Der Leiter der Hauspost spielt schon wieder stundenlang “Farmville” — fast hätte ihn die elektrische Post um seinen Job gebracht, aber die eBay Eil-Pakete des Marketingleiters, der in seinem Eckbüro Orchideen züchtet, werden sich wohl auch auf absehbare Zeit noch nicht durch Datenleitungen quetschen lassen. Was lässt sich digitalisieren, was nicht? Jan A. Poczynek und die Beratergruppe Neuwaldegg beim Symposium digitales managen stellen die Frage einen Deut spezifischer: “Wie verändern Facebook, Twitter & Co. Entscheidungen und Kommunikation Unternehmen?”

Dass Social Networks ein Dialogmedium sind, das ausnehmend direktes und durchwegs nicht immer erwünschtes Feedback auf direktem Weg notfalls auch bis in die Chefetage befördert, musste schon so mancher Pressespreche auf die harte Tour lernen. Überhaupt stellen Social Media Strategien hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und zweifellos auch an die Nerven der EDV, die wirklich besseres zu tun hat, als was auch immer man gerade von ihr braucht.
Der Mitgründer der österreichischen Cliniclowns hielt auf der Identitat09 eine äußerst unterhaltsame Keynote zum Thema Humor und Unternehmen — ich Anschluss an den Vortrag hab ich den Internisten unter anderem nach den physiologischen Auswirkungen des Lachens befragt.
Johannes Gutmann, Gründer des Waldviertler Bioproduzenten Sonnentor, spricht im datenschmutz Video-Interview über Internal Brand Management.
Mittlerweile sind die Fotogallerien zur IDENTITAT09 online, außerdem gibt’s einige spannende Berichte, die sich durchwegs kritisch mit dem Thema Internal Brand Management auseinandersetzen.
In diesem Posting berichte ich vom Kongress Identitat09, bei dem in mehreren Keynotes und Workshops das Thema “Internal Branding” beleuchtet wird.