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	<title>datenschmutz &#187; Datenbank</title>
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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die Frage, ob “das Buch” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkultur">Netzkultur</a> fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der Bauhaus Universität Weimar, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/virus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Virus">Virus</a> aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. Bilder verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but it will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/reproduzierbarkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reproduzierbarkeit">Reproduzierbarkeit</a> sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a> es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: connect, write, publish, sell” (so die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW46 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:13:13 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die datenschmutz-Redaktion im Blogistan-Panoptikum Fieber: Eifrig wird getippt, verifiziert, herumtelefoniert, Brieftauben bringen Nachrichten aus aller Welt, Ballonfahrer werfen Infopakete über Wien ab — jeden Sonntag bricht erneut Hektik in der Redaktionsstube aus, denn es gilt, Millionen Tweets, Blogbeiträge und Status-Updates in einen einzigen Rückblick zu pressen. <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerscnitte</a> und datenschmutz haben auch diesen Sonntag wieder für Sie die große Hydraulikpresse angeworfen und begrüßen die hochverehrte Leserschaft zu einem Mitternachts-Snack ins virtuelle Zirkuszelt — fast wie Palazzo, nur ohne Dinner und Artisten.</p>
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<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-the-conversationlist" class="liinternal">The ConversationList</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-die-schlimmste-aller-fragen" class="liinternal">Die schlimmste aller Fragen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen" class="liinternal">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen" class="liinternal">Wenn Häuser sich schlafen legen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again" class="liinternal">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-twitter-erbsenzhlerei">Twitter-Erbsenzählerei</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter sich im Wachstum befindet, merkt man nicht nur an der ausufernden Berichterstattung der Mainstream-Medien. Wieviele User gibt es aber jetzt genau? Wieviele kommen jeden Monat hinzu? Wieviele Follower hat der durchschnittliche Twitteruser, wie splitten sich seine Tweets in Replies, Retweets und ähnliches  –diese Fragen stellen sich neben wirklich an Twitter interessierten Menschen vor allem die vielzählen Social Media Consultants! Und Sistrix war so frei, diesem Bedürfnis <a href="http://www.sistrix.de/news/909-twitter-wachstum.html" class="liexternal">Befriedigung zu verschaffen</a> — und wie immer ist die Stichprobe sehr repräsentativ ausgefallen: </p>
<blockquote><p>Da Twitter sich leider nicht in der Lage sah, mir einen Datenbank-Dump auf einem USB-Stick zuzuschicken, musste ich einen anderen Weg finden, um an eine ausreichende Datengrundlage zu kommen. Glücklicherweise hat Twitter eine recht umfangreiche API, die bei der richtigen Sonne-Mond-Konstellation sogar manchmal funktioniert. Wenn man sich bei Twitter anmeldet, erhält man eine aufsteigende Nummer (ID). Aktuell liegt diese Nummer bei rund 85 Millionen. Ich habe nun ein kleines Script geschrieben, das die Daten von Twitter-Accounts über die API abfragt und speichert. Rund 10% aller Accounts scheinen mir ausreichend, um aussagekräftige Schlüsse zu ziehen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-das-orakel-von-delphi-spricht">Das Orakel von Delphi spricht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvia_divinorum" rel="nofollow" class="liwikipedia">Salvia Divinorum</a> habe sich das Orakel von Delphi vor seinen mehrdeutigen Zukunftsprojektionen “reingezogen”, heißt es. Über die Konsumationsgewohnheiten des Teams rund um die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp" class="liexternal">Internationale Delphi-Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</a>, sicher ist nur so viel:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Informations– und Kommunikationstechnologien (IKT) und Medien für die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts ist größer als je zuvor. Um Einblicke in die langfristigen Entwicklungen dieser Branchen zu erhalten, hat der Münchner Kreis gemeinsam mit dem EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest sowie den Förderern und Unterstützern Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung, IBM sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Studien „Zukunft der deutschen IKT“ sowie “Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien” durchgeführt.</p></blockquote>
<p>Das Baby kam als gesundes <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">PDF-File</a> mit einem Gewicht von 18MB auf die Welt und ist für Eilige auch als <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Executive_Summary_Internationalen_Delphi-Studie_2030.pdf" class="lipdf">Executive Summary</a> verfügbar. Aber nur hier auf datenschmutz gibt’s die Ultra-Executive Frosch-Version, sozusagen die Small-Talk Version fürs Büro:</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon die letzte Woche erschienene Delphi-Studie gelesen? Der “Mediensektor wird durch Digitalisierung nachhaltig beeinflusst und verändert.”</p></blockquote>
<p>Alternativ-Version für Old Media Verlagshäuser, bei denen aufgrund bevorstehender Kündigungswellen wegen des “Scheiß <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>” (siehe nächsten Beitrag) dieses Bonmot makaber wirken könnte:</p>
<blockquote><p>Schrottprämie hin oder her: Ich warte noch 504 Monate mit Autokauf! In der letzte Woche erschienen Delphi Studie über das Jahr 2030 steht: “IKT wird im Automobil die Sicherheit und Effizienz erhöhen.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-viren-und-ihre-ziele">Viren und ihre Ziele</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Der Preis für den schrägsten Vergleich der Woche geht an Maestro <a href="http://www.shoemoney.com/2009/11/02/your-virus-may-spread-but-does-it-kill/" class="liexternal">Shoemoney</a>, der von einer National Geographic Docu über den Schweinegrippen-Virus nahtlos zu Online-Businessmodellen überleitet:</p>
<blockquote><p>One of the things the show also talked about is how many people don’t know that a virus goal actually NOT to kill people. Its goal is to reproduce and sustain life for as long as possible. When it’s living in a human and the human dies then it dies too.<br />
So how does this apply to internet marketing?<br />
Well everyone is trying to create something “viral”. But most of the time they don’t have an end goal. I know some of the most gifted programmers/designers in the world who have created some of the most viral websites on the internet yet can’t figure out how to profit from them.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Plötzlich war es da. Und dann auch schon wieder weg. Das von Twitter angekündigte Retweet-Feature gab letzte Woche auf einigen weniger Twitterprofilen ein kurzes Gastspiel, darunter auch auf meinem. Und natürlich hab ich das Retweeten gleich ausprobiert. Bei Mouse-Over erschien auf dem Tweet neben Reply die Option “Retweet”. Nach dem Klicken erschien ein Dialogfenster, und fragte den User, ob man diesen Tweet wirklich retweeten möchte. Nach dem “OK” war der Tweet dann auch schon retweetet  — ohne die Möglichkeit des Editierens oder die Notwendigkeit, die Nachricht gegebenenfalls auf 140 Zeichen zu kürzen. Der Retweet erschien nicht in meiner eigenen Timeline, dafür aber in der Timeline meiner Follower. Jedoch nicht mit meinem Avatar, sondern als “Forward” des Originaltweets inklusive mit einem kleinen Textlink (“retweeted by xy”).</p>
<p>Außerdem implementiert tauchte im Sidebar Menü ein neuer ReTweet-Filter auf und kurze Zeit später erschien dort auch ein Link auf ein Feedback-Formular, in dem ich sogleich mein Missfallen über das neue Feature kund tat — mit Erfolg, tags darauf war es verschwunden! (und vorläufig zurückgekehrt am 13.11.);) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/11/11/twitter-bildet-ab-jetzt-retweets-ab-auf-einigen-wenigen-profilen/" class="liexternal">Digiom</a> machte mich dann auf einen <a href="http://evhead.com/2009/11/why-retweet-works-way-it-does.html" class="liexternal">Blogbeitrag</a> von Twitter-CEO Evan Williams aufmerksam, der erklärt, warum die Retweet Funktion so ist, wie sie ist. Besonders interessant und zutreffend fand ich den Absatz über den “Lärm”, den manche notorischen Retweeter verursachen:</p>
<blockquote><p>Noisiness. Let’s face it: Some people over-retweet. You may be interested in what they personally say, but you don’t need to know about every link and charity cause they pull their RT-happy trigger finger on. The only choice you have today is deciding if the benefit of getting their occasional gems is worth the cost of their retweetarrhea.</p></blockquote>
<p>Aber auch wenn Retweets eine schlimme Form von “Stream Pollution” sind, editiere ich meine eigenen RTs natürlich, um meinen Senf dazuzugeben. Das Retweet Feature, so wie es bisher geplant war, würde ich wohl nur in manchen Situationen einsetzen — und ansonsten beim klassischen, manuellen “RT” bleiben.</p>
<h2 id="toc-social-info-dubletten-filtern">Social Info-Dubletten filtern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Anomaly Systems arbeiten an einem neuen Projekt, das Geeks helfen will, die Redundanz in der persönlichen Informationsflut einzudämmen, indem Dubletten aus Twitter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/friendfeed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Friendfeed">Friendfeed</a> und verschiedenen Feed-Quellen eliminiert und zusammengehörige Einträge gruppiert werden. <a href="http://blog.louisgray.com/2009/11/cadmus-filters-real-time-streams-to.html" class="liexternal">Lous Gray</a> hat <a href="http://thecadmus.com/" class="liexternal">Cadmus</a> getestet und ist recht angetan:</p>
<blockquote><p>In my testing of Cadmus, I found it correctly detected retweets, replies from others to the original sender, copies of tweets sent to FriendFeed, and other topically-related items, even if they did not share keywords. Cadmus was even able to find similar updates that were hours or days apart.<br />
On average, each refresh of Cadmus filtered around 10 percent of my updates. For runs that included 3,000 or so updates, 300 individual items would be grouped or filtered — and testing of a smaller account in the low hundreds also showed a similar 10 percent filter rate. In fact, the more updates I filtered, the higher the percentage filtering would be found. In a run comprising more than 8,000 items, almost 1,000 were “related”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-tod-dem-traffic">Tod dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a></h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Zeitungen wie “Der Standard” oder “Die Kronenzeitung” haben nach dem Tod von Jörg Haider und Michael Jackson schnell Dossiers über die verstorbenen Persönlichkeiten online gestellt und diese mit Google Adwords beworben. Sie wollten gefunden werden, sie wollten Traffic und User auf ihre Seiten locken. Das wollen eigentlich alle Medienunternehmen. Alle, nein einen großen Medienkonzern gibt es da, der sich wohl demnächst einen Consultant in Sachen “Negative SEO” (Copyright @navofignorance) suchen wird: Rupert Murdoch. Er hat die Nase voll davon, dass die “content kleptomaniacs” Google &amp; Co. seinen hochwertigen journalistischen Content einfach zu Customized Online-Newspapers zusammenwürfelt. Darum will er seinen Content nun …verstecken.</p>
<p>Und Douglas Rushkoff, Professor für Media Studies findet diese Idee gut:</p>
