Der Trend zur Veröffentlichung des Blogeinkommens zieht weite Kreise - vor dem Geist der Zeit kann ich mich nicht verschließen und werde die Frage, wieviel Gewinn ich mit datenschmutz.net mache, in diesem Posting beantworten. Aber keine Angst, Zahlen sind nicht vorgesehen, und die Antwort ist ziemlich simpel. Mein finanzieller Gewinn durch datenschmutz beträgt, gemittelt über die letzten 12 Monate, genau Null. Nada. Nix. Wie kommt das? Nun, als Gewinn bezeichnet der Betriebswirtschaftler jenen Anteil des Geldes, der am Jahres- oder Monatsende nach Abzug aller Kosten und Steuern im Säckel des Unternehmers verbleibt. Und da ich konsequent jeden Dollar und Euro, den ich mit Werbung und Co. verdiene, sofort wiederum selbst in Werbung investierte, bleibt auch kein Gewinn übrig.
datenschmutz ist für mich aus diesem Grund ein Steuer-Nullposten: waren es am Anfang nur die Hostingkosten, so sind mittlerweile eine Menge zusätzlicher Ausgaben hinzu gekommen: Ich hab insgesamt eine Menge Geld für Softwarelizenzen ausgegeben (ja, ich teste ziemlich jede neue SEO-Software, manchmal stößt man auch bei den spammigsten Produkten auf *äußerst* interessante Funktionen - und wozu gibt's schließlich Sandboxes?), ich bezahle laufende Werbeausgaben (z.B. Facebook), ich mache mittlerweile Sponsorings von eigenen Blogs und platziere dort meine Banner (funktioniert in den USA allerdings weit besser als hier), ich schalte in vergleichsweise bescheidenem Ausmaß Werbung, ich lasse Gadgets produzieren (die datenschmutz Kugelschreiber und Post-Its sind ziemlich okay geworden), ich zahle Abo-Gebühren bei einer ganzen Latte von Online-Services, ich werde in absehbarer Zeit einen "Praktikanten" finanzieren und so weiter... da gibt's eine schlaue Tabelle und ein PayPal-Konto, und je mehr ich mit datenschmutz verdiene, desto mehr freue ich mich darauf, im folgenden Monat mehr ausgeben zu können. Und diese Vorgehensweise würde ich dringend jedem ambitionierten Webmaster empfehlen!
Die Summe spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Klar hat man mit einigen hundert oder tausend Euros im Monat mehr Spielraum als mit einem Fünfziger - aber irgendwo muss man schließlich anfangen. Für das aktuelle ESET Smart Security Gewinnspiel hab ich beispielsweise auf die Schnelle diesen Banner gebastelt und schalte ihn für einige Tage auf Heisetreff.de - dort kosten mich über Adshopping 50k Pageviews grade mal EUR 30,-.
Und alle, die sich mit SEO, Geld verdienen im Netz und Online-Marketing beschäftigen, werden ja wohl hoffentlich wissen, wie man im Netz nachhaltig Werbung betreibt und welche Ausgaben sich x-fach rentieren. datenschmutz erreicht nach zwei Jahren langsam Dimensionen, die es mir in nicht allzu ferner Zukunft erlauben würden, von meinem Blog-Job zu leben, aber das ist nicht mein primärer Plan: Consulting macht mir großen Spaß, in den letzten zwei Jahren hab ich unglaublich viele hochinteressante Personen kennen gelernt und ich befinde mich in der für jeden Einzelunternehmer luxuriösen Situation, mehr Aufträge angeboten zu bekommen, als ich übernehmen kann, ich bin aufs "Blogmoney" also nicht angewiesen und habe es von Beginn an als "Spielgeld" betrachtet. Schließlich muss ich ohnehin jede Form der Online-Werbung aus erster Hand testen, bevor ich sie einem meiner Kunden guten Gewissens empfehlen kann...
Mit anderen Worten: liebe SEO-Blogger, investiert eure Energie nicht in Schwanzlängenvergleichs-Einnahmen-Postings, sondern überlegt euch, wie ihr das Geld, das ihr verdient, re-investieren könnt, sodass sich der ganze Aufwand auf längere Sicht auch wirklich auszahlt! Aktien sind ja bekanntlich nicht mehr so der Bringer...
Und um nun nochmal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Ich mache keinen Gewinn, aber natürlich habe ich Einnahmen. Die bewegen sich stetig und konstant nach oben, was mich sehr freut. Aber ich werde hier ganz gewiss keinen monatlichen Bericht veröffentlichen
Linkvermietung ist innerhalb der deutschsprachigen Blogosphäre ein umstrittenes Thema. Dabei bietet die Abgabe von Google-Juice gegen Bares gerade kleinen und mittleren Seiten ein nettes Zusatzeinkommen - zumindest die Hosting-Kosten für einen ordentlich Webspace lassen sich so ohne Probleme wieder hereinholen. Wer aber mehr als eine Seite betreibt und bislang noch keine Erfahrungen mit Linkmarktplätzen hat, verzichtet womöglich gar auf einige hundert Euro im Monat. Einen Blick auf Teliad zu werfen lohnt sich auf jeden Fall, denn in letzter Zeit gab es dort einige interessante Neuerungen: seit heute ist der Markplatz in fünf Sprachen verfügbar, die Verdienstmöglichkeiten für Webmaster steigen also exponentiell. Warum ich Teliad aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate für den langfristig interessantesten deutschsprachigen Link-Marktplatz halte, erkläre ich im folgenden Video.
Linkvermietung funktioniert kurz erklärt so, dass Webmaster gegen monatlich Miete Textlinks (natürlich ohne nofollow) auf ihren Seiten schalten. Die Auftraggeber haben dabei keineswegs menschliche Besucher im Sinn, sondern die Verbesserung ihres Google-Rankings. Linkbuilding ist nach wie vor einer der relevantesten Faktoren für die Search Engine Result Page, der Markt floriert und die Nachfrage im deutschsprachigen Bereich ist derzeit weit größer als das Angebot. Heute launchte Teliad die internationale Version des Marktplatzes, ab sofort ist die Seite in fünf Sprachen - darunter auch Englisch - verfügbar.
Dass Teliad im Vorjahr ein traumhaftes Umsatzwachstum von 450% erreichen konnte, verwundert daher nicht weiter. Das Unternehmen selbst kommentiert die Internationalisierung wie folgt:
Wir wachsen rasant. In den vergangenen Monaten haben die Anfragen und Anmeldungen von Neukunden aus dem Ausland stark zugenommen. Für ausländische Kunden war es bisher allerdings schwierig sich auf dem deutschen Marktplatz zurechtzufinden. Jetzt sind wir mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch sehr gut aufgestellt und können damit eine große Zielgruppe erreichen. Speziell durch den englischsprachigen Marktplatz erreichen wir Kunden weltweit
Die Zahl der "Mieter" wird sich also gravierend erhöhen - dementsprechend hoch ist das Interesse der Betreiber an einem möglichst umfassenden Portfolio: zeitgleich mit dem Launch der lokalisierten Versionen wurde die Provision für neu geworbene Partner auf 20 Euro angehoben. Ich bin hier auf datenschmutz äußerst zurückhaltend, was die Linkvermietung betrifft, habe auf einigen meiner anderen Seiten aber hervorragende Erfahrungen mit dem Marktplatz gemacht. Jeder registrierte Webmaster kann direkt über Teliad auch am Partnerprogramm teilnehmen, die Abgaben für Affiliate-Mittelsmänner entfallen, überhaupt bieten die Betreiber im internationalen Vergleich extrem faire Konditionen. Gratulation an Gründer Andreas Armbruster - ich bin sicher, dass (nicht nur) Blogger sich über dieses äußerst lukrative Zusatzeinnahmequelle freuen werden.
