datenschmutz - Social Marketing, Pro-Blogging und medien.kultur.technik
2009-andalusien-gibraltar18 sport-airstyle2.jpg bcv08 - Barcamp Vienna 2008 Clemens Beer und Georg Hitzenberger Wintereinbruch in Lienz, 2008
datenschmutz RSS Feed
1,065 zufriedene Leser
RSS jetzt abonnieren
Twitter
48,552 Followers
auf Twitter folgen

Artikel-Schlagworte: „Grafik“

Veranstaltung: Visual Computing Trends 2009

28. Januar 2009
8:30bis18:00

vrvis Veranstaltung: Visual Computing Trends 2009Eine hochkarätig besetzte Auswahl an Keynotes, ein spannendes Thema und die Teilnahme ist noch dazu völlig gratis: wer am Event Visual Computing Trends 2009 teilnehmen möchte, muss sich lediglich vorab registrieren. Organisiert wird die Veranstaltung von Kompetenzzentrum VRVis in Zusammenarbeit mit der TU Wien, der ganze Tag lang dreht sich um den aktuellen Status Quo des "Visual Computing"

Visual Computing ist jener Wissenszweig der Computerwissenschaften, der sich mit dem Umgang von visuellen Informationen beschäftigt wie z. B. Bilder und Bildsequenzen in einem räumlichen und zeitlichen Zusammenhang. Visual Computing hat sich aus der methodischen Verschmelzung von Bildaufbereitung, Computervision, Computergrafik und Visualisierung entwickelt und ist zum Innovationstreiber der gesamten Branche geworden.

Neben Gastgebern Prof. Werner Purgathofer von der TU Wien sprechen Prof. Horst Bischof (TU Graz), Prof. Thomas Ertl (Universität Stuttgart), Prof. Steven Feiner (Columbia Univ. NY) und David Luebke (NVidia Corp.) über Zukunftsszenarien (wissenschaftlicher) Visualisierung. Sicher eine tolle Gelegenheit, um sich einen Überblick über topaktuelle Entwicklungen zu verschaffen. Wer teilnehmen möchte, registriert sich via E-Mail, nähere Infos zur Veranstaltung gibt's auf der Homepage des VRVis.

Ort: Techgate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien
Datum: 28.1.2009

[wp_geo_map]

Blogistan Panoptikum KW51 2008

tangible interfacesWien wird weiße Weihnachten wollen - wenig wahrscheinlich, wenn wettermäßig Wärme wiederkehrt. Außerdem wollte ich schon immer mal einen Panoptikum-Satz mit lauter W-Wörtern beginnen, und das ist immerhin die vorletzte Gelegenheit in diesem Jahr. Übrigens sind mir so gut wie keine Blogs mit Weihnachtsdekoration und Lichterketten aufgefallen, oder sollte ich da was übersehen haben? Jedenfalls erwartet uns im Lauf der kommenden Tage gewiss eine Flut von Jahresrückblicken. Die Blogpiloten liegen jedenfalls nicht falsch, wenn sie 2008 das "Jahr der 140 Zeichen" nennen.

Endlich adäquate digitale Präsentationen

Slide-orientierte Präsentation waren gestern: Powerpoint ist ja bloß sowas wie Final Scratch für Vortragende, ein verzweifeltes Festhalten an der Folienmetapher. Die Ungarn zeigen, dass es auch anders geht: Max ist schwerstens angetan von seinem Closed-Beta Prezi Account. Mindmaps meet Flash-Ästhetik meet SaaS (Software as a Service): tolle Sache und hoffentlich bald öffentlich verfügbar. Auf der neuen Homepage sind einige Beispiels-Präsentation online, außerdem kann man den Editor schon mal testen. Ich freu mich jedenfalls sehr über meinen heute eingetroffenen Beta-Key: Adios, Powerpoint!

Den Clickpreis wählen

TechCrunch verbreitet ein interessantes Gerücht, demzufolge Digg mit Hochdruck an einem eigenen, AdWords-ähnlichen Werbesystem basteln soll:

One experiment Digg is working on, says one source close to the company, is a self service advertising product that will be somewhat similar to Google AdWords, but with a twist. The product would insert advertisements into the Digg news stream (presumably clearly marked). Where those ads end up, and how much an advertiser pays per click, would be based on user feedback.

Klingt in der Theorie gut - praktisch bezweifle ich aber stark, dass "echte" User Zeit und Energie ins Bewerten von Werbung investieren. Digg möchte wohl die Qualität der Werbung erhöhen, man braucht allerdings keine hellseherischen Fähigkeiten für eine kleine Zukunftsprognose: Digg-Mobs haben demnächst ein wesentlich lukrativeres Business-Model. ("'tschuldigen's, mei Glickbreis is zu hoh. I breichat wohts!")

