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dUTS Kalkulator: Vergleichen Sie Ihre Twitter-Performance mit den Top 10

Twitter war, ist und bleibt in Österreich im Vergleich zu Facebook ein Nischenmedium – wenngleich eines, das von überdurchschnittlich vielen Journalisten, PR-Profis und Kommunkations-Experten gern und häufig frequentiert wird. Gerade mal 120.000 Österreicher haben sich bei der populärsten Microblogging-Plattform registriert. Diese Zahl nimmt sich gegenüber 3,4 Millionen Facebook-Accounts recht bescheiden aus, dennoch ist Twitter ständig medial präsent, denn Journalisten und Social Media Berater sprechen nun mal vorzugsweise über sich selbst.

Viele haben versucht, den Impact von Twitter zu messen, alle sind gescheitert. datenschmutz experimentiert und fährt unzählige Testreihen, bevor definitive Aussagen getroffen werden. Dieses Prinzip hat sich seit 2002 bewährt. Nach jahrelangen, intensivsten Bemühungen, nach unzähligen ethisch zumindest fragwürdigen Testreihen in den datenschmutz Labors ist es diesem Blog daher nicht zum ersten Mal gelungen, komplizierte Sachverhalte in eine einzige, elegante Kennziffer zu komprimieren.

Denn der Vorstand will wissen: Macht dieses Twittern überhaupt Sinn?

Wer noch nie dem Charme wild-romantischer Verlaufskurven erlag, der werfe den ersten Troll. datenschmutz ignoriert Ideologie-zentrierte Rhethoriken greift zu fundierter Simplifizierung. Wer die Formel beweisen möchte, muss ab jetzt mitdenken, denn es folgt jetzt Twitter Mengenlehre für Fortgeschrittene. Axiomfrage: Wussten Sie, dass es nur zwei relevante Kennzahlen im Microblogging-Kosmos gibt?

Der Twitter Score - dUTS

Die Zukunft: dUTS Kalkulatoren aus dem 3D-Drucker?

  1. Zum einen das Verhältnis von “Folge ich” zu “Followern”, das deutlich unter eins liegen sollte – wir nennen diese Variable R wie Relevanz. Und zwar aus einem ganz simplen Grund: Tweeps, die mehr Leuten folgen als vice versa, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verzweifelte Social Media Manager, die auf Re-Follows hoffen und Twitters Anti-Spam Policy verfluchen. Wir geben uns keinerlei Illusionen hin: Twitter ist ein “Some-to-many-more” Medium.
  2. Zweitens spielt auch das Verhältnis von Tweets zu Followern eine bedeutende Rolle – diese Variable heißt in unserer Formel E wie Effienz. Sie kennen ja den Spruch vom blinden Huhn und seinem Korn… wer nach 400.000 Tweets “schon” 400 Follower hat, ist nicht erfolgreich, sondern bloß unangenehm geschwätzig.

Daraus ergibt sich in unserem linearen, vierdimensionalen Universum unweigerlich: multipliziert man R mit E und bildet anschließend den Kehrwert, so erhält man als Ergebnis den dUTS, kurz für “datenschmutz Ultimate Twitter Score”. Je höher die Zahl, desto größer Ihre Coolness und desto kleiner ihr Twitter CO2-Fußabdruck*.

Die Formel lautet also wie folgt:

1 / [(Folge ich / Follower) * (Tweets / Follower)] = dUTS.

Mathematiker erkennen sofort, welche Frage der dUTS beantwortet: Wieviele Tweets haben Sie benötigt, um möglichst viele Menschen für Ihre Inhalte zu interessieren? Ob Superstar oder Mikronischen-Prediger spielt dabei keine Rolle, denn der dUTS skaliert nicht. In Account mit 100 Tweets, der 1000 anderen folgt und selbst 10.000 Follower hat, erhält das gleiche Ergebnis wie ein Account mit 10 Tweets, 100 Follows und 1.000 Followern.

Messen Sie Ihre Twitter Performance

Social Media Berater bei der dUTS-Berechnung. (Stock Photo)

Benchmark: Wie schneiden zufällig ausgewählte österreichische Twitter-Accounts ab?

Ich hab einfach mal die Top 10 von SocialMediaRadar durch den dUTS Kalkulator laufen lassen – hier die auf komplexer, fehleranfälliger und vor allem veralteter Technologie basierende Reihung von SMR. In Kursivschrift ist der dUTS angegeben. Der misst, das zeigt bereits der erste Blick, primär “Fame” – also Popularität. Beim dUTS zählen nicht Technologie-Kenntnis und Twitter Kung Fu, sondern allein die Botschaft und wer sie hören will.

  1. Armin Wolf – @arminwolf – 845,030
  2. derStandard.at – @derStandardat – 4,017
  3. Ingrid Thurnher – @IngridThurnher – 982,264
  4. Floriank Klenk – @floianklenk – 117,763
  5. profil online – @profilonline – 135,009
  6. Hanno Settele – @HannoSettele – 967,170
  7. Karim El-Gawhary – @Gashary – 763,686
  8. Webstandard – @webstandard – 7,637
  9. David Alaba – @David_Alaba – 26.626.701,120
  10. Corinna Milborn – @corinnamilborn – 35,470

Sortiert man die Liste neu nach dem dUTS, ergibt sich ein deutlich anderes Bild mit einem völlig uneinholbaren, relativ tweetfaulen, aber sehr beliebten David Alaba an der Spitze, gefolgt von der seit Ottos ZIB-Auftritt nicht minder legendären Ingrid Thurnher:

  1. David Alaba – @David_Alaba – 26.626.701,120
  2. Ingrid Thurnher – @IngridThurnher – 982,264
  3. Hanno Settele – @HannoSettele – 967,170
  4. Armin Wolf – @arminwolf – 845,030
  5. Karim El-Gawhary – @Gashary – 763,686
  6. profil online – @profilonline – 135,009
  7. Floriank Klenk – @floianklenk – 117,763
  8. Corinna Milborn – @corinnamilborn – 35,470
  9. Webstandard – @webstandard – 7,637
  10. derStandard.at – @derStandardat – 4,017

Außerdem hab ich die Account-Daten von einigen alten Twitter-Bekannten und natürlich meine eigenen gecheckt – mit durchaus überraschendem Resultat:

  1. Ritchie (en) – @datadirt – 653,46
  2. Astrid – @kom_forschung – 70,0
  3. Ritchie (de) – @datenschmutz – 8,33
  4. Judith – @linzerschnitte – 0,92
  5. Martin – @leyrer – 0,028

Was ist Ihr dUTS [datenschmutz Ultimate Twitter Score]? Verwenden Sie den Kalkulator, posten Sie das Ergebnis, um ebenfalls in die dUTS Charts eingetragen zu werden!

