE="#FFFFFF"></param><param NAME="allowscriptaccess" VALUE="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2F61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></param></object> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2F61502353-6e99-4e6c-bcd1-85f49156b3bb&#038;Operation=NoScript" class="liexternal">Amazon.de Widgets</a></noscript></div>
<h2 id="toc-holgi-star-und-harry-axt-blicken-ber-den-tellerrand">Holgi Star und Harry Axt blicken über den Tellerrand</h2>
<p>Selbstredend bedienen sich bei DJs reichlich im hauseigenen Umfeld, wobei Herr Axt (nicht verwandt mit dem gleichnamigen <a href="http://www.med-kolleg.de/arzt/kinderheilkunde/1505.html" rel="nofollow" class="liexternal">Kinderarzt</a>, es handelt sich um einen Künstlernamen) ein Spürchen dubbiger zur Sache geht und gleich mal mit Robag Wruhme eröffnet, während Meister Star ein wenig entschlossener zur Tat schreitet. Kein Wunder also, dass ersterer am Ende beim “Keta… was?” und zweiterer beim “Heroin” ankommt. Selten wurde die auditive Deprivationstherapie namens <strong>Minimal Techno</strong> so spaßig präsentiert. Floortauglich, wohnzimmertauglich und Autoradio-tauglich (in allen drei Fällen bitte mit ordentlichem Subwoofer), also mit anderen Worten: knarzend-knisternd-polterende Dreifachempfehlung. Einige Hörbeispiele finden Technonauten auf den myspace-Pages der Roadtripper:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/holgistar" class="liexternal">Holgi Star</a> | <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=68742805" class="liexternal"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/harry-axt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Harry Axt">Harry Axt</a></a></p>
<h2 id="toc-tracklisting-holgi-star-harry-axt-roadtrip">Tracklisting — Holgi Star &amp; Harry Axt: Roadtrip</h2>
<h3 id="toc-tracklisting-roadtrip-disc-1-mixed-by-holgi-star">Tracklisting Roadtrip Disc 1, mixed by Holgi Star</h3>
<ol>
<li>Flinsch’n’nielson —  Korea Tabs (dj emerson rmx)</li>
<li>Marc Depulse —  87 Remember</li>
<li>Harada —  Conscious Movements (Marcus Meinhardt Winter Games Remix)</li>
<li>Harry Axt —  Der Papageientaucher</li>
<li>Holgi Star —  Acces</li>
<li>Silent Breed —  Sync In 2008 (Popof Remix)</li>
<li>Holgi Star —  Star &amp; Sternchen</li>
<li>Luca &amp; Paul —  I Hope Me</li>
<li>Transistor —  Alpha (Popof Remix)</li>
<li>Harry Axt —  Snippet</li>
<li>Heinrichs &amp; Hirtenfellner —  Ear Worm</li>
<li>Heckmann —  Silverscreen</li>
<li>Dj Emerson —  Rubber Band Man</li>
<li>Chris Liebing —  Bang Bop</li>
<li>Harry Axt —  Keta Was ??</li>
</ol>
<h3 id="toc-tracklisting-roadtrip-disc-2-mixed-by-harry-axt">Tracklisting Roadtrip Disc 2, mixed by Harry Axt</h3>
<ol>
<li>Peter Lauer —  Free Entry For Girls (Robag Wruhmes Drikkibass Remix)</li>
<li>Heinrichs &amp; Hirtenfellner —  Rerecall</li>
<li>Shlomi Aber —  Freakside</li>
<li>Jesse Rose &amp; Oliver $ —  Wake Up</li>
<li>Ds —  Orangefood (Jens Zimmermann’s Vitamin C Remix)</li>
<li>Holgi Star —  Grosses Kino</li>
<li>Emerson &amp; Dubnitzky —  Bbc (Billy Dalessandro Remix)</li>
<li>Harry Axt —  Kaiserschmarrn</li>
<li>Alexi Delano —  Brooklyn Social</li>
<li>Ds —  One Force (Harry Axt Remix)</li>
<li>Dj Hmc —  Track 2</li>
<li>Jonas Kopp —  Imagoinacion Nula</li>
<li>Jan Driver —  L</li>
<li> J —  Dr</li>
<li>Pele &amp; Shokh —  Thumbs (Simon Baker Remix)</li>
<li>Magik Johnson —  Scanning For Viruses (Claude Vonstroke’s Coffee On Your Motherboard Mix</li>
<li>Harry Axt —  Riffler</li>
<li>Daniel Sternberg —  I Like To Be</li>
<li>Winks —  Thick As Thieves</li>
<li>Heroin   —  Heroin</li>
</ol>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Tipp: Waldeck’s Grammophone Vol.1</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-11/cd-tipp-waldecks-grammophone-vol1/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 13:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klaus Waldecks Compilation Swing and Champagne Vol. 1 zelebriert den charmanten Sound der 20er Jahre - und mischt dabei gekonnt über 50 Jahre alte Aufnahmen mit neuen Tracks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/waldeck.jpg" rel="lightbox" title='waldeck' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/waldeck.thumbnail.jpg' alt="waldeck.thumbnail CD Tipp: Waldecks Grammophone Vol.1" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="CD Tipp: Waldecks Grammophone Vol.1" /></a>“Swing &amp; Champagne” lautet der Untertitel von Klaus Waldecks neuer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/compilation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compilation">Compilation</a>, und der trifft’s ziemlich genau: prickelnde Perlen aus 90 Jahren Musikgeschichte: nostalgische Dekadenz trifft auf ihr eigenes Zitat, Rauchschwaden durchziehen die Clubs, in denen diese sympathisch verruchten Tracks gespielt werden und die Gäste sind melancholischen Anwandlungen ebenso wenig abgeneigt wie dem einen oder anderen gepflegten Exzess.</p>
<p>Möglicherweise Überinterpretation, aber dieser Sound bringt mich zum Schwärmen für die wilden 20er… ich hab Klaus letztens zufällig beim Mittagessen in der Schönen Perle getroffen und ihn gefragt, ob das Vol. 1 auf eine geplante Serie hindeutet, und er meinte, das wolle er sich mal offenhalten — ich würd mich freuen, wenn Vol. 2 möglichst bald rauskommt.</p>
<div style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000YCLRG0&#038;IS1=1&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div>
<p>Dem Charme dubbiger Dekadenz erliegt Meister Waldeck bekanntlich auch bei eigenen Produktionen mit unnachahmlicher Eleganz: und so verwundert es nicht weiter, dass die hier vertretenen Salon-Partymusiken sich trotz des weiten zeitlichen Bogens zu einer erstaunlich homogenen musikalischen Reise fügen. Da werden Parallelen zwischen dem technologiebedingten Rauschen früher Grammophone und digitalen Retro-Plugins aufgetan, die so perlend erfrischend wirken wie das titelgebende Trankl.</p>
<p>Erschienen ist “Waldecks’s Grammophone Vol.1  — Swing and Champagne” auf <a href="http://www.dopenoir.com/" class="liexternal">Dope Noir</a>; ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit Klaus Waldeck, der vor einigen Monaten ja außerdem sein Album “Ballroom Stories” veröffentlicht hat, folgt auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> in den nächsten Wochen — und vielleicht gibt’s dann sogar das eine oder andere Album zu gewinnen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 13. Oktober 2007 bis 2. November 2007. ] datenschmutz ruft auf zum ersten Blogkarneval mit vertikal integrierter Verlosung! Die Ultra-Kurz Version: der Sommer ist eindeutig vorbei, im besten Fall folgt ein milder Herbst. Der Popjournalist und Musikliebhaber in mir möchte von seinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Welche Beats erinnern an die Tage, an denen das Thermometer weit über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">13. Oktober 2007</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">2. November 2007</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/sommersoundtrack.jpg' alt="sommersoundtrack Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers" /><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> ruft auf zum ersten Blogkarneval mit vertikal integrierter Verlosung! Die Ultra-Kurz Version: der Sommer ist eindeutig vorbei, im besten Fall folgt ein milder Herbst. Der Popjournalist und Musikliebhaber in mir möchte von seinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/soundtrack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Soundtrack">Soundtrack</a> des Sommers? Welche Beats erinnern an die Tage, an denen das Thermometer weit über 30 Grad geklettert ist? Als kleiner zusätzlicher Ansporn werden unter allen, die mitmachen und sich als Blog-Musikkritiker betätigen, werden eine Reihe von CDs verlost.</p>
