<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>datenschmutz &#187; Journal</title>
	<atom:link href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.datenschmutz.net</link>
	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
	<lastBuildDate>Fri, 23 Sep 2011 22:08:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<atom:link rel="search"
           href="http://blog.datenschmutz.net/opensearch"
           type="application/opensearchdescription+xml"
           title="Content Search" />	<atom:link rel='hub' href='http://blog.datenschmutz.net/?pushpress=hub'/>
<cloud domain='blog.datenschmutz.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/wikileaks-als-verkaufstool-einsetzen/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/wikileaks-als-verkaufstool-einsetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 16:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[politologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Ö1]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Denkmayr]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Assange]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Partzipiation]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Kleissner]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitslücke]]></category>
		<category><![CDATA[Systemparameter]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileads]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Müller-Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=28227</guid>
		<description><![CDATA[Wer einmal geheime Dokumente leakt, dem glaubt man nicht - aber wer das regelmäßig tut, wird schnell mal aus der Sicht eines westlichen Demokratie zum Terroristen, der die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttert. Kein Wunder, denn die steht ja in der Tat auf zunehmend wackligeren Beinchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in brisanten Dokumenten und diese auf WikiLeaks platzieren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre ausnahmsweise gerade so überdurchschnittlichen viel Aufmerksamkeit von den bezahlten Hütern der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> genießt, nicht der Pläne dümmster — allerdings sollte für das strategisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälschten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wengal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich sein. Weniger trivial dagegen erscheint die Frage, ob solche Formen teilfreiwilliger Transparenz eine ergänzende Funktion im bestehenden demokratischen System einnehmen können oder als transformativer Impuls von “außen” verstanden werden müssen.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[28227]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/12/wikileaks3-600x356.jpg" alt="wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" title="The trouble with WikiLeaks" width="600" height="356" style="border:1px solid orange;" /></a><br />
<small>[zum Vergrößern bitte anklicken.]</small></div>
<p>Man kann also, wie Kulturwissenschaftler Wolfgang Müller-Funk dies kürzlich im Ö1 <a href="http://oe1.orf.at/programm/261782" rel="nofollow" class="liexternal">Journal Panorama</a> tat, die Frage stellen, ob in der repräsentativen Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signifikante Rolle spielt oder wie Judith Denkmayr eine realistischere Sichtweise pflegen und Plattformen wie Wikileaks als notwendiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/korrektiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Korrektiv">Korrektiv</a> eines Systems deuten, das Intransparenz instrumentalisiert hat und den Wähler/Kunden recht effizient von Entscheidungsprozessen ausschließt.<span id="more-28227"></span></p>
<p>Die präferierte Sichtweise sagt wenig über Wikileaks, aber einiges über den Standpunkt des Beobachters aus — man muss keineswegs in einer Amish-Siedlung aufgewachsen sein, um das von Analogue Natives empfundene Unbehagen ob einer Zukunft, in der technologische und politische Elite konvergieren, zu verstehen wenn nicht gar zu teilen. Auf der anderen Seite scheint sich das Vertrauen genau jener vorsichtigen Mahner, die humanistisch-politische Traditionen nicht am Digital-Altar geopfert sehen wollen, in weit höherem Maße auf Hoffnung denn auf Beobachtung zu gründen. Dass eine Synthese nicht mal als Silberstreif am Horizont zu sehen ist (sorry Hegel!), liegt an der prinzipiellen Unentscheidbarkeit der zugrunde liegenden Fragestellung: wer entscheidet, ob die transformativen Kräfte innerhalb eines Systems ausreichen, um adäquate Weiterentwicklung / Adaption an veränderte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/systemparameter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Systemparameter">Systemparameter</a> zu gewährleisten? Wir neigen dazu, den Status Quo als Endzustand zu betrachten — ich persönlich bezweifle allerdings stark, dass die repräsentative Demokratie in ihrer derzeitigen Form tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss ist. Selbst ein SMS-Voting zu den Fragen Schul-/Gesundheits-Verwaltungs-Reform wär mir lieber als der herrschende Totalstillstand — schlimmer als Maria Theresias Bildungserbe bis in alle Ewigkeit zu hofieren kann nicht mal ein “gehacktes” Wahlergebnis sein.</p>
<p>Apropos: Dass Peter Kleissner, Computer-Sicherheitsexperte und Hacker (“Ich bin einer von den guten und stopfe Sicherheitslücken.”) eher die Piratenpartei als den digitalen Underground vertrat, verwunderte mich ebenso wie die eigenartige Definition des Moderators, dass “ein Hacker natürlich ein exzellenter Programmierer sein und sich mit Computer besonders gut auskennen müsse”. Ich erhebe Einspruch: Code-Affinität ist eine mögliche, aber keine hinreichende und schon gar keine notwendige Voraussetzungen. Es geht nicht um Technologie, sondern um Systeme, Gewohnheiten, um das Erkennen, Analysieren und Brechen von Regeln, um Manipulation: Bühnenmagier hacken unsere Wahrnehmung, talentierte Amateurschauspieler hacken die Warteschlange vorm Club (file under: “Lichttechnikerprinzip”), ich hab als ehemaliger passionierter Schwarzfahrer unzählige Male die Fahrkartenkontrolle in der U-Bahn gehackt mit ganz unterschiedlichen Scripts vom “dummen Tiroler” über “da hat wohl jemand vergessen, die Tintenpatrone im Entwerter zu wechseln (erforderliche Zutaten: ein Einzel-Vorverkaufsschein aus der Trafik, kann mehrfach verwendet werden) bis zum “Houdini Switch” (nur für Experten zu empfehlen — benötigt einen Partner mit schneller Auffassungsgabe und gültigem Fahrschein, der das Opfer spielt, alle mentalen Ressourcen des Kontrolleurs bindet, mit diesem an der nächsten Station  zerknirscht aussteigt, wo ihm dann einfällt, dass das Ticket ‘zum Glück’ ja doch in der Jackentaschen steckt).</p>
