Zippos und Handys sind idR nicht die allerbesten Freunde. Dieses hier allerdings widersteht ganz hartnäckig jeglichem Destruktionsversuch - da scheint LG beim Design der Außenhülle wohl ganze Arbeit geleistet zu haben. LG Secret heißt das Teil, zu dem der junge Herr im folgenden Video wirklich nicht gerade freundlich ist.
...dann hab ich ein neues Lieblings-Shirt. Ich glaub, ich hab an dieser Stelle schon mal erwähnt, dass ich die Mitglieder der Familie Ranidae extrem großartig finde - ihn zum Beispiel treff ich in der Lobau immer wieder, diese Burschen wissen ebenfalls, wie man ordentlich Krach macht. Bei LaFraise gibt's ganz frisch nun endlich das passende Shirt für alle Mitglieder des Vereines "Freunde der Frösche"; ich hab's mir natürlich schon bestellt und es sieht so aus:

Auch nicht schlecht: das "McFly's incredible Hover Board" Shirt... für mich ist LaFraise der Beweis, dass kein einzelnes T-Shirt Label mit der Kreativität so vieler Designer mithalten kann! Letztens hab ich übrigens in einem Shop im Wiener Generali-Center Shirts mit schlecht gefakten LaFraise-Motiven gesehen - nicht nur mies gedruckt, mit weniger Farben, verlaufenden Rändern und fehlenden Details: sehr leicht vom Original zu unterscheiden, das auf je Motiv auf 500 Stück limitiert ist. Und über die Druckqualität bin ich jedesmal wieder verblüfft. Und wie gesagt: die neuen Motive rocken.
| 10. Juni 2008 | ||
| 20:20 | bis | 22:22 |
Morgen wird gebechert und kutschiert, was das Zeug hält. Schließlich ist ja auch Fußball-Meisterschaft in Wien. Ne, Blödsinn: die Pecha Kucha Night Vienna Vol. V importiert ein mittlerweile in unvorstellbar vielen Städtchen unglaublich beliebtes Präsentationsformat: jeder Vortrag dauerst 20:20, das bedeutet 20 Folien zu je 20 Sekunden. Die Blitzrechner unter meinen verehrten LeserInnen haben an dieser Stelle bereits erkannt, dass somit jede Präsentation exakt 6 Minuten und 40 Sekunden dauert. Nach soviel Aufregung folgen dann im Anschluss Chillout-Sounds, Drinks und das allgegenwärtige Networking, sozusagen der böse Zwilling des Abhängens.
Die Herausforderung lautet damit also ausnahmsweise mal nicht "Kann ich das Publikum eine Stunde lang fesseln, faszinieren und unterhalten?" sondern "Schaff ich's auch in kürzester Zeit, alle zu langweilen?" Und das gelingt, so berichtet das Hörensagen, so gut wie keinem. Der Name stammt übrigens aus dem Japanischen und bedeutet soviel wie Tratsch oder Geplapper. Die erste PK-Night fand anno domini 2003 in Tokyo statt, initiiert von Klein Dytham Architecture. Sozusagen ein Barcamp auf Fliegersalz, das regelmäßig Freiraum/quartier21 im Wiener Museumsquartier stattfindet, um 20:20 Uhr beginnt und sich an keine besonders eng definierte Zielgruppe richtet:
Im Rahmen der PECHA KUCHA NIGHT wird schnell und pointiert – quasi um die Wette – präsentiert. Kreative, Architekten, Künstler, Designer und Freidenker – Alle die etwas zu sagen haben – können ihre Projekte, Ideen und Gedanken einem gespannten Publikum vorstellen.
Bin gespannt, ob die üblichen Verdächtigen anzutreffen sind oder endlich mal einer der Rosenverkäufer und/oder Punks von der Mariahilferstraße sein Geschäftsmodell erklärt... ich werd mir das morgen jedenfalls mal ansehen. Präsentationswillige richten ihr Gesuch entweder via Elektropost an 20-20 [at] pechakucha.at oder wählen +43 699 150 500 17.
