Der bekannte Medienmacher Dirk Manthey, in den 90ern unter anderem mit Max und TV Spielfilm erfolgreich, konzentrierte sich in den letzten Monaten ganz aufs Online-Geschäft: daraus resultierte ein kürzlich gelaunchtes - und in seiner Breite sehr ambitioniertes - Medienportal, das den Platzhirschen Horizont.net und WUV.de gar nicht gefallen dürfte.
Ein sehr ausführliches Portrait über den Verleger und die Gründe für sein Ausscheiden aus der Printbranche veröffentlichte die Wirtschaftswoche:
"Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwann überhaupt keine gedruckten Zeitungen mehr geben wird. Beispielsweise unsere 14-jährige Tochter liest außer Tokio-Hotel-Heften alles im Internet."
[...]
Doch die Anzeigenkrise nach dem Platzen der New-Economy-Blase setzte den bunten Blättern zu. Der Rivale Burda, der sich über einen Umweg in der Milchstraße eingekauft hatte, drängte Manthey Stück für Stück aus seinem Unternehmen.
Der am 14. Juli erfolgte Launch stellt für den Pagemacher (ist dieser Begriff das neue Äquivalent zu "Blattmacher"?) eine Art Betaphase dar, der finale Launch folgt dann im September - das nenne ich mal kreative Ausnutzung des Sommerlochs. Der Malibu-Fan wird übrigens auch selbst eine Kolumne verfassen, und zwar über aktuelle Trends aus den USA. Dass er seine einstige stückweise Montage durch den Burda-Verlag und das Zusammenschrumpfen der früher so erfolgreichen Milchstraße-Gruppe allerdings via meedia.de "rächen" wolle, bestreitet Manthey entschieden.
Was mich ebenso verwundert wie Medienrauschen ist die unsinnige vorgeschaltene Logoseite ("Zum Betreten der Homepage bitte auf das Logo klicken") und die Tatsache, dass Typo 3 (immerhin mit Rewrite-Modul) zum Einsatz kommen. Naturgemäß entsprechend launig fiel der Kommentar aus, den Horizont.net zum Start abgab (Zaunpfahlwink: URL-Rewrites täten euch auch nicht schlecht!):
Angeblich arbeiten 15 Redakteure und Vermarkter an dem von US-Websites inspirierten Dienst. Für einige Lacher über die Qualität der Mannschaft sorgte in der Szene eine "Welt"-Meldung, dass eine Meedia-Fotoredakteurin bei HORIZONT nach Bildern der bei Lesern überaus beliebten HORIZONT.NET-Bildergalerie gefragt hatte. Merkwürdig auch: Für die Akquise ist Martin Fischer, schon zu Milchstraßen-Zeiten die rechte Hand des Verlegers (und 1999 HORIZONT-"Medienmann des Jahres"), zuständig, doch Abwicklung, Technik und Dispo kommt vom Quality Channel, dem Online-Vermarkter des Spiegel Verlags.
Ganz groß geschrieben werden bei meedia Zahlen: Reichweiten, Auflagen, Clicks und quantitative Analysen auf Tod und Teufel. Und da ich selten Radiospots oder Zeitungsanzeigen schalte, wird meedia - nicht zuletzt wegen der fehlenden RSS Subfeeds für die einzelnen Channels - wohl nicht meiner neuer Informationshub, auch wenn das Design des Video Channels recht gut gelungen ist.
Für die digitale Zahlenkrämerei hat sich Herr Manthey übrigens den Popkulturjunkie geholt, der als Mister Analyzer bloggt. Ich frag mich, ob er die Zahlen auch so willkürlich "korrigiert" wie bei seinen deutschen Blogcharts*... also ich hätt mich da eher an die Blogpiraten gewandt.
Ein neuer Bookmarking Service namens SocialMatic betreibt recht aggressives Spam-Marketing. Die Idee wär ja alles andere als uninteressant: man submittet einmal, und der zentrale Service verteilt die eigene Bookmark an eine ganze Latte zusätzlicher Social Bookmarking Sites weiter. Im Portfolio des betreffenden Anbieters befinden sich derzeit Backflip, Bibsonomy, Blinklist, Faves, Buddymarks, Connectedy, del.icio.us, Diigo, Magnolia, Yahoo!, Netvouz und Simpy. Klingt nach viel - für deutschsprachigen Content allerdings kann man sich außer del.icio.us und Yahoo! getrost alles andere sparen.
Naturgemäß erfordert SocialMatic eine Registrierung, und selbstverständlich muss man seine Credentials für die "bespielten" Drittservices hinterlegen. Ich hab mir die Registrierung gespart, die Seite ist einfach zuuu hässlich. (Das Logo ist okay, aber der Rest sieht aus wie eine dieser Online-Marketing-Kettenbriefaktionen.) Auf längere Sicht wird das Teil auch nicht funktionieren - kein Bookmarking Service lässt sich gern längerfristig zuspammen. Früher oder später werden also maschinell nicht knackbare Captures eingeführt oder die SM-Bots ausgesperrt werden; schade um den Zeitaufwand, damit kann man Sinnvolleres anfangen. Wer's dennoch - auf eigene Gefahr - ausprobieren will, bitte sehr: SocialMatic.com.