Die Zahl jener Gurus, die ihren Studenten (gegen Bares, versteht sich) beibringen, wie man (quasi ohne Aufwand) im Netz (mehr oder weniger über Nacht) zu unvorstellbarem Reichtum wie aus 1000-und-einer Nacht gelangt. Und es ist ja wirklich ganz einfach: man muss nur eines der erfolgreichsten Blogs der Welt schreiben und schon fließen die Werbeeinahmen reichlich. Oder man bietet einen Kurs mit monatlichen Gebühren an.
Chow Johnny wird sich über die neue Konkurrenz aus Aussieland nicht besonders freuen... und noch viel weniger über die aus Österreich, nämlich mich. Ich werd jetzt nämlich auch ein paar Idioten (im griechischen Sinne, keinesfalls beleidigend gemeint: "idiotus" bedeutet ursprünglich "der Sprache nicht mächtig, unwissen") um mich versammeln, die mich monatlich dafür bezahlen, dass ich ihnen irgendwas beibringe, was sie mit ein wenig Hausverstand und Experimentierfreude auch leicht selbst herausfinden könnten. Aber .at, .ch und .de sind auch zusammengenommen ein sehr kleiner Markt, also geh ich die ganze Sache gleich auf Englisch an. Zum Glück gibt's dazu ja datadirt.net?
Aber womit beginnen? Soll ich mich mit Starak, Chow und Co. um die Top-SERPs bei "make money online" streiten? Ne, ich such mir meine eigene Nische: die schreiben ja alle nur drüber, wie man erfolgreiche Blogpostings schreibt - aber niemand erklärt, wie man die einzelnen Sätze zusammenbaut, aus denen diese Postings bestehen. Ergo mein erster Pillar-Content und ein todernst gemeinter Guide: How to write a blog sentence. Den vollständigen Kursus gibt's natürlich nur gegen (Voraus)Bezahlung.
Vor einiger Zeit habe ich hier am Blog erklärt, warum man Affiliate Links nach Möglichkeiten "cloaken" (=verstecken) sollte, da ansonsten möglicherweise negative SEM-Konsequenzen drohen - und zugleich bedauert, dass kein Plugin diese recht lästige Handarbeit automatisiert- "zu Fuß" muss man nämlich für jeden neuen Affiliate-Link eine händische Eintragung in der htaccess-Datei machen. An der Notwendigkeit des Cloakens hat sich nix verändert, ganz im Gegenteil - aber seit kurzem gibt's danke mgcontent.com eine komfortable Lösung, mit der man alle Affiliate Links im Backend verwaltet. Zusätzlich macht das Affiliate Link Plugin die Aff-Links zuverlässig für Google & Co. unsichtbar.
Bei der Installation gilt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten: das Plugin selbst kommt in den üblichen Plugin-Ordner, zusätzlich muss eine Datei namens out.php in den Rootfolder hochgeladen werden und zwei kleine Eingriffe in die .htaccess bzw. die robots.txt werden fällig - hört sich kompliziert an, ist aber im Handumdrehen erledigt. Anschließend taucht im CMS-Hauptmenü ein neuer Punkt "Affiliate-Link" auf - hier verwaltet man die eigene Sammlung. Wichtig dabei: man definiert grundsätzlich bestimmte Worte respektive Phrasen, die nach dem Speichern in *allen* Artikeln durch den zugehörigen Affiliate-Link ersetzt werden - wahlweise sichtbar oder versteckt sowie mit definierbarem target und wahlweisem nofollow-Attribut.
Für den Fall, dass die automatische Ersetzungsfunktion nicht gewünscht wird, lassen sich aber auch einzelne versteckte Links generieren: für diesen Zweck stellt das Plugin einen Einbindungscode zur Verfügung, der folgendermaßen aussieht:
http://www.domain.com/link/Keyword.html
Das betreffende Verzeichnis /link/ ist natürlich via robots.txt für alle Agents gesperrt - und schon werden die Affiliate Links unsichtbar. Ungemein praktisch für alle geldverdienenden Blogger - vor allem, weil die Auflistung der Affiliate-Links im Backend für Übersicht sorgt. Dank der flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten und der wahlweisen automatischen Ersetzung von Keywords oder der Generierung von Einzel-Links zeigt sich das Plugin jeder gängigen Cloaking-Anforderung gewachsen - uns anstatt bei jedem neuen Affiliate-Link händisch mehrere Files zu editieren wird das automatisierte Abcashen plötzlich noch viel komfortabler - wer hätte das gedacht? 2 Daumen hoch!
Caveat: Diese Art des Cloakings eignet sich natürlich nur für "simple" Affiliate Links. Wenn die Einbindung eines 1-Pixel-Images (wie bei Amazon) oder ein Javascript-Counter (wie z.B. bei trigami) erforderlich sind, dann können die Aff-Links leider nicht versteckt werden.
Zanox, seines Zeichens lukrativstes Affiliate-Marketing Network für europäische Blogger, ändert mit 1. Juni diesen Jahres die Konditionen des "Partner werben Partner" Programms. Die Standardprovision beträgt nun 6 Euro pro Partner, Premium-Affiliates (ab Adrank 6) bekommen 8 Euros.
Während englischsprachige Blogger die freie Qual der Wahl haben, sieht's mit europäischen Affiliate Marketing Networks eher duster aus. Ursprünglich war hier auf datenschmutz affili.net eingebaut, das auf datenschmutz damit erzielbare Einkommen lag allerdings fast unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Zanox bietet die wesentlich attraktiveren Partnerprogramm und vor allem das lukrativere Beteiligungsmodell - und da jede Seite händisch freigegeben wird, bleibt das Netzwerk frei von billigen Klick-Generatoren.
Welche Partnerprogramme man fürs eigene Blog wählt, hängt natürlich einzig und allein von der thematischen Ausrichtung ab. Je enger der thematische Bezug zum Seitenthema, desto höhere die Coversion-Rate. Bei mehreren hundert Werbern - von Feinkostwaren bis zu ADSL-Verträgen - sollte allerdings so gut wie jedes Nischenblog zumindest ein paar kontext-sensitive Werbemittel im Zanox-Portfolio finden.
