Vor kurzem launchte Nokia in Österreich den OVI Music Store, was auf der Futura nicht zu übersehen war. Vor allem in Kombination mit Shazam halte ich die Musik-Flatrate für eine nette Sache, auch wenn mir persönlich nix als DRM-freie mp3- und ogg-Dateien auf den Fileserver kommen
Zwei völlig neue Gadgets, die auf der Messe gezeigt wurden und in Österreich noch im Herbst erhältlich sein werden, ließen allerdings mein Geek-Herz höher schlagen: erstens das Nokia Booklet 3G mit 16-Zellen-Akku, 12 Stunden Laufzeit, massivem Alugehäuse und Vollausstattung, preislich am oberen Ende der Atom-Skala angesiedelt. Und zweitens das N900, ein Nachfolger der Nokia-Tablet PCs, diesmal allerdings inklusive Telefonfunktion. Das Linux-Handy verfügt über geballte Rechenpower, beeindruckende Multitasking-Fähigkeiten und geht beim Unified Messaging ganz neue Wege.
Nokia betritt ein neues Geschäftsfeld: Noch in diesem Jahr erscheint das erste Netbook des finnischen Herstellers auf der Mobility-Bühne. Angesiedelt im High-End Segment besticht das Gerät durch Monoblock-Alu-Gehäuse, hochwertiges Display und eine Laufzeit samt WLAN von 12 Stunden, möglich dank 16-Zellen-Akku. Über Preise und Bundling-Angebote ist derzeit noch nichts bekannt, ab November soll das Gerät in Österreich verfügbar sein. Peter Hochleitner erklärt im Video der Vorzüge des Hi-End Geräts:
http://www.vimeo.com/6734515Eigentlich ist man von anderen Betriebssystemen gewohnt, dass sie "nach Hause telefonieren". Linux kann's jetzt auch, allerdings auf ganz andere Art: das erste finnische Handy mit Linux-Betriebssystem besticht nicht nur mit geballter Rechenpower, sondern bisher ungekannten Multitasking-Fähigkeiten und Unified Messaging, sprich: nicht mehr der Nachrichtentyp (SMS, Facebook Twitter etc.) steht im Vordergrund, sondern der jeweilige Kontakt. Mit dem Ziel, den Laptop zu ersetzen, hat sich Nokia viel vorgenommen - mich konnte Christoph Mahr auf der Futura jedenfalls restlos begeistern, in den nächsten Tagen hol ich mir mein Testgerät, dann gibt's nähere Details:
http://www.vimeo.com/6734509Das Nokia 5800 kommt mit 16:9 Touchscreen in hoher Auflösung, besitzt 8 Gigabyte Speicher und ist mit GPS, 3.2 Megapixel-Kamera und Sound in HiFi-Qualität für sämtliche mobilen Entertainment-Anforderungen gerüstet. Wie vom iPhone gewohnt passt ein Lagesensor den Bildschirm automatisch an, die Texteingabe erfolgt wahlweise mit Stift oder Finger.
Ohne die legendären TED-Talks wäre Internet-Fernsehen nur halb so spannend. Im Februar 2009 präsentierte Pattie Maes, die am MIT mit ihrer Forschergruppe "Fluid Interfaces" beforscht und entwirft ihre Version des Handys der Zukunft. Technologie wird nicht nur unsichtbar sein, sondern uns den "sechsten Sinn" verleihen, so die Vortragende. Das alles bliebe ziemlich theoretisch, wäre da nicht Pranav Mistry, ein Student, der im Video den praktischen Einsatz von projizierten Interfaces vorführt. Diese Demonstration von augmentierter Realität dürfte die TED-Besucher ziemlich beeindruckt haben:
Seit zwei Tagen verwende ich nun den BlackBerry Storm als Primärhandy. Die Sprachqualität ist hervorragend, das Messaging funktioniert ähnlich slick wie am iPhone. Das Storm ist mein erster ernsthafter Versuch, mit einem tastaturlosen Handy über die Runden zu kommen, und das klappt bislang recht gut. Geradezu luxuriös fällt mit zwei Handys natürlich die Netzabdeckung aus: wo mein privater T-Mobile PDA auslässt, hat der A1 BlackBerry meist noch Empfang. Außerhalb von Ballungsgebieten liegt mit der HSDPA-Netzabdeckung die mobilkom aber zumindest in Oberkärnten und Osttirol sehr weit vorne.
Weiter unten folgen die ersten Praxiserfahrungen - vorweg nur soviel: nach langer Durststrecke ist der BlackBerry Storm endlich wieder mal ein Gadget mit echtem Geek-Faktor. Konnte sich BB in der Vergangenheit vor allem im Business-Sektor Lorbeeren einheimsen, so dürfte der Storm nicht nur berufliche Nutzer ansprechen, sondern auch im Lifestyle-Segment Boden gutmachen. Verfügbar ist das Gerät am März exklusiv bei A1, und zur Markteinführung gibt's ein Gewinnspiel, bei dem sich A1 sehr spendabel zeigt. Verlost werden 60 BlackBerry Storms, 5 davon inklusive 5 Jahres Gratis-Telefonie und Datendienste. Selber schuld, wer da nicht mitmacht - hier geht's zum Gewinnspiel.
