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	<title>datenschmutz &#187; Hörspiel</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Remix den Maxi King: Absolut unfassbar</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 19:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Maxi King ruft auf zum Remix-Wettbewerb: dank userfreundlicher Flash-Applikation ist der eigene Track samt Wiederuntermalung in Windeseile zusammengeklickt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/remdel-1225135010.jpg" alt="remdel 1225135010 Remix den Maxi King: Absolut unfassbar" title="remdel" width="149" height="87" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/136789s.js"></script></div>
<p>Tja, es gibt da eine TV–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a>, deren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/soundtrack/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Soundtrack">Soundtrack</a> bei Dauerwiederholung eine gewisse Ohrwurmqualität nicht abzusprechen ist. Es geht dabei um einen Schokoriegel, beim gleichnamigen Protagonisten handelt es sich um niemand geringeren als Ferreros Maxi King, den gekrönten Un-König des Werbepausen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a>. Da trifft es sich ja ganz hervorragend, dass in der <a href="http://remix-deluxe.de/" rel="nofollow" class="liexternal">virtuellen Heimatstadt des Maxi King</a> gerade ein großer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/remix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Remix">Remix</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wettbewerb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wettbewerb">Wettbewerb</a> läuft, bei dem man sich eine Alternativversion zusammenklicken kann: 2 Wochen Miami sind der Hauptpreis, remixed wird über eine simples Flash-Applikation, und die sorgt durchwegs für ein paar Minuten fröhliche Song-in-a-Box Unterhaltung.<span id="more-2927"></span></p>
<p>Wer in den Neunzigern mal einen Blick auf frühe Semi-Automatik Applikationen wie “Magix Music Maker” geworfen hat, wird sich von der Flash-Applikation sofort an das simple Prinzip erinnert fühlen: eine Videospur und acht Tonspuren sind untereinander angeordnet, sämtliche “Samples” besitzen fixe Laufzeit und lassen sich in Viertel-Takt-Schritten ins Grid einpassen. Eine Live-Vorschau vermeidet spätere Überraschungen, die Auswahl an Sounds ist durchwegs beachtlich, während die Videoschnipsel aus dem Spot stammen und relativ wenig Freiraum für Experimente lassen. Das gilt auch, wenn man auf die fertigen Audiospuren zurückgreift. Doch für Freude sorgt die Abteilung “Audioschnipsel”. Wenn es neben den Pan– und Volume-Reglern pro Spur auch noch eine Filter-Section gäbe, dann könnte man mit dem Maxi-King locker eine ganzes Acid <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a> Set hinlegen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Remix den Maxi King: Absolut unfassbar" class='wp-smiley' title="Remix den Maxi King: Absolut unfassbar" /> </p>
<div align="center"><a href="http://cl1.clipster.ws/sf/flashcount.php?a=link&#038;cid=7&#038;pid=0&#038;ref=http://remix-deluxe.de" _fcksavedurl="http://cl1.clipster.ws/sf/flashcount.php?a=link&#038;cid=7&#038;pid=0&#038;ref=http://remix-deluxe.de" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://cl1.clipster.ws/sf/flashcount.php?a=loadcontent&#038;cid=7&#038;pid=0&#038;ref=http://0815-4711.com/maxi.jpg" _fcksavedurl="http://cl1.clipster.ws/sf/flashcount.php?a=loadcontent&#038;cid=7&#038;pid=0&#038;ref=http://0815-4711.com/maxi.jpg" title="Remix Deluxe" alt="maxi Remix den Maxi King: Absolut unfassbar"  /></a></div>
<p>Allerdings bleibt für ausgedehnte Hörspiele keine Zeit, nach 12 Takten ist Schluss mit lustig. Die Registrierung bereitete zwar keine Probleme, beim Einreichen meiner beiden Meisterwerke stürze mir Firefox reproduzierbar ab, allerdings nur unter Vista64, wo es offenbar ein Problem mit dem Flash-Plugin gibt. Was für ein Glück, dass ich die beiden Tracks rechtzeitig per Wav-Editor mitgeschnitten habe: nicht auszudenken, wenn diese beiden Perlen der Nachwelt verlustig gegangen wären! Die Single erscheint demnächst auf datadirt.traxx, hier schon mal zwei exklusive Snippets:</p>
<p>AA “Maxi King” (Harry Leard Dramatic Schizo Bell Wurstfuellung)<br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p>BB “Maxi King” (noXukaos dreaded Acid Hyperbase Remodellation Theory)<br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]</p>
<p>An Preisen locken neben der erwähnten Miamireise plus 1.000 Euro Partygeld 11 Hifisysteme und 111 T-Shirt Trostpreise. Die User stimmen über den glücklichen Sieger ab, eigene oder fremde Kreationen lassen sich auch via E-Mail versenden. Um die Reise zu gewinnen, dürfte allerdings kompositorisches Talent eine geringere Rolle spielen als die Fähigkeit, möglichst viele Bekannte zur Abstimmung zu mobilisieren. Noch ist die Konkurrenz nicht übermächtig, meine beiden Machwerke longieren derzeit ex-aequo auf Platz 87. Sie können’s besser, Sir? Hier geht’s <a href="http://cl1.clipster.ws/sf/flashcount.php?a=link&#038;cid=7&#038;pid=0&#038;ref=http://remix-deluxe.de" rel="nofollow" class="liexternal">zum Remixen</a>.</p>
