Im Jänner jag ein Gewinnspiel das nächste - und diesmal gibt's ein besonderes Schmankerl für modebewusste Individualisten: In Kooperation mit der TShirt AG verlost datenschmutz drei Gutscheincodes für jeweils 1 Deluxe-Shirt samt Aufdruck nach freier Wahl und Versand. Wer partout kein eigenes Motiv hochladen will, kann ebenso eine der der zur Auswahl stehenden Vorlagen an seine individuellen grafischen Wünsche anpassen. Die Seite sollte sich sowieso jeder Blogger bookmarken: so günstig wie hier bekommt man einzelne Shirts und auch Großauflagen nirgends im Netz; die Druck- und Shirtqualität dagegen brauchen keinerlei Vergleiche zu scheuen.
Ein Standard-B&C-Shirt für Männer kostet samt Druck gerade mal EUR 9,99 - die hier verlosten Gutscheine gelten aber für die Premium-Variante (=hochwertigere Shirts), die regulär EUR 11,99 pro Einzelstück kostet. Mich hat die Seite nicht zuletzt aufgrund des genial simplen Editors beeindruckt, sehr interessant für Blogger ist auch die Möglichkeit, mit wenigen Klicks einen eigenen Shop einzurichten - das funktioniert einfach, indem man mit dem intuitiven Editor das jeweilige Shirt-Design anlegt und dann auf "Verkaufen" anstatt "Kaufen" klickt: Auflagenhöhe (bis unlimitiert) sowie die Gewinnspanne sind dabei frei wählbar - soeben hat der datenschmutz T-Shirt Store seine Pforten geöffnet:
Teilnahme am Gewinnspiel: Wie gewohnt ist keine Registrierung erforderlich; um an der Verlosung teilzunehmen, muss lediglich ein Kommentar zu dieser Story hinterlassen werden. Die 3 Gutschein-Codes werden unter allen Teilnehmern verlost. Wer zusätzlich auf seinem Blogger, Twitter, Facebook etc. einen Link zu diesem Gewinnspiel postet, bekommt ein Extra-Los für die Ziehung! (Bitte in den Kommentaren anmerken und/oder Trackback schicken.) Das Gewinnspiel beginnt am 27.1.2009 und endet am 8.2.2009, im übrigen gelten die Standard-Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele.
1. Seit wann gibt es die TShirt AG?
Wir haben die dieTShirt AG 2006 gegründet.
2. Die Konkurrenz im Netz ist ja nicht gerade klein - was sind eure Stärken?
Wir haben versucht die Website einfach und bedienerfreundlich und logisch zu gestalten. Man soll sich auskennen, ohne viel lesen zu müssen.
Wir können vom Digitaldruck und Auflagen von einem Stück über Flex, Flock,... bis hin zum Siebdruck und Auflagen von 100.000 Stück alles drucken und das zu extrem günstigen Preisen; Einzelstücke kosten bei uns nur EUR 9.99.
3. Wie funktioniert euer Shop-System? Kann jeder User seine selbst designten Shirts zum Verkauf anbieten?
Ja, genau! Man kann sich mit ein paar Klicks anmelden, seinen Shopnamen festlegen, seine eigenen Designs hochladen, eine Gewinnspanne festlegen und den Webshop mit der eigenen Website verlinken. Das dauert nur ein paar Minuten und ist nicht schwer. Namhafte Shops sind die Science Busters oder die Zeitung der Standard.
| 17. Januar 2009 23:00 | bis | 18. Januar 2009 5:00 |
Der Beitrag geht raus ans Wiener Partyvolk: Wolfram aka marfloW lädt am kommenden Samstag wieder in die Fluc-Wanne zum e-nix gang bang. Der holländische Gaststar Legowelt, legendär für seine darken, Chicago-House beeinflussten Produktionen auf den Labels Clone und Bunker, wird ein mit Sicherheit denkwürdiges Live-Set spielen; ich lass mir das keinesfalls entgehen und darf meiner ravenden Leserschaft dank Felix da Houserat 2x2 Freikarten anbieten. Wer am Samstag in Wien weilt, dem kann ich nur wärmestens empfehlen, mitzumachen - Legowelt ist ein hammermäßiger Act, mir gefallen die Sets, die ich bisher gehört habe, ausgesprochen gut.

Diesmal gibt's ein besonderes Goodie für Tierfreunde: Der rumänische Fotojournalist Mihai Vasile hat acht VIER PFOTEN Projekte der letzten Jahre dokumentiert und seine Arbeit in einem 160-seitigen Foto-Essay mit dem Titel "Works for Vier Pfoten" dokumentiert. Im Zentrum des fotografischen Narrativs steht dabei das Glück der Tiere: europäische Löwen werden in Südafrika ausgesiedelt, die letzten Tanzbären der EU beginnen ein neues, artgerechtes Leben, Streunertiere in Osteuropa werden vor dem Tod gerettet.
Tom von VIER PFOTEN Österreich hat mir die drei Bildbände zur Verfügung gestellt. Natürlich ist das Buch auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für Tierliebhaber: direkt beziehen kann man den Hardcover Band unter der Telefonnummer 01-89502020 bzw. via E-Mail unter office [at] vier-pfoten.at. Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Postings und endet am 31. Dezember 2008. Wer mitspielen möchte, hinterlässt wie üblich einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag (keine Registrierung erforderlich!). Es gelten die Standard Teilnahmebedingungen für datenschmutz-Gewinnspiele: wer selbst auf seinem Blog, auf Twitter, Soup etc. dieses Gewinnspiel ankündigt und/oder der datenschmutz-Fanpage auf Facebook beitritt, bekommt jeweils ein Extra-Los (bitte unbedingt im Kommentar vermerken!).
Seit über acht Jahren begleitet Mihai Vasile die Tierschutzorganisation. Alle Fotos zu diesem Beitrag stammen aus dem Buch - mehr Informationen zu Inhalt und Bestellmöglichkeiten gibt's auf der Homepage der Pfoten. Hier gibt's einen kleinen Vorgeschmack auf die fantastischen Bilder:
Mihai Vasile begann um die Jahrtausendwende die Projekte von VIER PFOTEN zu begleiten. Aus seinem ersten Auftrag bei den rumänischen Streunerprojekten wurde der Anfang eines Lebenswerks. Nun präsentiert er die Essenz seiner Arbeit in dem Bildband "Works for Vier Pfoten", die auch die Mühen und Erfolge – und die Handschrift von VIER PFOTEN zum 20. Geburtstag auf den Punkt bringt.
Die österreichische Regierung tat sich diese Woche mit der staatlichen Regulierung des Spendenwesens wieder mal besonders hervor: "Mildtätigkeit" und "soziale Solidarität" seine gefordert, so der Staatssekretär aus dem Finanzministerium gestern in den Spätnachrichten. Und deswegen können ab sofort Spenden an Tier- und Umweltschutzorganisationen nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden - ziemlich egal für private Spender, aber ein riesiges Thema für Firmen, die ihr Sozialbudget selbstverständlich möglichst steuerschonend planen. Deutlicher als mit diesem Beschluss könnte die Regierung ihr eigenes Gefasel von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umwelt eigentlich nicht mit Füßen treten. Außerdem bezweifle ich stark, dass eine Einschränkung des Spendenwesens in inflationären Zeiten besonders produktiv ist.
