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	<title>datenschmutz &#187; Internet</title>
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		<title>netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 23:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit diesem Jahr gehöre ich dem ehrenwerten Förderbeirat der netidee an - ich freue mich auf spannende Projektanträge, genaue Details zum diesjährigen Call folgen am 7. April.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netidee/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with netidee">netidee</a> der IPA (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Foundation Austria) fördert seit sechs Jahren innovative Projekte, die das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">Potential</a> des Internet in Österreich fördern. Im Zentrum des Vergabeprozesses, bei dem jährlich mehrere Projekte mit jeweils bis zu €50.000 gefördert werden, stehen die folgenden <a href="http://www.netidee.at/die_internet_foundation_austria_ipa/was_wir_foerdern_und_warum/" class="liexternal">Fragen</a>:</p>
<blockquote><p>Wie kann das Internet in Österreich besser wachsen? Wo sind Möglichkeiten, die wir noch gar nicht kennen? Die IPA fördert Menschen mit Projekten, die  auf diese Fragen antworten können. Wir wollen, dass sich das Internet schneller entwickelt – aus sich selbst heraus und so, dass alle etwas davon haben. Wir suchen Projekte von Anbietern und Anwendern, die im Rollen immer stärker wirken – wie ein Schneeball.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/03/netidee.jpg" alt="netidee netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat" title="netidee 2011" width="600" height="310" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ich freue mich sehr darüber, dass ich ab diesem Jahr gemeinsam mit Sabine Fleischmann, Dr. Stefan Köhler, Dr. Wolfgang Schwabl und Richard Stastny dem <a href="http://www.netidee.at/die_internet_foundation_austria_ipa/der_foerderungsbeirat/" class="liexternal">IPA-Förderungsbeirat</a> angehöre:<span id="more-28251"></span></p>
<blockquote><p>Alle Mitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich und unabhängig von ihren hauptberuflichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktivitaeten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktivitäten">Aktivitäten</a> aus. Jedes Projekt wird genau geprüft, der Beirat hat auch die Pflicht, Gleichheit zwischen den Bewerbern zu sichern. Die Objektivität des Beirates ist durch ein ausgeklügeltes Bewertungsschema gewährleistet, das sich an “Good Practices” von Förderagenturen aus ganz Europa orientiert.</p></blockquote>
<p>Neben der Auswahl der geförderten Projekte gehört auch die Themenfindung zu unserer Aufgabe — der Förder-Call für 2011 befindet sich derzeit in der heißen Diskussionsphase, das genaue Rahmenthema geben wir am 7. April bekannt. Vorweg sei nur verraten, dass es sich um ein hochaktuelles Anwendungsfeld handelt, das dringend innovative Konzepte gebrauchen könnte.</p>
<p>Ich verfolge die <a href="http://www.netidee.at" class="liexternal">netidee</a> schon seit mehreren Jahren, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/portfolio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Portfolio">Portfolio</a> der bisher geförderten Projekte ist beeindruckend. Eine Auswahl der 2010 im Rahmen des Calls “e-Inclusion &amp; e-Literacy” geförderten Projekte, zu denen unter anderem ein interaktiver Stadtplan für Blinde und Seeschwache, ein Tablet-PC für Senioren und ein Echtzeit-Katastrophen-Warnungssystem gehören, findet man <a href="http://www.netidee.at/die_netidee_2010/gefoerderte_projekte_2010/" class="liexternal">hier</a>. Im Gegensatz zu vielen anderen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a>–Anträgen, die ohne Expertenhilfe kaum bewältigbar sind, legt das Team der netidee größten Wert auf leichte Zugänglichkeit — der klar strukturierte, minimalistisch gehaltene Antrag soll niemandem ausschließen. Wir suchen schließlich zündende Online-Ideen und keine Business-Plan Experten *g* Einzige “Bedingung”: geförderte Projekte müssen unter einer Public-Domain Lizenz veröffentlicht werden.</p>
<p>Ich bin gespannt auf die Einreichungen und mein erstes Jahr als Förderbeirat — ganz besonders freue ich mich natürlich, wenn der eine oder andere Blogleser respektive die eine oder andere Blogleserin bei der netidee 2011 mitmacht. Genaue Infos zum diesjährigen Call folgen wie erwähnt am 7. April. Wer bis dahin am laufenden bleiben will, gibt der <a href="https://www.facebook.com/netidee?sk=wall" class="liexternal">netidee auf Facebook</a> ein Thumbs up.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 07:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2011 hat in Staatssekretär Josef Ostermayr in würdigen 3. Preisträger gefunden, das Publikum (ent)ehrte die Austro Mechana. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, eine Rede über den ebenfalls nominierten Bernhard Heinzelmaier zu halten - und zwar inklusive Gedicht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-225x300.jpg" alt="wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten 2010" width="225" height="300" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Gestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illustren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des <a href="http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/" class="liexternal">Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten</a> die mahnende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu halten. Wie es dazu kam, dass der tendenziell enorm undigitale Jugendforscher aus der beschaulichen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mitten ins brodelnde Zentrum des Netzlebens katapultiert wurde, erklärt der folgende Text — meine Rede inklusive des abschließenden Gedichts, die hier auf vielstimmigen Leserwunsch zu veröffentlichen mir ein riesengroßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: vielstimmig ist keine Floskel, sondern wir sprechen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier) Tweets — und keines davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewichten mangels Alternativen Twitter in Rankings derzeit durchwegs überproportional. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigentlich “auf Wunsch tausender Österreicher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung — ich fühle mich geehrt!</p>
<p>Was höre ich da? Sie sind (Micro)Blogger und Social Media User aus dem Land mit dem .at hinten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit diesem Lorenz-Preis für internetfreie Minuten auf sich hat? Na gut, dann mach ich ausnahmsweise mal den Blogger-Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=126243670763789" rel="nofollow" class="liexternal">Folgendes</a> trug sich nämlich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:</p>
<blockquote><p>Dem “Scheiß Internet”, in das sich junge Menschen “verkriechen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/visionaer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Visionär">Visionär</a> einen Preis zu benennen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv monochrom hat deshalb den “Wolfgang Lorenz <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gedenkpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gedenkpreis">Gedenkpreis</a> für internetfreie Minuten” gestiftet.</p></blockquote>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-heinz2.jpg" alt="wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink" width="600" height="334" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.</div>
</div>
<p>Zurück in die Gegenwart, wir blenden um ins Lilarum. Ich habe es bereits gestern zu Beginn meiner <strike>Laudatio</strike> Nominatio im <a href="http://lilarum.at/" class="liexternal">Figurentheater Lilarum</a> erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durchwegs österreichischer als “schirrmachern”, aber dennoch stellt jener schicksalhafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu anderen nominierten Netz-Feinden eine, wenngleich amüsante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein verdienter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises würdig fortschreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23wolo10" rel="nofollow" class="liexternal">WOLO 2010</a> für den ORF-Gesetz-Pfusch redlich verdient. Der äußerst effizient vergeben Publikumspreis geht an die Austro Mechana. Seht’s doch endlich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völlig sinnlos! Wir lagern all unsere raubkopierten Wolfgang Ambros Singles längst in der Cloud.</p>
<p>Damit bleibt mir nur mehr, Host <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/johannes-grenzfurthner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Johannes Grenzfurthner">Johannes Grenzfurthner</a> für einen äußerst amüsanten Abend zu danken. Und auch wenn die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> des Netzes in mancherlei Hinsicht mindestens unsicher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vierten Auflage 2011 wird der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wolo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WOLO">WOLO</a> auf keinen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.</p>
<h2 id="toc-nominierungsrede-fr-bernhard-heinzelmaier">Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier</h2>
<p>von Ritchie Pettauer, anlässlich des WOLO 2010</p>
<blockquote><p><small>Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, übersieht eine wichtige Tatsache: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> fragmentiert nicht nur, es provoziert, es schwitzt geradezu Hochkultur: überall rinnt sie heraus, und keiner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lauter dämliche “Freunde” hat. Dieses Dilemma muss aber irgendwie abgedichtet werden, bevor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel" rel="nofollow" class="liwikipedia">Buridans Esel</a> auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mittlerweile Bodyscanner im Lilarum!)</small></p></blockquote>
<p>Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nominiert? Am 24.9. diesen Jahres veranstaltete die ehemalige Berater– und nunmehrige <a href="http://www.neuwaldegg.at/no_cache/beratergruppe/forschung/workshops/workshop-details/article/3136/38/?tx_ttnews[pS]=1285652208" rel="nofollow" class="liexternal">Forschergruppe Neuwaldegg</a> die Konferenz “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter &amp; Co Entscheidungen und Kommunikation in Unternehmen verändern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktuelle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im großen und ganzen lässt sich zusammenfassend sagen: wie seit der Inauguration der Jugendforschung nicht anders vorstellbar, sind die jungen Menschen derzeit, noch immer bzw. schon wieder in einer extrem beschissenen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier.<span id="more-28214"></span></p>
<p>Digital Natives leiden unter dem allgegenwärtigen Diktat des Informationstotalitarismus. Doch so düster die Lage auf den ersten, zweiten und auf sämtliche weiteren Blick scheinen mag: Bernhard Heinzelmaier hat bei all der intuitiven Abneigung, die er gegen das Internet verspürt, dennoch einen Lösungsweg parat. Er rät nicht bloß Halbwüchsigen: “Schaltet den Zensor im Kopf ein!”</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-johannes.jpg" alt="wolo johannes Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Johannes Grenzfurthner" width="600" height="520" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Dr. Johannes Grenzfurthner, Arzt Ihres Vertrauens, Conferencier und Chorleiter.</div>
</div>
<p>Meine Damen und Herrn, als Generalsekretär und Mitinitiator des <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrats</a> freut es mich, dass dieses für die österreichischen Netzlandschaft so essentielle freiwillige Kontrollgremium, das gleichsam im innersten Kreis der Internet-Hölle geboren ward, und der nahezu vollständig analoge Jugendforscher zum gleichen Schluss kommen: Die einzige Möglichkeit, nicht kontrolliert zu werden, liegt in ausreichender Selbstkontrolle.</p>
<p>Ich sage: wer nichts zu verbergen hat, hat den Einschaltknopf für den “Zensor im Kopf” bloß noch nicht gefunden. Für unseren Mann mit dem Hammer ist bekanntlich jeder Nagel ein Problem  — für den Jugendforscher mit der Suggestivbrille ist jede Antwort eine Bestätigung seiner zunehmend unvageren Vermutungen. Warum Vermutungen? Der wie erwähnt sehr analoge Bernhard Heinzelmaier existiert virtuell kaum — als schwächlicher Schatten seines Selbst füllt er mit Mühe und Not nicht einmal eine ganz Google-Ergebnisseite. Dennoch hält die jüngste Geschichte 2 aufschlussreiche Recherche-Ergebnisse bereit:</p>
<p>Da wäre einerseits <a hre="http://caritas.erzbistum-koeln.de/export/sites/caritas/caritas/fachbereiche/integration/migration/deu_ind_dialog/meine_welt/hefte_pdf/03_dezember_2007.pdf" rel="nofollow">diese</a> Fundstelle aus “Meine Welt — Zeitschrift des Deutsch-Indischen Dialogs” Dezember 2007/Januar 2008, Heft 23, Jahrgang 24:</p>
<blockquote><p>Nur Leistung zählt — Immer mehr junge Leute fühlen sich nicht anerkannt: “Viele Jugendliche 	leben im Sinnvakuum”, sagte Studienleiter Bernhard Heinzelmaier. Ihnen fehlten Werte und 	ideelle Ziele. “Weil Geld und Konsum alleine unzureichend motivieren, werden die 	notwendigen Anstrengungen in Schule, Beruf und Ausbildung nicht als Herausforderung, 	sondern als Zumutung und Druck erlebt”, so der Forscher.</p></blockquote>
<p>Die gleiche Nachricht findet man übrigens auch auf <a href="http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=136481" rel="nofollow" class="liexternal">kirchensite.de</a> und <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/1399450/Jugendliche+leiden+unter+Stress.html" rel="nofollow" class="liexternal">NZWonline</a>, verbreitet via <a href="http://www.kna.de/" rel="nofollow" class="liexternal">KNA</a> — Katholische Nachrichten-Agentur GmbH.</p>
<p>Eineinhalb Jahre später datiert <a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&#038;Alias=wzo&#038;cob=359832" rel="nofollow" class="liexternal">Beitrag</a> aus der Wiener Zeitung, Printausgabe vom Mittwoch, 9. Juli 2008: “Null Bock” ist endgültig passé:</p>
<blockquote><p>Dass Jugendstudien und der mediale Umgang mit Jugend an sich problematisch sind, davon ist auch Bernhard Heinzelmaier vom Institut für Jugendkultur überzeugt: “Das Bild, das die Gesellschaft von der Jugend heute hat, ist ein medial vermitteltes. Und das ist ein heterogenes, vielleicht sogar widersprüchliches. Auf der einen Seite wird Jugend positiv gesehen als Jugendlichkeit, etwa als jung, schön, erfolgreich und dynamisch sein”, so Heinzelmaier. Anderseits gibt es ständig irgendwelche Katastrophenmeldungen über gewaltorientierte oder komasaufende und drogenkonsumierende Jugendliche der Spaßgeneration, die desinteressiert und politisch abstinent sind, betont der Experte.</p></blockquote>
<p>Nun frage ich Sie: was ist passiert in den vergangen zwei  Jahren? Wohin ist das “Heterogene”, das “vielleicht sogar Widersprüchliche” verschwunden? Konnte der Informationstotalitarismus in nur zwei Jährchen alle Ecken und Kanten erodieren, oder, wie’s neuerdings in Österreich heißt, “abschleifen”?</p>
<div style="border:1px solid gray;margin-bottom:18px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/wolo-leyrer.jpg" alt="wolo leyrer Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht" title="Martin Leyrer auf der WOLO-Bühne" width="600" height="405" />
<div style="padding:3px;font-size:0.8em;">Martin Leyrer, dank Overhead-Magie mit doppelter Bühnenpräsenz.</div>
</div>
<p>Wir Geeks, die wir so große Stücke halten auf Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt, tun gut daran, gerade heillos kritischen Geistern nicht mit der Arroganz unreflektieren Spotts gegenüber zu treten. Aber ein Jugendforscher, der zugunsten bloßer Polemik jegliche Differenzierungskriterien innerhalb seiner Klientel über Bord wirft, wirft damit eben auch ein schlechtes Licht auf die eigene Klientel. Kein darf so über unsere Kids reden, meine ich, ganz besonders kein Jugendforscher. Aus diesem Grund habe ich Bernhard Heinzelmaier stellvertretend für alle Kulturkritiker der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft folgendes Gedicht zur erbaulichen Ermahnung gewidmet — und natürlich als Gedächtnisstütze für das 2. Axiom der digitalen Medienreflexion “Wie man in’s Internet hineinruft, so schallt’s heraus.” Denn: der größte Feind unserer grauen Zellen sind nun mal nicht “die Medien”, sondern wir selbst…</p>
<div style="font-size:1.1em;padding-top:6px;margin-top:3px solid #cccccc;;padding-bottom:6px;margin-bottom:3px solid #cccccc;"><strong></strong></p>
<p>Im Digitalen lauert oft — an Ecken und an Enden — Information in Überzahl /<br />
und mit Visualisierungstools / kann man selbige drehen und wenden.</p>
<p>Es ruht der Blick — das ist ein Irrtum. Der Blick ruht nicht, er reflektiert /<br />
obwohl Forscher abstrahieren sollten, ist sowas schon öfter passiert.</p>
<p>Kulturkritik und Armageddon, der Weg vom Mensch zum Affen:<br />
er führt nicht durch den Mediendschungel, da könnt ihr noch so lange gaffen.</p>
<p>In Bücher, Fernseher, Computer, Handys: sie minderten, heißt’s, unser Wesen.<br />
Das sagen Kritiker schon immer, und zwar bereits, seit wir lesen.</p>
<p>Solch Medienkritik mag manches Mal selbst genauester Prüfung genügen -<br />
das Schöne ist, vergessen wir nie: die Geschichte straft sie stets Lügen.</p>
<p>Drum sage ich Herrn Heinzelmaier: es bleibt Ihnen unbenommen,<br />
dass Sie das Internet nicht mögen —  es hat Ihnen wohl nicht bekommen.</p>
<p>Nur eines sei noch angemerkt: das Internet an sich ist leer!<br />
Alles, was dort drinnen ist, bringen Menschen in Verkehr.</p>
<p>Wenn Facebook, Twitter und so weiter Ihnen furchtbar dumm erscheinen,<br />
dann liegt das nicht am “Social Web”: falsche Freunde bringen jeden zum Weinen!</p></div>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wie Facebook uns produktiver macht</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leonhard Widrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht uns Facebook tatsächlich unproduktiver oder ist alles bloß Ansichtssache? Dieser Frage geht Leonhard Widrich in seinem datenschmutz Gastbeitrag nach.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dieses Posting ist ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gastbeitrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gastbeitrag">Gastbeitrag</a> von Leo Widrich, dem Autor von <a href="http://www.weblicht.at" class="liexternal">Weblicht.at</a> Viel Spaß beim <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">Lesen</a> — und schauen Sie auch mal auf Leo’s <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> vorbei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, bitte einfach <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt" class="liinternal">Bescheid</a> sagen.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/nofacebook.png" alt="nofacebook Wie Facebook uns produktiver macht" title="nofacebook" width="266" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Nein, das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, das wollen wir nicht. Das scheint eine weitverbreitete Meinung unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil österreichischer Unternehmen sind <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Youtube und ähnliche Seiten geblockt. Tendenz steigend. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/facebook-unternehmen-sperren?page=2" class="liexternal">Wie bekannt</a> sperren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.</p>
<p>Warum das so ist, wissen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fallen bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts diesen Services einen Riegel vorschiebt, schadet dem eigenen Unternehmen möglicherweise mehr als es ihm nützt.</p>
<p>Denn auf Facebook können wir abschalten. Wir stöbern ziellos durch die Statusupdates, kommentieren News von Freunden, blättern durch Fotoalben oder schauen das neueste Video von Lady Gaga, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H_3K6S9f0rA&#038;feature=fvst" class="liexternal">A Real Bad Romance</a>. Wie auch immer. Auf Facebook können wir abdriften, ohne jemals irgendwo anzukommen.</p>
<p>Facebook ist also eine einmalige Hirnmassage. Gratis.<span id="more-28211"></span></p>
<p>Wer’s übertreibt, hat Hirnbrei. Irgendwie logisch. Je länger man sich massieren lässt, desto breiiger wird’s. Aber lassen wir den Brei einmal aus dem Spiel. Sprechen wir mehr über die Massage.</p>
<p><strong>“Wie alles Anregende sollte man auch die Mode in Maßen genießen – wie <strike>Alkohol und Tabak</strike> <a href="http://www.modeblog-baur.de/fashion/1644/die-schoensten-modezitate/" class="liexternal">Facebook</a>.”</strong></p>
<div style="float:right;margin-top:3px;margin-left:10px;border:1px solid gray;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/11/getproductive.jpg" alt="getproductive Wie Facebook uns produktiver macht" title="getproductive" width="347" height="346" />
<div style="padding:3px;font-size:11px;"><a href="http://www.flickr.com/photos/31796655@N07/2974942783" class="liexternal">Photo</a> by <a href="http://www.flickr.com/people/31796655@N07" class="liexternal">Kevin Zhengli</a></div>
</div>
<p>Wie bei vielen Diskussionen wo zwei Extreme diskutiert werden – Kein Facebook VS. Unbeschränkt Facebook – liegt die Wahrheit wieder in der Mitte. </p>