<h2 id="toc-das-thema-des-karnevalstreibens">Das Thema des Karnevalstreibens</h2>
<p>Im Sommer macht’s in unseren Breiten einfach mehr Spaß, draußen zu sein — und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a>–Locations mit Open Air Tanzmöglichkeit gewinnen immens an Attraktivität. Und daher lautet meine Frage: was war euer persönlicher Lieblings-Sommer-Soundtrack in den letzten paar Monaten? Egal ob aktuell, mittel– oder uralt, ob Longplayer, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/compilation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compilation">Compilation</a>, Single, DJ-Set oder eine Mischung aus allem: welcher Sound hat gerockt? Welche Beats erinnern euch an die heißen Tage im Juni, Juli und August? Welche Künstler und/oder Songs lassen auch im Herbst das innere Thermometer steigen? Mein eigener Beitrag folgt in den nächsten Tagen.</p>
<h2 id="toc-karneval-der-teilnahmemodus"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/karneval/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Karneval">Karneval</a>? Der Teilnahmemodus</h2>
<p>Beim sogenannten Weblog-Karneval, auch als <a href="http://blog-parade.de/" class="liexternal">Blog-Parade bezeichnet</a>, sind Blog-AutorInnen aufgerufen, innerhalb eines definierten Zeitrahmens einen Beitrag zu einem bestimmen Thema zu verfassen. Ab hier gibt’s zwei Varianten:</p>
<p><strong>Oldschool:</strong> Nach Ablauf dieser Frist werden alle eingereichten Beiträge vom Initiator-Blog abschließend präsentiert und verlinkt.<br />
<strong>Nuschool:</strong> Nach Ablauf der Frist erstellt der Initiator eine Liste mit Links zu allein eingereichten Beiträgen und verschickt selbige an alle TeilnehmerInnen. Die wiederum veröffentlichen besagte Liste; so profitiert nicht nur das Blog, das die Aktion gestartet hat, sondern alle bekommen  Linklove ab. (An dieser Stelle: Gruß an meine Nuschooler Yannick, Blogformoney und René! Good work!)<br />
<strong>datenschmutz school:</strong> Wie Variante zwei, nur mit einem zusätzlichen Plug-In: unter allen TeilnehmerInnen werden Preise verlost. Und weil’s ja um Beats und Sounds geht, gibt’s in diesem Fall folgerichtig selbige zu gewinnen, und zwar auf Silberscheibe. </p>
<p>Mit anderen Worten: wer teilnehmen möchte, schreibt bis zum 2. November einen Beitrag zum Thema <strong>Mein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sommersoundtrack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sommersoundtrack">SommerSoundTrack</a> 2007</strong> und hinterlässt einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> zu dieser Story (wichtig für die Verlosung: mit E-Mail Adresse!) oder sendet eine E-Mail mit dem Link an: datenschmutz [at] gmail.com</p>
<p>Ich werde alle Beiträge sammeln und am Ende des Karnevals (da geht’s bekanntlich immer am turbulentesten zu, denn direkt im Anschluss beginnt die Fastenzeit) die Liste aller teilnehmenden Blogs zusammenstellen und ausschicken. Die Veröffentlichung dieser Liste erfolgt selbstverständlich freiwillig und ist keine Voraussetzung zur Teilnahme an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogparade/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogparade">Blogparade</a> oder für die Teilnahme an der Verlosung.</p>
<p><em>WICHTIG: wer die Liste mit Links zu allen Karnevalsartikeln auf seinem eigenen Weblog veröffentlicht, die/der erhält für die Verlosung ein zweites Los und hat damit die doppelten Gewinnchancen!</em></p>
<h2 id="toc-die-preise">Die Preise</h2>
<p>Unter allen Karnevals-TeilnehmerInnen werden nach dem gewohnten Zufallsprinzip folgende Alben quer durch den Stil-Gemüsegarten verlost:</p>
<ol>
<li>The Brendan Adams Trio: Pearly Sue</li>
<li>Timbaland: Tim’s Bio</li>
<li>Nova Drive: Headtrip</li>
<li>Jay-Z: Greatest Hits</li>
<li>Amaree: Amaree</li>
<li>Moloko: All Back to the Mine — A Collection of Remixes</li>
</ol>
<p>Selbstverständlich ist wie bei allen datenschmutz-Gewinnspielen der Rechtsweg ausgeschlossen, die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Im übrigen gelten die Standard <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele</a>.</p>
<h2 id="toc-to-be-continued">to be continued</h2>
<p>Wie genaue BeobachterInnen bereits festgestellt haben: drei Wochen sind eine lange Zeit. Dass im Lauf der Zeit noch weitere Preise hinzukommen, ist keineswegs ausgeschlossen… und bei den üblichen Karnevals-Teilnahmeraten dürften die Gewinnchancen für jede Einreichung deutlich über 1:10 liegen — da kann keine Lotterie mithalten, höchstens die Tombola beim Feuerwehrfest  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers" class='wp-smiley' title="Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers" /> </p>
<p>In diesem Sinne — was war Ihr <strong>Soundtrack des Sommers 2007</strong>? Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Beiträge!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 21:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gewinner der Electronic Beats Compilation Volume One stehen fest - herzlichen Glückwunsch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/eb.jpg' alt="eb Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" style="float:left;border:1px solid gray;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" />Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-09/cd-verlosung-electronic-beats-compilation/" class="liinternal">Electronic Beats Compilation</a> endete heute — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> gratuliert den drei GewinnerInnen! Trotz vergleichsweise hoher Beteiligung stehen die Gewinnchancen für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>–Zocker immer noch extrem gut. Vorwarnung: demnächst gibt’s an dieser Stelle 3 Stück von Rodney Hunters brandneuem Streich frisch aus dem Studio!</p>
<p>Die Lose lagen im Hut, die Leiterin der Abteilung datenschmutz-Glücksfeen hat ordentlich zugelangt und gnadenlos Gewinner für Gewinner gezogen. Jeweils 1 Electronic Beats Compilations Vol. 1 geht an: <strong>wortgefecht</strong>, <strong>Michael Kamleitner</strong> und <strong>Dani</strong>.</p>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/eb.jpg' alt="eb Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" />Herzlichen Glückwunsch den GewinnerInnen! Die Verständigungs E-Mails sind draußen, sobald ich eure Real-Life Adressen habe, schick ich sie weiter an <a href="http://www.stockwerk.at/" class="liexternal">conzept Stockwerk</a>. In den nächsten Tagen macht sich dann die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/compilation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compilation">Compilation</a> in eurem Postkasterl breit. Falls es diesmal nicht geklappt hat, dann eben beim nächsten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>, denn selbiges kommt bestimmt sehr bald. Diesmal waren die Chancen fast 1:20, da kann die staatliche Lotterie eindeutig nicht mithalten <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" class='wp-smiley' title="Electronic Beats Compilation: Die GewinnerInnen" /> Wer kein Gewinnspiel verpassen möchte (ab sofort gibt’s pro Monat *mindestens* 1 Stück dieser Gattung), die/der abonniert am besten den <a href="http://feeds.feedburner.com/Datenschmutznet" class="liexternal">datenschmutz RSS Feed</a>. Das geht auch via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a>, siehe rechts in der Seitenleiste.</p>
