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	<title>datenschmutz &#187; Freud</title>
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		<title>Wie man seine Online-Reputation in Rekordzeit ruiniert</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 06:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was das Vergessen anlangt, sind Elefanten im Vergleich zum Internet nachgerade harmlos. Wer seine eigene Online-Reputation schnellstens ruinieren möchte, dem stehen dazu alle Möglichkeiten offen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a> habe ich für das aktuellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogpiloten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogpiloten">Blogpiloten</a>–Special <a href="http://www.blogpiloten.de" class="liexternal">Identity Management</a> geschrieben.</em><br />
<img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/elis-1226691932.jpg" alt="elis 1226691932 Wie man seine Online Reputation in Rekordzeit ruiniert" title="elefanten" width="250" height="200" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Obwohl Echtzeitmedium, treten die wahren Qualitäten des Netzes erst auf lange, manchmal auf sehr lange Sicht zutage: denn dank der Versatilität digitaler Daten und permanenter Fortschritte in punkto Totalerfassung benimmt sich das Netz meist wie der sprichwörtliche Elephant: es weigert sich zu vergessen. Das klingt nicht nur beunruhigend, das ist sogar äußerst verstörend, bedenkt man die Erkenntnisse der neueren Gehirnforschung: das Vergessen, so die Kartographen unseres Verstandes, sei, so die Apologeten dieser These in typisch-euphorischer Übertreibung, sei mindestens gleich, wenn nicht viel wichtiger als sämtliche Merkfunktionen zusammen. Nur dank der Gnade des Vergessens kann unser unruhiger Affengeist, wie die Buddhisten sagen, nämlich überhaupt die Flut der zahllosen Informationen vom Typ überlebensrelevant bis Klatschspalte langfristig sortieren.</p>
<p>Man kennt das ja vom Frühjahrsputz: wenn all das alte, nutzlose Gerümpel erstmal im Vorraum steht, scheint es unfassbar, dass all das Zeug jemals in das (nach wie vor vollgeräumte) Zimmer gepasst hat. Nicht auszudenken, wenn jedes unwichtige Detail sich uns für immer einprägen würde – oder wissen Sie noch, welches Ablaufdatum auf der Milchpackung stand, die Sie vor 53 Tagen eingekauft haben?</p>
<p>Falls Sie Ihre Rechnung im Supermarkt mit Ihrer Club-Vorteilskarte (raten Sie mal, welcher der beiden Geschäftspartner den „Vorteil“ hat) bezahlt haben, stehen allerdings die Chancen gut, dass irgendein Warendistributions/Customer Care/Marktforschungs Software–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Monster">Monster</a> von Datenbank sich sehr genau daran erinnern kann, dass Sie schon wieder die „Extra-Lang-Haltbar“ Milch wählten, obwohl Sie doch sowieso jeden dritten Tag einkaufen kommen. Komischerweise immer wieder Freitags in diese andere Filiale… was das wohl zu bedeuten hat? Zweifellos genug, als dass Ihnen Columbo 2.0 im Fall der vergifteten Milchpackung einen virtuellen Strick draus drehen könnte. Und ganz genau so funktioniert im Prinzip das Netz: irgendwas Belastendes lässt sich fast immer finden.</p>
<p>Doch bevor die Freude zu groß wird, nun die schlechte Nachricht: jeder Kriminelle braucht eine Vorgeschichte, und die will sorgfältig konstruiert sein, sprich: wer erst vor wenigen Wochen in die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Siedlung frisch eingezogen ist, muss sich schon ein wenig anstrengen, um seine weiße Weste rasch im Dreck zu wälzen. Negatives Identity Management unterscheidet sich dabei seinem Wesen nach keineswegs von panoptischen Wunsch über die Vollkontrolle nach Selbstrepräsentation. Daher auch die wichtigste Regel: <strong>Immer den richtigen Namen und die gleiche E-Mail Adresse verwenden!</strong> Das gilt bei allen Registrierungen und generell überall dort, wo man im Internet aufgefordert wird, seinen Namen zu hinterlassen. Stellt man (möglicherweise später) kompromittierende Bilder und/oder Videos online, so sollte man darauf achten, eine gut indizierte Seite zu wählen und jedem potentiellen Interessenten Zugriff zu gewähren.  Reichliche Ausstattung aller multimedialen Inhalte mit entsprechenden Meta-Informationen gehört zur Pflicht des digitalen Rauhbeins, auch hierbei muss selbstverständlich Regel 1 beachtet werden.</p>
<p>Auch nicht schlecht: Schimpftiraden an Mailinglisten senden, deren Archive öffentlich zugänglich sind. Oder es vielleicht irgendwann mal sein werden. Glücklich, wer über eine eigene Homepage, möglicherweise sogar mit Eigenname als Domain, verfügt: man muss sich ja nicht auf zweifelhafte Inhalte beschränken, sondern kann bei der Gelegenheit auch gleich die eine oder andere illegale Software, vielleicht mit einem Trojaner garniert, zur Verfügung stellen! Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, lediglich bei Blackhat Maßnahmen ist Vorsicht angebracht: schließlich will man ja nicht aus dem Google-Index herausfallen.</p>
<p>Will man das doch, dann folgt das böse Erwachen häufig dann, wenn man feststellt, dass der Content–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aggregator/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aggregator">Aggregator</a> von den Faroröer-Inseln weder auf E-Mails noch auf Anrufe an die Mehrwertnummer reagiert. Langweilige Zeitgenossen, die meinen, sich in virtuellen Umgebungen genauso höflich und bedachtsam gerieren zu müssen wie in der richtigen Welt, gibt es genug. Ein echter Netz-Rüpel sollte daher unter allen Umständen und um jeden Preis die folgende Frage vermeiden: „Würde ich das, was ich hier gerade von mir preisgebe, auch im Fernsehen erzählen?“ *</p>
<p>*Der Fast-schon-Ex-Programmintendant des ORF Lorenz hat dazu eine eindeutige <a href="http://www.scheissinternet.at" class="liexternal">Meinung</a>.</p>
<p><small><strong>Fotocredits:</strong><br />
Titelbild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=263940" class="liexternal">Elefanten Groß-Klein</a> von Johannes-D. / pixelio.de</small></p>
<p> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW25 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 21:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geisterhafte Bilder auf Digitalaufnahmen, Twitter-Humor in regelmäßigen Dosen und die Rückkehr des Knight Rider: von einem Sommerloch kann keine Rede sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/twittercomic.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2267]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/twittercomic-150x150.jpg" alt="twittercomic 150x150 Blogistan Panoptikum KW25 2008" title="twittercomic" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /></a>“Es kommt auch meistens immer darauf an, wie du das richtige Timing hast”, sagte Pepi “Hicke” Hickersberger in klugem Vorausblick bereits zur Halbzeit des EM-Finales. Torres hat die silbrig glänzende Armani-Wuchtel reingewürgt, Lehmann war quasi wehrlos. Gratulation an die Erfinder von Tapas, Rioja und Sonar Festival! Sogar das Wienwetter hat mitgespielt und heute Abend auf Gewitter verzichtet. Ich bin sicher, die vielen Fans werden die Zeiten der Viereurofünfzigkleinenbiere furchtbar vermissen, aber die nächste <strike>Rip Off</strike> Europameisterschaft kommt gewiss!</p>
<h2 id="toc-bilder-fulgurieren">Bilder fulgurieren</h2>
<p>Der Image Fulgurator verstört ahnungslose Passanten — einen “Apparat zur minimal-invasiven Manipulation von Fotographien” nennt Julius von Bismarck sein Spielzeug: bei dem genialen und zum Patent angemeldeten Device handelt es sich um eine invertierte Spiegelreflexkamera. Ein Sensor registriert andere Kamerablitze in der Nähe und projiziert für einen Sekundenbruchteil ein gespeichertes Bild auf das fotografierte Motiv. Klingt unverständlich? Die journalistischen Komplexitätsreduktions-Kollegen vom <a href="" rel="nofollow">Standard</a> formulieren das so:</p>
<blockquote><p>So erscheinen dann plötzlich geisterhafte Schriftzüge auf den Bildern, wie von Bismarck mit einem Video auf seiner Webpage demonstriert. Darin ist zu sehen wie TouristInnen am Berliner “Checkpoint Charlie” das berühmte “You are entering the American Sector”-Schild zu fotografieren versuchen, nur um dann einen Extra–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> mitgeliefert zu bekommen. Quer über alle Aufnahmen findet sich der Hinweis “Hundreds of people died last year by trying this at the US-Mexico border”.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/fulgurator.jpg" alt="fulgurator Blogistan Panoptikum KW25 2008" title="fulgurator" width="495" height="315" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Das Patent hat der Erfinder, der mit seinem Gadget bei der diesjährigen ars electronica nominiert ist, in erster Linie angemeldet, um kommerziellen Einsatz zu verhindern — ob das wohl auf Dauer gelingt? Subversion ist bekanntlich Schnellbeton… [via Ulrich]</p>
<h2 id="toc-k-i-t-t-kommt-zurck">K.I.T.T. kommt zurück</h2>
<p>Anja berichtet in dieser Woche über das geplante Knight Rider Comeback: der an sich durch die permanente radioaktive Strahlung Kitts zeugungsunfähige Michael Knight hat doch einen Sohn — ob von Bonny, April oder Klon bleibt dahingestellt. Ob der neue K.I.T.T., der Knight Industries 3.000 mit Benz oder gutem Willem fährt, wird die Fernsehzukunft zeigen: mehr dazu am <a href="http://www.cocktail-blog.com/2008/miami-rider/" class="liexternal">Cocktail Blog</a>.</p>
<h2 id="toc-den-twitter-comic">Den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–Comic…</h2>
<p>…hat Anton Gigov ins grafische Leben gerufen. Der Strip läuft unter Bezeichnung <a href="http://twitpic.com/tag/twitter+nonsense" class="liexternal">twitter nonsense</a> und war bisher twitpic, einen Service zum Posten von Bildern über den beliebten Kurznachrichtendienst, abrufbar. Mein Favorit:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/twittercomic.jpg" alt="twittercomic Blogistan Panoptikum KW25 2008" title="twittercomic" width="500" height="375" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Seit dieser Woche haben die Strips eine neues Heim im Netz: auf <a href="http://www.pink-sheep.com/twitter-nonsense/" class="liexternal">http://www.pink-sheep.com/twitter-nonsense/</a> wird’s zukünftig regelmäßige Cartoons über unsere Freuden und Leiden mit dem instabilsten Short-Messaging Service der noch jungen Netzgeschichte geben.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW15 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 19:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Helge war in der vergangenen Woche in verbale Auseinandersetzungen mit einem Angestellten des Bildungsministers verstrickt und ich wurde binnen einer Woche auf Facebook Fan von Heinz von Foerster und Louis Defunes!