<p>Sogar vereinzelte Fälle von unfreiwilligem Selbsthacking wurden in der Vergangenheit bekannt: seit Pete und ich während unseres Studiums zwei Jahre gratis bei Subway getafelt und getrunken haben, kann ich Ihnen versichern: es gibt gute Gründe, warum auf Rabatt-Gutscheinen fast immer draufsteht “pro Person / Einkauf maximal 1 Gutschein einlösbar”. Sollte Sie mal Gutscheine in die Hände bekommen, bei denen dieser Satz fehlt, weil sich die sonst immer so penible und verlässliche Mitarbeiterin der Rechtsabteilung ausgerechnet an dem Tag beim Frühstück furchtbar mit ihrem Freund gestritten hat, der in zwei Wochen schon wieder mit seiner Punk-Band auf Tour gehen will, ganz zu schweigen von dem lästigen Vertriebsmitarbeiter aus dem Außendienst, der mit zittriger Stimme unbedingt jetzt sofort wissen musste, ob der Kunde, der behauptet “wenn ich unterhalb der Gürtellinie treffe, wird mir kein Staatsanwalt Mordabsicht unterstellen” tatsächlich Recht hat, also wenn Ihnen mal solche Gutscheine in die Hände fallen: nehmen Sie sie fest in die Hand, und zwar so viele Sie kriegen können — Sie werden viel Spaß damit haben.</p>
<p>Ich will also darauf hinaus, dass “Hacken” aus gutem Grund zu den “subversiven Künsten” zählt. Natürlich müssen Hacker die Spielregeln besser kennen als jene, die glauben, sie zu machen — egal, welches Werkzeug sie benutzen, und unabhängig, ob sie glauben, ihr okkultes (nicht übersinnlich, sondern nur einer kleinen Minderheit bekannt) Wissen zum Wohl des großen Ganzen oder zum eigenen Vorteil einzusetzen. Nun leben Projekte wie Wikileaks ebenso wie OpenLeaks, das neueste Spin-Off in Reaktion auf die immer stärkere Zentriertheit der Mutterseite auf die Person des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/julian-assange/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Julian Assange">Julian Assange</a>, in hohem Maß von der Beteiligung einer Personengruppe, die sich entweder selbst als Hacker bezeichnen oder zumindest eine gewisse wohlmeinende Sympathie diesen modernen “Freibeutern” gegenüber verspüren.</p>
<p><a href="http://xkcd.com/834/" class="liimagelink"><img src="http://imgs.xkcd.com/comics/wikileaks.png" width="600" height="265" alt="wikileaks WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen"  title="WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen" /></a><br />
<small>[Cartoon: <a href="http://xkcd.com" class="liexternal">xkcd by Randall Munroe]</a></small></p>
<p>Rasch kommt die Diskussion über derlei Veröffentlichungsplattformen im Kontext von Demokratie, Journalismus und humorloser Habermasigkeit in der Regel auf den Punkt, wo libertäre Geister regulativen Institutionen per se misstrauen, egal ob die sich auf den Wähler, den Gott, den Dollar oder alle drei berufen — und zwar völlig zu Recht. Wer nicht mit machtvoller Blind– und Dämlichkeit geschlagen ist, wird wohl kaum mehr leugnen können, dass das Wohl des Volkes seinen Vertretern Mittel, aber gewiss nicht Zweck ist. Ebenso logisch scheint daher der nächste Schritt, das Einfordern von Stärkung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/media-literacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Media Literacy">Media Literacy</a> — je früher, desto besser! Einmal mehr wären die Lehrer gefordert, viele smarte kleine User zu produzieren.</p>
<p>Aber das ist so eine Sache mit der fortgeschrittenen Media Literacy: man kann Hard– und Softskills vermitteln, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie die Schule als eines der autoritärsten, rigidesten, katastrophalsten und effizientesten Normierungssysteme aller Zeiten, jemals in der Lage sein sollte, deviantes und kritisches Verhalten anders zu fördern als dadurch, selbst abschreckendes Beispiel zu sein. So lernt man vielleicht, das Fehlstundensystem zu “hacken” (“Kleines Klassenbuch, segel tapfer bis ans Meer!”), aber das wird selbst nach der Ära Pröll, wenn wieder Hoffnung auf erneutes Nachdenken über eine Schulreform erlaubt ist, mit Sicherheit kein explizites Ausbildungsziel sein.</p>
<p>So lässt sich die grausame Wahrheit also einmal mehr auf einen sehr simplen topologischen Grundsatz zurückführen:</p>
<p><strong>Ein System der Ordnung s hoch n kann kein System der Ordnung s hoch (n+1) enthalten.</strong></p>
<p>Einmal mehr sind wir also auf die radikale Selbstverantwortung zurückgeworfen. Aber da das System bekanntlich ziemlich effektiv zurückfickt, wäre es hoch an der Zeit, die Diskussion auf eine pragmatisch-ökonomische Frage zu lenken: klassische Massenmedien als “vierte Kraft” der Demokratie erfüllen die Funktion, die Ressource Zeit bereit zu stellen — bezahlte Zeit für professionelle Journalisten, die, so die Mär, keine Pressemeldungen umschreiben, sondern selbst recherchieren, reduzieren, filtern und so weiter. Ye Olde Media röchelt aber sterbend vor sich hin, der freie Journalist wird zum Schutzpatron des Prekariats und Blogger kann man im Zweifelsfall wesentlich leichter mundtot machen als Verlage.</p>
<blockquote><p>Individualist sein wird immer aufwendiger. Früher brauchte man bloß ab und an einen Baum umarmen, mit dem Rad in der Stadt rumfahren und sich für asiatische Weisheit interessieren, heutzutage muss man schon mehrere SUVs besitzen, ständig Zigaretten rauchen und kein Gerät von Apple verwenden.<br />
<small><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Leitfaden für Bohemien Prolos, unveröffentlichtes Manuskript, unbekannter Autor, um 2012</small></p></blockquote>
<p>Anstatt neue Regulative und Verhaltenscodizes herbei zu fantasieren, deren Abstinenz bloß nicht intensiv am Online-Leben partizipierende User monieren, wünsche ich mir vom Christkind, dass es neben all dem Schnee auch wieder mal ein bisschen Hirn vom Himmel wirft. Denn Dokumente kann man nicht erst seit gestern anonym online publizieren — was WikiLeaks tut, ist wirklich trivial, leicht ersetzbar und wird zukünftig fixer Bestandteil des Internet sein, unter welchen URLs auch immer.</p>
