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	<title>datenschmutz &#187; DRM</title>
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		<title>Wie man PDF-Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amazon will mit dem Kindle den Papierverlagen einen neuen Distributionsweg bieten - doch dem User werden einige Steine in den Weg gelegt, so kann der Kindle 2 von Haus aus etwa nicht mit PDF-Dateien umgehen: diese müssen vor dem Upload konvertiert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;background-color:#ededed;padding-right:3px;margin-top:5px;margin-right:9px;width:230px;height:44px;border:2px solid #4a748a;"><a href="http://blog.datadirt.net/2009-11/how-to-convert-and-upload-pdf-files-to-the-amazon-kindle-for-free" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/usa.jpg" alt="usa Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="usa" width="64" height="42" style="float:left;margin-right:6px;background-color:#4a748a;padding-left:3px;padding-right:3px;padding-bottom:1px;padding-top:1px;" /></a><small>Dieser Beitrag ist auch <a href="http://blog.datadirt.net/2009-11/how-to-convert-and-upload-pdf-files-to-the-amazon-kindle-for-free" class="liexternal"><strong>auf Englisch</strong> verfügbar.</a></small></div>
<p>Nach Max’ recht <a href="http://wissenbelastet.com/2009/10/21/erste-erfahrungen-mit-amazons-kindle/" class="liexternal">euphorischem Bericht</a> habe ich mir ohne vorher viel zu recherchieren ebenfalls einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kindle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kindle">Kindle</a> eBook-Reader bei Amazon.com bestellt. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a> gefällt, das DRM nahm ich zähneknirschend für den günstigen Preis (rund €200) in Kauf. Heute lieferte UPS mein Device, und die anfängliche Freude über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a> war recht groß — bis ich feststellen musste, dass es out-of-the-box *keine* Möglichkeit gibt, ganz gewöhnliche PDFs auf den Kindle hochzuladen. Nach etwas Recherche bin ich dann doch noch auf eine akzeptable Möglichkeit gestoßen, eBooks aus meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sammlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sammlung">Sammlung</a> auf den Kindle zu transferieren: der <a href="http://www.mobipocket.com/ProductDetailsCreator.asp" class="liexternal">MobiPocket Creator</a>, eine frei verfügbare eBook-Conversion Software, macht’s möglich.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/kindle-1.jpg" alt="kindle 1 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="Amazon Kindle" width="600" height="502" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-3818"></span></p>
<p>Zwar bietet Amazon selbst die Möglichkeit an, PDFs zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konvertieren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konvertieren">konvertieren</a>: doch das Einsenden via E-Mail und anschließendes Pushen des Files aufs Gerät kostet vollkommen lächerliche 10 Cent pro Datei bzw. 15 Cent pro Megabyte. Alternativ kann man die Datei auch via E-Mail an name@free.kindle.com senden und erhält eine passende konvertierte Datei zurück. Doch das ist nicht nur mühsam, sondern dauert auch ganz schön lange, wie <a href="http://ireaderreview.com/2008/01/18/how-to-view-pdf-files-on-the-kindle/" class="liexternal">Testberichte</a> verraten.</p>
<p>Da der Kindle sich tatsächlich nicht mit dem verbreiteten PDF-Format versteht, bleibt als einzige Möglichkeit die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konvertierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konvertierung">Konvertierung</a> der Dateien ins PRC-eBook Format, anschließend können die Files dann ganz normal via USB-Verbindung in den “Documents”-Ordner des Lesegeräts hochgeladen werden. Nach dem <a href="http://www.mobipocket.com/DownloadCreator.asp" class="liexternal">Download</a> von Mobipocket muss bei der Installation unbedingt die “Publisher”-Variante gewählt werden. Und so geht man bei der Konvertierung vor:</p>
<p>1. Mobipocket Creator aufrufen, im Home-Screen “Import from existing File” -&gt; “Adobe PDF” wählen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/mobipocket1.jpg" alt="mobipocket1 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="mobipocket1" width="600" height="442" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<p>2. Speicherort für den Export, Sprache und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/encoding/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Encoding">Encoding</a> wählen und anschließend die Datei importieren.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/mobipocket2.jpg" alt="mobipocket2 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="mobipocket2" width="600" height="416" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<p>3. Im dritten Schritt kann man optional die Metadaten, das Inhaltsverzeichnis oder das Cover bearbeiten.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/mobipocket3.jpg" alt="mobipocket3 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="mobipocket3" width="600" height="407" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<p>4. Anschließend im oberen Menü auf “Build” klicken, und das eBook wird erstellt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/mobipocket4.jpg" alt="mobipocket4 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="mobipocket4" width="600" height="421" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<p>5. Mobipocket Creator legt ein Verzeichnis im zuvor gewählten Ausgabe-Directory an und generiert mehrere Versionen: HTML mit exportierten Bildern, opf (open packaging format) und — relevant für unsere Zwecke — PRC, mobipockets eigenes Format.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/mobipocket5.jpg" alt="mobipocket5 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="mobipocket5" width="600" height="406" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<p>Und genau diese Version ist für unsere Zwecke relevant, die übrigens Dateien können nach dem Export getrost gelöscht werden — PRC ist ein Containerformat, das neben den Texten auch die Bilder enthält. Die so entstandenen PRC-Dateien lädt man einfach über die USB-Connections in den “Documents” Ordner des Kindle (der übrigens auch Unterordner enthalten darf), bei der nächsten Benutzung tauchen die Dateien dann auf.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/kindle-2.jpg" alt="kindle 2 Wie man PDF Dateien gratis auf den Kindle 2 lädt" title="Amazon Kindle" width="600" height="464" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Optimal wäre natürlich, wenn Amazon das PDF-Format nativ integriert — aus DRM und Revenue-Gründen wird das aber wohl kaum in absehbarer Zeit geschehen. Eine andere, auch für Mac-User verfügbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alternative/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alternative">Alternative</a> für die lokale Konvertierung von PDFs bietet der <a href="http://www.lexcycle.com/download" class="liexternal">Stanza Desktop</a>, denn ich mir aber noch nicht näher angesehen habe.</p>
<p><strong>Vorläufiges Fazit:</strong> Der Kindle 2 tut recht brav, was er soll — dank der integrierten Funkmodem-Funktionalität muss man sich mit keinerlei lästigen Einstellungen herumschlagen. Die Bedienung ist selbsterklärend, auch wenn mich anfänglich bei Versuch, auf dem (Non-Touchscreen) eInk-Display zu scrollen: hier heißt’s blättern. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschwindigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschwindigkeit">Geschwindigkeit</a> des Screenaufbaus und die relativ gute Qualität bei der Darstellung von Bildern (natürlich monochrom) haben mich positiv überrascht.</p>
<p><strong>Zum Sortiment:</strong> Die Auswahl an Büchern ist relativ groß, im digitalen Zeitschriftenregal sieht’s zur Zeit aber noch ziemlich mager aus. Magazine können entweder per Ausgabe (sauteuer) gekauft oder mit 14-Tage-Testfrist für monatliche Fixkosten abonniert werden. Anscheinend will Amazon auch für Blog-RSS-Abos monatliche Gebühren einheben — solche Deppensteuern werde ich mir auf jeden Fall ersparen. Amazon gibt sich redlich Mühe, Geld zu verdienen, aber ich werde ein schlechter Kunde sein und den Kindle primär als hochqualitatives und augenschonendes Lese-Device für meine (einzeln konvertierten) PDF-eBooks nutzen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Amazon bietet DRM-freie mp3s an</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/amazon-bietet-drm-freie-mp3s-an/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 10:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab sofort verkauft Amazon auch in Deutschland DRM-freie mp3-Dateien. Österreicher bleiben von dem Angebot vorerst allerdings ausgesperrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/ammp3.jpg" alt="ammp3 Amazon bietet DRM freie mp3s an" title="ammp3" width="232" height="83" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Seit gestern gehört auch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> zum Reigen jener Ländern, in denen Branchenprimus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musik">Musik</a> nicht mehr nur auf Silberscheibe oder Vinyl verkauft: ein riesiger Portfolio hochwertiger 256kBit Files stehen direkt auf der Webseite bereit. Für den One-Click–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einkauf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einkauf">Einkauf</a> ist die Installation des Amazon–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mp3/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mp3">mp3</a>–Downloaders (verfügbar für XP, Vista, Mac und Linux) zwingend erforderlich. Austria-Surfer bleiben aber einmal mehr außen vor, aber wird sind’s ja gewohnt. Vordergründig übernimmt die Software den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a> ganzer Alben sowie das Importieren in die iTunes Bibliothek — was die Software im Hintergrund tut, wissen bloß der Geier und die Musikindustrie. </p>