Ich habe die Zugfahrt von Wien nach Lienz genutzt, um meinen Storm mit einer umfangreichen Softwareausstattung zu versehen: ganz oben in der To-Have Liste stehen bei mir diverse Social Media Clients. TwitterBerry verrichtet seine Microblogging-Tasks recht gut, der BB-eigenen Facebook-Client spielt seine Stärken vor allem beim Bild-Upload aus - leider kann man in der derzeitigen Version keine Kommentare zu den Updates der eigenen Freunde verfassen. Der mitgelieferte Browser liefert keinen Grund zur Klage, aus Gewohnheit verwende ich aber lieber Opera Mini, der problemlos am Storm läuft. Google Maps, ein FlickR-Uploader und diverse Chat-Clients komplettieren mein Programm-Portfolio. Gut gelungen ist bei Twitter und Facebook die System-Einbindung: Mini-Icons am Startscreen zeigen auf einen Blick, ob's Neuigkeiten in der eigenen Social Sphere gibt. An Hardware ist von Bluetooth über GPS bis HSDPA (via Qualcomm-Chip) alles vorhanden, was man sich von einem modernen Smartphone überhaupt nur wünschen kann:

Multimedia: Der hochauflösende und kontrastreiche Bildschirm ist beim Filmschauen naturgemäß ein enormer Vorteil. Sogar der eingebaute Lautsprecher überrascht mit vergleichsweise klarer Wiedergabe, allerdings verfügt der Storm praktischerweise aber auch über eine ganz gewöhnliche Mini-Buchse, mit der jeder handelsübliche Kopfhörer Anschluss findet und empfiehlt sich dank des für ein Handy äußerst rauscharmen Wiedergabe auch als mp3-Player. Die Kamera ist erstaunlich lichtempfindlich, die eingebaute LED sorgt in Innenräumen tatsächlich für sichtbare Aufhellung, was auch den Kamera-Aufnahmen zugute kommt. Sprachnotizen hält der Storm ebenfalls fest, via Micro-SD Karte lässt sich Speicherkapazität erweitern.
E-Mail Messaging: Vodafone bietet den Blackberry-Kunden ein Web-Gateway zum Einrichten der E-Mail, das klappte mit meinen diversen Mailboxen erstaunlich gut. Nach Eingabe von Username und Passwort erkannte das System alle weiteren Parameter der IMAP-Boxen, die in weiterer Folge als eigene Icons auf dem Gerät auftauchen. BlackBerry Messaging nutze ich nicht, was allerdings in der Praxis keinen großen Unterschied macht, da auch "normale" Messages aufs Handy gepusht werden. Der Standard-Client lässt sich flott bedienen, HTML-Newsletter werden sauber dargestellt - hier hat sich BlackBerry keinerlei Patzer geleistet. Lästig finde ich einzig, dass bei jedem Löschvorgang nachgefragt wird, ob die Nachricht lokal und am Server oder nur lokal in den Papierkorb wandern soll. Gerade beim Messaging zeigt sich übrigens das volle Potential der Touch/Klick-Kombination: das Markieren mehrerer Messages geht flüssig von der Hand, Fehlbedienungen lassen sich dank des Button-Highlightings nahezu komplett ausschließen.
Synchronisation mit dem Desktop: Die mitgelieferte Synchronisationssoftware stellt niemand vor Usability-Probleme und verrichtet unter Vista ihre Aufgaben völlig klaglos. Ich nutze Outlook zur Verwaltung von Kontakten und Terminen - damit gab's erwartungsgemäß keinerlei Probleme.
Akkukapazität: vollkommen ungewohnt im Zeitalter der Smartphones, ja geradezu auf positive Weise anachronistisch, ist die genügsame Leistungsaufnahme des Geräts. An einem Tag saugt man den Akku selbst bei umfangreicher Nutzung keinesfalls leer, außerdem lädt sich das Gerät mit dem beiliegenden Netzgerät recht flott auf. Wahlweise übrigens dank Standard-Mikro-USB auch am Rechner, idealweise an einem powered Hub, der ausreichend Saft zur Verfügung stellt.
Vergleich mit G1, MDA II und iPhone: Mit dem G1 muten Google und T-Mobile experimentierfreudigen Geeks ein halbfertiges Gerät zu, dessen Hardware garantiert keinen Designpreis gewinnt. Irgendwann wird Android vielleicht mal richtig brauchbar, bis dahin kommt mir das G1 wie ein iPhone für Arme vor. Einige Detaillösungen des Storm, etwa die gelungene Messaging-Oberfläche, erinnern durchaus an letzteres. Die Verarbeitung ist ebenso hochwertig, in punkto Bildschirmqualität schlägt der Storm derzeit jedes andere Smartphone. Mein Windows Mobile MDA reagiert weit behäbiger, und die BlackBerry-Oberfläche lässt sich zudem einfach intuitiver bedienen als das recht lieblos über Windows gestülpte Touch-Flow System.