<p>Ich hab die Pladde bei der Release–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a> am vergangenen Freitag bekommen — DJ Beware hat seine Selection souverän präsentiert. Meine Highlights aus dem Tracklisting:</p>
<p>Architecture In Helsinki — Heart It Races<br />
Dragonette — I Get Around<br />
Tolcha vs. Soom T — Send dem Kids to War (Eva Be Rmx) (ROCKT!!!)<br />
Stereotyp feat. Coppa — East West<br />
Modeselektor feat. Thom Yorke — The White Flash</p>
<h2 id="toc-anmerkungen-zum-festival">Anmerkungen zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a></h2>
<p>Am Samstag ging das Festival über die Bühne der Halle E im Museumsquartier — ich kam Barcamp-bedingt relativ spät hin und hab daher leider den Live-Auftritt von Trentemoeller samt Band verpasst — soll recht spritzig gewesen sein. Koze bot keine Überraschungen, in erster Linie wollte ich Goldie hören, und der war wirklich keine Enttäuschung, zumindest von der Selection her. MC Lowqui allerdings schaffte es selbst auf einer ansonsten perfekt eingestellten Anlage das Mikro regelmäßig zum Übersteuern zu bringen — schade. Die Too Many DJs wurden ihrem Mashup-Ruf durchwegs gerecht.</p>
<p>Mit den Fotorechten nimmt’s T-Mobile übrigens anscheinend sehr genau: ich musste beim Abholen des Fotopasses ein Verträglein unterschreiben, in dem unter anderem steht, dass ich meine Fotos höchstens drei Monate lange verwenden darf, und das einzig und allein zu Promotion-Zwecken. Die Sinnhaftigkeit dieses Passus erschließt sich mir im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> mit digitalen Medien nicht ganz — ich dachte schon, über’s “Foto rauben Seele” wären wir inzwischen hinaus. Aber das war auch schon der einzige Kritikpunkt… Im Übrigen tut <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> ein wenig Genrevermischung durchaus gut, bleiben die einzelnen “Szenen” hierzulande doch sonst eh das ganze Jahr weitgehend unter sich. Mich wundert’s allerdings, dass T-Mobile, die für das Festival ohnehin recht viel Geld in die Hand nehmen, nicht gleich alle Karten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a> hergibt, zum Beispiel via Verlosung über die eigene und einige andere Homepages… den Mehrkosten von 25.000 Euro (ich schätz mal, dass von den 1.400 Gäste rund 1.000 gezahlt haben) stünde ein nahezu unbezahlbarer Word-of-Mouth und Viralmarketing-Effekt gegenüber.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Verlosung: Electronic Beats Compilation</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-09/cd-verlosung-electronic-beats-compilation/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 13:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost 3 Exemplare der brandaktuellen Eletronic Beats Compilations Vol. 1, dem ersten Sampler zur gleichnamigen Festivalreihe. Zusammengestellt von DJ Beware und mit Beiträgen von Modeselektor bis Tiga.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/eb.jpg' alt="eb CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" style="float:left;border:1px solid gray;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" />Am 29. September steigt das diesjährige Electronic Beats <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> im Wiener MQ, die Karten sind bereits fast ausverkauft, kein Wunder bei diesem Line-Up. DAs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> gibt’s in diesem Jahr aber auch auf CD, und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> verlost in Kooperation mit <a href="http://www.stockwerk.at/" class="liexternal">Stockwerk</a> 3 Stück des gleichnamigen Samplers — wer gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> zu diesem Beitrag, Details siehe unten.</p>
<p>Im Museumsquartier geben sich Techno-Minimalist Trentemoeller, die Drumandbass Urgesteine Goldie &amp; MC Lowqui, der deutsche Post Hip Hopper DJ Koze und die Cuban Brothers die Ehre, auf der Silberscheibe ist ein noch breiteres Spektrum an Gallionsfiguren kontemporärer Tanzmusik vertreten. Mobiltelefoniekunden des Hauptsponsors könnten sich ihre Tickets via t-tones direkt aufs Handy holen oder unter <a href="http:/www.t-mobile.at" class="liexternal">T-Mobile.at</a> ordern.</p>
<p align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/electronic.jpg' alt="electronic CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" style="border:1px solid gray;" title="CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" /></p>
<p> </p>
<p>Zusammengestellt hat die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/compilation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compilation">Compilation</a> Michael Ho, fm4 HörerInnen bekannt als DJ Beware. Der frühere DMC Hong Kong Champion und Turntable Artist hat ein gutes Händchen bei der Auswahl bewiesen, oder, wie’s der Pressetext ausdrückt:</p>
<blockquote><p>Die vertretenen Künstler sind ein maßgebender Teil der Electronic Beats community, sei es auf der Bühne bei einem der berüchtigen Live-Events, im Electronic Beats Magazin oder in der “advanced” Music Scene rund um die Claims von Electronic Beats. Fans werden diese Collection mit Tracks von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/groove/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Groove">Groove</a> Armada, Modeselektor, Tiga, Klaxons, Simian Mobile Disco and International Pony wie einer Vielzahl an weiteren, einflussreichen Künstlern zu schätzen wissen.</p></blockquote>
<p><strong>Electronic Beats Collectables Volume 1</strong> erscheint am 28. September bei Warner Music — datenschmutz LeserInnen können 1 von 3 Compilations gewinnen!</p>
<p><strong>Tracklist:</strong><br />
1. Architecture In Helsinki — Heart It Races<br />
2. Tracey Thorn — Raise The Roof<br />
3. Dragonette — I Get Around<br />
4. Simian Mobile Disco — I Believe<br />
5. Tolcha vs. Soom T — Send dem Kids to War (Eva Be Rmx)<br />
6. Chris de Luca vs. Phon.o — Ghetto Plastic<br />
7. The Functionist feat. Aceyalone — Doin My Job (2007 Version)<br />
8. International Pony — Gothic Girl<br />
9. Tiga — Far From Home<br />
10. Groove Armada — Song 4 Mutya (Out Of Control)<br />
11. Seiji feat. MC Dolores — Todo Mundo<br />
12. Stereotyp feat. Coppa — East West<br />
13. New Young Pony Club — Ice Cream<br />
14. Adam Sky vs. Mark Stewart — We are all Prostitutes (Crookers Rmx)<br />
15. Klaxons — Golden Skans<br />
16. Peter, Bjorn And John — Young Folks<br />
17. Modeselektor feat. Thom Yorke — The White <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a></p>
<h2 id="toc-gewinnspiel-3x-electronic-beats-compilation-vol-1"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>: 3x Electronic Beats Compilation Vol. 1</h2>
<p>Lust bekommen auf ein paar elektronische Beats? Wer gewinnen möchte, hinterlässt wie immer einen Kommentar zu dieser Story, das Gewinnspiel endet am 3. Oktober. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die genauen Teilnahmebedingungen stehen <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">hier</a>. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, ich gebe keinerlei Daten an irgendwen weiter — aber bitte eine korrekte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a> Adresse verwenden, sonst kann ich im Fall eines Gewinnes keinen Kontakt mit dem potentiellen glücklichen Besitzer einer brandneuen Compilation aufnehmen.</p>