* Für die Mathematiker: man hätte auch auf den Kehrwert verzichten und sagen können, “je kleiner die Zahl”. Aber ich eins durch das Ergebmos dividiert, damit man auf T-Shirts besser mit dem dUTS angeben kann.

Österreichs Topblogs: datenschmutz auf Platz 3

Im aktuellen Ranking Österreichs Top Blogs hab ich’s mit datenschmutz unter die Top 3 geschafft – ein großes Dankeschön daher an dieser Stelle an alle Leserinnen, Leser und Fans dieser Seite! Mein Blogging-Motor läuft weder mit Benzin noch elektrisch, sondern mit Motivation. Und die bekomme ich von Ihnen/euch.

Jürgen publiziert seine Blog-Hitparade seit Mai 2013 und aktualisiert sie regelmäßig, inzwischen umfasst die Liste bereits 542 österreichische Weblogs, Neuzugänge sind jederzeit gern gesehen. Am Ende der Liste befindet sich ein Eingabefeld für neue Blogs. Die Wertung basiert auf dem “Woorank” des gleichnamigen Analyse-Unternehmens, das Webseiten anhand einer Vielzahl von Faktoren beurteilt: Popularität, Präsenz in sozialen Medien und technische Kriterien fließen gewichtet in dem Gesamtscore als Zahl zwischen 0 und 100 ein.

datenschmutz erzielte 80,1 Punkte und liegt damit hinter Trends der Zukunft (Woorank: 85,5) und Fashion Blog (Woorankg: 81,9) auf Platz 3. Ich nutze Woorank beruflich schon lange, wenn ich mir einen ersten Überblick über das aktuelle Standing einer Webpage verschaffen möchte.

Bloghitparade: datenschmutz auf Platz 3
Die Top 20 – für Vollansicht bitte anklicken.

Den Woorank halte ich für recht aussagekräftig, da viele Dimensionen einbezogen werden und deshalb für Manipulationen und Tricks gänzlich unanfällig ist. Da nun mal nicht alle Blogger ihre Nutzerzahlen veröffentlichen bzw. ein Zählpixel einbauen wollen, stellt dieses Analysetool eine gute Alternative dar, um Webseiten zu vergleichen.

Aus gegebenem Anlass: Ein paar Worte zum Bloggen

Hannes Offenbacher hat kürzlich gefragt, ob das Label “Blogger” denn überhaupt noch Berechtigung hat, oder ob wir nicht alle einfach nur Kommunikatoren, Online Publisher oder sowas in der Art sind. Ich halte es da ganz mit Luca Hammer: Wir bloggen. Bloggedi blog blog.

Und das liegt nicht (nur) an Nostalgie oder daran, dass sich alte Säcke wie ich nicht mehr so leicht an diesen ganzen neumodischen Interweb-Kram gewöhnen :-) Nein, es gibt weit bessere Gründer, Blogger zu sein, zu werden und zu bleiben:

  • Bloggen war und ist für mich ein sehr spezifisches Format. Dazu gibt’s viele verschiedene Meinungen: der eine versteht unter “Blog” eine Art Tagebuch, der andere ein CMS, das alles mögliche abbilden kann… und all diese Meinungen und Einschätzungen sind richtig, denn jeder Blogger und Blogleser muss das Format für sich definieren. Für mich ist Bloggen eine sehr persönliche Form von Mikrojournalismus. Und ein äußerst meinungs-pluralistisches Medium. Anders als eine Redaktion geschehen Auswahl, Faktenüberprüfung und Filterung nicht innerhalb eines Mediums, sondern innerhalb der gesamten Blogosphäre. “Objektivität” wird nicht mal behauptet, aber sie kann aus der Kombination vieler verschiedener Sichtweisen zu einem Thema auf vielen verschiedenen Blogs im Kopf des Lesers entstehen. Die Blogosphäre lebt von Vernetzung und gegenseitiger Inspiration – in vielerlei Hinsicht.
  • Eigene Web-Properties sind am flexibelsten. Ein Blog ist technisch, pragmatisch und medienökonomisch die geeignetste Homebase, um Inhalte, die einem selbst am Herzen liegen, zu publizieren.
  • Im geschäftlichen Bereich sind Blogs eines der effizientesten und nachhaltigsten Werkzeuge sowie unverzichtbarer Bestandteil jeder Content-Marketing-Strategie.

In diesem Sinne freu ich mich auf viele zukünftige Neuzugänge in der deutschsprachigen Blogosphäre, viele spannende Blogbeiträge, inspirierende Diskussionen und wilde, ungezügelte Bloggerei bis weit über die Sperrstunde hinaus :-)

Ein Blog ist keine Facebook-Chronik- Interview mit Sascha Lobo

Auf der diesjährigen re:publica stellte der deutsche Social Media Experte und Blogger Sascha Lobo die Alpha-Version eines WordPress Plugins vor, das die eigenen Social Media Inhalte wieder zurück ins Blog holen soll. Reclaim.fm geht über das Konzept einer herkömmlichen Social Wall hinaus, weil die Inhalte in der eigenen Datenbank gespeichert werden sollen – denn die Facebook-Chronik ist nicht der Weisheit letzter Schluss in punkto Flexiblität und Online-Publishing.

Wie geht’s also weiter mit der Blogosphäre? Wie wird sich das Verhältnis zwischen Weblogs und der Social Sphere in Zukunft gestalten? Viel Spaß mit dem 2. Teil des datenschmutz-Videopodcasts mit Sascha Lobo.

Im ersten Teil des Podcasts geht’s um Netzneutralität, Online-Politik und Monopole:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 1

Die Politik muss schneller werden – Interview mit Sascha Lobo

Sascha Lobo ist Blogger, Buchautor, Journalist – zusammenfassen lassen sich seine viele Aktivitäten wohl am besten unter dem Begriff “Online-Popstar”. Am Internet Summit 2013 hielt der deutsche Netzaktivist mit dem unverwechselbaren roten Irokesen-Haarschnitt einen Vortrag über den Status Quo von Netzpolitik und Netzneutralität. Die österreichische Online-Branche feierte in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: 25 Jahre .at-Domains und 15 Jahre nic.at boten gleich zwei Anlässe für eine kritische Analyse des Status Quo, denn die drängenden Fragen auf der digitalen Agenda häufen sich.

Medienmonopole nie gekannten Ausmaßes formen die digitale Sphäre. Google definiert, was wir wie im Internet finden, die NSA hört fröhlich und unsaktiniert mit. Zugleich wird an vielen Fronten hitzig über Datenleitungen als Basisinfrastruktur diskutiert respektive gestritten, und etliche Provider würden das Prinzip der Netzneutralität lieber heute als morgen aufgeben. Was kann die Politik tun, was soll die Politik tun. Was ist der User, was darf er hoffen? Viel Vergnügen mit dem ersten Teil des Interviews.

