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	<title>datenschmutz &#187; Interface</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Gapminder.org: Neues Interface</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 18:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hans Rosling stellte diese Woche eine verbesserte Version der Online-Visualisierungs-Software Gapminder.vor: nun lassen sich Zusammenhänge zwischen Weltgesundheit, wirtschaftlichen und demographischen Parametern noch leichter darstellen und animieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berühmtheit in der Netz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> erlangte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-rosling/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with hans rosling">Hans Rosling</a> durch seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-12/genialer-vortrag-zu-weltgesundheit-und-bevoelkerungsstatistik/" class="liinternal">TED-Vorträge</a> über Weltgesundheit und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demographie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demographie">Demographie</a>. Zur Visualisierung seiner Thesen entwickelte der schwedische Professor für Internationale Gesundheit eine Software namens <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gapminder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gapminder">Gapminder</a>, die auf elegante Weise elementare Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, demographischen und gesundheitlichen Parametern veranschaulicht.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/gapminder.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4146]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/gapminder.jpg" alt="gapminder Gapminder.org: Neues Interface" title="gapminder" width="600" height="278" style="border:1px solid gray;" class="alignnone size-full wp-image-4147" /></a></div>
<p>Diese Woche präsentiert Hans Rosling eine überarbeitete Version der Online-Version <a href="http://www.gapminder.org" class="liexternal">Gapminder.org</a> mit einem verbesserten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a>, zahlreichen neuen Funktionen und Ressourcen speziell für Lehrkräfte.<span id="more-4146"></span></p>
<p>Die Software nutzt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pivot/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with pivot">Pivot</a>–Prinzip und veranschaulicht auf leicht begreifliche Weise den zeitlichen Verlauf bestimmter Parameter — so lässt sich beispielsweise das monatliche Durchschnittseinkommen mit der Säuglings-Sterbe-Rate korrelieren. Den zeitlichen Verlauf des Graphen stellt <a href="http://www.gapminder.org" class="liexternal">Gapminder</a> als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/animation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Animation">Animation</a> (wahlweise auf der Weltkarte) dar. Hört sich wesentlich komplizierter an, als es ist — am besten einfach mal die <a href="http://www.gapminder.org/world/" class="liexternal">Gapminder World</a> ausprobieren! Um den Einstieg zu erleichtern, hat das Team einige Beispielsanimationen bereit gestellt, die man nach einem Klick auf “Open Graph Menu” auswählt.</p>
<p>Wer selbst Visualisierungs-Ambitionen hat, kann die zugrunde liegenden Daten als Excel-Sheets herunterladen und mit eigenen Tools analysieren, aktuelle Infos postet Hans Rosling auf <a href="http://twitter.com/hansrosling" class="liexternal">Twotter</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW36 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 21:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Linzerschnitte und datenschmutz haben wie jeden Sonntag zurück geblickt, damit sie beruhigt nach vorne schauen können. Und der Gmail Ausfall war nicht das einzige Katastrophen-Highlight der vergangenen Woche!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder Sonntag, aber das letzte Wort der Woche fehlt noch, aber keine Sorge: durch Medien-Kunstausstellungen zu mäandern hält niemanden vom Rückblicken ab, ganz im Gegenteil: zumal doch in der vergangenen Woche sich Unvorstellbares zutrug — und wir sprechen hier nicht von Dominiks neuer Aufgabe als Seitenblicke-Spielertrainer. Und diese Woche gilt: only bad news are good news! Gmail war down, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> gehört Google, eBook Reader sind viel zu teuer, SEO ist tot und WordPress-Installationen werden gehackt: sozusagen eine Traum-Woche für den Katastrophenjournalisten in uns. Wie immer begrüßen Sie <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datenschmutz herzlichst zum Höllenritt durch sieben Tage Blogosphärenwahnsinn — dieses Panoptikum ist für Leser aller Altersstufen teilweise unbedenklich.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-liebes-internet-gratulation-zum-40er" class="liinternal">Liebes Internet, Gratulation zum 40er!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-ein-bisschen-twitter-theorie" class="liinternal">Ein bisschen Twitter-Theorie</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-die-gmail-misere" class="liinternal">Die Gmail Misere</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-ebook-reader-noch-immer-viel-zu-teuer" class="liinternal">eBook Reader noch immer viel zu teuer</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-all-your-internets-are-belong-to-google" class="liinternal">All your internets are belong to Google</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-seo-wechsel-dich" class="liinternal">SEO, wechsel dich!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-html-5-kommt-im-laufschritt" class="liinternal">HTML 5 kommt im Laufschritt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-wie-man-wordpress-sichert" class="liinternal">Wie man WordPress sichert</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-judiths-video-der-woche-bacon-is-good-for-me" class="liinternal">Judiths Video der Woche: Bacon is good for me!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-liebes-internet-gratulation-zum-40er">Liebes Internet, Gratulation zum 40er!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> Unser Lieblings-Netzwerk wurde vierzig — vor vier Dekaden begannen Len Kleinrock und sein Team am UCLA mit den ersten Tests für ein Kommunikationsnetzwerk, das verschiedene Universität verbinden sollten und einen freien Informationsaustausch ermöglichen. Uneingeschränkte Partylaune will sich bei der <a href="http://www.nytimes.com/aponline/2009/08/31/business/AP-US-TEC-Internet-at-40.html?_r=2&#038;scp=1&#038;sq=40%20years%20internet&#038;st=cse" class="liexternal">New York Times</a> dennoch nicht einstellen:</p>
<blockquote><p>There’s still plenty of room for innovation today, yet the openness fostering it may be eroding. While the Internet is more widely available and faster than ever, artificial barriers threaten to constrict its growth.<br />
Call it a mid-life crisis.</p></blockquote>
<p><a href="">Der Standard</a>, Copycat Nr. 1 unter den österreichischen “Qualitätszeitungen”, würdigt das Jubiläum mit einer würdigen Übersetzung und gibt lustigerweise als Quelle AP/APA an:</p>
<blockquote><p>Für Innovationen ist zwar sicher immer noch genug Raum da, aber die Offenheit scheint doch zu schwinden. Vielleicht erlebt das Internet ja gerade so etwas wie seine Midlife-Crisis.</p></blockquote>
<p>Vielleicht erlebt ja der Printjournalismus gerade seine End-of-Life Krise?</p>
<h2 id="toc-ein-bisschen-twitter-theorie">Ein bisschen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a></h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> Kevin Marks’ <a href="http://epeus.blogspot.com/2009/03/how-twitter-works-in-theory.html" class="liexternal">How Twitter works in theory</a> gehört wohl zu den meist-zitierten Artikeln der Woche — bis 2007 war der Autor Head Engineer bei Technorati (und seit er für BT arbeitet, ist offensichtlich niemand mehr in der Lage, den Spider zum Arbeiten zu bewegen). Der gelernte Kommunikationswissenschaftler würde ein paar Schlagwörter samt rudimentärer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/erklaerung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erklärung">Erklärung</a> vermutlich nicht unbedingt als genuine Theorie des Micro-Blogging durchgehen lassen, aber lesenswert sind Kevins Ideen allemal:</p>
<blockquote><p>At its heart Twitter is a flow — it doesn’t present an unread count of messages, just a list of recent ones, so you don’t have email’s inbox problem — the implicit pressure to turn bold things plain and get that unread number down. Instead, you can dip in and out of it, when you have time, and what you see is notes from people you care about.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-gmail-misere">Die Gmail Misere</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> Okay, ich geb’s zu: der rund 100 Minuten dauernde Gmail-Ausfall von letzter Woche ist mir nicht einmal aufgefallen, allerdings nutze ich Googles Kommunikationsservice auch lediglich auf meinen Homepages als relativ spam-resistente öffentliche Kontaktadresse und Durchgangsstation zu meinem “richtigen” Mailserver. Geschuldet war der eher ungewöhnliche Ausfalle laut <a href="http://gmailblog.blogspot.com/2009/09/more-on-todays-gmail-issue.html" class="liexternal">Gmail Blog</a> überforderten Routern:</p>
<blockquote><p>At about 12:30 pm Pacific a few of the request routers became overloaded and in effect told the rest of the system “stop sending us traffic, we’re too slow!”. This transferred the load onto the remaining request routers, causing a few more of them to also become overloaded, and within minutes nearly all of the request routers were overloaded. As a result, people couldn’t access Gmail via the web interface because their requests couldn’t be routed to a Gmail server. IMAP/POP access and mail processing continued to work normally because these requests don’t use the same routers.</p></blockquote>
<p>Dieses Szenario wird sich laut Google nicht mehr wiederholen, veranlasste aber Joe Kissell auf <a href="http://www.macworld.com/article/142570/2009/09/desktopmail.html" class="liexternal">Macworld.com</a> zu einem Lob des Desktop-E-Mail Clients. Grundsätzlich teile ich ja Joes Meinung, aber dieses Argument bestätigt durchaus totgeglaubte Vorurteile gegenüber Mac-Usern:</p>
<blockquote><p>I’ll still take a desktop e-mail client (such as Apple Mail, Microsoft Entourage, or Mozilla Thunderbird) any day. Why? Well, there is the issue of outages like the one Gmail experienced this week. I like to be able to access my e-mail whenever I want.</p></blockquote>
<p>Man fühlt sich versucht, ins Kontaktformular zu schreiben: “It’s in the server, st00pid!” Im Zeitalter des mobilen E-Mail Zugangs macht Pop3 einfach keinen Sinn mehr — und wenn die Gegenstelle, spricht der Mailserver, nicht mehr will, dann hilft auch der beste lokale Client nicht weiter… aber meist ist bloß ein bisschen Geduld gefragt, also nicht gleich ausfreaken, wenn mal ein paar Minuten nix geht, meint <a href="http://jkontherun.com/2009/09/04/this-weeks-gmail-outage-its-only-email-get-over-it/" class="liexternal">JK</a>:</p>
<blockquote><p>I heard all kinds of complaints when Gmail went down. People saying that email service X would never go down like that. Or others saying that Google OWED us to keep Gmail up and running. Give me a break, stuff happens. When I was in the corporate world it was oh, so common to hear employees at some large company or another wandering down the halls claiming that “email is down again.” And this is the fancy corporate Exchange Server that only has to keep their own employees working. Stuff happens.</p></blockquote>
<h2 id="toc-ebook-reader-noch-immer-viel-zu-teuer">eBook Reader noch immer viel zu teuer</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> 199$ klingen nicht gerade nach Luxusgegenstand – so viel kostet Sonys neuer eBook Reader bei Amazon.us. Aber das ist den meisten potentiell digitalen Leseratten immer noch viel zu teuer, wie eine aktuelle <a href="http://www.forrester.com/Research/Document/Excerpt/0,7211,53824,00.html" class="liexternal">Studie</a> von Forrester Research belegt:</p>
<blockquote><p>Even among frequent readers with a household income above $75,000, current prices put e-book devices firmly in the expensive luxury category. Forrester’s survey of 4,700 online consumers in the U.S. found average consumers believe the value of e-book readers to be between $50 and $99, well below the cheapest reader on the market today. Only 14 percent of consumers said that prices of $199 or higher fall even within the “It’s expensive but I might consider it” range, according to Forrester.</p></blockquote>
<p>Da liegt der Gedanke an die Preisstützung beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a> natürlich nahe: wenn digitale Inhalte über Abos vertrieben werden sollen, dann brauchen die Lesegeräte allerdings mindestens WiFi, wenn nicht gar UMTS oder zumindest EDGE — die meisten derzeit verfügbaren Reader lassen sich allerdings bloß per USB-Kabel mit Lesestoff füttern. Wird wohl doch noch ein paar Wochen dauern, bis die Mediaprint-Druckerei völlig arbeitslos wird.</p>
<h2 id="toc-all-your-internets-are-belong-to-google">All your internets are belong to Google</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> <a href="http://www.johnon.com/696/googlestorm.html" class="liexternal">John Andrews</a> trifft wie immer den Nagel auf den Kopf, wenn er die Markt-Dominanz von Big in G in einem aktuellen Posting thematisiert:</p>
<blockquote><p>Eric Schmidt, the guy who thinks Wikipedia is the greatest gift to mankind ever created by man, has web publishers (and domain owners) in his cross hairs. If Google succeeds, no one needs a domain name and no one needs to create a brand. They just need to submit to Google, and then, perhaps if Google has not completely satisfied the users with “the answer”, provide a way to be contacted or a server IP for a web site for further reading (perhaps through the Google Profile conduit).</p></blockquote>
<p>Diese technologische Total-Abhängigkeit zeichnet sich schon längst am Horizont ab — das Beispiel China zeigt, wie perfekt sich Suchtechnologie und Kontrollbedürfnis vereinbaren lassen. Google gestaltet unsere Vorstellung vom Netz, das schlichte Eingabefeld wurde zu unserem Haupt-Interface bei der Informationserschließung — schon jetzt bestimmt ein einzelner Gatekeeper über Quellenrelevanz. Was John zu seinem Posting veranlasst hat, war dieses Zitat von Eric Schmidts über die Zukunft seiner Suchmaschine auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/09/03/google-ceo-eric-schmidt-on-the-future-of-search-connect-it-straight-to-your-brain/" class="liexternal">TechCrunch</a>:</p>
<blockquote><p>So I don’t know how to characterize the next 10 years except to say that we’ll get to the point — the long-term goal is to be able to give you one answer, which is exactly the right answer over time… what I’d like to do is to get to the point where we could read his site [the definitive authority on a particular searched query] and then summarize what it says, and answer the question.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Eric will das Web abschaffen und alle öffentlichen Webseiten dieser Welt zu Zulieferern degradieren. Schöne Aussichten… das wär’s dann mit dem Thema “Meinungsvielfalt”, wenn man bedenkt, dass schon jetzt 90% aller Suchen über einen einzige Anbieter laufen.</p>
<h2 id="toc-seo-wechsel-dich">SEO, wechsel dich!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> <a href="http://www.shoemoney.com/2009/09/03/seos-need-to-adapt-or-die/" class="liexternal">Jeremy</a> hat völlig Recht: wer als SEO seine Arbeit nicht klar rechtfertigen kann, hat bald keinen Job mehr. Die Aura des Mysteriösen ist verflogen, gutes Linkbuilding ist ebenso mühsam wie teuer, und mit simplen Tricks kommt man nicht mehr weit — was die Arbeit auch unglaublich öde macht, denn schlecht positioniert sind nur noch Seiten mit gravierenden technischen Fehlern oder gravierendem Fehlverständnis für den Keyword-Longtail:</p>
<blockquote><p>SEO Agencies providing client work are a dying breed. Especially when any monkey can have wordpress or any other CMS system up and running in 5 minutes and totally SEO’d as much as needed.<br />
Noticed a trend it what dominates most search results lately? Wikipedia and wordpress blogs. How many SEO’s do you think they hired ? =P</p></blockquote>
<p>Tja, waren ein paar lustige Jahre, und es kann nicht schaden, zu wissen, wie man eigenen und Kundenseiten das gewisse Extra an SM-Traffic verschafft… aber warum man seinen Berufsalltag freiwillig mit Linkbuilding verbringen wollen sollte, ist mir ein Rätsel <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW36 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> </p>
<h2 id="toc-html-5-kommt-im-laufschritt">HTML 5 kommt im Laufschritt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> Runde Ecken via CSS? Zukünftig alles kein Problem mehr… oder doch? Die Versionsumstellung bringt nicht nur mehr Programmier-Komfort, sondern auch einige gravierende Neuerungen, die David Eisenberg auf <a href="http://www.alistapart.com/articles/get-ready-for-html-5/" class="liexternal">A List apart</a> übersichtlich inklusive weiterführender Links zusammenfasst. Trial und Error bleibt ambitionierten Webdesignern natürlich nicht erspart:</p>
<blockquote><p>By doing this, you’ll find out what works and what doesn’t. For example, I discovered that, as of this writing, Firefox 3.5 treats elements like article and section as display:inline, and I had to explicitly set them to display:block to make them work as expected.</p></blockquote>
<p>Eine der wohl wichtigsten Änderungen sind die neuen Strukturierungselement: während man bisher mit verschiedenen div-KLassen arbeitete, bringt HTML5 diverse dezidierte Block-Elemente wie “nav” (für die Navigation), “footer” und “article” mit, die Lachlan Hunt in <a href="http://www.alistapart.com/articles/previewofhtml5/" class="liexternal">diesem Beitrag</a> im Detail beschreibt. Interpretiert wird der neue Mark-Up Standard derzeit von Chrome, Firefox 3.5, Opera und Safari — Microsofts IE übt sich bislang in vornehmer Zurückhaltung, was die Verbreitung wohl ein wenig bremsen dürfte.</p>