<p>Kurz gesagt: Jeder Besucher dieses Blogs, der einen Kommentar zu dieser hinterlässt, nimmt automatisch der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> teil — unter allen Kommentierenden werden die drei Alben verlost. Und: mehrfaches Kommentieren erhöht die Gewinnchancen nicht, aber:</p>
<p><strong>Bonusrunde:</strong> Wer selbst ein Blog oder eine andere Homepage betreibt und das Gewinnspiel dort ankündigt und verlinkt, der erhält ein zweites “Los” für die abschließende Ziehung und hat somit die doppelten Chancen zu gewinnen — einfach einen Trackback schicken oder den Link in den Kommentaren posten — viel Glück!</p>
<h2 id="toc-update">Update:</h2>
<p>: die GewinnerInnen stehen fest, viel Dank für’s Mitspielen. Falls es diesmal nicht geklappt hat: die nächste Compilation kommt bestimmt  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" class='wp-smiley' title="CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" /> </p>
<p align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/electronicbeats.jpg' alt="electronicbeats CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" style="border:1px solid gray;" title="CD Verlosung: Electronic Beats Compilation" /></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 07:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interview mit dem deutschen Elektronik-Produzenten und Begründer des Bukovina-Sounds: Shantel spricht über seine musikalische Sozialisation und sein neues Album Disko Partizani, das es dreimal zu gewinnen gibt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SOLDW2?ie=UTF8&amp;tag=httpwwwusbsti-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000SOLDW2" class="liimagelink"><img border="0" src="http://blog.datenschmutz.net/images/shantel-klein.jpg" alt="shantel klein Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel"  title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B000SOLDW2" width="1" height="1" border="0" alt=" Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /></div>
<p>Über das neue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shantel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shantel">Shantel</a>–Album <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/cd-review-shantel-disko-partizani/" class="liinternal">Disko Partizani</a> habe ich vor einigen Wochen bereits berichtet. Für die kommenden Ausgabe von <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a> habe ich im Café Leopold ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit dem Maestro der Bukovina-Fusion geführt — und hier auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> gibt’s dank Rainer Klang drei CDs frisch aus dem Presswerk zu gewinnen! Wer neugierig ist, in welche Richtung sich der Sound des subtilen Klangtüftlers in den letzten Jahren entwickelt hat, hinterlässt einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> zu diesem Beitrag. <strong>Shantel über das Haifischbecken Musikindustrie:</strong>  [Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><span id="more-1086"></span></p>
<p>Nicht nur der Name <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SOLDW2?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000SOLDW2" class="liexternal">Disko Partizani</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000SOLDW2" width="1" height="1" border="0" alt=" Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /> sondern auch die Musik verbindet Gegensätze auf reizvolle Weise. “Mit diesem Wortspiel bringe ich zwei gegensätzliche Konzepte zusammen: den Glam, Hedonismus und die Extrovertiertheit des Phänomens Disko auf der einen und die friedliche Revolution der Partizani auf der anderen Seite”, erklärt der deutsche Produzent, der mit seinem Bukowina Club jene Rhythmen und Harmonien, die früher klar im Bereich der Folklore daheim waren, mitten in die Popkultur verpflanzte. Während seine ersten elektronisch-musikalischen Gehversuche vor über 10 Jahren noch im Bereich Downtempo anzusiedeln waren, sollte nach dem Fall der Berliner Mauer eine Reise nach Bukowina den Fokus des Produzenten neu ausrichten. </p>
<div style="padding:6px;background-color:#ededed;border:1px dotted orange">
<div style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;">
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SOLDW2?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000SOLDW2" class="liimagelink"><img border="0" src="http://blog.datenschmutz.net/images/shantel.jpg" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" alt="shantel Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000SOLDW2" width="1" height="1" border="0" alt=" Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /></div>
<h2 id="toc-gewinnspiel-3x-disko-partizani-beendet">Gewinnspiel: 3x Disko Partizani: beendet</h2>
<p>datenschmutz verloste 3x <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000SOLDW2?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000SOLDW2" class="liexternal">Disko Partizani</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000SOLDW2" width="1" height="1" border="0" alt=" Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /> auf CD — das Gewinnspiel endet am 20. September. Herzlichen Glückwunsch den GewinnerInnen, aktuelle Gewinnspiele finden Sie <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/" class="liinternal">hier</a>.
</div>
<p> </p>
<h2 id="toc-warum-eigentlich-bukowina">Warum eigentlich Bukowina?</h2>
<p><strong>Interview mit Shantel</strong></p>
<div style="float:left;margin-right:9px;margin-bottom:2px;margin-top:3px;width:300px;"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/shantel1.jpg' alt="shantel1 Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:1px solid gray;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /><br /><small>Foto: Michael Namberger/Essay Recordings</small></div>
<p>Bukowina (deutsch: Buchenland) bezeichnet rund zehntausend Quadratkilometer im Quellengebiet zwischen Pruth und Sereth. Einst Kronland der österreichisch-ungarischen Monarchie, gehört der Nordteil inzwischen zur Ukraine und der südliche Teil zu Rumänien. “Die Bukowina war früher eine Gegend mit wichtigem kulturellem Impetus, eine Schnittstelle zwischen Ost und West, die als Story bzw. Mythos zu einem Teil meiner eigenen Identität geworden ist”, erzählt Shantel. Die Familiengeschichte verbindet ihn mit jenem Landstrich, der seit Jahrhunderten Angehörige verschiedener Religionen beherbergt. In der Vergangenheit war die Musik hier zugleich Kommunikationsmedium und Schnittstelle, ein Erbe, von dem die Politik des 20. Jahrhunderts allerdings recht wenig übrig gelassen hat: und so feiert der “Sound of new Europe” sozusagen sein Revival im Kontext der Popkultur. Dabei begann alles mit einer Reise in die eigene Familienvergangenheit, aber anders als der typische Urlaub sollte sich Shantels Entdeckung des folkloristischen Erbes gravierend auf das Tanzverhalten clubwütiger Großstädter auswirken.</p>
<div style="float:right;margin-left:9px;margin-bottom:2px;margin-top:3px;width:300px;"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/schantel2.jpg' alt="schantel2 Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:1px solid gray;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /><br /><small>Foto: Harald H. Schroeder/Essay Recordings</small></div>