<blockquote><p>Of course, Murdoch’s remarks are really just a trial balloon. He has initiated a conversation—but one that few of us are in a position to back up with a multibillion-dollar media empire. By suggesting that he is ready to pull the plug on universally searchable news, he is inviting other publishers in the same position to consider taking the same leap.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, ob die anderen Lemminge Rupert Murdoch <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2009-11-09/murdoch-to-google-search-this/" class="liexternal">folgen</a> würden…</p>
<h2 id="toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter in absehbarer Zeit Geo-Info in Tweets integrieren will, wurde bereits im August angekündigt — nun zeichnet sich ab, dass die neue API-Funktionen auf absehbare Zeit jedem Städtchen sein eigenes Trendbarometer verschaffen wird, wie Ben Parr auf <a href="http://mashable.com/2009/11/09/local-twitter-trends/" class="liexternal">Mashable</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>The new API will open up the ability for Twitter apps to figure out what’s trending in a pre-defined set of locations. This means that while San Francisco will almost certainly have a set of local trends, my hometown of Princeton, IL (7200 residents) probably will not, at least in the beginning.</p></blockquote>
<p>Dazu passt auch ganz hervorragend der Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/11/10/local-news-social-media/" class="liexternal">How Social Media is taking the News local</a> von Leah Betancourt, ebenfalls auf Mashable:</p>
<blockquote><p>“I sense inevitability is setting in with media companies with regard to social media. Those that thought… it was a fad that would quickly fade away are beginning to resolve themselves to the cold reality that social media is here to stay and will have to play a role in news coverage and audience building for a long time to come,” Briggs said.</p></blockquote>
<p>Das Thema Bürgerjournalismus haben wir auch am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/world-blogging-forum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with World Blogging Forum">World Blogging Forum</a> ausführlich diskutiert — Tenor: die Tools und Möglichkeiten sind, wie die ökonomischen Grundlagen einer partizipativen Berichterstattung aussehen können, ist dagegen noch recht unklar: erste Versuche mit Beteiligung der User an den Werbeeinnahmen verlaufen für alle Beteiligten bislang noch nicht übermäßig einträglich.</p>
<h2 id="toc-betriebssystem-verchromt">Betriebssystem, verchromt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Chrome OS wird innerhalb einer Woche zum Download bereit stehen, weiß <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/13/google-chrome-os-to-launch-within-a-week/" class="liexternal">Michael Arrington</a>. Googles im Juli angekündigten PC-Betriebssystem dürfte damit wohl das raschest entwickelte OS aller Zeiten sein. Über den Umfang der unterstützten Hardware sind noch keine Details bekannt, sicher ist aber, dass vorerst nur bestimmte Devices unterstützt werden: </p>
<blockquote><p>We expect Google will be careful with messaging around the launch, and endorse a small set of devices for installation. EEE PC netbooks, for example, may be one set of devices that Google will say are ready to use Chrome OS. There will likely be others as well, but don’t expect to be able to install it on whatever laptop or <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/desktop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Desktop">desktop</a> machine you have from day one. Google has previously said they are working with Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments, and Toshiba on the project.</p></blockquote>
<p>Über genaue Details der Softwarearchitektur ist bislang wenig bekannt. Big G entwickelt sein OS allerdings nicht von Null auf, sondern es beruht auf einem nicht näher spezifizierten Linux-Kernel. Avisiert wird die immer populärere Gruppe der Netbooks, deren Löwenanteil immer noch mit dem 8 Jahre alten XP auskommen muss. Chrome OS dagegen soll schlank und ressourcenschonend sein und dem Chrome-Browser eine optimale Systemumgebung bieten. Ich bin da relativ skeptisch, da es mir wesentlich wichtiger ist, gewohnte Software auch am Netbook verwenden zu können — das erfordert zwar in vielen Fällen etwas mehr Geduld als am Desktop, erhöht den Unterwegs-Nutzwert aber immens. Mehr über Google Chrome erfährt man in diesem <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/07/google-drops-a-nuclear-bomb-on-microsoft-and-its-made-of-chrome/" class="liexternal">TechCrunch Beitrag</a>.</p>
<h2 id="toc-sie-nennen-es-sprouten">Sie nennen es Sprouten</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Das neue Social-Network für Unternehmer und KMUs konzentriert sich ganz auf die berufliche Seite des Microblogging-Lebens und stellt daher konsequenterweise auch die Frage: “What are you working on?” statt “What are you doing?” Es reicht ohnehin schon Echtzeit-geplagten Entrepreneuren also nicht mehr, sich mit LinkedIn Messages zu bombardieren, weiß <a href="http://thenextweb.com/appetite/2009/11/13/sprouting-community-start-ups/" class="liexternal">The next web</a>:</p>
<blockquote><p>Sarah Prevette, the founder and CEO, believes that “Sprouter can provide the forum for real-time networking and collaboration so everyone can benefit from mistakes and successes.”.  Indeed it does and after it’s beta launch back in August 2009, it’s providing it’s user with a unique space to market themselves, their ideas and businesses.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: das Zeitalter der EPUs ist vorüber, denn kein KMU kann in Zukunft auf einen <strong>CSO — Chief Sprouting Officer</strong> verzichten können. Einziges Distinktionskriterium gegenüber dem großen Vorbild: <a href="http://www.sprouter.com/" class="liexternal">Sprouter</a> beherrscht Threading, also die von Foren gewöhnte Einrückung zusammengehöriger Konversationen. Der Name steht für “Keim, Spross, Trieb” — ich bezweifle allerdings stark, dass die Business-Welt ein eigenes Twitter-Network braucht. Prädikat: “Sprout Inhibition” (Keimungsunterdrückung)</p>
<h2 id="toc-the-conversationlist">The ConversationList</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Wenige Wochen nach ihrer Einführung ist es schon wieder ruhig um die Twitterlisten geworden. So richtig kann wohl niemand was damit anfangen. Oder doch?<br />
The Conversation-List ist in etwa die Anti-These zur Karteileichen-Liste — dort finden sich 25 oder mehr Personen, mit oder über die man im Gespräch ist.</p>
<blockquote><p>The list is automatically updated daily, so that it always reflects the people that you are paying attention to right now. If you @reply (or @mention) someone, they’re added to your list. If you stop talking to that person, they drop off your list.</p></blockquote>
<p>Klingt nett, installiert sich quasi wie von selbst, und kann auch einfach wieder entfernt werden. Hilft’s nix, schadet’s nix: <a href="http://www.conversationlist.com/" class="liexternal">conversationlist.com</a>.</p>
<p>PS: schon irgendwer einen echten Nutzen für die Twitterlists entdeckt? JohnOn geht ja beinhart davon aus, dass Google Twitter bald für 6 Milliarden gekauft <a href="http://www.johnon.com/709/google-buys-twitter.html" class="liexternal">haben wird müssen</a>:</p>
<blockquote><p>That’s the headline I think we’ll see soon enough, when Google gets over itself and swallows the bitter pill. The mistake was already made… more than once… when Google failed to truly demonstrate the value of Twitter to its future. Had it offered a sweet enough deal, it could have bought Twitter before. Everyone has a price. But with each passing week, Google (and the rest of us) see more and more clearly just how essential Twitter is to Google’s future. And each week, the cost of acquiring Twitter goes up.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-schlimmste-aller-fragen">Die schlimmste aller Fragen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> …hat Christ Walker der Cyber-Entität <a href="http://scobleizer.com/2009/11/13/the-worst-question-in-social-media/" class="liexternal">Scobleizer</a> gestellt, noch dazu auf Twitter: <em>Any advice on getting followers?</em></p>
<blockquote><p>It’s the worst question in social media. Sorry Chris for picking on your question. It’s actually a question lots of people wonder, but it’s the kind of thing that no one really can answer.<br />
Why?<br />
Because we’re not in control of who follows us. So, I’d rather not think about it. I rather think about things I CAN control. What are those?<br />
1. What I write about.<br />
2. Who I follow.<br />
3. Who I hang out with.<br />
4. The lists I follow and steal from.</p></blockquote>
<p>Also bitte, lieber Scoble: Wer stiehlt denn? Wir remixen doch bloß!</p>
<h2 id="toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen">Scheiß-Internet-Preis für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-gruenen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Grünen">die Grünen</a></h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Die Grünen sammeln Auszeichnungen wie andere Parteien Strafzettel in Brüssel. Durften sich die an Einmischung in in– und oder externe Affären wenig interessierte Partei in diesem Jahr bereits für die Forderung nach Internet-Sperren bereits über den <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Big-Brother-Awards-Austria-Abrechnung-mit-Gruenen-und-OeBB-838812.html" class="liexternal">Big Brother Jackpot</a> freuen, so knallten gestern <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/preis-fuer-internetfreie-minuten/" class="liinternal">erneut</a> die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erster-Scheiss-Internet-Preis-geht-an-Wiener-Gruene-859940.html" class="liexternal">Korken</a>: </p>
<blockquote><p>Die Wiener Grünen sind die ersten Träger des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten. Er belohnt sie für das “Kommunikationsdesaster” rund um die Grünen-Vorwahlen. Durch die Ablehnung eines Teils interessierter Nichtmitglieder zur aktiven Teilnahme an den parteiinternen Abstimmungen über die Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl hat die Partei einen Teil der Wiener Webszene enttäuscht.</p></blockquote>
<p>Es kann nicht leicht gewesen sein, sich gegen diese übermächtige Konkurrenz durchzusetzen, und ich beneide die Jury nicht um die gewiss schwierige Entscheidungsfindung. Und die &lt;a href=http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/”&gt;Nominierungsliste</a> hat es definitiv verdient, an dieser Stelle in voller Länge wieder gegeben zu werden:</p>
<blockquote><p>1. Nominierung: die ORF ON-Direktoren für 15 Jahre fehlende Barrierefreiheit im Scheißinternet und generelle Ignoranz; denn ORF ON endet als Versorgungspostenpool, der sich in der Konzeption von ORF-Dörfern und TV-Theken ergeht, anstatt eine umfassende Internetstrategie zu entwickeln.</p>
<p>2. Nominierung: Plagiatsjäger Stefan Weber für seine Leistungen als Blockwart eines konservativen Wissenschaftsbetriebes, der Studierenden Dummheit und Internetkriminalität vorwirft, anstatt Überlegungen über einen zeitgenössischen Wissenschaftsbetrieb des Web 3.0 zu machen.</p>
<p>3. Nominierung: der Bühnenabend “Menschmaschine” im Rabenhof in der Kategorie fehlgeleitetes Infotainment für die Leistung, das Web 2.0 auf die Formel “Beidlwitze” zu reduzieren.</p>
<p>4. Nominierung: Ibrahim Evsan — stellvertretend für alle Social Media Gurus, die den Übergriff der Technik (“Fixierungscode”) predigen und gut daran verdienen.</p>
<p>5. Nominierung: Armin Thurnher in der Kategorie beleidigter Leitartikler; große Verdienste um die österreichische Medienlandschaft sind noch lange kein Freibrief für unreflektiertes Gegrantel.</p>
<p>6. Nominierung in der Kategorie Abmahnwahn: Jako und Jack Wolfskin für ihren unglaublichen juristischen Umgang mit Kleinst-Bloggern und Hobby-Bastlern mit Netzzugang</p>