Was fehlt noch? Zwei fehlende Features sind mir bislang negativ aufgefallen, die sich aber ohne weiteres via Software-Update beheben ließen. Zum einen vermisse ich am virtuellen Keyboard ein Äquivalent zu Cursortasten. Will man in bereits getippten Texten ein paar Zeichen zurückspringen, wird die Fummelei am Bildschirm recht mühsam. Und zum zweiten fehlt auch eine Art "Tab-Taste", mit der man wie von Browsern gewohnt von einem Eingabefeld bzw. Link zum nächsten springt, wäre nicht schlecht - anstelle des Soft-Keyboards könnte man dafür natürlich auch die
Vorläufiges Fazit: Unter allen aktuellen Smartphones ist das BlackBerry Storm derzeit mit großem Abstand mein Favorit. Der Screen-Klick ist der erste wirklich brauchbare Tastatur-Ersatz für Touch-Handys, der Bildschirm ist einzigartig scharf, hell und kontrastreich, die verfügbare Software arbeitet stabil und rüstet alle Zusatzfunktionen nach, die ich benötige. Dies plus die hochwertige Verarbeitung und die lange Akkulebensdauer machen den BlackBerry Storm für mich ziemlich unschlagbar.
Mit dem Touchscreen-Gerät Storm will BlackBerry nicht bloß Business-Kunden ansprechen: hochwertige Materialien, gute Verarbeitung und hervorragende Multimedia-Tauglichkeit sollen die Herzen von Geeks mit Lifestyle-Faible höherschlagen lassen. Und das Konzept geht voll auf: ich bin von meinem Testgerät, das ich vor kurzem von der mobilkom erhalten habe, schwer begeistert.
Den ersten Eindruck darf man bekanntlich nicht unterschätzen - und beim Storm klappert und scheppert einfach nix, man hat als User das Gefühl, ein hochwertiges Gerät in der Hand zu halten. Das beginnt bei den Tasten und setzt bei der Akku-Abdeckung aus gebürstetem Aluminium fort, die sich problemlos und ohne nervige Fummelei abnehmen lässt. Die Oberfläche ist selbsterklärend, der Touchscreen funktioniert hervorragend und wartet als Besonderheit mit einem "Screenclick" auf: Leichtes Berühren markiert Inhalte, drückt man fester, dann gibt der gesamte Screen leicht nach und sorgt so für Mausklick-Feeling. Die Software hatte in den ersten Tagen noch einige Bugs, die nach dem gestrigen Firmware-Update allerdings bereits behoben sind.
Selbstverständlich beherrscht der Storm das BlackBerry Messaging System, er kommt allerdings auch mit gewöhnlichen Pop- bzw. IMAP-Boxen zurecht. BlackBerry nutzt wie beim Bold und anderen Geräten weder S60 noch Windows Mobile sondern ein selbst entwickeltes Betriebssystem. Für gängige Services (Twitter, ICQ, Facebook und Co.) existieren diverse Clients - über die Software, Surf- und Multimedia-Tauglichkeit des Geräts werde ich demnächst berichten. Hier mal ein paar Detailaufnahmen des BlackBerry Storm:
Die ersten Tests überschlagen sich geradezu vor Enthusiasmus, so schreibt etwa CNET.de:
Dieses Smartphone könnte die nächste Revolution in Sachen Nutzerführung einläuten: Eine ClickThrough genannte Technologie bringt Multitouch eine Generation weiter. Tippen auf dem virtuellen Tastenfeld soll so perfekt klappen wie auf einer mechanischen Tastatur.
Mir ist gefällt der hochwertige Bildschirm, der sich sehr gut für die Videowiedergabe eignet - auch die eingebaute Kamera erfreut mit geringer Auslöseverzögerung und hoher Lichtempfindlichkeit. In Kürze folgen Erfahrungen aus meinem Blackberry-Praxistest.
Ab 30. Jänner wird das T-Mobile G1 Handy offiziell in Österreich erhältlich sein, Details zu den Preisen waren allerdings noch keine in Erfahrung zu bringen. Die gute Nachricht für Early Adopters: es wird noch ein Tester gesucht, wer also das G1 so schnell wie möglich in die Finger bekommen möchte, hat noch zwei Tage lang Zeit, sich zu bewerben:
Du willst dabei sein? Dann schicke uns deine Emailadresse, den Link zu deinem Blog und deine Ideen für G1-Beiträge auf mobileblogger.at an support@mobileblogger.at. Achtung: Die Bewerbungsfrist läuft nur bis 21.1. 23:00 Uhr!
