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Artikel-Schlagworte: „Karneval“

Gadget-Blogparade: verlängert bis 31. Jänner

6fire Gadget Blogparade: verlängert bis 31. JännerVor knapp zwei Wochen habe ich die Blogparade Bestes / übelstes Hardware Gadget 20098 bzw. die englische Version Best and worst gadget 2008 ins Leben gerufen. Die Parade hätte am 26.1. enden sollen, allerdings sind noch mindestens drei Beiträge ausständig, und deswegen wird die Deadline bis 31. Jänner verlängert. Danke an alle, die bisher teilgenommen haben - wer noch mit dabei sein möchte, hat bis kommenden Samstag Gelegenheit, seine besten und schlechtesten Hardware-Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zu schildern.

Danke an alle, die bisher teilgenommen haben - die geschilderten Erfahrungen zeigen sehr deutlich, dass die technologische Avantgarde durchwegs eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen muss :mrgreen: Nur ein Ausnahmefällen gelingt es Herstellern, gleich mal die erste Generation eines neuen Geräts frei von Bugs zu halten. Zum Paradigmenwechsel, dass die Early Adopters automatisch auch gleich Betatester sind, hat das Web 2.0 wohl durchaus seinen Teil beigetragen. Andererseits gehört eine gewisse Bastlermentalität ja sowieso zu den Charaktereigenschaften des Vorzeige-Geeks. Ich werde diese Blogparade übrigens zukünftig jährlich im Jänner durchführen, denn an "Forschungsobjekten" dürfte kein Mangel bestehen.

Blogparaden aggregieren

Wie gewohnt hab ich die Aktion auf Blog-Parade.de eingetragen und mich mal umgeschaut, ob's im englischsprachigen Web eine ähnliche Karnevals-Aggregations-Seite gibt. Dabei bin ich auf Blogcarnival.com gestoßen: der Service beschränkt sich nicht nur aufs Promoten der Paraden, sondern stellt ein ganzes Toolset zur Verfügung, das von der Einreichung von Beiträgen über deren Verwaltung bis zur Widget-Einbindung reicht. Zwar haben einige mir bislang unbekannte US-Blogger Beiträge eingereicht, allerdings handelt es sich dabei um bereits bestehende Postings, die nur entfernt mit dem eigentlichen Inhalt der Parade zu tun haben; der Nutzen der Seite dürfte sich also in engen Grenzen halten.

Erinnerung: Twitterblogger-Gewinnspiel

Die gemeinsame Twitterblogger-Aktion (manche sagen auch Karneval oder Blogparade) von Michael, Lukas und mir läuft noch bis Ende der Woche - wer am eigenen Weblog einen Beitrag über seine Erfahrungen mit, seine kuriosen Begebenheit auf und/oder seine Meinung zu Twitter veröffentlicht und uns via Kommentar oder Trackback Bescheid sagt, nimmt an der Verlosung eines 50-Eulen-Amazon Gutscheins teil.

Genauere Infos gibt's in diesem Posting - danke an alle bisherigen TeilnehmerInnen; mir hat's großen Spaß gemacht, die Beiträge zu lesen. Also los, in die Tasten gehauen - bis Sonntag, 4. Mai ist noch Zeit!

PS: Den perfekt passenden Cartoon zu unserer Aktion gibt's bei Penny Arcade!

Die Blogi***eljaged spammt sich quer durchs Netz & 1 Pamphlet über Blogs

ds StammleserInnen wissen, dass der Autor dieses Blogs, also meine Wenigkeit, exzessiver gegenseitiger Verlinkung zwischen Bloggern ganz und gar nicht abgeneigt ist. So sehr ich nix für real-life Karnevale übrig habe, so sehr mag ich Blogparaden. Die nächste Technorati-Kette? Count me in. Aber wenn Start-Ups aufdringliche Gewinnspiele mit Verlinkungspflicht einführen, dann find ich das nicht besonders originell.

