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Artikel-Schlagworte: „John Chow“

Blogistan Panoptikum KW10 2008

Ein sehr video-lastiges Wochen-Panoptikum erwartet Sie diese Woche, hochverehrte LeserInnen. Doch wie Andi Schabus es so schön beim letztwöchigen Digitalk formulierte: man nimmt eben, was am besten passt. Mit anderen Worten: es gibt weder Podcasts noch Blogs noch Online-Videochannels - sondern bloß mehr oder weniger geeignete Formate zum Gschicht'l-Drucken.

Shoemoney rekapituliert SMX

Die SMX, eine der wichtigsten SEO-Veranstaltungen in den USA, ist frisch vorüber - in der aktuellen Ausgabe der Shoemoney Show rekapituliert Jeremy seine neuesten Erkenntnisse. Eines steht jedenfalls fest: der Magie von Twitter ist Shoe mittlerweile auch verfallen.

Anfeuerungen von der Psychopathenarmee

Jack Nicholson erregte ebensoviel Aufmerksamkeit wie Häme mit seinem Zusammenschnitt alter Filmrollen, in denen er diverse Borderline-Charaktere für Hillary ins Rennen schickt. Ist jede Werbung gute Werbung? Oder würden Sie dem Hausmeister aus Shining ein Auto oder eine Präsidentin abkaufen? Obwohl schon das Original wie eine Parodie wirkt, finden sich auf youtube inzwischen massig viele Verhohnepippelungen des Wahlclips, z.B.:

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Die Frauen und das Einparken

Ausnahmsweise mal ein Videoclip ohne Worte...

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Richtige Wissenschaft schaut Frauen auf die Brüste

Ein deutscher Wissenschaftler sorgte letzthin mit der Aussage für Aufregung, dass 30 Minuten Work-Out genauso viele Kategorien verbrauche, wie 30 Minuten lang Frauen auf die Brüste zu starren. Klingt absurd, aber bereits 1997 war diese Theorie erstmals aufgetaucht. Glücklicherweise klärt Brainiac die Sache ein und für allemal mittels strengst möglicher Wissenschaftssimulation! (Word of Warning: Boobies gibt's in dem Video keine zu sehen!) [via John Chow]

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Der böse Witz der Woche

Ach ja, bei TZ hab ich den bösen Witz der Woche gelesen - über psychische Insuffizienzien möge man keine Scherze reißen, mahnt der Commons Sense, aber ADD macht danke Ritalin-, Simpsons- und Southpark-Behandlung eine Ausnahme:

How many kids with ADD does it take to screw in a lightbulb?
Hey! Who wants to rides bikes!

Readster bringt WordPress Plugin

Nach einem Server-Crash war die deutsche Social News Plattform Readster für längere Zeit offline - seit September ist Plattform wieder in full effect und bietet nun ein WordPress-Plugin an, mit dem man die ersten 400 Zeichen einer Nachricht automatisch eintragen lassen kann. Anders als etwa bei Yigg muss man dazu nicht einmal bei Readster eingeloggt sein.

In Zeiten von Google-Penalties kann man gar nicht genug betonen, wie wichtig für Webmaster die Diversifizierung des Traffics sein kann. John Chow etwa verdient seine +10k kanadische Dollars im Monat, obwohl in Big G bereits vor Monaten aus dem Listing entfernte. Social Bookmarking Services und Newsportale werden zur immer essentielleren Web 2.0 Trafficquellen - das Plugin kommt also gerade recht:

Mit dem neuen Plugin können Sie Ihre Nachrichten einer Kategorie zuweisen und mit Tags versehen und bequem von Ihrem Blog aus bei Readster.de veröffentlichen.

Um das Plugin herunterzuladen, ist allerdings eine vorangehende Registrierung allerdings unumgänglich, anschließend geht's hier zum Download. Wer schon mal Digg und Co. verwendet hat, wird sich auf Anhieb heimisch fühlen - wie groß die Community derzeit ist, lässt sich anhand fehlender Voting-Statistiken allerdings unmöglich feststellen. Ich vermute mal, dass aufgrund der längeren Pausen sowie der starken Konkurrenz derzeit nicht übermäßig viel Human Traffic herrscht, und das trotz "strengster Zensurmaßnahmen":

Readster ist ein Plattform für die Verbreitung von lesenswerten Nachrichten. Alle anderen Einträgen werden gelöscht.

Irgendwie schon skurril - dabei wären doch Social News Plattformen gerade dafür gedacht, den gemeinen User die Relevanzbewertung vornehmen zu lassen. Oder anders gefragt: wer entscheidet bei Readster, was genau lesenswert ist? Man weiß es nicht genau, fest steht nur, das sich das Plugin mal testweise installiert habe:

Mit unserem Wordpress-Plugin koennen Sie die ersten 400 Zeichen Ihre Blogposts automatisch auf Readster.de veroeffentlichen, ohne sich auf Readster.de einloggen zu müssen.

Die Erweiterung besteht aus einer einzelnen php-Datei, die nach Aktivierung der Schreibmaskte eine Checkbox "Auf Readster veröffentlichen" sowie eine Tag-Feld hinzufügt Ich werde jedenfalls in den nächsten mal mal die "lesenswerten" Beiträge bei Readster einreichen und ein Auge auf die Referrer-Entwicklung werfen.

UPDATE: maybe it's me, aber das Readster-Plugin produziert keine Einreichung, dafür einen WordPress-Fehler beim Publishen.... hmmm... soviel zum Thema Public Betatest.

Blogfever-Tipp: Schlagzeilen anpassen!

blogfeverKeine Ahnung, ob BlogRush sein Service jemals auf non-englischsprachige Blogs ausdehnen wird - ich bin jedenfalls sehr froh drüber, dass Blogfever so gut funktioniert. Technologisch ist das System seinem "Vorbild" mittlerweile sowieso überlegen, wie mir bei John Chows Posting zum Thema Headlines kontrollieren deutlich bewusst wurde. Wer seine Klickrate verbessern möchte, sollte ausgiebig Gebrauch von der Überschriftenauswahl machen.

Wer Blogfever noch nicht kennt, findet hier einen Beschreibung des Syndikations-Tools.

Der zentrale Punkt dabei: nicht jede Headline erregt gleich viel Interesse. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben zwei Artikel, nennen wir sie "33 Tipps für mehr Blogtraffic" und "Mein gestriger Abend". Welcher der beiden Artikel wird wohl mehr Klicks bekommen? Eben... und genau aus diesem Grund zahlt es sich definitiv aus, regelmäßig im eigenen Blogfever Account die weniger attraktiven Schlagzeilen zu entfernen.

Bei BlogRush funktioniert dies nur mit etwas Trickserei (man muss einen eigenen Feed anlegen), die Blogfever-Macher haben dieses Feature aber gleich mitbedacht und ins Profilmanagement integriert: nach dem Einloggen klickt man auf "Übersicht" und anschließend auf "Schlagzeilen anzeigen". Die Beiträge werden einmal am Tag upgedatet, sollten die aktuellsten Schlagzeilen nach dem Einloggen nicht angezeigt werden, hilft die Funktion "sofort anfordern" weiter. Zu jedem Feed-Item (= zu jeder Blog-Story) verrät das System das Erfassungsdatum, die Zahl der bisherigen Einblendungen und die Klicks. Mit zwei Zusatzfunktionen kann man das angesprochene Feintuning vornehmen: via "bearbeiten" lassen sich die von Blogfever automatisch ausgelesenen Tags händisch anpassen, und mittels Schlagzeile ausblenden wird die betreffende Story aus dem System entfernt (symbolisiert durch hellgrauen Hintergrund). Dieses Entfernen lässt sich jederzeit wieder rückgängig machen.

