Soeben noch auf der Futura-Showbühne, und schon wieder mitten im Rückblicken: in den letzten drei Tagen war die Gadget-Dichte bei der größten österreichischen Elektronik-Fachmesse selbst für meine Verhältnisse ungewohnt hoch - eine Reihe von Podcasts folgt in den nächsten Tagen. Aber wir sind ja nicht hier, um nach vorne zu blicken, sondern es geht... nach hinten los: sieben Tage nach hinten, um genau zu sein. Denn in der Blogosphäre geht Unheimliches vor: plötzlich kann man mit Twitter telefonieren, Nintendo Games im Browser spielen und Zeitungen, die aussehen wie Zeitungen, online lesen. Linzerschnitte und datadirt haben sich nicht erschrecken lassen und präsentieren Ihnen den furchtlosesten Wochenrückblick aller Zeiten!
Während die Verleger (und auch die Musikindustrie) hierzulande noch denjenigen beschimpft und für ihren Misserfolg verantwortlich macht, den sie eigentlich tätscheln und hätscheln sollte, ist man in the US of Ä wiedermal einen Schritt weiter. Michael Skoler von der Nieman Foundation for Journalism der Harvard University hat sich damit beschäftigt, warum die Leser/Seher den Mainstream Medien abspenstig geworden sind - und wie man sie gleichzeitig via Social Media zu Usern der eigenen Angebote machen kann:
Only the savviest of journalists are using the networks for the real value they provide in today's culture—as ways to establish relationships and listen to others. The bright news organizations and journalists spend as much time listening on Twitter as they do tweeting.
Wie weit Journalisten hierzulande davon noch entfernt sind, zeigt ein Blick in die Followerlisten der "twitternden" Reporter: Die meisten folgen fast ausschließlichen ihren Berufsgenossen. "Kollegenorientierheit" heißt der Fachausdruck für diesen journalistischen Zugang, in dem es eher darum geht, die Kollegen mit dem eigenen Fachwissen zu beeindrucken, als sich an der Zielgruppe zu orientieren. Nun denn, liebe twitternde Journalisten in Österreich - lernt mal schnell dazu, sonst finden eure kleinen Plänkeleien bald unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt!
Jajah launchte eine Telefonlösung für Twitter namens JAJAH@call, wie thenextweb berichtet:
You'll be able to make phone calls via Twitter free of charge to anyone in the world, so long as they follow you back and have JAJAH accounts.
@calls are made without revealing your number and without needing to know the number of the person you wish to call – all you need is their Twitter username.
Klingt zu gut, um wahr zu sein? In der Tat könnte Jahjah damit ein großer Wurf gelungen sein, zumindest solange es den Providern weiterhin gelingt, die technisch unbegründete Trennung zwischen Sprach- und Datentelefonie weiter aufrecht zu erhalten. Ein Gespräch zu starten ist in etwa so schwierig, wie ein Tweet abzuschicken:
To make a call simply send a tweet with "@call @username" where the 'username' is the Twitter name of the person you wish to call. If that person follows you on Twitter, a free two-minute call – the verbal equivalent of a Tweet – will be initiated.
Klingt spannend, ich werd das sicher demnächst ausprobieren - vor allem praktisch für kostenspielige Auslandstelefonate.
Stan Schroeder weist auf Mashable auf eine großartige Zeitvertreibs-URL hin: mit Ben Firshmans JSNES Simulator kann man eine Reihe von älteren Nintendo-ROMs im Browser spielen - die Emulation läuft komplett in JavaScript. Interessant nicht nur als Zeitvertreiben, sondern auch als JIT-Compiler Kraftprobe. Und die ergibt erstaunliche Ergebnisse:
Yes, it works in Firefox (Firefox) 3.5 and in Safari (Safari) 4, but thanks to its JavaScript optimizations, it runs about 10 times faster in Chrome.
Das entspricht eigentlich ganz meinen Erfahrungen mit dem aktuellen 3.5er Feuervogel, der nicht nur im Vergleich zu Chrome, sondern sogar zum 3er-Vorgänger unglaublich lahmt. Ich hoffe, dass die FF-Entwickler die Stabilitäts- und Performanceprobleme in den Griff bekommen, denn aufgrund der Add-On Vielfalt ist Firefox für Webprofis nach wie vor unersetzlich.
Persönliches Highlight der Woche war der Launch des neuen Diskussionsformat "Am Punkt" auf ATV und damit verbunden der erste Einsatz für ein weiteres Datenschmutz-Linzerschnitten-und auch Subnet Gemeinschaftsprojekt. "Am Punkt" ist das erste bimediale Format eines österreichischen Fernsehsenders und dank Subnet/Michi Kamleitner auch das erste Format mit einem Facebook Livestream. Das Prinzip ist einfach: Auf dem Weblog blog.atv.at/ampunkt wird montags ein Thema für die Sendung veröffentlicht. Von diesem Zeitpunkt an können User/Seher Fragen stellen; per Mail (ampunkt@atv.at), via Video, Twitter oder Facebook. Während der Live-Sendung kommt noch der Facebook Livestream hinzu, der ebenfalls am Blog eingebunden ist. Sensationelles Ergebnis der Premiere: Mehr als 800 User-Kommentare über die verschiedenen Feedback-Kanäle - und ein Marktanteil von über 5 Prozent bei der eher fernsehunwilligen Zielgruppe der 12 - 29-Jährigen. "Am Punkt" gibt's immer mittwochs um 21.50 Uhr auf ATV.
In Old School vs. New School Marketing beschreibt Lisa Barone eine lehrreiche Konversation mit ihrem Vater, dem sie einige Social Media Marketing Bücher geschickt hatte::
After reading the books, he called me this morning. To yell at me. In Italian.
What the hell was wrong with me? Why was I insulting him? Did I think he was an idiot? He's a successful business man. He knows all about trust and customers and building relationships and running a small business. He had been doing it for years. The information I sent him was nothing new. Why haven't I learned to cook yet?
Fazit des Artikels: Vertrauen war schon immer der wichtigste Erfolgsfaktor, allerdings trägt das Internet den Word-of-Mouth Effekt weit über geographische Grenzen hinaus:
The basic principles of business and marketing haven’t changed. However, that doesn't mean people are any better about implementing them. Today's empowered consumer means that "the basics" are more important than ever. Because now if someone doesn't like you, it's not just them and their three friends that hear about it. We all hear.
Die allgegenwärtigen Captchas nerven Internet-User jeden Tagen - und sind doch eines der wenigen probaten Mittel gegen die total Ver-Spam-Bottung des Internet. Das populäre und von vielen Third-Party Webmastern eingesetzte reCAPTCHA System zeichnet sich durch Crowd-Sourcing-Mehrwert aus, die User greifen OCR-Software bei schwierigen Fällen sozusagen unter die Arme:
But there's a twist — the words in many of the CAPTCHAs provided by reCAPTCHA come from scanned archival newspapers and old books. Computers find it hard to recognize these words because the ink and paper have degraded over time, but by typing them in as a CAPTCHA, crowds teach computers to read the scanned text.
