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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die Frage, ob “das Buch” eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der Bauhaus Universität Weimar, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als Vortrag zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eBook">eBook</a>–Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/literaturtage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Literaturtage">Literaturtage</a> sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wirklichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirklichkeit">Wirklichkeit</a> ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sprache/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sprache">Sprache</a> oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but it will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gutenberg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gutenberg">Gutenberg</a>–Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie McLuhan es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratisierung">Demokratisierung</a> des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer Multimedia-Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: connect, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW16 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 18:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Georg hat Sonys ersten eBook Reader ausprobiert, Google gibt neue Referrer-Infos Preis und ein neuer Kinofilm tritt an, um Nerds glücklich zu machen: willkommen bei ganz normalen Blogistan-Panoptikum-Geek-Wahnsinn!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/blogiblau.jpg" alt="blogiblau Blogistan Panoptikum KW16 2009" title="blogiblau" width="250" height="146" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />2009 ist das <a href="http://mashable.com/2009/04/17/web-in-numbers-social-media/" class="liexternal">Jahr der sozialen Medien</a>. Kein Wunder, dass Mashable zu diesem Schluss kommt, denn Twitter, Youtube, Facebook und Co. wuchsen und wachsen nach wie vor ganz gewaltig — ein Ende des Trends ist weit und breit nicht in Sicht, die höchste Facebook-Wachstumsrate wies übrigens Spanien mit 999% auf. Es rappelt also weiterhin ungebremst in der Kiste Internet, und früher oder später muss vielleicht mal jemand die alte Hymne “The Internet is for porn” umdichten. Doch bis es soweit ist, without any further ado direkt zu den News der Woche:</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-cult-of-done-wider-die-prokrastination" class="liinternal">Cult of Done: wider die Prokrastination</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-twitter-connect-readwriteweb-analysiert" class="liinternal">“Twitter Connect”: ReadWriteWeb analysiert</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-celebrities-und-twitter" class="liinternal">Celebrities und Twitter</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-sonys-erster-ebook-reader" class="liinternal">Sonys erster eBook Reader</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-die-besten-bbq-blogs" class="liinternal">Die besten BBQ Blogs</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-webmarketing-ohne-suchmaschinen" class="liinternal">Webmarketing ohne Suchmaschinen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-google-erweitert-die-referrer" class="liinternal">Google erweitert die Referrer</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-das-backlink-portfolio-richtig-einpflegen" class="liinternal">Das Backlink-Portfolio richtig einpflegen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-cult-of-done-wider-die-prokrastination">Cult of Done: wider die Prokrastination</h2>
<blockquote><p>Prokrastination war noch nie meins. Nicht, dass ich alles sofort angehe und fertigbringe. Auch ich schiebe oft und vieles vor mir her. […] Aber das zelebrieren bzw. ästhetisieren dieses Zustandes ist mir unsympathisch. Im besten Fall entspricht es einem oberflächlichen, seltsam interpretierten Gestalt Prinzip, im Normalfall ist es eine als Rechtfertigung missverstandene Ausrede für Muqa Smalltalk.</p></blockquote>
<p>Schreibt <a href="http://petersteinberger.net/2009/03/22/cult-of-done/" class="liexternal">Pete</a>. Und ich wollte eigentlich schon längst einen Kommentar zu diesem lächerlichen Konzept, aus dem Sascha Lobo ein Business-Modell gemacht hat, schreiben, aber treffender hätt ich’s nicht formulieren können. In seinem Beitrag gibt’s einige lesenswerte Links, unter anderem auch zum <a href="http://www.brepettis.com/blog/2009/3/3/the-cult-of-done-manifesto.html" class="liexternal">Cult of Done</a> Manifesto von Pre Pettis und Kio Stark. Besonders gut gefallen mit die Regeln 3, 5 und 13:</p>
