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	<title>datenschmutz &#187; Kampagne</title>
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		<title>Die ÖBB, ihr Social Media Missverständnis und eine erzürnte Ilse Gugg</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 20:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn einer eine Reise mit der ÖBB tut, dann kann er was erleben. Und wenn er ein Werbevideo der ÖBB in sein Blog einbindet, ebenfalls - wie Ed Wohlfahrt diese Woche gemerkt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhang auf, 1. Akt: Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oebb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖBB">ÖBB</a> macht jetzt auch was auf Facebook, genauer gesagt: ihre Agentur BBDO erdachte die wohl fiktive Person der <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001633590524" rel="nofollow" class="liexternal">Ilse Gugg</a> — sie treibt sich als Proponentin eines scheinbar Bilderrätsel-basierten Gewinnspiel auf der Wall der <a href="http://www.facebook.com/unsereOEBB?v=app_148199435204074#!/unsereOEBB?v=wall" rel="nofollow" class="liexternal">offiziellen Facebook Page</a> herum.</p>
<p>2. Akt: Social Marketeer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ed-wohlfahrt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ed Wohlfahrt">Ed Wohlfahrt</a> <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2010/09/%C3%B6bb-facebook-gewinnspiel-wer-ist-ilse-gugg.html" class="liexternal">schreibt</a> auf seinem Blog über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a>, repostet <a href="http://www.facebook.com/video/video.php?v=107847609275348&#038;ref=mf" class="liexternal">dieses öffentliche Video</a> und bindet es in seinen ausführlichen Blogbeitrag ein.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:9px;"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/10/hochspannung2.jpg" alt="hochspannung2 Die ÖBB, ihr Social Media Missverständnis und eine erzürnte Ilse Gugg" title="Hochspannung" width="600" height="402" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>3. Akt — und spätestens jetzt wird klar, warum wir es mit einem absurden Theaterstück zu tun haben: Ed bekommt einen <a href="http://edwohlfahrt.blogs.com/blogdog/2010/10/wo-ist-ilse-gugg-social-media-kampagne-mit-bitterem-nachgeschmack.html" class="liexternal">Anruf</a> von einer freundlichen, jedoch bestimmten Mitarbeiterin der Agentur. Er möge doch das Video von Youtube und seinem Blog entfernen, denn:</p>
<blockquote><p>Die Schauspielerin (zur Info: Das Gesicht der Kampagne, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ilse-gugg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ilse Gugg">Ilse Gugg</a>, ist eine fiktive Person bzw. wird von einer Darstellerin verkörpert) sei schrecklich erzürnt über die unauthorisierte Verwendung des Videos auf YouTube und droht mir rechtliche Schritte an.</p></blockquote>
<p><span id="more-23408"></span></p>
<p>Wie Ed in seinem Beitrag korrekterweise erwähnt, ist nach aktueller Rechtslage das Rippen und Wiederöffentlichen eines nicht rechtefreien Videos unzulässig — das ist die eine Seite der Medaille. Die andere allerdings glänzt und funkelt weit heller: denn welches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmen">Unternehmen</a> wünscht sich nicht, mit seinen Kampagnen mehr Reichweite, mehr Interesse und mehr Involvement zu erreichen? Die ÖBB bzw. die BBDO mögen rechtlich auf der sicheren Seite sein — und wir Blogger lernen für die Zukunft was draus: <strong>wir werden uns hüten, jemals wieder ein Video, ein Bild, ein Werbeplakat oder auch nur ein Logo der ÖBB einzubinden.</strong> (Blogger übernehmen keine Verantwortung für Inhalte, die durch eingebundene Widgets, iFrames, Ads und andere Dauergäste von Drittseite bereitgestellt werden — it’s a criss-cross-aggregation culture, wie Sie wissen.)</p>
<p>Denn wir sind ja nicht blöd: man muss ja schon dankbar sein, wenn man erst mal freundlich aufgefordert wird, Korporätt Kontänt zu entfernen, und nicht gleich die Unterlassungsklage ins EPU-Hauptquartier flattert. Liebe ÖBB, liebe BBDO — wer sich in diesen wildwachsenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Dschungel begibt, weckt bei seinen Nutzern und Kunden, oder wie das heute heißt, bei seinen Dialogpartner, recht spezifische Erwartungen. “Märkte sind Gespräche”. Würden Sie einem Kunden, dem Sie von Ihrer tollem neuen Angebot erzählt haben, wirklich klagen wollen, wenn er oder sie am Stammtisch die Informationen weitererzählt?</p>
<p>Ja, der Vergleich hinkt, das tun Vergleiche nun mal: ein Videohosting-Service ist kein Stammtisch, und während Gespräche in der analogen Welt gemeinhin recht flüchtig sind, speichert und dokumentiert das Netz jeden digitalen Rülpser. Aber dass die Inhalte erfolgreicher Social Media Kampagnen dazu tendieren, dupliziert und werden und sich zu verbreiten, ist in der Regel kein Katastrophen-Szenario, sondern der feuchte Wunschtraum eines jeden Möchtegern-Viral-Marketeers.</p>
<p>Ed und ich finden die Begründung mit der erzürnten Schauspielerin durchwegs eigenartig, aber wir haben gelernt: seinesgleichen geschieht. Sollte laut Produktionsvertrag die Verwendung des Clips tatsächlich ausschließlich auf die Verwendung auf Facebook.com beschränkt sein, dann empfehle ich Ihnen, zukünftig Ihre Verträge zu überarbeiten: öffentliche Werbevideos sind nun mal öffentlich — mit “hier ja, dort nein” werden Sie bei den Nutzern auf wenig Verständnis stoßen.</p>
<p>Und wo wir schon mal beim Erbsenzählen und beim Thema Professionalität angelangt sind, möchte ich der allen Agenturen, deren Firmennamen aus kryptischen Akronymen bestehen, dringend einen Blick auf Facebooks <a href="http://www.facebook.com/promotions_guidelines.php" rel="nofollow" class="liexternal">Richtlinien für Gewinnspiele</a> anraten. Auf Facebookmarketing.de gibt’s dazu ein aufschlussreiches <a href="http://facebookmarketing.de/wp-content/uploads/2010/01/whitepaper_facebook_gewinnspiele_guidelines.pdf" class="lipdf">Whitepaper von Martin Zelewitz</a>. Wussten Sie eigentlich, dass Gewinnspiele nur über eigenen Applikationen abgewickelt werden dürfen, dass das Posting von Gewinnspielen im Stream ebenso gegen die Facebook-AGBs verstößt wie die Bekanntgabe der Gewinner auf der Wall? Fake-Accounts findet Zuckerberg übrigens auch nicht so toll, das nur zum Thema korrekte Abläufe und Einhaltung von Spielregeln…</p>
<p>Ed hat die Schizophrenie der ganzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> meiner Meinung sehr treffend beschrieben:</p>
<blockquote><p>Ich möchte das Urteil darüber, ob das, was BBDO tut oder nicht, angemessen ist oder nicht, anderen überlassen. Etwas wundern muss ich mich lediglich darüber, dass ich am Corporate Blog der ÖBB folgenden Satz gelesen habe “Wer unsere Ilse Gugg ist, stand auch schon im Mittelpunkt des Blogger-Interesses” + Screenshot eines Facebook Dialoges, an dem ich teilgenommen habe. Ein gewisses Interesse am Teilen von Inhalten und dem daran anschließenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a> dürfte die Kampagne also doch haben. Ich würde vom Blog hier normalerweise einen Screenshot machen. Muss aber ehrlich gestehen, dass ich mich das nicht traue.</p></blockquote>
<h3 id="toc-das-problem-der-bb-ist-nicht-social-media">Das Problem der ÖBB ist nicht Social Media</h3>
<p>Ein Wort noch zum Thema ÖBB und Kundenservice: ich fahre viel zu oft mit dem Zug, als dass ich jemals freiwillig Fan der ÖBB auf Facebook würde — und wenn man dann einen Blick auf die “inoffizielle” <a href="http://www.facebook.com/pages/OBB/20996388620?v=wall" class="liexternal">ÖBB Page</a> wirft, dann zeigt sich schnell, dass die knapp 1.000 Fans genau zwei Gruppen zuzuordnen sind: Tourismus-Marketeer, die hier ihre spammigen Superangebote droppen und frustrierte Kunden, die sich ihrem Ärger über das staatlichste aller Transportunternehmen Luft machen.</p>
<p>Leute, pfeift auf euer Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>, pfeift eure Agenturen samt euren Klagedrohungen zurück und verbessert euer Angebot. Wenn es löbliche Ausnahmen gibt, dann gehen die auf einzelne, überdurchschnittlich motivierte und um die Kunden bemühte Mitarbeiter zurück — die trifft man immer wieder. Wer mit Qualitätsmängeln und Defiziten in der Kundenzufriedenheit zu kämpfen hat, sollte sein Budget lieber ins eigene Personal investieren und Social Media Aktivitäten vorerst auf der Todo-Liste nach hinten reihen.</p>
<hr /><small>Foto: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=461516" class="liexternal">Hochspannung</a> von Kurt Michel / pixelio.de</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe, die Online-Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-08/hilfe-die-online-werbung-hat-mir-ins-ohr-gespuckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal wirbt, dem glaubt man nicht - also gilt es, die Botschaft um jeden Preis an den Kunden zu bringen. Ob der das auch will, ist dabei sekundär. Oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/intrusiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with intrusiv">intrusiv</a> darf Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> sein, oder anders gefragt: sollte erfolgreiche Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> sämtliche technischen Möglichkeit nutzen, die kostbare Aufmerksamkeit des User um jeden Preis zu erhaschen? Die Frage klingt verdächtig nach einer suggestiven Nona-Einleitung — allerdings scheinen einige vermarktende Kollegen im Eifer des Impression-Gefechts zu ganz anderen Ergebnissen zu kommen als der gesunde Hausverstand. Zumindest legt dies ein aktuelles Beispiel des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> Game-Providers Rock You! nahe. Doch man muss man gar nicht erst online gehen, um auf Spammer zu stoßen.<span id="more-19829"></span></p>
<p>RockYou! (ehemals “Rock you live”) und Zynga sind die zwei größten Anbieter von Facebook-Spielen. Zu den erfolgreichsten RockYou!-Apps gehört “Zoo”, ein Sammel– und Wirtschaftsspiel, dessen RPG-artigem Simpel-Charme nicht nur Karnivoren verfallen. (Mhmmm, die Tierchen sehen ja alle sooo lecker aus!) RockYou! bietet schon eine ganze Weile lang die direkte Verrechnung von Aufmerksamkeit in Geld an: wer freiwillige Werbevideos guckt, bekommt Facebook-Credits, mit denen man wiederum besonders rare Tierarten kaufen kann. Facebook-App-Anbietern sind bekanntlich auf den “Content Canvas” beschränkt, sprich die rechte Seitenspalte mit den altbekannten Facebook-Ads bleibt immer sichtbar.</p>
<p>Als Werbeflächte können die Betreiber nur das Spiel selbst nutzen. Zoo ist, wie die meisten Games, komplett in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a> programmiert — und das verlockt anscheinend zu wilden Experimenten: seit kurzem blendet die Applikation beim ersten Laden unterhalb des eigentlichen “Spielfelds” ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a>–Video ohne Bedienelemente ein, das automatisch startet. Selbst auf größeren Bildschirmen liegt der Clip “below the fold”, also unterhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs, dafür dudelt bei aufgedrehten Boxen der Ton umso penetranter los. Als heute (ja, ich spiel Zoo. Natürlich *nur* aus Recherchegründen) eine nicht enden wollende Werbung für Vanish Oxy Irgendwas erklangt, beschuldigte ich im Geiste zuerst sämtlich anderen Browser und –Tabs, dachte einen kurzen Moment lag gar an einen Virus-artige Adware, bis ich das gar nicht mal so leicht auszumachende Video beim Runterscrollen entdeckt.</p>
