Auf Snip-me.com werden seit kurzem Neuwagen verschiedener Händler versteigert - vom "vernünftigen" Citroen C1 bis zum knallorangen Audi A8 (da fiele mir persönlich die Wahl nicht schwer). Anders als auf herkömmlichen Auktionsplattformen gewinnt aber nicht jener Bieter, der das höchste Gebot abgibt, sondern der mit dem niedrigsten Einzelgebot. Mit der richtigen Auktionsstrategie und etwas Glück hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, ein Neufahrzeug um einen ein- oder zweistelligen Eurobetrag zu erwerben. Für datenschmutz-Leser gibt's ein Special: Wer sich noch vor Weihnachten (kostenfrei!) registriert, hat zusätzlich die Chance, einen von fünf iPods zu gewinnen.
Das niedrigste Einzelgebot? Wie soll das funktionieren? Ganz einfach: jedes Gebot wird in Cent abgeben, jede Auktion hat eine bestimmte Laufzeit und einen Countdown. Wer zum Ende der Aktion das niedrigste Gebot, welches von keinem zweiten User abgegeben wurde, geboten hat, nimmt das Auto für den jeweiligen Betrag mit nach Hause.
Aktuell findet sich im Portfolio unter anderem ein Audi A3 - die Auktion läuft bis 23.12.2009, 23:00 Uhr. Nehmen wir mal an, User A bietet 1 Cent für das Auto und User B 25 Cent. Wenn sonst niemand mitbietet, bekommt User A das Auto für 1 Cent. Allerdings besteht eine Versteigerung nicht nur aus zwei Teilnehmern. User C bietet ebenfalls 1 Cent, damit handelt es sich nicht mehr um Einzelgebot (A und C haben beide den gleichen Betrag geboten), und deshalb würde nun B den Zündschlüssel für 25 Cent erhalten. Allerdings erfährt jeder Teilnehmer einer Auktion, ob er ein Einzelgebot abgegeben hat: A und C wissen also, dass sie nicht mehr im Rennen sind. A gibt ein neues Gebot über 26 Cent ab, B bietet diesmal 15 Cent. Endet die Auktion zu diesem Zeitpunkt, sind B's 15 Cent das niedrigste Einzelgebot. Alles klar? Wer sich genauer über das Auktionsprinzip informieren möchte, schaut sich am besten das Tutorial-Video an - danach sollte eigentlich alles klar sein.
Die Registrierung ist nicht nur gratis, Neulinge erhalten auch gleich die ersten 100 Snips und für Stamm-User gibt's diverse Goodies. Wer bis Weihnachten 5.000 Snips kauft, erhält 500 weitere dazu, wer 10.000 Snips (die natürlich nicht alle sofort verbraucht werden müssen) erwirbt, bekommt einen iPod Nano.
Für datenschmutz-Leser gibt's ein Special: wer bis zum 31. Dezember 2009 den Snip-me.com Newsletter abonniert, hat die Chance auf einen von fünf iPod Nanos (zur Verfügung gestellt von Snip-me)!
ACHTUNG: zum Teilnahme am Gewinnspiel bitte wie üblich einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag hinterlassen. Mit der Teilnahme stimmen Sie zu, den Snip-me.com Newsletter zu erhalten. Das bedeutet: am Ende des Gewinnspiels bekommt Snip-me.com von mir die Adressen aller Teilnehmer und trägt diese in den Newsletter ein (der selbstverständlich bei Bedarf auch wieder abbestellt werden kann). Wer kommentieren möchte und nicht am Gewinnspiel teilnehmen bzw. den Newsletter nicht abonnieren will, möge diesem bitte im Kommentar kundtun.
Wie üblich gibt's Zusatzlose für jede Ankündigung des Gewinnspiels auf Twitter, Facebook, am eigenen Blog etc. - Details dazu siehe hier. Im Übrigen gelten die Standard-Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele.