Vor allem für Blogs wie datenschmutz, die ein recht breites Themenspektrum haben (bei mir pendeln die Stories irgendwo zwischen Medien-Zeugs, Popkultur und Kuriositätenkabinett) und nicht ausschließlich Fachartikel zu einem einzigen Thema veröffentlichen, ist diese Funktion ungemein hilfreich. Ebenso natürlich für zeitlich begrenzte Artikel, etwa Ankündigungen zu diversen Veranstaltungen.

Wer sich nicht sicher ist, welche Headlines ausgeschlossen werden sollte, kann sich ganz auf die integrierte Marktforschung verlassen: da das System ja wie erwähnt Einblendungen und Klicks anzeigt, lässt sich für jeden Beitrag eine Ratio errechnen. Blendet man die Schlagzeilen mit mieser Klickratio aus, so erhalten die attraktiveren Titel automatisch mehr Einblendungen, somit steigt insgesamt die Klickrate. Kleiner Hinweis ans Team: ich fände es sehr praktisch, wenn die Ratio Klicks zu Einblendungen gleich in der Übersicht als weitere Kennzahl angezeigt würde.

BlogFever

Einblendungen und Klickraten der jeweiligen Beiträgen sind am Screenshot
orange unterstrichen. Ausgeblendete Schlagzeilen werden in hellgrau dargestellt.

 

Der "Effizienzquotient" lässt sich ganz einfach ausrechnen, indem man die Anzahl der Einblendungen durch die Anzahl der Klicks dividiert. Ich habe das für die untensehende Aufstellung beispielhaft gemacht, das Ergebnis mit 100.000 multipliziert und gerundet. Die höher die Zahl, desto höher die Klickrate des einzelnen Beitrags. Hier einige Beispiele aus den ersten Wochen:

Barcamp Vienna: der erste Rückblick - 059
Blogfever: Alternative zu BlogSpeed - 067
Gratis T-Shirt für schnelle Schnorrer - 169
WordPress Deutschland legt sich mit LinkLift ins Bett - 185
Erste Auswertung: Umfrage zum Blogeinkommen - 211

Ich blende also alle Schlagzeilen aus, die unter 150 liegen - somit bleiben nur die effektivsten Einblendungen übrig, et voila: die Overall-Klickrate dankt's.

Ebenfalls neu: das Blogfever-Directory: alle teilnehmenden Blogs werden SEO-freundlich in verschiedenen Kategorien gelistet - und das aktuelle Pagerank-Update hat der Startseite bereits nach recht kurzer Zeit einen Vierer eingebracht - also noch ein gute Argument zum

Mitmachen bei Blogfever

Erste Auswertung: Umfrage zum Blogeinkommen

Letztens wollte ich wissen, wie's denn mit den Blog-Monetarisierungerfahrung der p.t. Leserschaft so aussieht; die Umfrage ist zweifellos nicht repräsentativ, aber mit einiger Sicherheit lässt sich sagen: es gibt noch vereinzelte Blogger ohne Privatyachten und genügend solche, die kein Geld verdienen wollen - Grischa bringt das besonders schön auf den Punkt:

Ich denke auch nicht, dass sich das so bald ändern wird. Meine Hosting Kosten habe ich auch ohne Blog und mein Geld verdiene ich mit etwas anderem.

Den Navigator und Philomenon peitscht der innere Schreibdrang, Michaela hat keine Lust auf quasikapitalistische Strukturen und Tadeusz Szewczyk entmystifiziert:

Ich habe jetzt seit 8 Wochen ein recht gut gehenden Blog auf englisch von den Besucher-Zahlen und seit 2 Wochen sehr gezielte Affiliate Ads drauf. Das Ergebnis ist ernüchternd. Das bringt nichts. Die John Chows dieser Welt verdienen ihr Geld indem sie erzählen wie toll man verdienen kann und damit sich selber bereichernd indem sie die Provision für neue Blogger-Affiliates kassieren.

Der Rest pendelt irgendwo zwischen Deckung der Hostingkosten und dem ersten Penthouse - vielen Dank fürs Mitmachen auch an Diät-Blog, Peter, Waldviertel Blog und Gadget Blog.

Soviel zu ersten Auswertung - wem Meinungen unter der Zunge brennen, der kann selbige natürlich weiterhin loswerden, der Kommentarthread ist nach wie vor geöffnet: datenschmutz Umfrage: qualitative Blog-Einkommensforschung.

Blogistan Panoptikum Woche 39 2k7

Robert weiß, womit Facebook User ihre Zeit verbringen und fragt nach dem Stand der Blogroll, Knallgrau gewinnt den Staatspreis Multimedia, Frank Huber berichtet über aktuelle Lage der Tonträgerindustrie, Frank macht uns mit seiner neuen Linux-Kiste den Mund wässrig und ein neues Forum für Webmaster auf - und Wini kehrt weinseelig endlich wieder zum Bloggen zurück.

Zimbra als Yahoo-Trumpf

Georg Holzer erklärt, warum Zimbra in den kommenden Jahres zu Yahoos Ass im Ärmel werden könnte:

Zimbra ist ein recht jung - es wurde 2004 mit nur einem Ziel gegründet: Etwas gegen Microsoft Exchange zu tun. Also entwickelte man drauf los und nur wenig später gab es schon einen brauchbaren Messaging-Server, der seither ständig verbessert wurde. Das Produkt selbst wird an Geschäftskunden und ISPs verkauft, es gibt jedoch auch eine Opensource-Version.

Harte Zeiten für Microsoft im Anmarsch? Google bietet mit seinem Online-Office ein sehr kostengünstige Suite, Zimbra schickt sich an, Exchange zu verdrängen - ob Bill Gates da wohl dagegenhalten kann? Ich würde die Betriebssystem-Oberhoheit in diesem Kontext allerdings keinesfalls unterschätzen.

Von amerikanischen Blog-Großverdienern

Wieviel Prozent des sichtbaren Screen-Spaces opfern die amerikanischen Blog-Großverdiener der Werbung? Serverdome stellte eine kleine vergleichende Studie an, die stark divergierende Placement-Anteile zeigt: John Chow liegt mit 27,86% an der Spitze, am wenigsten Werbung mutet mit 11,37% der Copyblogger seinen LeserInnen zu. Dagegen schau ich mit meinen 1000 Trigami-Eulen in 4 Monaten ja richtig arm aus :cool:

Reaktionen zu WordPress + Linklift

Nach heftigen Protesten in der Community entschieden sich die Entwickler, WordPress Deutschland 2.3 wieder ohne Linklift-Plugin auszuliefern. Ob und wie zukünftiges Sponsoring erfolgt, soll innerhalb der Community offen diskutiert werden. Frank will ob der vielen Wellen auf ein anderes Blogging-Tool umsteigen:

Zusammen mit all den anderen Aktionen wirft das alles kein gutes Licht auf WordPress. Man scheint das Gespür für die User bereits vor längerem verloren zu haben und schafft es nicht mal firmeninterne Probleme intern zu lösen ohne dabei öffentlich für großes Aufsehen zu sorgen. Wie ich bereits geschrieben habe, steht für mich der Wechsel der Blogsoftware auf dieser Seite bereits fest.