<p>Solche Werbung wirkt ungemein “gut”: Vanish-Irgendwas-Produkte kauf ich garantiert nie mehr, aber ich nehm nicht an, dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> von der Konkurrenz bezahlt wird. Erstaunt hat mich aber allemal, dass die Lokalisierung wohl recht gut funktioniert und sich offensichtlich sogar für den deutschsprachigen Raum Werbekunden finden, die meinen, mit akustischer Invasion des Arbeitsplatzes ihre Verkaufszahlen steigern zu können. Und weil Spiele immer ein guter Online-Marketing Trendindikator sind, steht uns da Flash-mäßig im Social Web wohl noch einiges ins Haus!</p>
<h2 id="toc-unterjubeln-vs-interesse-wecken">Unterjubeln vs. Interesse wecken?</h2>
<p>WWW steht eigentlich für <strong>W</strong>orld <strong>W</strong>ide <strong>W</strong>eb und nicht für <strong>w</strong>ildgewordene <strong>W</strong>erbe<strong>w</strong>irtschaft. Trotzdem gehören erektile Spams aus den Abteilungen Penisvergrößerung und –verlängerung zum täglichen Internet-Brot wie langweilige Kurzhaarfrisuren zur ORF-Moderatorinnen. <small>(Nein, das ist nicht beleidigend. Ich hätte ja erstens “furchbare Frisuren” schreiben können und zweitens handelt sich’s sowieso nur um persönliche Meinung.)</small></p>
<p>Die Geschichte der randständigen Online-Werbung ist weniger eine Geschichte der Missverständnisse als vielmehr eine des Wettlaufs zwischen Technologie und Intrusion: kaum kam jede dahergelaufene Safety-Suite mit einem Pop-Up Blocker an Board, poppten uns die Werbebotschaften via DHTML-Layer entgegen — die oder der eine oder andere hat die immer wieder mal hier auf datenschmutz aufpoppende freundliche Erinnerung zum wohlwollenden Bezug des Newsletters gewiss bemerkt.</p>
<p>Und was soll ich sagen? Es funktioniert einfach verdammt gut. Die Hälfte meiner Newsletter-Anmeldungen bekomm ich über die Seitenleiste, die andere Hälfte über das Pop-Up. Man muss als Werbetreibender also abwiegen, wie interessant die eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/botschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Botschaft">Botschaft</a> für den Leser sein könnte — wie gut ein Werbemittel “wirkt” (also im Online-Bereich Klicks respektive Conversions generiert), ist der beste und direkteste Indikator für das Interesse des Users. Webmaster, die ihre Besucher mit aufdringlicher Dauerwerbung nerven, schaden mittelfristig ohnehin ihrer eigenen Seite. (Es sei denn, die Inhalte sind derart “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unique/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unique">unique</a>” und attraktiv, dass sabberende Surfer so ziemlich jede Browser-Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen wollen. Aber da nähern wir uns bereits Triple-X und Torrent-Gefilden, und das wär ein Posting für sich.)</p>
<h2 id="toc-der-offline-spammer">Der Offline-Spammer</h2>
<p>Als “Spam” bezeichnen wir unverlangt zugestellte Mails — eine Praxis, die im analogen Pendant zur E-Mail-Box schon lange gang und gäbe ist. Doch während sich die unerwünscht Papierflut im Postkasten mittels “nur persönlich adressierte Sendungen” abstellen lässt, bleibt speziell den Nutzern recht alter E-Mail-Adressen nur ein möglichst guter Spamfilter.</p>
<p>In der analogen Welt sollten, zumindest in der Theorie, ein Sticker, der nicht persönlich adressierte Sendungen entschieden zurück weist, ausreichen. Die meisten Zettelverteiler halten sich auch dran — nicht so ein Gewichts-Verlust-Experte, den ich via außen am Briefkasten angehefteten Zettel kennen lernen durfte: </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/speckweg.jpg" alt="speckweg Hilfe, die Online Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!" title="Speckweg" width="600" height="915" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ja, das erweckt Vertrauen — vor allem das wunderbare Passfoto aus den späten 50ern! Ich werd gleich mal anrufen, aber vorher muss ich mir noch das günstige Viagra aus Armenien bestellen, einem reichen nigerianischen Erben dabei helfen, seine Goldbarren nach Nicaragua zu schaffen und für die nette Russin, die mir immer E-Mails schickt, ein Flugticket buchen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>SVA Chaos: Arztbesuche ab 1. Juni kostenpflichtig</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-05/sva-chaos-arztbesuche-ab-1-juni-kostenpflichtig/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 18:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verhandlungen zwischen SVA und Ärztekammer sind gescheitert - mit dem wenig erfreulichen Ergebnis, dass Versicherte ab 1. Juni ihre Arztbesuche selbst bezahlen müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das österreichische Sozialversicherungssystem hat so seine Probleme, doch was die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sva/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SVA">SVA</a> gerade angerichtet hat, ist in der Geschichte der Pflichtversicherung wohl einzigartig. Während es Obama in den USA gerade geschafft hat, endlich eine Krankenversicherungen für alle Bürger im Gesetz zu verankern, lässt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sva/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SVA">SVA</a> österreichische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmer">Unternehmer</a> im Regen stehen: nach dem Scheitern der Gesamtvertragsverhandlungen zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aerztekammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ärztekammer">Ärztekammer</a> und SVA beginnt in knapp zwei Wochen der <em>vertragsfreie Zustand</em>. Das bedeutet konkret: Wer Unternehmer ist und daher bei der SVA versichert, muss ab 1. Juni seine Besuche bei niedergelassenen Ärzten selbst bezahlen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/svaunterlaesst.jpg" alt="svaunterlaesst SVA Chaos: Arztbesuche ab 1. Juni kostenpflichtig" title="SVA unterlässt" width="600" height="60" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4222"></span></p>
<p>Die anschließend ausgestellte Rechnung kann dann bei der SVA eingereicht werden, die bei Behandlungen aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen dann 80% rückerstattet. Diese unfassbare Misere, die man selbst als geduldiger Beitragszahler nur als #MEGAFAIL bezeichnen kann, ist das Resultat der gescheiterten Verhandlungen vom 4. Mai — beide Seiten haben ihre Kampagnenpages in Stellung gebracht. Die Sichtweise der <a href="http://www.sva-vertragsfreie-zeit.at/" class="liexternal">Ärztekammer</a> unterscheidet sich naturgemäß gravierend von der Stellungnahme der <a href="http://www.svagw.at/vertragslos/versicherte/" class="liexternal">SVA</a>. Während erstere von vollkommen mangelnder Verhandlungsbereitschaft spricht, verteidigt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/versicherung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versicherung">Versicherung</a> ihre Einsparungspläne:</p>
<blockquote><p>Bei den aktuellen Verhandlungen war es der SVA ein Anliegen, besonders hohe <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tarife/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tarife">Tarife</a> im Labor-Bereich zugunsten der persönlichen Betreuung der Patienten zu senken. Die Allgemeinmediziner und Fachärzte hätten für diese verstärkte Betreuung der Patienten eine Honorarerhöhung um 4 Prozent erhalten. Ein zusätzlicher Vorschlag, diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> bis 2015 festzulegen, wurde von der Ärztekammer abgelehnt und die Verträge mit Ende 2009 gekündigt.</p></blockquote>
<p>Zwar soll jeder niedergelassene Arzt (Krankenhäuser sind von dieser Regelung nicht betroffen) selbst entscheiden können, ob er weiterhin freiwillig zu den bisherigen Konditionen mit der SVA abrechnet, allerdings ruft die Kammer ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mitglieder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mitglieder">Mitglieder</a> verständlicherweise zur Solidarität <a href="http://www.sva-vertragsfreie-zeit.at/aktuelle-informationen/" class="liexternal">auf</a>:</p>
<blockquote><p>Ein von der SVA beauftragtes Unternehmen ruft derzeit Ärztinnen und Ärzte an und fragt sie darüber aus, wie sie sich in einem vertragslosen Zustand verhalten würden und was sie von der ärztlichen Standesführung halten.<br />
Wir raten Ihnen, die Anrufer abzuwimmeln und NICHT an der Umfrage teilzunehmen!  Die SVA hat wieder einmal eine Vorgangsweise gewählt, die untergriffig ist und aus der untersten Schublade stammt. Wir verurteilen diese Maßnahme aufs Schärfste und rufen Sie zu einem solidarischen “Nein” zu dieser Umfrage auf!</p></blockquote>
<p>Rund 700.000 Personen sind bei der SVA pflichtversichert. Selbst nach diesem Totalversagen der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags besteht keine Möglichkeit, die Versicherung zu wechseln. Den Verantwortlichen scheint das allerdings keine großen Kopfzerbrechen zu bereiten: derzeit sind keinerlei weitere Verhandlungstermine eingesetzt, eine Einigung in letzter Minute erscheint zum jetzigen Zeitpunkt äußerst unwahrscheinlich.</p>
<p>Ich bin kein Verwaltungsjurist, aber eine Frage interessiert mich brennend: wenn eine Krankenversicherung ihrem gesetzlichen Auftrag, die kostenlose ärztliche Versorgung der Versicherten nicht zu gewährleisten, nicht nachkommt, welche Eskalationsmöglichkeiten sind dann vorgesehen? Müsste in diesem Fall der Gesetzgeber eingreifen, oder sollen wir einfach abwarten, bis sich vielleicht nächstes Jahr mal wieder jemand an den Verhandlungstisch bequemt? Da die Krankenkassen in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> Körperschaften öffentlichen Rechts sind, kann man wohl nur einmal mehr vom Versagen der Politik sprechen… aber vielleicht zaubert ja der Gesundheitsminister noch die Unternehmer-Wunderpille aus seinem Zylinder.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Neues AdWords Feature: Remarketing Listen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 06:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google bietet mit den neuen Remarketing-Listen ein interessantes Zusatz-Feature an: damit lassen sich gezielt Kunden ansprechen, die in der Vergangenheit bereits die eigene Homepage (bzw. bestimmte Unterseiten) besucht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute mal wieder meinen digitalen Zauberstab auspackte, um ein wenig weiße (okay, graue) Zaubersprüche auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adwords/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AdWords">AdWords</a> zu casten, entdeckte ich ein interessantes neues Feature. Naja, “entdecken” ist vielleicht übertrieben — schließlich weist Google mit einer Benachrichtigung deutlich auf die Funktion <em><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/remarketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Remarketing">Remarketing</a></em> hin. Und die hat’s ganz schön in sich: </p>
