Das vorletzte Blogistan Panoptikum des Jahres steckt voller explodierender Schmutzberge: selbst online entkommt man eben nicht der allgegenwärtigen Weihnachtsstimmung.
Rodney Hunter, Produzent u.a. für die Aphrodelics und TJ Tomek, veröffentlichte dieser Tage sein zweites Soloalbum. Hunterville überzeugt durch entspannte Grooves und dürfte Hip Hop Heads ebenso begeistern wie Funk-Fans. datenschmutz verlost 2 Alben.
Am 25. Oktober feiert Techno-Legende Sven Väth in der Ottakringer Brauerei seinen Geburtstag im Rahmen der Eventreihe “Essence”. datenschmutz verlost 1x2 Eintrittskarten für die Party sowie einmal die aktuelle Mix-CD “Olive” von Electric Indigo und Crazy Sonic. Wer einen der beiden Preise gewinnen möchte, schreibt einfach einen Kommentar zu dieser Story. Auf drei Floors wartet …
Werner Reiter lud erneut zur Diskussionsrunde: DJs, Labelbesitzer und Musiker sprachen über das Thema Kopierschutz und digitale Musik. Fazit: Die Majors produzieren an den Konsumenten vorbei. mp3, net.labels und digitale Musik sind für die Kunden komfortabel: dieser Vorteil darf nicht durch unpraktikable Kopierschutzsystem zunichte gemacht werden.
Makossa und Megablast zelebrieren auf “Kunuaka” Afro-Dub-Club Fusion mit variantenreichen Gast-VokalistInnen, und die Freundlichkeit kehrt zurück in den Club — hyperesistent und mit Potential zum Klassiker. Für the gap #75 hab ich mit den zwei langjährigen Protagonisten über die Entstehung des Projekts gesprochen.
Dass nach so vielen Jahren elektronischer Musikgeschichte noch immer nicht mehr Input aus Österreich den Weg an …
Mit Minx vereint Roberto Di Gioia Rück– und Vorwärtsgewandtheit zu einem Sammelsurium organischer Klänge, das beiden beteiligten Labels zu höchster Ehre gereicht: denn die Klangteppiche, sich hier ausbreiten, sind von bester Qualität und äußerst feinmaschig gewoben. Marsmobil bedient sich zwar stilsicher und kenntnisreich an der trashigen Klang-Ästhetik der 60er und 70er Jahre Synthies, führt diese allerdings mit kontemporären Produktionsmitteln und einem außergewöhnlichen Gespür für Songwriting fort.
Weil dieser Tage Stereotyps zweites Album “Keepin’ me” erscheint, hier der Reprint meines Artikels über Stefans Debutalbum “My Sound”. (erschienen 2004 in the gap).
Stereotyp: Clubmusic 3.0
[slideshow=22]“My Sound” von Stereotyp aka Stefan Moerth verbindet Dancehall, Drum’n’Base, Soul und Funk zu einem Fusion-Sound, der vielleicht nicht den einzigen Weg in die Clubkultur des 3. Jahrtausends weist — aber den weitaus sympathischsten.
Stereotyp aka Stefan Mörth hat sein neues Album “Keepin’ me” auf g-stone veröffentlicht. Ich halte ihn für einen der spannendsten Wiener Elektronik-Produzenten und bin Fan seit seinem Debutalbum “My Sound”.
Hier die noch nicht mal druckfrische Rezension der neuen Platte, die im kommenden the gap erscheinen wird. Und aus gegebenem Anlass gibt’s hier auch ein “Reprint” des Features, das ich im Juli 2004 über Stereotyps Debut “My Sound” geschrieben habe. (erschienen in the gap). Man sieht daran außerdem: das In-Series PlugIn verrichtet nützliche Dienste.
Ein guter Jahrgang
“My Sound” zeigte vor vier Jahren paradigmatisch die Richtung des Stereotyp-Sounds an. Mit seinem neuen Album rockt Stefan Mörth wesentlich subtiler: “Keepin’ me” braucht Aufmerksamkeit, aber die wird mit zahllosen wohligen Soul-Schauern bedankt.
Keepin’ me Pressebilder:
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