<p><strong>Addendum:</strong> Hier noch die beiden direkten Links zu meinen Remixes — bitte für die Nummer eins abstimmen, der Track hat in Asien die größeren Chartchancen, sagt mein Agent! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Remix den Maxi King: Absolut unfassbar" class='wp-smiley' title="Remix den Maxi King: Absolut unfassbar" /> </p>
<p>1. <a href="http://www.maxiking.de/remixdeluxe/ecard.php?eID=9620102e6ae5e1f2c941fc9982bd780e" rel="nofollow" class="liexternal">Dramatic Schizo Bell Wurstfuellung</a><br />
2. <a href="http://www.maxiking.de/remixdeluxe/ecard.php?eID=3fcbd11752e485fefc43ae175f6118bf" rel="nofollow" class="liexternal">Hyperbase Re-Modulation</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gravity Live Session mit Tetsuo</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-02/gravity-live-session-mit-tetsuo/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 7. Februar 2008 21:00 bis 8. Februar 2008 4:00. ] Bei der Gravity-Live Session am 7. Februar gibt's nicht nur ein feines Line-Up in der Fluc-Wanne, der Eintritt ist wie immer gratis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">7. Februar 2008 21:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">8. Februar 2008 4:00</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/gravity.jpg" rel="lightbox" title='gravity' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/gravity.thumbnail.jpg' alt="gravity.thumbnail Gravity Live Session mit Tetsuo" id="rightnailorange" title="Gravity Live Session mit Tetsuo" /></a>In der <a href="http://www.fluc.at" class="liexternal">Fluc_Wanne</a> am Praterstern 5 gibt sich Miyara Supasaiyajin aka Tetsuo live die Ehre. Die geneigte Zuhörerschaft erwartet “traditioneller” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mash-up/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mash-Up">Mash-Up</a> Sound, genauer gesagt japanisch-grazerischer Schlagercore. Also Schuhplattler statt Krocha — oder allenfalls Squaredance, wenn Point und Santos live und und an den Decks ihre Oldskool-Western–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hoerspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hörspiel">Hörspiel</a>–Collage basteln.</p>
<p>Die visuelle Reizüberflutung dirigiert Herr Nieder von paxnicht respektive brainwash drivein, beginnen tut der vorgezogene Karneval um 21:00 Uhr. Wie immer gibt’s auf datenschmutz *keine* <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gravity/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gravity">Gravity</a>–Tickets zu gewinnen — denn der Eintritt ist nun mal <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a>. Big up <a href="http://www.drumfunk.at" class="liexternal">Drumfunk.at</a>!</p>
<p>Mehr Infos zu den beteiligten Sound-Dekonstruktivisten:</p>
<p><a href="http://myspace.com/drknueppel" class="liexternal">Miyara Supasaiyajin</a> aka Tetsuo (live) [alp.traum / JP]<br />
<a href="http://myspace.com/anymaniac" class="liexternal">Any Maniac</a> (live) [shellbeach / widerstand / disko404]<br />
<a href="http://myspace.com/pointisthelaw" class="liexternal">Point</a> (live) stubenmusicstudio]<br />
<a href="http://stubenmusicstudio.com" class="liexternal">Santos</a> [stubenmusicstudio]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>bruit referenziert Stanislaw Lem</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 08:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle Release des net lables bruit widmet sich einer Science Fiction Legende: Stanislaw Lem inspirierte Herwig Holzmann zu seinem sphärischen Longplayer Lem - das Album steht auf der Labelhomepage zum Gratis-Download bereit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/07/bruit.jpg' alt="bruit bruit referenziert Stanislaw Lem" style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" title="bruit referenziert Stanislaw Lem" />Über <a href="http://www.bruit.at/" class="liexternal">bruit</a>, das Netz Label von Gert Brantner und Dr. Nachstrom, habe ich an dieser Stelle schon <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/bruit-gert-und-nachtstrom-im-interview/" class="liinternal">mehrmals</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/netlabel-vorstellung-bruit-startet-am-morgen/" class="liinternal">berichtet</a>. Seit 11.11. steht der aktuelle Release des Neuzugangs Herwig Holzmann: die Literatur meines polnischen Science-Fiction Heroes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stanislaw-lem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stanislaw Lem">Stanislaw Lem</a> (herzliche Grüße an Ijon Tichy und Trurl!) fungierte als Inspirationsquelle für das Album <a href="http://www.bruit.at/?rid=10" class="liexternal">Lem.</a>. [Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]<br />
<span id="more-1442"></span></p>
<p>Unter dem Namen Photophob veröffentliche Holzmann in der Vergangenheit IDM/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/electronica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Electronica">Electronica</a> Produktionen auf den Labels Hive Records, Binkrsh, Earstroke und Laridae. Für sein aktuelles Oeuvre kombiniert er ambiente Soundscapes mit analogen Drones — das hört sich wunderbar sphärisch und erinnert in der Tat an ein Lem–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hoerspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hörspiel">Hörspiel</a> ohne Textparts.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/lem.jpg' alt="lem bruit referenziert Stanislaw Lem" style="border:1px solid gray;" title="bruit referenziert Stanislaw Lem" /></div>