<blockquote><p>Mithilfe von Remarketing können Sie Personen erreichen, die zuvor Ihre Website besucht haben, und so gezielt relevante Personen mit der richtigen Werbebotschaft ansprechen. Sie präsentieren ihnen Ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/botschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Botschaft">Botschaft</a>, während sie Websites im gesamten Content-Werbenetzwerk von Google besuchen.</p></blockquote>
<p>Man beachte: es handelt sich keineswegs um simple Referrer-basierte Einblendungen und auch nicht um einen AdServer, der seine Inhalte Cookie-gesteuert ausliefert. Der Code, den der werbende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webmaster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webmaster">Webmaster</a> einbindet, setzt ein Cookie beim Surfer.<span id="more-4175"></span></p>
<blockquote><p>Ein kleines Code-Snippet (das Remarketing-Tag) wird beispielsweise auf der Startseite Ihrer Website eingebettet. Dieser Code weist AdWords an, die Besucher in die Liste “Startseiten-Liste” aufzunehmen, die Sie erstellt haben. Beim Besuch Ihrer Startseite wird das Cookie der entsprechenden Nutzer in die Remarketing-Liste aufgenommen. Nun können Sie eine AdWords–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> erstellen, die Botschaften ausschließlich auf diejenigen Nutzer ausrichtet, die in dieser Liste enthalten sind. Ihre Remarketing-Botschaften werden keinen Nutzern angezeigt, die sich nicht auf der “Startseiten-Liste” befinden.</p></blockquote>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/remarketing.jpg" alt="remarketing Neues AdWords Feature: Remarketing Listen" title="AdWords Remarketing" width="215" height="48" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Ich finde dieses Tool ausgesprochen spannend — weil es ganz neue Kampagnen-Konzeptionen erlaubt. Die Nutzungsstatistiken vieler Shops zeigen, dass ein beträchtlicher Teil potentieller Einkäufer frühestens beim zweiten Besuch eine Bestellung tätigt: als Zielgruppen-genauer Reminder könnten solche Remarketing-Kampagnen nicht nur hohe Clickthrough-Raten, sondern auch deutlich überdurchschnittliche Conversion-Rates erzielen.</p>
<p>Bei der immensen Zahl an Daten, die Google über seine diversen Services sammelt (Google-Konten, Chrome, Analytics) vermute ich mal, dass derartige “Remarketing-Modelle” bald auch rein auf Datamining-Basis, also Cookie-frei funktionieren könnten. Und es würde mich nicht wundern, wenn Google in naher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zukunft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zukunft">Zukunft</a> diese Remarketing-Services auf Suchanzeigen ausweiten — derzeit können potentielle Returning Customers ja nur über das Content Netzwerk angesprochen werden.</p>
<p>Ich denke, dass die Remarketing-Option bei AdWords-Cracks auf große Gegenliebe stoßen wird: wenn ein Kunde beispielsweise einen Shop schon einmal besucht hat, kann man ihm wohl getrost Interesse für das jeweilige Sortiment unterstellen. Eine solche Prädisposition löst, in Kombination mit einem Themen-affinen Werbeumfeld, wesentlich leichter einen Kaufimpuls aus als neue Information — wobei im aufgrund es Wiedererkennungs-Effekts grafische Werbemittel mit starker CI-Einblendung sicherlich von Vorteil sind. Ausführliche Beschreibungen und Strategien zum Einsatz solcher Remarketing–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/listen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Listen">Listen</a> bietet Google in der <a href="https://adwords.google.com/support/aw/bin/topic.py?hl=de&#038;topic=27768" class="liexternal">AdWords Hilfe</a> an.</p>
<p>Ich werde in den nächsten Wochen bei meinen laufenden Kampagnen auf jeden Fall mit Remarketing-Listen experimentieren — schließlich eignet sich dieses Zielgruppentool auch sehr gut zur Bewerbung von Online-Medien mit wiederkehrenden Inhalten, Stichwort Audio– oder Videopodcast. Was denken Sie über die neue Remarketing Option und welche Anwendungsmöglichkeiten fallen Ihnen dazu ein?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Abschiebepraxis: Da waren’s nur noch 10</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-03/abschiebepraxis-da-warens-nur-noch-10/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jeder tät', wie ihm gefällt, so ständ' es schlecht um diese Welt! Recht muss Recht bleiben in Österreich, und da muss man eben verstehen, wenn ein neunjähriger Niederösterreicher mal einfach so über Nacht in den Kosovo abgeschoben wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gerechtigkeit muss genüge getan werden und das Böse bekämpft: besonders wenn es in der nur scheinbar harmlosen Gestalt eines neunjährigen Fußballspielers daherkommt. Ab in den Kosovo mit ihm! Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass eine potentielle Bundespräsidentin, die mit Nazi-Symbolik kokettiert, keine Bedrohung für dieses Land <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/grosser-soehne-und-toechter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with großer Söhne und Töchter">großer Söhne und Töchter</a> darstellt, während <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bernard-karrica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bernard Karrica">Bernard Karrica</a> mit Hinterlist und Chuzpe, wie sie sich nur ein Neunjähriger ausdenken kann, diesem Land unsagbaren Schaden zufügen könnte.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/03/karrica.jpg" alt="karrica Abschiebepraxis: Da warens nur noch 10" title="Bernard Karrrica" width="600" height="426" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4137"></span></p>
<p>Die Perfidität seines Tuns muss man sich auch wirklich auf der Zunge zergehen lassen: schon als Vierjähriger stürzte Bernard den Kosovo in Krieg und Chaos, nur um seine Eltern zur Auswanderung nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> zu zwingen. Nicht genug mit dieser dreisten Ortswechselei: die insgesamt fünfköpfige Familie Karrica besaß auch noch die Frechheit, sich mit Familien aus dem Ort anzufreunden. Und als wäre dies noch nicht skandalös, schickten sie Bernard auch noch zum Fußballtraining. Sein Trainer sagt übrigens über ihn:</p>
<blockquote><p>Ich habe Bernard 4,5 Jahre lang trainiert und meistens auch vom oder zum Training oder Match gebracht – er ist das größte Talent, welches je in unserer Gemeinde gespielt hat. Nach all den Jahren ist er wie ein zweiter Sohn für mich! Ich habe jetzt noch Kontakt mit Bernards Vater – er weint immer noch jede Nacht!</p></blockquote>
<p>Und warum weint er, der Vater? Weil die brave und aufrechte Innenministerin Bernard samt seiner Anverwandtschaft endlich deportieren ließ. Wo kämen wir denn da hin, wenn jede auf Zeit eingewanderte Familie sich so gut integriert? Die Frau Ministerin Schottermizzi hat sich doch klar und deutlich für mehr Erst– und Letztaufnahme-Zentren ausgesprochen. Der eigentliche Skandal: ganze fünf Tage hat’s gedauert, die Karricas zu deportieren:</p>
<blockquote><p>Mittwoch 17.2.2010: negative Asylentscheidung und mit der Polizei innerhalb von wenigen Stunden wurde die Familie aus der Wohnung in einen anderen Ort, in eine Pension, gebracht.</p>
<p>Samstag 20.2.2010: Festnahme und Überstellung in das Schubhaftgebäude Wien</p>
<p>Sonntag 21.2.2010: Abflug in den Kosovo</p></blockquote>
<p>Das geht doch schneller oder was! Zum Einpacken war ja offenbar auch keine Zeit:</p>
<blockquote><p>Mama, der Bernard ist eingesperrt und am Montag kommt eine Schulpsychologin zu uns.“<br />
Wofür?<br />
Um den Kindern zu sagen, dass eh alles nicht so schlimm ist?<br />
Es ist schlimm, sehr schlimm sogar. Seine Schulbücher, Hefte, Malsachen, Turnsackerl, Werkkoffer, Patschen, alles ist wie immer an seinem Platz — nur Bernard, dem diese Dinge gehören, ist nicht da!</p></blockquote>
<p>Jetzt stellen Sie sich mal vor, irgendwelche linkslinken Gutmenschen beginnen Schwachsinn von humanitärem Bleiberecht zu faseln. Denen ist ohne weiteres zuzutrauen, dass sie eine Petition starten — wo doch jeder weiß, dass ein neunjähriger talentierter Fußballspieler mit seiner unbescholtenen Familie wirklich nix in Österreich verloren hat!</p>
<p>Was, die Petition gibt’s schon?</p>
<p>Und Sie sind da anderer Meinung und Ihre Scham über “effiziente Abschiebepraktiken des Innenministeriums” schlägt langsam in ein Gefühl der ohnmächtigen Wut um? <strong><a href="http://www.fussballverbindet.org/" class="liexternal">Dann unterschreiben Sie!</a></strong> Dass mediale Präsenz wenig ausrichtet und im Zweifelsfalls auch der onkelhafte Bundespräsident und der angeblich sozialistische angebliche Kanzler unisono befinden, Recht müsse Recht bleiben, kennen wir von der Causa Arigona zur Genüge.</p>
<p>Mir ist eine FP-Kandidatin (die ja wohl aus guter alter Parteitradition geradezu heimelige NS-Gefühle verspüren *muss*) fürs Bundespräsidentenamt weitgehende egal. Aber was mir wirklich Angst macht, ist die Tatsache, dass Politiker, die hinter Entscheidungen wie der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/abschiebung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abschiebung">Abschiebung</a> der Karricas stehen, immer und immer und immer wiedergewählt werden. Let’s face it: die FPÖ veranstaltet populistisches Kasperltheater, aber die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP greifen dort in die Scheiße, wo’s nicht nur beleidigt, sondern Menschenleben zerstört. Wie lange wollen wir ihnen das denn eigentlich noch durchgehen lassen?</p>
<h3 id="toc-fuball-verbindet-petition-fr-bernard-karrica"><a href="http://www.fussballverbindet.org/" style="color:red;text-decoration:underline;" class="liexternal">Fußball verbindet: Petition für Bernard Karrica</a></h3>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Ihr wollt Frieden, Hippies? Geht ins Internet!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-11/ihr-wollt-frieden-hippies-geht-ins-internet/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 14:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wired Italy starete heute die Kampagne Internet for Peace: den nächsten Friedensnobelpreis, so meinen die italienischen IT-Journalisten, sollte keine Einzelperson, sondern das Internet erhalten - denn die gesellschaftlichen Veränderungen durch unsers weltumspannendes Kommunikationssystem gehören gewürdigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu ein ganzes Jahr ist Barrack O. bereits in Amt und Würden, trotzdem gibt es immer noch Hunger, Krankheiten, Kriege und Ungerechtigkeiten auf der Welt. Was Gravierendes wird sich wohl erst 2012 ändern (nächste US Präsidentschaftswahl, nicht Weltuntergang). Das Team von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wired/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wired">Wired</a> Italy ist sowieso der Meinung, dass die Leistung einzelner Personen in punkto Weltfrieden überschätzt wird und schlägt daher vor, den nächsten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/friedensnobelpreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Friedensnobelpreis">Friedensnobelpreis</a> dem Internet zu verleihen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/ifpheader.png" alt="ifpheader Ihr wollt Frieden, Hippies? Geht ins Internet!" title="Internet for peace" width="600" height="137" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-3947"></span></p>