Details gibt's auf Mobileblogger.at - die Seite, die alle Berichte der österreichischen Blog-Tester aggregiert, ist mittlerweile an den Start gegangen. Ein Faktum kristallisiert sich allerdings aus den verschiedenen Testmeinungen bereits recht deutlich raus: die vorinstallierte Software ist nicht das Gelbe vom Ei, da gibt's noch ziemlichen Verbesserungsbedarf - so beherrscht etwa das Standard-OS kein Multitouch Feature, obwohl die Hardware dies durchaus zuließe. Allerdings steht zu erwarten, dass in den nächsten Wochen laufend Updates rauskommen - dass das G1 vorerst aber ein "Bastlerhandy" bleibt, sollte jedem Interessierten klar sein.
In punkto Hardware hat Max mit seinem letzten Beitrag eigentlich schon alles gesagt: in der Tat wünscht man sich eine bessere Verarbeitung, von wertigen Materialien kann jedenfalls keine Rede sein. Schlampereien offenbaren sich an vielen Enden und Ecken, so etwa auch bei der durchwegs kontraproduktiven Tastaturbeleuchtung, welche die Ablesbarkeit der Tasten eher erschwert als erleichtert.
Schmerzlich vermisse ich im Vergleich zu meinem HTC-Gerät eine dynamisch eingeblendete Software-Tastatur: bei jeder kleinen Eingabe, und sei's nur die Suche nach einem Kontakt, muss ich das Gerät aufklappen und mit der Tastatur arbeiten. Meinen persönlichen Bedürfnissen kommt da die Arbeitsteilung zwischen Softkey und Tastatur in Kombination mit dem zielgenauen Stift viel eher entgegen als das Konzept des G1, nicht mal ein virtueller Ziffernblock wird zur Direktwahl von Telefonnummern eingeblendet. Die vielfach kritisierte fehlende T9-Unterstüzung vermisse ich dagegen gar nicht - die drehe ich normalerweise sowieso als erstes ab.

Derlei Eingabe-Inkonvenienzen lassen sich zukünftig vermutlich via Zusatz-Software beheben. Zwar offeriert der Software Market bereits jetzt eine Lösung für englische Texteingabe, diese funktioniert allerdings - ebenso wie ein Großteil der Zusatzprogramme - schlicht und einfach nicht. Ganz hervorragend dagegen bewährt sich der griffige Trackball, der trotz seiner geringen Größe schnelles und präzises Navigieren erlaubt:

Generell wirft dieses Gerät für mich die Frage auf, inwieweit es Sinn macht, der zukünftigen Community die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Usability-Konzepts zu überlassen: ich erwarte mir von einem Mobiltelefon, das nicht explizit als Beta-Version verschleudert wird, eine wesentliche durchdachtere Bedienung. Wäre das G1 das einzige Smartphone auf der Welt, fielen diese kleinen Mängel vermutlich gar nicht auf, aber die Konkurrenz hat in diesem Bereich ja schon einiges vorgelegt. Dementsprechend gespannt bin ich auf die Preisentwicklung im Market - bislang sind kommerzielle Angebote noch sehr dünn gesät; ob sich hier der Open Source Ansatz durchsetzt oder ob eher das iPhone-Modell Schule macht, muss die Zukunft zeigen.
Gemeinsam mit acht web-publizierenden Kollegen gehöre ich dem verschworenen Zirkel jener österreichischen Blogger an, die gestern Abend in der konspirativen Atmosphäre des Werkzeug-H eines der heiß erwarteten G1 Phones von [undisclosed] erhielten. Gespannt auf das sogenannte "Google-Phone" sind Geeks indes nicht primär aufgrund der Hardware, im Fokus des Interesses steht vielmehr Android, ein von Big G initiiertes Open Source Betriebssystem für mobile Devices. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich das Device im Praxiseinsatz bewähren kann.
Telefonieren? Geschenkt! Die potentielle Zielgruppe des G1 ist vor allem an Online-Services interessiert, denn das Gerät zielt voll und ganz auf Webfreaks ab. Ein hochwertiger Touchscreen, der eingebaute Trackball und vor allem die ausklappbare Tastatur sollen das mobile Webleben komfortabler gestalten. In den nächsten fünf Wochen werde über meine Praxis-Erfahrungen dem G1 Android Phone berichten - die ersten an Developer gelieferten Geräte waren noch von diversen Beta-Bugs geprägt, wir haben die offizielle, gebrandete [undisclosed] Version bekommen. Die Einrichtung des E-Mail Kontos und der ersten Apps gestalteten sich problemlos, gespannt bin ich auf die Syncing- und Multimedia-Fähigkeiten des Geräts. Hier zum Kick-Off mal ein Video vom "Unboxing" meines G1:
Natürlich drängt sich auf Anhieb der Vergleich mit dem iPhone auf: schließlich warten beide Geräte mit einem Touch-Screen und einer Vielzahl an Zusatzapplikationen auf. Doch während Apples Lifestyle-Gadget eher auf den mobilen Musikfreund mit Hang zur Unterhaltung abzielt, soll das G1 vor allem Early Adopters, die das Potential mobiler Applikationen ausreizen möchten, ansprechen, denn die jeweiligen Philosophien sind geradezu konträr: während iPhone User sich offiziell ausschließlich im iStore bedienen dürfen, präsentiert der Suchmaschinenriese seinen Entwurf ganz ohne Restriktionen, aber mit standardmäßiger enger Integration diverser eigener Applikationen - das Betriebssystem Android selbst steht allerdings uneingeschränkt unter der Open Source Lizenz jedem Coder frei zur Verfügung.