Vorsicht heißt die Mutter der php-Kiste: ist das eigene Blog erstmal gehackt, hätte man sich besser rechtzeitig vorher über Gegenmaßnahmen informieren sollen. Glücklicherweise lässt sich WordPress mit einigen simplen Handgriffen resistenter gegen Angriffe machen - und die werden in der dritten Ausgabe des datenschmutz Videopodcasts erklärt.
Links zum Video: Auf keiner self-hosted WordPress Installation fehlen sollte WP Security Scan von Semper Fi Web Design. Für sämtliche Datenbank Optimierungs- und Backupaufgaben empfiehlt sich Alex Kings WP-DBManager. Wer nur die reine Cronjob-Backup-Funktion sucht, wird auch hier fündig.
| 19. Mai 2008 | ||
| 9:00 | bis | 17:00 |
ASP.NET wird unter Webentwicklern immer beliebter, und mit Silverlight steht eine interessante Alternative zu Adobes Flash in den Startlöchern. Einen Überblick über aktuelle Webtechnologien und passende Einsatz-Szenarien gibt Microsoft Österreich im Rahmen der Veranstaltung MiX Essentials.
Zum Showcase ist jeder Interessierte eingeladen - anmelden kann man sich selbst unter diesem Link, dazu ist lediglich ein Live-Konto erforderlich, die Teilnahme an der Veranstaltung ist gratis. Über die Bühne (bzw. über die zwei parallelen Bühnen, denn nach der Keynote Speech finden jeweils 2 Vorträge zugleich statt) geht der MS-Day im Siemensforum, Dietrichgasse 25, 1030 Wien. Ich werd's wohl nicht schaffen, von Beginn an vor Ort zur sein, aber speziell die die "Silverlight for Designers" Präsentation von Paul Dawson möchte ich ungern versäumen.
09:00-10:00 Keynote
10:15-11:30 Mario Szpuszta (Microsoft): Entwicklung moderner Web Anwendungen mit ASP.NET 3.5 / Paul Dawson (Conchango): Virgins, Spaceships & Total Experience Design
12:00-13:15 Rémy Pairault (Microsoft): Take the best Windows Live and make it yours. / August de Los Reyes: A Design Vision for Microsoft Surface: Predicting the Past
14:00-15:15 Max Knor (Microsoft): Smart-Web-Clients mit Silverlight 2.0 / Paul Dawson (Conchango): Expression & Silverlight for Designers
15:45-17:00 Max Knor (Microsoft): Windows Presentation Foundation / Helge-Wernhard Süss (Siemens): Delivering International User Experience
Seit zwei Tagen besitze und -nutze ich ein Windows Mobile Device... als ich das erste Mal ds im mobilen IE aufgerufen habe, war sofort klar: ein Mobile Plugin muss ganz dringend her!
Am eigenen Leib ist der Leidensdruck bekanntlich immer am größten - auf meinem alten Nokia Communicator hab ich datenschmutz immer via S80 Opera besurft, und dank des wohl breitbildigisten Breitbilds aller Mobilgeräte war die Anzeige auch recht akzeptabel. Auf meinem brandneuen HTC Vario III sieht die Sache schon wieder ganz anders aus: der Windows Mobile Internet Explorer stellt zwar grundsätzlich mehr oder weniger alle div-Elemente dar, würfelt aber so einiges durcheinander. Also musste eine Mobile-Version her, und zwar ohne dedizierte Adresse: wenn ein User mit einem Smartphone erstmal die "normale" Adresse aufrufen muss, um dann erst den Link zur Handheld-Version zu suchen, dann verfehlt ein solches Plugin ziemlich seinen Zweck. WordPress Mobile Edition von Alex King erkennt mobile Geräte anhand der normalerweise stets mitgeschickten Browserkennung; sollte ein spezifisches Device mal nicht erkannt werden, hilft ein Aufruf von http://alexking.org/who.php und der anschließende Versand des angezeigten Referrers an den Autor - Alex hält seine Plugins immer sehr aktuell, also keine Sorge, falls die Sache nicht auf Anhieb klappt.