<p>Und was heißt diese Floskel bitte? </p>
<p>Wir wissen eines. Wir benötigen Pausen, wenn wir arbeiten, ganz egal, ob Facebook geblockt wird oder nicht. <strike>Wir rauchen dann</strike>, essen, tratschen oder telefonieren, you name it. Das blockt auch niemand. Es scheint also intuitiv sinnvoll wenn man dann NUR die Pausen dafür verwenden könnte um Facebook zu checken (oder <a href="http://www.miniclip.com/games/fragger-lost-city/en/" class="liexternal">Fragger</a> zu spielen). </p>
<p>Nur wurde dieser Mittelweg wurde noch selten angedacht und sein Vorteile noch seltener reflektiert.</p>
<h3 id="toc-ein-bisschen-facebook-macht-uns-produktiver">Ein bisschen Facebook macht uns produktiver</h3>
<p>In einer interessanten <a href="http://www.thetechherald.com/article.php/200915/3374/Study-finds-workplace-Web-surfing-increases-productivity" class="liexternal">Studie</a> stellte sich heraus, dass Angestellte die in ihren Pausen getweeted haben und auf Facebook waren, um  10% produktiver gearbeitet haben im Gegensatz zu Kollegen, die keine Möglichkeit hatten frei zu browsen. Die Gründe sind einleuchtend und passen zu den Argumenten der Einleitung. Facebook bietet uns die Möglichkeit kurzfristig abzuschalten und sich auszuklinken, sodass wir nach unserem kurzen Ausritt wieder neu fokussieren können. In kleinen Häppchen ist Facebook also ein wertvolles Tool.</p>
<h3 id="toc-in-kleinen-hppchen-wie-soll-das-gehen">In kleinen Häppchen? Wie soll das gehen?</h3>
<p>Ein Problem ist hier natürlich, dass auch wenn wir für eine weniger extreme Lösung offen wären, wir nicht wissen wo wir damit anfangen. Die einfachste Hilfe sind 2 unscheinbare, aber wirksame Browsererweiterungen, die ein tägliches Limit für freies Browsen von Facebook, Youtube und co. geben. Für Chrome – Nutzer heißt die Extension “Chrome Nanny”, für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>–User “Leech Block”. Einfach die Zeit einstellen, wie lange auf verschiedenen Seiten frei gesurft werden darf und schon hat man eine effektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einschraenkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einschränkung">Einschränkung</a>, die aber keine Blockierung ist.</p>
<p>Wer weiß, dass er am Tag nur 60 Minuten zur Verfügung hat um sich zu erholen, wird diese Goodie-Zeit gezielt einsetzten um nach Konzentrationsphasen kurz abzuschalten. Dass das zu erhöhter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/produktivitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Produktivität">Produktivität</a> führt muss uns eigentlich keine Studie zuerst beweisen.</p>
<p>Aber es muss ja nicht immer corporate stuff sein. Oft ärgern wir uns selber zu viel Zeit auf den falschen Seiten zu verbringen. Wem also diese kleinen Erweiterungen nicht genug sind und wer sich selbständig in ein produktiveres Umfeld bringen möchte, dem ist dieses tool zu empfehlen: <a href="http://www.rescuetime.com/" class="liexternal">RescueTime</a>. RescueTime ist genial, weil es hilft eine noch bessere Balance zu schaffen zwischen totalem Fokus und entspanntem Browsen. </p>
<p><strong>Bottom-line:</strong> Die allgemeine Haltung vieler Arbeitgeber, dass Facebook nur schlecht ist für die Produktivität eines Unternehmens, sollte nochmals überdacht werden. Wer kleine Freuden in Facebook-Form am Arbeitsplatz genießen darf, der wird der Firma keinesfalls schaden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start-Up Krise oder Generationswechsel?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/bloglines-und-xmarks-verabschieden-sich-start-up-krise-oder-generationswechsel/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 04:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[XMarks, ein populärer Bookmark-Synchronisierungs Service, und Bloglines, ein browserbasiert RSS-Reader, geben den Kampf gegen die Aufmerksamkeitsökonomie auf und stellen ihre Services ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Schwalben machen vielleicht keinen Sommer, aber möglicherweise einen leckeren Schwalbeneintopf. Soll heißen: Start-Ups kommen und gehen, nur einige wenige schaffen den großen Exit und verkaufen mit reichlich Gewinn — Business as usual. Just diese Woche allerdings scheinen sich die Exitus* meiner Lieblings-Services zu häufen. Okay, häufen mag der falsche Ausdruck sein — eigentlich waren es nur zwei Wölkchen in der großen Cloud, denen ich durchaus die eine oder andere Träne nachweine. RIP XMarks + <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bloglines/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bloglines">Bloglines</a>!</p>
<p>Das allein wäre zwar Grund genug für ein bedauerndes Status-Update auf Facebook, aber doch nicht für einen ganzen, ausgewachsenen Blogbeitrag samt Fußnote und Zwischenüberschriften, möchte man meinen. Aber da steckt noch mehr dahinter, denn die Fazits der beiden Unternehmen zeigen verblüffende Parallelen, die eine meiner vagen Vermutungen bestätigen: wir erleben nicht die platzende Dotcom-Blase reloaded, sondern einen tiefgreifenden Wandel in der Aufmerksamkeitsökonomie: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-ups-2-0/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Ups 2.0">Start-Ups 2.0</a> beschränken ihre Business-Modelle nicht mehr auf den virtuellen Raum, sondern verknüpfen Social Media auf smarte Weise mit der analogen Welt. Klingt abstrakt? Lassen Sie mich ein wenig ausholen.<span id="more-23265"></span></p>
<h2 id="toc-xmarks">XMarks</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/xmarks.png" alt="xmarks Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="XMarks synchronisiert nie wieder" width="286" height="455" style="float:right;margin-left:15px;margin-top:3px;margin-bottom:3px;" />Bookmarks — für mich ein Reizthema. Man will ja einfach nur Internetadressen zur späteren Verwendung irgendwo abspeichern und dort gut ausgehoben wissen! Ist aber nicht so simpel, wie’s klingt, wie Heavy Surfer wissen: klar hat jeder Browser eine Bookmarkverwaltung eingebaut, natürlich gibt’s seit der Frühzeit des Web 2.0 Cloud Bookmarking Services wie Delicious. Die haben für mich nur leider nie funktioniert — ich will meine Mauswege nun mal kurz halten und nicht erst eine Drittseite aufrufen müssen. Solche Services sind äußerst praktisch für kollaborative Link-Recherchen, als Back-Up Lösung und für den Not-Zugriff fern der Heimat (oder im Internet-Café um die Ecke), aber eben keine befriedigende Lösung für die Standardnutzung.</p>
<p>Nun funktionieren die Bookmark-Manager der diversen Browser für sich allein genommen ganz famos. Aber jeder, der regelmäßig mehrere Browser parallel im Einsatz hat und/oder schon mal bei der Neuinstallation des Betriebssystems aufs Bookmark-Backups vergaß, kennt die Schwächen dieses Systems.</p>
<p>Enter XMarks: die Software startete als Firefox-Plugin und hieß damals noch Foxmarks, inzwischen ist das Plugin für FF, Chrome und Internet Explorer verfügbar. XMarks synchronisiert Bookmarks zwischen verschiedenen Rechnern *und* Browsern und hat sich bei mir in den letzten Jahren im harten täglichen Surf-Betrieb als perfekte “install and forget” Lösung bewährt: nach der Erstinstallation holt man sich einmalig die Bookmarks vom Xmarks-Server ab (dazu ist eine Registrierung erforderlich). Hinfort synchronisiert XMarks im Hintergrund alle Bookmarks und Ordner — egal, auf welchem Rechner/Browser man Lesezeichen neu anlegt, löscht oder editiert, alles bleibt auf aktuellem Stand, synchronisiert wird im Hintergrund.</p>
<p>Für mich hat XMarks ein Problem gelöst, das mich jahrelang genervt hat, und tausenden ging’s genauso wie mir. Traurig, aber wahr: das reicht nicht, wie ein überraschendes Mail der Betreiber gestern mitteilte:</p>
<blockquote><p>Dear Xmarks User,</p>
<p>We’ve always said we won’t email you unless it’s important; this is one of those occasions:<br />
Xmarks will be shutting down our free browser synchronization services on January 10, 2011. For details on how to transition to recommended alternatives, consult this <a href="http://www.xmarks.com/about/shutdown" class="liexternal">page</a>.</p></blockquote>
<p>ABER: es gibt keine wirklichen Alternative! Wie die Shutdown-Page zeigt, existieren zwar für alle Browser Insellösungen, aber mit dem Ende von XMarks ist’s vorbei mit der bequemen Cross-Browser-Synchro im Hintergrund. </p>
<p>Da gibt’s also ein Produkt mit einer “unique selling proposition”, einer riesigen Zahl zufriedener User und trotzdem sehen die Betreiber kein Licht am Ende des Tunnels. Die Hintergründe erklärt ein ausführliches Posting am Corporate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>: <a href="http://blog.xmarks.com/?p=1886" class="liexternal">End of the Road for Xmarks</a>. Ich empfehle jedem Start-Up-Gründer und Betreiber dringend die Lektüre dieser lehrreichen Geschichte eines ungewöhnlichen Scheiterns. Todd Agulnick, einer der XMarks Gründer, beschreibt, warum es unmöglich war, ein perfekt funktionierendes und beliebtes Service zu monetarisieren. An Ideenlosigkeit oder Engstirnigkeit lag’s gewiss nicht, wie dieses Zitat zeigt:</p>
<blockquote><p>One of the unseen benefits of the new system was that it enabled us to anonymize, extract, and aggregate bookmark data. So we dove into that and started looking at what products we might be able to deliver powered by the “corpus” of what would soon be 100 million bookmarks. The first thing we built was a search engine. It turned out amazing results, but only for certain types of queries. It was terrible at finding facts. But if you were looking for the websites in a particular category, the results were shockingly complete and entirely spam-free. Looking for the list of all auto manufacturers? Or presidential libraries? Or art supply sites? A casual comparison of our results with those of the major search engines would convince you that we were on to something.</p>
<p>We recruited a group of non-technical subjects to do a usability test, and it flopped. Sit people in front of a search box and ask them to test it, and their first query is their own name. #FAIL. It turns out that with the exception of people doing market research, consumers using search are not typically looking for an authoritative list of sites within a category; they’re looking for an answer to a specific question. Undaunted, we tested some variants of the basic search idea, including a version where we inserted our results into the Google search results page. The verdict from users: too complicated.</p></blockquote>
<p>Todd betont in seinem Blogbeitrag, dass die Erfahrungen und Learning aus dem Projekt immens waren, dass es aber nie gelangt, die Popularität des Services in harte Währung zu verwandeln. Mich wundert’s allerdings, dass XMarks nicht mal probiert hat, sich über Premium-Accounts zu finanzieren — ich bin sicherlich nicht der einzige, der sofort 10 Dollar im Jahr für die weitere Nutzung zahlen würde. Schade drum!</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Erfreuliche Neuigkeiten — wie’s aussieht, hat XMarks einen <a href="http://blog.xmarks.com/?p=2007" class="liexternal">Käufer gefunden</a>, der den genialen (und einzigartigen Service) weiterbetreiben will.</p>
<h2 id="toc-bloglines">Bloglines</h2>
<p>Bei den RSS-Readern verhält sich’s ähnlich wie bei den Suchmaschinen: es gab mal Applikationen wie Sand am Meer, aber irgendwann wechselten ganz einfach alle zu Google, in diesem speziellen Fall zum Google Newsreader. Der ist ohne Frage ausgesprochen gut gemacht, funktioniert problemlos auf Handys und bringt so ziemlich jedes erdenkliche Feed-Verwaltungs-Tool sowie einige nette Gadgets (Recommendation API, Follow-Logik etc.) mit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/09/bloglines.png" alt="bloglines Bloglines und XMarks verabschieden sich: Start Up Krise oder Generationswechsel?" title="Bloglines.com sperrt zu" width="600" height="94" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;" /></p>
<p>Der einzige Grund, warum ich <a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines</a> zum schnellen Feed-Scannen bevorzugt habe, lag in der Optik: so gut Big G’s Applikation funktioniert, ich finde sie einfach potthässlich. Das Bloglines-Interface wirkt einfach hübscher, auch wenn ich von den Zusatz-Funktionen wie Clippings und Playlists  kaum Gebrauch gemacht habe.</p>
<p>Wie am <a href="http://blog.ask.com/2010/09/bloglines-update.html" class="liexternal">Ask.com Blog</a> nachzulesen ist, will man sich zukünftig voll und ganz auf den Frage-Antwort Service konzentrieren. Spannende finde ich, dass selbst RSS-Aggregatoren mittlerweile die Dominanz der Big 3 deutlich spüren:</p>
<blockquote><p>When we originally acquired Bloglines in 2005, RSS was in its infancy. The concept of “push” versus “search” around information consumption had become very real, and we were bullish about the opportunity Bloglines presented for our users.</p>
<p>Flash forward to 2010. The Internet has undergone a major evolution. The real-time information RSS was so astute at delivering (primarily, blog feeds) is now gained through conversations, and consuming this information has become a social experience. As Steve Gillmor pointed out in <a href="http://www.techcrunchit.com/2009/05/05/rest-in-peace-rss/" class="liexternal">TechCrunch</a> last year, being locked in an RSS reader makes less and less sense to people as Twitter and Facebook dominate real-time information flow. Today RSS is the enabling technology – the infrastructure, the delivery system. RSS is a means to an end, not a consumer experience in and of itself. As a result, RSS <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aggregator/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aggregator">aggregator</a> usage has slowed significantly, and Bloglines isn’t the only service to feel the impact.. The writing is on the wall.</p></blockquote>
<p><a href="http://bloglines.com/" class="liexternal">Bloglines.com</a> wird ab 1. November 2010 nicht mehr erreichbar sein — wer die eigene Feed-Sammlung exportieren möchte, kann bis dahin mittels “Export Subscriptions” ein OPML-File mit allen Feeds generieren, das in so gut wie jeden anderen RSS-Reader importiert werden kann.</p>
<p><strong>Update vom 4.11.2010:</strong> Wie heute bekannt gegeben wurde, bleibt Bloglines.com weiter online — Merchantcircle.com übernimmt den RSS-Reader, Passwort und Login bleiben gleich. Mehr Details über die Übernahme und Pläne für die Zukunft gibt’s am <a href="http://blog.merchantcircle.com/2010/11/merchantcircle-to-take-over-operations.html" class="liexternal">Merchantcircle Blog</a>.</p>
<h2 id="toc-grund-zur-panik-oder-freude">Grund zur Panik oder Freude?</h2>
<p>So wenig Xmarks und Bloglines auf den ersten Blick gemeinsam haben mögen, so sehr erstaunen mich die Parallelen: für die Betreiber beider Services war die Erkenntnis, dass die Popularität und Dominanz von Facebooks Social Graph Paradigma wenig Luft für “traditionelle” Arten der Datenaggregation übrig lässt, ein wesentlicher Grund für den Druck auf den Ausschaltknopf. In beiden Fällen scheiterten Angebote, die noch vor zwei Monaten State-of-the-Art waren, letztendlich an der rasanten Weiterentwicklung des Social Web.</p>
<p>XMarks und Bloglines werden nicht die letzten gewesen sein, die angesichts der starken Konzentration des Marktes auf wenige Brands das Handtuch werfen. Da drängen sich durchaus Vergleiche mit der infamösen Dotcom-Blase der Jahrtausendwende auf, aber das scheint doch ein wenig voreilig.</p>
<p>Denn während der ersten Generation der Social Media Start-Ups ein rauer Wind ins Gesicht bläst, entstehen die ersten Business-Modelle, die den Einsatz des interaktiven Webs nicht auf den digitalen Raum beschränken. <a href="http://www.garmz.com/" class="liexternal">Garmz</a> ist ein prototypisches Beispiel für diese neue “Generation” von Unternehmen, welche die Stärken des Social Web mit der alten, analogen Welt auf innovative Weise verbinden. Unkenrufer mögen bloß eine Ausdünnung der Netz-Szene wahrnehmen, ich behaupte, dass die Social Web Start-Ups 2.0 erstmals das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/potential/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Potential">Potential</a> haben, eine Aufmerksamkeitsökonomie der Hoffnungen in ein viables und stabiles Businessmodell zu transferieren. Richtig Oldschool, mit operativem Gewinn und so.</p>
<p>Suche, Social Networking und General Interest Marktplätze gehören sowieso längst ein paar Großen (für .at-Leser: “Großkopferten”), die vorangehende Aufzählung ist quasi synonym mit Google, Facebook und EBay/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a>. Deren Geschäftsmodelle sind kaum replizierbar, oder netter formuliert: kein Platz für Copycats und Me-Toos, dafür beginnen sich Internet und “analoge Welt” auf ganz neue Art zu verflechten und ergänzen — meiner bescheidenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meinung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Meinung">Meinung</a> nach nicht die schlechtesten Aussichten. Aber ich hab ja nie einen Hehl draus gemacht, dass ich überzeugter Medienkulturoptimist bin.</p>
<hr />
* Nein, nicht Exiti. Das passt schon so, Exitus gehört zur U-Deklination, daher lautet die Mehrzahl auch Exitus — so einfallslos waren sie, die alten Römer.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Ars Electronica Ausstellung: Social Media und Hypertext um 1900</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/ars-electronica-ausstellung-social-media-und-hypertext-um-1900/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 21:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4300</guid>
		<description><![CDATA[[ 15. Juni 2010 bis 19. September 2010. ] Im Sommer entführt das Ars Electronica Center Besucher zugleich in die Zukunft und die Vergangenheit: visinäre Entwürfe von Medienpionieren des beginnenden 20. Jahrhunderts werden zeitgenössischen Zukunfts-Ideen gegenüber gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">15. Juni 2010</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19. September 2010</td></tr></table><p>Wer weit in die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> schauen will, braucht entweder eine Kristallkugel mit mindestens 10-Megapixel-Chip, oder aber eine scharfe Beobachtungsgabe, die Fähigkeit zur Extrapolation und eine lebhafte Phantasie.  Wie die aktuelle Sommerschau des Ars Electronica Center zeigt,  wurde so manches, was im Fin de siècle wie Science Fiction scheinen musste, technische Realität der Gegenwart. So schreibt Robert Sloss in seinem Essay “Das drahtlose Jahrhundert” 1910 über die Kommunikationsmittel der Gegenwart:</p>
<blockquote><p>Jedermann wird sein eigenes Taschentelefon haben, durch welches er sich, mit wem er will, wird verbinden können. Die Bürger der drahtlosen Zeit werden überall mit ihrem Empfänger herumgehen, der irgendwo, im Hut oder anderswo, angebracht sein wird…</p></blockquote>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/ars-100.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4300]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/ars-100-600x362.jpg" alt="ars 100 600x362 Ars Electronica Ausstellung: Social Media und Hypertext um 1900" title="100 Jahre in die Zukunft" width="600" height="362" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Gute <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/idee/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Idee">Idee</a>… die Sache mit dem Hut, eine geschickt platzierte Antenne müsste zumindest den WLAN-Empfang gravierend verbessern, und wer weiß: wo Pimps noch eine Feder im Hutband stecken hatten, trägt der Geek von übermorgen womöglich einen nicht bloß fashionablen, sondern überaus nützlichen Drahtbügel. Aber zurück nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/linz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Linz">Linz</a>: in der aktuellen Ausstellung <a href="http://www.aec.at/center_exhibitions_area_de.php?id=145" class="liexternal">Die Welt in 100 Jahren — eine Reise in die Geschichte der Zukunft</a> stellt das Ars Electronica Center Linz die Visionen von Vordenkern des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts den Zukunftsentwürfen zeitgenössischer Wissenschaftler und Künstler gegenüber. Klingt augesprochen besuchenswert, und wenn der 2010er-Sommer weiter so regnerisch weitergeht, wie er begonnen hat, kommen Indoor-Aktivitäten ganz besonders gelegen.<span id="more-4300"></span></p>
<p>Im Zentrum des historisch-futuristischen Parts der Ausstellung stehen der mir bislang unbekannte französische Schriftsteller, Zeichner und Karikaturist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/albert-robida/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Albert Robida">Albert Robida</a> (1848–1926), der in seinem 1891 erschienen Buch über “Das elektrische Leben des 20. Jahrhunderts” nicht nur elektronische Nachrichtenübermittlung, Live-Berichterstattung und Flugobjekte, sondern auch digitale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a>, Spams und permanente Reizüberflutung prophezeite.</p>
<p>Der zweite Name dagegen ist mir vertraut — den “Mundaneum” Erfinder Paul Otlet (1868–1944) kenne ich aus <a href="http://www.medienphilosophie.net/publikationen.html" class="liexternal">Frank Hartmanns Büchern</a>. Der Belgier gilt als Vater der modernen Informationstheorie und beschränkte sich keineswegs auf die Theorie, mit dem Nobelpreisträger Henri La Fontaine gründet er 1895 das “Office International de Bibliographie”. Die Ambitionen des Duos reichten weit über eine gewöhnliche Bibliothek hinaus. Das gesamte Wissen der Menschheit sollte gebündelt werden, um es allen zugänglich zu machen und durch bessere “Vernetzung” zukünftige Kriege zu verhindern. Ein Zitat aus dem <a href="http://new.aec.at/press/files/2010/06/Die-Welt-in-100-Jahren_PKUnterlage_gs_final_DE-11.pdf" class="lipdf">Pressetext</a> zur Ausstellung zeigt, dass die beiden Visonäre in der Tat eine Menge <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Ideen vorwegnahmen:</p>
