| 14. August 2008 22:00 | bis | 15. August 2008 6:00 |
Vorarlberg ist zwar weit weg - aber ab und an muss man auch in die Ferne schweifen. Insofern freu ich mich schon auf unseren gaposlovakia Ausflug zur Poolbar am 14 August. Zumal der 15. in Österreich ein Feiertag (irgendein Gutes muss der Katholizismus ja haben) und damit arbeitsfrei ist, rechnen wir durchaus mit einigen BesucherInnen. Angeblich sind die Tickets für den ÖBB-Anreisezug mit Mobile gaposlovakia Disco bereits restlos ausverkauft: aber für Poolbar sind noch Restkarten erhältlich.
Beim Festival-Line-Up befinden wir uns in so illustrer Gesellschaft wie der von Saul Williams, Zoot Woman, Roni Size, Delinquent Habits, The Notwist, Monofreaks, Bauchklang und Trouble over Tokio (nein, nicht Tokio Hotel.) - ohne Zweifel viel zu viel der Ehre, und das, obwohl's in Vorarlberg überall zu steil ist, um mit dem Privatjet zu landen!

Vor uns, um 20:30, werden die Schwedenbomber Friska Viljor ihren vollrauschigen Indie-Pop herunterfideln, anschließend treten Stofi aka 50% von Leitstrahl, der unvergleichliche Paul "Space Disco" Raal und meine Wenigkeit an die Laptops treten. Von südlibanesischen Falsettchören bis zu taoistischer Papiermusik kann alles passieren, ich persönlich schwanke noch zwischen Hardcore Ethno Shuffle, Minimal Noise und Nasenflöten-Tango, hab aber auch noch genau ein Monat Zeit zum Komplettieren der Trackliste.
Der Rest des Festivals, den die Organisatoren rund um den Auftritt von gaposlovakia gebastelt haben, ist allerdings wie bereits erwähnt auch nicht von schlechten Eltern: die 15. Poolbar-Saison beginnt diesen Freitag in Feldkirch mit Wein, Weib und Gesang Musik und Kultur von Nischen bis Pop, beschränkt sich aber keineswegs auf akustischen Input:
Zwar macht die Musik von Bands und DJs einen Großteil des Programms aus, aber die poolbar ist mehr: Kino, Kabarett und Performance gehören ebenso untrennbar zur poolbar-Identität wie Party, Kunst, Architektur oder Grafik. Wettbewerbe (Architektur, Kunst und Mode) sowie Workshops gehen Hand in Hand mit dem nächtlichen Treiben.
Der Newsletter klingt ja schon mal recht vielversprechend - wenn Stofi seine Pyro-Show bis dahin fertig eingeübt hat und Raal erstmalig seine "Percussion-Symphonie für drei Pobacken und eine übermalte Red-Bull Dose" aufführt, dann bleibt in Ländle kein Stein mehr auf dem anderen!
Viele der jährlich 20.000 internationalen BesucherInnen wollen am sommerlichen Hotspot der Region stilvoll feiern und abtanzen... denn das Ende eines Konzertes ist niemals das Ende der Party.
Im Fall von gaposlovakia behaupte ich sogar: das Ende Party ist niemals das Ende Party! Auch wenn böse Zungen behaupten, man habe uns nur gebucht, um die während des Festivals in beängstigende Höhen kletternde Kulturbelastung auf EU-Standard zu senken - wir bleiben dogmatischer als ein Wendehals, weicher als Karbon und unnachgiebiger als Naturkautschuk, denn:
gaposlovakia sounds pretty much like a crunchin cracker during the explosion scene of your favorite silent movie. it's loud and oh so yummy yummy thrilly funny.
| 4. Juli 2008 | bis | 20. Juli 2008 |
Dank außergewöhnlich guter Kontakte zur Presseabteilung der Neigungsgruppe Computeranimation darf datenschmutz schon heute abend, also jetzt - eben in Echtzeit - ein international computer animation festival ankündigen: von 4.-20. Juli zerrt realtime generation im quartier21 eine Subkultur ans grelle Sommerlicht des Museumsquartiers. Zusätzlich stehen Podiumsdiskussionen, ein Open Air Kino sowie Partys im Metalab, im werkzeugH und im Wirr am Programm.