Der Ausverkauf des Web 2.0

Janko Röttgers hat einen lesenswerten Kommentar über den Ausverkauf des Web auf der ORF Futurezone veröffentlicht: angesichts der Übernahme und Schließung von Pownce durch 6Apart, der Übernahme und Schließung von Sandy durch Twitter und der Verknappung frischen Kapitalgeber-Geldes folgern Sequoia und Co., dass Web 2.0 Start-Ups profitabel werden müssen. Wer hätte das gedacht? Ein Vergleich mit der ersten Blase wäre allerdings völlig fehl am Platz, denn interessanterweise scheint das Geldverdienen derzeit eher den kleinen, wendigen SaaS-Anbietern zu gelingen als den Schwergewichten der Branche (Gruß an Yahoo und Facebook!). Außerdem schreibt Janko:

Fehlender Erfolg war nicht immer ein Grund für eine Übernahme mit Todeskuss. Branchenriesen gaben zu den Hochzeiten des Web-2.0-Booms viel Geld für Start-Ups aus, deren Nutzerzahlen alles andere als beeindruckend waren. So ließ sich Yahoo das soziale Widget myBlogLog zehn Millionen Dollar kosten, obwohl der Dienst zum Übernahmezeitpunkt Anfang des letzten Jahres gerade mal 45.000 registrierte Nutzer verzeichnete.

Ich würd allerdings behaupten, dass dies eine der besseren Investition in Yahoos wechselvoller Firmengeschichte der letzten 12 Monate war...

SEO-News der Woche

Für mich war's eine sehr erfreuliche Woche mit einem angenehmen Highlight: bei den neu gelaunchten Twingly Blogcharts stieg datenschmutz auf Platz 44 der deutschsprachigen Rangliste ein - war ja auch wirklich höchste Zeit für einen Technorati-Nachfolger. Andererseits haben zwei meiner Network-Sites gravierend an Pagerank verloren - eine weitere Bestätigung der Tatsache, dass regelmäßig Update-Zyklen ein zunehmend größere Rolle für Big G spielen. Apropos Fakten: jede Menge davon gibt's in der neu erschienen Ausgabe der Online-SEO-Zeitschrift Suchradar: "Zentrales Titelthema der aktuellen Ausgabe ist der Ausblick auf das Jahr 2009 im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing", so das SEO-Handbuch. Eines steht jedenfalls schon fest: OMD wird's 2009 keine mehr geben, wie Sistrix experimentiert mit Linktexten

"Wie lange darf ein Linktext sein?" fragt Sistrix. Und wie es eben seine Art ist, spekuliert er nicht wild drauf los, sondern hat ein aufschlussreiches Experiment durchgeführt:

Mit dem vorletzten Verlinkten (dem 8. Wort) allerdings schon, Google schneidet also einfach nach den 8 Worten ab. Das ist übrigens genau der Wert, den Shaun in seinem ursprünglichen Blogpost erwähnt hat – er hat daraus allerdings den falschen Schluss gezogen, dass Google den Linktext nach Anzahl von Buchstaben begrenzt. Dass dies nicht so ist und Google die Anzahl der Trennzeichen nimmt, glaube ich mit den 2 Tests gezeigt zu haben.

Keyword nicht gleich Keyword

SEO-United fasst einige Überlegungen zu den unterschiedlichen Typen von Keywords zusammen - gerade bei Longtail-Seiten steckt in dem Artikel interessantes Futter für Nischen-Konzepte:

Neben der Tatsache, dass Suchanfragen immer länger werden, also die Anzahl der eigegeben Begriffe steigt, unterscheidet man Keywords auch in Bezug auf deren Funktion. Etabliert hat sich hierbei die Unterteilung in informational, navigational und transactional, also in informierende, navigierende und agierende Suchanfragen bzw. Keywords.

Webseitenaufbau mit Sprites beschleunigen

Die Image-Slicer haben ihre goldenen Zeiten hinter sich: die Leitungen sind schnell genug, ob ein Bildchen 2 oder 5kB groß ist, macht weniger Unterschied als die Zahl der Requests. Google mag bekanntlich schnelle Responses mit wenigen Requests, also könnte der bei phlow beschriebene Sprite-Ansatz gerade bei icon-lastigen Web 2.0 Seiten sehr nützlich sein:

Insbesondere wiederkehrende Grafiken - z.B. Icons -, die man für CSS verwendet, können unter Umständen eine Menge Server-Anfragen produzieren. Um das zu verhindern baut man sich so genannte Sprite-Maps. Das sind Dateien, auf denen sämtliche Icons oder Layout-Grafiken in nur einer Grafikdatei abgespeichert (siehe Bild)werden. Glücklicherweise gibt es dafür einen Online-Service.