<p>Mario Portanova von Wired Italy hat mir heute Morgen von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> berichtet, <a href="http://www.internetforpeace.org/" class="liexternal">internetforpeace.org</a> heißt die zugehörige Webseite. Ich fand die Idee nur auf den ersten Blick schräg — wenn man sich das kurze und knackige Manifesto (derzeit in neun Sprachen verfügbar) durchliest, macht die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> durchaus Sinn:</p>
<blockquote><p>Wir haben endlich begriffen, dass das Internet kein Netzwerk von Computern, sondern eine endlose Verflechtung der Menschen ist.</p>
<p>Männer und Frauen, auf allen Breitengraden, treten miteinander über die größte Plattform der Beziehung, die die Menschheit je hatte, in Verbindung.</p>
<p>Die digitale Kultur hat den Grundstein für eine neue Zivilisation geschaffen. Und diese Zivilisation baut den Dialektik, den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dialog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dialog">Dialog</a> und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/solidaritaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Solidarität">Solidarität</a> durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a>.</p>
<p>Denn Demokratie sprießt seit jeher, wo es Willkommen, Zuhören, Austausch und gemeinsame Nutzung gibt. Gegen Hass und Konflikte ist immer wieder die Kommunikation mit dem anderen das wirksamste Gegenmittel.</p>
<p>Deshalb ist das Internet ein Instrument des Friedens.                                                                </p>
<p>Deshalb kann jeder von uns im Netz ein Samen der Gewaltlosigkeit sein.</p>
<p>Deswegen verdient das Netzwerk den nächsten Friedensnobelpreis.</p>
<p>Jeder von uns wird einen Nobelpreis erhalten.</p></blockquote>
<p>Wer diese Aussagen unterschreiben kann, ist herzlich aufgefordert, sich an der Verbreitung des Manifesto zu beteiligen — ich denke, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/banner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Banner">Banner</a> und Buttons werden noch folgen (ifp startet heute), derzeit gibt’s mal dieses JPEG zum Download:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/manifesto_german.zip" class="lizip">Internet for Peace manifesto in German</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW35 2009</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 21:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online-Reputation Management, ausgefeilte Twitter Metriken, ferngesteuerte Flugzeuge: das sind nur einige der Themen des dieswöchigen Blogistan-Panoptikums von Linzerschnitte und datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre dieser Zug ein Flugzeug, hätte ich schon längst von einer hübschen Stewardess Erfrischungen serviert bekommen und den Landeanflug hinter mir. Als zweitklassiger Fahr“gast” der ÖBB dagegen darf man von sauberen Waggons und funktionierenden Klima-Anlagen, Toiletten und anderen Unwichtigkeiten nur träumen. Doch sogar in der ersten Klasse musste ich mich heute von einer überschminkten, sehr altersungemäß gekleideten und drei Plätze weiter weg sitzenden “Mitreisenden” für mein mobiles Telefonieren rügen lassen: “Ich fahre ja nicht mit der ersten Klasse, um Ihnen zuzuhören!” Sie sagte das dermaßen unfreundlich, dass ich nicht umhin konnte zu fragen, ob sie denn wirklich glaube, dass die ÖBB in die 1.-Klasse-Waggons Moving Repeater einbaut, um zugleich den Reisenden das Telefonieren zu verbieten. “Stil kann man nicht kaufen”, erklärte sie mir beleidigt. Tja, blöd gelaufen: wer Ruhe beim Reisen haben will, braucht eben mindestens ein Motorrad oder ein Auto — Still kann man nämlich sehr wohl kaufen! (Falls Sie das hier lesen: die kurzen roten Haare passen wirklich überhaupt nicht zu Ihrer biestigen Art! Eine graue Melone, wie sie die Mutter von Jack in 30 Rock trägt, wäre viel angebrachter.) Aber genug der Real-Life-Flamewars, auch virtuell heben sich allerhand Zeige– und Mittelfinger — also ohne weitere Verzögerung auf zum heiteren Social-Web-Raten mit <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datenschmutz. Heute zum ersten Mal mit dabei: unsere neue Fix-Rubrik “Pflichtlektüre der Woche”. Viel Vergnügen mit dem Panoptikum!</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-dein-blog-ist-dein-knigreich" class="liinternal">Dein Blog ist dein Königreich</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-twitter-psychos" class="liinternal">Twitter-Psychos</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-neu-und-genuin-anders-twitthis" class="liinternal">Neu und genuin anders: TwitThis</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-tracy-ein-fall-fr-den-online-reputation-manager" class="liinternal">Tracy — Ein Fall für den Online Reputation Manager</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-a-productivity-plain" class="liinternal">A productivity plain</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-wie-twittern-deutsche-unternehmen" class="liinternal">Wie twittern deutsche Unternehmen?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-tweetlater-heit-jetzt-socialooomph" class="liinternal">TweetLater heißt jetzt SocialOoomph</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/#toc-pflichtlektre-der-woche" class="liinternal">Pflichtlektüre der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-dein-blog-ist-dein-knigreich">Dein Blog ist dein Königreich</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Om Maliks plädiert in <a href="http://gigaom.com/2009/08/13/the-evolution-of-blogging/" class="liexternal">The Evolution of Blogging</a> für mehr Sensibilität beim Thema fremd– vs. selbstkontrolliertes Publishing: wer seine gesamte Online-Präsenz in die Hände von Dienstanbietern gibt, auf deren Entwicklung und Strategie er keinerlei Einfluss hat, kann eines Tages mit einem blauen Auge respektive ohne diese Inhalte aufwachen. Om zitiert das aktuelle Beispiel des Short-URL Services tr.im:</p>
<blockquote><p>First was the shutdown drama around a little-known URL-shortening service called Tr.im. While it’s since been resurrected, the incident showed me how by championing these URL-shortening services, we’re essentially putting the entire link economy in the hands of companies that are skating on thin ice during the peak of summer.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, Friendfeed, Twitter und Co. haben gezeigt, so Malik, dass ein verstärktes Interesse an Echtzeit-Kommunikation besteht. Blog-Publishing System wie WordPress bleiben dank ihrer Offenheit flexibel genug, um etwa eine Life-Feed Funktionalität via Plugin rasch nachzurüsten. Content war im Web 1.0 schon King, und daran hat sich rein gar nix geändert: aber die Frage lautet, ob die Produzenten die Publikation und Verbreitung ihrer Inhalte selbst kontrollieren. Social Media Services sind keine Charity-Veranstaltungen, sondern profit-orientierte Unternehmen — die Versprechen des Free-Web scheinen so verführerisch wie weiland Odysseus’ Sirenen, aber: wer die Daten kontrolliert, hält in der Informationsgesellschaft die Fäden der Macht in seiner Hand. Social Media Services sind mittlerweile zwar unverzichtbare “Extensions” der eigenen Webpräsenz, das “Mutterschiff Weblog” können und sollten sie keinesfalls ersetzen — in exakt diese Kerbe schlägt auch das Webworker-Posting <a href="http://webworkerdaily.com/2009/08/22/your-blog-is-your-mothership/" class="liexternal">Your blog is your mothership</a>.</p>
<h2 id="toc-twitter-psychos">Twitter-Psychos</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Wer als Twitter-Marketer etwas auf sich hält, der überlässt nichts dem Zufall. Twitterpsych, die neue Twitter-App von <a href="http://twitter.com/danzarrella" class="liexternal">Dan Zarella</a>, analysiert die letzten 1000 Tweets eines Tweepers anhand zweier linguistischer Analyse-Alogorithmen (RID und LIWC). Unter anderem werden folgenden Komponenten erhoben: Soziales Verhalten, Moralischer Imperativ und auch der Faktor “Ruhm”. Ebenso wird analysiert, wie viele Smilies der User verwendet, worüber er hauptsächlich spricht, zu welcher Zeit usw. Außerdem werden gleichgesinnte User angezeigt. Und das ohne Passwort-Eingabe. Also das ultiamtive Psycho-Analyse-Intstrument für alle Marketiere. Leider oder glücklicherweise funktioniert Tweetpsych nur bei englischsprachigen Accounts in vollem Umfang: <a href="http://tweetpsych.com/" class="liexternal">tweetpsych.com</a></p>
<h2 id="toc-neu-und-genuin-anders-twitthis">Neu und genuin anders: TwitThis</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Über Shoemoneys Beitrag mit dem vielversprechenden Titel <a href="http://www.shoemoney.com/2009/08/04/how-i-used-twitthis-to-get-over-15000-twitter-followers/" class="liexternal">How I used Twitthis to Get Over 15,000 Twitter Followers</a> bin ich auf ein sehr interessantes Services gestoßen: <a href="http://www.twitthis.com" class="liexternal">TwitThis</a> verbindet auf smarte Weise ReTweet-Funktionen mit Follower-Empfehlungen, Link-Shortening und Credit-Systeme. Klingt kompliziert? Nur für die Betreiber, das Interface für User wurde angenehm simpel gehalten. Genial:</p>
<blockquote><p>Click the twitthis button you see on sites – according to <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/yahoo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Yahoo">Yahoo</a>! the button is on over 10 million sites now including some HEAVY hitters like official government websites like texas.gov and oklahoma.gov as well as the new twilight movie. Everywhere you see a page where the twitthis button is (or in a feed) that you find interesting click it and tweet it! Also when you do tweet it you will be offered to follow a suggested user. If you do both of these things you gain points and increase the chance that you will be suggested for people to follow.</p></blockquote>
<p>Wenn ich nicht schon <a href="http://datadirt.net/prettylinkpro" class="liexternal">PrettyLink Pro</a> als eigenen URL-Shortener im Einsatz hätte, würde ich jeden meiner Links über <a href="http://www.twitthis.com" class="liexternal">TwitThis</a> rausschicken, denn:</p>
<blockquote><p>I want to be a suggested user. How do I earn TwitPoints?</p>
<ul>
<li>Submit a URL to TwitThis and earn 5 TwitPoints.</li>
<li>Follow a suggested user and earn 10 TwitPoints</li>
</ul>
<p>How are my TwitPoints used?</p>
<ul>
<li>Each time someone follows you, it costs you 1 TwitPoint.</li>
<li>Every 1000 times you are the suggested user, it costs you 1 TwitPoint.</li>