<p>7. Nominierung in der Kategorie ProfilneurosendistinktionsgewinnlerInnen: ein paar KolumnistInnen (u.a. Doris Knecht und Polly Adler/Angelika Hager) für ihre medialen Anti-Social-Media-Koketterien.</p>
<p>8. Nominierung: die Wiener Grünen für ihre missglückte politische Kommunikation im Netz und das Verpassen einer einmaligen Chance.</p>
<p>9. Nominierung: Franz Medwenitsch für seine jahrelange Tätigkeit als Blockierer von fairen Verwertungsmodellen und diesbezüglicher lobbyistischer Begleitung von allen Gesetzesnovellen auf staatlicher und gemeinschaftlicher Ebene.</p>
<p>10. Nominierung: Wolfgang Schüssel — fürs Lebenswerk in der Bereitung internetfreier Minuten, denn er strafte die von ihm ungeliebte “Internetgeneration” mit einer miserablen Telekom-Regulierungspolitik ab.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen">Wenn Häuser sich schlafen legen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Nein, es gibt wirklich kaum eine bessere Metapher für die Krise der Immobilienindustrie — und wären die Häuser näher beieinander gestanden, dann hätte es auch noch einen Domino-Effekt gegeben. Was genau <a href="http://1.bp.blogspot.com/_nSTO-vZpSgc/Svdd19dkzTI/AAAAAAAAHRw/emL5TPScBXU/s1600-h/building+topple1.png" rel="lightbox" class="liexternal">hier [Foto]</a> passiert ist, weiß <a href="http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/11/different-kind-of-real-estate-crash.html" class="liexternal">Mish</a> [via <a href="http://twitter.com/muesli/status/5647487193" class="liexternal">@muesli</a>]:</p>
<blockquote><ol>
<li>An underground garage was being dug on the south side, to a depth of 4.6 meters.</li>
<li>The excavated dirt was being piled up on the north side, to a height of 10 meters.</li>
<li>The building experienced uneven lateral pressure from south and north.</li>
<li>This resulted in a lateral pressure of 3,000 tons, which was greater than what the pilings could tolerate. Thus the building toppled over in the southerly direction.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</h2>
<p>Clean your screen. Wenn ich meine Katze dazu überreden könnte, das zu machen… ach wäre das Leben schön.</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/scripts/pokkariPlayer.js?ver=2009070701"></script><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/syndication/write_player?skin=js&#038;posts_id=630879&#038;source=3&#038;autoplay=true&#038;file_type=flv&#038;player_width=600&#038;player_height=400"></script>
<div id="blip_movie_content_630879"><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liimagelink"><img title="Click to play" alt="Drakaal screencleanerswf201.swf Blogistan Panoptikum KW46 2009" width="600" height="400" src="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf.jpg" border="0" title="Click to clean" /></a><br /><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liexternal">Click to clean</a></div>
</div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Vielleicht kann Religion die Menschheit doch noch retten — zumindest drängt sich dieser Gedanken bei Jesus 2000 auf:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Aber damit’s nicht heißt, ich würde hier im Panoptikum bloß religiösen Fanatismus verbreiten, hier noch eine Perle von Rocketboom, nämlich die Kulturgeschichte des beliebten Audio-Produktions-Plugins Autotune. Merke: It’s not a vocoder!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Der Social Officer soll den Corporate-Dampfer sicher durch stürmische Twitter-Wogen lenken, doch wie findet man ihn? So nicht, mein <a href="http://altitudebranding.com/2009/11/hiring-for-social-media-the-ugly-side/" class="liexternal">altitudebranding.com</a></li>
<li>Gaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Und vor allem: glaube nie, was in einer Nielsen Umfrage steht. Demnach befindet sich der US-TV-Konsum nämlich auf einem <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/media_entertainment/average-tv-viewing-for-2008-09-tv-season-at-all-time-high/" class="liexternal">All-Time-High</a>, gegen das Amy Winehouse nüchtern wirkt.</li>
<li>Tod den Holzmedien: Zuerst waren es die Zeitungsverlagen, jetzt geht das Virus auf die klassischen Verlage über: Tod dem bedruckten Holz, diesmal ist der Gemischtwarenhändler und Kindle-Schöpfer Amazon schuld. Denn den Verlagen laufen die Autoren weg, geradewegs in <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2009/11/09/autoren-sagen-verlagen-adieu.htm" class="liexternal">Amazons Arme</a>. Ob die Autoren von den üblichen Shares wissen? 70: 30 zu Gunsten des Verlages?</li>
<li>Twitter Microsyntax — Die Fortsetzung: Der “Erfinder” des Hashtags, Chris alias Factory Joe, schlägt einige neue Zeichen für Twitter vor! Genau, wenn man etwas verkomplizieren vereinfachen kann, soll man es selbstverständlich tun! Lasst uns eine <a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/11/08/new-microsytax-for-twitter-three-pointers-and-the-slasher/" class="liexternal">Microfachsprache</a> kreieren, damit uns endlich niemand mehr versteht und die Twitter Coaches ein neues Seminarbetätigungsfeld finden.</li>
</ul>
<p>Und das war auch schon wieder unser wilder Galopp-Ritt durch sieben Tage Social Media. Danke für Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich auch weiterhin nicht durch Echtzeitmedien vom Panoptikum-Konsum abhalten — und vor allem nicht von Kommentare und Anregungen. Wir wünschen schöne restliche Sonntagsminuten, einen erquicklichen Wochenbeginn und lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW46 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Review: Kundenkontakte im Überblick mit ACT!11</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/review-kundenkontakte-im-ueberblick-mit-act11/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 20:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ACT!11 präsentiert sich als einsteigerfreundliches Rundum-CRM-Sorglospaket.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:5px;margin-right:10px;padding:3px;width:250px;background-color:#ededed;"><!-- BEGINN hallimash disclaimer --><a href="http://www.hallimash.com/index.php?s=info_blogger&#038;nav=3&#038;werber=322&#038;wm=18" target="_blank" title="Blog Marketing" class="liimagelink"><img src="http://www.hallimash.com/img/1466/hallimash.gif" alt="hallimash Review: Kundenkontakte im Überblick mit ACT!11" border="0" height="15" width="80" title="Review: Kundenkontakte im Überblick mit ACT!11" /></a><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 12px;"> Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag</span><!-- ENDE hallimash disclaimer --></div>
<p>Die Rezension der bekannten Kunden–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/management/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Management">Management</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> ACT!, aktuell in der Version 11 verfügbar, erregte auf Anhieb mein Interesse: denn eines der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Gebote lautet bekanntlich “Du sollst Online-Services verwenden und Daten ins Web auslagern.” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/act11/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ACT!11">ACT!11</a> dagegen ist ein klassischer Desktop-Client, der sich auf die Fahnen schreibt, das an sich nicht gerade unkomplizierte Thema CRM (=Customer Relation <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/management/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Management">Management</a>) möglichst einfach zu präsentieren, ohne auf die gängigen Werkzeuge leistungsfähiger CRM-Lösungen zu verzichten. ACT!11 kümmert sich um die klassischen vier CRM-Bereiche Kundenmanagement, Adressverwaltung, Projekt– und Korrespondenzverwaltung. Wer selbst überprüfen möchte, ob die vom PC Magazin mit “sehr gut” bewertete Lösung von Sage für ihm Arbeit und Overhead abnimmt, kann das Programm derzeit auf <a href="http://www.act-testen.de/" rel="nofollow" class="liexternal">www.act-testen.de</a> in vollem Umfang zwei Wochen lang ausprobieren.<span id="more-3526"></span></p>
<h2 id="toc-setup-und-erste-schritte">Setup und erste Schritte</h2>
<p>Die Installation meiner Demoversion gestaltete sich unter Vista 64 völlig unproblematisch — ACT!11 benötigt diverse Microsoft-SQL-Komponenten, die im Rahmen der Installation ebenfalls am Rechner landen. Nach dem ersten Start fordert ACT zum Anlegen einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> — wer eine Vorgängerversion nutzt, kann die bestehenden Datensätze konvertieren. Anders als etwa Outlook sind die ACT-Datenbanken Multi-User fähig, schließlich sollen die gesammelten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adressen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Adressen">Adressen</a> und Kontakt-Historien der gesamten CRM-Abteilung zur Verfügung stehen. Während der Installation verbindet sich die Software mehrmals mit ACT-Servern, allerdings lässt sich dieses “Telefonat nach Hause” mittels Firewall unterbinden.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/06/act-kontaktverwaltung.jpg" alt="act kontaktverwaltung Review: Kundenkontakte im Überblick mit ACT!11" title="act-kontaktverwaltung" width="600" height="404" style="border:1px solid gray;" /><br /><small>Screenshot: die Kontaktverwaltung</small></div>
<h2 id="toc-daten-import-und-programmlogik">Daten-Import und Programmlogik</h2>
<p>Nach der Erstellung einer neuen Datenbank müssen keineswegs alle Kontakte händisch übertragen werden — ACT bringt eine Importassistenten mit, der unter anderem Kontakt-Ordner von Outlook entgegen nimmt. Die Hauptansicht gliedert sich in Kontakte, Gruppen, Firmen, einen kollaborativen Kalender, eine Aufgabeliste und — anders als von herkömmlichen PIMs gewohnt — eine “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> der Verkaufschancen” und ein “Cockpit”, welches alle zu erledigenden Tätigkeiten und Termine übersichtlich zusammenfasst. Zusätzlich bringt ACT! eine E-Mail Funktion mit, die aber nicht als vollwertiger Client funktioniert, sondern den Outlook-Mailverkehr “belauscht” und so die direkte Archivierung von Kunden-Mails im CRM-System erlaubt. Auf Knopfdruck liefert die Software grafische Auswertungen des aktuellen Projektstatus. Der modulare Aufbau kommt einer schnellen Einarbeitung sehr entgegen, dennoch lässt die Software Feature-technisch nichts zu wünschen übrig und hat mittlerweile 2,8 Millionen User weltweit überzeugt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/06/act-cockpit.jpg" alt="act cockpit Review: Kundenkontakte im Überblick mit ACT!11" title="act-cockpit" width="600" height="402" style="border:1px solid gray;" /><br /><small>Screenshot: das ACT! Cockpit</small></div>