Also keine Rede von einer ruhigen Kugel und oder gar Woche — stattdessen gibt’s schon wieder ein paar Bushaltestellen mehr im globalen Dorf.
Bundesheer, Profil und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helge war in der vergangenen Woche in <a href="http://www.helge.at/2008/03/fuck-off-style-und-fuck-the-system-denken/" class="liexternal">verbale Auseinandersetzungen</a> mit einem Angestellten des Bildungsministers verstrickt und ich wurde binnen einer Woche auf Facebook Fan von <a href="http://www.facebook.com/pages/Heinz-von-Forster/13940876362" class="liexternal">Heinz von Foerster</a> und Louis Defunes!</p>
<p>Also keine Rede von einer ruhigen Kugel und oder gar Woche — stattdessen gibt’s schon wieder ein paar Bushaltestellen mehr im <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27718/1.html" class="liexternal">globalen Dorf</a>.</p>
<h2 id="toc-bundesheer-profil-und-rechte-gestik">Bundesheer, Profil und rechte Gestik</h2>
<p>Lukas Leitner, Gesellschafter der Cayenne Werbeagentur und Milizoffizier, hat auf medianet einen <a href="http://www.medianet.at/content13507-46.html" class="liexternal">Beitrag</a> über jenen Profil-Artikel, der dem österreichischen Bundesheer vorwirft, bei der Ausmusterungszeremonie an der Militärakademie Nazi-Gestik zu perpetuieren. Meine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> über alle uniformierten Bewaffneten hält sich in extrem engen Grenzen. Dem Bundesheer offizielle Liebäugelei mit Rechtsaußen vorzuwerfen, halte ich aber für genauso falsch und fahrlässig wie der Autor des Artikels:</p>
<blockquote><p>Die wertvolle und unverzichtbare Einrichtung Bundesheer — die trotz ihrer zahlreichen humanitären Einsätze im In– und Ausland ohnehin nach wie vor mit aus Altlasten resultierenden Vorurteilen zu kämpfen hat — wider besseren Wissens ins unrecht “rechte” Licht zu rücken, ist mehr als ärgerlich. Es ist eine Fahrlässigkeit gegenüber einer der wichtigsten demokratischen Einrichtungen im Land. Wo humanitäre Krisen toben, sind unsere Soldaten Botschafter der Hoffnung und riskieren tagtäglich ihr Leben.</p></blockquote>
<p>Klingt ein wenig glorifizierend, ist im Kern aber völlig richtig… man kann ausreichend Kritik am Bundesheer über, aber um einen Nazi-Spielplatz handelt sich’s dabei ganz gewiss nicht.</p>
<h2 id="toc-trigami-und-nofollow">trigami und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nofollow/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nofollow">nofollow</a></h2>
<p>In letzter Zeit ist’s mir zweimal passiert, dass trigami einen meiner Reviews beanstandet hat — nicht etwa, weil der Text zu kurz gewesen wäre, sondern weil sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a> ohne nofollow eingeschlichen hatten. Einmal lags an der Autolink-Funktion von Simple Tagging (wobei es sich allerdings um interne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a> handelte, aber auch die müssten laut trigami-AGBs ge-nofollow’ed werden), beim zweiten Mal an schlichtem menschlichem Versagen meinerseits. Der Fehler war in beiden Fällen flott behoben — allerdings bin ich sehr neugierig, wie sich die Paid-Review Szene in den nächsten Monaten weiterentwickelt. Eine neue US-Plattform, über die ich demnächst berichtet werden, verbietet den Einsatz von nofollow explizit, am Markt werden sich mittelfristig jene Anbieter durchsetzen, die Kunden nicht nur Buzz, sondern auch Backlinks verschaffen. Die Crux dabei ist wie immer Tante G — falls Google die diesbezügliche Policy jemals offiziell ändert, wird trigami sicherlich schnell nachziehen — ich halte die bezahlten Reviews nach wie vor für die beste und effizienteste Form der Blogwerbung — und zwar für alle Beteiligten. Dass nach trigami, wie manche Windeier lautstark prophezeiten, aufgrund der nofollow-Policy ganz schnell kein Hahn mehr krähen würde, hat sich natürlich nicht bewahrheitet; aber gegessen und ein für allemal geklärt ist der Einsatz des nofollow-Attributs noch lange nicht. Mir persönlich wär’s am liebsten, wenn man als Blogger selbst entscheidet, ob der Link zum Auftraggeber <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–technisch entwertet werden soll oder nicht.</p>
<p>So, das war’s auch schon wieder mit dem Wochenrückblick… der fällt etwas kürzer aus sonst: die Landschaft in Lienz ist einfach zuuuu leiwand, als dass ich am Sonntagnachmittag vor dem Rechner sitzen bleiben könnte!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Post: wider die Briefmarkensammelei</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 09:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Post hat die Tarife erhöht - die dazu passenden Marken werden allerdings nirgendwo angeboten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/post.gif" title='post' class="liimagelink" rel="lightbox[1114]"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/post.gif' alt="post Post: wider die Briefmarkensammelei" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Post: wider die Briefmarkensammelei" /></a>Immer wieder mal gebe ich Briefe auf ins benachbarte Ausland. Ist eine CD-Rom mit drin, ergibt das die Preisklasse 100–350 Gramm, Economy (Europe). Derlei Sendungen kosteten bis vor kurzem EUR 3,50, nun stieg der Preis der österreichischen Post auf EUR 3,70. Nur leider gibt’s keine passenden Briefmarken mehr. Da hat jemand nicht nachgerechnet…</p>
<p>Die Stückelung beim alten Preis Tarif war vergleichsweise einfach: 2x EUR 1,25 + 1x EUR 1,- und schon enteilt der fleißige Briefträger bis nach Großbritannien über’s weite Meer. Dass die Preise steigen, mag zwar ärgerlich, aber “verständlich” sein, was immer dies im marktwirtschaftlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> tatsächlich bedeutet.</p>
<p>Ganz und gar auf Unverständnis stößt allerdings die Tatsache, dass es für den neuen Preis keine passende Stückelung gibt: am nächsten kommen noch 3x EUR 1,25, aber warum jeden Sendung mit 5 Cent überfrankieren? Mag Kleinkram sein, okay — aber ich versteh das Prinzip nicht. Man muss jede Sendung auf die Post bringen, Briefkasten spielt’s nicht. Ich konnte es selber nicht glauben, und die freundlichen Mitarbeiter in meinem Postamt wundern sich ebenfalls über soviel Planungsgenialität ihrer Vorgesetzten.</p>
<p><strong>Wie kann man Brieftarife einführen, zu denen es keine passenden Markenwerte gibt?</strong></p>
<p>Die Differenz mag ja nicht groß sein, aber die Schildbürger hätten eine helle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> mit diesem Geniestreich. Aber weiß — vielleicht ist diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> auch nur Teil eines Masterplanes zum Einsparen aller Postkästen auf längere Sicht…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kolumne #79 (August 2007)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/die-kolumne-79-august-2007/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/die-kolumne-79-august-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 05:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sexgeschmack, do-it-yourself Optimierung und billige Witze über Polizisten: das ist alles, was Ihrem Kolumnisten in den Nachwehen des Sommerlochs so einfällt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/specials/die-kolumne/" class="liinternal">Kolumne</a> erscheint regelmäßig in <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>.</em><br />
<strong>Diesmal: Einer vermietete Plakatwerbeflächen außen am Kuckucksnest</strong><br />
“Polizist und Einlauf?” fragte Brigitte lauernd und mit jenem siegessicheren wackeln beider Brüste, das ihr für immer den Weg zum Pokerprofi versperren würde. “Gendarmspülung! Der war nicht mal so schwierig, aber du schaust in letzter Zeit zweifellos zu häufig Ernährungsberatungssendungen auf österreichischen Privatsendern”, machte ich Brigittes Hoffnung auf Sieg nach Punkten schneller zunichte als Paris Hilton jegliche interessanten Aspekte der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pornographie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pornographie">Pornographie</a>.<br />
<span id="more-1087"></span><br />
“Wenn schon, dann hätte sie sich vorher wenigstens von Pam erklären lassen, wie man die Handkamera halten muß”, erriet Tantchen wie stets meine Gedanken. “Nein, du hast das eben laut gesagt, ich bin gar nicht telepathisch begabt — im Gegensatz zu den Moderatorinnen besagter Sendungen, die jedem Kunden bereits an der Nasenspitze den Need for Einlauf ansehen.” </p>