<p>Das Album steht wie alle bruit-Releases unter einer CC-Lizenz zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Download bereit. Und wer bisher mit dem Namen Lem nicht viel verbinden kann, dem sie auf jeden Fall auch die zweistündige <a href="http://www.ueberklang.net/more.php?id=33" class="liexternal">Spezialausgabe des Überklang-Podcasts</a> zu diesem Thema. Diesem Zitat kann ich mich nur anschließen:</p>
<blockquote><p>Für die aktuelle Ausgabe unseres Podcasts Überklang wagen wir uns an eine Würdigung des wichtigsten utopischen Schriftstellers aller Zeiten: <strong>Neben Stanislaw Lem (1921 — 2006) verblasst das gesamte Genre der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/science-fiction/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Science Fiction">Science Fiction</a> (mit Ausnahme des Werkes von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/philip-k-dick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Philip K. Dick">Philip K. Dick</a>) zu einem bedeutungslosen, sinnlosen Nichts.</strong> In seinen zahlreichen Romanen zeigte Lem, wieviel Tiefgang utopische Visionen zu bieten haben, wieviel philosophischen Mehrwert man in spannende und unterhaltsame Zukunftsromane legen kann.</p></blockquote>
<p><a href="http://listening.at/files/bruit/archives/071111br7.zip" class="lizip">Direktdownload</a> [*.zip Archiv mit Artwork und ogg-Files]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Yo! Salzburg ist die neue Gangstarap-Metropole</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 12:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Wo taucht das Böse auf?” fragen sie mehr als einmal. Die realsatirischste Rap-Crew aller österreichischen Zeiten ist angetreten, um SBG (sprich: Ässsbegeh) ordentlich zu representen. Ob sie damit ihrer Heimatstadt einen Gefallen tun, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt Pete meinte, wir sollten den Clip anlässlich der Salzburgischen Olympie-Bewerbung ein wenig spreaden. Allerdings muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Wo taucht das Böse auf?” fragen sie mehr als einmal. Die realsatirischste Rap-Crew aller österreichischen Zeiten ist angetreten, um SBG (sprich: Ässsbegeh) ordentlich zu representen. Ob sie damit ihrer Heimatstadt einen Gefallen tun, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt <a href="http://steinberger.blogspot.com" class="liexternal">Pete</a> meinte, wir sollten den Clip anlässlich der Salzburgischen Olympie-Bewerbung ein wenig spreaden. Allerdings muss ich zugeben, dass mit der vollen Länge eine gewisse Mühseligkeit verbunden ist — aber keine Sorge: die erste Minute reicht.</p>
<p>Für unsere (nord)deutschen Gäste: Ässsbegeh ist so ziemlich das Gegenteil von abgefuckt. Als ich dort am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a>–Z unterrichtet hab, war die gängige Meinung über das lokale Nachtleben: wenn nicht gerade Festspielsaison ist, klappen die Bewohner die Gehsteige in der Innenstadt um 22 Uhr hoch. Möglicherweise haben wir vor lauter noblen Vierteln den besungenen Salzburger Dreck aber auch völlig übersehen, schließlich war ich schon einige Monate nicht mehr vor Ort. Die Ghettoisierung schreitet ja bekanntlich manchmal schneller voran, als man Ässsbegeh sagen kann.</p>
<p>Theoretisch besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die fünf Meistersinger über ein ganz anderes, mir nicht bekanntes, aber ebenfalls in Österreich loziertes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/salzburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Salzburg">Salzburg</a> rappen. Wenn nicht, dann gießt das quirlige Quintett dafür massig Wasser aus die willigen Mühlen des Kulturpessimismus: <strong>das</strong> kommt also dabei raus, wenn das Zielpublikum Sido’s geniale Ironie oberhalb der Teppichkante abschneidet und den verbleibenden Bodensatz ungekonnt re-simuliert. Sagen Sie also nicht, ich hätte keine Warnung ausgesprochen:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-01/yo-salzburg-ist-die-neue-gangstarap-metropole/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>PS: Die Ironie scheint hier ausschließlich im Auge des Betrachters zu liegen — wenn es sich bei dem Klipp allerdings um ein Kunstprojekt von Salzburger Studenten handelt, dann — fetten Respekt. Falls nicht, dann traue ich mich ab sofort nicht mehr abends allein in den Club, die Jungs könnten am Ende ja noch irgendwo auftreten. Auch lesenswert: die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jE_FU4C1U9U " class="liexternal">Kommentare zum Video</a> auf youtube.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>CD-Review: Absolute Beginner — Blast Action Heroes</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-01/cd-review-absolute-beginner-blast-action-heroes/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 14:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Absolute Beginner]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass (siehe CD-Review von Jan Delays aktuellem Album “Searching for… the Dubs”) sozusagen ein Re-Run meines letzten Features über die Absoluten Beginner in the gap; entstanden anlässlich der Veröffentlichung des Albums “Blast Action Heroes”.

