Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2011 hat in Staatssekretär Josef Ostermayr in würdigen 3. Preisträger gefunden, das Publikum (ent)ehrte die Austro Mechana. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, eine Rede über den ebenfalls nominierten Bernhard Heinzelmaier zu halten — und zwar inklusive Gedicht!
Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang “Farmville” — fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und die Beratergruppe Neuwaldegg beim Symposium digitales managen stellen die Frage einen Deut spezifischer: “Wie verändern Facebook, Twitter & Co. Entscheidungen und Kommunikation Unternehmen?”

Dass Social Networks ein Dialogmedium sind, das ausnehmend direktes und durchwegs nicht immer erwünschtes Feedback auf direktem Weg notfalls auch bis in die Chefetage befördert, musste schon so mancher Pressespreche auf die harte Tour lernen. Überhaupt stellen Social Media Strategien hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und zweifellos auch an die Nerven der EDV, die wirklich besseres zu tun hat, als was auch immer man gerade von ihr braucht.
Nana Siebert hat im aktuellen News einen Artikel über die Zukunft der Arbeit geschrieben und mich als typisches Beispiels eines selbständigen Net-Workers protraitiert.
Der erste Tag der meshed Konferenz bot Einsteigern einen guten Überblick über die Grundsätze des Social Marketing — mein persönliches Highlight war die Führung durchs Ars Electronica Center, genauer gesagt der Besuch im Cave-Nachfolger Deep Space.
Dominik Gubi hat mich zu meinem Bloggerdasein, zur Frühgeschichte von datenschmutz und zum Thema Objektivität, Frösche und Journalismus befragt.