<li>To keep the ecosystem fresh, users are taxed 10% of their TwitPoints daily.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Watson, ich meine: wir haben es hier mit einer Twitter-Train 2.0 zu tun! Der deutsche Sprachraumbleibt natürlich wie üblich außen vor, wer auf Englisch twittert, kann sich aber schon mal auf massiv viele Followers freuen. Im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shoemoney/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shoemoney">Shoemoney</a>–Beitrag wird auch en detail beschrieben, wie man TwitThis via Feedburners Feedflare in den RSS-Feed integriert — unbedingt empfehlenswert!</p>
<h2 id="toc-tracy-ein-fall-fr-den-online-reputation-manager">Tracy — Ein Fall für den Online Reputation Manager</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Ähnlich nervtötend wie ein Versicherungsvertreter am Telefon ist der Online Reputation Manager im Web. Hinter jedem Satz vermutet er einen möglichen, lebenslänglichen Ausschlußgrund für zukünftige Jobs oder Lebenspartner und am liebsten würden die Online Reputation Manager uns genauso glattgestrickt und todlangweilig dastehen lassen, wie sie selbst sind. Trotz aller Vorbehalte gegen diese Zunft: Manchen Mensche täte es vielleicht nicht schlecht, einen solchen zu kontaktieren. Da wären zum Beispiel Agenturen, die sich mit ihrer Social Media Kompetenz rühmen und dann im Web 2.0 über die Inhouse-Kampagnen ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunden">Kunden</a> herziehen, an denen sie selbst nicht mitschneiden dürfen. Bei jener Dame namens Tracy wurden letzte Woche wohl einige Online Reputation Manager vorstellig. Tracy hat wohl ihre Facebook Wall mit den Private Messages verwechselte — und zwar ausgerechnet bei einer sehr <a href="http://mashable.com/2009/08/22/embarrassing-facebook/" class="liexternal">intimen Botschaft</a>:</p>
<blockquote><p>Thank you too, Micheal, I had a great time as well. I’m glad you enjoyed my OTHER puss ;). I must admit I haven’t had sex in a while, so getting mounted by such a strong and powerful man was a pleasant surprise after so many long months of abstinence. […]</p></blockquote>
<p>Keine Ahnung, ob es Fake oder Real ist. Aber selbst in diesem Fall sollte ein Online Reputation Manager nicht unbedingt von Nöten ist. Eher ist die Großzügigkeit der Leser dieser Botschaft gefragt, die sich selbst an der Nase nehmen und das Lästern mal sein lassen sollten. Sich einfach mal mit und für Tracy (oder den erfolgreichen Social Media Aktivitäten des Kunden) freuen und schon wird es im Social Web wieder ein bisschen lustiger.</p>
<p><strong>Just in:</strong> Angeblich handelte es sich um einen <a href="http://thecoffeedesk.com/news/index.php/2009/08/22/4chan-hacked-facebook-pictures/" class="liexternal">Hack</a>, wie The Coffee Desk berichtet:</p>
<blockquote><p>So there’s a Facebook screenshot floating around in the Blogosphere depicting a woman with a very embarrassing status, as Mashable naively reports. Truth is, a Christian dating website was compromised by 4chan hackers and they used the information to take over the victims’ Facebook pages.</p></blockquote>
<p>Faszinierend: bereits die ersten paar Kommentare zur Mashable-Story stellen die “Ente” richtig — da können papierene Medienprodukte einfach nicht mithalten!</p>
<h2 id="toc-a-productivity-plain">A productivity plain</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Zu viele Social Media Notifications sind der Tod der Produktivität — ich habe letzte Woche (notgedrungen) meinen Desktop neu aufgesetzt (akuter System-Disk Tod, Ursache: unbekannt) und peinlichst genau darauf geachtet, dass der Start-Up Folder leer bleibt. Wenn man Skype, Twitter und Co. nur on demand nutzt und die Ablenkungen minimiert, dann geht einfach mehr weiter, hat <a href="http://www.shoemoney.com/2009/08/03/a-productivity-plain/" class="liexternal">Jeremy</a> kürzlich im Flieger festgestellt:</p>
<blockquote><p>So this week I am going to whack all the notifiers… Now I am not going to go all 4-hour work week and only check my email 2x a day but I for sure need to cut back on the 0-second notifications.<br />
It’s an amazing world we live in where communication happens so fast but it can be hard to be productive.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wie-twittern-deutsche-unternehmen">Wie twittern deutsche Unternehmen?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW35 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW35 2009" /> Corporate Tweeper stehen unter ständiger Beobachtung: sie dürfen nicht zuviel und nicht zuwenig twittern, sie sollen Follower aufbauen und auch zurückfolgen, aber ja niemanden “belästigen” und auf jeden Fall sollen sie Dialogbereitschaft und Mehrwert bieten. Wie die Realität aussieht, hat eine deutsche Agentur untersucht. Fazit:</p>
<blockquote><ul>
<li>Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) weist über 1000 Abonnenten (Follower) aus.</li>
<li>Der Follower-Durchschnitt liegt bei 661 Abonnenten (Median: 400 Follower).</li>
<li>Im Schnitt twittern die Unternehmen 13 Mal pro Woche.</li>
<li>67 Prozent der Corporate-Tweets enthalten Links, in der Regel in Form einer Kurz-URL.</li>
<li>Nur 33 Prozent der Unternehmen verwenden @Relplies, kommunizieren also direkt mit anderen Twitterern.</li>
</ul>
</blockquote>
<p><a href="http://zucker.newsroom.eu/files/2009/08/090828-BL%C3%84T_ZUC-TwitterAnalyse_kurz.pdf" class="lipdf">Downloadlink</a> zur Studie.</p>
<h2 id="toc-tweetlater-heit-jetzt-socialooomph">TweetLater heißt jetzt SocialOoomph</h2>
<p>Zugegeben: auf Deutsch klingt “Umpf” etwas seltsam. Aber längerfristig macht die <a href="http://www.socialoomphblog.com/namechange/" class="liexternal">Entscheidung</a> von Dewald, nicht bloß auf Twitter zu setzen, hochgradig Sinn. In wenigen Monaten entwickelte sich <a href="http://datadirt.net/tweetlater" class="liexternal">Tweetlater</a> zum Platzhirsch unter den Premium-Mash-Ups; ich bin gespannt, welche neuen Ideen Dewald im Ärmel stecken hat:</p>
<blockquote><p>To date we have been focusing on providing productivity solutions for Twitter users. We decided to change our name to allow for future expansion into other social media solutions, and to ensure that our brand does not conflict with any current or future legal rights of the Twitter organization.<br />
To allay any speculation, we want to make clear that this is an unsolicited, proactive and preemptive action on our side.</p></blockquote>
<p>Für Free– und Pro-User ändert sich außer der Adresse nichts; die alten Affiliate-Links werden ebenfalls weiterhin funktionieren, allerdings empfiehlt Dewald, in allen Links “Tweetlater” durch “Socialoomph” zu ersetzen.</p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Nein, Judith hat mich noch nicht (völlig) mit Katzencontent infiziert. Aber <a href="http://www.flickr.com/photos/86886338@N00/" class="liexternal">recubejims</a> “Katzenklo” aka <a href="http://www.flickr.com/photos/86886338@N00/2404069584/" class="liexternal">I’m all right, honest</a> besticht nicht nur inhaltlich, sondern auch fotografisch:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/katzenklo.gif" alt="katzenklo Blogistan Panoptikum KW35 2009" title="katzenklo" width="600" height="449" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video-der-woche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Video der Woche">Video der Woche</a></h2>
<p>A failed attempt: in diesem Video sehen wir das, was Piloten als “riskante Landung” bezeichnen. Allerdings handelt es sich glücklicherweise um einen ferngesteuerten Flieger, der — im Gegensatz zur Kamera — den Tauchgang unbeschadet überstand. Bei solchen Videos krieg ich immer immense Lust, mir einen RC-Heli mit Kamera zuzulegen…</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Nicht jede/r kann den Bullen so graziös und aufreizend reiten wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TZxZXo5nAsY" class="liexternal">Kylie Minouge</a>. Nicht grazil, nicht sexy — aber wesentlich lustiger:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw35-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-pflichtlektre-der-woche">Pflichtlektüre der Woche</h2>
<ul>
<li><a href="http://ma.tt/2009/08/kill-your-community/" class="liexternal">How to kill your community in 6 steps</a> — WordPress-Matt (Mullenweg) erklärt, wie man Communities kaputt macht — und derzeit scheint sich das Gros der Community-Manager geradezu sklavisch an seine Anweisungen zu halten.</li>
<li>Negatives Feedback zu <a href="http://blogs.law.harvard.edu/philg/2009/08/07/cash-for-clunkers/" class="liexternal">Cash for Clunkers</a>: die Ami-Version der Verschrottungsprämie wird bloß zu einem immensen Anstieg der privaten Verschuldungsrate führen, meinen die Kritiker.</li>
<li>Twitter wächst nach wie vor: Der Juli war ein guter Monat für unser aller liebster <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Dienst. Twitter hat mittlerweile über 51 Millionen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unique/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unique">Unique</a> Visitors pro Monat, 60 Prozent davon von außerhalb der USA: <a href="http://www.techcrunch.com/2009/08/25/twitter-flew-above-the-50-million-uniques-mark-for-the-first-time-in-july/" class="liexternal">Twitter Flew Above The 50 Million Uniques Mark For the First Time in July</a> auf TechCrunch.</li>
<li>Philip Garrido, religiöser Fanatiker und Entführer von Jaycee Lee Dugard, hat einen Blog. Lesenswerter als die  Blogbeiträge sind die Kommentare: <a href="http://voicesrevealed.blogspot.com/" class="liexternal">voicesrevealed.blogspot.com</a></li>
</ul>
<hr />