<p>Letztere ist in punkto Wasserzeichen und Konsumentenkriminalisierung in den letzten 10 Jahren ja nicht gerade durch Zimperlichkeit aufgefallen; da wundert man sich direkt, dass Amazon seinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verkauf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verkauf">Verkauf</a> überhaupt ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a> starten durfte. Der Beschreibungstext weist gleich mal auf “lokale Besonderheiten” hin:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/amazonmp3.jpg" alt="amazonmp3 Amazon bietet DRM freie mp3s an" title="amazonmp3" width="520" height="87" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Tatsächlich konnte ich keine Songs in den Einkaufswagen legen. Zwar tauchte keine Fehlermeldung auf, aber die Songs schienen einfach nicht auf. Erst nach Installation der Software und einem One-Click-Verkauf wurde Amazon ein wenig gesprächiger:</p>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie: Tut uns leid. Ihre Bestellung konnte nicht verarbeitet werden, da das gewünschte Produkt geografischen Einschränkungen unterliegt. Weitere Informationen zu den geografischen Einschränkungen finden Sie in den Nutzungsbedingungen zu diesem Produkt. Wir entschuldigen uns für Unannehmlichkeiten, die Ihnen möglicherweise hieraus entstanden sind.</p></blockquote>
<p>Nur der Schelm glaubt, dass wir Alpenrepublikaner durch solche Actions Piratebay &amp; Co. in die Arme getrieben werden. Bin gespannt, ob sich die Amazon-Rechtsabteilung wegen der paar Bewohner überhaupt die Verhandlungen mit AKM, AUME und Co. antut.</p>
<h3 id="toc-affiliates-freuen-sich">Affiliates freuen sich</h3>
<p>Affiliate-Experten wissen, dass ein sogenannten “Medienbruch” die Conversion beträchtlich verschlechtert. Verkauft ein trusted merchant wie Amazon digitale Güter, so steigt automatisch die erzielbare Conversion Rate — Deeplinks auf einzelne Alben bzw. Tracks sind schon jetzt möglich, an einem mp3–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/widget/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widget">Widget</a> wird mit Hochdruck gearbeitet. Musik ist ein dankbarer Rohstoff — allen Unkenrufen zum Trotz geben ausreichend viele User durchaus Geld für Beschallungsinhalte aus, sofern die Convenience stimmt. Mit anderen Worten: hier tut sich meiner Meinung nach eine sehr lukrative neue Einnahmequelle für alle Internetseiten mit Popkultur-Bezug auf!</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/b?node=77195031&#038;tag=ihre_partner_id-21&#038;linkCode=ur2" class="liexternal">Startseite: Amazon mp3-Downloads</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/gewinnspiel-2x-streamcatcher-von-data-becker/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 13:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Data Beckers Stream Catcher 2 wird das Grabben von Youtube Videos und anderen Streaming Multimedia Clips zum Kinderspiel - datenschmutz verlost 2 Lizenzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/streamcatcher2.jpg" alt="streamcatcher2 Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker" title="streamcatcher2" width="169" height="122" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Videorecorder waren gestern — längst hat der PC seinen Platz als Schaltzentrale des digitalen Heim-Entertainments eingenommen. Aber wie kriegt man das witzige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> auf den eigenen Rechner? Data Beckers <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stream-catcher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stream Catcher">Stream Catcher</a> 2</strong> erlaubt mit wenigen Mausklicks die Direktaufnahme von laufenden Videos — ob <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a>–geschützt oder nicht, spielt dabei technisch keine Rolle. datenschmutz verlost 2 Einzelplatzlizenzen: wer mitspielen möchte, hinterlässt wie übliche einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.</p>
<p>Ob TV-Serie, Musikvideo oder Viral Clip: der Streamcatcher unterstützt zweifellos die Sammelleidenschaft, denn wer kann schon voraussagen, ob dieser witzige Clip mit den sprechenden Hunden in einem halben Jahr überhaupt noch online ist? Die Stream Catcher Software nutzt verschiedene Mechanismen, um jeden Clip auf die eigenen Harddisk zu bannen:</p>
<blockquote><p>Mit Hilfe der Direkt-Downloadfunktion laden Sie Videos ohne Umwege aus gängigen Onlineportalen herunter: Auf Wunsch werden alle downloadbaren Clips bereits während des Surfens automatisch vom Programm ermittelt und übersichtlich angezeigt. […] Eine Netzwerk-Analyse filtert aus allen aufgerufenen Webseiten zuverlässig die Multimedia-Dateien heraus und fügt sie per Knopfdruck dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Manager hinzu. […Nicht direkt downloadbare Dateien spielen Sie einfach ab und zeichnen mit de Stream Catcher 2 genau das auf, was Sie auf Ihrem Monitor sehen.</p></blockquote>
<p>Neben Videofilmchen beherrscht das Programm auch das Capturing von Audio-Streams, die wahlweise als Wav– oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mp3/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mp3">mp3</a>–Dateien exportiert werden. Beim Bewegtbild stehen avi, flv und MPEG1 zur Verfügung. (MPEG2 ist mit der 30-Tage Testversion des beiliegenden Encoders möglich, der im Anschluss extra erworben werden muss.) Vor dem Export lassen sich die betreffenden Clips noch zurecht schnipseln. Data Becker verweist auf der Verpackung übrigens drauf, dass Aufnahmen von urheberrechtliche geschütztem Material nur für den Privatgebrauch zulässig sind.</p>
<p>Ich habe den Stream Catcher ausprobiert — die Software funktioniert unter Windows Vista klaglos, wer immer schon mal ohne mühsame Handarbeit ein paar Videos von Youtube und Co. lokal abspeichern wollte und/oder Ambititonen für den Aufbau einer eigenen Multimedia-Bibliothek hat (Festplatten werden ja sowieso immer billiger), kann beruhigt zugreifen. So sieht die Videoverwaltung aus:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/streamscreen.jpg" alt="streamscreen Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker" title="streamscreen" width="520" height="390" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h3 id="toc-verlosung-2x-stream-catcher-2">Verlosung: 2x Stream Catcher 2</h3>
<p>Helge vom Data Becker Verlag hat mir zwei Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt — wer mitspielen möchte, postet wie üblich einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Für jede Erwähnung dieses Gewinnspiels in Blogs und Tweets gibt’s wie gewohnt ein Extra-Los (bitte im Kommentar erwähnen). Im übrigen gelten die Standard <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele</a>. Die Verlosung beginnt am Montag, 2. Februar, und endet am Sonntag den 15. Februar 2009. Viel Glück!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Ein Sack voller Tunes</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 04:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Streaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Tunesbag kann man dem eigenen Freundeskreis Zugang zur Musiksammlung gewähren und hat zugleich von überall Zugriff auf seine Lieblingstracks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/tunesbaglogo.jpg" alt="tunesbaglogo Ein Sack voller Tunes" title="tunesbaglogo" width="150" height="46" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Mit <a href="http://www.tunesbag.com/" class="liexternal">Tunesbag</a> teilt man die eigenen Musiksammlung so bequem wie nie zuvor: nach dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/upload/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Upload">Upload</a> der eigenen Tracks können diese mit Freunden problemlos getauscht werden, zusätzlich fungiert der Service als “Backup” für die eigene Musiksammlung. Die Idee ist grundsätzlich nicht neu — <a href="http://www.simfy.de/" class="liexternal">simfy</a> und <a href="http://www.musicmakesfriends.com/" class="liexternal">MusikMakesFriends</a> bieten ähnliche Services an und besticht durch einige nette Zusatzfeatures. Derzeit befindet sich die Seite noch im geschlossenen Teststadium, ich hab aber 10 Einladungen zu vergeben.</p>
<p>Bach dem Upload der eigenen Tracks (browserbasiert oder via Upload-Software mit Winamp/iTunes Unterstützung) werden diese fortan Bestandteil der eigenen Bibliothek und lassen sich von jedem Rechner mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internetzugang/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internetzugang">Internetzugang</a> aus anhören. Und, das ist der Gag bei der Sache, auch mit den eigenen Kontakten sharen. So kommt man im Nu zu mehr <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musik">Musik</a> — allerdings stellt sich natürlich sofort die Frage nach der rechtlichen Zulässigkeit. Die beantwortet Tunesbag mit dem Verweis auf die Privatkopie: man in Playlisten organisieren und anhören, aber nicht herunterladen. (Und zwar nicht mal die eigenen — zumindest hab ich keine Option dazu gefunden; das macht die Seite als Backup-Service allerdings recht fragwürdig.)</p>