<blockquote><p>Nach der Weltausstellung von 1910 bietet die belgische Regierung Paul Otlet ein großes Gebäude an – das “Palais du Monde” bzw. “Mundaneum” in Brüssel. Der Versuch ihr Projekt zu “globalisieren” und zwischen 1900 und 1914 in Paris, Washington und Rio de Janeiro weitere “Datenzentren” aufzubauen scheitert, nicht zuletzt an explodierenden Kosten. Das ursprüngliche “Mundaneum” hingegen verfügt 1934 über mehr als 15 Millionen Bücher, Zeitschriften, Fotos, auch schon erste Ton– und Filmdokumente – und die erste analoge Suchmaschine der Geschichte. Mittels der von Otlet entwickelten Universellen Dezimalklassifikation werden nicht nur die Titel der Bibliothek beschlagwortet und kategorisiert, sondern auch alle eingehenden Anfragen (bis zu 1.500 konnten pro Jahr bearbeitet werden). Dabei wurde festgehalten, für welche Informationen sich BenutzerInnen interessieren, um daraus Aussagen über die Relevanz der Dokumente zu erlangen und die Antworten auf die Suchanfragen zu optimieren. Aufgrund dieser ausgeklügelten Kategorisierung bzw. “Verlinkung” und der Idee, Daten in einem zentralen Netzwerk zu speichern, gilt Paul Otlet als der Urvater des Hypertexts und Vordenker des Internets. Zukunftsweisend nimmt er Entwicklungen wie Web 2.0, Social Media und User Recommender Systems  vorweg.</p></blockquote>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ted_Nelson" rel="nofollow" class="liwikipedia">Ted Nelson</a> hat zwar den Terminus “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hypertext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hypertext">Hypertext</a>” geprägt, aber Meister Otlet war eindeutig früher dran, scheiterte aber  teils an explodierenden Kosten, teils an fehlenden Technologien. Besonders bitter: 1940 wird das ehemalige Mundaneum für eine Ausstellung über Nazi-Kunst geräumt, dabei zerstören die Besetzer 67 Tonnen Dokumente. Frank Hartmann hat mir kürzlich dieses Handy-Foto geschickt, es zeigt einen von Paul Otlets Original-Karteikästen:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/otlet.jpg" alt="otlet Ars Electronica Ausstellung: Social Media und Hypertext um 1900" title="Paul Otlets Karteikasten" width="600" height="458" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Der futuristische Teil der Ausstellung läuft unter dem Titel “Next Ideas”, gezeigt werden diverse Projekte von “the next idea” Stipendiaten. Seit 2004 fördern voestalpine und Ars Electronica mit diesem Programm technologische und wissenschaftliche Innovation, denn visionäre Ideen haben es nun mal an sich, dass sie ihrer Zeit ausgesprochen weit voraus sind. So mag Cesar Haradas autarke, schwimmende Siedlung auf dem offenen Meer (hoffentlich ohne Kevin Costner) heute noch unmachbar scheinen, aber das hätten die meisten seiner Zeitgenossen damals wohl auch über Otlets Ideen gesagt.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> Ars Electronica Presse-Service / Frank Hartmann</small><br />
<hr />
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Via Foursquare gegen die chinesische Zensur protestieren</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[China zensiert das Internet ausgiebigst. Jüngstes Opfer des Kontrollwahns ist Foursquare, dann kritische User nutzen den Dienst für Kommentare über das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens. Werquer erklärt, wie man via Foursquare dennoch protestieren kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz Gallien ist im Internetfieber — nur ein kleines Dorf leistet der Informationsfreiheit erbitterten Widerstand. Okay, mehrere Dörfer, und das bekannteste davon kann man nun wahrlich nicht als “klein” bezeichnen. Doch trotz der immensen Landes– und Bevölkerungsgröße schafft es die chinesische Regierung bisher viel zu gut, das Land mit der “Great Firewall of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/china/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with China">China</a>” virtuell weitgehend abzuschotten.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/china4square1.jpg" alt="china4square1 Via Foursquare gegen die chinesische Zensur protestieren" title="Foursquare und die chinesische Zensur" width="600" height="98" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Zensurbestrebungen richten sich dabei einerseits gegen kritische Stimmen im eigenen Land (Die Story in Tweet-Länge: Vom Blogartikel direkt in Gefängniszelle. #civil #society #China), andererseits kontrollieren die staatlichen Zugangsprovider, dass auch aus dem Ausland keine systemkritischen Bytes die Filtermechanismen passieren. Neuestes Opfer der Filterlisten ist der Location-basierte Dienst <a href="http://foursquare.com/user/datadirt" class="liexternal">Foursquare</a>. Er erfreut sich unter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geeks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with geeks">Geeks</a> hoher Beliebtheit, steht im Reich der Mitte aber nicht mehr zur Verfügung, wie <a href="http://www.werquer.com/blog/2010/06/metternich-am-tiananmen-platz/" class="liexternal">Werner</a> berichtet:<span id="more-4240"></span></p>
<blockquote><p>Zwar hat Foursquare gerade mal kolportierte 1,5 Millionen User und doch – oder gerade deshalb – haben chinesische Dissidenten es als Kommunikationsform zum 21. Jahrestag der Massaker am Tian’anmen Platz für sich entdeckt. Sie “checken” über Foursquare am Platz des Himmlischen Friedens ein. (Welch zynische Bezeichnung für einen Ort, an dem 3.000 Menschen ihr Leben lassen mussten…) Ihre Kommentare und Tipps zu dieser Location sind nun den chinesischen Behörden aufgefallen und diese haben sicherheitshalber den Foursquare <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a> in China geblockt. Angeblich sollte die Sperre nach dem Jahrestag der gewaltsamen Beendigung (der wäre am 3. bzw. 4. Juni gewesen) wieder aufgehoben werden. Bislang habe ich nichts davon gelesen.</p></blockquote>
<p>Ich war zum Zeitpunkt der gewaltsamen Beendigung der Studentenproteste im 1989 13 Jahre alt und kann mich noch sehr genau an die Bilder der Schützenpanzer inmitten der unbewaffneten Zivilisten erinnern. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tian%E2%80%99anmen-Massaker" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> listet die Chronologie der Ereignisse, 2009 hat der Boston Globe eine umfangreiche Rückschau mit eindringlichen Fotos <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2009/06/remembering_tiananmen_20_years.html" class="liexternal">zusammen gestellt</a>. Bis heute steht die chinesische Führung (wohl ein passenderer Ausdruck als “Regierung”) offiziell auf dem Standpunkt, das Massaker sei “zur Aufrechterhaltung der Stabilität gerechtfertigt gewesen”. Für Alternativdeutungen bleibt da neben der verstaatlichten Historie kein Platz. Aber Wien ist bekanntlich nicht Peking, und daher ruft Werner auf seinem Blog zu folgender <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2009/06/remembering_tiananmen_20_years.html" class="liexternal">Protestaktion via Foursquare</a> auf:</p>
<blockquote><p>Seit heute äußere ich meine Meinung zu den Vorgängen in China jeden Tag in der Früh vor der chinesischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/botschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Botschaft">Botschaft</a> in Wien. Die liegt nämlich auf meinem Arbeitsweg und in einem Straßenzug der  – Achtung Symbolcharakter! – auf den Namen Metternichgasse hört. Wer dem Regime in Peking auch etwas sagen möchte, kann ebenfalls via Foursquare dort einchecken.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/china4square2.jpg" alt="china4square2 Via Foursquare gegen die chinesische Zensur protestieren" title="Die chinesische Botschaft in Wien" width="600" height="537" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Zum Mayor werd ich’s wohl nicht bringen, aber beim nächsten Besuch am Schwarzenbergplatz teile ich Herrn <a href="http://www.chinaembassy.at/det/sgxx/dszc/" class="liexternal">Ken Wu</a>, meinem allerbesten Freund (in der Subkategorie “Chinesische Botschafter in Wien”) mit, was ich von Chinas Zensurpolitik halte. Der scheint allerdings, zumindest der Aktualität der Homepage nach zu urteilen, ohnehin nicht besonders internetaffin zu sein. Aber Foursquare als “Briefe-an-meinen-Abgeordneten-Ersatz” für Geeks zu verwenden, find ich ausgesprochen charmant. Also los, lasst uns die Botschaft virtuell besetzen — die Great Firewall brennt!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Dieses Wochenende: Barcamp Vienna!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 29. Mai 2010 9:00 bis 30. Mai 2010 18:00. ] Am kommenden Samstag/Sonntag laden Max Kossatz und Rolf Mistelbacher zum Barcamp Vienna 2010: zwei Tage lang informieren sich Geeks gegenseitig über die neuesten Entwicklungen im Social Web - ich freue mich auf ein spannendes Wochenende mit rund 300 Konferenzteilnehmern!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">29. Mai 2010 9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">30. Mai 2010 18:00</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geeks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with geeks">Geeks</a> lieben Unkonferenzen. In den letzten Jahren haben sich Barcamps zum beliebtesten Veranstaltungsformat der Webszene entwickelt, am Wochenende laden die Organisatoren <a href="http://wissenbelastet.com/2010/05/26/infos-zum-barcamp-vienna-am-29-30-mai/" class="liexternal">Max Kossatz</a> und <a href="http://rolfgeneratedcontent.com/2010/02/09/barcamp-vienna-bei-microsoft-am-29-5-und-30-5/" class="liexternal">Rolf Mistelbacher</a> ins Microsoft-Hauptquartier zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/barcamp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Barcamp">Barcamp</a> Vienna 2010. Zwei Tage lang beschäftigen sich Internet-Freaks mit allem, was die Netzwelt derzeit in Atem und die Bits und Bytes am Laufen hält.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/barcampvienna2010.jpg" alt="barcampvienna2010 Dieses Wochenende: Barcamp Vienna!" title="Barcamp Vienna 2010" width="600" height="170" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4230"></span></p>
<p>Die <a href="http://www.barcamp.at/Barcamp_Vienna_2010_Proposals" class="liexternal">Session-Vorschläge</a> lassen ein ausgesprochen abwechslungsreiches Wochenende erwarten. Ein kleiner Ausschnitt: Max Kossatz und Gerald Bäck sprechen über <em>Reichweitenmessung im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a></em>, ein Thema, das derzeit nicht nur Mediaplanungs-Agenturen schlaflose Nächte bereitet. Andi Klinger, Michaela Amort und andere außergewöhnlich gut gekleidete Geeks behaupten, <em>Das Internet stellt die Modewelt auf den Kopf</em>, Markus Prinz und Franz Buchinger werden uns über <em>HTML5</em> informieren, Axel Maireder erläutert die <em>österreichische Twitter-Morphologie</em> und Thomas Thaler behauptet, man käme <em> Von 0 auf Google Pagerank 7 in nur sechs Monaten</em> durch kluge Longtail-Ausnutzung. Da bin ich mal äußerst gespannt, wo im Longtail sich denn die 8er (offenbar ausgesprochen gut) verstecken…</p>
<h3 id="toc-wie-funktioniert-so-ein-barcamp-berhaupt">Wie funktioniert so ein Barcamp überhaupt?</h3>
<p>Alte Hasen kennen das Prozedere natürlich bereits, für Barcamp-Neulinge eine kurze Erklärung: das erste <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/BarCamp" rel="nofollow" class="liwikipedia">Barcamp</a> fand 2005 in den USA statt als Redaktion auf ein von O’Reilly veranstaltetes Foo-Camp (Friends of O’Reilly), zum dem nur geladene Gäste zugelassen waren. Das stieß einigen Silicon Valley Webworkern, die nicht auf der Liste standen, ziemlich sauer auf, also organisierte man kurzerhand im HP-Office eine spontane “Gegenkonferenz” — inklusive Camping im Vorgarten. Das erklärt den das “Camp”, aber warum die “Bar”? Programmierer verwenden die Bezeichnung “foobar” als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Foobar" rel="nofollow" class="liwikipedia">Platzhalter</a> in Dokumentationen, und da die O’Reilly Veranstaltung Foo-Camp hieß, erschien der Name ausgesprochen passend.</p>
<p>Heringe, Zelte, Campingkocher und Schlafsäcke können am Wochenende getrost zu Hause bleiben, geblieben ist die spezielle Art der Programmgestaltung. Denn im Gegensatz zu klassischen Konferenzen gibt’s bei einem Barcamp nämlich keinen im Vorfeld festgelegten Ablauf. Die Teilnehmer beginnen mit einer Vorstellungsrunde, anschließend kann jeder Vorschläge für “Sessions” machen. Das sind Vorträge mit anschließender Diskussion, die in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten dauern. Dokumentiert wird das so live vor Ort entstehende Konferenzprogramm mit Post-Its auf einem äußerst analogen Whiteboard. Je nach Andrang und Bedarf gibt’s meist mehr als einen Veranstaltungsraum, sodass verschiedene Sessions parallel stattfinden können, das persönliche Programm stellt also jeder vor Ort je nach Interessenslage zusammen.</p>
<p>Essentieller Bestandteil des Barcamps ist die fehlende Trennung zwischen Besuchern und Vortragenden: der Eintritt zur Veranstaltung ist zwar völlig kostenlos, von den Besuchern wird allerdings erwartet, dass sie sich aktiv einbringen. Ursprünglich war’s mal so, dass jeder Barcamper auch einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> hielt — das ginge sich bei der stark angewachsenen Besucherzahl mittlerweile aber gar nicht mehr aus.</p>
<p>Bleibt nur die Frage: wer veranstaltet solche Barcamps in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>? Ganz einfach: jeder, der Lust und ausreichend Zeit für die Vorbereitung hat! Die Sponsoren kümmern sich um eine Location (mit entsprechender Infrastruktur und belastbarem WLAN *g*), Catering, T-Shirts für alle Teilnehmer und weil das alles nicht wenig kostet, vor allem Sponsoren — in diesem Jahr <a href="http://www.microsoft.at" class="liexternal">Microsoft</a>, <a href="http://digitalaffairs.at/2010/05/27/barcamp-vienna-2010/" class="liexternal">Digital Affairs</a>, <a href="http://www.netidee.at/" class="liexternal">NetIdee</a> und die <a href="http://www.modul.ac.at/nmt" class="liexternal">Modul University Vienna</a> — dort fand übrigens das Barcamp Vienna 2009 statt, auf dem sich der jetzt schon legendäre und sagenumrankte <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichische Internetrat</a> einer verblüfften Teilöffentlichkeit präsentierte.</p>
<p>Wer neugierig geworden ist und am Wochenende mitmachen will, trägt sich selbst im Konferenzwiki auf die <a href="http://www.barcamp.at/Anmeldung/Registration_Vienna_2010" class="liexternal">Anmeldeliste</a> ein. Ich kann den Besuch des Barcamps allen Netz-Enthusiasten nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich schon auf spannende Sessions und interessante <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionen">Diskussionen</a> — wir sehen uns am Wochenende!</p>
<p><strong>Zeit:</strong> 29./30. Mai, jeweils ab 9:00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Microsoft Österreich, Am Europlatz 3, 1120 Wien</p>
<div id="map_6cf62" class="wpmaps" style="width:600px; height:300px; overflow:hidden"></div><script type="text/javascript">/* <![CDATA[ */jQuery(document).ready(function($) {if (GBrowserIsCompatible()) {var map_6cf62 = new GMap2($("#map_6cf62").get(0));var lat_6cf62 = new GLatLng(48.1711553, 16.3363952);map_6cf62.setCenter(lat_6cf62, 10);map_6cf62.setMapType(G_NORMAL_MAP);map_6cf62.addControl(new GSmallMapControl());map_6cf62.addControl(new GMenuMapTypeControl());map_6cf62.addOverlay(new GMarker(lat_6cf62));map_6cf62.openInfoWindowHtml(lat_6cf62, "<strong>Microsoft Österreich</strong><br />Am Europlatz 3, Ecke Wienerbergstrasse<br />1120 Wien");}});/* ]]&gt; */</script>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Social Media Panik allenthalben! Doch ist sie begründet? Radio Eriwan würde antworten: Ja und nein! Denn bei allen gutgemeinten Warnungen vor Social Media Kontrollverlust sollte man doch eines nicht vergessen: Datenaustausch ist nun mal ein integraler Bestandteil jenes Vorgangs, den wir gemeinhin als Kommunikation bezeichnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Facebook-Like Button sorgt für erregte Diskussion. Privacy-Bedenken drängen sich da natürlich auf, und ja: Facebook generiert noch viel mehr Daten über seine User. Aber let’s face it: im Großen und Ganzen sind die Bedenken gnadenlos überbewertet, denn in der häufig die Gemüter erhitzenden Datenschutzdebatte wird eines ganz gerne übersehen: Ohne Datenaustausch keine Kommunikation.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/munchie.jpg" alt="munchie Und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten" title="Social Media Panik" width="600" height="579" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Das neue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-plugin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Plugin">Social Plugin</a> tut ja im Wesentlichen nichts anderes, als auf Facebook sowieso frei zugängliche Inhalte in einem iFrame auf Drittseiten einzubinden. Big Deal? Nicht wirklich, denn wer sein Facebook-Profil nur für Freunde zugänglich macht, der outet sich gegenüber Drittusern auch durch das neue Script nicht. Dazu fällt mir ein Beitrag ein, den ich vor kurzem in ATV Life gesehen habe — ein äußerst kompetenter Datenschützer wählte eine meiner Meinung nach unglückliche Formulierung, die den Sachverhalt ganz gut auf den Punkt bringt. Er sagte sinngemäß in etwa:<!--blockquote--></p>
<blockquote><p>Niemand weiß, wie lange Social Networks wie Facebook die Daten ihrer User speichern. Man schreibt einmal ein Status-Update, und schon ist man nicht mehr Herr seiner Daten.</p></blockquote>
<p>Und das ist genau mein Punkt — man schreibt Status-Updates, damit diese gelesen werden. Wir nutzen Facebook, um zu kommunizieren. Wir reden seit den frühen 90ern von den gewaltigen Möglichkeiten des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, von Bottom-Up <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a> und dann später vom Web 2.0 – und kaum funktioniert mal eine User-Driven-Plattform, schüren alle Honoratioren die blanke Kontrollverlustpanik. Was da Finetuning des Empfängerkreises und die diversen Privacy-Settings angeht, mag noch Informationsbedarf herrschen, und selbstverständlich gibt es schützenswerte Daten — aber wer seine Steuer-, Sozialversicherungs– und Kontonummer auf Facebook postet, ist selber schuld. Die tatsächlichen Probleme liegen da, wo staatliche Datensammlungen wie Polizei– und Krankenakten ohne jede Kontrolle immer weiter wuchern. Der Umgang mit Facebook dagegen ist lediglich eine Frage der Media Literacy… und wie soll bitte personalized media ohne Präferenz-Analyse denn jemals funktionieren?</p>
<p>Und ganz ehrlich: ich kann dieses idiotische Beispiel mit “diese Praktikantin hat ihren Job wegen eines Facebook-Postings verloren, Danger Danger, <a href="http://www.marketingshop.de/pr-reputation/produkte/negativ-daten-killer-person.html" class="liexternal">Reputation</a> Management Alarm!” wirklich nicht mehr hören, noch dazu wo die meisten Vortragenden die Original-Story nicht mal kennen und die an sich durchaus lehrreiche Anekdote dann auch noch falsch erzählen (zweimal passiert in den letzten 3 Wochen mit den Original-Screenshots). Sagen wir mal so: wenn eine neue Mitarbeiterin am letzten Tag ihrer Probezeit auf Facebook postet, dass ihr Chef (mit dem sie auf Facebook befreundet ist) unfähig, die Firma mies ist, sie ihren Job hasst und besagter Chef ihr dann öffentlich antwortet, dass er schon aus rein ökonomischen Gründen kein Interesse an Mitarbeitern habe, die ihren Job hassen, dann kann man daraus wohl kaum das Gefahrenpotential von Social Networks ableiten… ich würd sagen: besser so für beide Seiten!</p>
<p>Wir leben in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen privat und öffentlich neu definiert werden; aber das wurden und werden sie andererseits ohnehin permanent, zumindest seit die alten Griechen diese Dichotomie im westlichen Denken verankerten. Und dass diese neuen shiny Tools neue Herausforderungen mit sich bringen, stelle ich keineswegs in Abrede. Aber da geht’s um (politische) regulatorisch Maßnahmen — diese Paranoia wegen jedes einzelnen Status Updates ist vollkommen unberechtigt, also lassen Sie sich bloß nicht den Spaß verderben. Wenn wir nicht jeder einzeln als digitaler Einsiedler im Netz vor uns hinvegetieren wollen, dann werden wir den einen oder anderen Datenaustausch schon zulassen müssen.</p>