<p>Und das waren auch schon wieder sieben Tage Social Media im Schnelldurchlauf — an dieser Stelle noch eine Anmerkung in eigener Sache: in den letzten Wochen gab es erfreulich viel Feedback zu unserem Blogistan-Panoptikum: Kommentare, Anmerkungen, Ergänzungen, Lob und Hasstiraden motivieren uns natürlich ungemein. Lassen Sie sich also durch nichts — aber auch wirklich gar nichts — davon abhalten, reichlich Gebrauch von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentarfunktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentarfunktion">Kommentarfunktion</a> zu machen: quasi “Comment as much as you can”! Sagen Sie uns, über welche Themen Sie gerne mehr/weniger lesen würden, erzählen Sie uns, wie Sie nach sechs Monaten Panoptikum-Dauerlektüre quasi über Nacht zum Social Media Officer Ihres Unternehmens wurden oder auch nicht: wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! In diesem Sinne: danke für Ihre Aufmerksamkeit, schönen Restsonntag und: wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW35 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW32 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 12:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das große Social Media Erdbeben der letzten Wochen geht auch am Blogistan Panoptikum von Linzerschnitte und datadirt nicht spurlos vorbei: wir blicken mit zwei Tagen Verspätung zurück, dafür umso genau. Alles über Twitter, Facebook, FriendFeed und Co. im aktuellen Wochenrückblick!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das große Social Media Erdbeben der letzten Woche zeigt seine Nachwirkungen: denn wenn Twitter und Facebook zur gleichen Zeit Schluckauf haben respektive nicht mehr erreichbar sind, dann bleibt Millionen Nerds weltweit nichts anderes übrig, als vor die Tür zu gehen. Die unmittelbar bedrohlichste Auswirkung allerdings spüren unsere hochverehrten Stammleserinnen und Leser am eigenen Monitor: dieses <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a> hat sich eiskalt um volle 2 Tage verspätet! Der Absatz von Sonnenschutz-Mitteln und After-Sun Lotions sei ums 33-fache gestiegen an jenen schicksalhaften #Fail-Tagen, ergab eine Untersuchung des abhängigen Instituts für Anti-UV Kosmetik. Sofort tauchen die wildesten <strike>Gerüche</strike> Gerüchte auf, die auch sofort willig weiter-verbreitet wurden: der KGB wars! Aber bitte, die Herren und Damen Drehbuchautoren mussten aus James Bond ja eine verweichlichte, post-feministische Figur machen — das haben wir nun davon. Siehe dazu auch unsere erste News, also auf zum Blogistan Panoptikum von <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datadirt.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-dos-attacke-auf-fb-youtube-twitter" class="liinternal">DoS-Attacke auf FB, Youtube &amp; Twitter</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-lehrbeispiel-lernen-vom-big-fail" class="liinternal">Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-friendfeed-von-facebook-gekauft" class="liinternal">Friendfeed von Facebook gekauft</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-neue-spam-welle-auf-twitter" class="liinternal">Neue Spam-Welle auf Twitter</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-30-dollar-frs-time-coverfoto" class="liinternal">30 Dollar fürs Time-Coverfoto</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-google-kauft-video-softwarefirma" class="liinternal">Google kauft Video-Softwarefirma</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-avancierter-export-fr-wordpress" class="liinternal">Avancierter Export für WordPress</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-20mal-wordpress-pimpen" class="liinternal">20mal WordPress pimpen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-ketzerisches-gesprch-der-woche-niko-alm-versus-andreas-khol" class="liinternal">Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-judiths-video-der-woche-flieg-fernsehturm-berlin" class="liinternal">Judiths Video der Woche — Flieg, Fernsehturm Berlin!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-dos-attacke-auf-fb-youtube-twitter">DoS-Attacke auf FB, Youtube &amp; Twitter</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Die Russen kommen! Und wenn sie schon nicht kommen, dann sind sie zumindest schuld. An der zeitgleichen DOS (Denial of Service)-Attacke auf Facebook, Youtube und Twitter in der vergangenen Woche nämlich. Das meint zumindest der georgische Blogger Cyxymy. Der hat nämlich Konten auf Facebook, Youtube und Twitter, welche anscheinend das Ziel der Hackerattacke des FSB, des russischen Geheimdienstes und KGB-Nachfolgers waren.</p>
<blockquote><p>Vielleicht wurde der Angriff nur von gewöhnlichen Hackern ausgeführt, aber ich bin mir sicher, dass der Auftrag dazu von der russischen Regierung kam.</p></blockquote>
<p>Grund für die Attacke sollen die kritischen Äußerungen des Bloggers über die Kaukasus-Politik der Russen sein. Gut, damit wäre also alles geklärt — und nein, wir haben das nicht erfunden, siehe <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_sicherheit_security_georgischer_blogger_vermutet_russland_hinter_dos_angriff_auf_twitter_story-39001024-41501191-1.htm" class="liexternal">ZDNet</a>.</p>
<h2 id="toc-lehrbeispiel-lernen-vom-big-fail">Lehrbeispiel: Lernen vom Big Fail</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Wenn Real Estate Companys ihre Mieter wegen Twitter-Rufschädigung verklagen, dann der Bumerang ganz plötzlich zurückkommen: die betroffene Mieterin hat zwar nur 20 Followers, was die Forderung von $50.000 nur umso absurder erscheinen lässt. <a href="http://www.copyblogger.com/horizon-realty-group/" class="liexternal">Copyblogger</a> kennt die ganze Story:</p>
<blockquote><p>If you haven’t heard the story yet, a Chicago real estate company called Horizon Realty Group filed a lawsuit against one of its tenants on Monday. She apparently made a snarky remark on Twitter, claiming that the company “didn’t care” about mold in her apartment. Horizon is suing her for libel, looking for $50,000 in damages to their reputation.<br />
She only had about 20 followers, so this looked like a pretty harsh David and Goliath story. Unfortunately, Horizon’s legal and PR teams forgot what happened to Goliath. By Tuesday afternoon, the story of Horizon’s lawsuit had hit trending topics on Twitter. Which means that a peevish remark made in front of 20 people has now found its way to hundreds of thousands.</p></blockquote>
<p>Tja… mit einer simplen Rückmeldung hätte diese PR-Katastrophe einfach abgewendet werden können. Mit dieser Story hat sich Horizon jedenfalls einen Platz im Olymp der Twitter-Marketing-Fails <strike>redlich</strike> verdient.</p>
<h2 id="toc-friendfeed-von-facebook-gekauft">Friendfeed von Facebook gekauft</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Diese Meldung hat wieder mal ein wahres Twitter-Gewitter losgelassen: Facebook kauft Friendfeed. Friendfeed, der Social Media Aggregator, gilt als Vorbild für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> großangekündigte Kommunikationsrevolution <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> Wave. Mit Facebook im Rücken kann Friendfeed, das alles kann, aber niemand kennt oder primär nutzt, wahrscheinlich seinen Untergang in die Bedeutungslosigkeit verhindern. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> ist damit in zweierlei Hinsicht eins ausgewischt: 1. Friendfeed existiert und funktioniert bereits jetzt. 2. Friendfeed wurde von einer Gruppe ehemaliger <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>–Mitarbeiter gegründet. Im <a href="http://blog.friendfeed.com/2009/08/friendfeed-accepts-facebook-friend.html" class="liexternal">offiziellen Presse-Release</a> auf Facebook heißt es dazu:</p>
<blockquote><p>“Facebook and FriendFeed share a common vision of giving people tools to share and connect with their friends,” said Bret Taylor, a FriendFeed co-founder and, previously, the group product manager who launched <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google-maps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google Maps">Google Maps</a>. “We can’t wait to join the team and bring many of the innovations we’ve developed at FriendFeed to Facebook’s 250 million users around the world.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.techcrunch.com/2009/08/10/first-interview-after-acquisition-with-friendfeed-and-facebook/" class="liexternal">TechCrunch</a> hat das erste Interview mit Bret Taylor (Friendfeed-Mitgründer) und Chris Cox, Vize-Präsident von Facebook. Was weiter passiert, scheint aber noch unklar zu sein, wie dieser <a href="http://blog.friendfeed.com/2009/08/friendfeed-accepts-facebook-friend.html" class="liexternal">Beitrag am FriendFeed-Blog</a> nahelegt:</p>
<blockquote><p>FriendFeed.com will continue to operate normally for the time being. We’re still figuring out our longer-term plans for the product with the Facebook team.</p></blockquote>
<h2 id="toc-neue-spam-welle-auf-twitter">Neue Spam-Welle auf Twitter</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Twitter-Account Phishing scheint nach wie vor äußerst lukrativ zu sein. <a href="http://mashable.com/2009/08/05/scam-high-profits/" class="liexternal">Mashable</a> berichtet über eine neue Spam-Welle, deren Auslöser noch unbekannt ist:</p>
<blockquote><p>Yesterday we noticed a strange occurrence on Twitter (Twitter): hundreds, if not thousands of Twitter accounts were sending out spam links, all at once. Most of these accounts weren’t your usual spam accounts, but regular Twitter users with real accounts, followers, and tweets. Then, the flood suddenly stopped. We wondered if it was just a strange group of accounts or a one-time attack. Now we’re fairly certain that isn’t the case.</p></blockquote>
<p>Wie immer gilt: wer auf Nummer sicher gehen will, ändert am besten wöchentlich sein und bei Verdacht auf Hi-Jacking sein Passwort. Und nicht vergessen: die Änderung muss auf allen Clients und Services nachgezogen werden, denn permanente Log-In Versuche mit einem veralteten Passwort können ebenfalls zur (temporären) Account-Sperre führen.</p>
<h2 id="toc-30-dollar-frs-time-coverfoto">30 Dollar fürs Time-Coverfoto</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a>–Honorare sind nicht nur im deutschsprachigen Raum im Keller. <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/08/09/3000-euro-wenn-die-freiheit-kommt/" class="liexternal">Georg Holzer</a> berichtet über ein besonders drastisches Beispiel:</p>
<blockquote><p>Robert Lam ist Fotograf in den USA. Als er vor eineinhalb Wochen das Time Magazine sah, freute er sich ganz besonders: Die ehrwürdige Publikation wählte eines seiner Fotos, die er bei iStockPhoto anbot, für das Cover aus. […] Das Time Magazin bezahlte für das Foto übrigens 150 Dollar (Extended License), nach Abzug der Spesen bekam Lam für sein Bild 30 Dollar. Gar nichts, wenn man bedenkt, dass Fotografen für ein Foto am Time-Cover auch 3000 bis 10.000 Dollar bekommen.</p></blockquote>
<p>In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> dagegen sieht die Lage völlig anders aus, wie Georg in dem lesenswerten Beitrag beschreibt, denn der Zugang zum fotographischen Hochamt ist streng geregelt:</p>
<blockquote><p>Fotografen sind Modernisierungs– und Digitalisierungsverlierer par excellence. Einziger Zweck einer solchen – wie gesagt: einzigartigen – Gewerbeordnung ist es, Wettbewerb mit allen Mitteln zu verhindern.</p></blockquote>
<p>Ich hoffe nur, ich darf weiterhin Fotos für mein Blog machen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW32 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> </p>
<h2 id="toc-google-kauft-video-softwarefirma">Google kauft Video-Softwarefirma</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Nicht nur Facebook, auch Google war in der letzten Woche wieder mal in Kauflaune. Diesmal hat man sich den Video-Spezialisten On2 Technologies <a href="http://www.macwelt.de/artikel/_News/367156/google_uebernimmt_video_spezialisten_on2_technologies/1" class="liexternal">einverleibt</a>, um damit der Online-Videoabteilung des Konzerns, manchen als “Youtube” bekannt, ein hübsches Geschenk zu machen. <a href="http://www.on2.com/" class="liexternal">On2</a> ist übrigens spezialisiert auf Video Codecs. Wikipedia meint dazu:</p>
<blockquote><p>Es (Anm. li schni: On2) ist Hersteller einer Reihe wichtiger Video-Codecs, wie unter anderem VP3, der Grundlage für den freien Codec Theora, dem mit Version 8 von Adobe Flash eingeführten Codec (VP6) für Flash Video und den für die chinesische Enhanced Versatile Disc (EVD) vorgesehenen Video-Codecs (VP5 und VP6).</p></blockquote>