<p>Auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a>–Unterstützung verzichtet die Seite komplett, dafür wurde eine Anbindung an die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–API geschaffen: so lässt sich im Nu eruieren, welche der eigenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Freude bereits Tunesbag-User geworden sind. Damit nicht genug der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mash-up/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mash-Up">Mash-Up</a> Fähigkeiten: Kommentare zu einzelnen Songs können direkt an Twitter gesendet werden, eine Anbindung ans eigenen Last.fm Profil sorgt für passende Vorschläge zum gerade gehörten Track. Auf <a href="http://netzwertig.com/2008/03/24/zn-auch-tunesbag-setzt-auf-musik-in-der-cloud/" class="liexternal">netzwertig</a> gibt’s einen recht ausführlichen Review.</p>
<p>Der Erfolg eines solchen Dienstes steht und fällt mir der Skalierbarkeit: sich als zentrale Musikbibliothek zu etablieren bedarf bei wachsender Usermenge einer gehörigen Portion juristischen “Glücks” und einem skalierbaren Konzept zur Kostendeckung: Gründer Hansjörg Posch will den Service <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a> anbieten und die Traffic– bzw. Speicherplatzkosten via Werbung finanzieren. Die Anbindung an diverse Social Networks garantiert tatsächlich einen gewissen Mehrwert, die Zugänglichkeit der eigenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sammlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sammlung">Sammlung</a> von überall her klingt verlockend — in der grauen Vorzeit des Internet hat ja mp3.com weiland mal ein ähnliches Service unter dem Namen “My Music Locker” angeboten…</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/tunesbagscreen.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2248]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/tunesbagscreen-300x201.jpg" alt="tunesbagscreen 300x201 Ein Sack voller Tunes" title="tunesbagscreen" width="300" height="201" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Die Bedienung der Seite geht flockig von der Hand, der Einsatz der modalen Layer-Fenster ist ebenso gut gelungen wie das Design und der Pop-Up Player. Was mir fehlt ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Funktion für die eigenen Tracks und eine Möglichkeit der Beschlagwortung. Fraglich ist auch, wie Jörg auf Dauer dem Problem des “Duplicate Content” begegnen will: die hochgeladenen Tracks der einzelnen User sind mit Sicherheit nicht durchgehend mit korrekten ID3-Tags versehen. Zu guter Letzt bleibt noch die Frage nach der Soundqualität: an ein 320er mp3 auf einer guten Soundkarte und einer ordentlichen Anlage kommt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/streaming/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Streaming">Streaming</a> natürlich nicht ran. Trotzdem ein netter Service für unterwegs und eine mehr als elegante Gelegenheit, in den Genuss neuer Beats zu kommen.</p>
<h3 id="toc-10-einladungen-fr-tunesbag-zu-vergeben">10 Einladungen für tunesbag zu vergeben</h3>
<p>Wer sich das ganze Mal live zu Gemüte führen möchte, sagt einfach via Kommentar Bescheid — first come, first serve: 10 Einladungen kann ich verschicken.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogvorstellung: Hypebot</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-01/blogvorstellung-hypebot/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 14:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging mit WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer an digitaler Musikdistribution interessiert ist und alles über netlabels wissen möchte, kommt am topaktuellen Fachblog Hypebot schwerlich vorbei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/hypebot.jpg' alt="hypebot Blogvorstellung: Hypebot" id="leftnail" title="Blogvorstellung: Hypebot" />Englischsprachige Blogs mit zweifelhaften <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Angeboten sind dick gesät, und auch so manches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netlabel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with netlabel">netlabel</a> unterrichtet die Netzöffentlichkeit regelmäßig von den eigenen Vorhaben. Wirklich rar allerdings sind top-aktuelle, gut recherchierte und aufbereitete News über das Musikbusiness als solches. Aber glücklicherweise gibt’s ja den <a href="http://hypebot.typepad.com/hypebot/" class="liexternal">Hypebot</a>.</p>
<p>Die Tagline <strong>music. technology. the new music <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a></strong> beschreibt die Mission sehr treffend: ob Majorlabel oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Unternehmen: Hypebot weiß Bescheid. Spannende Marktanalysen wie <a href="http://hypebot.typepad.com/hypebot/2008/01/the-amazon-effe.html" class="liexternal">The Amazon Effect</a>, Briefings und <a href="http://hypebot.typepad.com/hypebot/2008/01/fridays-music-1.html" class="liexternal">Roundups</a> machen das Blog für Branchenangehörige zur Pflichtlektüre und lassen interessierte Hörer, die sich schon lange auf die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a>–freie Zukunft und mehr Vielfalt im Musikbiz freuen, immer wieder zufrieden schmunzeln.</p>
<p>Leider bietet das auf Typepad-Blog zwar eine Kategorienavigation, aber kein Archiv an, aber dafür gibt’ glücklicherweise eine Suchfunktion. Ebenfalls unbedingt einen Klick wert: die Hypebot-Linksammlung mit <a href="http://hypebot.typepad.com/hypebot/music-20-resources.html" class="liexternal">Music 2.0 Ressources</a>: grandiose <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tipp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tipp">Tipp</a>- und Tricksammlung für alle potentiellen net-Artists und Labelgründer, die über Online-Promotion und Vertriebsmodell nachdenken.</p>
<hr />
Wie immer gilt: wer selbst mit seinem Blog in dieser Serie vorgestellt werden möchte, die/der sagt einfach via Kommentar Bescheid.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>24/7 im Vernis Magazin</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-12/247-im-vernis-magazin/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 09:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
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		<description><![CDATA[The 24/7 verwenden dark secret technologies und schrecken selbst vor myspace nicht zurück. Dem Vernis Magazin vertrauten sie alle ihre unglaubwürdigen Geheimnisse an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/vdz.jpg' alt="vdz 24/7 im Vernis Magazin" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="24/7 im Vernis Magazin" />Eine nicht näher genannt werden sollen– und wollende Musikjournalistenkollegin hatte die unvorstellbare Ehre, für die kürzlich erschienene 4. Ausgabe des modischen <a href="http://www.vernismagazine.com/" class="liexternal">Vernis Magazins</a> ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> einem der mysteriösesten Produzentenkollektive aller Zeiten zu führen. datenschmutz erhielt von mindestens 52% der wahlberechtigten Lizenz-Leistungsempfänger gegen eine nicht näher bezifferte Summe die exklusive Erlaubnis zum Online-Abdruck.</p>
<p>In dem mysteriösen, sehr bild– und wenig textlastigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/magazin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Magazin">Magazin</a> geht’s um “Art, Fashion and Music” — in der roten Bar des Volkstheaters fand vorige Woche die Präsentation statt, durchwegs bei gemäßigter Lautstärke. Aber darum geht’s hier gar nicht, sondern um ein Produzentenkollektiv, das seit den frühen 30er Jahren die elektronische (bzw. damals noch elektrische) Musikszene unsicher macht(e) — zumindest einigen der MitgliederInnen wird extraterrestrischer Ursprung vorgeworfen. Andere Gerüchte besagen, dass Atom Heart, The KLF und syncmode durch Zellteilung aus einer organischen Kabelummantelung des ersten 24/7 Analog-Samplers entstanden sind. Mit Sicherheit wissen wir nur, dass A Guy called Geralds legendäres “Dark Secret Technologies” Album mindestens zwei Patchkabel aus 24/7s Beständen für das finale Mastering benutzte.</p>
<p>Nach jahrzehntelanger Release-Pause treten the 24/7 aus dem gleißenden Licht des Underground erneut in den Schatten der internationalen Popwelt. Ihre Tracks tragen Titel wie “Evil Giraffe”, “Cosmic Bottle”, “Non-Corporate Identity” oder “Rokkoko Robot” — ihren Sound bezeichnen sie mangels Alternativen als ” Live Electronics / Christian Rap / New Wave” oder “Advanced Psychoshopping Music”. Wer das Nachfolgende nicht lesen will, muss hören — denn über Architektur tanzen ist bekanntlich dasselbe wie über Texte musizieren. Oder so. Hörproben:<br />
<a href="http://www.myspace.com/the2" class="liexternal">http://www.myspace.com/the2</a></p>
<h2 id="toc-interview-mit-the-247">Interview mit the 24/7</h2>
<p><small><em>Mit dem Lesen dieses Satzes haben Sie den Bedingungen des nachfolgenden Nutzungsvertrags bereits zugestimmt.<br />
