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	<title>datenschmutz &#187; Hintergrund</title>
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		<title>messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta-Inbox</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 17:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook hat das interne Messaging-System komplett überarbeitet: in der neuen unified Inbox laufen SMS, Facebook-Nachrichten und E-Mail zusammen, jeder User bekommt eine @facebook.com E-Mailadresse. Es scheint, als hätte FB-Messaging 2.0 das Potential zum Gmail-Killer zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Mark Zuckerberg Myspace nicht als Konkurrenz ansieht, überrascht niemanden — Scheintote eignen sich nun mal nicht besonders als Sparring-Partner. Google sei der Rivale, ließ Zuckerberg schon vor Jahren verlautbaren, und erntete damit in erster Linie Unverständnis. Was hat die Pull-orientierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Suche denn mit der Push-Verbreitung aktueller Informationen in einem sozialen Netzwerk zu tun? Auf den zweiten Blick eine ganze Menge, denn aufgrund des rasanten Popularitätsschubs stellen immer mehr Webmaster fest, dass ein beträchtliche Anteil ihrer Besucher via Facebook eintrifft. Und speziell bei jüngeren Usern erfreut sich das Facebook-interne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/messaging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Messaging">Messaging</a>–System hoher Popularität, denn mit Viagra-Spam wird hier (bisher) niemand belästigt.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:9px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/fbillu.png" alt="fbillu messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta Inbox" title="Facebook Messaging neu" width="600" height="217" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Nun aber macht das Unternehmen aus Palo Alto Googles populärem Gmail-Service Nutzer abspenstig. In den nächsten Monaten erhält jeder Facebook-Nutzer eine eindeutige E-Mailadresse der Forum username@facebook.com, “username” entspricht dabei der selbst gewählten Vanity-URL http://facebook.com/username.<span id="more-28203"></span></p>
<p>Facebook lässt seinen Nutzern freie Wahl bei der “Durchlässigkeit” der neuen Mailbox: auf Wunsch werden ausschließlich Nachrichten von Freunden zugestellt, alle anderen Kontaktaufnahmen verschwinden ohne Bounce-Benachrichtigung im digitalen Orkus. Welchen Weg eine Nachricht nimmt, spielt bei der neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/inbox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Inbox">Inbox</a> keine Rolle — FB–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/messages/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Messages">Messages</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sms/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SMS">SMS</a>–Nachrichten vom Mobiltelefon, E-Mails und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">Chat</a>–Meldungen laufen in der neuen “Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/inbox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Inbox">Inbox</a>” zusammen, wo alle Nachrichten in einem von zwei Ordnern <a href="http://www.insidefacebook.com/2010/11/16/in-depth-review-facebooks-new-message-inbox-product/" class="liexternal">landen</a>:</p>
<blockquote><p>he “Messages” folder defaults to hold all of a user’s Messages with friends or friends of friends. “Other Messages” holds Messages with those who aren’t connected to a user, Page updates, Event messages, and messages from old groups. When a user has new Messages, they’ll see counters next to the Messages navigation links in the Facebook home page’s left sidebar. Users can move conversations between folders to increase or decrease their visibility. Messages from friends of friends display how a user is connected to the sender.</p></blockquote>
<p>Auch bei der Zustellung von Nachrichten setzt Facebook ganz auf Unified Messaging und wählt sogar selbständig den passenden Übermittlungskanal:</p>
<blockquote><p>When a user sends a Message, Facebook processes several signals to determine which medium to route it to. If the recipient is actively online on Facebook they’ll receive the Message as a Chat. If the Message is a reply to an email, it will be sent to email. Users can check a box next to the reply field to purposefully send a text message.</p></blockquote>
<p>In den nächsten Monaten soll Facebook Messaging 2.0 allen Usern zur Verfügung stehen, bis dato erhielten nur ausgewählte Journalisten Zugang zur All-in-One Mailbox. 15 Entwickler programmierten nicht nur das Messaging-Tool selbst, sondern auch gleich ein neues Speichersystem namens hBase. Auch wenn Facebook die Grenzen seines closed gardens in alle Richtungen erweitert: den Failwhale will man Twitter offenbar nicht streitig machen.</p>
<p>Natürlich wird Facebooks Messaging 2.0 E-Mail nicht auf einen Schlag verdrängen, mittelfristig allerdings hat die Unified Inbox das Potential, zum primären Kommunikationsarchiv der meisten privaten Nutzer zu avancieren. Denn mit dem neuen Messaging entfallen alle bisherigen Einschränkungen: Nicht nur Dateianhänge lassen sich zukünftig verschicken, sogar IMAP-Unterstützung wird in Kürze zur Verfügung stehen. Zugleich trennt Facebook endlich “echte” Nachrichten und “Hintergrund-Rauschen” (Gruppen-Messages, Event-Einladungen etc.).</p>
<p>Erleben wir das Ende von “E-Mail as we know it”? Wohl kaum: jene üblichen Verdächtigen, die gesteigerten Wert auf sichere Kommunikationskanäle legen (Geheimdienste, Regierungen, Terroristen, multinationale Konzerne, Blogger und dergleichen), dürften ihre Bits und Bytes wohl kaum Zuckerbergs Festplatten anvertrauen wollen. </p>
<p>Googles Priority Inbox wird sich aber trotzdem warm anziehen müssen. Und wer weiß, vielleicht fragt die Generation Facebook in fünf Jahren ihre Eltern: “Mami, was bedeutet dieses komische BCC auf dem uralten Screenshot? Und konnten die Steinzeituser früher wirklich Elektronachrichten einfach so an jede mögliche Adresse verschicken, ohne mit dem Empfänger befreundet zu sein?”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start-Up Krise oder Generationswechsel?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/bloglines-und-xmarks-verabschieden-sich-start-up-krise-oder-generationswechsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[XMarks, ein populärer Bookmark-Synchronisierungs Service, und Bloglines, ein browserbasiert RSS-Reader, geben den Kampf gegen die Aufmerksamkeitsökonomie auf und stellen ihre Services ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Schwalben machen vielleicht keinen Sommer, aber möglicherweise einen leckeren Schwalbeneintopf. Soll heißen: Start-Ups kommen und gehen, nur einige wenige schaffen den großen Exit und verkaufen mit reichlich Gewinn — Business as usual. Just diese Woche allerdings scheinen sich die Exitus* meiner Lieblings-Services zu häufen. Okay, häufen mag der falsche Ausdruck sein — eigentlich waren es nur zwei Wölkchen in der großen Cloud, denen ich durchaus die eine oder andere Träne nachweine. RIP XMarks + Bloglines!</p>
<p>Das allein wäre zwar Grund genug für ein bedauerndes Status-Update auf Facebook, aber doch nicht für einen ganzen, ausgewachsenen Blogbeitrag samt Fußnote und Zwischenüberschriften, möchte man meinen. Aber da steckt noch mehr dahinter, denn die Fazits der beiden Unternehmen zeigen verblüffende Parallelen, die eine meiner vagen Vermutungen bestätigen: wir erleben nicht die platzende Dotcom-Blase reloaded, sondern einen tiefgreifenden Wandel in der Aufmerksamkeitsökonomie: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-ups-2-0/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Ups 2.0">Start-Ups 2.0</a> beschränken ihre Business-Modelle nicht mehr auf den virtuellen Raum, sondern verknüpfen Social Media auf smarte Weise mit der analogen Welt. Klingt abstrakt? Lassen Sie mich ein wenig ausholen.<span id="more-23265"></span></p>
<h2 id="toc-xmarks">XMarks</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/xmarks.png" alt="xmarks Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="XMarks synchronisiert nie wieder" width="286" height="455" style="float:right;margin-left:15px;margin-top:3px;margin-bottom:3px;" />Bookmarks — für mich ein Reizthema. Man will ja einfach nur Internetadressen zur späteren Verwendung irgendwo abspeichern und dort gut ausgehoben wissen! Ist aber nicht so simpel, wie’s klingt, wie Heavy Surfer wissen: klar hat jeder Browser eine Bookmarkverwaltung eingebaut, natürlich gibt’s seit der Frühzeit des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Cloud Bookmarking Services wie Delicious. Die haben für mich nur leider nie funktioniert — ich will meine Mauswege nun mal kurz halten und nicht erst eine Drittseite aufrufen müssen. Solche Services sind äußerst praktisch für kollaborative Link-Recherchen, als Back-Up Lösung und für den Not-Zugriff fern der Heimat (oder im Internet-Café um die Ecke), aber eben keine befriedigende Lösung für die Standardnutzung.</p>
<p>Nun funktionieren die Bookmark-Manager der diversen Browser für sich allein genommen ganz famos. Aber jeder, der regelmäßig mehrere Browser parallel im Einsatz hat und/oder schon mal bei der Neuinstallation des Betriebssystems aufs Bookmark-Backups vergaß, kennt die Schwächen dieses Systems.</p>
<p>Enter XMarks: die Software startete als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> und hieß damals noch Foxmarks, inzwischen ist das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> für FF, Chrome und Internet Explorer verfügbar. XMarks synchronisiert Bookmarks zwischen verschiedenen Rechnern *und* Browsern und hat sich bei mir in den letzten Jahren im harten täglichen Surf-Betrieb als perfekte “install and forget” Lösung bewährt: nach der Erstinstallation holt man sich einmalig die Bookmarks vom Xmarks-Server ab (dazu ist eine Registrierung erforderlich). Hinfort synchronisiert XMarks im Hintergrund alle Bookmarks und Ordner — egal, auf welchem Rechner/Browser man Lesezeichen neu anlegt, löscht oder editiert, alles bleibt auf aktuellem Stand, synchronisiert wird im Hintergrund.</p>
<p>Für mich hat XMarks ein Problem gelöst, das mich jahrelang genervt hat, und tausenden ging’s genauso wie mir. Traurig, aber wahr: das reicht nicht, wie ein überraschendes Mail der Betreiber gestern mitteilte:</p>
<blockquote><p>Dear Xmarks User,</p>
<p>We’ve always said we won’t email you unless it’s important; this is one of those occasions:<br />
Xmarks will be shutting down our free browser synchronization services on January 10, 2011. For details on how to transition to recommended alternatives, consult this <a href="http://www.xmarks.com/about/shutdown" class="liexternal">page</a>.</p></blockquote>
<p>ABER: es gibt keine wirklichen Alternative! Wie die Shutdown-Page zeigt, existieren zwar für alle Browser Insellösungen, aber mit dem Ende von XMarks ist’s vorbei mit der bequemen Cross-Browser-Synchro im Hintergrund. </p>
<p>Da gibt’s also ein Produkt mit einer “unique selling proposition”, einer riesigen Zahl zufriedener User und trotzdem sehen die Betreiber kein Licht am Ende des Tunnels. Die Hintergründe erklärt ein ausführliches Posting am Corporate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>: <a href="http://blog.xmarks.com/?p=1886" class="liexternal">End of the Road for Xmarks</a>. Ich empfehle jedem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-up/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Up">Start-Up</a>–Gründer und Betreiber dringend die Lektüre dieser lehrreichen Geschichte eines ungewöhnlichen Scheiterns. Todd Agulnick, einer der XMarks Gründer, beschreibt, warum es unmöglich war, ein perfekt funktionierendes und beliebtes Service zu monetarisieren. An Ideenlosigkeit oder Engstirnigkeit lag’s gewiss nicht, wie dieses Zitat zeigt:</p>
