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	<title>datenschmutz &#187; Energieanflutung</title>
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		<title>Österreich lässt das Weltklima kippen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zumindest, wenn man dem Editorial der aktuellen Pressebeilage zum Thema Forschung glauben darf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/energie.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2011]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/energie-150x150.jpg" alt="energie 150x150 Österreich lässt das Weltklima kippen" title="energie" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>In einem 7-Millionen-Einwohner Land verunmöglichen die Economies of Scale so manche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> — zum Beispiel die zur ökonomischen Weltmacht. Was Schadstoff-Emissionen betrifft, sind wir aber anscheinend Weltspitze. Zumindest wenn man dem Editorial der Aprilausgabe von “forschung. Magazin für Technologie und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/innovation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Innovation">Innovation</a>” glaubt. Die Beilage zur österreichischen Tageszeitung “Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/presse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Presse">Presse</a>” beschäftigt sich in der Titelstory mit dem Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wasserkraft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wasserkraft">Wasserkraft</a> und Energieknappheit. Im Editorial schreibt Martin Kugler über das drohende Versiegen des Saftes aus der Steckdose und findet eine interessante Formulierung:</p>
<blockquote><p>Den einzigen Ausweg aus diesem Dilemma beschreibt Brauner im Interview ab Seite 10: Wir müssen wesentlich effizienter mit der Energie umgehen. Wenn wir den Stromverbrauch in den nächsten drei Jahrzehnten um jährlich ein Prozent senken würden, bräuchten wir nicht einmal neue Kraftwerke zu bauen. Denn dann könnte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> mit dem Angebot an erneuerbarer Energie aus der Region sein Auslangen finden — ohne die Natur über Gebühr zu strapazieren und das Weltklima endgültig kippen zu lassen.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Fernseher abdrehen oder das Weltklima kippt! Und dabei dachte ich immer, Industrialisierungs–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/china/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with China">China</a> sei der schlimmste Umweltsünder…</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> moorhenne / <a href="http://www.pixelio.de/" class="liexternal">Pixelio.de</a></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 11:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einer umfangreichen Tipps- und Tricks-Sammlung will Gratistours.com seinen KundInnen umweltfreundlicheres Alltagsverhalten angewöhnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:15px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;"><a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://blog.datenschmutz.net" class="liimagelink"><img src="http://www.trigami.com/disclaimer.png" alt="disclaimer Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="float:left;margin-right:5px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" /></a> <em>Hinweis: Dies ist ein von<br /><a href="http://www.trigami.com/info/?blog=http://blog.datenschmutz.net" class="liexternal">trigami</a> vermittelter Auftrag.</em></div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/gratistours.jpg' alt="gratistours Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="border:1px solid gray;float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" /><a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> waren schon einmal im Zuge der Firmendependance in Second Life <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/virtuelle-reisefuehrung-gefaellig/" class="liinternal">zu Gast</a> auf datenschmutz. Diesmal geht’s um die <a href="http://www.gratistours.com/klasse-klima" class="liexternal">Klasse Klima Initiative von Gratistours.com</a>, ein Maßnahmenbündel zur Entlastung der Umwelt. Reisen und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/umweltschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Umweltschutz">Umweltschutz</a> sind Themen, eng zusammenhängen: einerseits trägt steigende (Freizeit)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobilitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilität">Mobilität</a> zur Verschmutzung der Atmosphäre durch alle Arten von Verbrennungsmotoren bei, andererseits lernen viele Stadtbewohner erst auf Reisen den Reiz intakter Umwelten kennen. Aber nicht nur im Hotel– und Tourismusbereich liegen gewaltige Einsparungspotentiale, auch im eigenen Alltag kann jeder zu ein bisschen weniger Energieverbrauch beitragen.<br />
