Dieser Beitrag gehört zu der Serie österreichische Online-Branchenbücher im (SEO) Vergleich. Weitere Postings:
Bei der Professionalisten-Datenbank des Falter handelt es sich nicht um sehr spezialisiertes Branchenbuch: ausschließlich Unternehmen aus den sogenannten Creative Industries finden hier Aufnahme. Innerhalb der Branche gilt das Falter-Verzeichnis längst als Geheimtipp, denn die Datenqualität ist immens hoch: einen beträchtlichen Teil der Einträge recherchieren die Betreiber selbst, jährliche Rückrufe sichern laufende Aktualität und vermeiden Karteileichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Twitter-Services und Mash-Ups schießen ja bekanntlich wie die Pilze aus dem Boden, siehe TWEETPARTYLINK. posti.ca, Hüter der virtuellen kleinen gelben Zettelchen, bietet nun ebenfalls Tweet-Updates an: nach der Bekanntgabe des Usernamens und dem Hinzufügen von Twitter-User postica zur Freundesliste kann man Tweets direkt an die eigenen Pinnwand posten, die Syntax dazu lautet:
d postica @X Das ist die Meldung
das "X" in @X ersetzt man dabei durch den Code für die gewünschte Zettelfarbe: y steht für Geld, r für rot, g für grün, b für blau, w für weiß und p für violett. Funktioniert auf Anhieb ganz problemlos - und gefällt mir bisher sehr gut, weil ich ein Fan von Postica bin: das simple Drag-and-Drop Interface, die Datei-Upload Möglichkeit und die schnellen Ladezeiten sind wirklich toll; speziell als "Themen-Pinnwand" fürs Bloggen eignet sich der Service, auf den man von jedem Rechner aus natürlich Remote-Zugriff hat, sehr gut.
Grundsätzlich sind die eigenen Notizen privat, über die Angabe von E-Mail Adressen kann man allerdings Post-Its sharen: in diesem Fall tauchen sie auch auf den Pinnwänden dort registrierter User auf - dabei wird eine Kopie der Nachricht angelegt: somit findet sich also auch ein rudimentäres Social-Network Element, aber gerade die Reduktion aufs Wesentliche macht die Seite so brauchbar. Näheres zur Funktionsweise findet sich in der posti.ca FAQ. Nett wäre noch die Möglichkeit, die Thumbnails hochgeladener Bilder direkt auf der Notiz anzuzeigen und die Option, eigene Notes als (HTML)-Mail zu verschicken.

Die postica Pinwand
Die Seite befindet sich offiziell noch im Betastadium - derzeit gibt's noch keine Werbung; wär vermutlich zu schön um wahr zu sein, wenn das so bliebe. Allerdings würde ich für Postica sofort via Micropayment bezahlen - einen so simplen und gut funktionierenden Info-Snippet Service hab ich schon lang gesucht. Allzu viel Hosting-Kosten kann die Kiste nicht verursachen, ich würde als Betreiber ein Premium-Modell für 1$/Monat, zahlbar 1x/Jahr via Paypal, anbieten.
Noch lieber wär mir allerdings die Software zum selber Hosten - die Sharing Funktion brauche ich nicht, und einigermaßen sensible respektive private Daten wie Passwörter, Kundeninfos etc. würde ich niemals auf einem Drittserver ablegen.
Bislang war ich einige Jahre lang mehr oder weniger zufriedener Kunde der kostenpflichtigen Plattform SMS.at. Für einen relativ geringen Betrag kann man komfortabel Kurznachrichten an Kontakte und/oder Listen verschicken. Zusätzlich finanzieren die Betreiber ihre Seite mit Werbung: und was da so an floating Layer und Pop-Out Bannern herum kreucht und fleucht, geht auf keine Kuhhaut. Header-Banner schön und gut - auf einer kostenpflichtigen Plattform erwarte ich mir aber ganz sicher keine extrem intrusiven Layers, welche die Benutzung des eigentlichen Service völlig unmöglich machen.
Ich versteh's ja, wenn 14jährige Wannabe-Internetmillionäre ihre Seiten mit solchem Dreck zupflastern, aber ein professioneller Anbieter von SMS-Services? Ein spezieller DHTML-Banner brachte heute mein persönliches Fass zum Überlaufen: aufgrund irgendeiner unsauberen Programmierung funktionierten alle Dropdowns in der Sendemaske nicht. Nach dem Reload der Seite lächelte mir kurz die Eingabemaske entgegen, um Sekundenbruchteile später von einem anderen Layer-Banner mit verzögerter Einblendung des "Schließen-Buttons" überdeckt zu werden. That's it, I quit.