<p>In punkto Grundprobleme der westlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a> des 21. Jahrhunderts hatten wir beide erhebliche Differenzen, aber was die Gesundheitspolitik für das 3. Jahrtausend betraf, waren Brigitte und ich uns einig wie… wie einige andere eben auch: Der Darm war nicht der Sitz der Gesundheit — die Gesundheit hatte vielleicht ein Wochenendehaus mit freistehender Sauna irgendwo dort zwischen zwei gemütlichen Windungen, aber die wahren Herausforderungen lagen und liegen weiter oben und unten. Wie Sie bereits vermuten: eine zunehmende Sexualisierung der Massenmedien erfüllte uns als gelehrige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freud">Freud</a>–Schüler (natürlich nicht Sigmund, sondern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freud">Freud</a>.com: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freud">Freud</a> Communications, Strategic <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">marketing</a> and communications consultancy for consumer brands, public sector bodies and global corporations) mit naher Zukunftsangst und mittelfristigem Schrecken: denn was-auch-immer von den gierigen Medien eingesogen wird, verschwindet bekanntlich unwiderherrettbar aus der realen Welt. </p>
<p>“Serviceorientierung und Do-it-Yourself bilden synergetisch einen neuen Gigatrend”,  hub Brigitte an, “und somit wird Self-Servicing für immer den billigen Beigeschmack der Onanie verlieren, die in der Bibel bedauerlicherweise so sehr diskreditiert wurde.”</p>
<p>Ich sollte an dieser Stelle einfügen: Brigitte war damals mit am Boot. Nicht im Hotelzimmer, aber am Boot. Und Pams Porno wurde mit zwei Handkameras gedreht, aber daß Brigittes Gerät am Ende ins Wasser fiel, war zumindest indirekt die Schuld von Tommy. “Man wird als Pussy Make-up Artist zu irgendeiner Gonzo-Produktion bestellt, ein Job wie jeder andere, dachte ich. Aber zieh du mal einen geraden Strich mit einem Schamlippenstift auf einem schaukelnden, winzigen Motorboot bei wildem Seegang! Du weißt ja, wie das ist bei den kleineren Produktionen: da muß einfach jedeR alles machen.”</p>
<p>Diese Situation kannte ich indes aus den frühen Jahren bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> zur Genüge — immerhin prägte Hunter S. Thompson den Begriff “Gonzo–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a>” zwei Tage nach seinem 3wöchigen Volontariat anno 1969, als die damalige Flower-Power Chefredaktion um ein Haar ihr Kleidungsverbot innerhalb der Redaktionsräume durchgesetzt hätte. Daß daraus in letzter Sekunde ein Hawai-Hemden Verbot wurde, erklärt im Nachhinein den spontanen Richtungswechsel vom Kontakt– zum Popkulturmagazin. Kaum zu glauben, daß seinerzeit ÖKM (Österreichisches KulturMagazin) als Projekttitel mehr als nur im Gespräch war — und hätten unsere damaligen Remington-Import Schreibmaschinen über Umlaute verfügt, so hielten Sie, verehrter Leserin, nun keinesfalls ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> in den Händen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blog-PR: Rucksacktourismus hat eigene Gesetze</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 16:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werbung in Blogs zu platzieren ist eine heikle Sache - hier ein Beispiel für eine meiner Meinung nach wenig gelungene Offline-Spam Aktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogger schreiben über alle möglichen Themen — die Auswahl bleibt ihnen dabei selbst überlassen. Will man für Buzz innerhalb der Blogosphäre sorgen, dann tut man gut daran, sich der Dienste von Marktplätzen wie Trigami zu bedienen. Oder man kontaktiert Blogger direkt, aber die sind bekanntlich Diven und mögen keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a>, also wäre Fingerspitzengefühl gefragt. Sonst kommt dabei sowas raus wie die folgende Geschichte.</p>
<p>Dass in letzter Zeit immer wieder mal Post von deutschen Marketingfirmen in meinem Briefkasten landet, daran hab ich mich gewöhnt. Irgendjemand hat letztens einen wirklich nett gestalteten Umschlag verwendet, sehr hübsches Papier und außen mit orangem Zwirn vernäht… an die Aufmachung kann ich gut erinnern, aber die URL hab ich vergessen.</p>
<p>Vor wenigen Tagen allerdings war die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> grenzenlos, als mir plötzlich ein Rucksackgutschein quasi ins Auge stach. Alles, was ich tun müssen, um die 15 Euro einlösen zu dürfen, sei eine Story über den Taschendealer zu schreiben:</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/brief.gif' alt="brief Blog PR: Rucksacktourismus hat eigene Gesetze" style="border:1px solid gray;" title="Blog PR: Rucksacktourismus hat eigene Gesetze" /></div>
<p>Hmmm… ich weiß ja, dass in Österreich die Zeilenhonorare vergleichsweise gering sind, aber wie kommen die auf die Idee, dass ein Review auf ds 15 Euro kostet? Ich muss zugeben, ich war peinlich bis unangenehm berührt.</p>
<p>Liebe Rucksack– und sonstige Online-Versender: das kommt ehrlich gesagt total eigenartig. (Stichwort: Ebenezer Scrooge) Schicken Sie mir doch einfach so einen Gutschein und schreiben Sie einen Brief dazu, in dem drinsteht, dass Sie sich über eine Erwähnung freuen würden. Dann überleg ich’s mir — falls der Shop okay ist. Oder werfen Sie einen Blick auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/buchung/" class="liinternal">diese Seite</a> und fragen Sie regulär wegen eines Reviews an. Sonst kommt das total komisch rüber, ehrlich. Egal, was Ihnen Ihre PR Agentur erzählt hat.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/gutschein.gif' alt="gutschein Blog PR: Rucksacktourismus hat eigene Gesetze" style="border:1px solid gray;" title="Blog PR: Rucksacktourismus hat eigene Gesetze" /></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Die Kolumne #78 (Juli 2007)</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-08/die-kolumne-78-juli-2007/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 09:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gretchenfragen und Intelligenztests - eine golden match. Hier der Test für alle, die sich ihrer geistigen Leistungsfähigkeit versichern wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/specials/die-kolumne/" class="liinternal">Kolumne</a> erscheint regelmäßig in <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>.</em><br />
<strong>Diesmal: Klimaeskalationen treten sanft die Himmelstür ein.</strong><br />
“Eine Aufregung war das, sag ich dir! Gewissenhafte, hübsche Teilzeit DJs, die Provinz-Intelligentsia, GästelistInnennschnorrer, Rockernachwuchs der zweiten Generation, Kopfhörer-Models, Autoerotiker und arbeitswillige Cineasten, all  nur auf ein Ziel programmiert,” ereiferte sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tante-brigitte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tante Brigitte">Tante Brigitte</a>. “Sprich nicht so abwertend über die Teilnehmer am gap Ässässmänt-Sänta, schließlich hast du auch mal klein und nackt angefangen,”  bremste ich ein.<br />
<span id="more-945"></span><br />
“Abwertend? Die EU-Testosteron Indoor-Grenzwerte wurden gravierend überschritten, ich fühlte mich wie seinerzeit in der alten Dachterassen-WG gemeinsam mit  den10 Strippern”, korrigierte Brigi meine vorschnelle Einschätzung: “Aber du weißt, doch daß ich als Vater meiner Zwillinge nur einen potentieller Atomphysiker oder gap-Redakteur in die engste Wahl ziehe. Und leider hat keiner der Kandidaten die notwendige Punktezahl erreicht, und ich bin nach wie vor Single,” seufzte mein Lieblings Ex-Playmate. </p>
<p>Und wie halten Sie’s mit Gretchenfragen, werter Leser? Der folgende Test wurde in jahrelanger Feinarbeit von einem 27köpfigen Expertenteam entwickelt, verfeinert und 1000fach erprobt. Im Gegensatz zum Psychotest in der Sonntagsausgabe bunter Tageszeitungen verrate ich Ihnen die Auswertung sofort: Sie sind ein Genie und damit qualifiziert für ein Praktikum beim monopol-Verlag oder ein Date mit Tante Brigitte, wenn Sie mindestens 4 Fragen, also mehr als die Hälfte richtig beantworten. Selbstverständlich ohne Hilfsmittel!</p>
<ol>
<li>Wie lange dauerte der 100jährige Krieg?</li>
<li>In welchem Land werden hauptsächlich Panama-Hüte produziert?</li>
<li>In welchem Monat feiert Rußland die Oktoberrevolution?</li>
<li>Woraus wird eine Kamelhaarbürste gemacht?</li>
<li>Nach welchem Tier wurden die Kanarischen Inseln benannt?</li>
<li>Wie lautet der Vorname von König George des Vierten?</li>
<li>Woher stammen chinesische Stachelbeeren?</li>
</ol>
<p>Haben Sie Ihre Antworten auf einem Zettel notiert? Hervorragend. Das Diplom zum Ausdrucken folgt in der nächsten Ausgabe, smarter Leser! Nur noch eine kleine Formalität: die wahren schönen guten und vor allem richtigen Antworten:</p>
<ol>
<li>Der 100jährige Krieg dauerte 116 Jahre.</li>
<li>Panamahüte werden in Ecuador hergestellt.</li>
<li>Die Oktoberrevolutions-Feierlichkeiten finden immer im November statt; der russische Kalender hinkte dem Europäischen seinerzeit 13 Tage hinterher.</li>
<li>Kamelhaarbürsten werden aus den Borsten kleiner Nagetiere, z.B. Eichhörnchen, hergestellt.</li>
<li>Ein Kanarienvogel war nicht im Spiel; der Name geht auf die ursprüngliche lateinische Bezeichnung “Insularia Canaria” zurück, also “Hundeinsel”.</li>
<li>Albert. Bei seiner Thronbesteigung im Jahr 1936 ließ er sich dem Wunsch von Königin Victoria folgend, daß kein zukünftiger König Albert gerufen werden sollte, George nennen.</li>