<span id="more-1107"></span><br />
<img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/144-gratistours_241x150.gif' alt="144 gratistours 241x150 Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" style="border:1px solid gray;float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="Gratistours gibt Klimatipps für den Alltag" />Der Aussage des Crabman in der zweiten Staffel von Earl “Believing humans to be the single cause for global warming is the result of antropocentric thinking” schließe ich mich durchaus an, andererseits ist und bleibt Energiesparen völlig jenseits von globaler Erwärmungsparanoia ein immer und überall hochgradig anzustrebendes Ziel. Die umfangreichen Tutorials für ein im positiven Sinn energie-ärmeres und damit letztlich auch billigeres Leben hat <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.cdmgoldstandard.org/" class="liexternal">Gold Standard Foundation</a> ins Leben gerufen, einer Schweizer Organisation (laut eigener Auskunft Non-Profit), die nach einer komplexen Methodologie sogenannte “Carbon Credits” vergibt an Projekte, die auf erneuerbare Energieformen setzen. Ich bin alles andere als ein Experte im internationalen Emissionshandel, aber ich vermute mal, dass derartige Zertifikate im internationalen Handel möglicherweise eine größere Rolle spielen werden — zumindest legt Al Gores Werbefilm für seine persönlichen Sustainable-Investments dies nahe.</p>
<p>Man muss aber wie gesagt nicht immer global denken — anstatt Frustration über das Primat des Geldes vor der intakten Umwelt lautet die auf längere Sicht produktivere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/taktik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Taktik">Taktik</a> eindeutig, im kleinen zu beginnen, und dafür erhalten Besucher der Seite jede Menge Anregungen, getreu dem Missionsziel:</p>
<blockquote><p>Ob zu Hause, unterwegs oder im Büro, wir verbrauchen im täglichen Leben oft ohne dass wir es merken viel Energie, Wasser und andere Rohstoffe. Mit ein wenig Herz und Verstand lässt sich einiges davon einsparen. Dies hilft nicht nur unserem Klima, sondern macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar.</p></blockquote>
<p>Bis Ende September greift <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> sogar tief in die Tasche und verdoppelt eingehende Spenden-Beträge:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie helfen möchten und auch etwas bewegen wollen, spenden Sie einfach das nächste Mal, wenn Sie eine Urlaubsreise online bei Gratistours buchen. Um den Start der Klasse Klima Initiative zu feiern, verdoppelt Gratistours jede Spende noch bis zum 30. September 2007.</p></blockquote>
<p>Bei den Energiespartipps für den Haushalten dürften bereits umweltbewusst lebende Nachhaltigkeits-Fans wenig Neues finden: keine Vorwäsche, kein elektrischer Trockner, Energiesparlampen statt Glühbirnen und kurzes Lüften statt gleichzeitig halboffenes Fenster und voll aufgedrehte Heizung: man weiß es eh und hält sich hoffentlich auch daran. Geradezu rührend in Zeiten eher zu– denn abnehmender Auto-Fetischisierung ist die folgende Formulierung zum Thema Nahverkehr:</p>
<blockquote><p>Zu Fuß, mit dem Öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad: In der Stadt ist das Auto meist nicht wirklich schneller — Staus und Parkplatzsuche links liegen zu lassen, schont nicht nur das Klima, sondern auch die Nerven.</p></blockquote>
<p>Also die Wiener U-Bahn schont meiner Nerven gewiss nicht… und Fahrradfahren wär zwar viel langweiliger, aber auch eine Latte sicherer, wenn sich die Gemeinde Wien endlich zu einem Radwegkonzept entschließt, anstatt immer neue Feigenblätter-Strecken gegen Einbahnen zu bauen, deren Spurbreite teils unter der eines durchschnittlichen City-Bike Lenkers liegt. Und so viele sinnvolle Einsparmöglichkeiten es für Hotels geben mag, der folgende Tipp scheint mir mehr skurril als effektiv:</p>