Dass man Adblocker einsetzen sollte, ist durchaus richtig - aber ich war an einem Public PC und es ist ja nicht so, dass es nicht genügend andere Anbieter von Online-SMS Services gäbe. Ich werde meine Kurznachrichten in Zukunft über das schlanke und textlastige Hetzner-Interface versenden, SMS.at sieht mich nicht mehr. Auf dass mein Restguthaben die Jahresbilanz der Betreiber beschönigen möge!
Clicky, mein Lieblings Webstatistik-Tool, unterscheidet sich in einigen Punkten gravierend von Google Analytics: anstelle der stundenlangen Zeitverzögerung gibt's alle Statistiken in Echtzeit. Das übersichtliche User-Interface macht das Absurfen der eigenen Zugriffsstatistiken zum Vergnügen - und die sauber gelöste WordPress-Integration via Plugin ist für Blogger ein zusätzlicher Pluspunkt.
Ich hab mich seinerzeit beim Launch für eine Testaccount registriert und war anschließend so angetan von dem schlanken und flotten Interface, dass ich mir gleich mal einen Jahreszugang für die Professional Version zugelegt habe, denn damit kann man im Gegensatz zum Blogger-Account beliebig viele Seiten tracken. Das zahlt sich definitiv aus - ohnehin weiß nur der Geier, was Google mit den Analytics-Daten so alles macht. Doch wer sich die paar Dollar sparen will, sollte im Juli einen näheren Blick auf Clicky werfen, denn die Betreiber verschenken 100 Pro-Accounts. Wer Clicky also zwölf Monate lang gratis nutzen möchte, schreibt einen mindestens 300 Wörter langen Review inklusive Screenshot und sagt anschließend Sean via Kontaktformular Bescheid. Wer mehr als 100 Besucher pro Tag hat, bekommt einen Pro-Account (regulärer Preis für 12 Monate: 60 Dollar), wer darunter liegt staubt einen Blogger-Account (Jahrespreis: 24$) ab. Für einen gratis Pro-Account muss man allerdings den Clicky-Tracking-Code installiert haben, um die Besucherzahl zu verifizieren.
Alleinstellungsmerkmal von Clicky ist der sogenannte "Spy" dieser live aktualisierte Feed zeigt in Echtzeit die Zugriffe auf die eigene Homepage an: wenn also mal wieder nix Brauchbares im Fernsehen läuft, kann man live nachsehen, wie die Besucherfluten über den eigenen Server hereinbrechen

Über Referrals durch Suchen mit den verschiedenen Engines (Yay! Ich hatte heute 1,5 Prozent Traffic von Yahoo und 0,3 von Google.ru!) gibt Clicky ebenso bereitwillig Auskunft wie über die Visitors samt Stadt, Land und Referrer plus Systemdaten (Bildschirmauflösung, Browser etc.). Zu jedem Visitor gibt's eine Detailpage, auf der dessen Actions und alle bekannten Daten verzeichnet sind. All diese Parameter und einige mehr fasst das frei anpassbare Dashboard auf einen Blick zusammen, für Archivzwecke oder Präsentationen lassen sich alle Daten als CSV- oder XML-Dateien problemlos exportieren. Größter Bonus gegenüber Google ist meiner Ansicht nach neben der erwähnten Echtzeit-Analyse die sympathische und schlanke Benutzeroberfläche - selbst wenn man im Juli keinen Pro-Account abstauben kann, sind die 24$ bzw. 60$ pro Jahr für jeden Webmaster einen lohnende Investition - so let's get Clicky.
Aziz vom metaBLOG hat einen sehr guten Vorschlag zu Twitter gemacht: je mehr Leute den Service benutzen, desto schwieriger wird es, alle Infos zu verarbeiten; speziell wenn im eigenen Freundeskreis ein paar "Dauertwitterer" unterwegs sind. Mark as read ist eindeutig jene Funktion, die allen Twitter-Clients - und der Website - bisher noch fehlt.
Dauerhaftes oder temporäres Ausblenden einzelner User sei keine sehr elegante Lösung, schreibt Aziz:
What would be more useful would be the ability to mark all tweets from a specific user as "read" analogous to how you mark emails in your inbox as read. This would have the effect of hiding all posts from that user dated prior to the time you marked them as read. That way the Twitterers you follow who do not update as often can be rescued from the stream, because as you mark the more prolific users read, they are left behind.