Dabei geht's längst nicht mehr nur um die LL-Affäre, sondern um das mehr als seltsame Verhalten der Betreiberfirma Automattic, die Wordpress Deutschland hintenrum ein Kuckucksei ins Nest legen möchten - sozusagen als "Dankeschön" für die bisherige Arbeit des Teams. Robert formuliert das recht unmissverständlich:

Keine Loyalität gegenüber dem Aufwand, den sich die Macher von Wordpress.de für mau gemacht haben, um eine lokalisierte WP-Variante auf die Beine zu stellen, ein Forum zu betreiben, das schon vielen Usern prima geholfen hat, und und und. Sorry, aber das ist unterirdisch respektlos und für mich ein Knackpunkt. Meine Bereitschaft steigt ungemein im ersten Ärger, dass ich Wordpress den Rücken kehre und mich Serendipity zuwende. Lieber einer kleinen, aber feinen Community anzugehören, als zu Automattic (die kommerzielle Firma, die auf Wordpress die Griffel draufhält). Natürlich kann man immer vom Regen in die Traufe kommen. Shit happens. Aber Automattic hat sich in den letzten Monaten immer mehr zu einem unsympathischen Haufen von Großkotzen entwickelt.

Ich hab meine Meinung dazu eh schon mal geschrieben: die LL-Sache find ich nicht weiter drastisch, wesentlich übler allerdings ist der Murks, den die Betreiber mit dem 2.3er Tagging und den vielen Plugin-Inkompatibilitäten angerichtet haben. Aktuell hab ich wenig Zeit für Softwaretests, aber mittelfristig werd ich mir gewiss Serendipity auch mal näher ansehen - Alternativen sind bekanntlich nie von Nachteil.

Video der Woche

Zugegeben: wer im richtigen Leben einen Dacia fahren mag, das ist eine andere Frage. Für einen Hummer wär zweifellos eine noch größere Kreissäge notwendig gewesen. Massive Digitale "Schneidetechnik" im Einsatz! [via Werbeblogger]

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In diesem Sinn - einen wunderschönen Wochenbeginn! Über Ihre Stimme bei den Blogger's Choice Awards freu ich mich immer noch wie das sprichwörtliche verzauberte Frosch, aber das ist eine anderes Märchen.

Google PR-Update: Jeremy zerlegt Tante Google

Das langerwartete Google Pagerank-Update, mit dem die meisten Webmaster bereits Ende August rechneten, ging an diesem Wochenende wirklich über die Bühne - diesmal mit ganz besonders vielen, dafür außerordentlich wenig erfreulichen Überraschungen.

datenschmutz wurde von Pagerank5 auf 4 zurückgestuft, einzelne Blogs fielen sogar von PR 3 auf 0. Generell scheint es sich um ein Update mit wenig "Aufwertungen", aber massiven Abstrafungen zu handeln. Die großen Fische blieben weitgehend unverändert, viele Seiten, die bisher noch gar keinen Pagerank hatten, bekommen aber wohl erst zu Weihnachten ihr Google-Geschenk geschenkt.

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Als erster reagiert der bayrische SEO Blogger, SEO-Blog.at bemerkt noch keine Auswirkungen, SEO Scene vermutet, dass es sich bloß das von Matt Cutts angekündigte Korrektur-Update handelt, WebdesignLounge wartet aufs große Heulen und Zähneknirschen, Blogging Tom, CS Internet und Kloeschen bleiben gelassen, Bernd lässt das Update ebenfalls kalt, Selbständig im Netz hat's auch erwischt - die neueste Runde im Pagerank-Ringelpiez mit Anfassen fühlt sich ganz nach "Google gegen den Rest der Welt" an.

Die Zukunft von Pagerank und Co.

Schon eine Weile lang beherrscht eine Diskussion die gesamte SEO-Szene: wie geht's weiter mit dem Thema Linkbuying? Big G droht mit Abstrafungen und scheut sich nicht, Sites komplett aus dem Index zu werfen, wenn sie sich den Google-Spielregeln widersetzen.

Jeremy Shoemaker hat eine großartige Situationsanalyse auf Video aufgenommen - er erklärt, in welches zunehmend drastischere Dilemma Google hineinrutscht: auf der einen Seite muss man ständig unter Beweis stellen, dass man über die beste, fehlerfreieste Suchtechnologie verfügt, auf der anderen Seite werden zunehmend Seiten aus dem Index genommen. Wenn Google etwa John Chow komplett ignoriert, dann denkt sich ein Außenstehender, der den Kanadier kennt und nach seinem Namen sucht, in Unkenntnis der Vorgeschichte womöglich, dass die Google-Suche einfach nicht richtig funktioniert. Mit anderen Worten: wieviel Manipulation verträgt das Saubermann-Image, ohne die subjektiv wahrgenommene Qualität des Algorithmus zu beeinträchtigen? Zugleich kann es sich Google nicht leisten, so Shoemaker, gegen große Companys wie etwa BMW vorzugehen, die in punkto SEO alles andere als zimperlich mit den Google-Rules umgehen.

Rand Fishkin outete auf seinem Blog eine Reihe von Seiten, die wider Googles Policy Links ohne nofollow verkaufen - zugleich allerdings benutzt er selbst gekaufte T-L-A Links für die eigene SEO-Kundschaft und tritt dort weithin sichtbar als Testimonial auf - skurriler geht's nimmer. Eine klassisch schizophrene Situation also, die auf längere Sicht eigentlich nur bedeuten kann, dass man sich als Webmaster möglichst unabhängig von Google-Traffic machen sollte. Jeremy formuliert das in seiner unnachahmlichen Weise so: "Everybody is losing the point about this link buy thing. [...] Google has to keep up this magic facade that they have the greatest algorithm - if you make Google look stupid, they torch you." Da kann ich mich nur anschließen... und allen Google-Skeptikern das folgende Video wärmstens empfehlen. Don't Make Google look stupid - Period:

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PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib-Aufträge kommt

ppp logoNach dem Vorbild von ReviewMe.com bzw. Trigami will PayPerPost zwischen Blogger auf der Suche nach Nebeneinkommen und Companies, die einen Teil ihres Werbebudgets in den Longtail investieren möchten, vermitteln. Neben der übersichtlichen Applikation gefällt vor allem das ausgefeilte Affiliate-Marketing Programm des Anbieters.

Da ich mich gerade erst registriert habe und datenschmutz noch nicht freigeschalten ist, kann ich über die Effektivität von PayPerPost für deutschsprachige Weblogs noch nichts sagen - vorerst scheine ich mit datenschmutz aber ziemlich einsam unter lauter US-Blogs zu sein. Zwar fand ich nirgends eine explizite Beschränkung auf Englisch als Blogsprache, aber ich bin jedenfalls mal neugierig, ob ds approved wird und ob ich in weiterer Folge über PayPerPost Aufträge bekomme.