<p>Wer mit der Bedienung von Outlook vertraut ist, wird sich auch mit der Oberfläche von ACT! schnell zurechtfinden — zusätzlich lassen sich sämtliche Daten miteinander verknüpfen, annotieren und mit frei wählbaren Zugangsrechten versehen. Angesichts der Komplexität des CRM-Prozesses ist dem Hersteller ein guter Kompromiss zwischen Funktionsvielfalt und einfacher Bedienbarkeit gelungen. Für Einzelunternehmer mit moderatem CRM-Aufkommen scheint mir ACT!11 durchaus überdimensioniert, allerdings hängt die Sinnhaftigkeit einer komplexen CRM-Datenbank sehr stark von der persönlichen Arbeitsweise ab. Allerdings bietet Hersteller Sage für diesen Bereich auch andere Software-Produkte an. Wer aber beispielsweise seine Dienste online anbietet und die notwendige Disziplin aufbringt, konsequent alle relevanten Daten einzutragen, behält auch bei einer großen Zahl von Kundenkontakte problemlos den Überblick. ACT!11 erlaubt bis zu 5 Benutzern den gemeinsam DB-Zugriff und positioniert sich damit als Einsteiger-freundliches Tool für ambitionierte KMUs. Mehr Informationen über die genauen Features und die Web-basierten Nutzungsmöglichkeiten bietet die <a href="http://www.sage.de/smb/prodloes/act/default.asp" rel="nofollow" class="liexternal">offiziell Produkthomepage</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW19 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 22:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Twitter-Hype hält ungebrochen an, dabei wär's doch langsam wirklich mal wieder an der Zeit für ein neues Social Media Killer Start-Up... aber da ist weit und breit nix in Sicht. Dafür laufen die Grünen online Amok und die deutschen SEOs waren wieder fleißig - die ganze Story gibt's im Blogistan Panoptikum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag war ich mit Judith in der ATV-Küche mixend und filmend tätig — die ersten Rohaufnahmen für unsere Cocktail-Serie, eine Koproduktion von ATV, datenschmutz und cocktail–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a>.com, sind Kasten. Oder besser gesagt auf Solid State… watch out for Daiquiri Madness, demnächst mehr dazu. Ansonsten habe ich in der vergangenen Woche wieder mal, wie <a href="http://petersteinberger.net" class="liexternal">Pete</a> zu sagen pflegt, “viel gelacht, viel geweint, viel gelernt”. Trotz aller Social Media Schnickschnackerein können auch Diskussionen auf den guten alten Mailingliste ganz schön hitzig werden. Und wie auf Twitter kann man Personen unfollowen, allerdings nur allen auf einmal (“Bitte nehmt mich von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a>! Diese Spamflut! Mami, ich muss Bäuerchen machen.”) oder sie sogar blocken (if sender = datenschmutz -&gt; move to trash). Tja, “new media contains old media” — da hätte Mac schon recht.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-die-grnen-deklarieren-sich" class="liinternal">Die Grünen deklarieren sich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-3-worte-fr-knig-content" class="liinternal">3 Worte für König Content</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-scoopler-sucht-in-echtzeit" class="liinternal">Scoopler sucht in Echtzeit</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-5x-twitterforschung" class="liinternal">5x Twitterforschung</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-zeit-managen-wie-ein-profi" class="liinternal">Zeit managen wie ein Profi</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-nicht-nur-kse-schimmelt" class="liinternal">Nicht nur Käse schimmelt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-sei-kein-domainer" class="liinternal">Sei kein Domainer</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-der-focus-rankt" class="liinternal">Der Focus rankt</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw19-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-die-grnen-deklarieren-sich"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-gruenen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Grünen">Die Grünen</a> deklarieren sich</h2>
<blockquote><p>Ich bin Vorwählerin, weil ich an Märchen und Heilsversprechungen glaube<br />
Ich bin Vorwählerin, weil ich die linken Fundis bei den Grünen loswerden möchte<br />
Ich bin Vorwähler, weil ich den ganzen Tag vorm Internet sitze und keine Freunde habe<br />
Ich bin Vorwähler, weil ich von der ÖVP dafür bezahlt werde</p></blockquote>
<p>Diese und ähnliche Sprüche wurden innerhalb eines verdächtig kurzen Zeitraums in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max">Max</a>’ <a href="http://wissenbelastet.com/2009/04/27/ich-bin-gruener-vorwaehler-weil/" class="liexternal">Bannergenerator</a> eingetippt. Mit dem kann man personalisierte Banner erstellen, um Support für die Aktion <a href="http://gruenevorwahlen.at/" class="liexternal">Grüne Vorwahlen</a> kundzutun. Die ganze Sache hat eine längere Vorgeschichte: im Gegensatz zu allen anderen Parteien erlauben die Grünen “Unterstützern” bei der Erstellung der Kandidatenlisten mitzustimmen, ohne aber Parteimitglied zu sein. Helge und einige weitere unzufriedene potentiell-Grün-Wähler nutzten diesen Passus auf smarte Weise aus und riefen besagte Vorwahlen ins Leben, mehr zu diesem Stück <a href="http://www.helge.at/2009/04/ein-experiment-gruene-vorwahlen/" class="liexternal">partizipative Demokratie</a> gibt’s bei Helge nachzulesen. Und jetzt kommt der Hammer: die obenstehenden Banner haben sich die Grünen, die mittlerweile wohl ebenso viel Angst vorm Internet zu haben scheinen wie der <a href="http://scheissinternet.at/" class="liexternal">ORF Programmdirektor</a>, selbst gebastelt! Ich sag nur: a) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/04/17/ich-hab-den-eisenhintern-wer-noch/" class="liexternal">Eisenhintern</a>. b) Don’t mess with Karli’s toys! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW19 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW19 2009" /> </p>
<h2 id="toc-3-worte-fr-knig-content">3 Worte für König Content</h2>
<p>Clear — Concise — Compelling. Das empfiehlt zumindest der <a href="http://www.copyblogger.com/killer-online-content/" class="liexternal">Copyblogger</a>:</p>
<blockquote><p>Writing for the web is a minimalist affair. Your words, sentences and paragraphs are short. Precise. Lean. Tight. Web writing trades in sheering off useless words. Cutting flabby paragraphs…<br />
Even shedding entire pages.<br />
Think that’s harsh? Jakob Nielson recommends you cut up to half of the words for every print page you plan to put on the web.</p></blockquote>
<p>Ich bin ja kein großer Nielsen-Fan — aber die grausame Wahrheit ist: man muss den persönlichen Trade-Off finden. Ich zum Beispiel schreib nicht immer nur für meine Leser (pardon), sondern auch für mich, weil ich gerne mit Sprache rumspiele. Das macht manche Sätze komplizierter und missverständlicher als nötig… aber wenn ich keinen Spaß am Schreiben hätte, dann gäb’s dieses Blog überhaupt nicht. Insofern muss man, da Schreiben nun mal eine der Haupttätigkeiten jedes Bloggers ist (wenn auch bei weitem nicht die einzige), einen persönlichen Mittelweg finden. Und ganz ehrlich: wenn sich alle an clear-concise-compelling hielten, dann wären einige meiner Lieblingsblogs mit einem Schlag nur mehr halb so lesenswert. Wie sehen Sie das?</p>
<h2 id="toc-scoopler-sucht-in-echtzeit">Scoopler sucht in Echtzeit</h2>
<p>Während sich altgediente SEOs über die mittlerweile doch schon recht raschen Index-Update-Zeiten von Google freuen, wächst und gedeiht derweilen anderswo die Echtzeit-Suche — <a href="http://www.scoopler.com" class="liexternal">Scoopler</a> etwa verwirft die Idee eines starren Index völlig und präsentiert aktuelle Ergebnisse aus mehreren Quellen als Live-Stream:</p>
<blockquote><p>Scoopler is indexing live streams from Twitter (Twitter reviews), Digg (Digg reviews), Delicious (Delicious reviews), Flickr (Flickr reviews) and Identica in real-time, and not only that; it’s also indexing links, videos and photos from these data sources, which is similar to what Twitter has been planning to do. As a result, Scoopler doesn’t feel so much as a search engine, more like a news site with a constant stream of live updates in the middle (paused when you mouseover, a nice touch), list of hot topics on the left, and most popular results on the right.</p></blockquote>
<p>Details zum neuen Suchservice kennt <a href="http://mashable.com/2009/05/08/scoopler/" class="liexternal">Mashable</a> — Reviewer Stan Schroeder freut sich einerseits über die elegant aufbereiteten Ergebnisse und die integrierte Relevanzwertung, hält diese jedoch für verbesserungswürdig: im Fall von Twitter etwa berücksichtigt Scoopler nur den nackten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/retweet-rank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ReTweet-Rank">retweet-Rank</a>, lässt sich also mit anderen Worten sehr leicht manipulieren.</p>
<h2 id="toc-5x-twitterforschung">5x Twitterforschung</h2>
<p>Mashable hat eine Reihe von <a href="http://mashable.com/2009/05/03/twitter-research-tools/" class="liexternal">Statistik-Tools</a> für Twitter zusammengetragen und spricht relativ hochtrabend von “Research Tools”:</p>
<blockquote><p>Fortunately, there are several tools out there that can help analyze Twitter data, understand user behavior, and graph it for analysis and presenting to others. Today, we’ve picked out five great tools to get you started.</p></blockquote>
<p>Die meisten kennt man als 140-Zeichen-Junkie ohnehin schon, aber zumindest die hübschen <a href="http://xefer.com/twitter" class="liexternal">Xefer Charts</a> waren neue für mich.</p>
<h2 id="toc-zeit-managen-wie-ein-profi">Zeit managen wie ein Profi</h2>
<p>Wir arbeiten an der großen Zerstreuungs– und Ablenkungsmaschine Computer, was so manches Problemchen mit sich bring. <a href="http://www.lifehack.org/articles/productivity/impressing-your-boss-with-time-management-20.html" class="liexternal">Lifehack</a> hat vier Tipps für außergewöhnlich gestresste Mitarbeiter. E-Mails nur zu bestimmten Zeitpunkten checken und so — Prokrastinierer sollten mittlerweile ohnehin wissen, dass sämtliche Alert-Pop-Ups ihre natürlichen Feinde sind, die es zu deaktivieren gilt. Hilariös fand ich allerdings diesen Satz:</p>
<blockquote><p>In times past, when training budgets were somewhat normal the solution was easy. Sign up for a class in New Jersey, make sure that the boss is involved in the planning, offer a one page post-course “summary,” and email a thank-you for the life-changing opportunity.</p></blockquote>
<p>Tja… vom Angestellten 2.0 wird eben erwartet, dass er sich selbst fortbildet. Da kann man sich doch auch gleich selbständig machen!</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO News der Woche</h2>
<p>Bottom Feeder können sogar bei <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/dofollow-backlinks-aus-dem-business-netzwerk-xing" class="liexternal">Xing</a> ein paar Backlinks abgreifen (als ich dort noch ein Profil hatte, war die About-Seite quasi ein vollgestopftes Kontext-Link-Directory). Mehr als PR1-2 wird’s zwar nicht, aber einem Free-Account schaut man bekanntlich nur dann ins Maul, wenn mal das Kind im Brunnen liegt. Oder so. Yannick hat da sicherlich andere Tricks an Lager — er startet gerade mit seiner neugegründeten Agentur &lt;a href=“http://www.seoventus</a> </a><a href=" http://www.blogschrott.net/1361/vom-blog-zur-seo-agentur/" class="liexternal">durch</a> — Gratulation und guten Start! Ich sag ja nur: <a href="http://stereophone.de/david-gegen-goliath/" class="liexternal">David gegen Goliath</a><a>!</p>
<h3 id="toc-nicht-nur-kse-schimmelt">Nicht nur Käse schimmelt</h3>
<p>Was tun mit expired content? Rand Fishkin empfiehlt die von den </a><a href="http://www.seonauten.com/expired-content-was-tun-mit-vergaenglichen-inhalten/" class="liexternal">Seonauten</a> auf deutsch erklärte “Hybridmethode”:</p>
<blockquote><p>Der schlechteste Weg ist, die Seite einfach zu entfernen. Die Suchanfrage gibt ein 404 aus und aus ist die Maus. Zumindest wenn du die 404 im Standard behältst.<br />
Der zweit-schlechteste Weg ist die Seite so zu lassen wie sie ist. Sicherlich werden noch ein paar Leute nach dem alten Zeug suchen, aber macht das einen Sinn ?<br />
Besser ist es die Seite gänzlich zu redirecten per 301 und damit dauerhaft umzuleiten auf eine Seite, die am besten themenrelevant ist zu dem alten Thema. Beispiel : iPhone zu IPhone 3G oder ähnliches<br />
Was nach meiner Meinung aber eine noch bessere Methode sein kann (auch wenn sie nicht immer passt) ist die Teil-Trust-Übergabe an eine neue URL durch Verlinkung mit passenden Anchor Texten oder der Teil-Trust Übertrag an eine URL einer neuen Domain.</p></blockquote>
<h3 id="toc-sei-kein-domainer">Sei kein Domainer</h3>
<p>Oder sei einer, aber dann bitte richtig — im Matthias Süß erklärt dem Netten SEO im <a href="http://www.der-nette-seo.de/302-nachgefragt-interview-mit-matthias-suess-zum-thema-domainhandel-und-expired-domains/" class="liexternal">Interview</a> nämlich die Unterschiede zwischen URL-Händlern und URL-Optimierern:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht eines Suchmaschinenoptimierers interessieren mit an einer Domain andere Faktoren als einem Domainer. Einem Domainer sind die eingehenden Links beispielsweise völlig egal, da sind der Domainnamen und die Top Level Domain viel wichtiger. Bindestrichdomains würde eine Domainer i.d.R. nie anfassen. Und dann gibt es noch die Projektentwickler, die wiederum andere Ansichten mitbringen.</p></blockquote>
<h3 id="toc-der-focus-rankt">Der Focus rankt</h3>