Er ist winzig klein und saugt doch schon wie ein großer: der winzige Apfelmann im neuen iPhone - also jenes Bürschchen, das die Datenpakete vom Handy in Windeseile via Mini-Kite zum nächsten Datenmast transportiert - ist ausgesprochen durstig und saugt den iPhone-Akku in Windeseile leer. Die schnellere Datenübertragung UMTS erreicht zwar locker weit mehr als das 10fache der Datenrate, dafür ist einfach früher Schluss.
Mit anderen Worten: was die verbesserte Akku-Technologie an höherer Leistung bereitstellt, frisst die schnellere Datenübertragung locker wieder auf und wir dürfen wieder, ganz wie zu Beginn der Hosentaschentelefonie, unsere Geräte jeden Tag an die Steckdose hängen. Denn wie das datenschmutz'sche Gesetz der reziproken Bytesumme besagt: Die gesamte mit einer Akkuladung übertragbare Datenmenge bleibt über jeweils 5 Gerätgenerationen weitgehend unverändert.
Trotzdem wundern sich so gut wie alle Neo-Besitzer des neuen iPhone, so sie denn auch das Vorgängermodell kannten, über die scheinbar gravierend verringerte Akkulebensdauer. Okay, die kleinen Kraftzellen sind in den letzten Monaten bedeutend teurer geworden - Bastler können allerdings selbst wechseln, hier gibt's die iPhone Aufschraub-Anleitung. Wohl deshalb hat das Nachfolge-iPhone statt eines 1.400er-Akkus nur eine 1.150 mAh Version spendiert bekommen, in erster Linie hängt die Akku-Lebensdauer aber mit dem UTMS-Verfahren zusammen: zwar nützt die schnelle Datenübertragung im Vergleich zu GSM zwar eine niedrigere Spitzen-Sendeleistung (bis zum 0,125 Watt bei Class 4 Geräten und 0,25 Watt bei Class 3 Devices verglichen mit bis zu 2 Watt bei GSM), dies dafür kontinuierlich - während GSM gepulst, also in kurzen Zeitschlitzen, seine Daten überträgt:
Details bei GSM
Beim GSM-System erfolgt die Einstellung der Sendeleistung durch die Basisstation in Abständen von 104 Rahmen (480 ms), intern setzt die Mobilstation diese Vorgaben in Stufen von 2 dB (Faktor 1,58) jeweils im Abstand von 13 Rahmen um, was einer Zeitdauer von 60 ms entspricht. Der komplette Dynamikbereich von max. 30 dB (15 Stufen) kann also in 0,9 s durchfahren werden.
Details bei UMTS
Beim zukünftigen UMTS-System arbeitet die Leistungsregelung wegen der technischen Notwendigkeit sowohl schneller wie auch stärker: Sie erfolgt alle 667 µs in Stufen zwischen 1 dB (Faktor 1,26) und 3 dB (Faktor 2).
(Quelle: Ralf-Woelfe.de)
Wer Services wie Twitterific, IMAP4 E-Mail mit kurzen Abrufintervallen etc. häufig nutzt und vielleicht zusätzlich auch noch WLAN aufgedreht hat, lässt die Drahtlos-Chips also ganz ordentlich an der Batterie saugen, zwei Tage ohne Steckdose sind da kaum drin. Ich kenn das ja mittlerweile von meinem HTC Kaiser...
Die kürzere Laufzeit ist allerdings nicht das einzige Manko des neuen iPhones. Wie Georg berichtet, verweigert das iPhone 2 im Gegensatz zum Vorgängermodell die Stromaufnahme aus dem iPod-Deck - warum das so ist, weiß wohl nur Steve Jobs. Trotzdem finden die ersten Online-Testberichte auch eine Menge Positives, so gut wie jeder Nutzer zeigt sich allerdings enttäuscht über fehlende Copy-Paste-Funktion, die sich anscheinend auch nicht ohne weiteres nachrüsten lässt. Alles in allem bleiben also auf der iPhone 2.0 Wunschliste also noch einige Punkte offen: die fehlende Copy-Paste-Funktionalität könnte Apple via Update nachreichen, auch ein stärkerer Akku wird das Gerät aber nicht zum Dauerläufer machen. Mit anderen Worten: der mobile Geek hat derzeit die Wahl zwischen Internet im Schneckentempo oder jämmerlicher Batterielebensdauer... so choose wisely
Auch in Deutschland werden DSL-Zugänge immer billiger: die klassischen Anbieter geraten nicht zuletzt aufgrund der starken Konkurrenz durch UMTS-Karten in Bedrängnis. Versatel schenkt allen NeukundInnen nun sogar einen iPod Nano zu jeder DSL-Bestellung. Verstärkter Wettbewerb lässt die Preise purzeln und sorgt für Diversifizierung: ob DSL samt eigenem Server, ob Standleitung ohne Vertragsbindung oder DSL-Telefonie-Pakete: privat permanent online zu sein, kostet auch in Deutschland kein Vermögen mehr.