Die Installation erfolgt im guten alten Oneclick-Verfahren: wp-mobile.php ins Pluginverzeichnis hochladen und den Folder wp-mobile ins Template-Directory (Vorsicht: ins Template-Dir, und nicht ins Plugin-Verzeichnis!), anschließend noch das Plugin aktivieren und fertig. Konfiguration im Backend ist keine notwendig: standardmäßig erzeugt WP-Mobile ein simples, textlastiges Design, das auf allen Mobilbrowsern flink lädt und auch auf kleineren Screens noch sehr übersichtlich aussieht. Wer Anpassungen im Layout vornehmen will, sollte einen Ahnung von HTML und CSS haben: die Templatefiles liegen im wp-mobile Ordner und können natürlich beliebig angepasst werden (Aber bloß nicht zu sehr grafisch aufpimpen, sonst führt man den Zweck der Erweiterung ad absurdum.)
Neu hinzugekommen ist in der aktuellen Version des Plugins übrigens der akm_mobile_link() Template Tag: damit kann man einen Link zur mobile Version an beliebiger Stelle anzeigen lassen - sehr praktisch zum Testen der eigenen mobile Version, falls man gerade mal kein Smartphone zur Hand hat. Natürlich ist das Plugin auch im WordPress Repository verfügbar.
| 10. April 2008 | ||
| 19:30 | bis | 23:00 |
Beim 6. Demoscene Meeting spricht Amiga-Grafikkünstler HÃÂ¥kon Repstad über die goldene Ära der Demoprogrammierung, die mit der weiten Verbreitung des C64-Nachfolgers ihren Höhepunkt erreichte. Der Stargast des Abends gestaltet seit Jahren audiovisuelle Intros und erlebte den Beginn der fotorealistischen Design-Ära am Amiga hautnah mit - vorüber ist die Ära des Amiga für ihn allerdings noch lange nicht, denn genau wie zahlreiche seiner Kollegen nutzt er die Brotkiste V2 nach wie vor als Arbeitsgerät.
Repstad, in der Szene unter Archmage bekannt, sorgte 2007 für die Wiedervereinigung der Amiga-Gruppe Andromeda, die nunmehr für aktuelle PCs Animationen programmiert und mit Noumenon den zweiten Platz bei der Demoparty Breakpoint'07 gewann. Zuletzt gestaltete er Grafiken für Lifeforce von ASD, die den Scene.org Award als beste Demo des Jahres gewann.
Nerds und solche, die es werden wollen treffen sich am Donnerstag um halb acht im WerkzeugH - wie immer steht natürlich nicht nur das gesprochene Wort im Vordergrund, vielmehr wird Meister Repstad seine Ausführungen selbstverständlich mit einer handverlesenen Demo-Show untermalen.

Seit ich durch eine bei datenschmutz bestellte trigami-Rezension auf LaFraise aufmerksam wurde, bin ich ein Fan des größten europäischen T-Shirt Wettbewerbs. Vorgestern hab ich mir mal wieder zwei neue Shirts bestellt und bei dieser Gelegenheit vom aktuellen Wettbewerb auf der französischen Seite erfahren, der um das Thema Geek-Shirts kreist.
Mit anderen Worten: Nerds und Co. sollten hier ganz wunderbare Kleidungsstücke finden - bis zum 3. März können noch eigene Designs eingereicht werden, die Abstimmungsphase ist allerdings bereits in vollem Gange - hier geht's zum aktuellen Zwischenstand. Ein paar der Designs sind extrem gelungen - ich hoff mal ganz stark, dass es der pixelige Totenkopf bis in die Endauswahl schaffen!
Wie immer bei LaFraise (auf deutsch: "die Erdbeere") kann jeder mitmachen, die User entscheiden durch Punktevergabe, welche Shirts in jeweils limitierter 500er Auflage gedruckt werden - glücklicherweise auf qualitativ hochwertigen American Apparel Shirts. Ich bin ja wie erwähnt fast schon Stammkunde - und auf die Ergebnisse des Nerd-Shirt Bewerbs freu ich mich schon sehr!