Das Google sich nun reCAPTCHA einverleibt hat, ist nur konsequent - der Mehrwert für Google Books ist gewaltig. Und wo wir schon beim Thema Papier sind: ebenfalls vergangene Woche launchte Google offiziell den neuen Newsreader Fastflip:
Fast Flip is a new reading experience that combines the best elements of print and online articles. Like a print magazine, Fast Flip lets you browse sequentially through bundles of recent news, headlines and popular topics, as well as feeds from individual top publishers.
[...]
To build Google Fast Flip, we partnered with three dozen top publishers, including the New York Times, the Atlantic, the Washington Post, Salon, Fast Company, ProPublica and Newsweek. These partners will share the revenue earned from contextually relevant ads. This gives publishers an opportunity to introduce new readers to their content. It also tests our theory that being able to read articles faster means people will read more of them, driving more ad revenue to publishers.
Auffällig ist, wie stark sich Fast Flip an konventionellem Print-Layout orientiert - und noch bemerkenswerter finde ich, dass traditionelle Verlagshäuser im Taumel des Niedergangs sich wohl langsam mit der Vorstellung abfinden, zukünftig als Content-Generatoren mit Affiliate-Beteiligung zu überleben, bis sie dann endlich von Google gekauft werden
Wir haben bereits darüber berichtet, dass Twitter die bislang "informelle" ReTweet Funktion (also das Kennzeichnen von weitergeleiteten Tweets mit RT, quasi ein Pendant zum E-Mail Forward) in die nächste API-Version als Core-Feature integrieren wird. CNET News kennt einige Details zur Implementation. Besonders spannend: der ReTweet-Faktor könnte sich zu einer Art Pagerank-Äquivalent entwickeln - und bei mehr als 100 ReTweets gibt's einen Cut-Off:
What's interesting is that the new format, assuming that this is how the timeline ends up looking, can provide a quick, one-glance way to see just how influential a given Twitter user or individual tweet is, adding a new dimension to measuring Twitter influence beyond the follower count. If you see a lot of little retweet icons, for example, you might stop and take a closer look at a tweet (or the user behind that tweet) that you might otherwise have skimmed past.
What's also interesting is that it looks like retweet counts get cut off at 100, with higher ones displayed as simply "100+." I'm guessing that, say, CNN Breaking News generally gets a lot more than that.
Gespannt wartet die Twitteria bereits auf die Implementierung des neuen "Retweet" Features auf Twitter. Erste Einblicke gibt es bereits (siehe vorigen Beitrag) - und auch eine gewisse Retweet-Müdigkeit bei dem einen oder anderen Twitteruser lässt sich nicht von der Hand weisen. Die Karrierebibel hat sich diese Woche mal Retweet-Statistiken genauer angesehen und den besten Zeitpunkt ausfindig gemacht, um einen Retweet-werten Tweet auszusenden: Immer mittwochs, gegen 17 oder 22 Uhr. Und dazu gibt's noch folgende Tipps:
- Schreiben Sie keinen Eintrag, der länger ist als durchschnittlich 120 Zeichen (140 ist das Maximum bei Twitter). Grund: Die anderen brauchen noch Platz für den ReTweet-Kopf: RT @IhrName.
- ReTweeten Sie selbst. Wer sich an der Mundpropaganda nicht beteiligt, kann auch nicht auf eigenen Tratsch hoffen. Übertreiben sollten Sie es aber auch nicht damit.
- Wenn Sie retweetet werden möchten, sollte Ihr Eintrag auch einen Nutzen bieten. Ob Humor, Erkenntnisse oder eine interessante Fundstelle im Netz – alles ist erlaubt. Nur keine Selbstpreisungen.
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"Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" heißt der autobiographische Comic meiner lieben Freundin Ulli Lust. Und im Gegensatz zu uns Normalsterblichen hat Ulli vor allem eines: etwas zu erzählen. Ach ja, und auch das Talent, diese Erzählungen kunstvoll in Worte und Bilder zu fassen. Mit 17 Jahren setzte sich die damalige Punkerin Ulli mit einer Freundin per Autostopp für zwei Monaten nach Sizilien ab und lernte dort das Leben von seinen schönen und auch sehr unschönen Seiten kennen. Mafia, harte Drogen, Vergewaltigung und falsche Freunde inklusive. 25 Jahre später hat sie diese Reise in einer Comic Autobiographie festgehalten, von der die FAZ meint, er sei eine Sensation.
Eine Leseprobe gibt's im PDF-Format, Ullis elektronischer Comicverlag ist unter Electrocomics.com zu finden, bei Amazon kann man bereits vorbestellen
Laertes hat Oola auf ihrem Wachtposten geknipst. Dass Hunde aufmerksam ihre Umgebung studieren, ist nicht weiter außergewöhnlich - die Sitzposition dagegen durchaus:

Diese Woche konnte ich mal wieder nicht entscheiden - zuerst mal zum Ernst des Lebens: Das AdWords System ist weder ein Buch noch trägt es sieben Siegel - allerdings fällt es Anfängern nicht gerade leicht, die Entstehung des AdRanks zu verstehen, der einen gravierenden Einfluss auf den Klickpreis hat. Dieses Video beseitigt alle Klarheiten: Googles Chefbuchhalter Hal Varian erklärt, wie die Ad Auctions funktionieren: ein Must-See für jeden AdWords-Nutzer!
Noch unterhaltsamer: Facebook Manners and you. Großartiges Tutorial über Beziehungs-Dos and Don'ts im Stil von 50er-Jahre Benimmfilmchen:
Nachdem Herr Datenschmutz auch diese Woche wieder den einen oder anderen Wuff bemüht, um Sie, werte Leser, auf die Hundeseite zu ziehen, muss auch etwas für die Katzenseite getan werden. Und die lieben Kätzchen machen es mir einfach - denn selbst beim Wassertrinken sind Katzen einfach nur cool,. Verschwenderisch, aber geradezu gottgleich.
Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Rückblicks angelangt - vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Nächste Woche werden auf datenschmutz die Gewinner der Albertina-Führung und des Herzlos-Krimis bekannt gegeben - bleiben Sie dran! Linzerschnitte und datadirt wünschen einen wunderschönen Restsonntag, wir lesen uns morgen.
Überschätzungen, Unterschätzungen, grobe und feine Schätzungen: wenig Genaues weiß man. Während sich der eine übers tausendste Mash-Up freut, warnt der andere vor blinder Technikverliebtheit. Aber das Netz lebt bekanntlich von Gegensätzen, also keine Scheu: treten Sie ein zum kleinen geführten Wochenrundgang durchs Social Web - Judith Denkmayr aka Linzerschnitte und datadirt präsentieren das Web 2.0 Ereignisprotokoll der letzten 168 Stunden.
Und wir sprechen hier nicht von Bing oder Yahoo Search. Nicht mal von Cuil - da hätte Stephen mal lieber bei Mathematica bleiben sollen. Aber Wired meint, es gibt sie doch - die coolen Suchmaschinen:
For this article, we surveyed some 50 specialty search services and picked out our favorites. What follows is not a systematic ranking or review, but a general guide to a very vibrant world that few have bothered to explore in depth.