<p>Die lokale Verortbarkeit wird im realen Bühneneinsatz tatsächlich schnell zweitrangig, denn die Musik von Shantels Label Essay Recordings bringt die Besucher in erster Linie nicht zum Nachdenken, sondern zum Tanzen — und selbiges ist als Vorstufe sprachlicher Kommunikation dem späteren verbalen Austausch bekanntlich durchwegs förderlich. Davon konnten sich die Besucher des Wiener Donauinselfests vor wenigen Wochen beim Live–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konzert/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konzert">Konzert</a> überzeugen, und darüber wissen auch die vielen Besucher der Bukowina Partys bescheid. Zwei gleichnamige Compilations dokumentierten den Erfolg der European New School, doch eine dritte Auflage schien dem Maestro nicht angebracht: “Durch den Erfolg der Alben und Veranstaltungen motiviert, hab ich diesmal die Messlatte für mich selbst sehr hoch gelegt.  ‘Disko Partizani’ ist ein Neuanfang, der natürlich auf dem aufbaut, was ich bisher gemacht habe. Technisch betrachtet ist das Album recht flott entstanden: ich habe vor ziemlich genau einem Jahr mit den Lo-Fi Einspielungen begonnen und dann am Feinschliff gearbeitet.”</p>
<p><strong>Video: Disko Partizani</strong></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-09/shantels-disko-partizani-interview-gewinnspiel/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p> </p>
<div style="float:left;margin-right:9px;margin-bottom:2px;margin-top:3px;width:225px;"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/shantel3.jpg' alt="shantel3 Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" style="border:1px solid gray;" title="Shantels Disko Partizani: Interview + Gewinnspiel" /><br /><small>Foto: Goran Potokonjak/Essay Recordings</small></div>
<p>Herausgekommen ist frische Roots-Musik aus Europa, wenn auch morphologisch wenig verwandt mit Reggae, für den dieser Begriff ansonsten zum Einsatz kommt. Da liegt die Frage Nähe, ob der Griff in die Folklorekiste nicht notwendigerweise mit Moik’scher Kitschpatina verbunden ist. Doch keine Sorge: Shantels neue Kompositionen umschiffen elegantest jede Klippe der einfachen Anbiederung und zeigen, dass der Transfer ländlicher Sounds in einen urbanen Produktionszusammenhang nicht notwendigerweise in der Mehrzweckhalle mit Bierbänken enden muss. “In meiner Musik geht’s um Heimatgefühlt — Heimat ist für mich aber keine Region, sondern ein Gefühl: sozusagen in imaginärer Ort.” An diesen Ort entführt “Disko Partizani” den reiselustigen Hörer, aber garantiert ohne Holzhämmer und mit einem Gefühl für die subtilen Zwischentöne, das auch beim x-ten Hören noch große Entdeckungslust bereitet.</p>
<h2 id="toc-radio-u-ton-shantel-im-o-ton">Radio U-Ton: Shantel im O-Ton</h2>
<p>Das Interview habe ich gemeinsam mit Paul Lohberger von <a href="http://uton.univie.ac.at/" class="liexternal">Radio uton</a> geführt — er hat daraus eine Sendung geschnitten, und die gibt’s auch hier zum Nachhören: Shantel über Disko Partizani, im O-Ton und mit Hörbeispielen:<br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><strong>Videointerview zum aktuellen Album</strong></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-09/shantels-disko-partizani-interview-gewinnspiel/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>d.kay — Musik kommt nicht von außen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 22:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit "Individual Soul" veröffentlichte der Wiener Drumandbass Produzent d.kay vor kurzem sein erstes Soloalbum. Die jazzigen, live eingespielten Breaks verleihen dem Album eine einzigartige Atmosphäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay.thumbnail.jpg' alt="dkay.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Während für viele Hobby-DJs Drumandbass nicht mehr als eine flüchtige Affäre bleibt, geht die mittlerweile zehnjährige Beziehung des Wiener Produzenten und DJs d.kay wesentlich tiefer: rechtzeitig zum Dekaden-Jubiläum veröffentlichte der einzige Full-Time Breakbeat Producer dieses Landes sein Debut-Soloalbum “Individual Soul” — der richtige Anlass für eine Titelstory in <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>, die ich für die aktuelle Ausgabe geschrieben habe. Und weil das Internet im Gegensatz zu Print keine Zeichenbeschränkung kennt, gibt’s hier die Vollversion der im Heft leicht gekürzten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> des Wiener Breakbeat Producers. Aber damit nicht genug der digitalen Vorzüge: David hat mir die unten eingebauten Snippets zur Verfügung gestellt — und die sagen mehr als tausend Worte. Hier erstmal ein Snippet aus meiner Lieblingsnummer, dem Opener des Albums — <strong>Golden Hands</strong>: [Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]<br />
<span id="more-1062"></span></p>
<h2 id="toc-wir-nennen-es-individuellen-soul">Wir nennen es individuellen Soul</h2>
<p>Der Titel “Individual Soul” beschreibt den Flow, der hier den Takt angibt, perfekt: in völlig DrumandBass-untypischer Manier bastelte d.kay zuerst Sample-Rohversionen aller Nummern in Logic Audio und ging anschließend mit den beteiligten Instrumental-Musikern einzeln ins Studio, um die jeweiligen Spuren analog aufzunehmen. Das Resultat überrascht ungemein: dass es sich bei Breakbeat nicht um das zugänglichste aller Genres handelt, und der unvergleichliche Flow gelungener Drumandbass Tracks sehr viel mit “erlernten” Hörgewohnheiten zu tun hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Erstaunlicherweise muss man Drumandbass aber gar nicht mögen, um “Individual Soul” hochgradig sympathisch zu finden. Der Jazz– und Funk-Appeal macht das Album einerseits extrem leicht zugänglich, aber selbst für den geübten Hörer erschließen sich andererseits die zahllosen, fein ziselierten Details erst nach mehrmaligem Eintauchen in die Soundwelten der komplexen Kompositionen. Was “Individual Soul” so besonders macht, ist jene besondere, zurückhaltende Eleganz, die den Gelegenheitshörer zu betören weiß und dem Musikfreak auf eine ausgedehnte, detailreiche Reise einlädt: der vergleichsweise immense Aufwand, den Hörraum über das gewohnte Sample-Universum hinaus zu erweitern, hat sich also bezahlt gemacht. Wie das ganze klingt, lässt sich schwer beschreiben — da muss man schon reinhören:</p>
<p><strong>d.kay: Fat Cop</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><strong>d.kay: Eternal Love</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><strong>d.kay: Boiling Point</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p>Denn Arbeitsweise wie Resultat unterscheiden sich gravierend von allen früheren d.kay-Produktionen: kein tranciger Party Drumandbass, kein epischer Rave, sondern Musik für die klassische Wohnzimmer-Situation. “Ich hatte einfach die Möglichkeit, mit extrem guten Musikern und Studiotechnikern zu arbeiten. Für mich war das eine Premiere und ein immenser Organisationsaufwand — dass ich mit dem Resultat so zufrieden bin, habe ich in erster Linie allen Beteiligten zu verdanken,” gibt sich der Mastermind bescheiden. “Ich wollte Drumandbass aus dem typischen sample-basierten Dasein herausnehmen und auf die nächste Stufe heben. Für diese Art von Sound wäre mir mit Samples sozusagen die Luft ausgegangen — ich wollte mehr Abwechslung.” Erklärtes Ziel war es also, ein Album zu produzieren, das einem Open Minded DnB-Hörer zu gefallen weiß, aber eben auch Musikliebhaber anzusprechen, die normalerweise mit Breakbeats wenig anfangen können. Fazit: Mission erfüllt.  Liquid-Fans fühlen sich auf Anhieb zuhause in der d.kays Soundarchitektur,  wer Jazz– und Soulharmonien zu goutieren weiß, findet einen Zugang, der nicht unbedingt primär auf Rhythmus basiert.</p>