<blockquote><p>One of the unseen benefits of the new system was that it enabled us to anonymize, extract, and aggregate bookmark data. So we dove into that and started looking at what products we might be able to deliver powered by the “corpus” of what would soon be 100 million bookmarks. The first thing we built was a search engine. It turned out amazing results, but only for certain types of queries. It was terrible at finding facts. But if you were looking for the websites in a particular category, the results were shockingly complete and entirely spam-free. Looking for the list of all auto manufacturers? Or presidential libraries? Or art supply sites? A casual comparison of our results with those of the major search engines would convince you that we were on to something.</p>
<p>We recruited a group of non-technical subjects to do a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">usability</a> test, and it flopped. Sit people in front of a search box and ask them to test it, and their first query is their own name. #FAIL. It turns out that with the exception of people doing market research, consumers using search are not typically looking for an authoritative list of sites within a category; they’re looking for an answer to a specific question. Undaunted, we tested some variants of the basic search idea, including a version where we inserted our results into the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> search results page. The verdict from users: too complicated.</p></blockquote>
<p>Todd betont in seinem Blogbeitrag, dass die Erfahrungen und Learning aus dem Projekt immens waren, dass es aber nie gelangt, die Popularität des Services in harte Währung zu verwandeln. Mich wundert’s allerdings, dass XMarks nicht mal probiert hat, sich über Premium-Accounts zu finanzieren — ich bin sicherlich nicht der einzige, der sofort 10 Dollar im Jahr für die weitere Nutzung zahlen würde. Schade drum!</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Erfreuliche Neuigkeiten — wie’s aussieht, hat XMarks einen <a href="http://blog.xmarks.com/?p=2007" class="liexternal">Käufer gefunden</a>, der den genialen (und einzigartigen Service) weiterbetreiben will.</p>
<h2 id="toc-bloglines">Bloglines</h2>
<p>Bei den RSS-Readern verhält sich’s ähnlich wie bei den Suchmaschinen: es gab mal Applikationen wie Sand am Meer, aber irgendwann wechselten ganz einfach alle zu Google, in diesem speziellen Fall zum Google Newsreader. Der ist ohne Frage ausgesprochen gut gemacht, funktioniert problemlos auf Handys und bringt so ziemlich jedes erdenkliche Feed-Verwaltungs-Tool sowie einige nette Gadgets (Recommendation API, Follow-Logik etc.) mit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/bloglines.png" alt="bloglines Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="Bloglines.com sperrt zu" width="600" height="94" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;" /></p>
<p>Der einzige Grund, warum ich <a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines</a> zum schnellen Feed-Scannen bevorzugt habe, lag in der Optik: so gut Big G’s Applikation funktioniert, ich finde sie einfach potthässlich. Das Bloglines-Interface wirkt einfach hübscher, auch wenn ich von den Zusatz-Funktionen wie Clippings und Playlists  kaum Gebrauch gemacht habe.</p>
<p>Wie am <a href="http://blog.ask.com/2010/09/bloglines-update.html" class="liexternal">Ask.com Blog</a> nachzulesen ist, will man sich zukünftig voll und ganz auf den Frage-Antwort Service konzentrieren. Spannende finde ich, dass selbst RSS-Aggregatoren mittlerweile die Dominanz der Big 3 deutlich spüren:</p>
<blockquote><p>When we originally acquired Bloglines in 2005, RSS was in its infancy. The concept of “push” versus “search” around information consumption had become very real, and we were bullish about the opportunity Bloglines presented for our users.</p>
<p>Flash forward to 2010. The Internet has undergone a major evolution. The real-time information RSS was so astute at delivering (primarily, blog feeds) is now gained through conversations, and consuming this information has become a social experience. As Steve Gillmor pointed out in <a href="http://www.techcrunchit.com/2009/05/05/rest-in-peace-rss/" class="liexternal">TechCrunch</a> last year, being locked in an RSS reader makes less and less sense to people as Twitter and Facebook dominate real-time information flow. Today RSS is the enabling technology – the infrastructure, the delivery system. RSS is a means to an end, not a consumer experience in and of itself. As a result, RSS aggregator usage has slowed significantly, and Bloglines isn’t the only service to feel the impact.. The writing is on the wall.</p></blockquote>
<p><a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines.com</a> wird ab 1. November 2010 nicht mehr erreichbar sein — wer die eigene Feed-Sammlung exportieren möchte, kann bis dahin mittels “Export Subscriptions” ein OPML-File mit allen Feeds generieren, das in so gut wie jeden anderen RSS-Reader importiert werden kann.</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Wie heute bekannt gegeben wurde, bleibt Bloglines.com weiter online — Merchantcircle.com übernimmt den RSS-Reader, Passwort und Login bleiben gleich. Mehr Details über die Übernahme und Pläne für die Zukunft gibt’s am <a href="http://blog.merchantcircle.com/2010/11/merchantcircle-to-take-over-operations.html" class="liexternal">Merchantcircle Blog</a>.</p>
<h2 id="toc-grund-zur-panik-oder-freude">Grund zur Panik oder Freude?</h2>
<p>So wenig Xmarks und Bloglines auf den ersten Blick gemeinsam haben mögen, so sehr erstaunen mich die Parallelen: für die Betreiber beider Services war die Erkenntnis, dass die Popularität und Dominanz von Facebooks Social Graph Paradigma wenig Luft für “traditionelle” Arten der Datenaggregation übrig lässt, ein wesentlicher Grund für den Druck auf den Ausschaltknopf. In beiden Fällen scheiterten Angebote, die noch vor zwei Monaten State-of-the-Art waren, letztendlich an der rasanten Weiterentwicklung des Social Web.</p>
<p>XMarks und Bloglines werden nicht die letzten gewesen sein, die angesichts der starken Konzentration des Marktes auf wenige Brands das Handtuch werfen. Da drängen sich durchaus Vergleiche mit der infamösen Dotcom-Blase der Jahrtausendwende auf, aber das scheint doch ein wenig voreilig.</p>
<p>Denn während der ersten Generation der Social Media Start-Ups ein rauer Wind ins Gesicht bläst, entstehen die ersten Business-Modelle, die den Einsatz des interaktiven Webs nicht auf den digitalen Raum beschränken. <a href="http://www.garmz.com/" class="liexternal">Garmz</a> ist ein prototypisches Beispiel für diese neue “Generation” von Unternehmen, welche die Stärken des Social Web mit der alten, analogen Welt auf innovative Weise verbinden. Unkenrufer mögen bloß eine Ausdünnung der Netz-Szene wahrnehmen, ich behaupte, dass die Social Web Start-Ups 2.0 erstmals das Potential haben, eine Aufmerksamkeitsökonomie der Hoffnungen in ein viables und stabiles Businessmodell zu transferieren. Richtig Oldschool, mit operativem Gewinn und so.</p>
<p>Suche, Social Networking und General Interest Marktplätze gehören sowieso längst ein paar Großen (für .at-Leser: “Großkopferten”), die vorangehende Aufzählung ist quasi synonym mit Google, Facebook und EBay/Amazon. Deren Geschäftsmodelle sind kaum replizierbar, oder netter formuliert: kein Platz für Copycats und Me-Toos, dafür beginnen sich Internet und “analoge Welt” auf ganz neue Art zu verflechten und ergänzen — meiner bescheidenen Meinung nach nicht die schlechtesten Aussichten. Aber ich hab ja nie einen Hehl draus gemacht, dass ich überzeugter Medienkulturoptimist bin.</p>
<hr />
* Nein, nicht Exiti. Das passt schon so, Exitus gehört zur U-Deklination, daher lautet die Mehrzahl auch Exitus — so einfallslos waren sie, die alten Römer.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Behaltet euer geistiges Eigentum!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer stiehlt hier eigentlich wessen geistiges Eigentum? In diesem Titanic-Text stecken mehr Körnchen Wahrheit als in sämtlichen Studien zu Copyrightverletzungen zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehle frech aus dem aktuellen <a href="http://www.titanic-magazin.de/" class="liexternal">Titanic-Heft</a> Nr. 7/2009 — denn heute ist ein guter Freitag, ich hab das neue Ausgabe beim Trafikanten mitgenommen und kam nicht mal über Seite sechs — “Briefe an die Leser” — hinaus, ohne diesen diabolischen Diebstahl geistigen Eigentums begehen zu müssen. In diesem Sinne also hier der Beitrag <strong>Schlimm, deutsche Zeitungsverleger</strong>. Nicht mal OCR-gescannt, sondern ganz Oldschool abgetippt:</p>
<blockquote><p>Schlimm, deutsche Zeitungsverleger, dass Euch das böseböse <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Eure Top-Qualitätszeitungen kaputtmacht: “Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen.” Weswegen Ihr in einem gemeinsamen Appell von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/springer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Springer">Springer</a>, Spiegel, Bauer, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gruner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruner">Gruner</a> + Jahr und anderen Bastionen der journalistischen Seriosität fordert, dass die “ungenehmigte Nutzung fremden geistigen Eigentums verboten bleiben” müsse. Schön und gut, Verleger. Nur– wo bekommen Eure Angestellten denn dann demnächst ihre “Hintergrundinformationen” her, wenn sie nicht einfach bei Wikipedia abpinnnen dürfen? Und woher nehmen sie nach dem nächsten Flugzeugabsturz/Amoklauf die Bilder der Opfer, wenn sie nicht mehr nach Blieben StudiVZ, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> oder die Homepages von Sport– und Freizeitvereinen plündern dürfen? Das dürfen die schon jetzt nicht? Und Ihr schert Euch aber einen Dreck drum? Weil’s ja eben um “die Erstellung von Qualitätsinhalten und von unabhängigem Journalismus” geht? Und nicht etwa ums liebe Geld?</p>
<p>I wo; Ihr wollt ja nicht mal Subventionen: “Gerade weil wir keine Subventionen wollen, benötigen wir Unterstützung beim Schutz des geistigen Eigentums.” Die könnt Ihr gerne haben: Behaltet Euer geistiges Eigentum mal schön für Euch!</p>
<p>Nimmt’s nicht mal geschenkt:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/titanic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Titanic">Titanic</a></p></blockquote>
<p>Danke! Dem hab ich nix hinzuzufügen. Außer: ich hab mir gerade ein Abo bestellt, denn ich möchte nicht riskieren, zukünftig eine Ausgabe zu verpassen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Behaltet euer geistiges Eigentum!" class='wp-smiley' title="Behaltet euer geistiges Eigentum!" /> </p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Duales Systemdebakel: Kloiber will ATV halbieren</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/duales-systemdebakel-kloiber-will-atv-halbieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 21:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Millecker]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einführung des dualen Rundfunksystem geschah in österreich nicht einmal halbherzig - ATV Eigentümer Herbert Kloiber hat die Nase voll. Lässt die Politik den Privatsender am ausgestreckten Arm verhungern, dann wir demnächst die Hälfte der Belegschaft entlassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/atvhalb.jpg" alt="atvhalb Duales Systemdebakel: Kloiber will ATV halbieren" title="atvhalb" width="250" height="58" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />In anderen Ländern mit vergleichbarer Struktur wäre von einem Medienskandal gröberen Ausmaßes die Rede, in .at dagegen rauscht die Ankündigung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a>–Eigentümer Herbert Kloiber, die Hälfte der 130 Mitarbeiter zu entlassen und künftige Produktionsaufträge nicht mehr in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> zu vergeben, relativ ungehört durch den Blätterwald. Diese Maßnahmen wolle er umsetzen, sofern die “Medienförderung für private Sender in der Budgetrede am 21. April nicht einmal im Subtext vorkomme,” so Kloiber. Ich habe aus aktuellem Anlass ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit Alexander Millecker, Leiter der aktuellen Redaktion von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a> (aka Nachrichtenchef), geführt.</p>