In Kürze geht mobileblogger.at an den Start, dort werden alle G1-Beiträge von Max, Michi, Luca, Peter, Helge, Robert, Martin, Peter und Georg aggregiert - potentielle Interessenten können sich also rasch ein Bild machen, ob das G1 für ihre Bedürfnisse in Frage kommt. Das Feature-PDF gibt's auf der amerikanischen G1-Homepage, der Launch erfolgt in Österreich im Lauf diesen Jahres, ein genaues Datum konnte [undisclosed] noch nicht nennen.
Die private Verschuldung (Stichwort: Konsumschulden) nimmt zu, und hat man in Deutschland erst mal einen Schufa-Antrag, dann verschließen sich von heute auf morgen jede Menge Türen: unter anderem war es bislang mit negativer Bonitätsbewertung nicht möglich, bei etablierten Netzbetreibern ein Vertragshandy zu erhalten. Weissfunk ändert dies und bietet unter dem Slogan "telefonieren mit weißer Weste" ein Tarif-Modell an, das jeder unabhängig von Schufa-Einträgen nutzen kann.
Wie auch bei anderen Providern üblich bekommen Weissfunk-Kunden zum Erstvertrag ein Gratis-Handy, und zwar nach Wahl ein recht aktuelles Modell von Nokia, Samsung oder Sony-Ericsson. Zugleich bestimmt der Kunde ein monatliches Limit und hinterlegt in Abhängigkeit von der Höhe dieses Limits ein Kaution, nach Ablauf des Vertrages wird diese inklusive Zinsen zurückerstattet.
Bei einer Grundgebühr von 10 Euro telefoniert man mit für Deutschland recht moderaten Tarif von 15 Cent pro Minuten in alle Netze. Die Netz-Abdeckung dürfte sehr gut sein, weil Weissfunk das Netz von E-Plus mitnutzt. Interessant ist dieser Tarif nicht bloß für Privatschuldner, sondern auch für vorsichtige Telefonierer, die auf keinen Fall in eine gröbere Kostenfalle (Stichwort: Kinder und Handys) tappen möchten. Gerade für Arbeitssuchende ist ein Handy von großem Vorteil - wer die lästige und teure Aufladerei vermeiden will, findet meiner Meinung nach in Weissfunk eine sehr interessante Alternative.
Höchste Zeit für ein Windows Mobile Update - denn ja, es gibt ein kleines gallisches Blogdorf, das sich der Vorherrschaft des Ei-Fons nicht beugt. Apples Telefon ist hübsch, mittlerweile existieren zahlreiche Applikationen von nützlich bis bling-bling. Aber Copy-Paste und eine komplette Tastatur sind nun mal die Kernfeatures, die ich unterwegs zum Arbeiten brauche, und insofern würde ich meinen HTC TyTn II niemals freiwillig hergeben. Und seit ich das Akku-Problem im Griff und eine perfekt funktionierende Bluetooth-Freisprecheinrichtung habe, gibt's gar nix mehr zu bemängeln.
Die HTC-Geräte werden meist als gebrandete Smartphones verkauft, T-Mobile etwa führt die Geräte unter der Bezeichnung "T-Mobile MDA" mit dezent angepasster OS-Oberfläche. Wer das Gerät im Originalzustand verwendet, dürfte sich erstmal über die absurd kurze Akku-Lebensdauer wurden: jeden Abend anstecken wär ja noch akzeptabel, aber mit häufigen E-Mail-Abrufen und einigen Telefonaten ist spätestens nach vier bis fünf Stunden Stromschluss. Und das liegt nicht primär, wie häufig in diversen Foren nachzulesen ist, am stromhungrigen Display, sondern am UMTS-Netz, das aufgrund der höheren Sendeleistung ungleich mehr Watt zieht.
Wer länger telefonieren möchte, sollte das UMTS-Band deaktivieren und "nur" im GSM-Netz online bleiben. Dank des Datenturbos Edge ist beim IMAP-E-Mailabruf und beim Besurfen schlanker Webseiten überhaupt kein Unterschied zu bemerken, dafür hält das Telefon bei normaler Benutzung locker zwei Tage durch. Die betreffende Einstellung ist allerdings ziemlich versteckt.
Um der Funkeinheit das Saugen abzugewöhnen, muss man zuerst das Telefonmenü aufrufen. Dorthin gelangt man von Startbildschirm aus nach einmaligem Drücken der grünen Taste. Hier geht's folgendermaßen weiter: Menü -> Optionen -> Tab "Band" wählen -> Netzwerktyp auf "GSM" einstellen (die zweite Einstellung bleibt auf "Auto"). So sieht das standardmäßig am MDA-Screen aus:

Wenn man unterwegs Online-Videos anschauen möchte oder datenübertragungs-intensive Aufgaben ausführt, kann man das UMTS-Band jederzeit on demand wieder aktivieren, in Normalbetrieb hilft das Abdrehen aber immens in punkto Akkulebensdauer.