Im zweiten Teil des Podcasts geht’s um Weblogs und Social Media:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 2

datenschmutz q+a: Cloudcomputing und die perfekte Blogpostinglänge

Stammlesern dieses Blogs wird die neue Box in der rechten Seitenspalte bereits aufgefallen sein: unter dem Titel datenschmutz q+a fordere ich Blogbesucher auf, mir Fragen aus dem Bereich Social Media, Online Marketing, Blogging und derlei digitale Themen zu stellen. In unregelmäßigen Abstände werde ich eine Auswahl der gesammelten Fragen (die übrigens auch ja nach persönlicher Neugier mit plus oder minus bewertet werden können) hier am Blog beantworten respektive dazu Stellung nehmen – denn zu den meisten Themen gibt’s ja sowieso keine Wahrheiten, sondern nur Meinungen! :frog4:

Dialog mit den Lesern ist nicht nur ein essentieller Bestandteil beim Bloggen, sondern jener, der am meisten Spaß macht. Die Kommentarfunktion deckt vieles ab, ich wollte aber schon länger eine kleine Fragenecke hier einrichten, um einen zusätzlichen Feedback-Kanal zur Verfügung zu stellen. FAQtastic Plugin, das leider nicht mehr weiterentwickelt wird, eignet sich dafür wesentlich besser als formspring, das immer mehr zur Spam-Schleuder verkommt. Im Lauf der Zeit soll hier eine Art FAQ-Section entstehen. Die erste Frage-Antwort-Runde folgt, und wenn Sie etwas wissen möchten: bitte zögern Sie nicht, Ihre Fragen zu stellen – wahlweise anonym oder mit E-Mail Adresse, um bei der Beantwortung verständigt zu werden. Weiterlesen

Video-Interview: Eric Qualman über Socialnomics

Eric Qualman ist Fortune 500 Speaker und hat mit Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business eine der populärsten Einführungen über Social Media geschrieben. Über seinen Videoclip “Social Media Revolution” haben bisher mehr als zwei Millionen User gestaunt (darunter 200 Teilnehmer meiner Workshops). Eric eröffnete die Meshed 2010 in Wien, nach seiner Keynote führte ich das folgende Interview:


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Wiener Runde Podcast: Spaghetti an die Wand kleben

Da hätte ich der hochverehrten Leserschaft vor lauter Barcamp-Stress doch fast die aktuelle Ausgabe der Wiener Runde vorenthalten… nun denn: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aus dem geplanten Barcamp-Special ist zwar nichts geworden, dafür haben wir uns am vergangenen Freitag ganz regulär unterhalten – über Spaghetti, die an der Wand kleben, Twitters neue Werbe-Strategie, den 7. Geburtstag von WordPress und vieles mehr. ‘njoy!

Links zum Podcast auf Wienerrunde.at   Download
mp3, 55Mbyte [rechte Maustaste und "speichern unter"]

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Blögger stellt mich vor

Die Blog-Plattform Blögger hat 2010 eine Vorstellungsrunde gestartet: Nicole, Hannes und Luca stellen österreichische Blog-Betreiber in ausführlichen Portraits vor – in weiterer Folge soll die virtuelle Medienlandschaft dann sogar in Form eines Blogjahrbuchs den Sprung aufs Papier schaffen. Im fünften Teil der Serie werde ich vorgestellt und freue mich über die Teilnahme an der illustren Runde. Weiterlesen

Alles Gute für 2010 und 1 maximal fröhlichen Jahreswexel!

2010 ist 2009 plus 1

Das alte Jahr ist wohl zerronnen
und jedes Tweet ist archiviert.
Das neue hat noch nicht begonnen,
doch Speicherplatz ist reserviert.

Apache Server schicken heute Pings,
die ungehört im Netz verhallen:
Überall diese Schweizer-Dings –
ich geb’s ja zu: ich mag das Knallen.

Facebook-Terror, Twitter-Schrecken
sind passé ab 1. Jänner.
24 Stunden keine E-Mails checken,
den ganzen Tag nicht ärgern über Spammer.

Stattdessen neue Torrent-Releases,
Online-Poker, youporn.com:
Denn, erinner dich, wie hieß es:
RAM ist flüchtig, ewig währt ROM.

Zumindest bis lähmende Langeweile
und Unterhaltungs-Überdruss
uns wieder an die Tasten zwingen:
Status Update, ich will, ich muss!

Das ist durchwegs kein Seitenhieb
auf pessimistische Manieren:
Wie Vilém Flusser einst so treffend schrieb
heißt in-for-mieren, wir gravieren
Kultur in das, was uns umgibt.

Oder um es anders zu formulieren: Rezipieren
hilft dabei, den Neujahrs-Kater zu kurieren.
Aber spätestens am 2. Jänner
werden wir wieder Lust verspüren
uns als Blogosphärenkenner
erneut im Netz zu inszenieren!

Prosit Neujahr!

Und vielen vielen Dank für Ihr anhaltendes Interesse an diesem Weblog, für Ihre Kommentare und Ihr Feedback. Ich wünsche uns allen ein tolles 2010. 2009 war für mich persönlich großartig, und ich bin sicher, 2010 wird großartig plus 1! :mrgreen: Weiterlesen

Umfrage: Welche Themen sollen auf datenschmutz verstärkt behandelt werden?

Marktforschung in eigener Sache – mich interessiert brennend, welche Themen Sie interessieren. Daher darf ich die geneigte Leserschaft bitten, ihre Stimme abzugeben (Sie können maximal drei verschiedene Antworten ankreuzen) – und falls das persönlich präferierte Thema nicht in der Liste steht, gibt’s natürlich die Kommentarfunktion!

[poll id="2"] Weiterlesen

Neu: datenschmutz-Updates via E-Mail

In den letzten Wochen bin ich immer wieder mal gefragt worden, ob man denn datenschmutz statt via RSS auch als E-Mail Newsletter abonnieren könne. So praktisch RSS Feeds sein mögen: ich selber bevorzuge in vielen Fällen auch die gute alte Elektropost. Ab sofort gibt’s also die Möglichkeit, den datenschmutz-Newsletter zu abonnieren. Jeden Montag wird ein Digest der Beiträge der letzten Woche verschickt, zusätzlich gibt’s Gewinnspiel-Hinweise und den einen oder anderen Social Marketing Tipp.

datenschmutz Updates via E-Mail

Wer von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch machen möchten, trägt Name und E-Mail Adresse einfach ganz oben in der rechten Seitenspalte ein und klickt auf den Button “abonnieren” – anschließend trifft eine Bestätigungs-Mail ein. Sobald Sie den darin enthaltenen Link (zur Verifizierung der E-Mail Adresse) angeklickt haben, bekommen Sie den Newsletter zugeschcikt. Zum Mitreden (=Kommentare schreiben) müssen Sie sich allerdings nach wie vor auf die Seite begeben! :mrgreen: Weiterlesen

In eigener Sache: datenschmutz-Update

Ungewöhnliche aufmerksame Stammleserinnen (und Stammleser ebenfalls) werden bereits bemerkt haben, dass ich in den letzten Tagen unentwegt an den Template-Files herum gewerkt habe. Ein a-aposteriorisches Sorry für zwischendurch allfällig eigenartig aussehende Seiten – das Ergebnis des letzten Template-Make-Ups ist nun online, über Kommentare und Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar.