Das Uri Geller Tricks aufgedeckt Blog, beschreibt die Mechanik des Spiels kurz und knapp:

5 Webseiten (Hitflip, MyVideo, Erento, verwandt.de und Hitmeister) haben zusammen ein Gewinnspiel mit unglaublichen Preisen ausgedacht: Man muss als Besitzer einer Webseite / eines Blogs einen Beitrag schreiben, wo die 5 versteckten Logos auf den 5 Webseiten sind. Dann schreibt man noch etwas über das ganze, gibt einen Kommentar auf der Gewinnspiel-Seite ab, und schon ist man dabei!

Lustig auch die TNBs:

  1. Wenn man mehrere Blogs / Homepages hat, kann man auch mit mehreren mitmachen. Jeder Blog / jede Homepages zählt als ein "Los" für das Gewinnspiel.
  2. Nofollow und Affiliate-Links sind OK und schließen nicht von der Teilnahme aus.
  3. Die Kommentare und Trackbacks sind Nofollow-frei so das die Blog**zeljagd auch SEOs Spaß machen sollte.

Punkt 1 ist klar, Punkt 2 verdient nähere Betrachtung: die alte These "nofollow Links sind nicht völlig irrelevant beim Google-Ranking" ist komplett richtig; seit dem letzten Update hat Google entweder einige Anpassungen am Algorithmus durchgeführt oder lässt händisch korrigieren (ich tippe eher auf ersteres), dass nofollow-Links mittlerweile das Ranking beeinflussen, sollte eigentlich jeder SEO sehen können, der Augen im Kopf und Spaß an Experimenten hat. Punkt 3 dagegen verblüfft: eine nofollow-Trackback Link von einer Aggregatorseiten mit am Ende +100 Outgoings bringt in der Tat nix... aber das sind schon die Feinheiten, back to basics:

Wie schon in der Einleitung angedeutet, find ich's fein, wenn sich BloggerInnen gegenseitig Verlinkung. Im Gegensatz zu allen "Alteingesessenen", die davon überzeugt sind, die Moralgesetze der Blogosphäre höchstselbst fest in Stein gemeißelt zu haben, glaube ich steif und fest daran, dass die Grenze zwischen thematisch motiviertem Backlink und Selbstzweck eine extrem fließende ist... panta rhei eben. Aber dieser Grund ist bei weitem nicht der einzige: seit wir Early Adopters uns im Internet rumtreiben, reden wir davon, dass das Netz Chancengleichheit für alle bietet... diesem hehren Ideal stehen breite ökonomische Hürden entgegen, aber zumindest in einem winzig kleinen Bereichen haben Open Source (Blog)Publishing Systeme die Karten zwischen "professionellen" Medienhäusern und One-Woman/Man-Show-BloggerInnen definitiv neu verteilt: jede/r InternetUserIn kann publizieren und mit der nötigen Ausdauer und Bereitschaft zum Lernen ein unglaublich großes Publikum finden. Dass mittlerweile dank hochbezahlter SEO-Agenturen old school Bewerber in der Ökonomie der Aufmerksamkeit finanzielle Mittel haben, um clevere Early Adopters auszustechen, spricht in meinen Augen dafür, dass letzere sich gegenseitig unterstützen. Das ist (neben einem stark florierenden Interesse am Geschreibsel der anderen) einer Hauptgründe für meine Serie "Blogvorstellungen"... und genau aus diesem Grund sehen die TNBs meiner eigenen Gewinnspiele auch Extra-Chancen für Co-Blogger vor, die drüber schreiben, und eben deswegen trage ich zu allen virtuellen Galas stolz meine Blogpiraten-Kapitänsmütze. "It's a thin line between love and rape", wie Public Enemy weiland am großartigsten ihrer Alben mal so treffen rappten.