<h2 id="toc-a-breakbeat-history">A Breakbeat History</h2>
<p>Wer in den letzten 10 Jahren in Wien un– oder regelmäßig Parties der breakbeat-lastigen Sorte besucht hat, für den ist unvermeidlicherweise d.kay längst ein Begriff. Selbst nach einer ganzen Dekade kann aber keine Rede sein vom verflixten elften Jahr oder Beziehungsmüdigkeit, ganz im Gegenteil: anstatt wie viele Kollegen einem einzigen Trademark-Sounds treu zu bleiben, zieht der Wiener es vor, sich in regelmäßigen Abständen neu zu erfinden. Auch wenn es sich um das Album-Debut handelt, von einem Newcomer kann hier keineswegs die Rede sein — mittlerweile hat sich ein Single-Portfolio angesammelt, mit dem man problemlos etliche Longplayer füllen könnte. Einige der Tunes aus dem Labelkatalog von Ill Skillz, das David gemeinsam mit DJ Raw.Full betreibt, entwickelten sich nicht nur zu Szene Hits, sondern wirkten auf zahlreiche nachfolgende Produktionen nachgerade stilbildend: “I’ll be there for you” löste vor einigen Jahren eine ganze Welle von trancigen Produktionen aus, “Barcelona” (gemeinsam mit MC Stamina) wurde zum Mega-Sommerhit und schaffte es extrem drumandbass-untypisch sogar in die britischen Top 20.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkayrawfull.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkayrawfull.thumbnail.jpg' alt="dkayrawfull.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>“Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich meinen ersten Sampler kaufte: am 2.1.1998 habe ich das Weihnachtsgeld und all meine Ersparnisse in einen EMU ESI 4000 investiert,” erzählt der gebürtige Wiener vom Beginn seiner Faszination. “Ich bin ziemlich schnell dahinter gekommen, wie man auflegt, dank meiner musikalischen Vergangenheit mit verschiedenen Instrumenten wie Trompete, Geige und Gitarre — aber ich spielte kein Instrument länger  als ein halbes Jahr. Wenn ein alter hässlicher Mann rumsitzt und dich unfreundlich ermahnt, die Finger gerade zu halten, ergibt das eine Atmosphäre, die mir viel zu steif ist –die größten Musiker haben nie nach Anleitung gespielt. Musik kommt nicht von außen, sondern von innen. Andererseits war diese Vorbildung sehr hilfreich: wenn man keine Schwierigkeiten damit hat, Takte zu identifizieren, ist das Mixen nicht wirklich so wahnsinnig schwierig. Ein bisschen aufmerksam zuhören, und es geht fast von selbst.”</p>
<p>Zum Thema Instrumentalvergangenheit: mit 13 entdeckte David die Magie der E-Gitarre — und begann sofort, ein gesteigertes Interesse für jene Passagen der Songbooks zu entwickeln, die sich mit der Studio-Produktion der jeweiligen Alben beschäftigten. Jede Doku zum Thema Audioproduktion wurde begierigst aufgesaugt, die bis heute anhaltende Faszination für die Verbindung von Studiotechnik und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/komposition/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Komposition">Komposition</a> machte sich also sehr früh bemerkbar. “Ich habe mit einigen Freunden in einer Band gespielt, Experimental Grunge Rock, sehr lärmig, Songs mit 20 Parts, die 15 Minuten dauerten. Und schon damals war ich im Proberaum immer für die Technik zuständig,” erinnert sich David an seine ersten Kontakte mit dem Universum der Audiotechnologie. Im letzten Schulsemester vor der Matura begann d.kay dann, Drumandbass zu hören — und am Abschlussball stand er bereits selbst hinter den Wheels of Steel, anschließend folgte der Kauf des eingangs erwähnten Samplers.</p>
<h2 id="toc-die-party-ra-beginnt">Die Party-Ära beginnt</h2>
<p>“Eine der ersten Nummern, die mir im Gedächtnis gebliebten, heißt Bruce Lee MC — ich weiß aber nicht mehr, wer das produziert hat. Die Labels Shadowboxing und Trouble on <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> waren damals sehr angesagt, und als ich 1997 erstmals in London war, spielte jeder DJ Ã¢â¬Å¡Brown Paper Bag’ von Roni Size auf und ab. Einige Jump-Up Tunes haben mir damals schon gut gefallen,” erinnert sich David an seine ersten DnB Drehversuche. Vom Auflegen auf Schulparties zur Organisation der ersten Raves war’s nur mehr ein kleiner Schritt, denn Aziz und Plak veranstalteten damals gemeinsam Parties mit dem Titel “War Report” im Flex: “Ich war der einzige, der ein Auto hatte und habe die ausländischen DJs immer vom Flughafen abgeholt. Dann gab’s die Parties im Bach, veranstaltet von Alive, Smash und Bernie. Aziz hieß damals noch Rulin’ Rookie, Matthias (DJ Mat) war ebenfalls mit dabei — das waren so ziemlich die Anfänge von trife.life!. Das war sozusagen die harte Zeit, wir haben damals wohl Pionierarbeit geleistet, weil’s zu Beginn einfach keine Sau interessiert hat.” Das sollte allerdings nicht lange so bleiben. Nach den War Reports im Flex folgten die legendären trife.life! Parties in der Meierei und später auch in der Arena. </p>
<h2 id="toc-radioshows-und-erste-releases">Radioshows und erste Releases</h2>
<p>Das Jahr zweitausend wird für d.kay in doppelter Hinsicht wichtig: einerseits steigt er als Co-Moderator von Slack Hippie und Smash, der mittlerweile in New York lebt, bei der freitäglichen Breakbeat-Show “Dogs Bollock” ein. Monatlich berichtet d.kay seitdem von der Lage der Breakbeat-Nation und versorgt die österreichischen Fans mit neuen Releases und Szene-Gossip. Andererseits veröffentlicht er im selben Jahr seinen ersten eigenen Track: “Monolith” erscheint auf der Moving Shadow Compilation Ã¢â¬Å¡Killer Bytes’: “Dom&amp;Roland wählten die Nummer aus, ich hatte den Tune an sie geschickt und als Feedback bekommen: ja, ganz cool, aber momentan können wir nichts damit anfangen. Daher war ich sehr überrascht, als ich ein halbes Jahr später von der geplanten Veröffentlichung erfuhr . Zeitgleich kam auf einem kleinen neuen Labels namens Spektrum Audio (das “k” ist kein Tippfehler) eine Maxi raus.”</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkaybeatit.jpg" rel="lightbox" title='beatit' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkaybeatit.thumbnail.jpg' alt="dkaybeatit.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Die Labels, auf denen d.kay anschließend seine Tunes veröffentlicht, lesen sich wie ein Who-is-Who der Szene: Soul:r, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a>,  Hospital, Metalheadz, Commercial Suicide… die Gründung der eigenen Homebase Ill Skillz folgte als nächster logischer Schritt. “Irgendwann hat mich Chris angerufen, der Manager von ST Holdings, und mir einen P&amp;D-Vertrag (Production and Distribution”) angeboten.” Substantielle Trance-Tracks wie “I’ll be there 4 you” öffnen in den kommenden Jahren neue Türen. “Für die Lagerfeuer-Gitarren in Ã¢â¬Å¡Barcelona’ wurde ich zuerst ausgelacht — inzwischen verwenden viele Produktionen genau denselben Stil,” erinnert sich d.kay an gemischte Reaktionen auf seinen bekanntesten Liquid-Track. Dabei sollte sich “Barcelona” zum bislang größten Hit des Produzenten entwickeln: “Die Nummer schaffte es bis auf Platz 14 und hielt sich drei Wochen in den Charts — Geld habe ich nie bekommen, weil die Plattenfirma pleite ging; aber wenn man sich über solche Sachen zu sehr ärgert, bekommt man nur früher oder später einen Herzinfarkt.” Der Chart-Erfolg der Nummer bereitete nicht nur neue stilistische Wege, sondern gilt zugleich eines der ersten Beispiele für eine nicht in England produzierte, aber dennoch höchst erfolgreiche DnB-Nummer.