Dieser Text steht nicht unter CC-Lizenz, sondern darf höchstens gelesen, keinesfalls jedoch in Teilen kopiert und schon gar nicht reproduziert werden. Sollten Sie mit einem Internetbrowser auf diese Seite zugreifen, dann löschen Sie bitte nach dem Lesen den Cache. Widrigenfalls verstoßen Sie gegen unsere Vertragsbedingungen. Dieser Text ist durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a> (Digital Rights Murks) geschützt. Wenn Sie ihn kopieren, werden Sie schon sehen, was passiert!</em></small></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Der vierundzwanzigsiebte Raum?</strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">the 24/7:</span> Die bislang avanciertesten Technik, um Produzenten zu trainieren. Ausschließlich mündlich und über Körperflüssigkeiten weitergegeben in einem geheimen Kloster in Südtibet. An die unmenschlichen Anstrengungen, die wir auf uns nehmen mussten, um Kammer #4 — “Advanced psycho <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shopping/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shopping">shopping</a> musicÃ¢âÂ¢”, können wir uns immer noch lebhaft erinnern.</p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Auf Ihrem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/myspace/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with myspace">Myspace</a> profil passen Ihre aufgeführten Einflüsse in kein Schema. Warum? Warum nicht?</strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Um genau zu sein: Missbrauch, Snaredrums und Tee sind unsere Haupteinflüsse. Man kann keinen stringenten Stiel durchbiegen, wenn dauernd irgendwelche Persönlichkeitsfragmente darüber streiten, ob blonde oder schwarzhaarige Basslines hotter sind. Manche können sich Anwälte leisten, andere schicken nach Feierabend ihre Schlägerfreunde aus der Matrosenkneipe vorbei und lassen alles kurz und klein hauen. Wie soll man da im Nachhinein noch jemals feststellen, wer so etwas wie die Oberhoheit über so etwas wie ein Arrangement hatte? Alles kann passieren, alles muss passieren, nichts darf nicht passieren, kurz gesagt. Das Ergebnis ist aber stets eine komplexe Mischung aus unverortbaren Einflüssen und der gängigen Rechtssprechungspraxis des jeweiligen Landes.</p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Was geschah damals mit the24seven?</strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Wir alle leiden unter einer ganz speziellen Art von Persönlichkeitsstörung. Während die eine Hälfte/der eine Teil des Duos versucht, sich selbst zu einem singulären Bassisten zu lobotomisieren, wurden die anderen Teile im Lauf der Jahre vollständig entrückt. Ein Teil von the24seven ist noch immer in jener magischen Lampe in einem Kloster in Tibet eingeschlossen, an der kein Mönch jemals seine Kutte reiben wird, doch die andere Hälfte hat sich aufgemacht, die musikalischen Schätze dieser Welt zu erobern. 90 Jahre harte Schulung bei einer jungfräulichen Äbtin reichten aus, um tief in die Geheimnisse des Christian Rap einzutauchen. Vor kurzem hielten the24seven ein Meeting in der Betty Fnord Klinik ab, wo sich alle derzeit frei verfügbaren Persönlichkeitsmomente für einen unmessbar kurzen Augenblick zusammentaten, um die unterschätzteste New Wave Band der Welt zu binden. Einen Augenblick lang wurde das Ergebnis auf jedem Digital Culture <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> des bekannten Universums ausgestellt. Gestern allerdings wurde die Fortführung des Plans effektiv von zwei mächtigen Persönlichkeitsfragmenten, deren genaue Identität im Dunkel liegt, die allerdings 51% der Anteile halten, zunichte gemacht.<br />
Unwiederherrettbare Opfer wollten gebracht, unvorstellbare Anstrengungen auf sich selbst genommen werden, um dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/teufel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teufel">Teufel</a> die Seele zweier Anwälte vor der Vertragslaufzeit zurückzugeben, obwohl die Garantiefrist bereits abgelaufen war. Das Ergebnis lässt nicht nur den Interviews unbefriedigt zurück, sondern zieht seine tropfnasse Spur jeden Tag weiter ein Stück in eine dominierte Zukunft. Auf wessen Geheiß? fragt der Florist.</p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Töne erschweren alles, wie kann der Produzent von heute überhaupt ein Liedchen beenden?</strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Das ist eher eine… wer zum Teufel bist du eigentlich… zum Beispiel war the24seven letzten Samstag im Studio, um neues Material aufzunehmen. Zwei Drittel des Duos waren begeistern und bereit, auf alles reinzukippen um diese elenden Psycho Shopping MusicÃ¢âÂ¢ Ohrwürmer wieder los zu werden. Die verbleibenden zwei Fünftel stecken ihren Kopf eine Einkaufstasche voller Patchkabel und entzogen damit dem produktiven Teil des Duos die so dringend notwendige Atemluft. So gut wie alle Tracks wurden geteert, gefedert und anschließend gevierteilt — eine einzige Nummer konnte unter den schwelenden Resten des Scheiterhaufens mehr oder weniger unversehrt und gegen ihren Willen gerettet werden. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr von Mistelbach!</p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>O.K.? … was? </strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Mischen Sie uns bitte nicht mit den Getränken, die Wasser enthalten! </p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Was über die Zukunft von the24seven? </strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Also erstmal möchten wir alle wieder raus aus der Klinik und ein wenig auf den geraden Weg zurück — zum ersten Mal. Viele Nummern werden folgen, veröffentlichte, unveröffentlichte, wiederveröffentlichte… wir befürchten massive Feedbackschleifen sowohl von Club-PAs als auch Publiken rund um die Welt.</p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">?:</span> <strong>Auf der neuesten Louie Austen EP haben Sie einen der Produzenten gutgeschrieben. Oder?</strong></p>
<p><span style="font-size:20px;font-weight:bold;">!:</span> Jein und ja. Alle von uns und ganz besonders jeder einzelnen hatte keinerlei Kontrolle darüber, was in den einzelnen Phasen des Projekts geschah. Die anderen verklagten uns… wir klagten zurück… und plötzlich war der Track draußen. Irgendwie mögen wir alle ihn, er erinnert uns an knack-blaue Minz-Erdbeerdrinks in viel zu exklusiven Schweizer Chalet-Clübs.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Akuma — mp3s ohne Einschränkungen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-09/akuma-mp3s-ohne-einschraenkungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 10:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das deutsche Musikportal Akuma verkauft Tracks von Indie-Labels als Standard mp3s: frei von Kopierschutz und in hoher Qualität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]</div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/akuma.gif' alt="akuma Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" />Kann ein Online-Musikanbieter profitabel funktionieren, ohne auf nervige Kopierschutztechnologien zu setzen? Diese Frage hat die Major Industrie in den letzten Jahren in einer immens kundenunfreundlichen Weise beantwortet. Der Online-Musikdienst <a href="http://www.akuma.de/" rel="nofollow" class="liexternal">Akuma</a> macht’s besser und setzt auf unverschlüsselte mp3-Files in hoher Qualität sowie auf Crowdsourcing bei Bewertung und Empfehlungen.<br />
<span id="more-1132"></span><br />
Um die volle Funktionalität der Seite nutzen zu können, ist ein Login unbedingt erforderlich — man kann sich zwar als Gast durchs Repertoire klicken, allerdings bleibt dann die Vorhörfunktion verwehrt, und die ist eine der Stärken Akumas: jeder einzelne Track steht zur Verfügung, und zwar in sehr passabler Qualität: so muss niemand die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen. Alle Files werden als ungeschützte mp3s verkauft, ein Drittel des Repertoires enthält <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Wasserzeichen" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wasserzeichen</a>, die von unerlaubter Weitergaben abhalten sollen. Das Recht auf Privatkopie dürfte, zumindest laut meinen juristischen Kenntnissen, in .at davon unbenommen bleiben. Auch in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/deutschland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Deutschland">Deutschland</a> ist nach meinem Wissensstand lediglich die Überwindung technischer Kopierhürden verboten, nicht jedoch die private Weitergabe an sich. Verhindern sollen die Wasserzeichen in erster Linie also die Verbreitung via peer2peer Tauschsysteme ÃÂ¡ la e-mule.</p>
<h2 id="toc-repertoire-und-genres">Repertoire und Genres</h2>
<p>Wie erwähnt setzt Akuma stark auf Social Media — bei der Genre–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tagcloud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tagcloud">Tagcloud</a> offenbaren sich allerdings schnell die Schwächen des Crowdsourcing: dass bei “Digital Hardcore” ein Sampler mit US-Billboard-Charts auftaucht, hat einen gewissen Charme, ist der erfolgreichen Suche allerdings ebenso wenig behilflich wie der Tag “Drum and Bass”, welcher alles mögliche, nur keine Breaks auf 180 zu Tage fördert. Zum Glück muss man sich aber nicht auf die Schlagwortwolke verlassen, eine alphabetische Auflistung aller Künstler, Labels und Alben sowie ein redaktionell gepflegter Genrebaum bieten strukturiertere Zugänge. Und wer bereits ganz genau weiß, was will, wird mit der flexiblen und gut durchdachten Ajax-Suche schnell fündig, so denn sein Objekt der Begierde im Repertoire vertreten ist. Mit anderen Worten: alles gibt’s nirgendwo, aber die Chancen, fündig zu werden, stehen bei Akuma aufgrund der mittlerweile sehr umfangreichen Labelpartner-Liste nicht schlecht, sofern der gesuchte Artist bei einem Independent-Label veröffentlicht.</p>
<h2 id="toc-angebot-und-preise">Angebot und Preise</h2>