<blockquote><p>Installieren Sie vielleicht eine Eieruhr an der Wand der Duschen, damit die Gäste zeit– und kostensparend duschen.</p></blockquote>
<p>Generell finde ich es erfreulich, dass sich ein Reiseunternehmen mit dem Thema Umwelt auseinandersetzt — die Auflistung einer Reihe von Tipps allerdings reicht da bei weitem nicht aus. In der Tourismusbranche sind die Margen klein und der Preiskampf ist ein erbitterter: ob Kunden zukünftig stärker auf nachhaltige touristische Konzepte setzen, darf in Zeiten nach wie vor ausgebuchter Betonhotel-Burgen bezweifelt werden. Jedenfalls positiv, dass <a href="http://www.gratistours.com" class="liexternal">Gratistours.com</a> das Thema aktiv bearbeitet — was mir auf der Seite aber abgeht, ist ein Userforum, in dem interessierte Daheimgebliebene und Verreiste die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sammlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sammlung">Sammlung</a> erweitern und eigenen Energiespartipps austauschen können. In der jetzigen Form bleibt die <a href="http://www.gratistours.com/klasse-klima" class="liexternal">Klasse Klima Initiative von Gratistours.com</a> eine Online-Broschüre, die von den interaktiven Möglichkeiten des Netzes (noch) keinen Gebrauch macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kolumne #73 (Jan 2007)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-01/die-kolumne-73-jan-2007/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 10:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gnadenfrist des zweimonatigen Erscheinungsrhythmus ist vorüber — the gap erscheint ab 2007 nämlich monatlich. Jeder Redakteur wurde aufgefordert, seine Manuskripte von ein– auf zweifachen Zeilenabstand zu ändern, damit sich das contentmäßig auch schön ausgeht. Et voila — hier die erste von 12 2007er Kolumnen — sie erscheint in unserem 10-Jahres-Jubiläumsheft, in Stores ab Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gnadenfrist des zweimonatigen Erscheinungsrhythmus ist vorüber — <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a> erscheint ab 2007 nämlich monatlich. Jeder Redakteur wurde aufgefordert, seine Manuskripte von ein– auf zweifachen Zeilenabstand zu ändern, damit sich das contentmäßig auch schön ausgeht. Et voila — hier die erste von 12 2007er Kolumnen — sie erscheint in unserem 10-Jahres-Jubiläumsheft, in Stores ab Anfang Februar.<br />
<span id="more-319"></span></p>
<p><strong>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a> #73</strong><br />
<em>Es gibt kein Außen im Innen</em></p>
<p>An dieser Stelle hätte schon längst in aller Deutlichkeit gesagt werden müssen: Daredevil* in seiner einzigartigen Randständigkeit trägt den Superheldenstatus mit der Würde eines Alfred Gusenbauer und versichert sich selbst und der Zuhörerschaft stets aufs Neue: “Ich bin nicht der Böse!”</p>
<p>Denn die Studiengebühren decken immerhin die Kosten ihrer Eintreibung, was man so von den Eurofightern vermutlich nicht behaupten kann. Nur der Volkswirtschaftler wird hierzulande Bildung zukünftig noch als meritorisches Gut bezeichnen. Theoretisch. Es fliegt, es fliegt… der freie Zugang auf die Uni… denen in den Schoß, die gern per Sozialarbeit für sechs Euro pro Stunde die fürsorglich vorausbezahlten 360 Euros wieder abarbeiten möchten. Ich musste dabei weigerlich an die Stories von Tante Brigitte denken. Die verbrachte in den 80ern jede freie Woche vorzugsweise in kommunistischen Albanien, wo einem die Regierung nun wirklich wenig Anlass gab, sich als Tourist zu fühlen: wer ein Visum erhalten wollte, musste sich dazu verpflichten, halbtags am Bauernhof den Einheimischen bei agrarischen Hilfstätigkeiten zur Hand zu gehen.</p>
<p>Praktische Arbeit kann eben gar nicht hoch genug bewertet werden: unsere Studentengeneration, die the gap vor 10 Jahren quasi noch locker neben dem, wenn nicht gar während des Vorlesungsbetrieb(es) aus der Hüfte geschossen hat, musste weder Studiengebühren bezahlen noch Zwangsfron leisten, obwohl einer unserer damaligen Chefredakteure sogar Fronhofer heißt. Wir lungerten einfach nur den ganzen Tag vor den Colaautomaten im Neuen Institutsgebäude rum und warteten darauf, dass ein verwirrter angehender Theologe 10 Schilling einwarf, dann aber noch vor dem Knopfdruck gehetzt zur nächsten Glaubensprüfung enteilte.</p>