Die erste Adresse für HTC-Zubehör ist der Hot-Wire Telekom Shop. Von Original bis 3rd Party Hardware findet man hier ein unglaublich breites Spektrum von Hardware-Erweiterungen. Betreiber Michael hat mich vor einigen Monaten mit Dockingstation & Co versorgt (die erhöht den Nutzwert des Geräts wirklich ungemein), vor meinem Kroatien-Urlaub habe ich von ihm eine neue Lieferung bekommen.
Dass ich mal mit einem Headset telefonieren, hätte ich definitiv nicht vermutet - zu schräg wirken auf mich Personen im Supermarkt, die sich scheinbar intensiv mit dem Gemüseregal unterhalten. Unterwegs ist das Bluetooth Headset Jabra BT5010 für T-Mobile MDA 3 so gut wie nie dabei, zuhause am Rechner, wenn das Smartphone in der Dockingstation steckt, erweist sich der Hands-Free Bonus als unglaublich hilfreich.
Die Featureliste des Headsets ist beeindruckend: Vibracall, ausziehbares Mikro, 300h Standby Zeit, Bluetooth 2.0, mehrfarbige LED-Betriebsanzeige - das klingt in der Theorie alles sehr gut und funktioniert in der Praxis perfekt und auf Knopfdruck. Aber wichtiger als alle technischen Daten ist der Tragekomfort, und der hat mich wirklich überrascht: das Gesamtgewicht der kabellosen Freisprecheinrichtung beträgt gerade mal 20 Gramm (!), der weiche und flexible Bügel schon das wahlweise linke oder rechte Ohr auch im Dauerbetrieb. Die Reichweite ist hervorragend, Telefonieren vom Nebenraum aus problemlos möglich, wenn auch die an sich exzellente Mikro- und Ohrhörerqualität logischerweise mit zunehmender Entfernung abnimmt.

Das Jabra BT5010 kommt mit Reiseladegerät, begnügt sich am heimischen PC aber mit USB-Strom. Die Kopplung ist im Nu erledigt, unterstütz werden die Bluetooth-Profile "Headset" und "Handsfree", damit ist das Gerät zu quasi allen Bluetooth-Handys kompatibel. Den Preis von EUR 32,90 finde ich in Anbetracht von Featureliste und Verarbeitungsqualität äußerst niedrig.
Außerdem habe ich die Dockingstation durch ein noch angenehmeres Modell ersetzt: die SB Dockingstation mit Akkuladefach und Netzteil für T-Mobile MDA Vario 3 gibt's um äußerst günstige EUR 25,90. Die Halterung wird via USB an den Rechner angeschlossen und kommt mit eigenem Netzteil und stylisher blauer Status-LED. (Aufladen über USB allein ist bloß eine Notlösung, da meist die Stromstärke viel zu gering ist.) Besonderheit dieser Docking-Station ist der eingebaute Ladeschacht für den Zweit-Akku: wer länger unterwegs ist oder einen ganzen Tag mit UMTS arbeiten möchte, wird diese praktische kleine Mulde sehr zu schätzen wissen:

Die alte Docking Station verwende ich zum bequemen Synchronisieren mit einem zweiten Rechner. Allein die Tatsache, dass das Gerät in augenfreundlichem Winkel am Schreibtisch steht, erhöht den stationären Nutzwert ungemein: eigentlich skurril, dass HTC/T-Mobile dieses essentielle Zubehör nicht gleich von Haus aus mitliefert.
Mittlerweile existieren diverse OS-Erweiterungen, die Windows Mobile ein touchflow-artiges Verhalten beibringen wollen. Das funktioniert aber bloß auf der obersten Hierarchieebene, sobald sich Programm öffnen, werden die Schaltflächen wieder so winzig, dass man ohne Stift kaum Trefferchancen hat. Und der iPhone-Touchscreen ist für die Finger-Bedienung einfach wesentlich besser geeignet. Aber jedes einzelne Mal, wenn ich ein Tweet oder eine SMS schreibe, dann freu ich mich über die eingebaute Tastatur
Um alles über den "current state of the web" zu erfahren, kann man entweder zahllose Tech-Blogs lesen (oder bloß Techcrunch, das reicht meist auch), oder aber einen schnellen Blick auf Matthew Inmans geniale Satire "The current state of the Web Summer 2008" werfen. Quote: "The internet is under attack! Not by terrorists or plague. Not by space aliens or famine. Not by hackers or the RIAA. But by two girls and one cup - it's the new goatse.cx." Von Rickrolling über aktuelle Button-Design Trends findet man hier massiv viel didaktisch wertvolles Lehrmaterial. Na, Lust auf mehr Satire bekommen? Dan hat alle Spoofs von David McCandless gesammelt, dessen aktueller Satireband Internet: Now in Handy Book Form! kürzlich erschienen ist. Von Crackbook bis Bahoogle reicht die Palette - mein Favorit ist der Schmapple Store und ganz besonders dessen "Special Offer":
Ever dreamt of being a musician? Of course you have you simpleton. Now you can live that fantasy in your den with DreamOnPro.