<p>Die Sache mit dem Vergessen dagegen halte ich für überbewertet: die “alles auf ewig speichernden Rechner” muss erst mal jemand auf wirklich längere Sicht finanzieren, denn auf eines ist Verlass: die Entropie lässt sich nicht überlisten. Und selbst, wenn Rechner sich alles merken sollen: Menschen vergessen. Und diese Fähigkeiten, da sind sich alle Neuropsychologen einig, macht uns überhaupt erst überlebensfähig.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Literatur: Die Must-Read Leseliste</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 06:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Papier ist nicht zu unterschätzen - höchste Zeit für eine Liste meiner Lieblings-Einführungsbücher ins die Thematik Internet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-size:14px;">Wilkommen bei der datenschmutz Social Media Leseliste! Sie finden in diesem Beitrag Bücher, Online-Dokumente und Videos rund die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/themen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Themen">Themen</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/new-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with New Media">New Media</a> und Social Web. Die Zusammenstellung wird laufend erweitert und ist in die Bereiche Theorie/Grundlagen, Praxis-Anleitungen, Download-Dokumente und Einführungsvideos unterteilt. Neben Büchern (verlinkt mit Amazon) finden Sie auch zahlreiche didaktische Videos und Gratis-Downloads.</div>
<div align="center" style="margin-top:15px;margin-bottom:15px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/01/socialmedialeseliste.jpg" alt="socialmedialeseliste Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" title="Social Media Literatur-, Lese- und Videoliste" width="600" height="345" style="border:1px solid gray;" /></div>
<div style="background-color:#dfe3ff;padding:10px;border:1px solid gray;width:600px;margin-bottom:20px;"><strong>Über dieses Literatur– und Video-Liste</strong></p>
<p>Als <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/neuer-jobtitel-digital-universalgelehrter/" class="liinternal">Digital Universalgelehrter</a> gehört das Unterrichten natürlich zu meinen liebsten beruflichen Verpflichtungen — für meine aktuellen New Media Vorlesungen an der FH Wien und an der Universität Wien habe ich die erste Version dieser Literaturliste zusammen gestellt. Es zeigte sich allerdings rasch, dass großes Interesse an Literatur, Videos und didaktischen Materialien zum Thema Web 2.0 besteht, daher habe ich die Liste veröffentlicht und mit Hilfe meiner Leser erweitert. Selbstverständlich erhebt diese Zusammenstellung keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit; es handelt sich aber im wesentlichen um die für mich persönlich relevantesten Werke zum Verständnis neuer Medien.</p>
<p>Im ersten Teil finden Sie Bücher zu Grundlagen und Theorie, der zweite Teil umfasst die meiner Meinung nach didaktisch besten How-To Einführungen und Praxisanleitungen. Alle Buchtitel sind mit Amazon verlinkt. Im dritten Teil habe ich frei verfügbare Online-Ressourcen (PDF-Downloads etc. verlinkt), im vierten Teil gibt’s zusätzlich einführende Videos über Social Media Grundlagen und Best Practices. Auf Ergänzungen und Anmerkungen respektive Ihre persönlichen Favoriten bin ich gespannt — bitte nutzten Sie einfach die Kommentarfunktion, um weitere Einträge vorzuschlagen.</p>
<p><small><strong>Updates / Erweiterungen</strong><br />
<em>Update 12.01.2010:</em> Liste “Theorie” erweitert, neuer Teil “Videos“<br />
<em>Update 08.04.2010:</em> Neue Einträge, neuer Teil “Download-Dokumente</small></div>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22"  width="600px" height="200px"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fa56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fa56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_a56e068a-719d-4665-9273-4749e0930d22" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="200px" width="600px"></embed></param></object></div>
<p><span id="more-4031"></span></p>
<div style="margin-top:20px;margin-bottom:20px;font-size:15px;padding-top:9px;padding-bottom:9px;border-top:6px solid #4a748a;border-bottom:6px solid #4a748a;">
<strong>Inhalt:</strong></p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-theorie-und-einfhrungen" class="liinternal">Theorie und Einführungen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-new-media-best-practices" class="liinternal">New Media Best Practices</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-frei-verfgbare-download-dokumente" class="liinternal">Frei verfügbare Download-Dokumente</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-videos-multimediale-einfhrungen" class="liinternal">Videos / multimediale Einführungen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/#toc-weitere-vorschlge" class="liinternal">Weitere Vorschläge?</a></li>
</ol>
</div>
</div>
<h2 id="toc-theorie-und-einfhrungen">Theorie und Einführungen</h2>
<p><strong>Flusser, Vilém: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/392328344X?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=392328344X" class="liexternal">Ins Universum der technischen Bilder</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=392328344X" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Göttingen 1996<br />
Jedes einzelne Buch des brillanten Kommunikologen Vilém Flusser ist definitiv lesenswert. “Ins Universum der technischen Bilder” bietet eine hervorragende Einführung in den grundlegenden Wandel, den der Philosoph im Übergang von der Schrift– zur Bildkultur konstatierte. Neben Marshall McLuhan mein zweiter Favorit in punkto “Webverständnis”:</p>
<blockquote><p>Zweifellos hingegen ist, dass das Schreiben durch Computer die Einstellung des Schreibenden und des Empfängers zum Text radikal verändert. Das schöpferische Engagement wird anders erlebt als vorher. Es ist eine neue Art von Selbstkritik und von Verantwortlichkeit dem anderen gegenüber hinzugekommen, und der Text hat eine neue Art von Eigenleben gewonnen. Kurz, man beginnt, wenn man auf diese Art schreibt, beim Schreiben dialogisch zu denken, zu schaffen, zu leben. Auch und vor allem in jenem Sinn, den Martin Buber gemeint hat.</p></blockquote>
<p><strong>Hartmann, Frank: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825221121?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3825221121" class="liexternal">Medienphilosophie</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3825221121" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Wien 2000<br />
In seiner umfassenden Einführung bietet Frank Hartmann einen exzellenten Überblick über Entstehung, historische Entwicklungen und aktuelle Strömungen im Bereich der Medienphilosophie: ein unentbehrliches Grundlagenwerk, zum Lesen und Nachschlagen sowie mit einem immens umfassenden Verzeichnis weiterführender Literatur.</p>
<p><strong>Eisenstein, Elizabeth: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3211828486?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3211828486" class="liexternal">Die Druckerpresse. Kulturrevolutionen im frühen modernen Europa</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3211828486" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Wien 1997<br />
Die bekannteste historische Untersuchung über die langfristigen Implikationen der Druckerpresse mag zwar auf den ersten Blick wenig mit New Media zu tun haben — aber der Eindruck täuscht. Aus der Verlagsbeschreibung:</p>
<blockquote><p>Denn weit über die subtilen technischen Innovationen hinaus ist der Buchdruck Medium von gesamtgesellschaftlichen Revolutionen. Renaissance, Reformation und die gesamte Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaften sind in den Mediatisierungsprozess des Buchdrucks eingeflochten. Der Buchdruck ist nicht allein der Triumph der Reproduktion über das Original, nicht allein Zeichen einer neuen Herrschaft der Schrift über das Bild in der Öffentlichkeit — er ist vor allem auch das Medium einer gesamten psychosozialen und mentalitätsgeschichtlichen Umwälzung.</p></blockquote>
<p><strong>Manovich, Lev: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0262632551?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0262632551" class="liexternal">The Language of New Media</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0262632551" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Cambridge 2001<br />
Der Kulturwissenschaftler Lev Manovich stellt das Kino ins Zentrum seiner Reflexionen über die visuelle Medienkultur. Manovichs Ideen und Theorien zum bewegten Bild sind von besonderem Interesse für alle, die sich für die Theorie des Bewegtbilds interessieren.</p>
<p><strong>McLuhan, Marshall: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0262631598?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0262631598" class="liexternal">Understanding Media: The Extensions of Man</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0262631598" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Cambridge 1964<br />
Das zentrale Werk McLuhans wird nahezu jährlich neu verlegt: in seinem Forschungsansatz der “Probes” und seiner Erkenntnis der Untrennbarkeit von Forscher und “umgebendem Medium” war der kanadische Theoretiker radikal konsequent: seine Auffassung von (elektronischen) Medien als <em>Prothesen</em> hat bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren.</p>
<p><strong>Möller, Erik: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3936931364?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3936931364" class="liexternal">Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3936931364" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Hannover 2006<br />
<em>[empfohlen von <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a>]</em><br />
Erik Möller beschreibt in seiner Einführung, wie Konsumenten zu Produzenten werden und welche langfristigen gesellschaftlichen Veränderungen durch Online-Medien zu erwarten sind. Eher essayistisch als Hardcore-Theorie, ermöglicht das Buch allen, die sich möglichst rasch die wichtigsten Begriffe und das entsprechende Grundwissen aneignen wollen, einen schnellen Einstieg in die Thematik.</p>
<p><strong>Tapscott, Dan / Williams, Anthony: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345640?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3423345640" class="liexternal">Wikinomics: Die Revolution im Netz</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3423345640" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> München 2009<br />
<em>[empfohlen von <a href="http://www.dreamacademia.at/" class="liexternal">Manuel Gruber]</a></em><br />
Der Klassiker über die Medienrevolution der Wirtschaftswelt: Tapscott und Williams sprechen nicht vom Crowdsourcing, sondern von Wikinomics. Neue kollaborative Kooperationsmodelle verändern nach Meinung der Autoren die Wirtschaftswelt gravierend. Achtung: im März 2010 erscheint eine aktualisierte Auflage:</p>
<blockquote><p>Wir treten in ein neues Zeitalter ein, wo die Menschen in einer Weise am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen wie nie zuvor. Noch nie hatten Einzelne die Macht und die Gelegenheit, in losen Netzwerken Gleichgestellter und Gleichgesinnter (‘Peers’) zu kooperieren und Waren und Dienstleistungen kontinuierlich und in konkret fassbarer Form herzustellen.</p></blockquote>
<p><strong>Zerfaß, Ansgar / Welker, Marin / Schmidt, Jan (Hg.): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258667?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3938258667" class="liexternal">Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum: Bd. 1</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3938258667" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Köln 2008<br />
<strong>Zerfaß, Ansgar / Welker, Martin / Schmidt, Jan (Hg.): <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3938258683?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3938258683" class="liexternal">Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Publizistik: Bd. 2</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3938258683" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Köln 2008<br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]<br />
Ganz gute und halbwegs aktuelle Texte finden sich im 2-bändigen Sammelband der Deutschen Gesellschaft für Onlineforschung zu Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 1 beleuchtet theoretische und methodologische Grundlagen (ausführlich die Konstruktion des “aktiven Rezipienten”), Band 2 unterschiedliche Spannungsfelder (Journalismus, Unternehmen etc.). Nicht alle Texte sind empfehlenswert, aber die beiden Sammelbände eignen sich gut, um ins Forschungsfeld reinzuschnuppern.</p>
<p><strong>Ess, Charles: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0745641644?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0745641644" class="liexternal">Digital Media Ethics (Digital Media and Society)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0745641644" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" /><br />
.</strong> Cambridge 2009<br />
[<em>empfohlen von <a href="http://www.themashazine.com" class="liexternal">Michael Hafner</a></em>]<br />
Charles Ess beschäftigt sich auf allgemeiner Ebene mit den Fragen der digitalen Ethnik und bezieht in seine Gesamtbetrachtung Themenfelder wie Copyright, Datenschutz und “Digital Citizenship” mit ein. Dabei bemüht der Autor zwar immer wieder bekannte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beispiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beispiele">Beispiele</a> der jüngeren Netzgeschichte (wie beispielsweise den Facebook-Beacon-Protest), verliert sich aber nicht in Details, sondern will dem Leser ein Gesamtbild der Kernfragen einer digitalen Ethik vermitteln. Auch Ess’ Überlegungen zu Digital Sex und Computerspielen beziehen nicht bloß westliche Nutzungsgewohnheiten, sondern die globale Perspektive und kulturelle Unterschiede mit ein; gute Einführung in ein komplexes und immer mehr an Bedeutung gewinnendes Thema. Eine Rezension des englischsprachiges Buches, das mittlerweile als Taschenbuch verfügbar ist, gibt’s am <a href="http://www.themashazine.com/blog/kbe/digital-media-ethics" class="liexternal">mashazine</a>:</p>
<blockquote><p>Ess investigates potential new ethical challenges that arise in the context of digital media. This does not mean it’s about copyright only. A major question is wether digital(online) media empower (free speech) or enslave people (spread structures from western civilization all over the world), whether online communication makes us less sensitive and responsible (because it’s only disembodied words) or more powerful and thus requires more responsibility (because our communication has much more reach and impact).</p></blockquote>
<hr />
<h2 id="toc-new-media-best-practices">New Media Best Practices</h2>
<p><strong>Comm, Joel: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0470458429?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0470458429" class="liexternal">Twitter Power: How to Dominate Your Market One Tweet at a Time</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0470458429" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> New Jersey 2009<br />
Guter Einstieg in Features und Funktionen von Twitter sowie sinnvolle, langfristige Strategien zum Aufbau einer Microblogging-Community: die beste mir bekannte Einführung, auch wenn die neueren Features wie zum Beispiel die Twitter-Listen noch keine Berücksichtigung fanden.</p>
<p><strong>Fischer, Mario: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826617037?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3826617037" class="liexternal">Website Boosting 2.0: Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Online-Marketing</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3826617037" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> Heidelberg 2008<br />
Die SEO-Optimierung ist integraler Bestandteil jeder Online-Präsenz. Mario Fischer hat ein deutschsprachiges Standardwerk geschaffen, welches nicht nur alle relevanten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung abdeckt, sondern auch das Verständnis dafür fördert, wie eigentlich Trafficströme im Internet entstehen und welche Rolle seiten-interne und –externe Faktoren bei der Erhöhung der Besucherzahlen spielen.</p>
<p><strong>Godin, Seth: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0749939753?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0749939753" class="liexternal">Tribes</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0749939753" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />. We Need you to lead us.</strong> London 2008<br />
Der bescheidene Umfang dieses kleinen Breviers sollte nicht über die Relevanz des Thema hinwegtäuschen: der amerikanische <a href="http://www.marketingshop.de/online-marketing/neukunden-marketing/erfolgsratgeber-neukundengewinnung-kombiniert.html" class="liexternal">Marketing</a> Berater Seth Godin redet nicht um den heißen Brei herum, sondern präsentiert seiner Leserschaft in knapper Form einen Einblick in die Bedeutung thematischer Online-Communities, die er als <em>Tribes</em> bezeichnet.</p>
<p><strong>Hunt, Tara: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0307409503?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0307409503" class="liexternal">The Whuffie Factor: Using the Power of Social Networks to Build Your Business</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0307409503" width="1" height="1" border="0" alt=" Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Social Media Literatur: Die Must Read Leseliste" />.</strong> New York 2009<br />
Über Taras <em>Währung für Aufmerksamkeit</em> habe ich hier am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> schon mal geschrieben — was Theoretiker als “Aufmerksamkeitsökonomie” betiteln, setzt die Marketing-Expertin in die Praxis um: ihr leicht verständlicher Leitfaden bietet zahlreiche Beispiele und eignet sich hervorragend als Einführung ins Thema <em>Social Media Marketing</em>.</p>
<hr />
<h2 id="toc-frei-verfgbare-download-dokumente">Frei verfügbare Download-Dokumente</h2>
<p><strong>Vilém Flussers Bochumer Vorlesungen (1991)</strong> [Audio]<br />
<a href="http://www.flusser-archive.org/publications/bochumervorlesungen" class="liexternal">http://www.flusser-archive.org/publications/bochumervorlesungen</a><br />
Das von Edith Flusser und Klaus Sander 1992 in München aufgebaute Flusser-Archiv wird seit 1998 von Siegfried Zielinski betreut. Die umfassende Sammlung umfasst rund 2.500 Essay– und Buchmanuskripte, darunter zahlreiche unveröffentlichte Texte. Nach Absprache steht die Sammlung interessierten offen. Auf der Homepage findet man leider, leider überhaupt keine digitalisierten Texte — aber zumindest die legendären Vorlesungen, die der Kommunikationsphilosoph 1991 an der Uni Bochum hielt, sind als Audio-Podcast in voller Länge verfügbar. Zwar im eigenartigsten Audioplayer, den ich je gesehen habe; dafür gibt’s aber komplette Untertitel. Ein Komplett-Download ist nicht verfügbar, wer alles hören will, muss sich durch sämtliche Schnipsel klicken (oder die Links aller dahinterliegenden Ogg-Files zusammenkopieren, runterladen und eine Playlist machen. Das Zip-File hätte ich dann bitte gerne :frog:). Der Aufwand lohnt sich, allerdings sollte man sich Zeit nehmen: zum Nebenbeihören sind Flusser Gedankengänge (zumindest mir) durchwegs zu komplex.</p>
<p><strong>Paul Anderson: What is Web 2.0?</strong> [pdf Datei]<br />
<a href="http://www.jisc.ac.uk/media/documents/techwatch/tsw0701b.pdf" class="lipdf">http://www.jisc.ac.uk/media/documents/techwatch/tsw0701b.pdf</a><br />
Paul Andersons Exploration der näheren Bedeutung des Begriffs ist nicht mehr ganz taufrisch: bereits im Februar 2007 erschien dieser <a href="http://www.jisc.ac.uk/whatwedo/services/techwatch/reports/horizonscanning/hs0701.aspx" class="liexternal">TechWatch Report</a>, der als Einführungsliteratur in die Konzepte und technischen Grundlagen aber nach wie vor sehr gut geeignet ist, da die wichtigsten Fachbegriffe und Konzepte sehr gut strukturiert erläutert werden:</p>
<blockquote><p>This TechWatch report was commissioned to investigate the substance behind the hyperbole surrounding ‘Web 2.0′. It reports on the implications this may have for the UK Higher and Further Education sector, with a special focus on collection and preservation activities within libraries.</p></blockquote>
<p><strong>Delphi Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</strong> [pdf Datei]<br />
<a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf</a><br />
Der internationale IT-Gipfel befragte nach der sogenannten Delphi-Methode in einem zweistufigen Verfahren über 500 Experten. Herausgearbeitet werden sollten langfristige Trends in der Informations– und Kommunikationstechnologie bis zum Jahr 2030. Das Ergebnis beweist, dass soviele geballte Fachkompetenz in diesem Fall nicht irren kann: denn die Ergebnisse klingen verdächtig nach Nullaussagen wie zum Beispiel:</p>
<blockquote><p>Akzeptanz und Vertrauen der Menschen im Umgang mit IKT sind die Grundlage der Entwicklung einer modernen und offenen Informationsgesellschaft.<br />
Leistungsfähige Kommunikationsnetze sind Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Informationsgesellschaft.</p></blockquote>
<p>Doch auch wenn man für diese Zukunftsprognosen nicht unbedingt das griechische Orakel bemühen muss, so enhält die rund 300 Seiten umfassende Studie eine wahre Flut an Beispielen, Zahlen, Fakten und Diagrammen, allerdings sehr spezifisch auf die Situation in Deutschland bezogen.</p>
<p><strong>Chris Anderson: Free</strong> [Audio]<br />
<a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip" class="lizip">http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip</a><br />