Wikio, genreüberschreitender Bastard von Papa RSS-Aggregation und Mama Social Media Community, geht in die nächste Runde - für den Betatest werden derzeit ausprobierwillige SurferInnen gesucht. Die Aggregationsseite soll einen freshen Look bekommen und um etliche von Bloggern gewünschte Features erweitert werden.
Wie schon mal erwähnt, gefällt mir Wikio sehr gut. Die bereits jetzt sehr übersichtliche und funktionale Seite erlebt gerade ein Redesign samt neuen Features, wer vorab probieren, ist herzlich dazu einladen - und kann mit etwas Glück sogar noch einen smarten kleinen Digitalassistenten gewinnen:
Alle registrierten Betatester, die uns ein
Feedback per E-Mail zusenden, können an einer Verlosung eines Asus EeePCs teilnehmen. Interessiert sind wir neben Kommentaren zum neuen Design und neuen Funktionen auch an Meinungen zum Blog-Ranking, und zu gewünschten neuen Funktionen für Blogger.
Ich hab mich schon registriert, wer selbst ein Blog betreibt und einen RSS-Feed generiert, kann sich auch gleich mal zur Syndikation vormerken lassen.
Die Webbloggers rufen auf zur Parade. [via Dimido] Oliver möchte mit seinem Fragenkatalog folgendem Mysterium auf den Grund gehen: Was ist eigentlich mit den anderen Bloggern, haben die viel Ahnung von Webdesign?
Weit wichtiger ist die Usability; das Design darf nicht "im Weg" sein, die Farben sollten aufeinander abgestimmt und die Texte gut lesbar sein - der Rest ist wohl weitgehend Geschmackssache. Wichtig war mir aber, kein Standardtheme zu verwenden, sondern ein eigenes Layout zu verwenden. Da draußen gibt's hunderte Themes, die hübscher sind als mein Eigenbau - aber dafür trägt datenschmutz individuelle Kleider.
Mein erster Studi-Nebenjob war Webdesigner - das war noch eine Weile vor HTML 3.0. Ich bin kein Designer, kann aber immer noch ganz brauchbare eigene Templates schreiben und kenne mich ausreichend aus, um für eigene Projekte meine Hausgebrauchs-Designs zu erstellen.
Selbst erstellt, allerdings auf der Basis von YAML (yet another multi-column layout) und ausgehend vom WP-Standard Theme. Ich hab mein Template intern noxed2 genannt, da es sich um mein zweites eigenes Template handelt - "noxed" auf der Basis von Hemmed, das wiederum von Hemmingway inspiriert wurde, hieß mein erster Versuch. Dass es irgendwann mal noxed3 geben wird, ist zwar nicht kategorisch auszuschließen, aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich, da ich eigentlich laufend an meinem aktuellen Template weiterbastle und optisch durchaus nicht unglücklich bin.
Ich benutzte Photoshop zur Erstellung der Grafiken und Fireworks meistens dann, wenn ich für Kunden Outlines und Storyboards zeichne. Bei datenschmutz bin ich da sehr oldschool unterwegs: ich passe die Templates händisch im Texteditor an und rendere die Seiten zuhause am Testrechner mit Xamp; kleinere Änderungen mache ich gleich live via ftp und Texteditor. Automatisch generierter Code ist ein Graus, wenn man laufend neue Snippets integriert und kleinere Anpassungen macht - ich wollte sauber strukturierten Code, in dem ich mich selber auskenne.
Ja. Ganz am Anfang habe ich noch den legendären font-Tag benutzt und dann recht bald auf CSS umgestellt. Ich würde sagen, ich kenne mich ganz gut aus - höllisch allerdings finde ich die Problematik mit verschiedenen Browsern und Browsergenerationen.
Ebenfalls mit dabei: Der Korsti, die Klette, gedingst und Cordie-Design. Nicht an Bord ist itstoolong; oder besser gesagt: nicht direkt mit dabei, die Sinnlosigkeit solcher Paraden ist ihm aber immerhin einen ganzen Beitrag wert:
Und was macht dieses SEO-Geschmeiss, wenn sich absolut niemand für ihre "Optimierung" interessieren mag, außer sie selbst oder vielleicht noch ihresgleichen? Sie organisieren einen Karneval der Idiotie, den sie ganz euphemistisch Blogparade! nennen. Möglicherweise schämt man sich in solchen Kreisen, die Wahrheit beim Namen zu nennen?