<p>Auf <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/aktuelles/news/788.php" class="liexternal">Suchmaschinentricks.de</a> gibt’s eine interessante Statistik zu bewundern — und zwar die numerische Beantwortung der Frage, wer in Google am häufigsten (also mit den meisten populären Keywords) auf Platz 1 steht:</p>
<blockquote><p>Um diese Frage zu beantworten, habe ich einen kleinen Blick in meine Datenbank geworfen und mir die Websites herausgefischt, die die meisten Top-Platzierungen in Google erreichen. Als Suchbegriffe habe ich die zehntausend häufigsten Suchanfragen der letzten Jahre (Quelle: meine Keyword-Datenbank) zugrunde gelegt. Diese Liste geht von Google bis Planetarium und sollte den “Short Head” der deutschen Suchanfragen umfassen.</p></blockquote>
<p>Die Zahlen gelten für Deutschland, wenig überraschend landete die Wikipedia auf Platz eins und zwei (de und en), Bronze geht am Amazon. Chip und Focus sind mit Platz 5 respektive 9 auch sehr gut vertreten — die komplette Top-100-Liste gibt’s als <a href="http://www.suchmaschinentricks.de/download/top10000-top1-platzierungen.xls" class="liexternal">Excel-Download</a>.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>Das Video der Woche ist in dieser Woche kein Video, nicht mal im weiteren Sinn — sondern ein Panorama, sogar ein unendliches. Und definitiv eines meiner kontemporären 10 Lieblingskunstwerke:</p>
<blockquote><p>Das Unendliche Panorama ist eine Endloszeichnung der Filmemacherin und Autorin Andrea Maria Dusl. Es erscheint seit Herbst 2008 — in kontinuierliche wöchentliche Folgen unterteilt — in der Wiener Stadtzeitung Falter. Das Unendliche Panorama ist die kolorierte Fassung jenes legendären Projekts, das Dusl zwischen 1985 und 1995 im legendären österreichischen Diskurs-Organ FORVM publizierte.</p></blockquote>
<p>Man kann also auf legalen und dubiosen Wegen versuchen, sämtliche Falter-Ausgaben seit Herbst 2008 zu ergattern und sich anschließend mit einer Schachtel Buntstifte unverzagt an die Arbeit machen. Oder man nutzt einfach den Webbrowser der Wahl und geht nach <a href="http://bureau.comandantina.com/panorama/" class="liexternal">http://bureau.comandantina.com/panorama/</a> (Embedding spielt’s leider nicht). Und das beste dran: man setzt das Panorama via onMouseOver in Bewegung, und es läuft und läuft — also irgendwie doch quasi ein Video. Den Link hab ich übrigens gerade frisch von <a href="http://twitter.com" class="liexternal">@Matthias_Cremer</a> bekommen, besten Dank dafür!</p>
<p>Und zum Drüberstreuen gibt’s noch das neue Oeuvre der Fibro Twins (das sind die Jungs, die auch für das Skatevideo “Fire Pit Hunt” von letzter Woche verantwortlich zeichnen — imho sehr gelungene Bild-Text-Collage mit Effekten satt:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4453950&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4453950&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p>Und das war sie auch schon wieder, die Rückschau auf die vergangenen sieben Tag. Nächste Woche wird’s hier give-away technisch wieder äußerst spannend, denn dank Susanne Holzer verlose ich ein Ticket für die <a href="http://www.meshed-conference.com/tickets/" class="liexternal">meshed #1</a> Konferenz am 28./29. Mai in Linz <strong>im Wert von €680,-</strong>. Und weil das bisher der teuerste Preis ist, den ich je auf datenschmutz verschenkt habe, müssen sich alle, die gewinnen wollen, auch richtig anstrengen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW19 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW19 2009" /> Ich werde ab Montag für drei Tage lang ein Twitter-Quiz starten, und wer die meisten Fragen richtig beantwortet, hat freien Eintritt bei dieser spannenden Online-Marketing Konferenz — ich werde übrigens auf vor Ort sein und Ende Mai live berichten. Nähere Details zur Verlosung gibt’s ab Montag. Ich wünsche einen schönen Sonntagabend, wir lesen uns morgen.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW19 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>WordPress Update auf Version 2.6.1</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-08/wordpress-update-auf-version-261/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 07:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Version 2.6.1 des Blog-Publishing CMS 2.6.1 behebt einige kleinere Bugs, bringt allerdings keine sicherheitsrelevanten Updates mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/wordpressorg.jpg" alt="wordpressorg WordPress Update auf Version 2.6.1" title="wordpressorg" width="150" height="35" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Vor ziemlich genau einem Monat veröffentlichte das Team rund um Matt Mullenweg <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/wordpress-26-revision-management-und-microblogging/" class="liinternal">WordPress 2.6</a>. Ganz der Bugfix-Tradition folgend erschien heute ein Zwischen-Update auf die Version 2.6.1, die mit etlichen Bugs und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a>–Inkompatibilitäten aufräumt.</p>
<p>Insgesamt 60 Änderungen weist die neue Version auf, die vollständige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> gibt’s auf <a href="http://trac.wordpress.org/query?status=closed&#038;milestone=2.6.1&#038;resolution=fixed&#038;order=priority" class="liwp">WordPress.org</a>. Dort ist auch zu lesen, dass ein Upgrade auf die neue Version nicht zwingend erforderlich ist — falls soweit alles klappt. Diese Aussage gilt vielleicht für US–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a>, wer andere Zeichensätze will sollte aber auf jeden Fall zum Update greifen, Security-Patches waren diesmal aber anscheinend nicht erforderlich:</p>
<blockquote><p>2.6.1 offers several improvements for international users.  Styling of the admin for right-to-left languages is much improved thanks to the efforts of the Farsi and Hebrew translation teams, and a mysterious gettext bug caused by certain PHP configurations is now fixed.  For IIS users, 2.6.1 fixes several permalink problems. Image insertion problems in the Press This feature experienced by IE users are also fixed. Of note to everyone is a fix for a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/performance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Performance">performance</a> bug in the admin where those with a lot of plugins would experience slowness on some pages.</p></blockquote>
<p>In den letzten Tagen hatte ich hier immer wieder mal Probleme mit Server/DB-Abstürzen beim Posten; ich hab einige “experimentelle” Plugins deaktiviert, womöglich war ja auch der zitierte “mysteriöse gettext bug” (mit) schuld; in den Serverlogs konnte ich jedenfalls keinerlei Ungewöhnlichkeiten ausmachen. Das Update erfordert jedenfalls ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a>–Upgrade, versursachte ansonsten allerdings auf keiner meiner Seiten Probleme.</p>
<p>Hier geht’s direkt zum <a href="http://wordpress.org/download/" class="liwp">Download</a>, die <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2008/08/15/wordpress-261-de-edition-und-upgradepaket.html" class="liexternal">deutschsprachige Version</a>  ist ebenfalls bereits verfügbar.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>.at-Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-08/at-branchenbuecher-vergleich-wko-datenbank/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 03:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Nachzügler habe ich bei meinem SEO-Review österreichischer Branchenbücher übersehen: die WKO betreibt das Firmen A-Z, in dem jeder Gewerbescheinbesitzer eine gratis-Backlink abstauben kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr /><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/bbuch-1224146972.jpg" alt="bbuch 1224146972 .at Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank " title="bbuch" width="102" height="66" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:3px;border:1px solid gray;" />Dieser Beitrag gehört zu der Serie <strong>österreichische Online-Branchenbücher im (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>) Vergleich</strong>. Weitere Postings:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/oesterreichs-online-branchenbuecher-im-seo-vergleich/" class="liinternal">Herold.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-vergleich-branchenbuch-oeesterreichat/" class="liinternal">Branchenbuch-Öesterreich.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-vergleich-yellowmapat/" class="liinternal">Yellowmap.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-im-seo-vergleich-firmenabcat/" class="liinternal">FirmenABC.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-08/at-branchenbuecher-vergleich-falter-creation/" class="liinternal">Falter Creation</a> | WKO <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-08/at-branchenbuecher-seo-vergleich-der-rest-fazit/" class="liinternal">Fazit</a><br />
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/wkologo-1217530056.jpg" alt="wkologo 1217530056 .at Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank " title="wkologo" width="150" height="54" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" /><a href="http://nonsmokingarea.com/blog/" class="liexternal">Michi Kamleitner</a> hat mich auf ein weiteres <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/branchenbuch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Branchenbuch">Branchenbuch</a> aufmerksam gemacht, das ich in meiner Serie übersehen habe, obwohl ich schon längst drin vertreten bin: die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wirtschaftskammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirtschaftskammer">Wirtschaftskammer</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> betreibt auf ihrer eigenen Seite ein umfangreiches Firmenverzeichnis namens <a href="http://firmena-z.wko.at/" class="liexternal">Firmen A-Z</a> und bietet neben den Kontaktdaten auch zusätzliche Services für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> an, die im Netz tätig sind.<span id="more-2542"></span></p>
<p>Erreichbar ist das sehr schnell ladende und völlig werbefreie <a href="http://firmena-z.wko.at/" class="liexternal">Firmen A-Z</a> von der WKO-Homepage aus über den gleichnamigen Hauptmenüpunkt. Die Suche erlaubt die Eingabe von Firmennamen, Produkten bzw. Dienstleistungen, eine Einengung der Auswahl nach Branche, Bundesland und Ort. Da es sich wie um ein Gratis-Service der österreichischen Wirtschaftskammer handelt und die Seite als Teil des Gesamt-Online-Angebots über die Kammerumlage finanziert wird, sind die Betreiber nicht auf zusätzliche Revenue Streams angewiesen: und das äußerst sich eben in einem angenehm übersichtlichen, werbefreien Verzeichnis.</p>
<p>Soviel zur Useransicht — doch wie kommt man ins Verzeichnis rein? Dazu ist eine WKO-Mitgliedschaft erforderlich, die allerdings jeder österreichische Unternehmer ohnehin besitzt, da diese — in der Vergangenheit schon öfter heißt diskutierte “Zwangskammermitgliedschaft” — an den Gewerbeschein gebunden ist. WKO-Mitglieder erhalten eine Mitgliedsnummer und ein Log-In für die Seite, mir wurde das seinerzeit via Brief zugeschickt. Lässt man die übrigen Informationsangebote mal außen vor, so zahlt sich die Nutzung der Seite schon allein wegen des besagten Verzeichnisses aus: man kann nicht nur Kontaktdaten, sondern auch Produkte und Dienstleistungen anführen, ein Logo hochladen — und vor allem beliebig viele Homepage-Links eintragen. (Naja, ich weiß nicht, ob’s wirklich beliebig viele sind, drei gehen jedenfalls problemlos.)</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/wkoscreen-1217530114.jpg" alt="wkoscreen 1217530114 .at Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank " title="wkoscreen" width="500" height="394" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Aus diesen Daten wird die eigenen Profilpage gebastelt — die bekommt zwar eine relativ furchtbare ASP-URL mit vielen Argumenten verpasst, dafür verzichteten die Programmierer auf jegliches nofollow, und die WKO-Domain besitzt als öffentliche Institution sehr hohen Trust. Da auch ein Link zu den AGBs eingetragen werden kann, lässt sich nach Vervollständigung der Daten die eigenen <a href="http://firmena-z.wko.at/relaunch/FirmaInfo5.asp?ss=cc&#038;id=27545&#038;cs=411680776772428375771412258987" class="liexternal">Profilpage</a> auch gleich als Impressum für die firmeneigenen Homepage nutzen; selbst unerfahrene Webmaster sollten mit dem angebotenen Einbindungscode nicht überfordert sein und dennoch allen diesbezüglichen gesetzlichen Anforderungen genüge tun.</p>