Bei besagter Blogitz*ljagd jedenfalls geht's nicht nur darum, dass alle auf die fünf Veranstalter verlinken, auf deren Seiten ist auch noch das Logo versteckt - selbiges zu suchen, soll den beteiligten SchreiberInnen "Spaß" machen (und auf Seiten der Sponsoren ein paar Ad Impressions und Pageviews generieren). Ich alter Sack schreib zwar immer noch beim gap (obwohl meine Kolumne letzthin von der Chefredaktion als "unverständlich" bezeichnet wurde), hab aber selbstverständlich keinerlei Ahnung von der Jugend von heute und alle meine jüngeren Kumpels sind offensichtlich hochgradig unrepräsentativ: meine und deren Vorstellung von Spaß ist eine andere als Logos auf Webseiten zu suchen - da lob ich mir doch direkt mein OneTrack auf Facebook. Wie auch immer: Scheiß auf den EiPod Tatsch - ich bewirb mich mit diesem Beitrag hiermit offizielle für den Meinungsmacher Spezialpreis.
Ach ja, darum geht's.

Blogistan Panoptikum KW04 2008

Große Froide über die Subscriber-Base: diese Woche hatte datenschmutz laut Feedburner erstmals mehr als 500 AbonnentInnen - und das noch vor der Komplettumstellung meines Subscribe-Plugins auf den Aggegrations-Service. Da müsste sich laut den Hochrechnungen des österreichischen Statistischen Lokalamts in diesem Jahr der Tausender ja locker ausgehen... an dieser Stelle jedenfalls mal an alle E-Mail und RSS-SubscriberInnen: herzlichen Dank für Ihr Interesse! Wenn Sie hier nicht mitläsen, dann würde mir das Schreiben nur halb soviel Spaß machen! :mrgreen:

Mit leuchtendem Beispiel vorangehen...

...wär ja nicht weiter schwierig, aber wo soll man bloß die passenden Leuchtbuchstaben hernehmen? Von der Farbwolke natürlich! Dort gibt's ein liebevoll gestaltetes, frei verwendbares Leuchtbildalphabet, mit dem man solche netten Spielereien machen kann:

datenschmutz leuchtet

Neue Online-Protestformen gesucht

Angeregt von der relativ bescheidenen Resonanz auf die Online-Demo gegen Vorratsdatenspeicherung fragt Blariog.net in seinem Karneval nach neuen Formen des zivilen Protests. Konkret geht's dabei um folgende Punkte:

  • Erreichen und informieren von Menschen, an die wir bislang nicht heran kamen - entweder, weil diese eher unpolitisch sind oder weniger an technischen Dingen interessiert und der Meinung, dass die VDS eh nur Freaks interessiert
  • Möglichkeiten für diese Menschen zu finden, ihrem Protest Ausdruck zu verleihen, abseits von Demonstrationen, Blog-Aktionen etc.

Die Ergebnisse lassen sich sicherlich auch für Österreich übertragen - die Themenstellung finde ich sehr spannend, da on-blog Aktionen allein natürlich nie die nötige breitestmögliche Öffentlichkeit erreichen können.

dig.it|all Slam-Videos online

Sämtliche Videos des dig.it|all Slams sind inzwischen am Comdao Blog online. Das Kooperationsprojekt von digitalks, net.culture.lab und WIfV (Wiener Institut für Vernetzung) präsentierte eine Reihe spannender Projekte aus dem weiten Feld der digital.culture. Wissen, serviert in kleinen Bissen - was will der postmoderne Konsument mehr?

Blogparade: Webdesign, WordPress Templates & Co.

Die Webbloggers rufen auf zur Parade. [via Dimido] Oliver möchte mit seinem Fragenkatalog folgendem Mysterium auf den Grund gehen: Was ist eigentlich mit den anderen Bloggern, haben die viel Ahnung von Webdesign?

  1. Wie wichtig ist euch das Design eures Blogs?

    Weit wichtiger ist die Usability; das Design darf nicht "im Weg" sein, die Farben sollten aufeinander abgestimmt und die Texte gut lesbar sein - der Rest ist wohl weitgehend Geschmackssache. Wichtig war mir aber, kein Standardtheme zu verwenden, sondern ein eigenes Layout zu verwenden. Da draußen gibt's hunderte Themes, die hübscher sind als mein Eigenbau - aber dafür trägt datenschmutz individuelle Kleider.