Der größte Teil der Änderungen basiert auf Feedback, das ich bekommen habe – so fanden viele das obere Menü eher verwirrend, außerdem wurde ich immer wieder mal nach einer ordentlichen Fotogalerie und einigen anderen Details gefragt. Et voilá, it’s online. Im Detail:

  • Die Fotogalerien sind überarbeitet und nun komplett über den Punkt “Fotos” zugänglich, via Breadcrumb navigier- und pro Fotoset kommentierbar. (Kommentare pro Foto unterstützt NextGen Gallery leider noch nicht).
  • Den Lifestream, einen aggregierte Ansicht meiner Social-Media-Aktivitäten, haben ich ebenfalls einem Facelifting unterzogen; er zeigt nun auch meine letzten Actions aus dem Google Reader sowie ein Microblog (in der Testphase) an.
  • Der letzte Kommentar zum jeweiligen Beitrag wird direkt auf der Startseite unter dem jeweiligen Beitrag angezeigt.
  • Die Social Media Profil Icons sind aus dem Sidebar verschwunden und werden am linken Rand des Screens angezeigt und zwar via Cute Profiles Plugin – danke für diese geniale Erweiterung an die Internet Techies!
  • datenschmutz verfügt nun über Autorenprofile, sprich der Click auf den jeweiligen Autorennamen führt auf eine Seite mit Foto, kurzer biografischer Info und einer Liste aller Gastautoren, siehe z.B. Frank Hartmann.
  • Im Header werden 5 Zufallsfotos aus meinen Galerien angezeigt, und ich habe einige grafische Änderungen am Template vorgenommen.
  • Das Hauptmenü ist jetzt ein Dropdown (derzeit nur beim Punkt Fotos in Verwendung)
  • Das Suchfeld ist versetzt und befindet sich nun neben dem Hauptmenü; außerdem setze ich “Live Search” ein, einfach mal einen Begriff zum Testen eingeben… die ersten Resultate werden dynamisch als Drop-Down Liste eingeblendet.

Neben diesen Punkten habe ich natürlich noch ca. 10.000 Kleinigkeiten verändert – wenn man erst mal anfängt, dann stechen einem trotz jahrelanger Betriebsblindheit plötzlich alle Möglichkeiten Ecken und Kanten ins Auge. Ich hoffe, dass ich mit dem neuen Relaunch Ihren Geschmack getroffen und datenschmutz lese- und bedienungsfreundlicher gestaltet habe – Rückmeldungen sind herzlich willkommen. Außerdem existieren natürlich noch ein paar…

…offene Punkte:

  • Feed via E-Mail: bin gerade am Setup meiner Aweber Blog Broadcast Liste – in Kürze wird man datenschmutz wahlweise via RSS oder E-Mail abonnieren können.
  • Glossar: Für den Stichwort-Glossar bastle ich gerade an einer Lösung mit Tag-Integration; im Optimalfall (= I need coding help badly) kommt dabei sogar ein WordPress-Plugin raus
  • Login via Facebook/Twitter: ich möchte Kommentatoren die Möglichkeiten bieten, sich wahlweise mit ihrem Facebook oder Twitter Profil einzuloggen – dazu evaluiere ich gerade verschiedene Plugin-Lösungen.

??? Gibt es etwas, das Sie hier auf datenschmutz vermissen, oder etwas, das Sie nervt? Bitte behalten Sie es nicht für sich – ich mach das Blog hier schließlich für Sie und nicht zu meinem Privatvergnügen! :mrgreen:

Dankeschön! Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen aufmerksamen Leserinnen und Lesern, die mich immer wieder auf Inkonsistenzen, Fehler und technische Probleme hinweisen – viele Probleme hätte ich ohne diese hochwillkommene Hilfe nie bemerkt. Nicht nur, dass mein WordPress mit zahlreichen Plugins ein ganz schön komplexes Publishing-Tool geworden ist, ich teste ja nur unter Windows auf Firefox, IE und Chrome – falls also am Mac bzw. unter Linux irgendwas eigenartig aussieht, bin ich über Screenshot und Benachrichtigung sehr dankbar.

Willkommen am neuen Server!

Der Umzug auf den neuen Server ist erledigt – ich hab mir einen neuen Rootserver bei Hetzner gegönnt. Dort stand auch seit zwei Jahren mein bisheriger Apache, ein DS5000. Aber Hardware rostet bekanntlich, und da man mittlerweile für die gleiche Monatsmiete eine wesentlich phattere Kiste bekommt (am Wohnungsmakrt verhält sich’s bekanntlich ja eher umgekehrt), wurde es höchste Zeit für den Umzug auf einen Quadcore mit 8GB RAM.

Die Uptime-Probleme der letzten Zeit sollten damit der Vergangenheit angehören – der alte Server ging in den letzten Tagne durch ansteigende Zugriffe und häufigere Crawler-Besuche immer wieder mal in die Knie, jetzt gibt’s wieder ausreichende Kapazitäten. Danke für den Support und die vielen Visits -vor drei Jahren hätt ich mir nie gedacht, dass ich irgendwann mal flottere Haredware für diese Seite hier brauche :mrgreen:

Interview: Warum ich Blogger bin

Dominik Gubi und seine Kollegen haben mich für die Publizistik-Lehrveranstaltung “MultiMediaBerufsfelder” interviewt – die exzellente Bild- und Tonqualität resultiert übrigens daher, dass die Digital Natives mit Canon-EOS SLR aufgezeichnet und den Ton extra aufgenommen haben… im Übrigen hab ich natürlich wieder mal wesentlich länger gequatscht als geplant, allerdings habe ich versucht zu erklären, warum ich beruflich im Internet und nicht – beispielsweise – auf der Bohrinsel oder im Fotolabor gelandet bin. Erstmals recherchiert: Frösche, Playboys, Keywords alles, was Sie nie über datenschmutz wissen wollten – wider die Objektivität!