<blockquote><p>3. There is no editing state.<br />
5. Banish porcrastination. If you wait more than a week to get an idea done, abandon it.<br />
13. Done is the engine of more.</p></blockquote>
<p>Ich möchte dem noch hinzufügen: Prokrastination ist das virtuelle Äquivalent zu Crystal Meth für jeden Online-Unternehmer… außer Sascha Lobo. Aber die Freude der Feuilleton-Medien über ein neues <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buzzword/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buzzword">Buzzword</a> reicht bloß für einen.</p>
<h2 id="toc-twitter-connect-readwriteweb-analysiert">“Twitter Connect”: ReadWriteWeb analysiert</h2>
<p>Endlich arbeitet Twitter an einer Identifikations-API analog zu Facebook Connect bzw. Google Friend Connect. Damit soll es zukünftig möglich sein, Drittapplikationen ohne Passwort-Weitergabe zu nutzen und Twitter als Alternative zu OpenID zu nutzen. Längst überfällig — doch ReadWriteWeb sieht <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/a_better_calling_card_twitter_challenges_facebook.php" class="liexternal">enormes Potential</a>:</p>
<blockquote><p>All <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-networking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Networking">social networking</a> services these days want to be “a platform” — but it’s really true for Twitter. From desktop apps to social connection analysis programs to services that will Twitter through your account when a baby monitoring garment feels a kick in utero — there’s countless technologies being built on top of Twitter.</p></blockquote>
<p>Im Gegensatz zu Facebooks proprietärer Schnittstelle setzt Twitter auf OAuth, wie <a href="http://www.techcrunch.com/2009/04/17/did-twitter-just-quietly-start-twitter-connect/" class="liexternal">TechCrunch</a> berichtet. Doch der Autor bezweifelt, dass Einfachheit siegt — letztendlich wird die “Calling Card Battle” wohl tatsächlich ein “Number-Game”:</p>
<blockquote><p>Of course, Twitter is still far, far behind Facebook in terms of users. And at the end of the day it would seem the service that controls the most users will win what ReadWriteWeb’s Marshall Kirkpatrick has named the “calling card” battle.</p></blockquote>
<h2 id="toc-celebrities-und-twitter">Celebrities und Twitter</h2>
<p><a href="http://venturebeat.com/2009/04/17/thanks-to-oprah-we-can-finally-stop-talking-about-twitter/" class="liexternal">VentureBeat</a> dankt Oprah: “We can finally stop talking about Twitter.” Und das kommt so: die populärste amerikanische Talkmasterin ging unter die Microblogger und hat nach nur 10 Tweets bereits über 300k <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/followers/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Followers">Followers</a> — das nennt man wohl crossmedialen Image-Transfer:</p>
<blockquote><p>The next time you see a post breathlessly exclaiming, “Politicians are on Twitter! Celebrities are on Twitter! You can find news on Twitter!” or whatever, please leave the following comment: “Dude, Twitter was on Oprah. ‘Nuff said.” And yes, that includes posts on VentureBeat.</p></blockquote>
<p>Erster Twitterant mit über einer Million Followern war übrigens weder Guy Kawasaki noch Jason Calacanis — nein, Ashton Kutcher führt die Hitparade an.</p>
<h2 id="toc-sonys-erster-ebook-reader">Sonys erster <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eBook">eBook</a> Reader</h2>
<p>Georg hat sich einen <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/04/04/e-books-sind-die-zukunft/" class="liexternal">Sony PRS-505</a> eBook Reader besorgt, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">Amazon</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001DCJI6Q" width="1" height="1" border="0" alt=" Blogistan Panoptikum KW16 2009" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Blogistan Panoptikum KW16 2009" /> verkauft das Gerät um knapp 300 Euro. Im aufschlussreichen Testbericht finden potentielle Interessenten alle Fürs und Widers — WLAN muss in die nächste Version auf jeden Fall rein:</p>