Video(s) der Woche: Tangible Interaction

Aus der Abteil: Wunschwerkzeuge eines jeden Visualisten. Tangible Interaction bauen, wie der Name nahelegt, diverse "full-sensory" Interfaces zu digitalen Medien. Klingt abstrakt, dürfte in der Bedienungspraxis aber riesigen Spaß machen - hier ein Video der Graffiti Wall. Sowas sollte eigentlich jedes Haus haben, an dem man vorbeispaziert :mrgreen:

Und wo das herkommt, gibt's noch mehr: Scott Beale vom Lachenden Tintenfisch hat die HD-Videofunktion seiner neuen Canon 5D Mark II an Doc Populars Yoyo-Künsten getestet, und man kann nur sagen: geile Bildqualität, geile Tricks:

Und das war's auch schon wieder mit dem vorletzten Blogistan Panoptikum dieses Jahres. Mögen Sie, hochgeschätzte Leser, die Weihnachtsfeiertage gut überstehen. Vorsicht jedenfalls vor Elchen im freien Fall, frohes Feiern und viel Glück und Durchhaltevermögen, falls Sie morgen bei der Last-Minute Geschenksrallye teilnehmen (müssen) - wir lesen uns morgen!

 

Input für WochenrückblickHaben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?
Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?
Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick - für jeden Eintrag gibt's auf Wunsch einen Backlink! Hier geht's zum Einreich-Formular.

Arbeitsplatz-Upgrade auf 3 Monitore

Windows mit 3 MonitorenZwei Monitore sind gut, aber drei sind besser - speziell wenn man dauernd Videos schneidet und einen dritten Screen komplett zur Ausgabe des Preview-Bildes verwenden will, damit am zweiten ausreichend Platz bleibt für Twitter, Digsby, SnackR & Co. Und so habe mich mir heute einen neuen 24-Zöller mit 1920x1200 Pixeln Auflösung geholt und freue mich jetzt über die wiederhergestellte Symmetrie meines 3-TFT-Büros. Eigentlich hatte ich vor, eine zusätzlich Grafikkarte einzubauen - aber mit dem genialen USB-2.0-to-HDMI Adapter von DeLock gelingt die Ausweitung des Sichtfeldes ganz ohne zusätzliche Steckplatzverschwendung.

Windows kann standardmäßig mehreren Grafikkarten umgehen, allerdings treten in der Praxis immer wieder Inkompatibilitäten auf, wie ich auf diversen Hardware-Foren in Erfahrung brachte. Also wollte ich mir eine Zweitkarte mit Geforce-Chipsatz zulegen, allerdings informierte mich der DiTech Verkäufer (kompetent wie immer), dass besagter Adapter den gleichen Dienst täte. Die Beschreibung liest sich fast zu gut, um wahr zu sein - und das Ganze funktioniert bis zu einer Auflösung von 1680x1050 Pixeln, mehr als ausreichend für meinen Drittmonitor - DiTech verkauft das Gerät für 80 Euro:

The USB 2.0 to DVI Adapter enables you to connect any monitor, LCD or projector to your PC or notebook. By using the included adapter DVI to VGA and DVI to HDMI, you can also connect VGA and HDMI monitors. In order to connect several monitors, etc. to a PC, you simply need an additional adapter for each display. You can connect up to 6 adapter to one PC. The USB 2.0 Adapter can mirror and extend the display. If you use this external USB 2.0 technology, you do not need an additional VGA card.

Die beigepackten Treiber verweigerten zwar unter Vista 64 ihren Dienst, ein Update von der Herstellerseite schaffte aber sofort Abhilfe. Nach Installation und Neustart erkannte mein Rechner beim Anstecken sofort den dritten Monitor, der wie gewohnt in den Windows Desktop-Optionen auftauchte. Weiter Vorteil dieser Lösung: es gibt keinerlei Probleme mit DirectX-Spielen (schon getestet), wie gehabt läuft das Spiel am Hauptmonitor und ignoriert die beiden anderen Screens. Wenn ich an Flugsimulationen nicht ebenso wenig Interesse hätte wie an Fußball, dann könnte ich allerdings den Microsoft Flugsimulator mit ziemlich phattem Cockpit-Feeling spielen :mrgreen:

3-Monitor-Betrieb

DeLock stellt übrigens eine ganze Reihe von nützlichen USB-Adaptern her - darunter auch einen Universal-Anschluss, der das lästige Einstecken verschiedener USB-Kabelbauformen für verschiedene Geräte erspart.

Gratis-Poster-Druck für datenschmutz-Leser

Poster XXLVor kurzem habe ich an meiner ersten Trigami Sampling Kampagne teilgenommen. Im Gegensatz zu den bezahlten Reviews, bei denen Blogger gegen Bezahlung über eine bestimmte Seite bzw. Firma schreiben, erhält man bei den Branding-Ausschreibungen "nur" ein Testprodukt - ob er dann über schreibt oder nicht, bleibt dem Blogger selbst überlassen. Mir hat Posterxxl.de einen Gratisdruck angeboten, und da ich ohnehin einen großformatigen Logo-Frosch in meinem Büro aufhängen wollte, kam das Angebot gerade recht. Und weil ich mit Druck- und Papierqualität ausgesprochen zufrieden war, freue ich mich, allen Lesern ein Gratisposter im Format 40x30cm anbieten zu können.