Mit seinem Buch über den “Longtail-Effekt” wurde der Internet-Ökonom Chris Anders berühmt; im Follow-Up “Free” argumentiert er munter-euphorisch gegen den herrschenden Pessimismus im Verlagsgeschäft: Free sei die Zukunft des (Medien)Business, Aufmerksamkeit heißt die neue Währung. Die Grundgedanken der Publikation fasst dieser <a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/16-03/ff_free" class="liexternal">Wird Beitrag</a> zusammen, bei Scribd könnte man “Free” online lesen, befände man sich nicht in Europa (so ganz frei ist der Zugang dann wohl doch nicht, aber wer unbedingt will, kann via <a href="http://de-bug.de/medien/archives/chris-anderson-free.html" class="liexternal">de-bug). Das Audiobook gibt’s dagegen wahlweise zum </a><a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-07/mf_freer" class="liexternal">Online-Hören</a> oder als <a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip" class="lizip">Zip-Download</a>. Zitat:</p>
<blockquote><p>What this boils down to is the difference between abundance– and scarcity-based business models. If you’re controlling a scarce resource, like the prime-time broadcast schedule, you have to be discriminating. There are real costs associated with those half-hour chunks of network time, and the penalty for failing to reach tens of millions of viewers with them is calculated in red ink and lost careers. No wonder TV executives fall back on sitcom formulas and celebrities—they’re safe bets in an expensive game.<br />
But if you’re tapping into an abundant resource, you can afford to take chances, since the cost of failure is so low. Nobody gets fired when your <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">YouTube</a> video is viewed only by your mom.</p></blockquote>
<hr />
<h2 id="toc-videos-multimediale-einfhrungen">Videos / multimediale Einführungen</h2>
<p><strong>Shift Happens / Did you know 4.0</strong><br />
Das am 22. Juni 2007 veröffentliche Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pMcfrLYDm2U" class="liexternal">Did you know 2.0</a> präsentierte die damals aktuellen Zahlen und Fakten zum Medienwandel auf komprimierte und deshalb beeindruckende Weise — seither gab es zahlreiche Videoantworten, die 4.0 Version stammt vom September 2009.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Commoncraft-Videos</strong></p>
<p>Commoncraft haben vor einigen Jahren begonnen, Erklärungsvideos zu verschiedenen Social Media Themen zu drehen. Der handgezeichnete Bleistift-Stil stieß auf so große Begeisterung, dass die Videos mittlerweile verkauft und pro Homepage-Einbindung und Video 35$ im Monat an Lizenzkosten fällig werden. Auf der Commoncraft-Page kann man aber alle Filmchen ansehen. Besonders empfehlenswert:</p>
<p>Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/socialmedia" class="liexternal">Social Media in Plain English</a><br />
Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/video-social-networking" class="liexternal">Social Networking in Plain English</a><br />
Commoncraft: <a href="http://www.commoncraft.com/blogs" class="liexternal">Blogs in Plain English</a></p>
<hr />
<p><strong>Socialnomics09: Social Media ROI</strong><br />
Viele Marketing-Verantwortliche fragen sich, ob sich die Investitionskosten in Social Media <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktivitaeten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktivitäten">Aktivitäten</a> überhaupt lohnen — dieses Video über Return of Invest im Web 2.0 beantwortet die Frage auf eindrucksvolle Weise:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Gary Vaynerchuk: Online Crisis Management</strong><br />
Gary Vaynerchuk gehört zu den schillernderen Online-Persönlichkeiten: die Story des Weinliebhabers, der mit seinem Online-Shop zum Multimillionär wurde, ist eine der bekanntesten frühen Social Media Erfolgsstories. Als seine Seite Corkd gehackt wurde, betrieb Gary vorbildmäßiges Krisenmanagement und veröffentlichte dieses äußerst sehenswerte Video:</p>
<p><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="600" height="395" id="viddler"><param name="movie" value="http://www.viddler.com/player/9250a4cb/" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="fake=1"/><embed src="http://www.viddler.com/player/9250a4cb/" width="600" height="395" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" flashvars="fake=1" name="viddler" ></embed></object></p>
<hr />
<p><strong>ChrisCree: Easiest Explanation Ever of Social Media for Business</strong><br />
ChrisCree erzählt ziemlich unaufgeregt von den wichtigsten Online-Business Erfolgsfaktoren: wenig Glam, aber sehr treffend:</p>
<p><embed src="http://www.metacafe.com/fplayer/3207414/easiest_explanation_ever_of_social_media_for_business.swf" width="600" height="518" wmode="transparent" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" name="Metacafe_3207414"></embed><hr />
<p><strong>Michael Welsh: The Machine is using us</strong><br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<p><strong>Michael Welsh: Information R/evolution</strong><br />
[<em>empfohlen von <a href="http://homepage.univie.ac.at/axel.maireder/php/wordpress/" class="liexternal">Axel Maireder</a></em>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-01/new-media-einfuehrung-die-must-read-buecherliste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr />
<h2 id="toc-weitere-vorschlge">Weitere Vorschläge?</h2>
<p>Das waren also meine neun Favoriten — aber das Gesetzt der “Best-Of” Listen verlangt natürlich nach mindestens 10 Einträgen, also wende ich mich vertrauensvoll an Sie: Was sind Ihre Lieblings-Druckwerke zum Thema Internet / Social Media / Online Marketing? Die Lese– und Videoliste wird im Lauf der Zeit um neue Einträge ergänzt (natürlich mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>) — danke für Ihre Mithilfe!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW49 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es weihnachtet sehr - aber anstatt sich dem sonntäglichen Punsch- und Glühweinwahnsinn hinzugeben, haben Linzerschnitte und datenschmutz für Sie die blogosphärischen Ereignisse der letzten Woche festgehalten. Schnallen Sie sich, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie 7 Tage Social Media Revue passieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr eine erneute Enttäuschung: kein Krampustreiben in Wien! Dafür bloß “überteuerter Glühwein auf überfüllten Weihnachtsmärkten” (=Klischeesatz der vorjährigen Wintersaison), ausbleibendes Schneetreiben und erbitterte Jagd auf originelle Geschenke. Möchten Sie dem ganzen Wahn entfliehen, dann lehnen Sie sich entspannt zurück: datenschmutz und <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> blicken garantiert nicht auf den 24, sondern sieben Tage zurück — denn trotz der fallenden Außentemperaturen brodelt die Blogosphäre wie eh und je.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-die-perfekte-facebook-fanpage" class="liinternal">Die perfekte Facebook-Fanpage</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-krank" class="liinternal">Sind wir nicht alle ein bisschen …krank?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-mobile-internetnutzung-steigt-rasant" class="liinternal">Mobile Internetnutzung steigt rasant</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-bildbearbeitung-online-ein-picnik" class="liinternal">Bildbearbeitung online — ein Picnik!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-obama-wei-was-du-einkaufst" class="liinternal">Obama weiß, was du einkaufst</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-social-media-no-joy-with-the-roi" class="liinternal">Social Media: No Joy with the ROI?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-fickfreie-zone-die-top-suchworte" class="liinternal">Fickfreie Zone: die Top-Suchworte</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-noch-eine-topliste-rss-technologien" class="liinternal">Noch eine Topliste: RSS-Technologien</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-die-perfekte-facebook-fanpage">Die perfekte Facebook-Fanpage</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Social Media Anleitungen für Firmen und Brands kursieren in großer Zahl, in den meisten Fällen ist’s schade um die vergeudete Lesezeit. Wer sich theoretische Abhandlungen sparen will und eine leicht verständliche Anleitung sucht, dem sei Jesse Stays Gastbeitrag auf <a href="http://www.techipedia.com/2009/create-facebook-page/" class="liexternal">Techipedia</a> ans Herz gelegt: “How to create the perfect Facebook Fan Page” erklärt alle wichtigen Schritte von der Erstellung eines Custom-Tabs über die optimale Logo-Größe bis hin zu SEO-Überlegungen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lesen">Lesen</a> und umsetzen, denn wie Jesse völlig richtig schreibt:</p>
<blockquote><p>As you can see, a Facebook Page is a powerful tool that you can use to enhance and strengthen your brand naturally using the tools Facebook provides. Be sure to leverage this tool, customize it, and make it work to get your brand in front of as many people and their friends as possible.</p></blockquote>
<p>Jesse, Gründer und CEO von Socialtoo.com, hat übrigens eine hervorragende Einführung für alle geschrieben, die sich näher mit den Untiefen der Facebook-Programmierung beschäftigen möchten: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0596519184?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0596519184" class="liexternal">FBML Essentials</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0596519184" width="1" height="1" border="0" alt=" Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /></p>
<h2 id="toc-sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-krank">Sind wir nicht alle ein bisschen …krank?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Wer zuviel twittert, chattet, mailt etc. kann krank werden. Klingt wie der übliche Kulturpessimismus wohlmeinender Eltern aus Zeiten des Fernsehen-Hypes: “Du kriegst noch ganz eckige Augen”.  </p>
<p>Götz Mundle, Psychotherapeut und Spezialist im Fachgebiet der Psychosomatik  wird in der Jänner-Ausgabe von “Psychologie heute” aber erklären, was genau er damit meint. Manche Menschen, so Mundle, stürzten sich in das </p>
<blockquote><p>“mediale Dauerfeuer, um persönliche Probleme zu verdrängen. Statt auf ihre innere Stimme und Warnsignale ihres Körpers zu hören, betäuben sie sich mit Müll aus dem Internet. Wer es als quälend empfindet, offline zu sein, und wem es nicht gelingt, einen Tag in der Woche komplett ohne diese Medien auszukommen, hat ein handfestes Problem. </p></blockquote>
<p>Besagtes mediales Dauerfeuer erhöhe außerdem die Produktion der Stresshormone Kortisol und Adrenalin, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit leiden.” Mundle: “Langfristig kann ein Burn-out-Syndrom die Folge sein.”</p>
<p>Nun ja, Mediziner und ihre Warnungen sind eine Sache. Bevor aber die gesamte Social Media Branche wegen Digital Burn Out in einer Psychomatik-Spezialklinik landet und die Krankenkassen noch mehr in den Ruin treibt, empfehlen wir (uns) für heute: Auch offline ist es hin und wieder ganz nett &amp; Gute Nacht (nachdem Sie beim Fertiglesen des Panoptikums noch reichlich Kortisol ausgeschüttet haben).</p>
<p><em>Anm. von datenschmutz:</em> Ich kontere mit der Gegenthese: “Wer zu wenig oder gar nicht twittert, chattet, mailt etc. kann krank werden.” Widerleg das, Mundle! Oder, wie Mundl gesagt hätte: “Mei Twitta is ned deppat!”</p>
<h2 id="toc-mobile-internetnutzung-steigt-rasant">Mobile Internetnutzung steigt rasant</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Online-Umfragen sind immer so eine Sache: selbst wenn es heißt, es nahm “eine repräsentative Stichprobe von über 1.000 Internetnutzern teil” muss man im Zweifelsfall davon ausgehen, dass die Daten über irgendwelche Popup-Layer gesammelt wurden und eher arbiträr als signifikant sind. Dennoch zeigt eine <a href="http://www.gfm-nachrichten.de/news/archives/Umfrage-Haelfte-der-Internetnutzer-surft-mobil.html#extended" class="liexternal">aktuelle Umfrage</a>, die Scout24 gemeinsam mit Innofact durchgeführt hat, dass — oh Überraschung — mobiles Internet längst kein Exotendasein mehr fristet: jeder zweite Nutzer war schon mal mit seinem Handy online, jeder vierte nutzt häufig mobile Services:</p>
<blockquote><p>Mit 60 Prozent Nutzung und 29 Prozent intensiver Nutzung sind Männer die Vorreiter beim mobilen Internet. Die mobilen Surfer interessieren sich zu 71 Prozent stark für Nachrichten, 59 Prozent zählen Navigationstools zu ihren beliebtesten mobilen Services. 51 Prozent erfreuen sich an Mobile Shopping.<br />
Knapp 70 Prozent der befragten Online-Nutzer würden für mobile Applications extra zahlen, sofern der angebotene Dienst ihnen einen persönlichen Mehrwert bringt.</p></blockquote>
<h2 id="toc-bildbearbeitung-online-ein-picnik">Bildbearbeitung online — ein Picnik!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Vor einigen Tagen war ich gezwungen, auf dem PC meines Vaters zu arbeiten. 13″-Röhrenmonitor, gefühlte 500 MB Arbeitsspeicher, Internet Explorer, keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a> Updates etc. Und: Ich brauchte ein Bildbearbeitungsprogramm. Nicht einmal Standardsoftware war zu finden, von dem mir vertrauten Photoshop ganz zu schweigen. </p>
<p>Da wagte ich den Versuch und googlte nach einem Online-Bildbearbeitungsprogramm. Ich wählte das erstbeste namens <a href="http://www.picnik.com/" class="liexternal">Picnik</a> und war begeistert. Fotos skalieren, zuschneiden und grundsätzliche Bildbearbeitungstechniken ohne sich registrieren zu müssen, Bilder in verschiedenen Formaten und Qualitäten abspeichern, großartige Usability (kein Nachlesen erforderlich) und noch zusätzliche Tipps und Erklärungen. Wer sich registriert, kann seine Fotos außerdem automatisch bei FlickR, Facebook usw. uploaden. Das Service wird mittlerweile in Deutsch angeboten, für $24,90 pro Jahr ist auch eine Premiumversion erhältlich, die unter anderem Layers unterstützt. Wem Photoshop immer schon zu viele und zu komplizierte Funktionen hatte und außerdem zu teuer war, der wird in der Cloud glücklicher.</p>
<h2 id="toc-obama-wei-was-du-einkaufst">Obama weiß, was du einkaufst</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Weil auf die USA fokussierte Terroristen natürlich die Warenwirtschaft ihres kapitalistischen Erzfeindes nicht auch noch unterstützen wollen, kaufen sie die Bauteile für ihre Bomben vorzugsweise in Europa. Also lassen die netten Politiker ihre Freunde von der Homeland Security natürlich in die Konten blicken — wenn auch seit neuestem nur für <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1633043/" rel="nofollow" class="liexternal">6 Monate</a>:</p>
<blockquote><p>Deutschland, Österreich und Ungarn machten demnach durch ihre Enthaltung den Weg frei.<br />
Den Kritikern des Abkommens ist es gelungen, die Laufzeit von ursprünglich zwölf auf neun Monate herunterzuhandeln. Allerdings bleibt das EU-Parlament unberücksichtigt — und zwar nur einen Tag vor Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags, der den Volksvertretern ein Mitspracherecht in Sicherheitsfragen gibt.</p></blockquote>
<p>Die Detailregelungen des Abkommens sind ein Hammer und verdienen es, an dieser Stelle näher beleuchtet zu werden (<a href="http://register.consilium.europa.eu/pdf/en/09/st16/st16110.en09.pdf" class="lipdf">Swift-Volltext</a>):</p>
<blockquote><p>Das US-Finanzministerium kann, dem neuen Abkommen zufolge, nicht einfach die Daten abholen, sondern muss einen möglichst genau definierten Antrag stellen. Wenn der angesprochene Finanzdienstleister nicht in der Lage ist, den angeforderten Datensatz eindeutig zu identifizieren, muss er eine größere Datenmenge an die für die Kooperation mit den USA verantwortliche nationale Polizeibehörde übermitteln, die sie dann an die USA weitergibt. Die Verwendung der Daten ist explizit auf Terrorfahndung beschränkt. Außerdem dürfen die Daten nicht zum automatisierten Profiling sowie im Rahmen von Data-Mining-Aktionen verwendet werden. Daten, die sich als nutzlos für die Fahnder herausstellen, müssen spätestens acht Monate nach deren Überprüfung gelöscht werden. Ein Richtervorbehalt bei den Anfragen ist nicht vorgesehen.</p></blockquote>
<p>Unglaublicherweise stellt diese Situation allerdings sogar ein “Verbesserung” gegenüber dem Status von vor 2006 dar, als US-Behörden ohne jegliche rechtliche Grundlagen massenhaft Finanzdaten auswerteten. Dass sich .at, .de und .ch ihrer Stimmen enthielten, lieferte der Opposition einiges an Munition, bleibt aber unverständlich — ebenso wie der Kommentar der österreichischen Innenministerin:</p>
<blockquote><p>Maria Fekter (ÖVP) bezeichnete das Interimsabkommen in einer Mitteilung vom Montag als “unbefriedigend”. Sie habe sich daher der Stimme enthalten.</p></blockquote>
<p>Wow — wirklich eine beruhigende Haltung der Regierung in Sachen Europapolitik! Wenn uns irgendwas nicht passt, dann sagen wir — nix.</p>
<h2 id="toc-social-media-no-joy-with-the-roi">Social Media: No Joy with the ROI?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Ist Social Media aus wirtschaftlicher Sicht nur eine weitere Blase an überzogenen Erwartungen und Goldgräbertum, wie Community TV in den 90ern, Multitext in den 2000ern und nahezu alles, was mit Interaktion und Medien zu tun hat? Manches weist darauf hin:<br />
Firmen, auf deren nichtige Eigenwerbung man sich im Social Web gerne verzichten könnte, ernennen sich plötzlich zur Social Media Agentur und sprechen von Mehrwert — und man fragt sich: Wenn sie selbst im Social Web keinen Mehrwert bieten, wie wollen sie diesen ihren Kunden vermitteln? Social Media Berater, deren Schlüsselqualifikation es ist, einen Twitteraccount mit mehr als 500 Followern und Grundkenntnisse von WordPress zu haben, vermehren sich wie Schweingrippeviren. Und jeder Round Table oder XY-Tag beinhaltet Social Media Slots, wo mit heißer Luft nicht gegeizt wird. </p>
<p>Letztendlich gibt es ihn aber, den ROI von Social Media. Und wer weniger in Kampagnen denkt, sondern daran, Digital Relations aufzubauen, wird ihn früher oder später selbst erleben. Hier einige Beispiele dafür:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-fickfreie-zone-die-top-suchworte">Fickfreie Zone: die Top-Suchworte</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> Das Jahr neigt sich seinem Ende zu, folgerichtig werfen die Suchmaschinenbetreiber ihre Statistikbots an — aus den aktuellen Hitparaden lässt sich so mancher Trend <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Megan-Fox-meistgesuchter-Mensch-bei-Google-873859.html" class="liexternal">ablesen</a>. Dass kommerzielle Angebote zum Thema Fortpflanzung an Relevanz verloren hätten, möge aber keinesfalls voreilig gefolgert werden: XXX-Suchworte filtern die Betreiber bedauerlicherweise aus. Dass die einen nicht unbeträchtlichen Teil des Gesamtvolumens ausmachen, legt eine aktueller Untersuchung des schwedischen <a href="">World Internet Institute</a> nahe:</p>
<blockquote><p>Men det är inte bara unga män som sexsurfar, även bland kvinnor är det nu 7% som uppger att de besöker sidor med sexuellt innehåll.</p></blockquote>
<p>Sexsurfar… hehe. 7% wär in der Tat nicht so wenig… die offizielle Hitparade wird indes in <a href="http://www.google.com/intl/en_us/press/zeitgeist2009/regional.html#germany" class="liexternal">Deutschland</a> von Megan Fox angeführt, während die <a href="http://www.google.com/intl/en_us/press/zeitgeist2009/regional.html#austria" class="liexternal">Österreicher</a> am häufigsten nach “Wien”, “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>” und “Österreich” (wtf?) suchten. Dass URL-Suchbegriffe wie “ebay” oder “gmx” ebenfalls stark in den Top 10 vertreten sind, hat übrigens mit der Direkt-Weiterleitungsfunktion aktueller Browser zu tun, allerdings zählt ein solcher Aufruf eben auch als Suchvorgang.</p>
<p>Bei Yahoo dagegen bleibt’s weiterhin schwül, windig und orientierungslos: die Top Begriffe lauten Wetter, Routenplaner, Wikipedia (sic!), Telefonbuch, Horoskop und Erotik. Wer die Schweinegrippe überstanden, für seinen Opel die Abwrackprämie kassiert, einen Apfelkuchen verspeist und anschließend mit Monica Lierhaus und Lady Gaga beim Echo 2009 einen “Sturm der Liebe” entfachte, lag komplett im <a href="http://de.docs.yahoo.com/top2009.html" class="liexternal">Plansoll</a>.</p>
<h2 id="toc-noch-eine-topliste-rss-technologien">Noch eine Topliste: RSS-Technologien</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW49 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW49 2009" /> ReadWriteWeb hat mit der Veröffentlichung der “traditionellen” Best-Of Listen begonnen. Dass in den “Top Mobile Web Products” ausschließlich Android– und iPhone-Apps vertreten sind, mag auf einen gewissen redaktionellen Bias schließen lassen (und dass die Top-10-Semantic-Apps <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> überhaupt gefüllt werden konnte, verwundert), aber im Beitrag über die <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/top_rss_syndication_technologies_of_2009.php" class="liexternal">Top 10 RSS &amp; Syndication Technologies of 2009</a> habe ich ein interessantes Service gefunden: </p>