Oben herum zischelt es angenehm
Erleben Musikstile zyklische Entwicklungen? Zerstört jeder kommerzielle Boom notwendigerweise ein Subkultur? Und, wenn Subkultur den Kitt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass (siehe CD-Review von Jan Delays aktuellem Album “Searching for… the Dubs”) sozusagen ein Re-Run meines letzten Features über die Absoluten Beginner in the gap; entstanden anlässlich der Veröffentlichung des Albums “Blast Action Heroes”.<br />
<span id="more-285"></span></p>
<h4 id="toc-oben-herum-zischelt-es-angenehm">Oben herum zischelt es angenehm</h4>
<p>Erleben Musikstile zyklische Entwicklungen? Zerstört jeder kommerzielle Boom notwendigerweise ein Subkultur? Und, wenn Subkultur den Kitt in den Fugen der Devianz darstellt, wird dann Mainstream Popkultur zum Kitt der Medienindustrie? Die Beginner kümmert das alles und doch auch wieder nicht. “Blast Action Heroes” klingt jedenfalls so wie “gute Musik an der lange gearbeitet wurde.” Ganz genau so.</p>
<p><strong>“Ich represente, für mich is’ Rap noch nich’ am Ende.”</strong></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0002W3ECC&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;border:1px solid #cccccc;float:left;margin-right:9px;margin-bottom:3px;margin-top:3px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Jenes Album, das noch immer keinen Titel hat, schickt sich also an, die ehrenvolle und vorbelastete Nachfolge von “Flashnizm”, “Bambule” und “Boombule” anzutreten — kein Grund zur Panik also, denn wie ihr mir ein in den 70ern sehr heimischer Kollege mal versicherte, kriegen große Rockbands erst beim siebten Album die Krise. Wenn sie es denn überhaupt so weit schaffen. Derselbe Kollege beklagte unisono mit weiten Teilen der Branche auch die Schwierigkeiten zeitgenössischer Bands: hätte man bereits früher, so das schlagende Argument, Bands nach den Qualitäten ihres Erstlingswerks beurteilt, gäbe es weder Led Zeppelin noch die Rolling Stones noch wer weiß wen — eben weil deren Debuts im Nachhinein zwar Kultstatus erreicht haben mögen, zu ihrer Zeit jedoch lediglich mäßige Verkaufszahlen aufweisen konnten. Dagegen mache das Quick-Cash orientierte “One Hit Wonder” Prinzip es nahezu unmöglich, eine Bandkarriere mit der gebührenden Sorgfalt aufzubauen.</p>
<p>In der Tat sind Parallelen zu den Eimsbüttler Wortklaubern nicht von der Hand zu weisen: “Flashnizm”, das gewöhnungsbedürftige Erstlingswerk, zeigte zwar schon deutlich die wegweisende Richtung an, die Denyos und Eißfeldts Lyrics später nehmen sollten. Aus der linken Punk-Sozialisation machte man weder damals noch später einen Hehl, legendär der Text von “Get funky Bulle”. Dope-beat-mäßig ging da zwar auch schon einiges, aber heftige Punk-Attitude und kreativ-noisiger Umgang mit lärmerzeugenden Instrumenten sorgten  nur bei den Freunden stark abstrahierten Grooves für Kopfschüttelorgien — und von einem kommerziellen Erfolg konnte auch keine Rede sein, denn der sollte erst später mit der Single “Liebeslied” schlagartig einsetzen. Wer gut Ding machen will, der muss sich Zeit nehmen, daran führt kein Weg vorbei: “Natürlich sagt jeder Track für sich ne Menge aus, das war ja auch Ziel des ganzen. Deswegen brauchen wir für ein Album auch 2 Jahre und nicht zwei Monate. Damit man jede Gefühlslage und Situation einmal durchlebt hat, und sie gebündelt, gestyled und mit nem dicken Beat verpackt auf Platte pressen kann.”</p>
<p>Die release-technische Stunde null indes datiert auf’s Jahr 1992, als sich das Trio mit der Compilationbeilage “Keine” auf dem stilbildenden Sampler “Kill the nation with a groove” zu Wort meldet. Im folgenden Jahr verfolgt bereits eine kleine Fangemeinde erwartungsvoll den Release der ersten EP “Gotting”, 1994 erscheint die Single “Ill Styles”. Anschließend touren Eißfeldt, Denyo und DJ Mad durch Deutschland, arbeiten zwei Jahre lang ihrem Soloalbum und machen sich mit “Flashnizm” zu Lieblingen der Kritiker. Der Name, erklärt Eißfeldt, bezieht sich auf die immense Abneigung gegen Wiederholungen: “Wenn wir ein Album machen, dann ist das für uns ein absoluter Beginn, wir machen jedes Mal was neues.” </p>
<p>“Ich zwirble mir am Bart<br />
und wirble durch die Charts.”</p>