Unfunky Drummer und Bronski Beatbox... hehe. Großartig! Stand Apple nicht irgendwann mal für Individualismus? Ganz ohne jeden Funken Humor dagegen erklärt nun endlich mal einer, wie man im Internet reich wird: Dirks Buch ist zwar noch nicht erschienen, aber man kann sich schon mal vormerken lassen. Also ausharren ist angesagt, zumindest bis der endgültige Reichtum kommt.
Digg wird nicht googliert, soviel scheint vermutlich definitiv mit 100% Sicherheit ein bisschen fest zu stehen. Laut Techcrunch meinte Big G. sowas wie "Und der Rest ist wohl teuer, oder was?" und wollte die 200 Mille einfach nicht springen lassen. Schon bitter, wenn man eine der ganz großen Web 2.0 Trademarks besitzt und dann aufgrund der kaum vorhandenen Monetarisierungschancen keinen Exit schafft... scheen bled. Da hat Yigg mit 50 Homepage-Visits wohl auch schlechte Karten.
Für viel Diskussion sorgte natürlich auch der Launch von cuil, immerhin waren hier einige Ex-Googlisten am Werk. Allerdings bringt nicht nur die Suche nach "Ernüchterung" schnelle Ernüchterung: einmal mehr existiert das non-englische Internet quasi nicht, also weit und breit keine Rede von Google-Konkurrenz, zumindest derzeit. Aber das große Vorbild hat ja auch ein paar Jährchen benötigt... jedenfalls mag Cuil zwar laut Eigenaussage den weltgrößten Index haben, allerdings kommt der bei der Suche wohl nicht oder nur unvollständig zum Einsatz - vielleicht hat man sich ja Twitter zum Vorbild genommen in punkto Delivery. In jedem Fall ein weiterer Beweis dafür, dass Zungenfertigkeit weit mehr zählt als die Größe. A propos Kontraproduktion: den Coderz kann ich nur Recht geben, Finger weg von RSS-Verzeichnissen... dös bringt fei nix!
Kuriosum am Rande: der Meckermeister berichtet über die chinesische Ameisenstraßen-SEO-Taktik: genial, wenn man ein paar 100 Millionen Einwohner zur Verfügung hat... und wohl leider nicht auf Europa übertragbar.
Wenn man den nofollow-Link aus den Blogkommentaren rausnimmt, dann nimmt das Spamvolumen zu. Ungeliebte Links kann man entweder löschen, oder aber selektiv mit "nofollow" versehen: schließlich macht's doch manchmal viel mehr Spaß, die Kreuzzüge von Herrn Sonnensegel & Co. für die Nachwelt zu dokumentieren, wie ich auch in meinem 2. knol Artikel geschrieben habe. Erstklassige Dienste dabei leistet nofollow case-by-case: wenn man Kommentare editiert und ein /dontfollow an die URL hängt, erhält der betreffende Link das Google-Blindheits-Attribut, standardmäßig wird's entfernt. Ich hab das Plugin schon mal erwähnt, aber man kann's gar nicht genug loben... two thumbs up!
"Übers Ziel hinausgeschossen", vermutet der Travelblogger. Also bitte: dass mein Festnetztelefon im Hotelzimmer vor der Benutzung saubergelegt wird, ist wohl das mindeste... die Sache mit der Toilette muss aber nicht unbedingt sein:
Ah ja, was ich an der Stelle noch erwähnen wollte: ich war heute Nachmittag mit dem Bike in Hainburg und hab dann im Donau Café ("Hainburg Beach", direkt am Donau-Ufer) Pause gemacht. Die Speisekarte behauptet, es gäbe legendäre Burger, und das musste ich natürlich verifizieren. Fazit: keine Übertreibung! Bestes Rindfleisch, perfekt am Kohlegrill zubereitet: nächste Mal definitiv wieder. Hab leider keine HP gefunden, die ich an dieser Stelle verlinken könnte - aber dafür die Homepage von Richardette Bredl, der Gattin des Wirts: die erfolgreiche Athletin arbeitet in Hainburg als Personal Coach und hat vor kurzem eine DVD rausgebracht, einen Vorgeschmack bietet youtube:
Richardette stammt aus der Karibik - auf den Namen wurde ich durch ein Plakat aufmerksam, das im Lokal hängt. Bislang kannte ich ja nur die (irgendwie nicht so wohlklingende) weibliche Version meines Vornamens: aber Richardette find ich einfach viel kewler als Ricarda, dürfte aber wohl nur in der Karibik verbreitet sein. So, jetzt hör ich auch schon wieder auf - ab morgen gibt's 3x das aktuelle Buch "Medien und Kommunikation" von Frank Hartmann zu gewinnen; wir lesen uns! Einen schönen Restsonntag wünsch ich Ihnen!