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noxed 3.3: Neue Kleider für den Frosch

Zu behaupten, ein Blog-Redesign sei irgendwann komplett abgeschlossen, wäre eine glatte Lüge, schließlich gehören Template- und Plugin-Pflege zu den laufenden Tasks jedes ambitionierten Bloggers. Denn von einer Webseite kann man im Gegensatz zum Iron-Man-Teilnehmer im Ziel nie sagen, dass sie “fertig” sei. Dennoch war’s – alles neu macht der Mai – wieder mal dringend Zeit für einen gröberen Umbau: die aufgestemmten PHP-Skripts wurden mittlerweile neu verputzt, sogar die Farbe auf den Icons ist schon trocken. Und weil ich natürlich hochgradig interessiert bin an Meinungen und Feedback zum neuen datenschmutz-Look, verlose ich unter allen, die mir Feedback geben, 3 Gutscheine für Custom-Shirts nach Wahl von der TShirt.ag.

neues Design für datenschmutz

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Mein vorletztes Posting hier: Ich habe datenschmutz verkauft!

Bei diesem Posting handelt es sich um meinen Aprilscherz 2009 – natürlich habe ich, wie die meisten auch sofort richtig erraten haben, mein Blog nicht verkauft. Und auch absolut keine Pläne in diese Richtung!

Ja, ich hab’s getan. Ich habe meinWeblog gestern verkauft – nach knapp drei Wochen nicht übermäßig zäher Verhandlungen einigten sich der neue Käufer und ich auf einen für beide Seiten mehr als erfreulichen Betrag, den ich auf “regulärem Weg” mit diesem Blog jedenfalls in den nächsten drei Jahren unmöglich verdienen könnte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Robert Basic: ohne die Ermutigung durch Deinen erfolgreichen Verkauf hätt’ ich mich nie getraut, die Sache bis zum Ende durchzuziehen. Aber die Taube ist Sack ist bekanntlich besser als der Spatz am Kirchturm und die Zahlen am Vertrag bloß ein Ergebnis der Verhandlungskunst. Heute hab ich ein kurzes Videostatement aufgenommen, um alle etwaigen Fragen zu klären – es wird nicht mein letzter Videopodcast sein, der Vimeo-Account bleibt mir schließlich:

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datenschmutz.blog | medien.kultur.technik

dUTS Kalkulator: Vergleichen Sie Ihre Twitter-Performance mit den Top 10

Twitter war, ist und bleibt in Österreich im Vergleich zu Facebook ein Nischenmedium – wenngleich eines, das von überdurchschnittlich vielen Journalisten, PR-Profis und Kommunkations-Experten gern und häufig frequentiert wird. Gerade mal 120.000 Österreicher haben sich bei der populärsten Microblogging-Plattform registriert. Diese Zahl nimmt sich gegenüber 3,4 Millionen Facebook-Accounts recht bescheiden aus, dennoch ist Twitter ständig medial präsent, denn Journalisten und Social Media Berater sprechen nun mal vorzugsweise über sich selbst.

Viele haben versucht, den Impact von Twitter zu messen, alle sind gescheitert. datenschmutz experimentiert und fährt unzählige Testreihen, bevor definitive Aussagen getroffen werden. Dieses Prinzip hat sich seit 2002 bewährt. Nach jahrelangen, intensivsten Bemühungen, nach unzähligen ethisch zumindest fragwürdigen Testreihen in den datenschmutz Labors ist es diesem Blog daher nicht zum ersten Mal gelungen, komplizierte Sachverhalte in eine einzige, elegante Kennziffer zu komprimieren.

Denn der Vorstand will wissen: Macht dieses Twittern überhaupt Sinn?

Wer noch nie dem Charme wild-romantischer Verlaufskurven erlag, der werfe den ersten Troll. datenschmutz ignoriert Ideologie-zentrierte Rhethoriken greift zu fundierter Simplifizierung. Wer die Formel beweisen möchte, muss ab jetzt mitdenken, denn es folgt jetzt Twitter Mengenlehre für Fortgeschrittene. Axiomfrage: Wussten Sie, dass es nur zwei relevante Kennzahlen im Microblogging-Kosmos gibt?

Der Twitter Score - dUTS

Die Zukunft: dUTS Kalkulatoren aus dem 3D-Drucker?

  1. Zum einen das Verhältnis von “Folge ich” zu “Followern”, das deutlich unter eins liegen sollte – wir nennen diese Variable R wie Relevanz. Und zwar aus einem ganz simplen Grund: Tweeps, die mehr Leuten folgen als vice versa, sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verzweifelte Social Media Manager, die auf Re-Follows hoffen und Twitters Anti-Spam Policy verfluchen. Wir geben uns keinerlei Illusionen hin: Twitter ist ein “Some-to-many-more” Medium.
  2. Zweitens spielt auch das Verhältnis von Tweets zu Followern eine bedeutende Rolle – diese Variable heißt in unserer Formel E wie Effienz. Sie kennen ja den Spruch vom blinden Huhn und seinem Korn… wer nach 400.000 Tweets “schon” 400 Follower hat, ist nicht erfolgreich, sondern bloß unangenehm geschwätzig.

Daraus ergibt sich in unserem linearen, vierdimensionalen Universum unweigerlich: multipliziert man R mit E und bildet anschließend den Kehrwert, so erhält man als Ergebnis den dUTS, kurz für “datenschmutz Ultimate Twitter Score”. Je höher die Zahl, desto größer Ihre Coolness und desto kleiner ihr Twitter CO2-Fußabdruck*.

Die Formel lautet also wie folgt:

1 / [(Folge ich / Follower) * (Tweets / Follower)] = dUTS.

Mathematiker erkennen sofort, welche Frage der dUTS beantwortet: Wieviele Tweets haben Sie benötigt, um möglichst viele Menschen für Ihre Inhalte zu interessieren? Ob Superstar oder Mikronischen-Prediger spielt dabei keine Rolle, denn der dUTS skaliert nicht. In Account mit 100 Tweets, der 1000 anderen folgt und selbst 10.000 Follower hat, erhält das gleiche Ergebnis wie ein Account mit 10 Tweets, 100 Follows und 1.000 Followern.

Messen Sie Ihre Twitter Performance

Social Media Berater bei der dUTS-Berechnung. (Stock Photo)

Benchmark: Wie schneiden zufällig ausgewählte österreichische Twitter-Accounts ab?

Ich hab einfach mal die Top 10 von SocialMediaRadar durch den dUTS Kalkulator laufen lassen – hier die auf komplexer, fehleranfälliger und vor allem veralteter Technologie basierende Reihung von SMR. In Kursivschrift ist der dUTS angegeben. Der misst, das zeigt bereits der erste Blick, primär “Fame” – also Popularität. Beim dUTS zählen nicht Technologie-Kenntnis und Twitter Kung Fu, sondern allein die Botschaft und wer sie hören will.