<blockquote><p>Bücherwürmer, die die Haptik eines Buches oder den Geruch frischen Papiers wird ein E-Reader nie für sich gewinnen können. Muss er auch nicht. Genauso wie heute noch Schallplatten verkauft werden, wird es wohl immer auch gedruckte Bücher geben. Was wird er verändern? So ziemlich alles andere, was heute gedruckt daher kommt. Vielleicht nicht in dieser oder in der nächsten Version. Aber für mich ist absehbar, dass das die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> ist.</p></blockquote>
<p>Ich werde mir demnächst auch einen eBook-Reader zulegen (müssen). Immer mehr spannendes Lesefutter, seien es pdf-eBooks oder Fulltext-Feeds und Zeitungen (dazu mehr in <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/04/04/gratis-content-fuer-den-reader/" class="liexternal">diesem Beitrag</a>), landet digital auf meiner Festplatte. Das Handy ist (derzeit) kein besonders augenfreundliches Lesegerät, und die Zeit der Papierstapel ist vorbei. Wichtigster Punkt ist dabei sicherlich das Kontrast/Auflösungsverhältnis, und beim Screen scheint Sony bereits recht gute Arbeit geleistet zu haben.</p>
<h2 id="toc-die-besten-bbq-blogs">Die besten BBQ Blogs</h2>
<p>Es darf wieder gegrillt werden — da kommen Rezepte recht gelegen, und bei der Röstung toter Tierteile über offener Flamme sind sich Europäer und Amerikaner einig: es handelt sich um eine Wissenschaft! Wer immer schon mal in-depth wissen wollte, warum man bloß kein Bier aufs brutzelnde T-Bone kippen sollte, wird bei dieser <a href="http://www.blogpiloten.de/2009/04/16/lesetipps-fr-den-15-april/" class="liexternal">Topliste der Blogpiloten</a> beängstigend fündig. Aber Vorsicht: es haben sich auch ein paar vegetarische Rezepte eingeschlichen, dabei weiß doch jedes Kind: Soja hat am Grill nix verloren! Mein Favorit ist der <a href="http://www.smokychipotle.blogspot.com/" class="liexternal">Smoky Chipotle</a> — oder hört sich <a href="http://www.smokychipotle.blogspot.com/" class="liexternal">das</a> nicht großartig an? <em>Oatmeal/Macadamia Crusted Pork Tenderloin with a Coconut Chipotle Sauce &amp; Grilled Caramelized Pineapple Relish.</em></p>
<h2 id="toc-webmarketing-ohne-suchmaschinen">Webmarketing ohne Suchmaschinen</h2>
<p>Ein bemerkenswerter Beitrag auf <a href="http://www.doshdosh.com/marketing-your-website-without-search-engines/" class="liexternal">DoshDosh</a> stellt die berechtigte Frage: wie würden Sie Ihre Seiten ohne Suchmaschinen vermarkten? Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es effektiver ist, direkt zu den Kunden zu gehen anstatt drauf zu warten, bis die von selber kommen:</p>
<blockquote><p>Go where people gather. There you will be heard. It sounds like rudimentary marketing but quite honestly, until I’ve tried ignoring search engines and focusing exclusively on gathering points, I didn’t realize  how much actual marketing I was NOT doing.</p></blockquote>
<p>Also den Fokus weg von Google, hin zu integrativem Brandmanagement? Im Social Web durchaus ein logischer Schritt, für den der Beitrag ein paar interessante Anregungen liefert.</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO News der Woche</h2>
<p>Alexa trägt mit den <a href="http://www.kernreaktor.net/2009/04/erneut-neue-alexa-features/" class="liexternal">3 neuen Features</a>  Demographics, Clickstream und Search Traffic ein Scherflein zum Datensalat bei. Und Bayando ist aufgefallen, dass die Google-Profile Nice-URLs bekommen haben — hier kann man mit wenig Aufwand einen <a href="http://www.baynado.de/blog/kostenlose-backlinks-mit-google-profile/" class="liexternal">Backlink</a> abstauben — nun nur noch den <a href="http://www.seokratie.de/08722/der-richtige-linktext/" class="liexternal">richtigen Linktext</a> verwenden, und schon klappt’s mit den SERPs.</p>
<h3 id="toc-google-erweitert-die-referrer">Google erweitert die Referrer</h3>
<p>Im <a href="http://analytics.blogspot.com/2009/04/upcoming-change-to-googlecom-search.html" class="liexternal">Googleblog</a> gibt’s Infos über die neue Referrer-Struktur — da stehen jede Menge Goodies drin, unter anderem die Keyword-Position des Resultats, auf das geklickt wurde — kein verspäteter Aprilscherz:</p>
<blockquote><p>The new referrer URLs will initially only occur in a small percentage of searches. You should expect to see old and new forms of the URLs as this change gradually rolls out.</p></blockquote>
<p>Weitere Details findet man bei <a href="http://wp-optimieren.de/google-neuen-referrer-ranking/" class="liexternal">WP-optimieren.de</a> — die Universal Search macht die ganze Sache nicht gerade einfacher, aber auf mittelfristige Sicht einige Drittanbieter-Tools obsolet:</p>