Veranstaltet wird das Festival von dvision - dieselbe Crew, die uns auch schon zahlreiche großartige Demoscene-Meetings im werkzeugH beschert hat, also verwundert's auch nicht weiter, dass Eintritt zu allen Veranstaltungen völlig gratis ist. Das detaillierte Programm gibt's auf der überarbeiteten (imho ist das Facelifting sehr gut gelungen) Homepage von dvision. Aus dem offiziellen Pressetext (der morgen rausgeht, hehe):
Was sind "Demos" und die Demoscene?
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Videoanimationen sind Demos audiovisuelle Filme in Echtzeit, sie werden Pixel für Pixel "live" berechnet. Demogruppen demonstrieren damit ihre Fähigkeit, besonders effektiven Code zu programmieren. Beruflich sind Mitglieder dieser Szene oft bei Spieleproduzenten oder Animationsstudios tätig, ihr Können ist auch in Hollywood gefragt. Entstanden ist die Demoscene in den 80ern aus ehemaligen Crackern, die den Kopierschutz von Spielen
Am besten also die erste Julihälfte gleich mal pixelig-rot anstreichen! Und bei der Celebrate the scene Party am 19. Juli um 22:00 Uhr im Wirr legt nach den Live-(Nerd)-Acts gaposlovakia-Kollega Meister-DJ Paul Raal auf.
Der gestrige Spring-Abend hätte ein Reinfall werden können - die Vice-Party im Arcadium bzw. Monsieur A-Trak aus den USA gab uns dann um halb drei endlich das, was wir vorher den ganzen Abend lang vergeblich gesucht hatten: kontemporäre High-Tempo und Hi-Tech Beats, bei denen man ob des spontanen Bewegungsdrangs die Abwesenheit von Couchen plötzlich nicht mehr misste. Und das kam so: für uns drei Partytouristen begann der Abend im Stadtpark, wo Simon LeBon feine Warm-Up House-Platten verlegte; ob der relativ unfreundlichen Außenbedingungen machten wir uns dann aber zur Geisterstunde auf in Richtung Dom im Berg.
Dort hatte bereits der Live-Act von XRS und den Drumagick-Brüdern begonnen, deren Red Bull Music Academy Vortrag Ulrich und ich am Nachmittag gehört hatten. Juan Atkins, der ursprünglich aus seinem reichen Erfahrungsschatz zum Thema Detroit (und Bookings-in-letzter-Minute-absagen) berichten hätte sollen, blieb konsequent unauffindbar, und so sprangen die Samba-n-Bass Könige aus Sao Paolo kurzfristig ein.
Bei der abendlichen Performance legte XRS Platten auf, während die beiden Drumagicks an ihren zwei Laptops mit den einzelnen Spuren sozusagen Live-Remixes drüber dubbten. Das war eine Weile recht fein (vor allem der Remake von LK hat gerockt), nach einer guten Stunde allerdings wurden die Beats im gemütlicher, die Intros und Outros immer länger und der Wunsch nach ein wenig Rummms immer übermächtiger. Als der folgende DJ Edgar nach zehn Minuten immer noch beim Intro war, beschlossen wir, dass es an der Zeit wäre, ein Hauseck weiter zu ziehen - sogar Anja, sonst ziemlicher Brazil-Fan, begannen nämlich langsam die Füße einzuschlafen. Kurz vorher hat uns übrigens noch Elisabeth abgeschossen - ich glaube, das ist meine Premieren-Appearance in einer Online-Partygallerie
Ulrichs Fazit, dem ich mir nur anschließen kann: "Wenn auf eine Brasil-Party geht und exakt dieselben Signature Tunes hört wie vor fünf Jahren, spricht das nicht gerade für Weiterentwicklung."
