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Ein Blog ist keine Facebook-Chronik- Interview mit Sascha Lobo

Auf der diesjährigen re:publica stellte der deutsche Social Media Experte und Blogger Sascha Lobo die Alpha-Version eines WordPress Plugins vor, das die eigenen Social Media Inhalte wieder zurück ins Blog holen soll. Reclaim.fm geht über das Konzept einer herkömmlichen Social Wall hinaus, weil die Inhalte in der eigenen Datenbank gespeichert werden sollen – denn die Facebook-Chronik ist nicht der Weisheit letzter Schluss in punkto Flexiblität und Online-Publishing.

Wie geht’s also weiter mit der Blogosphäre? Wie wird sich das Verhältnis zwischen Weblogs und der Social Sphere in Zukunft gestalten? Viel Spaß mit dem 2. Teil des datenschmutz-Videopodcasts mit Sascha Lobo.

Im ersten Teil des Podcasts geht’s um Netzneutralität, Online-Politik und Monopole:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 1

Die Politik muss schneller werden – Interview mit Sascha Lobo

Sascha Lobo ist Blogger, Buchautor, Journalist – zusammenfassen lassen sich seine viele Aktivitäten wohl am besten unter dem Begriff “Online-Popstar”. Am Internet Summit 2013 hielt der deutsche Netzaktivist mit dem unverwechselbaren roten Irokesen-Haarschnitt einen Vortrag über den Status Quo von Netzpolitik und Netzneutralität. Die österreichische Online-Branche feierte in diesem Jahr ein Doppeljubiläum: 25 Jahre .at-Domains und 15 Jahre nic.at boten gleich zwei Anlässe für eine kritische Analyse des Status Quo, denn die drängenden Fragen auf der digitalen Agenda häufen sich.

Medienmonopole nie gekannten Ausmaßes formen die digitale Sphäre. Google definiert, was wir wie im Internet finden, die NSA hört fröhlich und unsaktiniert mit. Zugleich wird an vielen Fronten hitzig über Datenleitungen als Basisinfrastruktur diskutiert respektive gestritten, und etliche Provider würden das Prinzip der Netzneutralität lieber heute als morgen aufgeben. Was kann die Politik tun, was soll die Politik tun. Was ist der User, was darf er hoffen? Viel Vergnügen mit dem ersten Teil des Interviews.

Im zweiten Teil des Podcasts geht’s um Weblogs und Social Media:
datenschmutz-Videopodcast mit Sascha Lobo – Teil 2

He, VISA: 90 von 40 sind wieviel Prozent?

100 Prozent von nixAmpere, Volt, Ohm, Watt, (Kilo)Wattstunden, Blind- und Scheinleistung, Wirkungsgrad… niemand behauptet, dass die physikalischen Modelle zur Beschreibung jenes Elektronenflusses, den wir gemeinhin als “Strom” bezeichnen, sich auf simple Rechenoperationen beschränken. Doch trotz aller Komplexität gilt letztendlich: Prozentwerte bleiben Prozentwerte. Ganz gleichgültig, ob wir Wahlergebnisse prognostizieren oder Umsatzsteuer bezahlen. Insofern hat mich die folgende Interviewpassage aus dem Visa-Kundenmagazin “complete” Nr. 03 – September 2010 dann doch sehr verwirrt. Yvonne Schröder spricht mit Wolfgang Anzengruber, dem Vorsitzenden des Verbund-Vorstandes, über Wasserkraft und E-Mobilität. Hier die ersten beiden Fragen:

complete: Herr Anzengruber, wie wir in der Titelgeschichte erfahren, wird es bald zu einem Engpass von Gas und Öl kommen. Als eine Lösung werden erneuerbare Energiequellen angeführt – wie setzt sich eigentlich die Energie, die der Verbund liefert, zusammen?