<p>“Vergleicht man heute ORF1 und ATV, dann läuft bei uns mehr selbst und in Österreich produziertes Programm — ORF1 sehe ich daher längst nicht mehr als öffentlich-rechtlichen Sender,” so Alexander Millecker. Die Stimmung unter den Mitarbeitern befindet sich verständlicherweise nicht gerade am Höhepunkt, trotzdem verstehen die meisten die Beweggründe ihres Chefs — denn ohne Druck der EU gäbe es in Österreich vermutlich heute noch kein duales System.</p>
<p>Dem <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1237228941882" class="liexternal">Standard</a> ist die Meldung gerade mal 11 Zeilen wert, die Diskutanten finden die Ansage Kloibers großteils zynisch und menschenverachtend. Dass die Ansage keineswegs aus heiterem Himmeln kommt, sondern letztendlich das Resultat einer konsequenten Medienversäumnis-Politik darstellt, wird dabei natürlich mit keinem Wort erwähnt. Doch wir erinnern uns: vor nicht allzu vielen Jahren war die Alpenrepublik mit Ausnahme Albaniens das einzige europäische Land ohne privaten Rundfunkanstalten. Nicht zuletzt im Zuge des EU-Beitritts entstand Handlungszwang, entstanden Privatradios und Fernsehsender. In einem so kleinen Land wie Österreich gelten aber einige Spezifika, die Nationalökonomen unter dem Begriff “Economies of Scale” zusammenfassen. Bei knapp 8 Millionen Einwohner ist eben jede Sparte in absoluten Zahlen weitaus kleiner als in größeren Ländern.</p>
<p>Sieht man <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> trotzdem als öffentliches Gut an, muss eben der Staat angreifen und die Versorgung sicherstellen — und das hat er in immensem Umfang auch getan, aber eben nur für den staatlichen Rundfunk. Anders als ZDF und ARD in Deutschland beschränkt der ORF sein Angebot keinesfalls großteils auf Non-Unterhaltung, ganz zu schweigen von einem abendlichen Werbeverbot. Die Mischfinanzierung aus Zwangsgebühren und Werbeeinahmen reichte bislang sogar aus, um eine ganze Armada “weißer Elefanten” durchzufüttern, denn selbstverständlich muss die ORF-Führungsriege von jeder neuen Regierung ausgetauscht werden. Da bleibt für die beiden Privatsender ATV und PULS4, die schon lange eine Beteiligung an den RF-Gebühren fordern, nix mehr vom Kuchen übrig, schließlich lässt sich staatliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> viel besser mit der Politik verzahnen.</p>
<p>Vor diesem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a> wird der “Erpressungsversuch” Kloibers durchwegs verständlich. Was mich allerdings wirklich überrascht hat, ist die nicht bloß strategische, sondern faktische Inkompetenz der handelnden politischen Personen, die man mit etwas gutem Willen auch als Desinteresse bezeichnen könnte. Hier ein gekürzte Form des Interviews — das komplette Gespräch gibt’s als Stream zu Anhören:</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<h2 id="toc-interview-mit-alexander-millecker">Interview mit Alexander Millecker</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">ritchie: </span>Das Statement des ATV-Besitzers, die halbe Belegschaft entlassen zu wollen, sorgt für weniger Aufregung als man erwarten könnte — ist die Drohung ernst zu nehmen?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">Alexander Millecker: </span>Herbert Kloiber hat diese Ankündigung schon vor längerer Zeit in Cannes gemacht. Ich glaube, dass er sich die Sache sehr genau überlegt hat; eine solche Ankündigung macht man nicht leichtfertig. Es handelt sich um den traurigen Höhepunkt einer langen Geschichte der Ignoranz in der österreichischen Medienpolitik. Bereits zwei Vorgängerregierungen haben diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> für privaten Rundfunkbetreiber versprochen und sogar in der Koalitionsvereinbarung verankert. Obwohl diese Ankündigung — ein paar dürre Zeilen — fast unverändert übernommen wurde, haben Gespräche gezeigt, dass offensichtlich kein Interesse besteht, diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> auszuschütten.<br />
In der aktuellen Situation, in der quasi jedes Medium mit Werberückgängen rechnen muss, kann das natürlich durchwegs existenzbedrohend sein. Die Verantwortung trägt aus meiner Sicht ganz klar die österreichische Medienpolitik.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Wäre die Auszahlung eines Teils der ORF-Gebühren an private Rundfunksender ein gangbarer Weg?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Natürlich könnte man von Seiten des Gesetzgebers her Rundfunk als “Public Value” ansehen und dann sagen, jeder, der Public Value anbietet, hat ein Recht auf öffentliche Förderung; das ist eine Möglichkeit, aber gar nicht unbedingt jene, die wir haben wollen. Wir bestehen auch gar nicht konkret auf einer speziellen Medienförderung. Was wir wollen, sind faire Marktbedingungen. Der ORF finanziert sich zu zwei Drittel durch Gebühren und zu einem Drittel über Werbung. Wenn der Herr Wrabetz — das muss man ganz offen sagen — aufgrund seiner nicht sehr glücklichen Programmpolitik und einiger anderer Faktoren jetzt einen höheren Finanzbedarf hat, dann ist das eine Sache. Aber in keinem anderen Land wird der Werbemarkt derart vom staatlichen Rundfunk dominiert; und wenn der ORF nun zusätzliche Ausweitung der Werbezeiten möchte, weil die Finanzierung in Krisenzeiten schwieriger fällt, dann muss man bedenken, dass sich privates Fernsehen nicht zu einem Drittel, sondern zu 100 Prozent aus Werbeeinnahmen finanziert; die Situation ist damit, wenn man so will, dreimal so schwierig.<br />
Wir hängen nicht an dem einen oder anderen Modell, sondern wir wollen faire Marktbedingungen und wir wünschen uns, dass die Regierung dem altbekannten Lippenbekenntnis zum dualen System endlich Taten folgen lässt — sei es in Form der versprochenen Medienförderung oder in anderer Art und Weise.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Hat die Politik denn überhaupt ein Interesse an einer Veränderung der Situation?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Erstaunlicherweise nicht, und zwar vollkommen unabhängig von der Parteifarbe. Man möchte meinen, dass in einem demokratischen Staat des 21. Jahrhunderts Medienvielfalt per se einen Wert darstellt, sonst wäre ja eine Presseförderung ebenfalls sinnlos. Niemand käme auf die Idee, den Standard oder Die Presse abzuschaffen, weil diese Zeitungen ohne staatliche Förderung nicht überlebensfähig wären. Dabei dominiert der ORF den Fernsehmarkt ja nicht nur Werbebereich, sondern auch den Einkauf — und überbietet trotz der angeblichen Finanzkrise Privatsender beim Einkauf von Serien und Filmen. Aber der Politik scheint die Situation kein echtes Anliegen zu sein.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">?: </span>Ich find’s ja unglaublich ignorant von SPÖ-Spitzenkandidat Faymann, den Diskussionsrunden im Privat-TV fernzubleiben — eigentlich ein deutliches Signal.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;color:#4a748a">!: </span>Ich kann mir schon vorstellen, dass für Parteien bzw. Parteisekretariate der Umgang mit privaten Medien nicht so einfach ist. Sie haben hier weder Einfluss auf die Besetzung in meiner Redaktion, noch kümmert es mich, wenn irgend jemand anruft und glaubt, er könne sich bei einer Sendung rein– oder rausreklamieren. Das ist bei den Kollegen vom ORF wahrscheinlich nicht immer so, aber darin besteht auch unser Vorteil. Zuständige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> — ich möchte keine Namen nennen — wussten, wie sich in Gesprächen zeigte, nicht einmal, wie viele Mitarbeiter ATV hat. Da war die Rede von 50 Personen, dabei arbeiten allein am Standort <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> 120 Personen, dazu kommen natürlich noch die freien Mitarbeiter sowie sämtliche Produktionsfirmen und Dienstleister, die von ATV abhängen. Das sind insgesamt 400 bis 500 Arbeitsplätze, und insofern finde ich diese Einstellung der Politiker wirklich kurzsichtig: wenn irgendwo 100 Leute in Kurzarbeit geschickt werden, ist schnell mal ein Politiker zur Stelle, um eine Wortspende vor den Kameras abzugeben. Doch obwohl in diesem Fall mehrere 100 hochqualifizierte Arbeitsplätze gefährdet sind, gab es bislang überhaupt keine Reaktion.</p>
<p>Das komplette Interview anhören:</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 05:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 12. Februar 2009; 18:00 bis 23:00. ] In über 100 Städten wird morgen Twestival gefeiert und Geld für Brunnen und Trinkwasser gesammelt - auch Wien ist mit dabei, die Party beginnt um 18:00 Uhr im WerkzeugH.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">12. Februar 2009</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/twestival.jpg" alt="twestival Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!" title="twestival" width="250" height="138" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Twitterer sind, das wissen wir von diversen Barcamps, Grillereien und Microblogging-Mittwochen, gesellige Leutchen, und so kann man nur hoffen, dass die Wiener Crowd recht zahlreich erscheint. Denn der lokale Ableger der weltweiten Charity <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> lässt sich am besten in den Worten des Organisators erklären: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweet">Tweet</a>. Meet. Give. Und beim Treffen für den guten Zweck reinen Wassers schmeckt das Bierchen gleich doppelt so fresh. Oder ausführlicher:</p>
<blockquote><p>On 12 February 2009 175+ cities around the world will be hosting Twestivals which bring together Twitter communities for an evening of fun and to raise money and awareness for charity: water.</p></blockquote>
<p>Im September 2008 entstand die Idee, seit diesem Zeitpunkt werkeln hinter den Kulissen unzählige Freiwillige — mehr Hintergrundinfos bietet die <a href="http://twestival.com/" class="liexternal">offizielle Homepage</a>. Wer in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> lebt, ist in punkto Leitungswasser ganz besonders verwöhnt. Da vergisst man schnell mal, dass immer noch 1,1 Milliarden Menschen weltweit kein sauberes Wasser zur Verfügung steht, was wiederum den Hauptgrund für Seuchen und Epidemien in den betroffenen Gebieten darstellt. Es geht am 12. Februar also nicht nur darum, Spendengelder einzusammeln, mit denen nachhaltige Trinkwasser-Lösungen finanziert werden sollen, sondern auch um Awareness für ein dringendes Problem.</p>
<p>Am <a href="http://vienna.twestival.com/" class="liexternal">Twestival Wien Blog</a> kann man direkt Spenden, die am Donnerstag freiwillig zu erwerbenden Eintrittskarten kosten 5 Euros. Sämtliche Einnahmen gehen zu 100% an Hilfsorganisationen, die sich um den Brunnenbau kümmern. Ab $4.000 ist eine “Brunnenpatenschaft” drin:</p>
<blockquote><p>Twestival cities might consider setting a goal to raise enough money from their event to fund a well project in a developing country, starting at $4,000 USD.</p></blockquote>