<li>Aus Neuseeland, woher sonst?</li>
</ol>
<p>Alles gewußt, nehme ich an? Herzliche Gratulation — ich hätte von meinen KolumnenleserInnen auch keinesfalls etwas anderes erwartet!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentare am Blog deaktivieren? Niemals.</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-07/kommentare-am-blog-deaktivieren-niemals/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 07:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging mit WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[Weblogs ohne Kommentarfunktion sind bloß die halbe Miete, denn die Kommunikation mit den Lesern stellt ein essentielles Element dar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Metaphoriker spricht vom “Rauschen”, das durch den Blätterwald geht. Im Fall von Blogs sollte es vielleicht eher Raunen, wenn nicht gar Raunzen heißen, meint First Generation Blogger David Winer: auf Kommentare könnte man gut und gerne <a href="http://www.scripting.com/2007/01/01.html#theUneditedVoiceOfAPerson" class="liexternal">verzichten</a>, so David. Das passt zur Greater <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Shitwad Theory, kann aber nicht ganz unwidersprochen hingenommen werden.</p>
<p>Die wesentliche Eigenschaft eines Blogs sei die Wiedergabe einer authentischer Meinung, unverfälscht durch Gruppendruck, Konformitätszwang und massenmediale Spielregeln. Die Kommentare spielten dabei angeblich eine untergeordnete Rolle. Wer etwas zu sagen hat, der kann sich ja ohne weiteres selbst ein Blog anlegen, so die Logik des schreiberischen Solipsismus:</p>
<blockquote><p>Do comments make it a blog? Do the lack of comments make it not a blog? Well actually, my opinion is different from many, but it still is my opinion that it does not follow that a blog must have comments, in fact, to the extent that comments interfere with the natural expression of the unedited voice of an individual, comments may act to make something not a blog.</p></blockquote>
<p>Als weiteren Punkt gegen Kommentare führt David auch das altbekannte Argument von der Selbstreferenzialität ins Feld: “People use blogs primarily to discuss one question — what is a blog? The discussion will continue as long as there are blogs.” Dem kann ich nur zustimmen — ein Teil des permanent mitschwingenden Metadialogs mag durchwegs der Neuheit des Mediums geschuldet sein, ein anderer, aber verschwinden wird das Thema nicht: Mikromedien machen ihre Herausgeber eben zu Haustechniker, Serverexperten, Chefredakteuren, rasenden Reportern, Layoutern usw… in einer Person, das schreit geradezu nach Austausch und Metadialog.</p>
<p>Konsequenterweise drehte der Autor die Kommentarefunktion am eigenen Blog ab, und Joel Spolsky, amerikanischer IT-Journalist, greift die ausgesprochen konträre Argumentation freudig <a href="http://www.joelonsoftware.com/items/2007/07/20.html" class="liexternal">auf</a> und geht gleich noch ein Stück weiter:</p>
<blockquote><p>The important thing to notice here is that Dave does not see blog comments as productive to the free exchange of ideas. They are a part of the problem, not the solution. You don’t have a right to post your thoughts at the bottom of someone else’s thoughts. That’s not freedom of expression, that’s an infringement on their freedom of expression.</p></blockquote>
<p>Starker Tobak — Kommentare also als Behinderung der freien Meinungsäußerung? Mein Problem mit dieser Sichtweise liegt ganz einfach darin, dass sie für manche Blogger durchwegs passen mag — das hängt aber in erster Linie wohl vom eigenen Menschenbild ab und davon, ob man sich erwartet, unwidersprochen seine Weisheiten in die Welt hinaus posaunen zu dürfen. John Gabriels Greater Internet Fuckwad Theory, die besagt, dass sich ganz normale, nette Kerle unter dem kombinierten Einfluss von Öffentlichkeit und Anonymität in beleidigende Verbalbestien verwandeln, mag Winer ja auf den ersten Blick recht geben. Meine persönlichen Erfahrungen in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogistan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blogistan">Blogistan</a> sind da ganz andere: wie wenigen Hatemongers bringen mich bloß zum Lachen, niemals möchte ich wegen ein paar, auf gut Wienerisch “Wapplern”, auf all die konstruktiven Beiträge und die virtuellen Gespräche mit meinen LeserInnen verzichten.</p>
<p>Denn blickt man etwas differenzierter auf die kommunikativen Verästelungen Blogistans, dann stellt sich die Kommentarefrage ohnehin nicht mehr so schwarz/weiß dar: Denn der Verzicht auf Kommentare rückt ein Blog ein ganzes Stück weit in Richtung Web 1.0 Seite — nicht technologisch, sondern ideologisch: <strong>für viele BloggerInnen (und da schließe ich mich ein) sind Feedback der LeserInnen Hauptmotivation dafür, überhaupt ein Blog zu schreiben.</strong> Die Frage, ob’s aus Google-taktischen oder anderweitigen Überlegungen besser wäre, Kommentare abzudrehen, stellt sich überhaupt nicht: so lästig Spam und so aufwändig Antispam-Maßnahmen sind, so hoch die Wahrscheinlichkeit auch sein mag, früher oder später einem Troll zu begegnen: was wären Blogs ohne das direkte Feedback, ohne diesen großartigen direkten Kommunikationskanal zur Leserschaft, der Blogger von Journalisten unterscheidet? In wenigen, ausgewählten Fällen mag ein Verzicht auf die Kommentarfunktion ja Sinn ergeben, eine “golden rule” draus zu machen und speziell Newbie-Blogger zu verunsichern, halte ich allerdings für ausgemachten Quatsch. Und Gründe, von seinen Lesern öffentlich kontaktiert werden zu wollen, gibt es viele:</p>
<ul>
<li>Der gute alte <strong>Crowd-Support</strong>: ich hab hier ein “Insert Category” Problem, hat da jemand einen Tipp? So ist schon so mancher Thread entstanden, der mehr wertvolle Info für spätere Leser enthält, als der eigenen Artikel.</li>
<li><strong>Reality Check</strong>: Ich seh das so und so, liegt ich da völlig daneben? Was meinst ihr dazu? Der Möglichkeit, solche Fragen auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> stellen, würd ich mich niemals freiwillig berauben.</li>
<li>User generated Content hat positive <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–Auswirkungen</strong>: Contrary to popular believe wertet Google auch ausgehende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a>. Mit deaktiviertem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nofollow/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nofollow">Nofollow</a> in den Kommentaren und sauber moderierten Kommentare ohne Viagra-Links erhält man nicht nur eine willkommene Ergänzung der Inhalte, sondern fördert sogar eine bessere Platzierung in Suschmaschinen.</li>
</ul>
<p>Das Argument der kommunikativen Demokratie möchte ich freilich nicht bemühen: letztendlich sitzt der Blog-Autor am langen Hebel, löscht, editiert und filtert, wie’s im passt. Doch wie man’s auch dreht und wendet: ein Blog ist keine statische Seite, sondern eine kleinere oder größere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a>. Die zitierte Scheu vor Kommentaren resultiert einerseits aus dem angesprochenen unlustigen Menschenbild (“alle anderen außer mir sind Idioten und haben sowieso nix brauchbares beizutragen”) und andererseits aus der Angst vor schrecklicher Kritik, die auf einen niederprasseln könnte. Dabei bieten alle gängigen Blogsysteme hervorragend abgestufte Möglichkeiten: von der ungeprüften Veröffentlichung über das Festhalten jeden Kommentars in einer Moderationsschleife ist so gut wie alles möglich — freiwillig auf Blog-Kommentare zu verzichten kommt mir ein bisschen so vor, als ob man sich ein Motorrad kauft, den Motor deaktiviert und seine Kiste einfach nur im Leerlauf durch die Gegend schiebt — passieren kann dabei nicht viel, Spaß hat man allerdings auch keinen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Karneval: Von den eigenen Blogzielen erzählen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 20:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging mit WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[Yannick ruft zum Blogkarneval auf: bitteschön, hier meine Beweggründe für den täglichen Wahnsinn am datenschmutz.blog. Plus ein paar Betrachtungen zum Thema Blog-Karneval.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weltherrschaft und Hitparaden-Topplatzierungen sind sowas von gestern. Zeitgeistige Medienproduzenten schwingen sich zu Vorpostern Blogistans auf, und jeder hat so seine eigenen Beweggründe: Spaß, Vernetzung, Ruhm, Ehre und Monetäres gehören wohl zu den am häufigsten genannten. <a href="http://www.blogschrott.net/450/blogprojekt-ziele-mit-dem-eigenem-blog/" class="liexternal">Yannick</a> will’s nun genau wissen und fragt in die Runde: <strong>Welche <strike>dunklen</strike> Ziele verfolgt ihr eigentlich mit eurem Weblog?</strong></p>