wolfgang anzengruber: Die Verbund-Kraftwerke decken etwa vierzig Prozent des österreichischen Stromverbrauchs (ca. 70.000 Millionen kWh pro Jahr). Der Wasserkraftanteil liegt bei 90 Prozent.

complete: In der Energiestrategie Österreich wurde festgelegt, dass bis 2020 rund 34 Prozent der Endverbraucherenergie aus erneuerbaren Energiequellen kommen sollen. Was trägt der Verbund dazu bei?

wolfgang anzengruber: Schon jetzt sparen die Verbund-Wasserkraftwerke pro Jahr 22 Mio. Tonnen CO2. Bei der Wasserkraftnutzung hat Österreich aber noch Potential [...]

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Die Kleiderbauer-Blogger-Klage: Social Media Krisen-PR zum Mitlernen

Ich persönlich kaufe nicht bei Kleiderbauer ein. Keine Ahnung, ob mir die Klamotten dort gefallen würden, aber eines weiß ich ganz sicher: in den letzten 100 Jahren hat die Textilindustrie unglaubliche Fortschritte bei der Herstellung von Kunstpelz gemacht. Und ich habe auch rein gar nichts gegen die sinnvolle Nutzung von Tierpelzen. Auf meinem Schreibtischsessel liegt ein Lammfell, das ich von einem befreundeten Bio-Züchter gekauft habe, aber: Pelztierzucht muss wirklich nicht sein, Händler, die diese widerwärtige Art der Pelzproduktion durch Einlistung ins Sortiment unterstützen, will ich nicht unterstützen.

Aber weil’s in diesem Beitrag – zumindest indirekt – schon wieder mal um Martin Balluch geht, muss ich an dieser Stelle auch festhalten, dass ich “Tierschutzaktionen”, die in illegalen Aktionen münden, vehement ablehne. Der “radikale Tierschützer” bzw. seine Organisation wurden bekanntlich nach dem sogenannten “Mafiaparagraphen” angeklagt, die Staatsanwaltschaft unterstellte die Gründung einer kriminellen Organisation. Dies sorgte für ausgiebigen Medienrummel, den auch die Grünen für sich auszuschlachten suchten, indem sie Baluch auf ihre Kandidatenliste für die NR-Wahlen setzen. Soviel zur Vorgeschichte, deren Opfer kürzlich ein videobloggender Kollege wurde: Er publizierte auf seinem Blog ein Interview mit einem der Anwälte der “Tierschützer”, in dem dieser vermutlich unrichtige Aussagen über die Firma Kleiderbauer tätigte. Diese kontert mit einem Anwaltsbrief, was weiter passiert, hat Gerald sehr treffend zusammengefasst: Weiterlesen

Video-Interview: Eric Qualman über Socialnomics

Eric Qualman ist Fortune 500 Speaker und hat mit Socialnomics: How Social Media Transforms the Way We Live and Do Business eine der populärsten Einführungen über Social Media geschrieben. Über seinen Videoclip “Social Media Revolution” haben bisher mehr als zwei Millionen User gestaunt (darunter 200 Teilnehmer meiner Workshops). Eric eröffnete die Meshed 2010 in Wien, nach seiner Keynote führte ich das folgende Interview:


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Video-Podcast: Interview mit Matthias Lüfkens

Matthias Lüfkens hielt am eDay 2010 vergangene Woche die Keynote: der Social Media Experte des World Marketing Forum Davos rät Unternehmen, auf die eigenen Mitarbeiter als wertvollstes Web 2.0 Kapital zu setzen und sich nicht von (weitgehend unbegründeter) Angst vor negativen Konsequenzen und Kontrollverlust zu fürchten.