Addendum: Die meisten mögen z.B. die del.icio.us Userdaten als nicht gerade High-Security erachten: in Wahrheit gehört natürlich jeder gut gepflegte Account bei einem größeren Web 2.0 Anbieter zum "sozialen Kapital". Ein Schelm, wer Böses denkt - aber wenn man den Service schon verwenden muss, dann würd ich auf jeden Fall einen dedizierte Spam-Accounts. Im Übrigen kann ich Liz wirklich nur zustimmen:
I don’t care if you are Jeanette, Katharine or Amelia. STOP FUCKING SPAMMING ME. 4 emails in 10 days? Really. I will join your damn site when I want to but I will not be fucking pestered into doing so.
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, demnach sagen 24 Bilder mehr als 4,2 Millionen Worte. (Die bildliche Aussagekraft steigt nämlich exponentiell, soviel zum Thema Comic Strips :mrgreen:) Was m3.newruls.com da online gestellt hat, passt jedenfalls auf keine Kuhhaut und vermutlich nicht mal auf eine Drachenhaut. Weißwurst vs. Sake, Cola vs. Grüntee, Auto vs. Fahrrad: Otto Neurath wäre vermutlich hoch erfreut: Germany vs. China. Addendum: der Bildvergleich stammt aus der Feder der chinesisches Grafik-Künstlerin Yang Liu. [via Matthias]
Als Scott Jangro vor knapp einem Jahr dem Blog-Aggregator BumpZee ins Leben rief, hab ich eine Community namens German Blogosphere gegründet. Mittlerweile haben 94 BloggerInnen ihre Seiten eingetragen und die German Blogosphere hat schon eine ganze Weile lang einen stabilen Pagerank 4.
Scott weiß eben, wie man Google-freundliche Syndikationsseiten baut; ich bin einigermaßen erstaunt darüber, dass die Wachstumsrate einigermaßen nachgelassen hat - aber den vollen Hunderter werden wir trotzdem bald erreichen. Ähnlich wie mybloglog syndiziert BumpZee RSS-Feeds und bastelt aus einem Teil der Inhalte einen dynamischen Web-Katalog, der statt Duplicate Content ein paar feine incoming Links generiert - speziell für neue Blogs eine gute Sache. Wer die German Blogosphere also bisher übersehen hat, ist natürlich herzlich eingeladen; einzige Bedingungen: das Blog muss in deutscher Sprache verfasst und jugendfrei sein. Et voila, hier geht's
PS: Stereophone hat damals auch Facebook eine gleichnamige Gruppe gestartet, die hat witzigerweise ebenfalls genau 94 Mitglieder - da müssen wohl irgendwo die Illuminati am Werk sein!
Formal gesehen reiht sich Wolfgang Michels zwar in die Riege der deutschen Liedermacher ein; bevor allfällige Vorurteile und Stereotypen einkicken, sollte aber sofort relativiert werden: Accoustic Blues als Genrebezeichnung klingt gleich ganz anders - und den Blues hat er, der Wolfgang, auch wenn er sich bei seinen Texten an die eigene Muttersprache hält. Aus dieser Kombination resultieren sehnsüchtige, wehmütige Lieder, äußerst unprätentiös vorgetragen und bestechend brilliant produziert. Also kurz gesagt: es besteht überhaupt kein Grund für allfällige Berührungsängste jeglicher Art!
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In Österreich sind sie noch etwas dünn gesät, die fleißigen Redakteure und Redaktricen des Wikipedia-Projekts. Umso mehr hab ich mich gefreut, am vergangenen Barcamp in Klagenfurt einen heimischen Editor kennen zu lernen: Christoph Breitler studiert Mikrobiologie und arbeitet nicht nur inhaltlich an der deutschsprachigen Wikipedia mit, sondern erst ist auch organisatorisch an der Entstehung eines österreichischen Wikimedia-Vereins beteiligt.
Während Apologeten des offenen Wissens mit offenem Mund über diesen rasend schnell gewachsenen Informationsmoloch staunen, fragen sich viele Gelegenheitsnutzer, ob man den zusammengetragenen Infos überhaupt trauen kann - schließlich dürfen ja Hinz und Kunz mitschreiben. Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist: Lexikonredaktionen sind auch nicht unfehlbar, viele Augen sehen mehr als wenige und ganz generell ist die Wikimedia-Foundation die adäquate Reaktion auf die Tatsache, dass das Wissen der Menschheit anno 2k8 in kein 20bändiges Lexikon mehr reinpasst. Et voila, hier aus erster Hand: Infos über die Wikipedia von einem, der's wissen muss!
datenschmutz: Seit wann kennst du die Wikipedia?