Nach Anmeldung und Freischaltung muss man sich für jedes Partnerprogramm einzeln bewerben, erfahrungsgemäß erfolgt die Freischaltung oder Ablehnung innerhalb von zwei Tagen. Für das neue Zanox-Leadmodell ist lediglich zu beachten, dass neu geworbene Partner innerhalb von 6 Monaten nach Registrierung ein Guthaben von mindestens 50 Euro erzielt haben - aber das ist selbst für kleinere und mittlere Blogs ohne weiteres möglich.
trigami bekommt Konkurrenz im deutschsprachigen Raum: mit Hallimash tritt ein neuer Anbieter auf den Plan, der sich dem gleichen Business-Modell widmet: Blogger werden dafür bezahlt, Produkte zu rezensieren. Wie die Schweizer Konkurrenz setzt Hallimash auf Transparenz und verlangt eine deutliche Kennzeichnung aller Postings - im Gegensatz zu den meisten US-Anbietern, die nicht in erster Linie Reviews, sondern versteckte Backlinks verkaufen:
Selbstverständlich sind Sie beim Verfassen Ihrer Rezensionen (posts) in Ihrer Meinung frei und unabhängig, die Einhaltung unseres Verhaltenscodex ist jedoch Ehrensache. Blog Marketing muss transparent sein! Ihre Rezensionen (posts) müssen stets eindeutig und klar erkennbar als "Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag" veröffentlicht werden.
Der Preisrange bewegt sich dabei auf gewohntem Niveau: je nach Bloggröße und -bekanntheit legt der Auftraggeber für eine Rezension derzeit zwischen 10 und 300 Euro ab. Über die nofollow-Thematik habe ich im oben erwähnten Verhaltenscodex keine konkreten Informationen gefunden - ein Absatz deutet allerdings darauf hin, dass die Entscheidung den Bloggern selbst überlassen bleibt:
Hallimash selbst wird Sie in keinster Weise darin beschränken, wie Sie Ihre eigene, ehrliche Meinung, Ihre Erfahrungen oder Ihre Gedanken zu einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Unternehmen veröffentlichen.
Der Erfolg einer solchen Plattform steht und fällt mit der Zahl der etablierten Kampagnen - ich habe mich mal registriert und datenschmutz eingetragen und bin neugierig auf die eintrudelnden Angebote. Blogpay und Reviewme.com taugen wenig für deutschsprachige Blogs; nur in seltenen Ausnahmefällen tauchen Angebot für non-en Blogs auf. Die Rate von Blogpay hab ich nicht im Kopf, Reviewme nimmt allerdings happige 50% für die Vermittlungstätigkeit - meiner Meinung nach viel zu viel. Hallimash behält ebenso wie trigami 30% ein und bezahlt 70% des Auftragsvolumens an die beteiligten Blogger aus. Ein Partnerprogramm wird ebenfalls angeboten, die Höhe der Vergütung richtet sich nach der Einstufung des geworbenen Blogs:
Wählen Sie einfach eins der unten aufgeführten Werbemittel aus und binden Sie den HTML-Code, wie abgebildet, komplett an der entsprechenden Stelle in Ihrem Blog ein. Für jeden über dieses Werbemittel neu registrierten Blog in unserem System, schreiben wir Ihnen eine einmalige Provision von EUR 5,- bis EUR 55,- auf Ihrem hallimash-Konto gut, sobald dieser seine erste Rezension geschrieben hat.
datenschmutz ist jedenfalls mal eingetragen - genaueres weiß ich nach der Freischaltung. Prinzipiell find ich's sehr sinnvoll, bei möglichst vielen solchen Brokern registriert zu sein: denn je mehr Aufträge eintrudeln, umso besser kann man sich die Perlen rauspicken.
Zur Veröffentlichung der eigenen Erfahrungen mit trigami fordert Seba Müller in seiner aktuellen Blogparade auf. [via Dimido] Kommerzielle Unterbrecherwerbung ist in Blogistan ein bekannt heiß diskutiertes Thema - ich habe wiederholt über den Schweizer Blogvermarkter geschrieben, StammleserInnen dürften also nicht weiter überrascht sein, dass ich sehr viel von dieser Form der Longtailwerbung halte.
Nicht in einen Corporate Blog
Aber im Ernst: das muss jede/r BloggerIn ganz für sich allein entscheiden, da gibt's keinerlei Gebote, die in Stein gemeißelt wären.
Rund 130 Euro.
Die Anpassung des Preises je nach Ausführung der Rezension halte ich für sinnvoll und wichtig, um ein hohes Qualitätsniveau zu halten. Dass Blogger den Standardpreis jetzt über- bzw. unterbieten können, ist ein nettes Zusatzfeature.
Ziemlich genau gleich viel Mühe wie mit "normalen" Blogbeiträgen derselben Länge - außer beim Testen neuer Webplattformen, da kann's auch mal etwas länger dauern.
Ich achte darauf, dem Kunden zu erklären, welche Leserschaft er auf meinem Blog erwarten kann und teile ihm gegebenenfalls mit, warum ich gerne über sein Produkt schreiben möchte. Die Kennzahlen zum Blog sind ohnehin im trigami System ersichtlich.
Ja, das geschieht ziemlich häufig - etwa die Hälfte meiner Rezensionen wird mittlerweile aufgrund des zu hohen Preises abgelehnt.
Das ändert sich von Monat zu Monat und hängt davon ab, wie viele trigami-Aufträge ich jeweils bekomme. Summa Summarum waren die Honorare für bezahlte Beiträge allerdings 2007 insgesamt die größte Einnahmequelle.
Bis zum 15. Februar können trigami-Blogger an Sebas Parade teilnehmen. Ihre Erfahrungen geschildert haben bisher unter anderem Baynade und Weißenfels.
Bei Yannick läuft gerade eine Blogparade zum Thema Selbständigkeit durch das Internet. Als zumindest Teilbetroffener kann ich mir da die Teilnahme natürlich nicht entgehen lassen. Mein Tipp für alle, die im Web 2.0 Analogien zur kalifornischen Goldgräberstimmung orten: lieber vorher diversifizieren als später blöd dreinschauen. Im Übrigen wie gewünscht ein paar recht frei assoziierte Gedanken rund um die Goldgräberstimmung im Web 2.0.
Ich selbst verdiene ein paar Euros mit meinem datenschmutz Blog, Hauptziel ist allerdings keineswegs, Einkommen zu generieren: dieses Blog ist mein persönliches PR-Projekt-Querstrich-Forschungslabor - sozusagen zwei p*n*c Abteilungen in einem virtuellen Stockwerk zusammengelegt. Ich "lebe" (diese Formulierung verrät übrigens einiges über die Prioritäten der westlichen Gesellschaft) in erster Linie von Consulting und Journalismus, bewege mich jobtechnisch seit über 10 Jahren im Großraum Internet, berate Firmen im Umgang mit Web 2.0, unterrichte an der Uni und betätige mich gelegentlich als freier Journalist in der Gonzo-Tradition Hunter S. Thompsons, Las Vegas hab ihn selig!