Wie die meisten Österreicher finde ich es bedauerlich, dass ein paar radikale Grenzgänger das Image von Tierschutzorganisationen in die Nähe krimineller Vereinigungen gerückt haben. Mehr als 99% aller Tierschützer bewegen sich völlig innerhalb der Grenzen der Legalität - und ich kann es im Übrigen nicht ausstehen, wenn unterschiedliche Hilfsprojekte gegeneinander ausgespielt werden. Ich bin definitiv kein Vegetarier, aber Tiere sind verdammt nochmal weder industrielle Ware noch Belustigungsobjekt. Sie können sich halt überhaupt nicht wehren. Selbstverständlich hat man als "Konsument" die Wahl, und wer jenen Tieren helfen möchte, die eben absolut keine Wahl haben, sollte VIER PFOTEN mit einer Bestellung dieses Bildbandes unterstützen. (Ich finde, es handelt sich um ein sehr "lady-taugliches" Last-Minute Geschenke. Viele der Fotos sind ja auch wirklich zuckersüß!)
| 1. Dezember 2008 | bis | 14. Dezember 2008 |
Gerhard Potuzniks neue CD macht gerade Furore in den FM4-Charts: der unter dem Projektnamen GD LUXXE veröffentlichte Longplayer trägt den Titel "Crave" und erschien auf dem Label "Angelika Koehlermann", das Potuznik gemeinsam mit Tex Rubinowitz (Die Mäuse) betreibt. Von Stefan habe ich drei Stück zum Verlosen bekommen - wer beim Gewinnspiel mitmachen will, hinterlässt wie üblich einfach einen Kommentar zu dieser Story.
Audiostream: "Believe" von GD Luxxe vom aktuellen Album "Crave":
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Am 31. Oktober endete das aktuelle datenschmutz Gewinnspiel: verlost wurden 10 Jahres-Lizenzen für die ESET Smart Security Suite. Vielen Dank für die rege Teilnahme - die Gewinner stehen nun fest und erhalten ihren Aktivierungscode via E-Mail. Alle Teilnehmer, die mitgespielt und eine Webadresse eingetragen haben, werden außerdem hier nochmal verlinkt.
Herzlichen Glückwunsch an die 10 Gewinner! Je eine Jahreslizenz geht an (in alphabetischer Reihenfolge): Pontifex Maximus, Julian D, Prinzzess, Harald, Robert Hammerl, Martin Pesendorfer, Mr. Kostenlos, Dirk, Jörg und SEODEO. Viel Spaß respektive Sicherheit mit der ESET-Suite! Ich nutze die Software seit knapp einem Monat und bin schwer begeistert: geringer Ressourcenverbrauch, keinerlei Kompatibilitätsprobleme und die minimal-invasivste und problemloseste Firewall, die ich je verwendet habe - und zwar sowohl unter XP32 als auch in der 64-Bit Version unter Vista. Mein altes Gespann aus Clamwin und ZoneAlarm musste weichen, ich werde die ESET-Produkte definitiv weiterhin verwenden. Die verlosten Codes sind übrigens auch für NOD32 Antivirus gültig. Diese Software ist zwar in der Security Suite integriert, aber auch als Stand-Alone Lösung verfügbar. Allerdings muss ich sagen, dass mir Oberfläche und Usability der Suite wesentlich besser gefallen als der "nackte" NOD32. In diesem Sinne: Allen Teilnehmer vielen Dank fürs Mitspielen! Und hier noch etwas Linklove - bis zum nächsten Gewinnspiel!
Ich arbeite als Online Consultant und SEO-Berater, es wäre also ganz schön peinlich, wenn datenschmutz bei Google nicht hervorragend gerankt wäre. Nun, it's not black magic: regelmäßige Postings, Unique Contents, eine nicht gerade backfrische Domain, sauberes XML und ein paar Source-Code-Kniffe, das muss ja hinhauen - und tut es auch. Letztens hab ich allerdings eine interessante Beobachtung gemacht, die ich an dieser Stelle gerne mal zur SEO-Diskussion stellen möchte: alle meine statischen Gewinnspiel-Contents (aktuelle GS, Archiv) haben Pagerank Null und eine sehr schlechte Position in den SERPs, wie etwa die Suche nach datenschmutz + Gewinnspiele zeigt. Ein wenig Recherche hat mich nun auf folgende Frage gebracht: gibt es für bestimmte, häufig in "streng riechendem" Kontext auftauchende Keys wie "Gewinnspiele" sowas wie einen automatischen Malus von Big G.?
So gut wie alle meine Hauptmenüpunkte besitzen Pagerank 4, mit Ausnahme von "Themen" und "Archiv", die aber bloß auf noindex-Seiten weiterverweise. Die statische Seite mit den Gewinnspielen allerdings ist in Google so gut wie gar nicht vorhanden, obwohl regelmäßig upgedatet und schon rund ein Jahr online.
Praktisch ist mir das vollkommen egal, wenn nicht sogar recht: schließlich sind die Gewinnspiele ja sowieso prima causa für Stammleser und Feed-Abonennten gedacht und nicht unbedingt für SERP-Besucher. Und die einzelnen Postings, bei denen häufig ein ausführliches Interview mit dem Gewinnspiel kombiniert ist (z.B. CD-Verlosungen), ranken sehr erfreulich und haben großteils auch einen relativ hohen PR: siehe z.B. d.kay oder Dubblestandart.
Nun ist mir durchaus bewusst, dass Keywords wie "Poker", "Pornos" etc. durchaus sehr schwierig zu optimieren sind: nicht nur, weil die Konkurrenz bei diesen Themen sehr groß ist, sondern auch, weil Google darum bemüht ist, zumindest die vorderen Positionen seiner SERPs jugendfrei zu halten. So weit, so klar: allerdings frage ich mich aufgrund der Gewinnspiel Rankings, ob Google inzwischen so etwas wie eine Liste "möglicherweise dubioser Keywords" ins System implementiert hat, die das Ranking für bestimmte Begriffe eben erschweren. Oder handelt es sich um bloßen Zufall? Ich hab dazu noch keine Meinung, wär aber sehr gespannt auf ähnliche Erfahrungen/Ausreißer bzw. andere Erklärungen: die Diskussion ist eröffnet
Vor 20 Jahren wurden Viren bloß über Datenträger verbreitet, inzwischen reicht ein unbedachter Klick beim Surfen, um sich lästige oder sogar gefährliche Malware einzufangen. Ein einmal infiziertes System von Schädlingen zu befreien wird rasch zur Sysiphus-Arbeit. Auf der vergleichsweise sicheren Seite steht nur, wer sich proaktiv schützt und Vorsicht walten lässt. Eines der ausgereiftesten und ressourcen-schonendsten Produkte aus dem Bereich Computersicherheit ist die ESET Smart Security, inklusive ESET NOD32 Antivirus, die seit Jahren bei Test unabhängiger Labors hervorragend abschneidet. datenschmutz verlost 10 1-Jahres Lizenzen für die ESET Smart Security Suite - wer teilnehmen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Artikel. Außerdem habe ich mit Martin Penzes von ESET Österreich ein Interview über aktuelle (Anti)-Viren-Trends geführt. Viel Glück!