</p>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/illskillz.jpg' alt="illskillz d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" />Den vieldiskutierten, inzwischen aber stark aufgeweichten, langjährigen England-Fokus des Sounds sieht d.kay in der düster-urbanen Stimmung Londons begründet:  “Man muss fairerweise dazu sagen, dass ausländische Produktionen lange einfach nicht dieselbe Qualität hatten. Drumandbass würde anders klingen, wäre er nicht in London entstanden: der Stress, der Lärm, die Zukunftsangst — all diese Faktoren spielen eine Rolle dabei, dass der Sound eben so klingt wie er klingt. Englischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a> gab’s damals kaum, und mir kam es immer so vor, als ob Drumandbass das einzige musikalische Sprachrohr der  jungen Bevölkerung war. Natürlich existierten daneben Techno und Trance, aber das war alles keine Stimmungsmusik, sondern in erster Linie Drogenmusik — ohne wertend klingen zu wollen. Klar gab’s auch auf Drumandbass Parties Ecstasy-User, aber die Musik hatte eben immer diesen Filmsountrack-Appeal: fahr durch London und höre dabei Drumandbass im Walkman — das passt wie die Faust aufs Auge. Das hat sich aber geändert, mittlerweile gibt’s in den meisten Ländern eine Handvoll Produzenten, die sehr brauchbare Tunes abliefern.”</p>
<h2 id="toc-die-szene-wchst">Die Szene wächst</h2>
<p>Clubs und Festivals boomen nicht nur in Österreich wie nie zuvor: “Das erste Mal legte ich in Timmelkamm am Attersee gemeinsam mit Smash vor 7 oder 8 Jahren im Rahmen einer fm4 Dogs Bollocks Party auf  — es kamen ungefähr fünf Besucher. Vor einem Monat habe ich wieder gespielt, und die Bude war krachend voll. Natürlich hat sich der Sound in der Zwischenzeit extrem stark verändert, das Publikum war großteils zwischen 18 und 20. Die haben die Parties von damals natürlich nicht mitbekommen — und ein Set von 1997 würde dieser Crowd vermutlich nicht gefallen.” Die angesprochene Veränderung des Sounds hat nach Davids Ansicht vor allem mit Zugänglichkeit zu tun: “Aktuelle Tracks haben mehr Melodie bekommen. Alte Nummern wie Shadowboxing haben zwar auch eine Melodie, aber eine sehr lange — damit kann man nichts anfangen, wenn man das nicht spezifisch mag oder von vornherein der Typ dafür ist. Bei aktuellem Drumandbass steht immer eine Musik im Vordergrund, darum ist Pendulum so big: das lauteste Element in ihren Tracks sind die Melodien.”</p>
<p>Diese Entwicklung geht weit weg vom ursprünglichen Kerngedanken des Stils, geht’s bei Drumandbass doch gerade darum, die Melodie in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a> zu stellen und die namenesgebenden Trommeln und Bässe als Hauptelement der Komposition zu verwenden  — eine Entwicklung, die David wenig Freude bereitet: “Sehr viele Tracks heutzutage sind Drumandtreble — also Drums, und irgendein undifferenzierbarer Melodie-Quatsch, wobei der Bass aber völlig untergeht. Darum gefällt mir, so seltsam das klingen mag, derzeit auch Jump Up am besten, denn dieser Sound ist noch real: über fetten Drums liegt eine Bassline, die zum Hauptelement wird und zugleich auch die Melodie transportiert.” </p>
<h2 id="toc-hauptberuf-drumandbass-produzent">Hauptberuf: Drumandbass Produzent</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay-rawfull.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay-rawfull.thumbnail.jpg' alt="dkay rawfull.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Der aktuelle Trend am Arbeitsmarkt geht eindeutig in Richtung Selbständigkeit: zahllose Ein-Mann-Betriebe erblickten in den letzten Jahren der Welt. Dass ein Elektronik-Produzent in Österreich allein von seiner Musik leben, ist aber nach wie vor exotischer Sonderfall. Und wenn das Genre auch noch Drumandbass heißt, dann findet sich d.kay allein auf weiter Flur. “Ich hatte früher immer Jobs, mittlerweile beschäftige ich mich schon das fünfte Jahr Ã¢â¬Å¡hauptberuflich’ mit Drumandbass — es funktioniert, aber es ist sehr anstrengend, vor allem durch das viele Reisen. Ich mache derzeit alles allein, und organisatorische Tätigkeiten nehmen mir viel Zeit für’s Musikmachen weg. Philipp (Raw.Full) wird demnächst mit seiner Uni fertig und wird zukünftig das Label-Managment übernehmen und mich diesbezüglich entlasten,” erklärt d.kay seine Zukunftspläne. Ein weiteres Album im Stil von “Individual Soul” ist allerdings für die nächsten Zeit definitiv nicht geplant: “Ich wollte unbedingt mal mit Musikern im Studio arbeiten — aber der Aufwand war gewaltig, das werde ich nicht so schnell wiederholen.” Gelohnt hat sich das Experiment jedenfalls, denn “Individual Soul” bringt Jazz-Flavour und Breakbeats auf eine innovative, komplexe und zugleich extrem leicht zugängliche Weise zusammen: “Brigand wird weiterhin das intellektuelle, eklektische Label bleiben für Tracks, an die im Vorfeld vielleicht keiner glaubt — die aber trotzdem gut verkaufen.” Auch wenn David in keinester Weise damit rechnet, dass sein Genre grosso modo jemals das Subkultur-Dasein verlässt: “Innerhalb von Drumandbass kann man konform sein — aber DnB an sich ist absolute Rebellenmusik. Auch wenn manche versuchen — ich mach das ab und zu auch ein bisschen — die Musik zum Statussymbol aufzuwerten, dann ist das bloß Musikmarketing. Aber Drumandbass an sich ist an sich totale Rebellenmusik, Punk. Aber eine Art von Punk, die ganz wenige Leute hören, weil sie so seltsam ist.”</p>
<p><a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=91563596" class="liexternal">Brigand Recordings</a> | <a href="http://www.illskillz.at/" class="liexternal">Ill Skillz</a><br />
<a href="http://www.resident.at/article/dkay-der-soulshaker" class="liexternal">D.Kay: der Soulshaker</a>: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit David aus dem Resident-Magazin.</p>
<p> </p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RP2CRC?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000RP2CRC" class="liexternal">Individual Soul</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000RP2CRC" width="1" height="1" border="0" alt=" d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /> — Tracklisting:</strong></p>
<ol>
<li>Golden Hands</li>
<li>Individual Soul</li>
<li>Chicks Love It</li>
<li>Boiling Point</li>
<li>Drum Skirt</li>
<li>Retrostep</li>
<li>Eternal Love</li>
<li>Fat Cop</li>
<li>Interlude</li>
<li>Serenade Re-Interpreted</li>
<li>Lullabye</li>
<li>All That You Are</li>