<p>Spammer haben keine Chance, denn extra wegen des Eintrags wird sich wohl niemand einen Gewerbeschein zulegen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 .at Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank " class='wp-smiley' title=".at Branchenbücher Vergleich: WKO Datenbank " /> Wer jedoch ohnehin im Besitz eines solchen ist, der sollte sich unbedingt die 5 Minuten Zeit nehmen und seine Daten samt Homepagelink ins Firmen A-Z eintragen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>.at-Branchenbücher Vergleich: Falter creation</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 05:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Branchenverzeichnis des Falter richtet sich zwar ausschließlich an die Kreativindustrie, findet hier aber dennoch Berücksichtigung  - schließlich arbeiten viele datenschmutz-LeserInnen in diesem Bereich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr /><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/bbuch-1224146972.jpg" alt="bbuch 1224146972 .at Branchenbücher Vergleich: Falter creation" title="bbuch" width="102" height="66" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:3px;border:1px solid gray;" />Dieser Beitrag gehört zu der Serie <strong>österreichische Online-Branchenbücher im (SEO) Vergleich</strong>. Weitere Postings:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/oesterreichs-online-branchenbuecher-im-seo-vergleich/" class="liinternal">Herold.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-vergleich-branchenbuch-oeesterreichat/" class="liinternal">Branchenbuch-Öesterreich.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-vergleich-yellowmapat/" class="liinternal">Yellowmap.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-07/at-branchenbuecher-im-seo-vergleich-firmenabcat/" class="liinternal">FirmenABC.at</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/falter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Falter">Falter</a> Creation | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-08/at-branchenbuecher-vergleich-wko-datenbank/" class="liinternal">WKO Datenbank</a> | <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-08/at-branchenbuecher-seo-vergleich-der-rest-fazit/" class="liinternal">Fazit</a><br />
<hr />
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/falterlogo-1217059671.jpg" alt="falterlogo 1217059671 .at Branchenbücher Vergleich: Falter creation" title="falterlogo" width="150" height="86" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Bei der Professionalisten–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> des Falter handelt es sich nicht um sehr spezialisiertes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/branchenbuch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Branchenbuch">Branchenbuch</a>: ausschließlich Unternehmen aus den sogenannten <strong>Creative Industries</strong> finden hier Aufnahme. Innerhalb der Branche gilt das Falter-Verzeichnis längst als Geheimtipp, denn die Datenqualität ist immens hoch: einen beträchtlichen Teil der Einträge recherchieren die Betreiber selbst, jährliche Rückrufe sichern laufende Aktualität und vermeiden Karteileichen.<span id="more-2502"></span></p>
<p>Dies wissen Werbeagenturen, die etwa Vergleichsangebote verschiedener Druckereien einholen wollen, schon seit Jahren zu schätzen, sodass die <a href="http://www.falter.at/web/cp/index.php" class="liexternal">Creation-Datenbank</a> zu einer Art Geheimtipp geworden ist. Sofern die eigenen Firma das weite Feld der Kreativindustrie beackert, kann auch selbst um Aufnahme ins Verzeichnis <a href="http://www.falter.at/web/cp/index.php?action=eintrag&#038;art=neu" class="liexternal">ansuchen</a>. Die Daten gehen dabei nicht sofort live, sondern werden wie bei der Konkurrenz händisch überprüft.</p>
<p>Als spezialisiertes Branchenbuch fällt die Seite eigentlich aus dem Rahmen dieses Vergleichs, und das ist ja das Schöne am Bloggen: man macht die Regeln selbst und bricht sie auch nach Belieben <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 .at Branchenbücher Vergleich: Falter creation" class='wp-smiley' title=".at Branchenbücher Vergleich: Falter creation" /> Aber im Ernst: der Grund, warum ich Falter creation dennoch mit reingenommen habt, liegt in der Demographie meiner LeserInnenschaft begründet — ein beträchtlicher Teil meines Stammpublikums arbeitet in der Kreativwirtschaft.</p>
<h2 id="toc-einmal-drin-immer-aktuell">Einmal drin, immer aktuell</h2>
<p>Wurde das eigene Profil erstmal angelegt, so kann man zukünftig seine Daten auch selbst warten, auch hier wird jede Änderung redaktionell überprüft. Soviel Aufwand und wenig Fremdwerbung auf der Seite — betreibt der Falter seine Datenbank aus reinem Altruismus? Mitnichten, jährlich erscheint das Adressverzeichnis als Taschenbuch in Printform, wesentlich praktischer ist allerdings die USB-Stick Ausgabe: der Flash-Speicher enthält nämlich nicht nur die Daten, sondern ermöglicht erweiterte Sortier-Funktionen und den Adress-Export beispielsweise für Serienbriefe. Der Stick kostet 72,- Euro bzw. im Kombiangebot zusammen mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> EUR 99,-.</p>
<p>Natürlich kann man auf der Falter-Homepage normale Bannerwerbung buchen, Informationen über Premium-Einträge in der Datenbank habe ich zumindest online keine gefunden — und ein schneller Blick durch den Kategoriebaum zeigt: alle Einträge sind alphabetisch sortiert, besondere Hervorhebungen in der Trefferliste erfolgen nicht. Grafisch und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">usability</a>–technisch setzt der Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlag">Verlag</a> auf sein bewährtes Framework, das auch bei den restlichen hauseigenen Datenbank-Angeboten zum Einsatz kommt: schlanke, schnell ladende und sauber programmierte Textseiten und ein sehr einfaches, aber extrem gut funktionierendes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a> ersetzen fehleranfälligen Ajax-Pomp.</p>
<div align="center"><div id="attachment_2504" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/falterscreen-1217059731.jpg" alt="falterscreen 1217059731 .at Branchenbücher Vergleich: Falter creation" title="falterscreen" width="500" height="373" style="border:1px solid gray;" /><p class="wp-caption-text">Screenshot der Kategorie Webmarketing</p></div></div>
<h2 id="toc-ein-backlink-fr-kreative">Ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> für Kreative</h2>
<p>Die beste Nachricht zum Schluss: hier gibt’s einen SEO-technische einwandfreien, sauberen Backlink zurück: ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nofollow/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nofollow">nofollow</a>, ohne iframes und irgendwelche Redirections: simple and plain, einfach nur so, wie das Internet mal gedacht war. Die Branchennamen und die Detailangaben schaffen ein themenfreundliches Umfeld, die Profilseiten sind sozusagen für menschliche Besucher und Suchmaschinen gleichermaßen optimiert.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer in Österreich im Bereich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a>, Kreativindustrie, Mode, Design etc. seine Brötchen verdient, kann auf einen Eintrag in Falter creation eigentlich nicht verzichten: die Chancen für Auftragsgenerierung sind vergleichsweise sehr hoch, und einen Backlink erhält man als Bonus noch zusätzlich. SEO-Herz, was willst du mehr?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW28 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 18:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es blitzt und donnert, während ich diese Wochenrückblick schreibe - dennoch streitet Google jeglichen Zusammenhang mit neu veröffentlichten (Wetter)daten ab.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/archie.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2357]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/archie-150x150.jpg" alt="archie 150x150 Blogistan Panoptikum KW28 2008" title="archie" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Im Social Web ist der <a href="http://www.wortgefecht.net/marketing/social-media-koenig-kunde/" class="liexternal">Kunde König</a>, soviel steht fest. Ob das auch die 10 coolsten Schweizer Blogs wissen, die kürzlich von <a href="http://anthrazit.org/online/index.php?apsid=72ca0335&#038;apid=1045551286&#038;apparentid=1583007444" class="liexternal">Anthrazit</a> gekürt wurden? [via <a href="http://bloggingtom.ch/archives/2008/07/14/die-zehn-coolsten-blogs-der-schweiz/" class="liexternal">Blogging Tom</a>] <a href="http://www.yoda.ch" class="liexternal">Roman</a> ist übrigens nicht mit dabei — er stieg vor einiger Zeit von WP auf ein Wiki um — größer Nachteil: es gibt keinen RSS-Feed! So, und damit wäre der Einstieg in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> ganz ohne Erwähnung des neuen iPhones über die Bühne gegangen — fast. Die neue Twitterific-Version soll nämlich ziemlich rocken — und in den letzten Tagen machte der Wal weniger Troubles als Werbeagenturen in Neuwahlzeiten.</p>
<h2 id="toc-immer-wieder-neue-e-mail-scams">Immer wieder neue E-Mail Scams</h2>
<blockquote><p>Guten Tag,<br />
leider konnten wir  ihren Paket gesendet am 01. Juli nicht zustellen, da die Adresse des Empfangers nicht existiert. Drucken Sie bitte den Lieferschein im Anhang dieser Mail aus, und holen Sie ihr Paket bei uns ab.  Mit freundlichen Grussen,<br />
Ihre UPS</p></blockquote>
<p>Nur blöd, dass die angehängte ZIP-Datei Malware enthält… immerhin gibt sich der Absender mit der E-Mailadresse <strong><a href="mailto:whuepl@boutevillain.com" class="limailto">whuepl@boutevillain.com</a> klar und deutlich zu erkennen…</strong></p>
<h2 id="toc-seo-wochenrundblick">SEO-Wochenrundblick</h2>
<p>Adbutler bietet eine neues <a href="http://blogs-optimieren.de/2008/07/18/adbutler-mit-eigener-blogvermarktung/" class="liexternal">Werbeformat</a>: via Javascript werden sm-unlesbare Fake-Artikel generiert, die Abrechnung erfolgt nach Leads respektive Clicks. Darauf hat die Welt gewartet! Ferrari wird mit den Bestellungen der vielen deutschen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> gar nicht nachkommen… Bei <a href="http://www.sistrix.de/news/776-yigg-relaunch.html" class="liexternal">Sistrix</a> läuft indessen die Diskussion übers neue Yigg munter weiter — ich kann egghats <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> nur zustimmen: Social News kommen in .de nicht so richtig in die Gänge.</p>
<p>Über eine nachhaltigere Änderung in Google Policy berichtet der <a href="http://bloggonaut.afrobs-lifestyle.de/google-experimentiert-mit-editierbaren-suchergebnissen" class="liexternal">Bloggonaut</a>: zukünftig sollen User ihre personalisierten Suchergebnisse verändern und editieren dürfen:</p>
<blockquote><p>This feature allows you [to] influence your search experience by adding, moving, and removing search results.  When you search for the same keywords again while you are logged in to your Google account, you’ll continue to see those changes.</p></blockquote>
<p>Nicht weiter spannend, solange die Änderungen nur das eigene Konto betreffen: aber zur Datenzusammenführung ist es nur ein winziger Schritt, und längere Sicht könnte sich Google so seine händischen SERPs-Putzkolonnen sparen. <a href="http://www.rosinski.net/news/auswertung-der-suchmaschinen-reichweiten-zeigt-zwei-klare-gewinner-meinestadtde-und-mister-wongde/" class="liexternal">Rosinski</a> schreibt über die aktuelle SUMAXX–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswertung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswertung">Auswertung</a>: dass Mister Wong bei den deutschsprachigen Social Bookmarking Portalen ganz vorne liegt, überrascht erstens nicht und beweist zweitens einmal mehr den alten Spruch: “SEOs sind die aktivsten User.”</p>