Martin Penzes von ESET Österreich hat mir freundlicherweise die 10 Lizenzen zur Verfügung gestellt - herzlichen Dank! Das Gewinnspiel beginnt am Montag, 13.10.2008, und endet am 31.10.2008 um 00:00 Uhr. Es gelten die üblichen Teilnahmebedingungen: die 10 Lizenzen werden unter allen Kommentatoren verlost, wer selbst ein Blog betreibt und das Gewinnspiel ankündigt, erhält ein zweites Los, wer datenschmutz-Fan auf Facebook ist (hier geht's zur Fanpage), ebenfalls. Bitte im Kommentar vermerkten bzw. einen Trackback schicken!
Zum Prozedere: die Gewinner erhalten ihre elektronischen Seriennummern im Anschluss an das Gewinnspiel via E-Mail zugesandt. Mit dieser Seriennummer kann man sich anschließend bei ESET registrieren. Nach der Registrierung erhält der Gewinner einen elektronischen Lizenzbrief an die angegebene E-Mail Adresse mit Benutzername und Passwort. Mit diesen Benutzerdaten können die Gewinner ESET Smart Security für 1 Jahr herunterladen. Mit einer ESS Lizenz ist der Anwender ebenfalls berechtigt ESET NOD32 Antivirus herunterzuladen.
datenschmutz: Früher wurden Viren über Datenträger verbreitet, mittlerweile bietet das Internet und speziell E-Mail Schädlingen einen viel "günstigeren" Nährboden. Was sind aktuell die größten Gefahren für "Neuinfektionen"?
Martin Penzes: Nun, zu sagen, Viren würden sich heute nicht mehr über Datenträger verbreiten, wäre falsch. Unser Virenlabor verzeichnet den klassischen USB-Stick als eine der momentan häufigsten Verbreitungsformen für Viren. Malware missbraucht dabei die Autorun.INF Datei um Schädlinge von auswechselbaren Medien (USB-Sticks) nach der Verbindung mit einem PC automatisch zum Laufen zu bringen. Um dieser Gefahr vollständig zu entgehen könnte man die Autorun Funktion deaktivieren. Ein weiterer Trend für "Neuinfektionen" sind Exploits und Drive by Downloads. Dabei werden Besucher völlig legitimer Webseiten nur durch das gewöhnliche Surfen auf diese Seiten mit einem bösartigen Schädling infiziert. Um sich gegen Drive by Downloads zu schützen, muss der Browser ständig aktualisiert sein. Außerdem hilft es, nicht die meistverbreiteten Browser zu verwenden, bei diesen ist die Gefahr infiziert zu werden noch größer! Feiertage und Events wie z.B.: Weihnachten, 4. Juli, Valentinstag, Olympiade, Superbowl etc. … bringen eine erhöhte Infektionsgefahr mit sich, da Hacker-Gangs – allem voran die Storm-Gang – versuchen, Internet-User mittels E-Mail und Social Engineering zu überzeugen, bestimmte Seiten zu besuchen oder Programme herunterzuladen. Dabei fängt sich der gutgläubige Anwender dann einen bösartigen Schädling ein.
?: Welche Schutzaufgaben kann ein Virenscanner leisten, welche nicht?
!: Ein guter Virenscanner bietet in einem hohen Maß Schutz gegen technische bzw. digitale Gefahren sowie Malware. Die Produkte der besten Antivirenhersteller arbeiten heutzutage bereits mit künstlicher Intelligenz – Heuristik – um neue Schädlinge, die den Herstellern noch nicht bekannt sind, proaktiv zu erkennen und den Anwender zu schützen. Hier gehört ESET zu den führenden Unternehmen am Markt. Signaturdatenbanken helfen bei der schnellen und sauberen Erkennung und Entfernung bereits bekannter, älterer Schädlinge. Security Suiten wie zum Beispiel die ESET Smart Security verfügen auch über Spywareschutz, Spamfilter und Firewall – so wird auch Spam herausgefiltert und Versuche, in das System einzudringen, werden abgewehrt.
Was Virenscanner aber nicht können und auch in Zukunft niemals können werden, ist, das Verhalten der User zu beeinflussen. Im Endeffekt entscheidet immer noch der Mensch hinter dem Computer, ob er sich einen Schädling einfängt oder nicht. Defensives und bewusstes Surfen im Internet minimiert die Gefahr infiziert zu werden um ein Vielfaches. Unsere Statistiken von ThreatSense.Net zeigen aber, dass Österreicher recht unvorsichtig beim Surfen im Internet sind – Österreich ist nämlich mit Malware überschwemmt. Der Schluss liegt nahe, dass Anwender alles anklicken, wo es etwas zu gewinnen gibt.
?: Viele User verwenden weder Firewall noch Virenscanner - auf Nachfrage erklären sie dann häufig, dass die speicherresidente Virensoftware False Positives produziert oder zu Systemproblemen führt. Wie schneidet ESET Ihrer Meinung nach in dieser Disziplin ab?
!: Einige Virenprogramme verbrauchen leider immer noch enorm viele Systemressourcen und verlangsamen dadurch den Computer teilweise sehr. Zum Glück hat ESET bzw. ESET NOD32 Antivirus nie zu diesen Programmen gehört. Die in Assembler programmierte NOD32 Engine hat immer schon zu den schnellsten gehört, das System kaum verlangsamt und auch sehr hohe Scangeschwindigkeiten zugelassen. Über diese Eigenschaften verfügen auch die heutigen 3.0er Versionen von ESET. Es ist enorm wichtig, so wenige False Positives wie möglich zu "produzieren", diese können in einer großen Menge fast so nervig sein wie Viren selbst, auch hier gehört ESET NOD32 Antivirus zu den besten am Markt erhältlichen Lösungen. Interessante Vergleichstests zu Geschwindigkeit und False Positives können Sie hier finden und nachlesen.
Keine Firewall und keinen Virenscanner zu verwenden ist heutzutage "tödlich"!
?: In meinem Bekanntenkreis ist die Open Source Software Clamwin sehr beliebt, obwohl diese bei Virentests in punkto Aktualität und Vollständigkeit nicht unbedingt gut abschneidet. Worin liegen die Stärken der ESET Security Suite im Vergleich zu Freeware á la Clamwin?
!: Ich bin zwar mit Clamwin nicht so vertraut, aber so weit ich weiß, basiert die Software auf der Clamav Engine. Diese Engine verfügt meines Wissens über keinen On Access Schutz, das Programm bietet also keinen Echtzeitschutz – es werden nur manuelle Scans durchgeführt. Bei der heutigen Bedrohungslage darf man nicht auf Echtzeitschutz verzichten! Genauso wenig darf man auf eine ausgereifte Heuristik verzichten!
ESET NOD32 Antivirus ist nicht nur ein Virenscanner, sondern ein Antivirenprogramm mit Echtzeitschutz, welches über eine ausgereifte Heuristik und Signaturdatenbank verfügt.
?: Wesentliches Merkmale einer Sicherheitssoftware ist die Häufigkeit der Signatur-Updates und die Heuristik-Engine - welche Lösungen bietet ESET in diesem Bereich?