Im Video-Interview, das sich *kein* Social Media Berater (und die gibt’s mittlerweile ja wie Sand an der Strandbar Hermann) entgehen lassen sollte, erzählt Matthias, den ich beim World Blogging Forum in Davos kennen gelernt habe, worauf Unternehmen bei ihren Social Media Marketing Aktivitäten achten sollten und woher der Trend-Wind 2010 weht:


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datenschmutz-Podcast: Gerhard Laga über den eDay 2010

Einfach erfolgreich lautet das Motto des eDay 2010 – die größte New-Media Informationsveranstaltung der Wirtschaftskammer Österreich informiert am 4. März in vier verschiedenen Sälen über aktuelle Entwicklungen rund um Online-Marketing, CRM, IT-Sicherheit und Co. Die einzelnen Themenblöcke sind bereits online. Die Teilnahme ist gratis, der steht nicht nur WK-Mitgliedern, sondern allen Interessierten offen. Ich habe Dr. Gerhard Laga, Programmverantwortlicher und Leiter des eCenters der WKO, gefragt, was die Besucher in diesem Jahr erwartet:

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Google: So transparent wie ein Stück Holz

Steve Rogers ist Europadirektor von Google – Europadirektor mag gut klingen, realiter dürfte Stevie allerdings bloß ein besserer Laufbursche von Larry, Marissa, Matt + Co sein, anders kann ich mir seine Antworten auf Georg Holzers Fragen beim besten Willen nicht erklären. Der wollte nämlich für die Kleine Zeitung (Ausgabe vom 9.2., S.29) von ihm wissen, warum Big G den Ruf der Datenkrake nicht los wird. Says Rogers:

Das wird schwer werden, diesen Ruf los zu werden. Wenn eine Firma größer wird, wird sie als undurchsichtig gesehen. Wir versuchen, aber so transparent wie möglich zu sein.

Wie diese “Transparenz nach Möglichkeit” in der Praxis aussieht, führt Steve dann auch direkt bei der nächsten Frage vor, die sich auf Datensicherheit gegenüber Dritten bezieht. Seine lakonische Antwort: “Bitte um Verständnis, dazu darf ich nichts sagen.” Zur China-Situation übrigens auch nicht: “Es war wirklich etwas, aber ich darf das nicht weiter kommentieren.” Weiterlesen

Jaron Lanier verflucht die Netzkultur

Wenn irgendwo ganz weit vorne auf der Netz-Avantgarde-Welle ein Rasta surfte, dann handelte es sich mit ziemlicher Sicherheit um den Digital-Pionier Jaron Lanier. Zahllose eingeritzte Kerben zieren die Rückseite seines Smartphones – eine für jedes selbst erfundene Buzzword, und dazu gehören in Jarons Fall Heavyweights wie “Virtual Reality” (ja, das stammt von ihm) oder “Schwarmintelligenz”. Die Rastazöpfe sind zwar länger geworden, aber der einstmalig affirmative Optimismus hat sich nahezu in sein Gegenteil verkehrt. Dieser Tage spricht Lanier im FAZ-Interview lieber Ende des digitalen Maoismus und vom “digitalen Mob”.

Er sieht im gegenwärtigen Status des Internet nämlich alles andere als die technologische Verwirklichung der alten Versprechung des “freien Zugangs für alle”. Der habe sich, so Lanier, in eine beispiellose Ausbeutung von Kreativen gewandelt:

Ich bin unter anderem zu dem ziemlich verstörenden Schluss gekommen, dass das Phantasiebild von den Musikern, Journalisten, Geistesarbeitern, die zwar durch file sharing und soziale Netzwerke ökonomisch in Bedrängnis gerieten, aber so auch neue Geldquellen aufspürten, falsch ist. Viele Leute geben immer noch vor, dass dies jetzt geschieht, weil sie an die vorherrschende Ideologie glauben, aber die Daten widersprechen ihnen.