Ein neues Blogosphärenjahr hat begonnen - und spätestens seit Tex Rubinowitz "Listen, die die Welt bedeuten" (Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen) hat das gute alte Aufzählungsformat-Format wieder immens an Kultstatus zugelegt. Also höchste Zeit für eine weitere bedeutungsvolle Liste, die allerdings ganz und gar ernst gemeint ist. datenschmutz presents: 33 Tipps für mehr Blogtraffic. Von SEO über Plugin-Tipps bis Viral Marketing - da sollte für jede/n BloggerIn was Passendes dabei sein.
Eine Bitte vorweg: wenn Sie diesen Artikel hilfreich finden, dann wär ein nettes Dankeschön zum Beispiel, vom Link "Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken..." direkt unter dem Artikel Gebrauch zu machen und den Beitrag bei Digg, SEOigg, Yigg, Webnews, Del.icio.us oder ihrem Lieblings-Social Bookmark Dienst abzuspeichern. Dankeschön!
Die Reihenfolge der Tipps soll keinerlei Wertung implizieren - ich habe einfach zusammengeschrieben, was ich aus persönlicher Erfahrung für deutschsprachige Blogs als sinnvolle Maßnahmen erachte. In diesem Sinne wünsche ich allen "alten" Bloggern ein erfolgreiches ein erfolgreiches Jahr und den Neueinsteigern 2008 einen guten Start! Ältere Hasen werden die meisten Tipps bereits kennen, aber die eine oder andere bisher unter dem Fokus der Wahrnehmung gebliebene Perle könnte ja doch dabei sein - oder fehlen, und in diesem Fall bitte ich um Ergänzung, denn: idealerweise sollte diese Liste im Laufe des Jahres erweitert werden und irgendwann vielleicht auf 66 oder gar 99 Tipps anwachsen - daher freue ich mich über Ergänzungen und/oder Berichtigungen in den Kommentaren oder via Kontaktformular. Zusätzliche Tipps werde ich natürlich ausprobieren und in die Sammlung aufnehmen, außerdem möchte ich zu diesem Thema weitere Artikel veröffentlichen.
Eine technische Anmerkung: die diversen Plugin-Tipps gelten immer für WordPress-User; für Serendipity und Co. existieren vermutlich ähnliche Lösungen.
So, das wär's fürs erste mit den 33 Tipps. Über Ergänzungen freue ich mich und wie eingangs angekündigt, wird die Sammlung im Lauf der Zeit noch anwachsen. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche maximalen Erfolg mit allen eigenen Blogprojekten.
Gestern war Pause auf datenschmutz, schließlich muss ja mal einen Tag lang auch Ruhe einkehren - zumindest beitrags-technisch Ansonsten nehm ich das Ding mit der Besinnlichkeit nicht so genau - daher gibt's einige Neuerungen, die ich in den letzten Tagen eingebaut habe. An erster Stelle zu nennen: das umstrukturierte Beitragsarchiv.
Selbiges kann man nun in klassischer Gesamtansicht durchforschen oder nach Kategorien bzw. nach Tags suchen. Dazu gibt's die jeweils passende Subnavigation - in Kombination mit der Suchfunktion in der rechten Spalte sollte damit die Auffindbarkeit jedes Beitrages gegeben sein. Das Draufgabe gibt's noch das Archiv aller bisherigen Umfragen sowie eine Sitemap.
Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich mal die Hauptmenüpunkte Kolumnen, Themen und Fotos umstrukturiert - die Übersichtsseiten sehen nun alle gleich aus, außerdem wird jeweils ein Submenü im Content angezeigt. Die p*n*c [pettauer.net consulting] Seite, auf der ich meine unbezahlbaren Beratungsleistungen anbiete, ist noch Baustelle.