Christoph: Also bekannt ist mir die Wikipedia selbst seit 2001. In dem Jahr bin ich zuerst auf die deutsche Version gestoßen. Ich selbst hatte mich aber schon viel früher auch bei der Nupedia angemeldet, dem Vorläuferprojekt, aus dem die Wikipedia selbst entstanden ist. Als aktiver Autor bin ich seit 2004 tätig.
?: Wie genau sehen deine Tätigkeiten im Team aus? Wofür bist du zuständig und wie viel Zeit investierst du pro Tag bzw. Woche?
!: Meine grundsätzliche Tätigkeit sehe ich eigentlich im Schreiben von Artikeln, so bin ich ja auch zur Wikipedia gekommen: ich wollte in den Bereichen, wo ich etwas beitragen kann, "Lücken" füllen. Mittlerweile bin ich in die Planung eines Österreichischen Wikipedia Vereins (Wikimedia Österreich) analog zum Deutschen Verein (Wikimedia Deutschland) involviert. Als Pressekontakt versuche ich die Funktionsweisen und Abläufe der Wikipedia nach außen zu kommunizieren. Prinzipiell geht darum, die Einstiegshürden zu überwinden, damit eine Person, die etwas beitragen kann und möchte auch "gehört" wird bzw. innerhalb der Wikipedia mitschreiben kann.
?: Wie bist zu zur Mitarbeit gekommen?
!: Angefangen habe ich mit dem Schreiben von Artikeln zum Thema Biologie. Als Mikrobiologie Student lag mir das Thema in diesem Fall nah. Die Arbeit auf der Meta-Ebene kam erst danach. Da ich wohl einer der wenigen Österreicher war, die aktiv an der Wikipedia mitgearbeitet haben zu dieser Zeit bin ich eher zufällig dazu gekommen.
?: Wie funktioniert die Abstimmung des Teams untereinander und wie werden Meinungsverschiedenheiten geklärt?
!: Es gibt eine Reihe von Kommunikationskanälen, die genutzt werden, natürlich die Wikipedia selbst, dann andere Wikis bis hin zu Mailinglisten und IRC. Wobei die meisten dieser Kanäle offen zugänglich sind, daher kann jeder mitdiskutieren - und man kann nachvollziehen, was dort diskutiert wird. Ich denke, diese Transparenz trägt viel zum Erfolg von Wikipedia bei. Natürlich gibt es in diesem Prozess auch Meinungsverschiedenheiten und es entstehen Probleme. Es gibt meiner Meinung nach zwei wichtige Eckpfeiler, die das Projekt voran bringen: Wikipedia versucht eine Enzyklopädie zu erstellen (das wichtigste ist die Artikelarbeit) und niemand wird zur Mitarbeit gezwungen. (alles ist freiwillig und soll nicht in Frust enden.)
?: Was ist deine persönliche Motivation für die unbezahlte Mitarbeit? Würdest du sagen, dass du von der Mitarbeit profitiert hast? (wirtschaftlich, ideell...)
!: Meine Motivation ziehe ich aus der Tatsache, etwas beitragen zu können. Solange mir die Mitarbeit Spaß macht, bin ich auch motiviert dazu. Andere arbeiten ehrenamtlich bei Organisationen im Sozial- oder Bildungsbereich. Man profitiert nicht direkt davon. Man macht Erfahrungen, knüpft Kontakte, man arbeitet sich in Themengebiete ein, das sind die Werte, die man aus der Wikipedia Arbeit schöpfen kann.
?: Wie sieht die Wikipedia-Szene in Österreich generell aus?
!: Mittlerweile gibt es relativ viele Mitschreiber in Österreich, die Wikipedia ist inzwischen hierzulande sehr bekannt. Allerdings wird das Projekt leider noch zu oft als "deutsch" wahrgenommen und nicht als "deutschsprachig", das schreckt wohl viele von der Mitarbeit ab. Das wiederum schlägt sich in den Artikeln nieder, man findet häufig wenig Österreich bezogene Information.
?: Kennst du Beispiele für gezielte Manipulationsversuche? (z.B. im Wahlkampf oder ähnliches)
!: In Österreich scheint das nicht gezielt zu passieren, bzw. nicht vehement. Das NPOV-Prinzip (Neutraler Standpunkt in allen Artikeln) und die Offenheit (man kann jederzeit sehen, wer welche Informationen im Artikel ediert hat), verhindern solche Veränderungen.
Viel häufiger ist ungezieltes Einbringen von offensichtlicher sinnlos oder Falschinformation.