Von den Incomes einer Internetseite allein möchte ich nicht leben müssen: einerseits entwickelt sich der europäische, speziell der deutschsprachige Online-Werbe Markt erst gerade zu einem tragfähigen Nährboden auch für kleinere und mittlere Seiten, und zweitens möchte ich keineswegs den ganze Tag vor meinem LCD-Screen sitzen. Wer aber dennoch von der Vorstellung nicht mehr loskommt, ein paar virtuelle "Goldesel" im Netz zu füttern, sollte folgende Punkte beachten:
Von eigenen Netzprojekte zu leben hat natürlich riesige Vorteile: freie Zeiteinteilung, keine Chefs (stattdessen nur gelegentlich Ärger mit Google...) und jede Menge Raum für Kreativität. Aber die Konkurrenz schläft nicht, und Online-Marketing kostet Geld: während die meisten klassischen Werbemaßnahmen für kleine und mittlere Blogs sowohl unleistbar als auch sinnlos sind, kommen auf potentielle Jeremy Shoemakers eine Menge Kosten zu, denn eine fette Server-Infrastruktur, eigenen Drucksorten, Konferenzbesuche etc. wollen erst einmal refinanziert werden.
Kurzfristige Tricksereien haben auch im Netz nur in sehr vereinzelten Fällen zum erhofften Goldregen geführt. (Dass die dark side of SEO niemals ihre Schäflein ins Trockene bringt, wär natürlich eine grobe Vereinfachung unserer kochkomplexen Marketingwelt.) Aber Hartnäckigkeit zahlt sich ganz gewiss aus: wer auf längere Sicht mit originellen Inhalten und Business-Ideen punktet, der wird früher oder später ganz gewiss mit Erfolg belohnt - den Weg dahin zu überbrücken, ist in der virtuellen Welt allerdings keineswegs einfacher als in der analogen.
Waren Blogs vor fünf Jahren noch großteils persönliche Tagebücher, so beschäftigen sich auch in Europa immer mehr Hobby-Webmaster mit dem Thema Geld verdienen mit Blogs - eine überschaubare und durchwegs motivierte Szene. Damit gemeint sind nicht SEOs, die für Drittkunden arbeiten, sondern Blogger, die ihre eigene Seite monetarisieren wollen. Dazu eine kleine Umfrage zum Status Quo - und die ein kostenloser Backlink für einen Kommentar.
Auf die Idee gebracht zu dieser Blitzumfrage hat mich der Artikel Make money blogs that don't make money: unter diesem schönen Titel vergleicht der Sneaky Bastard auf Cash for Comments das altbekannte Ponzi-Scheme mit der Blog-for-Money Szene. Ausgesprochen amüsanter Artikel, außerdem gibt's fürs Kommentieren dort ebenfalls einen Backlink.
GB hat einen Vergleich zwischen Ponzi-Schemes (einer speziellen Form des Investitions-Pyramidenspiels, bei der die frühen Investoren nicht von einer realen Geschäftstätigkeit, sondern von den Einzahlungen späterer TeilnehmerInnen profitieren) bzw. Pyramidenspielen und dem Thema "Moneyblogging", also Verdienen mit Affiliate-Marketing und Co. angestellt, denn ich recht amüsant finde und übersetzt habe:
Also wie gesagt - wer hier im Kommentar seinen Bloglink hinterlässt und angibt, zu welcher Einkommensgruppe von Blogger er/sie gehört, der bekommt im Folgeposting mit der Ergebnisauswertung (online im Lauf der nächsten Woche) einen Backlink. Also bekennen Sie die Farbe des Geldes:
a) Ans Geldverdienen mit meinem Blog hab ich noch gar nicht gedacht.
b) Die Werbeeinnahmen decken bei weitem nicht die Hostingkosten des Servers.
c) Noch kein Fulltime-Job, könnte aber einer werden demnächst.
d) Mein Blog zahlt die drei Penthäuser in Manhatten, die Yachten und die Royce-Flotte!
Bin ja schon mal gespannt auf die Blog-Einkommensverhältnisse meiner p.t. Leserschaft...
Nach dem Vorbild von ReviewMe.com bzw. Trigami will PayPerPost zwischen Blogger auf der Suche nach Nebeneinkommen und Companies, die einen Teil ihres Werbebudgets in den Longtail investieren möchten, vermitteln. Neben der übersichtlichen Applikation gefällt vor allem das ausgefeilte Affiliate-Marketing Programm des Anbieters.
Da ich mich gerade erst registriert habe und datenschmutz noch nicht freigeschalten ist, kann ich über die Effektivität von PayPerPost für deutschsprachige Weblogs noch nichts sagen - vorerst scheine ich mit datenschmutz aber ziemlich einsam unter lauter US-Blogs zu sein. Zwar fand ich nirgends eine explizite Beschränkung auf Englisch als Blogsprache, aber ich bin jedenfalls mal neugierig, ob ds approved wird und ob ich in weiterer Folge über PayPerPost Aufträge bekomme.
Auf ein Affiliate-Marketing Programm verzichtet so gut wie kein Online-Werbeservice, und PayPerPost macht da natürlich keine Ausnahme - um eine rasche Verbreitung zu gewährleisten, hat man sich allerdings eine Menge mehr einfallen lassen als eine simplen Referrer-Link. Den gibt's zwar auch, aber der eigentliche Clou ist das ReviewMyPost Programm. Man baut dazu auf dem eigenen Blog einen PayPerPost-Button ein, der idealerweise bei jeder Story aufscheinen sollte - also gleich ab ins Template damit. Hier auf datenschmutz findet man den betreffenden Button am End des Textes:

Jeder, sich über diesen Link am Marktplatz registriert, erhält sofort seinen ersten Auftrag, und zwar eine Rezension über datenschmutz.net für $7,50. Bezahlt wird via PayPal, sobald sich der neue User registriert, sein Blog freigeschalten und den datenschmutz-Review online gestellt hat. Das reicht zwar noch nicht ganz für eine Weltreise, aber mir gefällt die Idee, dass man neuen Usern sofort die Möglichkeit gibt, den ersten Auftrag zu erfüllen und dabei gleich mal das System kennen zu lernen. Die $7,50 kommen dabei nicht aus meiner Tasche, sondern werden von PayPerPost bezahlt: es handelt sich dabei sozusagen um die Affiliate-Prämie.
Neben dem eigentlich Marktplatz bietet PayPerPost auch den Direktverkauf ein: nach Einbau eines Plugins können potentiell Interessenten den Blogger direkt kontaktieren, der organisatorische Teil und die Zahlung werden dabei über PPP abgewickelt. Nette Idee, aber ziemlich sinnlos: denn wer über sein Blog selbst Reviews verkauft, braucht natürlich gar keinen Dienstleister, an den er Provision bezahlt - die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, potentielle Werber auf das eigene Blog aufmerksam zu machen. Und hier ist die Marktplatzfunktion als Aggregationsinstrument wesentlich mehr wert als ein Plugin (das übrigens ohnehin bereits als self-hosted Variante verfügbar ist: WP-Bankroll).
Fazit: die Gestaltung der Applikation übersichtliche, die Usability vorbildlich. Die langfristige Qualität eines solchen Marktplatzes steht und fällt natürlich mit der Zahl der Teilnehmer, und die fand John Chow im März noch nicht ausreichend. Aber seitdem scheint sich einiges getan zu haben, doch ob die Seite auch für deutschsprachige Weblogs Sinn macht, muss erst die praktische Erfahrung zeigen.