<blockquote><p>Echo, from JS-Kit is a reverse syndication service for distributed social media conversations. It brings back tweets and other mentions to the page they refer to. The service is growing fast and becoming more sophisticated every week. New features come so fast and furious that it’s overwhelming but the end result is an experience that brings the dispersed social web back together again.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich nichts, das nicht andere Plugins auch leisten könnten — die Twitter-Kommentare importiere ich schon längere Zeit via Backtype. Allerdings beherrscht <a href="http://js-kit.com/" class="liexternal">Echo</a> auch noch Unified Login und synchronisiert alle Importe mit dem WP-eigenen Kommentarsystem. Werd ich mir demnächst mal näher ansehen, immerhin bin ich ein großer Fan von Premium Services und Echo kostet $48 pro Jahr. In diese Kategorie fällt auch <a href="http://feedafever.com/" class="liexternal">Fever</a>, der Feedreader für Geeks: es handelt sich nicht um lokale Software, sondern um eine am eigenen Webserver gehostete mobile-taugliche Software. Mit $30 ein günstiges Weihnachtsgeschenk für alle, die keine Steckdosen für neue Hardware-Gadgets mehr frei haben.</p>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Gerade mal 12 Jahre alt ist dieser äußerst talentierte Schlagzeuger — die Rhythmus– und Tempi-Wechsel in diesem Solo sind unglaublich — muss man gehört und gesehen haben! (Gefunden in Karola Rieglers Facebook Feed):</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-12/blogistan-panoptikum-kw49-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Einmal noch, okay? Dann mach ich wieder mal eine Pause mit Katzencontent. Aber dieses eine Mal muss noch sein.…</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="600" height="442" id="viddler_a8e62420"><param name="movie" value="http://www.viddler.com/player/a8e62420/" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed src="http://www.viddler.com/player/a8e62420/" width="600" height="442" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" name="viddler_a8e62420"></embed></object></div>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Steve Gillmor hat auf TechCrunchIT einen ausgedehnten Beitrag über die strategische “Aushungerung” Twitters durch Friendfeed <a href="http://www.techcrunchit.com/2009/11/29/calling-twitters-bluff/" class="liexternal">veröffentlicht</a>, in dem er auch auf die Problematik der “data ownership” eingeht.</li>
<li>Lesetipp/Weihnachtswunschlistentipp: Gmail-User aufgepasst: Das Gboard ist da! Ein USB-Board, mit dem ohne Scrollen auf Gmail navigiert werden kann. Kostenpunkt 19 Dollar — <a href="http://www.gboard.com/" class="liexternal">www.gboard.com</a></li>
</ul>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der Rückschau und somit in der Gegenwart angekommen — wir hoffen, Sie hatten einen sanften Flug und freuen uns, Sie bald wieder an Bord des Blogistan Panoptikums begrüßen zu dürfen. Bitte geben Sie aus Sicherheitsgründen einen Kommentar ab, bevor Sie diesen Beitrag verlassen. Linzerschnitte und datenschmutz wünschen einen geruhsamen Restsonntag und einen beachtlichen Start in die kommende Woche; wir lesen uns am Montag!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW49 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW46 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz und Linzerschnitte begrüßen Sie zu einer ganz besonders Microblogging-lastigen Ausgabe des Panoptikums: aber schließlich spricht ja auch jeder über Twitter! Bitte hereinspaziert zu sieben Tagen Social Media im Schnelldurchlauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die datenschmutz-Redaktion im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogistan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blogistan">Blogistan</a>–Panoptikum Fieber: Eifrig wird getippt, verifiziert, herumtelefoniert, Brieftauben bringen Nachrichten aus aller Welt, Ballonfahrer werfen Infopakete über Wien ab — jeden Sonntag bricht erneut Hektik in der Redaktionsstube aus, denn es gilt, Millionen Tweets, Blogbeiträge und Status-Updates in einen einzigen Rückblick zu pressen. <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerscnitte</a> und datenschmutz haben auch diesen Sonntag wieder für Sie die große Hydraulikpresse angeworfen und begrüßen die hochverehrte Leserschaft zu einem Mitternachts-Snack ins virtuelle Zirkuszelt — fast wie Palazzo, nur ohne Dinner und Artisten.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-erbsenzhlerei" class="liinternal">Twitter-Erbsenzählerei</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-das-orakel-von-delphi-spricht" class="liinternal">Das Orakel von Delphi spricht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-viren-und-ihre-ziele" class="liinternal">Viren und ihre Ziele</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst" class="liinternal">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-social-info-dubletten-filtern" class="liinternal">Social Info-Dubletten filtern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-tod-dem-traffic" class="liinternal">Tod dem Traffic</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal" class="liinternal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-betriebssystem-verchromt" class="liinternal">Betriebssystem, verchromt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-sie-nennen-es-sprouten" class="liinternal">Sie nennen es Sprouten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-the-conversationlist" class="liinternal">The ConversationList</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-die-schlimmste-aller-fragen" class="liinternal">Die schlimmste aller Fragen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen" class="liinternal">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen" class="liinternal">Wenn Häuser sich schlafen legen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again" class="liinternal">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-twitter-erbsenzhlerei">Twitter-Erbsenzählerei</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter sich im Wachstum befindet, merkt man nicht nur an der ausufernden Berichterstattung der Mainstream-Medien. Wieviele User gibt es aber jetzt genau? Wieviele kommen jeden Monat hinzu? Wieviele Follower hat der durchschnittliche Twitteruser, wie splitten sich seine Tweets in Replies, Retweets und ähnliches  –diese Fragen stellen sich neben wirklich an Twitter interessierten Menschen vor allem die vielzählen Social Media Consultants! Und Sistrix war so frei, diesem Bedürfnis <a href="http://www.sistrix.de/news/909-twitter-wachstum.html" class="liexternal">Befriedigung zu verschaffen</a> — und wie immer ist die Stichprobe sehr repräsentativ ausgefallen: </p>
<blockquote><p>Da Twitter sich leider nicht in der Lage sah, mir einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a>–Dump auf einem USB-Stick zuzuschicken, musste ich einen anderen Weg finden, um an eine ausreichende Datengrundlage zu kommen. Glücklicherweise hat Twitter eine recht umfangreiche API, die bei der richtigen Sonne-Mond-Konstellation sogar manchmal funktioniert. Wenn man sich bei Twitter anmeldet, erhält man eine aufsteigende Nummer (ID). Aktuell liegt diese Nummer bei rund 85 Millionen. Ich habe nun ein kleines Script geschrieben, das die Daten von Twitter-Accounts über die API abfragt und speichert. Rund 10% aller Accounts scheinen mir ausreichend, um aussagekräftige Schlüsse zu ziehen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-das-orakel-von-delphi-spricht">Das Orakel von Delphi spricht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvia_divinorum" rel="nofollow" class="liwikipedia">Salvia Divinorum</a> habe sich das Orakel von Delphi vor seinen mehrdeutigen Zukunftsprojektionen “reingezogen”, heißt es. Über die Konsumationsgewohnheiten des Teams rund um die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp" class="liexternal">Internationale Delphi-Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</a>, sicher ist nur so viel:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Informations– und Kommunikationstechnologien (IKT) und Medien für die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts ist größer als je zuvor. Um Einblicke in die langfristigen Entwicklungen dieser Branchen zu erhalten, hat der Münchner Kreis gemeinsam mit dem EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest sowie den Förderern und Unterstützern Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung, IBM sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Studien „Zukunft der deutschen IKT“ sowie “Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien” durchgeführt.</p></blockquote>
<p>Das Baby kam als gesundes <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">PDF-File</a> mit einem Gewicht von 18MB auf die Welt und ist für Eilige auch als <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Executive_Summary_Internationalen_Delphi-Studie_2030.pdf" class="lipdf">Executive Summary</a> verfügbar. Aber nur hier auf datenschmutz gibt’s die Ultra-Executive Frosch-Version, sozusagen die Small-Talk Version fürs Büro:</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon die letzte Woche erschienene Delphi-Studie gelesen? Der “Mediensektor wird durch Digitalisierung nachhaltig beeinflusst und verändert.”</p></blockquote>
<p>Alternativ-Version für Old Media Verlagshäuser, bei denen aufgrund bevorstehender Kündigungswellen wegen des “Scheiß Internet” (siehe nächsten Beitrag) dieses Bonmot makaber wirken könnte:</p>
<blockquote><p>Schrottprämie hin oder her: Ich warte noch 504 Monate mit Autokauf! In der letzte Woche erschienen Delphi Studie über das Jahr 2030 steht: “IKT wird im Automobil die Sicherheit und Effizienz erhöhen.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-viren-und-ihre-ziele">Viren und ihre Ziele</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Der Preis für den schrägsten Vergleich der Woche geht an Maestro <a href="http://www.shoemoney.com/2009/11/02/your-virus-may-spread-but-does-it-kill/" class="liexternal">Shoemoney</a>, der von einer National Geographic Docu über den Schweinegrippen-Virus nahtlos zu Online-Businessmodellen überleitet:</p>
<blockquote><p>One of the things the show also talked about is how many people don’t know that a virus goal actually NOT to kill people. Its goal is to reproduce and sustain life for as long as possible. When it’s living in a human and the human dies then it dies too.<br />
So how does this apply to internet marketing?<br />
Well everyone is trying to create something “viral”. But most of the time they don’t have an end goal. I know some of the most gifted programmers/designers in the world who have created some of the most viral websites on the internet yet can’t figure out how to profit from them.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Plötzlich war es da. Und dann auch schon wieder weg. Das von Twitter angekündigte Retweet-Feature gab letzte Woche auf einigen weniger Twitterprofilen ein kurzes Gastspiel, darunter auch auf meinem. Und natürlich hab ich das Retweeten gleich ausprobiert. Bei Mouse-Over erschien auf dem Tweet neben Reply die Option “Retweet”. Nach dem Klicken erschien ein Dialogfenster, und fragte den User, ob man diesen Tweet wirklich retweeten möchte. Nach dem “OK” war der Tweet dann auch schon retweetet  — ohne die Möglichkeit des Editierens oder die Notwendigkeit, die Nachricht gegebenenfalls auf 140 Zeichen zu kürzen. Der Retweet erschien nicht in meiner eigenen Timeline, dafür aber in der Timeline meiner Follower. Jedoch nicht mit meinem Avatar, sondern als “Forward” des Originaltweets inklusive mit einem kleinen Textlink (“retweeted by xy”).</p>
<p>Außerdem implementiert tauchte im Sidebar Menü ein neuer ReTweet-Filter auf und kurze Zeit später erschien dort auch ein Link auf ein Feedback-Formular, in dem ich sogleich mein Missfallen über das neue Feature kund tat — mit Erfolg, tags darauf war es verschwunden! (und vorläufig zurückgekehrt am 13.11.);) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/11/11/twitter-bildet-ab-jetzt-retweets-ab-auf-einigen-wenigen-profilen/" class="liexternal">Digiom</a> machte mich dann auf einen <a href="http://evhead.com/2009/11/why-retweet-works-way-it-does.html" class="liexternal">Blogbeitrag</a> von Twitter-CEO Evan Williams aufmerksam, der erklärt, warum die Retweet Funktion so ist, wie sie ist. Besonders interessant und zutreffend fand ich den Absatz über den “Lärm”, den manche notorischen Retweeter verursachen:</p>
<blockquote><p>Noisiness. Let’s face it: Some people over-retweet. You may be interested in what they personally say, but you don’t need to know about every link and charity cause they pull their RT-happy trigger finger on. The only choice you have today is deciding if the benefit of getting their occasional gems is worth the cost of their retweetarrhea.</p></blockquote>
<p>Aber auch wenn Retweets eine schlimme Form von “Stream Pollution” sind, editiere ich meine eigenen RTs natürlich, um meinen Senf dazuzugeben. Das Retweet Feature, so wie es bisher geplant war, würde ich wohl nur in manchen Situationen einsetzen — und ansonsten beim klassischen, manuellen “RT” bleiben.</p>
<h2 id="toc-social-info-dubletten-filtern">Social Info-Dubletten filtern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Anomaly Systems arbeiten an einem neuen Projekt, das Geeks helfen will, die Redundanz in der persönlichen Informationsflut einzudämmen, indem Dubletten aus Twitter, Friendfeed und verschiedenen Feed-Quellen eliminiert und zusammengehörige Einträge gruppiert werden. <a href="http://blog.louisgray.com/2009/11/cadmus-filters-real-time-streams-to.html" class="liexternal">Lous Gray</a> hat <a href="http://thecadmus.com/" class="liexternal">Cadmus</a> getestet und ist recht angetan:</p>
<blockquote><p>In my testing of Cadmus, I found it correctly detected retweets, replies from others to the original sender, copies of tweets sent to FriendFeed, and other topically-related items, even if they did not share keywords. Cadmus was even able to find similar updates that were hours or days apart.<br />
On average, each refresh of Cadmus filtered around 10 percent of my updates. For runs that included 3,000 or so updates, 300 individual items would be grouped or filtered — and testing of a smaller <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/account/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Account">account</a> in the low hundreds also showed a similar 10 percent filter rate. In fact, the more updates I filtered, the higher the percentage filtering would be found. In a run comprising more than 8,000 items, almost 1,000 were “related”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-tod-dem-traffic">Tod dem Traffic</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Zeitungen wie “Der Standard” oder “Die Kronenzeitung” haben nach dem Tod von Jörg Haider und Michael Jackson schnell Dossiers über die verstorbenen Persönlichkeiten online gestellt und diese mit Google Adwords beworben. Sie wollten gefunden werden, sie wollten Traffic und User auf ihre Seiten locken. Das wollen eigentlich alle Medienunternehmen. Alle, nein einen großen Medienkonzern gibt es da, der sich wohl demnächst einen Consultant in Sachen “Negative SEO” (Copyright @navofignorance) suchen wird: Rupert Murdoch. Er hat die Nase voll davon, dass die “content kleptomaniacs” Google &amp; Co. seinen hochwertigen journalistischen Content einfach zu Customized Online-Newspapers zusammenwürfelt. Darum will er seinen Content nun …verstecken.</p>
<p>Und Douglas Rushkoff, Professor für Media Studies findet diese Idee gut:</p>
<blockquote><p>Of course, Murdoch’s remarks are really just a trial balloon. He has initiated a conversation—but one that few of us are in a position to back up with a multibillion-dollar media empire. By suggesting that he is ready to pull the plug on universally searchable news, he is inviting other publishers in the same position to consider taking the same leap.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, ob die anderen Lemminge Rupert Murdoch <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2009-11-09/murdoch-to-google-search-this/" class="liexternal">folgen</a> würden…</p>
<h2 id="toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter in absehbarer Zeit Geo-Info in Tweets integrieren will, wurde bereits im August angekündigt — nun zeichnet sich ab, dass die neue API-Funktionen auf absehbare Zeit jedem Städtchen sein eigenes Trendbarometer verschaffen wird, wie Ben Parr auf <a href="http://mashable.com/2009/11/09/local-twitter-trends/" class="liexternal">Mashable</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>The new API will open up the ability for Twitter apps to figure out what’s trending in a pre-defined set of locations. This means that while San Francisco will almost certainly have a set of local trends, my hometown of Princeton, IL (7200 residents) probably will not, at least in the beginning.</p></blockquote>
<p>Dazu passt auch ganz hervorragend der Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/11/10/local-news-social-media/" class="liexternal">How Social Media is taking the News local</a> von Leah Betancourt, ebenfalls auf Mashable:</p>
<blockquote><p>“I sense inevitability is setting in with media companies with regard to social media. Those that thought… it was a fad that would quickly fade away are beginning to resolve themselves to the cold reality that social media is here to stay and will have to play a role in news coverage and audience building for a long time to come,” Briggs said.</p></blockquote>
<p>Das Thema Bürgerjournalismus haben wir auch am World Blogging Forum ausführlich diskutiert — Tenor: die Tools und Möglichkeiten sind, wie die ökonomischen Grundlagen einer partizipativen Berichterstattung aussehen können, ist dagegen noch recht unklar: erste Versuche mit Beteiligung der User an den Werbeeinnahmen verlaufen für alle Beteiligten bislang noch nicht übermäßig einträglich.</p>
<h2 id="toc-betriebssystem-verchromt">Betriebssystem, verchromt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Chrome OS wird innerhalb einer Woche zum Download bereit stehen, weiß <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/13/google-chrome-os-to-launch-within-a-week/" class="liexternal">Michael Arrington</a>. Googles im Juli angekündigten PC-Betriebssystem dürfte damit wohl das raschest entwickelte OS aller Zeiten sein. Über den Umfang der unterstützten Hardware sind noch keine Details bekannt, sicher ist aber, dass vorerst nur bestimmte Devices unterstützt werden: </p>
<blockquote><p>We expect Google will be careful with messaging around the launch, and endorse a small set of devices for installation. EEE PC netbooks, for example, may be one set of devices that Google will say are ready to use Chrome OS. There will likely be others as well, but don’t expect to be able to install it on whatever laptop or desktop machine you have from day one. Google has previously said they are working with Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments, and Toshiba on the project.</p></blockquote>
<p>Über genaue Details der Softwarearchitektur ist bislang wenig bekannt. Big G entwickelt sein OS allerdings nicht von Null auf, sondern es beruht auf einem nicht näher spezifizierten Linux-Kernel. Avisiert wird die immer populärere Gruppe der Netbooks, deren Löwenanteil immer noch mit dem 8 Jahre alten XP auskommen muss. Chrome OS dagegen soll schlank und ressourcenschonend sein und dem Chrome-Browser eine optimale Systemumgebung bieten. Ich bin da relativ skeptisch, da es mir wesentlich wichtiger ist, gewohnte Software auch am Netbook verwenden zu können — das erfordert zwar in vielen Fällen etwas mehr Geduld als am Desktop, erhöht den Unterwegs-Nutzwert aber immens. Mehr über Google Chrome erfährt man in diesem <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/07/google-drops-a-nuclear-bomb-on-microsoft-and-its-made-of-chrome/" class="liexternal">TechCrunch Beitrag</a>.</p>
<h2 id="toc-sie-nennen-es-sprouten">Sie nennen es Sprouten</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Das neue Social-Network für Unternehmer und KMUs konzentriert sich ganz auf die berufliche Seite des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Lebens und stellt daher konsequenterweise auch die Frage: “What are you working on?” statt “What are you doing?” Es reicht ohnehin schon Echtzeit-geplagten Entrepreneuren also nicht mehr, sich mit LinkedIn Messages zu bombardieren, weiß <a href="http://thenextweb.com/appetite/2009/11/13/sprouting-community-start-ups/" class="liexternal">The next web</a>:</p>
<blockquote><p>Sarah Prevette, the founder and CEO, believes that “Sprouter can provide the forum for real-time networking and collaboration so everyone can benefit from mistakes and successes.”.  Indeed it does and after it’s beta launch back in August 2009, it’s providing it’s user with a unique space to market themselves, their ideas and businesses.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: das Zeitalter der EPUs ist vorüber, denn kein KMU kann in Zukunft auf einen <strong>CSO — Chief Sprouting Officer</strong> verzichten können. Einziges Distinktionskriterium gegenüber dem großen Vorbild: <a href="http://www.sprouter.com/" class="liexternal">Sprouter</a> beherrscht Threading, also die von Foren gewöhnte Einrückung zusammengehöriger Konversationen. Der Name steht für “Keim, Spross, Trieb” — ich bezweifle allerdings stark, dass die Business-Welt ein eigenes Twitter-Network braucht. Prädikat: “Sprout Inhibition” (Keimungsunterdrückung)</p>
<h2 id="toc-the-conversationlist">The ConversationList</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Wenige Wochen nach ihrer Einführung ist es schon wieder ruhig um die Twitterlisten geworden. So richtig kann wohl niemand was damit anfangen. Oder doch?<br />
The Conversation-List ist in etwa die Anti-These zur Karteileichen-Liste — dort finden sich 25 oder mehr Personen, mit oder über die man im Gespräch ist.</p>
<blockquote><p>The list is automatically updated daily, so that it always reflects the people that you are paying attention to right now. If you @reply (or @mention) someone, they’re added to your list. If you stop talking to that person, they drop off your list.</p></blockquote>