Die derbste Enttäuschung sollte allerdings erst noch folgen - an den Gedanken, dass Juan "Magic" Atkins nicht mehr aufkreuzen würde, hatten wir uns bereits gewöhnt. Trotzdem wollten wir natürlich der Legende Professor X aka African Prince im PPC einen Besuch abstatten. Mir ist klar, dass der Mann eine lebende Elektro-Legende ist - was er im PPC abgeliefert hat, war allerdings - perfekt gemixte - Skikurs-Romantik: von Technotronix' "Pump up the Jam" über Michael Jackson bis House of Pain's "Jump around" wurde fast jede Nummer ausgespielt, und als er dann auch noch Prodigy's "Firestarter" als Big-Tune des Abends ankündigte, war uns endgültig klar, dass wir unsere Aufmerksamkeit gerade dem falschen Set widmeten. Hilflosigkeit vor europäischem Publikum? Generelle Motivationslosigkeit? Wir werden's nie erfahren. Und auch keine African Prince Party mehr besuchen. Was uns trotzdem vor Ort hielt, war die bekanntlich zuletzt sterbende Hoffnung auf Egyptian Lover und Jamie Jupiter. Die beiden musikgeschichtlich und körperlich schwergewichtigen Classic-Elektro Legenden hatten am Anfang ein paar Sync-Probleme, danach war's eigentlich recht nett - und immer noch zu gemütlich, oder wie der gelernte Wiener sagt: zaach. In Ermangelung einer Couch schauten wir mit meinem gaposlovakia-Kollegen Paul, der uns von härtester Elektro-Prügelei berichtete, voller Vorfreude ins Arcadium. Und diesmal wurde die Erwartungshaltung nicht enttäuscht. Ich würd sogar sagen, A-Trak hat einen extrem faden Abend vollständig gerettet und wir bekamen doch noch die für die Party-Gesundheit so wichtige Dosis an körperlicher Bewegung ab.
Der Protagonist des Abends war ja eine ganze Weile lang recht erfolgreicher Hip Hop DJ und benutzt mittlerweile Final Scratch: die Liebe zur technischen Präzision und diese geradezu abartigen DJ-Skills, die man in dieser perfekten Ausführung fast nur bei den Scratch-Königen findet, hat er auch im Rahmen seiner Electro-Karriere beibehalten, wenn nicht ausgebaut: die Dichte an Tracks pro Minute war unglaublich hoch, die Mixes rasant, aber niemals gab's Effekt um des Effekts willen. Es muss unglaublich viel Zeit und Crate-Digging erfordern, ein solches Set vorzubereiten, das einerseits alle technischen Tricks und Register zieht und andererseits mit einem extrem gelungenen Spannungsbogen begeistert... der Gag des Abends folgte, als A-Trak dann auch "Jump Around" spielte - in einem kurzen, aber extrem sicken Remix. In punkto Electro gewann sozusagen die Next Generation gestern Abend haushoch gegen die Living Legends.
Fazit: A-Trak war ein Fehlbooking - aber nur location-technisch gesehen. Der Mann hätte um zwei Uhr als Hauptact auf der Dom-Bühne stehen sollen - sein Set war einfach nur cutting-edge, sowohl soundmäßig als auch technologisch.
Und jetzt? Heute Abend um 21:00 ist das Orpheum eindeutig the place to be, denn der unglaubliche, einzigartige Senor Coconut tritt mitsamt Orchester und Special Appearance von Louis Austen mal wieder ein paar Genregrenzen nieder. Und dann geht's in den Dom: denn ich bin mir 99prozentig sicher, dass uns Larry Heard aka Mr. Fingers nicht langweilen wird. Und auf Robert "The House of Voice" Owens' DJ-Set bin ich ebenso gespannt wie auf seine Live-Performance.
| 22. November 2007 | ||
| 17:00 | bis | 20:00 |
Supershirts "Kauf weniger ein, dann brauchst du weniger Geld" gilt explizit nicht beim Lifeball-Shopping im Turek Shop. gaposlovakia beschallt den spätnachmittäglichen Konsum-Event, auf dass der Euro vorweihnachtlich locker sitzen möge zugunsten der guten Sache des Vereins "positiver Dialog".