<p>Dieser Coup gelingt bei “Bambule” — so heißen in Hamburg handgreifliche Streitereien am Kiez. Ärger, Stunk? Ach wo. Feinste Wortakrobatik norddeutscher Prägung, hafengeprüfter Humor und tighte Produktion hievten die Singles “Rock On”, “Liebeslied” und “Füchse” mühelos in die Charts und brachten BA verkaufstechnisch in die Nähe der Fantastischen Vier. Was war passiert? Da hatte doch tatsächlich jemand die Frechheit, sich vom us-amerikanischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a> lediglich die handwerkliche Qualität abzuschauen und ansonsten völlig unbeschwert und frei einen neuen Style zu kreieren. Das Eimsbush Basement war in aller Munde, und Stuttgart hatte endgültig die Rap-Oberhoheit an die Stadt an der Alster verloren. Anstatt sich auf etablierte Majors zu verlassen, schufen sich die Eimsbüttler lieber ihre eigenen Strukturen, nicht nur im Studio, sondern auch in punkto Label und Vertrieb — man nutzt die Vertriebsmöglichkeiten internationaler Reseller, behält Label– und Promo-Arbeit aber weitgehend unter eigener Kontrolle und vermeidet so vehement jegliche Schubladisierung von außen.</p>
<p>Konsequenterweise releasen die Hamburger anschließend “Boombule”, ein komplettes Remixalbum des Vorgängers, das mit Hilfe eines beträchtlichen Teils der deutschen Rap-Elite den Songs eine neue Drehung verpasst — und trotz heftigst positiver Reaktionen beinahe das letzte Lebenszeichen der Beginner auf Pladde geworden wäre. Dass es anders kam, verdanken wir und die Band laut Denyo DJ Mad, dem Mann an den Wheels of Steel: “Wir waren im Jahr 2000 einmal kurz davor uns zu trennen, und hätte Mad uns in einer zweistündigen, spontan gehaltenen Rede nicht davon überzeugt, das nicht zu tun, müsste ich mir jetzt nicht die Finger wund schreiben. Das war kurz vor dem Flash 2000 Konzert, da wollten wir unsere letzte Zugabe spielen. Bedankt euch bei Mad!”</p>
<p>Trotz beschlossener Fortführung der gemeinsamen Bandkarriere ist vor dem nun aktuellen Release erst mal eine längere Pause angesagt, in der die beiden Rapper ihren Soloprojekten nachgehen. Denyo 77 bastelt “Minidisco” zusammen, ein ebenso stilvolles wie unterschätztes Kleinod des deutschen Sprechgesangs. Noch rühriger ist Eißfeldt, der einerseits als Jan Delay “Searching for the Jan Soul Rebels” und gemeinsam mit Produzentenkollegen Tropf als La Boom Deluxe “Atarihuana” herausbringt und zudem immer wieder als gern gesehener Feature-Gast, wie bei dem Debut der Sam Ragga Band, auftaucht. Während Herr Delay mit seinen links-kritischen Texten dank Referenzen an Bader-Meinhof Zeiten die deutschen Mainstream-Feuilletons mit gern gehörtem Futter versorgt und sich mehrfach Kritik von unberufener Seite ausgesetzt sieht, bejubeln die Fans die entspannt-relaxte Reggae-Dub Attitude und freuen sich über die teils bitterbösen Lyrics. “Atarihuana” indes entführt den Hörer mit seinen dopig-brummenden Loops mitten in rauchgeschwängerte Dub-Sessions, die einen gelungenen Spagat zwischen Chillen am heimatlichen Kamin und Kopfnicken unter Ganzkörpereinsatz im Club formen. Weit entscheidender als die Alleingänge war für “Blast Action Heroes” laut Denyo freilich die gemeinsame Chemie: “Die Solodinger waren dafür da, einfach mal alles selber entscheiden und machen zu können. Die Erfahrungen aus dieser Zeit waren nützlich und wichtig, aber nicht ausschlaggebend für den Sound dieser Platte. Nur haben wir uns durch die Solo-Phase noch mehr auf das “Wieder zusammen flashen” gefreut. Zur Arbeitsteilung: Denyo und Eizi Eiz saßen tag und nacht im Studio und haben die Musik und die Texte geflashed. DJ Mad ist für die derben Videos verantwortlich.”</p>
<p>Doch während all dies passiert, rutscht Hip Hop langsam aber sicher in eine ansehnliche Midlife-Crisis,  und der geneigte Conoisseur fragt sich: Welches Statement darf man in schwierigen Zeiten wie diesen von den Beginnern erwarten?<br />
Was uns live und direkt zu Anfang dieses pseudowissenschaftlichen Essays über das fidele Hamburger Rap-Trio bringt: Wenn das eigene Genre beginnt, an allen Enden und Ecken zu beengen, dann wird’s höchste Zeit, entweder sich selbst oder den Kontext neu zu erfinden. Und weil die Welt bekanntlich im Kopf statt findet, fällt zweiteres auch nur scheinbar schwieriger als erstere Variante. Statt also einem ohnehin längst verlorenen, unglaubwürdigen Underground-Status nachzujagen, machen sich’s die Beginner in den oberen Logen bequem — und vermitteln stark den Eindruck, als könnten sie ganz problemlos die nächsten dreißig Jahre lang Hip Hop Alben aufnehmen, ohne irgend jemanden zu langweilen. So ähnlich machen es die