<p>“Heast, z’wos die gaunze Bloggerei?” raunzt der gelernte Wiener. Ich dagegen lebe zwar in der Donaumetropole und bin bloß “zuagrasta” Tiroler, insofern: ich blogge ja eigentlich ausschließlich, um an solchen Blogparaden teilnehmen zu können <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Karneval: Von den eigenen Blogzielen erzählen" class='wp-smiley' title="Karneval: Von den eigenen Blogzielen erzählen" /> Aber im Ernst: da ich im Bereich Kommunikations-/Onlineberatung arbeite, hat sich so ein Blog einfach als sehr flexibles, gut geeignetes Medium erwiesen:</p>
<p>A) um die für mich relevantesten der zahlreichen Informationen, die ich mir täglich so einsauge, in strukturierter Form wieder zu geben. Ich habe festgestellt, dass dies durchaus auch dem eigenen Verständnis sehr förderlich ist; vor allem weil die dialogische Möglichkeit, sich in weiterer Folge mit LeserInnen auszutauschen, gleich mit eingebaut ist.<br />
B) Als Testballon/Labor für neue (Werbe)Technologie, Plugins, (journalistische) Darstellungsformen… mein persönlicher php-Bastelkasten.<br />
C) Ich arbeite seit Jahren auch als Journalist und nutze mein Blog zugleich als Artikel-Archiv meiner Veröffentlichungen.</p>
<p>Das trifft’s im Wesentlichen, übergreifende Klammer und Motivation ist allerdings schlichtweg der Spaß an der Freude; und stetig steigende Zugriffszahlen motivieren eben.</p>
<h2 id="toc-blog-karneval-oder-kettenbrief">Blog–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/karneval/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Karneval">Karneval</a> oder Kettenbrief?</h2>
<p>Was soll man sagen — Jimmy rief <a href="http://blog.trendforscher.net/trends/building-linx-virally/" class="liexternal">diese</a> Viral-Tag Aktion ins Leben; sozusagen einen völlig sinnentleerten Karneval, der einzig und allein der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">Technorati</a>–Linklove dienen sollte. Immerhin gelang es damit dem Initiator, sein Blog auf einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">Technorati</a>–Wert von über 500 zu pushen. Irgendwie nicht unwitzige Idee, wär mir aber zu riskant — für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">Technorati</a> ist’s ganz einfach zu simpel, die ManipulatorInnen auszufiltern.</p>
<p>Jedenfalls machte diese Aktion die Runde, und Yannick bekam bereits den Vorwurf, sein Blogkarneval diene einzig und allein der Steigerung seiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlinks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlinks">Backlinks</a>. Aber alles der Reihe nach: René von <a href="http://www.probloggerworld.de/index.php/2007/06/19/abschlu-des-blog-projekt-die-liste-der-53-teilnehmenden-blogs/" class="liexternal">ProBloggerWorld</a> hatte einen Karneval einberufen, und das <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/blog/2007/06/analyse-zur-ausgabe-262007.html" class="liexternal">Deutsche Blogcharts Blog</a> fühlte sich auf den Wertungsschlips getreten:</p>
<blockquote><p>Ein weiteres Problem, das mir in dieser Woche das Leben erschwert hat, ist eine Kettenbriefaktion. Im Blog “probloggerworld” wurde eine Aktion gestartet, in der dazu aufgerufen wurde, etwas zum Thema “Wie bist Du zum Bloggen gekommen?” zu schreiben. So weit, so gut. Das Problem an der Sache: Eine — völlig überflüssige — Teilnahme-Voraussetzung war, einen Blog-Eintrag in sein eigenes Blog zu setzen, in dem alle anderen teilnehmenden Blogs verlinkt werden. […] Automatische Verlinkungen, die durch diese Kettenbrief-Aktion zustande gekommen sind, gehen nicht in die Wertung, sondern werden von mir von der jeweiligen Technorati-“Authority” abgezogen.</p></blockquote>
<p>Das kann man so oder so sehen — aber wozu eigentlich einen Karneval veranstalten, wenn ohnehin nicht untereinander verlinkt werden darf? Als nächstes stellen die deutschen Blogcharts dann vielleicht noch eine Kriterienliste auf, ÃÂ¡ la:</p>
<ul>
<li>Wer verlinkt, darf sich nicht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> kennen.</li>
<li>Jeder Link muss rein zufällig entstehen.</li>
<li>Verlinkende Blogger müssen mindesten 500km voneinander entfernt wohnen usw…</li>
</ul>
<p>Einerseits versteh ich das Vorgehen, andererseits werden damit zukünftige “Grenzziehungen” recht beliebig. Sicher handelt sich’s hier um eine “semi-automatische” Art der Verlinkung; aber jeder Blogger will doch wohl seinen LeserInnen das Gesamtergebnis des Karnevals präsentieren — das würd ich auch dann machen, wenn’s keine Teilnahmebedingung wäre. Der <a href="http://www.sichelputzer.de/2007/06/27/dont-do-some-linkschlamperei/" class="liexternal">Sichelputzer</a> findet den SEO-Karneval übrigens ebenfalls schändlich, ich kann mich im grosso modo der Meinung von <a href="http://www.prinzzess.biz/2007/06/27/am-pranger/" class="liexternal">Prinzess.Biz</a> nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Mal im Ernst: Was wäre, wenn die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">Links</a> mitgezählt würden?<br />
Wer müsste auf seinen Rang in den Blogcharts verzichten?<br />
Wer würde vom Thron gestoßen?<br />
Und welche Konsequenzen hätte das für die gesamtdeutsche Blogosphaere?<br />
…ich versteh die Aufregung nicht wirklich.</p></blockquote>
<p>Yannicks Blog-Parade läuft in Kürze ab, die TeilnehmerInnen-Zahl ist dennoch bereits beträchtlich; zu den BloggerInnen, die ihre Motive bisher offen gelegt haben, gehören neben vielen anderen <a href="http://www.vvallo.com/2007/07/01/warum-blogge-ich-eigentlich/" class="liexternal">Vincent Vallo</a>, das <a href="http://feel-better-blog.de/2007/07/01/das-wort-zum-sonntag-ziele-mit-meinem-blog/" class="liexternal">Feelbetter blog</a>, <a href="http://blog.harald-dvorak.at/2007/07/02/haralds-weblog-blogziele/" class="liexternal">Harald Dvorak</a>, <a href="http://blog.yoda.ch/?p=1475" class="liexternal">Yoda</a>, <a href="http://enteringeternity.de/wordpress/?p=154" class="liexternal">Entering Eternity</a>, das <a href="http://www.ameisen-blog.de/2007/06/30/ziele-des-ameisen-blogs/" class="liexternal">Ameisen Blog</a> und die <a href="http://zentrale-der-macht.de/2007/07/02/also/" class="liexternal">Zentrale der Macht</a>.</p>
<p>Ach ja: ich glaube, dass die BL von der Vernetzung lebt. Und mag solche Aktionen gern. Auch wenn ich dafür auf Lebenszeit aus den deutschen Blogcharts verbannt werde <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Karneval: Von den eigenen Blogzielen erzählen" class='wp-smiley' title="Karneval: Von den eigenen Blogzielen erzählen" /> Deswegen liste ich hier gleich mal die teilnehmenden Blogs auf, bei denen ich regelmäßig mitlese.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Beten und Rauchen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-04/beten-und-rauchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 09:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[kurios]]></category>
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		<category><![CDATA[Witz]]></category>

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		<description><![CDATA[Laff-a-day ist immer für Pointen gut, einige der besten treffen exakt unter die Gürtellinie. Der folgende Witz ist jugendfrei und schreit nach Übersetzung: Ariel und Jonah befinden sich am zur Synagoge, als Ariel fragt: “Glaubst du, dass es in Ordnung geht, wenn ich während des Betens rauche?”
“Frag doch einfach den Rabbi,” schlägt Jonah vor.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Laff-a-day ist immer für Pointen gut, einige der besten treffen exakt unter die Gürtellinie. Der folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/witz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Witz">Witz</a> ist jugendfrei und schreit nach Übersetzung</em>: Ariel und Jonah befinden sich am zur Synagoge, als Ariel fragt: “Glaubst du, dass es in Ordnung geht, wenn ich während des Betens rauche?”</p>
<p>“Frag doch einfach den Rabbi,” schlägt Jonah vor.  Also geht Ariel zum Rabbi und fragt ihn: “Rabbi, ist mir erlaubt zu rauchen, während ich bete?” “Nein, das darfst du nicht,” antwortet der Rabbi, “denn dies wäre eine Respektlosigkeit gegenüber unserer Religion und unseren Traditionen!”</p>
<p>Ariel erzählt seinem Freund von der Antwort des Rabbi, und der meint nur: “Das überrascht mich nicht, du hast ja auch die falsche Frage gestellt — lass es mich mal versuchen.” Also geht Jonah zum Rabbi und fragt ihn: “Rabbi, ist es mir erlaubt zu beten, während ich rauche?” Worauf der Rabbi freudig antwortet: “Auf jeden Fall, mein Sohn. Auf jeden Fall.”</p>
<p><em>Ansonsten geht’s ja eher so zu auf der Liste:</em></p>
<blockquote><p><strong>What are some popular lies parents tell their children?</strong><br />
Just because a girl has tattoos or pierced nipples doesn’t make her easy.<br />
Your grandmother was not a cheap whore in a piano bar!<br />
You know how I take your temperature in your butt? Well, uncle Steve was just taking Mommy’s temperature.<br />
Don’t tell your mother that you saw me run over Fluffy. Tell her you saw some Puerto Ricans do it.<br />
And the number one lie told by parents: I’m your father!