<p>ABER: die Veröffentlichung mehrhundertseitiger Dokumente ist bloß der Anfang, nicht das Ziel des Weges. Das demokratiepolitische Defizit sehe ich in der fehlenden Struktur, die sich der “Nachbereitung” dieser riesigen Datenflut widmet. Social Media User tun sich leicht damit, ihre ach so reflektierte Meinung über die Wichtigkeit von WikiLeaks für das Fortbestehen der freien Welt in diese hinaus zu posaunen und spenden freudig fürs kollektive Media Budget — die beachtlichen “selbstkorrektiven” Kräfte des Netzes enden meiner Meinung nach dort ganz abrupt, wo eine Ressource knapp wird, die sich nicht durch Spenden, nicht durch Server, nicht durch technisch freie Meinungsäußerung kompensieren lässt: Aufmerksamkeit, die Universalwährung unserer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mediengesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mediengesellschaft">Mediengesellschaft</a>.</p>
<h3 id="toc-ein-schwacher-versuch-den-linken-die-schuld-an-meiner-schwarzfahrerei-zu-geben">Ein schwacher Versuch, den Linken die Schuld an meiner Schwarzfahrerei zu geben</h3>
<p>Eigenblogtherapie ist die beste — schon wieder eine Sitzung gespart, jedes Posting eine Aufarbeitung früherer Traumen! Es war mein erstes Semester in Wien, ich hatte erste wenige Freunde auf meiner Real-Life-Profilpage. Die Konservativen ÖH-Heinis veranstalteten und besuchten beschissene Partys, im EKH und in der Arena gab’s damals dagegen sehr nette Acid-Techno-, Jungle– und Breakbeat Kaffeekränzchen. (#Lego-Soundsystem #Musikmaschine). Ich rollte also ein Weilchen mit den Linkslinken um den Block und hatte gleich mal am ersten Abend einiges gut zu machen — erstens hatte ich eine politisch unkorrekte Burenwurst beim Standler erworben (“Wir kaufen unseren Proviant bei den türkischen Brüdern.” Ja okay, deren Fladenbrot und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sucuk" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sucuk</a> schmeckten weit besser, aber das schien hier nicht der Punkt zu sein) und zweitens hatte ich auf die Frage, ob ich das Gesamtwerk von Marx gelesen hätte, geantwortet: “Gibt’s die Drehbücher zu kaufen? Ich hab bloß die Filme gesehen, Groucho ist mein Favorit”. Eine junge Dame, deren innere Schönheit vermutlich noch nie in ihrem Leben von Make-Up übertüncht worden war, was man von ihrer paramilitärischen Kleidung nicht gerade sagen konnte, warf mir einen Blick zu, der bei längerem Augenkontakt zu temporärer Unfruchtbarkeit hätte führen können. Bevor irgendwem auffiel, dass ich gar kein Kommunist war, musst dringend etwas geschehen.</p>
<p>“Genossen”, hub ich an, “der Staat nimmt uns aus wie die Weihnachtsgänse und öffentlicher Verkehr ist ein öffentliches Gut, das allen Proletariern 24h um die Uhr gratis zur Verfügung stehen sollte!” Alle nickten zustimmend. Tja, die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile sind die Rastalocken weg, die ehemaligen Revoluzzer haben Jobs, zahlen Steuern und bekämpfen das System von innen: einer schreibt täglich das Impressum für eine U-Bahn Zeitung, ein anderer unterrichtet an der School of Wasted Talent “Fortgeschrittenen Populismus” und verdingt sich als Teilzeit-Hassprediger bei einer Anti-Homosexuellen-Organisation — nur ich geh immer noch am und zu zum selben Türken, ess’ mein Fladenbrot mit Sucuk und denk mir: lieber Stammkunde als Genosse!</p>
<p>Trotzdem saß mir jahrelang die Angst im Nacken, einer von denen könnte mich beim U-Bahn-Fahren erwischen, wie ich gerade kontrolliert werde und einen Fahrschein besitze. Ja, so war das damals in 90ern, heute könnte man das natürlich nicht mehr machen — aber das waren noch ganz andere Zeiten, kann man unmöglich vergleichen — eben ein anderes Jahrhundert. Männer trugen noch Hüte, wenn sie das Haus verließen, auf internationalen Flügen wurde der Jive getanzt, Terroristen forderten Lösegeld, in Großbritannien durften erstmals Frauen Zahnmedizin studieren, Alkohol war strengstens verboten, dafür gab’s damals auf jeder öffentlichen Toilette einen Zigaretten– und einen Automaten für harte Drogen. Holland gehörte zu Spanien, Lammfleisch war noch nicht erfunden und die Zukunft schien rosig, sofern es uns gelingen würde, Natur künstlich mithilfe von Atomkraft herzustellen. Vor allem aber hatten wir keine Smartphones, keine PDAs, keine Zeitungen, und die dichten schwarzen Schwaden des U-Bahn-Dampftriebwagens macht das Entkommen wesentlich einfacher.<br />
150 Jahre später ist natürlich alles anders, ich hab eine Monatskarte — aber wenn wir mal gemeinsam in der U-Bahn unterwegs sind und Sie Ihre “vergessen” haben, mach ich mit Vergnügen den Komplizen beim Houdini Switch!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2010-12/wikileaks-als-verkaufstool-einsetzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW28 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 21:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[panoptikum]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[webnews]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[blogistan]]></category>
		<category><![CDATA[Buzzword]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Judith Denkmayr]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestream]]></category>
		<category><![CDATA[Linzerschnitte]]></category>
		<category><![CDATA[Livestream]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Network]]></category>
		<category><![CDATA[Panoptikum]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
		<category><![CDATA[Tanja-Anja]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Trackback]]></category>
		<category><![CDATA[Tweet]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenrückblick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3550</guid>
		<description><![CDATA[Spezialisierte Suchmaschinen, sinnlose Twitter-Apps und ebenso instruktive wie unterhaltsame Videos: willkommen beim datenschmutz Blogistan-Panoptikum, der gemeinsamen Wochenschau von Linzerschnitte und datadirt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überschätzungen, Unterschätzungen, grobe und feine Schätzungen: wenig Genaues weiß man. Während sich der eine übers tausendste Mash-Up freut, warnt der andere vor blinder Technikverliebtheit. Aber das Netz lebt bekanntlich von Gegensätzen, also keine Scheu: treten Sie ein zum kleinen geführten Wochenrundgang durchs Social Web — Judith Denkmayr aka <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datadirt präsentieren das Web 2.0 Ereignisprotokoll der letzten 168 Stunden.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-du-sollst-eine-suchmaschine-haben-neben-google" class="liinternal">Du sollst eine Suchmaschine haben neben Google</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-chris-andersons-neues-buch-free" class="liinternal">Chris Andersons neues  Buch “Free”</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-erschie-den-fail-whale" class="liinternal">Erschieß den Fail-Whale!