!: ESET verfügt über die ThreatSense-Technologie mit dem Report- und Analyse-System ThreatSense.Net. Dieses Reporting-Tool ist in jeder NOD32 Workstation integriert. Wenn also ein Programm von der Heuristik als potentieller Schädling eingestuft wird, schickt NOD32 mit Einverständnis des Users ein Sample dieses Schädlings in unser Virenlabor. Dort wird der Code analysiert und es kann ein Update der Signaturdatenbank erstellt werden. Täglich erhält ESET mittels ThreatSense.Net ca. 100.000 Schädlinge aus der gesamten Welt, Millionen Computer nehmen an ThreatSense.Net teil. Signatur-Updates werden also je nach dem aktuellen Gefahrenlevel erstellt, je höher dieser Indikator, desto häufiger wird ein Update erstellt. Im Normalfall erfolgen die Updates aber ca. 5 x pro Tag. ESET verfügt über eine der am weitesten entwickelten Heuristik-Engines auf dem Markt. Die proaktive Erkennung von Schädlingen ist bei der enorm steigenden Zahl von bösartiger Software in Zukunft unerlässlich und ist gleichzeitig die effektivste "Waffe im Kampf gegen Hacker".
ESET ausprobieren: Wer Smart Security 30 Tagen lang kostenlos ausprobieren möchte, kann eine Testversion herunterladen.
Am übernächsten Wochenende, vom 3. bis 5. September, findet in Graz die Triple-I statt, zu der auch ich im Praxisforum als Referent eingeladen bin. Aufgrund es diesjährigen großen Sponsoreninteresses freue ich mich sehr, meinen Lesern ein besonders Special anbieten zu können: ich vergebe 2 Gratis-Tickets für das Praxisforum im Wert von je EUR 310,-. Die Verlosung beginnt mit diesem Posting und endet am Sonntag, 31. August. Und weil das hier datenschmutz und nicht das Blog irgendeines windigen "Make-Money-Online Gurus" ist, müssen Sie weder auf irgendeine Seite verlinken, noch Ihre E-Mail für ewig an die Spam-Mafia verkaufen und mir nicht mal Geld für ein Premium-eBook überweisen, um am Gewinnspiel teilzunehmen: ein simpler Kommentar reicht vollkommen.
Das Triple-I Praxisforum beschäftigt sich mit Wissensmanagement, semantischen Systemen und neuen Medientechnologien und bringt hochkarätige Forscher mit Kapitänen (natürlich Wirtschafs-, nicht Schiffs-) zusammen. Die zu verlosenden Tickets umfassen folgende Leistungen:
Wer Lust hat, sich in der Murmetropole drei Tage lang über den State-of-the-Art des Semantic Web zu informieren und dabei ausgiebig zu networken, ist hier genau richtig - es gelten die üblichen datenschmutz-Teilnahmeregeln, als da wären: wer gewinnen möchte, schreibt einfach nur einen Kommentar zu dieser Story und teilt mit, warum er oder sie in Graz mit dabei sein möchte.
Special Deal: Für jede Ankündigung dieses Gewinnspiels gibt's ein Extralos, Facebook-Fans von datenschmutz erhalten ein Los zusätzlich (bitte im Kommentar erwähnen!). Im übrigen gelten die üblichen Teilnahmebedingungen.
Wiki-Practitioners werden jede Menge Gesprächsstoff finden: die kollaborativen Wissensdatenbanken haben sich innerhalb kürzester Zeit zu einem beliebten Wissensmanagement-Tool in vielen Firmen entwickelt. Wer die Praxis kennt, weiß allerdings, dass es mit der Installation allein bei weitem nicht getan ist: wenn die schöne neue Medienwelt im Unternehmen kein Mauerblümchendasein fristen soll, muss ein Integrations- und Nutzungskonzept festgelegt und in weiterer Folge permanent weiterentwickelt werden - Effizienz statt Informationsflut ist angesagt, wie man auch diesem Interview mit Peter Kemper, Knowledge Manager bei Shell, entnehmen kann. Über die Triple-I sagen die Veranstalter selbst:
Zahlreiche Vortragende aus der Wirtschaft berichten über neue Business-Möglichkeiten, die sich in den Konferenzthemen Wissensmanagement, Neue Medientechnologien und Semantische Systeme eröffnen. Eine begleitende Ausstellung informiert über aktuelle und künftige Produkte und Dienstleistungen. Ein besonderes Highlight ist die heuer erstmalig stattfindende Veranstaltung Professors4Industry. In dieser Veranstaltung bringen international anerkannte Professoren und Professorinnen von renommierten Universitäten aus dem deutschsprachigen Raum ihre Erkenntnisse und Erfahrungen im Bereich Web 2.0 der Wirtschaft näher.

Von Alexander Stocker habe ich die zwei Gutscheincodes bekommen, mit denen man sich selbst anmelden kann - dazu muss lediglich in Schritt 3 bei der Anmeldung "Activation Code" ausgewählt und der betreffende Code eingetragen werden. Die beiden Gewinner werden im Zufallsverfahren ermittelt und erhalten von mir ihren Code für den Gratis-Konferenzpass via E-Mail zugeschickt. So - damit bleibt mir nur mehr, viel Glück zu wünschen: und ich würd mich natürlich freuen, dem einen oder anderen Stammleser in Graz über den Weg zu laufen.
Über dieses Gewinnspiel freue ich mich ganz besonders, denn ich darf der geschätzten Leserschaft nicht nur ein top-aktuelles Buch zu einem meiner Lieblingsthemen dreimal offerieren, sondern ich habe mit Autor Frank Hartmann (der übrigens hier auch schon Gastautor war) auch ein Interview über seinen Einführungsband "Medien und Kommunikation" geführt. Diese Thematik beginnt immer mehr Fächer zu interessieren, denn in der Mediengesellschaft wird die Beschäftigung mit diesem komischen Konglomerat aus Technik, Symbolen und Übertragungswegen zu einer zentralen Wissenschaft.
Die Zeiten, in denen "Irgendwas mit Medien" ein exklusives Forschungsgebiet der Publizistik war, sind lange vorüber. Ein grundlegendes Verständnis von Medien, die Kenntnis gängiger Theorien und Modelle zählen mittlerweile zum Basiswissen zahlreicher Wissenschaften: in einer Informationsgesellschaft ist Medienwissenschaft nicht mehr als Forschungsobjekt-zentriertes Fach, sondern nur als ein Set interdisziplinärer Forschungs-Praktiken sinnvoll institutionalisierbar. "Medien und Kommunikation", erschienen in der neuen UTB-Reihe "Profile", beschränkt sich auf knappe hundert Seiten: zentrale Konzepte der Kulturkritik, Kybernetik und des Konstruktivismus werden umrissen, wer tiefer ein bestimmtes Gebiet einsteigen möchte, findet natürlich weiterführende Literaturverweise. Die klassische Lehrbuch-Gliederung (inklusive Merksätze) hilft vor allem Neueinsteigern, sich rasch einen Überblick zu verschaffen. Wer's genauer wissen möchte, greift besser zu Franks Medienphilosophie, ebenfalls im UTV-Verlag erschienen. Weitere Texte, Vorträge und Biographische Infos findet man auf Frank Hartmanns Homepage Medienphilosophie.net.
