Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht — aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.
Das Blogistan-Panoptikum ist zurück — nach einwöchiger Pause gibt’s mehr zu berichten denn je!
Kirchen und Religion gehören getrennt, fordert die Laizismus-Initative. Wer ebenfalls dieser Meinung ist, sollte einen näheren Blick auf die Webseite werfen und die Unterstützungserklärung unterschreiben.
Am Dienstag lädt der österreichische Medienverband ins Fluc: zuerst wird diskutiert, anschließend steht Party am Programm.
Der Winter hat offiziell begonnen: in Wien fällt Schnee, Geeks verlassen das Haus nur für die notwendigsten Besorgungen. Wozu gibt’s schließlich Desktop-Hintergrundbilder von Südseeinseln… und im Netz hat sich diese Woche sowieso wieder einiges getan.
Twitter ist der neue heiße Scheiß in der SEO-Szene — und darauf müssen die Betreiber mit heftigen Anti-Spam Maßnahmen reagieren. Das und noch viel mehr diese Woche im Blogistan-Rückblick auf datenschmutz.
Am kommenden Samstag findet in mehreren österreichischen Bundeshauptstädten die Lange Nacht der Forschung statt. Ö1 ist mit einem digital.leben Gespräch zum Thema Überwachung vertreten.
Stefan Niggemeier hielt kürzlich eine Vortrag über den Verfall journalistischer Kernwerte im Internet. Seine Beobachtungen sind durchwegs richtig, aber in punkto Demokratiedefizit zieht er die völlig falschen Schlussforderungen.
Wahltotal.at, eine Plattform zum direkten Austausch zwischen Politikern und erwählern, erwies sich inder Wahlkampfzeit als voller Erfolg. Nun soll es mit regelmäßigen Video-Kolumnen weitergehen, denn neue Politik brauche neue Kommunikationsformen, so Markus Kienast im Interview.
Überraschend verstarb heute in der Nacht der österreichische Politiker Jörg Haider. Der Parteichef der Freiheitlichen erlag nach einem Autounfall seinen schweren Verletzungen.
Die quintessenz rüttelt in Wahlkampfzeiten an einem brisanten Thema und befragt Kandidaten von vier österreichischen Parteien über ihre Einstellung zum Thema Datenschmutz.
Die Froide ist groß: gerade rechtzeitig, bevor die aktuelle österreichische Regierung abdankt, hat sie nochmal ordentlich an der Sozialversicherungsschraube für Einzelunternehmer gedreht.
Die Grünen sind mit ihrer Petition vorerst gescheitert — statt des Untersuchungsausschusses wird sich Minister Platter, also der Feind höchstpersönlich, mit dem Antrag gegen den Überwachungsstaat beschäftigen.
Am 29. Jänner spricht Peter Pilz im Rahmen der q/talks über seine Sicht des neuen österreichischen SicherheitsPolizeiGesetzes.
Nun ist’s auch in .at soweit: ohne richterliche Genehmigung sollen hinkünftig sämtliche anfallenden Verbindungsdaten gespeichert werden dürfen. Demokratiefreundliche Bürger wollen sich das nicht so ohne weiteres gefallen lassen.