<blockquote><p>Leider trifft Google keine Unterscheidung, ob man ein gerade eine Suchergebnisseite mit Blendings (News, Lokal, Produktsuche etc…) erwischt hat. Wenn man z.B. nach “Blumen” sucht, erhält man aus der Universal Search lokale Treffer, News und auch Videos. So finden sich auf der ersten Seite 22 Treffer. Klickt man dann auf die zweite Seite der Suchergebnisse, geht es da mit Position 11 weiter.</p></blockquote>
<h3 id="toc-das-backlink-portfolio-richtig-einpflegen">Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>–Portfolio richtig einpflegen</h3>
<p><a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/richtig-aus-blogs-verlinken.htm" class="liexternal">SEO-United</a> verweist auf die Wichtigkeit der richtigen Verlinkung aus Blogartikeln und empfiehlt Änderungen am Originaltext, um einer Abwertung zu entgehen — klingt durchaus leicht paranoid, aber man kann bekanntlich nie vorsichtig genug sein! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW16 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW16 2009" /> </p>
<blockquote><p>Damit Google einen Link nicht abwertet, sollte man unmissverständlich klar machen, dass eine nachträgliche Editierung des Artikels nötig war. Für Google ausschlaggebend dürfte hierbei in erster Linie der Umfang der gemachten Änderung sein. Wenn ein Artikel umfassend verändert oder noch besser ergänzt wurde, werden wahrscheinlich auch neu gesetzte Links voll berücksichtigt.</p></blockquote>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Wenn <a href="http://www.fanboys-themovie.com/" class="liexternal">Fanboys</a> auch nur halb so lustig wird, wie der Trailer vermuten lässt, dann steht der internationalen Nerd–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> ein unglaubliches Highlight bevor. Aber was soll auch schon groß schiefgehen bei einem Film, in dem der Typ aus Tropical Thunder, das heiße Chick aus Sin City und Captain James T. Kirk mitspielen? (Beste Stelle: “I’m Captain James T. Kirk. I can screw anything.” [via <a href="http://petersteinberger.net/2009/03/23/fanboys/" class="liexternal">Pete</a>]</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/blogistan-panoptikum-kw16-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
Und das war’s auch schon wieder mit dieser Kalenderwoche. Ich wünsche einen wunderschönen Restsonntag und werd mich mal an die Vorbereitungen für Montag und Dienstag machen — das Programm ist recht dicht gepackt: Montag und Dienstag werde ich als Blogger-Gast gemeinsam mit Dieter Rappold live vom Kongress <a href="http://www.identitaeter.at/kongress" class="liexternal">Identitaet09</a> berichten, am Dienstag Abend werde ich bei <a href="http://www.digitalks.at/" class="liexternal">digitalks</a> einen kurzen Vortrag über Online-Marketing mit <a href="http://twitter.com/datadirt" class="liexternal">Twitter</a> halten. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW16 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW49 2008</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 17:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook launcht Connect, Google startet mit eigener Social-API: mit dem OpenID Standard wird's wohl nix, denn jetzt prügeln sich die beiden Branchenriesen um die Vorherrschaft. Das und mehr aus dem Web 2.0 im aktuellen datenschmutz Wochenrückblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/akira-1228670990.jpg" alt="akira 1228670990 Blogistan Panoptikum KW49 2008" title="akira" width="250" height="151" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Jana berichtet über diverse <a href="http://digiom.wordpress.com/2008/12/07/das-web-und-das-t-shirt-letzteres-auch-kostenlos/" class="liexternal">T-Shirt News</a> von theoretisch bis praktisch (inkl. Tipp für Gratis-Shirt), Max noch keine Meinung zu <a href="http://wissenbelastet.com/2008/12/05/daten-google-friends-und-connect/" class="liexternal">Connect &amp; Co</a>, Peter denkt über <a href="http://petersteinberger.net/2008/12/03/fuer-eine-handvoll-dollar/" class="liexternal">eine Hand voll Dollars</a> nach und <a href="http://laughingsquid.com/what-if-akira-was-made-for-an-american-audience/" class="liexternal">Laughing Squid</a> beantwortet auf geniale Weise die Frage, wie Akira aussehen würde, wenn der Manga-Klassiker für ein amerikanisches Publikum produziert worden wäre. Und ich warte immer noch darauf, dass Vimeo endlich Pro-Accounts für Nicht-US Bürger anbietet. Das kann via PayPal doch nicht so schwierig sein!