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-google-versus-facebook" class="liinternal">Google versus Facebook</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-future-of-blogging-mindmap" class="liinternal">“Future of Blogging” Mindmap</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-von-browsern-und-betriebssystemen" class="liinternal">Von Browsern und Betriebssystemen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-endlich-sagt-mal-einer-twitter-sei-vollkommen-berbewertet" class="liinternal">Endlich sagt mal einer, Twitter sei vollkommen überbewertet</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-6-lifestream-lsungen" class="liinternal">6 Lifestream-Lösungen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-den-kunden-in-den-mittelpunkt-stellen" class="liinternal">Den Kunden in den Mittelpunkt stellen?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-twitter-addict" class="liinternal">Twitter Addict?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-linzerschnittes-video-der-woche" class="liinternal">Linzerschnittes Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/#toc-datadirts-video-der-woche" class="liinternal">datadirts Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-du-sollst-eine-suchmaschine-haben-neben-google">Du sollst eine Suchmaschine haben neben Google</h2>
<p>Und wir sprechen hier nicht von Bing oder Yahoo Search. Nicht mal von Cuil — da hätte Stephen mal lieber bei Mathematica bleiben sollen. Aber Wired meint, es gibt sie doch — die <a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/06/coolsearchengines" class="liexternal">coolen Suchmaschinen</a>:</p>
<blockquote><p>For this article, we surveyed some 50 specialty search services and picked out our favorites. What follows is not a systematic ranking or review, but a general guide to a very vibrant world that few have bothered to explore in depth.<br />
The variety of search startups is mind-boggling, and hints at the challenges Google may face staying on the bleeding edge of search innovation in the coming years. (There’s even something for micro-philanthropists: Good Search donates a penny to the charity of your choice for each search you run.)</p></blockquote>
<p>Wer also trotz aller Variationen das Big-G Logo einfach nicht mehr sehen kann, der werfe eine Blick auf IceRocket, Scoopler, Collecta und Co.: da gibt’s einiges an guten Ideen, aber eben ziemlich weit-verstreut.</p>
<h2 id="toc-chris-andersons-neues-buch-free">Chris Andersons neues  <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> “Free”</h2>
<p>Ergänzend zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw27-2009/" class="liinternal">letzten Woche</a> hier der Link zum Audiobook <a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-07/mf_freer" class="liexternal">Free</a> von Chris Anderson, das konsequenterweise ebenso wie das eBook als Gratis-Download erhältlich ist.</p>
<h2 id="toc-erschie-den-fail-whale">Erschieß den Fail-Whale!</h2>
<p>Wer schon mal Moorhuhnjagd gespielt hat, dem wird <a href="http://www.diefailwhale.com/" class="liexternal">Die Fail Whale!</a> auf Anhieb bekannt vorkommen. Gefragt sind ein flinker Mauszeiger und der richtige Rhythmus — wer nicht aufs Nachladen vergisst, sollte es durchaus schaffen, meinen bescheidenen Score von 33 Walen zu toppen, oder?</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/diefailwhale.jpg" alt="diefailwhale Blogistan Panoptikum KW28 2009" title="diefailwhale" width="600" height="483"style="border:1px solid gray;" /></p>
<p>PS: Allein schon die Fake-Testimonials sind definitiv einen Besuch der Seite wert, z.B. Michael Arrington, TechCrunch: “I offered to trade this game for my website, but Die Fail Whale said no. Now I’m sad.”</p>
<h2 id="toc-google-versus-facebook">Google versus Facebook</h2>
<p>Eine interessante Theorie über Facebook veröffentlichte diese Woche Fred Vogelstein im Wired Magazine. Im Hause Facebook sah man niemals andere Social Networks als Benchmark, sondern ausschließlich Google. So erzählt ein früherer Programmierer von Facebook:</p>
<blockquote><p>We never liked those guys. We all had that audacity, ‘Anything Google does, we can do better.’ No one talked about MySpace or the other social networks. We just talked about Google.</p></blockquote>
<p>Darum bekam auch Microsoft den Zuschlag als Investor. Fred Vogelstein erklärt außerdem noch den “4-Stufen-Plan zur Online Domination” von Facebook:</p>
<blockquote><p>1. Build a critical Mass (mit 200 Millionen FB-Mitglieder kann man diesen Punkt für nahezu abgeschlossen betrachten)<br />
2. Redefine Search (Facebook geht davon aus, dass FB Mitglieder auch eine Facebook Suche nutzen würden)<br />
3. Colonize the Web (Facebook Connect bildet dazu den Ausgangspunkt und wird bereits von über 10.000 Partner Sites benutzt)<br />
4. Self targeted Ads, everywhere (Facebook hoffe, eines Tages nicht nur auf der eigenen sondern auf allen Partner Sites werben zu können)</p></blockquote>
<p>Nun, man darf gespannt sein, ob Mark Zuckerbergs Plan aufgeht — schließlich sollte Mark die Stromrechnungen früher oder später nicht mit Investorengeld, sondern mit laufenden Einnahmen finanzieren.</p>
<h2 id="toc-future-of-blogging-mindmap">“Future of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogging">Blogging</a>” Mindmap</h2>
<p><a href="http://mashable.com/2009/07/07/future-of-blogging/" class="liexternal">Steve Rubel</a> fordert zum kollektiven Mind-Mappen auf — er möchte wissen, wie’s um die Zukunft des Bloggens bestellt ist. Ohne Zweifeln nehmen Social Networks, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Dienste und andere Services immer mehr Surfer-Zeitbudget in Anspruch — wie wirken sich die Änderungen auf Blogs aus? Was vor drei Jahren noch super-schnell News waren, lahmt im Twitter-Zeitalter ganz gewaltig. Steve sieht die Sache übrigens recht binär:</p>
<blockquote><p>From my point of view, blogging’s future will likely flow down one of two paths: either it will evolve and grow into something else (like many species have) or it will succumb to Darwinism and become extinct (like the Dodo). Let’s take a closer look at each. We’ll also give you the chance to add your own opinion to our mind map.</p></blockquote>
<p>PS: es gibt 10 Arten von Usern: die, die das Binärsystem kennen, und jene, die es nicht kennen.</p>
<h2 id="toc-von-browsern-und-betriebssystemen">Von Browsern und Betriebssystemen</h2>