<p>Selbstverständlich werden alle Events live im Netz gestreamt, <a href="http://www.twitter.com/mountaindan" class="liexternal">@MountainDan</a> wird für Techfluff live aus Wien berichten und den einen oder anderen Besucher interviewen. Aber keine Angst: Dan ist New Yorker, er spricht zwar gut deutsch, aber feine Bosheiten und gemeine Fragen muss niemand fürchten <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!" class='wp-smiley' title="Twestival Wien: Morgigentags im WerkzeugH!" /> Stattdessen wird <a href="http://www.myspace.com/smartula" class="liexternal">DJ Smartula</a> einen sauber gewaschenen musikalischen Klangteppich quer durch’s WerkzeugH verlegen, außerdem werden ein Nintendo Wii sowie eine Logitech Boombox unter der spendenwilligen Besucherschar verlost. <a href="http://www.locoloki.at/2009/01/twestival-wien/" class="liexternal">Loki</a> freut sich auch schon aufs Twitter Get-Together: man <a href="http://www.locoloki.at/2009/01/twestival-wien/" class="liexternal">sieht</a> sich am Donnerstag!</p>
<p>[wp_geo_map]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Praktisches Tool: Background Tile Generator</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/praktisches-tool-background-tile-generator/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 07:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das praktische BgPatterns erstellt online gekachelte Hintergrundbilder für Homepages. Ein Tool, das jedem Webdesiger viel Zeit erspart und die Personalisierung von Social Media Profilpages erleichtert - die Benutzung des Online-Service ist gratis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/bgpatlogo-1222674325.jpg" alt="bgpatlogo 1222674325 Praktisches Tool: Background Tile Generator " title="bgpatlogo" width="250" height="60" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> werden nicht nur Homepages tapeziert, sondern auch alle möglichen Profile. Bei Youtube, Twitter und vielen anderen Social Networks lässt sich die eigene Page mit einem beliebigen Hintergrundbild ausstatten, meist hat der User dabei die Wahl zwischen Einzelbildern in fixer Größe oder einer sogenannten Tile (Kacheln): dabei handelt es sich um ein verhältnismäßig kleines Bild, dessen Motiv wiederholt wird. Der große Vorteil eines wiederholenden Muster liegt nicht nur in der geringen Ladezeit, sondern auch in Unabhängigkeit von der Bildschirmauflösung: egal ob 800x600 oder 1920x1280 aufwärts, das wiederholende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a>–Muster sieht immer gleich aus, zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/user/datenschmutzcam" class="liexternal">so</a>.</p>
<p>Mit <a href="http://bgpatterns.com/" class="liexternal">BgPatterns.com</a> wird die Online-Erstellung derartiger Hintergrund-Patterns zum Kinderspiel. Zwar existiert eine ganze Reihe solcher Background-Generators, doch BgPatterns hebt sich meiner Meinung nach durch den äußerst gelungenen Kompromiss aus Flexibilität und einfacher Bedienung von anderen Lösungen ab. In einem simplen dreistufigen Prozess werden Farbe, Textur (und Symbol ausgewählt, optional lässt das Bild rotieren und es gibt die Möglichkeit, die gewählte Kachel nicht vollflächig, sondern nur in den vier Ecken des Bildschirm anzuzeigen. Die Live-Previews (“apply this pattern”) zeigt sofort, ob der eigene Entwurf gelungen ist, via “Download Image” holt man sich die neu erstellte “Kachel” zur weiteren Verwendung auf den eigenen Rechner. Registrierte User können ihre Patterns auch online abspeichern, erforderlich ist ein Benutzerkonto allerdings nicht, da auch unregistrierten Usern alle Funktionen zugänglich sind.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/bgpatscreen-1222674396.jpg" alt="bgpatscreen 1222674396 Praktisches Tool: Background Tile Generator " title="bgpatscreen" width="500" height="266" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Die genannten Features reichen locker aus, um abwechslungsreiche Pattern zu mit minimalem Zeitaufwand zu erzeugen. Einziger Nachteil von BgPatterns: man kann keine eigenen Patterns und Texturen verwenden.</p>
<h2 id="toc-was-bietet-die-konkurrenz">Was bietet die Konkurrenz?</h2>
<p>Wer sich mit den (subjektiv) potthässlichen Web 2.0igen Streifenmustern begnügen möchte, findet im <a href="http://www.stripegenerator.com/" class="liexternal">Stripe Generator</a> das Tools seiner Wahl. Farben und Spacings sind frei einstellbar, dafür gibt’s keine freie Auswahl des Patterns. Damit bleibt <a href="http://bgpatterns.com/" class="liexternal">BgPatterns</a> mein Favorit für den Hintergrund-Quickie zwischendurch. Natürlich gilt aber auch hier: wer ein einzigartiges, wiedererkennbares <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">Design</a> will, kommt um Handarbeit natürlich nicht herum. Aber gerade für die erwähnten Profilseiten eignen sich solche Online-Generators sehr gut. Über weitere Link-Tipps zu Tiling-Tools freu ich mich natürlich — welche Online-Werkzeuge leisten Ihnen beim Designen die besten Dienste?</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW38 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 12:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Longtail-Theorie revistied: nicht alles, was einen langen Schwanz hat, generiert auch automatisch Einkommen. Wer wüsste das besser als die Spitzenkandidaten der österreichischen Parteien, die heute zur Wahl antreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-wr38-1222601301.jpg" alt="illu wr38 1222601301 Blogistan Panoptikum KW38 2008" title="illu-wr38" width="250" height="143" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> wählt gerade jetzt (Deinetwegen!), endgültige Ergebnisse werden aufgrund der Briefwahlverzögerung erst in einer Woche feststehen — “heast, kenna de ned mit Ih-Mehl wöhn?”. A propos: die von mir an dieser Stelle kürzlich erwähnten <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/oesterreich-wahlplakat-persiflagen/" class="liinternal">Wahlplakat-Persiflagen</a> stammten und stammen noch immer von <a href="http://www.raketa.at/index.php?id=7371&#038;rid=293" class="liexternal">Raketa.at</a>, der meiner Meinung nach schwer genial relaunchte <a href="http://www.falter.at" class="liexternal">Falter</a> ließ mir diese Information soeben zukommen. Dass die Blogosphäre aus einer kleinen Gruppe von “Spinnern” besteht, die gerade mal für unter 20% der Bevölkerung repräsentativ sind, zeigt sich deutlich an der Aktion <a href="http://feuerhaken.org/2008-09-27/hilfe-bei-der-wahlentscheidung-endorsement-08/" class="liexternal">Endorsement 08</a> — die wählen ja <a href="http://www.helge.at/2008/09/wahlen-alle-blogger-grun-oder-liberal-gibtsdochnicht/" class="liexternal">alle</a> grün oder gelb!</p>
<p>Zum Thema Grün und Kleinunternehmer fällt mir dazu noch eine kleine Anekdote ein: zur letzten Wahl ließen die Grünen auf die Schnelle von ihrer Agentur <a href="http://www.microstars.at/" rel="nofollow" class="liexternal">Microstars</a> bauen, eine Plattform für Einzel– und Kleinunternehmer, die der Vernetzung dienen und einen Marktplatz schaffen sollte. Direkt nach der Wahl war das Projekt nicht mehr interessant, in den letzten Wochen ist dem einen oder anderen Grün-Funktionär dann wohl wieder eingefallen, dass die Seite existiert — und jetzt steht bei den News lauter Parteiwerbung drin, die einzigen Events sind “Grüne Tische”. Das ärgert mich maßlos, denn der nachhaltige Betrieb einer solchen Plattform wäre hochgradig sinnvoll — aber ein dieses Projekt als Wahlzuckerl zu launchen und dann langsam verrecken zu lassen ist einfach nur peinlich, unwürdig und zeigt, wie ernst es den Grünen mit der Förderung kleinbetrieblicher Strukturen und dem Einsatz neuer Medien wirklich ist: aber von Wirtschaftssimulationen sollten Alexander van der Bellen als Volkswirtschaftler ja ausreichend Ahnung haben. (Ich hab mich seinerzeit sogar gleich nach dem Launch registriert und bislang beachtliche 0 Anfragen bekommen. Der besten grafische Prognosekommentar zum Ergebnis stammt jedenfalls von <a href="http://wissenbelastet.com/2008/09/27/wahl08-wahlen-und-umfragen-und-tex-rubinowitz/" class="liexternal">Meister Tex</a>.</p>
<h2 id="toc-web-2-0-bailout-plan">Web 2.0 Bailout-Plan</h2>
<p>Wer sich über die Lehmann Brothers, den Handel mit im wesentlichen ungedeckelten Derivaten und andere Absonderlichkeiten des Finanzmarktes auch nur mehr wundert, dem sei ein aktueller Artikel auf <a href="http://www.drama20show.com/2008/09/22/web-20-is-too-big-to-fail-drama-20-announces-web-20-bailout-plan/" class="liexternal">The Drama Show 2.0</a> empfohlen — denn während in Europa respektive ganz besonders in .at staatliche Investments in Pleite-Unternehmen an der Tagesordnung stehen, sorgt diese Vorgehensweise bei den traditionell wesentlich liberaler orientierten Amerikanern allerorts für Kopfschütteln:</p>
<blockquote><p>My Web 2.0 bailout plan is designed to ensure that the Web 2.0 industry remains fundamentally sound for years to come. Here are the three components: A federal-backed investment vehicle which will buy unmonetizable Web 2.0 advertising inventory. Since advertisers aren’t willing to buy enough toxic Web 2.0 advertising inventory because of concerns about ROI, the federal government will provide an investment vehicle that Web 2.0 players like Facebook and YouTube can sell their inventory to at a discount. […]</p></blockquote>
<h2 id="toc-lassen-sie-sich-nicht-fektern">Lassen Sie sich nicht fektern!</h2>
<p>Der Slogan gefällt mir — auf <a href="http://www.ueberwachungsstaat.at/index.php?id=56264" class="liexternal">Überwachungsstaat.at</a> gibt’s ein nettes Video, leider ohne O-Ton: Aktionismus ganz nach meinem Geschmack:</p>
<blockquote><p>Die Innenministerin will nur unser Bestes — unsere Fingerabdrücke, Personendaten, DNA-Abstriche, Informationen über persönliche Kontakte und viel mehr. Natürlich nur zum Schutz der Bevölkerung. Um sie zu unterstützen, stellten wir uns gestern in Wien auf die Straße und sammelten unter dem Slogan “Lassen sie sich fektern!” genau diese Datensätze ein — inklusiver der Genehmigung, besagte Daten wahlweise an die Innenministerin oder gleich an die ÖVP weitergeben zu können. </p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/blogistan-panoptikum-kw38-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO News der Woche</h2>
<p><a href="http://www.trafficmaxx.de/blog/events-termine/befreiphone-seo-wettbewerb" class="liexternal">trafficmaxx</a> hat das <a href="http://www.macnotes.de/2008/09/09/mit-befreiphone-ein-iphone-3g-gewinnen/" class="liexternal">Befreiphone</a> gewonnen und Google freut sich über tausende neue Seiten, <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/09/22/fuer-und-wider-von-blogkommentaren/" class="liexternal">Torsten Maue</a> erklärt die Limitationen des Backlink-Aufbaus via Blogkommentar (lustigerweise glauben viele <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> ja nach wie vor, jeder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> mit kommerziellem Hintergrund sei wertlos und verachtenswert) und <a href="http://www.sistrix.de/news/800-google-datacenter-liste.html" class="liexternal">Sistrix</a> erfreut die Netzgemeinde mit einer top-aktuellen Google-Datacenter IP-Liste. Die Wiener Medienmesse hab ich diese Woche aufgrund eines spontanen Anfalls von Domain-Einkaufslust ausgelassen, aber ich vermute mal ganz stark, dass ich keinerlei SEO-Bekanntschaften verpasst hab.</p>
<p><strong>Cookie.Killaz: Affiliates vor dem Aus?</strong> Nein, so tragisch ist es nicht, aber drastische Überschriften erlangen erfahrungsgemäß mehr Aufmerksamkeit. Tatsächlich aber wird die Funktion neuerer Browser, Cookies bei jedem Beenden automatisch zu löschen, für einige Einsatzeinbußen sorgen und auf mittelfristige Sicht zu einem Technologiewandel führen. Denn wenn das Cookie am nächsten Tag fehlt, dann gibt’s auch keine Provision für den Einkauf. <a href="http://www.minutenlohn.de/2008-09-22-stealth-browsing-das-aus-fr-affiliates/" class="liexternal">Minutenlohn</a> beschreibt die derzeitigen Tracking-Alternativen.</p>