<p>600.000 Songs umfasst die Datenbank derzeit, eine Million sollen es bis Ende des Jahres werden. Überall kann reingehört werden, Länge und Bitrate stehen in der Beschreibung. Wie im unten stehenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> zu lesen ist, plant die Geschäftsführung eine gravierende Erweiterung des Systems: zukünftig sollen auch Independent-Musiker direkt ihre Tracks verkaufen können, also ganz ohne Labelvertrag einen Vertriebskanal finden. Das könnte die Attraktivität der Plattform gehörig pushen — und das alte Problem der Qualitätskontrolle lässt sich vermutlich sehr gut durch Userfeedback in den Griff bekommen. </p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/akumastart.gif' alt="akumastart Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" style="border:1px solid gray;" title="Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" /></div>
<p>Die Preise einzelner Songs pendeln zwischen 89 Cent und knapp über einen Euro, Alben kosten rund 10 Euro. Bei EPs stimmt allerdings die Summenberechnung nicht: so kostet jeder der 5 Songs von Jan Delays “Vergiftet EP” EUR 1,09 — doch für die komplette Scheiben werden EUR 9,49 fällig — so verhält sich’s beim Großteil der EPs, also besser einzeln kaufen.</p>
<h2 id="toc-userinteraktion-technische-umsetzung">Userinteraktion, technische Umsetzung</h2>
<blockquote><p>Akuma unterscheidet sich von anderen Musikdiensten, weil es interaktiv ist. Nutzer können Songs anhören, taggen, bewerten, rezensieren und kommentieren.</p></blockquote>
<p>So der Claim der Plattform — umgesetzt wurde er durch Integration des bereits erwähnten Tagging, durch umfassende Kommentar– und Bewertungsfunktionen und schließlich durch die Integration der Empfehlungen und Verknüpfungsrelationen von einem, der’s wissen muss: last.fm liefert die Daten für die gute alte “das könnte dir auch gefallen” Funktion.</p>
<p>Im Userprofil finden sich neben den Stammdaten und Übersicht über bisherige Käufe auch ein Gästebuch, die obligatorische Merkliste, eine Freudesverwaltung, ein Private Messaging System sowie ein Covergenerator für heruntergeladene Alben:</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/akuma-userprofil.gif' alt="akuma userprofil Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" style="border:1px solid gray;" title="Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" /></div>
<p>Die Optik ist stets eine Geschmacksfrage, technisch hat Akuma das Pflichtenheft sauber abgearbeitet: übersichtliche Bedienung ohne unnötigen Schnickschnack und sinnvoller Einsatz von Ajax sorgen für flotte Bedienung — aber genug der Theorie, wie sieht’s aus mit dem…</p>
<h2 id="toc-einkaufserlebnis-ein-erfahrungsbericht">Einkaufserlebnis. Ein Erfahrungsbericht.</h2>
<p>Als DJ noxukao lege im Kreise der gaposlovakia-Banditen schon längst nur mehr digital auf — den Großteil der Tracks, die ich spiele, <strike>digitaliere</strike> (Vertipper, aber ein guter!) digitalisiere ich selbst von Rezensionsalben, die über the gap bekomme, die restlichen Nummern krieg ich teilweise direkt von den Produzenten, teilweise bediene ich mich bei Free Labels. Diverse Kopierschutzsysteme haben mich bisher vom Online-Kauf recht effektiv abgehalten — diese Trigami-Rezension ist ein willkommener Anlass, für einen kleinen Praxistest der Plattform.</p>
<p>Wer einkaufen will, muss zuerst Guthaben aufladen. Bezahlt wird via PayPal, Clickandbuy oder durch eine Online-Überweisung. Die so erworbenen Credits können anschließend für einzelnen Nummern oder komplette Alben verwendet werden:</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/akuma-paypal.jpg' alt="akuma paypal Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" style="border:1px solid gray;" title="Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" /></div>
<p>Ich habe mal testweise 10 Euro aufgeladen — einen Warenkorb mit fünf Tracks zusammen zu stellen, die mich interessieren, war eine Sache von fünf Minuten — dank der umfassenden Verlinkung und der praktischen Vorhörfunktion hantelt man sich mit einer sympathischen Portion Zufallsfaktor durch das Repertoire.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/akuma-warenkorb.gif' alt="akuma warenkorb Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" style="border:1px solid gray;" title="Akuma   mp3s ohne Einschränkungen" /></div>
<p>Nach dem Abschließen des Bestellvorgangs wird man weitergeleitet zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Seite, wo die Tracks bereitstehen. Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a> kann dabei sofort oder zu einem beliebigen Zeitpunkt erfolgen, die Geschwindigkeit der Server lässt nichts zu wünschen übrig. Ein erfreuliches Shopping-Erlebnis: so macht Online-Musikkauf-Spaß: ohne proprietäre Codecs, ohne Bindung an bestimmte Hardware — Akuma hat den Praxistest bestanden.</p>
<h2 id="toc-sascha-hottes-ber-akuma">Sascha Hottes über Akuma</h2>
<p>Sascha Hottes ist der Geschäftsführer von <a href="http://www.netzwelt" rel="nofollow" class="liexternal">Netzwelt.de</a> und <a href="http://www.akuma.de" rel="nofollow" class="liexternal">Akuma</a>. Via E-Mail hat er einige Fragen zu Akuma selbst beantwortet. Weitere News zu aktuellen Entwicklungen finden Interessierte auch im <a href="http://akumadev.blogspot.com/" rel="nofollow" class="liexternal">akuma Entwicklerblog</a>.</p>
<p><strong>datenschmutz:</strong> Die Motivation für Akuma waren Diskussionen über Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musik">Musik</a> auf Netzwelt. Daraus entstand das Akuma-Projekt. Welches Features halten Sie für die drei wichtigsten?</p>
<p><strong>Sascha Hottes:</strong> Ganz klar im Vordergrund stand bei uns das MP3-Format: Kompatibles Musikformat ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kopierschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kopierschutz">Kopierschutz</a> (DRM) in hoher Qualität (bis zu 320 kBit/s Bitrate). Genauso wichtig war uns eine Kompatibilität zu allen Browsern und Betriebssystemen. Und als drittwichtigsten Punkt erachten wir die Möglichkeit einen Shop als Kunde mitzugestalten.</p>
<p><strong>?: </strong> Wie sehen Ihre bisherigen Erfahrungen mit Genres aus? Gibt es bei den Usern klare Präferenzen für bestimmte Richtungen?</p>
<p><strong>!: </strong>Ja und Nein. Am meisten wird sicher aus dem Bereich Dance/Electronic heruntergeladen, das hat damit zu tun, dass wir hier am meisten Vertriebspartner haben. Interessant ist, dass immer mal wieder kleine Nischen wie Filmmusik oder Country aufblitzen und im Verhältnis zu den eigentlichen Charts sehr viele Downloads haben.</p>
<p><strong>?: </strong>Wie beliebt ist Ihr Angebot an <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–mp3s?</p>
<p><strong>!: </strong>Die Gratis-MP3 werden rege genutzt. Geschenke werden immer gerne angenommen. Da die heutigen DSL-Geschwindigkeiten das auch schnell runterladen lassen, hören die meisten Nutzer gerne mal rein.</p>
<p><strong>?: </strong>Wie sind die Reaktionen der User auf die Wasserzeichen-Technologie?</p>
<p><strong>!: </strong>Dazu muss man sagen: Nur rund ein Drittel unserer Titel sind mit Wasserzeichen versehen, die meisten neuen Titel gar nicht. Bisher habe ich keine negativen Meldungen bekommen. Sicher fragt mal der ein oder andere, was wir da eigentlich speichern. Dann beantworten wir das, etwa im Entwicklerblog. Ansonsten ist es aus unserer Sicht ein fairer Schritt. Im Gegensatz zum DRM das im Prinzip unterstellt, dass jeder Nutzer erst einmal illegal handelt und deshalb beschränkt werden muss, vertrauen wir und unsere Labelpartner dem Kunden, bis wir das Gegenteil beweisen können. Klagen gab es übrigens noch keine, das ist nach so vielen Monaten sicher ein Erfolg und trägt dazu bei, dass skeptische Labels umdenken werden.</p>
<p><strong>?: </strong>Wie sehen die zukünftigen Pläne für die Weiterentwicklung von Akuma aus?</p>
<p><strong>!: </strong>Der Fokus lag in den letzten Monaten auf den Katalogausbau. Da haben wir mittlerweile Routine drin. Sicher werden wir noch den oder anderen Major auf unsere Plattform integrieren. In den nächsten Wochen wollen wir uns aber auf die Community als solches konzentrieren und hier weitere Funktionen einführen. Zudem wollen wir enger mit Künstlern ohne Vertrag arbeiten. Dazu aber dann mehr, wenn es soweit ist.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Akuma ist ein ernst gemeinter und meiner Ansicht nach gut konzipierter Versuch, im schwierigen Businessfeld Online-Musik ein Produkt zu entwerfen, das User-Convenience und faire Preise verbindet. Dank Einzeltitelverkauf und Vorhörfunktion lässt sich hier um wenig Geld eine völlig legale Musikbibliothek zusammenklicken. Gratisdownloads und umfangreiche Social Funktionen runden das Portfolio ab. Auf der Wunschliste stehen natürlich die permanente Erweiterung des Repertoires und ein verzweigterer, redaktionell gepflegter Genre-Baum mit Subgenres, denn die Tagwolke entspricht derzeit eher einer Random-Navigation.</p>