Die Wikipedia kann nur durch das Prinzip der Offenheit funktionieren, eine Anfälligkeit wird es dadurch immer geben. Es wäre wichtig, ein Verständnis dafür in die Öffentlichkeit zu tragen. Obwohl Artikel von jedem verändert werden können, muss nicht zwangsläufig Missbrauch passieren. Wenige würden mit einer Schaufel "bewaffnet" Spielplätze oder öffentliche Parks umgraben, aber viele scheinen Wikipedia Artikel ähnlich sinnlos zu "verändern".
?: Viele Mitglieder beklagen die langsame Weiterentwicklung und vermissen Features wie stabile Artikelversionen. Im c't Interview hat die Vorsitzende der wikimedia-Foundation angekündigt, weitere Programmierer einstellen zu wollen. Wie siehst du die organisatorische und technologische Zukunft des Projekts?
!: Das Hauptproblem ist wohl die zielgerichtete Weiterentwicklung des Projektes. Die Wikimedia Foundation ist als Non Profit Organisation auf Spenden angewiesen, dieses Geld muss zunächst die Betriebskosten decken. Erst wenn dieser Grundstock abgedeckt ist, kann Kapital in zusätzliche Features investiert werden, daher muss es in dieser Hinsicht immer Kompromisse geben.
Die stabilen Versionen bringen auch große Veränderungen im Projekt mit sich, daher ist die endgültige Einführung nicht alleine von Programmierarbeit abhängig. Mittelfristig gesehen sind sicher die endgültige Implementation der stabilen Versionen sowie die Einführung von Semantic-Mediawiki als Ziele zu sehen.
?: Welche Features vermisst du bzw. welche Weiterentwicklungen wünscht du dir persönlich?
!: Die Wikipedia hat sich sehr gut entwickelt, die deutschsprachige Version hat fast 712.000 Artikel, aber nur ein Bruchteil dieser Informationen ist auch untereinander verknüpft. Es wäre schön, Informationen auch mehrdimensional abzufragen: "Welche Pflanzen erreichen eine Maximalhöhe von 2,5m?" Oder "Welche Personen, die zur Wahl des Bundespräsidenten aufgestellt wurden, lebten wann und wie lange in Wien/Salzburg/Graz?"
StammleserInnen werden es notgedrungen bereits bemerkt haben: ich bemühe mich auf d/s konsequent, Splitting einzusetzen, also jenes spezifische Problem mancher Sprachen, dass man entweder nur die Manderl oder nur die Weiberl anspricht, durch großes "Binnen-I" und die/der Kombis zumindest partiell zu entschärfen.
Im professionellen Bereich ist Splitting so gut wie nirgends gewünscht - wenn ich Presse- und Marketingtexte schreibe, richten die sich - aus Gender Sicht halt - meist nur an Männer. Und ich versteh's ehrlich gesagt auch sehr gut: Splitting ist aus sprachästhetischer Sicht betrachtet einfach kacke, weil's den Sprachflow zerstört, beim Lesen rausreißt und häufig stört. Sogar mich als Autor der Texte. Warum mach ich's dann gerade hier am Blog, wo ich mir doch völlig frei aussuchen kann, wie ich schreibe?
Es gibt dafür nur einen einzigen, ganz simplen Grund: ich spreche häufig mein Publikum direkt an, und die vielen Jahre im Nahbereich linker ÖH-Organisationen haben ihre Spätschäden hinterlassen. Tatsächlich habe ich bei nicht-gesplitteten Texten mittlerweile selbst den Eindruck, nur Männer anzusprechen, und das stört mich, das nervt, ich find's doof. Punkt. Hat nix mit politischer Korrektheit zu tun, die in meinen Augen bloß ein delegatives Feigenblatt darstellt und schon gar nix mit Überkorrektheit und Berührungsängsten vor derber Sprache, ganz im Gegenteil - möchten Sie einen Beweis? Bitteschön: Titten, Titten, Titten! bzw.: Futkarli / -karla!
Mit anderen Worten: als alter Hip Hopper und Schönschreiber schlagen ach zwei Herzen in meiner Brust: und die Entscheidung war gar keine bewusste, sondern hat sich im Lauf des Schreibens einfach so ergeben... hätt ich ja nie für möglich gehalten
Das englischsprachige Netz hat's da übrigens besser: von wenigen Ausnahmen abgesehen ("men" wird ja auch im Sinne von "Menschheit" verwendet) kennen englische Hauptwörter nur eine Geschlechtsform: the baker ist zugleich Bäcker und Bäckerin, daher tritt das Problem hier weitgehend gar nicht erst auf. Im Deutschen kann man sich fallweise behelfen und auf geschlechtsneutrale Formulierungen ausweichen, aber eben nicht immer - und für diese Fälle werde ich mich weiterhin vertrauensvoll ans Amt für Binnen-I's wenden. Ihre Meinung dazu täte mich übrigens brennend interessieren - stört Sie das Splitting? Finden Sie's gut? Bitte um Input, lieber Leserin!