Bei den Kommentaren gibt's nun die Funktion "direkt antworten": mit dem betreffenden Textlink kann man unmittelbar auf einen bestimmten Kommentar antworten - dabei gibt's allerdings nur eine Hierarchie-Ebene (also Threads wie auf Foren sind nicht möglich). Das scheint mir ein recht brauchbarer Kompromiss für Blogs zu sein. Ursprünglich wollte ich Brian's Threaded Comments einbauen, aber wie ich's auch gedreht und gewendet hab: eingeloggte User wurden beim Kommentieren nicht als solche erkannt. Möglich macht's WordPress Thread Comment, das keinerlei Eingriffe in der comments.php erfordert.
Das weitgehend unnötige aber JS-lastige Live Comment Preview hab ich rausgeworfen und die Ajax Comments von Mike Smullin vertragen sich schlecht mit dem neuen Trackback List: da mir allerdings die getrennte Auflistung von Kommentaren und TBs wichtiger ist als das Ajax-Inserten von Kommentaren, war klar, wer gehen muss.
Im Zuge der erwähnten Umstellungen hab ich da und dort ein paar kleine Performance- und Ladezeitverbesserungen vorgenommen, den unnötigen Ballast rausgeworfen und einige statische Seiten vereinfacht. Ich hab schon öfter das Feedback bekommen, dass ds ein wenig überladen aussieht - das soll sich einerseits ändern, andererseits möchte auf diverse Tools wie Tags, Ratings, Anzeige der letzten Kommentare auf der Startseite etc. keinesfalls verzichten. Mir steht also sozusagen ein Spagat zwischen Funktionsüberfrachtung und Zen-artiger Einfachheit bevor, also mit anderen Worten: Interfacedesign as usual... über Feedback, Anregungen und Fehlerberichte bin ich natürlich immer äußerst dankbar.
Mit WordPress kann man den statischen Seiten mit Bordmitteln unterschiedliche Templates zuweisen: Unter dem Menüpunkt Seiten-Template findet sich eine Liste aller verfügbaren Vorlagen. Für Einzelbeiträge funktioniert dies nicht ohne einen kleinen Eingriff - mit kategoriebasierten Conditional Tags lässt sich diese Aufgabe aber elegant lösen. Um anderen die gleiche Suche zu ersparen, habe ich eine kleine Anleitung zusammengestellt.
Die hier beschriebene Lösung macht freilich nur dann Sinn, wenn man das betreffende Layout mehrfach verwenden möchte, denn sie beruht auf der Abfrage der Kategorie: befindet sich ein bestimmter Einzelbeitrag (unter anderem) in der Kategorie X, so soll nicht das Standard-Template single.php, sondern ein anderes zum Einsatz kommen (1). Konkret bin ich auf das Problem gestoßen, weil ich das Plugin Who sees ads? verwenden: damit lässt sich Werbung konditional einblenden - ich binde damit die Banner zwischen Überschrift und Content ein, und zwar so, dass nur Google-Besucher und Gelegenheitsleser marketingtechnisch penetriert werden, datenschmutz StammleserInnen jedoch verschont bleiben von den sensationellen Angeboten, die Zanox & Co. zur Verfügung stellen.
So weit, so gut - doch die Einbindung von Werbung direkt im Beitrag widerspricht den Richtlinien von trigami. Allerdings rufe ich das Plugin im Template auf: wäre ja auch viel zu mühsam, die Zeile in jeden einzelnen Beitrag zu kopieren. Also erschien es mir am sinnvollsten, eine eigene Kategorie für trigami-Reviews zu definieren und Beitragen, die (auch) dieser Kategorie angehören, ein eigenes Single-Template zuzuweisen. Das hat übrigens noch einen weiteren Vorteil: man kann die "das ist eine bezahlte Rezension"-Kennzeichnung gleich direkt ins Template-File einfügen. Hier eine kurze Schritt-für-Schritt Anleitung - die nötigen Informationen dazu hab ich nach einiger Suche gut versteckt im WordPress-Codex gefunden; ein Plugin, das die Page-Template Funktionalität auch für Einzelbeiträge nachrüstet, existiert einstweilen noch nicht - das wär natürlich die eleganteste Variante.