<h2 id="toc-wie-man-wordpress-sichert">Wie man WordPress sichert</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW36 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> Unliebsame Eindringlinge gibt’s nicht nur im richtigen Leben: auch virtuell mussten sich in den letzten Woche und Monaten einige Blog-Betreiber über ungebetene Gäste ärgern — die Ursachenforschung ergibt in 99% der Fälle hochgradig monokausales Verschulden: denn sobald ein sicherheitskritisches WordPress-Update auftaucht, sollte dieses so zeitnah wie möglich installiert werden: ist eine Sicherheitslücke erst einmal bekannt, dauert es in der Regel nicht lange, bis sie nach Strich und Faden ausgenützt wird. Das <a href="http://wordpress.org/development/2009/09/keep-wordpress-secure/" class="liwp">WordPress Blog</a> rät aufgrund eines aktuell grassierenden Wurms nachdrücklich von Laissez-Faire Taktiken ab:</p>
<blockquote><p>A stitch in time saves nine. Upgrading is a known quantity of work, and one that the WordPress community has tried its darndest to make as easy as possible with one-click upgrades. Fixing a hacked blog, on the other hand, is quite hard. Upgrading is taking your vitamins; fixing a hack is open heart surgery. (This is true of cost, as well.) […] The only thing that I can promise will keep your blog secure today and in the future is upgrading.</p></blockquote>
<p>Dem kann man nur zustimmen — es gibt zwar diverse <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/search.php?q=security" class="liwp">Security-Plugins</a>, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht: also lieber nicht slacken und sofort den ftp-Client oder die automatische Update-Funktion anwerfen, denn Vorsicht ist in diesem Fall definitiv besser als Nachsicht. [via <a href="http://ma.tt/2009/09/keep-wordpress-secure/" class="liexternal">ma.tt</a>]</p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Bei diesem hübschen Kerlchen handelt es sich um einen blauen <a href="http://www.flickr.com/photos/tambako/3721167475/" class="liexternal">Pfeilgiftfrosch</a>, den <a href="http://www.flickr.com/photos/tambako/" class="liexternal">Tambako</a> im Züricher Zoo mit seiner 105er Makrolinse zu einer Modelling-Session überreden konnte. Ich glaub, ich muss demnächst mal nach Zürich. Und: ob blau, ob grün: Frösche sind einfach verdammt fotogen! Vielleicht sollte ich diese Rubrik in “Froschfoto der Woche” umbenennen.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/wochenfrosch1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[3645]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/wochenfrosch1-600x398.jpg" alt="wochenfrosch1 600x398 Blogistan Panoptikum KW36 2009" title="Frosch der Woche" width="600" height="398" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Walter5.15 produzierte, führt Regie und schnitt diesen Kurzfilm — gedreht wurde im National Black Theatre in Harlem, das gesamte Set hat das Team selbst gebastelt: visuell ziemlich nett, vielleicht ein bisschen länger als nötig — aber insgesamt sehr stimmig:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/blogistan-panoptikum-kw36-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-bacon-is-good-for-me">Judiths Video der Woche: Bacon is good for me!</h2>
<p>Schön, wenn es einem so gut geht, dass man sich über Ernährung Gedanken machen kann. Manche von uns werden von der Kinesiologin ihres Vertrauens auf eine Beinahe-nur-Wasser-Diät gesetzt, andere lassen sich auf TCM ein und beschäftigen sich seitdem mit den wunderlichen Welten kühlenden und hitzebringenden Nahrungsmittel — die meisten von uns haben lange genug an ihrer Frustrationstoleranz gearbeitet um die Freuden verzögerter  bzw. “nachhaltige” Gratifikation zu schätzen. Doch manch rebellischer Jungspund steht noch für seine Ideale (Speck!) ein und lässt sich von nichts und niemandem etwas sagen, schon gar nicht, solange er schneller als die Ernährungberaterin auf ihren “little high heels” ist.</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" id="EmbedPlayer" width="400" height="350" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab"><param name="movie" value="http://atv.at/flash/EmbedPlayer/EmbedPlayer.swf" /><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="FlashVars" value="environment=production&amp;configPath=http%3A%2F%2Fatv.at%2Fflash%2Fflash%2FEmbedPlayer%2F&amp;contentSetId=390339&amp;activeClipId=450946"><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="allowFullscreen" value="true" /><embed src="http://atv.at/flash/EmbedPlayer/EmbedPlayer.swf" quality="high" bgcolor="#FFFFFF" width="400" height="350" name="EmbedPlayer" align="middle" play="true" loop="false" quality="high" allowScriptAccess="sameDomain" allowFullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" flashvars="environment=production&amp;configPath=http%3A%2F%2Fatv.at%2Fflash%2Fflash%2FEmbedPlayer%2F&amp;contentSetId=390339&amp;activeClipId=450946" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer"></embed></param></object><br /><a href="http://atv.at/contentset/390339-Der%20Kampf%20um%20den%20Speck/450946/0" class="liexternal">Der Kampf um den Speck</a> auf <a href="http://www.atv.at" class="liexternal">ATV.at</a></div>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Marketeers haben wenig Zeit, daher erfreuen sich Listen großer Beliebheit. Ohne weitere Verzögerung daher: <a href="http://webworkerdaily.com/2009/07/21/32-ways-to-use-facebook-for-business/" class="liexternal">32 Ways to Use Facebook for Business</a>.</li>
<li>“hehe, tomorrow I’m going to bed at night, cos I’m tired and I will sleep well. Lol.” Theoretisch müsste dieser Tweet unzählige Male retweetet werden. Dan Zarella hat sich angesehen, welche Keywords am häufigsten in Retweets vorkommen — und das Ergebnis ist… erstaunlich <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk Blogistan Panoptikum KW36 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW36 2009" /> <a href="http://danzarrella.com/the-20-least-retweetable-words.html" class="liexternal">How to increase Retweets on your Tweets</a></li>
</ul>
<p>Das waren unsere letzten sieben Tage im Schnelldurchlauf — wir danken für Ihre Whuffies (so nennt Tara Hunt die Währung der Aufmerksamkeit), bleiben Sie uns gewogen und schauen Sie nächste Woche wieder rein, wenn es heißt: “Artisten, Tiere, Attraktionen: alles virtuell”. Wir wünschen einen schönen Restsonntag und poken uns morgen im Social Web.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW36 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW35 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 21:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online-Reputation Management, ausgefeilte Twitter Metriken, ferngesteuerte Flugzeuge: das sind nur einige der Themen des dieswöchigen Blogistan-Panoptikums von Linzerschnitte und datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre dieser Zug ein Flugzeug, hätte ich schon längst von einer hübschen Stewardess Erfrischungen serviert bekommen und den Landeanflug hinter mir. Als zweitklassiger Fahr“gast” der ÖBB dagegen darf man von sauberen Waggons und funktionierenden Klima-Anlagen, Toiletten und anderen Unwichtigkeiten nur träumen. Doch sogar in der ersten Klasse musste ich mich heute von einer überschminkten, sehr altersungemäß gekleideten und drei Plätze weiter weg sitzenden “Mitreisenden” für mein mobiles Telefonieren rügen lassen: “Ich fahre ja nicht mit der ersten Klasse, um Ihnen zuzuhören!” Sie sagte das dermaßen unfreundlich, dass ich nicht umhin konnte zu fragen, ob sie denn wirklich glaube, dass die ÖBB in die 1.-Klasse-Waggons Moving Repeater einbaut, um zugleich den Reisenden das Telefonieren zu verbieten. “Stil kann man nicht kaufen”, erklärte sie mir beleidigt. Tja, blöd gelaufen: wer Ruhe beim Reisen haben will, braucht eben mindestens ein Motorrad oder ein Auto — Still kann man nämlich sehr wohl kaufen! (Falls Sie das hier lesen: die kurzen roten Haare passen wirklich überhaupt nicht zu Ihrer biestigen Art! Eine graue Melone, wie sie die Mutter von Jack in 30 Rock trägt, wäre viel angebrachter.) Aber genug der Real-Life-Flamewars, auch virtuell heben sich allerhand Zeige– und Mittelfinger — also ohne weitere Verzögerung auf zum heiteren Social-Web-Raten mit <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datenschmutz. Heute zum ersten Mal mit dabei: unsere neue Fix-Rubrik “Pflichtlektüre der Woche”. Viel Vergnügen mit dem Panoptikum!</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-dein-blog-ist-dein-knigreich" class="liinternal">Dein Blog ist dein Königreich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-twitter-psychos" class="liinternal">Twitter-Psychos</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-neu-und-genuin-anders-twitthis" class="liinternal">Neu und genuin anders: TwitThis</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-tracy-ein-fall-fr-den-online-reputation-manager" class="liinternal">Tracy — Ein Fall für den Online Reputation Manager</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-a-productivity-plain" class="liinternal">A productivity plain</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-wie-twittern-deutsche-unternehmen" class="liinternal">Wie twittern deutsche Unternehmen?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-tweetlater-heit-jetzt-socialooomph" class="liinternal">TweetLater heißt jetzt SocialOoomph</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-pflichtlektre-der-woche" class="liinternal">Pflichtlektüre der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-dein-blog-ist-dein-knigreich">Dein Blog ist dein Königreich</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Om Maliks plädiert in <a href="http://gigaom.com/2009/08/13/the-evolution-of-blogging/" class="liexternal">The Evolution of Blogging</a> für mehr Sensibilität beim Thema fremd– vs. selbstkontrolliertes Publishing: wer seine gesamte Online-Präsenz in die Hände von Dienstanbietern gibt, auf deren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> und Strategie er keinerlei Einfluss hat, kann eines Tages mit einem blauen Auge respektive ohne diese Inhalte aufwachen. Om zitiert das aktuelle Beispiel des Short-URL Services tr.im:</p>
<blockquote><p>First was the shutdown drama around a little-known URL-shortening service called Tr.im. While it’s since been resurrected, the incident showed me how by championing these URL-shortening services, we’re essentially putting the entire link economy in the hands of companies that are skating on thin ice during the peak of summer.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Friendfeed, Twitter und Co. haben gezeigt, so Malik, dass ein verstärktes Interesse an Echtzeit-Kommunikation besteht. Blog-Publishing System wie WordPress bleiben dank ihrer Offenheit flexibel genug, um etwa eine Life-Feed Funktionalität via Plugin rasch nachzurüsten. Content war im Web 1.0 schon King, und daran hat sich rein gar nix geändert: aber die Frage lautet, ob die Produzenten die Publikation und Verbreitung ihrer Inhalte selbst kontrollieren. Social Media Services sind keine Charity-Veranstaltungen, sondern profit-orientierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> — die Versprechen des Free-Web scheinen so verführerisch wie weiland Odysseus’ Sirenen, aber: wer die Daten kontrolliert, hält in der Informationsgesellschaft die Fäden der Macht in seiner Hand. Social Media Services sind mittlerweile zwar unverzichtbare “Extensions” der eigenen Webpräsenz, das “Mutterschiff Weblog” können und sollten sie keinesfalls ersetzen — in exakt diese Kerbe schlägt auch das Webworker-Posting <a href="http://webworkerdaily.com/2009/08/22/your-blog-is-your-mothership/" class="liexternal">Your blog is your mothership</a>.</p>
<h2 id="toc-twitter-psychos">Twitter-Psychos</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Wer als Twitter-Marketer etwas auf sich hält, der überlässt nichts dem Zufall. Twitterpsych, die neue Twitter-App von <a href="http://twitter.com/danzarrella" class="liexternal">Dan Zarella</a>, analysiert die letzten 1000 Tweets eines Tweepers anhand zweier linguistischer Analyse-Alogorithmen (RID und LIWC). Unter anderem werden folgenden Komponenten erhoben: Soziales Verhalten, Moralischer Imperativ und auch der Faktor “Ruhm”. Ebenso wird analysiert, wie viele Smilies der User verwendet, worüber er hauptsächlich spricht, zu welcher Zeit usw. Außerdem werden gleichgesinnte User angezeigt. Und das ohne Passwort-Eingabe. Also das ultiamtive Psycho-Analyse-Intstrument für alle Marketiere. Leider oder glücklicherweise funktioniert Tweetpsych nur bei englischsprachigen Accounts in vollem Umfang: <a href="http://tweetpsych.com/" class="liexternal">tweetpsych.com</a></p>
<h2 id="toc-neu-und-genuin-anders-twitthis">Neu und genuin anders: TwitThis</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Über Shoemoneys Beitrag mit dem vielversprechenden Titel <a href="http://www.shoemoney.com/2009/08/04/how-i-used-twitthis-to-get-over-15000-twitter-followers/" class="liexternal">How I used Twitthis to Get Over 15,000 Twitter Followers</a> bin ich auf ein sehr interessantes Services gestoßen: <a href="http://www.twitthis.com" class="liexternal">TwitThis</a> verbindet auf smarte Weise ReTweet-Funktionen mit Follower-Empfehlungen, Link-Shortening und Credit-Systeme. Klingt kompliziert? Nur für die Betreiber, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a> für User wurde angenehm simpel gehalten. Genial:</p>
<blockquote><p>Click the twitthis button you see on sites – according to Yahoo! the button is on over 10 million sites now including some HEAVY hitters like official government websites like texas.gov and oklahoma.gov as well as the new twilight movie. Everywhere you see a page where the twitthis button is (or in a feed) that you find interesting click it and tweet it! Also when you do tweet it you will be offered to follow a suggested user. If you do both of these things you gain points and increase the chance that you will be suggested for people to follow.</p></blockquote>
<p>Wenn ich nicht schon <a href="http://datadirt.net/prettylinkpro" class="liexternal">PrettyLink Pro</a> als eigenen URL-Shortener im Einsatz hätte, würde ich jeden meiner Links über <a href="http://www.twitthis.com" class="liexternal">TwitThis</a> rausschicken, denn:</p>
<blockquote><p>I want to be a suggested user. How do I earn TwitPoints?</p>
<ul>
<li>Submit a URL to TwitThis and earn 5 TwitPoints.</li>
<li>Follow a suggested user and earn 10 TwitPoints</li>
</ul>
<p>How are my TwitPoints used?</p>
<ul>
<li>Each time someone follows you, it costs you 1 TwitPoint.</li>
<li>Every 1000 times you are the suggested user, it costs you 1 TwitPoint.</li>
<li>To keep the ecosystem fresh, users are taxed 10% of their TwitPoints daily.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Watson, ich meine: wir haben es hier mit einer Twitter-Train 2.0 zu tun! Der deutsche Sprachraumbleibt natürlich wie üblich außen vor, wer auf Englisch twittert, kann sich aber schon mal auf massiv viele <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/followers/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Followers">Followers</a> freuen. Im Shoemoney-Beitrag wird auch en detail beschrieben, wie man TwitThis via Feedburners Feedflare in den RSS-Feed integriert — unbedingt empfehlenswert!</p>
<h2 id="toc-tracy-ein-fall-fr-den-online-reputation-manager">Tracy — Ein Fall für den Online Reputation Manager</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Ähnlich nervtötend wie ein Versicherungsvertreter am Telefon ist der Online Reputation Manager im Web. Hinter jedem Satz vermutet er einen möglichen, lebenslänglichen Ausschlußgrund für zukünftige Jobs oder Lebenspartner und am liebsten würden die Online Reputation Manager uns genauso glattgestrickt und todlangweilig dastehen lassen, wie sie selbst sind. Trotz aller Vorbehalte gegen diese Zunft: Manchen Mensche täte es vielleicht nicht schlecht, einen solchen zu kontaktieren. Da wären zum Beispiel Agenturen, die sich mit ihrer Social Media Kompetenz rühmen und dann im Web 2.0 über die Inhouse-Kampagnen ihrer Kunden herziehen, an denen sie selbst nicht mitschneiden dürfen. Bei jener Dame namens Tracy wurden letzte Woche wohl einige Online Reputation Manager vorstellig. Tracy hat wohl ihre Facebook Wall mit den Private Messages verwechselte — und zwar ausgerechnet bei einer sehr <a href="http://mashable.com/2009/08/22/embarrassing-facebook/" class="liexternal">intimen Botschaft</a>:</p>
<blockquote><p>Thank you too, Micheal, I had a great time as well. I’m glad you enjoyed my OTHER puss ;). I must admit I haven’t had sex in a while, so getting mounted by such a strong and powerful man was a pleasant surprise after so many long months of abstinence. […]</p></blockquote>
<p>Keine Ahnung, ob es Fake oder Real ist. Aber selbst in diesem Fall sollte ein Online Reputation Manager nicht unbedingt von Nöten ist. Eher ist die Großzügigkeit der Leser dieser Botschaft gefragt, die sich selbst an der Nase nehmen und das Lästern mal sein lassen sollten. Sich einfach mal mit und für Tracy (oder den erfolgreichen Social Media Aktivitäten des Kunden) freuen und schon wird es im Social Web wieder ein bisschen lustiger.</p>
<p><strong>Just in:</strong> Angeblich handelte es sich um einen <a href="http://thecoffeedesk.com/news/index.php/2009/08/22/4chan-hacked-facebook-pictures/" class="liexternal">Hack</a>, wie The Coffee Desk berichtet:</p>
<blockquote><p>So there’s a Facebook screenshot floating around in the Blogosphere depicting a woman with a very embarrassing status, as Mashable naively reports. Truth is, a Christian dating website was compromised by 4chan hackers and they used the information to take over the victims’ Facebook pages.</p></blockquote>
<p>Faszinierend: bereits die ersten paar Kommentare zur Mashable-Story stellen die “Ente” richtig — da können papierene Medienprodukte einfach nicht mithalten!</p>
<h2 id="toc-a-productivity-plain">A productivity plain</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Zu viele Social Media Notifications sind der Tod der Produktivität — ich habe letzte Woche (notgedrungen) meinen Desktop neu aufgesetzt (akuter System-Disk Tod, Ursache: unbekannt) und peinlichst genau darauf geachtet, dass der Start-Up Folder leer bleibt. Wenn man Skype, Twitter und Co. nur on demand nutzt und die Ablenkungen minimiert, dann geht einfach mehr weiter, hat <a href="http://www.shoemoney.com/2009/08/03/a-productivity-plain/" class="liexternal">Jeremy</a> kürzlich im Flieger festgestellt:</p>