Affiliate-Potential: hoch

review my postAuf ein Affiliate-Marketing Programm verzichtet so gut wie kein Online-Werbeservice, und PayPerPost macht da natürlich keine Ausnahme - um eine rasche Verbreitung zu gewährleisten, hat man sich allerdings eine Menge mehr einfallen lassen als eine simplen Referrer-Link. Den gibt's zwar auch, aber der eigentliche Clou ist das ReviewMyPost Programm. Man baut dazu auf dem eigenen Blog einen PayPerPost-Button ein, der idealerweise bei jeder Story aufscheinen sollte - also gleich ab ins Template damit. Hier auf datenschmutz findet man den betreffenden Button am End des Textes:

payperpostbutton

 

Jeder, sich über diesen Link am Marktplatz registriert, erhält sofort seinen ersten Auftrag, und zwar eine Rezension über datenschmutz.net für $7,50. Bezahlt wird via PayPal, sobald sich der neue User registriert, sein Blog freigeschalten und den datenschmutz-Review online gestellt hat. Das reicht zwar noch nicht ganz für eine Weltreise, aber mir gefällt die Idee, dass man neuen Usern sofort die Möglichkeit gibt, den ersten Auftrag zu erfüllen und dabei gleich mal das System kennen zu lernen. Die $7,50 kommen dabei nicht aus meiner Tasche, sondern werden von PayPerPost bezahlt: es handelt sich dabei sozusagen um die Affiliate-Prämie.

Direktverkauf: kein Killerfeature

Neben dem eigentlich Marktplatz bietet PayPerPost auch den Direktverkauf ein: nach Einbau eines Plugins können potentiell Interessenten den Blogger direkt kontaktieren, der organisatorische Teil und die Zahlung werden dabei über PPP abgewickelt. Nette Idee, aber ziemlich sinnlos: denn wer über sein Blog selbst Reviews verkauft, braucht natürlich gar keinen Dienstleister, an den er Provision bezahlt - die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, potentielle Werber auf das eigene Blog aufmerksam zu machen. Und hier ist die Marktplatzfunktion als Aggregationsinstrument wesentlich mehr wert als ein Plugin (das übrigens ohnehin bereits als self-hosted Variante verfügbar ist: WP-Bankroll).

Fazit: die Gestaltung der Applikation übersichtliche, die Usability vorbildlich. Die langfristige Qualität eines solchen Marktplatzes steht und fällt natürlich mit der Zahl der Teilnehmer, und die fand John Chow im März noch nicht ausreichend. Aber seitdem scheint sich einiges getan zu haben, doch ob die Seite auch für deutschsprachige Weblogs Sinn macht, muss erst die praktische Erfahrung zeigen.

PayPerPost.com

Sneaky Bastard verlost LCD-Screen

lcd gewinnspielEine willkommene Gelegenheit, einen neuen Up-and-Coming Pro-Blogger vorzustellen, bietet die aktuelle laufende 24'' LCD-Screen Competition auf CASH for COMMENTS. Prija, besser bekannt als Sneaky Bastard, tritt mit seinen Viral-Marketing Aktionen in die Fußstapfen des Dot.com "Moguls" John Chow und betrachtet in gewohnt amerikanischer Hands-On Manier das Netz weniger als Demokratisierungs- denn vielmehr als Monetarisierungsbiotop:

My name is Prija but I'm better known as the Sneaky Bastard. I am 25 years old. Grew up in Orange County, California. Just like any other twenty something, I just want to retire by 30. I love to work with like minded people - people who are passionate and open-minded.

Da passt der aktuelle Streich natürlich bestens ins Programm. Enter: CASH for COMMENTS Sneaky Bastard Blogging Contest - time to get paid! Gesponsert wird der schicke flache Monitor von Elite Baseball Instruction dot Com. Die Seite bietet baseball training Videos, bei denen selbst Infield- und Pitching-Profis noch den einen oder anderen Kniff lernen können. Mehr Informationen zum 24 Inch LCD Contest gibt's auf Prijas Blog.

Auch nicht schlecht: die Technorati FaveMeUp Trainstation:

All you have to do spread the t'link love and it will return. The idea of this post is to have people come and fave the last 10 commentators it is the a little hub for people looking to increase their fan base. I will be marketing to 500 people on MyBlogLog so be ready.

Also wieder ein evil Scheme der "unnatürlichen" Erhöhung des Technorati-Ranks: unsere Piraten Charts lieben so entstandene bekanntlich heiß, und die Idee mit den jeweils letzten 10 Kommentatorinnen find ich gut - die werd ich bei Gelegenheit mal aufgreifen. Oder nee, Moment - das hatten wir ja erst vor kurzem!

Neue Blogkleider: John Chow und Shoemoney

John Chow und der Lord of the Ringtones haben Brush-Ups ihrer Blogs vorgenommen, genauer gesagt: vornehmen lassen. Während ersterer mittlerweile drei Viertel des Screenspaces der Werbung einräumt, implementiert Jeremy ein paar imho nachahmenswerte Ideen.

Für beide Designupdates ist die Firma Unique Blog Designs verantwortlich: ab 79 Dollar gibt's dort für Photoshop-Hasser ein gepimptes Headerbild, 670 Dollar kostet ein komplettes Remake. Für Pro-Blogger sind die Preise vergleichsweise moderat im Vergleich zu klassischen Agenturen, und die Referenzarbeiten der Firma wissen zu gefallen. So schön manche Templates auch sind: ich hab mein Design from scratch und mit einigen "Bauteilen" zusammengeschraubt - soviel Individualität muss schon sein.

Während bei John Chow wie erwähnt gerade mal der Lead des ersten Artikels noch am Screen sichtbar ist (1280x1024), räumt Shoemoney den "kostbaren" Headerspace einem Kasten namens "friends' posts" ein, einer Art Live-Blogroll mit aktuellen Beiträgen. Beim nächsten datenschmutz-Brushup werd ich diese Idee aufgreifen... und den Design-Wettbewerb der beiden Pros gewinnt Jeremy in meinen Augen ganz klar.

Technorati-Blogkette: Wir alle waren [kurz] #1

Add to Technorati FavoritesWichtig! Blogketten-TeilnehmerInnen, bitte durchlesen! Tja, von wegen Technorati - einige TeilnehmerInnen unserer mittlerweile gar nicht mehr so kleinen Blogketten-Aktion verfielen gestern kurzfristig in Pänick - als plötzlich keine Technorati-Reaktionen auf unsere Blogs mehr angezeigt wurden. Entwarnung! Quantenforscher konnten keinerlei kausale Beziehung zwischen beiden Phänomenen feststellen.

Haben wir das System gesprengt? Sitzt die Technorati-Geschäftsführung irgendwo bei der Krisensitzung zusammen und überlegt, was sie mit den deutschsprachigen Blogpiraten tun soll, die alle plötzlich über Nacht plus 40 Favorites aufzuweisen haben? Hat die Anti Infopirat/datenschmutz Taskforce bereits heute am Sonntag ihre Arbeit aufgenommen?