The variety of search startups is mind-boggling, and hints at the challenges Google may face staying on the bleeding edge of search innovation in the coming years. (There’s even something for micro-philanthropists: Good Search donates a penny to the charity of your choice for each search you run.)
Wer also trotz aller Variationen das Big-G Logo einfach nicht mehr sehen kann, der werfe eine Blick auf IceRocket, Scoopler, Collecta und Co.: da gibt's einiges an guten Ideen, aber eben ziemlich weit-verstreut.
Ergänzend zur letzten Woche hier der Link zum Audiobook Free von Chris Anderson, das konsequenterweise ebenso wie das eBook als Gratis-Download erhältlich ist.
Wer schon mal Moorhuhnjagd gespielt hat, dem wird Die Fail Whale! auf Anhieb bekannt vorkommen. Gefragt sind ein flinker Mauszeiger und der richtige Rhythmus - wer nicht aufs Nachladen vergisst, sollte es durchaus schaffen, meinen bescheidenen Score von 33 Walen zu toppen, oder?

PS: Allein schon die Fake-Testimonials sind definitiv einen Besuch der Seite wert, z.B. Michael Arrington, TechCrunch: "I offered to trade this game for my website, but Die Fail Whale said no. Now I'm sad."
Eine interessante Theorie über Facebook veröffentlichte diese Woche Fred Vogelstein im Wired Magazine. Im Hause Facebook sah man niemals andere Social Networks als Benchmark, sondern ausschließlich Google. So erzählt ein früherer Programmierer von Facebook:
We never liked those guys. We all had that audacity, 'Anything Google does, we can do better.' No one talked about MySpace or the other social networks. We just talked about Google.
Darum bekam auch Microsoft den Zuschlag als Investor. Fred Vogelstein erklärt außerdem noch den "4-Stufen-Plan zur Online Domination" von Facebook:
1. Build a critical Mass (mit 200 Millionen FB-Mitglieder kann man diesen Punkt für nahezu abgeschlossen betrachten)
2. Redefine Search (Facebook geht davon aus, dass FB Mitglieder auch eine Facebook Suche nutzen würden)
3. Colonize the Web (Facebook Connect bildet dazu den Ausgangspunkt und wird bereits von über 10.000 Partner Sites benutzt)
4. Self targeted Ads, everywhere (Facebook hoffe, eines Tages nicht nur auf der eigenen sondern auf allen Partner Sites werben zu können)
Nun, man darf gespannt sein, ob Mark Zuckerbergs Plan aufgeht - schließlich sollte Mark die Stromrechnungen früher oder später nicht mit Investorengeld, sondern mit laufenden Einnahmen finanzieren.
Steve Rubel fordert zum kollektiven Mind-Mappen auf - er möchte wissen, wie's um die Zukunft des Bloggens bestellt ist. Ohne Zweifeln nehmen Social Networks, Microblogging-Dienste und andere Services immer mehr Surfer-Zeitbudget in Anspruch - wie wirken sich die Änderungen auf Blogs aus? Was vor drei Jahren noch super-schnell News waren, lahmt im Twitter-Zeitalter ganz gewaltig. Steve sieht die Sache übrigens recht binär:
From my point of view, blogging's future will likely flow down one of two paths: either it will evolve and grow into something else (like many species have) or it will succumb to Darwinism and become extinct (like the Dodo). Let’s take a closer look at each. We’ll also give you the chance to add your own opinion to our mind map.
PS: es gibt 10 Arten von Usern: die, die das Binärsystem kennen, und jene, die es nicht kennen.
What is a Browser? Newsfeed, Sharefeed, Livestream, Aggregator, Plugin, Extension, Firefox, Spreadsheet, Poke/n, SEO/SEM, Backlinks, RSS, Feedreader, Tweet, Gadgets.... Die meisten Leser dieses Blogs kennen diese Begriffe, manche von uns werfen sogar oft und gerne mit diesen Begriffen um uns. Aber eine elaborierte Soziolekt grenzt bekannterweise nicht nur ab, sondern auch aus. Ji Lee von Google (Trackback http://pleaseenjoy.com/) zeigt in diesem Video am Beispiel des good old "Browsers", wie weit der Großteil der Menschen wirklich mit der Netz-Fachsprache vertraut ist:
Da offensichtlich die wenigsten Menschen wissen, was nun eigentlich ein Browser ist (noch weniger, was Google Chrome ist), stellt sich die Frage, ob die frommen Wünsche von Eric Schmidt sich erfüllen werden. In einem Interview mit bloomsberg.tv meinte er nämlich, auf die Frage, wie viele Menschen das neuen Betriebssystem Google Chrome OS verwenden werden:
We don’t have numbers, we know it will be millions.
Abermals bleibt nur zu sagen: Man darf gespannt sein.
David Golumbia ist ein Ketzer. Ein Abtrünniger, der im Mittelalter leicht hätte auf dem Scheiterhaufen landen können bei so viel Devianz von der Mainstream Meinung - näher betrachtet hat sein Kommentar zur Rolle des Microblogging-Vögelchens im Iran-Konflikt aber durchwegs was für sich:
Ich bezweifle, dass Twitters Wirkung für die Proteste wirklich so großartig war, wie viele Leute das gerne hätten. Vielleicht handelt es sich einfach nur um Werbung für Twitter.
Der Kulturkritiker und Programmierer bezeichnet sich selbst als "von marxistischen Denkweisen beeinflusst" und wirft der Netzgeneration allzu starke Technikverliebtheit, die den Fokus aufs Wesentliche verstelle, vor:
Genau genommen hat der starke Fokus auf den technischen Aspekt die ernsthafte Debatte über das, was wirklich geschieht, sogar gestört. Die Technik-Fans glauben, dass man soziale Probleme mit digitalen Mitteln lösen kann. Nur die allerwenigsten beschäftigen sich allerdings mit den komplexen sozialen Problemen, für deren Lösung man neue Ideen benötigt.
Den Rest des äußerst lesenswerten Interviews, das Johannes Boie mit David Golumbia geführt hat, gibt's in der Süddeutschen.
Ein sogenannten "Lifestream" fasst die übers Social Web verstreuten Kommentare, Uploads, Likes etc. eines User an zentraler Stelle zusammen - ich verwende dafür das Lifestream-Plugin von iBegin, das den Feed in der rechten Spalte auf der Startseite generiert und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden - allerdings benötigt man dazu eine WordPress-Installation als Host. The Next Web stellt in einem lesenswerten Beitrag sechs verschiedene Lösungen - vom Full-Service Provider bis zum Self-Hosted-CMS - vor, bei denen jeder fündig werden sollte.
Thomas Knüwer wäre bei einer Vodafone-Pressekonferenz gegen seinen Willen beinahe erleuchtet worden, als man ihm erklärte, dass zukünftig der Kunde, eine wahrer "Held des Alltags", im Mittelpunkt stehen werde. Ein Musterbeispiel an Buzzword-Dropping und Pressekonferenz How-Not-To:
Das Bild, das sich bot, war erschreckend. Denn die Veranstaltung war in einem Anfall von Tanja-Anja-Coolness in einen Truck verlegt worden, in dem als Sitzgelegenheiten rückenbeugende Hocker vorhanden waren, auf denen nun die Journalisten - weil sie ja mitschrieben - ein Bild von eifrig notierenden, devot buckelnden Schreibknechten boten.