<p>What is a Browser? Newsfeed, Sharefeed, Livestream, Aggregator, Plugin, Extension, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firefox/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firefox">Firefox</a>, Spreadsheet, Poke/n, SEO/SEM, Backlinks, RSS, Feedreader, Tweet, Gadgets.… Die meisten Leser dieses Blogs kennen diese Begriffe, manche von uns werfen sogar oft und gerne mit diesen Begriffen um uns. Aber eine elaborierte Soziolekt grenzt bekannterweise nicht nur ab, sondern auch aus. Ji Lee von Google (Trackback http://pleaseenjoy.com/) zeigt in diesem Video am Beispiel des good old “Browsers”, wie weit der Großteil der Menschen wirklich mit der Netz-Fachsprache vertraut ist:</p>
<div align="center"><object width="600" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/o4MwTvtyrUQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/o4MwTvtyrUQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="364"></embed></object></div>
<p>Da offensichtlich die wenigsten Menschen wissen, was nun eigentlich ein Browser ist (noch weniger, was Google Chrome ist), stellt sich die Frage, ob die frommen Wünsche von Eric Schmidt sich erfüllen werden. In einem <a href=" http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&#038;sid=aqmG9V6flOMg " class="liinternal">Interview</a> mit bloomsberg.tv meinte er nämlich, auf die Frage, wie viele Menschen das neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/betriebssystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betriebssystem">Betriebssystem</a> <a href=" http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html " class="liinternal">Google Chrome OS</a> verwenden werden:</p>
<blockquote><p>We don’t have numbers, we know it will be millions.</p></blockquote>
<p>Abermals bleibt nur zu sagen: Man darf gespannt sein.</p>
<h2 id="toc-endlich-sagt-mal-einer-twitter-sei-vollkommen-berbewertet">Endlich sagt mal einer, Twitter sei vollkommen überbewertet</h2>
<p>David Golumbia ist ein Ketzer. Ein Abtrünniger, der im Mittelalter leicht hätte auf dem Scheiterhaufen landen können bei so viel Devianz von der Mainstream Meinung — näher betrachtet hat sein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> zur Rolle des Microblogging-Vögelchens im Iran-Konflikt aber durchwegs was für sich:</p>
<blockquote><p>Ich bezweifle, dass Twitters Wirkung für die Proteste wirklich so großartig war, wie viele Leute das gerne hätten. Vielleicht handelt es sich einfach nur um Werbung für Twitter.</p></blockquote>
<p>Der Kulturkritiker und Programmierer bezeichnet sich selbst als “von marxistischen Denkweisen beeinflusst” und wirft der Netzgeneration allzu starke Technikverliebtheit, die den Fokus aufs Wesentliche verstelle, vor:</p>
<blockquote><p>Genau genommen hat der starke Fokus auf den technischen Aspekt die ernsthafte Debatte über das, was wirklich geschieht, sogar gestört. Die Technik-Fans glauben, dass man soziale Probleme mit digitalen Mitteln lösen kann. Nur die allerwenigsten beschäftigen sich allerdings mit den komplexen sozialen Problemen, für deren Lösung man neue Ideen benötigt.</p></blockquote>
<p>Den Rest des äußerst lesenswerten Interviews, das Johannes Boie mit David Golumbia geführt hat, gibt’s in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/10/479499/text/" class="liexternal">Süddeutschen</a>.</p>
<h2 id="toc-6-lifestream-lsungen">6 Lifestream-Lösungen</h2>
<p>Ein sogenannten “Lifestream” fasst die übers Social Web verstreuten Kommentare, Uploads, Likes etc. eines User an zentraler Stelle zusammen — ich verwende dafür das Lifestream-Plugin von <a href="http://www.ibegin.com/labs/wp-lifestream/" class="liexternal">iBegin</a>, das den Feed in der rechten Spalte auf der Startseite generiert und bin mit dieser Lösung sehr zufrieden — allerdings benötigt man dazu eine WordPress-Installation als Host. <a href="http://thenextweb.com/2009/06/15/6-lifestreaming-solutions/" class="liexternal">The Next Web</a> stellt in einem lesenswerten Beitrag sechs verschiedene Lösungen — vom Full-Service Provider bis zum Self-Hosted-CMS — vor, bei denen jeder fündig werden sollte.</p>
<h2 id="toc-den-kunden-in-den-mittelpunkt-stellen">Den Kunden in den Mittelpunkt stellen?</h2>
<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2159" class="liexternal">Thomas Knüwer</a> wäre bei einer Vodafone-Pressekonferenz gegen seinen Willen beinahe erleuchtet worden, als man ihm erklärte, dass zukünftig der Kunde, eine wahrer “Held des Alltags”, im Mittelpunkt stehen werde. Ein Musterbeispiel an Buzzword-Dropping und Pressekonferenz How-Not-To:</p>
<blockquote><p>Das Bild, das sich bot, war erschreckend. Denn die Veranstaltung war in einem Anfall von Tanja-Anja-Coolness in einen Truck verlegt worden, in dem als Sitzgelegenheiten rückenbeugende Hocker vorhanden waren, auf denen nun die Journalisten — weil sie ja mitschrieben — ein Bild von eifrig notierenden, devot buckelnden Schreibknechten boten.<br />
Dies allein war schon schlimm. Noch fürchterlicher wurde es durch die nicht enden wollende Flut dümmlicher Buzzwords, mit denen die Vodafoner um sich warfen, gepaart mit Folien in einer Commodore-64-Nostalgie-Optik.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-addict">Twitter Addict?</h2>
<p>Schon mal vom Klo aus getwittert? Nein ?! Dann sind Sie auch kein Twitter Addict! Oder doch? Sinnfreie aber lustige twitter-related Webapp der Woche: <a href="http://theoatmeal.com/quiz/twitter_addict" class="liexternal">How addicted to Twitter are you?</a></p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/lordchris/3562940831/" class="liexternal">The Punisher</a> nennt Chris Rooker dieses großartige Foto seines VW-Busses. Antropomorphismus in Reinkultur <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW28 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW28 2009" /> Auf FlickR gibt’s auch eine zweite, weniger stark bearbeitete <a href="http://www.flickr.com/photos/lordchris/3556810640/" class="liexternal">Version</a> des Bildes:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/vwbus.jpg" alt="vwbus Blogistan Panoptikum KW28 2009" title="vwbus" width="600" height="800" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-linzerschnittes-video-der-woche">Linzerschnittes Video der Woche</h2>
<p>Es gibt zu wenig Katzenvideos im Internet. Denn es kann nie genug davon geben.</p>
<div align="center"><object width="600" height="486"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9wswE4fFvJ8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9wswE4fFvJ8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="486"></embed></object></div>