Affiliate-Links sind die Waffe der Wahl im Empfehlungsmarketing. Viele Blogger verwenden diese Links, um ein zusätzliches Einkommen zu erzielen. Google allerdings liebt derartige Links eher weniger, und so macht es durchaus Sinn, die betreffenden Hyperlinks zu "cloaken" oder auf gut deutsch: zu verstecken. Im folgenden Tutorial beschreibe ich, wie man auf möglichst einfache Weise "wasserdichte" Weiterleitungen einrichtet, die genau diesen Zweck erfüllen.
Das Ziel besteht darin, einen Affiliate-Link scheinbar in einen internen Link umzuwandeln, dabei soll jedoch ein Klick dennoch zur ursprünglichen Zieladresse führen. Klingt nach einem unmöglichen Unterfangen? Mitnichten, dank des Apache-Moduls mod_rewrite wird Link-Cloaking zum Kinderspiel.
Zwar besteht theoretisch auch die Möglichkeit, Links via Javascript oder über Drittdienstleister "umzubiegen" - beide Varianten sind jedoch mit derart vielen Nachteilen behaftet, dass nur jene Webmaster darauf zurückgreifen sollten, die keinen Zugriff auf die .htaccess-Konfiguration ihrer Site haben. (Hint: Besser wäre es in diesem Fall allerdings, zu einem ernsthaften Provider umzuziehen.) Im Folgenden erkläre ich, wie man mittels mod_rewrite, robots.txt und der guten alten 301er Weiterleitung Affiliate-Links vor Suchmaschinen versteckt (und damit übrigens auch vor menschlichen Besuchern, was der Klickrate durchaus förderlich sein kann).
Ein gewöhnlicher Link auf die trigami-Homepage sieht so aus:
http://www.trigami.com
Wie viele Online-Dienstleister zahlt der Schweizer Blog-Marktplatz Affiliate-Prämien für Kampagnen und aktive Blogger, die von bereits bestehenden Mitgliedern geworden werden. Um nachvollziehen zu können, wer denn die jeweiligen User auf die Homepage geschickt hat, kommt die Affiliate-URL zum Einsatz, die im vorliegenden Beispiel wie folgt lautet:
http://www.trigami.com/?ref=datenschmutz
Gelangt ein Besucher über diesen Link auf die Homepage und schreibt in weiterer Folge bezahlte Reviews, so bekomme ich eine einmalige Prämie - und für Werbetreibende sogar 5% Provision auf deren Umsätze des ersten Jahres.
Um nun Google und Co. sicherheitshalber über meine Affiliate-Tätigkeiten im Unklaren zu lassen, verlinke ich auf http://blog.datenschmutz.net/trigami/ - dieser Link führt in weiterer Folge ohne Verzögerung für den User zum eigentlichen Linkziel. Wie funktioniert das?
In unserem fiktiven Beispiel lautet die Adresse unseres Weblogs www.cloakme.de Um den Affiliate Link des fiktiven Dienstleisters http://www.service.com/?ref=cloakme umzuwandeln in www.cloakme.de/service/, müssen der Reihe nach folgende Schritte ausgeführt werden. Achtung: mod_rewrite muss am Server aktiviert sein, damit die beschriebene Lösung funktioniert!
Disallow: /afflinks/
Die robots.txt regelt, auf welche Bereiche einer Seite automatische Bot-Scripts nicht zugreifen sollten. Google und die anderen großen Suchmaschinen halten sich an diese Konvention - der Eintrag bewirkt in weiterer Folge also, dass Google sich von dem gesamten Unterverzeichnis fernhält. Sollte noch keine robots.txt existieren, legt man einfach eine neue Text-Datei mit diesem Namen an und fügt die obenstehende Zeile ein.
Redirect /service/ http://www.cloakme.de/afflinks/service/
Dieser Eintrag bewirkt, dass alle Zugriffe auf die URL www.cloakme.de/service/ auf das angegebene Verzeichnis weitergeleitet werden.
< ?php
header("HTTP/1.1 301 Moved Permanently");
header("Location: http://www.service.com/?ref=cloakme");
header("Connection: close");
?>
Der sogenannte "301er" leitet Anfragen an eine bestimmte Adresse permanent an die neue, angegebene Location weiter - und das war's auch schon!
Der Google-Bot, der die Seite spidert, registriert den Link, der dank .htaccess-Weiterleitung auf das per robots.txt "gesperrte" Verzeichnis /afflinks/ zeigt und indexiert die dort abgelegte php-Datei nicht. Für den Bot bleibt's damit bei einem internen Link. Der menschliche User dagegen sieht als on-mouse-over Linkziel zwar die Adresse www.cloakme.de/service/, ein Klick auf den Link führt ihn via .htaccess und nachgeschaltener 301er Weiterleitung direkt auf die Zielseite. Mit anderen Worten: Mission accomplished.
Pro Affiliate-Link müssen die oben beschriebenen Schritte eins bis vier wiederholt werden. Wer in seinem Blog hunderte verschiedene Aff-Links verwendet, für den dürfte sich diese Methode als weniger geeignet herausstellen - bei einer überschaubaren Zahl allerdings sind die betreffenden Forwards schnell mal eingerichtet und je nach Bedarf leicht erweiterbar. Mir ist kein Plugin bekannt, das die oben beschriebene Vorgehensweise automatisiert - als ausgesprochen praktisches Tool hat sich freilich alinks erwiesen: die Software ersetzt frei definierbare Keyword(gruppen) durch die korrekten Affiliate Links und erspart somit nach einmaliger Einrichtung des Forwards die händische Eingabe.
Nachteile hat die beschriebene Methode keine, abgesehen vom Aufwand der Einrichtung - der zahlt sich allerdings allemal aus, wenn man den PR-Wert der eigenen Seite durch Affiliate-Links möglichst nicht schmälern möchte.
Mein Lieblings-Blogvermarkter (um bei den Klischees zu bleiben: die Schweizer bauen eben nicht nur präzise Uhren) hat den Ausschreibungsprozess um ein hochgradig sinnvolles Feature ergänzt, das ich bisher vermisst habe: Blogger bestimmen nun, wie lange Kunden Zeit haben, auf ihre Bewerbung zu reagieren.
Ein Werbekunde, der bei trigami eine Kampagne schalten will, lädt sein Konto mit dem geplanten Budget auf und sucht aus dem Portfolio der Seite die passenden Blogs. Blogger erhalten die Ausschreibung und haben dann einige Tage Zeit, sich für den jeweiligen Auftrag definitiv zu bewerben oder abzulehnen - im ersteren Fall erhalten sie im letzten Schritt vom Auftraggeber die endgültige Bestätigung. Mit der konnten sich die Werber bislang beliebig Zeit lassen, doch ab sofort bestimmt der Blogger, wie lange der Auftraggeber überlegen darf. Ein Drop-Down Selektion (siehe Screenshot) erlaubt die Wahl von 1, 2, 4, 8, 16 Wochen oder unendlich:

Bislang lagen eingereichte Aufträge teilweise recht lange in der Warteschlange - die Limitierung erlaubt eine bessere Planung der eigenen redaktionellen Ressourcen und stellt eine für BloggerInnen ausgesprochen sinnvolle Ergänzung des Portfolios dar.