Hier kann man den Druck bestellen: Gratis-Poster 40x30cm. No hooks attached, das kleinste Format gibt's ganz umsonst, es fallen lediglich Versandkosten von EUR 5,99 an. (PosterXXL verschickt die Drucke in mit Packpapier ausgestopften stabilen Kartonrohren), die Aktion gilt bis Ende des Jahres und ist auf eine Bestellung pro Person beschränkt. Als Vorlage kommen alle gängigen Grafik-Formate in ausreichender Auflösung in Frage, wer's gern etwas größer mag, bekommt unter der gleichen Adressen ein 60x45cm Poster für EUR 6,99 statt 11,99 oder ein 80x60cm Poster um EUR 9,99 statt EUR 14,99. Die Benutzeroberfläche der Seite fällt angenehm simpel und zweckmäßig aus, die Frist von der Bestellung bis zum Versand beträgt 48h.

Erfreulicherweise kommt das erweiterte Werbeportfolio von Trigami immer besser in Schwung: in den letzten Wochen erhielt ich neben den üblichen Review-Ausschreibungen auch zunehmend mehr Angebote für Bannerschaltungen, denn auch die können mittlerweile von Kunden gebucht werden. Der Auftraggeber gibt dabei Format(e) und Zeitraum vor und macht dem Blogger ein Angebot - der entscheidet, ob er das jeweilige Werbemittel einbinden möchte. Eine sehr günstige Form der Longtail-Erschließung: ich vermute mal, dass diese Form der Branding-Werbung am deutschsprachigen Markt noch eine blühende Zukunft bevorsteht.

Favinator: Animierte Favicons schnell erstellt

FavinatorDie Erstellung eines Favicons - das sind die kleinen Bildchen, die jeder moderne Browser im Tab links neben dem Titel der Seite anzeigt - ist keine Hexerei. Man muss lediglich ein beliebiges quadratisches Bild auf die Größe von 16x16 Pixeln herunter rechnen, im *.ico-Format unter dem Namen favicon.ico speichern und ins Rootverzeichnis der Seite hochladen. Die meisten Browser zeigen das Bildchen dann standardmäßig und speichern die Ico-Datei auch mit der Bookmark, was die Seite leichter auffindbar macht.

Verzichten sollte auf ein Favicon niemand - die Kunst liegt darin, ein geeignetes Motiv zu finden, das auch bei der winzigen Größe von 16x16 Pixeln noch ausreichend wiedererkennbar ist. Photoshop unterstützt das Ico-Format übrigens nicht, behelfen kann man sich unter anderem mit dem kosten Bildbetrachter Irfan View, der eine entsprechende Exportfunktion besitzt. Wer sich diesen Aufwand nicht antun will, kann stattdessen auch den favinator benutzen: das kostenlose Online-Tool konvertiert jede beliebige Ausgangsgrafik (die natürlich quadratisch sein sollte) zu einem 16x16 Pixel Favicon, das anschließend heruntergeladen und in die eigene Page eingebaut werden kann.

Besonderheit dabei: optional kann ein Text eingetragen werden, der anschließend als animierte Laufschrift durchs Favicon scrollt, Schriftfarbe, -typ und -größe sind dabei allerdings fix eingestellt. Klingt kompliziert, sieht einfach so aus:

animiertes Favicon

Das sorgt für Staunen (oh, ico-Dateien können animiert sein?) und nervt unter Umständen, wenn in der Browser-Tableiste dauernd was blinkt, also sollte man sich den Einsatz der Laufschrift gut überlegen. Moderne Browser zeigen übrigens alle unterstützten Grafikformate (also auch png, jpg, gif) an, größtmögliche Kompatibilität erreicht man allerdings mit dem Ico-Format. Eingebunden wird das Icon mit einem Meta-Tag im Header, einige Browser zeigen es standardmäßig ohnehin an:

<link rel="shortcut icon" href="http://www.meine-domain.de/favicon.png" type="image/ico" />

Ein ausführliches Tutorial rund um das Thema gibt's hier. Für Konsolenfreunde hab ich noch eine besondere Spezialität gefunden: png2ico konvertiert PNG-Dateien via Kommandozeile (!) ins ICO-Format - Nerd-Prestige-Bonus garantiert.