<h2 id="toc-datadirts-video-der-woche">datadirts Video der Woche</h2>
<p>Klappe die erste! Die subtilen Nuancierungen so mancher Jobs werden von der unwissenden Allgemeinheit nur allzu leicht unterschätzt — wie dieser Clapper zu berichten weiß:</p>
<div align="center"><object width="601" height="339"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5516736&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5516736&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="339"></embed></object></div>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder bei der letzten Kammer des dieswöchigen Shaolin-Kurses angelangt — nächste Woche, hochverehrte Leserinnen und Leser, gibt’s hier auf datenschmutz nicht nur die gewohnten Tiere und Artisten, sondern auch Gewinnspiel-Sensationen im Doppelpack. Einen schönen Restsonntag, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW28 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw28-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Walter Reiterer gewinnt Sportjournalistenpreis 2008</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/walter-reiterer-gewinnt-sportjournalistenpreis-2008/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/walter-reiterer-gewinnt-sportjournalistenpreis-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 04:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz auf weiss]]></category>
		<category><![CDATA[webnews]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Football]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Reiterer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=2733</guid>
		<description><![CDATA[Walter Reiterer gewinnt mit Football-Austria.com den Sport-Journalismus Preis für die beste Webseite. datenschmutz gratuliert herzlich zu diesem großartigen Erfolg!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-walter1-1222034021.jpg" alt="illu walter1 1222034021 Walter Reiterer gewinnt Sportjournalistenpreis 2008" title="illu-walter1" width="226" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Gemeinsam mit Walter habe ich seinerzeit per mp3.lion.cc der AUME und der AKM schlaflose Nächte bereitet und die erste mp3-Seite Österreichs hochgezogen. Nach dem raschen Dotcom-Tod (oder in dem Fall: dot.cc Tod) trennten sich unsere berufliche Wege auf erstaunlich symmetrische Weise — wir hämmern beide nach wie vor als selbständige Unternehmer viel zu viel Datenschmutz in die Tastatur, ich über die Blogosphäre, und Walter über österreichischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/football/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Football">Football</a>. Mit seinem Herzblutprojekt <a href=" www.football-austria.com" class="liinternal">Football Austria</a> hat Walter nun den “Sports Media Austria Preises für Journalisten 2008″ gewonnen, und zwar in der Kategorie “beste Website”. Dazu möchte ich ganz herzlich gratulieren — Football-Fans die Seite zu empfehlen hieße wohl, Eulen nach Athen zu tragen, denn wer sich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> für das Spiel mit dem ovalen Bällchen interessiert, dem ist Football-Austria.com sowieso längst ein Begriff.</p>
<p>In seinem Statement dankte Walter der Jury und wies nachdrücklich darauf hin, dass F-A keineswegs eine One-Man-Show ist:</p>
<blockquote><p>Der Preis ist ein schöner Punkt im Lebenslauf. Darüber bin ich natürlich erfreut. In erster Linie sehe ich es aber als Auszeichnung für den Football und daher für viele Menschen. Für mein Team, den Redakteuren, Fotografen und Kolumnisten von FA, im besonderen aber auch für die Spieler, Trainer und Funktionäre in den Vereinen und im Verband. Den Sportjournalistenpreis mit einer Football-Webseite zu gewinnen, war vor fünf Jahren ca. so realistisch, wie den Literatur–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nobelpreis">Nobelpreis</a> mit einem Limerick zu ergattern. Es ist also auch der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sport/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sport">Sport</a>, vor dem man sich hiermit verbeugt, eine Ehrung der guten Arbeit, die geleistet wurde, um Football ein ganz kleines Stück weit weg vom Rand zu bringen. Dafür danke ich allen, die daran beteiligt waren und sind.</p></blockquote>
<p>Den Spartenpreis hat Walter also bereits in der Tasche, aber die Spannung steigt heute abend nochmal ganz gewaltig, denn FA ist auch für den Gesamtsieg nominiert — in der Jury sitzt ein Journalist, den Captain Reiterer ausgesprochen schätzt:</p>
<blockquote><p>Es ist mir eine Freude, dass ich Football-Austria in so einem tollen Rahmen präsentieren darf, sollte jetzt noch etwas dazu kommen, wäre das wohl mehr als eine Überraschung. Ich bin glücklich, einen “Oscar” für die beste Webseite mitnehmen zu können, ob der für die beste Regie dazukommt, das wage ich zu bezweifeln. Falls dem so ist, dann werde ich ihn allerdings nicht ablehnen. Mein einziger Wunsch ist es, das Jury-Mitglied Dr. Sigi Bergmann persönlich kennen zu lernen. Er ist für mich der beste und gleichzeitig unterhaltsamste Sportjournalist im deutschsprachigen Raum. Ich schaue mir die olympischen Spiele quasi ja nur wegen seiner Kommentare an. Mutterwitz, Ironie und Fachwissen in Personalunion – da bekomme ich ein stets eine Gänsehaut.”</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-walter2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2733]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-walter2-1222033827.jpg" alt="illu walter2 1222033827 Walter Reiterer gewinnt Sportjournalistenpreis 2008" title="illu-walter2" width="226" height="151" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" /></a>Ich persönliche finde Walters Schreibstil großartig und hab auch die Evolver-Stories immer sehr gern gelesen. Mit American Football hab ich zwar in etwa so wenig oder so viel am Hut wie mit Fußball, aber dass ein journalistischer Autodidakt, der längst zu einem Profi geworden ist, in einer Liga mit ebendiesen mitspielt, freut mich sehr — und ich würde mich noch mehr freuen, wenn heute Abend noch der Gesamtpreis hinzu kommt: denn das wäre nicht nur eine tolle Ehre für den Ausgezeichneten, sondern auch ein imposantes Signal für den Stellenwert des Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a> in der Welt des Sports. Weiter so, Walter!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/walter-reiterer-gewinnt-sportjournalistenpreis-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Gott im Loch wohnt + Datum</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/wenn-gott-im-loch-wohnt-datum/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/wenn-gott-im-loch-wohnt-datum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 06:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[analogia]]></category>