<p><strong>Neuer Pagerank? </strong>Der deviante Matt Cutts weigert sich hartnäckig, auf Blogger.com umzusteigen. In seinem *wordpress <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a>* lieferte der Spekulationsfutter für ein in Kürze bevorstehendes <a href="http://www.mattcutts.com/blog/traveling-light-posting/#comment-133935" class="liexternal">Pagerank Update</a>, das auch tatsächlich gerade über die Bühne geht. Tja, schade um die vieler 6er. Fünf, nicht bestanden, setzen! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW38 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW38 2008" /> </p>
<p><strong>wpAFFI: ganz einfach Versteckspielen:</strong> Sergej Müller, Entwickler des gebenedeiten WP-SEO, stellte diese Woche sein neues Plugin vor: <a href="http://playground.ebiene.de/263/wpaffi-wordpress-plugin-fuer-affiliate-links/" class="liexternal">wpAFFI</a> setzt auf Simple is beautiful und zeigt vor, wie man Affiliate-Links vollkommen unintrusiv, ohne Wartungsaufwand und Backend-Optionen am einfachsten verstecken kann.</p>
<p><strong>Keyword-Recherche: </strong>Mitfighten bei der Riesterrente oder und privaten Krankenversicherungen, oder doch lieber auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/longtail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Longtail">Longtail</a>–Keywords optimieren? <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/09/26/hoehere-effizienz-durch-nischen-und-long-tail/" class="liexternal">Torsten</a> hat dazu ein paar interessante Überlegungen angestellt, die sich jeder angehende Internet-Millionär unters Kopfkissen legen sollte.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche-es-ist-suboptimal">Video der Woche: Es ist suboptimal!</h2>
<p>Auf <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de" class="liexternal">uiuiuiuiuiuiui.de</a> veröffentlicht Manuel seit einer ganzen Weile jeden Freitag ein improvisiertes Lied, dessen Text und Melodie völlig spontan entstehen — ich bin erst vor kurzem auf die Serie gestoßen und finde den Track <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/?p=1409" class="liexternal">Es ist suboptimal (doch es ist das Internet)</a> einfach nur großartig — viel Vergnügen!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/blogistan-panoptikum-kw38-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Damit wären wir auch schon wieder durch mit dem Wochenprogramm — ich nutze die kurze Regenpause, um mich auf mein Bike (das motorisierte) zu schwingen und eine entspannte Herbstrunde über den Exelberg zu drehen. Ladies and Gentlemen, bereuen Sie Ihre Wahlentscheidung(en) nicht — wir lesen uns am Montag!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Identicons: datenschmutz Avatare für alle!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-04/identicons-datenschmutz-avatare-fuer-alle/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 05:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Identicons heißt ein neues Avatar System, das sowohl Gravatare, Favicons als auch automatisch generierte, geometrische Userbilder kombiniert und flexible Konfigurationsmöglichkeiten bietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Anzeige von User-Avataren neben Kommentar-Postings existieren eine Reihe von Plugins mit diversen Vor– und Nachteilen. Mit dem neuen Identicons-System, das seit drei Tagen hier auf datenschmutz zum Einsatz kommt, erhält erstmals *jede/r UserIn* ein eindeutiges Bildchen. All Hail Identicon!</p>
<p>Bislang kam hier am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> das <a href="http://dev.wp-plugins.org/wiki/favatars" class="liexternal">Favatar-Plugin</a> zum Einsatz: wenn ein User zu seinem Kommentar eine URL hinterlässt, dann checkt das Programm, ob unter der betreffenden Adresse ein sogenanntes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/favicon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Favicon">Favicon</a> hinterlegt ist — das sind die kleinen Grafiken, die von aktuellen Browser rechts neben der Seitenadresse angezeigt werden. Falls ja, wird dieses Icon als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/avatar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Avatar">Avatar</a> verwendet, ansonsten gibt’s keine grafische Repräsentanz.</p>
<p>Eine Alternative wäre <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/wp-gravatar/" class="liwp">WP-Gravatar</a>: bei Gravatar.com kann sich jeder anmelden, ein Userpic hochladen und an die eigene E-Mail Adresse knüpfen. Seitenbetreiber können die Gravatars einbinden und so Usern ermöglichen, über verschiedene Blogs hinweg denselben Avatar anzuzeigen. In der Vergangenheit hatte der Service allerdings immer wieder mal Performanceprobleme, welche die Ladezeit gravierend verlängerten — dies ist mittlerweile behoben, allerdings funktioniert die Anzeige natürlich nur dann, wenn der betreffende Kommentator auch bei Gravatar.com registriert ist — ansonsten wird ein frei wählbares Platzhalterbildchen angezeigt.</p>
<p>Enter <a href="http://scott.sherrillmix.com/blog/blogger/wp_identicon/" class="liexternal">WP-Idencticon</a>! Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plugin">Plugin</a> zeigt wahlweise das Favicon bzw. das Gravatar-Bild an, so vorhanden — und falls nicht, wird für jede/n UserIn ein eindeutiger Avatar erstellt, und zwar anhand eines <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/algorithmus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Algorithmus">Algorithmus</a>, der aus verschiedenen Formen und Farben abstrakte Userbilder erstellt:</p>
<blockquote><p>So what is an Identicon? It’s a randomly generated assortment of shapes that is specific to a commenter’s email (or if you prefer IP address). Identicons allow visual representations of commenters without requiring any external sites or user interactions. With 40 possible shapes (about 70 with inversions) in 3 possible positions, around 8000 distinguishable colors and four different rotations for each part, there should be several billion possible shape combinations which, even with the increasing chance of overlap with each additional user, should be quite enough for almost any blog.</p></blockquote>
<p>Das ganz kann in schwarzweiß etwa so aussehen:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/04/identicon_shapes.png" alt="identicon shapes Identicons: datenschmutz Avatare für alle!" title="identicon_shapes" width="350" height="69" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Die Installation ist denkbar einfach — Plugin-Folder hochladen und den darin enthaltenen Subfolder <em>identicon</em> Schreibrechte am Server geben (unter Linux via chmod). Konfigurieren lassen sich alle Einstellungen unter “Settings/Einstellungen -&gt; Identicon”. Hier wählt man die gewünschte Bildgröße und wahlweise eine fixe Farbe bzw. ein Farbspektrum für Vorder– und Hintergrundfarbe. Außerdem lässt sich hier bestimmen, ob die Bilder automatisch eingefügt werden sollen, oder man den Code lieber händisch ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/template/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Template">Template</a> integrieren möchte. (Praktisch, falls man zusätzliche CSS-Formatierungen, z.B. ein float-Attribut oder eine border einbauen will.)</p>
<p>Stellt man Farben bzw. Anzahl der Formen oder die Größe um, muss anschließend der Cache gelöscht werden — die Bilder legt Identicon im erwähnten Subfolder ab. Großartige Idee, denn so bekommt jeder Kommentator a Büdl, (wie man in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> sagt) — und dank der flexiblen Farb– und Größenanpassung sollten sich die Identicons problemlos in jedes Template-Design integrieren lassen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>.at-Überwachung: Warten aufs Ministerstatement</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/at-ueberwachung-warten-aufs-ministerstatement/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/at-ueberwachung-warten-aufs-ministerstatement/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 12:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Grünen sind mit ihrer Petition vorerst gescheitert - statt des Untersuchungsausschusses wird sich Minister Platter, also der Feind höchstpersönlich, mit dem Antrag gegen den Überwachungsstaat beschäftigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Godot lässt grüßen — die von den Grünen instrumentalisierte Angst vor einem totalen Überwachungsstaat stieß bei den Regierungsparteien auf keinerlei Gegenliebe. Trotz aller aktuellen Uneinigkeiten der Koalitionspartner war man sich einig, dass erstmal Oberüberwacher Platter ein Statement abgeben soll.</p>
<p>Wer, wenn nicht er? Nun ja, jeder andere. Der größte Hardliner der Regierung wird wohl kaum freudig das eigene Gesetzt diskutieren. Dass die SPÖ bei soviel Krankenkassen-Hickhack, Hintergrundzwist und Neuwahldiskussionen nicht versucht, zumindest politisches Kurzfrist-Potential aus der Affäre <a href="http://www.ueberwachungsstaat.at/" class="liexternal">SOS</a> zu schlagen, verwundert dann aber doch. Konkret schreiben <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/peter-pilz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Peter Pilz">Peter Pilz</a> und Co.:</p>
<blockquote><p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/petition/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Petition">Petition</a> wurde am 5. März im Petitionsausschuss behandelt. Anstatt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/petition/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Petition">Petition</a> dem Innenausschuss zuzuteilen, beschlossen ÖVP und SPÖ aber eine Stellungnahme des Innenministers einzuholen. Diese offensichtliche Verzögerungsmaßnahme von Seiten der Regierungsparteien und gleichzeitige Missachtung Wunsches der UnterzeichnerInnen nach einer Diskussion des Sicherheitspolizeigesetz im Innenausschuss wurde von den Grünen scharf kritisiert.</p></blockquote>
<p>Man könne Mails schreiben, beispielsweise an Gisela Wurm (SPÖ-Sprecherin für Petitionen und Bürgerinitiativen und Vorsitzende des Petitionsausschusses); die wird sich übrigens sehr über die Veröffentlichung ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a>–Adresse im Klartext freuen, hoffentlich gibt’s in der Löwelgasse anständige Spamfilter.</p>
<p>Diese Aufforderung zeigt deutlich das Dilemma der ganzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a>: das Thema ist viel zu wichtig, um von einer Kleinpartei instrumentalisiert zu werden. “Yeah, it’s a dirty job, but I just love doin’t it” könnte man DMX reimen, aber selbst Rap täuscht über eines nicht hinweg: eine überparteiliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> hätte vielleicht auch die Selbstdenker innerhalb der Großparteien mobilisieren können. Mittlerweile ist Widerstand gegen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> aber grün, und das hält eine ganze Latte von ParteisoldatInnen sehr effektiv davon ab, ihre diesbezügliche Meinung laut zu artikulieren… oder alle SP und VP Parteibuchbesitzer haben ohnehin nix zu verbergen und damit keinerlei Angst vor Totalüberwachung. Aber wer das glaubt, wird höchstens selig und irgendwann mitten in einem totalitären Regime mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a>–Feigenblatt aufwachen. Die Abwehr des <a href="http://www.ueberwachungsstaat.at" class="liexternal">Überwachungsstaates</a> scheint jedenfalls vorerst/endgültig (nicht zutreffenden Begriff bitte mental streichen) gescheitert zu sein.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Internet am USB-Stick</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 10:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die österreichische Regierung in die Offensive geht, dann passt das gesamte Internet plötzlich auf einen - zugegebenermaßen überdimensionalen - USB Stick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die österreichische Regierung hat wohl eingesehen, dass die Sache mit der Totalüberwachung keine gute Idee war und hat nun beschlossen, zumindest für eigene Surf-Zwecke den gesamten anständigen Teil des Netzes auf einen USB-Stick herunterzuladen.</p>