Blog Action Day 2008: Gegen die Armut

blog action day 2008Heute, am 15. Oktober 2008, findet der Blog Action Day 2008 statt. Die äußerst lobenswerte Aktion schreibt sich folgendes auf ihre virtuell wehenden Fahnen: em>Today thousands of bloggers will unite to discuss a single issue - poverty. We aim to raise awareness, initiate action and to shake the web!Den deutschsprachigen Teil findet man unter http://blogactionday.org/de/ - ich war ganz verwundert, dass Rob noch gar nix drüber geschrieben hat - immerhin nehmen in diesem Jahr bereits über 10.000 (!) Blogger und Podcaster an der Aktion teil, sodass unter der angegebenen Adresse ein riesiges Instant-Verzeichnis entsteht. Wer auch gelistet werden möchte, registriert das eigene Blog und bindet wahlweise ein JavaScript oder eine Bannergrafik von blogactionday.org in seinen Bericht ein.

"Kampf der Armut" lautet also das diesjährige Thema, und das hat im Zuge der derzeit vor unseren Augen ablaufenden Finanzmarktkrise ganz neue Aktualität bekommen. Und der Zynismus der US-Regierung ist kaum zu überbieten: Man darf nicht die Augen davor verschließen, dass zuerst ganz gezielt Panikmache erfolgt, um dann mit möglichst wenig Widerstand die maroden Banken mit Steuergeld aufpäppeln zu können. Denn wie Max völlig richtig schreibt:

Es gibt Menschen/Firmen/Banken/Staaten die sich gerade massig billige Anteile von Unternehmen kaufen und sobald alles wieder (mit Steuergeldern) gerettet ist wunderbar damit verdienen werden, irgendwie grauslich, oder?

Dass die USA ohne nachhaltige Garantien Staatsmittel in Finanzinstitute pumpen, wird sich auf Dauer als weit teurer erweisen, als beispielsweise eine staatliche Kreditübernahme jener verschuldeten Hauseigentümer, die nun tatsächlich obdachlos geworden sind. Was hat das mit dem Thema Armut zu tun? Nun, Armut tritt in vielen Facetten auf, auch in Wohlstandsstaaten. Wenn wir aber auf Regionen, Länder, Kontinente blicken, in denen Armut kein Rand-, sondern ein Mainstream-Phänomen ist, in denen teilweise nicht mal die Grundversorgung mit Nahrung, frischem Wasser etc. gesichert ist, dann wird eines ganz schnell klar: um den "Vicious Circle" zu beenden, *müssen* der lokalen Bevölkerung Investitionsmittel und Möglichkeiten zum Aufbau intrinsischer Wirtschaftsmodelle in die Hand gegeben werden. Dass das Geld dafür da ist, aber der Wille keineswegs, zeigt die derzeitige Finanzkrise wohl über-über-deutlich.

In einer (durch das Internet mit-) globalisierten Welt kann niemand mehr wegsehen und sich versichern, "dass die da drüben mich nichts angehen". Globale Armut zu beseitigen, ist ohnehin solidarische Pflicht. Was das moralische Konto der ersten Welt allerdings noch weit stärker belastet, ist die Tatsache, dass weite Teile dieser angesprochenen Armut weder selbst- noch unverschuldet entstanden, sondern direkt wirtschaftlichen Interessen und Profiten reicherer Staaten geschuldet sind.

Ich wünsche mir, dass Europäer trotz der angeblich prekären Börsensituation nie mehr vergessen, dass kein Kontinent eine Insel ist - und dass Umverteilung endlich nicht mehr innerstaatlich, sondern weltweit zu funktionieren beginnen muss. Und überhaupt wäre heute ein guter Tag für eine Spende an eine Hilfsorganisation Ihrer Wahl.

Tagesdosis: Saufen bis nix mehr reingeht

Komatrinken hat dieser Tage einen schlechten Ruf, der wohl aufs Trinken generell abfärbt. So leidet wohl die Einnahme antialkoholischer Erfrischungen ganz gewaltig - warum müsste sonst eine nicht genannt werden sollende österreichische Versicherung gemeinsam mit einem Wasserabfüller ganzseitige Inserate mit einer eindeutigen Botschaft schalten? Die lautet übrigens: Trinkt! Mehr! (Wasser.) Wasser sei gesund und eine wichtige Basis für ein gesundes Leben. Stimmt - so ganz ohne H2O wär das Leben ratzfatz vorbei. Was mich aber maßlos wundert, ist die empfohlene "Tagesdosis": wie die nachstehende Grafik erörtert, werden 1,5l pro Tag und Nase als ausreichend erachtet:

trink Tagesdosis: Saufen bis nix mehr reingeht

Diesen Beitrag weiterlesen »

Sega bringt Olympia für Next-Gen Konsolen

gracepower 1217358521 Sega bringt Olympia für Next Gen Konsolen Man möchte meinen, dass in Zeiten bewegungs-sensitiver Controller bloße Grafiksensationen längst nicht mehr ausreichen: aber weil's da beispielsweise mit dem Schwimmen im Schmetterlingsstil in beengten Studentenwohnungen schnell zu eng wird, haben auch klassische Sportspiele nach wie vor ihre Berechtigung. Sega verspricht für Bejing 08 völlig unterschiedliche Steuerungsmodi (für das Spiel, nicht die Veranstaltung) und will den Spieler "mittens ins Geschehen" hieven, ganz ohne Flugreise.