StammleserInnen wissen bereits bescheid, denn es ist immer wieder dasselbe Prozedere: wer eines der drei Bücher gewinnen möchte, hinterlässt ganz einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Besonders interessiert bin ich natürlich an der Meinung meiner hochverehrten Leserschaft zum Thema "Braucht man Theorie zum Verständnis von Medien?", aber eine bloße Willensbekundung zur Teilnahme tut's natürlich auch. Hier geht's zu den genauen Teilnahmebedinungen, eine Registrierung ist *nicht* erforderlich. Wie üblich gibt's für alle, die datenschmutz-Fans auf Facebook sind sowie für jede Verlinkung und Ankündigung dieses Gewinnspiels ein Extra-Los. Die Verlosung endet am Sonntag, 17. August um 00:00 Uhr - ich wünsche allen TeilnehmerInnen viel Glück.
datenschmutz: Dein neues Buch ist eine knappe, aber doch sehr facettenreiche Einführung in das Begriffsfeld "Medien und Kommunikation". An wen richtet sich das Lehrbuch?
Frank Hartmann: An alle, die mit Medien zu tun haben. Mir gefiel, wie der Verlag das Thema vorgab: Klar und knapp das, was man zum Thema wissen sollte. Wenn das nicht eine Herausforderung für jemanden ist, der aus den Geisteswissenschaften kommt ...
?: Wer da heutzutage 'irgendwas mit Medien' macht, liegt offenbar im Trend?
!: Ja, und man glaubt es kaum, aber Medien und Kommunikation waren bei uns bis in die 1960er Jahre Fremdworte, die niemand verwendet hat - heute hingegen "kommunizieren" alle und alles. Neben Jeans und Kaugummi, Sex und Drogen ist Kommunikation einer der prägenden Begriffe des 20 Jahrhunderts geworden.
Von Marshall McLuhan stammt der bekannte Spruch "the medium is the message". Wie siehst du im Internet-Zeitalter das Verhältnis von Technik und Medien? Ich denke nicht, dass die Menschen früher, ohne all die Technik, irgendwie besser kommuniziert haben.
Jeder hatte seinen Platz in der Gesellschaft, niemand hatte eine Meinung, und hinter diesen Strukturen der Macht und den Formeln von Höflichkeit und Etikette gab es kaum individuellen Ausdruck. Das hat sich heute völlig umgekehrt, das Private dringt an die Öffentlichkeit und breitet sich dort oft unangenehm aus. Auf dem Weg in diesen Zustand wirkten die Massenmedien - sie öffneten das Fenster der Wahrnehmung und zeigten andere Wirklichkeiten als die, denen man alltäglich ausgesetzt war. Das ist übrigens immer noch so, ich ziehe jede gut gemachte TV-Reportage über fremde Lebenswelten den neuen Medienangeboten vor, denn asiatische, afrikanische oder hispanische Webseiten und Blogs erschließen sich uns ja nur im Ausnahmefall.
Aber zurück zur Frage nach der Entwicklung - das Recht auf Publizität war einst natürlich ein politisch hart erkämpftes. Als es durchgesetzt wurde, entstand ein kultureller Bedarf, der nur durch fortgeschrittene Technik (ein Beispiel ist die Massenpresse) gedeckt werden konnte. Keine Technik, für die es diesen gesellschaftlichen Bedarf nicht gab, konnte sich je durchsetzen. Setzt sie sich aber durch, dann erzeugt sich auch eine eigene Form der Nachfrage, welche dann auch die mit hineinzieht, die diese Technik gar nicht wollten. Das kann zum Problem für ganze Generationen werden. Ich halte letztlich nicht nur Theorieansätze für falsch, die Technik ausblenden und lieber auf die Menschen und ihre Absichten setzen, sondern auch solche, die Technik zur alleinigen Triebfeder der Geschichte machen.
?: Du bist - formal betrachtet - kein Kommunikationswissenschaftler, sondern ein Medienphilosoph, bearbeitest also ein Teilgebiet der Philosophie. Hat genuine Medientheorie oder Medienwissenschaft, wie sie in Form zahlreicher Institute im universitären Curriculum verankert wurde, überhaupt eine Daseinsberechtigung?
!: Richtig, ich bin ein promovierter Philosoph. Nach Hegel besteht die Aufgabe der Philosophie darin, das, was an der Zeit ist, in Gedanken zu erfassen. Was liegt dann näher als der Versuch, sich heutzutage mit Medien zu beschäftigen? Medienwissenschaft ist natürlich wichtig, denn Medien lassen unsere Gesellschaft funktionieren, sie sind zur wichtigsten Produktivkraft unserer Kultur geworden. Man könnte aber mit einigem Recht auch sagen: Medien funktionieren in der Praxis recht gut, wozu also Theorie? Tatsächlich kreist so manche Medientheorie nur um diffuse Begrifflichkeiten, vor allem an deutschen Universitäten - das ist dann auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Berechtigung von Medientheorie kann man damit begründen, dass es hier eben nicht nur um kommunizierende Menschen geht, sondern um Informationsverarbeitung, technische Schaltungen und Datenströme. Es gehört eigens diskutiert, was das für unsere Kultur bedeutet.
?: "Medien und Kommunikation" skizziert einen weiten Horizont und bietet Überblick über die Entwicklung einer ganzen Disziplin, der du ja selbst auch angehörst. Gerade ein solches einführendes Werk soll einerseits Orientierung verschaffen, andererseits ist Objektivität ein fragwürdiges Konstrukt der Moderne. Wie geht man als Autor eines Medien-Lehrbuchs mit dieser Situation um?
!: Sicher gibt es keine definitiv objektive Darstellung, aber das ist eher eine politische Frage. Man übersieht leicht, dass Theorien sehr oft verdeckte Verpflichtungen - auf eine Schule, bestimmte Autoren, Begrifflichkeiten und Ideologien - in sich tragen. Ihre Durchsetzungskämpfe bestimmen den Sachbuchmarkt. Ich halte mich aus Glaubensfragen strikt heraus, schreibe also nicht als "Marxist" oder so, obwohl das oft leichter wäre. Jetzt wird natürlich ein marxistischer Leser beispielsweise seine Helden in meinem Buch vermissen, aber damit kann ich leben. Problematisch ist eher die Beschränkung im Umfang, die man mit einer Produktion wie der vorliegenden eben hat. Bestimmte Aspekte von Multimedia etwa, und fast alles, was mit computermediatisierter Kommunikation und Interfaces zu tun hat, musste ich weglassen - aber nicht wegstreichen, denn dazu entsteht gerade eine weitere Einführung. Übrigens ist es Teil des Konzepts dieser Reihe (UTB Profile), dass die einzelnen Bände wie Module eines größeren Ganzen funktionieren. Eine gewisse Objektivität ist damit schon zu erreichen. Es gibt dann nämlich eine Einführung zu Marx, der ich auch viele Leserinnen wünsche.
?: In deiner vorigen Publikation "Globale Medienkultur" hast du dich anhand der drei Übertragungswege Kabel, Wireless und Online mit dem Wandel der Industrie- zur Mediengesellschaft befasst. Welche technologischen und theoretischen Entwicklungen haben unser Verständnis von Medien am nachhaltigsten beeinflusst?