<p>Doch selbst wenn 90% des Netzes eh nur aus (daten)Schmutz bestehen, selbst die restlichen 10 Prozent passen unmöglich auf einen handelsüblichen USB-Speicher. “Macht nix,” dachten sich Gusi und Molti, “dann lassen wir uns eben einen extra-großen Stick anfertigen!” Und jetzt hat die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/regierungstruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regierungstruppe">Regierungstruppe</a>, der’s bei den aktuellen Querelen und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a>–Diskussionen über Neuwahlen ja eigentlich ganz schön schwer fallen muss, Einigkeit zu demonstrieren, das kleinste gemeinsame Vielfache und den größten gemeinsamen Nenner in Materialunion zu finden.</p>
<p>Man beachte Willi Molterers leicht angestrengt wirkendes Grinsen — vermutlich gefällt ihm ganz und gar nicht, dass der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/klammeraffe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klammeraffe">Klammeraffe</a> in Rot auf den Stick gedruckt wurde. Was dem Publikum aber verborgen blieb, ist das überdimensionale Elektronengehirn, an das die nunmehr offline gegangene und am USB-Stick gespeicherte Internetoffensive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> angeschlossen wird. Man braucht mindestens drei kräftige Männer, um den Einschaltknopf zu betätigen und ein schnelles Motorrad, um auf der Tastatur von A nach Ä zu fahren… finanziert wurde der neue Regierungsrechner übrigens aus den Defiziten des Eurofighter-Kaufs. Aber vorerst geht die Offensive in die Defensive:</p>
<div align="center"><img src="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2008/03/offliners.jpg" alt="offliners Internet am USB Stick" style="border:1px solid gray;" width="380" height="260" title="Internet am USB Stick" /></div>
<blockquote><p>Zunächst werden sechs Arbeitskreise gebildet, die unterschiedliche Themen analysieren und diskutieren sollen. Die Vorschläge dieser Gruppen werden gesammelt und sollen dann im Herbst in Form der “Österreichischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internetdeklaration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internetdeklaration">Internetdeklaration</a>” präsentiert werden.</p></blockquote>
<p>Beruhigend, dass die Arbeitskreise unterschiedliche Themen bearbeiten — und auf die Deklaration bin ich hochgradig gespannt. Ob die wohl auf Pergament und handgeschrieben an die Tore des Bundeskanzleramts angeschlagen wird? Mehr zum Thema Online– und Offline-Symbolik gibt’s bei <a href="http://www.helge.at/2008/03/die-offliners-wollen-ins-internet/" class="liexternal">Helge</a>, Freunde der seriösen Berichterstattung statten der <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/260885/" rel="nofollow" class="liexternal">FuZo</a> oder den <a href="http://www.digitalks.at/2008/03/02/internetoffensive-startet-am-332008/" class="liexternal">Digitalks</a> (die übrigens heute Abend nicht-virtuell <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-02/digitalks-4-den-pod-casten/" class="liinternal">stattfinden</a>) einen Besuch ab.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogvorstellung: Der Wirbelwebber</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 18:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wirbelwebber berichtet vom wilden Leben in und um Köln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/wirbelwebber.jpg' alt="wirbelwebber Blogvorstellung: Der Wirbelwebber" id="leftnail" title="Blogvorstellung: Der Wirbelwebber" />Im neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jahr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jahr">Jahr</a> bislang schändlich vernachlässigt hab ich die Blogvorstellungen; aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, allerdings gibt’s ein paar kleinere Änderungen: es wird jeweils nur ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> vorgestellt, dafür allerdings wöchentlich und zwar jeweils am Donnerstag. Alle vorgestellten Blogs werden zusätzlich ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/linkverzeichnis/" class="liinternal">datenschmutz Linkverzeichnis</a> aufgenommen, dem eine kleine Generalsanierung ins Haus steht. Den Anfang macht anno domini 2008 niemand geringerer als der <a href="http://wirbelwebber.de/wp/" class="liexternal">Wirbelwebber</a>.</p>
<p>Der Wirbelwebber ist zwar stolzer Besitzer eines durchwegs bayrisch anmutenden <a href="http://wirbelwebber.de/wp/ueber-mich/" class="liexternal">Schnurrbartes</a>, wohnhaft ist der Autor, der am 22.11.2010 seinen 50. Geburtstag feiern wird, allerdings in der Nähe von Kölle. Wirbelwebbers Themenspektrum macht den Termini “bunt gemischt” alle Ehre: vom <a href="http://wirbelwebber.de/wp/2008/01/13/sektorviech-2008/" class="liexternal">rotbunten Husumer Protestschwein</a> bis zum <a href="http://wirbelwebber.de/wp/2007/01/05/radar/" class="liexternal">Radar-Encounter</a> reicht das Themenspektrum — der Autor gewinnt dabei selbst trivialen Themen durch seine originelle Schreibweise äußerst unterhaltsame Aspekte ab. Heißer Tipp für ein bisschen Entspannung zwischen all den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Expertenartikeln — von denen kommt übrigens auch keiner auf so stylishem Jeans-Hintergrund daher.</p>
<p><strong>Bitte vortreten!</strong> Die Liste der vorzustellenden Blogs hat zwar inzwischen bereits beträchtliche Länge erreicht, allerdings gibt’s ja in diesem Jahr ja noch 50 Gelegenheiten. Potentielle InteresstInnen hinterlassen also wie gehabt einfach einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> mit der URL des vorzustellenden Blogs.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Festa di Cultura di Cabo Verde</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 13:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 13. Dezember 2007; 17:00 bis 23:00. ] Am Donnerstag steigt im Wiener Aera ein Fest der kapverdischen Kultur: Capoeira-Vorführung, afrikanische Musik und kapverdisches Essen stehen am Programm, alle Einnahmen kommen einem Jugendzentrum zu Gute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">13. Dezember 2007</td></tr><tr><td class="ec3_start">17:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:00</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/delta-cultura.jpg" rel="lightbox" title='delta cultura' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/delta-cultura.thumbnail.jpg' alt="delta cultura.thumbnail Festa di Cultura di Cabo Verde" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Festa di Cultura di Cabo Verde" /></a>On Short Notice: am Donnerstag steigt im Wiener <a href="http://www.aera.at/" class="liexternal">Aera</a> im ersten Bezirk ein rauschendes Fest, das sich nicht allein die Feierei, sondern auch und vor allem informativen Austausch auf die Fahnen schreibt. Organisiert wird das Fest der kapverdischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> vom Verein <a href="http://www.delta-culture.at/" class="liexternal">Delta Cultura</a>, und neben den immateriell-informativen Attraktionen erwarten die Besucher auch musikalische und gastronomische Highlights, wie mir <a href="http://infopirat.com" class="liexternal">Francis</a> gerade geschrieben hat:</p>
<blockquote><p>Der Keller im Aera wird umgewandelt in einen Treffpunkt der Kultur, für musikalischen, wie auch informativen Austausch, unterstützt durch afrikanische Percussiongruppen und Capoeira-Performance, DJ-Line und kapverdianischem Buffet, Infostände über die Kapverden, sowie die Arbeit des Vereins Delta Cultura, und einen Chill-out Bereich mit Chai-Station.</p></blockquote>
<p>Das nenn’ ich doch gelungene Abwechslung zu den ganz glühwein– und lebkuchenseligen Weihnachtsfeiern, und das mit gutem Gewissen und absolut unterstützenswertem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a>: der Verein Delta Cultura betreut und unterstützt Jugendliche, sämtliche Einnahmen des Abends kommen dem Kinder– und Jugendzentrum in Tarrafal, Santiago (auf den Kapverden) zugute.</p>
<p>Termine kulminieren zwar: ich bin am Do zu einer matrix-Weihnachtssendung eingeladen, außerdem ist Open Coffee Club #4 im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeugh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WerkzeugH">WerkzeugH</a>, aber die Capoeira-Vorführung kann ich mir keineswegs entgehen lassen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Adonomics™: Facebook als Börse</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 14:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adonomics fungiert als Statistiktools zu Facebook-Applikationen und als realer Marktplatz: Programmierer finden dort potentielle Abnehmer und Werbekunden für ihre eigenen Facebook-Erweiterungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://adonomics.com/" class="liexternal">Adonomics™</a> ist ein Must-Read für alle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Applikationsentwickler. Die Seite dokumentiert die “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> Economy” anhand des Wachstums der populärsten Applikationen. Die <a href="http://adonomics.com/leaderboard.php" class="liexternal">Topliste</a> gibt dabei Auskunft über die Anzahl der Installationen, aktiven User und den “Marktwert” der jeweiligen Erweiterung:</p>
<blockquote><p>Adonomics™, formerly Appaholic, is your source for Facebook analytics. By providing a stock-market-style analysis of the Facebook platform we enable developers and investors to track application growth, activity, and valuation.</p></blockquote>
<p>Die Seite beschränkt sich dabei aber keineswegs auf die bloße <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/statistik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Statistik">Statistik</a>, sondern fungiert als realer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marktplatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marktplatz">Marktplatz</a> für Applikationsentwickler:</p>
<blockquote><p>Adonomics helps Facebook developers and owners take their applications through the three key phases of Growth, Engagement, and Monetization (GEM).<br />
In the Apps For Sale section, we provide a listing of Facebook Apps which have hired Adonomics to sell their application (as well as Facebook apps that are being offered for sale on eBay).</p></blockquote>
<p>Am zugehörigen <a href="http://blog.adonomics.com/" class="liexternal">Blog</a> findet man spannende Hintergrundanalysen, etwa über die grundlegenden <a href="http://blog.adonomics.com/2007/11/07/manufacturing-intent/" class="liexternal">Unterschiede</a> in den Businessmodellen von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> und FB:</p>
<blockquote><p>One of the narratives shaping up around Google vs. Facebook is that Google is about turning intent into dollars and Facebook’s model will be about turning relevance into dollars. Google makes the money they do because they advertise at the point of intent. […] Intent still matters, but where Google capitalizes on people’s existing intent Facebook actually has the opportunity to manufacture the intent.</p></blockquote>