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| 24. August 2007 20:03 | bis | 25. August 2007 3:03 |
Kommen Sie alle. Kommen Sie zahlreich, wir werden notfalls eine Zwischendecke einziehen, wenn der Platz nicht reicht. So bald kommt die Gelegenheit nicht wieder, und überhaupt: "F*ck, it's Friday!" wie schon Dr. Dre gesagt hat. Wir garantieren: es gibt weder Kopfhörer und WLAN-Musikstationen für alle Besucher noch kann man hier irgendwelche synästethischen Kunstwelten erleben. Kunstprojekte trifft man anderswo, in der Donde wird's wie immer dirty, wenn das gesamte Rudel den Raum mit Beats pudert, oder wie Stofi so schön schreibt:
unser kleiner aber feiner club in der gleichartigen dondrine findet dieses mal am besonders günstig gelegenen freitag statt!
zum vorglühen, aufdrehen, durchbrennen, abstürzen.
am dienstag den 28. gibts übrigens regulären betrieb (zb. für vorgetäuschte krankenstände & psychosomatisch arbeitslose)
| 14. August 2007 22:00 | bis | 15. August 2007 5:00 |
Felix aka bnckd von den Waxos lädt am 14. August ans Ufer des Wiener Donaukanals. Am Badeschiff geigen neben dem Gastgeber Tina 303 und andere local heroes auf, eine Runde im Schwimmbecken ist im Eintritt von 5 Euros inkludiert, also Badehose einpacken. Hier gibt's 2x2 Gästelistenplätze zu gewinnen. Wer tanzen will, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. In den Worten des Veranstalters: die Besucher erwartet eine "nette Kraut und Rüben Technosause".
Und so sieht das komplette Line-Up aus:
tina 303 ist sowieso legendär - außerdem bin ich neugierig auf den Liveact (flowkees Set am Urban Art Forms auf der unglücklich platzierten, aber passend benannten "off the grid" Bühne hat mir ausgesprochen gut gefallen). Dass Felix mit Techno- genauso gut wie mit Hip Hop Beats jonglieren kann, weiß ich jedenfalls seit dem letzten Techno-Café und seiner Back2Back Session mit gaposlovakias very own Paul Raal... wird sicher ein netter Abend.
Wer also am 14. in Wien weilt und Lust hat, Bärli und Igel zu besuchen, die/der teilt dies einfach via Kommentar zu diesem Beitrag mit. Die GewinnerInnen der 2x2 Gästelisteplätze werden am Montag, 13. August, verständigt. [via e-Mail natürlich, also bitte auf korrekte Eingabe der Adresse achten!]
Teilnahmeberechtigt sind alle BesucherInnen des datenschmutz Blogs. Die Barablöse von Gewinnen und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden.
Am vergangenen Freitag in der Dondrine beim Semesterende-Special (das übrigens nur den Auftakt zu einer Serie von Urban Blight/gaposlovakia Kooperationen darstellte) hab ich Martin kennengelernt, der mir zwei Flaschen Wodka schenkte - Martin importiert nämlich Tovartich exklusiv aus Russland nach Österreich. Die Marke mit dem stylishen Etikett, das aussieht wie eine Mischung aus Sowjet-Kolchose und Andy Warhol-Stil, fällt auf jeden auf - und der fünffach destillierte Inhalt weiß geschmacklich zu gefallen. In den Geschäften wir Tovaritch noch nicht so bald erhältlich sind, Martin kümmert sich allerdings um den Import und beliefert die Gastronomie - die einen sponsern halt Urban Art Forms, die anderen datenschmutz; der Vergleich macht Sie sicher
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| 29. Juni 2007 21:30 | bis | 30. Juni 2007 3:00 |
Wie alles im Leben endet auch dieses Semester. Nicht mit einer bösen Überraschung, sondern mit exzessiver Feierei in den heiligen Hallen der Dondrine in der Wiener Kirchengasse.