Dies allein war schon schlimm. Noch fürchterlicher wurde es durch die nicht enden wollende Flut dümmlicher Buzzwords, mit denen die Vodafoner um sich warfen, gepaart mit Folien in einer Commodore-64-Nostalgie-Optik.
Schon mal vom Klo aus getwittert? Nein ?! Dann sind Sie auch kein Twitter Addict! Oder doch? Sinnfreie aber lustige twitter-related Webapp der Woche: How addicted to Twitter are you?
The Punisher nennt Chris Rooker dieses großartige Foto seines VW-Busses. Antropomorphismus in Reinkultur
Auf FlickR gibt's auch eine zweite, weniger stark bearbeitete Version des Bildes:

Es gibt zu wenig Katzenvideos im Internet. Denn es kann nie genug davon geben.
Klappe die erste! Die subtilen Nuancierungen so mancher Jobs werden von der unwissenden Allgemeinheit nur allzu leicht unterschätzt - wie dieser Clapper zu berichten weiß:
Und damit sind wir auch schon wieder bei der letzten Kammer des dieswöchigen Shaolin-Kurses angelangt - nächste Woche, hochverehrte Leserinnen und Leser, gibt's hier auf datenschmutz nicht nur die gewohnten Tiere und Artisten, sondern auch Gewinnspiel-Sensationen im Doppelpack. Einen schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen!
Der orange-blaue Fuchs rangiert in der Lieblings-Browser-Liste von Geeks ganz weit oben - nicht zuletzt aufgrund der fast grenzenlosen Erweiterbarkeit mit diversen Plug-Ins, in FF-Terminologie "Extensions" genannt. Ob ein SEO Zusatzinfos zu Webseiten sucht, ob ein Webmaster seine Page optimieren will oder ob Otto Normalsurfer sich mehr Komfort wünscht: die nützlichen Helferlein erfüllen fast jede Anforderung.
Auf MacStories.net erschien vor kurzem ein lesenswerter Beitrag mit Reviews diverses Zusatz-Tools, die man nach kurzer Eingewöhnungszeit kaum mehr wird missen wollen. Bei einigen der Erweiterungen handelt es sich um Scripts für Greasemonkey - dieses Framework erlaubt tiefe Eingriffe in alle möglichen Inhalte. Vom Facebook-Umfärben bis zum Usability-Bonus für diverse Online-Services finden sich mittlerweile tausende Scripts, darunter auch das großartige YSlow, wohl eines der avanciertesten Gratis-Werkezuge zur Performancenanalyse. Kurz gesagt: Greasemonkey gehört zu Firefox wie AdWords zu Google.
Auch zur RSS-Verwaltung gibt's einige interessante Plugins, allerdings manage ich meine Feeds nicht mit Firefox: die Nachrichten lese ich mit dem großartigen SnackR, für Monitoring-Zwecke verwende ich Snarfer, das sich im Umgang mit großen (und damit meine ich: riesigen) Mengen von Feeds exzellent bewährt hat.
Ungemein das Leben erleichtert hat mir allerdings eine kleine Ursache mit großer Wirkung: beim Vertical Tabbing werden die einzelnen Browser-Tabs untereinander angeordnet: klarer Vorteil für alle Surfer, die unter der "kein-Monitor-ist-breit-genug-für-meinen-Firefox" Problematik leiden. TreeStyleTab bietet zusätzlich Hierarchie- und Gruppierungsfunktionen, während FobTab 1.1.2 das Switchen zwischen Tabs beschleunigt und behübscht.
Ein weiteres für mich mittlerweile unverzichtbares Plugin ist der SEOMoz Toolbar, der alle SEO-relevanten Infos zu SERPs und einzelnen Homepage ausspuckt. Wer öfter mal anonym unterwegs sein will, wird sich über den zeitsparenden Switch Proxy freuen, und seit ich XMarks (früher Foxmarks) verwende, hab ich tatsächlich nützliche Firefox-Favoriten, die nicht bei jeder Neuinstallation verloren gehen. Ja, ich weiß, dass man ein Backup machen *könnte*, aber das wäre mehr Arbeit. Und wehe, man vergisst mal. Die Auslagerung nach Delicious ist übrigens auch keine Option, denn mir geht's in erster Linie um diverse Bookmarklets, und auch deren Synchronisation klappt mit XMarks hervorragend. Das sind also meine Firefox-Favoriten - welche Extensions machen Ihr Surfleben leichter?
Poken... das klingt irgendwie so nach "ich stups dich mit einem spitzen Stock mal in die Hüfte, um zu sehen, ob du dich noch bewegst." [Bewegst du dich noch oder lebst du schon?] So im Sinne von: "I wouldn't poke that smelly dead rat with a ten foot pole." Anstupsen... wer will sich schon anstupsen lassen? "Huggen" oder "Umarmen" wär doch gleich viel netter, oder? Firefox-Benutzer hatten einst die freie Wahl, denn Jeremy Blanchard hat ein kleines Plug-In geschrieben, das aus den Pokes Hugs macht.
Natürlich browserseitig. Aber die eigene Wirklichkeit ist bekanntlich immer noch die realste aller Illusionen - zumindest vermute ich mal, dass Grease-Monkey Fans diese Aussage sofort unterschreiben würden. Jedenfalls könnte man sich Hugback for Facebook direkt aus dem offiziellen Add-In Repository runtersaugen und damit ein klares Bekenntnis zum Hippietum abgeben, wäre da nicht der gute alte Versionskonflikt: denn leider ist die letzte Ausgabe des Plug-Ins nicht kompatibel mit dem aktuellen Firefox 3.0.5 - man kann nur hoffen, dass der Autor irgendwann Abhilfe schafft. Und wo das herkommt, da gibt's noch mehr: Pink Facebook richtet sich an Barbiegirls, wer's individueller mag, wirft einen Blick auf Boost for Facebook:
Join more than 600K fellow Boost users and customize your Facebook experience with 300+ facebook skins, 30+ special features, selectable options, custom album viewers, video downloader and more!
Man findet aber auch allerhand Nützliches wie etwa den Facebook Photo Album Downloader, dessen Name bereits die Mission verrät: ganze Alben lassen sich via Mausklick bequem speichern. Herrlich subversiv kommt das einstige Greasemonkey-Script und nunmehrige Plug-In Facebook Video 2.1.1 daher: es rüstet frech und unverfroren die bewusst fehlende Embed-Funktion für Videos nach:
This addon allows Facebook users to share personal videos with their friends outside of Facebook. Facebook has stated in its Video FAQ that "Users will not be able to export or download videos from Facebook." This adds features that Facebook refuses to implement.