<p>Für klassische Shoppinganwendungen scheint sich Facebook dagegen weniger zu eignen, wie <a href="http://www.getelastic.com/ecommerce-facebook-applications-reviewed/" class="liexternal">Get Elastic</a> berichtet. [via <a href="http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2007/10/exciting-facebo.html" class="liexternal">Exciting Commerce</a>] Viel zu viele Apps ohne Mehrwert verderben den Brei — wer aus der Masse herausragen will, muss jedenfalls die virale Klaviatur jedenfalls virtuos beherrschen.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredit:</strong> Adinart — Pink Flamingo | <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de" class="liexternal">Some rights reserved.</a> | Quelle: <a href="http://www.piqs.de" class="liexternal">www.piqs.de</a></small></p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>BLOGspeed: von “Downlines” und Statistiken</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-09/blogspeed-von-downlines-und-statistiken/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 13:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BLOGspeed entwickelt sich rasch - die Zahl der registrierten Teilnehmer erhöhte sich beträchtlich. Die derzeit gebotenen statistischen Informationen sind allerdings in jedem Fall ausbaufähig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz nach dem Vorbild des amerikanischen Blogrush-Widgets will <a href="/blogspeed/" class="liinternal">BLOGspeed</a> deutschsprachigen Seiten zu mehr Besuchern verhelfen. Zum Start des Besucher-Boosters vor wenigen Tagen habe ich auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogspeed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BLOGspeed">BLOGspeed</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-09/mehr-blogbesucher-mit-blogspeedde/" class="liinternal">hingewiesen</a>, und siehe da: mittlerweile befinden sich 16 Mitglieder in meiner “Downline”.</p>
<p>Man möchte meinen, dass diese Besucher meinem Punktekonto gut tun, doch mit jedem neuen geworbenen Mitglied sank meine Punktezahl, inzwischen auf heiße 0,00 Punkte:</p>
<blockquote><p>Ihre Credits</p>
<p>Für die Bewerbung Ihres Feeds:</p>
<p>http://feeds.<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/feedburner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Feedburner">feedburner</a>.com/Datenschmutznet</p>
<p>stehen Ihnen derzeit 0.00 Credits zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Kurz nach der Registrierung waren’s noch rund 90 Punkte; vielleicht führt BLOGspeed ja das Prinzip der “reverse affilation” ein: je mehr Mitglieder man wirbt, desto schlechter für’s eigene Punktekonto… aber im Ernst: ich vermute mal, dass die Betreiber noch stark am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/algorithmus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Algorithmus">Algorithmus</a> tunen. BLOGspeed trackt Affiliates im übrigen bis zur zehnten Ebene, und so sieht’s derzeit aus bei mir:</p>
<blockquote><p>Ihre Downline<br />
Sie haben 11 Mitglieder in der 1. Ebene.<br />
Sie haben 4 Mitglieder in der 2. Ebene.<br />
Sie haben 1 Mitglieder in der 3. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 4. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 5. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 6. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 7. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 8. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 9. Ebene.<br />
Sie haben 0 Mitglieder in der 10. Ebene.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: bei BLOGspeed ist das “beta” im Namen nicht bloßer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Zierrat, das Service befindet sich tatsächlich in einer sehr frühen Phase — optische Anpassungen spielt’s vorerst nicht. Aus der FAQ-Section:</p>
<blockquote><p>Im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/widget/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Widget">Widget</a> erscheinen derzeit hin und wieder Einträge von einem Nutzer namens “blogspeed”…?<br />
Richtig, in der Anfangsphase haben wir hier interessante Feeds von Focus und Chip-online eingebaut. Diese Einträge werden jedoch mit steigender Anzahl von BLOGspeed-Nutzern wieder verschwinden.</p>
<p>Läßt sich das Widget mit einer eigenen Hintergrundfarbe anpassen?<br />
BLOGspeed wird kontunierlich weiter ausgebaut. Neben einem Feed-Wechsel in eine andere Kategorie wird auch mittelfristig eine Farbanpassung möglich sein.</p></blockquote>
<p>Das Geschäftsmodell der Betreiber kann meiner Meinung nach nur auf den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verkauf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verkauf">Verkauf</a> bezahlter Anzeigenplätze im Widget rauslaufen, vielleicht sind Focus und Chip ja auch nicht bloß mit interesselosem Wohlgefallen beteiligt. Würde ich auch okay finden, so sich der Anteil bezahlter Links in Grenzen hält, aber das wird wohl die Zukunft zeigen.</p>
<p>Was ich dagegen bereits jetzt schmerzlich vermisst, sind mehr Infos und vor allem detailliertere Statistiken: ich wüsste zu gern, warum mein Credit-Saldo derzeit bei Null liegt.</p>
<p><a href="/blogspeed/" class="liinternal">bei BLOGspeed anmelden</a></p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>d.kay — Musik kommt nicht von außen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 22:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit "Individual Soul" veröffentlichte der Wiener Drumandbass Produzent d.kay vor kurzem sein erstes Soloalbum. Die jazzigen, live eingespielten Breaks verleihen dem Album eine einzigartige Atmosphäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay.thumbnail.jpg' alt="dkay.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Während für viele Hobby-DJs Drumandbass nicht mehr als eine flüchtige Affäre bleibt, geht die mittlerweile zehnjährige Beziehung des Wiener Produzenten und DJs d.kay wesentlich tiefer: rechtzeitig zum Dekaden-Jubiläum veröffentlichte der einzige Full-Time <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/breakbeat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Breakbeat">Breakbeat</a> Producer dieses Landes sein Debut-Soloalbum “Individual Soul” — der richtige Anlass für eine Titelstory in <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>, die ich für die aktuelle Ausgabe geschrieben habe. Und weil das Internet im Gegensatz zu Print keine Zeichenbeschränkung kennt, gibt’s hier die Vollversion der im Heft leicht gekürzten Geschichte des Wiener Breakbeat Producers. Aber damit nicht genug der digitalen Vorzüge: David hat mir die unten eingebauten Snippets zur Verfügung gestellt — und die sagen mehr als tausend Worte. Hier erstmal ein Snippet aus meiner Lieblingsnummer, dem Opener des Albums — <strong>Golden Hands</strong>: [Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]<br />
<span id="more-1062"></span></p>
<h2 id="toc-wir-nennen-es-individuellen-soul">Wir nennen es individuellen Soul</h2>
<p>Der Titel “Individual Soul” beschreibt den Flow, der hier den Takt angibt, perfekt: in völlig DrumandBass-untypischer Manier bastelte d.kay zuerst Sample-Rohversionen aller Nummern in Logic Audio und ging anschließend mit den beteiligten Instrumental-Musikern einzeln ins Studio, um die jeweiligen Spuren analog aufzunehmen. Das Resultat überrascht ungemein: dass es sich bei Breakbeat nicht um das zugänglichste aller Genres handelt, und der unvergleichliche Flow gelungener Drumandbass Tracks sehr viel mit “erlernten” Hörgewohnheiten zu tun hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Erstaunlicherweise muss man Drumandbass aber gar nicht mögen, um “Individual Soul” hochgradig sympathisch zu finden. Der Jazz– und Funk-Appeal macht das Album einerseits extrem leicht zugänglich, aber selbst für den geübten Hörer erschließen sich andererseits die zahllosen, fein ziselierten Details erst nach mehrmaligem Eintauchen in die Soundwelten der komplexen Kompositionen. Was “Individual Soul” so besonders macht, ist jene besondere, zurückhaltende Eleganz, die den Gelegenheitshörer zu betören weiß und dem Musikfreak auf eine ausgedehnte, detailreiche Reise einlädt: der vergleichsweise immense Aufwand, den Hörraum über das gewohnte Sample-Universum hinaus zu erweitern, hat sich also bezahlt gemacht. Wie das ganze klingt, lässt sich schwer beschreiben — da muss man schon reinhören:</p>
<p><strong>d.kay: Fat Cop</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><strong>d.kay: Eternal Love</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p><strong>d.kay: Boiling Point</strong><br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p>Denn Arbeitsweise wie Resultat unterscheiden sich gravierend von allen früheren d.kay-Produktionen: kein tranciger Party Drumandbass, kein epischer Rave, sondern Musik für die klassische Wohnzimmer-Situation. “Ich hatte einfach die Möglichkeit, mit extrem guten Musikern und Studiotechnikern zu arbeiten. Für mich war das eine Premiere und ein immenser Organisationsaufwand — dass ich mit dem Resultat so zufrieden bin, habe ich in erster Linie allen Beteiligten zu verdanken,” gibt sich der Mastermind bescheiden. “Ich wollte Drumandbass aus dem typischen sample-basierten Dasein herausnehmen und auf die nächste Stufe heben. Für diese Art von Sound wäre mir mit Samples sozusagen die Luft ausgegangen — ich wollte mehr Abwechslung.” Erklärtes Ziel war es also, ein Album zu produzieren, das einem Open Minded DnB-Hörer zu gefallen weiß, aber eben auch Musikliebhaber anzusprechen, die normalerweise mit Breakbeats wenig anfangen können. Fazit: Mission erfüllt.  Liquid-Fans fühlen sich auf Anhieb zuhause in der d.kays Soundarchitektur,  wer Jazz– und Soulharmonien zu goutieren weiß, findet einen Zugang, der nicht unbedingt primär auf Rhythmus basiert.</p>
<h2 id="toc-a-breakbeat-history">A Breakbeat History</h2>
<p>Wer in den letzten 10 Jahren in Wien un– oder regelmäßig Parties der breakbeat-lastigen Sorte besucht hat, für den ist unvermeidlicherweise d.kay längst ein Begriff. Selbst nach einer ganzen Dekade kann aber keine Rede sein vom verflixten elften Jahr oder Beziehungsmüdigkeit, ganz im Gegenteil: anstatt wie viele Kollegen einem einzigen Trademark-Sounds treu zu bleiben, zieht der Wiener es vor, sich in regelmäßigen Abständen neu zu erfinden. Auch wenn es sich um das Album-Debut handelt, von einem Newcomer kann hier keineswegs die Rede sein — mittlerweile hat sich ein Single-Portfolio angesammelt, mit dem man problemlos etliche Longplayer füllen könnte. Einige der Tunes aus dem Labelkatalog von Ill Skillz, das David gemeinsam mit DJ Raw.Full betreibt, entwickelten sich nicht nur zu Szene Hits, sondern wirkten auf zahlreiche nachfolgende Produktionen nachgerade stilbildend: “I’ll be there for you” löste vor einigen Jahren eine ganze Welle von trancigen Produktionen aus, “Barcelona” (gemeinsam mit MC Stamina) wurde zum Mega-Sommerhit und schaffte es extrem drumandbass-untypisch sogar in die britischen Top 20.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkayrawfull.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkayrawfull.thumbnail.jpg' alt="dkayrawfull.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>“Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich meinen ersten Sampler kaufte: am 2.1.1998 habe ich das Weihnachtsgeld und all meine Ersparnisse in einen EMU ESI 4000 investiert,” erzählt der gebürtige Wiener vom Beginn seiner Faszination. “Ich bin ziemlich schnell dahinter gekommen, wie man auflegt, dank meiner musikalischen Vergangenheit mit verschiedenen Instrumenten wie Trompete, Geige und Gitarre — aber ich spielte kein Instrument länger  als ein halbes Jahr. Wenn ein alter hässlicher Mann rumsitzt und dich unfreundlich ermahnt, die Finger gerade zu halten, ergibt das eine Atmosphäre, die mir viel zu steif ist –die größten Musiker haben nie nach Anleitung gespielt. Musik kommt nicht von außen, sondern von innen. Andererseits war diese Vorbildung sehr hilfreich: wenn man keine Schwierigkeiten damit hat, Takte zu identifizieren, ist das Mixen nicht wirklich so wahnsinnig schwierig. Ein bisschen aufmerksam zuhören, und es geht fast von selbst.”</p>