  2. Was für Erfahrungen habt ihr mit Webdesign?

    Mein erster Studi-Nebenjob war Webdesigner - das war noch eine Weile vor HTML 3.0. Ich bin kein Designer, kann aber immer noch ganz brauchbare eigene Templates schreiben und kenne mich ausreichend aus, um für eigene Projekte meine Hausgebrauchs-Designs zu erstellen.

  3. Habt ihr euer Theme selber erstellt oder benutzt ihr ein free/gekauftes?

    noxedSelbst erstellt, allerdings auf der Basis von YAML (yet another multi-column layout) und ausgehend vom WP-Standard Theme. Ich hab mein Template intern noxed2 genannt, da es sich um mein zweites eigenes Template handelt - "noxed" auf der Basis von Hemmed, das wiederum von Hemmingway inspiriert wurde, hieß mein erster Versuch. Dass es irgendwann mal noxed3 geben wird, ist zwar nicht kategorisch auszuschließen, aber auch nicht sonderlich wahrscheinlich, da ich eigentlich laufend an meinem aktuellen Template weiterbastle und optisch durchaus nicht unglücklich bin.

  4. Habt ihr selber Programme wie Photoshop, Fireworks oder GIMP?

    Ich benutzte Photoshop zur Erstellung der Grafiken und Fireworks meistens dann, wenn ich für Kunden Outlines und Storyboards zeichne. Bei datenschmutz bin ich da sehr oldschool unterwegs: ich passe die Templates händisch im Texteditor an und rendere die Seiten zuhause am Testrechner mit Xamp; kleinere Änderungen mache ich gleich live via ftp und Texteditor. Automatisch generierter Code ist ein Graus, wenn man laufend neue Snippets integriert und kleinere Anpassungen macht - ich wollte sauber strukturierten Code, in dem ich mich selber auskenne.

  5. Beherrscht ihr CSS? (Wenn ja, wie viel Erfahrung habt ihr damit.)

    Ja. Ganz am Anfang habe ich noch den legendären font-Tag benutzt und dann recht bald auf CSS umgestellt. Ich würde sagen, ich kenne mich ganz gut aus - höllisch allerdings finde ich die Problematik mit verschiedenen Browsern und Browsergenerationen.

Ebenfalls mit dabei: Der Korsti, die Klette, gedingst und Cordie-Design. Nicht an Bord ist itstoolong; oder besser gesagt: nicht direkt mit dabei, die Sinnlosigkeit solcher Paraden ist ihm aber immerhin einen ganzen Beitrag wert:

Und was macht dieses SEO-Geschmeiss, wenn sich absolut niemand für ihre "Optimierung" interessieren mag, außer sie selbst oder vielleicht noch ihresgleichen? Sie organisieren einen Karneval der Idiotie, den sie ganz euphemistisch Blogparade! nennen. Möglicherweise schämt man sich in solchen Kreisen, die Wahrheit beim Namen zu nennen?

SommerSoundTrack: die GewinnerInnen

So denn, der SommerSoundTrack-Karneval hat sich die längste Zeit seinem Ende zugeneigt, nun stehen die GewinnerInnen der 6 Alben fest. Besten Dank nochmal an alle TeilnehmerInnen! In den nächsten Wochen folgen eine ganze Reihe von Gewinnspielen, unter anderem gibt's die neuen Longplayer von Rodney Hunter, Wolfgang Muthspiel und Fadi Dorninger zu gewinnen: Details in den nächsten Tagen, so stay tuned!