...dank linken sie zum Glück. Nein, kein Pamphlet gegen die sogenannte schreibende Zunft folgt: "linken" steht hier für verbinden wie in Hyperlink, und keineswegs für das Gegenteil von rechtmäßigem und -schaffenem Verhalten. Und das kommt so: Journalistenlinks.de ist ein Webkatalog von und speziell für die Angehörigen der schreibenden Zunft und definitiv auch für die interessierte Allgemeinheit einen Blick wert.
Design ist immer Geschmackssache, mir persönlich gefällt die schlichte blaue Farbgebung mit viel Whitespace und ohne unnötige Schnörksel ausgesprochen gut. Die redaktionelle Betreuung stellt angenehmerweise sicher, dass Linkspam keine Chance hat - und die Option, eigene Favoriten zu speichern, macht auch Sinn: allerdings funktioniert das ganze ohne Registrierung, die eigenen Favs werden im "Temporary Internet Files" Ordner abgelegt - auf der Habenseite steht wie gesagt das Wegfallen der Login-Notwendigkeit, dennoch halte ich diese Technologie für weitgehend sinnlos: viele heavy User leeren ihren Cache-Ordner aus diversen Gründen regelmäßig, somit verliert man auch die gespeicherten Favoriten, außerdem stehen die gemerkten Links natürlich nur am eigenen Rechner zur Verfügung.
Gegründet wurde der themenspezifische Webkatalog von dem Netzwerk Junge Journalisten, laut Eigendefinition eine...
...unabhängige Community, die 1999 gegründet wurde und inzwischen über zweihundert ausgewählte Talente miteinander vernetzt.
So eine Art elitäres Schreiberlinge-Xing also - und von den insgesamt rund 200 Mitgliedern kümmern sich über 30 Redakteure um den Webkatalog. Dagegen stinkt die Kategorie World | Deutsch | Medien | Journalismus im DMOZ mit ihren 21 Einträgen natürlich ganz gewaltig ab. Wer medienmacher-relevante Link-Tipps kennt, benutzt das Anmeldeformular. Aus SEO-Gründen zahlt sich die Anmeldung übrigens nicht aus, weil die Seiten im Katalog nicht direkt verlinkt, sondern über ein cgi-Script redirected werden - aber schließlich richten sich die Journalistenlinks ja nicht an Tante G., sondern primär an ein qualifiziertes Fachpublikum. Wie erwähnt werden alle neuen Seiten überprüft - derzeit kennt die Datenbank rund 4.500 Seiten, die nach folgenden Kriterien in Kategorien wie "Verlage & Sender", "Agenturen & Dienste", "Verbände & Vereine" etc. sortiert werden:
Zum besseren Auffinden erscheinen diese neuen Links in den jeweiligen Kategorien ganz oben. Dies gilt auch für besonders wichtige Einträge sowie 3.00 Prozent (135) aller Links, die bei unseren Nutzern besonders beliebt sind.
Ein Newsletter und nützliche Software-Helferlein für JournalistInnen ergänzen das Angebot, allzu viel Technologie-Affinität traut man der Kollegenschaft indes nicht zu:
Diese kleinen Programme erleichtern Ihnen nämlich die tägliche Arbeit am Computer, schließlich sind sie genau auf die Bedürfnisse von Journalisten zugeschnitten. Dies bedeutet, dass unsere Programme nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch leicht zu verstehen sind. Selbst das Installieren ist ganz simpel.
Auf das Portal bin ich deshalb gestoßen, weil vor kurzem ds in der neuen Rubrik deutschspachige Weblogs aufgenommen wurde, was mich natürlich außerordentlich freut.
Zum alten Reizthema Sind BloggerInnen feige Schweine? hat Robert anlässlich eines Beitrags auf Indiskretion Ehrensache ein paar sehr spannende Gedanken zusammengefasst. Der große Vorsitzende des deutschen Journo-Verbandes spricht uns "virtuellen Stammtischen" nämlich jegliche Relevanz ab, im Gegensatz zu den Pros der schreibenden Zunft.
Konkretes Schwein des Anstoßes war dabei folgende Passage aus Captain Konkens Elaborat:
Blogs sind meines Erachtens nur in ganz wenigen Ausnahmefällen journalistische Erzeugnisse. Sie sind eher der Tummelplatz für Menschen, die zu feige sind, ihre Meinung frei und unter ihrem Namen zu veröffentlichen.
Ähnlichen Schmonzes gab vor längerer Zeit Konkes Vorgänger Dr. Siegfried Weischenberg von sich - dabei wurde uns der Herr Kollege während des Publizistikstudiums noch als leuchtendes Beispiel der in Unwürde veralteten deutschen Zeitungswissenschaft genannt. Besagter Professor verbreitete nämlich im Radio "akademische Fakten", wie ebenfalls bei Thomas Knüwer nachzulesen ist:
Man muss wissen: Mit 450 Zugriffen im Monat kommt man unter die 100 erfolgreichsten Blogs in Deutschland.