<blockquote><p>So this week I am going to whack all the notifiers… Now I am not going to go all 4-hour work week and only check my email 2x a day but I for sure need to cut back on the 0-second notifications.<br />
It’s an amazing world we live in where communication happens so fast but it can be hard to be productive.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wie-twittern-deutsche-unternehmen">Wie twittern deutsche Unternehmen?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Corporate Tweeper stehen unter ständiger Beobachtung: sie dürfen nicht zuviel und nicht zuwenig twittern, sie sollen Follower aufbauen und auch zurückfolgen, aber ja niemanden “belästigen” und auf jeden Fall sollen sie Dialogbereitschaft und Mehrwert bieten. Wie die Realität aussieht, hat eine deutsche Agentur untersucht. Fazit:</p>
<blockquote><ul>
<li>Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) weist über 1000 Abonnenten (Follower) aus.</li>
<li>Der Follower-Durchschnitt liegt bei 661 Abonnenten (Median: 400 Follower).</li>
<li>Im Schnitt twittern die Unternehmen 13 Mal pro Woche.</li>
<li>67 Prozent der Corporate-Tweets enthalten Links, in der Regel in Form einer Kurz-URL.</li>
<li>Nur 33 Prozent der Unternehmen verwenden @Relplies, kommunizieren also direkt mit anderen Twitterern.</li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://zucker.newsroom.eu/files/2009/08/090828-BL%C3%84T_ZUC-TwitterAnalyse_kurz.pdf" class="lipdf">Downloadlink</a> zur Studie.</p>
<h2 id="toc-tweetlater-heit-jetzt-socialooomph">TweetLater heißt jetzt SocialOoomph</h2>
<p>Zugegeben: auf Deutsch klingt “Umpf” etwas seltsam. Aber längerfristig macht die <a href="http://www.socialoomphblog.com/namechange/" class="liexternal">Entscheidung</a> von Dewald, nicht bloß auf Twitter zu setzen, hochgradig Sinn. In wenigen Monaten entwickelte sich <a href="http://datadirt.net/tweetlater" class="liexternal">Tweetlater</a> zum Platzhirsch unter den Premium-Mash-Ups; ich bin gespannt, welche neuen Ideen Dewald im Ärmel stecken hat:</p>
<blockquote><p>To date we have been focusing on providing productivity solutions for Twitter users. We decided to change our name to allow for future expansion into other social media solutions, and to ensure that our brand does not conflict with any current or future legal rights of the Twitter organization.<br />
To allay any speculation, we want to make clear that this is an unsolicited, proactive and preemptive action on our side.</p></blockquote>
<p>Für Free– und Pro-User ändert sich außer der Adresse nichts; die alten Affiliate-Links werden ebenfalls weiterhin funktionieren, allerdings empfiehlt Dewald, in allen Links “Tweetlater” durch “Socialoomph” zu ersetzen.</p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Nein, Judith hat mich noch nicht (völlig) mit Katzencontent infiziert. Aber <a href="http://www.flickr.com/photos/86886338@N00/" class="liexternal">recubejims</a> “Katzenklo” aka <a href="http://www.flickr.com/photos/86886338@N00/2404069584/" class="liexternal">I’m all right, honest</a> besticht nicht nur inhaltlich, sondern auch fotografisch:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/katzenklo.gif" alt="katzenklo Blogistan Panoptikum KW35 2009" title="katzenklo" width="600" height="449" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>A failed attempt: in diesem Video sehen wir das, was Piloten als “riskante Landung” bezeichnen. Allerdings handelt es sich glücklicherweise um einen ferngesteuerten Flieger, der — im Gegensatz zur Kamera — den Tauchgang unbeschadet überstand. Bei solchen Videos krieg ich immer immense Lust, mir einen RC-Heli mit Kamera zuzulegen…</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Nicht jede/r kann den Bullen so graziös und aufreizend reiten wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TZxZXo5nAsY" class="liexternal">Kylie Minouge</a>. Nicht grazil, nicht sexy — aber wesentlich lustiger:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-pflichtlektre-der-woche">Pflichtlektüre der Woche</h2>
<ul>
<li><a href="http://ma.tt/2009/08/kill-your-community/" class="liexternal">How to kill your community in 6 steps</a> — WordPress-Matt (Mullenweg) erklärt, wie man Communities kaputt macht — und derzeit scheint sich das Gros der Community-Manager geradezu sklavisch an seine Anweisungen zu halten.</li>
<li>Negatives Feedback zu <a href="http://blogs.law.harvard.edu/philg/2009/08/07/cash-for-clunkers/" class="liexternal">Cash for Clunkers</a>: die Ami-Version der Verschrottungsprämie wird bloß zu einem immensen Anstieg der privaten Verschuldungsrate führen, meinen die Kritiker.</li>
<li>Twitter wächst nach wie vor: Der Juli war ein guter Monat für unser aller liebster Microblogging-Dienst. Twitter hat mittlerweile über 51 Millionen Unique Visitors pro Monat, 60 Prozent davon von außerhalb der USA: <a href="http://www.techcrunch.com/2009/08/25/twitter-flew-above-the-50-million-uniques-mark-for-the-first-time-in-july/" class="liexternal">Twitter Flew Above The 50 Million Uniques Mark For the First Time in July</a> auf TechCrunch.</li>
<li>Philip Garrido, religiöser Fanatiker und Entführer von Jaycee Lee Dugard, hat einen Blog. Lesenswerter als die  Blogbeiträge sind die Kommentare: <a href="http://voicesrevealed.blogspot.com/" class="liexternal">voicesrevealed.blogspot.com</a></li>
</ul>
<hr />
<p>Und das waren auch schon wieder sieben Tage Social Media im Schnelldurchlauf — an dieser Stelle noch eine Anmerkung in eigener Sache: in den letzten Wochen gab es erfreulich viel Feedback zu unserem Blogistan-Panoptikum: Kommentare, Anmerkungen, Ergänzungen, Lob und Hasstiraden motivieren uns natürlich ungemein. Lassen Sie sich also durch nichts — aber auch wirklich gar nichts — davon abhalten, reichlich Gebrauch von der Kommentarfunktion zu machen: quasi “Comment as much as you can”! Sagen Sie uns, über welche Themen Sie gerne mehr/weniger lesen würden, erzählen Sie uns, wie Sie nach sechs Monaten Panoptikum-Dauerlektüre quasi über Nacht zum Social Media Officer Ihres Unternehmens wurden oder auch nicht: wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! In diesem Sinne: danke für Ihre Aufmerksamkeit, schönen Restsonntag und: wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW35 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW21 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 22:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Tag Verspätung kommt das Blogistan Panoptikum in die Web 2.0 Läden, und dort herrscht bekanntlich Selbstbedienung vor. Tote Rapper, lebende Clients, digital influence Mapping: wie jede Woche spielt die Online-Welt aufs Neue verrückt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche kommt das Panoptikum mal wieder mit einem Tag Verspätung — den gestrigen Abend und einen Teil der Nacht habe ich am Braunsberg bei Hainburg verbracht, um ein paar Fotos vom Sonnenuntergang zu schießen. Und am Rückweg war ich deutlich langsamer unterwegs als üblich, denn ein nächtliches Rendez-Vous von Motorrad und Feldhase endet in der Regel für beide Seiten auf unerfreuliche Weise. Aber aufgeschoben ist natürlich nicht aufgehoben — dazu hat sich in dieser Woche ja schon wieder viel zu viel getan!<span id="more-3462"></span></p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-digital-influence-mapping" class="liinternal">Digital Influence Mapping</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-via-twitter-verbreiten" class="liinternal">Videos via Twitter verbreiten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter" class="liinternal">Bierkneipe Facebook, Wellness-Hotel Twitter?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-twitter-sehen-und-sterben" class="liinternal">Twitter sehen und sterben</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-social-media-stream-fr-arme" class="liinternal">Social Media Stream für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-immer-wieder-friendfeed" class="liinternal">Immer wieder Friendfeed</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-blaue-augen-soll-man-tracken" class="liinternal">Blaue Augen soll man tracken…</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-sicher-und-gefahrlos-twittern" class="liinternal">Sicher und gefahrlos twittern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/blogistan-panoptikum-kw21-2009/#toc-videos-der-woche" class="liinternal">Videos der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-digital-influence-mapping">Digital Influence Mapping</h2>
<p>Social Marketing wird immer komplexer — eine interessante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/perspektive/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Perspektive">Perspektive</a> auf die Totalverschmelzung von privat und kommerziell wirft ein Beitrag von <a href="http://johnbell.typepad.com/weblog/2009/05/3-priorities-to-understand-the-value-of-friends-and-followers.html" class="liexternal">John Bell</a>, der zu folgender Conclusio kommt:</p>
<blockquote><p>We will need to turn our attention to complex integrated programs that preserve the authenticity of social media-delivered opinion by combining it with clearly distinguishable and highly-relevant advertising.<br />
Social media marketing will continue to get more complex. It’s future is in integrated programs that mix the enthusiasm of happy, even delighted, customers and the reach and relevance of targeted marketing.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-via-twitter-verbreiten">Videos via Twitter verbreiten</h2>
<p>Was haben 140 Zeichen mit multimedialen Inhalten zu tun? Eine ganze Menge, denn zum schnellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seeding/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Seeding">Seeding</a> von Videos ist Twitter unter Zuhilfenahme der richtigen Tools perfekt geeignet. Welche das sind, verrät der Mashable-Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/05/23/video-for-twitter/" class="liexternal">Top 5 Ways to Share Videos on Twitter</a>. Und wie der Erfolg von Twitpic gezeigt hat, kommt’s letztendlich auf die Client-Integration an:</p>
<blockquote><p>It’s safe to say that none of the available options have hit critical mass yet, but you can bet the major <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/desktop-clients/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with desktop clients">desktop clients</a>, like TweetDeck (TweetDeck reviews) and Seesmic Desktop (Seesmic Desktop reviews) (which just keeps getting better), are paying special attention to the most popular video sharing apps for Twitter. The end game for these services is to get integrated into the most popular Twitter clients, where they’ll no doubt gain immediate exposure and new users.</p></blockquote>
<p>Ich hab übrigens, angeregt durch diesen Beitrag, mal eben schnell die neue Version des <a href="http://desktop.seesmic.com/" class="liexternal">Seesmic Desktop</a> ausprobiert und muss sagen, die fühlt sich auf den ersten Blick ganz schön schick an. Und auch wenn viele Bereiche verdächtige Ähnlichkeiten mit Tweetdeck aufweisen: die Multi-Account Verwaltung rockt auf jeden Fall. Aber wie weiß, wie lange es den Client und/oder Seesmic überhaupt noch geben wird… siehe dazu auch <a href="http://blog.awakenedvoice.com/2009/05/23/useful-but-doomed-web-services/" class="liexternal">diesen lesenswerten Beitrag</a> über die finanzielle Zukunft populärer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Services. Stichwort: #doomed</p>
<h2 id="toc-bierkneipe-facebook-wellness-hotel-twitter">Bierkneipe <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Wellness-Hotel Twitter?</h2>
<p>Wider alle Erkenntnisse der postmodernen Philosophie legt eine neue <a href="http://money.cnn.com/2009/05/20/technology/kattan_gender.fortune/index.htm?postversion=2009052011" class="liexternal">Studie</a> nahe, dass es doch Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt — <a href="http://www.ehrlichtreu.org" class="liexternal">wir</a> haben’s schon immer vermutet:</p>
<blockquote><p>“Men generally have the attitude, I’m going to go there, I’ve got to get it and get out,” says Phillips. “Females like to go online and socialize and shop around — much like going into a store.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-sehen-und-sterben">Twitter sehen und sterben</h2>
<p>Er kam, twitterte… und starb. Der Mord an dem up-and-coming Rapper Dolla sorgte in den letzten Tagen für <a href="http://twittown.com/twitter/famous-last-tweets" class="liexternal">Gesprächsstoff</a>:</p>
<blockquote><p>In what may turn out to be the shortest Twitter run ever, up-and-coming rapper Dolla (of Dolla Gang fame) was murdered just a few short hours after starting a Twitter account and posting his first and last tweets.<br />
The rapper made two tweets before heading out to the Beverly Center, where he was shot and killed in the valet area of the mall’s parking structure.</p></blockquote>
<p>Nun diskutieren User über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>, wie mit den Social Profilen eines toten Promis umzugehen sei: Dolla’s MySpace hat so viele Zugriffe wie noch nie und fungiert für Fans als virtuelle Gedenkstätte.</p>
<h2 id="toc-social-media-stream-fr-arme">Social Media Stream für Arme</h2>
<p>Ein <a href="http://www.geekchart.com/" class="liexternal">Geekchart</a> zeigt die Verteilung der eigenen Social Media Aktivitäten auf die diversen Portale, inklusive Link zu eigenen Profil. Allerdings unterstützt der Dienst derzeit noch nicht besonders viele Services (Facebook bleibt außen vor), führt aber ein eindrucksvoller Weise vor Augen, dass das gute alte Web 2.0 ein wenig stagniert, wenn schon ein derart simpler Service einen mittleren Hype auslöst…</p>
<h2 id="toc-immer-wieder-friendfeed">Immer wieder Friendfeed</h2>
<p>Wöchentlich grüßt das Murmeltier: immer neue <a href="http://eliasbizannes.com/blog/2009/05/google-should-acquire-friendfeed-the-leader-in-the-real-time-web/" class="liexternal">Argumente</a> für die Überlegenheit Friendfeeds lassen sich Blogger einfallen:</p>
<blockquote><p>Friendfeed does real time better than anyone else. Facebook rules when it comes to the activity stream of a person – meaning, tracking an individual’s life and to some extent media sharing. Twitter rules for sentiment, as it’s like one massive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">chat</a> room, and to some extent link sharing. But Friendfeed, quite frankly, craps all over Facebook and Twitter in real time search.</p></blockquote>
<p>Die Idee, dass Google sich für FF interessieren sollte, hat aber in der Tat was — denn mit Aggregation kennt sich der Dienst hervorragend aus. Dass auf FriendFeed mehr Bot-Aktivität als Twitter.com und weniger menschliches Surfen als auf Link-Katalogen stattfindet, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.</p>
<h2 id="toc-blaue-augen-soll-man-tracken">Blaue Augen soll man tracken…</h2>
<p>…denn zum <a href="http://www.problogger.net/archives/2009/05/20/11-striking-findings-from-an-eye-tracking-study/" class="liexternal">Tracken</a> sind sie da:</p>
<blockquote><p>If you’ve got a spare 10 minutes today check out Eyetrack III who have published some great findings in their latest eye tracking studies of news and multimedia content sites (found via Direct Creative Blog).</p></blockquote>
<p>Und wie erwartet gibt’s ganz schlechte Neuigkeiten für alle Fans langer Überschriften:</p>
<blockquote><p>For headlines — especially longer ones — it would appear that the first couple of words need to be real attention-grabbers</p></blockquote>
<p>Falsch: “Die FPÖ polemisiert gegen den Islam”. Richtig: “Islam Terroristen sieht die FPÖ überall” <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW21 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW21 2009" /> </p>
<h2 id="toc-sicher-und-gefahrlos-twittern">Sicher und gefahrlos twittern</h2>
<p>Obwohl die katholische Kirche ihren Standpunkt wohl nicht so schnell ändern wird, lässt sich der Trend zum Safer Tweeting schlicht nicht mehr aufhalten. Mag sich auch alles um gefiederte Freunde drehen, vergessen wir wie die Belehrungen unserer schwimmenden Fauna: If something smells phishy, it probably is! Dieser <a href="http://www.odesk.com/blog/2009/05/a-tweeters-guide-to-twitter-scams/" class="liexternal">Artikel</a> klärt Social Media n00bs über die populären Strategien von Scammern auf:</p>
<blockquote><p>With Twitter’s monumental growth, there has been an increase in the amount of scammers looking to exploit individuals for profit either by the technology itself or by “social engineering”. Many of the same security disciplines required when using email or the web in general now apply to Twitter.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-der-woche">Videos der Woche</h2>
<p>Anders als bei Germanys Next Topmodel kann es hier auf datenschmutz nicht nur einen Sieger geben — beide Videos sind auf Ihre Weise ziemlich genial, entscheiden Sie selbst! Da hätten wir erstmal “hi”, das erste Real Human Interface der Computergeschichte, produziert und in Szene gesetzt von Multitouch Barcelona:</p>
<div align="center"><object width="601" height="451"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4697849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="451"></embed></object></div>
<p>Und dann wäre da noch Paul Thompson, der mit seinem “Super Smooth Level Flight over Frying Pan Farm Park” eindrucksvoll beweist, dass Modellflugzeuge und Videokameras wunderbar zusammenpassen:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4657747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p>Und damit wären wir auch schon wieder am Ende dieser Woche angelangt — danke für Ihre harte Aufmerksamkeits-Währung, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW21 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fluid Forms: Was ist eigentlich Produktgestaltung?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/fluid-forms-was-ist-eigentlich-produktgestaltung/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/fluid-forms-was-ist-eigentlich-produktgestaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 15:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3456</guid>