<p>Zum Thema Instrumentalvergangenheit: mit 13 entdeckte David die Magie der E-Gitarre — und begann sofort, ein gesteigertes Interesse für jene Passagen der Songbooks zu entwickeln, die sich mit der Studio-Produktion der jeweiligen Alben beschäftigten. Jede Doku zum Thema Audioproduktion wurde begierigst aufgesaugt, die bis heute anhaltende Faszination für die Verbindung von Studiotechnik und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/komposition/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Komposition">Komposition</a> machte sich also sehr früh bemerkbar. “Ich habe mit einigen Freunden in einer Band gespielt, Experimental Grunge Rock, sehr lärmig, Songs mit 20 Parts, die 15 Minuten dauerten. Und schon damals war ich im Proberaum immer für die Technik zuständig,” erinnert sich David an seine ersten Kontakte mit dem Universum der Audiotechnologie. Im letzten Schulsemester vor der Matura begann d.kay dann, Drumandbass zu hören — und am Abschlussball stand er bereits selbst hinter den Wheels of Steel, anschließend folgte der Kauf des eingangs erwähnten Samplers.</p>
<h2 id="toc-die-party-ra-beginnt">Die Party-Ära beginnt</h2>
<p>“Eine der ersten Nummern, die mir im Gedächtnis gebliebten, heißt Bruce Lee MC — ich weiß aber nicht mehr, wer das produziert hat. Die Labels Shadowboxing und Trouble on <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> waren damals sehr angesagt, und als ich 1997 erstmals in London war, spielte jeder DJ Ã¢â¬Å¡Brown Paper Bag’ von Roni Size auf und ab. Einige Jump-Up Tunes haben mir damals schon gut gefallen,” erinnert sich David an seine ersten DnB Drehversuche. Vom Auflegen auf Schulparties zur Organisation der ersten Raves war’s nur mehr ein kleiner Schritt, denn Aziz und Plak veranstalteten damals gemeinsam Parties mit dem Titel “War Report” im Flex: “Ich war der einzige, der ein Auto hatte und habe die ausländischen DJs immer vom Flughafen abgeholt. Dann gab’s die Parties im Bach, veranstaltet von Alive, Smash und Bernie. Aziz hieß damals noch Rulin’ Rookie, Matthias (DJ Mat) war ebenfalls mit dabei — das waren so ziemlich die Anfänge von trife.life!. Das war sozusagen die harte Zeit, wir haben damals wohl Pionierarbeit geleistet, weil’s zu Beginn einfach keine Sau interessiert hat.” Das sollte allerdings nicht lange so bleiben. Nach den War Reports im Flex folgten die legendären trife.life! Parties in der Meierei und später auch in der Arena. </p>
<h2 id="toc-radioshows-und-erste-releases">Radioshows und erste Releases</h2>
<p>Das Jahr zweitausend wird für d.kay in doppelter Hinsicht wichtig: einerseits steigt er als Co-Moderator von Slack Hippie und Smash, der mittlerweile in New York lebt, bei der freitäglichen Breakbeat-Show “Dogs Bollock” ein. Monatlich berichtet d.kay seitdem von der Lage der Breakbeat-Nation und versorgt die österreichischen Fans mit neuen Releases und Szene-Gossip. Andererseits veröffentlicht er im selben Jahr seinen ersten eigenen Track: “Monolith” erscheint auf der Moving Shadow Compilation Ã¢â¬Å¡Killer Bytes’: “Dom&amp;Roland wählten die Nummer aus, ich hatte den Tune an sie geschickt und als Feedback bekommen: ja, ganz cool, aber momentan können wir nichts damit anfangen. Daher war ich sehr überrascht, als ich ein halbes Jahr später von der geplanten Veröffentlichung erfuhr . Zeitgleich kam auf einem kleinen neuen Labels namens Spektrum Audio (das “k” ist kein Tippfehler) eine Maxi raus.”</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkaybeatit.jpg" rel="lightbox" title='beatit' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkaybeatit.thumbnail.jpg' alt="dkaybeatit.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Die Labels, auf denen d.kay anschließend seine Tunes veröffentlicht, lesen sich wie ein Who-is-Who der Szene: Soul:r, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a>,  Hospital, Metalheadz, Commercial Suicide… die Gründung der eigenen Homebase Ill Skillz folgte als nächster logischer Schritt. “Irgendwann hat mich Chris angerufen, der Manager von ST Holdings, und mir einen P&amp;D-Vertrag (Production and Distribution”) angeboten.” Substantielle Trance-Tracks wie “I’ll be there 4 you” öffnen in den kommenden Jahren neue Türen. “Für die Lagerfeuer-Gitarren in Ã¢â¬Å¡Barcelona’ wurde ich zuerst ausgelacht — inzwischen verwenden viele Produktionen genau denselben Stil,” erinnert sich d.kay an gemischte Reaktionen auf seinen bekanntesten Liquid-Track. Dabei sollte sich “Barcelona” zum bislang größten Hit des Produzenten entwickeln: “Die Nummer schaffte es bis auf Platz 14 und hielt sich drei Wochen in den Charts — Geld habe ich nie bekommen, weil die Plattenfirma pleite ging; aber wenn man sich über solche Sachen zu sehr ärgert, bekommt man nur früher oder später einen Herzinfarkt.” Der Chart-Erfolg der Nummer bereitete nicht nur neue stilistische Wege, sondern gilt zugleich eines der ersten Beispiele für eine nicht in England produzierte, aber dennoch höchst erfolgreiche DnB-Nummer.</p>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/illskillz.jpg' alt="illskillz d.kay   Musik kommt nicht von außen" alt='dkay' style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" />Den vieldiskutierten, inzwischen aber stark aufgeweichten, langjährigen England-Fokus des Sounds sieht d.kay in der düster-urbanen Stimmung Londons begründet:  “Man muss fairerweise dazu sagen, dass ausländische Produktionen lange einfach nicht dieselbe Qualität hatten. Drumandbass würde anders klingen, wäre er nicht in London entstanden: der Stress, der Lärm, die Zukunftsangst — all diese Faktoren spielen eine Rolle dabei, dass der Sound eben so klingt wie er klingt. Englischen Hip Hop gab’s damals kaum, und mir kam es immer so vor, als ob Drumandbass das einzige musikalische Sprachrohr der  jungen Bevölkerung war. Natürlich existierten daneben Techno und Trance, aber das war alles keine Stimmungsmusik, sondern in erster Linie Drogenmusik — ohne wertend klingen zu wollen. Klar gab’s auch auf Drumandbass Parties Ecstasy-User, aber die Musik hatte eben immer diesen Filmsountrack-Appeal: fahr durch London und höre dabei Drumandbass im Walkman — das passt wie die Faust aufs Auge. Das hat sich aber geändert, mittlerweile gibt’s in den meisten Ländern eine Handvoll Produzenten, die sehr brauchbare Tunes abliefern.”</p>
<h2 id="toc-die-szene-wchst">Die Szene wächst</h2>
<p>Clubs und Festivals boomen nicht nur in Österreich wie nie zuvor: “Das erste Mal legte ich in Timmelkamm am Attersee gemeinsam mit Smash vor 7 oder 8 Jahren im Rahmen einer fm4 Dogs Bollocks Party auf  — es kamen ungefähr fünf Besucher. Vor einem Monat habe ich wieder gespielt, und die Bude war krachend voll. Natürlich hat sich der Sound in der Zwischenzeit extrem stark verändert, das Publikum war großteils zwischen 18 und 20. Die haben die Parties von damals natürlich nicht mitbekommen — und ein Set von 1997 würde dieser Crowd vermutlich nicht gefallen.” Die angesprochene Veränderung des Sounds hat nach Davids Ansicht vor allem mit Zugänglichkeit zu tun: “Aktuelle Tracks haben mehr Melodie bekommen. Alte Nummern wie Shadowboxing haben zwar auch eine Melodie, aber eine sehr lange — damit kann man nichts anfangen, wenn man das nicht spezifisch mag oder von vornherein der Typ dafür ist. Bei aktuellem Drumandbass steht immer eine Musik im Vordergrund, darum ist Pendulum so big: das lauteste Element in ihren Tracks sind die Melodien.”</p>
<p>Diese Entwicklung geht weit weg vom ursprünglichen Kerngedanken des Stils, geht’s bei Drumandbass doch gerade darum, die Melodie in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hintergrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hintergrund">Hintergrund</a> zu stellen und die namenesgebenden Trommeln und Bässe als Hauptelement der Komposition zu verwenden  — eine Entwicklung, die David wenig Freude bereitet: “Sehr viele Tracks heutzutage sind Drumandtreble — also Drums, und irgendein undifferenzierbarer Melodie-Quatsch, wobei der Bass aber völlig untergeht. Darum gefällt mir, so seltsam das klingen mag, derzeit auch Jump Up am besten, denn dieser Sound ist noch real: über fetten Drums liegt eine Bassline, die zum Hauptelement wird und zugleich auch die Melodie transportiert.” </p>
<h2 id="toc-hauptberuf-drumandbass-produzent">Hauptberuf: Drumandbass Produzent</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay-rawfull.jpg" rel="lightbox" title='dkay' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/08/dkay-rawfull.thumbnail.jpg' alt="dkay rawfull.thumbnail d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /></a>Der aktuelle Trend am Arbeitsmarkt geht eindeutig in Richtung Selbständigkeit: zahllose Ein-Mann-Betriebe erblickten in den letzten Jahren der Welt. Dass ein Elektronik-Produzent in Österreich allein von seiner Musik leben, ist aber nach wie vor exotischer Sonderfall. Und wenn das Genre auch noch Drumandbass heißt, dann findet sich d.kay allein auf weiter Flur. “Ich hatte früher immer Jobs, mittlerweile beschäftige ich mich schon das fünfte Jahr Ã¢â¬Å¡hauptberuflich’ mit Drumandbass — es funktioniert, aber es ist sehr anstrengend, vor allem durch das viele Reisen. Ich mache derzeit alles allein, und organisatorische Tätigkeiten nehmen mir viel Zeit für’s Musikmachen weg. Philipp (Raw.Full) wird demnächst mit seiner Uni fertig und wird zukünftig das Label-Managment übernehmen und mich diesbezüglich entlasten,” erklärt d.kay seine Zukunftspläne. Ein weiteres Album im Stil von “Individual Soul” ist allerdings für die nächsten Zeit definitiv nicht geplant: “Ich wollte unbedingt mal mit Musikern im Studio arbeiten — aber der Aufwand war gewaltig, das werde ich nicht so schnell wiederholen.” Gelohnt hat sich das Experiment jedenfalls, denn “Individual Soul” bringt Jazz-Flavour und Breakbeats auf eine innovative, komplexe und zugleich extrem leicht zugängliche Weise zusammen: “Brigand wird weiterhin das intellektuelle, eklektische Label bleiben für Tracks, an die im Vorfeld vielleicht keiner glaubt — die aber trotzdem gut verkaufen.” Auch wenn David in keinester Weise damit rechnet, dass sein Genre grosso modo jemals das Subkultur-Dasein verlässt: “Innerhalb von Drumandbass kann man konform sein — aber DnB an sich ist absolute Rebellenmusik. Auch wenn manche versuchen — ich mach das ab und zu auch ein bisschen — die Musik zum Statussymbol aufzuwerten, dann ist das bloß Musikmarketing. Aber Drumandbass an sich ist an sich totale Rebellenmusik, Punk. Aber eine Art von Punk, die ganz wenige Leute hören, weil sie so seltsam ist.”</p>
<p><a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&#038;friendid=91563596" class="liexternal">Brigand Recordings</a> | <a href="http://www.illskillz.at/" class="liexternal">Ill Skillz</a><br />
<a href="http://www.resident.at/article/dkay-der-soulshaker" class="liexternal">D.Kay: der Soulshaker</a>: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit David aus dem Resident-Magazin.</p>
<p> </p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000RP2CRC?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000RP2CRC" class="liexternal">Individual Soul</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000RP2CRC" width="1" height="1" border="0" alt=" d.kay   Musik kommt nicht von außen" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="d.kay   Musik kommt nicht von außen" /> — Tracklisting:</strong></p>
<ol>
<li>Golden Hands</li>
<li>Individual Soul</li>
<li>Chicks Love It</li>
<li>Boiling Point</li>
<li>Drum Skirt</li>
<li>Retrostep</li>
<li>Eternal Love</li>
<li>Fat Cop</li>
<li>Interlude</li>
<li>Serenade Re-Interpreted</li>
<li>Lullabye</li>
<li>All That You Are</li>
</ol>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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