Im Gegensatz zu den laut Meinung des DVI moralisch verwahrlosten Bloggern sind Papiermedientheoretiker anscheinend zu einem interaktiven Diskurs bloß im Anschluss an Podiumsdiskussionen fällig. Zwar sind 450 Honks pro Tag auch nicht die Welt, aber der Unterschied liegt doch weit außerhalb der statistischen Unschärfe einer solchen Untersuchung - oder Professor Weischenberg wollte auf ironisch-subversive Weise die quantitativen Methoden seiner Wissenschaft in Frage stellen - doch dies ist wohl Wunschdenken, ein simpler Irrtum dürfte in diesem Fall der Vater des Gedanken gewesen sein.
Robert und Thomas haben eigentlich alles zum Thema geschrieben, eine Sache gäb's da aber noch, die mir in den Sinn kommt: wie sieht's eigentlich aus mit Bloggern und Journalisten in Personalunion? Ich bin schon wesentlich länger journalistisch tätig (bei the gap, telepolis, ORF), als ich dieses Blog schreibe. Und wie ist das eigentlich so mit der textimmanenten Qualitätsessenz? Wird ein Interview, das ich für the gap gemacht habe, automatisch schlechter, wenn ich's online stelle? Oder ein Twoday-Posting besser, wenn Klaus den betreffenden Text im Datum abdruckt? Verändert eine Veröffentlichung in der Presse-Blogrubrik die Ausschnitte datenschmutz-Beiträge, die dort abgedruckt werden? Und: unterliegt journalistische Verantwortung primär einem Regelkodex oder der Verantwortung des einzelnen, der publiziert? Sollten Blogger überhaupt journalistische Verantwortung tragen? Wie steht der freie Markt zu Qualitätsmedien? (In Österreich haben die beiden ein angespanntes Verhältnis: die Kronenzeitung liegt weit in Führung, afaik ist Deutschland auch ganz gerne im Bild.) Wär's nicht geschickt, den Konsumenten generell einen kritischen Umgang mit Medien anzugewöhnen, anstatt die ohnehin wirtschaftlichen Gesichtspunkten gehorchenden klassischen Massenmedien in eine sakrosankte Stellung zu heben? Ich weiß es nicht genau... was meinen Sie?
Das erste Update zur aktuellen 2.3er Version des WordPress CMS wurde heute veröffentlicht. Da es sich um einen Bugfix- und Security Release handelt, sollte die 2.3.1er Version asap eingespielt werden.
Für alle, die bereits 2.3 einsetzen, sollte das Update problemlos verlaufen - Änderungen an der Datenbank sind in diesem Fall nicht erforderlich, trotzdem sollte das obligatorische Backup erfolgen - kann ja ohnehin nicht schaden. Wer genau wissen möchte, welche 20 Codestellen verändert wurden, wirft einen Blick in den Tracker. Hier geht's zum Download:
.de-Edition und Upgradepaket werden im Lauf der Woche nachgereicht, allerdings können besorgte Webmaster und -mistressen auch gleich das Original-Paket verwenden: Spracheinstellungen und vorhandende Sprachpakete bleiben unangetastet, lediglich im Tellerrand wird der Wordpress.org Feed anstellte der de-News angezeigt.
A propos feed: ich hab vor kurzem beschrieben, wie man die Incoming Links Anzeige von der Google Blogsuche wieder auf Technorati umbiegt; durch das Update geht die entsprechende Änderung natürlich wieder verloren - komfortabler und versionierungs-resistent funkt's mit dem Plugin Nusuni Technorati Links.
No more dofollow beim erfolgreichsten deutschen Bookmarkdienst mit dem angeblich so diskriminierenden Namen (siehe Wongs Kopflosigkeit - eine Ching Chong Affäre): wie Netzkultur 2.0 berichtet, geizt der diensteifrige Chinese künftig mit Linklove:
Als ich dem Bookmarkdienst Mister Wong gerade eben mal wieder einen kurzen Besuch abgestattet habe hat mir ein Firefox Plugin verraten, dass dort sämtliche ausgehenden Links mit dem "nofollow-Tag" ausgestattet worden sind und folglich nicht mehr in die Rankingbewertung von einigen Suchmaschinen, allen voran Google, einbezogen werden.
So ganz konsequent durchgezogen wurde die Ent-follow-isierung nicht, die Bookmarks im Userprofil zählen nach wie vor. Dennoch stößt die Nacht-und-Nebel Aktion nicht unbedingt nur auf Verständnis:
Nachvollziehbar ist der Schritt sicherlich, da man sich auf diese Weise wahrscheinlich erhofft, Mister Wong für Spammer uninteressanter zu machen.
Grundsätzlich ist es mir natürlich auch egal, was die Jungs und Mädels von construktiv mit ihrer Webseite so treiben, aber dennoch sollte man solche Änderungen meines Erachtens kommunizieren.