M-I-T-N-I-C-H-T-E-N !!! König, ach was, Kaiser Zufall hatte seine Langfinger im Spiel und Technorati gestern (und auch noch heute) an gravierenderes technisches Problem. So groß meine Freude war, als Goggi mich gestern drauf hinwies, dass wir plötzlich alle Nr. 1 bei Technorati seien, so kurz währte die Begeisterung über die sensationelle Entdeckung:

technorati

Um's mit einem leicht abgewandelten Zitat von Dubblestandart zu sagen: "Out here in the perimeter, we are no stars. Out here, we're all - number 1." Kurzfristig kam mir der Gedanken, dass für das Ranking vielleicht die Faves der letzten sieben Tage oder so besonders stark gerankt werden, und als ich feststellte, dass die Topblogs wie TechCrunch gerade mal rund 1.500 Faves aufweisen, habe ich nicht völlig ausgeschlossen, dass wir möglicherweise das ganze Netzwerk so stark gepusht haben, bis jemand auf uns aufmerksam wurde. Dabei hatte bloß ein Bug seine Käfer-Finger im Spiel. John Chow schrieb gestern folgendes über den "technical glitch":

However, it appears Technorati has a glitch in their ranking system and every blog in their system has a number 1 ranking. Now would be a good time to take a screen shot to show all your readers you're amazing number one ranking!

Ja, das ist in der Tat in schräger Zufall. Mittlerweile ist alles back to normal, ich bin bloß wieder auf Rang 14k-irgendwas und alle Blog-Reactions werden ebenfalls wieder angezeigt. Also werd ich mal das Listenupdate für heute zusammenstellen - wer gerne an die fünfzig Faves für sein Blog bekommen möchte, klicke auf die freundlichen grünen Smilies:

technorati blogkette

Blogistan Panoptikum Woche 28 2k7

Diese Woche wurde in Blogistan ausgiebig die Zulässigkeit gesponserter Links in WordPress Themes diskutiert, nachdem Matt Cutts angekündigt hat, solche Templates von Wordpress.org zu entfernen - BloggingPro hat eine gute Zusammenfassung der Diskussion online, Jeremy hält die Entscheidung für schwachsinnig. Und dann ist da natürlich noch diese gewaltige Hitzewelle, deshalb fällt der Wochenrückblick diesmal etwas kürzer aus als sonst...

Nein, im Ernst: die sonntäglichen Mußestunden zur Zusammenfassung der Wochengeschehnisse wichen den ersten Schritten am Weg zum Dedicated Server: seit vorgestern nenne ich das Root-Login zu einer dedizierten Maschine mein eigen, und heute habe ich meine ersten Einschulung in die Untiefen von Debian 64 Bit und Webmin bekommen - danke Ben! Ich bin ausgesprochen zuversichtlich, dass ich den nächsten Tagen datenschmutz übersiedeln werde - die fallweisen Performanceprobleme zu Peak-Zeiten werden dann der Vergangenheit angehören... außerdem bietet ein dedizierter Server einfach mehr Flexibilität. Also hab ich derzeit eher weniger Zeit zum Schreiben und schraube dafür virtuell in den Eingeweiden meines DS5000 rum.

Evil Marketing Tactics

BloggerInnen sind sich weitgehend einige, das hat auch die Abstimmung auf datenschmutz ergeben: Feeds will man werbefrei lesen. Wer die Wahl hat tut sich leicht... aber ich prognostiziere mal ganz ohne Glaskugel, dass eine weite Verbreitung von Werbung in RSS-Feeds bald genauso gängig sein wird wie Werbeschaltungen auf Blogs. Begrenzt Feedburner derzeit Werbeschaltungen noch auf jene Einträge, die mindestens 500 Abonnenten haben, so bietet Text-Link-Ads bereits jetzt die Möglichkeit, auch den RSS-Teil des eigenen Blogs zu monetarisieren. Nach dem Aufkauf durch Google könnte sich die Werbepolitik Feedburners ebenfalls schnell ändern - Werbung in RSS-Feeds kommt so sicher wie das Amen in der (katholischen) Kirche. Eine recht interessante Alternative zu Aggregatoren stellte John Chow vor: das Feed Footer WordPress Plugin rotiert bis zu zehn Code-Schnipsel - die natürlich auch Werbeschaltungen sein können - im Footer-Bereich des Feeds. Der Autor des Plugins ist sozusagen Mikro-Monetarisierungs-Spezialist und zeichnet auch für das beliebte Buy-me-a-beer Plugin verantwortlich. Prost!

Geschichtliches und Nützliches

Robert bloggt über die Anfänger der Blogosphere: der Erfinder des Begriffs durchlebte anscheinend einen gravierenden sozialen Abstieg, man kann nur hoffen, dass dies nicht das unabwendbare Schicksal eines jeden Blogpioniers darstellt :-) Perun trägt neue Kleider, Subvertandprofit nimmt ab sofort auch StumbleUpon Aufträge entgegen und Iza kämpft mit ihrer Küche. Und ich verbringe die restlichen 30 Sonntags- und die ersten paar Montagsminuten mit weiterer Rumbastlerei am Sörva!

PS aka Das Tool zum Wochenende: bei Blackhat-SEO hab ich einen Keyword-Recherche Helfer gefunden, der anscheinend durchwegs was taugt.

Wie Agloco den gemeinen Surfer reich machen will

Auf Agloco.com gestoßen bin ich via John Chow: das amerikanische Start-Up will die Zielgruppe der Online-Werbung, als den "gemeinen Surfer", an den Werbeeinahmen beteiligen. Wer die Viewbar-Software installiert, akzeptiert Werbeeinblendungen und erhält dafür am Ende des Monats eine finanzielle Entschädigung.

Agloco ist ziemlich neu und in der Betaphase - die Auszahlungen sollen erst beginnen, wenn sich die Dynamik von Usern und Werbern eingependelt hat. Bereits jetzt gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten Early Start-Ups: weit über 100.000 Surfer haben sich bereits in der Hoffnung auf sagenhafte Reichtümer registriert.

Visitenkarten gratis von VistaPrint

Zweites Standbein des Agloco-Businessmodells ist das gute alte Pyramidenspiel, im Internet-Jargon elegant-anglifiziert als "Affiliate Marketing" bezeichnet: wer weitere TeilnehmerInnen ins Netzwerk holt, wird an ihren Einnahmen direkt sowie am Gewinn von deren Referrals indirekt beteiligt. Der jeweilige aktuelle Status dieses Zwei-Stufen Modells präsentiert sich im Agloco-Account wie im Screenshot weiter unten.
Affiliate-Profi John Chow rekrutierte über Blog bereits mehrere 10.000 Teilnehmer - sollte Agloco jemals abheben, darf er sich über ein nettes Zusatzeinkommen freuen. Bereits jetzt lobt der Amerikaner den zusätzlichen Traffic, den ihm seine Postings in den Agloco-Foren bescheren. Die Idee hinter dem Startup ist simpel, die immer liegt die Crux in der Frage begraben, ob sich genügend Werber finden und ob die Quoten attraktiv genug sind, um die an sich lästige Präsenz von Werbung am eigenen Desktop zuzulassen; allerdings muss ich anmerken, dass die sehr dezenten Text-Anzeigen wenig ablenken und durchwegs elegant und unobtrusiv implementiert wurden.

agloco

Natürlich sind bei solchen Tracking-Applikationen Privacy-Bedenken an der Tagesordnung - in Zeiten des Zusammenwachsens von On- und Offline-Applikationen wird der Surfer zweifellos so gläsern wie nie zuvor. Agloco trägt ein kleines Stück zum Puzzle bei, versichert jedoch, auf die Privatsphäre Wert zu legen:

Do You Realize How Valuable You Are?
Advertisers, search providers, and online retailers are paying billions to reach you while you surf. How much of that money are you getting?
You Deserve A Piece of the Action
AGLOCO gets paid by companies to reach our Members through our Viewbar software. We give that money back to you.
Privacy Counts.
Your information will never be sold, rented, or shared with anyone else. Bulletproof privacy is a core commitment of AGLOCO.