<p>Klingt nett, installiert sich quasi wie von selbst, und kann auch einfach wieder entfernt werden. Hilft’s nix, schadet’s nix: <a href="http://www.conversationlist.com/" class="liexternal">conversationlist.com</a>.</p>
<p>PS: schon irgendwer einen echten Nutzen für die Twitterlists entdeckt? JohnOn geht ja beinhart davon aus, dass Google Twitter bald für 6 Milliarden gekauft <a href="http://www.johnon.com/709/google-buys-twitter.html" class="liexternal">haben wird müssen</a>:</p>
<blockquote><p>That’s the headline I think we’ll see soon enough, when Google gets over itself and swallows the bitter pill. The mistake was already made… more than once… when Google failed to truly demonstrate the value of Twitter to its future. Had it offered a sweet enough deal, it could have bought Twitter before. Everyone has a price. But with each passing week, Google (and the rest of us) see more and more clearly just how essential Twitter is to Google’s future. And each week, the cost of acquiring Twitter goes up.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-schlimmste-aller-fragen">Die schlimmste aller Fragen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> …hat Christ Walker der Cyber-Entität <a href="http://scobleizer.com/2009/11/13/the-worst-question-in-social-media/" class="liexternal">Scobleizer</a> gestellt, noch dazu auf Twitter: <em>Any advice on getting followers?</em></p>
<blockquote><p>It’s the worst question in social media. Sorry Chris for picking on your question. It’s actually a question lots of people wonder, but it’s the kind of thing that no one really can answer.<br />
Why?<br />
Because we’re not in control of who follows us. So, I’d rather not think about it. I rather think about things I CAN control. What are those?<br />
1. What I write about.<br />
2. Who I follow.<br />
3. Who I hang out with.<br />
4. The lists I follow and steal from.</p></blockquote>
<p>Also bitte, lieber Scoble: Wer stiehlt denn? Wir remixen doch bloß!</p>
<h2 id="toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Die Grünen sammeln Auszeichnungen wie andere Parteien Strafzettel in Brüssel. Durften sich die an Einmischung in in– und oder externe Affären wenig interessierte Partei in diesem Jahr bereits für die Forderung nach Internet-Sperren bereits über den <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Big-Brother-Awards-Austria-Abrechnung-mit-Gruenen-und-OeBB-838812.html" class="liexternal">Big Brother Jackpot</a> freuen, so knallten gestern <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/preis-fuer-internetfreie-minuten/" class="liinternal">erneut</a> die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erster-Scheiss-Internet-Preis-geht-an-Wiener-Gruene-859940.html" class="liexternal">Korken</a>: </p>
<blockquote><p>Die Wiener Grünen sind die ersten Träger des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten. Er belohnt sie für das “Kommunikationsdesaster” rund um die Grünen-Vorwahlen. Durch die Ablehnung eines Teils interessierter Nichtmitglieder zur aktiven Teilnahme an den parteiinternen Abstimmungen über die Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl hat die Partei einen Teil der Wiener Webszene enttäuscht.</p></blockquote>
<p>Es kann nicht leicht gewesen sein, sich gegen diese übermächtige Konkurrenz durchzusetzen, und ich beneide die Jury nicht um die gewiss schwierige Entscheidungsfindung. Und die &lt;a href=http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/”&gt;Nominierungsliste</a> hat es definitiv verdient, an dieser Stelle in voller Länge wieder gegeben zu werden:</p>
<blockquote><p>1. Nominierung: die ORF ON-Direktoren für 15 Jahre fehlende Barrierefreiheit im Scheißinternet und generelle Ignoranz; denn ORF ON endet als Versorgungspostenpool, der sich in der Konzeption von ORF-Dörfern und TV-Theken ergeht, anstatt eine umfassende Internetstrategie zu entwickeln.</p>
<p>2. Nominierung: Plagiatsjäger Stefan Weber für seine Leistungen als Blockwart eines konservativen Wissenschaftsbetriebes, der Studierenden Dummheit und Internetkriminalität vorwirft, anstatt Überlegungen über einen zeitgenössischen Wissenschaftsbetrieb des Web 3.0 zu machen.</p>
<p>3. Nominierung: der Bühnenabend “Menschmaschine” im Rabenhof in der Kategorie fehlgeleitetes Infotainment für die Leistung, das Web 2.0 auf die Formel “Beidlwitze” zu reduzieren.</p>
<p>4. Nominierung: Ibrahim Evsan — stellvertretend für alle Social Media Gurus, die den Übergriff der Technik (“Fixierungscode”) predigen und gut daran verdienen.</p>
<p>5. Nominierung: Armin Thurnher in der Kategorie beleidigter Leitartikler; große Verdienste um die österreichische Medienlandschaft sind noch lange kein Freibrief für unreflektiertes Gegrantel.</p>
<p>6. Nominierung in der Kategorie Abmahnwahn: Jako und Jack Wolfskin für ihren unglaublichen juristischen Umgang mit Kleinst-Bloggern und Hobby-Bastlern mit Netzzugang</p>
<p>7. Nominierung in der Kategorie ProfilneurosendistinktionsgewinnlerInnen: ein paar KolumnistInnen (u.a. Doris Knecht und Polly Adler/Angelika Hager) für ihre medialen Anti-Social-Media-Koketterien.</p>
<p>8. Nominierung: die Wiener Grünen für ihre missglückte politische Kommunikation im Netz und das Verpassen einer einmaligen Chance.</p>
<p>9. Nominierung: Franz Medwenitsch für seine jahrelange Tätigkeit als Blockierer von fairen Verwertungsmodellen und diesbezüglicher lobbyistischer Begleitung von allen Gesetzesnovellen auf staatlicher und gemeinschaftlicher Ebene.</p>
<p>10. Nominierung: Wolfgang Schüssel — fürs Lebenswerk in der Bereitung internetfreier Minuten, denn er strafte die von ihm ungeliebte “Internetgeneration” mit einer miserablen Telekom-Regulierungspolitik ab.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen">Wenn Häuser sich schlafen legen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Nein, es gibt wirklich kaum eine bessere Metapher für die Krise der Immobilienindustrie — und wären die Häuser näher beieinander gestanden, dann hätte es auch noch einen Domino-Effekt gegeben. Was genau <a href="http://1.bp.blogspot.com/_nSTO-vZpSgc/Svdd19dkzTI/AAAAAAAAHRw/emL5TPScBXU/s1600-h/building+topple1.png" rel="lightbox" class="liexternal">hier [Foto]</a> passiert ist, weiß <a href="http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/11/different-kind-of-real-estate-crash.html" class="liexternal">Mish</a> [via <a href="http://twitter.com/muesli/status/5647487193" class="liexternal">@muesli</a>]:</p>
<blockquote><ol>
<li>An underground garage was being dug on the south side, to a depth of 4.6 meters.</li>
<li>The excavated dirt was being piled up on the north side, to a height of 10 meters.</li>
<li>The building experienced uneven lateral pressure from south and north.</li>
<li>This resulted in a lateral pressure of 3,000 tons, which was greater than what the pilings could tolerate. Thus the building toppled over in the southerly direction.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</h2>
<p>Clean your screen. Wenn ich meine Katze dazu überreden könnte, das zu machen… ach wäre das Leben schön.</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/scripts/pokkariPlayer.js?ver=2009070701"></script><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/syndication/write_player?skin=js&#038;posts_id=630879&#038;source=3&#038;autoplay=true&#038;file_type=flv&#038;player_width=600&#038;player_height=400"></script>
<div id="blip_movie_content_630879"><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liimagelink"><img title="Click to play" alt="Drakaal screencleanerswf201.swf Blogistan Panoptikum KW46 2009" width="600" height="400" src="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf.jpg" border="0" title="Click to clean" /></a><br /><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liexternal">Click to clean</a></div>
</div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Vielleicht kann Religion die Menschheit doch noch retten — zumindest drängt sich dieser Gedanken bei Jesus 2000 auf:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Aber damit’s nicht heißt, ich würde hier im Panoptikum bloß religiösen Fanatismus verbreiten, hier noch eine Perle von Rocketboom, nämlich die Kulturgeschichte des beliebten Audio-Produktions-Plugins Autotune. Merke: It’s not a vocoder!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Der Social Officer soll den Corporate-Dampfer sicher durch stürmische Twitter-Wogen lenken, doch wie findet man ihn? So nicht, mein <a href="http://altitudebranding.com/2009/11/hiring-for-social-media-the-ugly-side/" class="liexternal">altitudebranding.com</a></li>
<li>Gaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Und vor allem: glaube nie, was in einer Nielsen Umfrage steht. Demnach befindet sich der US-TV-Konsum nämlich auf einem <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/media_entertainment/average-tv-viewing-for-2008-09-tv-season-at-all-time-high/" class="liexternal">All-Time-High</a>, gegen das Amy Winehouse nüchtern wirkt.</li>
<li>Tod den Holzmedien: Zuerst waren es die Zeitungsverlagen, jetzt geht das Virus auf die klassischen Verlage über: Tod dem bedruckten Holz, diesmal ist der Gemischtwarenhändler und Kindle-Schöpfer Amazon schuld. Denn den Verlagen laufen die Autoren weg, geradewegs in <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2009/11/09/autoren-sagen-verlagen-adieu.htm" class="liexternal">Amazons Arme</a>. Ob die Autoren von den üblichen Shares wissen? 70: 30 zu Gunsten des Verlages?</li>
<li>Twitter Microsyntax — Die Fortsetzung: Der “Erfinder” des Hashtags, Chris alias Factory Joe, schlägt einige neue Zeichen für Twitter vor! Genau, wenn man etwas verkomplizieren vereinfachen kann, soll man es selbstverständlich tun! Lasst uns eine <a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/11/08/new-microsytax-for-twitter-three-pointers-and-the-slasher/" class="liexternal">Microfachsprache</a> kreieren, damit uns endlich niemand mehr versteht und die Twitter Coaches ein neues Seminarbetätigungsfeld finden.</li>
</ul>
<p>Und das war auch schon wieder unser wilder Galopp-Ritt durch sieben Tage Social Media. Danke für Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich auch weiterhin nicht durch Echtzeitmedien vom Panoptikum-Konsum abhalten — und vor allem nicht von Kommentare und Anregungen. Wir wünschen schöne restliche Sonntagsminuten, einen erquicklichen Wochenbeginn und lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW46 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>15 Mann auf des toten Manns Liste drauf</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-08/15-mann-auf-des-toten-manns-liste-drauf/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-08/15-mann-auf-des-toten-manns-liste-drauf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 04:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei Deutschland wählt ungewöhnliche Werbemittel: in-Game Sujets sollen die Aufmerksamkeit der Spieler auf Zensur- und Copyright-Problematiken lenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Thomas Heher, ein alter Kampfgenosse aus den frühen gap Hardcore-Zeiten, hat mich eingeladen, den folgenden Text über die Piratenpartei für die kommende Ausgabe von <a href="http://www.tba-online.cc/" class="liexternal">TBA</a> zu verfassen. Mal sehen, ob er ihn unterbringen kann — bei der Längenbegrenzung hab ich natürlich wieder mal über die Stränge geschlagen: altes Bloggerleiden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" class='wp-smiley' title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /> </em></p>
<p>Zwar ist Piloten sprichwörtlich nichts verboten, aber nur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/piraten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Piraten">Piraten</a> sind die idealen Kandidaten – zumindest für geistig-eigentümliche Freisegler.<span id="more-3617"></span></p>
<p>Die Informationsgesellschaft – eine Welt voller Wunder, die nach dem Willen proaktiver Kommunikations-Philosophen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000027490" title="Marshall McLuhan" rel="wikipedia" rel="nofollow">Marshall McLuhan</a> und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vil%C3%A9m_Flusser" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000005c3d68" title="Vilém Flusser" rel="wikipedia" rel="nofollow">Vilém Flusser</a> vieles zum Besseren wenden soll. Aber Musikindustrie, Filmverleiher und sonstige Besitzer sogenannten geistigen Eigentums (ugs.: “Hirnschaas”) sagen konsequent “njet”, klagen zuerst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Napster" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000002a52d" title="Napster" rel="wikipedia" rel="nofollow">Napster</a>, dann PirateBay in Grund und Boden und können dem Übel freier Informationsaustausch doch nicht Herr werden.</p>
<p>Solche Grabenkämpfe markieren aber nur die Speerspitze einer der Informationsgesellschaft zugrunde liegenden Logik: Herrschaft über Information entpuppt sich immer mehr als der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Archimedes" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f800000000000668b" title="Archimedes" rel="wikipedia" rel="nofollow">Archimedes</a>’sche Hebel des immateriellen Kapitalismus, und finanzielle wie politische Interessen manifestieren sich in konkreter Realisation bisher ungekannter Totalüberwachung. So generierten nicht zuletzt die Diskussion um Stopp-Schilder, Internetzensur und das Verbot von Killerspielen in Deutschland Aufwind für die <a href="http://www.piratenpartei.de/" class="liexternal">Piratenpartei</a>, die mit ungewöhnlichen Werbe-Aktionen die Faszination von Nerds auf sich zieht. Dazu passen die <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Spraylogo" class="liexternal">in-Game-Spraylogos</a>, die Mitglieder dieser politischem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bewegung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bewegung">Bewegung</a> mit umstrittenem Namen für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multiplayer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multiplayer">Multiplayer</a>–Spiele wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Counter-Strike%3A_Source" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000003c2103" title="Counter-Strike: Source" rel="wikipedia" rel="nofollow">Counter-Strike: Source</a>, <a href="http://www.imdb.com/title/tt1323932/" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000046aa88f" title="Left 4 Dead" rel="imdb">Left 4 Dead</a>, Day of Defeat: Source und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Team_Fortress_2" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f80000000006055fd" title="Team Fortress 2" rel="wikipedia" rel="nofollow">Team Fortress 2</a> entwickelten (siehe Link).</p>
<p>Zwar bezweifeln viele potentielle Unterstützer, dass mit den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/themen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Themen">Themen</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ueberwachung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Überwachung">Überwachung</a> ein kompletter Staat zu machen ist. Aber führt  man sich vor Augen, dass etwa in punkto medizinischer Versorgung (Stichwort: Generika) und Landwirtschaft (Stichwort: Patentierbarkeit von Saatgut, Gen-Technik) Entscheidungen über die Verfüg– und Nutzbarkeit von Information entscheidende Weichenstellungen für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> evozieren, so wird rasch klar, dass sich hier eine Avantgarde einer überdimensional relevanten Querschnittsmaterie angenommen hat.</p>
<p>Jede Präsenz der Piratenpartei in politischen Gremien als Stimm– und Diskussionsminorität (jede andere Variante ist unrealistisch) kann daher nur begrüßt werden – mich politikverdrossenen Internet-Nerd könnte eine Wahl-Antritt der <a href="http://www.piratenpartei.at/" class="liexternal">Freibeuter in Österreich</a> daher jederzeit zum Urnengang bewegen. Denn wie schon der berüchtigte Gabelverbieger <a href="http://www.andreheller.com/" rel="nofollow" class="liexternal">André</a> <a href="http://site.uri-geller.com/" class="liexternal">Geller</a>, ein entfernter Nachfahre des berühmten Gentleman-Piraten-Kapitäns Jean Lafitte, dessen politische Ambitionen immerhin darin gipfelten, dass er auf das Leben des Gouverneurs von <a href="http://maps.google.com/maps?ll=29.9647222222,-90.0705555556&amp;spn=0.1,0.1&amp;q=29.9647222222,-90.0705555556%20%28New%20Orleans%29&amp;t=h" class="zem_slink freebase/guid/9202a8c04000641f8000000000068b30" title="New Orleans" rel="geolocation">New Orleans</a> eine doppelt so hohe Prämie aussetzte wie dieser auf seins, wusste genau: “Die wahren Piratenschätze sind im Kopf.” So einfach und so kompliziert kann, darf und soll Politik manchmal sein.</p>
<div class="zemanta-pixie"><a href="http://reblog.zemanta.com/zemified/47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1/" class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=47977f14-b223-43f3-bc88-e5cdf2ab52c1" alt=" 15 Mann auf des toten Manns Liste drauf"  title="15 Mann auf des toten Manns Liste drauf" /></a><span class="zem-script more-related more-info pretty-attribution paragraph-reblog"><script type="text/javascript" src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" defer="defer"></script></span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/rueckblick-youtube-kinoabend-im-muqa/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/rueckblick-youtube-kinoabend-im-muqa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 19:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Videos und Fotos vom ersten Youtube-Kinoabend der Forschungsgruppe Internet - der Abend stand unter dem Motto "Fake".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluss des Semester lud die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/forschungsgruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forschungsgruppe">Forschungsgruppe</a> Internet (= studienübergreifende Crew außergewöhnlich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">netz</a>–affiner DoktorandInnen) ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/museumsquartier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Museumsquartier">Museumsquartier</a>. Aufgrund der aprilartigen Wetter-Unbeständigkeit wurde der Kurzfilmabend in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/raum-d/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Raum D">Raum D</a> verlegt. Thematische Klammer an diesem inhaltlich sehr breit gestreuten Abend war das Thema “Fake” — jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellten zwei bis drei kurze Clips vor und erklärten, was die einzelnen Filmchen mit dem Thema Fake zu tun haben.</p>
<p>Die gesamte Playlist mit allen vorgestellten Beiträgen gibt’s bei <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/07/07/playlist-youtube-kino/" class="liexternal">Jana</a>. Mir hat der Abend großen Spaß gemacht und ich würd diese Youtube-Kinosession gerne mal wiederholen. Hier ein paar lose zusammengeschnittene Statements der KuratorInnen:</p>
<p><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5519761&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5519761&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object><span id="more-3559"></span></p>
<p>Am stärksten hat mich gleich der erste Beitrag beeindruckt — Jana präsentierte “Un homme de têtes” von Georges Méliès, ein sehr frühes (1898) Beispiel für grandiosen Einsatz von Post-Production Effekten:</p>
<div align="center"><object width="600" height="486"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bLoStiQLBJI&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bLoStiQLBJI&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="600" height="486"></embed></object></div>
<p>Hier ein paar fotografische Impressionen von unserer Youtube–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kinoabend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinoabend">Kinoabend</a> Premiere:</p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-66-3559">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-10.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 10 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-10.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-11.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 11 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-11.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-12.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 12 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-12.jpg" width="180" height="120" />
							</a>
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	</div>
	
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-13.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 13 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-13.jpg" width="180" height="120" />
							</a>
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-14.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 14 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-14.jpg" width="180" height="120" />
							</a>
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 15 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-15.jpg" width="180" height="120" />
							</a>