</p></blockquote>
<p>Ach ja, abonnieren kann man die meiner Meinung beste Daily Jokes Liste aus den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a> <a href="http://www.laffaday.com/" class="liexternal">hier</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gravity lädt zum Tanz</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-04/gravity-laedt-zum-tanz/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 12:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[popkulturell]]></category>
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		<category><![CDATA[myspace]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 4. Mai 2007 22:00 bis 5. Mai 2007 2:00. ] Die Genrebezeichnung "Schlagercore" verdient auf jeden Fall eine Ankündigung: am 3. Mai lädt Gravity mal wieder ins Fluc um bei freiem Eintritt die Freuden des Drumfunk zu zelebrieren - diesmal mit Any Maniac und Point &#038; Santos.

Die Visuals projizieren Tulumba Optics, ob's tanzbar wird oder eher was zum Zuhören weiß man bei Gravitiy im Vorhinein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">4. Mai 2007 22:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">5. Mai 2007 2:00</td></tr></table><p>Die Genrebezeichnung “Schlagercore” verdient auf jeden Fall eine Ankündigung: am 3. Mai lädt Gravity mal wieder ins Fluc um bei freiem Eintritt die Freuden des Drumfunk zu zelebrieren — diesmal mit Any Maniac und Point &amp; Santos.</p>
<p>Die Visuals projizieren Tulumba Optics, ob’s tanzbar wird oder eher was zum Zuhören weiß man bei Gravitiy im Vorhinein nie so genau — interessante Beatpatterns gibt’s aber auf jeden Fall. Ein bisschen mehr Überraschung/Unvorhersehbarkeit schadet ja bekanntlich nie.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.myspace.com/anymaniac" class="liexternal">Any Manica</a><br />
Musik zwischen DnB, Jungle und tekkno bis hin zum Breakcore. Sein aktuelles Liveset ist in den letzten 3 Jahren entstanden, stark beeinflusst von den Widerstand Parties in Graz. Er hat schon auf zahlreichen Veranstaltungen bewiesen, dass er das Publikum zum tanzen und zum schmunzeln bringen kann. Sein eigener Style und die unverkennbare Verspieltheit seiner Musik sind smart und sympathisch zugleich. Breakcore mit Humor.</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/pointisthelaw" class="liexternal">Point &amp; Santos</a><br />
Von dark bis zart, von rockig bis schnulzig, von weird bis straight, movie samples und sonstige sound spheren…
</p></blockquote>
<p>Details: <a href="http://www.drumfunk.at/index.php?lang=de&#038;module=detail&#038;id=4&#038;cid=93" class="liexternal">Drumfunk.at</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Kolumne</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/die-kolumne/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 19:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[
ritchie’s Kolumnen:   Die Kolumne &#124; SRA d-news &#124; Ö1 Kolumnen

In the gap schreibe ich eine monatliche Kolumne — dabei geht’s mir eher um die Methode als den Inhalt. Oder besser gleich gut gesagt: eher um den Inhalt als die Methode. Meine Wrestling-Matches gegen die deutsche Sprache beschreibt Chefredakteur Thomas Weber auf der the gap Homepage imho [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<div style="padding:6px;border:2px solid #4A748A;background-color:#DFE3FF;font-size:15px;font-family:arial,helvetica"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/" class="liinternal">ritchie’s Kolumnen</a>:   <strong>Die Kolumne</strong> <strong>|</strong> <a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/d-news-sra-kolumne/" class="liinternal">SRA d-news</a> <strong>|</strong> <a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/oe1-kolumnen/" class="liinternal">Ö1 Kolumnen</a></div>
<p>
In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> schreibe ich eine monatliche Kolumne — dabei geht’s mir eher um die Methode als den Inhalt. Oder besser gleich gut gesagt: eher um den Inhalt als die Methode. Meine Wrestling-Matches gegen die deutsche Sprache beschreibt Chefredakteur Thomas Weber auf der <a href="http://www.thegap.at/" class="liexternal">the gap Homepage</a> imho treffend:</p>
<blockquote><p>Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a>, seines Zeichens gedankenexperimenteller Wortonanist, steigt gegen sich selbst in den Ring. Dass er diesem trotzdem stets unbeschädigt entsteigt, verwundert nur vordergründig, denn letztlich ist natürlich alles a g’schobene G’schicht.</p></blockquote>
<h2 id="toc-archiv">Archiv</h2>
<ul>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-47-april-2002/" class="liinternal">Die Kolumne #47</a> (April 2002)<br />
Zeter herum, Zensor der Ländermesse!</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-48-juni-2003/" class="liinternal">Die Kolumne #48</a> (Juni 2003)<br />
Die übliche Urlaubsfrage: Gen_Italien?</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-49-august-2003/" class="liinternal">Die Kolumne #49</a> (August 2003)<br />
Tacit, Leser — schon wieder ein Facit! Oder: “Wie kriegst du Sperma wieder aus Nylonstrümpfen raus?”</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-50-oktober-2003/" class="liinternal">Die Kolumne #50</a> (Oktober 2003)<br />
Progression auf allen Ebenen — Unverständnis darunter</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-51-dezember-2003/" class="liinternal">Die Kolumne #51</a> (Dezember 2003)<br />
Mit Bügeleisen nach Rüpeln schmeißen</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-52-jaenner-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #52</a> (Jänner 2004)<br />
Diesmal: Einer kehrt ins All zurück</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-53-mai-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #53</a> (Ma i2004)<br />
Local Area Network Connection — a network cable is unplugged</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-54-juni-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #54</a>&lt; (Juni 2004)<br />
Diesmal: Mit dem Rad unterwegs gegen Problemzonen. Oder: feuchte Wickel und daran befestigte Elektroden.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-55-august-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #55</a> (August 2004)<br />
Vom unerlaubten Unterlassen nützer Ausflüge in modische Gefilde — jetzt um 25% reduziert!</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-56-september-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #56</a> (September 2004)<br />
Gehet in Frieden, doch befriedigt euch nicht im Gehen. Oder: Das Darniederregnen — eine seltene Form von Doppelunnützigkeit.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-57-november-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #57</a> (November 2004)<br />
Diesmal: Die Bewegfeder der Destillusion. Oder: nichts über die Bartvorlieben der österreichischen Frauen.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-58-dezember-2004/" class="liinternal">Die Kolumne #58</a> (Dezember 2004)<br />
Verruchte Edition oder: Grim Reaper drive ‘em sane.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-59-jaenner-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #59</a> (Jänner 2005)<br />
Die Kolumne. Das Special. Der verspätete Jahresbeginn 2005. Oder: Dem Bösen in Gestalt des Bären gewähren wir selten längere Audienzen. Oder: Tausende Links auf füllige Experten, dennoch regiert das Fernsehen.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-60-maerz-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #60</a> (März 2005)<br />
Diesmal: Ei-Mango live — A man will try 2 cheat, ha! Oder: Wenn du meine Overheadfolie fressen konntest, dann kannst du sie auch wieder auswürgen.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-61-mai-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #61</a> (Mai 2005)<br />
Diesmal: von Knarzpunkten und doomhaften Gefilden.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-62-juni-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #62</a> (Juni 2005)<br />
Diesmal: Die gesellschaftlichen Aufgaben des Journalismus im genderspezifischen Wandel.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/kolumne-63-august-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #63</a> (August 2005)<br />
Diesmal: Wurst — Evolution — Hilflosigkeit</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/die-kolumne-64-oktober-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #64</a> (Oktober 2005)<br />
Politischer Akribismus ist so von morgen! Fangquoten statt Walempfehlungen!</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/die-kolumne-65-dezember-2005/" class="liinternal">Die Kolumne #65</a> (Dezember 2005)<br />
Der Zeitgeist. Ein faltbarer Post-Weihnachtsdialog über die feuchteste Zeit im Jahr.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/die-kolumne-66-februar-2006/" class="liinternal">Die Kolumne #66</a> (Februar 2006)<br />
Diesmal: Abgesänge auf Krähen oder: Das Jahr des Seuchenvogels</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/die-kolumne-67-april-2006/" class="liinternal">Die Kolumne #67</a> (April 2006)<br />
Der Roadmovie starring Schilder und tauchende Tote(n)<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/voegel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vögel">vögel</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-mai-2006/" class="liinternal">Die Kolumne #68</a> (Mai 2006)<br />
Verlegt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freud">Freud</a> freudig mit dem Schwanze wedelnd die Kommune?</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-69-juli-2006/" class="liinternal">Die Kolumne #69</a> (Juli 2006)<br />
Kanäle übersprechen, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tiere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tiere">Tiere</a> erfluten sich, ein Radio entblödet.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/die-kolumne-0702006/" class="liinternal">Die Kolumne #70</a> (September 2006)<br />
15 Mann auf des träumenden Mann’s Zeidung drauf… und ne Buddel voll Rumgemeckere</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-71-oktober2006/" class="liinternal">Die Kolumne #71</a> (Oktober 2006)<br />
Süßer die Diplomanen nie swingen, als knapp am Te-hellerrand</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-11/die-kolumne-72-novdez-2006/" class="liinternal">Die Kolumne #72</a> (Nov/Dez 2006)<br />
Hitzewallungen im Spätherbst stützen und stürzen noch einen Klimawandel</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-01/die-kolumne-73-jan-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #73</a> (Jänner 2007)<br />
Es gibt kein Außen im Innen</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-02/die-kolumne-74-feb-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #74</a> (Februar 2007)<br />