Strato bietet eine breite Palette von Einsteigerzugang bis zur fetten
Maxi-Standleitung. Der Preiskampf hinterlässt seine Spuren: Strato, der auch als Server-Hoster agiert, bietet laufend Rabatte und hat eine ordentlich schnelle DSL-Flatrate bereits für unter 30 Euro im Programm:
Bei Congstar bekommt man zwar ebenfalls "pure" Anschlüsse, besonders attraktiv sind derzeit allerdings die Pakete samt Hardware: und zwar wahlweise mit Modem (für Single PCs) oder
mit Router, und zwar jeweils in verschiedenen Leitungsgeschwindigkeit und optional
samt Telefon. Ein Hauptvorteil ist sicherlich, dass keine Vertragsbindung nötig ist - viele Angebote können auf monatlicher Basis gebucht werden:
Versatel bietet sowohl DSL-Anschlüsse einzeln als auch im
Paket mit Telefonie als Doppel-Flatrate an. Der Anbieter setzt dabei auf das Baukastensystem und lässt die Kunden selbst entscheiden, welche Services benötigt werden - und das Beste daran: wer bis Ende Februar einen DSL-Zugang bestellt, erhält einen iPod Nano gratis dazu:
Inzwischen stellen vor allem für mobile Nutzer UMTS-Karten eine brauchbare Alternative dar. In größeren Städten wird die Free-WLAN Abdeckung immer besser, aber wer mag schon sensible Daten über häufig unverschlüsselte Netze schicken? In Deutschland bietet Vodafone Business-Laptopkarten an und wirbt mit hoher Netzabdeckung und einem Full-Service Mobilportal. T-Mobile hat in Deutschland ebenfalls diverse Pricing-Modelle für
mobiles Internet am Start, bietet ähnliche Features und eine ebenfalls hohe Netzabdeckung mit UMTS. Der Vergleich fällt sehr schwer, weil sich die Tarife aufgrund der dynamischen Marktentwicklung sehr häufig verändern.
Mein erstes Analogmodem hatte ich in Graz. Noch vorher war die allererste Webpage, die mir jemand gezeigt hat, die damalige Playboy-Homepage: bestehend aus dem aktuellen Cover und einem Inhaltsverzeichnis im Listenformat, aber spektakulär no the less. In Wien war ich dann gleich mal Testkunde für Internet via Telekabel, nach den Anfangsschwierigkeiten der ersten Jahre funkt's mittlerweile äußerst reibungslos und flott. Obwohl Österreich so klein und gebirgig ist - eigentlich nicht die besten Voraussetzungen für schnellen Netzausbau - sorgte der frühe Markteintritt von UPC zumindest in Wien für einen massiven Preiskampf: sowohl bei Internetzugängen als auch am Handy-Sektor. Hierzulande bezahlte man noch bis vor kurzem für vergleichbare Mobiltelefonie-Tarife die Hälfte der deutschen Preise. Dementsprechend günstig wird auch mobiles Internet via UMTS angeboten. In den letzten Monaten allerdings kam, soweit ich die Berichterstattung in der c't verfolgt habe, einige Bewegung in den Markt und die Schlacht um die verbleibenden DSL-Kunden wird härter - und Standleitungen immer erschwinglicher. Ich hab zuhause immer noch meinen Chello-Anschluss und mittlerweile zusätzliche eine T-Mobile UMTS-Ei für unterwegs - so langsam wird's ja doch was mit dem mobile lifestyle