Tja, es gibt im Netz eben nichts, was es nicht gibt - und falls doch, dann findet sich meistens ein Add-On Entwickler, der das Problem im Handumdrehen löst. Und eine auf die eigenen Netz-Bedürfnisse abgestimmte Browserkombination spart immens viel Zeit. Das ist der Hauptgrund, warum ich Firefox verwendet, denn (contrary to popular belief) laufen sowohl Opera als auch der Internet Explorer bei vielen parallel ladenden Tabs wesentlich stabiler als der Feuervogel. Was sind Ihre Lieblings Plug-Ins beim Surfen? Auf welches Firefox Add-On würden Sie keinesfalls verzichten wollen?
Im Englischen hätten wir dieses Problemchen nicht, eh klar: aber die Tschörmän Flexion zieht überall einen Geschlechtslayer ein und unterscheidet etwa zwischen Schornsteinfeger und Schornsteinfegerin. Weil Sprache ein wesentlicher Teil der Weltwahrnehmung ist, fordern Femis schon lange eine inklusive Form, und weil die permanente Doppel-Aufzählung suckt, erblickte das sogenannte Binnen-I (SchornsteinfegerIn) das Licht der Welt.
Denn Sexismen seien tief in der Sprache verwurzelt, so die Befürworterinnen. Diese Sichtweise stößt aber auch bei vielen Ladies auf wenig Begeisterung; das sogenannte "Binnen-I" mache Texte schwerer lesbar und "hässlicher", ist ein oft gehörtes Argument, dass die wahren Probleme anderswo lägen ein weiteres.
Ich bin ja ein Kind der linken Uni-Sozialisation, wo die Kategorie Gender schon vor Jahren das biologische Geschlecht - zumindest nach dem Willen der ProtagonistInnen - ersetzt haben sollte. Im journalistischen Bereich (außer vielleicht beim Standard, dort habe ich nie gearbeitet) ist das Binnen-I in .at meist unerwünscht, hier auf datenschmutz habe ich ja die Freiheit, selbst zu entscheiden. Bislang habe ich den eingeschobenen Großbuchstaben hier am Blog immer verwendet, aber inzwischen geht's mir damit wie mit manchen Lebensmitteln, die man früher gern mochte, und die einem plötzlich gar nicht mehr schmecken.
Von meiner hochgeschätzten LeserInnenSchaft habe ich außerdem sporadisch Feedback zum Binnen-I erhalten, und zwar ausschließlich negatives... Und als Bernd mir letztens das Binnen-I be gone Plugin für Firefox zeigte, kam ein langer Nachdenkprozess zu einem rapiden Ende: kein Binnen-I mehr auf datenschmutz.
Falls jemand Lust hast, einen reverses Plugin zu schreiben (Binnen-I come in), kann sie oder das ja gerne tun: da für die meisten Readers (haha, ausgetrickst) aber die Split-Form wohl eine permanente Annoyance darstellt, beuge ich mich gern den Wünschen meiner Leserschar und spreche die magische Formel:
Lirum larum literarischer Stil /
weil das Binnen-I Ihnen nicht gefiel /
nimmt's der Trainer aus dem Spiel.
Ich hätte ja vermutet, dass man sich irgendwann so sehr dran gewöhnt hat, dass früher oder später eher das fehlende I den Lesefluss stört... aber für Nicht-Muttersprachler erhöht es gewiss die Schwierigkeit. Und um mein feministisch geprägtes Gewissen ein für allemal zu beruhigen, frag ich an dieser Stelle nochmal nach:
Sorry, there are no polls available at the moment.
Die Evolution der Browser macht vor nichts und niemandem halt (vermutlich nicht mal vor Lynx). Wider dem Motto "never run a changing system" habe ich mir vor kurzem die dieser Tage erschienen Final Release von Firefox Version 3 installiert. Mit Ausnahme einiger Plugin-Inkompatibilitäten (das wichtigste, SEO-Quake, ist bereits verfügbar) stieß ich im Gegensatz zu Pete bislang auf keinerlei Probleme.
Falls die Troubles aber tatsächlich an einem fehlenden IE-Update liegen, wäre das in der Tat mehr als streng riechend:
Ich wundere mich aber schon, dass ich scheinbar den IE 7 und ein damit einhergehendes Windows Update installiert haben muss (habe alle Updates installiert nur den IE 7 absichtlich nicht) um den Firefox ordentlich zum Laufen zu bringen. Pervertiert die Idee hinter offener Software.
Ansonsten kann ich bislang zum Fire-Dreier wenig berichten - die Beta hab ich mir nie angesehen, die neuesten Windows-Updates waren bei mir schon vorher installiert - gespeicherte Passwörter und Cookies wurden beim Update nicht übernommen, einmal mehr kann ich nur sagen: danke, liebes KeyPass.
Ob Seiten schneller gerendert werden, kann ich nicht beurteilen, ob Abstürze auftreten, muss die Zukunft zeigen. Irgendwie ist aber alles hässlicher geworden: die Dropdowns, die Schriftarten... lässt sich vermutlich wohl irgendwie umstellen, oder man gewöhnt sich halt einfach dran. Mal gucken, wie sich der Feuerfuchs in der Hardcore-Surfpraxis so schlägt. Die Mozilla Foundation sagt naturgemäß, es handle sich um den besten Firefox ever - hier geht's zum Download.
Bei IQ League gibt's diverseste Intelligenz-Test, darunter auch eine 60-Sekunden Schnellbefragung für eilige - man erfährt am Ende nicht nur den eigenen IQ, sondern auch die Ranglisten-Position im Vergleich zu allen UserInnen, die bereits vorher mitgemacht haben. Aber weil Statistik ohne lustige Korrelationen nur die halbe Miete ist, haben die Betreiber ein paar genauere Blicke in ihre Serverlogs geworfen und festgestellt, welche Browser/OS Kombinationen am schlechtesten respektive am besten abschneiden.
Slashdot schreibt dazu:
Interestingly, they correlate the results of this test with a number of statistics available from their server logs. Along with the geographical distinctions like city and country, the referrer and OS/Browser user-agent strings are also mined, to determine the Smartest Browser and OS.
Die komplette Ergebnisgrafik, die ab sofort auch laufend weitergeführt wird, findet sich hier - zur Executive Summary: am smartesten Antworten BenutzerInnen, die mit Safari auf AppleMac/Unix surfen mit einem Durschnitts-IQ von 104,85. Und auf den hinteren Rängen landen Firefox on Win95 (92,57), AppleMac-Safari und WinNT (91,43) und Netscape on Unknown (89,24). Opera-Surfer sind ganz gut mit dabei, mit MacPPC landen sie auf Platz 8 und erreichen 101,05, sogar mit der wicked combination Opera on Win98 reicht's mit 100,90 Punkten gerade noch für Platz 10.
Btw: der 60-Sekunden Test ist wirklich unterhaltsam, für non-native Speakers allerdings recht unfair... ich find's immer wesentlich schwieriger, Anagramme in Fremdsprachen zu lösen.
1,5 Gigabyte am Webserver, 3,3 Gigapixel: nicht gerade typische Abmessungen für ein Bild auf einer Homepage. Bei Bernhard Vogls Panorama vom Telekom-Tower handelt es sich freilich auch nicht um ein gewöhnliches Foto, sondern um eine hochaufgelöste Panoramaaufnahme.