Als Lösung des gegenwärtigen Dilemmas, dass alte Einkommensmodell wegbrechen, während Ersatz nicht in Sicht ist, greift Lanier auf einen Klassiker zurück: Ted “Xanadu” Nelson, geistiger Vater des Konzepts Hypertext, schlug schon in den 60ern ein System-immanentes Micro-Payment Verfahren vor. Dieses dürfe aber nicht von einer einzelnen Firma, sondern müsse zwischenstaatlich entworfen werden und damit universell gültig.

Denn der Preis der Offenheit dürfe nicht die Entrechtung von Individuen sein, so Lanier, der sich mittlerweile offensichtlich in der Rolle des Robin Hood ganz gut gefällt. Ich denke keineswegs, dass die angesprochene Problematik auf das Fehlen eines Zahlungssystems zurück zu führen ist und schon gar nicht, dass Kreativität notwendigerweise ans ökonomische System rückgebunden sein muss. Ausgesprochen originell finde ich dagegen Jaron Laniers Urteil über Facebook und Co.:

Websites, die ich am meisten kritisiere, sind zufällig auch jene, die nicht profitabel sind. Sie bieten Mash-ups an, bei denen die individuelle Stimme nicht mehr zu hören ist: Facebook, Twitter, Wikipedia. Gut, sie sind nicht alle gleich schlimm, Wikipedia ist schlimmer als Facebook, aber keine von ihnen hat einen Profit vorzuweisen. Wikipedia ist gemeinnützig, Twitter und Facebook versuchen profitabel zu sein, können es aber nicht über triviale Summen hinaus. Ihre Existenz verdanken sie ideologischen Gründen, aber als Firmen sind sie gescheitert.

Das oft zitierte Problem der Informationsflut respektive Reizüberflutung sieht Lanier nicht in der schieren Menge der Information, sondern in deren Fragmentierung. Das Mash-Up, das Informationsfragmente aus seinem Zusammenhang reißt, sei das eigentliche Problem, und der Faktor “Mensch” dürfte nicht aus der Gleichung “Internet” herausgenommen werden. Freilich: manches mag nach “nona” klingen, und ich bezweifle, dass die Netzwelt tatsächlich jemanden braucht, der ihr erklärt, dass das Internet keine “Superlebensform” sei. Dennoch hebt sich JL nach wie vor angenehm vom schaumgebremsten Mainstream angenehm ab:

Eine Maschine wird gern für intelligenter gehalten, als sie ist. Die Leute, die für Suchmaschinen verantwortlich sind, geben vor, dass ihre Apparate verstehen, wonach gesucht wird. Das stimmt natürlich nicht. Aus neurowissenschaftlicher Sicht sind Suchmaschinen nichts als Schund. Es gibt noch keine technologischen Mittel, Semantik oder Logik darzustellen.

Allein dafür hab ich mir gerade sein neues Oeuvre bestellen müssen:

Jaron Lanier: You Are Not a Gadget: A Manifesto

u-ton Podcast: Das Ende der Audimax-Besetzung

Paul Lohnberger und Alexander Weber begrüßen im Studio diverse Gäste aus dem Zentrum des universitären Protestgeschehens, mit denen das Moderatorenduo über das Thema Uniproteste respektive Audimax-Besetzung diskutiert – die Sendung wurde kurz vor Weihnachten am Tag nach der überraschenden Räumung des Audimax aufgenommen. Viel Vergnügen beim Nachhören!

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Dexter, Season 4: Dex vs. Trinity

Wer die vierte Staffel von Dexter noch nicht gesehen, sollte sich dieses “Sitdown” von Michael C. Hall und John Lithgow keinesfalls anschauen – und zwar nicht mal die ersten paar Sekunden, die enthalten nämlich einen gewaltigen Spoiler. Wer bereits weiß, wie die Story um unseren Lieblings-Psychopathen und seine blutige Affäre mit dem Trinity-Killer weiter geht, dürfte über die die Kommentare der Darsteller zum unerwarteten Ende schmunzeln:

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Interview: Loïc Le Meur über Seesmic und Twitter

Während des World Blogging Forum 2009 waren wir alle vollauf mit Sessions und Diskussionen beschäftigt – also habe ich den französischen Web-Shooting Star Loïc Le Meur, mittlerweile wohnhaft in Silicon Valley, auf der Busfahrt zum Palace of Parliament zu Twitter, Seesmic und zu der von ihm veranstalteten Konferenz Le Web befragt.