		<description><![CDATA[Fluid Forms will Design neu definieren: in bester do-it-yourself Manier gestalten sich Kunden über das neue Design-Interface im Browser ihr persönliches Produkt, das anschließend in Einzelauflage hergestellt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am diesjährigen Klagenfurter Barcamp haben die Macher von Fluid Forms einen Vortrag über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a>–Drucker gehalten, der mich schwer beeindruckt hat. Zwar stellte sich in der anschließenden Diskussion recht schnell heraus, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a>–Drucker, die Teile für andere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/3d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 3D">3D</a> Drucker drucken, die sich dann auch noch selbst zusammenbauen, in recht weiter Ferne liegen (also vorerst Terminator-Entwarnung!), aber auch der aktuelle Status des individuellen Produktdesigns ist nicht von schlechten Eltern. Denn wenn jeder Kunde zukünftig seine eigene Gebrauchsgegenstände individuell plant und diese problemlos in Kleinstserie (=1 Stück) produzieren lassen kann, dann verändert diese Technologie mittelfristig das gesamt Produktdesign und definiert das Verhältnis zwischen Designer, Produzent und Konsument völlig neu. Wie das Fluid-Forms Setup funktioniert, zeigt dieses Intro-Video:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/fluid-forms-was-ist-eigentlich-produktgestaltung/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-3456"></span></p>
<p>Man könnte sogar behaupten, dass die Ära des Kunstwerks im Zeitalter seiner technischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/reproduzierbarkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Reproduzierbarkeit">Reproduzierbarkeit</a> durch die <strong>Ära der Idee im Zeitalter ihrer technischen Produzierbarkeit</strong> abgelöst wird. Gewiss haben aktuelle 3D Printer Limitationen in punkto Materialwahl und Form-Möglichkeit, aber wer schon immer mal das exakte Höhenstufen-Raster seines Lieblingstals in Holz-Obstschüssel-Form gegossen sehen wollte — technisch gesehen natürlich wird selbiges natürlich je nach Material nicht gegossen, sondern bei Holz vielmehr heraus gefräst — sollte <a href="http://www.fluid-forms.com/" class="liexternal">Fluid Form</a> einen Besuch abstatten.</p>
<p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/portfolio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Portfolio">Portfolio</a> umfasst derzeit 9 Produkte, die innerhalb der vom Editor vorgegebenen Grenzen individuell gestaltet werden können — vom persönlichen Caipirinha-Crusher um €30 bis zur Google-Earth-Lampe um €1.200. Die einzelnen Produkte werden von Fluid Forms gemeinsam <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> verschiedenen Designer entwickelt, was auch unbedingt erforderlich ist: denn bei derartigen Projekten sind produktionstechnische Möglichkeiten und Gestaltung sehr eng verzahnt. Definitiv einen Blick wert ist der Browser-Editor: einfach eines der Produkte auswählen und auf Start klicken — das nenn ich mal ein gelungenes Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">Interface</a>.</p>
<p>Weitere Blogbeiträge zu Fluid Forms:<br />
<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/05/12/schicke-schnalle-mit-mitteilungsbeduerfnis/" class="liexternal">Basic Thinking über die QR-Gürtelschnalle</a><br />
<a href="http://mobilewebexperience.com/mobile-marketing/auch-bei-der-mobi/" class="liexternal">Die Gürtellinie</a>: Mobile Web Experience über Fluid Forms und die QR-Gürtelschnalle<br />
<a href="http://blog.makerbot.com/2009/04/16/makerbot-faves-fluid-forms/" class="liexternal">Fluid Forms Vorstellung auf Makerbot</a><br />
<a href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/twittertipp-flu.html" class="liexternal">FF-Vorstellung auf Exciting Commerce</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
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		<title>Das Handy der Zukunft und der 6. Sinn</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/das-handy-der-zukunft-und-der-6-sinn/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/das-handy-der-zukunft-und-der-6-sinn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 12:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim TED Talk im Februar präsentierte Pattie Maes, die am MIT Lab fluide Interfaces beforscht, den ersten Prototypen ihrer Version des Handys der Zukunft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne die legendären TED-Talks wäre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Fernsehen nur halb so spannend. Im Februar 2009 präsentierte Pattie Maes, die am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">MIT</a> mit ihrer Forschergruppe “Fluid Interfaces” beforscht und entwirft ihre Version des Handys der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a>. Technologie wird nicht nur unsichtbar sein, sondern uns den “sechsten Sinn” verleihen, so die Vortragende. Das alles bliebe ziemlich theoretisch, wäre da nicht Pranav Mistry, ein Student, der im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> den praktischen Einsatz von projizierten Interfaces vorführt. Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demonstration/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demonstration">Demonstration</a> von augmentierter Realität dürfte die TED-Besucher ziemlich beeindruckt haben:</p>
<div align="center"><object width="446" height="326"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/embed/PattieMaes_2009-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PattieMaes-2009.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=481" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="446" height="326" allowFullScreen="true" flashvars="vu=http://video.ted.com/talks/embed/PattieMaes_2009-embed_high.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/PattieMaes-2009.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=481"></embed></object></div>
<p><span id="more-3338"></span></p>
<p>Dass Gehirnimplantate in fünf Jahren der Renner werden, kann ich mir ganz und gar nicht vorstellen — dazu müssten wir erst mal kapieren, wie Informationsverarbeitung und –speicherung in unseren grauen Zellen genau funktionieren. Aber der auf die Handinnenfläche projizierten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tastatur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tastatur">Tastatur</a> kann ich einiges abgewinnen — da lagen die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/star-trek/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with star trek">Star Trek</a> Autoren mit den “guten alten” Trikordern wohl doch ziemlich falsch! Weiterführende Links zur Arbeit von Pattie und Pranav gibt’s bei Onkel <a href="http://www.ted.com/index.php/talks/pattie_maes_demos_the_sixth_sense.html" class="liexternal">TED</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Meinungen zum Facebook Homepage-Lifting?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-03/meinungen-zum-facebook-homepage-lifting/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 17:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue gestaltete Home-Seite auf Facebook erinnert frappant an Twitter - Echtzeit-Status-Updates werden jedenfalls ab sofort größer geschrieben als zuvor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> hat das vor kurzem <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-03/facebook-in-kuerze-mit-live-feeds/" class="liinternal">angekündigte</a> Face-Lifting der Home-Seite mittlerweile gelauncht. Heute in der Früh habe ich eine Twitter-Blitzumfrage gemacht, und siehe da — Microblogger fühlen sich frappant an die Twitter-Timeline erinnert.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/fb-homenue.jpg" alt="fb homenue Meinungen zum Facebook Homepage Lifting?" title="fb-homeneu" width="520" height="298" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Nur heißen die Tweets hier Status-Updates und die bekannten Freundes-Listen fungieren als zusätzliche Filter-Option — eine gravierende Verbesserung vor allem für User <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> umfangreichem virtuellem Freundeskreis. Über diese Ähnlichkeit herrscht in der Geekosphäre weitgehende Einigkeit:<span id="more-3332"></span></p>
<p><a href="http://twitter.com/karli" class="liexternal">Max</a>:</p>
<blockquote><p>Nachdem Twitter das 500 Millionen Dollar Angebot von FB abgelehnt hat, meinte FB wohl sie bauen Twitter nach… ein “me too” eben.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/waldonaldo" class="liexternal">Waldonaldo</a>:</p>
<blockquote><p>erinnert mich doch irgendwie an… an… hm… Twitter!</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/moritz" class="liexternal">Moritz</a>:</p>
<blockquote><p>Features hoo, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a> booh. Rounded Corners are so 2003.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/ulrichandres" class="liexternal">Ulrich</a>:</p>
<blockquote><p>Using it for one hour now — it’s great — much better than the old <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a>.</p></blockquote>
<p><a href="http://twitter.com/weirdsista" class="liexternal">Sabrina</a>:</p>
<blockquote><p>I like it, looks like twitter.</p></blockquote>
<p>In der Tat ist der Sprung zum Tweeten nicht mehr weit, denn mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/digsby-das-schweizer-taschenmesser-fuer-geeks/" class="liinternal">Digsby</a> und Co. stehen auch Desktop-Clients bereit, die analog zu den Programmen wie Twhirl alle Updates am Desktop darstellen. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a> wurde jedenfalls in der Tat gravierend verbessert — und was das Schüren von Aktivität betrifft, waren die Facebook-Betreiber immer schon äußerst erfolgreich. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die neue Homepage die Intervalle zwischen den Status-Updates im statistischen Mittel deutlich verkürzen werden. Wie gefällt Ihnen das neue Facebook-Home?</p>
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Glossar-Update: Weitere Web (2.0) Begriffe</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-02/glossar-update-weitere-web-20-begriffe/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben hat das Lexikon der Web 2.0 Fachbegriffe auf datenschmutz ein Update mit 12 neuen Begriffen wie Bittorrent, Mash-Up etc. erfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/glossarupdate.jpg" alt="glossarupdate Glossar Update: Weitere Web (2.0) Begriffe" title="glossarupdate" width="100" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Der datenschmutz <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/fachbegriffe/"Glossar</a>, mit diversen Plug-Ins eng ins Gesamtblog integriert, hat soeben ein Update erfahren — ich habe ein paar gängige Web 2.0 Begriffe hinzugefügt, die dem einen oder anderen vielleicht geläufig, aber nicht unbedingt bekannt sind. Ob die jeweiligen Definitionen dabei auch so etwas wie ein Quäntchen Zynismus enthalten, liegt wie immer einzig und allein im Auge des Betrachters.</p>
<p>API (advanced Programming Interface), Bittorrent, brick-and-mortar, IRL, Geek, Longtail, Mash-Up, Microblogging, Nerd, Social Media, Torrent und Vuze sind nun neu im datenschmutz-Lexikon enthalten. Weitere Vorschläge und Ergänzungen sind natürlich gern gesehen!</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW51 2008</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 14:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Jahreswechsel rückt näher, und die ersten Rückblicke sprießen aus dem Boden wie im Herbst die Waldpilze. Aber kann sich schon noch an all das erinnern, was vor mehr als drei Stunden passiert ist?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/graffwall.jpg" alt="graffwall Blogistan Panoptikum KW51 2008" title="graffwall" width="250" height="128" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Wien wird weiße Weihnachten wollen — wenig wahrscheinlich, wenn wettermäßig Wärme wiederkehrt. Außerdem wollte ich schon immer mal einen Panoptikum-Satz mit lauter W-Wörtern beginnen, und das ist immerhin die vorletzte Gelegenheit in diesem Jahr. Übrigens sind mir so gut wie keine Blogs mit Weihnachtsdekoration und Lichterketten aufgefallen, oder sollte ich da was übersehen haben? Jedenfalls erwartet uns im Lauf der kommenden Tage gewiss eine Flut von Jahresrückblicken. Die <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/12/18/das-jahr-der-140-zeichen/" class="liexternal">Blogpiloten</a> liegen jedenfalls nicht falsch, wenn sie 2008 das “Jahr der 140 Zeichen” nennen.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-endlich-adquate-digitale-prsentationen" class="liinternal">Endlich adäquate digitale Präsentationen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-den-clickpreis-whlen" class="liinternal">Den Clickpreis wählen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-der-ausverkauf-des-web-2-0" class="liinternal">Der Ausverkauf des Web 2.0</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-sistrix-experimentiert-mit-linktexten" class="liinternal">Sistrix experimentiert mit Linktexten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-keyword-nicht-gleich-keyword" class="liinternal">Keyword nicht gleich Keyword</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-webseitenaufbau-mit-sprites-beschleunigen" class="liinternal">Webseitenaufbau mit Sprites beschleunigen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/blogistan-panoptikum-kw51-2008/#toc-videos-der-woche-tangible-interaction" class="liinternal">Video(s) der Woche: Tangible Interaction</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-endlich-adquate-digitale-prsentationen">Endlich adäquate digitale Präsentationen</h2>
<p>Slide-orientierte Präsentation waren gestern: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/powerpoint/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Powerpoint">Powerpoint</a> ist ja bloß sowas wie Final Scratch für Vortragende, ein verzweifeltes Festhalten an der Folienmetapher. Die Ungarn zeigen, dass es auch anders geht: <a href="http://wissenbelastet.com/2008/12/16/zuprezi-wird-prezi-und-ist-jetzt-testbar/" class="liexternal">Max</a> ist schwerstens angetan von seinem Closed-Beta <a href="http://prezi.com/" class="liexternal">Prezi</a> Account. Mindmaps meet Flash-Ästhetik meet SaaS (Software as a Service): tolle Sache und hoffentlich bald öffentlich verfügbar. Auf der neuen Homepage sind einige Beispiels-Präsentation online, außerdem kann man den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/editor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Editor">Editor</a> schon mal testen. Ich freu mich jedenfalls sehr über meinen heute eingetroffenen Beta-Key: Adios, Powerpoint!</p>
<h2 id="toc-den-clickpreis-whlen">Den Clickpreis wählen</h2>
<p>TechCrunch verbreitet ein interessantes <a href="http://www.techcrunch.com/2008/12/20/diggs-sorry-revenue-stream-and-rumors-of-an-experimental-ad-product/" class="liexternal">Gerücht</a>, demzufolge Digg mit Hochdruck an einem eigenen, AdWords-ähnlichen Werbesystem basteln soll:</p>
<blockquote><p>One experiment Digg is working on, says one source close to the company, is a self service advertising product that will be somewhat similar to Google AdWords, but with a twist. The product would insert advertisements into the Digg news stream (presumably clearly marked). Where those ads end up, and how much an advertiser pays per click, would be based on user feedback.</p></blockquote>
<p>Klingt in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> gut — praktisch bezweifle ich aber stark, dass “echte” User Zeit und Energie ins Bewerten von Werbung investieren. Digg möchte wohl die Qualität der Werbung erhöhen, man braucht allerdings keine hellseherischen Fähigkeiten für eine kleine Zukunftsprognose: Digg-Mobs haben demnächst ein wesentlich lukrativeres Business-Model. (“‘tschuldigen’s, mei Glickbreis is zu hoh. I breichat wohts!”)</p>
<h2 id="toc-der-ausverkauf-des-web-2-0">Der Ausverkauf des Web 2.0</h2>
<p>Janko Röttgers hat einen lesenswerten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> über den <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1500808/" rel="nofollow" class="liexternal">Ausverkauf des Web</a> auf der ORF Futurezone veröffentlicht: angesichts der Übernahme und <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/pownce-stellt-mit-1512-den-betrieb-ein/" class="liinternal">Schließung von Pownce</a> durch 6Apart, der Übernahme und Schließung von Sandy durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> und der Verknappung frischen Kapitalgeber-Geldes folgern Sequoia und Co., dass Web 2.0 Start-Ups profitabel werden müssen. Wer hätte das gedacht? Ein Vergleich mit der ersten Blase wäre allerdings völlig fehl am Platz, denn interessanterweise scheint das Geldverdienen derzeit eher den kleinen, wendigen SaaS-Anbietern zu gelingen als den Schwergewichten der Branche (Gruß an Yahoo und Facebook!). Außerdem schreibt Janko:</p>
<blockquote><p>Fehlender Erfolg war nicht immer ein Grund für eine Übernahme mit Todeskuss. Branchenriesen gaben zu den Hochzeiten des Web-2.0-Booms viel Geld für Start-Ups aus, deren Nutzerzahlen alles andere als beeindruckend waren. So ließ sich Yahoo das soziale Widget <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mybloglog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MyBlogLog">myBlogLog</a> zehn Millionen Dollar kosten, obwohl der Dienst zum Übernahmezeitpunkt Anfang des letzten Jahres gerade mal 45.000 registrierte Nutzer verzeichnete.</p></blockquote>