Der Agloco Viewbar

Kern- und Drehpunkt der ganzen Agloco-Strategie ist der Viewbar: diese Software gibt's bei Agloco zum Download (ca. 2 MB). Im Wesentlichen handelt es sich um einen dieser weitgehend sinnfreien Software-Helfer, die sich in Form eines horizontalen Balkens über die Windows-Taskleiste hängen. Im Einzelnen bietet der Toolbar eine gar nicht mal so unpraktische Google-Searchbox und verwaltet alle Internet Explorer und Firefox Favoriten, die Quicklinks zu Taschenrechner und Kalender machen durchwegs ebenfalls Sinn.

Hauptzweck des Progrämmchens besteht allerdings darin, Buch zu führen über das Surfverhalten der TeilnehmerInnen und Ihnen am Ende des Monats Geld zu bezahlen für die Online verbrachte Zeit. Die ist derzeit noch, wenn ich das richtig verstehe, bei fünf Stunden pro Monat gedeckelt. Der Viewbar lässt sich auf Mausklick zum Taskleisten-Symbol verkleinern und auch problemlos wieder deinstallieren - ich kann schlecht einschätzen, wie gut oder schlecht Agloco funktionieren wird, habe ich mich aber ganz im Sinne des datenschmutz-Experimental-Sandkasten Gedankens gleich mal angemeldet - nutzt's nix, schadt's auch nix.

Meinem Agloco-Netzwerk beitreten

Geld verdienen mit Blogs: Tipps + Tricks

Backlinks tauschen: Link-Vault, ReceiveLinks
Backlinks vermieten: Linklift, Text-Link-Ads
bezahlte Postings: Trigami, Reviewme
Werbenetzwerke:  Geld verdienen mit Blogs: Tipps + TricksZanox, AuctionAds, Layer-Ads, Contaxe, BidVertiser
anderes: Subvertandprofit.com

Ultra-Kurzfassung für eilige Blog-Millionäre in spe: auf dieser Seite geht's en Detail um das Thema Geld verdienen mit dem eigenen Blog. Dazu stelle ich verschiedene Strategien und Verdienstmöglichkeiten vor, die ich aus eigener Erfahrung kenne und für empfehlenswert halte - die hier veröffentlichten Informationen stellen sozusagen mein komprimiertes Wissen aus mehreren Jahren intensiven Internet-Publizierens dar. Details sowie Pro- und Kontras zu einzelnen Strategien, Dienstleistern und Partner finden Sie im unten stehenden Text.

 

geld verdienen mit weblogsDie wichtigsten Links, mit denen man das eigenen Weblog einen Goldesel verwendet, finden Sie auch im nebenstehenden Kasten. So ganz trivial ist das Thema allerdings nicht: um Geld mit einem Blog zu verdienen, gilt es erst einmal, konzeptionelle Überlegungen anzustellen, die Seite gut in Suchmaschinen zu platzieren, die regelmäßige Betreuung sicher zu stellen und einiges mehr. Erst dann macht es Sinn, geeignete Werbepartner und Affiliate-Plattformen auszuwählen, um einen idealen Einkommensmix zu erzielen. Online-Werbung besteht längst nicht mehr nur aus Bannern: von der Vermietung von Links über die Veröffentlichung bezahlter Rezensionen bis hin zu gezielter Beeinflussung von Social Networks tun sich viele neue Möglichkeiten auf. Eine sinnvolle Einführung in das Thema kann daher keine bloße Anleitung sein, sondern muss Verständnis vermitteln für die ökonomischen Zusammenhänge im Netz. Aber bei aller Freude über ein florierendes Blog darf man eines nie vergessen: Content is King. Leichtverdiente Kohle gibt's vielleicht anderswo, wer im Netz mitspielen will, muss eine Menge Zeit investieren - und deshalb funktionieren erfahrungsgemäß auf Dauer nur jene Blogs, deren Autoren Spaß am Schreiben, Interesse am Thema und Sachkenntnis haben: wenn einer dieser Faktoren fehlt, dann sieht's mit der Langzeitmotivation eher düster aus. Um langfristig erfolgreich zu sein, sind eine klare Strategie und konsequente Arbeit erforderlich: dann klappt's auch mit den monatlichen Paypal-Reports :mrgreen:

Die hier aufgelisteten Texten wurden auf datenschmutz veröffentlicht. Die Sammlung wird laufend erweitert!

Geld verdienen mit Blogs


 

Grundsätzliches zum Thema Blog-Marketing

Viele Blogger beginnen aus Spaß an der Freude und stellen recht bald fest, dass es so manche Möglichkeiten der Monetarisierung des eigenen Blogs gibt. Selbstverständlich wird nicht jeder Neo-WordPress User sofort zum neuen John Chow oder Jeremy Shoemaker; wer es schafft, mit spannenden Beiträgen und/oder rücksichtsloser Suchmaschinenoptimierung genügend Besucher auf seine Seite zu bringen, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, zumindest die Hostingkosten locker wieder reinzuholen - und unter Umständen noch eine Menge mehr an Werbeeinnahmen. Das erfordert gute Planung, harte Arbeit und viel Zeit - mit der schnell und leicht verdienten Kohle wird's also wieder nix. Dafür finden viele Blogger die Idee attraktiv, mit einem Projekt, das ihnen ohnehin Spaß macht, ein regelmäßiges Nebeneinkommen zu erzielen.

Das Internet gehorcht völlig anderen Werbegesetzen als die klassische Medienwelt: bezahlt der Werbetreibende im Fernsehen für die Einschaltquoten, bei Plakaten für ihre Reichweiten und in der Zeitung für die verbreitete Auflage, so erlaubt das Internet ein genaues Usertracking. Sehr beliebt sind daher sogenannte Pay-per-Click/Conversion/Sale Modelle. Während beim klassischen Pay-per-View Banner als Pendant zum Fernsehspot dafür bezahlt wird, dass ihn möglichst viele Surfer zu Gesicht bekommen, fließt beim Pay-per-Click erst dann Geld auf's Konto des Webmasters, wenn ein Besucher auf das betreffende Bild oder den Link klickt, oder sogar erst dann, wenn eine Registrierung erfolgt oder die Bestellung des betreffenden Produkts.

Eine Reihe von Servicedienstleistern konnten sich in den letzten Jahren etablieren - viele der großen Werbenetzwerke kommen allerdings für den Durchschnittsblogger nicht in Frage, da erst Seite mit einer Million Unique Usern im Monat und aufwärts ins Inventory aufgenommen werden.