</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-google-friend-connect-in-der-ffentlichen-beta" class="liinternal">Google Friend Connect in der öffentlichen Beta</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-facebook-launcht-connect" class="liinternal">Facebook launcht Connect</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-bild-ersteigern-fr-lichts-in-dunkel" class="liinternal">Bild ersteigern für Lichts in Dunkel</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-alkokontrolle--la-austria" class="liinternal">Alkokontrolle á la Austria</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-radio-seo-ausgabe-36-online" class="liinternal">Radio SEO: Ausgabe #36 Online</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-gratis-hosting-fr-2-jahre" class="liinternal">Gratis-Hosting für 2 Jahre</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/#toc-video-der-woche-die-gute-alte-kettenanimation" class="liinternal">Video der Woche: Die gute alte Kettenanimation</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-google-friend-connect-in-der-ffentlichen-beta">Google Friend <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/connect/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Connect">Connect</a> in der öffentlichen Beta</h2>
<p>Diese Woche läutete Google den offiziellen <a href="http://klausalrutz.wordpress.com/2008/12/05/google-friend-connect-geht-in-offentliche-betaphase/" class="liexternal">Betatest</a> von <a href="http://www.google.com/friendconnect/" class="liexternal">Friend Connect</a> ein:</p>
<blockquote><p>Der Dienst stellt ein Log-in bereit, über das man sich mit einem Account bei Google, Yahoo, AIM oder einem anderen OpenID-Provider anmelden kann. Registrierte Nutzer können Inhalte veröffentlichen oder kommentieren, gemeinsam spielen, Profilinformationen einsehen, Freundschaften schließen oder weitere Freunde einladen.</p></blockquote>
<p>Ob FC auf mittelfristige Sicht eine Konkurrenz für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> werden kann, muss sich zeigen — ganz reif scheint mir die Zeit für dezentrales Social Networking allerdings noch nicht zu sein, aber das könnte sich in den nächsten Monaten schnell ändern. Wer’s auf der eigenen Homepage ausprobieren möchte, muss einen Beta-Account beantragen. Mehr zu Friend Connect am <a href="http://www.googlewatchblog.de/2008/12/04/google-friend-connect-oeffnet-sich--erste-eindruecke/" class="liexternal">Google Watchblog</a>, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/05/facebook-connect-und-google-connect/" class="liexternal">Robert</a> und <a href="http://www.alles2null.de/google-friend-connect-fur-alle/1995/" class="liexternal">Alles 2.0</a>.</p>
<h2 id="toc-facebook-launcht-connect">Facebook launcht Connect</h2>
<p>Und weil’s so gut dazu passt: Facebook launchte fast zeitgleich den neuen Dienst <a href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&#038;story=174" class="liexternal">Connect</a>: dabei handelt es sich um FB’s Version eines portierbaren Logins, und die ersten <a href="http://blog.turnthescrew.com/2008/12/facebook-connect-goes-live/" class="liexternal">Daten und Fakten</a> lassen in der Tat aufhorchen:</p>
<blockquote><p>two out of three new registrations at participating sites were generated through Facebook Connect during the testing phase.<br />
[…]<br />
users who logged in using Facebook Connect were 50 percent more likely to participate socially on a website than non-Facebook Connect users once logged in.</p></blockquote>
<p>Aber bekanntlich gilt “A Grand don’t come for free” — drum prüfe auch, wer sich bloß temporär bindet:</p>
<blockquote><p>However.  Having these open standards does carry a bit of a price tag.  The social data that is collected by using these interacts gets fed back into Facebook.  By utilizing the Connect technology, the site owner agrees to share any data it gathers about users who use Connect with Facebook – and Facebook alone.</p></blockquote>
<h2 id="toc-bild-ersteigern-fr-lichts-in-dunkel">Bild ersteigern für Lichts in Dunkel</h2>
<p>Sandra und Hans-Peter haben auf die DieListe.at eine <a href="http://www.dieliste.at/spendenaktion/" class="liexternal">Weihnachtsversteigerung</a> gestartet: Verlost wird ein (meiner unqualifizierten Meinung nach äußerst gelungenes) Bild von Sandra Schierz, der Erlös kommt zu 100% Lichts ins Dunkel zugute:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-alkokontrolle--la-austria">Alkokontrolle á la Austria</h2>