<p><a href="http://www.akuma.de/" rel="nofollow" class="liexternal">akuma — Online Musikdienst</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-06/die-zwei-ungleichen-teile-der-musik-von-werner-reiter/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 07:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Reiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werner Reiter lud erneut zur Diskussionsrunde: DJs, Labelbesitzer und Musiker sprachen über das Thema Kopierschutz und digitale Musik. Fazit: Die Majors produzieren an den Konsumenten vorbei. mp3, net.labels und digitale Musik sind für die Kunden komfortabel: dieser Vorteil darf nicht durch unpraktikable Kopierschutzsystem zunichte gemacht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/05/musikheader.jpg' alt="musikheader Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)" style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" title="Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)" />Am 2. April erklärte EMI nach einem Rückzieher im Februar, endlich doch Musikdownloadservices mit Song-Files ohne Kopierschutz zu beliefern. Dieser von einer Major-Plattenfirma gesetzte Schritt lindert immerhin ein Symptom einer tief greifenden Krise der Musikindustrie. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> hat zur Expertendiskussion geladen, um das gesamte Ausmaß der Krise zu beleuchten und mögliche Auswege zu skizzieren. Daraus resultierte die folgende Zusammenfassung von zwei Stunden angeregter Unterhaltung in den heiligen Hallen des monopol-Medienimperiums. Erstmalig erschienen in: <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a> #76, Mai 2007. </p>
<p>Wie bereits zum Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-02/web-20-internet-fuer-dummies-in-der-neoliberalen-medienwelt-von-werner-reiter/" class="liinternal">Web 2.0</a> hat Werner Reiter zur Exploration der komplexen Materie “Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musik">Musik</a> und der Kopierschutz” eine illustre Runde eingeladen — leider wollte partout kein Vertreter eines Major Labels auftauchen —  alle wesentlichen Aspekte des Themaskamen dennoch zur Sprache. Et voilÃÂ  — für datenschmutz Leser hier der Artikel aus the gap im Volltext. Demnächst ereignet sich übrigens das gleich grausame Spiel nach demselben Muster — wobei die Themen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a>, Google und Informationsmonopole in den Fokus der nächsten Runde rücken.</p>
<blockquote><h3 id="toc-die-diskussionsrunde">Die Diskussionsrunde</h3>
<p><strong>Niko Alm</strong><br />
Herausgeber the gap<br />
<a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">www.thegap.at</a></p>
<p><strong>Roland Alton-Scheidl</strong><br />
Vorsitzender creativ wirtschaft austria, Fachhochschule Vorarlberg, OSalliance<br />
<a href="http://www.alton.at/roland" class="liexternal">www.alton.at/roland</a></p>
<p><strong>Philipp Dorfmeister</strong><br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/g-stone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with g-stone">G-Stone</a> Recordings Vertreter Online, Ordis — Soulseduction Digital Distribution, Soulseduction.com<br />
<a href="http://www.soulseduction.com " class="liexternal">www.soulseduction.com</a> und <a href="http://www.g-stoned.com" class="liexternal">www.g-stoned.com</a></p>
<p><strong>Florian Hufsky</strong><br />
Bundessprecher der Piratenpartei Österreichs<br />
<a href="http://www.ppoe.or.at" class="liexternal">www.ppoe.or.at</a></p>
<p><strong>Ritchie Pettauer</strong><br />
Journalist und Medienwissenschaftler<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net" class="liinternal">blog.datenschmutz.net</a></p>
<p><strong>Ravissa </strong><br />
DJane und Produzentin<br />
<a href="http://www.doorbitch.nu" class="liexternal">www.doorbitch.nu</a></p>
<p><strong>K. Flo Schneider</strong><br />
Geschäftsführer McShark, Betreiber des eingestellten radio:))mcshark<br />
www.mcshark.at</p>
<p><strong>Christian Untersteiner</strong><br />
Head of Product Management ONE<br />
www.onelovesmusic.at</p></blockquote>
<p>Die Musikindustrie klagt seit Jahren über rückläufige Umsätze. Die Erlöse aus Downloads sind 2006 zwar weiter gestiegen, machen aber verglichen mit den 85% des Hauptumsatzträgers CD noch immer einen verschwindend geringen Anteil aus. Die big 4 (Universal, SonyBMG, Warner und EMI) halten 70% des Marktes und bestimmen damit die Regeln des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>. Und die waren in den letzten Jahren geprägt von einem sklavischen Festhalten an technischen Hürden, die das Kopieren von Files erschweren, einer Hetzkampagne gegen Tauschbörsenbenutzer, die in weltweit 30.000 Verfahren gemündet ist und von Versuchen klassische Distributionsmodelle auf das Internet zu übertragen.</p>
<p>Apple hat es mit iTunes als einziges Online Angebot geschafft auch wirtschaftliche Relevanz zu erlangen. In den letzten Monaten kam Apple immer mehr unter Beschuss. Einerseits weil das angewandte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a> Verfahren nur erlaubt, dass gekaufte Musikstücke ausschließlich am iPod bzw. auf PCs abgespielt werden können und andererseits weil Apple die regionalisierte Preispolitik der Labels auch im Internet umsetzte.</p>
<p>Steve Jobs ergriff die Flucht nach vorne und publizierte im Februar einen offenen Brief, in dem er Apple als Opfer dieser Entwicklungen darstellte und sich ganz klar gegen DRM aussprach. Das dürfte letztlich dazu geführt haben, dass EMI nach langem Zögern jetzt doch Musik ohne DRM anbieten wird — wenngleich zu einem höheren Preis. Dass die DRM freien Stücke auch in einer besseren Qualität vorliegen, mag als Verkaufsargument durchgehen, die Masse der Konsumenten wird den Unterschied aber kaum hören.</p>
<h2 id="toc-die-ungleichen-seiten-der-medaille">Die ungleichen Seiten der Medaille</h2>
<p>In seinem Eröffnungsstatement meint Christian Untersteiner, Head of Product Management bei ONE, dass Musik emotionalisiert wie sonst kaum etwas. So wird die Diskussion in den Redaktionsräumen des gap sehr emotional geführt, und vor allem die ungleichen Teile des Gesamtsystems Musik werden mit Leidenschaft diskutiert. Da gibt es nicht nur ein Ungleichgewicht zwischen den recht unbeweglichen Majors und den Indies, die ums Überleben kämpfen und ihre erfolgreichen Acts nach jahrelanger Aufbauarbeit nicht selten an die Großen abgeben müssen.</p>
<p>Auch die Nutzer lassen sich einteilen in die Massen, die nur das kaufen, wo Ö3 sie hinführt und die Afficionados, die sich intensiv mit Musik beschäftigen. Dass klassisches Marketing immer auf die Masse abzielt, liegt in der Natur der Sache. Philipp Dorfmeister von G-Stone und Soulseduction meint auch, dass DRM geschützte Musik, die mit etwas PC Kenntnissen relativ leicht (und für private Zwecke auch legal) vom Kopierschutz befreit werden kann, die 95% davon abhält das zu tun, weil es ihnen zu mühsam ist. Und schließlich die Musiker, die zum größten Teil ihre Nutzungsrechte an Labels und Verwertungsgesellschaften abgeben anstatt sich selbst mit alternativen Vertriebsformen oder mit Lizenzierungsmodellen wie etwa Creative Commons auseinanderzusetzen.   </p>
<blockquote><h2 id="toc-zitate-aus-der-diskussion">Zitate aus der Diskussion</h2>
<p>DRM ist nur dazu gedacht die 95% der Leute, die sich nicht damit beschäftigen wollen, davon abzuhalten ihre Files sofort zu kopieren. <em>Philipp Dorfmeister über die relative Nutzlosigkeit von Kopierschutz</em></p>
<p>Die Verwertungsgesellschaften sind noch nicht in diesem Jahrtausend angekommen. <em>Roland Alton-Scheidl über Zeitlöcher</em></p>
<p>Beim Online Musikbusiness stehen einfach zu viele in der Value Chain. So kommen die absurden Marktpreise zustande. <em>Christian Untersteiner über die Komplexität des Business</em></p>
<p>Die Vorselektion die Labels für den Konsumenten machen ist absolut wichtig. <em>Flo Schneider über die Notwendigkeit von Labels als Identitätsstifter</em></p>
<p>Die Angst, dass es keine Musik mehr gibt wenn alle Majors pleite gehen, kann ich nicht teilen. <em>Ritchie Pettauer über den kulturellen Wert von Musik</em></p>
<p>Endlich ist Musik dort angelangt, wo andere Produkte schon sind. Was zählt ist die Verpackung. <em>Niko Alm über ein neues Verständnis der Revenuemodelle</em></p>
<p>Das schnelle Finden und Konsumieren von Musik und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-networking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Networking">Social Networking</a> Möglichkeiten machen das Wesen von Musik im Internet aus. <em>Florian Hufsky über das Primat der Convenience</em></p>
<p>Selbst wenn ich große Releases hätte und massiv verkaufen würde, ich würde DRM nicht für nötig halten. <em>Ravissa über Dinge, von denen sie wenig hält</em></p></blockquote>
<h2 id="toc-astronomische-preise-und-unntig-hohe-komplexitt">Astronomische Preise und unnötig hohe Komplexität</h2>
<p>Die landläufige Meinung besagt, dass Online Vertrieb immaterieller Güter wie Musikfiles bedeutend günstiger sein müsste als die Produktion und der Vertrieb von CDs. Wer sich aber damit auseinandersetzen muss, merkt schnell, dass das Gegenteil der Fall ist. Aufgrund der mangelnden Standardisierung der Musikplattformen, der unterschiedlichen Fileformate und der Vielzahl an DRM Systemen hat sich die Komplexität in der Produktion und der Logistikaufwand im Vergleich zum physischen Vertrieb nicht verringert.</p>
<p>Soulseduction etwa liefert 22 Formate für Pre-Listening und 24 Formate der eigentlichen Files an unterschiedlichste Plattformen. Die logistische Herausforderung besteht dann darin, einen Track zum Releasezeitpunkt auf allen Plattformen online zu haben. Vor allem für kleinere Labels oder gar für Künstler selbst ist das nicht zu bewerkstelligen und die Plattformbetreiber weigern sich, Verträge mit Kleinstanbietern abzuschließen. Damit werden Aggregatoren als zusätzliches Glied in die Kette gefügt und schon gibt es wieder einen Player mehr, der am Kuchen mitnaschen will.</p>
<h2 id="toc-drm-abschaffen-oder-bessere-alternativen-finden">DRM abschaffen oder bessere Alternativen finden?</h2>