Die CDs sind bereits eingetütet und werden morgen auf die Post gebracht, sollten also spätestens in einer Woche an ihrer Destination landen. Und hier die glücklichen GewinnerInnen der ersten datenschmutz-Blogparade:

  • The Brendan Adams Trio: Pearly Sue - Dani
  • Timbaland: Tim's Bio - Pete
  • Nova Drive: Headtrip - Max
  • Jay-Z: Greatest Hits - Waldviertel Blogger
  • Amaree: Amaree - Sabrina
  • Moloko: All Back to the Mine - A Collection of Remixes - Baynado

Heute Badeschluss in der Bunkerei

31. Oktober 2007 20:00bis1. November 2007 2:00

bunkereiSelbst die hartnäckigsten Schneehasser können es nicht mehr leugnen: der Sommer ist vorüber, also höchste Zeit, in der Bunkerei im Wiener Augarten den offiziellen Badeschluss zu feiern. An den Turntables steht niemand geringerer als Maestro Scheibosan, der nach seiner gesundheitsbedingten Pause nun endlich wieder die Floors dieser und anderer Städte rockt!

Die Bunkerei macht mangels winterfester Ausstattung die übliche Pause - mit anderen Worten: Badekleidung ist nicht erforderlich, eine warme Jacke wäre aber durchwegs von Vorteil. Gebadet wird in feuchtem Minimal und Maximal Electro, in schlüpfrigem Cosmic und Spacedisco sowie in wetfun*ked House und Groove. Los geht's ab 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei und so sieht das komplette Line-Up aus:

  • Scheibosan (akh)
  • Marcello (Vienna Scientists)
  • Scott (Telemark)
  • Pesola (Bongo Club)

Karneval: letzte Chance

A propos Sommer und Musik: mein Blogkarneval SommerSoundTrack geht am 2. November zu Ende, wer noch einreichen möchte, hat noch bis übermorgen Gelegenheit. Die Chancen auf einen der sechs Preise sind ganz hervorragend, denn bisher hält sich die TeilnehmerInnenzahl leider in Grenzen - ich hätte ja durchwegs mehr Hobby-Musikjournalisten unter der geschätzten Bloggerschaft vermutet :mrgreen:

Wie mein Sommer klang

sommersoundtrackDie Blog-Parade Mein SommerSoundTrack dauert noch bis zum 2. November - ich möchte gern von meinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Hier nun wie angekündigt mein eigener Beitrag. Musikalisch betrachtet hab ich einen stilistisch und genre-technisch durchwegs gemischten Sommer hinter mir, wobei allerdings dubbige und hip hoppige Sounds eine durchwegs dominierende 30-Grad-plus Rolle spielten.

Mixtape des Sommers

Ich hab's zum ersten Mal gehört im Auto auf der Fahrt nach Graz - keine Rede von adäquaten Subwoofern, aber dieser Mix ist solideste Handarbeit: DJ Food & DK: Now Listen Again erschien in diesem Jahr am Solid Steel Label. Dass DK fein scratcht und Food einen exzellenten Musikgeschmack hat, war schon vorher klar. Überraschend allerdings die komplexe Reise durch unterschiedlichste Studiowelten: von Timbaland über Cut Chmist zu Pepe Deluxe und wieder zurück, von Gorgio Moroder zu Aphex Twin - die beiden Reiseführer durchs (broken) Hip Hop Universum packen mehrere Jahrzehnte in ihren Mix und droppen gegen Ende dann sogar noch den Qemists '03 Remix von "Swords in the Dirt" (Roots Manuva feat. Rodney P.) sowie - und spätestens an diesem Punkt sollte die Bassbox bei Fuß stehen - "Tarantula" von Pendulum und Fresh. Großes Ohrenkino... und definitiv eine meiner Heavy Rotation Schreiben im vergangenen Sommer.