  1. Armin Wolf – @arminwolf – 845,030
  2. derStandard.at – @derStandardat – 4,017
  3. Ingrid Thurnher – @IngridThurnher – 982,264
  4. Floriank Klenk – @floianklenk – 117,763
  5. profil online – @profilonline – 135,009
  6. Hanno Settele – @HannoSettele – 967,170
  7. Karim El-Gawhary – @Gashary – 763,686
  8. Webstandard – @webstandard – 7,637
  9. David Alaba – @David_Alaba – 26.626.701,120
  10. Corinna Milborn – @corinnamilborn – 35,470

Sortiert man die Liste neu nach dem dUTS, ergibt sich ein deutlich anderes Bild mit einem völlig uneinholbaren, relativ tweetfaulen, aber sehr beliebten David Alaba an der Spitze, gefolgt von der seit Ottos ZIB-Auftritt nicht minder legendären Ingrid Thurnher:

  1. David Alaba – @David_Alaba – 26.626.701,120
  2. Ingrid Thurnher – @IngridThurnher – 982,264
  3. Hanno Settele – @HannoSettele – 967,170
  4. Armin Wolf – @arminwolf – 845,030
  5. Karim El-Gawhary – @Gashary – 763,686
  6. profil online – @profilonline – 135,009
  7. Floriank Klenk – @floianklenk – 117,763
  8. Corinna Milborn – @corinnamilborn – 35,470
  9. Webstandard – @webstandard – 7,637
  10. derStandard.at – @derStandardat – 4,017

Außerdem hab ich die Account-Daten von einigen alten Twitter-Bekannten und natürlich meine eigenen gecheckt – mit durchaus überraschendem Resultat:

  1. Ritchie (en) – @datadirt – 653,46
  2. Astrid – @kom_forschung – 70,0
  3. Ritchie (de) – @datenschmutz – 8,33
  4. Judith – @linzerschnitte – 0,92
  5. Martin – @leyrer – 0,028

Was ist Ihr dUTS [datenschmutz Ultimate Twitter Score]? Verwenden Sie den Kalkulator, posten Sie das Ergebnis, um ebenfalls in die dUTS Charts eingetragen zu werden!

* Für die Mathematiker: man hätte auch auf den Kehrwert verzichten und sagen können, “je kleiner die Zahl”. Aber ich eins durch das Ergebmos dividiert, damit man auf T-Shirts besser mit dem dUTS angeben kann.

Österreichs Topblogs: datenschmutz auf Platz 3

Im aktuellen Ranking Österreichs Top Blogs hab ich’s mit datenschmutz unter die Top 3 geschafft – ein großes Dankeschön daher an dieser Stelle an alle Leserinnen, Leser und Fans dieser Seite! Mein Blogging-Motor läuft weder mit Benzin noch elektrisch, sondern mit Motivation. Und die bekomme ich von Ihnen/euch.

Jürgen publiziert seine Blog-Hitparade seit Mai 2013 und aktualisiert sie regelmäßig, inzwischen umfasst die Liste bereits 542 österreichische Weblogs, Neuzugänge sind jederzeit gern gesehen. Am Ende der Liste befindet sich ein Eingabefeld für neue Blogs. Die Wertung basiert auf dem “Woorank” des gleichnamigen Analyse-Unternehmens, das Webseiten anhand einer Vielzahl von Faktoren beurteilt: Popularität, Präsenz in sozialen Medien und technische Kriterien fließen gewichtet in dem Gesamtscore als Zahl zwischen 0 und 100 ein.

datenschmutz erzielte 80,1 Punkte und liegt damit hinter Trends der Zukunft (Woorank: 85,5) und Fashion Blog (Woorankg: 81,9) auf Platz 3. Ich nutze Woorank beruflich schon lange, wenn ich mir einen ersten Überblick über das aktuelle Standing einer Webpage verschaffen möchte.

Bloghitparade: datenschmutz auf Platz 3
Die Top 20 – für Vollansicht bitte anklicken.

Den Woorank halte ich für recht aussagekräftig, da viele Dimensionen einbezogen werden und deshalb für Manipulationen und Tricks gänzlich unanfällig ist. Da nun mal nicht alle Blogger ihre Nutzerzahlen veröffentlichen bzw. ein Zählpixel einbauen wollen, stellt dieses Analysetool eine gute Alternative dar, um Webseiten zu vergleichen.

Aus gegebenem Anlass: Ein paar Worte zum Bloggen

Hannes Offenbacher hat kürzlich gefragt, ob das Label “Blogger” denn überhaupt noch Berechtigung hat, oder ob wir nicht alle einfach nur Kommunikatoren, Online Publisher oder sowas in der Art sind. Ich halte es da ganz mit Luca Hammer: Wir bloggen. Bloggedi blog blog.

Und das liegt nicht (nur) an Nostalgie oder daran, dass sich alte Säcke wie ich nicht mehr so leicht an diesen ganzen neumodischen Interweb-Kram gewöhnen :-) Nein, es gibt weit bessere Gründer, Blogger zu sein, zu werden und zu bleiben:

  • Bloggen war und ist für mich ein sehr spezifisches Format. Dazu gibt’s viele verschiedene Meinungen: der eine versteht unter “Blog” eine Art Tagebuch, der andere ein CMS, das alles mögliche abbilden kann… und all diese Meinungen und Einschätzungen sind richtig, denn jeder Blogger und Blogleser muss das Format für sich definieren. Für mich ist Bloggen eine sehr persönliche Form von Mikrojournalismus. Und ein äußerst meinungs-pluralistisches Medium. Anders als eine Redaktion geschehen Auswahl, Faktenüberprüfung und Filterung nicht innerhalb eines Mediums, sondern innerhalb der gesamten Blogosphäre. “Objektivität” wird nicht mal behauptet, aber sie kann aus der Kombination vieler verschiedener Sichtweisen zu einem Thema auf vielen verschiedenen Blogs im Kopf des Lesers entstehen. Die Blogosphäre lebt von Vernetzung und gegenseitiger Inspiration – in vielerlei Hinsicht.
  • Eigene Web-Properties sind am flexibelsten. Ein Blog ist technisch, pragmatisch und medienökonomisch die geeignetste Homebase, um Inhalte, die einem selbst am Herzen liegen, zu publizieren.
  • Im geschäftlichen Bereich sind Blogs eines der effizientesten und nachhaltigsten Werkzeuge sowie unverzichtbarer Bestandteil jeder Content-Marketing-Strategie.

In diesem Sinne freu ich mich auf viele zukünftige Neuzugänge in der deutschsprachigen Blogosphäre, viele spannende Blogbeiträge, inspirierende Diskussionen und wilde, ungezügelte Bloggerei bis weit über die Sperrstunde hinaus :-)

Ein Blog ist keine Facebook-Chronik- Interview mit Sascha Lobo

Auf der diesjährigen re:publica stellte der deutsche Social Media Experte und Blogger Sascha Lobo die Alpha-Version eines WordPress Plugins vor, das die eigenen Social Media Inhalte wieder zurück ins Blog holen soll. Reclaim.fm geht über das Konzept einer herkömmlichen Social Wall hinaus, weil die Inhalte in der eigenen Datenbank gespeichert werden sollen – denn die Facebook-Chronik ist nicht der Weisheit letzter Schluss in punkto Flexiblität und Online-Publishing.