Vor dem Betrachten muss Microsofts HD-Viewer installiert werden, der auch für Firefox erhältlich ist. Die Installation des kleinen Plugins zahlt sich auf jeden Fall aus, denn die Detail-Treue der Aufnahme, in der man mittels Maus navigieren und mit dem Scrollrad stufenlos zoomen kann, ist mehr als beeindruckend. Ähnlich wie von Google Maps gewohnt, werden die Bildinhalte beim Vergrößern progressiv nachgeladen. Die Auflösung reicht aus, um einerseits einen Blick über die gesamte Stadt zu erhalten und andererseits Personen hinter einzelnen Hausfenstern zu erkennen - schauen Sie sich das an!.

Wer ebensoviel Spaß an derartigen Panoramen hat wie meine Wenigkeit, sollte unbedingt der Seite Austria-360 einen Besuch abstatten: dort gibt's, geographisch sortiert, Links zu Panoramen aus allen neun .at-Bundesländern. Weitere Panoramen findet den Fotofreaks auf dativ.at, darunter auch einige Bilder, die mittels ADR (Adaptive Dynamic Range) erstellt wurden - hierfür ist das Macromedia-Plugin erforderlich:
ADR is the "little brother" of HDR (High Dynamic Range). Instead of implementing a full HDR-workflow, ADR works with 2 different exposures, one exposed towards the highlights, one towards the shadows. The viewer then dynamically calculates the correct visual appearance based on the brightness of the visible part of the scene.
Helge firefoxed im 3er Style, weist (und das ist schon längst fällig!) auf die frappanten Ähnlichkeiten von Charleston und Krocha hin und wird von DaddyD in den Starstatus erhoben, Marie bringt im Alleingang ihre Verfassungsbeschwerde gegen das Sicherheitspolizeigesetzt ein (toi-toi-toi! Details gibt's auf Platterwatch), Dieter präsentiert eine spannende Jail-Art Ausstellung hin sowie die aktuelle Testimonial-Kampagne meines Lieblingsmagazins Datum - Blogosphäre-Business as unusual eben.
Mein ehemaliger Studienkollege Klaus Stimeder, inzwischen Chefredakteur des imho bei weitem lesenswertesten österreichischen Magazins, hat mit Roger Köppel gesprochen. Der Chefredakteur und Verleger der Schweizer Weltwoche spricht über seine Vorliebe für radikalen Neoliberalismus und bringt ein wenig Außenperspektive in die Beobachtung der österreichischen Medienlandschaft - auch wenn ich persönliche die riesige Bewunderung für die Printprodukte der Fellner-Brüder noch nie teilen konnte. Das komplette Interview gibt's am Online-Standard.
Erste konkrete Ergebnisse von Platterwatch.at werfen kein gutes Licht auf das Parkverhalten des Herrn Innenministers: beim Polizeiball stellte er sein Dienstauto, auch nachzulesen auf Bizeps.or.at. Zwar gilt die StVO theoretisch wohl auch für den Innenminister, der ja bekanntlich im eigenen Land keine diplomatische Immunität genießt, aber dass die zahlreich anwesenden Uniformierten ihren Oberchef zur Kasse baten, darf doch als sehr unwahrscheinlich gelten.
Georg hat recht: die österreichischen eiFon Tarife machen durchaus Sinn, mit 1000 Inklusivminuten kann man durchaus ein Weilchen schnacken und mit 3 Gigs das eine oder andere .txt-File runterladen. Der hiesige Mobilfunkmarkt ist dank seiner Überschaubarkeit, hoher Penetration und mehreren Big Players äußerst kompetitiv und die Gewinnmargen entsprechend gering, das zeigt sich auch bei diesem Tarifmodell. Wenn denn überhaupt Zeit bleibt zum telefonieren
Sie konnten damals in den 90ern diese 3D-Bilder nie sehen und hielten die gezielte Schielerei schön langsam für eine Verschwörung des Rests der Welt gegen Sie? Leider sind besagte kulturelle Artefakte fast gänzlich verschwunden, aber Max bietet eine erneute Gelegenheit zum Scheitern - und hat eine Anleitung für die 3D-Selbstbau-Brille parat. Übrigens: das datenschmutz-Logo ist natürlich auch ein 3D-Bild. Wer den verborgenen Text lesen kann, gewinnt 1 1/2 Trackbacks!
Wie dieses Video ein für allemal beweist - nur leider können wir ihre Sprache nicht verstehen:
Aber glücklicherweise gibt's ja das Internet, und ein Kätzisch-Kundiger hat für alle weniger tiersprachen-talentierten Youtuber die englische Übersetzung angefertigt:
In diesem tiervölkerverständigenden Sinne wünsche ich unvorstellbar erfüllende restliche 60 Sonntagsminuten und absurd viel Energie, um der langsam aber sicher übermächtigen Frühjahrsmüdigkeit entgegen zu wirken
Zu meinem Beitrag übers Google PR Update hat Rim einen spannenden Kommentar hinterlassen: warum nicht Google via Firefox-Standard-Adblocker abstrafen? Ganz einfach weil das große G Mozilla längst nach der "römischen Methode" in der Tasche hat.
Also "divide et impera", oder anders: wen man nicht schnupfen kann, den befreundet man eben monetär. Ich bin ja völlig Rims Meinung, der schreibt:
Meine Empfehlung ist, dass wir mal g**gel etwas abstrafen, indem bei Firefox das AddOn Adblock Plus automatisch integriert ist - so wird weder AdSense noch AdWords angezeigt - die Seiten laden sich viel schneller - und g**gle verdient nichts mehr..
Aber genau das wird mit Sicherheit nicht passieren, wie Jeremy erklärt:
Google makes a philanthropic donation to Mozilla for 200+ million dollars. Googles "donation" to Mozilla actually accounts for 80-90% of THE TOTAL AMOUNT OF MOZILLA'S funding (depending on what report you read).
So what does Google get for this philanthropic gesture? Well nothing "officially". I have made the claim that the reason Google is the default search engine on Firefox is because Google is funding them so much but Firefox developers commented on my post saying they only use Google because "its what the users want". I am sure they would switch to Yahoo "if the users wanted it". Regardless of Yahoo's zero donation to Mozilla compared to Googles 200m+... ya right.
Das trifft den Nagel auf den Kopf: Google ist eine Werbecompany, die alles tut, um ihre Umsätze zu vergrößern. Die Suche ist dabei keine Mission, sondern erforderliches (aber manchmal eben durchwegs lästiges) Mittel zum Zweck. Max' bringt des Pudels Kern noch deutlicher zum Vorschein:
Google hat es geschafft, in den Köpfen der Menschen als "die Guten" zu gelten. Jeder vergisst, dass Google ein sehr kommerziell denkendes Unternehmen ist und dass Einnahmen das wichtigste sind. Deswegen wird alles gemacht, um diese zu optimieren. Dieses Prinzip wurde so perfektioniert, dass im Moment Google bestimmen kann, wer wichtig ist, was wichtig ist, wo Wichtiges anzutreffen ist etc. [...] Und das obwohl Google genau von dem Phänomen lebt, für das jetzt andere Webseiten bestraft wurden: vom Verkauf von Links auf Seiten, deren Inhalt nicht von Google ist. Alle Contentproduzenten sind somit MitarbeiterInnen von Google, wobei Google jederzeit das "Gehalt" bestimmen kann, die Verträge ändern kann oder kündigen - und es gibt keinen Rechtsschutz.