Webinterface-seitig könnte man die Funktion mittels eines Greasemonkey-Scripts implementieren... schließlich sind Meral, Max, Jürgen, Gis und eine ganze Menge mehr Mitglieder .de-Web 2.0 Bande fleißigst am twittern - also dreht sich die Spirale weiter: more infos equals more tools to get rid of all the information!
Also ich geh jedenfalls mal ganz stark davon aus, dass mit der rasant zunehmenden Popularität Twitters der Service sich recht rasch in Richtung Short-RSS-Feeds entwickeln wird. Oder die durchschnittliche Zahl an Fans und Followers müsste gravierend abnehmen, sonst rollte die Informationsflutwelle am Ende doch noch über unsere virtuellen Köpfe
Eine Woche voller Abwechslung: vom Zahnarztbesuch bis zur Technoparty war für mich das volle Spektrum dabei. Welches Ende ich angenehmer fand, überlasse ich gerne der Fantasie der geschätzten Leserschaft - schließlich liegt bekanntlich *alles* ganz allein im Auge der Betrachterin.
i know what i did last weekend - i made googles image searching cool.
Schrieb Franz auf meine Facebook Superwall; und ich kann ihm nur beipflichten. Auf www.creativspace.at lässt sich das neue Interface begutachten: anstatt simpler Thumbnail-Wüsten scrollt man via Flash elegant durch das größte Fotoalbum des Planeten.
Stefan polarisiert nicht, er panoramisiert: das Ergebnis seiner Arbeit bei der jüngsten Digitalks-Session ist nun online - und ganz hervorragend gelungen. Macht wirklich Spaß, mit der Maustaste durch solche 360er-Fotos zu "reisen". Das längerfristige Fortbestehen der Veranstaltungsreihe ist übrigens keineswegs gesichert, am sechsten Mai geht's allerdings garantiert weiter - und zwar mit dem Thema Crowdsourcing.
MCs mit umgehängter Riesenuhr? Schnee von vorgestern. Hip Hopper mit Maske? So old school! Hier kommt der SEO Rapper, und zwar ganz ohne Motherfuckers und Pussy Chasing [via Fabian]
Facebook nutzt ohne ex- oder implizite Einwilligung die Namen der Mitglieder, um Werbung zu machen - Klaus Eck findet die Causa ebenfalls wenig amüsant - Stein des Anstoßes:
Aber mir stellt sich tatsächlich die Frage, ob ich nicht gegen Facebook aus Prinzip rechtlich vorgehen sollte. Schließlich können Unternehmen nicht einfach so ohne Gegenleistung mit meinem Namen werben.
Ich hab in der Sache eine zwiegespaltene Meinung - einerseits ärgern mich die ungefragten Google-Schaltungen, weil ich Besucher, die auf Google nach mir suchen, lieber auf meinem Blog begrüßen würde als auf meinem Facebook Profil. Andererseits ist die zusätzliche Exposure vielleicht gar nicht sooo übel - außerdem ist mein Facebook-Profil ja in der Tat mittlerweile so etwas wie ein zentraler Hub für meine Web 2.0 Aktivitäten. FB scheint momentan ohnehin fest am Experimentieren zu sein: wie Max letztens bemerkte, tauchte kurzfristig bei der Google-Suche nach ritchie pettauer nicht datenschmutz, sondern mein FB-Profil an erster Stelle auf. Bislang verwendet das Network eigentlich nofollow-Kennzeichnungen, bin gespannt, ob in Zukunft Facebook bei Personensuchen ebenso SERP-präsent sein wird wie derzeit die Wikipedia bei allen möglichen Keywords.
Stockholm war am vergangenen Freitag zu Gast in der Wiener Großraumdisco Pasha - der größte Wurstsalon ever entwickelte sich zu einer ausgewachsenen Fete; abgesehen davon, dass das Bier viel zu früh aus war, rockte die Fete ganz ordentlich: vom Bühnen Wrestling-Match zwischen Gorilla und Hühnchen bis hin zu Unisex Toiletten ab 2:00 Uhr und knackigen Beats gab's so ziemlich alles, was eine gute Party ausmacht; und knapp vor den Boxen, wo Max und ich uns bevorzugt aufhielten, passte auch der Sound... thx an Stefan für die Gästelistenplätze, war ein feiner Abend - mit den Lichtverhältnissen beim Wrestlingmatch war meine Cam aber leider überfordert...