Er ist winzig klein und saugt doch schon wie ein großer: der winzige Apfelmann im neuen iPhone - also jenes Bürschchen, das die Datenpakete vom Handy in Windeseile via Mini-Kite zum nächsten Datenmast transportiert - ist ausgesprochen durstig und saugt den iPhone-Akku in Windeseile leer. Die schnellere Datenübertragung UMTS erreicht zwar locker weit mehr als das 10fache der Datenrate, dafür ist einfach früher Schluss.
Mit anderen Worten: was die verbesserte Akku-Technologie an höherer Leistung bereitstellt, frisst die schnellere Datenübertragung locker wieder auf und wir dürfen wieder, ganz wie zu Beginn der Hosentaschentelefonie, unsere Geräte jeden Tag an die Steckdose hängen. Denn wie das datenschmutz'sche Gesetz der reziproken Bytesumme besagt: Die gesamte mit einer Akkuladung übertragbare Datenmenge bleibt über jeweils 5 Gerätgenerationen weitgehend unverändert.
Trotzdem wundern sich so gut wie alle Neo-Besitzer des neuen iPhone, so sie denn auch das Vorgängermodell kannten, über die scheinbar gravierend verringerte Akkulebensdauer. Okay, die kleinen Kraftzellen sind in den letzten Monaten bedeutend teurer geworden - Bastler können allerdings selbst wechseln, hier gibt's die iPhone Aufschraub-Anleitung. Wohl deshalb hat das Nachfolge-iPhone statt eines 1.400er-Akkus nur eine 1.150 mAh Version spendiert bekommen, in erster Linie hängt die Akku-Lebensdauer aber mit dem UTMS-Verfahren zusammen: zwar nützt die schnelle Datenübertragung im Vergleich zu GSM zwar eine niedrigere Spitzen-Sendeleistung (bis zum 0,125 Watt bei Class 4 Geräten und 0,25 Watt bei Class 3 Devices verglichen mit bis zu 2 Watt bei GSM), dies dafür kontinuierlich - während GSM gepulst, also in kurzen Zeitschlitzen, seine Daten überträgt:
Details bei GSM
Beim GSM-System erfolgt die Einstellung der Sendeleistung durch die Basisstation in Abständen von 104 Rahmen (480 ms), intern setzt die Mobilstation diese Vorgaben in Stufen von 2 dB (Faktor 1,58) jeweils im Abstand von 13 Rahmen um, was einer Zeitdauer von 60 ms entspricht. Der komplette Dynamikbereich von max. 30 dB (15 Stufen) kann also in 0,9 s durchfahren werden.
Details bei UMTS
Beim zukünftigen UMTS-System arbeitet die Leistungsregelung wegen der technischen Notwendigkeit sowohl schneller wie auch stärker: Sie erfolgt alle 667 µs in Stufen zwischen 1 dB (Faktor 1,26) und 3 dB (Faktor 2).
(Quelle: Ralf-Woelfe.de)
Wer Services wie Twitterific, IMAP4 E-Mail mit kurzen Abrufintervallen etc. häufig nutzt und vielleicht zusätzlich auch noch WLAN aufgedreht hat, lässt die Drahtlos-Chips also ganz ordentlich an der Batterie saugen, zwei Tage ohne Steckdose sind da kaum drin. Ich kenn das ja mittlerweile von meinem HTC Kaiser...
Die kürzere Laufzeit ist allerdings nicht das einzige Manko des neuen iPhones. Wie Georg berichtet, verweigert das iPhone 2 im Gegensatz zum Vorgängermodell die Stromaufnahme aus dem iPod-Deck - warum das so ist, weiß wohl nur Steve Jobs. Trotzdem finden die ersten Online-Testberichte auch eine Menge Positives, so gut wie jeder Nutzer zeigt sich allerdings enttäuscht über fehlende Copy-Paste-Funktion, die sich anscheinend auch nicht ohne weiteres nachrüsten lässt. Alles in allem bleiben also auf der iPhone 2.0 Wunschliste also noch einige Punkte offen: die fehlende Copy-Paste-Funktionalität könnte Apple via Update nachreichen, auch ein stärkerer Akku wird das Gerät aber nicht zum Dauerläufer machen. Mit anderen Worten: der mobile Geek hat derzeit die Wahl zwischen Internet im Schneckentempo oder jämmerlicher Batterielebensdauer... so choose wisely
Zippos und Handys sind idR nicht die allerbesten Freunde. Dieses hier allerdings widersteht ganz hartnäckig jeglichem Destruktionsversuch - da scheint LG beim Design der Außenhülle wohl ganze Arbeit geleistet zu haben. LG Secret heißt das Teil, zu dem der junge Herr im folgenden Video wirklich nicht gerade freundlich ist.