Im Vergleich zum amerikanischen "Vorbild" ReviewMe.com präsentiert sich die trigami-Applikation inzwischen wesentlich ausgefeilter und bietet das durchdachtere Interface an; ich bin gespannt, was sich Remo Uherek und sein Team für die Zukunft an weiteren Features ausdenken. Übrigens: am trigami-Blog läuft gerade eine spannende Diskussion zum Thema "Konkurrenz und bezahlte Reviews":
Mit dieser Diskussion wollen wir die Frage klären, ob es den Kunden gestattet sein soll, in der Auftragsbeschreibung Konkurrenzvergleiche, Konkurrenzerwähnungen, oder Konkurrenzverlinkungen zu verbieten.
Außerdem hat der erste Schweizer Blogger die 1000 CHF Schallmauer durchbrochen - ich freu mich schon drauf, Meister Yoda am Wiener Barcamp Ende September persönlich kennen zu lernen. Fazit: im Vergleich zu den meisten Affiliate-Programmen können auch Longtail-Bewohner anständig von ihren Reviews profitieren. Ich möchte die Plattform demnächst auch mal von der anderen Seite kennenlernen und werde im Herbst eine Kampagne in Auftrag geben.
Fazit: Wer sein deutschsprachiges Blog monetarisieren möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei trigami anmelden.
Eine praktische Ergänzung zum Reigen der diversen Ad-Rotator Plugins für WordPress stellt Got Banners dar. Das Plugin rotiert Codesnippets, zum Beispiel Banner oder Affiliate-Buttons, und stellt sie in zufälliger Reihenfolge dar - allerdings nicht nacheinander, sondern alle zugleich.
Nützlich ist die Erweiterung damit für alle, die ihre Affiliate-Buttons in der Seitenleiste anzeigen: anstatt einer fixen Reihenfolge sorgt das Plugin bei jedem Reload für eine neue Verteilung der Buttons - das sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit und hilft, die Klickrate zu erhöhen. In den Worten des Autors:
Unlike other banner rotators, Got Banners displays all the banners provided simultaneously. But, in a different random order each time.
Der Autor stellt zwei Versionen zur Verfügung: in der Standard-Variante muss folgender Code an die gewünschte Stelle eingefügt werden:
< ?php got_banners(); ?>
Die widgetized Version dagegen empfiehlt sich für alle, die bereits Widgets einsetzen - ein händischer Eingriff ins Template entfällt. Die Konfiguration ist sehr simpel: neben der php-Datei enthält der Plugin-Ordner ein Text-File, in dem die einzelnen Snippets, jeweils getrennt durch eine Tilde (~), aufgelistet werden.
Wer mehr Kontrolle über seine Banner benötigt, dem empfehle ich das ausgesprochen mächtige Who Sees Ads? oder das schlanke WPAds - beide Plugins sind hervorragend für klassische Banner-Rotation geeignet. Wer jedoch mehrere Elements zugleich in Zufallsreihenfolge anzeigen möchte, findet in Got Banners das richtige Tool.
Medienhandbuch.de veröffentlichte kürzlich ein ausführliches Interview mit Remo Uherek, Gründer und Geschäftsführer von trigami. Ich bin mit datenschmutz seit ein paar Monaten bei dem Schweizer Review-Marktplatz registriert und sowohl vom Support als auch von der Gestaltung des Angebots sehr angetan und hatte eigentlich vor, bei Remo demnächst um ein E-Mail Interview anzufragen - aber: im Medienhandbuch-Text ist schon (fast) alles gesagt - alle Zitate im folgenden Text stammen aus dem erwähnten Interview.
Trigami fungiert als Marktplatz zwischen Blog-Betreibern und potentiellen Werbern. Ähnlich wie bei den us-amerikanischen Pendants ReviewMe und Payperpost.com geben Advertiser Kampagnen in Auftrag, Blogger bewerben sich, erhalten gegebenenfalls den Zuschlag und haben dann eine bestimmte Frist lang Zeit (in der Regel 1-2 Wochen), ihre Rezension online zu stellen. Jeder Text wird händisch überprüft - der Werber hat die Möglichkeit, verschiedene Vorgaben zu machen und zu erklären, welches Ziel er mit seinem Auftrag verfolgt; eine direkte Kommunikation zwischen Advertiser und Blogger findet nicht statt. Den Screenshot einer typischen Auftragsbeschreibung finden Sie am Ende des Artikels.

Ob man das eigene Blog als Spaßunternehmen betrachtet, dessen Moralinstanz-Qualität durch Werbeeinnahmen unwiderruflich geschädigt würde, ob man für hohe Conversion Rates seine Journalisten-Seele verkauft oder doch lieber versucht, so wie alle "erwachsenen" Medien einen gangbaren Mittelweg zwischen Schreibkunst und Kommerz zu finden, muss jeder Blogger für sich entscheiden. Bei Trigami allerdings geht's ganz klar nicht darum, Lobhudeleien zu ordern, denn die Plattform verkauft eben keinen Werbeplatz, sondern Rezensionen. Kunden können sich also Feedback und konstruktive Kritik erwarten - aber keine bloße Verneigung vor dem Produkt.
Ich glaube, dass mittelfristig darin die Stärke des Systems liegt - denn Blogger sind (nona!) eine sehr medienaffine, aber auch kritische Zielgruppe.
Für Werbetreibende hat Trigami Paradiesqualitäten: eine Kolumne auf 10 gut bewerteten Blogs kostet einen (im Kontext etwa von Fernsehspots oder Tageszeitungseinschaltungen) läppischen Tausender: dafür gibt's 10 in der Regel sehr gut recherchierte Beiträge, tausende Leserkontakte, umfassendes Feedback und, last but definitely not least: mindestens einen permanenten Content-Deeplink.
Im Vergleich zu monatlich zu bezahlender Linkmiete á la Linklift oder TextLinkAds werden zur Google-Optimierung im passenden Keywordumfeld also auch noch gleich bottom-up Marktforschung und Marktdialog mitgeliefert - zu einem unschlagbaren Preis und viel rascher als durch teuren und langwierigen Aufbau eines eigenen Corporate Blogs. Und meine Kristallkugel sagt: je stärker sich Weblogs im Mediamix etablieren, desto mehr werden die Preise für Rezensionen steigen.
Ein wichtiger Punkt ist die Frage der Kennzeichnung: Trigami verlangt, dass alle über die Plattform vermittelten Aufträge vor Textbeginn deutlich als Auftragsarbeit gekennzeichnet werden, da dies das deutsche Pressegesetz anscheinend verlangt. (Was mich wunderlich dünkt, denn Blogs sind ja bekanntlich keine Massenmedien - und Pflichten ohne Rechte sind immer ein ganz schlechter Deal)
Meine Meinung dazu ist recht eindeutig: solange die Kennzeichnung verlangt wird, baue ich sie ein. Lieber wäre mir allerdings eine optionale Markierung, weil ich hier auf datenschmutz, kurz gesagt, nur Texte veröffentliche, die ich auch ohne Bezahlung potentiell posten würde - ich tu's aber nicht, denn sowohl Zeit als auch Aufmerksamkeit sind nun mal verdammt knappe Ressourcen. In diesem Sinne verstehe ich die Bezahlung durch trigami als Kompensation für die Zeit, die ich mich mit einem bestimmten Produkt beschäftige - was keinerlei Auswirkungen auf den Inhalt der so entstandenen Beiträge hat, und genau aus diesem Grund müsste die Kennzeichnung eigentlich gar nicht sein.