<p>Ein Inländer-Rum befüllter Flachmann fand sich stets, und so verbrachten wir die ersten fünf, sechs Semester ständig leicht beduselt vor den schweren Holztüren des Hörsaals NIG3 und dachten uns unsere Pamphlete über westösterreichische Indiepopper und norddeutschen Hip Hopper aus, berichteten zwischendurch über Veranstaltungen, die wir angeblich aufgezogen hätten und erschnorrten uns jedes Rezensionsalbum einzeln. Erst viele Jahre danach sollten wir ins eigene Penthouse-Büro einziehen, und noch viel später unser erstes echtes Interview führen — mit den Magazingründern Thomas und Manuel, es erscheint, glaube ich, in diesem Heft.</p>
<p>Nein, natürlich alles nur Mythenbildung: selbstverständlich steckt hinter the gap genau wie in dieser Kolumne beinharte, berechnende Knochen– und Zwerchfellarbeit. Hart strapazierte Tastaturen, Beziehungen, Gummidichtungen, Digitalkameras und Diktiergeräte sprechen eine deutliche Sprache, und die nächsten zehn Jahre Popgeschichte brauchen schließlich auch wieder ihre Chronisten — sonst werden sie am Ende nie passiert sein. Und daran möchten wir nun wirklich nicht schuld sein.</p>
<div align="center">***</div>
<p>Das Wort des Monats fand sich an einer unerwarteten Stelle: in einer Werbebroschüre für Lebensmittel italienischer Provenienz, gar nicht gut versteckt im Kästlein mit den obligatorischen Abnehmetipps: “Essen Sie Ihre Pasta stets al dente! Je weicher die Nudeln gekocht sind, umso höher und somit negativer ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/energieanflutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Energieanflutung">Energieanflutung</a> in ihrem Körper.” Gewiss ein faszinierendes Phänomen, mit dem der geneigte Pastafan so womöglich nicht gerechnet hätte. Wie leicht kann sowas in schlankheitsbewussten Zeiten zum Trend werden — und konsequent serviert unser italienischer Lieblingskellner die Spaghetti Carbonara zukünftig nur noch ungekocht, um jegliche unnötige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/energieanflutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Energieanflutung">Energieanflutung</a> zu vermeiden. Wer jedoch die ganze Nacht tanzen möchte, braucht kein Guarana mehr: er stecke sich einfach ein Fläschen Nudelbrei ins Partygebäck: Wachheit bis in die frühen Morgenstunden garantiert…</p>
<p>—<br />
* Eine Ausnahmeerscheinung im amerikanischen Marvel-Universum: der blinde Superheld, der kämpft wie ein Ninja und sich ausschließlich mittels seines Sonars und seines überdurchschnittlichen Hörvermögens orientiert. Er ist der.… Schutzteufel!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Zuviel Energieanflutung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 12:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Werbebroschüre für italienische Lebensmittel (Impressum: Duemonde Marketing &#38; Sales GmbH), die letztens einer Zeitschrift für die spezifisch weibliche Zielgruppe beilag und für deren gesundheitsfördernden Wert die Mitarbeit von Mr. med. univ. Johannes Zeibig verantwortlich ist, fand ich folgenden denkwürdigen Satz im Kästlein “Wertvolle Tipps für Abnehmwillige”:
Essen Sie Ihre Pasta stets “al dente” gekocht! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Werbebroschüre für italienische Lebensmittel (Impressum: Duemonde Marketing &amp; Sales GmbH), die letztens einer Zeitschrift für die spezifisch weibliche Zielgruppe beilag und für deren gesundheitsfördernden Wert die Mitarbeit von Mr. med. univ. Johannes Zeibig verantwortlich ist, fand ich folgenden denkwürdigen Satz im Kästlein “Wertvolle Tipps für Abnehmwillige”:<span id="more-314"></span></p>
<blockquote><p>Essen Sie Ihre Pasta stets “al dente” gekocht! Je weicher die Nudeln gekocht sind, umso höher und somit negativer ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/energieanflutung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Energieanflutung">Energieanflutung</a> in ihrem Körper.</p></blockquote>
<p>Das erklärt allerdings, warum ich gestern nach den breiigen Spaghetti all die Ziegelsteine zerschlagen hab…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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