“There’s always the crushing guilt”, so beschrieb Jack Donaghue in 30 Rock über das harte Los der Katholen. Doch das tägliche Brot vermehrt sich wundersam, wenn man es teilt — Facebook macht’s möglich.
In der katholischen Religion wird die Gedichtform als Lobpreisung des Herrn hochgehalten. Meistens wird dabei jedoch geflissentlich übersehen, dass Oden über Herrn Jesus auch sehr viel über andere Lebensbereiche aussagen — man muss nur einige Worte auswechseln, z.B. Jesus gegen Fahrkartenkontrolleur.
Das vorletzte Blogistan Panoptikum des Jahres steckt voller explodierender Schmutzberge: selbst online entkommt man eben nicht der allgegenwärtigen Weihnachtsstimmung.
Glaubensfragen und die Google Pagerank Hysterie haben mehr gemein, als man geneigt ist auf den ersten Blick zu glauben. Dementsprechend beherrschten die Themen Gottes– und Googlefürchtigkeit die Woche der gläubigen BloggerInnen.
Selbstverständlich ist in der Regel keine der hunderten Spam-Mails, die man pro Tag so bekommt, eine weitere Erwähnung wert. Normalerweise landet der ganze Krempel ja auch ungelesem im Spamordner — dieser Absender hat solche Behandlung indes nicht verdient: bekam ich heute Post von tktong@evergreenpcb.com, Name: Jesus Zimmermann.
Da wohl hoffentlich kein unkeuscher Gottloser Name und Beruf von Gottes Sohn so unziemlich zu benutzen wagen dürfte, wagte ich …