<p>Die großartigsten Lacher der Woche hat mir <a href="http://www.whiteside-seo.de/seo-klatsch/500-millionen-email-adressen-gefaellig/" class="liexternal">Whiteside</a> verschafft, vielen Dank dafür: ich hab vorher noch nie in der “Webseiten und –projekte” Kategorie von eBay gestöbert; das da so auf Käufer wartet, geht wirklich auf keine Moorhuhnhaut: köstlich, aber sehr zeitfressend, wenn man sich erstmal in den Patenschriften– und Adressdatenbankhandel eingelesen hat. Zitat aus einer Produktbeschreibung:</p>
<blockquote><p>Ersteigern Sie ein sehr neues und zukunftsorientiertes Webprojekt im typischen Web2.0-Outfit und vielen Ajax-Elementen. […] Mit xy.de werden Sie Einnahmen generieren, in dem Sie Werbeplätze verkaufen und/oder Einnahmen z.B. Google Adsense oder eBay RelevanceAds erwirtschaften. Alles themenorientierte Werbung! Das Projekt ist noch nicht allzu lange online, hat aber bereits jetzt einen Pagerank und es steckt noch sehr viel mehr Potential hier drin. […] Das Projekt wurde bereits bei den gängigen Suchmaschinen von Hand angemeldet. Auch ein Eintrag in diverse Social Bookmarking Services wie z.B. minota.de und Mister Wong ist bereits getan. Aber je mehr desto besser.</p></blockquote>
<p>Mit 100 Eulen ist man dabei, und das beste: “Verpackung Verstand entfallen”! Sehr sehr geil finde ich auch folgendes Businessmodell: man kauft einen Online-Shop samt 19 eBooks mit Wiederverkaufsrecht — in den eBooks geht’s darum, wie man eBooks schreibt und Online-Shops samt eBooks mit Wiederverkaufsrechten verkauft, in denen eBooks verkauft werden, die erklären… sozusagen ein perpetuum immobile.</p>
<h2 id="toc-kaltes-klares-wasser">Kaltes, klares Wasser?</h2>
<p>Das folgende Video kommt von Unruly und ich poste es nicht aus monetären Motiven (die Kampagne richtet sich nur an Großbritannier, und mit denen kann ich hier auf ds leider wirklich nicht aufwarten, aber der Clip ist einfach saucool: zur Promotion der neuen Reality-Serie “The Ax Men” über nordwestamerikanische Holzfäller vergleicht der Spot Fax Men (also Büroarbeiter) mit den Axtmännern: sehr gut gemacht!</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://video.unrulymedia.com/wildfire_3246747.js?vn=sCFeR-1215620535462"></script></div>
<p>Ich wünsche allen LeserInnen sauberes Wasser (von dem in Wien momentan ausreichend vom Himmel fällt) und einen schönen Restsonntag. Und natürlich Special Thanx an Phreak 2.0 und Archie fürs Titelbild!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>welt&#124;weit&#124;wort: Der Schmutzzulage Bedeutung geben</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/weltweitwort-der-schmutzzulage-bedeutung-geben/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/weltweitwort-der-schmutzzulage-bedeutung-geben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 02:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer immer schon mal einen Begriff kaufen wollte (und auf seine Homepage verlinken), hat auf weltweitwort ausreichend Gelegenheit dazu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/weltweitwortlogo.jpg" alt="weltweitwortlogo welt|weit|wort: Der Schmutzzulage Bedeutung geben" title="weltweitwortlogo" width="150" height="45" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Früher glauben manche Männer, sie müssten unter anderem einen Baum pflanzen und ein Haus bauen. Aber Baugründe steigen immer weiter, und das mit den Bäumen ist in der Stadt auch ein schwierige Sache — also verleiht man in der Informationsgesellschaft wahlweise einfach einem Wort neue Bedeutung, und das ist mir letzthin gelungen: bei <a href="http://weltweitwort.de/definition/Schmutzzulage.html" class="liexternal">welt|weit|wort</a> wird ds gelistet als jene Homepage, die dem Begriff neue Bedeutung verliehen hat.</p>
<p>Ein Wort, ein Website — und laut Beschreibungstext soll dabei der Kuriositäten-Kabinetts-Faktor nicht zu kurz kommen:</p>
<blockquote><p>Mit welt|weit|wort entdeckst Du außergewöhnliche Websites: einmalig informativ, überraschend interessant, erstaunlich witzig oder auch völlig absurd. Oder Du gibst selbst Begriffen neu Bedeutung: Suche ein Wort und verlinke es zu Deiner außergewöhnlichen Website – Deine Website definiert dann den Begriff. Damit ist welt|weit|wort eine neue und ungewöhnliche Art, im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Begriffe zu definieren.</p></blockquote>
<p>Freilich steckt auch eine ökonomische Motivation dahinter. Und die Monetarisierungs-Idee des neuen “Schlagwortkatalogs”, der am 1. Juni gelauncht wurde, finde ich ausgesprochen originell. Es handelt sich sozusagen um eine remixte Neuauflage des Million Dollar <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">Wiki</a>:</p>
<blockquote><p>Brich mit gängigen Definitionen und zeige anderen, was Du von einem Begriff hältst! Für den Preis von 1 Euro je Buchstabe kannst Du ein Wort kaufen und ihm eine Website zuweisen. Jedem Wort kann nur einmal eine Website zugeordnet werden, also gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein schlafender Fuchs fängt kein Huhn. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Den letzten beißen die Hunde. Und, ach ja: Reden ist Silber, Schreiben ist Gold! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog5.gif' alt="frog5 welt|weit|wort: Der Schmutzzulage Bedeutung geben" class='wp-smiley' title="welt|weit|wort: Der Schmutzzulage Bedeutung geben" /> </p></blockquote>
<p>Soviel dazu — etwas schade finde ich, dass man keine eigenen Wörter vorschlagen kann, sondern lediglich bestehende Begriffe aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> auswählt, diese umfasst aber bereits einen recht beachtlichen “Stock” an Keywords. Denn natürlich geht’s in erster Linie um Keywords. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob eine Einzelseite ohne Beschreibungstexte, nur mit Begriff und Link, für einen SERP-Bonus ausreicht; allerdings finde ich die Idee originell und hab gleich mal 25 Euro in ein paar Begriffe investiert, darunter <a href="http://weltweitwort.de/definition/Werbung.html" class="liexternal">Werbung</a>, <a href="http://weltweitwort.de/definition/Medienrummel.html" class="liexternal">Medienrummel</a> und <a href="http://weltweitwort.de/definition/Medienplanung.html" class="liexternal">Medienplanung</a> — nützt es nix, so schadet’s auch nicht.</p>
<p>Sehr gut gelungen sind Bedienung und Bezahlvorgang: ganz ohne Registrierung wählt man lediglich den gewünschten Begriff, gibt die zu verlinkende Adresse ein und zahlt bequem und in Echtzeit via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paypal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PayPal">Paypal</a>:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/weltweitwortscreen.jpg" alt="weltweitwortscreen welt|weit|wort: Der Schmutzzulage Bedeutung geben" title="weltweitwortscreen" width="500" height="700" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Auch die Regeln und Bedingungen wären ziemlich okay — die Seiten bleiben bis mindestens 31.12.2011 aktiv, danach behalten sich die Betreiber eine Abschaffung oder eine weitere Bezahlrunde vor — fairer Deal. Was mich allerdings stört, ist Punkt 6 der <a href="http://weltweitwort.de/regeln-bedingungen.html" class="liexternal">Nutzungsbedingungen</a>:</p>
<blockquote><p>Wir behalten uns vor, diese Regeln und Bedingungen jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern.</p></blockquote>
<p>Wozu dann überhaupt Nutzungsbedingungen? Zweifellos hat diese “Generalklausel” im Streitfall einen gewissen proaktiven Argumentationswert, Vertrauen weckt sie allerdings nicht gerade.</p>
<h2 id="toc-nochmal-die-schmutzzulage">Nochmal die Schmutzzulage</h2>
<p>Wie ich allerdings zum Betriff <strong>Schmutzzulage</strong> komme, bleibt ein Rätsel: falls es sich um eine Promotion-Aktion des Anbieters handelt, dann ist diese gelungen: immerhin lesen Sie grade meinen Review über welt|weit|wort. Der Terminus Technicus existiert übrigens da draußen in der realen Welt wirklich, wie mir ein Blick ins <a href="http://forum.lindeonline.at/viewtopic.php?f=11&#038;t=357" class="liexternal">Lindeonline-Forum</a> verriet:</p>
<blockquote><p>Der KV-Arbeiter im Eisen– und Metall verarbeitenden Gewerbe sieht eine stundenweise Schmutzzulage für Arbeiten vor, die im Vergleich zu den allgemein üblichen Arbeitsbedingungen eine außerordentliche Verschmutzung von Körper und Bekleidung des Arbeitnehmers zwangsläufig bewirken. Bei der Prüfung, ob diese Voraussetzung vorliegt, ist letztlich ein gewisser Beurteilungsspielraum gegeben. Schlosser haben sicher nicht schlechthin Anspruch auf Schmutzzulage, sondern es hängt von der konkreten Tätigkeit ab (vgl. zB bei Tankwart: nur Tätigkeiten wie Ölwechsel oder Anbringung von Unterbodenschutz werden als außerordentlich und zwangsläufig verschmutzend angesehen, siehe Lohnsteuerrichtlinien Rz 1134).</p></blockquote>
<p>Hmmm… schon blöd, dass dieses Blog mein eigenes Projekt ist und ich nicht beim datenschmutz-Imperium angestellt bin: denn dann könnte ich zweifellos Schmutzzulage verrechnen:mrgreen:</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/surfino-die-homepage-aus-dem-baukasten/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 09:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer schnell und einfach zu einer eigenen Homepage kommen will, sollte einen näheren Blick auf den Baukasten von Surfino werfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/77283s.js"></script></div>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/surfinologo.jpg" alt="surfinologo Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten" title="surfinologo" width="150" height="40" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Auf die eigene Webpräsenz verzichten selbst kleine Firmen schon lange nicht mehr — und auch immer mehr Vereine, Clubs und sonstige Interessensgemeinschaften möchten ihr eigenes Grundstück im Web. Am Hosting scheitert es in der Regel nicht, sogar Gratis-Angebote für den eigenen Webspace sind en masse vorhanden. Wer allerdings von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> verschont bleiben will, über keinerlei Programmierkenntnisse verfügt und dennoch günstig eine grafisch angepasste eigene Seite möchte, für den könnte der <a href="http://homepage.surfino.com/" rel="nofollow" class="liexternal">Surfino Homepagebaukasten</a> das richtige Produkt sein.<br />
<span id="more-2210"></span><br />
Das Angebot richtet sich ganz klar an Einsteiger: EUR 19,90 pro Monat für das hier getestete Package <a href="http://homepage.surfino.com/exklusiv-homepage.html" rel=<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nofollow/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nofollow">nofollow</a>” class=“liexternal”&gt;“Exklusiv”</a> sind zwar mehr als für einen mittleren Shared-Webspace anfällt, dafür bietet Surfino allerdings ein wesentlich breiteres Portfolio als bloßes Hosting: die eigene de-Domain, besagter Homepagekasten sowie persönliche Hilfe (und zwar nicht bloß technischer Support, sondern Unterstützung bei der Ersteinrichtung der eigenen Page) sind im Preis bereits enthalten.</p>
<p>Surfino bietet auch zwei günstigere Tarife an: ein mathematisch unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, das nur Chuck Norris ausrechnen könnte, bietet der kostenlose Tarif; dabei bleibt die Homepage aber auf 10 Seiten und zwei Download-Dateien beschränkt, außerdem wird Werbung eingeblendet. Die entfällt beim Tarif “Profi” für EUR 5,90, dafür gibt’s unbegrenzte Seitenanzahl, bis zu 60 Download-Dateien, einen eigenen Shop und zusätzliche Module — aber kein angepasstes Design wie beim Exklusiv-Tarif. Mit diesem simplen Tarif-Modell konnte der Provider nach eigener Aussage bereits über 30.000 Kunden gewinnen. Dabei handelt es sich um reines www-Hosting, E-Mail-Services werden nicht angeboten.</p>
<h2 id="toc-in-drei-schritten-zur-eigenen-page">In drei Schritten zur eigenen Page</h2>
<p>Bei Produkten, die sich gleich online testen lassen, eignet sich trigami natürlich besonders gut zur Bewerbung: alle von Surfino ausgewählten Blogger erhielten testweise das zu rezensierende Produkt “Homepage Baukasten”. Über Uptime, Zuverlässigkeit des Hostings etc. kann ich natürlich in der kurzen Zeit keine Aussagen treffen, über die Einrichtung der Seite sehr wohl.</p>