Der mit der Büffelwurst antanzt, steht auf tierische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/action/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Action">Action</a>.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-03/die-kolumne-75-maerz-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #75</a> /März 2007)<br />
Weiblichkeit reist beileibe nicht körperlos.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-04/die-kolumne-76-april-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #76</a> (April 2007)<br />
Säugetiers vorstellbar unwichtiger Beitrag zu allem.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-06/die-kolumne-77-mai-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #77</a> (Mai 2007)<br />
Fixerjobs flexibilisieren eine erbrochene Arbeitswelt.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/die-kolumne-78-juli-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #78</a> (Juli 2007)<br />
Klimaeskalationen treten sanft die Himmelstür ein.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-08/die-kolumne-79-august-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #79</a> (August 2007)<br />
Diesmal: Einer vermietete Plakatwerbeflächen außen am Kuckucksnest</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-09/die-kolumne-80-september-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #80</a> (September 2007)<br />
Päpste kommen mit Pomp, ein Meer von Monatsmagazin zieht über’s Land und frißt Heuschreckenschwärme.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-10/die-kolumne-81-oktober-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #81</a> (Oktober 2007)<br />
Diesmal: Oder ein Querulant schwimmt selten aufwärts gegen den Strom.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-11/die-kolumne-82-november-2007/" class="liinternal">Die Kolumne #82</a> (November 2007)<br />
Diesmal: des Teufels Dampfer evangelisiert am falschen Holzweg.</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-01/die-kolumne-83-jaenner-2008/" class="liinternal">Die Kolumne #83</a> (Jänner 2008)<br />
Diesmal: Das Analphabet der Schieferplatten, heute: A-Z.<br />
<em><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> exclusive type shit! nicht in the gap erschienen</em>
</li>
</ul>
<h2 id="toc-layout-artwork">Layout-Artwork</h2>
<p>Mit der layout-technischen Inszenierung meines Geschreibsels in the gap hab ich regelmäßig große Freude — das zur Kolumne gehörige Artwork verdient daher auf jeden Fall eine eigene Gallerie. VoilÃÂ¡ — hier eine Auswahl der zugehörigen Grafiken:</p>[Bilder als Slideshow ansehen]<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Markus Keuschnigg: All by myself.</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-04/markus-keuschnigg-all-by-myself/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 12:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Keuschnigg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Foto:maych
In diesem Gastbeitrag geht’s um die “sexuelle Amateur-Revolution” im Internet, um fleischeslüstige  Videoportale und die Freude am Exhibitionismus — der Gastautor  Filmchefredakteur von the gap, wär ein idealer Gastvortragender für die Arse Electronica!
Porno-Portale wie YouPorn befördern nicht nur die Fleischeslust in unbekannte Gegenden, sie reißen auch Mauern zwischen Privatem und Öffentlichem, Laien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;border:1px solid gray;margin-right:6px;margin-bottom:2px;margin-top:6px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/04/youporn.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/04/youporn.thumbnail.jpg" alt="youporn.thumbnail Markus Keuschnigg: All by myself."  title="Markus Keuschnigg: All by myself." /></a><br /> <small>Foto:<a href="http://www.flickr.com/photos/mayra/21750145/" class="liexternal">maych</a></small></div>
<p>In diesem Gastbeitrag geht’s um die “sexuelle Amateur-Revolution” im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, um fleischeslüstige  Videoportale und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freude/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freude">Freude</a> am Exhibitionismus — der Gastautor  Filmchefredakteur von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a>, wär ein idealer Gastvortragender für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-03/monochrom-ruft-arse-electronica-aus/" class="liinternal">Arse Electronica</a>!</p>
<p><em>Porno-Portale wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youporn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youporn">YouPorn</a> befördern nicht nur die Fleischeslust in unbekannte Gegenden, sie reißen auch Mauern zwischen Privatem und Öffentlichem, Laien und Profis, Artigem und Abartigem ein. Ein Schadensbericht von Markus Keuschnigg, erschienen in the gap #74/2007.</em><span id="more-534"></span></p>
<p><!--wsa:x-adserverlayer-->Der Körper as seen by myself: weniger in leicht penetrierbare Positur gebracht, weniger einer rigiden Dramaturgie der effektiven Zuschauerstimulanz unterworfen, sondern einem selbst bestimmten Exhibitionismus gehorchend, der momentan auf diversen Internet-Portalen schön-sonderbare Blüten treibt. Komplementär zu enorm erfolgreichen Datenbanken von zeigefreudigen Menschen jeglicher Couleur wie <a href="http://www.myspace.com" class="liexternal">myspace.com</a>, die nicht nur virtuelle Quasi-Gemeinschaften etablieren, sondern die eigene Person modulierbar machen, bestehen seit geraumer Zeit Beta-Versionen von Sites, auf die der gemeine User allerlei Saftiges aus den heimischen Schlafzimmern laden kann.  Zu beklickende Thumbnails zeigen — mal mehr, mal weniger verpixelt -, dass die Demarkationslinie zwischen Privatem und Öffentlichem zumindest für die dotcom-Generation einer analogen Vergangenheit angehört, die in der Gegenwart der beständigen Präsentation und des ewigen Sharings keinen Bestand mehr haben kann. Das Schlüsselwort ist jedenfalls Kontrolle, denn was auf Portalen wie YouPorn.com oder Porntube einsehbar ist, soll auch wahrgenommen werden. Nur gusseiserne Moralisten sprechen angesichts der Äußerungen von John und Jane Doe in Funk und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> noch von Sozialpornografie, Vordenker sprechen von einem neuen gesellschaftlichen Bewusstsein, in dem Messie-Wohnungen und Sandler-Schicksale ebenso Alltag sind wie Hundekleidung und das eigene Leben. </p>
<h2 id="toc-die-neue-krperkomik">Die neue Körperkomik</h2>
<p>Verweilt man auf dem Highway der Amateurpornografie (wobei vieles als pro-am, also professionell produzierte Pornografie mit Laiendarstellern, erkennbar ist), dann zeigt sich, dass die Grenzen zwischen zugeschriebener Normalität und Abnormalität poröser werden. Das gern mit dem niedlichen Euphemismus “Natursekt” umschriebene gegenseitige Anpinkeln gehört dabei noch zu den verträglicheren Akten. Mit Helmut Qualtinger gesprochen: Uns ist nichts Menschliches fremd! Befremdlich ist das eine oder andere Filmchen dann aber doch.</p>
<p>Da hockt ein Bub vor seiner Webcam, spricht: “So, meine Damen und Herren, jetzt furze ich mit meinem Pimmel!” und vollführt den soeben angekündigten Akt: Luft zwischen Vorhaut und Eichel geblasen, mit Daumen und Zeigefinger wie einen Ballon verschlossen, flugs entladen und schon ist der Wortschatz um “Pimmelfurz” erweitert. Solch unbeschwerte Körperkomik serviert konventionelle Pornografie nie und nimmer, da gilt ja bereits das Schwitzen als Alltag. </p>
<h2 id="toc-the-smoking-muschi">The Smoking Muschi</h2>
<p>Ungewöhnliche Perspektiven werden potenziert: auf einem Tripod arretierte Digicams zeichnen Pärchensex in einer einzigen Einstellung auf. Es regiert die Fadesse, aber auch: der Mitmensch. Die dutzendfach durchgenudelten Arbeiterinnen der Sexindustrie haben es dieser Tage schwer, gegen die Konkurrenz aus dem Fertigteilhaus anzukämpfen: die macht’s umsonst und hat noch massig Spaß dabei. Und ganz ehrlich: die Smoking Muschi ist vielleicht ungesund, aber sehenswert. Jedenfalls zeichnet sich eine radikale Abkehr von standardisierter Kopulation ab: die Vorschläge aus Mainstream-Produktionen weichen einem kreativerem Umgang mit Sexualität und Körperlichkeit. Die mannigfaltigen Verwendungsmöglichkeiten des männlichen Ejakulats erinnern zuweilen an die Materialaktionen der Wiener Aktionisten: zufällig findet sich auf YouPorn.com auch ein Video des österreichischen Künstler-Kollektivs Monochrom mit dem Titel <a href="http://www.monochrom.at/ocs/" class="liexternal">Overhead Cumshot</a>, in dem das bekannte Unterrichts-Requisit durch Besamung revitalisiert wird. </p>
<h2 id="toc-reality-fuck">Reality Fuck</h2>
<p>Die pornografischen Rumpelkammern sind jedoch nur auf den ersten Blick Demokratisierungsinstanzen der inszenierten Sexualität, werden sie doch gleichsam massiv von professionellen Websites zu Werbezwecken instrumentalisiert. Dann verweisen Links auf das ersehnte Mehr, der betont laienhaft überschriebene Clip erweist sich als Trailer für eine der zahllosen pro-am-Seiten im Netz. Und derer gibt es unzählige: ihre ungnädige Abspritz-Ökonomie wird auf den boomenden Bums-Portalen jedoch von subversiven Elementen unterwandert — vom Randständigen, Tabuisierten und Abgelehnten, nicht zuletzt vom Pixeligen, Faden und Komischen. Die Konsumenten erleben eine Befreiung: Wann hat man schon mal bei der Onanie gelacht? Die Internet-Pornografie erreicht dieselbe Vermixung von Professionellem und Amateurhaftem, wie sie das Fernsehen schon längst hinter sich hat, nur ist das Einschmuggeln von Reality in die Plastikhochburg der Sex-Industrie bei weitem gewaltiger. </p>
<h2 id="toc-alternativen">Alternative(n)</h2>
<p>Der gemeine Fick wird zur Selbstdarstellung, die hohe Nutzerfrequenz der großen Portalseiten verspricht Instant Fame: zur Inszenierung der eigenen Sexualität braucht es nicht einmal ein ansprechendes Aussehen — viele Videos zeigen im Ausschnitt nur das wahrlich Relevante. Nicht nur verschmelzen private und industrielle Darstellungen, auch die Trennlinien zwischen Massen-Gusto und spezielleren Vorlieben werden durchlässig: So sind Porno-Portale nicht zuletzt Präsentationsflächen für Altporns, den Indies der Industrie. Wenn ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/punk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Punk">Punk</a> ein Goth-Mädchen oral befriedigt und sich zwei Emo-Jungs ganz besonders mögen, dann werden gängige Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit demontiert und neu gedacht: all das nicht nur in der Zielgruppe, sondern auch bei all jenen, die aus anderen Gründen auf den entsprechenden Thumbnail geklickt haben. Die neue sexuelle Revolution erlebt man in der Öffentlichkeit ganz für sich selbst.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kolumne #57 (November 2004)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 20:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal: Die Bewegfeder der Destillusion. Oder: nichts über die Bartvorlieben der österreichischen Frauen.

Anlässlich einer letzthin im Fernsehen wenig vehement geführten Debatte (allerdings war bei zwei debattierenden KatholikInnen auch wenig echte Reibungsflächee zu erwarten) erklärte der Dingsda, der Sprecher vom Krenn, der anderen Frau, warum auf jeden Fall unabhängig von wundersamen Krampfaderheilungen und dergleichen Kaiser Karl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal: Die Bewegfeder der Destillusion. Oder: nichts über die Bartvorlieben der österreichischen Frauen.<br />
<span id="more-521"></span><br />
Anlässlich einer letzthin im Fernsehen wenig vehement geführten Debatte (allerdings war bei zwei debattierenden KatholikInnen auch wenig echte Reibungsflächee zu erwarten) erklärte der Dingsda, der Sprecher vom Krenn, der anderen Frau, warum auf jeden Fall unabhängig von wundersamen Krampfaderheilungen und dergleichen Kaiser Karl ein Seligzusprechender wäre: nämlich sei die Religion im Laufe dessen gesamten Lebens seine hauptsächliche…</p>
<p> </p>
<p>.….BEWEGFEDER (!) gewesen. In neurotischen Zeiten wie diesen freut sich der Zweifler an der Psychoanalyse ja hüpfenden Herzens über jeden nicht–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freud/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freud">Freud</a>’schen Versprechers. Zweifellos eine der relativen Hast geschuldete Wortneubildung aus den schönen Mehrsilbern (oder sagt man Mehrsilbingern? Oder Vielsilbigen?) “Beweggrund” und “Triebfeder”, die ähnliches bezeichnen. Gleichsam also ein syntaktisch-ethymologisch verdichtetes Hendiadyoin — seines Zeichens oinkigste aller rhetorischen Stilfiguren, hat nix zu tun mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobilfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilfunk">Mobilfunk</a>. “Mord und Totschlag” oder “dumm und deppat” sind solche Hendiadyoins, zweiteres auch noch eine Alliteration, weil beide Wörter mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen. Man beachte, dass Bewegfeder nicht nur, wie bereits erwähnt ein verdichtetes Hendiadyoin darstellt, sondern auch ausschließlich mit dem Vokal “e” auskommt und sich daher besonders für Sätze eignet wie: Wehe, wer elende Bewegfedern des Herzens verstellt — denn dem gelte stets jede erregende Quelle der frevelnden Seele wegen! “Vadammt, halt’s z’samm, Wappla, kannst ma sag’n, was’d hast?” täte der Mundartdichter da schlagfertig antworten, aber Mundartdichterei saugt, deswegen nächstes Thema, denn die Bewegfeder ist ausgeleiert. (Bildlich sprich ich hier, nie niedlich!)</p>
<p>“Es hat sich ausgeleiert” rührt vielleicht vom Leierspiel her, übrigens ein Instrument, dem, soweit ich mich erinnern kann, in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> nur selten bis niemals Tribut gezollt oder Respekt geschuldet worden ist — und wir sind auch noch stolz drauf und tragen bei der nächsten Demo weithin sichtbare Transparente mit den Aufdrucken “Nur ein Underground Magazin kann es sich leisten, die Leier zu ignorieren!” und “Das Leierspiel zählt nicht zu unseren Bewegfedern” vor uns her und Bärte im Gesicht — deren Form die diesbezüglichen Vorlieben österreichischer Frauen, jüngst umfragetechnisch erhoben, vehement ignoriert. Dewegen werdet ihr, werte Leser, zumindest an dieser Stelle darüber im unklaren gelassen, ob die österreichische Damenwelt ihr entzückendes Antlitz nun lieber mit Schnauz-, Kinn– oder Wangenbärten ziert!</p>
<p>Anstelle dessen wendet sich der Aufsichtsrat dieser Kolumne lieber wichtigeren Agenden zu — 1. Tagesordnungspunkt: Bericht des des Chief Financial Officers. Bottom Line: Unterm Strich hat das letzte Jahr mal wieder nix gebracht. Nicht weniger ernüchternd die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/powerpoint/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Powerpoint">Powerpoint</a> Präsentation des Chief of Research &amp; Development: steigende Entwicklungskosten und statt wirtschaftlich verwertbarer Ideen bloß massig Patentrechtsverletzungen. Da kann der CEO nur froh sein, dass diese Kolumne von den vielen anderen Texten im Heft querfinanziert wird, sonst könnte sie nämlich schon längst zusperren, so schaut’s aus!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Open BC Quartett</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 11:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass die Rituale und die Symbolik des Businesslebens eine qualvolle Eigendynamik zu entfalten in der Lage sind, weiß der teilnehmende Beobachter nicht erst seit “American Psycho”. Und schon so mancher wehklagte gar lauthals über die Kürze seiner openBC Kontaktliste. Non-Premium Mitglieder der weltgrößten Business–Kontaktdatenbank*, die in Kürze Xing heißen wird, wissen um die Limitiertheit aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Rituale und die Symbolik des Businesslebens eine qualvolle Eigendynamik zu entfalten in der Lage sind, weiß der teilnehmende Beobachter nicht erst seit “American Psycho”. Und schon so mancher wehklagte gar lauthals über die Kürze seiner openBC Kontaktliste. Non-Premium Mitglieder der weltgrößten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Kontaktdatenbank*, die in Kürze <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/xing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with xing">Xing</a> heißen wird, wissen um die Limitiertheit aber auch, dass man dem geschenkten Gaul das Maul nicht zu weit aufreißen darf.</p>
<p>Wenn die Freerider schon keine Messages an andere Mitglieder verschicken können (wahrlich eine Premiumfunktion, für die man auf jedem Intranet-Bulletin-Board teuer löhnen muss — NOT!), so zeigt der Schnutinger nun wenigsten eine wahrlich sinnvolle Anwendungsweise der Profile — wie wär’s mit einer Runde <a href="http://schnutinger.wordpress.com/2006/10/29/wirrkopf-openbc/" target="_blanK" class="liexternal">openBC-Quartett</a>? Die genaue Bastelanleitung gibt’s am Blog, und wer in seiner Jugend begeisterter Supertrumpf-Spieler war, der wird sich am Spieltisch sofort zuhause fühlen.</p>
<p>Steile Idee — und extrem ausbaufähig: wie wär’s mit einem Collectible Trading Card Game inklusive Limited Editions, Turniere… neben den Protagonisten mit ihren Angriffs-/Verteidigungswerten und Boni (Marketingexperte: +50% Heiße-Luft-Schaden | Journalist: –100% Überredungskunst usw…) müsste man nur eine Reihe von Aktions– und Ortskarten einführen: wer würde seine Kartenduelle nicht lieber auf der Callcentertoilette (+50% Angriffsbonus für Callcenteragents, –20% Verteidigung für Marketingmitarbeiter) zwischen Finanzvorstand (Spezialfähigkeit: beschädige Mitarbeiterinfastruktur für drei Runden) und Portier (Schadensverzögerung: zugefügter Angriffsschaden wird erst zwei Runden später wirksam; Immunität gegen Autoritätsverhältnisse) austragen, als im Zauberwald zwischen Elf und Ork? Ah, Moment, das gibt’s eh schon:</p>
<div align="center"><img id="image128" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/11/magic.jpg" alt="magic Open BC Quartett"  title="Open BC Quartett" /></div>
<p> </p>
<p>* also ca. 90 Prozent, grob geschätzt.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pettauer">Pettauer</a> / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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