Die folgenden drei Preview-Videos zeigen erste Szenen aus dem offiziellen Olympia-Spiel. Beeindruckend finde ich vor allem die Bewegungsabläufe der virtuellen Sportler - wie gut sich das ganze dann aber tatsächliche spielt, wird erst die Praxis zeien, ein Augenschmaus dürfte aber garantiert sein:

Previewvideos zu Diablo 3

diablo3 150x150 Previewvideos zu Diablo 3Die Gerüchte sind keine mehr, denn nun herrscht Königin Gewissheit: Blizzard wird einen dritten Teil von Diablo veröffentlichen. Und da vorige Woche das Preview-Video aufgetaucht ist, kann man wohl getrost davon ausgehen, dass in frühestens drei Jahren das Spiel im Laden liegt - falls dann Games überhaupt noch auf physischen Datenträgern verkauft werden. Blizzard spricht zwar von Ende 2008, aber was Terminankündigungen angeht, steht die Spielebranche in punkto Delays auf einsamer Flur: das kennen wir ja schon zur Genüge von Starcraft und Co.

Auf eu.blizzard.com gibt's einen "Cineastic Trailer", ein Gameplay-Video sowie einen Artwork Trailer zu bewundern sowie erste Screenshots, Beschreibungen der Charakterklassen und Hintergrundinfos zum Spiel. Keine große Überraschung ist die Grafik: Diablo 3 bleibt bei seinen Leisten und die sogenannten isometrische Perspektive (as opposed to Ego-Perspektive) feiert fröhlich Urständ'. Grafisch hat sich in der Zwischenzeit so einiges getan - schließlich sollten die neuen SLI-Grafikkarten ihre enorme Heizleistung nicht völlig grundlos verpulvern.

Caveat old folks: Die Flash-Seite verlangt die Eingabe des Geburtsdatums. Dabei gehen die Programmierer davon aus, dass sich ein 89jähriger keinesfalls für Orkschlachtungen interessiert: denn meine fiktives Geburtsjahr "1919" wurde nicht akzeptiert. Wer weiß, vielleicht hat ja das oberste Amt für Computerspielzensur beschlossen, nicht nur ein Mindest-, sondern auch ein Höchstalter vorzugeben... aber wie auch immer: die Stärke von Diablo lag ja immer in der Unkompliziertheit - sozusagen das ideale Einstiegsspiel für Pensionisten, die sich immer schon gefragt haben, warum manche Kids die Vollimmersion in virtuelle Welten dem Komatrinken vorziehen. Hack'n'Slay nennt man das Diablo-Prinzip übrigens im Jargon - gemeint ist damit der Verzicht auf jegliche Statistik-Frickeleien und sorgefältige Planung. Die Gegenstands-Sammelwut des streng linearen RPGs stand übrigens Pate fürs Genre-Schwergewicht WoW, und der Multiplayer-Modus ist schlichtweg legendär. Mal gucken, wann wir uns tatsächlich wieder auf den Weg durch Iso-Dungeons machen.

Der dümmste Browser im 60sec IQ-Test

iqleague Der dümmste Browser im 60sec IQ TestBei IQ League gibt's diverseste Intelligenz-Test, darunter auch eine 60-Sekunden Schnellbefragung für eilige - man erfährt am Ende nicht nur den eigenen IQ, sondern auch die Ranglisten-Position im Vergleich zu allen UserInnen, die bereits vorher mitgemacht haben. Aber weil Statistik ohne lustige Korrelationen nur die halbe Miete ist, haben die Betreiber ein paar genauere Blicke in ihre Serverlogs geworfen und festgestellt, welche Browser/OS Kombinationen am schlechtesten respektive am besten abschneiden.

Slashdot schreibt dazu:

Interestingly, they correlate the results of this test with a number of statistics available from their server logs. Along with the geographical distinctions like city and country, the referrer and OS/Browser user-agent strings are also mined, to determine the Smartest Browser and OS.

Die komplette Ergebnisgrafik, die ab sofort auch laufend weitergeführt wird, findet sich hier - zur Executive Summary: am smartesten Antworten BenutzerInnen, die mit Safari auf AppleMac/Unix surfen mit einem Durschnitts-IQ von 104,85. Und auf den hinteren Rängen landen Firefox on Win95 (92,57), AppleMac-Safari und WinNT (91,43) und Netscape on Unknown (89,24). Opera-Surfer sind ganz gut mit dabei, mit MacPPC landen sie auf Platz 8 und erreichen 101,05, sogar mit der wicked combination Opera on Win98 reicht's mit 100,90 Punkten gerade noch für Platz 10.

Btw: der 60-Sekunden Test ist wirklich unterhaltsam, für non-native Speakers allerdings recht unfair... ich find's immer wesentlich schwieriger, Anagramme in Fremdsprachen zu lösen.