Wer bereits über ein gut besuchtes Blog verfügt, der oder die hat's vergleichsweise leicht, Werbeeinnahmen etwa durch verkaufte Backlinks zu erzielen. Schon schwieriger gestaltet sich die Situation bei neuen Seiten mit wenigen Besuchern. Überlegungen, wie man ein neues Blog möglichst schnell in die "Gewinnzone" bringt, was die Besucherzahlen betrifft, spielen also im Zusammenhang mit dem Thema Blog-Verdienst eine entscheidende Rolle.

Es ist noch kein Alphablog vom Himmel gefallen!
Keine neue Seite schießt von null auf hundert, oder besser gesagt von 100.000 auf Google-Platz 1. Anders gesagt: wer nicht das Glück hat, bereits von Beginn an auf eine gut indizierte und länger bestehende Domain zurückgreifen zu können, der sollte sich mal drei bis Monate Zeit nehmen, um die Domain in den wichtigen Suchmaschinen gut zu indizieren, einige Social Links anzulegen und initiale Marketingmaßnahmen zu setzen!

Eine kurze Einführung

Bevor man daran denken kann, mit dem Blog Geld zu verdienen, müssen erstmal die Zugriffe und/oder die Platzierung in Suchmaschinen stimmen. Guter, einzigartig-unverwechselbarer Content herrscht hier nach wie vor als unumschränkter König, valider xml-Code und gute Beschlagwortung sind Voraussetzungen. Darüber hinaus kann man den SERPs aber gezielt nachhelfen: wer ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, bucht bei Backlink-Dienstleistern wie Linklift oder Text-Link-Ads ein paar thematisch passende Backlinks. Wesentlich billiger (nämlich umsonst) bekommt man automatisierte themenspezifische Backlinks über automatisierte Tauschsysteme: diese bieten bereits in der Gratis-Variante jede Menge Vorteile, wer 19$ im Monat erübrigen kann, dem empfehle ich dringend die Pro-Version - bei besonders wichtigen Domains sollte man allerdings die Risiken des automatisierten Linktausches sorgfältig abwägen: Google liebt solche Tauschbörsen ganz und gar nicht.

Im Internet Geld verdienenGeld verdienen: Wenn's mit den SERPs und den Besuchern klappt, gilt es, die errungenen Erfolge zu monetarisieren: und wenn man nicht gerade die New York Times, sondern ein bloß ein kleiner Blogger ist, dann muss man sich zu diesem Behufe der Hilfe von Partner bedienen, welche sich
a) um die Schaltung passender Werbung und
b) um eine anständige Vergütung kümmern.
Wesentlich besser als die Schaltung von Pay-per-Click Ads funktionieren aber zwei andere Werbeformen, die sich erst im Zeitalter des Web 2.0 etablieren konnten: die bereits erwähnten verkauften Backlinks erfreuen Google zwar gar nicht, verschaffen erfolgreichen Webmastern allerdings ein stabiles Einkommen, sobald das eigene Blog eine gewisse Grundbekanntschaft erreicht hat. Spezialisiert auf den deutschen Markt hat sich dabei Linklift, während bei Text-Link-Ads vorwiegend us-amerikanische Kunden Links ein- und verkaufen. Bei der zweiten neuen Web 2.0 Werbeform, den bezahlen Reviews, verhält es sich ganz ähnlich: bei Trigami finden sich vorwiegend deutschsprachige Seiten, Reviewme dagegen verbindet vorwiegend englisch-sprachige Werber und Publisher. Genau wie die erwähnten Linkmiet-Dienste lassen sich auch die bezahlten Review in umgekehrter Weise einsetzen: Wer sein eigenes Blog schneller bekannt machen will, wird zum Auftraggeber und bestellt bei KollegInnen Reviews über die eigene Seite. Denn auch oder vielmehr gerade für Online-Entrepreneure gilt: you gotta invest some money to make some more money!

Blogs monetarisierenKlick-basierte Werbung: Layer-Ads bietet die bekannten lästigen DTHML-Werbefenster ein, die über dem Content floaten. Für 1000 Einblendungen gibt's 4 Euros, wer also massig Suchmaschinentraffic mit Lo-Profile News über Paris Hilton und Co. generiert, dem sichern die Layer-Ads ein unproblematisches Zusatzeinkommen. Sehr neu und bislang wenig überzeugend präsentiert sich die Schweizer Adwords-Alternative Contaxe, recht stark auf den us-amerikanischen Markt ausgerichtet ist BidVertiser. Zu meinen Favoriten gehören Jeremy Shoemakers AuctionAds - die thematisch passenden eBay Werbung erfreuen sich dank der Bebilderung recht hoher Klickraten und werden demnächst in einer lokalisierten Europa-Version verfügbar sein.

Weitere Einkommenskanäle: Abseits vom Blog bieten diverse Zusatzservices Einkommensmöglichkeiten: Von Pyramidenspielen wie Agloco, das für online verbrachte Stunden und Werbeeinblendungen bezahlen will, ist eher abzuraten: der Service ist relativ neu, erinnert aber an die bekannten wenig zweckmäßigen "Surfbars". Subvertandprofit.com dagegen bezahlt die Nutzer von Social-Plattformen wie Digg und StumbleUpon für ihre Votes - immerhin gibt's rund 10 Cent pro gediggtem Artikel und ein attraktives Referral-Modell.

Fazit: Diese kurze Zusammenfassung zeigt bereits: einen goldenen Weg bzw. den idealen Werbepartner gibt's nicht: finanziell erfolgreiche Blogger haben gelernt, einen passenden Einkommensmix zu finden: hier ein paar verkaufte Backlinks, dort ein paar Anzeigen, da einige bezahlte Postings - und schon landen selbst bei mittelkleinen Blogs am Ende des Monats schnell mal ein paar hundert Euro am (PayPal) Konto, sodass zumindest die Abdeckung der Hostingkosten keine schlaflosen Nächte mehr bereiten sollte. Dies war, die einleitend angekündigt, die kürzest mögliche Version: wer sich für das Thema "Geld verdienen mit Blogs" bzw. Geld verdienen im Internet interessiert und Tipps braucht, dem empfehle ich, die auf dieser Seite aufgelisteten Beiträge zu lesen: ich hoffe, mit meinen mehrjährigen Erfahrungen mit Online-Marketing vielen Neo-Bloggern den Weg zum Erfolg wenn schon nicht ebenen, dann zumindest verkürzen zu können!

Alle wichtigen Werbe-Partner nochmals im Überblick

Feedburner: Ab sofort alle Pro-Features gratis

feedburnerVor ungefähr einem Monat habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass Google Feedburner kauft. Über diverse Synergien zwischen dem Suchmaschinen-Quasi-Monopolisten und der beliebtesten RSS-Aggregations Plattform wurde viel spekuliert, vor allem in punkto Werbeschaltungen in Feeds. Doch dass Google die vormals kostenpflichtigen Premium-Features von Feedburner so schnell gratis anbietet, ist zumindest eine kleine Überraschung - gelesen hab ich's zuerst bei John Chow und Probloggerworld.