In diesem Sinne wünsch ich vergnügliche Restsonntagsstunden - wir lesen uns morgen.
Ursprünglich startete der US-Anbieter als reiner Blog-Katalog ohne Aggregations- oder Community-Features. Nun haben die Betreiber der Seite eine umfassende Frischzellenkur verpasst und bieten ab sofort eigene Inhalte, Community-Features und zusätzliche Blogger-Werkzeuge an.
Sofort ins Auge stechen die "Featured Articles" auf der Startseite: mehrmals pro Woche gibt's Insider-News von alten Hasen für Neueinsteiger, natürlich wird auch ein zugehörigen RSS Feed angeboten. Im Verzeichnis sind bis dato bereits deutlich über 100.000 Blogs eingetragen; registrierte UserInnen verfügen ab sofort über ein persönliches Profil samt Avatar-Bildchen und Kommentarfunktion.
Übersicht über alle persönliches Features bietet das neue Control Panel: hier werden neue Blogs eingetragen sowie Bookmarks, Kommentare und Co. verwaltet - und neue Themes hochgeladen, denn Blogflux macht Wordpress.org mit einer eigenen Theme-Sammlung Konkurrenz, die allerdings neben WP auch neue Optiken für so ziemlich alle gängigen und weniger gängigen Blog-Publishing System anbietet.
Für Blogger, die ihre Seite via self-hosted WordPress betreiben, machen die diversen Abstimmungs- und Quiztools wenig Sinn, da sich WP via Plugins mit wenigen Mausklicks mit den entsprechenden Funktionen nachrüsten lasst - wer bei einem Bloghoster mit eingeschränkten technischen Möglichkeiten zuhause ist, darf sich über das simple Poll-Interface freuen, mit dem im Handumdrehen Umfragen erstellt und via HTML Code-Snippet ins eigene Posting eingebunden werden.
Wie bei allen großen US-Blog-Communities dominieren - nona - englischsprachige Inhalte. Aufgrund des guten Rankings der Seite kann es aber auf keinen Fall schaden, das eigene Blog ins Verzeichnis einzutragen. Und mit der gut geschüttelten Mischung aus Katalog, mybloglog und Theme-Directory könnte sich Blogflux zu einer ernsten Konkurrenz für etablierte Aggregatoren entwickeln: wer weiß, vielleicht ergänzen die Betreiber ihre Serviceportfolio beim nächsten Update um Hosted Blogs und Technorati-artige Funktionen.
Bereits 9 Wochen sind ins Land gezogen, seit 2008 vom Stapel lief - und in einem Monat wird das erste Quartal dann auch schon wieder Vergangenheit gewesen sein. Das chinesische Jahr der Ratte dagegen begann erst am 7. Februar: dieses meist recht unerwünschte Tierchen steht nach Meinung der Chinesen für wirtschaftlichen Erfolg und begünstigt Neuanfänge. Beste Aussichten also sowohl für die datenschmutz-Werbeeinnahmen als auch mein geplantes Redesign.
So gut wie keine Homepage kommt ohne HTML-Formulare aus: ob Kontaktpage oder Upload, die HTML-Eingabeelemente sind allgegenwärtig. Auf Backend-Seite gibt's genügend fertige Lösungen samt Login und Datenspeicherung, frontend-seitig kommt Appnitros Form Builder äußerst gelegen: mittels komfortablem Ajax-Interface klickt man sich das gewünschte Formular in Windeseile zusammen. Dabei stehen alle gängigen Eingabeelemente, von Multiple Choice über Datumsfelder bis zu Datei-Uploads zur Verfügung. Das Resultat kann vorab begutachtet und anschließend komfortabel als *.zip heruntergeladen und aufgrund der übersichtlichen Codestruktur auch ohne Probleme im Nachhinein verändert werden. Nützlichkeitsfaktor: 5 von 5 Sternen.
Online reicht man heutzutage nicht nur die Steuererklärung ein, sondern auch den eigenen Beitrag zur ars electronica, die heuer zum ersten Mal wie jedes Jahr in Linz steigt - genau genommen zum schnaps-zahligen 22. Mal. Details zur Einreichung finden potentielle Shooting Stars der Digi-Art Szene auf prixars.aec.at, die Kategorien tragen so klingende Namen wie Computer Animation / Film / VFX, Digital Musics, Interactive
Art, Hybrid Art, Digital Communities, Media.Art.Research Award, u19 - freestyle competition. Insgesamt werden 115k Euros an Preisgeld ausgeschüttet, am 7. März endet die Online-Einreichphase. Viel Glück!