<p>Ich würd allerdings behaupten, dass dies eine der besseren Investition in Yahoos wechselvoller Firmengeschichte der letzten 12 Monate war…</p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Für mich war’s eine sehr erfreuliche Woche mit einem angenehmen Highlight: bei den neu gelaunchten Twingly Blogcharts stieg datenschmutz auf Platz 44 der deutschsprachigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-12/twingly-blogcharts-platz-44-fuer-datenschmutz/" class="liinternal">Rangliste</a> ein — war ja auch wirklich höchste Zeit für einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">Technorati</a>–Nachfolger. Andererseits haben zwei meiner Network-Sites gravierend an Pagerank verloren — eine weitere Bestätigung der Tatsache, dass regelmäßig Update-Zyklen ein zunehmend größere Rolle für Big G spielen. Apropos Fakten: jede Menge davon gibt’s in der neu erschienen Ausgabe der Online-SEO-Zeitschrift <a href="http://www.suchradar.de/magazin" class="liexternal">Suchradar</a>: “Zentrales Titelthema der aktuellen Ausgabe ist der Ausblick auf das Jahr 2009 im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing”, so das <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/neue-ausgabe-des-seosem-magazins-suchradar" class="liexternal">SEO-Handbuch</a>. Eines steht jedenfalls schon fest: OMD wird’s 2009 keine mehr geben, wie &lt;a href=“http://www.die-topnews.de/omd-2009-igedo-sagt-online-marketing-duesseldorf-2009-ab 3301322&gt;die-topnews.de</a> berichten: deren Aufgaben soll im kommenden Jahr die DMEX in Düsseldorf übernehmen.</p>
<h3 id="toc-sistrix-experimentiert-mit-linktexten">Sistrix experimentiert mit Linktexten</h3>
<p>“Wie lange darf ein Linktext sein?” fragt <a href="http://www.sistrix.de/news/830-wie-lang-darf-ein-linktext-sein-teil-ii.html" class="liexternal">Sistrix</a>. Und wie es eben seine Art ist, spekuliert er nicht wild drauf los, sondern hat ein aufschlussreiches Experiment durchgeführt:</p>
<blockquote><p>Mit dem vorletzten Verlinkten (dem 8. Wort) allerdings schon, Google schneidet also einfach nach den 8 Worten ab. Das ist übrigens genau der Wert, den Shaun in seinem ursprünglichen Blogpost erwähnt hat – er hat daraus allerdings den falschen Schluss gezogen, dass Google den Linktext nach Anzahl von Buchstaben begrenzt. Dass dies nicht so ist und Google die Anzahl der Trennzeichen nimmt, glaube ich mit den 2 Tests gezeigt zu haben.</p></blockquote>
<h3 id="toc-keyword-nicht-gleich-keyword">Keyword nicht gleich Keyword</h3>
<p><a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/keywords-vs-keywords.htm" class="liexternal">SEO-United</a> fasst einige Überlegungen zu den unterschiedlichen Typen von Keywords zusammen — gerade bei Longtail-Seiten steckt in dem Artikel interessantes Futter für Nischen-Konzepte:</p>
<blockquote><p>Neben der Tatsache, dass Suchanfragen immer länger werden, also die Anzahl der eigegeben Begriffe steigt, unterscheidet man Keywords auch in Bezug auf deren Funktion. Etabliert hat sich hierbei die Unterteilung in informational, navigational und transactional, also in informierende, navigierende und agierende Suchanfragen bzw. Keywords.</p></blockquote>
<h3 id="toc-webseitenaufbau-mit-sprites-beschleunigen">Webseitenaufbau mit Sprites beschleunigen</h3>
<p>Die Image-Slicer haben ihre goldenen Zeiten hinter sich: die Leitungen sind schnell genug, ob ein Bildchen 2 oder 5kB groß ist, macht weniger Unterschied als die Zahl der Requests. Google mag bekanntlich schnelle Responses mit wenigen Requests, also könnte der bei <a href="http://phlow.net/magazin/netzkultur/technik/497-aufbau-von-webseiten-durch-css-sprites-beschleunigen" class="liexternal">phlow</a> beschriebene Sprite-Ansatz gerade bei icon-lastigen Web 2.0 Seiten sehr nützlich sein:</p>
<blockquote><p>Insbesondere wiederkehrende Grafiken — z.B. Icons -, die man für CSS verwendet, können unter Umständen eine Menge Server-Anfragen produzieren. Um das zu verhindern baut man sich so genannte Sprite-Maps. Das sind Dateien, auf denen sämtliche Icons oder Layout-Grafiken in nur einer Grafikdatei abgespeichert (siehe Bild)werden. Glücklicherweise gibt es dafür einen <a href="http://spritegen.website-performance.org/" class="liexternal">Online-Service</a>.</p></blockquote>
<h2 id="toc-videos-der-woche-tangible-interaction">Video(s) der Woche: Tangible Interaction</h2>
<p>Aus der Abteil: Wunschwerkzeuge eines jeden Visualisten. <a href="http://www.tangibleinteraction.com" class="liexternal">Tangible Interaction</a> bauen, wie der Name nahelegt, diverse “full-sensory” Interfaces zu digitalen Medien. Klingt abstrakt, dürfte in der Bedienungspraxis aber riesigen Spaß machen — hier ein Video der Graffiti Wall. Sowas sollte eigentlich jedes Haus haben, an dem man vorbeispaziert <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW51 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW51 2008" /> </p>
<div align="center"><object width="520" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2569593&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2569593&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="293"></embed></object></div>
<p>Und wo das herkommt, gibt’s noch mehr: <a href="http://laughingsquid.com/testing-out-the-canon-5d-mark-ii-with-doctor-popular-his-yo-yo/" class="liexternal">Scott Beale</a> vom Lachenden Tintenfisch hat die HD-Videofunktion seiner neuen Canon 5D Mark II an Doc Populars Yoyo-Künsten getestet, und man kann nur sagen: geile Bildqualität, geile Tricks: </p>
<div align="center"><object width="520" height="294"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2555501&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2555501&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="294"></embed></object></div>
<p>Und das war’s auch schon wieder mit dem vorletzten Blogistan Panoptikum dieses Jahres. Mögen Sie, hochgeschätzte Leser, die Weihnachtsfeiertage gut überstehen. Vorsicht jedenfalls vor Elchen im freien Fall, frohes Feiern und viel Glück und Durchhaltevermögen, falls Sie morgen bei der Last-Minute Geschenksrallye teilnehmen (müssen) — wir lesen uns morgen!</p>
<p> </p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW51 2008" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>digsby: das Schweizer Taschenmesser für Geeks</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 17:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[digsby hängt die 2.0 an Livechats: neben gängigen Messenger-Protokollen versteht sich das vielseitige Programm auch mit den populärsten Social Networks und bietet praktische und E-Mail Notifications.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/digsby-1229535784.jpg" alt="digsby 1229535784 digsby: das Schweizer Taschenmesser für Geeks" title="digsby" width="250" height="115" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digsby/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with digsby">digsby</a> ist gebenedeit unter den Instant Messengern — wobei diese Bezeichnung fast eine Beleidigung für diese E-Mail-legende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Wollmilchsau darstellt: denn die Desktop–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> für Windows beherrscht nicht nur alle gängigen Chatprotokolle, sondern bietet dem User eine äußerst gelungene Zentralperspektive auf seine gesamten Social-Network Aktivitäten. Wer sich schon immer eine gemeinsame Kontaktliste für Live Chats, Facebook Twitter, Linked-In und Co. gewünscht hat, wird von digsby schlichtweg begeistert sein.</p>
<p>Als das Internet noch die Versionsnummer 1.0 trug und die Aufsplittung in verschiedene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">Chat</a>–Systeme (IRC, ICQ, MSN, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/yahoo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Yahoo">Yahoo</a>…) die Installation mehrerer Messengers parallel langsam lästig wurde, tauchten Multi-Protokoll Tools wie Trillian auf, das unter einer übersichtlichen Oberfläche und einer gemeinsamen Kontaktliste alle Messenger-Formate unter einen Hut brachte. Digsby trägt diesen Ansatz elegant ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> und integriert neben den gängigsten Chatprotokollen (AIM, MSN, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/yahoo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Yahoo">Yahoo</a>, Google Talk, ICQ, Jabber und Facebook <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">Chat</a>) auch die beliebtesten Social Services, nämlich Facebook, Twitter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/myspace/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with myspace">Myspace</a> und LinkedIn und ein äußerst gelungenes E-Mail Benachrichtigungssystem, mit dem neue Nachrichten mit einem Mausklick gelöscht bzw. als gelesen markiert werden können.</p>
<p>Aus all den Kontaktdaten der einzelnen Chats/Networks erstellt Digsby eine gemeinsame Kontaktliste, in der unterhalb des Namens auch das jeweils aktuellste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/status-update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Status-Update">Status-Update</a> sowie ein Icon für das jeweilige Chatsystem, das der betreffende User nutzt, angezeigt werden. Hovert man mit der Maus über einen Namen, wird ein Infofenster mit den zugehörigen Profil-Links und Status-Infos eingeblendet. So sieht mein digsby aus:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/digscreen-1229535881.jpg" alt="digscreen 1229535881 digsby: das Schweizer Taschenmesser für Geeks" title="digscreen" width="500" height="371" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Unterhalb der Kontaktliste tauchen die übrigen Services auf: via Mausklick liest man aktuellen Facebook-Friendfeed, wirft einen Blick in die Twitter-Timeline und sieht auf einen Blick, ob neue Mails eingetroffen sind. Die jeweiligen Alerts können detailliert an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, auf Wunsch blendet Digsby auch Quick-Icons in die Windows Startleiste ein. Mit der rechten Maustaste ruft man weitere kontextuelle Optionen auf: unter anderem kann man direkt aus digsby Tweets schicken, den Facebook-Status updaten, Myspace Bulletins aufrufen etc.</p>
<p>Auch beim Instant Messaging leistet sich der Client keinerlei Patzer: Um den Desktop nicht á la Skype mit Chat-Fenstern vollzustopfen, öffnet digsby lediglich ein Fenster — weitere Unterhaltungen werden übersichtlich in Tabs angezeigt.</p>
<h2 id="toc-chat-spa-mit-widgets">Chat-Spaß mit Widgets</h2>
<p>Die Betreiber biete nicht bloß ihren Desktop-Client an: über ein gelungenes Online-Interface lassen sich in Windeseile komplett anpassbare Widgets erstellen, die per Copy-and-Paste mit minimalem Aufwand die eigene Seite integriert werden können. Mit dieser Funktionalität rüstet man das eigene Blog im Handumdrehen mit einer Live-Chat Funktion aus. Diese Funktionalität bietet digsby auch für Facebook — durchwegs sinnvoll, da auf öffentlichen Profilen auch Benutzer, mit denen man nicht virtuell befreundet ist, die Chatfunktion nutzen können.</p>
<p>Chattende Besucher benötigen übrigens auch *keinen* Digsby-Account, sondern wählen im Widget einen beliebigen Nicknamen aus. Die Konversation poppt am Desktop in weiterer Folge als Standard-Chatfenster am eigenen Desktop auf. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise bei Small Business Sites mit minimalem Aufwand eine Live-Chat-Hilfe integrieren.</p>
<h2 id="toc-next-level-social-chat">Next Level Social Chat</h2>
<p>Viele gute (und gut umgesetzte) Ideen zeigen, dass sich die Betreiber eingehend mit dem Thema Online-Kommunikation auseinandergesetzt haben: die einzelnen Log-Ins werden serverseitig gespeichert, installiert man den auf einem weiteren Rechner, ist lediglich das Digsby-Login erforderlich. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">Design</a> und Usability der Desktop-Software sind hervorragend gelungen, was sich an zahllosen kleinen Details von den liebevoll gestalteten Skins über das gelungene Hauptmenü bis hin zur Fenstergestaltung offenbart. </p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ich verwende Digsby auf Empfehlung von <a href="http://blog.tiracon.com/" class="liexternal">Topfmodel</a> seit einigen Wochen und möchte dieses geniale Stück Social Software keinesfalls mehr missen. Da Digsby derzeit allerdings werbefinanziert ist, stellt sich die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a>, wie die Betreiber ihr Business-Modell langfristig anlegen. Auf jeden Fall bietet die Software dermaßen viel Mehrwert, dass ich lieber eine jährliche Gebühr bezahlen würde, als meinen Desktop mit Echtzeit-Werbung zu verunzieren. Social Geeks sollten sich den Client unbedingt installieren — ich garantiere Ihnen, dass Sie spätestens nach einigen Tagen digsby nicht mehr missen möchten: <a href="http://www.digsby.com/" class="liexternal">digsby.com</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW47 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 15:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Winter hat offiziell begonnen: in Wien fällt Schnee, Geeks verlassen das Haus nur für die notwendigsten Besorgungen. Wozu gibt's schließlich Desktop-Hintergrundbilder von Südseeinseln... und im Netz hat sich diese Woche sowieso wieder einiges getan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/obamoida-1227449821.jpg" alt="obamoida 1227449821 Blogistan Panoptikum KW47 2008" title="obamoida" width="250" height="98" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Das österreichische Parlament rüstet schon mal seine Mailserver-Infrastruktur hoch, denn Max will die Abgeordneten mit mittelmäßig unsanften Mitteln zur direkten Demokratie <a href="http://wissenbelastet.com/2008/10/28/wuerdet-ihr-den-parlamentariern-eine-email-schreiben/" class="liexternal">überreden</a>. Tja, Messianismus á la Obama gilt in Österreich als tendenziell visionär und erfordert seit spätestens seit Vranz ärztliche Prokura. Die kann man echt nur sagen: <a href="http://www.helge.at/wp-content/uploads/2008/11/3005_1_zoom_obamoidablue.jpg" class="liexternal" rel="lightbox[3024]">Obamoida!</a>. [via <a href="http://www.helge.at/2008/11/the-austrian-take-obamoida/" class="liexternal">Helge</a>] Ich könnte mir ja durchaus vorstellen, dass sich die Polit-Elite von <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/11/19/myonid-%E2%80%93-wie-ist-mein-ruf-im-netz/" class="liexternal">MyOnId</a> eher angesprochen fühlt als von der lästigen Aufgabe, E-Mails des kleinen <strike>Mannes</strike> Geeks beantworten zu müssen…</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-facebook-und-der-anzeigenmarkt" class="liinternal">Facebook und der Anzeigenmarkt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-anleitung-zum-arschkriechen" class="liinternal">Anleitung zum Arschkriechen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-outgoing-link-autoritt" class="liinternal">Outgoing-Link Autorität</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-wenn-yahoo-sich-ziert" class="liinternal">Wenn Yahoo sich ziert</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-facebook-monetarisiert-apps" class="liinternal">Facebook monetarisiert Apps</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-die-pythons-auf-youtube" class="liinternal">Die Pythons auf Youtube</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw47-2008/#toc-video-der-woche-nicholas-patten" class="liinternal">Video der Woche: Nicholas Patten</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-facebook-und-der-anzeigenmarkt"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> und der Anzeigenmarkt</h2>
<p>Der “Marketplace” in Facebook ist so belebt wie der Hauptplatz von Hinterstinkenbrunn am Donnerstag um 2 Uhr früh. Der Gedanke, die zwei Konzepte “Kleinanzeigen” und “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">Social Network</a>” zusammen zu führen, liegt zwar nahe, die Listings aber lagen brach. Und weil man ja schließlich nicht alles selber machen kann, suchten sich die Betreiber und anscheinend einen Partner — schließlich hat man mit externen Applikationen ja Erfahrung. TechCrunch berichtet, dass <a href="http://www.techcrunch.com/2008/11/22/facebook-getting-serious-about-classifieds-may-relaunch-this-year/" class="liexternal">Oodle</a> den Job übernehmen wird und wünscht FB viel Glück: denn der US-Markt ist mit Ebays Kijiji, Microsofts MSN-Anzeigen und vor allem der guten alten Craigslist mehr als übersättigt. Dafür entdecken die Österreicher langsam das Genre der Classifieds: gab es vor drei Monaten noch bloß insgesamt 2 Anzeigen (eine davon von HP), so tröpfeln mittlerweile täglich im Durchschnitt bereits an die drei neuen Verkaufsgesuche (österreichweit) herein.</p>
<h2 id="toc-anleitung-zum-arschkriechen">Anleitung zum Arschkriechen</h2>
<p>Mit dem metaphorischen Eingang durch den Enddarm beschreibt man unangebracht schleimig-devotes Verhalten zur Erlangung eines persönlichen Vorteils. Das gehört gefördert, dachte Dr. Isis und erklärte in einem Beitrag auf Scienceblogs ausführlich, warum hartnäckige Anbiederung und regelmäßiges frühes Auf-der-Matte-Stehen bei ihr zum Erfolg führen. Tobias Maier hat eine exzellente <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2008/11/trendsport-arschkriechen.php" class="liexternal">Antwort</a> verfasst:</p>
<blockquote><p>Wenn ich, als hypothetischer Prof morgens um halb sieben vor meinem hypothetischen Büro einen Studenten vorfinden würde, gäbe es zwei Möglichkeiten: Entweder ist der Typ durchgeknallt, und ich schicke ihn sofort nach Hause. Oder er schläft den Rausch der Uni–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a> vom Vortag aus, dann biete ich ihm vielleicht noch einen Kaffe an, und ich schicke ihn anschließend ebenfalls nach Hause.</p></blockquote>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>SEO-United.de <a href="http://www.seo-united.de/blog/shortcuts/neu-seo-glossar.htm" class="liexternal">füttert</a> Tante G. mit einem umfangreichen <a href="http://www.seo-united.de/glossar/" class="liexternal">Glossar</a>, Semplicity berichtet über das neue Beta-Interface für <a href="http://www.semplicity.de/google-adwords-neues-interface/" class="liexternal">AdWords</a> und der Mobile SEO gibt eine ausführliche Einweisung ins Thema <a href="http://seo.de/389/mobile-seo/" class="liexternal">Suchmaschinenoptimierung für mobile Endgeräte</a>. </p>
<h3 id="toc-outgoing-link-autoritt">Outgoing-Link Autorität</h3>
<p><a href="http://www.seokratie.de/08455/wie-man-ein-hub-oder-eine-linkschleuder-wird/" class="liexternal">Hub oder Linkschleuder?</a> Dieser Frage geht Seokratie nach und kommt dabei in punkto Link-Autorität zu Ergebnissen, die doch so manchen überraschen dürften:</p>
<blockquote><p>Hubs sind sehr oft private Seiten, die es sich bei der Erstellung der Webseite zum Ziel gemacht haben, alle anderen relevanten Seiten zu finden um dem Besucher einen Mehrwert zu bieten. Das fällt natürlich auf die eigene Seite zurück: Der Besucher denkt sich “Wow, der kennt sich aber aus! Er kennt alle relevanten Seiten zum Thema.” […] Google denkt sich das Gleiche wie dieser Besucher!</p></blockquote>