Wie geht’s also weiter mit der Blogosphäre? Wie wird sich das Verhältnis zwischen Weblogs und der Social Sphere in Zukunft gestalten? Viel Spaß mit dem 2. Teil des datenschmutz-Videopodcasts mit Sascha Lobo.

Im ersten Teil des Podcasts geht’s um Netzneutralität, Online-Politik und Monopole:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 1

Die Politik muss schneller werden – Interview mit Sascha Lobo

Sascha Lobo ist Blogger, Buchautor, Journalist – zusammenfassen lassen sich seine viele Aktivitäten wohl am besten unter dem Begriff “Online-Popstar”. Am Internet Summit 2013 hielt der deutsche Netzaktivist mit dem unverwechselbaren roten Irokesen-Haarschnitt einen Vortrag über den Status Quo von Netzpolitik und Netzneutralität. Die österreichische Online-Branche feierte in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: 25 Jahre .at-Domains und 15 Jahre nic.at boten gleich zwei Anlässe für eine kritische Analyse des Status Quo, denn die drängenden Fragen auf der digitalen Agenda häufen sich.

Medienmonopole nie gekannten Ausmaßes formen die digitale Sphäre. Google definiert, was wir wie im Internet finden, die NSA hört fröhlich und unsaktiniert mit. Zugleich wird an vielen Fronten hitzig über Datenleitungen als Basisinfrastruktur diskutiert respektive gestritten, und etliche Provider würden das Prinzip der Netzneutralität lieber heute als morgen aufgeben. Was kann die Politik tun, was soll die Politik tun. Was ist der User, was darf er hoffen? Viel Vergnügen mit dem ersten Teil des Interviews.

Im zweiten Teil des Podcasts geht’s um Weblogs und Social Media:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 2

datenschmutz.blog | medien.kultur.technik

datenschmutz q+a: Cloudcomputing und die perfekte Blogpostinglänge

Stammlesern dieses Blogs wird die neue Box in der rechten Seitenspalte bereits aufgefallen sein: unter dem Titel datenschmutz q+a fordere ich Blogbesucher auf, mir Fragen aus dem Bereich Social Media, Online Marketing, Blogging und derlei digitale Themen zu stellen. In unregelmäßigen Abstände werde ich eine Auswahl der gesammelten Fragen (die übrigens auch ja nach persönlicher Neugier mit plus oder minus bewertet werden können) hier am Blog beantworten respektive dazu Stellung nehmen – denn zu den meisten Themen gibt’s ja sowieso keine Wahrheiten, sondern nur Meinungen! :frog4:

Dialog mit den Lesern ist nicht nur ein essentieller Bestandteil beim Bloggen, sondern jener, der am meisten Spaß macht. Die Kommentarfunktion deckt vieles ab, ich wollte aber schon länger eine kleine Fragenecke hier einrichten, um einen zusätzlichen Feedback-Kanal zur Verfügung zu stellen. FAQtastic Plugin, das leider nicht mehr weiterentwickelt wird, eignet sich dafür wesentlich besser als formspring, das immer mehr zur Spam-Schleuder verkommt. Im Lauf der Zeit soll hier eine Art FAQ-Section entstehen. Die erste Frage-Antwort-Runde folgt, und wenn Sie etwas wissen möchten: bitte zögern Sie nicht, Ihre Fragen zu stellen – wahlweise anonym oder mit E-Mail Adresse, um bei der Beantwortung verständigt zu werden. Weiterlesen

Video-Interview: Eric Qualman über Socialnomics

Eric Qualman ist Fortune 500 Speaker und hat mit Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business eine der populärsten Einführungen über Social Media geschrieben. Über seinen Videoclip “Social Media Revolution” haben bisher mehr als zwei Millionen User gestaunt (darunter 200 Teilnehmer meiner Workshops). Eric eröffnete die Meshed 2010 in Wien, nach seiner Keynote führte ich das folgende Interview:


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Wiener Runde Podcast: Spaghetti an die Wand kleben

Da hätte ich der hochverehrten Leserschaft vor lauter Barcamp-Stress doch fast die aktuelle Ausgabe der Wiener Runde vorenthalten… nun denn: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aus dem geplanten Barcamp-Special ist zwar nichts geworden, dafür haben wir uns am vergangenen Freitag ganz regulär unterhalten – über Spaghetti, die an der Wand kleben, Twitters neue Werbe-Strategie, den 7. Geburtstag von WordPress und vieles mehr. ‘njoy!

Links zum Podcast auf Wienerrunde.at   Download
mp3, 55Mbyte [rechte Maustaste und "speichern unter"]

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Blögger stellt mich vor

Die Blog-Plattform Blögger hat 2010 eine Vorstellungsrunde gestartet: Nicole, Hannes und Luca stellen österreichische Blog-Betreiber in ausführlichen Portraits vor – in weiterer Folge soll die virtuelle Medienlandschaft dann sogar in Form eines Blogjahrbuchs den Sprung aufs Papier schaffen. Im fünften Teil der Serie werde ich vorgestellt und freue mich über die Teilnahme an der illustren Runde. Weiterlesen

Alles Gute für 2010 und 1 maximal fröhlichen Jahreswexel!

2010 ist 2009 plus 1

Das alte Jahr ist wohl zerronnen
und jedes Tweet ist archiviert.
Das neue hat noch nicht begonnen,
doch Speicherplatz ist reserviert.

Apache Server schicken heute Pings,
die ungehört im Netz verhallen:
Überall diese Schweizer-Dings –
ich geb’s ja zu: ich mag das Knallen.

Facebook-Terror, Twitter-Schrecken
sind passé ab 1. Jänner.
24 Stunden keine E-Mails checken,
den ganzen Tag nicht ärgern über Spammer.

Stattdessen neue Torrent-Releases,
Online-Poker, youporn.com:
Denn, erinner dich, wie hieß es:
RAM ist flüchtig, ewig währt ROM.

Zumindest bis lähmende Langeweile
und Unterhaltungs-Überdruss
uns wieder an die Tasten zwingen:
Status Update, ich will, ich muss!

Das ist durchwegs kein Seitenhieb
auf pessimistische Manieren:
Wie Vilém Flusser einst so treffend schrieb
heißt in-for-mieren, wir gravieren
Kultur in das, was uns umgibt.