<p>Fassen wir zusammen: Open Source Codec Theora, VP6 für Flash Videos und noch irgendetwas chinesisches (EVD). Vielleicht bald die neuen Standard-Video Codecs.</p>
<h2 id="toc-avancierter-export-fr-wordpress">Avancierter Export für WordPress</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> <a href="http://www.bloggingpro.com/archives/2009/08/10/wordpress-plugin-advanced-exporter/" class="liexternal">BloggingPro</a> stellte kürzlich ein äußerst interessantes Plugin für Viel-Blogger vor: der <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/advanced-export-for-wp-wpmu/" class="liwp">Advanced Exporter</a> erspart viel Mühe, wenn man beispielsweise ein Blog in mehrere aufteilen und die Kategorien einzeln exportieren möchte:</p>
<blockquote><p>With it, you can easily export a single category of a blog to import into another. That is something many people have wanted an easy way to do for a long time. You can also use the restrictions to create multiple WXR files in case you can’t import a single large file. Also worthy of note as that this plugin was entered into the WeblogToolsCollection plugin competition for 2009.</p></blockquote>
<h2 id="toc-20mal-wordpress-pimpen">20mal WordPress pimpen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Out-of-the-Box kann unser Lieblings-CMS mittlerweile schon einiges — doch wer sich von der Masse abheben möchte, muss auf Bells-and-Whistles setzen. Das <a href="http://designm.ag/design/wordpress-tricks/" class="liexternal">Designmag</a> stellt zwanzig Add-Ons vor, für deren Umsetzung allerdings grundlegende Web-Programmierkenntnisse erforderlich sind. Der Aufwand zahlt sich aus: </p>
<blockquote><p>One of the reasons WordPress is so popular is because of its flexibility. Designers, developers, and bloggers have plenty of options. In this post we’ll look at a combination of tutorials for improving a WordPress-based site, and plugins that can provide added functionality that will bring new possibilities.</p></blockquote>
<p>Alle Methoden sind ausführlich in einzelnen Tutorials beschrieben — eine gute Gelegenheit, sich näher mit Erweiterungsmöglichkeiten für WordPress zu befassen.</p>
<h2 id="toc-ketzerisches-gesprch-der-woche-niko-alm-versus-andreas-khol">Ketzerisches Gespräch der Woche: Niko Alm versus Andreas Khol</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW32 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> Ich war mir nicht sicher, ob der intellektuelle und feinsinnige <a href="http://atv.at/contentset/4811-HC%20Strache%20vs%20LH%20Drfler/414900" class="liexternal">Diskurs zwischen Gerhard Dörfler und HC Strache</a> (Dörfler, Regent der Provinz Kärnten: “Wenn sich der Heinzl benimmt, haben wir kein Problem.” Strache: “Schau, jetzt hat er den Heinzl zum österreichischen Türken erklärt.”) über das Universum an sich und den Sinn des Lebens im Speziellen das Gespräch der Woche werden sollte. Dann hab mich aber aus persönlichen Gründen doch für Niko Alm versus Andreas Khol entschieden. Es wird Zeit, dass die Welt erfährt, dass alle Menschen gleich, aber christlich-konservative Politiker doch wesentlich gleicher sind:</p>
<blockquote><p><em>Andreas Khol:</em> An sich tun Sie mir ja als Atheist leid. Sie repräsentieren vier Prozent der Bevölkerung. Dass 96 Prozent sich irren, kann ich mir nicht vorstellen.</p></blockquote>
<p>Hier das komplette <a href="http://derstandard.at/fs/1246543699521/Streitgespraech-Sie-tun-mir-als-Atheist-ja-leid" class="liexternal">Interview</a> — und ein paar <a href="http://www.buskampagne.at/2009/08/06/erganzungen-zum-derstandardat-streitgesprach-mit-andreas-khol/" class="liexternal">ergänzende Anmerkungen</a> von Niko.</p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p>Achtung — hier kommt ein Vogel, der nix mit Twitter zu tun hat! <a href="http://www.flickr.com/photos/jimmydavao/" class="liexternal">Jimmy Davao</a> hat den weißen Flieger samt Reflexion perfekt aufs Bild gebannt:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/vogel-gross.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/08/vogel-klein.jpg" alt="vogel klein Blogistan Panoptikum KW32 2009" title="vogel-klein" width="600" height="539" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-flieg-fernsehturm-berlin">Judiths Video der Woche — Flieg, Fernsehturm Berlin!</h2>
<p>Kein Stern, der deinen Namen trägt. Aber: Ein Phallus, der mit dir zum Himmel fliegt. Stoff für so manche Flugträume!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>“A thousand shades of White” nennt <a href="http://vimeo.com/icescapestv" class="liexternal">icescapes</a> diese grandiosen Aufnahmen aus dem Ilulissat Eis-Fjord in Grönland:</p>
<blockquote><p>These images were filmed during the 2006 Climate Change College, during which 6 students from the UK and the Netherlands ventured into the arctic wilderness to be trained as climate change ambassadors. Based on the experiences and knowledge gathered on several <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/locations/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Locations">locations</a> in Greenland, they launched various initiatives raising public awareness around the topic of climate change.</p></blockquote>
<p>Und außerdem kommen Hunde drin vor — was will man mehr? <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW32 2009" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW32 2009" /> </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw32-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und damit sind wir auch schon am Ende des dieswöchigen Rückblicks angelangt — besten Dank für Ihre Whuffies, wir halten weiter die Augen und Ohren offen. Bis zum nächsten Panoptikum, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW32 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Asyldebatte, positiv betrachtet: Urlaub mit Freunden in Kärnten</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-07/asyldebatte-positiv-betrachtet-urlaub-mit-freunden-in-kaernten/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Urlaub mit Freunden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=3557</guid>
		<description><![CDATA[Eine neue Kampagne thematisiert den Bau des Erstaufnahmezentrums für Asylwerber auf poistive Weise: Jede(r), der auf der Webseite unterschreibt, verspricht in dem Ort, in dem das Asylzentrum gebaut wird, Urlaub zu machen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lichterketten und Unterschriftenaktionen können Frau Fekter offensichtlich nicht erweichen, und die Zeiten, in denen offiziell noch Platz im Boot war, sind dank FPÖ schon lange vorbei, wie <a href="http://wissenbelastet.com/2009/07/07/ich-mache-urlaub-mit-freunden/" class="liexternal">Max</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Das merkt man daran das die Frau Innenministerin Fekter eine Art “Wettrennen” um ein Asylzentrum (“<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/erstaufnahmezentrum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erstaufnahmezentrum">Erstaufnahmezentrum</a> Süd”) ausgerufen hat (SIC!), bei dem sich Gemeinden aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kaernten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kärnten">Kärnten</a> gemeldet haben, die aber sofort vom Kärntner Landeshauptmann zurück gepfiffen wurden, da dies ja dem Fremdenverkehr schaden könnte.</p></blockquote>
<p><span id="more-3557"></span></p>
<p>Und da man den Umgang mit dem Thema Asyl in Kärnten keinesfalls einigen unverbesserlichen Ulrichsberg-Nazis überlassen darf, hat sich eine spontane Taskforce die äußerst sympathische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> <a href="http://urlaubmitfreunden.at/" class="liexternal">Urlaub mit Freunden</a> ausgedacht:</p>
<blockquote><p>Aus diesem Grund haben wir (<a href="http://tschilp.com" target="_blank" class="liexternal">Michaela Amort</a>, <a href="http://twitter.com/NickyBaeck" target="_blank" class="liexternal">Nicky Baeck</a>, <a href="http://baeck.at" target="_blank" class="liexternal">Gerald Baeck</a>, <a href="http://chorherr.twoday.net" target="_blank" class="liexternal">Christoph Chorherr</a>, <a href="http://martin.schimak.at" target="_blank" class="liexternal">Martin Schimak</a> und ich) uns überlegt was man gegen diese verklärte Sichtweise machen kann und rufen deshalb zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/urlaub-mit-freunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urlaub mit Freunden">Urlaub mit Freunden</a> auf.</p></blockquote>
<p>Positive Motivation statt Protest lautet das Motto — und Urlaub in Kärnten stellt, sofern man Berge und Seen mag, nun wirklich nicht die schlechteste Wahl dar:</p>
<blockquote><p>In jener Kärntner Gemeinde, in der ein Asylzentrum errichtet wird, wollen wir Urlaub machen, nächtigen, speisen, radeln und wandern sowie Menschen kennenlernen. Wir kommen, wenn Ihr Euch dafür entschieden habt.<br />
Und wir haben noch eine Idee, einen Wunsch: Es gibt in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> hervorragende Architektinnen und Architekten. Macht einen ordentlichen Wettbewerb, dass dieses so wichtige Haus auch die Baukultur Eurer Gemeinde bereichert.</p></blockquote>
<p>Bereits 394 Unterschriften potentieller Urlauber konnten nach nur zwei Tagen gesammelt werden, wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Seite wurden Gerald Max vom ORF <a href="http://urlaubmitfreunden.at/2009/07/08/urlaubmitfreunden-at-tag-1/" class="liexternal">interviewt</a>:</p>
<div align="center"><object width="600" height="486"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Fq04IRMe-is&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Fq04IRMe-is&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="600" height="486"></embed></object></div>
<p>Tolle Idee — wer ein Zeichen setzen möchte, unterschreibt auf der Webseite, informiert seine Kontakte über die Aktion (Twitter-Hashtag: <strong>#UmF</strong>) und/oder tritt der <a href="http://urlaubmitfreunden.at/twitter/" class="liexternal">Facebook-Gruppe</a>. Herzliche Gratulation an die Initiatorinnen und Initiatoren für diese gelungene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a>!</p>
<div align="center"><a href="http://urlaubmitfreunden.at/" target="_blank" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/urlaubmitfreunden.gif" alt="urlaubmitfreunden Asyldebatte, positiv betrachtet: Urlaub mit Freunden in Kärnten" title="urlaubmitfreunden" width="500" height="255" style="border:1px solid gray;" /></a></div>
<hr /></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Offene E-Mail an die Spammer von dieAnzeigen-de</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/offene-e-mail-an-die-spammer-von-dieanzeigen-de/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/offene-e-mail-an-die-spammer-von-dieanzeigen-de/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer einmal spammt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch neunmal das gleiche spricht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S.g. Anzeigen-ExpertInnen,</p>