Das seh ich genau so: Mister Wong hat in den letzten Monaten extrem starke Google-Positionierungen mit seinen Tag-Seiten erreicht. Klarerweise hält man mit dem eingeschlagenen Weg Spammer ab - und SEOs ebenso. Ich behaupte mal ganz frech, dass der Erfolg Wongs zu einem hohen Grad auf aktiven Usern, die ihre eigenen Blogs und Seiten pushen, zurückzuführen ist - und die werden sich die Mühe zukünftig sparen.
Ästhetisch und usability-technisch ist Wong bei weitem die grottigste Social-Bookmark Plattform, die je das Licht der Netzwelt erblickt hat: extrem knappe Beschränkung beim Beschreibungstext und die Nicht-Übernahme des Titels bei direkter Verlinkung sind nur zwei Minuspunkte: Folkd, del.icio.us und andere Alternativen bieten wesentlich ausgereiftere Features, dennoch mag das deutsche Internet Wong. Ob das mit nofollow auf Dauer so bleibt, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Willkommen zur aktuellen Blogvorstellungs-Runde: im Themenfokus stehen Grüne Smilies und ein Schweizer Satiremagazin: auch wenn es sich bei beiden Blogs keineswegs zum todernste Machwerke handelt, so steckt doch ernsthaft viel Arbeit dahinter.
Und wie immer gilt: wer hier mit seinem/ihrem Blog vorstellt werden möchte, sagt via Kommentar oder Kontaktformular Bescheid: kann ein bisschen dauern, da bereits einige Review-KandidatInnen auf der Warteliste stehen. Im Übrigen gilt der gute alte Stehsatz aus der Bezirkszeitung: "Unverlangt eingesandte Manuskripte können nicht retourniert werden. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung."
Zumeist gelb ist bloß das mittlere Licht an der Ampel. Wer jedoch glaubt, dass die guten alten Smilies immer in dieser Farbe daherkommen, kennt Michaels Blog noch nicht. Auf GreenSmilies.com spielt mehrmals wöchentlich großes grünes Kino im Mikroformat. Aber Schreiben ist in dem Fall Silber und Gucken Gold - hier einer meiner vielen Favorites:
![]()
Ob Geschichte der grünen Smilies oder ein Smilie-Lexikon, bei Michael gibt's massig Hintergrundinfos - vor allem aber die Einwohnerschaft des Blogs selbst, und die ist mittlerweile auf beachtliche Größe angewachsen. Überblick verschafft das Smilie-Album.
Ebenfalls sehr praktisch für die Fans der Grünlinge: Michael packt immer wieder mal ein paar seiner Kreationen zu Packs für andere Software, aktuell zum Beispiel bietet er ein fertiges Package für Miranda an. Auch WordPress lässt sich ohne weiteres umrüsten - bei mir steht der Totalumstieg auf grüne Smilies jedenfalls ganz oben auf der Liste. Für verschiedene Sonderwünschen und "Spezialanfertigungen" hat der Blogbetreiber immer ein offenes Ohr - ich habe vom Maestro diesen wunderbaren Gesellen bekommen: ![]()
"UNTERNEUNTUPFING Aktuell ist ein länderübergreifendes non-kommerzielles Satireprojekt für den karitativen Zweck, wenn es mal groß ist soll es eine Menge Gutes tun," sagen die Betreiber, und dem kann man ja nun wirklich nicht widersprechen. Den humorvollen Leser erwarten schräge Beiträge aus Rubriken wie Politik, Gesellschaft, Gesundheit und Web 2.0. Getreu dem Motto "viel Wahnsinn muss gerecht verteilt werden" richtet sich die Seite an den gesamten deutschen Sprachraum. Selbstredend möchte Unterneuntupfing auch etwas über seine LeserInnen erfahren - sehr zu empfehlen als Einstiegslektüre ist die Umfrage Wer sind unsere werten Leser?.
Den bisherigen Ergebnissen nach zu urteilen ist die Quote an Selbstausbeutern besonders hoch - wer also nicht CEO einer fiktiven Visitkartenfirma ist und täglich sein Xing-Profil pflegt, der darf darauf hoffen, hier Gleichgesinnte zu treffen. Auch gleich ordentlich zur Sache gehen die Tipps zur Profi-PC-Entschlackung.
Die letzten Bugfix-Korrekturen waren ja harmlos, aber mit der 2.3er Version steht Stress ins Haus: Plugin-Inkompatibilitäten, unter anderem mit Simple Tagging, lassen mich jedenfalls erstmal abwarten.
WordPress enthält jetzt eine rudimentäre interne Tagging-Funktion ohne zentrale Stichwortverwaltung, Zitat:
Die Entwickler haben vorerst auch bewusst auf eine komplexere Tag-Verwaltung verzichtet - es gibt keine zentrale Möglichkeit, Tags zu löschen oder zu editieren. Die Entwickler wollen abwarten, was wirklich gebraucht und als sinnvoll angesehen wird und entsprechende Funktionen bei Bedarf später nachreichen.