Stones, und wer will schon behaupten, dass Rock heute ein lebendiges Genre ist? Was meinen die Beginner also mit der Textstelle “Ich represente, für mich ist Rap noch nicht am Ende”? Denyo meint dazu: “Im besonderen den Flash und Spaß, den wir am Machen von Rap Musik immer noch haben. Es gibt sicher paar neue Talente, die interessante Sachen machen, das sind aber leider viel zu wenig. Das Problem ist doch, das eine handvoll Bands Hip Hop hierzulande groß gemacht haben, um dann zuzusehen, wie tausende mit unausgereiftem, ideenlosen Schrott das ganze Ding an die Wand fahren. Jetzt liegt es wieder in der Hand dieser paar guten Bands, die Musik zu refreshen.”</p>
<p>Die Malaise des dahinsiechenden Patienten wird indes nicht nur durch die sehr vielen Köche verursacht, die zwar zweifellos den Brei verderben — doch auch die Haubenrestaurants sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Professionalisierung, Kommerzialisierung? Jedenfalls ein Grund für die tatsächlich sehr geringe Zahl von Features auf BAH. “Der blind-dumme Lokalpatriotismus hat abgenommen, das finde ich sehr gut. Doch auch das miteinander, das Unity-Ding, hat abgenommen, das finde ich nicht sehr gut. Jeder kocht sein eigenes Süppchen. Man hat keine Zeit mehr, um sich mit anderen Künstlern zu treffen, um zu chillen. Deswegen haben wir bis auf Max auch kein Feature auf unserer Platte, weil wir die Leute, die wir schätzen, in den letzten zwei Jahren kaum gesehen haben.”</p>
<p>“Nicht die Routine irgendeiner deutschen Rapkapelle,<br />
weil inhaltsleer muss scheitern wie Westerwelle.<br />
Da schon lieber die Routine eines Wille Brandt,<br />
wir bau’n die Tracks, die süß schmecken wie Philly Blunts.”</p>
<p>Weil wir schon davon schreiben: man müsste nun sich daran machen, vorbehaltlos und genau recherchiert auf dem wenigen hier zur Verfügung stehenden Platz auf oder besser ab zu rollen, wie sich denn Aufstieg und Fall des deutschen Hip Hop en detail abgespielt haben. Aber zum einen haben das Sascha Verlan und Hannes Loh mit ihrem ambitioniertem Büchlein “20 Jahre Hip Hop in Deutschland” für die sympathischere Seite dieser Jugendbewegung bereits ausführlich getan, und zum anderen soll hier nicht einer tendenziösen Sichtweise Vorschub geleistet werden. So kann man aus der genannten Lektüre das eine oder andere treffliche Fußnöt– oder Anekdötchen extrahieren, das vielleicht gar nicht so gut reinpasst in vorgefasste Meinungskategorien. Vor allen anderen legen die Autoren einen Schluss nahe: die Aufgabe des Gedankens der Homogenität einer Szene, über die man sprechen könnte, als agiere sie wie der nächstbeste homogene Organismus.</p>
<p>Oder anders gesagt: Ein Azad teilt mit einem Mellow Mark allenfalls die Zugehörigkeit zu einem soziographischen Segment, das bloß ein äußerlicher Hinsicht kohärente Codes erzeugen kann. Wer weite Hosen trägt, ist ein Hip Hopper, for the worse or the better. “Hip Hop is a state of mind,” wird Curse nicht müde bei Interviews zu erklären, und auf mehrmalige Nachfrage, worin dieser besteht, folgt die Detaillierung: “in der Gemeinsamkeit, eben Hip Hop zu leben. Wenn ich das jetzt erkläre, bräuchte ich Tage dazu.” So ist das eben mit dem Sprechgesang: zirkuläre Argumentation ohne Ende, häufig die explizite Forderung nach Mitbestimmung und “politischen” Inhalten über bloße Kopfnick-Befriedigung hinaus, und dann doch blinde Kritiklosigkeit. Man hält sich eben aus Kohärenzgründen sicherheitshalber lieber an Verträge, die man nicht selbst unterzeichnet, und Konventionen, die man nicht selbst mitgestaltet. Dieses Wechselspiel aus Self-Empowering und blinder Gläubigkeit resultiert in Schein Autonomien systemdiktierten Schein-Autonomien,-  Aber da stehen die Beginner drüber. Absolut. Eizi Eis erklärt, was den absoluten vom Beginner unterscheidet: “Daß er sich nicht mehr darüber ärgern muß, das sein Bandname falsch geschrieben oder englisch ausgesprochen wird. Wir waren es leid, die “absolute beginners” zu sein. Außerdem sind wir seid 5 Jahren nicht mehr komplett, denn unser viertes Mitglied Platin Mardin ist damals ausgestiegen. nur waren wir damals majormäßig frisch gesigned und durften uns nicht umbenennen. Das haben wir jetzt nachgeholt.”</p>
<p><strong>Zur neuen Pladde</strong></p>