<p>Sie haben am 23. Mai 2009 in der Zeit zwischen 11:24 und 11:55 neunmal den gleichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> auf meiner Homepage zu fast allen aktuellen Postings auf der Startseite hinterlassen — <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/1k-bls-wer-sind-die-datenschmutz-piraten/comment-page-1/#comment-21473" class="liinternal">hier</a> habe ich einen davon zur Doku stehen gelassen. Gratuliere — falls es Ihr Ziel war, Ihren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam-score/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam-Score">Spam-Score</a> zu erhöhen, dann war Ihr genialer Plan von Erfolg gekrönt. Allerdings nehme ich an, dass Sie die E-Mail Adresse <a href="mailto:sarahhey11@googlemail.com" class="limailto">sarahhey11@googlemail.com</a> ohnehin zum “Verbrennen” angelegt haben.<span id="more-3474"></span></p>
<p>Aus der Tatsache, dass die letzten Kommentare bereits von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/akismet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Akismet">Akismet</a> direkt in die Spam-Queue einsortiert wurden, schließe ich messerscharf, dass datenschmutz wohl nicht das einzige “Opfer” Ihres Wochenende-Spam-Assaults war. Aber ob Sie glauben, dass Blogger am Wochenende Ihre Kommentare nicht moderieren oder ob Ihr anstrengendes Anzeigen-Business an Werktagen keine Zeit lässt für “kreatives <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>”: it’s not gonna work!</p>
<p>Trotzdem und/oder gerade deswegen würde ich Ihnen eine rasche Beendigung der “Linkaufbau–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a>” nahelegen, wenn Sie nicht vorhaben, demnächst die Domain zu wechseln. Sollte diese Vorgehensweise auf dem Mist Ihrer SEO-Agentur gewachsen sein, dann rate ich Ihnen, sich schleunigst nach einem neuen Partner umzusehen.</p>
<p>Linkaufbau ist nicht mal besonders schwierig, man muss nur ein wenig kreativ sein — sich an follow-Blogs an Diskussionen zu beteiligen, macht sicherlich Sinn. Aber egal ob Sie eine Bot–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> verwenden oder ein armer, unterbezahlter Student unwürdige Copy-Paste-Tätigkeiten ausführen muss: Sie tun sich damit nix Gutes… </p>
<p>in herzlicher Verbundenheit,<br />
Ihr datadirt</p>
<p>PS: So sah meine Spam-Queue heute morgen nach dem Moderieren aus:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/anzeigen-gross.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/anzeigen.jpg" alt="anzeigen Offene E Mail an die Spammer von dieAnzeigen de" title="anzeigen" width="600" height="854" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Der das goldene Wörterbuch jagt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 21:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Dies ist ein durch hallimashvermittelter, honorierter Eintrag
Du bist Woxi Jones, auf der Suche nach dem Schatz vom “goldenen Wörterbuch”. Es wird nicht einfach werden, aber die harte Arbeit und die Expedition in das Woxiland werden sich lohnen! Bei diesen Worten handelt es sich keineswegs um den Einleitungstext einer Lern-DVD für die stark minderjährige Zielgruppe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:right;margin-left:15px;margin-top:5px;border:1px solid gray;padding:3px;background-color:#ededed;"><small><!-- BEGINN hallimash disclaimer --><a href="http://www.hallimash.com/index.php?s=info_blogger&#038;nav=3&#038;werber=322&#038;wm=18" target="_blank" title="Blog Marketing" class="liimagelink"><img src="http://www.hallimash.com/img/881/hallimash.gif" alt="hallimash Der das goldene Wörterbuch jagt" border="0" height="15" width="80" title="Der das goldene Wörterbuch jagt" /></a><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 12px;"> Dies ist ein durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hallimash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hallimash">hallimash</a><br />vermittelter, honorierter Eintrag</span><!-- ENDE hallimash disclaimer --></small></div>
<p><em>Du bist Woxi Jones, auf der Suche nach dem Schatz vom “goldenen Wörterbuch”. Es wird nicht einfach werden, aber die harte Arbeit und die Expedition in das Woxiland werden sich lohnen!</em> Bei diesen Worten handelt es sich keineswegs um den Einleitungstext einer Lern-DVD für die stark minderjährige Zielgruppe, sondern um ein monetär durchwegs ernst gemeintes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/experiment/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Experiment">Experiment</a> in kollektiver Wortklauberei. Denn <a href="http://www.woxikon.de" rel="nofollow" class="liexternal">Woxikon.de</a>, ein mittlerweile bereits recht umfangreiches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Wörterbuch mit umfangreichem Lexikonteil, Synonymeinträgen und Zusatzinfos will User zu neuen Einträgen motivieren.<span id="more-3445"></span></p>
<p>Zum Mitmachen gibt’s verschiedene Möglichkeiten: für neu vorgeschlagene Satzbeispiele gibt’s je 6 Punkte (+2 für englische und +1 für französische, portugiesische oder italienische Sätze), für Wörterbucheinträge je 3 (ebenfalls mit Fremdsprachenbonus) und für Syno– respektive Antonyme sowie Abkürzungen ebenfalls je 3 Punkte. (btw: Während ein Synonym ein anderes Wort mit gleicher Bedeutung bezeichnet, versteht der Sprachforscher unter einem Antonym den Begriff mit genau entgegengesetzter Bedeutung.) Wer sich partout nicht lexikalische betätigen möchte, kann auch einen Blogbeitrag über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> schreiben — unter allen Autoren werden unter Zuhilfenahme von König Zufall ebenfalls Preise verlost.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/woxi.jpg" alt="woxi Der das goldene Wörterbuch jagt" title="woxi" width="180" height="160" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;border:1px solid gray;" />Und die haben es in sich: denn verlost werden echte Goldbarren. Je mehr Teilnehmer insgesamt mitmachen, desto mehr Gold wird verlost. Begonnen hat die Jagd nach dem goldenen Wörterbuch am 1. März, bis zum 31. Juli werden sämtliche Einträge gewertet. Laut Counter auf der Kampagnenseite dürfte die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aktion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aktion">Aktion</a> recht gut ankommen, denn 999 von 1000 maximal möglichen Barren haben bereits ihren Weg in den Pot gefunden. Wer groß jeder einzelne davon ist, verschweigt die Seite recht konsequent — wie die Seite des österreichischen Finanzministeriums <a href="https://www.bmf.gv.at/Zoll/InformationenfrReisende/EinreiseausNichtEUStaaten/FreimengenundFreigrenze/GewichtevonGoldbarrenbars/_start.htm" rel="nofollow" class="liexternal">verrät</a>, gibt’s da doch ein recht breites Spektrum:</p>
<blockquote><p>Die gängigsten international gehandelten Barren sind solche mit den Gewichten: 400 Troy Unzen bzw. 12,5 kg mit einem Mindestfeingehalt von 995/1000 (good delivery-bar), 1 kg Barren bzw. 32,15 Troy Unzen. Auf den Terminbörsen der USA sind auch Barren mit 100 Troy Unzen (3,11 kg) üblich. Zudem besteht eine umfangreiche Auswahl an kleineren Barren in den Gewichten zu 1 g, 2 g, 5 g, 10 g, 20 g, 50 g, 100 g, 250 g, 500 g und 1000 g.</p></blockquote>
<p>Aber egal ob 1 Gramm oder 1.000: mit einem Goldbarren an der Halskette ist man auf jeder Hip Hop Party garantiert der Hingucker. Vielschreiber aufgepasst: Quantität allein führt nicht zum Ziel, wer gewinnen will, muss es unter die best-bewerteten fünf Einträge schaffen. Und hier geht’s direkt zur Teilnahme: <a href="http://www.woxikon.de/jagd-nach-dem-goldenen-woerterbuch" rel="nofollow" class="liexternal">Woxi Jones — die Jagd nach dem goldenen Wörterbuch</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die SPÖ im Online-Wahlkampf: Interview mit Hannes Swoboda</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 16:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 1. Mai habe ich mit dem Spitzenkandidaten der SPÖ für die bevorstehende EU-Wahl ein Interview geführt. Hannes Swoboda spricht über Einzelunternehmer, soziale Umverteilung und Barack Obama als Vorbild für die politische Nutzung von Social Media Kanälen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits vorige Woche <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/fotos-vom-1-mai-und-ein-preview-video/" class="liinternal">angekündigt</a> habe ich am 1. Mai ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hannes-swoboda/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hannes Swoboda">Hannes Swoboda</a> geführt — vor der malerischen Kulisse der Feiern zum Tag der Arbeit. Seit der Gründung der sozialistischen Parteien hat sich die “Arbeiterschaft”, klassische Klientel dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partei">Partei</a>, drastisch verringert. Trotzdem erleben sozialdemokratische Ideen in Zeiten des Zusammenbruchs eines überliberalisierten Finanzmarkts neuen Aufwind, und genau diesen will die SPÖ nutzen, um im Zuge einer für österreichische Verhältnisse recht groß angelegten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> nach dem Vorbild Barack Obamas für ihren EU-Spitzenkandidaten zu werben.</p>
<p>Ganz und gar keine schlechte Idee, denn die ohnehin unbeliebten und innen-macht-politisch nicht sonderlich wichtige EU-Wahl eignet sich gut als Testballon, und wer weiß: vielleicht pumpt die SPÖ bei der nächsten Nationalratswahl mehr Geld ins Social Web als in Wahlplakate <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Die SPÖ im Online Wahlkampf: Interview mit Hannes Swoboda" class='wp-smiley' title="Die SPÖ im Online Wahlkampf: Interview mit Hannes Swoboda" /> Im Interview habe ich Hannes Swoboda nach den Inhalten der SPÖ-Europapolitik und dem Aufbau der Kampagne gefragt — und ich wollte von ihm wissen, was die SPÖ dem modernen Arbeitsorganisations-Typus “Einzelunternehmer” so anzubieten hat, aber sehen Sie selbst:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4492360&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4492360&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<p><strong>Disclaimer:</strong> Ich stehe der SPÖ weder ideologisch noch wirtschaftlich nahe (genauso wenig wie der ÖVP, den Grünen und der FPÖ und dem BZÖ schon gar nicht). <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/knallgrau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with knallgrau">Knallgrau</a>, die für die Umsetzung der Online-Kampagne verantwortlich zeichnen, haben mich gefragt, ob ich Interesse hätte, das obenstehende Interview zu führen — aber klar doch! Diese Plattform stelle ich aber auch froidig allen anderen Spitzenkandidaten zur Verfügung. Speziell den Herrn Strache würd ich ganz gern fragen, was (und ob überhaupt) die FPÖ so denkt, wenn sie “Abendland in Christenhand” plakatiert; vielleicht will HC ja der neue österreichische Papstkaiser werden und eine Kreuzzug ins wilde Kurdistan starten?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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