!: Menschen existieren in einem biologisch recht eng begrenzten Fenster, das sie immer schon zu erweitern suchten. Sensationell finde ich hier die Entwicklung der Telekommunikation auf Grundlage der Elektrizität. Die meisten denken bei diesem Thema an das künstliche Licht, aber das kam erst viel später. Die erste Anwendung von Elektrizität war der Telegraph, und mit den telegraphischen Netzen ging die Welt ab ca. 1850 online und ist es seither geblieben - und zwar auf denselben Leitungsstrecken bis ins Internet-Zeitalter! Im Nachhinein betrachtet sieht es so aus, dass die Wurzeln der Informationsgesellschaft schon in der Frühphase der Industrialisierung erkennbar sind. Ich zweifle da an dem radikalen Bruch, den manche Theorien mit der Computerisierung setzen.
?: Jede Untersuchung der Medien befindet sich in der paradoxen Situation, dass sie das eigene Forschungsobjekt zugleich als Werkzeug benutzen muss, weil ja wiederum jegliche Meta-Kommunikation über Medien notwendigerweise durch selbige vermittelt wird. Meiner Meinung nach ist die Kybernethik - zumindest in jener Ausprägung, wie sie Heinz von Foerster geprägt hat - die einzige Metatheorie, die diese Tatsache nicht nur ernst genommen hat, sondern auch produktiv zu nutzen wusste. Besitzt die Kybernethik deiner Ansicht nach immer noch Erklärungspotential?
!: Einer der produktivsten Ansätze war Gregory Bateson, der kybernetisches Denken in die Psychologie eingebracht und etwa Beziehungsprobleme als Kommunikationsprobleme betrachtet hat. Ab 1950 begann eine ganze Generation, sich vom linearen Denken in Kausalitäten ab- und systemischem Denken zuzuwenden. Ob von Foerster da wirklich so produktiv zu sehen ist? Generell ziehe ich die Ethik ein wenig in Zweifel - das hat so etwas Unverbindliches, ist ein Religionsersatz. Aber natürlich darf man die sich verändernden Werte nicht vergessen. Unsere Zeit unterwirft alles dem Profitinteresse, jede Kreativität und auch Sozialbeziehungen haben nach Aspekten der Verwertbarkeit zu funktionieren. Dieser universale Imperativ des Marketings ist völlig pervers. Mir scheint es definitiv so zu sein, dass die Ethik gegenwärtig eher bei Hackern und bei Betreibern von Torrent-Seiten zuhause ist, die in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch eher nicht so gut dastehen. Heinz von Foerster hätte aber genau das gefallen!
?: Dein früheres Buch "Medienphilosophie" erschien soeben auch in koreanischer Übersetzung; als Medienphilosoph beschäftigst du dich ja schon seit Jahren auch mit dem Thema "Codesysteme" - was ist das für ein Gefühl, sein eigenes Buch in der Hand zu halten und die Schriftzeichen bloß nach ästhetischen Kriterien beurteilen zu können?
!: Überall auf der Welt werden verschiedene Sprachen gesprochen, aber alle sitzen an den gleichen Apparaten, die mit identischen Betriebssystemen laufen. Das ist schon interessant. Die Technik standardisiert, während die Menschen immer darauf aus sind zu differenzieren. Korea ist ein High-Tech Land, das alles Neue aufsaugt, so kam es auch zu der Übersetzung, aus dem dortigen Interesse am Neuen. Die koreanische Fassung meiner Medienphilosophie ist wunderschön produziert, ein Objekt der Freude für jeden Bibliophilen: Hardcover, Lesebändchen, hervorragende Papier- und Druckqualität. So schöne Bücher gibt es bei uns wirklich kaum mehr. Als ich mein Exemplar aus dem Postkasten nahm, da wollte ich mir vor lauter Ehrfurcht gleich meine Krawatte zurechtrücken (nach einer Beobachtung, die Walter Benjamin gegenüber dem gedruckten Buch einst festgehalten hat). Nur kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt so ein Ding getragen hätte... soviel zum Codesystem, das sich in ständiger Metamorphose befindet.
Liebe Wochenend-LeserInnen, bleiben Sie entspannt - liebe mobile UserInnen, bitte halten Sie Ihr Handy gut fest, denn es folgt ein besonderes Sonntagszuckerl : ich verlose 1 Exemplar von Gerald Reischls Die Googlefalle. Der IT-Ressortleiter der österreichischen Tageszeitung Kurier rückt in seinem umfassend recherchierten Portrait die bei weitem populärste Suchmaschine der Welt allerdings in kein günstiges Licht, sondern stellt eine brisante Frage: welche datenschmutztechnischen und sonstigen Gefahren gehen von der beispiellosen Monopolstellung Big G's aus?
Bloßes Kommentieren reicht nicht, diesmal gibt's nämlich eine Gewinnfrage: Welche Daten überträgt Google Analytics? Der Gewinner oder die Gewinnerin bekommt von mir die Hardcover-Ausgabe zugeschickt. Eine "richtige" Antwort gibt's natürlich nicht (was man Geralds Buch ebenfalls entnehmen kann), daher gewinnt der (völlig subjektiv) absurdeste Beitrag den Hauptpreis. Das Gewinnspiel dauert 1 Wochen, endet also am kommenden Sonntag, dem 3. August 2008, es gelten die datenschmutz Gewinnspiel Teilnahmebedingungen.
Jede/r, der eine (ebenfalls *extrem* subjektiv) besonders originelle Antwort gibt und sein Blog oder seine Homepage angibt, bekommt einen Platz im datenschmutz Linkverzeichnis (Pagerank 4) (ausgenommen natürlich "Bad Neighbourhood Kandidaten").
Über die Googlefalle: Gerald Reischl betreibt ein gleichnamiges Blog, das auch in Englisch verfügbar ist. Wer sich immer schon mal Sorgen gemacht hat über die immer beängstigendere Vormachtstellung Googles (neben dem Online-Bereich streckt die börsennotierte Firma ja schon längst ihre Finger nach (amerikanischen) "alten" Medien aus) sollte öfter mal einen Blick reinwerfen: Gerald untermalt die zentrale These seines Buches, dass Google ein supranationaler, unkontrollierbar Moloch geworden ist, der sich von keiner Kontrollinstanz in die Karten schauen lässt, mit beeindruckenden Zahlen - etwa zu Big G's Marktanteilen in verschiedenen Ländern.
Längst ist Privacy-Schützern die Google-typische Intransparenz, die Datensammel- und Speicherwut des Marktführers, zu viel geworden. Jene genauen Nutzungsdaten, auf die diverseste Regierungen so gerne unbeschränkten Zugriff haben - Google hat sie zur freien Verfügung, und keiner weiß, was genau damit gemacht wird. Dass das Thema Datenschutz in der öffentlichen Debatte inzwischen eine gravierende Rolle spielt, zeigt etwa die Unruhe, die der deutsche "Bundestrojaner" auslöste: das Problembewusstsein sein da, Google jedoch wird von den wenigsten Usern als Bedrohung empfunden - ganz im Gegenteil: aber diese Fehleinschätzung ändert sich nach der Lektüre der Googlefalle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.
Das super-schmale dünne Notebook von Apple ist immer ein kräftiges Zugpferd bei Verlosungen - immerhin kostet die silberne Wunderflunder mehr als 1.500,- Euro, besticht jedoch mit unvergleichlichem Geek-Faktor. Mit anderen Worten: die Betreiber von Gutscheinclip können bei ihrem aktuellen Gewinnspiel mit großer Resonanz rechnen. UPDATE 30.7.2k8: Die Gewinnspielseite ist verschwunden... und es täte mich brennend interessieren, ob da eine Domain-Panne passiert ist, oder es sich um eine gezielte Linkbaiting-Aktion handelte.