<p>Man muss nicht unbedingt mit den Beginnern sprechen, um sie zu verstehen. Denn praktischerweise sparen Eisi Eis und Denyo gleich von vornherein mit Selbstbeweihräucherungsorgien, und nutzen den frei werdenden Lyric-Space lieber, um über Sachverhalte zu rappen, die der ambitionierte Musikjournalist doch eigentlich gerne im Zwiegespräch erführe: zum Beispiel wie das so ist, in Hamburg zu wohnen, warum diese Stadt samt ihrem dauergrauen Regenhimmel die geradezu prädestinierte Homebase für den Beginner-Sound darstellt.</p>
<p>Aber wenn Eißfeldt dann spricht, so tut er dies langsam und überlegt — nasal sowieso, in erster Linie aber überlegt. Rapper, die diesen Titel verdienen, sollten besser als andere um die Ohmnacht des Wortes wissen. Verständigung ist das Wunder im Alltag der kommunikativen Entropie, und allzu leicht arten ernst gemeinte Auseinandersetzungen in selbstverliebte Feuilleton-Umdeutung aus, wie Jan Delay mit seinem “Soloprojekt” wie erwähnt selbst erfahren hat. Man ist vorsichtig geworden, ohne zurückhaltend zu sein — und hat sich, nicht zuletzt bereichert durch die kreativen Inspirationen aus anderen Projekten, noch stärker auf ausgefeilte Produktion konzentriert als bisher. Der sprichwörtlich gewordene und oft viel zu leichtfertig unterstellte “Blick über den Tellerrand” wird hier zum Spaziergang über den Frühstückstisch: fröhlich vereint im Hip Hop Gewand grüßen Drum’n’Bass-, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a>-, Soul-, Funk– und Pop-Sounds. “Wir haben Ende 2001, als wir mit dem Produzieren des Albums angefangen haben, drei Platten gehört, die uns beeinflußt haben. Busta Rhymes “Genesis”, aufgrund geil klingender Neo-Beats und derbster Power, was die Raps angeht, Jay-Z “Blueprint” wegen dem unerhört feinem Flow und der vielen, flashigen Samples, was die Beats angeht und Nas “Stillmatic”, aufgrund der genialen Texte, was den Inhalt angeht. Wir wollten all das auf einer Platte. Und unseren eigenen Sound selbstverständlich!” Wie und ob “Blast Action Heroes” dagegen in welche Definitionskriterien auch immer reinpasst, interessiert vielleicht die Rap-Polizei, aber deren Job soll demnächst sowieso von einer privaten Wachfirma übernommen werden. Und was bringen schon genaue Festlegungen, wenn eines klar ist: “Die Beginner werden für immer eine geile Band bleiben. ansonsten kann man sagen, dass diese Vielfalt generell im Hip Hop, R&amp;B und Pop Bereich zu beobachten ist. Siehe Timberland oder Neptunes, das sind die Chefs, die Vorreiter und Initiatoren dieses Sounds.”</p>
<p>Die Arbeitsteilung im Studio sah in den vergangenen zwei Jahren folgendermaßen aus: Eizi Eiz und Denyo machen Text und Musik, DJ Mad zeichnet für die Videos verantwortlich, das Artwork stammt vom jahrelangen Wegbegleiter Keats von den Typeholics, gemixt wurden die Tracks im Boogie Park und im Flatbüttel Studio mit Unterstützung von Tropf und Lars (CLAS-Bros.) Das Zentrum der Produktion allerdings lag, so Denyo, nicht etwa in Eimsbüttel, sondern mit Herzen der Hansestadt — das Vaul &amp; Späth Studio am Kiez.</p>
<p>Da können gar keine hochglanzpolierten, hitparaden-optimierten R&amp;B Sounds rauskommen, sondern melodische Rohheit gepaart mit der Extra-Portion Hamburg —  so was klingt lecker, und so wie Denyo das Rezept erklärt, scheint’s eigentlich gar nicht so kompliziert: “Ich hör mir querbeet alles an, alte Sachen, sprich die Platten, von den ich sample, hör ich mir auch gerne an, neue Sachen, egal ob Justin Timberlake, 50 Cent, Beyonce usw, viel Reggae, Dennis Brown, the Master himself Biggedi-Bob M. und auch Rockgitarren und DoubleBass-Wahnsinn können flashen, siehe Metallica‘s St. Anger. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn es unten herum Wumms macht, es oben herum angenehm zischelt und insgesamt ein warmes, wohlwollendes Gefühl eintritt, dann sind Namen, Genre, Nationalität und die politische Haltung nebensächlich, dann geht da was!”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>CD-Review: Swollen Members — Black Magic</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2006-11/cd-review-swollen-members-black-magic/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 16:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bloss nicht abschrecken lassen vom Cover im astreinen Metal-Look. Hier ist Boombox Sound drin und Hip Hop, wie er sein sollte. Dynamisch, treibend, originell — vom ersten Track “Blackout”, der mit selten gehörter Funk-Wucht aus deinen Boxen dringt. Aber Vorsicht! Die Scratches auf “Swamp Water” könnten deine Katze verschrecken.