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| 19. Mai 2007 21:00 | bis | 20. Mai 2007 3:00 |
Am 19. Mai präsentiert Herwig den poolbar Trailer 2007 in Wien, und weil so ein Trailer bekanntlich nicht abendfüllend ist, gibt's dazu auch noch musikalische Unter- und Übermalung von gaposlovakia. Oder, wie wir sagen: 'Pro NekonformÃÂ Diskotéky' provided by Gaposlovakia. Das Drama spielt sich in den ausreichend ehrwürdigen Hallen des Otto Wagner Pavillon, ab 21:00 Uhr nehmen die Beats ihren unabwendbaren Lauf. Tags wärmen machen sich Leitstrahl schon mal im Badeschiff auf.
Präsentiert wird "poolbar in Wien" von the gap und Megacard, der Eintritt beträgt 3 Euros inklusive einem kleinen Bier. (Landdisco Style, hehe...) Popwissende können außerdem beim fröhlichen Quiz erquickliche Preise abstauben. Am Start sind Leitstrahl, noxukao (which would be me) wird zu der Zeit in Kroation weilen, das restliche Line-Up wird rechtzeitig bekannt gegeben. Hier kann übrigens schon mal einen Blick auf den Filmtrailer zum poolbar-Festival werfen.
Und dies sagt der Pressetext zu so viel geballter Popkultur in Vorarlberg:
Das "Festival für Musik und Kultur von Pop bis Nischen" (30. Juni bis 14.August, www.poolbar.at) ist mit seinem Mix aus Live-Musik, DJ-Culture, Film, Tanz, Kunst, Mode, Grafik und einer jährlich neuen Architektur in Wien zwar längst bestens bekannt, doch es erfindet sich in vielen Bereichen jährlich neu und überrascht mit Ungewohntem, sodass die Neugier der Wienerinnen und Wiener noch jedes Mal zu prallvollen Locations und rauschenden Festen führte.
Coldcut, GusGus, IAMX, 2Raumwohnung, Tocotronic, Lambchop, Shout Out Louds, Boundzound, Virginia jetzt!, Slut, The Blood Arm, The Pipettes, Mother Tongue, The Hidden Cameras u.v.a. - die diesjährigen musikalischen Headliner sind zwar kein Geheimnis mehr, aber die filmische Präsentation des Festivals macht definitiv Lust auf einen Abstecher nach Vorarlberg. Ein ausgesprochen günstiges poolbar-Package (ab EUR 89.- für ein Wochenende) von Bodensee-Vorarlberg-Tourismus (bodensee-vorarlberg.com) erleichtert dieses Unterfangen ungemein - und die glücklichen Gewinner des Popquiz streifen ein derartiges poolbar-Package, das Tickets und Übernachtungen beinhaltet, gratis ein.
Eine süpersexuelle Diskothek und unvorstellbare Live-Action versprechen Leitstrahl für Freitag: noch nie war das dynamische Duo so ambitioniert wie vor dem ersten großen Gig unter neuem Namen. Pro NekonformÃÂ Diskotéky wird's aber auf jeden Fall. Mehr als nur ein Warm-Up: sozusagen Schifferl-Versenken in großem Maßstab und in reizender Begleitung von DJ Nancy, Darling (squishy squid), DJ Special K (my bitch club) und den Less Talk More Rock DJs.
| 24. April 2007 21:00 | bis | 25. April 2007 2:00 |
April, April, macht, was er will - ganz besonders dessen letzter Dienstag, an dem ab 21:00 Uhr gaposlovakia in der dondrine in Wien unter dem Motto Pro NekonformÃÂ Diskotéky aufgeigen. Diesmal am Start: Terence Repeat-Until vs. Byte Spencer und the one they call the Paul Raal. Der Spaß beginnt mit feuchten Basslines und verkleideten Highhats, oder umgekehrt. Amoklaufende Synthies werden jedenfalls nicht zu kurz kommen.