Back to Hip Hop

"Where my dawgs at?" Irgendwo hab ich vor kurzem gelesen, DMXens alte Produktionen klängen nach Casio-Synthies. Shame on whoever wrote that! "It's dark and hell is hot" von 1998 ist ein episches Meisterwerk. Ich muss ja gestehen, dass ich die Qualitäten dieses Albums seinerzeit durchwegs übersehen hab - vor allem die textlichen: "Damian" und "The Convo" liefen in meiner Neuerwerbung dieses Sommers (ein Sony-MP3-Player. Yup. MP3. Nicht Atrac4.) auf heaviest rotation possible. Die späteren Alben kommen da kaum mehr ran... und irgendwie hat mich DMX in einen unheilvollen Strudel früher Kindheitserinnerungen im Osttiroler Ghetto gesogen... nee, Quatsch. Aber ich hab jede Menge reminisziert, Zeitreisen via Audio: und Wu Tangs "36 Chambers" widersetzt sich immer noch hartnäckig jedem Remastering. "Can it be that it was all so simple then?" Naughty by Nature 1995 in der Wiener Arena, Gang Starr einige Jahre später in der Szene und dann ein zweites Interview mit meinem lyrical Hero Guru, als er mit Jazzmatazz im Metropol auftrat - yup, Hip Hop trägt die Hauptschuld an meiner Liebe zur Musik. Und in diesem Sommer hab ich meine Soundroots extensiv gewürdigt.

Und der ganze Rest

24-7Natürlich war da noch eine Menge mehr, über die ich großteils bereits auf datenschmutz geschrieben habe: Dubblestandart, Shantel, Samon Kawamura, D.Kay, Stereotyp (Keepin' me!), Underwolves, MC Mankind, Deep Dish, Spiral Tribe, Trentemoeller, Little Louis Vega, und und und - but first and foremost I can't forget my wicked sound engineers - und hier gibt's auch gleich was zum Anhören. Ladies and Gents, vereinte eklektische Popfans: give it up for the one and only mysterious sound engineers from inner space:

24/7

Dirt Bird’s Predigtarchiv: Karnevalstreiben

Lässig, dass mit Blog-Parade.de eine deutschsprachige Syndikationsseite für alle möglichen Karnevalstreiben existiert. Wunderlich dagegen dünkt mich die neue "Back to the Roots Policy". Vielleicht war ja früher wirklich alles besser. (Wir waren ja nicht dabei - damals, als die E-Gitarre noch nicht erfunden war. Geschweige denn der Synthesizer.) Aber Geschichtsfälschung bleibt trotzdem Geschichtsfälschung, und dass von New School Paraden gerade die Initiatoren profitieren, kann so nicht unwidersprochen stehen bleiben, meint Dirt Bird, mein Alter Ego für solche missgelaunten Quengeleien wie den folgenden Text.

An besagtem Artikel zeigt sich eines der Dilemmata der .de Blogosphäre überdeutlich. Aber das Schöne daran ist ja bekanntlich: jedes Ding hat zwei Seiten, jede Parade zwei Enden wie die Wurst. Und weil auf Blog-Parade.de gar ein bisschen einseitig argumentiert wird, kann ich das nicht einfach so stehen lassen, wenn Michi Wöhrer schreibt:

Dann gab es Blog-Paraden, bei denen die Initiatoren zur Teilnahmebedingung machten, dass nach Abschluss der Blog-Parade jeder Teilnehmer einen weiteren Blog-Beitrag erstellen muss, in dem alle Teilnehmer-Artikel per Permalink verlinkt werden - d.h. jeder musste jeden verlinken. Ein Mehrwert für den Blog-Leser? Wohl kaum;

Kategorienfehler! Es ging nie um den Mehrwert für die Leser, sondern für die teilnehmenden BloggerInnen. Was die Leser betrifft, so würde ich aber durchaus die gar nicht so weit hergeholte Behauptung wagen, dass es für die durchwegs interessant ist, sich auch durch die übrigen Beiträge zu klicken. Aber selbst erwähnter Nutzen für den Karnevalszug wird im folgenden Absatz radikal abgestritten:

Mit 5-10 Minuten Zeitaufwand konnte da schnell mal die Technorati-Authority um einen zwei- bis dreistelligen Wert erhöht werden; den vielfach unwissenden Lesern erklärte man das ganze als "Link Love". Hauptziel einiger Teilnehmer war aber höheres Ranking bei Technorati, bessere Treffer bei Google, besseres Pagerank und damit höhere Werbeeinnahmen für Textlinks.