		<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[popkulturell]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz auf weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Datum]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Spor]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=2218</guid>
		<description><![CDATA[Ein Gott, der einem Loch wohnt, kann unmöglich irren. Genauso wenig wie das österreichische Printmagazin Datum, die Seiten der Zeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/datumlogo.jpg" alt="datumlogo Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" title="datumlogo" width="150" height="65" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Zum Geburtstag hab ich von Anja ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a>–Abo bekommen: gute Gelegenheit, Klaus Stimeders Magazin endlich mal über den grünen Klee zu loben. Seit der ersten Ausgabe verfolge ich das ambitionierteste aller österreichischen Printprojekte mit wachsender Begeisterung: inhaltlich, optisch und haptisch ein Hochgenuss, habe ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a> bislang sporadisch gekauft oder in der Schönen Perle (dazu demnächst mehr) gelesen. Zukünftig wird nicht nur jede Ausgabe pünktlich im Briefkasten landen, ich habe heute auch bereits meine Geschenks-Abo Prämie erhalten.</p>
<p>Und zwar das Comic–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Buch">Buch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3707602427?ie=UTF8&#038;tag=datenschmutz-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3707602427" class="liexternal">Der Lochgott</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=datenschmutz-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3707602427" width="1" height="1" border="0" alt=" Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Wenn Gott im Loch wohnt + Datum" /> vom großartigen Rudolf III. Klein. Wer, wenn nicht ein in einem Loch wohnender Gott könnte der Maxime vom “Kein-Abbild-machen” und so besser gehorchen als das unsichtbare allmächtige Wesen im Loch? Dass die zeichnerischen Anforderungen zur Darstellung des Gotteshauses respektive –lochs nicht besonders hoch sind, tut der offiziellen Bobo-Bibel keinen Abbruch. Endlich ein würdiges Buch für den Hausaltar; ich hab’s heute Nachmittag quasi in einem Satz verschlungen. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Sind wir der Fels, auf dem du deine Kirche baust?<br />
Nicht so ganz — ihr seid der Emmentaler, in den ich meine Löcher bohre!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.datum.at/" class="liexternal">Datum</a> kann übrigens auch online abonnieren — möge das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> unter den österreichischen Print-Laserdiscs weiterhin journalistische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/poesie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Poesie">Poesie</a> verbreiten.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2008-06/wenn-gott-im-loch-wohnt-datum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Download-Tipp: Software für alle Lebenslagen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/blogvorstellung-download-tipp/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/blogvorstellung-download-tipp/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 May 2008 09:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[Blogvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Freeware]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[Shareware]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=2090</guid>
		<description><![CDATA[Am Download-Tipp.de Blog gibts nicht nur Softwarevorstellungen, sondern auch allgemeine News zu Gadgets und digitalen Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/dtb.jpg" alt="dtb Download Tipp: Software für alle Lebenslagen" title="Download-Tipp" width="150" height="44" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><a href="http://download-tipp.de/" class="liexternal">Download-Tipp.de</a> bewertet und empfiehlt seit über 10 Jahren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> aus den verschiedensten Anwendungsbereichen. Beim größten Teil des Portfolios handelt es sich um <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shareware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shareware">Shareware</a>, allerdings finden sich auch zahlreiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/freeware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freeware">Freeware</a>–Programm im Inventar. Im Februar haben die Betreiber das zugehörige <a href="http://www.download-tipp.de/blog/" class="liexternal">Blog</a> gestartet. Während sich das Directory ideal eignet, um gezielt nach Programmen zu suchen, bietet das Blog nicht nur besondere Empfehlungen, sondern hält auch über Aktualisierungen des Verzeichnisses sowie neue Programme am laufenden und informiert über aktuelle Trends aus dem Hard– und Softwareumfeld.</p>
<p>Aufmerksame LeserInnen haben am Logo in der Seitenspalte natürlich längst bemerkt, dass das <a href="http://www.download-tipp.de/blog/" class="liexternal">Download-Blog</a> zu den datenschmutz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sponsoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sponsoren">Sponsoren</a> gehört: und seit ich durch die Sponsoring-Anfrage auf die Seite aufmerksam geworden bin, ist der RSS-Feed fixer Bestandteils meines Gadget-Ordners. Wie erwähnt schätze ich vor allem den “Überraschungsfaktor”, denn Software-Verzeichnisse konsultiert man in der Regel ja genau dann, wenn man die passende Software-Lösung für ein spezifisches Problem sucht. Am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Tipp Weblog allerdings gibt’s immer wieder interessante Vergleiche bzw. Schwerpunkte, aktuell etwa zum Thema <a href="http://www.download-tipp.de/blog/14-05-2008/screenshot-tools-teil-1/" class="liexternal">Screenshot-Software</a>.  Auch Schnäppchen-Jäger finden immer regelmäßig lohende Beute — so verkaufte die Firma AceBIT zum 10jährigen Geburtstag am 11. für einen Tag lang alle eigenen Produkte um 10 Euro statt der regulären Preise, darunter das beliebte Wise-FTP (regulär: EUR 49,-) und Hello Engines! (regulär: EUR 99,-); DTB-LeserInnen waren rechtzeigt <a href="http://www.download-tipp.de/blog/11-05-2008/nur-heute-acebit-software-fur-10-euro/" class="liexternal">informiert</a>.</p>