Loïc Le Meur arbeitete für die Movable Type Schmiede SixApart als Executive Vice President für Europa, Afrika und den mittleren Osten. Bereits davor schrieb als “Seriengründungstäter” französische Mediengeschichte mit seinen erfolgreich verkauften Start-Ups RapidSite (Webhosting) und Ublog (Blog-Hosting) französische Medienökonomiegeschichte. Diese Erfolge waren wohl letztendlich auch ausschlaggebend für die Finanzierung von Seesmic. Eine 13köpfige Expertenrunde, darunter TechCrunch-Betreiber Michael Arrington und AOL-Mitgründer Steve Case, machte 6 Millionen für eine Art Video-Twitter locker. Das erhoffte Wachstum blieb jedoch weitgehend aus, was Loïc zu einer grundlegenden Änderung der Strategie veranlasste: zu Beginn des Jahres verkündete Le Meur das Ende des Bewegtbilds, seither konzentriert sich Seesmic ganz auf die Programmierung von Twitter-Clients. Aktuell im Portfolio: Seesmic Desktop für Windows streitet sich mit Tweetdeck um Power-Tweeper, Seesmic Web bietet ohne Installation ähnliche Funktionalität im Browser. Viel Spaß mit dem Video!

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Video-Interview: Ali Mahlodji über die Werbewelt 2.0

“Mir kommt vor, den Web-Leuten fällt’s viel leichter, sich in die Lage von Werbeexperten zu versetzen als umgekehrt – und der Bedarf der Werbewirtschaft an digitalen Auskennern wird immer größer,” ist Ali Mahlodji überzeugt, und da kann ich ihm nur zustimmen. In der Tat leidet die Online-Werbewirtschaft an “tradierten Missverständnissen” – ich pflege ja immer zu sagen, “Branding-Effekte” sind die Standard-Ausrede für erfolglose Kampagnen, denn während offline immer indirekt gemessen werden muss, lassen sich im Netz problemlos jeder Lead und jeder Sale nachverfolgen:

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Video-Interview: Wolfgang Bscheid über Affiliate Marketing

Am Werbeplanung Summit hielt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer der deutschen Performance Marketing Agentur mediascale, einen hervorragenden Vortrag über Affiliate Marketing. Im Vergleich zur österreichischen Marketing-Szene, die nach wie vor 90% ihrer Budgets Media-Agenturen zur breiten Bannerstreuung in den Rachen wirft, ist unser Nachbarland in punkto Performance Marketing schon wesentlich hellhöriger – was sich nicht zuletzt am durchschlagenden Erfolg einiger Affiliate Networks äußert. Im Anschluss an seinen Vortrag habe ich mit Wolfgang Bescheid ein zweiteiliges Interview über Chancen und Herausforderungen des virtuellen Performance Marketing geführt:

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Video: Impressionismus-Ausstellung in der Albertina

Vor kurzem habe ich hier auf datenschmutz 10 Plätze für eine Führung durch die aktuelle Albertina-Ausstellung Impressionismus: Wie das Licht auf die Leinwand kam verlost. Vor unserem Rundgang habe ich Pressesprecherin Verena Dahlitz vor die datenschmutz-Cam gebeten: sie spricht im aktuellen Videopodcast über die Besonderheiten einer Kunstrichtung am Übergang zwischen Salonmalerei und Fotografie:

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Futura-Podcast: Nokia Netbook 3G und das Linux-Handy N900