Ersterer heißt mittlerweils Häcklappe oder so, aber das kann er euch am besten am Dienstag selbst erzählen. Nicht ablenken lassen von der Angst vor elektronischer Musik: dabei handelt sich's bloß um gezielte anti-neoliberale Agitation, die Brit Pop Agenten vom Volksfest fernhalten soll. Oder so. Auf die Ohren gibt's von knackigem Techno über 80ies Trash und Synthie Madness im übrigen ein breites Spektrum.
PS - gestern Derrick May gehört im week12end club, war nicht schlecht. Aber besonders innovativ auch nicht.
...im Wiener WUK sein 10jähriges Jubiläum. Diesen runden Kindergeburtstag gilt es "anständig" zu begehen. Ein illustres Line-Up von der Blockflötencombo über rock'esque Musik bis zum Live-Electro-Trash reicht das Spektrum. Im Vordergrund aber steht natürlich die ausgelassene Feierei. Dass nackte Redakteure aus einer überdimensionalen Torte hüpfen werden, soll angeblich kein Gerücht sein.
Gratulanten sind herzlich willkommen - an der Abendkasse werden Besuchern 8 Euros abgeknöpft, im Vorverkauf gibt's die magischen Tickets für einen günstigen Fünfer. No, can't do free entry - dazu ist das Programm wesentlich zu ambinitioniert, vor allem die astronomische gaposlovakia-Gage geht sich auch so grade mal aus. Also erscheinen Sie extrem zahlreich, bitte. Alle Fragen zu Risiken oder Nebenwirkungen klärt die aktuelle Jubiläumsausgabe: erhältlich an jedem gut sortierten Kiosk oder über die the gap Homepage.
Das Magazin für Popkultur feiert seinen zehnten Geburtstag und wird punkto Vielfalt der Anfang Februar erschienenen Jubiläumsnummer auch im Partyrahmen um nichts nachstehen. Für Spannung, Abwechslung und Feierstimmung sorgen Live-Acts, DJs, eine Mitternachtseinlage, eine T-Shirt-Fotoaktion (in Kooperation mit FM4) sowie weitere Überraschungen. Die Jungschar-Blockflötenkombo Go Die Big City! wird ebenso aufspielen wie die britischen Gitarren-Rocker Fortune Drive und das immer wieder sehenswerte Jeans Team.
Mehr Infos auf der WUK-Homepage
Am kommenden Dienstag zelebrieren die gaposlovakia DJs zum ersten Mal in der Dondrine ihren Slogan: Pro nekonformni Diskoteky. Um in den Worten von Didi Bruckmeyer zu sprechen: This is just a little warning from for the pimps! Ab sofort brennen wir die Kirchengasse 20 jeden letzten Dienstag im Monat nieder - mit Beats und Clickz und Katz Cuts natürlich, rein metaphorisch.
Bei der Dondrine handelt sich's um ein Abschiedsgeschenk der Mouse-on-Mars, das sie hier in Wien in der Kirchengasse vergessen hat.
7. Bezirk, Kirchengasse 20. Zwischen 21 und 2 Uhr. Expect 'lectronic madness von IDM über Dub bis Hardcore Techno.
Timetable:
21:30-23:00 Terence Repeat-Until [gaposlovakia, Leitstrahl]
23:00-0:30 noxukao [gaposlovakia, crystal-matters]
0:30-2:00 Paul Raal [gaposlovakia]

GAPOSLOVAKIA was born way long time ago - some say, the crew is older than the sun, moon and stars. Even though it's virtually impossible to find out any actual facts of it all, GAPOSLOVAKIA have proven many times that they are not only hard edged workhorses, but also that they enlighten people like fire in the most ideolotical way.
Beats are here for all, and we came to distribute them. If you're not believing there is no return from the inner regions of GAPOSLOVAKIA tundra.