Eine lange, sperrige Überschrift, die eigentlich die zugehörige News schon fast überflüssig macht - aber der Vollständigkeit halber: seit letzter Woche erlaubt Facebook auf Pages nicht mehr bloß Bilder, sondern wahlweise auch Flash-Dateien oder FBML (Facebook Markup Language) Inhalte. Eine Übersicht über die Elemente der Facebook-eigenen Markup-Sprache findet man im Developper Wiki. Dazu stehen zwei Apps, die nur auf Page installiert werden können, zur Verfügung - und zwar Flash Player respektive Static FBML. Beide Programme sind in dreifacher Ausfertigung verfügbar (Flash Player 2,3 und ditto für FBML), damit fleißige Page-Betreuer jeweils bis zu drei neue Boxen unterbringen können. Und das beste daran: hat man die betreffende Applikation erstmal installiert, lässt sich auch das Header-Bild durch dynamischen FBML-Content ersetzen. Das ermöglicht eine Menge nette Spielereien in punkto Pagevermarktung.
Max hat ein hochgradig nützliches SEO-Plugin gefunden: der Crawl Rate Tracker zeigt an, wie oft Yahoo, MSN und Google einzelne Seiten besuchen - ein extrem wichtiger Faktor für den Trust-Rank und wesentlich zeitnaher als der Pagerank. Die Stats werden als übersichtliche Flash-Grafik dargestellt - wer sich das Teil nicht installiert, ist selber schuld.
Wie Webzweinull.cc berichtet, ging gestern die deutschsprachige Facebook-Version online - nach fleißiger Crowdsourcing-Übersetzungsarbeit leitet nun facebook.de auf die lokalisierte Version - wahlweise kann man auch in den Optionen die Sprache umstellen. Trotzdem wächst FB in Deutschland noch immer vergleichsweise langsam:
Während diesem vor einigen Monaten noch 2.000 Nutzer täglich beitraten, wächst es heute mit weniger als 1.000 Mitgliedern pro Tag. Dass die Sprache nicht das primäre Problem ist, verdeutlicht der Vergleich der deutschen Facebook-Nutzung mit der in Frankreich. Das Netzwerk "Germany" zählt aktuell 347.663 User, was schätzungsweise rund 700.000 Mitglieder aus Deutschland bedeutet (in der Regel sind zirka 50 Prozent der User eines Landes im jeweiligen nationalen Netzwerk). Im Frankreich-Netzwerk tummeln sich dagegen 1.076.582 eingetragene Anwender, was die Gesamtzahl der bei Facebook registrierten Franzosen nah an die Zwei-Millionen-Marke bringt - und das ohne französische Facebook-Version!
Mal sehen, ob die nun wegfallende Sprachbarriere ein entscheidender Faktor gegen die starke Konkurrenz StudiVZ wird - ich bleib jedenfalls bei der englischsprachigen Version... der Social Media User ist ein Gewohnheitstier
Rivva verlinkt, was eigentlich nicht zusammengehört aber thematisch dann irgendwie doch - Aggregator-Business, eben. Ich find immer wieder spannende Beiträge auf der Seite, im Interview mit dem Elektrischen Reporter erklärt Chefentwickler Frank Westphal den konzeptionellen Hintergrund des Projekts. Potentiell legendäres Zitat: "Alpha-Geeks sind die ersten, die die Informationsflut spüren."
In diesem Sinne wünsch ich einen unvorstellbar erholsamen Restsonntag und einen enthusiasmierten Start in die Woche - bis morgen, sehr verehrte LeserInnenschaft.
| 29. Januar 2008 | ||
| 19:00 | bis | 21:00 |
Was geht? Was geht? Ich zeig's euch ganz konkret! könnte gut das Motto der nächsten Ausstellung im net.culture.space lauten. Die Gemeinschaftsproduktion von Sponsor Telekom Austria und Ars Electronica präsentiert Interfaces, die mit herkömmlichen Joysticks, Mäuschen und Tastaturen fast gar nix mehr zu tun haben.