Äußerst schade! Es gibt Simple Tagging und das hat exakt alle Funktionen die Blogger brauchen, hätte man nicht einfach ein perfektes, fertiges OS-Produkt integrieren können? Denn es kommt noch besser: die neue Version ist mit ST inkompatibel, allerdings gibt's eine Import-Funktion. Daneben bereiten noch zahlreiche gängige Plugins Probleme... ich warte mal auf die deutsche Version, es eilt ja nicht:
WordPress 2.3 ist kein direktes Sicherheitsrelease. Da sich u.a. auch die Datenbankstruktur geändert hat, ist es möglich, dass ältere Plugins oder Themes nach einem Update nicht mehr fehlerfrei funktionieren. Vor einem Update sollte in jedem Fall ein vollständiges Backup aller Dateien und der Datenbank angelegt werden.
Perun sieht das ähnlich, Max ist recht optimistisch.
Am WordPress Deutschland Blog gibt's die wichtigsten Infos und eine deutsche Übersetzung des Artikels 10 Dinge, die über WordPress 2.3 wissen solltest. Die deutschsprachige Version steht auch schon bereit, hier geht's zum Download.
FamilyOne hat sich ganz der digitalen Aufbereitung umfangreicher Familienstammbäume und -alben verschrieben. Bis zum 30. September lockt die größte Familien Social Community des deutschsprachigen Raums noch mit unbegrenztem Gratis-Upload. Seit heute können alle User eine persönliche Webseite mit frei definierbarem Alias anlegen.
Die URL zur eigenen Profilseite folgt dabei folgendem SEO-tauglichem Schema:
www.FamilyOne.de/profil/ALIAS
FamilyOne will sich als Full-Service Dienstleister für das Festhalten jener unvergesslichen Momente des Familienlebens etablieren, die sonst sorgfältig in Papieralben eingeklebt werden - aber die lassen sich nun mal wesentlich umständlicher gemeinsam nutzen als eine Homepage, speziell wenn die Familie geographisch weit verstreut lebt.
Ich bin über die trigami-Kampagne, die von den Betreibern kürzlich geschalten wurde, auf die Seite gestoßen und als kinderloser Urdro (urban drone, as opposed to Bobo) wohl nicht der Kernzielgruppe zuzurechnen, aber die Betreiber der Plattform haben ihre Hausaufgaben definitiv gemacht.
So können etwa die Mitglieder der Community den Zugriffslevel der einzelnen Unterseiten frei festlegen: von privat über "Zugriff nur für Freunde" bis öffentlich. Selbstverständlich unterstützt FamilyOne die Suche nach bestehenden Kontakten und deren Vernetzung - von der Erstellung des Stammbaums bis zur Verwaltung der eigenen Videos nutzt die Seite konsequent Ajax-Features und bietet auch unerfahrenen Usern einen leichten Einstieg in "family matters" an.
FamilyOne.de - Familienalbum und Familienbaum
SEOigg filtert News im Digg/Yigg-Stil und konzentriert sich dabei ganz auf SEO-relevante Themen. Nirgendwo im deutschsprachigen Internet findet man derzeit so viel geballtes aktuelles Wissen in Sachen zum Thema: Wie komme ich zu mehr Besuchern und besseren Rankings?
Die Frage, ob man das eigene Blog mit allen möglichen Social-Bookmark Icons zumüllen soll, löst ShareThis von Alex King auf elegante Weise. Die deutsche Version mit angepassen Bookmark-Icons und Links gibt's bei Jott und die Welt: anstatt für jeden Social Bookmark Dienst einen Link einzubauen, bringt das Plugin beliebig viele Services in einem platzsparenden DTHML-Layer unter und integriert dazu auch noch eine Mail-Empfehlungsfunktion - in Aktion zu erleben beim Klick auf den Link Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken... am Ende dieses Artikels.
Die Anpassung des Plugins fällt leicht - zu Beginn der php-Datei findet sich das Array mit den eingetragenen Suchdiensten. Wer hier SEOigg hinzufügen möchte, muss folgenden Code einfügen an gewünschter Stelle einfügen:
Dann noch das passende Icon namens seoigg.gif ins Plugin-Verzeichnis kopieren, und schon erweitert SEOigg den Reigen der Social News/Bookmarking Dienste - hier noch ein passendes Icon: seoigg.gif (rechte Maustaste und "Datei speichern unter"):
![]()
Wer auf ShareThis verzichten will und trotzdem den SEOigg-Button einbauen möchte, dem stehen außerdem diverse Originalcodes zum Einbau ins Template zur Verfügung. Das zahlt sich aus, denn im Gegensatz zu den meisten Social Plattformen punktet SEOigg mit einer aktiven Fachcommunity.