<p><a href="http://polilog.wordpress.com/2008/12/05/ruiniert-die-polizei-unsere-stammtische-eine-extrem-dumme-debatte-und-die-oon/" class="liexternal">Dominik</a> kann sich über die skurrile Debatte, ob Alkokontrollen “schädlich für Wirte und Stammtische” seien, nur mehr wundern. Ich mich auch — das ist Populismus in Reinform, wenn Politiker sagen:</p>
<blockquote><p>Es sei doch eine Unverschämtheit, was die Polizei sich in den letzten Tagen erlaube. Da halten sie doch wirklich Autos auf, um den/die FahrerIn auf Alkohol zu testen. Das ist doch eine Unverschämtheit.</p></blockquote>
<p>Vermutlich plädieren dieselben Personen in anderem Veranstaltungskontext für ein schärferes Durchgreifen der Polizei und genaue Einhaltung der Gesetze…</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Links erbetteln mal anders: der <a href="http://hodenkaiser.de/2008/11/28/betteln-bei-adwords/" class="liexternal">Hodenkaiser</a> experimentiert via AdWords mit der Spendierfreudigkeit der Netzgemeinde, das <a href="http://www.boschblog.de/2008/11/14/kein-spam-von-fm-itsas/" class="liexternal">Boschblog</a> gratuliert fm-itsas auf unterhaltsame Weise zum “hochqualitativen Linkaufbau” und <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/google-webmaster-chat-i.htm" class="liexternal">SEO-United</a> hat die wesentlichen Aussagen des aktuellen Webmaster Chats mit Matt Cutts in einer übersichtlichen Liste zusammengefasst. Da stehen hammergeile Meldungen drin wie:</p>
<blockquote><p>Google hat keine Probleme, auch größere Linknetzwerke zu erkennen.<br />
Google hat keine Probleme, Duplicate Content zu erkennen.<br />
Wenn Links mit rel=nofollow versehen sind, darf man diese offiziell verkaufen.</p></blockquote>
<p>Wow. Da sind wir ja beruhigt… vor allem die erste Aussage entbehrt nicht einer gewissen Ironie: denn ich war immer der Meinung, der gesamte Google-Ranking-Algorithmus bestünde im Kern darin, das gesamte indizierte Internet als ein großes Linknetzwerk zu erkennen.</p>
<h3 id="toc-radio-seo-ausgabe-36-online">Radio SEO: Ausgabe #36 Online</h3>
<p>Auditive Informationsverwerter sollten sich den aktuellen Podcast des SEOnauten anhören: neben Kommentaren zu aktuellen Trends gibt’s in der 36. Sendung feine musikalische Begleitung von Modulator — hier geht’s zum <a href="http://www.radio4seo.de/google-fragen-antworten-in-der-36" class="liexternal">Podcast</a>.</p>
<h3 id="toc-gratis-hosting-fr-2-jahre">Gratis-Hosting für 2 Jahre</h3>
<p>Für die dicke Trafficflut wird der Account vermutlich nicht ausreichen, dennoch kann ein bisschen IP-Spreading bekanntlich niemals schaden — ebenso wenig wie die Teilnahme am aktuellen SEO-Handbuch Gewinnspiel: verlost werden in Kooperation mit Estugo 6 Hosting-Pakete im Wert von 8 Euro pro Monat für jeweils zwei Jahre inklusive de.-Domain. Wer teilnehmen möchte, berichtet über das <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/mal-richtig-absahnen-das-grosse-hosting-gewinnspiel" class="liexternal">Hosting-Gewinnspiel</a>, Teilnahmeschluss ist der 4. Jänner 2009.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche-die-gute-alte-kettenanimation">Video der Woche: Die gute alte Kettenanimation</h2>
<p>Für Medienkünstler war der Amiga in den frühen Neunzigern *die* Waffe der Wahl — Max hat ein spannendes 21minütiges Video <a href="http://wissenbelastet.com/2008/12/03/kettenanimation-1993/" class="liexternal">ausgegraben</a>, das 45 Teilnehmer gemeinsam mit Kettenverfahren erstellten:</p>
<blockquote><p>1993 organisierte Christine Meierhofer mit der Unterstützung von HILUS ein Projekt an dem 45 MedienkünstlerInnen teilnahmen. Die Idee war recht simpel: Jede® macht eine Computeranimation und gibt das letzte Bild dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/animation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Animation">Animation</a> an den/die nächste(n) in der Kette weiter.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw49-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des Panoptikums angelangt — und vergessen Sie nicht, ab und an den <a href="http://www.kn34.com/screenclean.swf" class="liexternal">Bildschirm zu reinigen</a>! [via <a href="http://phlow.net/magazin/video/485-kostenloser-effektiver-bildschirmreiniger" class="liexternal">phlow</a>] Ich wünsche eine erfreulichen Restsonntag und einen entspannten Feiertag: wir lesen uns nächste Woche!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW49 2008" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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