Oder um es anders zu formulieren: Rezipieren
hilft dabei, den Neujahrs-Kater zu kurieren.
Aber spätestens am 2. Jänner
werden wir wieder Lust verspüren
uns als Blogosphärenkenner
erneut im Netz zu inszenieren!

Prosit Neujahr!

Und vielen vielen Dank für Ihr anhaltendes Interesse an diesem Weblog, für Ihre Kommentare und Ihr Feedback. Ich wünsche uns allen ein tolles 2010. 2009 war für mich persönlich großartig, und ich bin sicher, 2010 wird großartig plus 1! :mrgreen: Weiterlesen

Umfrage: Welche Themen sollen auf datenschmutz verstärkt behandelt werden?

Marktforschung in eigener Sache – mich interessiert brennend, welche Themen Sie interessieren. Daher darf ich die geneigte Leserschaft bitten, ihre Stimme abzugeben (Sie können maximal drei verschiedene Antworten ankreuzen) – und falls das persönlich präferierte Thema nicht in der Liste steht, gibt’s natürlich die Kommentarfunktion!

[poll id="2"] Weiterlesen

Neu: datenschmutz-Updates via E-Mail

In den letzten Wochen bin ich immer wieder mal gefragt worden, ob man denn datenschmutz statt via RSS auch als E-Mail Newsletter abonnieren könne. So praktisch RSS Feeds sein mögen: ich selber bevorzuge in vielen Fällen auch die gute alte Elektropost. Ab sofort gibt’s also die Möglichkeit, den datenschmutz-Newsletter zu abonnieren. Jeden Montag wird ein Digest der Beiträge der letzten Woche verschickt, zusätzlich gibt’s Gewinnspiel-Hinweise und den einen oder anderen Social Marketing Tipp.

datenschmutz Updates via E-Mail

Wer von dieser neuen Möglichkeit Gebrauch machen möchten, trägt Name und E-Mail Adresse einfach ganz oben in der rechten Seitenspalte ein und klickt auf den Button “abonnieren” – anschließend trifft eine Bestätigungs-Mail ein. Sobald Sie den darin enthaltenen Link (zur Verifizierung der E-Mail Adresse) angeklickt haben, bekommen Sie den Newsletter zugeschcikt. Zum Mitreden (=Kommentare schreiben) müssen Sie sich allerdings nach wie vor auf die Seite begeben! :mrgreen: Weiterlesen

In eigener Sache: datenschmutz-Update

Ungewöhnliche aufmerksame Stammleserinnen (und Stammleser ebenfalls) werden bereits bemerkt haben, dass ich in den letzten Tagen unentwegt an den Template-Files herum gewerkt habe. Ein a-aposteriorisches Sorry für zwischendurch allfällig eigenartig aussehende Seiten – das Ergebnis des letzten Template-Make-Ups ist nun online, über Kommentare und Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar.

Der größte Teil der Änderungen basiert auf Feedback, das ich bekommen habe – so fanden viele das obere Menü eher verwirrend, außerdem wurde ich immer wieder mal nach einer ordentlichen Fotogalerie und einigen anderen Details gefragt. Et voilá, it’s online. Im Detail:

  • Die Fotogalerien sind überarbeitet und nun komplett über den Punkt “Fotos” zugänglich, via Breadcrumb navigier- und pro Fotoset kommentierbar. (Kommentare pro Foto unterstützt NextGen Gallery leider noch nicht).
  • Den Lifestream, einen aggregierte Ansicht meiner Social-Media-Aktivitäten, haben ich ebenfalls einem Facelifting unterzogen; er zeigt nun auch meine letzten Actions aus dem Google Reader sowie ein Microblog (in der Testphase) an.
  • Der letzte Kommentar zum jeweiligen Beitrag wird direkt auf der Startseite unter dem jeweiligen Beitrag angezeigt.
  • Die Social Media Profil Icons sind aus dem Sidebar verschwunden und werden am linken Rand des Screens angezeigt und zwar via Cute Profiles Plugin – danke für diese geniale Erweiterung an die Internet Techies!
  • datenschmutz verfügt nun über Autorenprofile, sprich der Click auf den jeweiligen Autorennamen führt auf eine Seite mit Foto, kurzer biografischer Info und einer Liste aller Gastautoren, siehe z.B. Frank Hartmann.
  • Im Header werden 5 Zufallsfotos aus meinen Galerien angezeigt, und ich habe einige grafische Änderungen am Template vorgenommen.
  • Das Hauptmenü ist jetzt ein Dropdown (derzeit nur beim Punkt Fotos in Verwendung)
  • Das Suchfeld ist versetzt und befindet sich nun neben dem Hauptmenü; außerdem setze ich “Live Search” ein, einfach mal einen Begriff zum Testen eingeben… die ersten Resultate werden dynamisch als Drop-Down Liste eingeblendet.

Neben diesen Punkten habe ich natürlich noch ca. 10.000 Kleinigkeiten verändert – wenn man erst mal anfängt, dann stechen einem trotz jahrelanger Betriebsblindheit plötzlich alle Möglichkeiten Ecken und Kanten ins Auge. Ich hoffe, dass ich mit dem neuen Relaunch Ihren Geschmack getroffen und datenschmutz lese- und bedienungsfreundlicher gestaltet habe – Rückmeldungen sind herzlich willkommen. Außerdem existieren natürlich noch ein paar…

…offene Punkte:

  • Feed via E-Mail: bin gerade am Setup meiner Aweber Blog Broadcast Liste – in Kürze wird man datenschmutz wahlweise via RSS oder E-Mail abonnieren können.
  • Glossar: Für den Stichwort-Glossar bastle ich gerade an einer Lösung mit Tag-Integration; im Optimalfall (= I need coding help badly) kommt dabei sogar ein WordPress-Plugin raus
  • Login via Facebook/Twitter: ich möchte Kommentatoren die Möglichkeiten bieten, sich wahlweise mit ihrem Facebook oder Twitter Profil einzuloggen – dazu evaluiere ich gerade verschiedene Plugin-Lösungen.

??? Gibt es etwas, das Sie hier auf datenschmutz vermissen, oder etwas, das Sie nervt? Bitte behalten Sie es nicht für sich – ich mach das Blog hier schließlich für Sie und nicht zu meinem Privatvergnügen! :mrgreen:

Dankeschön! Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei allen aufmerksamen Leserinnen und Lesern, die mich immer wieder auf Inkonsistenzen, Fehler und technische Probleme hinweisen – viele Probleme hätte ich ohne diese hochwillkommene Hilfe nie bemerkt. Nicht nur, dass mein WordPress mit zahlreichen Plugins ein ganz schön komplexes Publishing-Tool geworden ist, ich teste ja nur unter Windows auf Firefox, IE und Chrome – falls also am Mac bzw. unter Linux irgendwas eigenartig aussieht, bin ich über Screenshot und Benachrichtigung sehr dankbar.