<p>Nach dem ersten Einloggen in den Adminbereich folgen drei kurze Schritte zur Grundkonfiguration: nach der Auswahl eines Pagetitels folgt die Entscheidung für eine von mehreren Designvorlagen — hier wäre eine Live-Vorschau nicht schlecht; gelistet sind sämtliche Templates auf der Homepage im Bereich <a href="http://homepage.surfino.com/homepage-designvorlagen.html" rel="nofollow" class="liexternal">Designvorschau</a>. Abschließend werden neben der Startseite allfällige weitere Pages angelegt, benamst und in weiterer Folge mit Inhalten befüllt. Beim Top-Tarif von Surfino allerdings dient die Template-Auswahl nur der groben Orientierung: eigenes CI-Material (Logo, Fotos, Farbschema) werden via E-Mail an die Kundenbetreuung geschickt und anschließend von Surfino eingefügt.</p>
<p>Wirkt der Homepagebaukasten auf den ersten Blick noch recht simpel, so offenbaren sich die Stärken erst beim Blick in den vollständigen Verwaltungsbereich: Einzelseiten lassen sich beliebig hierarchisch verschachteln, verschiedene Module wie eine Fotogallerie, eine Kommentarfunktion, Laufschriften, Tags, ein Gästebuch, ein Kontaktformular etc. lassen sich via Mausklick konfigurieren und auf einzelnen Seiten einbinden. Das Editieren der Seiten selbst erfolgt in einem grafischen Editor mit Live-Voransicht. Bilder und andere Mediendateien werden nicht direkt über den Editor, sondern über die Dateiverwaltung hochgeladen und anschließend referenziert.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/surfino.jpg" alt="surfino Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten" title="surfino" width="500" height="457" style="border:1px solid gray;" />&lt; <small>Screenshot des Homepage-Baukastens</div>
<p>Die Domain-Bestellung wird ebenfalls aus der Backend-Oberfläche heraus erledigt: entweder man bestellt eine “frische” TLD oder wechsel (via KK-Antrag) mit einer bestehenden Domain zu Surfino. Ein Hilfe-Video ist zwar verfügbar, allerdings ist das CMS dermaßen selbsterklärend, dass so ziemlich jeder, der mit Office-Software zu Recht kommt, keine Usability-Problemchen haben dürfte. Im Detail fallen zahlreiche pfiffige Lösungen auf: benutzt man im Editor die copy-paste Funktion, so poppt ein Fenster auf, das höflich nachfragt, ob Zeilenumbrüche übernommen werden sollen. Großes Plus — das vermeidet elegant eine häufige Fehlerquelle. Außerdem lädt das CMS ausgesprochen schnell.</p>
<h2 id="toc-fazit">Fazit</h2>
<p>Wer selbst gerne im HTML-Code herumfuhrwerkt und seine Freude daran hat, widerborstige PHP-Scripts zum Laufen zu bringen, sich mit Datenbank-Kodierungen herumzuschlagen und generell gerne bastelt, kann problemlos zu einem herkömmlichen Shared Space und Open Source Lösungen greifen. Für alle, die bloß mit möglichst wenig Aufwand zu einer flexiblen, frei editierbaren und interaktiven Homepage kommen wollen, bietet <a href="http://homepage.surfino.com/" rel="nofollow" class="liexternal">Surfino</a> meiner Meinung nach ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis: das eingesetzte CMS, hier Homepage-Baukasten genannt, überzeugt durch gelungene Usability und ausreichende Flexibilität. Die Mindestbindung beträgt zwölf Monate — dafür bekommt man ein angepasstes Design, das wohl kaum günstiger zu haben ist.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Open-Air Festivalportal: I love Dirt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 05:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer es gerne dreckig mag und das noch dazu auf Outdoor-Festivals, sollte dieser neuen Infoseite für Musikliebhaber einen Besuch abstatten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ilovedirt.jpg" alt="ilovedirt Open Air Festivalportal: I love Dirt" title="ilovedirt" width="150" height="99" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Wer’s schmutzig mag, ist hier an der richtigen Adresse: <a href="http://www.i-love-dirt.com/" class="liexternal">I love dirt</a> bietet allen Festivalfans den Komplettüberblick zum Sommer 2008. Draußen, dreckig und lautet, so das Motto der Schmutzliebhaber. Wer seiner Seite einen so schönen Namen verpasst, kommt um eine Vorstellung auf datenschmutz selbstverständlich nicht umhin. Grundlegende Survival-Infos finden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a>–Newbies in der <a href="http://www.i-love-dirt.com/festival-faq.html" class="liexternal">FAQ</a>, die Kern-Mission der Seite ist relativ schnell erklärt:</p>
<blockquote><p>Wir sind ein neues <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a>–Informationsportal für alle Liebhaber sommerlicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-air/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Air">Open Air</a>–Konzerte, die es am liebsten richtig dreckig mögen. Die Dirtlovers sind deine erste Anlaufstelle für die Vor– und Nachbearbeitung deines Festivalbesuchs. Tausche dich mit anderen Dirtlovers aus, bewerte Festivals und zeige uns deine Videos und Fotos! </p></blockquote>
<p>Sehr gelungen finde ich die Profilpages der einzelnen Festivals: Facts and Figures, Line-Up und weiterführende Informationen zu Camping, Parken sowie der Timetable und meist auch der offizielle Flyer bieten alle essentiellen Facts im Überblick. Ein Bewertungssystem sowie ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">wiki</a>–artiger Teil, den jeder Besucher ohne Registrierung selbst bearbeiten darf und ein Musik-Player mit Tracks der jeweiligen Headliner runden das Multimedia-Angebot ab.</p>
<p>Schmutzige Finger kriegt man vom Rumsurfen allerdings nicht — und den strengen Geruch eines seit drei Tagen ungeduschten Festivalbesuchers fängt die Seite glücklicherweise auch nicht ein, dafür ist das Portfolio bereits kurz nach dem Launchs schon recht beeindruckend: knapp 100 Festivals umfasst die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> derzeit. Die Auswahl erfolgt wahlweise nach Monat, Land oder Genre.</p>
<p>Lustige Idee, guter Name — und definitiv eine Marktlücke im deutschsprachigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. Was mir weniger gefällt, ist die Tatsache, dass man im editierbaren Bereich keine Links anlegen kann (ich wollte auf meine Springeight Berichte verweisen); außerdem frag ich mich, ob ohne Registrierung bei zunehmender Userzahl die Übersicht gewahrt bleibt: hier wäre möglicherweise eine Threaded Forenansicht geeigneter. Obwohl: die Seite will ja dreckig sein… insofern: zwei Daumen hoch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW23 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 16:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach gröberem UTF-Stress mit der Datenbank geht's ab morgen hier wieder normal weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/kitt2-150x143.jpg" alt="kitt2 150x143 Blogistan Panoptikum KW23 2008" title="kitt" width="150" height="143" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Jana hat Michael Gursteins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über <a href="http://digiom.wordpress.com/2008/06/03/community-informatics-was-ist-das/" class="liexternal">Community Informatics</a> zusammengefasst, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/max/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Max">Max</a> hat einen spannenden Beitrag über alternative <a href="http://wissenbelastet.com/2008/06/04/neue-vertriebswege-fuer-print-magazine/" class="liexternal">Printmedien-Distribution</a> verfasst und die EM hat unbarmherzig begonnen. Mir ist es am Wochenende quasi vollständig gelungen, mich jeglicher Fußball-“Emotion” zu entziehen: kein Wunder, ich habe Stunden vor UltraEdit verbracht, bis ein vier Tage alter DB-Dump endlich wieder vollständig auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/utf-8/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with UTF-8">UTF-8</a> umgebaut war. Die Teufelin steckt bekanntlich immer in den Details — soviele Search-and-Replace Operationen hab ich noch nie innerhalb von 48 Stunden durchgeführt… Falls jemand weiterhin Troubles mit der Darstellung der Sonderzeichen haben sollte, bitte ich um einen Hinweis.</p>
<h2 id="toc-wir-haben-kitt-gesehen">Wir haben Kitt gesehen!</h2>
<p>Ha, von wegen Knight Rider 3, 4 oder 5.000: der originale Kitt lebt mittlerweile in Wien, wir haben ihn am vergangenen Wochenende im 22. Bezirk an der Tankstelle gesehen; natürlich tankt Kitt nicht, ich glaube, er wollte sich nur ein wenig mit anderen Autos unterhalten. Leider ging alles so schnell, dass es nur für eine jeweils abgeschnittene Vorder– und Rückansicht gereicht hat. Möglicherweise kann Kitt so aber auch besser um die Ecke fahren.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/kitt2.jpg" alt="kitt2 Blogistan Panoptikum KW23 2008" title="kitt" width="500" height="143" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-mehr-geile-visitenkarten">Mehr geile Visitenkarten</h2>
<p>Wenn Typographie, Oberflächendesign und Print-Materialkunde auf engstem Raum zusammentreffen, dann entsteht im besten Fall eine Visitenkarte, die bleibenden Eindruck hinterlässt. Creativebits hat einige der schönsten Exemplare <a href="http://creativebits.org/cool_business_card_designs" class="liexternal">ausgestellt</a> — wenn man diese Exemplare sieht, dann hält sich plötzlich die Freude mit den günstigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/meine-vistaprint-visitenkarten-sind-eingetroffen/" class="liinternal">Vistaprint-Cards</a> in relativ engen Grenzen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW23 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW23 2008" /> </p>
<h2 id="toc-internet-faq-aus-der-zukunft"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–FAQ aus der Zukunft</h2>
<p>Wenn unser Planet durch Überhitzung (der Treibstoffpreise?) und/oder andere umwelttechnische Katastrophen längst vernichtet sein wird und kein Menschlein mehr auf der Erde verbleibt — also in circa. 75 Jahren — wird <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/openid/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OpenID">OpenID</a> kein Thema mehr sein. Auf <a href="http://blogoscoped.com/archive/2008-05-20-n15.html" class="liexternal">Blogoscoped</a> gibt’s eine köstliche Internet-FAQ aus der Zukunft — hier ein kleiner Auszug:</p>
<blockquote><p><em>What was the internet?</em><br />
The internet and the world web was a computing system to transfer human information. Scientists have based its beginning to the years 1920 to 1940.</p>
<p><em>What was electromail?</em><br />
Electromail was another transport protocol to transfer human information, but it was quickly discontinued as it caused misunderstandings due to lack of correctly representing emotions.</p>
<p><em>What were world web sites?</em><br />
A so-called world web site consisted of an address of its owner to locate their physical <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a> location, as well as other miscellaneous transmitting of human information that was considered important at the time. The protocol used to decode the information was called hypertext, and as its standards changed quickly over the years, it is impossible to decode most of the information contained within.</p></blockquote>
<h2 id="toc-sads-freindli-no-a-moi-sakra">Sad’s freindli, no a moi, Sakra!</h2>
<p>“Bayan, des samma mir,” singen Rammstein auf ihrem neuesten Album, wie dieses <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> unwiderlegbar beweist:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-06/blogistan-panoptikum-kw23-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In diesem Sinne wünsch ich eine unvorstellbar angenehme Woche ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a>–Katastrophen und sonstige Unbillen… ab Montag geht’s hier auf datenschmutz wieder normal weiter. Sorry, falls der eine oder andere Kommentar aus den letzten drei Tagen verloren ging — da steckt keinesfalls System dahinter!  :twisted:</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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