Kanada bringt neuerdings also nicht nur die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bloss nicht abschrecken lassen vom Cover im astreinen Metal-Look. Hier ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/boombox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Boombox">Boombox</a> Sound drin und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a>, wie er sein sollte. Dynamisch, treibend, originell — vom ersten Track “Blackout”, der mit selten gehörter Funk-Wucht aus deinen Boxen dringt. Aber Vorsicht! Die Scratches auf “Swamp Water” könnten deine Katze verschrecken.<span id="more-155"></span></p>
<p>Kanada bringt neuerdings also nicht nur die besseren TV-Serien auf den Schirm (Trailer Park Boys), sondern zeigt den us-amerikanischen Nachbarn, wie die richtig dicken Instrumentals gemacht und mit fantastischen Lyrics getoppt werden. Ob Wortfeuer-Stakkato zu postmodernem Jahrmarktsound oder Chill-Raps auf extradicken Basslines: hier stimmt alles. Die Features funktionieren genau so, wie sie sollten: als Sahnehäubchen auf ohnehin smoothen Tracks, denn zur künstlichen Style-Auffettung wären hier gar keine Gäste nötig — auch wenn einige wohlklingende Namen auf der Liste stehen. Erfreulicherweise motiviert die Member-Produktion Everlast, Ghostface Killah, DJ Babu und Co. Zu Höchstleistungen.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000H7JA66&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;nou=1" style="width:120px;height:240px;border:1px solid #cccccc;float:left;margin-right:9px;margin-bottom:3px;margin-top:3px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Alt-eingeschworenen Swollen-Fans könnte “Black Magic” vielleicht etwas zu fröhlich ausgefallen sein, der Musikkritiker-Besserwisser sagt indes: die Produktion ist ausgefeilter geworden, die Reime gefinkelter und hinter jeder Clownmaske steckt sowieso ein schreckliches Spinnenmonster. Psychedelic Hip Hop Madness. @<a href="http://www.adf.at/" target="_blank" class="liexternal">Austrian DJ-Federation</a> oder Beat it: könntet’s die bitte mal buchen?</p>
<p><a href="http://www.swollenmembers.com/" target="_blank" class="liexternal">Swollen Members Homepage</a><br />
Vertrieb: <a href="http://www.edel.at" target="_blank" class="liexternal">edel music</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Jugendschutz im Netz, mal anders</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Oct 2006 11:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut, dass der ARD mal wieder einen Hörspielwettbewerb für NewcomerInnen aus der “freien Szene” veranstaltet. Noch besser, dass der deutsche Staatsfunk die elf eingereichten Beiträge “Premiere im Netz” feiern lässt: das bedeutet, dass man sämtliche Werke als mp3-Files donwloaden kann: ARD Hörspieltage.
Ein wenig jene formatradiofeindliche Unterhaltungsform aufzuwärmen, mit deren späten Ausläufern die Noch-vor-Internet-Kindergeneration sich trüb-regnerische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, dass der ARD mal wieder einen Hörspielwettbewerb für NewcomerInnen aus der “freien Szene” veranstaltet. Noch besser, dass der deutsche Staatsfunk die elf eingereichten Beiträge “Premiere im Netz” feiern lässt: das bedeutet, dass man sämtliche Werke als mp3-Files donwloaden kann: <a href="http://www.ard.de/radio/hoerspieltage/preise/premiere-im-netz/premiere-im-netz-newcomer/-/id=468540/nid=468540/did=458904/52rnya/index.html" target="_blank" class="liexternal">ARD Hörspieltage</a>.</p>
<p>Ein wenig jene formatradiofeindliche Unterhaltungsform aufzuwärmen, mit deren späten Ausläufern die Noch-vor-Internet-Kindergeneration sich trüb-regnerische Tage vertrieb (Ich glaube, ich lautschte den akustischen Umsetzungen von 1001 am gebanntesten), stünde auch dem ORF gut zu Gesicht. Aber eines kann man dem ARD nun wirklich nicht vorwerfen: dass er sich nicht um das Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jugendschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendschutz">Jugendschutz</a> kümmert. Bei einem der Hörspiele, konkret “Mindfuck”, setzt die klassische Fernsehzensur voll ein:</p>
<blockquote><p>“MINDFUCK” — Diese Sendung ist gemäß ARD-Kriterien zum Jugendschutz für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet. Sie kann daher nur in der Zeit von 22 bis 6 Uhr verfügbar gemacht werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.</p></blockquote>
<p>Das ist nicht erfunden — hier die Beweisfotos:</p>
<div align="center">
<img id="image77" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/10/ard1.jpg" alt="ard1 Jugendschutz im Netz, mal anders"  title="Jugendschutz im Netz, mal anders" />
</div>
<p> </p>
<div align="center">
<img id="image78" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2006/10/ard2.jpg" alt="ard2 Jugendschutz im Netz, mal anders"  title="Jugendschutz im Netz, mal anders" />
</div>
<p>PS — In Amerika bezeichnet man 21:00 Uhr als die “<a href="http://www.bbc.co.uk/guidelines/editorialguidelines/page/guidelines-harm-watershed" target="_blank" class="liexternal">Watershed</a>” — bis dahin hat das Programm einigermaßen kindertauglich zu sein, danach darf geflucht, gesoffen, getötet und andeutungsweise auch sexuell verkehrt werden. Vielleicht sollte man die ARD-Strategie ja generell für’s Internet aufgreifen. Das würde auch eine Menge arbeitsloser Webdesigner beschäftigen.</p>
<p>PPS — Wie geht der ARD mit dem Ausland lebenden Kindern um, von wegen Zeitverschieben? Oder endet der Jugendschutzauftrag etwa an der Bundesgrenze?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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