Andere vertreten da durchaus konträre Positionen, auf die die Trigami imho sehr gut reagiert hat: nun stehen eine Reihe von G'satzerln mit oder ohne Grafikzur Auswahl bereit - von ausführlich bis minimalistisch.
Im Interview fasst Remo Uherek die Vorteile für Blogger wie folgt zusammen:
a) Neuartige Monetarisierungsmöglichkeit = Umsatz
b) Spaß an innovativen Produkten = Fun
c) Frischer Content für den eigenen Blog = Höhere Autorität und mehr Besucher
Und er hat völlig recht - da man sich für jede Rezension einzeln bewirbt, besteht nie die Gefahr, über Themen und Produkte schreiben zu müssen, die man selbst als uninteressant einstuft. Punkt b) kann ich ebenfalls unterschreiben: vor meiner Review kann ich zum Beispiel Plazes.com definitiv noch nicht. Punkt c) betrifft mich am wenigsten (als alter RSS- und Mailinglist-Junkie gehen mir die Themen nicht so schnell aus), allerdings weiß ich, dass viele bloggende Kollegen durchwegs froh sind über thematische Inputs.
Ich hab bisher weit mehr Aufträge angenommen als abgelehnt (alle bisherigen trigami-Reviews auf datenschmutz), da die meisten Services und Produkte definitiv einen zweiten Blick werten waren. Wer von seinem eigenen Produkt nicht überzeugt ist, der sollte übrigens tunlichst die Finger von Trigami lassen: Blogger kritisieren überaus gern... Naturgemäß sind Online- und Web 2.0 Dienstleister unter den Werbekunden besonders stark vertreten.
Ich würde allerdings keinen bezahlten Review über ein Produkt schreiben, das ich richtig mies finde und dem ich keinerlei Verbesserungspotential zugestehe: Verrisse machen wenig Schreib-Spaß, also picke ich lieber die Rosinen aus dem Küchlein.
Den Preis einer Review berechnet der sogenannte tRank Algorithmus, wobei eine ganze Reihe verschiedener Faktoren einfließen:
Der Preis hängt primär von der Reichweite und Qualität eines Blogs ab. Wir berücksichtigen Kriterien wie Reichweite in Unique Visitors und Page Impressions, Anzahl RSS-Abonnenten via Feedburner, Backlinks via Technorati, Backlinks via Yahoo und Google PageRank, um den Preis einer Rezension zu bestimmen. Außerdem fließen die Leistungen aus bereits geschriebenen Rezensionen mittels eines Bonus/Malus-Systems in die Preise zurück.
In der Praxis kostet eine Rezension in den meisten Blogs zwischen 50 und 100 Euro, wovon Trigami 30% an Provision kassiert. Hier auf datenschmutz kostet ein trigami-Review derzeit EUR 129,-, somit verdiene ich EUR 90,30 an jeder Auftragsarbeit. Das ist für mich als "gelernten" Journalisten ein überaus akzeptables Honorar und liegt bei gleicher Textlänge sehr weit über den marktüblichen Preisen österreichischer Tageszeitungen für Freelancer. Mit anderen Worten: um knapp 300 Euros pro Monat zu verdienen, muss ich entweder eine ganze Menge Backlinks verkaufen (was Google hasst), oder drei Rezensionen schreiben - da fällt die Entscheidung eigentlich sehr leicht.
Die zweite Möglichkeit, das monatliche Budget aufzubessern, stellt das Affiliate-Programm dar: für jeden geworbenen Blogger, der seine erste Rezension abschließt sowie für jeden Werbekunden, der seine erste Kampagne beauftragt, gibt's Extra-Knete. Vor kurzem hat Trigami seine Affiliate-Konditionen übrigens geändert - zu Gunsten der Blogger:
Neu gibt es 5% Provision auf alle Umsätze, die ein geworbener Neukunde innerhalb seines ersten Jahres bei trigami tätigt. Dieses Modell ersetzt ab sofort das alte Modell, bei dem wir 50 EUR bzw. 80 CHF Fixprämie pro aktiven Neukunden gezahlt haben.
Wie so manches Netz-Startup entstand auch Trigami ursprünglich bei einem Barcamp, und zwar 2006 in Zürich. Innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne konnte die Firma unter Beweis stellen, dass sie ihren Job hervorragend erledigt: sowohl Blogger- als auch Kundenportfolio sind permanent im Steigen begriffen. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass die Schweizer nicht nur die besten Uhren und die besten Banken betreiben, sondern mittlerweile auch die lohnendste deutschsprachige Plattform zur Blog-Monetarisierung.
Der folgende Screenshot zeigt einen typischen trigami-Auftrag, wie ihn registrierte Blogger erhalten.

Welche Art von Affiliate Marketing zahlt sich aus?
Der lange Schwanz der Web 2.0 Ökonomie bietet ein Modell für veränderte Aggregationsverhältnisse. Dabei kursieren viele Missverständnisse und Unsicherheiten. Dieser Beitrag ist der erste Teil einer losen Serie, die ich hier auf datenschmutz veröffentliche, und in der ich meine Erfahrungen zum Thema "Geld verdienen mit Blogs" so darzustellen versuche, dass andere Blogger davon profitieren können. Natürlich gelten je nach Thema und Konzept viele Tipps nur eingeschränkt oder in veränderter Form - vieles lässt sich aber sehr wohl abstrahieren. Wer hier die eine oder andere nützliche Information findet, der kann sich natürlich gerne mit einem Backlink bedanken. Im ersten Teil geht's um einige Überlegungen zum Thema "Affiliate Networks" und die Frage, ob man sich lieber auf click- oder sale-basierte Abrechnungen konzentrieren sollte.
Auf die Idee für diesen Text haben mich meine Erfahrungen mit Contaxe gebracht - 32 Cent für jede Menge Aufwand... lohnt sich das überhaupt? Nun, für datenschmutz allemal: denn die Seite fungiert keineswegs in erster Linie als Goldesel, sondern als Test-Case und Spielplatz für diverse Explorationen in die weite Welt des Online-Marketing. pettauer.net, Abteilung Forschung Entwicklung, wenn man so will. Aber wie sieht's als kleiner Publisher aus, wenn man kein gesteigertes Interesse am Testen verschiedener Systeme hat, sondern einfach nur ein paar Euros verdienen möchte, um sich zumindest das Hosting zu finanzieren?