Ort: net.culture.space im quartier21/MQ (transeuropa) - Museumsplatz 1, 1070 Wien, www.netculturespace.at
"We bring your body in!" versprechen heute alle angesagten Spiel-Konsolen. Was GameentwicklerInnen zurzeit beschäftigt, ist den MedienkünstlerInnen schon länger ein Anliegen: intuitive Interfaces, die statt Maus und Tastatur unsere Körper und Sinne mit einbeziehen. Mit "E-MOTION" präsentiert der net.culture.space Arbeiten, die Gedanken und Gefühle zur Steuerung interaktiver Arbeiten heranziehen. So bewegen die User von "Brainball" mittels ihrer Gehirnströme eine Kugel über den Tisch. Das Netzprojekt "Colors" wiederum filtert Gefühlsäußerungen aus tausenden Blogs und visualisiert den "Gefühlszustand" unserer Welt.
Zur Eröffnung am 29. Jänner sprechen Martin Bredl, Leiter Kommunikation der TA, und Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der ars electronica. Zu sehen ist die Ausstellung - bei freiem Eintritt - dann von 30. Jänner bis 11. März 2008 und zwar täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr. Am 19. Februar sprechen die beteiligten KünstlerInnen um 19:00 Uhr mit interessierten MultiplikatorInnen über ihre Werke. Mehr Infos gibt's am net.culture.space.blog.
PS: Ein kleiner Tipp an Hochegger bezüglich PAs - auch in PDFs kann man Internetadressen verlinken und Bilder sollten idealerweise sowohl in brauchbarer Qualität verfügbar als auch noch frei verwendbar sein (und auch deutlich als Rechte-frei gekennzeichnet.)
Oder auch nur vor. Ohne sich - immerhin existiert die Competition schon einige Jährchen. Thematisch dreht sich der Bewerb um Leidenschaft, innovative Ideen und spannende Anwendungen von Technologie. Im Fokus des Wettbewerbs, der sich in erster Linie an StudentInnen richtet, steht in diesem Jahr die Umwelt. Der Cup bleibt allerdings nicht auf Techniker beschränkt, unter den neun Kategorien finden auch künstlerisch begabte Medienbastler und Wirtschaftler eine passende Sparte.
Folgende Kategorien kommen in Frage:
Im Finale treten die Teams weltweit gegeneinander an, zusätzlich existieren einzelne Länderbewerbe. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind lediglich MS-MitarbeiterInnen sowie deren Angehörige - die Preise sind durchaus lukrativ und zwar vor allem deshalb, weil sich die Veranstalterfirma fairerweise *nicht* sämtliche Verwertungsrechte an den eingereichten Projekten sichern. Hier die genauen Details zu Fristen und Preisen:
Die Registrierung zum Imagine Cup ist seit 25. August 2007 möglich. Die erste Runde des Wettbewerbs (Software Design) startete am 1. September 2007 und endet mit einem lokalen Zwischenfinale im Mai 2008. Wie jedes Jahr veranstaltet Microsoft Österreich im Anschluss ein Fest, zu dem alle österreichischen Teilnehmer herzlich eingeladen sind. Die Sieger erwarten tolle Sachpreise! Die zweite Runde beginnt am 22. Februar 2008 und endet am 2. Mai 2008. Drei Wochen später werden die FinalistInnen bekannt gegeben. Wer es dort hin geschafft hat, ist vom 1. bis 8. Juli 2008 beim Imagine Cup Finale in Paris dabei. Je nach Disziplin gibt es schöne Preisgelder für die Finalisten: Dritte Plätze dürfen sich über 3.000 USD bis 5.000 USD freuen, den Zweitplatzierten winken fröhliche 4.000 USD bis 10.000 USD und die Sieger erhalten je nach Kategorie zwischen 8.000 USD und 15.000 USD. Das Software Design Siegerteam erhält 25.000 USD.
Hier geht's zu den genauen Teilnahmebedingungen (in Englisch), und dort zur Anmeldung. (ebenfalls .en)
Gestern war Pause auf datenschmutz, schließlich muss ja mal einen Tag lang auch Ruhe einkehren - zumindest beitrags-technisch Ansonsten nehm ich das Ding mit der Besinnlichkeit nicht so genau - daher gibt's einige Neuerungen, die ich in den letzten Tagen eingebaut habe. An erster Stelle zu nennen: das umstrukturierte Beitragsarchiv.
Selbiges kann man nun in klassischer Gesamtansicht durchforschen oder nach Kategorien bzw. nach Tags suchen. Dazu gibt's die jeweils passende Subnavigation - in Kombination mit der Suchfunktion in der rechten Spalte sollte damit die Auffindbarkeit jedes Beitrages gegeben sein. Das Draufgabe gibt's noch das Archiv aller bisherigen Umfragen sowie eine Sitemap.
Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich mal die Hauptmenüpunkte Kolumnen, Themen und Fotos umstrukturiert - die Übersichtsseiten sehen nun alle gleich aus, außerdem wird jeweils ein Submenü im Content angezeigt. Die p*n*c [pettauer.net consulting] Seite, auf der ich meine unbezahlbaren Beratungsleistungen anbiete, ist noch Baustelle.
Bei den Kommentaren gibt's nun die Funktion "direkt antworten": mit dem betreffenden Textlink kann man unmittelbar auf einen bestimmten Kommentar antworten - dabei gibt's allerdings nur eine Hierarchie-Ebene (also Threads wie auf Foren sind nicht möglich). Das scheint mir ein recht brauchbarer Kompromiss für Blogs zu sein. Ursprünglich wollte ich Brian's Threaded Comments einbauen, aber wie ich's auch gedreht und gewendet hab: eingeloggte User wurden beim Kommentieren nicht als solche erkannt. Möglich macht's WordPress Thread Comment, das keinerlei Eingriffe in der comments.php erfordert.
Das weitgehend unnötige aber JS-lastige Live Comment Preview hab ich rausgeworfen und die Ajax Comments von Mike Smullin vertragen sich schlecht mit dem neuen Trackback List: da mir allerdings die getrennte Auflistung von Kommentaren und TBs wichtiger ist als das Ajax-Inserten von Kommentaren, war klar, wer gehen muss.
Im Zuge der erwähnten Umstellungen hab ich da und dort ein paar kleine Performance- und Ladezeitverbesserungen vorgenommen, den unnötigen Ballast rausgeworfen und einige statische Seiten vereinfacht. Ich hab schon öfter das Feedback bekommen, dass ds ein wenig überladen aussieht - das soll sich einerseits ändern, andererseits möchte auf diverse Tools wie Tags, Ratings, Anzeige der letzten Kommentare auf der Startseite etc. keinesfalls verzichten. Mir steht also sozusagen ein Spagat zwischen Funktionsüberfrachtung und Zen-artiger Einfachheit bevor, also mit anderen Worten: Interfacedesign as usual... über Feedback, Anregungen und Fehlerberichte bin ich natürlich immer äußerst dankbar.
Beim vorgestrigen Blögtail-Punsch-Special (Fotos gibt's auf Besser gehts immer)) diskutierten Hannes, Oliver Nitz (er schreibt für die Telekom die Denkbloggade) und ich angeregt über Stärken, Schwächen und Zukunft verschiedener Social Networks.
Dabei tauchten schnell spannende Fragen auf wie:
Oliver und ich waren uns recht einig darüber, dass wir Facebook als "näher" erleben - was sich ganz banal z.B. darin äußert, dass wir Facebook-Messages sofort lesen, während Xing in recht unregelmäßigen Abständen aufgerufen wird. Hannes mit seinen 3000 Xing-Kontakten ist da natürlich ein Sonderfall... er verwendet FB eher privat und Xing im beruflichen Bereich, bei mir gibt's da einen recht gleitenden Übergang. A propos Übergangsphänomen: ist der FB-Erfolgt dem Phänomen der Neuheit geschuldet oder Indikator für großes Potential? Die einzig richtige Antwort: man weiß es (noch) nicht genau. Unser Gespräch hat mich jedenfalls auf die Idee gebracht für eine neue datenschmutz-Umfrage - die soll ein kleine Stimmungsbild bzw. eine Momentaufnahme ergeben, ich bin jedenfalls gespannt auf die Ergebnisse. Und auf Kommentare und Meinungen zum Thema wär ich ebenfalls sehr gespannt:
In jüngeren Jahren war ich nicht gerade versessen auf Omas Gemüsesuppen. Damals wusste ich die handverlesene Mischung leckeren Tiroler Gartengemüses eben noch nicht gebührend zu schätzen. Mittlerweile hat sich meine Vorliebe für flüssige Nahrung auch auf diverse Gemüse-Eintöpfe ausgedehnt, denn was eine gute Suppe auszeichnet, ist die Mixtur der Zutaten. Die beiden von YEurope! betreuten Gründer hätten daher keinen besseren Namen für ihr Projekt wählen kann als soup.io.