Für den Zweitplatzierten gibt's das Luxus-Navi 760TFM von Garmin mit TMC und FM-Transmitter, die Plätze 3 bis 5 stauben je einen 80GB iPod Classic ab und für fünf weitere Teilnehmer gibt's Amazon-Gutscheine im Wert von Euro - das macht Preise im Gesamtwert von 3.000 Eulen, mitmachen kann man bis zum 30. September. Die teuren Preise lässt sich das Gutscheinblog auch mit ordentlich Linklove bezahlen: alle Teilnehmer müssen zusätzliche Links auf zwei Gutscheine der freien Wahl setzen - also warum nicht mal bei Swarovski oder bei Q11 Autoteile einkaufen? Das lässt sich doch herrlich kombinieren - ich wollte schon immer mal einen mit falschen Diamanten* besetzten Mega-Auspuff an meine Hornet montieren.
aleX Deutsch, trommelnder Mastermind hinter einer ganzen Reihe spannender Projekte im Überschneidungsfeld von Jazz und elektronischer Musik, hat gemeinsam mit kongenialen Jam-Partnern eine neue Compilation für das legendäre Café Drechsler am Wiener Naschmarkt produziert. Dank release* verlose ich drei CDs des aktuellen Albums - und habe mit aleX ein Interview über das Phänomen Drechsler und Bands vs. Jamsessions geführt. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, hinterlässt wie gewohnt einfach einen Kommentar zu diesem Posting: >>beim Gewinnspiel mitmachen>> Wie sich das ganze anhört, verrät der Radio Edit von "Get the Ball Rollin" (feat. Hans Krankl und Anna F.)
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wer eines der drei Alben gewinnen möchte, hinterlässt -wie immer - einen Kommentar zu dieser Story. Und wie bei allen ds/Gewinnspielen gibt’s ein Extra-Los für jede Online-Verlosungsankündigung und für alle teilnehmenden datenschmutz Facebook-Fans. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, Details zu den Teilnahmebedingungen gibt’s hier. Die Verlosung endet am 13.07.2008., die GewinnerInnen werden via E-Mail verständigt.
Wer die eigenen Gewinnchancen erhöhen möchte, outet sich auf Facebook als Fan; und wenn jemand eine Ankündigung postet, bitte via Trackback oder Kommentar Bescheid sagen, damit ich vor der großen Verlosung auch nix übersehe.
datenschmutz: 2002 sorgte das Debutalbum von Café Drechsler für Furore. Wie wurde das ursprüngliche Trio damals gegründet? Gab's vor dem "offiziellen" Release Jam Sessions?
aleX deutsch: Ich selbst betreibe aktiv seit etwa 1988, also seit nunmehr 20 Jahren, Jam Bands wie unter anderem meine ehemals amerikanische Band "Pink Inc." mit Jamaaladeen Tacuma (Bass) und George Garzone (Sax) [Pink Inc. / Pink Inc. DIW Japan] und mit Delmar Brown (Keys/Vocals) [Keys 2 the Kastle/Ponycanon in Tokio] und initiierte eine ganze Reihe von "Non Klischee Jam Sessions" wie djam (1995 - 1997 im Bar Beisl Soiree in Gleisdorf), die berühmt-berüchtigten "Gelee Royal" Nights jeden Donnerstag zuerst 2 Jahre im Palmenhaus Burggarten (1999-2001) und dann ebenfalls wöchentlich im Porgy and Bess sowie in Städten wie Krakau, Rom, Warschau, Moskau und Berlin - bei diesen Sessions habe ich oft lokale Talente und internationale "Stars" , DJs, Musiker und Visual Designers zusammengebracht, um a) diverse Berührungsängste und aus meiner Sicht unnötige Vorurteile zwischen den sogenannten Elektronikern/DJs und richtigen Musikern, die in der Tat ein Instrument sehr gut spielen können, und b) aus der Lust der reinen Improvisation und dem Kick, quasi nackt, ohne Noten, Proben, Absprachen mit immer wieder wechselnden Konstellationen vor ein Publikum zu treten: mit dem Ziel, aufregende Livemusik im "hier und jetzt ohne doppelten Boden oder Fangnetz" zu präsentieren und das Publikum zum Tanzen zu bringen. Den Uli Drechsler habe ich als Lehrbeauftragter für eine Meisterklasse von 11 internationalen Schlagzeugstudenten an der Universität für Musik in Graz in einer meiner Ensembleklassen als Student und Unique Voice kennen und schätzen gelernt.
Für eine Diplomarbeit in der SAE hat Uli mich und Oliver Steger spontan in das dortige Recordingstudio eingeladen, wo wir das erste mal in dieser Form gemeinsam zusammen gespielt und zugleich recorded haben. Der SAE Diplomstudent war aufgrund der hervorragenden Resultate ebenso begeistert wie ich, hat uns die Aufnahmen gebrannt und ein selbstgebasteltes Cover mit einem Bild des Cafe Drechsler überreicht. Ich schlug diesen Namen als Bandnamen vor und mit Zustimmung des alten Herrn Drechsler vom Café Drechsler wurde das unser Bandname.
Es folgten viele legendäre Auftritte in vielen Wiener Clubs und Beisln, auch im Rahmen meiner "Gelee Royal Nights" und wir hatten zuerst mal eine auf 500 Stück limitierte eigenproduzierte CD für unsere Fans mit "richtigen Cafebohnen" produziert, die wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln wegging. Danach wurde Universal Music auf uns aufmerksam, der Rest ist Geschichte.
?: Nach zwei sehr erfolgreichen Alben hat sich Café Drechsler getrennt. Wenn ich richtig informiert bin, gab die Renovierung des Cafés den Ausschlag zur "Neugründung" - was hat sich gegenüber der "alten" Band verändert?
!: Es gibt keine "Neugründung" und auch keine "Band". Das ist Geschichte. Es gab an mich den Auftrag von Seiten des Kaffehauses Drechsler für das Cafe eine CD zu produzieren, die ich mit vielen meiner derzeitigen musikalischen Weggefährten produziert habe: mit dem Ziel, das Flair eines Kaffehauses im Jahr 2008 in Wien, den Naschmarkt und den gechillten Wiener Flavour dort akustisch spürbar zu machen. Die Cafe Drechsler Hausband ist eine flexible Gemeinschaft aus verschiedenen Protagonisten auf diesem Album. Mit der Band Cafe Drechsler hat das ganze gar nichts zu tun, außer dass auch ich hier der Produzent und der Drummer bin ;)))
?: Im Konzept des Projekts spielten Gastauftritte schon immer eine beträchtliche Rolle. Mit welchen Künstlern würdest du auf zukünftigen Alben gerne zusammenarbeiten? Und: wird es zukünftige Alben geben?
!: JA! Ich persönlich arbeite derzeit an einem Soloprojekt als Drummer, live Programmer, Keyboarder, Bassist und Sänger in Personalunion, welches ich live! im Herbst zusammen mit einem VJ und Soundengineer in den einschlägigen Clubs zwischen Warschau und Paris, Berlin und Wien präsentieren werde.