<p>In der Diskussion will sich niemand lange damit aufhalten, die Argumente gegen die Vielzahl an DRM Lösungen erneut aufzuwärmen. Interessanterweise zeigen zumindest manche Verständnis für die Notwendigkeit des Kopierschutzes. Dass die mangelnde Standardisierung und die damit verbundene Inkompatibilität nicht unbedingt zum Glück der Konsumenten beiträgt, ist allerdings Common Sense. Roland Alton-Scheidl, der sich um die Einführung von Creative Commons in Österreich verdient gemacht hat, skizziert zwei mögliche Ansätze.</p>
<p>Ersterer ist eigentlich nur eine Vorstufe zu DRM: Das von ihm mitentwickelte System Registered Commons ist ein digitaler Zeitstempel, der einerseits das Veröffentlichungsdatum von Inhalten und andererseits gesicherte Informationen über den Urheber liefern kann. Dieser kann für Creative Commons Lizenzen aber auch andere angewendet werden. Die zweite Lösung weist etwas weiter in die Zukunft: Ein DRM System auf Open Source Basis soll die erhoffte Standardisierung bringen und gleichzeitig auch den Rechteinhabern die Möglichkeit eröffnen, selbst die Nutzungsbedingungen und die Businessmodelle festzulegen. Bis dahin ist es mit Sicherheit noch ein weiter Weg. Selbst wenn das System den Durchbruch nicht schafft, wird die Industrie viel davon lernen können.</p>
<h2 id="toc-musik-genieen-oder-besitzen">Musik genießen oder besitzen?</h2>
<p>Die etablierte Diskussion um Musik im Internet dreht sich meist um den Kauf von Dateien und die mehr oder weniger eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten. Dabei drängen längst Services wie etwa Last.fm auf den Markt, die den individuellen Musikgeschmack bedienen, indem sie die Musik als Streams anbieten. Andere wie phling! setzen darauf, die Musiksammlung auf der eigenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festplatte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festplatte">Festplatte</a> via Streams auf connected Devices zu bringen. Hinter den meisten der neueren Modelle steht eine Flatrate, die den Kunden die Convenience bietet, Musik zu kontrollierbaren Kosten zu konsumieren, ohne sich um Kompatibilität und DRM Gedanken machen zu müssen. Insgesamt findet die Runde Gefallen an Flat-Rate Modellen wie auch immer der Service dahinter genau aussieht.</p>
<p>Die Möglichkeiten sind vielfältig. Flo Schneider von McShark bringt die Kernforderung auf den Punkt: Gerecht kann das nur sein, wenn diejenigen das Geld bekommen, deren Musik er konsumiert hat. Florian Hufsky sieht den Besitzbegriff noch unter einem anderen Aspekt: SellABand etwa ermöglicht Nutzern, Anteile an jungen Bands oder Musikern zu kaufen. Übersteigen die gekauften Anteile $50.000 erhalten die Musiker eine Studioaufnahme und werden von einem erfahrenen A&amp;R begleitet.</p>
<h2 id="toc-rechteverwerter-mit-der-giekanne">Rechteverwerter mit der Gießkanne</h2>
<p>Ob Fairsharing, Leermedienabgabe oder Content-Flatrate: Es braucht Institutionen, die sich darum kümmern, dass die Einnahmen wieder an die Kreativschaffenden zurückfließen. Die nennen sich Verwertungsgesellschaften und haben die aktuellen Entwicklungen noch gründlicher verschlafen als die Musikindustrie. Der Löwenanteil ihrer Einnahmen fließt an Künstler, die in den klassischen Kanälen hohe Verkaufszahlen oder gutes Airplay haben.</p>
<p>Der Verteilungsschlüssel ist zum größten Teil aber intransparent und in Österreich wird anders als etwa in Frankreich nur ein kleiner Prozentsatz für Kulturförderung oder die Forschung ausgegeben. So sehr sich die Diskussionsteilnehmer hier eine Erneuerung wünschen, so skeptisch sind sie, dass die in absehbarer Zeit kommt. Vor allem die, die wie Ritchie Pettauer bei lion.cc schon Online Musikservices mit Verwertern abgerechnet haben.</p>
<h2 id="toc-wofr-zahlen-wir">Wofür zahlen wir?</h2>
<p>Zu Ende der Diskussion bringt Niko Alm die These, dass die Kunden ohnehin schon lange nicht mehr für die Musik zahlen, sondern für die Convenience, ein Album in der Hand zu halten, oder sie bequem im Internet zu finden und einfach konsumieren zu können. Noch weiter: Auch die Einnahmequellen der Musiker sind nur zu einem geringen Teil die Verkäufe von Files, Platten oder CDs, sondern aus Konzerten, Merchandising oder aus Werbeverträgen, wie etwa der von Madonna bei H&amp;M. Musik ist zwar der Kristallisationspunkt und Inhalt, die Revenuemodelle sind aber andere. Ravissa kann das nur bestätigen. Sie ist hauptberuflich Künstlerin, lebt allerdings von Auftritten, Veranstaltungen und DJ Workshops. Bei den großen Acts ist das nicht viel anders. Vielleicht sollten etliche Player im System ihre Welt neu denken.</p>
<blockquote><h3 id="toc-ausgewhlte-internet-musikdienste-die-in-der-diskussion-erwhnt-wurden">Ausgewählte Internet Musikdienste, die in der Diskussion erwähnt wurden</h3>
<p><strong>Amie Street</strong><br />
Musiker können hier selbst Musik einstellen. Der Kaufpreispreis erhöht sich mit der Anzahl der Downloads bis zu 98 Cents.<br />
<a href="http://amie.st" class="liexternal">amie.st</a></p>
<p><strong>eMusic</strong><br />
Amerikanischer Music Store, der das Subscriptionmodell recht erfolgreich umgesetzt hat. Stand März: 250.000 Subscriber und ein Katalog von 2 Millionen Tracks.<br />
<a href="http://www.emusic.com" class="liexternal">www.emusic.com</a></p>
<p><strong>Jamendo</strong><br />
Offene Musikplattform für Musik unter Creative Commons Lizenzen. Die Downloads sind kostenlos.<br />
<a href="http://www.jamendo.com" class="liexternal">www.jamendo.com</a></p>
<p><strong>Last.fm</strong><br />
In seinem Selbstverständnis eine “personalized online radio station”. Das Erfolgsrezept besteht in dem Matching von Userprofilen und den daraus generierten Wiedergabelisten.<br />
<a href="http://www.last.fm" class="liexternal">www.last.fm</a> bzw. <a href="http://www.lastfm.de" class="liexternal">www.lastfm.de</a></p>
<p><strong>phling!</strong><br />
Eine Anwendung für Handys, die den online Zugriff auf Files auf der Festplatte zu Hause erlaubt.<br />
<a href="http://www.phling.com" class="liexternal">www.phling.com</a></p>
<p><strong>SellABand</strong><br />
Promotionplattform für unbekannte Musiker. Die Community erwirbt Anteile. Wenn $50.000 erreicht sind, bekommt die Band ihre erste Aufnahme samt CD.<br />
<a href="http://www.sellaband.com" class="liexternal">www.sellaband.com</a>
</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bei Paul im Schlafzimmer</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-01/bei-paul-im-schlafzimmer/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2007-01/bei-paul-im-schlafzimmer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 11:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Thema Überwachung ist kompliziert, schwer zu durchschauen und lässt sich wunderbar verdrängen. Politiker wissen ganz genau, dass neue Technologien erst einmal Fakten schaffen — Schadensbegrenzung im nachhinein erweist sich häufig als schwierig bis unmöglich. Neue Technologie wie RFID–Chips, Ortungssysteme, Kameras und Security Checks schaffen in Kombination mit der Vernetzung aller verfügbaren Daten eine neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> ist kompliziert, schwer zu durchschauen und lässt sich wunderbar verdrängen. Politiker wissen ganz genau, dass neue Technologien erst einmal Fakten schaffen — Schadensbegrenzung im nachhinein erweist sich häufig als schwierig bis unmöglich. Neue Technologie wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rfid/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RFID">RFID</a>–Chips, Ortungssysteme, Kameras und Security Checks schaffen in Kombination mit der Vernetzung aller verfügbaren Daten eine neue Transparenz: nicht unbedingt die Art von Glasnost, die Gorbi seinerzeit im Hinterkopf hatte, sondern die ähnlich dem Orwell’schen Überwachungsstaat im Zeitalter seiner technischen Realisierbarkeit.<br />
<span id="more-348"></span><br />
Auf <strike><a href="http://www.trashhero.ch" class="liexternal">Trashhero</a></strike> gibt’s eine interaktive Flash-Animation, die sich mit der Problematik der Totalüberwachungs auseinandersetzt. <strong>Update:</strong> Die Animation wurde so schnell populär, dass Autor Johannes Widmer Hosting-Probleme bekam; hier der aktuelle Link mit allen Mirrors (danke für den Hinweis!): <a href="http://www.stereostil.de/jo/panopticom/" class="liexternal">http://www.stereostil.de/jo/panopticom/</a></p>
<blockquote><p>Ich hatte damals den Autor, Johannes Widmer, per E-Mail ausfindig gemacht und ihm einen Mirror angeboten oder eine Kampagne auf YiGG die ihm mehrere Mirrors beschert. Sein Hosting ist nämlich wegen der vielen Anfragen in die Knie gegangen.</p></blockquote>
<p> [via <a href="http://www.yigg.de/20147" class="liexternal">yigg</a>]</p>
<p>Der User begleitet Hauptperson Paul einen Tag lang und erfährt bekommt dabei jeden Menge wichtige, seriös aber leicht verständlich aufbereitete Infos zum Thema. “Die schöne neue Welt der Überwachung” nennt sich die Animation: ein sehr instruktiver Beitrag zur dringenden Bewusstseinsbildung über einen (noch) ziemlich unsichtbaren Moloch.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan-Rückblick KW48</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 14:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Debut* debug berichtet über die Langschwanz–Entdeckung der Musikindustrie, auch Achsel Axel Springer “umarmt das Netz” mit der neuen Direktive Online first. Ob Myvideo-User sich über den neuen Sat 1 Deal freuen, steht freilich auf einem anderen Blatt namens “Nutzungsbedingungen”.