An die Adblocker-Sache hab ich auch schon öfter gedacht, aber wie erwähnt war Big G da definitiv smart genug, sich rechtzeitig bei FF "einzukaufen". Einzige Exit-Strategie: alternative Traffic-Quellen finden... aber genau hier beißt sich der Monopolist in den eigenen Schwanz, und es tut ihm nicht mal weh: es macht ihn bloß reicher. Und solange sich das Gros der Webmaster (teils auch noch freudig) vorschreiben lässt, wie Online-Einkommensmodelle zu funktionieren haben, hat G weiterhin leichtes Spiel.
Alexa, eine Tochterunternehmen von Amazon, bringt endlich eine "offizielle" Version ihres Traffic-Tools für Firefox auf den Markt. Bislang war die Software ausschließlich für den Internet Explorer verfügbar.
Firefox-Nutzer mussten dennoch nicht auf Infos übers Alexa-Ranking verzichten: das großartige und für SEOs ohnehin unentbehrliche SEO for Firefox zeigt neben Pagerank schon längst auch die Compete- und Alexa-Wertungen an.
Die Messmethode selbst geriet in der Vergangenheit häufig unter Beschuss, weil bei einem zufallsverteilen Browser-Addon keine Rede von einem repräsentativen Sample sein kann. Denn Alexa wertet nur jene Surfer aus, die den angesprochenen Toolbar auch installiert haben. Trotz dieser Einschränkung konnte sich der "Daily Reach" neben dem Google PageRank als gern genommenes Mit-Kriterium bei der Bewertung von Webseiten etablieren. Wie im aktuellen Newsletter zu lesen ist, werden zumindest Firefox-User nicht mehr systematisch ausgeschlossen:
Alexa hat nun auch die für den AlexaRank notwendige Toolbar als Add-On für den Mozilla Firefox veröffentlicht. Das auf den Namen "Sparky" getaufte Add-On bietet zuerst einmal die gleichen Features wie die Toolbar für den Internet Explorer, kommt jedoch um einiges übersichtlicher daher. Zuerst einmal benötigt das Add-On keine eigene Leiste im Browser, wie dies bei der IE Variante der Fall ist, sondern wird platzsparend in der Browser-Statusleiste untergebracht. Darüberhinaus werden in der Statusleiste grafisch der Traffic Trend (Trendkurve des Besucherstroms), der Traffic Rank (Anzeige des aktuellen Alexa Traffic Ranks) sowie der Reach Meter (Erreichbarkeit der Besucher der jeweiligen Seite) angezeigt. In der Menüleiste des Firefox ist zusätzlich noch die Funktion "Related Links" untergebracht, welche Webseiten mit der gleichen Thematik wie die aktuell angezeigte auflistet.
Meine fünf Eurocent: wenn eine Webseite ein niedriges Alexa-Ranking aufweist, dann heißt das noch lange nicht, dass sie keine Besucher hat. Umgekehrt steht ein hohes Ranking in jedem Fall für beachtliche Besucherzahlen. So unpräzise Alexa funktionieren mag, als Komplementär-Tool zu Googles Bewertungs-Monopol wird Alexa sicherlich noch eine ganze Weile lang eine Rolle spielen.
Firefox kommt mit eingebauter us-englischer Rechtschreibkontrolle. Ein wahrlich hilfreiches Feature wider die Betriebsblindheit beim Korrekturlesen eigener Texte. Wer keinen Wordprocessor benutzt und seine Texte direkt ins Blog-CMS eintippt, der wird dieses Feature besonders zu schätzen wissen, zumal sich viele weitere Sprachen via Firefox-Extension nachrüsten lassen. Konfiguration und Aktivierung der deutschsprachigen Rechtschreibkontrolle erweisen sich allerdings als nicht völlig trivial - hier eine kleine Step-by-Step Anleitung.
Die Rechtschreibkontrolle überprüft Eingaben in Textfelder und funktioniert wie vom Office-Programm gewohnt: verdächtige Wörter werden rot unterstrichen, ein Rechtsklick bietet Korrektur-Alternativen an sowie die Möglichkeit, den neuen Begriff bei falschem Alarm ins Wörterbuch aufzunehmen an. Standardmäßig enthält Firefox nur das us-englische Wörterbuch. Der erste Schritt zur Mehrsprachigkeit führt über die Mozilla-Addons-Seite. In der Rubrik Kategorien -> Wörterbücher gibt's vier Versionen, die in Frage kommen:
German Deutsch (de-at) Installieren (2535 KB)
German Deutsch (de-ch) Installieren (347 KB)
German Deutsch (de-de-alt) Installieren (330 KB)
German Deutsch (de-de) Installieren (2534 KB)
Ich habe die erste Version "Deutsch (de-at) ausgewählt. Nach der Installation des Plugins verlangt FF einen Neustart. Die erste kleine Hürde hierbei liegt im Restart-Button, der sich nicht betätigen lässt. Abhilfe schafft (unerklärlicherweise) ein einmaliges Umschalten des Addon-Fensters von "Extensions" zu "Themes" und wieder zurück, dann klappt's auch mit dem Browser-Neustart.
Läuft Firefox wieder, so muss deutsch aber erst noch als Standardsprache für die Rechtschreibprüfung aktiviert werden. So mancher Tippfehlervermeidenwoller (inklusive dem Autor dieses Texte) suchte ergebnislos in den Tiefen des Optionen-Menüs.
Das deutsche (und jedes andere) Wörterbuch wird aktiviert, indem man nach der Installation der passenden Extension mit der rechten Maustaste in ein beliebiges Text-Eingabefeld klickt. Im Kontextmenü erscheint der Punkt "Languages". Hier wählt man die passende Sprache für die Rechtschreibprüfung aus.
Das muss man nur einmal tun; Firefox merkt sich die jeweils letzte Auswahl. Irgendwie logisch, wenn man's weiß - aber auch nur dann. Daher dieser kleine Tipp - möge er den Tippfehlerteufel von euren Postings fernhalten.
Fröhliche Ostern wünsch ich! Was ist schon das bisschen Frühlingsmüdigkeit gegen den aufputschenden Effekt der ersten Frühlingsstrahlen? Mein Lieblings-Eis-Italiener hat nach der Winterpause sein Geschäft wieder aufgenommen, angeblich wurden nachmittags bereits erste Besucher an der Adria Wien gesichtet. Ich wünsche meiner LeserInnenSchaft also viel Vergnügen mit dem Ende der Fastenzeit - ich geh einstweilen mal versteckte Eier in Blogs suchen.