Die betreffende Abfrage gehört in die single.php-Datei, die sich im Theme-Verzeichnis befindet (2). Bevor diese umgemodelt wird, sollte aber zuerst die neue Kategorie angelegt werden - denn für die Modifikation der single.php benötigt man die ID der betreffenden Kategorie; diese wird übrigens bei der Kategorienliste im Backend in der ersten Spalte angezeigt. Nehmen wir für unser Beispiel mal an, unsere Kategorie für deviantes Design hätte die ID #34. Wir gehen vor wie folgt:
< ?php
$post = $wp_query->post;
if ( in_category('34') ) {
include(TEMPLATEPATH . '/single-anders.php');
} else {
include(TEMPLATEPATH . '/single-standard.php');
}
?>
Es gibt diese Datei gezippt auch hier als Download: single.php
Achtung: die Kategorie-ID muss natürlich entsprechend angepasst werden!
So, das war's auch schon - mehr gibt's nicht zu tun. Die neue single.php fungiert sozusagen als Weiche: wichtig ist dabei die Abfrage in_category (as opposed to: is_category), die überprüft, ob der betreffende Beitrag zur Kategorie mit der angegebenen ID gehört. Falls ja, so bekommt der Beitrag in unserem Beispiel das Template single-anders.php zugewiesen, wenn nicht, so kommt stattdessen die Vorlage single-standard.php (also die ehemalige single.php) zum Einsatz.
strong>Nochmal Achtung: beim Copy-Pasten unbedingt die Anführungszeichen korrigieren! Und: die Abfrage in_category versteht die übliche Angabe mehrerer durch Beistriche getrennter IDs nicht. Stattdessen muss man auf php zurückgreifen, also:
if ( in_category('34') ) || in_category (15) || in_category (16)
Wer mit der kategoriebasierten Filterung nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf das Plugin Custom Post Templates werfen: es überprüft, ob im Template-Verzeichnis eine Datei mit dem Namen single-POSTID (POSTID steht für die ID des einzelnen Beitrags) existiert - falls ja, wird diese für den jeweiligen Beitrag verwendet: so ließe sich problemlos ein myspace-Blog gestalten, in dem jedes Posting völlig anders aussieht
2) Manche Themes haben keine solche single-Datei, sondern benutzen eine Abfrage in der index.php - die hier beschriebene Vorgangsweise funktioniert trotzdem, allerdings muss man natürlich beide single-Varianten erst erstellen.
Tippen auf Laptoptastaturen kann durchwegs eine komfortable Angelegenheit sein, aber das Touchpad ist keinesfalls ein adäquater Ersatz für die gewohnte Maus. Aber wenn man nicht gerade am Schreibtisch sitzt, fehlt meist die passende Unterlage - doch die lässt sich nun nachrüsten, oder besser gesagt an den Laptop anklemmen: der Mobile Laptop Desk ist ein transportables Mousepad, das keinerlei zusätzliche Unterlage benötigt.
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Ein weiterer TED-Talk aus dem Monat März verdient definitiv einen zweiten Blick: Larry Lessig, internationaler Prediger für die längst überfällige Adaption überkommener Lizenzbedingungen, spricht 19 Minuten lang über das Verhältnis von Kultur, Technologie und Vorurteilen - unbedingt anschauen, denn der Mitbegründer Creative Commons Lizenzen weiß nicht nur wovon, sondern auch wie er spricht.
Lawrence Lessigs Vortrag besticht nicht bloß durch die fachliche Kompetenz und die ansprechende inhaltliche Aufbereitung eines schwierigen Themas - der Jus-Professor hat ein perfekt auf seinen Vortragsstil abgestimmtes Foliendesign gefunden. Invertierte Schrift, einzelne Wörter und Bilder pro Folie, keine Bulletpoints: das widerspricht jeder gängigen Votragstheorie, gibt der Gesamtperformance aber jene Flow und jene Eleganz, die der klassischen Powerpoint-Präsi einfach völlig fehlen. Mit anderen Worten: ein gelungenes Treffen von Tante Inhalt mit Onkel Form: