datenschmutz - Social Marketing, Pro-Blogging und medien.kultur.technik
eDay 2010 Die Dream Academia zu Besucht am Videocamp Gmündnerin am Friedhof. Darum ging's. Martin Staudinger und Gerlinde Hinterleitner
datenschmutz RSS Feed
3,663 zufriedene Leser
RSS jetzt abonnieren
Twitter
48,916 Followers
auf Twitter folgen

Artikel-Schlagworte: „Frosch“

Illu: Blogfrogs

1k BLs: Wer sind die datenschmutz-Piraten?

1000 Backlinks auf des blauen Frosch's Seite drauf / und 'ne Buddel voll Rum!

Zur nofollow-Diskussion habe ich schon einiges geschrieben - und 3 Jahre Blog-Erfahrungen haben mich in meiner Meinung, dass Weblogs vom Geben und Nehmen leben und Kommentare einer der wichtigsten Bestandteile des Blogs sind, täglich neu bestärkt. Das Top-Commentators-Plugin habe ich auf der Startseite schon länger im Einsatz, es handelt sich dabei um eine dynamische Blogroll: die Top-Kommentatoren der jeweils letzten 14 Tage bekommen einen Backlink von der Startseite. Im Zuge des kürzlich erfolgten datenschmutz-Redesigns habe ich darüber nachgedacht, wie sich dieses Konzept ausbauen ließe, was schließlich in der Einrichtung des "datenschmutz-Piraten" Widgets gipfelte: die fünf Top-Kommentatoren seit Beginn des Blogs bekommen auf einen Schlag über 1000 Backlinks, nämlich von jeder einzelnen datenschmutz-Beitragsseite - in vollem Effekt zu bewundern auch hier ganz unten in der rechten Seitenspalte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Blogistan Panoptikum KW20 2009

An diesem Wochenende durfte ich meinen 10.000sten Twitterfollower (respektive mein 10kste Followeress) begrüßen - allerdings hat mir die Vorstellung von Simon Leungs neuem Follower-Kettenscript gleich mal 700 neue Tweeping Friends auf einen Schlag gebracht - ich war zuerst äußerst skeptisch, aber die Idee ist in der Tat schwer genial: Einfach zum Ende der Seite scrollen, das Formular ausfüllen und auf "Tweet Now" klicken. Account-Daten werden keine gespeichert, aber jeder User erhält eine persönliche Landingpage, und selbige ein wenig zu promoten, kann nicht schaden. Mehr muss man nicht machen, außer natürlich gegebenenfalls vorher Auto-Follow auf Tweetlater auf "Vet Followers" umstellen... denn wer schnell auf den Zug aufspringt, kann ordentlich profitieren, aber in einem Monat funktioniert dieses "Twitter Ponzi Scheme" nicht mehr... die ersten, die's benutzt habe, nennt man dann später Twittergurus und fragt sich, warum sie so viele Followers bekommen haben. Und weil ich zum Thema Follower-Aufbau auf Twitter derzeit mehrere Anfraqen pro Tag bekomme, gibt's Anfang nächster Woche ein kleines Special zum Thema Re-Follow Services und Co. Und nun zu meinen übrigen Highlights aus den vergangenen sieben Tag:

Nicht nur tweeten, auch bloggen

Es gibt vermutlich noch mehr gute Gründe, warum man sich keinesfalls ganz auf Twitter stürzen sollte - Future Buzz hat 19 besonders stichhaltige zusammengetragen. Denn wer ernsthaft eine längerfristige Netz-Präsenz plant, kommt nun mal an einem eigenen Hub (und nur über den hat man die volle Kontrolle) nicht herum. Tag: Volle Zustimmung!

These are all just tools to share content and ideas, no more, no less. You need a cohesive strategy for all of them to drive conversions in one spot. A blog is the perfect place for that if you want focused attention and to build an interested community. What if any one network you don’t control falls out of favor or changes the rules? At the end of the day, self-hosted blog owners control the vertical and the horizontal, whereas on Twitter or any external network you’re at the whim of someone else.

Wann ist ein Desktop sozial?

Keine Panik, ich fange jetzt nicht mit Nachhaltigkeit und CO2-Fußabdrücken an - Anlass für diese Überschrift ist vielmehr eine äußerst lesenswerte Review verschiedener Social Desktop Clients auf Guruvan - denn wie überdurchschnittlich gut informierte Nerds längst wissen, sind/waren Twitter-Clients bloß die Spitze des Eisbergs, und die kurze Ära der Widgets scheint vorbei, denn das Web 2.0 erobert immer mehr Platz am Desktop: kein Wunder, denn schließlich unterstützen die neuen Client-Generationen nicht nur mehrere Networks, sondern sogar multiple User auf ebendiesen. Besonders avanciert und flexibel wahlweise als Browser- oder lokale Adobe-Air-Applikation nutzbar scheint PeopleBrowsr:

The number of networks I can access is unparalleled. Not only does it have access to all that Sobees does, but Digg, LinkedIn, Myspace, identi.ca, Photobucket, and Plaxo too! And Peoplebrowsr has its own network, that allows you to share groups and view someone's entire known social graph. You can publicly tag people. PeopleBrowsr supports multiple user accounts (simultaneously) on several networks, and has search and geo-location features I’ve only just begun to explore. And if this is all too complicated for you get wrap your brain around at first you can use PeopleBrowsr in "Lite" mode, and just have one of the top Twitter clients. The search functionality and groups make PeopleBrowsr Lite even more powerful than Tweetdeck.

What goes around comes around

"Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus," lautet das deutschsprachige Äquivalent dieses Spruchs, oder in der christlichen Negationsform: "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu." Simpel eigentlich, aber erzählen Sie das mal einem General, der gerade mit seinen neuen Waffen spielen darf. Ich finde, dass Big Ant International den "Gold Pencil for Design" für ihre aktuelle Anti-Kriegs-Kampagne in der Kategorie "Public Service Poster" gewonnen haben. Auf The Inspiration Room sind alle Sujets online: die Plakate im extremen Breitformat entfalten ihre Botschaft erst, wenn sie um eine runde Säule geschlungen werden und sich die Katze sozusagen in den Schwanz beißt - schauen Sie sich das an!

Wer verdient wie viel an einer Milliarde verkaufter iPhone-Applikationen?

Der Applikationsmarkt für Handys gilt immer noch als Hoffnungsträger einer ganzen Branche - und vor wenigen Tagen gab Apple die Installation der einmilliardsten iPhone Applikation bekannt. Klingt beeindruckend, oder? Aber Stan Schroeder hat für TechCrunch den Entmystifizierungs-Rechenstift ausgepackt und kommt zu einem vergleichsweise ernüchternden Ergebnis in punkto Gewinn für Apple

Anywhere between $20 and $45 million; when you count in LSVP’s approximation that the ratio of free to paid apps, is somewhere between 1:15 and 1:40, and O’Reilly’s estimate that the mean price for paid apps is $2.65. Multiply these numbers and you get revenue of $70-$160 million; Apple’s 30%, which is how much they get from each sold application puts their chunk of the cake at $20-45 million.

Der Autor kommt zu den Schluss, dass Apple eben doch immer noch primär eine Hardware-Company sei, der Applikationsmarkt aber einen wichtiger Treiber für den Absatz der Geräte darstelle. Also wieder mal das alte Spiel der der Umwegrentabilität... irgendwie will die Aufmerksamkeitsökonomie auf breiter Basis nicht so richtig in die Gänge kommen, zumindest wenn man genauer hinschaut...

Twitter um etwa 1935 herum

Charlie Grover hat einen Beitrag aus "Modern Mechanix" eingescannt, der im August 1935 erschien. Leider sind alle Rechte am Bild reserviert - ich find's ja mehr als skurril, dass man sich traut, ein Copyright-Zeichen unter einen Scan aus einer Zeitschrift zu setzen, aber wie auch immer: Twitter robot from 1935 muss man gesehen haben! [via @dudeman718]

Der Personensuchmaschine Herr werden

Über Aim.at bin ich auf einen interessanten Artikel der ARGEn Datenschützer gestoßen. Wer sich von 123people, Yassni und Co. aufs reputations-technische Glatteis geführt sieht, findet hier eine Standard-Unterlassungserklärung, die bei weiter Verbreitung das Business-Modell der Personensucher gefährden könnte. Die klingt ungefähr so:

Ich habe festgestellt, dass Sie meinen Namen ….. dazu verwenden, auf ihrer Webseite zu meiner Person zutreffende und nicht zutreffende Informationen zusammen zu stellen. Diese Zusammenstellung teilweise richtiger, teilweise fehlerhafter Informationen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ich sehe meine Persönlichkeitsrechte und meine Kreditwürdigkeit dadurch beeinträchtigt. Sie werden daher aufgefordert, ab sofort keine derartigen Zusammenstellungen mehr durchzuführen, zu verbreiten, zu veröffentlichen und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben.

Der Push-Up BH mit Auto-Follow

Oder besser gesagt Autopilot. Große Dankbarkeit gegenüber Gizmodo: Wann hat man als Tech- und Marketing-Blogger denn sonst schon Gelegenheit, über Brüste und deren Idealzustand vor dem Geschlechtsverkehr zu schreiben? Ein Traum wird war, glauben die Macher: denn die Frau zum geilen, hemmungslosen Tier wird in Stimmung kommt - festzumachen an der Körpertemperatur - dann beginnt der integrierte Memory-Foam seine schmutzige Täuschungsarbeit zu verrichten und täuscht ad hoc Pamela Anderson Dimensionen vor. Nein, ich hab mir das echt nicht ausgedacht:

The integrated memory foam bra reshapes under the influence of heat to enhance cleavage, making a woman more desirable when she'd like to be desirable. Or, you know, when she's just a little sweaty.

Tja, damit taugt der BH mit Eigenleben wohl höchstens für Golferinnen... besonders lustig stelle ich mir diese Unterwäsche aber in Situationen vor, in denen sich die Körperwärme nicht direkt aus Geilheit, sondern eher aus anderen Gründen erhöht: irgendwie kommt das ganze Konzept einfach nicht so richtig durchdacht vor.

SEO-News der Woche

Sehr sympathisch finde ich die neue gelaunchte Video-Metasuche von Adrian Meyer und Marcel Wengel, und das liegt - ich will hier gar nicht unnötig verkomplizieren - am Namen: der ViFrog klappert alle Plattformen abn, bis zum Beta-Launch Ende Mai gibt's eine Preview auf SEO-Handbuch.de. Two thumbs up fürs Logo!

Die Beschreibung der Description

Der SEO-Evangelist leuchtet alle dunklen Winkel des Description-Tags aus:

Als vor Jahren meta-tags unter Insidern noch als Geheimwaffe bei der Suchmaschinenoptimierung galten und dem daraus resultierenden Missbrauch, wurde es plötzlich ruhig um sie, nachdem die Suchmaschinen sie nun auch nicht mehr mit ins Ranking einbeziehen.
Sicherlich spielen meta-tags heutzutage keine Rolle mehr bei der Platzierung einer Website in den Suchergebnissen, dennoch sind einige von ihnen nachwievor noch ein sinnvoller Bestandteil der OnSO (OnSite Optimization), die auch dabei helfen können mehr Besucher auf eine Internetpräsenz zu bekommen.

Guter Punkt - und wer immer schon mal wissen wollte, warum eigentlich noodp in seinem WP-Header steht, sollte das Posting unbedingt lesen :mrgreen:

Und sonst? Nix interessantes die Woche... war irgendwie recht ruhig im SEO-Haifischbecken, was wohl nur daran liegen könnte, dass alle üblichen Verdächtigen momentan mit Twitter beschäftigt sind und die Keywords sozusagen nackt und ungeschützt rumliegen!

Video der Woche

Shane Dawson hat das Gewicht der Welt auf seine Schultern genommen und getan, was noch keinem vor ihm gelungen ist: der populäre Video-Podcast hat das beste Sexvideo auf Youtube ever aufgenommen. Ich hab's gerade von Linzerschnitte geschickt bekommen und verstehe jetzt endlich, wie die Sache mit den Donuts und den Bananen und den Bienen und den Blumen und dem vorehelichen Fickverbot wirklich funktioniert! Shane's Aufruf zum Einsenden von Video-Antworten blieb ebenfalls alles andere als unbeantwortet: 252 Youtuber legen für ein weltweites Publikum ihre ersten Quests zur Erlangung des geheimen Wissens über die wahre Funktion von Penis und Vagina offen dar und ersparen zukünftig allen Eltern dieser Welt peinliche Aufklärungsgespräche:

YouTube Preview Image

Und das war's auch schon wieder mit dem aktuellen Wochenrückblick - nächste Woche gibt's die angekündigten Twitter-Tipps, außerdem stehen zwei Interview-Videos von der Identitat09 am Redaktionsplan. Danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns am Montag!

Input für WochenrückblickHaben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?
Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?
Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

Fotos: Die Suche nach dem Frosch

Heute hielt ich in der Lobau Ausschau nach den Vorbildern meines Logos - die meisten Frösche sind unglaublich schüchtern, aber wenn man erst mal nahe genug dran ist, dann scheint ihnen die Flucht vor der Linse wohl zu riskant und so gelingt die eine oder andere Makroaufnahme :mrgreen:

froggie1 Fotos: Die Suche nach dem Frosch

Diesen Beitrag weiterlesen »

datenschmutz via Twitter: Hier postet der Frosch-Bot

ds via twitterAuf meinem persönlichen Twitterprofil @datadirt twittere ich auf englisch, außerdem halte ich recht wenig von der Vermischung von Auto-Posting und Human Account. Aus diesem Grund habe ich nun mit einiger Verspätung ein eigenes Twitter-Konto für den datenschmutz-Feed eingerichtet. Sprich: sobald ein neues Posting online geht, schickt der datenschmutz Frosch-Bot ein Tweet über den Account @datenschmutzrss raus.

Natürlich ist der Account (ebenso wie mein persönlicher) auf Auto-Follow eingestellt. Wer die aktuellen Postings also gern via Microblogging abonnieren möchte und einen Follower dazubekommen will, die oder der folge meinem fleißigen Frosch-Bot - in diesem Kontext möchte ich auch nochmal auf die Twitter Auto-Follow Accounts Liste auf datadirt verweisen, die stetig wächst. :mrgreen:

datenschmutzrss auf Twitter

Möglich wird das erwähnte Auto-Posting durch den erwähnten Frosch-Bog, der das Plug-In Twitter Tools von Alex King benutzt, welches eine saubere 2-Weg Integration implementiert: man kann sowohl Posting-Ankündigungen raus jagen als auch die eigenen Tweets am Blog darstellen falls gewünscht. Ebenfalls sehr zu empfehlen: Twitterbacks.com, denn dort findet man zeitsparende Photoshop-Vorlagen für den persönlichen Twitter-Hintergrund.

Gratis-Poster-Druck für datenschmutz-Leser

Poster XXLVor kurzem habe ich an meiner ersten Trigami Sampling Kampagne teilgenommen. Im Gegensatz zu den bezahlten Reviews, bei denen Blogger gegen Bezahlung über eine bestimmte Seite bzw. Firma schreiben, erhält man bei den Branding-Ausschreibungen "nur" ein Testprodukt - ob er dann über schreibt oder nicht, bleibt dem Blogger selbst überlassen. Mir hat Posterxxl.de einen Gratisdruck angeboten, und da ich ohnehin einen großformatigen Logo-Frosch in meinem Büro aufhängen wollte, kam das Angebot gerade recht. Und weil ich mit Druck- und Papierqualität ausgesprochen zufrieden war, freue ich mich, allen Lesern ein Gratisposter im Format 40x30cm anbieten zu können.

Hier kann man den Druck bestellen: Gratis-Poster 40x30cm. No hooks attached, das kleinste Format gibt's ganz umsonst, es fallen lediglich Versandkosten von EUR 5,99 an. (PosterXXL verschickt die Drucke in mit Packpapier ausgestopften stabilen Kartonrohren), die Aktion gilt bis Ende des Jahres und ist auf eine Bestellung pro Person beschränkt. Als Vorlage kommen alle gängigen Grafik-Formate in ausreichender Auflösung in Frage, wer's gern etwas größer mag, bekommt unter der gleichen Adressen ein 60x45cm Poster für EUR 6,99 statt 11,99 oder ein 80x60cm Poster um EUR 9,99 statt EUR 14,99. Die Benutzeroberfläche der Seite fällt angenehm simpel und zweckmäßig aus, die Frist von der Bestellung bis zum Versand beträgt 48h.

Erfreulicherweise kommt das erweiterte Werbeportfolio von Trigami immer besser in Schwung: in den letzten Wochen erhielt ich neben den üblichen Review-Ausschreibungen auch zunehmend mehr Angebote für Bannerschaltungen, denn auch die können mittlerweile von Kunden gebucht werden. Der Auftraggeber gibt dabei Format(e) und Zeitraum vor und macht dem Blogger ein Angebot - der entscheidet, ob er das jeweilige Werbemittel einbinden möchte. Eine sehr günstige Form der Longtail-Erschließung: ich vermute mal, dass diese Form der Branding-Werbung am deutschsprachigen Markt noch eine blühende Zukunft bevorsteht.

Blogistan Panoptikum KW41 2008

The Second WebGeorg freut sich über seine brandneue D90, Gerald schreibt über die Nominierung von Google für die Big Brother Awards, Max präsentiert Menschen aus Lego und Peter weist auf eine Veranstaltungsreihe des IKW zum Thema geistiges Eigentum hin. Für mich war die Woche sehr erfreulich, das ESET Gewinnspiel erfreut sich zahlreicher Teilnehmer und die Blogcatalog Gruppe floriert. Mein Videosetup krieg ich langsam auch in den Griff, also werd ich mich nächste Woche wieder dem Running Gag Redesign widmen. Und weil das noch länger dauern könnte, hat der Frosch heute hier offiziell seinen Logodienst angetreten :mrgreen:

The Second Web

Ein 16jähriger Österreicher baut gerade The Second Web, ein neues Internet im Internet mit eigenem DNS-System und "Browser im Browser", das allerdings auch aus dem "normalen" Netz erreichbar ist, siehe z.B. Facebook im Second Web [via Speyburn]. Das klingt alles nur auf den ersten Blick extrem absurd (aber schon allein dafür müsste man das Projekt unterstützen), allerdings weiß Julian ganz genau, was er da tut:

The main idea about the "Second Web" is to create a new, exciting way of advertising. We know that The Second Web would never replace the first one, because it's based on it. So all we're doing is selling virtual "domains" on a surreal Second Internet.

In der Tat ist das Projekt gut mit der Million Dollar Homepage oder dem Million Dollar Wiki vergleichbar: und der kurzfristige Hype funktioniert, seit dem Launch im September wurden 5.000 (!) Domains verkauft und zahlreiche Berichte in Mainstream-Medien veröffentlicht. Was wieder mal zeigt: mit der richtigen Storyline lässt sich ein alter Gag erfolgreich reaktivieren. Garantiert wird die Uptime des 2nd Web für mindestens fünf Jahre - ich frage mich, ob Google die "Domainadressen" in der Form http://www.thesecondweb.net/browse:Das-Auto.com überhaupt indiziert (der Doppelpunkt!), aber das rauszufinden, ist mir allemal 20$ wert: datadirt.net, datenschmutz.net, ritchie.web und seo.us gehören mir :mrgreen:

SEO-News der Woche

Im SEO-Handbuch wird erklärt, wie man auch nach erfüllter Mission nicht arbeitslos wird (nennt sich xTended SEO), Searchlab hat herausgefunden, wo der Feuerfuchs wohnt und der Webstandard hat eine kleine, aber umso feinere Liste deutschsprachiger SEO-Seiten zusammengestellt.

Verlink-Schweinereien: Das Blog ist da, und keine Sau verlinkt? Dann wird's Zeit für Reiffix' 12 Tipps für mehr Links, von supasauba bis särrr schmützig:

Der Urvater aller schmutzigen Methoden: Spam. Glaube dazu braucht man nicht mehr sagen, versende deinen Artikel an Blogger, nerve was das Zeug hält, die Quote der Verlinkung wird gering sein, aber ein paar werden dennoch drauf anspringen. Merke, auch negative Links sind Links.

Die Flucht aus Akismet: Gerald beschreibt seine Begegnung der dritten Art mit dem Akismet Support und widerlegt die alte These "Einmal im Spamfilter, immer im Spamfilter":

Akismet gibt Usern i.d.R. eine zweite Chance, wer die obige Antwort genau liest, der sieht aber auch, es gibt wohl keine dritte Chance. Also sorgsam aufgepasst, andernfalls war es das mit dem lustigen Kommentieren oder Trackbacken. Wer z.B. glaubt er könne frisch durch die Gegend trackbacken, ohne einen Link oder Bezug zur Zielseite im eigenen Artikel zu haben, der wird dank Akismet schnell eines Besseren belehrt.

Xing für Dummies: Torsen hat ein eBook zum ergiebigen Thema "Xing richtig einsetzen" geschrieben. Auch wenn ich mich dem Beschreibungstext Nirgends sonst findet man eine solch geballte Ladung an Entscheidungsträgern. keineswegs anschließen kann: für Xing-n00bs stehen da ein paar wertvolle Tipps drin, speziell in punkto Profilerstellung.

Finanzkrise: Calcanis hat keine Angst

Eleganter als Jason Calcanis im Guardian könnte man die Auswirkung der Welt-Finanzmarkt-Krise aufs Online-Marketing nicht charakterisieren. Seit Jahren erkläre ich meinen Kunden, die häufig glauben, dass "Zuseherquoten" und "Auflagen" die harten Währungen seien, dass kein anderes Medium genauer mess- und auswertbar ist als das Internet - und unter anderem auch aus diesem Grund einen extrem effizienten Einsatz von Marketing-Budgets erlaubt:

Companies are going to have to get profitable, break even or go away. The down market favours the small two-, three-, four-person company, not the huge company with 100 people losing half a million dollars a month. The big companies are going to have to sell off their assets. You'll see Yahoo probably sell 10 or 20 companies they bought, you'll see layoffs. It will be a flat market for years. But the internet will do well in terms of advertising, because when the market goes down, people want measurable advertising, and the internet is the most measurable, performance-based advertising. Newspapers, magazines, radio and television and outdoor advertising will suffer the most; and the internet will actually suffer the least. So it'll actually be good, long-term, for the internet.

Lob der Prokrastination

Sascha Lobo und Kathrin Passig haben im Rowohlt Verlag ein schönes Büchlein veröffentlicht: Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin Blogistan Panoptikum KW41 2008 besticht schon durch den Klappentext:

Ein Trostbuch für Betroffene: Wer prokrastiniert, ist nicht nur nicht krank, sondern oft nur ein kleines Bewusstseinsschrittchen vom Glück entfernt. Das meiste, was uns drängend im Nacken sitze, sei nämlich gar nicht wert, beachtet zu werden.

Time to clean out the closet - die FAZ hat ein lesenswertes Interview mit dem Autorenduo veröffentlicht, in dem mit gängigen kulturpessimistischen Klischees ordentlich aufgeräumt wird:

[...]Phaidros habe mit der Erfindung der Buchstaben Schein statt Weisheit verbreitet. So geht es heute mit dem Internet, einer Kulturtechnik von ähnlicher Größe wie Buchstaben. Das Geplärre ist kaum mehr zu ertragen. Natürlich fördert das Netz die Prokrastination, ebenso wie Bücher, Filme, Strickmode zum Selbermachen, Sport und die Kapernernte; alles, was gut und richtig ist, fördert die Prokrastination, weil es Beschäftigungsvolumen absaugt von den doofen, lästigen Dingen.

Ich hab mir das Büchlein grad bestellt... klingt sehr unterhaltsam.

Video der Woche

Beim Wordcamp in New York präsentierte Matt Mullenweg einen Ausblick auf das ab November verfügbare Wordpress 2.7. In der Pipeline sind jede Menge Neuerungen: das Admin-Interface wird hübscher und mächtiger, eine API erweitert die Anbindungsmöglichkeiten an Drittservices und und und... WP-Blogger dürfen sich freuen!

Please enable Javascript and Flash to view this Viddler video.

Und das wär's auch schon wieder! Nächste Woche gibt's zwei ausführliche Interviews, einmal mit einem der Macher von Wahltotal und mit der Trainerei, einem Zusammenschluss gendersensibler-Gruppendynamiker. Außerdem im Plansoll: ein geniales WordPress-Plugin für den eigenen Glossar. Ich wünsche einen nahezu unvorstellbar großartigen Sonntag, wir lesen uns morgen.

Neues Logo mit Frosch für datenschmutz

Er ist zukünftig Repräsentant von datenschmutz bei sämtlichen offiziellen diplomatischen Empfängen: Mr. Frog, mein neuer Logo-Minister. Weil ich für das neue Template wohl noch ein Weilchen brauchen werde, stelle ich meinen neuen Kumpel an dieser Stelle einfach mal vor.

datenschmutz logo

Gebastelt hat den blauen Gesellen Susan von Logosamurai - die machen superfeine Arbeit, kann ich wirklich nur empfehlen, auch die Zusammenarbeit und die Feedbackrunden via Mail gestalteten sich sehr problemlos.

Tausend Dank an dieser Stelle nochmal an Michael von Greensmilies, der nicht nur Opfer von Peter Glasers Recherchen wurde, sondern mir seinerzeit das aktuelle Typo-Logo entworfen hat.

Neue Corporate Design Gadgets

Gestern habe ich die Logos bekommen und heute gleich eine größere Testbestellung mit Post-Its, Kugelschreibern, T-Shirts, Magneten und Baseball-Caps im neuen Logo-Look geordert. Vistaprint ist dafür ideal geeignet. Meine Gratis-Testbestellungen hab ich allerdings längst gemacht, und insgesamt hätte ich knapp 190 Euro zahlen müssen. Ein kurzer Google-Rundblick hat sich in diesem Fall sehr gelohnt, denn derzeit läuft bei Vistaprint eine Aktion, bei der man 25% Rabatt auf *alle* Bestellungen bekommt:

Sonderangebote bei VistaPrint

Beim nächsten Barcamp lauf ich also schon mit dem passenden T-Shirt rum :mrgreen:

Ist meine Lieblingsgottheit ein Frosch?

teufelbild 1217458899 Ist meine Lieblingsgottheit ein Frosch? Ich bin mir nicht sicher. Im Jahr des Polytheismus wollen derartige Fragen nicht auf die leichte Schultern genommen werden. Aber im Zweifelsfall finde ich ein á la carte Menu, aus dem sich jeder die passende Speisenfolge zur persönlichen Erlösung rauspickt, finde ich allemal sympathischer als Dogmatismen: es muss ja nicht immer der Leib Christi sein. Insofern habe ich mich auch sehr gefreut, als mich Johannes gefragt hat, ob ich eine Rezension meiner Lieblingsgottheit für das Polytheismus-Blog verfassten möchte.

So richtig klar geworden ist mir dann allerdings erst beim Schreiben des Textes, dass die Entscheidung, wem man seine unsterbliche Seele nun anvertrauen will, keine einfache ist. Da gibt's ja diese alte Geschichte von dem Typ, der dem Teufel seine Seele für Reichtum und so weiter verkaufen will, aber vorher möchte er wissen, wie sich die Ewigkeit in der Hölle denn so gestaltet. Daher bedingt er sich bei Luzifer vertraglich eine "Testphase" aus, und verbringt vor der Unterschrift eine Probewoche in der ewigen Verdammnis. Dort ist's erstmal unerträglich heiß und unser Protagonist leidet wie ein Schwein, um nach ein paar Tagen festzustellen, dass man sich auch diese Umgebungstemperaturen gewöhnt. Dann lernt er eine äußerst attraktive Mit-Insassin kennen und beschließt kurz vor seiner Rückkehr, dass die Hölle eigentlich so übel gar nicht ist. Also unterschreibt er, lebt ein erfüllt-exzessives Leben und gelangt nach dem Tod schließlich an seinen Bestimmungsort. Wiederum benötigt er wieder einige Tage, um sich akklimatisieren, und als er nach sieben Tagen glaubt, das schlimmste überstanden zu haben, wird's plötzlich ohne jegliche Vorankündigung unerträglich eiskalt... In den Osttiroler Sagen überlistet ja immer der schlaue Schmied den Leibhaftigen, aber hier spielt sich die Geschichte andersrum ab: man muss also schon gut überlegen, in welchem All-Inclusive-Club man die Ewigkeit verbringen möchte!

Dazu fällt mir noch der Witz von dem Atheisten ein, der stirbt und die Hölle kommt. Als er den Teufel sieht, erschrickt er erstmal, doch als der ihn freundlich begrüßt und zu seinem neuen Domizil bringt, kann er sein Glück gar nicht fassen: eine traumhafte kleine Karibikinsel samt Villa mit allen Annehmlichkeiten, Personal und persönlichem Koch steht zu seiner Verfügung. Luzifer wünscht ihm alles Gute und erklärt ihm, dass er ihn in einem Monat wieder besuchen wird. Als es schließlich soweit ist, will der Teufel wissen, ob sein Gast zufrieden ist. Der bedankt sich für sein traumhaftes Domizil und meint: "Es ist wunderschön hier, das einzige, was ich vermisse, ist ein Boot, um Ausflüge aufs offene Meer zu unternehmen." Der Teufel schnippt mit den Fingern, und ein kleiner Yachthafen mit mehreren Boten taucht am Strand vor der Villa auf. In den folgenden Wochen unternimmt der Neuankömmling immer ausgedehntere Ausflüge, bis er schließlich eines Tages am fernen Horizont eine Insel erblickt, von der dichter Rauch aufsteigt. Neugierig geworden nähert sich dem Mann dem Eiland und blickt durch sein Fernglas. Was er sieht, lässt sein Blut gefrieren: abgemagerte, blutige, zerlumpte menschliche Gestalten schleppen riesige Steinblöcke über steile Rampen, angetrieben von lauter kleinen Teufeln, aus deren Aufseher-Peitschen Flammen züngeln. Entsetzt wendet der Mann sein Boot und fährt zu seiner Insel zurück. Als ihn Luzifer am selben Abend besucht, wagt er kaum zu fragen, doch die Angst zerrt an ihm - und schließlich erzählt er dem Teufel von seiner Beobachtung und fragt ihn mit zittriger Stimme, was es denn mit der schrecklichen Folterinsel auf sich habe. Der lacht nur und zuckt mit den Schultern: "Ach, mach dir keine Sorgen - das sind nur die Katholiken, die wollen das so!"

Mit anderen Worten: man weiß nichts Genaues. Da finde ich es im Zweifelsfall am sichersten, sich von der eigenen agnostischen Sekte als unerkannter Gott feiern zu lassen oder lieber gleich den großen grünen Frosch anzubeten, der alle anderen Götter erschaffen hat. Mehr zu meinen persönlichen religiösen Präferenzen gibt's in Englisch am Polytheismusblog.


Fotocredits: Teufel Teddy von Rainer Kregovski / Pixelio.de

Wenn es Frösche regnet…

...dann hab ich ein neues Lieblings-Shirt. Ich glaub, ich hab an dieser Stelle schon mal erwähnt, dass ich die Mitglieder der Familie Ranidae extrem großartig finde - ihn zum Beispiel treff ich in der Lobau immer wieder, diese Burschen wissen ebenfalls, wie man ordentlich Krach macht. Bei LaFraise gibt's ganz frisch nun endlich das passende Shirt für alle Mitglieder des Vereines "Freunde der Frösche"; ich hab's mir natürlich schon bestellt und es sieht so aus:

rainingfrogs Wenn es Frösche regnet...

Auch nicht schlecht: das "McFly's incredible Hover Board" Shirt... für mich ist LaFraise der Beweis, dass kein einzelnes T-Shirt Label mit der Kreativität so vieler Designer mithalten kann! Letztens hab ich übrigens in einem Shop im Wiener Generali-Center Shirts mit schlecht gefakten LaFraise-Motiven gesehen - nicht nur mies gedruckt, mit weniger Farben, verlaufenden Rändern und fehlenden Details: sehr leicht vom Original zu unterscheiden, das auf je Motiv auf 500 Stück limitiert ist. Und über die Druckqualität bin ich jedesmal wieder verblüfft. Und wie gesagt: die neuen Motive rocken.

2008 – Das Jahr des Frosches

Sie leben amphibisch, fühlen sich also im Wasser so zuhause wie am Land. Viele von ihnen sind grün, aber manche bevorzugen durchwegs auch schrillere Farben. Den ganz und gar nicht "gemeinen" Laubfrosch kennt hierzulande wohl jede/r, aber zuhause sind die Tiere des Jahres auf der ganzen Welt.

Initiiert wurde das Jahr des Frosches von der amphibian ark, einer Organisation, die sich dem Artenschutz verschrieben hat:

Das Hauptziel der Kampagne wird sein, das Bewusstsein und das Verständnis der Öffentlichkeit für die Amphibienaussterbekrise, die die größte Herausforderung im Artenschutz in der Geschichte der Menschheit repräsentiert, zu wecken. [...] Alle diese Aktivitäten werden die Nachhaltigkeit der Überlebenspopulationen von Amphibien sichern durch Bildung eines Geldfonds für die Naturschutzarbeit für die Zeit nach 2008.

Der Gedanke des Artenschutzes geht natürlich davon aus, dass jede Art für immer Überleben muss; auch wenn die Evolution einen deutlich anderen Plan zu haben scheint, so kann aber ein wenig Freundlichkeit gegenüber den Fröschen keineswegs schaden, sind sie doch immerhin meiner Ansicht nach so etwas wie die Hunde unter den Wildtieren - im Hinblick auf ihr komödiantisches Talent.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Im Naturschutzgebiet Lobau, wo ich im Sommer häufig schwimmen gehe, leben unglaublich viele Frösche, und wenn man lange genug ruhig daliegt, dann traut sich sogar ab und an mal einer, auf den Oberschenkel zu hüpfen und dort ein Weilchen sitzen zu bleiben - natürlich mit großen Augen und scheinbar ausgesprochen neugierig. Sie merken vermutlich: ich mag Frösche sehr gern. Damit bin ich allerdings nicht allein, in Osttiroler etwa helfen jedes Jahr Freiwillige beim Anlegen von Froschtunnels bzw. werden die Tiere über die Bundesstraße getragen - denn mit der Verkehrserziehung hapert's bei den Fröschlein ganz gewaltig.

In diesem Sinne also herzliche Gratulation; und ich freu mich schon wieder auf zahlreiche Begegnungen mit dem Tier des Jahres; hoffentlich werden die Lobau-Frösche nicht allzu arrogant ob des ehrenvollen Titels.

Blogistan-Panoptikum Woche 17 2k7

So, Google hat's nun doch geschafft, vor Microsoft die meistbesuchte Webpage der Welt zu sein - so sah's aus im März 2007 (via BasicThinking, GoogleWatchBlog): Google: 528 Millionen, Microsoft: 527 Millionen, Yahoo!: 476 Millionen.

Aber Microsoft verdient weiterhin am meisten, wobei's mit dem Umsatz/Gewinnverhältnis bei Google trotz aller Aquisitionen ja wirklich nicht schlecht aussieht:

Gewinn Q 1/07: Microsoft: 4,93 Mrd USD, Google: 1 Mrd USD
Umsatz Q 1/07: Microsoft: 14,4 Mrd USD, Google: 3,66 Mrd USD

Und zum State of the Blogosphere wär zu sagen, dass derzeit angeblich rund 15,5 Mio aktive Blogs (upgedatet in den letzten 90 Tagen) existieren, meint technorati.

Max zieht um

Kein Roter Hut mehr für Max - der ist nämlich umgezogen auf's brandneue red seo blog. Wie gewohnt gibt's massig hilfreiche Optimierungs-Tipps.

RSS, simpel erklärt

In Zeiten des Web 2.0 besitzen möglichst einfache Erklärung einen manchmal unwiderstehlichen Charme - Blip.TV versorgt alle RSS-Newbies in guter alter Zettel-und-Stift Didaktik mit den essentiellen Fakten über RSS, das beliebteste Syndikationsformat des Internet. Fazit: "RSS compared to a website is like netflix compared to your local videostore." [Was? Netflix hat eine schmuddelige Porno-Ecke?]

Frösche und 100 Dollar Laptops

Nicolas Negroponte's XO-Projekt sorgt für Online-Gesprächsstoff: Entwicklungsländer sollen mit billigen mobilen Rechnern versorgt werden. Ein Bestandteil des Konzepts sind sogenannten Mesh-Netzwerke, bei denen alle Teilnehmer zugleich als Relais-Stationen fungieren, sozusagen als Ersatz für fehlende Internet-Zugriffsinfrastruktur - man bezeichnet solche Strukturen auch als Ad-Hoc Netzwerke. Im Trend Magazin 03/2007 findet sich ein Interview mit Negroponte, der sich als ausgewiesener Frosch-Freund entpuppt:

Damit steht das Internet an Orten zur Verfügung, die wir früher nie mit diesem Medium in Verbindung gebracht hätten," zeigt sich Negroponte begeistert und vergleicht das Mesh-Netzwerk mit einem Teich voller Seerosen und Frösche: "Erst blüht eine Rose, dann drei, dann zehn, und schließlich ist der ganze Teich mit Seerosen bedeckt. Die meisten Leute mögen diese Metapher, vergessen dabei aber auf die Frösche. Die Frösche sind der Schlüssel für die kommenden Jahre. Sie hüpfen von Access Point zu Access Point und erzeugen damit ein Mesh-Netzwerk.

Wenn Rechner 20 Fragen stellen

Das gute alte 20-Questions Spiel ist eine Klassiker der KI-Forschung - Hier kann man in vielen Sprachen spielen, Deutsch ist ebenfalls dabei: und die Trefferquote des permanent "lernenden" Scripts ist mittlerweile recht beachtlich.

Frösche für lau (Hühner auch)

Mögen andere einen BlogDog haben, ich kann nicht zeichnen - leiste mir stattdessen aber gleich eine ganze Leibwächtertruppe. Enter - datenschmutz blog.frogs:
[mygal=blogfrogs]
Tja, und das gute dran ist - ich muss jetzt gar keine Angst haben vor diversen Urheberrechtseintreibern! Zumal ich die Fotos weder von einem Kartenverlag gestohlen hab noch nichtsahnend via Google-Bildersuche hier auf's Blog entführt hab. Au contraire: aus der Pixelquelle sprudelten in diesem Fall die Frösche.
Diesen Beitrag weiterlesen »