Was für eine Unverschämtheit! Es gibt tatsächlich fiese Blogger, die mit solchen "Methoden" ein besseres Ranking bei Google und höhere Werbeinnahmen erreichen wollen? Schmeißt diese Windbeutel alle sofort aus dem Netz! Ich bin für eine deutsche Blogzulassungsstelle: eine Gewissenskommission (ich wüsste da schon ein paar Kandidaten) prüft sechs Monate im internen Testbetrieb jedes Blog auf Motive und Sinistrizität des Autors: wenn's diesem darum geht, Besucher oder gar Werbeeinnahmen zu erzielen, dann wird das Blog erst gar nicht freigeschalten. [/satire modus off].

Also, liebe unwissende TeilnehmerInnen, ich erklär euch jetzt mal was: vom klassischen Karneval profitiert der Initiator, da er von allen TeilnehmerInnen Backlinks bekommt. Das sieht so aus:

karneval old school

In ihren Beiträgen verlinken die teilnehmenden BloggerInnen auf den Karnevalsinitiator (schwarze Pfeile), der linkt am Ende zurück (blaue Pfeile). Nun betrachten wir doch mal den Fall der umstrittenen Linkliste:

karneval nu school

Zusätzlich zu den oben erwähnten Links kommen noch die gegenseitige Verlinkung (rote Pfeile). Der Endstand ist ziemlich eindeutig: in der ersten Variante hat der Initiator 3 Backlinks und jeder Teilnehmer 1 bekommen, in der zweiten Fassung dagegen erhalten alle teilnehmenden Blogs gleich viel, also in dem Fall 3 Backlinks.

Skurril übrigens, dass das jemand schreibt, der sein eigenes extrem hohes Technorati-Ranking prima causa den Backlinks in Plugins zu verdanken hat... ja ja, "Warnung vor Max Kossatz und Ritchie Pettauer", sag ich nur. So, genug Dirt Bird gespielt, but you get my point, right?

PS: Aus der Rubrik "Advocatus Diaboli": Irgendwie ja durchaus verständlich - solche exzessiven gegenseitigen Verlinkungen könnten ja plötzlich eine ganze Liga von Kleinseiten in die Mittelliga katapultieren, und ich versteh schon, dass die derzeitigen A-Blogger keinen Bock auf übermäßig Konkurrenz haben. Ob man seine Kanzelpredigten aber dafür nützt, brave Google-Schäfchen zu basteln, oder man Blogistan als ein weitgehend kollaboratives Unternehmen begreift, bleibt aber zum Glück jedem selbst überlassen.

Update: SommerSoundTrack Blogparade

sommersoundtrackWährend für die westlicheren Gefilden .at's Meteorologen demnächst Schneefälligkeit prognostizieren, freue ich mich über weitere Einreichungen beim datenschmutz SommerSoundTrack Karneval. Bis 2. November bleibt Zeit, einen eigenen Beitrag einzureichend und mit ein wenig Glück eines der fünf Alben zu gewinnen.

Sabrina aka Weird Sista, gap-Kollegin seit den frühen schwarz/weiß-Tagen (nein, nicht damals, als the gap noch einfarbig gedruckt wurde, sondern damals, als die Welt noch s/w war!), hat ihre Sommercharts zusammengestellt, und die Selektion deckt sich zu einem hohen Grad mit meiner Playlist - ich sag nur: Stereotyp feat. Sandra Kurzweil: Keepin' Me... Jahrtausendtrack!!!

Greg ließ sich von einer Mischung aus verschiedenen Jahrhunderten beschallen: King Crimson und John Lee Hooker stehen ebenso auf der Liste wie verschiedene klassische Kompositionen aus dem Barock. Und auch die Top 10 des Ostsee-Club24 erstrecken sich über mehrere Dekaden - "Summer Son" gehört auch zu meinen Faves, und den "Say what you want" Remix mit Method Man find ich allein schon deshalb genial, weil ich schwer bezweifle, dass Texas und Meth je gemeinsam im Studio waren... dennoch phat! S.O.S. aka Lady Smiles votiert für Mario Biondis großartiges "This is what you are", der Waldviertel-Blogger ließ sich von heimischen Songs der Band stoahoat und bazwoach beschallen.