<h3 id="toc-wenn-yahoo-sich-ziert">Wenn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/yahoo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Yahoo">Yahoo</a> sich ziert</h3>
<p><a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/backlink-aus-dem-yahoo-webverzeichnis-so-gehts" class="liexternal">SEO-Handbuch.de</a> wärmt einen alten Tipp auf: nach wie vor kann man im US-Yahoo-Directory Seiten vorschlagen, während das neue Pendant keine frischen Kandidaten mehr aufnimmt. Einziges Problem dabei: falls es überhaupt einen Editor gibt, dann macht der schon ziemlich lange Party. Und interessiert sich nicht die Bohne für non-englischsprachige Seite. Andererseits kann man sich für 300 Dollar den Weg ins Directory kaufen — müsste da Google nicht eigentlich Yahoo wegen Verstoß gegen Linkverkauf auslisten? :evil: </p>
<h2 id="toc-facebook-monetarisiert-apps">Facebook monetarisiert Apps</h2>
<p>“Verified Apps” sind auf Facebook künftig Primus inter pares: Entwickler, die 375 Dollar pro Jahr bezahlen, dürfen mehr Spam aka Einladungen verschicken und werden bevorzugt behandelt. Irgendjemans muss ja schließlich die Stromrechnungen <a href="http://netzwertig.com/2008/11/18/facebook-fuehrt-pro-accounts-ein-fuer-entwickler/" class="liexternal">bezahlen</a>, und es düfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis FB von erfolgreichen App-Entwicklern Werbeeinnahmen-Anteile verlangt — mehr dazu auf <a href="http://www.blogwave.de/facebook-monetarisiert-die-48000-applikationen.html" class="liexternal">Blogwave</a> und bei <a href="http://pixelsebi.com/2008-11-20/das-open-web-businessadvertising-model/" class="liexternal">Pixelsebi</a>.</p>
<h2 id="toc-die-pythons-auf-youtube">Die Pythons auf Youtube</h2>
<blockquote><p>“For 3 years you YouTubers have been ripping us off,” begins a recent Monty Python announcement “taking tens of thousands of our videos and putting them on YouTube.”</p></blockquote>
<p>Anstatt in mühsamer Kleinarbeit sämtliche User zu verklagen, hat sich die Monty-Python-Truppe für den affirmativen Ansatz entschieden und betreibt ab sofort einen eigenen Channel, der neben den bekannten Sketches auch rares Archivmaterial enthalten wird: ich wette, die Fanquote des <a href="http://de.youtube.com/user/MontyPython" class="liexternal">Monty Python Channels</a> wird rasant die Höhe schnalzen! [via <a href="http://laughingsquid.com/the-monty-python-channel-on-youtube/" class="liexternal">Laughing Squid</a>]</p>
<h2 id="toc-video-der-woche-nicholas-patten"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> der Woche: Nicholas Patten</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> geht immer noch ab wie Schmidts sprichwörtliche Katze — und es vergeht keine Woche, in der nicht neue, spannende Net-Citizens kennen lerne. Und dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> mal eine meiner primären Versorgungsquellen für net.music direkt vom Erzeuger wird, hätte ich vor einem halben Jahr auch nicht vermutet. Eine meiner Neo-Bekanntschaften dreht ausgesprochen flowige Filme und designed — passend zum gestrigen Schneetreiben in Wien  — nicht nur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> Backgrounds, sondern auch Snowboards. Sein Portfolio postet <a href="http://nicholaspatten.posterous.com/" class="liexternal">Nicholas Patten</a> auf Posterous, die komplette Videosammlung gibt’s bei <a href="http://www.vimeo.com/2311138" class="liexternal">Vimeo</a>. Neuester Streich: meditative Handkamera-Impressionen aus New York City, unterlegt mit Bonobo’s Terrap — <strong>Today is now</strong>:</p>
<div align="center"><object width="520" height="347"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2311138&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2311138&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="347"></embed></object></div>
<p>Und damit wären wir auch schon wieder am rückblickstechnischen Ende dieser Woche angelangt — ich danke für die Aufmerksamkeit, wir lesen uns am Montag!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW47 2008" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Spiel mir das Lied vom Multitouch-Interface</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/spiel-mir-das-lied-vom-multitouch-interface/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 06:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lemur hat einen multitouch-fähigen Midi-Controller entwickelt, der Live-Musikern und DJs absolute Freiheit bei der Gestaltung des persönlichen Interfaces erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/dubstation-1226828644.jpg" alt="dubstation 1226828644 Spiel mir das Lied vom Multitouch Interface" title="dubstation" width="250" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Am vergangenen Freitag war ich nach längerer Zeit mal wieder im Donau, wo Cee (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/al-haca/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Al Haca">Al Haca</a> / Crunchtime) Digidub auflegte. Tja — elektronische Styles kommen und gehen, Dibbie-Dibbie-Dub bleibt. Lee Perry, King Tubby und Co. laufen im digitalen Remake auf Dauer-Rotation: die Jungs haben eben absolute Klassiker produziert. Moderne Digitaltechnologie erlaubt mittlerweile exzellente Klangqualität, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mobilitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobilität">Mobilität</a> und innovative Interfaces: zu letzterem Punkt zählt der sogenannte <a href="http://www.jazzmutant.com/lemur_overview.php" class="liexternal">Lemur</a> von Jazzmutant. Dieser frei konfigurierbare Touchscreen arbeitet als MIDI-Controller und lässt sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> einer frei konfigurierbaren Oberfläche ausstatten — das sieht im laufenden Betrieb dann so aus:</p>
<div align="center"><object width="520" height="417"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2251508&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2251508&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="417"></embed></object></div>
<p><span id="more-3022"></span><br />
Das Teil würde sich auch ganz hervorragend als “3. Monitor” am Desktop machen — einziger Nachteil: das Gerät, mit dem Mr. Spock auflegen würde, wenn er DJ wäre, kostet EUR 2.500,-. Dafür bekommt man allerdings Multitouch-Fähigkeiten, das bedeutet, mehrere Regler können zugleich bedient werden. Ich habe im Donau ein kurzes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/handy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Handy">Handy</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> aufgenommen, der Originalton fehlt — die musikalische Untermalung stammt aus einem kürzlich veröffentlichten <a href="http://www.stereotyp.biz/kubomixtape.mp3" class="liexternal">Kubo Mixtape</a> [= direkter Downloadlink für den kompletten Mix, mit rechter Maustaste klicken und “speichern unter” wählen]:</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 23:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim de Vries</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute schon einen Eisbären geworfen? Dr. Kim de Vries hat ein spannendes wissenschaftliches Paper über eine zunehmend beliebetere Kommunikationsform geschrieben: die legendären Superpokes auf Facebook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/gbkim-1226530256.jpg" alt="gbkim 1226530256 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="gbkim" width="225" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Haben Sie etwas länger Zeit, als die üblichen 0,22 Millisekunden, in denen man die Inhalte einer Website gemeinhin im Super-Kurzzeit-Gedächtnis abspeichert und quasi in Echtzeit wieder vergisst? Der folgende Beitrag von Kim de Vries befasst sich wissenschaftlich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> einem Phänomen, das wir alle eingehend aus der täglichen Surfpraxis kennen: der symbolischen Kommunikation auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>. Wer noch nie ge-super-poked hat, der schwinge das erste Bein <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" class='wp-smiley' title="Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" /> Ich freue mich jedenfalls außerordentlich über diesen Gastbeitrag von Autorin <a href="http://www.csustan.edu/English/DeVries/" class="liexternal">Dr. Kim de Vries</a>, die an der California State University Stanislaus arbeitet. Wir liefen uns auf Facebook über den Weg, wo sich sozusagen unsere Poke-Radien überschnitten. Kim wiederum kennt so unzwielichtige Gestalten wie meine Studienkollegen Bernhard Rieder und Mirko Tobias Schäfer: die Welt ist also online und offline klein. Aber genug der einleitenden Worte — allen Kommunikationswissenschaftlern und interessierten Beobachtern aktueller Geschehnisse wünsche ich viel Vergnügen mit der folgenden Lektüre.</p>
<h2 id="toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</h2>
<p>Bite, lick, or tackle them back, or click here to theorize about what this all means.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you" class="liinternal">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-introduction" class="liinternal">Introduction</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-approach" class="liinternal">Approach</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-five-elements-to-be-analyzed" class="liinternal">The Five Elements to be Analyzed:</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-act" class="liinternal">Act</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agent" class="liinternal">Agent</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agency" class="liinternal">Agency</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-scene" class="liinternal">Scene</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-purpose" class="liinternal">Purpose</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-analysis" class="liinternal">Analysis</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-examples-of-superpoke-exchanges" class="liinternal">Examples of Superpoke Exchanges</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are" class="liinternal">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-implications" class="liinternal">Implications</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-inconclusions" class="liinternal">(In)conclusions</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-bibliography" class="liinternal">Bibliography</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-introduction">Introduction</h2>
<p>Though Facebook was initially the province of college students, it has become popular with a broad range of users since opening its door to anyone with an email address in September 2006.   However, until very recently, most research on Facebook has focused on the student demographic rather than exploring how Facebook is growing into a massive online society that is inhabited by many different groups using Facebook in a variety of ways for a variety of reasons.  The academics studying Facebook generally join it and use it in order to observe students; now that more faculty are using Facebook outside the classroom, to organize events and to socialize, turning the focus to our own use of Facebook reveals that our own communities are being affected as well. </p>
<p>As of August 2008, Facebook is one of the most rapidly growing social networks, boasting 100 million active users, translated into twelve European and a growing number of Asian and African languages.  The extent to which groups of people connected on Facebook can be defined as communities is highly debatable and a useful alternative has been suggested by Rieder and Schäfer: “forms of interaction and collaboration characterized by fleeting encounters, transient teamwork and weak ties – social spaces that may or may not evolve into more stable forms of sociability (2007).” They go on to propose considering these social spaces as “hybrid foam,” with foam’s ephemeral qualities. But when Facebook connections occur between people already connected in other ways, such as professionally, it may act as a stabilizing agent, encouraging those connections to become stronger and more permanent.</p>
<p>Analyzing the kinds of communication that differ from the textual exchanges common via email, blogging and commenting, online forums and so forth shed light on what may occur when we begin to Connect with our colleagues through Facebook.  Facebook  provides novel and amusing ways for people to connect. More importantly, the connections feel more embodied, so that users may believe they are getting to know people in a more personal way than through an email list or <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/chat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chat">chat</a> room.  Participants may also be more inclined to display ludic behavior because by virtue of meeting on Facebook, which is a rather un-serious place, a certain level of playfulness is assumed. However, the fact remains that while we may participate in a variety of communities via Facebook, including fan, artistic, social, familial, and professional, these traces of this communication may be visible to all of our communities, though the communications may only be appropriate to one.  Thus, our participation in various spheres actually does not happen in separate ‘bubbles’ but may in an additional way be considers as a sort of foam in which there may be shared borders or interpenetrating cells.</p>
<p>Because various social spheres may interpenetrate on Facebook, academics who participate there  risk crossing social boundaries.  Just as we warn our students, we have to consider who we add as friends and what they can see us doing. A number of articles have recently focused on the risk of losing students’ respect by using Facebook, yet this does not seem to stop most faculty from using Facebook.  And what about what our colleagues may see? What do we gain from taking these communicative risks online, and how is our use of Facebook to communicate and form social connections affecting offline scholarly communities? </p>
<p>These are vast questions and providing a comprehensive answer is beyond the scope of this paper, but considering an exemplary case will suggest what possibilities might be profitably investigated.</p>
<h2 id="toc-approach">Approach</h2>
<p>Kenneth Burke’s pentad provides a helpful framework with which to understand communication (Burke 1945).  According to Burke, any human interaction (or text) may be analyzed in terms of five elements framed as these five questions:</p>
<ul>
<li><strong>Act:</strong> What purposeful act has taken place?</li>
<li><strong>Agent:</strong> Who took this action?</li>
<li><strong>Agency:</strong> How or with what did they do it?</li>
<li><strong>Scene:</strong> Where, when and in what context did the act take place?</li>
<li><strong>Purpose:</strong> Why did they do it? What was their intent?</li>
</ul>
<p>Rhetorical analysis is then performed by examining the how pairs of the elements function within the interaction or text, and by demonstrating how one member of the pair determines the other member’s nature. The results of such an analysis may reveal contradictions between what is stated by a rhetor (writer, actor, or speaker) and what is supported with the rhetorical evidence he or she presents.  In this case however, the issue is not that people on Facebook are trying to willfully mislead each other (though some may be trying to), but rather that the intentions of users in carrying out actions are not the same as the intentions of designers in promoting the same actions, nor are the interpretations of recipients necessarily accurate.</p>
<p>Though communication is always mediated, in the case of Facebook, the physical distance and the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a> my both introduce distortions into our understandings of each other, even while creating the impression that we are getting to know each other very well indeed.  Performing a rhetorical analysis will help shed some light on how scholars are connecting on Facebook, and on how these connections are affecting our communities.  Ultimately we may see that our professional networks are actually being changed by an online <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a>.</p>
<p>Further, Facebook may be more generally contributing to the development of hybrid agency, shared between user and system.  For academics to be come conditioned to this hybrid agency may have quite important implications as well.  To explore these issues, and exemplary analysis of some members’ use of the Superpoke application was conducted.</p>
<h2 id="toc-the-five-elements-to-be-analyzed">The Five Elements to be Analyzed:</h2>
<h3 id="toc-act">Act</h3>
<p>The acts being considered are communications through Facebook applications, and an exchange of  Superpoke gestures is the exemplary case.  The specific gestures vary, and this variation makes clear that the definition of an “act” is complicated when it is virtual, not actual.  Wishing someone “happy birthday” can be expressed through a variety of media without the message varying much, but slapping someone with a trout would be very different if carried out in person; it’s virtual meaning depends on the fact that it is virtual.</p>
<h3 id="toc-agent">Agent</h3>
<p>The most obvious agents are Facebook users, but arguably the system itself and the developers become agents in the way they channel user actions.  Each user chooses how and when to communicate, but the system encourages certain actions by frequently reminding users to respond to communication of another user; by suggesting certain actions — like explicitly choosing to have a gesture featured in the newsfeed; and by rewarding a higher volume of communication generally.</p>
<h3 id="toc-agency">Agency</h3>