Was wäre ein Browser ohne die kleinen, pimpigen Erweiterungen? Was lange währt, ist endlich gut und umfangreich: die deutsche Mozilla-Addon Sammlung wurde überarbeitet und erweitert. [via Contentschmiede]
Der Admartinator schreibt über die Sinnlosigkeit der beliebten Social-Icons, nähere Details im Technikwürze-Podcast:
Habt ihr schon jemals diese Social Web Icons benutzt, die sich auf diversen Blogs befinden? In Folge 66 des Technikwürze-Podcasts geht es unter anderem auch um dieses Thema. [...] Hinzu kommt, dass die Auswahl der Social Bookmarking Dienste, die man vorgesetzt bekommt, meistens viel zu groß und zudem zu wenig auf den deutschen Nutzer abgestimmt ist.
Prinzipiell stimmt das ja - allerdings gibt's eine vorangepasste deutsche Version von Share-This bei Jott und die Welt, das ja genau diese Buttonflut-Problematik löst (und hier ein wenig modiziert auch zum Einsatz kommt). Außerdem mag ich Wong und Yigg.
Robert Basic "fühlt sich benutzt", kein Wunder bei dieser streng riechenden Viral-Kampagne. Trotzdem hält das Blogwachstum an, wie Technorati berichtet [via Basicthinking]:
- 70 million weblogs
- About 120,000 new weblogs each day, or...
- 1.4 new blogs every second
Gar nicht digital, sondern ganz First-Life mäßig dagegen informiert Puncitilio über eine Diskussionrunde für Blogger:
Wann? 11. und 12. April
jeweils zwischen 17.30 und 19.30
Wo? Im Frequentis Startup-Zentrum
Phorusgasse 8/11, 1140 Wien
Wer? Jeder Blogger und jede Bloggerin die interessiert ist.
Und die spannende These, dass SL sich gar nicht im Internet befindet; seine Begründung hat was für sich:
Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet. Man kann Plakate aufstellen, Filialen eröffnen, Werbespots auf riesigen Leinwänden ausstrahlen und sogar Verkaufspartys veranstalten. Toll. Ganz, wie damals. Das beste: Sogar die Presse hat man endlich wieder auf seiner Seite. Die Eröffnung eines Zeitschriftenladens in Bad Salzuflen ist wahrscheinlich noch nicht mal der dortigen Lokalzeitung eine Notiz wert, stellt "Vanity Fair" hingegen einen einsamen Zeitungskiosk in Second Life auf, verbreiten die Agenturen das brav als Nachricht - selbstverständlich inklusive Bild, das ebenso selbstverständlich nicht auf die allgegenwärtigen, vollbusigen Avatar-Statistinnen verzichtet.
Das einzig Dumme an der Sache: Second Life befindet sich ebenso wenig "im Internet", wie Bad Salzuflen. Second Life ist ein Biotop, eine abgeschlossene Blase, die das Netz lediglich als Datentransportweg nutzt.
Dem kann ich mich nur anschließen... und das war's auch wieder für diese Woche, schöne Feiertage!
Mit dem Knowledge Gap in der Informationsgesellschaft ist das so eine Sache: während der eine eigene Steckkarten-Erweiterungen an sein m0n0wall Board lötet, sieht sich der andere schon mit der Einstellung einer eigenen Browser-Startseite maßlos überfordert. Tendenziell an zweitere Zielgruppe richtet sich das Tutorial "Mit Firefox per Du - Version 2.0".
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Wordpress Plugin: Lightbox JS | Download
Funktion: Bild-Zoom (nach Klick auf Thumbnail wird Bild via CSS und Javascript über die aktuelle Seite gelegt)
Lightbox JS bietet die bisher wohl eleganteste Methode für den Einbau großformatiger Bilder in Webpages. Jeder Template-Designer kennt das Problem: nach dem Klick auf das Thumbnail-Bild muss die vergrößerte Version dargestellt werden - aber wie? Seiten mit mehreren Content-Spalten weichen oft auf ein neues Fenster oder gleich ein Pop-Up Windows aus - eine Lösung, die viele User nicht als ideal empfinden. Lightbox geht einen völlig anderen Weg: via CSS und Javascript wird die großformatige Ansicht des Bildes als neuer Layer mit transparentem Rahmen über die Seite gelegt. Schnell populär in der Wordpress-Blogging Szene wurde Lightbox JS durch die Verwendung beim WordPress.org - und wer das Script zum ersten Mal in Action sieht, der staunt in der Regel erstmal darüber, was mit modernen Browsern ohne Flash so alles möglich ist.
Was in der Beschreibung noch relativ kompliziert klingt, offenbart in der Praxis sofort seine Vorteile. Kein Back, kein neues Fenster, jedes beliebige Layout bleibt erhalten - Obergrenze für die Bildmaße ist damit nur mehr die avisierte Bildschirmauflösung. Auf datenschmutz verwende ich die Lightbox (der Name stammt übrigens aus der Fotografen-Sprache: der Analog-Fotograf kennt die "Durchlicht-Box" als Hilfsmittel beim Betrachten von Dias oder Negativen) für alle eingebundenen Bilder - für eine Demo einfach einen Blick ins Fotoalbum werfen.
Man möchte meinen, dass die Lightbox sehr wählerisch ist, was unterstützte Software betrifft - keineswegs! Von Opera über Firefox bis zum unaussprechlichen M$-Browser kommen alle modernen Surfhelfer mit dem Script zurecht. Gezoomt werden alle Web-Image-Files, also Gif-, JPEG- und PNG-Dateien. Dann muss zumindest der Einbau kompliziert sein, denkt sich der skeptische Web 2.0 erfahrene Bastler. Wiederum: njet. Der Einbau ist kinderleicht, weil einfach nur ein simples Javascript in den Header der Seite eingebunden wird. Anschließend erhalten alle Image-Links (also a href's, die auf Bilder zeigen) das zusätzliche Argument
rel="lightbox"
Und das war's auch schon! Der Autor bezeichnet sein Script also zu recht als "einfach einzubauen und hoch kompatibel":
Lightbox JS is a simple, unobtrusive script used to overlay images on the current page. It's a snap to setup and works on all modern browsers.
Tatsächlich dauert der Einbox von Lightbox JS in eine bestehende Seite nur wenige Minuten - für WordPress User gibt's allerdings sogar schon ein fertiges Plug-In, das jegliche händische Manipulation am Header erspart und außerdem einen Button in den Editor (nur im Code-Editing-Mode verfügbar!) einfügt, mit dem sich menügeführt die richtigen Imagelinks erstellen lassen. Trotz der gekapselten Funktionsweise lässt sich das Ergebnis sehr leicht an die eigenen Wünsche anpassen - dazu ist dann allerdings ein genauerer Blick in die mitglieferten Stylesheets nötig, mit denen Lightbox JS bis ins Details an die eigenen optischen Präferenzen angepasst werden kann.
Das beliebte mygallery-Plugin (wird in Kürze hier vorgestellt) bringt Lightbox schon von Haus aus mit und implementiert zusätzlich eine Previous/Next Funktion in der Großansicht der Bilder.
Heimat des Lightbox Scripts ist Huddletogether.com:
http://www.huddletogether.com/projects/lightbox
Das Plug-In für Wordpress hat Safirul Alredha geschrieben:
http://zeo.unic.net.my/notes/wp-lightbox-js-wordpress-plugin/