Vor kurzem launchte Nokia in Österreich den OVI Music Store, was auf der Futura nicht zu übersehen war. Vor allem in Kombination mit Shazam halte ich die Musik-Flatrate für eine nette Sache, auch wenn mir persönlich nix als DRM-freie mp3- und ogg-Dateien auf den Fileserver kommen :mrgreen: Zwei völlig neue Gadgets, die auf der Messe gezeigt wurden und in Österreich noch im Herbst erhältlich sein werden, ließen allerdings mein Geek-Herz höher schlagen: erstens das Nokia Booklet 3G mit 16-Zellen-Akku, 12 Stunden Laufzeit, massivem Alugehäuse und Vollausstattung, preislich am oberen Ende der Atom-Skala angesiedelt. Und zweitens das N900, ein Nachfolger der Nokia-Tablet PCs, diesmal allerdings inklusive Telefonfunktion. Das Linux-Handy verfügt über geballte Rechenpower, beeindruckende Multitasking-Fähigkeiten und geht beim Unified Messaging ganz neue Wege.

Video: Nokia Netbook 3G

Nokia betritt ein neues Geschäftsfeld: Noch in diesem Jahr erscheint das erste Netbook des finnischen Herstellers auf der Mobility-Bühne. Angesiedelt im High-End Segment besticht das Gerät durch Monoblock-Alu-Gehäuse, hochwertiges Display und eine Laufzeit samt WLAN von 12 Stunden, möglich dank 16-Zellen-Akku. Über Preise und Bundling-Angebote ist derzeit noch nichts bekannt, ab November soll das Gerät in Österreich verfügbar sein. Peter Hochleitner erklärt im Video der Vorzüge des Hi-End Geräts:

Nokia N900: Mit Linux telefonieren

Eigentlich ist man von anderen Betriebssystemen gewohnt, dass sie “nach Hause telefonieren”. Linux kann’s jetzt auch, allerdings auf ganz andere Art: das erste finnische Handy mit Linux-Betriebssystem besticht nicht nur mit geballter Rechenpower, sondern bisher ungekannten Multitasking-Fähigkeiten und Unified Messaging, sprich: nicht mehr der Nachrichtentyp (SMS, Facebook Twitter etc.) steht im Vordergrund, sondern der jeweilige Kontakt. Mit dem Ziel, den Laptop zu ersetzen, hat sich Nokia viel vorgenommen – mich konnte Christoph Mahr auf der Futura jedenfalls restlos begeistern, in den nächsten Tagen hol ich mir mein Testgerät, dann gibt’s nähere Details:

Video-Interview mit Guy Kawasaki jetzt online auf datadirt

Guy Kawasaki, bekannt geworden durch seine langjährige Tätigkeit als Apple-Evangelist, gehört zu den einflussreichsten Vordenkern des Internet. Der Start-Up und Innovations-Experte veröffentliche bisher neun Bücher, schreibt ein vielbeachtetes Blog und hatte in den letzten Jahren als Venture-Kapital-Geber ein glückliches Händchen. Vorige Woche sprach Guy beim WKO-Network über “The Art of the Start” und ich hatte die Gelegenheit, ein ausführliches Video-Interview mit einem meiner Social Media Helden zu führen. Wir sprechen über Guys Karriere, sein aktuelles Haupt-Projekt Alltop, über Twitter, Facebook und einige Themen mehr, die für jeden Online-Marketer von größtem Interesse sein dürften :mrgreen:

Auf datadirt gibt’s das Video wahlweise in fünf einzelnen Themenblöcken oder als Gesamt-Clip (Dauer: 33 Minuten). Ich binde das Video hier nicht ein und bitte alle Leser, Kommentare auf datadirt (und in Englisch) zu hinterlassen, damit Guy mitlesen kann:

Video-Interview: Guy Kawasaki on the state of social media

Guy Kawasaki vor dem Café Sperl

Vielen Dank an Gerhard Laga von der WKO und Zmary von Business Kitchen!

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