Paul hat mir Soup.io am Barcamp vorgeführt. Die Idee lässt sich besser herzeigen als erklären: im Grunde handelt es sich um einen super-simpel zu bedienenden Aggregator, der verschiedenste Informations-Schnipsel zusammensammelt. Die rekrutieren sich einerseits aus verschiedenen Social Media Services wie del.icio.us oder Digg und andererseits aus Video/Bild/Text-Teilen, die man hochlädt oder direkt verlinkt. Das Design ist mit wenigen Mausclicks angepasst, außerdem erlaubt das geniale Interface die Verwendung einer custom-URL in null komma nix - dazu muss man allerdings selbst Zugriff auf die CNAME Einträge der gewünschten (Sub)Domain haben.
Ich hab gestern meine datenschmutz Suppe angerichtet - das dauerte danke Digg-Import gerade mal 2 Minuten. Die Stärke der Applikation liegt zweifellos im genial einfachen Interface - Bloggen für Leute mit Schreibabneigung, sozusagen. Schauen Sie sich das mal an: einen so smarten öffentlichen Notizzettel hab ich noch nie gesehen. Bedienung kinderleicht, Funfaktor hoch. Derzeit ist die Community-Größe noch sehr überschaubar, sobald die Suppentöpfe voller werden, bieten sich viele Varianten der Rekombination und persönlichen Filterung an. Ein Friends-System und Kommentare sind bereits integriert, für die nächsten Monate haben sich die Entwickler noch zahlreiche Erweiterungen vorgenommen. Mahlzeit!
Mit Pagegangster lassen sich PDF-Dateien online ins Flash-Format konvertieren - inklusive 3D Animation beim Umblättern. Der Flashplayer stellt die Inhalte der hochgeladenen Datei als digitale Buchsimulation dar, gehostet werden die fertigen eBooks beim Anbieter. Das soll Printdesignern die nahtlose Portierung ihrer fertig gelayouteten Druckwerke ins Internet ermöglichen.
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Mein Lieblings-Blogvermarkter (um bei den Klischees zu bleiben: die Schweizer bauen eben nicht nur präzise Uhren) hat den Ausschreibungsprozess um ein hochgradig sinnvolles Feature ergänzt, das ich bisher vermisst habe: Blogger bestimmen nun, wie lange Kunden Zeit haben, auf ihre Bewerbung zu reagieren.
Ein Werbekunde, der bei trigami eine Kampagne schalten will, lädt sein Konto mit dem geplanten Budget auf und sucht aus dem Portfolio der Seite die passenden Blogs. Blogger erhalten die Ausschreibung und haben dann einige Tage Zeit, sich für den jeweiligen Auftrag definitiv zu bewerben oder abzulehnen - im ersteren Fall erhalten sie im letzten Schritt vom Auftraggeber die endgültige Bestätigung. Mit der konnten sich die Werber bislang beliebig Zeit lassen, doch ab sofort bestimmt der Blogger, wie lange der Auftraggeber überlegen darf. Ein Drop-Down Selektion (siehe Screenshot) erlaubt die Wahl von 1, 2, 4, 8, 16 Wochen oder unendlich:

Bislang lagen eingereichte Aufträge teilweise recht lange in der Warteschlange - die Limitierung erlaubt eine bessere Planung der eigenen redaktionellen Ressourcen und stellt eine für BloggerInnen ausgesprochen sinnvolle Ergänzung des Portfolios dar.
Im Vergleich zum amerikanischen "Vorbild" ReviewMe.com präsentiert sich die trigami-Applikation inzwischen wesentlich ausgefeilter und bietet das durchdachtere Interface an; ich bin gespannt, was sich Remo Uherek und sein Team für die Zukunft an weiteren Features ausdenken. Übrigens: am trigami-Blog läuft gerade eine spannende Diskussion zum Thema "Konkurrenz und bezahlte Reviews":
Mit dieser Diskussion wollen wir die Frage klären, ob es den Kunden gestattet sein soll, in der Auftragsbeschreibung Konkurrenzvergleiche, Konkurrenzerwähnungen, oder Konkurrenzverlinkungen zu verbieten.
Außerdem hat der erste Schweizer Blogger die 1000 CHF Schallmauer durchbrochen - ich freu mich schon drauf, Meister Yoda am Wiener Barcamp Ende September persönlich kennen zu lernen. Fazit: im Vergleich zu den meisten Affiliate-Programmen können auch Longtail-Bewohner anständig von ihren Reviews profitieren. Ich möchte die Plattform demnächst auch mal von der anderen Seite kennenlernen und werde im Herbst eine Kampagne in Auftrag geben.
Fazit: Wer sein deutschsprachiges Blog monetarisieren möchte, der sollte sich auf jeden Fall bei trigami anmelden.