Die schnelle Antwort für Eilige: Affiliate Marketing bringt in der Regel nur sehr großen oder fachspezifischen Seiten beträchtliches Einkommen - und den Betreibern der Affiliateplattformen. Zwar freut sich so mancher Blogger sogar, wenn fünf Euros im Monat reinkommen, allerdings darf man eines ja nicht vergessen: Einbau, Konfiguration und laufende Betreuung der Ads erfordern Zeit, und Zeit ist nun mal Geld - zumindest für Selbständige Web-Entrepreneure. Grund genug also, sich die Frage zu stellen, auf welche Art von Abrechnungsmodell man sich konzentrieren sollte.
Gehen wir mal davon aus, dass der Protagonist unseres Beispiels ein Weblog mit rund 10.000 Pageviews im Monat betreibt. Der (unrealistisch günstige) Stunden-Pauschalpreis in unserem Beispiel soll EUR 25,- betragen. Nehmen wir weiters an, dass der typische Aufwand für die Registrierung bei einem X-beliebigen Affiliate-Netzwerk wie Contaxe, Zanox, Affilinet und ähnlichen Plattformen rund 3 Stunden in Anspruch nimmt. Das ist sogar noch sehr niedrig gegriffen, denn es geht ja nicht nur um die bloße Registrierung: die passenden Programm, Banner, Schlagwörter etc. müssen ausgesucht, konfiguriert und schließlich direkt (oder via Adserver) in die Seite eingebunden werden. Profis mögen das schneller schaffen, aber inklusive grundlegender Orientierung, Überblick über die verfügbaren Werbemittel etc. sind 3 Stunden sehr schnell vorbei.
Mit dem Einbau allein ist es aber nicht getan: um überhaupt Einnahmen erzielen zu können, wird sich der Webmaster mit den Statistiken beschäftigen, da und dort Werbemittel optimieren, sich für neue Programme anmelden, Auszahlungen beantragen, unverlangte Newsletter löschen... alles kleine Handgriffe, aber zwei Stunden im Monat kommen da schnell mal zusammen. Vernachlässigen wir also sämtliche Nebenkosten und rechnen in unserem Beispiel nur mit der Arbeitszeit des Blogbetreibers, so ergibt sich im Lauf eines Jahres folgendes Bild:
Setup: 3h
laufende Betreuung 12x 2h = 24h
Summe: 27h
á EUR 25,-
----------------
Arbeitszeit: EUR 675,-
Dazu kommen dann noch die Kosten fürs Hosting, die ja refinanziert werden sollen. Hetzner etwa bietet ausreichend dimensionierte Angebote für Blogs in der genannten Größenordnung bereits ab rund EUR 5,- / Monat plus EUR 10,-/Jahr für eine de, org, com oder net-Domain, das ergibt EUR 70,-
Bevor daher von Gewinn die Rede sein kein, müssen erst einmal EUR 745,- bzw. EUR 62,1/Monat erwirtschaftet werden für eine schwarz Null - wie sieht es denn nun auf der Habenseite aus? Wir gingen von 10.000 PVs/Monat aus, also 120kPVs/Jahr und rechnen der Einfachheit halber mit einer einzigen Bannerschaltung, gut sichtbar platziert im Header. Kein Affiliate-Programm bietet kleineren Seitenbetreibern TKPs für die bloße Einblendung von Werbung ein (imho übrigens eine gravierende Marktlücke), bezahlt wird entweder für Clicks und/oder für Leads bzw. Sales - die Vergütungen unterscheiden sich dabei selbstverständlich je nach Produkt gravierend.
Affili.net etwa bezahlt pro Click auf die kontextsensitiven AffiliMatch Ads 5 Cent - AdSense und andere Betreiber differenzieren je nach Keywords, allerdings liefern die besagten 5 Cent ein durchwegs realistische Rechengrundlage. Man würde also 1242 Clicks/Monat benötigen, was einer Conversion Rate von unrealistischen 12,4 Prozent entspricht! Über derart hohe Clickraten freuen sich in seltenen Fällen die Betreiber erfolgreicher Erotik- und Glücksspiel-Seiten, im Non-Adult Bereich sollte man nicht viel mehr als ein Prozent erwarten.
Recht anders sieht die Sache wiederum aus, wenn man ein themenspezifisches Blog betreibt und zum Beispiel Internet-Zugänge bewirbt: für einen DSL-Abonnenten, der einen zweijährigen Vertrag abschließt, wird unter Umständen schon mal ein Hunderter an Provision fällig, sodass bereits ein einziger Sale zu einer positiven Bilanz führen kann. Für die Registrierung bei diversen über Affiliate-Plattformen beworbenen Gewinnspielen zahlen die Betreiber zwischen fünfzig Cent und mehreren Euros. Je nach Angebot und Wert des beworbenen Produkts ergeben sich stark divergierende Einkommensmöglichkeiten. Ein Standardrezept kann deshalb nicht empfohlen werden, denn die goldene Regel bei allen Formen von Bannerschaltungen lautet: Themenaffinität ist der größte Joker. Ein Blog, das Kochrezepte veröffentlicht, wird kaum DSL-Anschlüsse verkaufen - aber warum nicht Produkte aus dem Haushaltswarensortiment von Amazon anbieten?
Wesentlich höhere Erfolgschancen als "generisch" platzierte Werbung haben gezielte Schaltungen in einzelnen Beiträgen. Das Angebot an Affiliate-Programmen ist mittlerweile dermaßen umfassend, dass man selbst für vergleichsweise exotische Themen meistens passende Werbepartner findet. Die Konzentration auf wenige, aber dafür einkommensstarke Conversions empfiehlt sich bei kleinen und mittleren Seiten unbedingt: niemand kennt die Interessen seines eigenen Fachpublikums besser als der Blogger selbst - und dementsprechend muss der Seitenbetreiber eben darauf achten, attraktive Angebote zu bewerben, dann klappt's auch mit den Conversions und Sales.
Viele Firmen sind bei unterschiedlichen Affiliate-Netzwerken vertreten. Was die Konditionen und Provisionen betrifft, gibt's zwischen den großen, etablierten Anbietern so gut wie keine Unterschiede. Zu nennen wären da in erster Linie Affilinet, Commission Junction und Zanox - wobei ich aufgrund der integrierten Ad-Server Funktionalität, der durchdachten Bedienung und des großen Angebots an Partnern und Werbemitteln eindeutig letzterem Netzwerk bei weitem den Vorzug gebe. Aber zumindest Registrieren kost' nix'. Wenn man also an einem verregneten Nachmittag nix besseres zu tun hat, dann empfehlt sich durchaus eine kleine vergleichende Studie. Schließlich will man seine Werbepartner ja in- und auswendig kennen.
Fazit: Vor der Entscheidung für bestimmte Affiliate-Marketing Programme sollte sich der Webmaster gut überlegen, welches Konzept er mit seinem Blog verfolgen will und sich über entsprechende themenaffine Affiliate-Angebote informieren. Rein clickbasierte Lösungen sollten allenfalls ein kleiner Teil im Werbeportfolio von Blogs sein - in der harten Realität sind Clickraten über 2 Prozent kaum an der Tagesordnung. Besseren Outcome versprechen sale-basierte Abrechnungsmodelle.
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