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 16 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-16.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 17 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-17.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-18.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 18 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-18.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-19.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 19 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-19.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 20 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-20.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/youtubekino-21.jpg" title="Die Forschungsgruppe Internet lud zum Youtube Kinoabend - gezeigt wurden Kurzfilme unter dem Motto &quot;Fake&quot;." rel="lightbox[set_66]" >
								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 21 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-21.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 22 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-22.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 23 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-23.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 24 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-24.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Youtube Kinoabend" alt="thumbs youtubekino 25 Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/youtubekino/thumbs/thumbs_youtubekino-25.jpg" width="180" height="120" />
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW25 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Blogistan-Panoptikum ist zurück - nach einwöchiger Pause gibt's mehr zu berichten denn je!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück aus dem hochverschneiten Lienz (nächtens fiel die Schneefallgrenze deutlich unter 2.000 Meter) sitze ich in der ersten Klasse der ÖBB und frage mich, ob man die Arbeitslosigkeit in diesem Land nicht zumindest ein wenig bekämpfen könnte, wenn man ab und an mal jemanden die Zugfenster putzen ließe. Aber genug der Besserwisserei: wenn der natürliche Weichzeichner der Landschaft ihren kargen Reiz entreißt, wird die kühle Post-Kathodenröhre des Laptops umso interessanter. Mit anderen Worten: auf zum Panoptikum, das letzte Woche einem grausamen Arbeits-Anschlag, verschuldet durch den gewissenlosen Internetrat, zum Opfer fiel!</p>
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<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen" class="liinternal">Die meisten WordPress-Templates saugen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-reise-durch-die-rterepublik" class="liinternal">Reise durch die Räterepublik</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm" class="liinternal">Musikalische Alternativen zu Last.fm</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung" class="liinternal">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-photoshop-fr-arme" class="liinternal">Photoshop für Arme</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wenn-richter-irren" class="liinternal">Wenn Richter irren</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-der-damm-ist-gebrochen" class="liinternal">Der Damm ist gebrochen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-sm-zwischendurch" class="liinternal">SM zwischendurch?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-wikipedia-kriegt-video" class="liinternal">Wikipedia kriegt Video</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-twitter-zensiert-die-heien-themen" class="liinternal">Twitter zensiert die “heißen Themen”</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/#toc-video-der-woche" class="liinternal">Video der Woche</a></li>
</ol>
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<h2 id="toc-die-meisten-wordpress-templates-saugen">Die meisten WordPress-Templates saugen</h2>
<p>Das sagt nicht irgendwer, sondern Blair Williams — und der hat immerhin das großartige <a href="http://blairwilliams.com/pretty-link/" class="liexternal">Pretty Links for WordPress</a> geschrieben. Wir alle wissen, dass gutes Aussehen manchmal für ein paar Stunden Spaß vollkommen ausreicht, aber wenn’s um längerfristige Beziehungen geht, dann zählen auch die Werte unter der Haube — im Fall eines WordPress Templates zählen dazu solche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/themen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Themen">Themen</a> wie Kommentar-Formatierung, sauberes HTML und so weiter. In seinem Beitrag über die <a href="http://blairwilliams.com/10-hidden-problems-wordpress-themes/" class="liexternal">10 häufig übersehene WordPress Template-Probleme</a> erklärt Blair, worauf man bei Template-Wechsel neben der Optik noch achten sollte:</p>
<blockquote><p> I’ll think a theme looks clean, beautiful and professional — then I install it, have a look under the hood and realize that it has fatal flaws.<br />
This really makes me wonder how many people are slaving away on their websites and blogs all the while their site is dying a slow death because of a WordPress Theme that they think is fine.</p></blockquote>
<h2 id="toc-reise-durch-die-rterepublik">Reise durch die Räterepublik</h2>
<p>Hans-Peter Lehofers <a href="http://lehofer.at/blog/" class="liexternal">e-comm</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> gehört seit einiger Zeit zu meinen Favoriten — ich kenne niemanden, der so unterhaltsam, fundiert und hintergründig über die an sich sperrigen Themen “österreichisches und europäisches Recht der elektronischen Kommunikationsnetze und –dienste” berichtet. Im kommenden Semester möchte ich jedenfalls an Dr. Lehofers <a href="http://www.lehofer.at/WU.htm" class="liexternal">Vorlesung an der WU Wien</a> teilnehmen. Konkreter Anlass dieser Erwähnung ist die Serie “Reise durch die Räterepublik”. Da heißt es im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/alles-kein-fake-kleine-rundreise-durch.html" class="liexternal">ersten Teil</a> etwa: </p>
<blockquote><p>Vielleicht sollte man alle Selbstregulierungseinrichtungen um eine ausdrückliche Erklärung ersuchen, dass es sich dabei (jedenfalls nach Auffassung der Initiatoren) nicht um ein fake handelt. Mit der Frage nach der “Legitimation” kann man eine Unterscheidung nämlich nur schwer treffen. Der auch gerade neu gegründete, wunderbar schräge Österreichische Internetrat (ÖIR) etwa schreibt zu seiner Legitimation (ausdrücklich als Selbstlegitimation bezeichnet): “Der ÖIR hat sich selbst gegründet und verfügt über die Legitimation, sich als erste Institution als Österreichischer Internetrat bezeichnet zu haben …”</p></blockquote>
<p>Und im <a href="http://lehofer.at/blog/2009/06/rate-republik-rundreise-teil-2-pr-ethik.html" class="liexternal">zweiten Teil</a> heißt es über den großartig amüsanten PR-Ethik Rat:</p>
<blockquote><p>“PR-Ethik-Rat fordert klare Kennzeichnung von Werbung” Da gehört wirklich Mut dazu: etwas zu fordern, was seit Jahrzehnten gesetzlich verpflichtend vorgesehen ist. Aber das wirklich Faszinierende an der Presseaussendung ist, dass weder ein einziges Beispiel (von wegen “öffentliche Rüge”), noch auch nur die geringste Andeutung einer Sanktion — und sei es nur die Namensnennung — vorkommt. Der Grund dafür ist besonders nett: es gibt einfach zu viele schwarze Schafe.</p></blockquote>
<p>Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!</p>
<h2 id="toc-musikalische-alternativen-zu-last-fm">Musikalische Alternativen zu Last.fm</h2>
<p>Last.fm kostet in den meisten Ländern mittlerweile Geld — mir persönlich hat die Seite nicht mal gefallen, als die Streams noch gratis aus dem Lautsprecher dudelten. Aber Alternativen gibt’s genug — und die unterscheiden sich nicht nur in punkto Look und Repertoire — <a href="http://www.roh.cc/2009/06/musik-online-entdecken-alternativen-zu-lastfm/" class="liexternal">Roh.cc</a> hat die drei “big Players” verglichen:</p>
<blockquote><p>Drei Services werde ich hier näher beleuchten: Play.fm, Blip.fm und Hypemachine. Sie alle gibt es schon länger, und es wurde schon reichlich darüber geschrieben. Aber auch Musikplattformen machen eine Evolution durch und es bilden sich charakteristische Community-Kulturen, die sich durchaus voneinander unterscheiden können.</p></blockquote>
<h2 id="toc-super-influencer-experten-ohne-ahnung">Super-Influencer: Experten ohne Ahnung</h2>
<p>Wer V8-Zwölfzylinder Motoren baut, braucht sich um den Spott nicht zu kümmern, möchte man meinen, aber nix: <a href="http://www.themashazine.com/standpunkte/superinfluencer-ohne-ahnung" class="liexternal">Medien schaffen Distanz und fördern gefährliches Halbwissen</a>, argumentiert ein erfrischen anti-trendiger Beitrag im Mashazine. Speziell bei diesem Zitat aus dem Teil “Inflation der Expertise” musste ich die fünf tapferen Pioniere denken, die vor kurzem den <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Österreichischen Internetrat</a> gründeten:</p>
<blockquote><p>Jeder ist Experte; die Vielzahl von Meinungen schafft Vertrauen – schlicht durch Präsenz: Weil es Kommunikation, Vielfalt, Widerspruch gibt wirkt der Ausschnitt, den wir wahrnehmen, für uns vertrauenswürdig – schließlich hat er sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt.<br />
All das sind formale Kriterien; die Diskussion zu Vertrauen in Onlinemedien und Kriterien von Vertrauenswürdigkeit in der Onlinekommunikation wird nach wie vor oft über formale Merkmale geführt. Gibt es Gütesiegel, Kommentare, Pagerank oder andere Insignien digitaler Kompetenz?</p></blockquote>
<h2 id="toc-photoshop-fr-arme">Photoshop für Arme</h2>
<p>Man muss nicht alles im Browser machen — aber man kann! Aviary findet, dass Photoshop und Co. den Profis vorbehalten bleiben sollte: den Geburtstagsgruß aus Digi-Foto pappen kann Otto Normaluser schließlich auch direkt in Firefox, noch dazu ganz für lau. <a href="http://aviary.com/" class="liexternal">Aviary</a> bietet diverse Pixel– und auch Vektor-Manipulations-Tools an, free-user müssen vor allem mit der Einschränkung leben, dass alle erstellen Werke frei zugänglich sind. Wer 25 Dollar im Jahr bezahlt, bekommt eine private Kajüte und bessere Download-Optionen. Ausnahmsweise schließe ich mich dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,631255,00.html" class="liexternal">Spiegel</a> an und frage mich, wer sowas braucht — schließlich gibt’s neben Adobe’s Platzhirsch inzwischen sehr brauchbare Freeware-Alternativen (wie etwa Gimp, das ausschließlich existiert, damit man an passender Stelle seine Existenz erwähnen kann — ob jemand tatsächlich schon mal damit gearbeitet hat, weiß ich nicht genau), und gerade Bildbearbeitung, bei der schnell mal heftige Datenmengen anfallen, möchte ich eigentlich lieber lokal erledigen.</p>
<h2 id="toc-wenn-richter-irren">Wenn Richter irren</h2>
<p>Manche Zufälle können gar keine Zufälle sein, möchte man meinen — aber <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/studivz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with StudiVZ">StudiVZ</a> hat keineswegs frech Facebook plagiiert, <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1604328/" rel="nofollow" class="liexternal">entschied der Richter</a> im mit Spannung erwarteten Urteil Holtzbrinck vs. Facebook:</p>
<blockquote><p>Zum angeblichen Diebstahl von Quellcodes durch StudiVZ habe Facebook lediglich Vermutungen angestellt, urteilte das Gericht. Diese seien nicht ausreichend, um dem deutschen Online-Netzwerk “unredliche Erkenntniserlangung” vorzuwerfen. Letztlich sei auch vorstellbar, dass die StudiVZ-Gründer die Facebook-Webseiten mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen nachprogrammiert hätten. Darin liege jedoch kein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook, da StudiVZ nie selbst Vertragspartner des US-Unternehmens gewesen sei. Gegen das Urteil kann Facebook Berufung beim Kölner Oberlandesgericht einlegen.</p></blockquote>
<p>Geile Begründung! “mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen”… wenn das nur mal kein Präzedenzfall wird!</p>
<h2 id="toc-der-damm-ist-gebrochen">Der Damm ist gebrochen</h2>
<p>Deutschland darf endlich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/china/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with China">China</a> werden! Da muss Maria Fekter ja geradezu vor Neid erblassen ob der CDU/CSU Kampfrethorik in punkto Netzsperren:</p>
<blockquote><p>“Wir haben die Pflicht, alle rechtsstaatlichen Mittel zur Bekämpfung von Kinderpornographie einzusetzen”, begründete Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion die Initiative. Es könne sich hier niemand auf die Informationsfreiheit berufen.</p></blockquote>
<p>Dabei haben unsere Nachbaren wirklich einen erstaunlichen Murks zusammengebracht — eine Verfassungsbeschwerde wegen unrechtmäßigem Zustandekommen des Gesetzes ist keineswegs ausgeschlossen, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/meldung/140746" class="liexternal">Heise</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Der “Placebo”-Entwurf sei nicht verhältnismäßig und öffne das Tor zur Internetzensur, monierte Jörn Wunderlich von den Linken. Eine rechtsstaatliche Kontrolle der Sperrlisten finde nicht statt. Polizeibehörden dürften nicht darüber entscheiden, was publiziert werden dürfe. Wolfgang Wieland beklagte für die Grünen, dass “im Schweinsgalopp” allein ein “Vorhang für Verbrechen” aufgezogen werde. Es sei “schierer Missbrauch”, das Vorhaben unter der Flagge des Wirtschaftsrechts durchzusetzen. Prinzipiell müsste zumindest ein verwaltungsrechtliches Widerrufsverfahren gegen die Aufnahme auf die Schwarze Liste eingeführt werden. Ein Richter habe die Anordnung zu genehmigen, kein Kontrollgremium beim Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit.</p></blockquote>
<p>Dass das hochemotionale Thema Kinderpornographie nicht Ziel, sondern bloß Mittel zum Zweck ist, wissen Experten längst — es geht um die Schaffung der Sperr-Infrastruktur, die China schon so lange erfolgreich einsetzt: steht die Firewall erst mal, kann man auf Knopfdruck auch jeden anderen missliebigen Inhalt ausblenden. Naja, wie der CCC in einer bemerkenswerten Aussendung schrieb: freie Funknetze werden boomen.</p>
<h2 id="toc-sm-zwischendurch">SM zwischendurch?</h2>
<p>Kein Lack, kein Leder, keine Neunschwänzige: bloß Social Media, das sich nach Ansicht von Steven Weather problemlos für den schnellen Quickie zwischendurch eignet:</p>
<blockquote><p>Time is money, but Weathers says it’s all about how you manage it. “Previously wasted down time like sitting in taxis for 20 minutes or standing in a bank line for 10 minutes is now spent on my mobile phone, bouncing between Twitter and Facebook. It’s getting easier and easier, and for branding an entrepreneur, I think it’s golden.”</p></blockquote>
<p>Naja, was will man auch von einem <a href="http://www.entrepreneur.com/technology/newsandtrends/article202274.html">Artikel erwarten, der einleitend die folgenden Fragen stellt:</p>
<blockquote><p>But is social media right for your business? Could it be a free substitute for a traditional (read: expensive) advertising plan? How much time should be spent in the care and feeding of all those profiles? The answers may surprise you.</p></blockquote>
<p>Ach ja: die Antwort lautet völlig überraschenderweise “eventuell”. Oder auch “teilweise”. Wow, das kam jetzt echt überraschend.</p>
<h2 id="toc-wikipedia-kriegt-video">Wikipedia kriegt Video</h2>
<p></a><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/wikipedia_getting_video_within_months.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> berichtet über eine multimediales Wikipedia-Upgrade, das dank einer Partnerschaft mit Kaltura Hosting-technisch bereits unter Dach und Fach ist:</p>
<blockquote><p>Wikipedia, the free web-based encyclopedia used worldwide, will be adding video to their online repository in a matter of months. When the new system launches, you’ll find a new button labeled “Add Media” on Wikipedia articles. […] According to news breaking at Technology Review, this video upgrade will be made available within two to three months. At launch time, Wikipedia will provide access to the following online video repositories: the Internet Archive, which contains 200,000 videos, Wikimedia Commons, a resource maintained by the Wikimedia Foundation, creators of Wikipedia, and Metavid, a source for Congressional hearings and speeches.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-zensiert-die-heien-themen">Twitter zensiert die “heißen Themen”</h2>
<p>Auch <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/twitter_censoring_trending_topics.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> kann sich angesichts des jüngsten “Goodpussy” und “Gooddick” Skandals auf Twitter der Diskussion um die Notwendigkeit von Zensur entziehen:</p>
<blockquote><p>Should there be an algorithm for trends rather than making trending topics a pure numbers game? Should the system be fixed so that #liesboystell doesn’t win out over truly important, significant, or newsworthy content? Should tweets, like images and other kinds of content, be screened for “adult” material and user preferences be set accordingly? Or do trends really belong to the lowest common denominator?</p></blockquote>
<p>Nein, nein und nochmals nein! Kommen Sie doch einfach zu <a href="http://saubertweeten.internetrat.at" class="liexternal">SauberTweeten</a>! Dort kontrollieren sich die User selbst <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW25 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW25 2009" /> </p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Die Social Web Community engagiert sich seit einigen Tagen in der Causa “Where is my vote?” Mit zahlreichen grün eingefärbten Avataren und speziellen Tags solidarisiert sich die Netzgemeinde mit den Protestanten im Iran. In der Sonntagsausgabe des Kurier sagte der aus Persien stammende Kabarettist Michael Niavarani bezugnehmend auf die aktuelle österreichische Wertestudie sinngemäß: “In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> kämpfen islamische Frauen darum, ein Kopftuch tragen zu dürfen. Im Iran kämpfen sie darum, keines trage zu müssen. 60% der Österreicher misstrauen der Demokratie und wünschen sich einen starken Führer, 60% der Iraner misstrauen dem starken Führer und wünschen sich Demokratie.” Hier eine Slideshow aktueller Fotos aus Teheran von Faramarz Hashemi — Achtung, nichts für empfindsame Gemüter! [via <a href="http://www.techcrunch.com/2009/06/20/images-from-the-iranelection/" class="liexternal">TechCrunch</a>]</p>
<p><object width="600" height="450"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ffhashemi%2Fsets%2F72157619758530748%2F&#038;set_id=72157619758530748&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<h2 id="toc-video-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video-der-woche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Video der Woche">Video der Woche</a></h2>
<p>Es ist eindeutig mal wieder Zeit für ein wenig Management-Theorie: das Peter-Prinzip, auch bekannt als die “Hierarchie der Unfähigen”, wird in diesem Kurzfilm sehr anschaulich erläutert [via <a href="http://linzerschnitte.at/items/view/2274/die-hierarchie-der-unfahigen-oder-das-peter-prinzip" class="liexternal">Linzerschnitte</a>]:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-06/blogistan-panoptikum-kw25-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende der letzten und am Beginn der aktuellen Woche angelangt: der längste Tag des Jahres ist vorüber, zumindest Sonnenlicht-technisch, trotzdem gilt wie immer: danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen. </p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW25 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Interview: Warum ich Blogger bin</title>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 02:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dominik Gubi hat mich zu meinem Bloggerdasein, zur Frühgeschichte von datenschmutz und zum Thema Objektivität, Frösche und Journalismus befragt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dominik Gubi und seine Kollegen haben mich für die Publizistik-Lehrveranstaltung “MultiMediaBerufsfelder” <a href="http://multimedia-berufsfelder.blogspot.com/2009/05/video-interview-mit-ritchie-pettauer.html" class="liexternal">interviewt</a> — die exzellente Bild– und Tonqualität resultiert übrigens daher, dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digital-natives/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with digital natives">Digital Natives</a> mit Canon-EOS SLR aufgezeichnet und den Ton extra aufgenommen haben… im Übrigen hab ich natürlich wieder mal wesentlich länger gequatscht als geplant, allerdings habe ich versucht zu erklären, warum ich beruflich im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> und nicht — beispielsweise — auf der Bohrinsel oder im Fotolabor gelandet bin. Erstmals recherchiert: Frösche, Playboys, Keywords alles, was Sie nie über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> wissen wollten — wider die Objektivität!</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4643457&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4643457&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p><span id="more-3481"></span></p>
<p>PS: Also wenn ich mal ein Produktionsteam für einen regelmäßig Podcast brauche, dann würd ich das Team sofort engagieren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Interview: Warum ich Blogger bin" class='wp-smiley' title="Interview: Warum ich Blogger bin" /> War mir ein Vergnügen, zur Abwechslung mal wieder Fragen zu beantworten statt zu stellen.</p>
<hr /><small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/copyright/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Copyright">Copyright</a> © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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