<p>In one sense, members use their own agency–they decide how to communicate.  But on Facebook, members use the Facebook platform to communicate, in particular choosing from an array of applications which offer limited choices and in that way channel user behavior.  In this case the Superpoke application allows users to make a variety of gestures, largely physical/audible toward one another.  A gesture may be sent either to one friend from the user’s friend list, or broadcast to many.  Depending on how both sender and receiver have set their privacy options, the gesture may be reported in the Newsfeed (on the member profile page) and on the Minifeeds of each members’ friends.  Arguably we see and emergent hybrid agency developing in all of these applications, that combines user agency with that of the system and the developers.</p>
<h3 id="toc-scene">Scene</h3>
<p>The scene is the Facebook platform, specifically the profile and home pages of the members engaged in the exchange.  However, thanks to applications like Plaxo and Friendfeed, which collect <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">social network</a> news across platforms, the gestures maybe re-posted outside of Facebook.  Further, the news of the gestures maybe discussed in other venues–in blogs, email, in person–so that the borders of the scene are fluid.  The permanence of the gestures, forever recorded, marks a sharp distinction to the real-life actions they mimic.</p>
<h3 id="toc-purpose">Purpose</h3>
<p>Possible explanations for participants’ devotion to Facebook and willingness to play are suggested by recent research on the problem of establishing co-presence online (Zhang 2007), how embodiment and presence are experienced in online communities (Marshall 2004), and through consideration of the hybrid foam metaphor recently suggested as a replacement for network (Schäfer 2007).  Application developers also have their own purposes, the primary being to encourage more and ongoing use of the application.</p>
<h2 id="toc-analysis">Analysis</h2>
<p>Purpose is a key element in this analysis because participant interpretation of each other’s purposes shapes the idea each forms of the other’s personality and identity.   Further, because online sociality functions in some ways differently from sociality enacted in person, understanding participant motives depends on understanding those differences.  Finally, participant purpose is always channelled by the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a>, and so it always echoes the developers’ purpose  to some degree.  The analysis begins with the participants’ purpose, because this purpose underlies not just use of Superpoke, but of Facebook more generally.</p>
<p>Jonathan Marshall has argued that participants in online communities often experience “asence” or ontological uncertainty experienced online because “there is no marker of existence beyond the act of communication itself (Marshall 2004).” Facebook differs not only in combining the permanence of the homepage/profile with email– and bulletin board– like functions, but especially in offering games and other applications that mimic physical experiences and leave highly visible traces. Thus on Facebook even if participants are not in steady communication, asence is reduced.  </p>
<p>A striking aspect of this shift is the transgressive behavior often exhibited as a matter of course inside Facebook toward those who are colleagues and may become friends.  Marshall has suggested that members of online communities may use sexual behavior to establish intimacy and maintain contact, much more so than in face-to-face relationships. Many email lists explicitly warn participants away from overly personal chatter, but this stricture would seem at best counter-productive and at worst stodgy in an environment like Facebook.  The flirtatious tone of many Facebook applications may attract users because it perfectly addresses this already established mode of online communication. the appearance of this dynamic in a space that is at least partially professional however, is a shift, and may seem far-fetched to those who have not experienced it. This flirtatious dynamic can be seen clearly with some of the most popular applications.  </p>
<p>The Superpoke application allows users to send gestures and actions to friends who have also added Superpoke. The possibilities range from seasonal or holiday greetings, to romantic or sexual acts, to mean or even violent gestures. Wishing someone Happy Chinese New Year is fairly unequivocal, but the actual meaning expressed when one user licks, tackles, whips or throws a sheep at another is open to a wide range of interpretation and sexual innuendo can easily be conveyed. In addition to strengthening a feeling of intimacy through flirtatious behavior, ambiguity may also contribute to making Superpoke seem entertaining to scholarly types; every message or a series of them can be treated as a puzzle to be solved or a cypher to be decoded.  </p>
<p>But whatever else is accomplished when these message are exchanged, the goals of the developers are always fulfilled, so long as communication continues.  </p>
<h3 id="toc-examples-of-superpoke-exchanges">Examples of Superpoke Exchanges</h3>
<p>Ambiguous communicative motives may be observed in the Superpoke feed of  <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-bernhard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans Bernhard">Hans Bernhard</a>, a member of the artist group Übermorgen. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/kim01-1226529177.jpg" alt="kim01 1226529177 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim01" width="396" height="636" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>If each of the five elements are considered in this exchange, on the surface, agent varies according to who sent the poke, and motive may vary as implied by the different actions chosen.  In choosing to use Superpoke instead of text, the participants in the exchange have already opted for a potentially more ambiguous mode of communication, and also one that “feels” more embodied.  In the above history of gestures, we see some that are sociable and friendly, such as dancing, giving cookies, hitting the beach, or finding enlightenment.  But we also see some that are ambiguous, like throwing Yuri Gagarin or hypnotizing, and some that are downright naughty, like spanking, taking sexy pictures, and going wild.  Complicating the interpretive task for participants is the accumulation of gestures, how the gestures directed at one friend compare to those directed at another, and each member’s cultural awareness of what gestures mean.  In spite of ample room for misunderstanding, exchanging gestures often leaves the people involved feeling they are getting to know each other much better than if they were simply exchanging text messages.  Further, because the gestures occur in what is already defined as a friendship (because participants must be on each other’s friends list) apparent hostility must be assumed as humor, while flirtation may be meant as a joke, or meant seriously.  However when we say “seriously about virtual actions, what doers this mean?  Were we meeting in person, I would not in fact be able to hypnotize Hans, nor would R. Pettauer be able to toss a long dead astronaut at him.  So along with always being already defined as friendly, these actions are also always part of a game the participants play together.  </p>
<p>This kind of playful activity seems especially concentrated during times when in a relationship carried out in person, participants might normally meet, whether because of a specific event, like a birthday, or because the relationship is advancing.  For example, the following  brief but concentrated exchange took place between myself and a fellow internet scholar two days after meeting at a conference at which we’d spent a few hours after the banquet drinking and talking shop, but hadn’t had any further chance to meet for more than a few minutes. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim2.jpg" alt="kim2 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim2" width="390" height="112" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>It does not appear to be a very friendly exchange, but in fact carries on the humorous tone already established when we met face to face, and though brief, this exchange served to confirm our initial impressions of each other.  Trout-slapping evokes a sort of slap-stick humor, while a restraining order is a melodramatic over-reaction, and so also humorous.  A hadouken references an aspect of Asian culture that would be known to fans of videogames, Japanese Anime, or Hong Kong action movies, so the gesture invites acknowledgement of a shared interest.  </p>
<p>This may sound quite cozy and altogether positive; two colleagues maintain a connection rather than not.  And in fact, it may in some ways be positive since, to continue this example, David and I are slowly moving toward working on some Facebook research together.  However,we are also following a path laid out by the Superpoke developers and as we follow that path, we are becoming more and more conditioned to conducting parts of our professional exchanges in the game world, according to it’s rules.  Of course, users are not thinking of this when they choose what to do; they are thinking of how much they enjoy feeling more connected and as explained below, this has been an ongoing issue in online sociality.</p>
<h3 id="toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</h3>
<p>When friendships form online, they often reach a moment when the new friends would meet face-to-face and the relationship would be carried out offline as well, but when this is prevented by distance or any other factor, the online channels must carry quite a load of information and feeling, which may serve to intensify the virtual exchanges (Marshall). Participants in this kind of relationship often become extremely intimate on an emotional level because physical intimacy is impossible. Note though that this does not only apply to romantic or sexual relations, but to all connections. With those who are physically proximal, we can easily exchange hugs or handshakes, share meals, go to museums or engage in hundreds of other physical activities which because they are public and common may not seem terribly significant or intimate. But shared physical experiences of any kind cement bonds between people, and also reveal a great deal about the participants to each other.  We have an ongoing feeling of being together, or ‘co-presence” (Zhang 2007). In many ways the exchanges on Facebook seem to stand in for physical encounters–going to lunch or for drinks, attending cultural events, etc.</p>
<p>Superpoke provides a selection of actions that users choose from in order to express interests, political views, flavors of humor, and so on.  But any action can be intended seriously, or ironically (or both).  Understanding each other’s motives becomes paramount because compressing all contact into an online channel intensifies the exchange, and the more effort users expend in interpretation, the more committed they are to the exchange.  So by offering some actions that may be cryptic to some users and require them to make an interpretive effort, developers increase the odds that users will continue the exchange.  </p>
<p>Of course not everyone uses Superpoke, but similar exchanges can be observed in Boozemail, Free Gifts, Hug Me, and numerous other applications.  Further, as has been pointed out, playing a game conditions us to the game-world or system.  In this case Facebook conditions us to a world in which we interact playfully with everyone, whether they are friends or colleagues, shifting the tone of all these relationships in a more playful and sometimes transgressive direction.  Playing with others we feel we get to know them better. In addition to asence being reduced and co-presence maintained between individuals, this occurs also in groups and communities.</p>
<p>It seems the playful or ambiguous tone prompted by Superpoke and other applications has influenced professional communities on Facebook, such as the intriguingly titled ‘Critical Theory and Theorists are Hot.’ In fact, many serious scholarly groups now have a presence on Facebook, such as the Institute for Distributed Creativity; Theory.Org; the Electronic Literature Organization; the Society for Literature, Science, and the Arts; and of course the Association for Internet Researchers, to name just a few.  On the last for example, members can identify who else is attending the conference and find any friends shared in common, which may create a stronger feeling of belonging in the group.  In these groups, members interact through wall posts or forum discussions in a manner that may feel more embodied and ‘authentic,’ and especially in conjunction with the other interactions facilitated and even prescribed by Facebook applications that we see a real shift in the way we are meeting and establishing hybrid social/professional relationships.  But do we really get to know people in the same way as we would interacting in person, or if not, what impact does the difference have on our personal/professional connections?</p>
<h3 id="toc-implications">Implications</h3>
<p>Several applications offer to illustrate a user’s social connections, often with the implication that by collecting all kinds of data, some revelation will be found in the subsequently generated map.  In fact examining the Facebook application “Nexus” reveals that though network visualization applications are supposed to reflect participants’ social connections, they often offer a distorted view, suggesting that Facebook itself may offer a distorted view.  Facebook seems to allow certain kind of expansion of user’s social network.  For example, the Nexus screenshot below appears to show a dense network among some of my friends/colleagues, with some connections leading out of the frame from Monty Cantsin and Karen Elliot.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim3.jpg" alt="kim3 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim3" width="336" height="161" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Were we to expand the picture, we would find that Monty Cantsin and Karen Elliot connect this cluster to two other dense cluster of my friends.  However, both of those “people” are fictional.  Any user can of course see where these kinds of representations are distorted in their own relations, but from the outside, there is no way to know how accurate they are, unless one has the offline knowledge to draw on.  In this case, not everyone would know that “Monty Cantsin” is in fact not a real person. Further, unless they are well known in person, even people in one’s own network may interpret notices from Facebook applications that they share movie taste, life goals or other preferences as accurate representations, but are they?  In many ways distortions may be introduced that are not discovered until a relationship moves beyond the prescribed interactions of Facebook applications to actual conversation or meeting in person.   But seeing behavior that in its playfulness or apparent intimacy is occasionally inappropriate may lead people to perceive it as more authentic and the person observed as more candid and “real.”</p>
<h2 id="toc-inconclusions">(In)conclusions</h2>
<p>This preliminary analysis suggests that Facebook is affecting our communication practices and our communities in several ways.  First of all, the rhetorical analysis reveals that while Facebook applications appear to simplify the rhetorical situation by reducing the number of variable elements, in fact the remaining elements become harder to interpret, and agency is divided between users, the system, and developers.  Second, because the applications channel user actions in a more playful direction, they condition users into coming to expect this kind of playful exchange and to engage in it themselves across social spheres, rather than distinguishing between them.  Third, though these exchanges reduce asence, strengthen feelings of co-presence and make participants feel they know each other better, when not combined with face to face interaction, the opportunity for misperceptions is great. </p>
<p>These conclusions need to be verified and elaborated trough study of a much larger sample, but a challenge in conducting this research is data collection.  Because most Facebook users restrict their profiles to friends, observing a representative sample becomes quite difficult.  While surveys are being attempted, relying on self-reported behavior has some problems.  The best approach now seems to design a Facebook application and that represents the next step proposed in order to determine the wider impact on scholarly communities and connections.</p>
<p>In spite of the risks of transgression and distortion, forming connections that are playful and emotionally more intimate can be positive in personal and professional terms. People with whom we have formed multi-valent relationships online may also become people with whom we might collaborate on research, or organize conference panels, or at least go to for advice when visiting their home countries/cities. If the kind of communication fostered by Facebook does indeed promote these kinds of connections, that will have a profound impact on scholarly communities.  Until now, in spite of the ease of communication offered by the Internet, when it comes to collaborative work, “space still matters (Borner 2007).”  Thus I ultimately argue that we are making a deal with the devil: users sharing playful and even transgressive exchanges strengthen their social and professional bonds. In circles where communication is often ephemeral, limited to a brief chat at a conference reception or an exchange on a mailing list, Facebook may be especially attractive.  But as we use this amusing and useful platform, we are first and always fulfilling the purpose of developers who don’t care what we say, as long as we keep talking.</p>
<h2 id="toc-bibliography">Bibliography</h2>
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<li>Boyd, Danah.  “Choose Your Own Ethnography: In Search of (Un)Mediated Life.” Paper presented at 4S, Montreal, Canada, October 13, 2007. <a href="http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html" class="liexternal">http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html</a>
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<li>Burke, Kenneth. A Grammar of Motives. Berkeley: U of California Press, 1945.