Plugin-Tipp: Da sind Monster auf meinem Blog!

WP_MonsterIDVor nicht allzu langer Zeit hab ich hier auf datenschmutz Identicons aktiviert und vorgestellt. Es handelt sich dabei um automatisch generierte Avatare für KommentatorInnen, die keinen Gravatar verwenden. Denn wenn nur einige wenige User Gravatare benutzen, dann führt das zu einer recht ungleichen Verteilung der Aufmerksamkeit - Identicons lösen das Problem recht elegant, indem sie jedem User entweder anhand des Logins bzw. anhand der IP-Adresse eine eindeutige, automatisch generierte Grafik zuweisen, die beim ersten Mal serverseitig erstellt wird und dann bei jedem weiteren Kommentar des gleichen Schreibers zum Einsatz kommt.

Ich persönlich bin ja hochgradig zufrieden mit den geometrischen Musterchen, die man im Backend frei farblich konfigurieren kann. Da aber MC-Escher'sche Muster zweifellos nicht jedermann/fraus Sache sind, hat Scott Sherill einen "Remix" angefertigt: WP_MonsterID funktioniert analog zum Original, allerdings mit einem kleinen, feinen Unterschied: anstatt Muster werden Monster generiert. Die haben einerseits einen recht hohen "Cuteness-Faktor", andererseits passen sie grafisch vermutlich auch um einiges besser auf verspielte Blogs. Wie das ganze aussieht, verrät ein Blick in den Kommentarthread auf der Downloadseite.

Ich werd vorerst trotzdem beim Original bleiben - zumindest so lange, bis irgendein talentiert Grafiker WP_SkullID programmiert und jeder Besucher eine customized Totenschädel bekommt :mrgreen: Bin auf jeden Fall gespannt, ob Scotts Idee weitere Plugin-Remixes inspiriert!

Identicons: datenschmutz Avatare für alle!

Für die Anzeige von User-Avataren neben Kommentar-Postings existieren eine Reihe von Plugins mit diversen Vor- und Nachteilen. Mit dem neuen Identicons-System, das seit drei Tagen hier auf datenschmutz zum Einsatz kommt, erhält erstmals *jede/r UserIn* ein eindeutiges Bildchen. All Hail Identicon!

Bislang kam hier am Blog das Favatar-Plugin zum Einsatz: wenn ein User zu seinem Kommentar eine URL hinterlässt, dann checkt das Programm, ob unter der betreffenden Adresse ein sogenanntes Favicon hinterlegt ist - das sind die kleinen Grafiken, die von aktuellen Browser rechts neben der Seitenadresse angezeigt werden. Falls ja, wird dieses Icon als Avatar verwendet, ansonsten gibt's keine grafische Repräsentanz.

Eine Alternative wäre WP-Gravatar: bei Gravatar.com kann sich jeder anmelden, ein Userpic hochladen und an die eigene E-Mail Adresse knüpfen. Seitenbetreiber können die Gravatars einbinden und so Usern ermöglichen, über verschiedene Blogs hinweg denselben Avatar anzuzeigen. In der Vergangenheit hatte der Service allerdings immer wieder mal Performanceprobleme, welche die Ladezeit gravierend verlängerten - dies ist mittlerweile behoben, allerdings funktioniert die Anzeige natürlich nur dann, wenn der betreffende Kommentator auch bei Gravatar.com registriert ist - ansonsten wird ein frei wählbares Platzhalterbildchen angezeigt.

Enter WP-Idencticon! Das Plugin zeigt wahlweise das Favicon bzw. das Gravatar-Bild an, so vorhanden - und falls nicht, wird für jede/n UserIn ein eindeutiger Avatar erstellt, und zwar anhand eines Algorithmus, der aus verschiedenen Formen und Farben abstrakte Userbilder erstellt:

So what is an Identicon? It's a randomly generated assortment of shapes that is specific to a commenter's email (or if you prefer IP address). Identicons allow visual representations of commenters without requiring any external sites or user interactions. With 40 possible shapes (about 70 with inversions) in 3 possible positions, around 8000 distinguishable colors and four different rotations for each part, there should be several billion possible shape combinations which, even with the increasing chance of overlap with each additional user, should be quite enough for almost any blog.

Das ganz kann in schwarzweiß etwa so aussehen:

identicon shapes Identicons: datenschmutz Avatare für alle!

Die Installation ist denkbar einfach - Plugin-Folder hochladen und den darin enthaltenen Subfolder identicon Schreibrechte am Server geben (unter Linux via chmod). Konfigurieren lassen sich alle Einstellungen unter "Settings/Einstellungen -> Identicon". Hier wählt man die gewünschte Bildgröße und wahlweise eine fixe Farbe bzw. ein Farbspektrum für Vorder- und Hintergrundfarbe. Außerdem lässt sich hier bestimmen, ob die Bilder automatisch eingefügt werden sollen, oder man den Code lieber händisch ins Template integrieren möchte. (Praktisch, falls man zusätzliche CSS-Formatierungen, z.B. ein float-Attribut oder eine border einbauen will.)