<p>Den Software-Teil ergänzen Newsmeldungen aus allen möglichen Bereichen — von Tipps für Digitalfotos bis zu Beiträgen über Online-Gesetzgebung reichen die Themen, vereinende Klammer ist der Großraum Gadgets und digitale Medien. Neben den sorgfältig recherchierten Beiträgen ist mir vor allem die hohe journalistische Qualität der Texte ins Auge gestochen — und in punkto Aktualität kann sowieso kein Print-Computermagazin mit einem Weblog mithalten.</p>
<p>Im <a href="http://www.download-tipp.de/" class="liexternal">Verzeichnis</a> sind die einzelnen Programm nach Kategorien aufgeteilt — IPod, PDA– und Handy-Software sind ebenso vertreten wie Einträge aus der Unterhaltungsabteilung (Screensaver, Spiele), Office-Anwendungen und Tools für klassische Office-, Programmier– und Online-Tätigkeiten. Aus der Masse der über 8.000 redaktionell geprüften Einträge wählen die Betreiber immer wieder aktuelle Tipps aus. Hätten Sie etwa gewusst, dass dedizierte Software zur Erstellung fotorealistischer 3D Verpackungsboxen existiert? Spart im Vergleich zum Zeichnen der Schnittschablonen in Photoshop wohl tatsächlich eine Menge Arbeit… </p>
<p>Auf der Detailseite finden potentielle User eine genaue Beschreibung der Software samt Screenshot sowie den Download-Link und die Homepage-Adresse des Herstellers. Ein standardisiertes Datenblatt informiert über Mindestanforderungen, bisherige Downloads und allfällige Userkommentare im zugehörigen Forum — schnelle Orientierung verschaffen User– und redaktionelle Bewertung:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/dt.jpg" alt="dt Download Tipp: Software für alle Lebenslagen" title="dtscreen" width="484" height="564" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Im Gegensatz zu offenen Softwareverzeichnissen finden sich bei Download-Tipp ausschließlich geprüfte Einträge — und bei über 8.000 Programm findet sich selbst für exotische Probleme häufig das passende digitale Rüstzeug.</p>
<p><a href="http://www.download-tipp.de" class="liexternal">Download-Tipp.de</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/blogvorstellung-download-tipp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Medienkultur-Magazin: mediatropes</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neues-medienkultur-magazin-mediatropes/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neues-medienkultur-magazin-mediatropes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 12:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[digitalia]]></category>
		<category><![CDATA[medienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Archivierung]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Journal]]></category>
		<category><![CDATA[McLuhan]]></category>
		<category><![CDATA[peer-reviewd]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neues-medienkultur-magazin-mediatropes/</guid>
		<description><![CDATA[Im März startet ein neues peer-reviews Journal zum Thema Medienkultur - der Großteil der Texte wird unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues peer-reviewed <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journal">Journal</a> <strike>wird in den nächsten Tage online gehen</strike> ist seit gestern online. Die erste Ausgabe von <a href="http://www.mediatropes.com" class="liexternal">MediaTropes</a> beschäftigt sich mit McLuhans berühmten Dictum vom Medium, das die Botschaft (oder doch Massage) sei. Die Texte muss ich mir erst in Ruhe zu Gemüte führen, das gesamte Setup des Journals finde ich allerdings bereits jetzt hochgradig erfreulich: die HerausgeberInnen setzen auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> und nehmen den Topos des freien Wissens offensichtlich ernst</p>
<blockquote><p>We will be launching in mid-March 2008 with our first issue, “Marshall <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a>’s ‘Medium is the Message’: Information Literacy in a Multimedia Age.” Please sign up as a reader (at the right) and you will be notified as soon as we are online. Thank you!</p></blockquote>
<p>Sehr sympathisch: die Publikation steht unter einer Creative Commons Lizenz, sämtliche AutorInnen werden gebeten (aber nicht gezwungen), dieser Nutzungsvereinbarung zuzustimmen:</p>
<blockquote><p>As a complete work, MediaTropes is licensed under a Creative Commons by-nc-nd Attribution-NonCommercial-NoDerivativeWorks. When an author submits a work for publication, s/he is asked to agree to licensing that work under a similar license, that grants any user the non-exclusive right to <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">download</a>, print, copy, archive, distribute for non-commercial purposes only, so long as appropriate attribution is given to the author of the work. For more information, please read the details of the Creative Commons by-nc-nd license. While agreement to a Creative Commons (or similar) license is not mandatory for a work to be accepted, it is strongly encouraged by the editorial board.</p></blockquote>
<p>Die im wissenschaftlichen Curriculum dringende Notwendigkeit zur Publikationstätigkeit hat zu einem eng verzahnten System von akademischen Verlagen geführt, dabei bietet das Netz fantastische Möglichkeiten für extrem kostensparende öffentliche Publikation und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/archivierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Archivierung">Archivierung</a>: ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren sehr viele peer-reviewed Journals dem Beispiel von <a href="http://www.mediatropes.com" class="liexternal">MediaTropes</a> folgen werden und bin ausgesprochen gespannt auf die Beiträge der ersten Ausgabe.</p>
<p>Als technologische Basis kommt übrigens <a href="http://pkp.sfu.ca/?q=ojs" class="liexternal">Open Journal Systems 2.1.1.0</a> zum Einsatz, das einen sehr detaillierte Ausgestaltung des peer-review Workflows <a href="http://www.mediatropes.com/index.php/Mediatropes/about/aboutThisPublishingSystem" class="liexternal">ermöglicht</a>. Registrieren kann man sich übrigens als Leser, Autor und/oder potentieller Peer-Reviewer.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neues-medienkultur-magazin-mediatropes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced (User agent is rejected)
Database Caching 16/88 queries in 0.027 seconds using disk: basic
Object Caching 3555/3674 objects using disk: basic

Served from: blog.datenschmutz.net @ 2012-02-12 06:16:16 -->
