Am 13. Oktober feiert das österreichische Drumandbass Magazin resident im Wiener Zoo seinen 2. Geburtstag. Es gratulieren unter anderem Noisia b2b Black Sun Empire und Dubstep-Upcomer Monsta aus UK.
Placido Domingo findet die Wirkung von Disco-Basslines auf den Herzrhythmuss höchst bedenklich — und in Restaurants kann er sich ob des herrschenden Lautstärkepegels nicht unterhalten.
Das neu erschienene Remix-Album zu 36grad von 2Raumwohnung begeistert durch abwechslungsreiche Mischung der durchwegs gelungenen Remakes von Songs wie Freie Liebe.
Beim gestrigen Konzert der Wiener Dub-Combo Dubblestandart erzitterten die Mauern des Flex — massive Basslines und neue Tracks von Immigration Dub brachten das Publikum zum Grooven.
Zum fünfjährigen Label-Jubiläum versammelt “The Fabrique Album” Highlights der letzten halben Dekade sowie aktuelle Produktionen aus dem Portfolio des Wiener Elektronik-Labels.
datenschmutz verlost 2 Exemplare der Record Label Records Compilation “Ghos Busters III”: feinste abstrakte Electronica-Beats für den avancierten Freund digitaler Musiken.
Urban Blight und gaposlovakia rocken die Dondrine mit vereinten Kräften und mehreren verschiedenen Schallplatten, ganz neuen Medien und unerträglichem Charme. Special: Rasierwassershow.
Dubblestandart veröffentlichen im Mai ihr neues Album “Immigration Dub”. Im Interview spricht Paul Zasky über Geschichte, Arbeitsweise und Dub-Sounds anno 2007.
Makossa und Megablast zelebrieren auf “Kunuaka” Afro-Dub-Club Fusion mit variantenreichen Gast-VokalistInnen, und die Freundlichkeit kehrt zurück in den Club — hyperesistent und mit Potential zum Klassiker. Für the gap #75 hab ich mit den zwei langjährigen Protagonisten über die Entstehung des Projekts gesprochen.
Dass nach so vielen Jahren elektronischer Musikgeschichte noch immer nicht mehr Input aus Österreich den Weg an …
Digitale Mixing-Software wird erwachsen — die neueste Generation verabschiedet von der Two-Turntables Metapher. Diesen Text über den Wandel der digitalen DJ-Interfaces hab ich für die 10-Jahres-Jubiläumsausgabe von the gap geschrieben — es geht um das klassische techno-mediale Spannungsfeld, um den Wechsel von der Simulation klassischer Interfaces hin zu genuin digitalen Benutzeroberflächen.
Sets aus dem Laptop…
Anders als im Fußball gilt bei musikalischen Neuerscheinungen allzu häufig: vor dem Anhören ist nicht nach Anhören. Die anfängliche Freude war ohnehin groß: wenn Eizi Eis und Matthias der guten alten Reggae-Tradition folgen und Songs von Jan Delays erstem Soloalbum “Searching for the Jan soul rebels” dubben, dann erwartet sich der geneigte Rezensent verspielten psychedelic-Groove und Delay-Line Madness. Eben jene Mischung aus originellen Einfällen und Lo-Fi Analog-Ästhetik des “Atarihuana” Albums, das Eißfeldt gemeinsam mit Tropf unter dem Projeknamen “La Boom” 2002 veröffentlichte.
Nicht, dass “La Boom” erst gestern gegründet worden wäre — das, oder besser gesagt, eines der vielen Side-Projekte von Jan Eißfeldt köchelt im Eimsbush Basement schon eine ganze Weile vor sich hin. Elektronische Musik abseits von Hip Hop, Samples und Beats, die sich im Laufe der Jahre ansammelten bilden das Fundament, aus dem das Duo schöpft. Zweiter im Bunde ist Tropf, jener legendäre Hamburger Producer, der den Basement-Sound entscheidend geprägt hat.
Politischer Akribismus ist so von morgen! Fangquoten statt Walempfehlungen!
Die Hendrix-Paraphrase am Cover darf ironisch verstanden werden — das Dub-Kollektiv hat kein Konzeptalbum á la “Jimi in Dub” aufgenommen, sondern solide Neo-Dub-Beats, wie man sie spätestens seit “Return to Planet Egalica” von den Wienern gewohnt ist. 12 neue Tracks, die zwischen tiefem Chillout und upbeat-Tanzfegern pendeln, reichten als Kaufargument locker aus.