Technorati quälen in letzter Zeit eine Reihe technischer Probleme — nicht, dass eine wirkliche Alternative in Sicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strike>Debut</strike>* debug <a href="http://de-bug.de/medien/archives/langer-schwanz-kurzes-ende.html" class="liexternal">berichtet</a> über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/langschwanz-content-longtail-was.html" class="liinternal">Langschwanz</a>–Entdeckung der Musikindustrie, auch <strike>Achsel</strike> Axel Springer “umarmt das Netz” mit der neuen Direktive <a href="http://www.axelspringer.de/inhalte/pressese/inhalte/presse/5583.html" class="liexternal">Online first</a>. Ob Myvideo-User sich über den neuen <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=987" class="liexternal">Sat 1 Deal</a> freuen, steht freilich auf einem anderen Blatt namens “Nutzungsbedingungen”.<br />
<span id="more-170"></span></p>
<p>Technorati quälen in letzter Zeit eine Reihe <a href="http://nonsmokingarea.com/blog/2006/11/23/blog-search-to-be-added-to-googlecom/" class="liexternal">technischer Probleme</a> — nicht, dass eine wirkliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/alternative/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alternative">Alternative</a> in Sicht wäre, aber bevor Google den Blog-Such-Markt wie alles andere komplett übernimmt, wär die Blogsuche von <a href="http://blogs.icerocket.com/" class="liexternal">Icerocket</a> wohl noch einen Blick wert. Ich mag ja alles, was datenschmutz flotter in indiziert als das große G. Ein neues Problem zeigt sich recht deutlich: während das klassiche Ranking sich viel Zeit lässt, um den Page Rank einer Seite zu bestimmen, wären für eine sinnvolle Blogsuche quasi Echtzeit-Tools von Nöten; oder anders gefragt — wenn interessiert ein 2 Monate alter <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/was-ist-eigentlich-ein-trackback.html" class="liinternal">Trackback</a>?</p>
<p>Der womöglich <a href="http://www.bloggingpro.com/archives/2006/11/22/worlds-oldest-blogger/" class="liexternal">älteste Blogger der Welt</a> ist 92 und rege am Schreiben. Er sitzt in Kanada, aber ob er beim Bloggen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/review-swollen-members-black-magic.html" class="liinternal">Swollen Members</a> hört, entzieht sich meiner Kenntnis. Nicht jeder steht allen Medien so affirmativ gegenüber — wie dieses Leserfoto beweist:</p>
<p align="center"><img id="image191" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/11/bittekeinoesterreich.jpg" alt="bittekeinoesterreich Blogistan Rückblick KW48"  title="Blogistan Rückblick KW48" /><br />
[via <a href="http://oesterreichblog.twoday.net/stories/2981564/" class="liexternal">Österreich-Blog</a>]</p>
<p>Selbst wenn wikipedia-Nachfolgeprojekte bereits heiß diskutiert werden, vom Original kann man immer noch eine Menge lernen. Okay, ich wusste bereist, was ein DAU ist, aber der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LART#LART" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">neunschwänzige LART</a> war mir neu. Natürlich sammle ich bereits fleißig überschüssige Kabel, um meine eigene zu basteln. [via a href=“http://oldschool.blogg.de/eintrag.php?id=175″ target=“_blank”&gt;oldschool blog] So denn — einen schönen Sonntag mit den <a href="http://www.we-make-money-not-art.com/archives/009148.php" class="liexternal">Affen des Tages</a> und dem Wort der Woche: <a href="http://oldschool.blogg.de/eintrag.php?id=180" class="liexternal">akustikalisch</a>!</p>
<p>Immer noch nicht genug? Dann werfen Sie doch einen Blick in die 6. Folge von IT-Crowd — so geht’s zu in den Eingeweiden der Informationsgesellschaft:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/blogistan-rueckblick-kw48/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
—<br />
*) Freud’scher Verschreiber?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Schlechte Zeiten für die Big 4</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2006-11/schlechte-zeiten-fuer-die-big-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 11:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Register.co.uk hat ein ausführliches Interview mit Peter Jenner geführt. Der Musik–Insider blickt auf eine lange Karriere zurück: als ehemaliger Manager von Pink Floyd, T-Rex und anderen größen der jüngeren Popgeschichte weiß Jenner, wovon er spricht, wenn er das derzeitige Abgabensystem heftig kritisiert:
The major four music labels today are “fucked”, he says. Digital music pricing has [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.theregister.co.uk/2006/11/03/peter_jenner/" target="_blank" class="liexternal">Register.co.uk</a> hat ein ausführliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit Peter Jenner geführt. Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musik">Musik</a>–Insider blickt auf eine lange Karriere zurück: als ehemaliger Manager von Pink Floyd, T-Rex und anderen größen der jüngeren Popgeschichte weiß Jenner, wovon er spricht, wenn er das derzeitige Abgabensystem heftig kritisiert:</p>
<blockquote><p>The major four <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/music-labels/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Music Labels">music labels</a> today are “fucked”, he says. Digital music pricing has been a scam where the consumer pays for manufacturing, distribution, and does all the work — and still has to pay more. Labels should outsource everything except finance and licensing.<br />
But he’s also optimistic that for almost everyone else — indie labels, musicians, songwriters and budding entrepreneurs — as well as network providers — the future’s going to be pretty bright. The Big Four know that the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a> era is nearly over — and within two or three years, he predicts, “most countries” in the world will have a blanket licensing regime where we exchange music freely, for a couple of quid a month. </p></blockquote>
<p>Woran <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/napster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Napster">Napster</a> scheiterte, soll also bald Realität werden: eine sogenannte Flat Fee für Musik, möglicherweise gekoppelt an den Besitz geeigneter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a>. Die so gesammelten Einnahmen sollen nach einem klassischen Verteilungssystem an registrierte Musiker ausgeschüttet werden — die natürlich, und nicht zuletzt darin liegt die Crux der derzeitigen Royalty-Zahlungen, entsprechend informiert sein müssen:</p>
<blockquote><p>In a blanket license system, there’ll be huge black boxes, and we’ll have to learn to hold the money for a long time. People will learn to register, then we can work out how to deal with the black box fairly — rather than giving it to people who know it’s there. That’s what’s happened in the past, really.</p></blockquote>
<p>Im Inteview erklärt Peter Jenner, warum die vier Major Labels mit dieser Perspektive gar nicht glücklich sind — bedeutet sie doch den Verlust der exklusiven Kontrolle über legale Distributionskanäle. Ausrutscher wie Sonys verstecktes DRM-Rootkit, der Ärger von iTunes-Benutzern beim Computerwechsel und die generell ablehnende Strategie der letzten Jahre führten beim Konsumenten zu einer Reihe von Frustrationserlebnissen und bereiteten letztendlich den Boden für eine neue Abrechnungsstruktur.</p>
<p>Dass Zahlungsbereitschaft vorhanden ist, zeigen alle Umfragen. Die Angemessenheit des Preises (Stichwort: verfügbares Budget) und benutzerfreundliche, offene Formate könnten in der Tat zu einem Boom legaler Online-Musik führen. Weitere Themen des Interviews sind der zukünftige Fokus auf personenzentrierte Musikvermarktung — quasi “trusted agents”, deren Geschmack man vertraut. Im übrigen glaubt Jenner auch auf der Produktionsseite an eine andere umgekehrte Variante des <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/langschwanz-content-longtail-was.html" target="_blank" class="liinternal">Longtail-Effekts</a>:</p>
<blockquote><p>I like the idea of doing co-ops to raise the money, too. If I give money to you to write a book, that’s fairly high risk. If I lend it to 100 people that’s much lower risk — someone’s going to come through and I’ll get my money back. The industry understands these issues. And you’re less likely to rip each other off.</p></blockquote>
<p>Ob wir in drei Jahren also dann tatsächlich alle legal via peer-2-peer ungeschützte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mp3/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mp3">mp3</a>–Dateien legal runterladen? Man darf weiter gespannt sein… [via a href=“http://swen.antville.org/stories/1505965/” target=“_blank”&gt;Swen’s Weblog]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Unbotmäßigkeit, die (f.)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2006-09/unbotmasigkeit-die-f/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Sep 2006 09:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der Wichtigkeit der Nachhaltigkeit der finanziellen Schutzmaßnahmen der Invetstitionssicherheit in geistige Güter nach der Vorstellung von Meinungsforschern

Es überrascht nicht weiter, wenn Vertreter von Firmen wie M$ in Podiumsdiskussionen argumentieren, dass nur ausreichender Schutz geistigen Eigentums Investitionssicherheit und somit Investitionsanreize in der Informationsgesellschaft bieten.
Das europäische Center für eCommerce bietet solchen besorgniserregenden Umtrieben auch noch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der Wichtigkeit der Nachhaltigkeit der finanziellen Schutzmaßnahmen der Invetstitionssicherheit in geistige Güter nach der Vorstellung von Meinungsforschern<br />
</em></p>
<p>Es überrascht nicht weiter, wenn Vertreter von Firmen wie M$ in Podiumsdiskussionen argumentieren, dass nur ausreichender Schutz geistigen Eigentums Investitionssicherheit und somit Investitionsanreize in der Informationsgesellschaft bieten.</p>
<p>Das europäische Center für eCommerce bietet solchen besorgniserregenden Umtrieben auch noch eine Plattform — zumal “2 kürzlich durchgeführte Studien” (wie wir diese Formulierung lieben!) stichhaltig beweisen, dass private Kopien den unausweichlichen wirtschftlichen Bankrott der EU innerhalb weniger Stunden bedeuten.</p>
<p><strong>Wesentlich mehr Komfort für den Konsumenten</strong></p>
<blockquote><p>Auf möglicherweise bahnbrechende Neuerungen durch Digital Rights Management (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a>) beziehungsweise durch neue Technologien macht schließlich Alexander Schnider von Wolf Theiss Rechtsanwälte aufmerksam “Durch die HDCP-Verschlüsselung, welche bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hdtv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with HDTV">HDTV</a>–Fernsehgeräten flächendeckend zum Einsatz kommen soll, wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, TV-Sendungen einfach aufzuzeichnen.”</p></blockquote>
<p>ergänze: für Otto Normaluser.</p>
<p><strong>Grenzen verschwimmen</strong></p>
<blockquote><p>Als ein Beispiel für “DRM für jedermann” stellte Microsoft-Unternehmenssprecher Lutz ein neues Tool seines Unternehmens vor. Damit soll in Microsoft Office die Lizenzierung kreativer Arbeiten nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> möglich gemacht werden.</p></blockquote>
<p>Wir raten mal keck, was dieses Tool tut… hmmm… einen automatisierten Button zum Einfügen eines Links zu CC in Word integrieren? Ich seh schon die nächste Wired-Schlagzeile:<br />
“M$ embraces CC”.</p>
<p>Der Ziegelstein der Erkenntnis lässt dann allerdings nicht lange auf seine Niederkunft warten:</p>
<blockquote><p>In den allgemeinen Ergebnissen der Veranstaltung kamen die Experten zum Schluss, dass “Digital Rights Management” rechtlich verankert, aber trotzdem immer wieder Gegenstand der Kritik sei.</p></blockquote>
<p>Wie gut, dass es nicht nur Datenschmutzer, sondern auch Experten gibt.</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2489695" class="liexternal">derstandard.at</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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