</ol>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gewonnen, gewonnen und… gewonnen!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 20:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche hab ich gleich zweimal bei Gewinnspielen abgestaubt; dafür darf ich ebenfalls eine Leserin mit der CD-Compilation "Ghos Busters" erfreuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blogosphere ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Vermutlich. Ganz sicher aber diese Woche für mich, und zwar gleich doppelt: vom <a href="http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/1456-Geschenkt-Speak-Limbic-Wirkungsvoll-praesentieren.html" class="liexternal">Marketing-Blog</a> habe ich “Speak Limbic — Wirkungsvoll präsentieren” bekommen. Ein wenig Vortragstheorie kann nie schaden, und das Buch passt gut zu der Lehrveranstaltung “Arbeitstechniken: Kommunikationsforschung”, die ich im kommenden Semester am <a href="http://www.univie.ac.at/Publizistik/" class="liexternal">IPK</a> der <a href="http://www.univie.ac.at" class="liexternal">Uni Wien</a> halten werde. Und beim <a href="http://www.fi-ausbilden.de/blog/2007/07/29/karneval-was-bedeutet-seo-fur-mich/" class="liexternal">Fachinformatiker</a> habe ich die Karnevals–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> (Thema: <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/karneval-seo-das-unerkannte-wesen/" class="liinternal">Was bedeutet SEO für dich</a>) gewonnen und darf mich über einen 20-Eulen Amazon Einkaufsgutschein freuen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">Danke</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/danke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with danke">danke</a> — dafür darf ich ebenfalls einen meiner Leser mit einer Ghos Busters Compilations erfreuen.</p>
<p><span id="more-964"></span></p>
<p>Die hab ich Mitte Juli <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/verlosung-ghos-busters-iii-compilation/" class="liinternal">verlost</a> — gewonnen hat Dasha, viel Spaß mit dem Album, eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a> ist schon rausgegangen. Demnächst gibt’s hier das Debutalbum “Individual Soul” des Wiener Drumandbass Produzenten d.kay sowie Gästelistenkarten für eine phatte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a>–Sause am Badeschiff mit Tina 303, Bionic Kid und anderen illustren Gästen zu gewinnen, als dranbleiben, dann klappt’s auch mit den Beats!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>CD-Review: VA — The Fabrique Album</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 16:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[popkulturell]]></category>
		<category><![CDATA[Compilation]]></category>
		<category><![CDATA[Dub]]></category>
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		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
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		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Remix]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum fünfjährigen Label-Jubiläum versammelt "The Fabrique Album" Highlights der letzten halben Dekade sowie aktuelle Produktionen aus dem Portfolio des Wiener Elektronik-Labels.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/07/fabrique.gif' alt="fabrique CD Review: VA   The Fabrique Album" style="float:left;margin-right:9px;margin-bottom:2px" title="CD Review: VA   The Fabrique Album" />Wie der Untertitel “5 Times Summer Autumn Winter Spring” verrät, zelebriert das Wiener Label <a href="http://www.fabrique.at/website/" class="liexternal">fabrique records</a> dieser Tage seine erste Halbdekade, labelgemäß natürlich mit einem Labelsampler mit dem schlichten Titel “The Fabrique Album”. Dem feierlichen Anlass entsprechend wird die Silberscheibe in ein reinweißes Jewel-Case verpackt, Titel, Logo und Tracklisting sind direkt in fabrique-Rot draufgedruckt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=B000QXD7AQ&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=4A748A&amp;bc1=FFFFFF&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;border:1px solid gray;float:right;margin-bottom:2px;margin-left:9px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Die erste CD–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/compilation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Compilation">Compilation</a> des Labels erschien 2002. “Superfabrique” versammelte 14 Tracks aus dem Artist-Portfolio, darunter den legendären Mad Professor Mix von Dubblestandarts “Playerhater”. Schon damals pendelte das Label-Spektrum zwischen Elektronik-Pop, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dub/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dub">Dub</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/groove/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Groove">Groove</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a> und Intelligent Beats — der aktuelle Sampler versammelt sowohl Highlights der Vergangenheit als auch eine Reihe neuer Tracks, die demnächst auf Artist-Alben erscheinen werden.</p>
<p>Kava eröffnet mit dem paradigmatischen “Feel Well” die Label-Leistungsschau: verfrickelte, minimalistisch-verrauschte Elektronik Melancholie, die sich nach und nach in fragile, sommerlich-zarte Soundgebäude wandelt wie ein bewölkter Himmel nach dem Gewitter, durch den sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg bahnen. Bei Palomas “Wheels of Steel” dominieren Schlagzeug und Miami-lastige Synthieflächen die Dramaturgie des Tracks. Friedrich Liechtenstein schickt seine “Terrestrischen Wellen” als bezaubernden postmodernen Minimal-Crooner-Track Richtung Hörerschaft, TNT Jackson (Gruß an der Stelle an meinen Nachbarn Florian!) wecken mit “Great Expectations” hohe Erwartungen an ihr neues Album, das ihm Herbst erscheinen soll. Ebenfalls am Sampler “Me and my Pearldiver” sowie der exklusive Bonustrack “Dead on Arrival” im Gabriel, Kogler &amp; Albert Mix. Für mich persönlich definitives Highlight: der super-dubbige Track “Eos” von den Waxolutionists mit Tip Top Scratches und grandiosem Beat-Programming — das neue Album der Waxos wird übrigens ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen. [Aber dazu folgt auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> sowieso ein Extra-Feature!] Den zweiten Track der Wiener DJ-Crew hat ein Star der Flimmerkiste in die Mangel genommen. Als in den 80ern und 90ern der Musiksender MTV noch so etwas wie eine stilbildende Komponente besaß, war er das Fernsehgesicht, dem Millionen Teenager ihr Medienvertrauen schenkten: Ray Cokes remixte den Waxos-Track “Sleepwalking” und verpasste ihm für das Album ein beatlastigeres Gewand. Pan Cosefo aka “Spoonface” grooved idm-mäßig dahin und Roedelius steuert seine romantisch-verklärte Komposition “Oh du grüne Neune bei”, Hannes Strobl reist im “Nachtzug <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/berlin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Berlin">Berlin</a>” und die Konsorten TH befürchten “Wir bleiben über”. </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wiener Elektro-Nu-Dub in kurzweiliger Zusammenstellung. Da bleibt nur, fabrique records ganz herzlich zum Fünfer zu gratulieren!</p>
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<h3 id="toc-tracklisting">Tracklisting:</h3>
<ol>
<li>Kava — Fell Well</li>
<li>Paloma — Wheels Of Steel</li>
<li>F. Liechtenstein — Terrestrische Wellen</li>
<li>TNT Jackson — Great Expectations</li>
<li>Mauracher — Zombielove (Bonobo <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/remix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Remix">Remix</a>)</li>
<li>Mirize — Dazed Pride</li>
<li>Waxolutionists — Eos</li>
<li>Paloma — Funky Bones</li>
<li>Ray Cokes — Sleepwalking (Waxolutionists Remix)</li>
<li>Pan Cosefo — ThereÃÂ´s Plenty</li>
<li>TNT Jackson — You And My Pearldiver (feat. Chris Corner)</li>
<li>Konsorten tm — Wir bleiben über (Kasar Dub)</li>
<li>Hannes Strobl — Nachtzug Berlin</li>
<li>Christian Roesner — Mine (B. Fleischmann Remake)</li>
<li>Roedelius — Oh Du grüne Neune</li>
<li>TNT Jackson — Dead On Arrival (Gabriel Kogler &amp; Robert Ebner Mix)</li>
</ol>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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