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<li>Börner, Katy. “Towards Scholarly Marketplaces” at New Network Theory International Conference, Amsterdam, The Netherlands, June 29, 2007.<br />
&lt;a href=http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf”&gt;http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf</a>
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<li>Marshall, Jonathan. “The Online Body Breaks Out? Asence, Ghosts, Cyborgs, Gender, Polarity and Politics.” Fibreculture Issue 3, 2004. <a href="http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html" class="liexternal">http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html</a>
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<li>Rieder, Bernhard and Mirko Tobias Schäfer. Hybrid Foam. Social Structure before Network and Community, Paper presented at the BSA Annual Conference 2007, London, April 13 2007.
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<li>Zhao, Shanyang &amp; Elesh, D. “Copresence as ‘Being With’: Social Contact in Online Public Domains.” Information, Communication &amp; Society, V. 11, No. 4 June 2008, pp 565–583.
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<li>Zimmerman, Eric. “Narrative, Interactivity, Play, and Games,” First Person. MIT Press: 2004, remediated at <a href="http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson" class="liexternal">http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson</a></li>
<li>Facebook — <a href="http://www.facebook.com" class="liexternal">http://www.facebook.com</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW41 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 11:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein 16jähriger Österreicher launcht das Secondweb und verkauft in einem Monat 5.000 Domains: dies und noch mehr Sensationen und SEO-News im aktuellen datenschmutz Wochenrückblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/secondweb-1224407795.jpg" alt="secondweb 1224407795 Blogistan Panoptikum KW41 2008" title="secondweb" width="198" height="78" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /><a href="http://www.georgholzer.at/blog/2008/10/04/d90-the-art-of-unboxing/" class="liexternal">Georg</a> freut sich über seine brandneue D90, Gerald schreibt über die <a href="http://www.googlefalle.com/googlefalle/index.php/2008/10/19/google-fur-den-big-brother-award-nominiert/" class="liexternal">Nominierung von Google für die Big Brother Awards</a>, Max präsentiert <a href="http://wissenbelastet.com/2008/10/16/klonen-mit-lego-und-die-kunst/" class="liexternal">Menschen aus Lego</a> und Peter weist auf eine Veranstaltungsreihe des IKW zum Thema <a href="http://petersteinberger.net/2008/10/16/veranstaltungsreihe-zum-urheberrecht/" class="liexternal">geistiges Eigentum</a> hin. Für mich war die Woche sehr erfreulich, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-10/gewinnspiel-10-lizenzen-fuer-die-eset-smart-security/" class="liinternal">ESET Gewinnspiel</a> erfreut sich zahlreicher Teilnehmer und die <a href="http://www.blogcatalog.com/group/weblogs-in-german-language" class="liexternal">Blogcatalog Gruppe</a> floriert. Mein Videosetup krieg ich langsam auch in den Griff, also werd ich mich nächste Woche wieder dem Running Gag Redesign widmen. Und weil das noch länger dauern könnte, hat der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frosch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frosch">Frosch</a> heute hier offiziell seinen Logodienst angetreten <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW41 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW41 2008" /> </p>
<h2 id="toc-the-second-web">The Second Web</h2>
<p>Ein 16jähriger Österreicher baut gerade <a href="http://www.thesecondweb.net/" class="liexternal">The Second Web</a>, ein neues <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> mit eigenem DNS-System und “Browser im Browser”, das allerdings auch aus dem “normalen” Netz erreichbar ist, siehe z.B. <a href="http://www.thesecondweb.net/browse.do?goto=http://www.facebook.com" class="liexternal">Facebook im Second Web</a> [via <a href="http://www.speyburn.de/internet/lohnen-sich-domains-im-second-web/" class="liexternal">Speyburn</a>]. Das klingt alles nur auf den ersten Blick extrem absurd (aber schon allein dafür müsste man das Projekt unterstützen), allerdings weiß Julian ganz genau, was er da tut:</p>
<blockquote><p>The main idea about the “Second Web” is to create a new, exciting way of advertising. We know that The Second Web would never replace the first one, because it’s based on it. So all we’re doing is selling virtual “domains” on a surreal Second Internet.</p></blockquote>
<p>In der Tat ist das Projekt gut mit der Million Dollar Homepage oder dem Million Dollar Wiki vergleichbar: und der kurzfristige Hype funktioniert, seit dem Launch im September wurden 5.000 (!) Domains verkauft und zahlreiche Berichte in Mainstream-Medien veröffentlicht. Was wieder mal zeigt: mit der richtigen Storyline lässt sich ein alter Gag erfolgreich reaktivieren. Garantiert wird die Uptime des 2nd Web für mindestens fünf Jahre — ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">frage</a> mich, ob Google die “Domainadressen” in der Form http://www.thesecondweb.net/browse:Das-Auto.com überhaupt indiziert (der Doppelpunkt!), aber das rauszufinden, ist mir allemal 20$ wert: datadirt.net, datenschmutz.net, ritchie.web und seo.us gehören mir <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW41 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW41 2008" /> </p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Im <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/platz-1-erreicht-jetzt-die-xseo-strategie-starten" class="liexternal">SEO-Handbuch</a> wird erklärt, wie man auch nach erfüllter Mission nicht arbeitslos wird (nennt sich xTended SEO), <a href="http://www.search-lab.de/blog/statistiken-und-analysen/2008/10/16/wo-firefox-zuhause-ist/" class="liexternal">Searchlab</a> hat herausgefunden, wo der Feuerfuchs wohnt und der Webstandard hat eine kleine, aber umso feinere Liste deutschsprachiger SEO-Seiten <a href="http://webstandard.kulando.de/post/2008/10/16/die-besten-deutschsprachigen-seo-seiten" class="liexternal">zusammengestellt</a>.</p>
<p><strong>Verlink-Schweinereien: </strong>Das Blog ist da, und keine Sau verlinkt? Dann wird’s Zeit für Reiffix’ <a href="http://reiffix.de/blog/blogging/wenn-kein-schwein-einen-verlinkt-12-tipps-zu-mehr-links/" class="liexternal">12 Tipps für mehr Links</a>, von supasauba bis särrr schmützig:</p>
<blockquote><p>Der Urvater aller schmutzigen Methoden: Spam. Glaube dazu braucht man nicht mehr sagen, versende deinen Artikel an Blogger, nerve was das Zeug hält, die Quote der Verlinkung wird gering sein, aber ein paar werden dennoch drauf anspringen. Merke, auch negative Links sind Links.</p></blockquote>
<p><strong>Die Flucht aus Akismet: </strong>Gerald beschreibt seine Begegnung der dritten Art mit dem <a href="http://seo.de/176/zweite-chance-bei-akismet/" class="liexternal">Akismet Support</a> und widerlegt die alte These “Einmal im Spamfilter, immer im Spamfilter”:</p>
<blockquote><p>Akismet gibt Usern i.d.R. eine zweite Chance, wer die obige Antwort genau liest, der sieht aber auch, es gibt wohl keine dritte Chance. Also sorgsam aufgepasst, andernfalls war es das mit dem lustigen Kommentieren oder Trackbacken. Wer z.B. glaubt er könne frisch durch die Gegend trackbacken, ohne einen Link oder Bezug zur Zielseite im eigenen Artikel zu haben, der wird dank Akismet schnell eines Besseren belehrt.</p></blockquote>
<p><strong>Xing für Dummies: </strong> <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/10/17/xing-richtig-einsetzen/" class="liexternal">Torsen</a> hat ein eBook zum ergiebigen Thema “Xing richtig einsetzen” geschrieben. Auch wenn ich mich dem Beschreibungstext <em>Nirgends sonst findet man eine solch geballte Ladung an Entscheidungsträgern.</em> keineswegs anschließen kann: für Xing-n00bs stehen da ein paar wertvolle Tipps drin, speziell in punkto Profilerstellung.</p>
<h2 id="toc-finanzkrise-calcanis-hat-keine-angst">Finanzkrise: Calcanis hat keine Angst</h2>
<p>Eleganter als Jason Calcanis im <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2008/oct/16/internet-startups" class="liexternal">Guardian</a> könnte man die Auswirkung der Welt-Finanzmarkt-Krise aufs Online-Marketing nicht charakterisieren. Seit Jahren erkläre ich meinen Kunden, die häufig glauben, dass “Zuseherquoten” und “Auflagen” die harten Währungen seien, dass kein anderes Medium genauer mess– und auswertbar ist als das Internet — und unter anderem auch aus diesem Grund einen extrem effizienten Einsatz von Marketing-Budgets erlaubt:</p>
<blockquote><p>Companies are going to have to get profitable, break even or go away. The down market favours the small two-, three-, four-person company, not the huge company with 100 people losing half a million dollars a month. The big companies are going to have to sell off their assets. You’ll see Yahoo probably sell 10 or 20 companies they bought, you’ll see layoffs. It will be a flat market for years. But the internet will do well in terms of advertising, because when the market goes down, people want measurable advertising, and the internet is the most measurable, performance-based advertising. Newspapers, magazines, radio and television and outdoor advertising will suffer the most; and the internet will actually suffer the least. So it’ll actually be good, long-term, for the internet.</p></blockquote>
<h2 id="toc-lob-der-prokrastination">Lob der Prokrastination</h2>
<p>Sascha Lobo und Kathrin Passig haben im Rowohlt Verlag ein schönes Büchlein veröffentlicht: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3871346195?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3871346195" class="liexternal">Dinge geregelt kriegen — ohne einen Funken Selbstdisziplin</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3871346195" width="1" height="1" border="0" alt=" Blogistan Panoptikum KW41 2008" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Blogistan Panoptikum KW41 2008" /> besticht schon durch den Klappentext:</p>
<blockquote><p>Ein Trostbuch für Betroffene: Wer prokrastiniert, ist nicht nur nicht krank, sondern oft nur ein kleines Bewusstseinsschrittchen vom Glück entfernt. Das meiste, was uns drängend im Nacken sitze, sei nämlich gar nicht wert, beachtet zu werden. </p></blockquote>
<p>Time to clean out the closet — die FAZ hat ein lesenswertes <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EEC6F5A660D5A44FC90DAFD8181AAD735~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton" class="liexternal">Interview</a> mit dem Autorenduo veröffentlicht, in dem mit gängigen kulturpessimistischen Klischees ordentlich aufgeräumt wird:</p>
<blockquote><p>[…]Phaidros habe mit der Erfindung der Buchstaben Schein statt Weisheit verbreitet. So geht es heute mit dem Internet, einer Kulturtechnik von ähnlicher Größe wie Buchstaben. Das Geplärre ist kaum mehr zu ertragen. Natürlich fördert das Netz die Prokrastination, ebenso wie Bücher, Filme, Strickmode zum Selbermachen, Sport und die Kapernernte; alles, was gut und richtig ist, fördert die Prokrastination, weil es Beschäftigungsvolumen absaugt von den doofen, lästigen Dingen.</p></blockquote>
<p>Ich hab mir das Büchlein grad bestellt… klingt sehr unterhaltsam.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> der Woche</h2>
<p>Beim <a href="http://www.centernetworks.com/wordpress-27-demo" class="liexternal">Wordcamp</a> in New York präsentierte Matt Mullenweg einen Ausblick auf das ab November verfügbare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a> 2.7. In der Pipeline sind jede Menge Neuerungen: das Admin-Interface wird hübscher und mächtiger, eine API erweitert die Anbindungsmöglichkeiten an Drittservices und und und… WP-Blogger dürfen sich freuen!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-10/blogistan-panoptikum-kw41-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und das wär’s auch schon wieder! Nächste Woche gibt’s zwei ausführliche Interviews, einmal mit einem der Macher von Wahltotal und mit der Trainerei, einem Zusammenschluss gendersensibler-Gruppendynamiker. Außerdem im Plansoll: ein geniales WordPress-Plugin für den eigenen Glossar. Ich wünsche einen nahezu unvorstellbar großartigen Sonntag, wir lesen uns morgen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Twitter-Lieblingsspielzeug: toanswer.net</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 05:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurze Antworten auf kurze Fragen - das ist das Prinzip von ToAnswer.net. Lexikalisches Wissen in 140 Zeichen also, sozusagen ein minimalistischer Gegenentwurf zu Yahoo Answers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/toanswerlogo-1218217537.jpg" alt="toanswerlogo 1218217537 Neues Twitter Lieblingsspielzeug: toanswer.net" title="toanswerlogo" width="150" height="40" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Contrary to popular believe gibt’s doch dumme Fragen, und zwar massig viele. Dafür keine dummen Antworten, sondern bloß kontextuell unpassende Auskünfte. Aber können 140 Zeichen wirklich erschöpfend informieren über den Status Quo aller wichtigen Fragen dieses Universums? Ei Freilich. Da passt sogar noch eine Fußnote rein zu “42”, und dieses Prinzip macht sich <a href="http://toanswer.net/" class="liexternal">Toanswer</a> ausgiebigst zunutze.</p>
<p>Leudde, vergesst Google Knol und Wikipedia! <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/toanswer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ToAnswer">Toanswer</a> ist der neue Born des Weltwissens. Echtzeitlich, unwidersprochen und todernst! Ohne unnötiges Gelaber, straight down to the point: </p>
<blockquote><p>If you have ever used Ask MetaFilter or <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/yahoo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Yahoo">Yahoo</a> Answers, you already understand the basic premise of ToAnswer. Some users ask questions, the questions are indexed, and other users respond to questions that may know the answer to. It’s a simple, efficient way to query the minds of others.</p>
<p>So what’s the point, if Ask Metafilter and Yahoo Answers provide the same service? ToAnswer is special in one way: it interfaces with <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>. This provides advantages and disadvantages that gives ToAnswer a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unique/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unique">unique</a> niche. It allows you to tap Twitter’s enormous user base. However, due to the nature of Twitter you are limited to 140-character questions and answers. This makes ToAnswer the perfect medium for making small polls or quick questions.</p></blockquote>
<p>Die einzelnen Fragen erhalten eine Kennzahl, damit die passenden Antworten später zugeordnet werden können — damit bleiben effektiv rund 125 Zeichen für die eigentliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> übrig. Eines zeigt sich allerdings schon jetzt: ein Sprachfilter wäre sehr hilfreich, derzeit herrscht auf <a href="http://www.toanswer.net" class="liexternal">ToAnswer.net</a> babylonisches Sprachgewirr.</p>
<p>PS: Außerdem ist ToAnswer ein wirklich nettes Connection Tool. Macht irgendwie mehr Spaß als die meisten Zwischendurch-Browserspiele, die ich kenne. (Außer Travian und Duels natürlich, *g*)</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with MIT">mit</a> Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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