Stellt man Farben bzw. Anzahl der Formen oder die Größe um, muss anschließend der Cache gelöscht werden - die Bilder legt Identicon im erwähnten Subfolder ab. Großartige Idee, denn so bekommt jeder Kommentator a Büdl, (wie man in Wien sagt) - und dank der flexiblen Farb- und Größenanpassung sollten sich die Identicons problemlos in jedes Template-Design integrieren lassen.

Deutschlands schönste Blogs: Jetzt abstimmen

Blogo 2008, der Blog-Logo Wettbewerb des Marketing Blogs, trägt den leicht zu merkenden Namen MBBDBWBSZZMDSBL und erfreut sich extrem reger Beteiligung.

Der vom Marketing-Blog ausgerufene Contest befindet sich bereits in der heißen Phase - stattliche 182 BloggerInnen haben ihre Header-Grafik ins Rennen geschickt. Auf den via Juryentscheid bestimmten Sieger warten phatte Preise (immerhin sponsert ein Spezialist für Schokoladenbrunnen die Aktion!), aber natürlich geht's in erster, zweiter und dritter Linie ums Dabeisein.

blogo Deutschlands schönste Blogs: Jetzt abstimmen

Das breite Spektrum vertretener Motive ist großartig, ich hab mal für die #51 gestimmt - so ein Schafskopf im Header macht sich schon sehr elegant. Den Start des Wettbewerbs hab ich verpasst, aber gerade mein Logo nachgereicht; theoretisch würd ich mich ja über Stimmen freuen, aber praktisch gibt's da ein paar viel steilere Motive. Unbedingt einen Blick reinwerfen!

PS - Frageee: Wie lange der Wettbewerb läuft die Abstimmung eigentlich noch? Hab dazu am Marketing-Blog keine Infos gefunden.

[d]vision lässt den Amiga hochleben

10. April 2008
19:30bis23:00

demosceneBeim 6. Demoscene Meeting spricht Amiga-Grafikkünstler HÃ¥kon Repstad über die goldene Ära der Demoprogrammierung, die mit der weiten Verbreitung des C64-Nachfolgers ihren Höhepunkt erreichte. Der Stargast des Abends gestaltet seit Jahren audiovisuelle Intros und erlebte den Beginn der fotorealistischen Design-Ära am Amiga hautnah mit - vorüber ist die Ära des Amiga für ihn allerdings noch lange nicht, denn genau wie zahlreiche seiner Kollegen nutzt er die Brotkiste V2 nach wie vor als Arbeitsgerät.

Repstad, in der Szene unter Archmage bekannt, sorgte 2007 für die Wiedervereinigung der Amiga-Gruppe Andromeda, die nunmehr für aktuelle PCs Animationen programmiert und mit Noumenon den zweiten Platz bei der Demoparty Breakpoint'07 gewann. Zuletzt gestaltete er Grafiken für Lifeforce von ASD, die den Scene.org Award als beste Demo des Jahres gewann.

Nerds und solche, die es werden wollen treffen sich am Donnerstag um halb acht im WerkzeugH - wie immer steht natürlich nicht nur das gesprochene Wort im Vordergrund, vielmehr wird Meister Repstad seine Ausführungen selbstverständlich mit einer handverlesenen Demo-Show untermalen.

demoscene

Jedem Kontinent sein Social Network

Andi Klinger hat mir eine hochinteressante Social Map zur Verteilung der einzelnen Big Players auf unterschiedlichen Kontinenten geschickt. Zwar handelt sich's um eine frankophone Homepage, aber es sind durchaus keine Französischkenntnisse erforderlich, um die Ergebnisse zu verstehen.

Kurz gesagt: Nordamerika regiert Myspace knapp vor Facebook, in Lateinamerika dagegen ist Orkut weit vorne. Europäer stehen überraschenderweise total auf Bebo, Facebook rangiert noch hinter Myspace und Skyblog - danke Frankreich - an vierter Stelle. Asiaten verwalten ihre Online-Beziehungen vorzugsweise mit Friendster, Cyworld und Orkut, Myspace spielt eine untergeordnete Rolle und Facebook gar keine. Australier dagegen stehen auf Myspace, während Neuseeländer eindeutig Bebo bevorzugen. Live Journal (hieß nicht der grottige MS-Blogservice so ähnlich?) versorgt die kommunikativen Bedürfnisse Russlands und ist auch dort ansässig. Veröffentlicht wurde die Grafik von LeMonde. Die Zahlen stammen dabei aus dem ValleyMag Datamonitor - aktualisiert wird die Map nicht, es handelt sich um den Stand des Jahres 2007:

social networks und kontinente
 1 2 nächste