Daneben ist es mir eine Riesen-Freude mit so großartigen Talenten wie Anna F., John Megill und Matthieu Michel sowie meinen langjährigen musikalischen Weggefährten Peter Herbert, Franz Hautzinger, Clueso und anderen als Produzent, Musical Director und Drummer/Musiker auf internationalem Parkett arbeiten zu dürfen. Mit all diesen Künstlern wird es zukünftige Alben und Singles geben!
?: Links und rechts neben die Jazzszene zu blicken, war für dich nie ein Problem - siehst du den "fehlenden Dogmatismus" mit als einen Grund für den Erfolg der Band?
!: Nachdem es die "Band", von der du sprichst, seit über 2 Jahren aus gravierenden menschlichen wie musikalischen Gründen, zumindest aus meiner bescheidenen Perspektive, nicht mehr gibt, kann ich da nur einmal für mich selbst antworten: ich mache seit über 30 Jahren erfolgreich Musik, das heißt, dass ich meinen Lebensunterhalt und den meiner Kinder ausschließlich damit bestreite und ich nur Projekte und Inhalte mache, die ich will und von denen ich 100%ig überzeugt bin. Das mache ich in erster Linie aus rein egoistischen Gründen einmal für mich selbst ; ))) Aber mit einer ganz klaren Verantwortung und Wahrnehmung eines für mich immer wesentlichen Bandmembers: des Publikums. Hier bin ich, um dem Publikum und mir einen Club 2 Atomwissenschaftler-Diskussionseffekt zu ersparen, um eine möglichst klare, eindeutige und verständliche Sprache bemüht. Außerdem geht es mir in erster Linie immer um "die Musik" und nicht um mein Instrument oder mich selbst und ich kann nach wie vor sagen, dass ich es absolut liebe, Musik zu machen und live! zu spielen! Das merkt dann wohl auch jeder.
?: Wie würdest du das aktuelle Drechsler-Album charakterisieren? Loungemusik klingt aufgrund der Beliebigkeit des Begriffs ja fast nach einer Beleidigung...
!: KAFFEHAUSMUSIK VON GROSSARTIGEN KÜNSTLERN FÜR DAS CAFE DRECHSLER AUF DER HÖHE DER ZEIT.
?: Welche Nummern des aktuellen Albums sind deine Lieblings-Tracks und warum?
!: Ich mag alle Songs sehr gerne und kann mir alles nach wie vor auch mit Freude anhören
?: Wie sieht's mit den Plänen für die nähere Zukunft aus? Stehen Konzerte am Programm?
!: Am 15 Juli spiele ich mit dem Matthieu Michel Quartett beim Jazzfestival Fribourg in der Schweiz, am 19. Juli bin ich mit einem Trio mit Barbara Paierl bei einem Festival in Krakau, am 27. Juli bin ich mit Anna F. im B72, am 30. Juli bis 3. August mit derselben Künstlerin in diversen Clubs in Berlin, wie unter anderem der Arena/Badeschiff Berlin oder dem Kaffee Burger. Im Herbst gibt es dann eben meine Solo Tournee, eine Tour mit Anna F. und John Megill, ein paar Konzerte mit Wolfgang Puschnig, Harry Sokal und Peter Herbert auf Festivals am Balkan sowie eine Performance in der roten Bar mit Jamaaladeen Tacuma und einem jungen DJ/Live Programmer.
Fotocredits: Georg Oberlechner, Pressefotos von release.at
Warum bescheiden bleiben, wenn man gleich alles auf einmal haben kann? Die folgenden Teilnahmebedingungen habe ich bei einem Gewinnspiel gefunden, bei dem ein Mini-Cooper Clubman verlost wird. Zweifelsohne ein feines Stadt-Auto, und viel besser geeignet, um klima-besorgte Damen zum Date abzuholen als der durchschnittliche Hummer. Aber lohnt sich der Deal? Irgendwie erinnern mich die TNBs ganz stark an die TV-Serie Reaper, da heißt's auch mal: "There's always a catch when you deal with the devil."
Aber der verschleiert seine Catches wesentlich besser - ich bin überrascht, dass nicht direkt von der Datenweitergabe an namibische Prinzessinnen und russische Ölbohr-Unternehmer gesprochen wird. Andererseits hat der folgende Absatz in Zeiten der Spam-Pest durchwegs einen gewissen Realsatire-Mehrwert:
Meine Angaben dürfen von XXX, den Sponsoren und deren Partnerunternehmen verarbeitet und genutzt werden (auch von externen Datenverarbeitern wie z.B. Datenerfassern, Internetdienst-Anbietern, Lotteriegesellschaften). Die personenbezogene Nutzung wird ausschließlich auf die Organisationen und Unternehmen aus den verschiedensten Branchen beschränkt, die meinen erkennbaren Interessen und Wünschen entgegenkommen. Für diese Organisationen und Unternehmen dürfen mir Informationen, Angebote, Muster und Werbung (per Post, per E-Mail und/oder per Telefon) übermittelt werden. Die Teilnahmebedingungen habe ich gelesen und akzeptiere diese. [...]
Auf besagter Seite sind übrigens vier Gewinn-Sponsoren gelistet, und zwar durchwegs namhafte Unternehmen - eine Abänderung der Bedingungen auf Werbezusendungen von den beteiligten Partner wäre ja noch einzusehen, aber das Business der Betreiber scheint wohl der Adresshandel zu sein. Wenn ich Neckermann, Tschibo, Quelle oder Heine wär, dann tät ich meinen Marke lieber nicht mit Gewinnspielen mit solch skurrilen TNBs beschädigen - aber jeder, wie er meint.
Ob der große flugunfähige, einst auf Mauritius ansässige Vogel namens Dodo ein idealer Reisebegleiter und ein gern gesehener Zimmergenosse gewesen wäre, werden wir Weltenbummler nie mehr erfahren - denn erst ist längst ausgestorben. Die Reisecommunity dodo.com dagegen hat das Licht der Globetrotter-Welt ganz frisch erblickt. Die Seite will reisebegeisterter aus und in aller Welt zusammenbringen und lockt zum Start der Beta-Phase mit einem attraktiven Gewinnspiel für Weltreisende in spe.
"Alles ist eine Wurst, nur die Zwei hat ein Ende", weiß der österreichische Volksmund. Mit anderen Worten: die Twitterblogger Parade samt vertikal integriertem Gewinnspiel ist seit vergangenem Sonntag sowas von vorüber - und der Gewinner des 50-Euro-Amazon Gutscheins steht fest. Bevor die Spannung ins Unermesslich-trägliche steigt sei gesagt: die fuffzich Piepen für den größten Gemischtwarenladen des Netzes gehen an Michael "RocW" Rosenauer für seinen Beitrag auf RPG-Netzwerk.at. Herzliche Gratulation!
Vielen Dank von Michi, Lukas und mir an alle, die mitgemacht haben, und zwar: Online-Blog, Korsti.de, curiOus.net, Infopirat, Baynado und Ritman.
Auch wenn's nix mehr zu gewinnen gibt, darf natürlich weiter gerne über eigene Twitter-Erfahrungen berichtet werden; wer hier mit seinem Bericht verlinkt werden möchte so unter dem Motto "Ich bin auch ein Twitterblogger", schickt einfach einen Träckbäck und/oder sagt via Kommentar Bescheid.