Seit längerer Zeit bei Webmaster beliebt ist Google Analytics: die Statistik-Applikation listet alle Details über die Besucher der eigenen Webseite auf und überzeugt durch ein leistungsfähiges Interface, das ansonsten nur kostenpflichtige Dienste anbieten. Natürlich profitiert Google von der genauen Auswertung, sowohl in Bezug auf die Qualität der Suchergebnisse als auch im Hinblick auf Adsense-Werbeschaltungen.

Feedburner stellt dem ambitionierten Blogger eine Reihe von RSS-Tools zur Verfügung: dazu gehören Formattierungsoptionen ebenso wie diverse eingebundene Widgets und statistische Auswertungen. Dazu ist es erforderlich, den eigenen Feed über Feedburner zu "redirecten" - anstatt http://blog.datenschmutz.net/feed.rss lautet die "geburnte" Adresse dann http://feeds.feedburner.com/Datenschmutznet. Da Feedburner zahlreiche Vorteile bietet, existiert sogar ein Feeburner Plugin für Wordpress, das automatisch alle Zugriffe auf den WordPress-Feed auf die zugehörige Feedburner-Adresse umleitet - hier auf datenschmutz im Einsatz seit mehreren Monaten.

Von Premium Pro zu Free for All

Einige der interessantesten Features, etwa die genaue Klick-Auswertung der Feedlinks, erforderten bis vor wenigen Tagen einen Pro-Account mit monatlicher Gebühr - zwar recht gering, aber dennoch im Bereich von deutlich über 100 Euro pro Jahr. Doch damit ist Schluss: Neobesitzer Google hat Feedburner vor kurzem auf kompletten Gratisbetrieb umgestellt: das heißt, die vormaligen Premium-Features stehen nun allen Feedburner-Nutzern zu Verfügung. Es würde mich nicht wundern, wenn die Feedburner Stats früher in später in Google Analytics integriert werden...

Beginning today, two of FeedBurner's previously for-pay services, TotalStats and MyBrand, will be free. Not in the sense of soaring high above the clouds or recently sprung from the hoosegow, but free like you'll no longer gladly be billed on Tuesday for a burned feed today.

Pro Stats

Grundlegende Statistiken, wie die Anzahl der Feed-Subscribers (Abonnenten) konnte man mit Feedburner schon immer verfolgen. Die PRO Stats liefern darüber hinaus genaue Informationen über die einzelnen Klicks auf die Links in einzelnen Beiträgen. Wer bereits einen Account besitzt, muss sich einloggen und am "Analyze"-Karteireiter in der Feedburner Stats Pro Section die "Item Views" Checkbox aktivieren, um in den Genuss der Zusatzinformationen zu gelangen.

MyBrand

MyBrand erlaubt, die eigene Domain anstatt der bisher notwendigen Feedburner-URL zu verwenden. Anstelle von feeds.feedburner.com/meineSeite lautet die MyBrand Feed-Adresse meineSeite.com/meinFeedName.

Um MyBrand zu aktivieren, muss man sich einloggen auf in der oberen linken Ecke auf "My Account" klicken. Dort wählt man anschließend den Menüpunkt "MyBrand". Vorsicht: um den entsprechenden Service zu aktivieren, ist es erforderlichen, Änderungen an DNS-Einträgen vorzunehmen - die entsprechenden Rechte hat in der Regel nur der Besitzer der Domain. Und wer seinen Server und seine Domains nicht selbst verwaltet, der ist auf die Mithilfe seines Providers angewiesen, um MyBrand erfolgreich zu aktivieren.

The MyBrand service (also PRO-level) is located under the "My Account" tab after you've signed in. MyBrand lets you maintain consistency between your feed address and your hosted website's domain, if matchy-matchy is your thing. For example, rather than using feeds.feedburner.com/MyFeedName, your MyBrand-ed feed address can be feeds.myexcellentdomain.net/MyFeedName.

Bestehenden Pro-Kunden, die bereits für die früher kostenpflichtigen Extra-Features von Feedburner bezahlen, wird für Juni und alle kommenden Monate nichts mehr verrechnet. Wer eines der erwähnten Pro-Features aktiviert, dessen Feed-Icon erhält eine entsprechende grafische Auszeichnung.

WP-Plugin: MyAvatars zeigt Userpics neben Kommentaren

Avatare neben den Kommentaren gestalten Diskussionen persönlicher und erhöhen den Wiederkennungswert. Mit dem passenden Plugin lässt sich das mybloglog-Icon aller User, die auf der beliebten Blog-Syndikations-Plattform registriert sind, neben jeder Wortspende anzeigen - ich hab MyAvatars hier auf datenschmutz soeben testweise eingebaut.

Praktischerweise unterstützt das Plugin auch gleich Gravatars. Der Service, der eigentlich recht vielversprechend begann, wurde nach gravierenden Hostingproblemen allerdings in ein Bezahlservice umgewandelt und hat gravierend an Beliebtheit eingebüßt. Mybloglog dagegen ist gratis, inzwischen sind auch sehr viele deutschsprachige Blogger dort registriert. Das Plugin selbst benötigt allerdings keinen Account, wie der Autor schreibt:

Tired of Gravatar? You can now use MyAvatars, a plugin that shows MyBlogLog's avatars in your comments instead of Gravatar's ones even if you're not subscribed to MyBlogLog.com.

Falls jemand weder einen Gravatar noch ein mybloglog-Konto verwendet, wird wahlweise ein Platzhalterbild angezeigt. Um bei fehlenden Avataren die Anzeige komplett zu unterdrücken, kann man hier z. B. ein 1x1 Pixel großes, transparentes GIF eintragen. Die entsprechende Option editiert man in der php-Datei an dieser Stelle:

$default_IMG= "http://www.mybloglog.com/buzz/images/pict_none.gif";

Aussehen und Formatierung des Avatarbildes übernimmt die mitgelieferte CSS-Datei, die sich im Nu an die eigenen grafischen Bedürfnisse anpassen lässt.
Download bei Napolux

Kommentare strukturieren

Sehr interessant wäre ja außerdem Brian Meidells Threaded Comments Plugin. Auf einer "nackten" Installation lässt sich die Erweiterung dank an Kubrick angepasster comments.php-Datei ohne weiteres installieren. Das Plugin implementiert eine "threaded"-Struktur, wie man sie von Foren kennt: anstatt bloß linear zu antworten, können Diskutanten direkt auf ein früheres Posting antworten: die Diskussion wird entsprechend verschachtelt dargestellt, das sieht dann so aus wie hier.

Übersichtlich, quadratisch, praktisch - vor allem für Blogs, auf denen auch mal längere Diskussionen ins Laufen kommen. Ich hätte die strukturierten Antworten längst eingebaut, mit den diversen Bells-and-Whistles (Ajax Comments, Math Antispam etc.) und diversen Anpassungen gestaltet sich dieses Vorhaben allerdings nicht ganz untrivial und ich werd wohl meine Testinstallation bemühen müssen. Die Kombination des mybloglog-Avatar Plugins mit den Threaded Comments führt nämlich zu einer forumähnlichen Darstellung der Kommentare, und die Möglichkeit, direkt antworten zu können, ist eben speziell bei längeren Diskussionen äußerst hilfreich. Aufmerksam geworden auf die zwei Erweiterungen bin ich bei John Chow.

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