Der SommerSoundTrack Karneval läuft noch bis zum 2. November - wer mitmachen möchte bei Karneval und Gewinnspiel ist natürlich herzlich eingeladen. Ob Top-10 Liste oder Kurz-Essay: Form und Inhalt sind völlig frei. Ich freue mich auf weitere Einreichungen!

Blogparade: Offline gehen. (mit der Werbung)

offlinewerbungSelbständig im Netz ruft zum Blogkarneval auf - gefragt sind eigene Erfahrungen zum Thema "Offline Bewerbung von Blogs und Websites". Ich hab im Lauf der Zeit bei diversen mehr oder weniger professionellen Online-Unternehmungen mitgearbeitet, sowohl im On- als auch Offline Marketing. Wo genügend Budget vorhanden ist, verzichtet niemand freiwillig auf Werbung in der nicht-virtuellen Welt, ob landesweite, ganzseitige Zeitungsanzeige, fette Partys oder Give-Away Gadgets. Aber wie sieht's in Ermangelung von Budgets im Micro-Publishing Bereich aus?

Überhaupt kein Geld für Drucksorten auszugeben, wäre imho ein Versäumnis. Peer Wandinger möchte es genau wissen und fragt:

Setzt Ihr Offline-Maßnahmen ein und wenn ja welche?

Yup. Eine ganze Armee von Sprayern arbeitet derzeit daran, die Wiener Hausdächer so umzugestalten, dass beim Jet-Überflug aus zwischen 3 und 6.000 Metern das datenschmutz-Logo sichtbar wird :-) Aber im Ernst: zählen Visitenkarten schon zu den Offline-Werbemaßnahmen? Falls ja, dann bin ich schuldig im Sinne der Anklage. Auch was T-Shirts und Pickerl betrifft, wobei ich die Moocard-Sticker zu klein finde. Mein momentaner Offline-Werbematerial Provider ist Vistaprint - mit Service, Qualität und Preis der diversen Drucksorten bin ich bisher hochgradig zufrieden.

Aber bunt und hoffentlich umweltfreundlich bedrucktes Papier ist nur ein kleiner Aspekt - ich spreche relativ oft bei diversen Podiumsdiskussionen und Konferenzen, die Presse (= konservative österreichische Tageszeitung) druckt erstaunlicherweise in ihrer Blog-Rubrik ab und an meine Buchstabensuppe ab, dann und wann werde ich eine kleine Wortspende im Radio los. Und da es meistens ohnehin um Social Media und Blogs geht, könnte man die Summer dieser Aktivitäten wohl auch unter dem Begriff Offline-Marketing subsummieren, wenngleich die akademische Einteilung wohl eher von unzulässiger Vermischung von PR und journalistischen Inhalten spräche - welcome to the world of tomorrow micro publishing!

Welche Tipps habt ihr für Offline-Maßnahmen?

Kostengünstig einkaufen! "Support your local dealer" klingt in der Theorie zwar schön, wenn ich im billigsten Wiener Digital-Druck-Shop aber für die grindigste Papierqualität und ausgefranste Buchstabenränder immer noch mehr bezahle als bei diversen Online-Dienstleistern samt Versand, dann stellt sich durchaus die Sinnfrage.

"Lokalmedien haben Gold im Mund" gilt dagegen für alle, die nicht gerade ihre Millionenerbschaft in eine Fernsehkampagne investieren wollen: Partyveranstalter freuen sich beim Flyerdruck auch über kleinere Summen und platzieren als Gegenleistung Logo und oder URL auf ihr Druckwerk - Mikro-Kooperationen für Mikropublisher, sozusagen. Außerdem fällt mir gerade ein, dass man's ja mal in lokalen Blätter im Anzeigenmarkt probieren könnte... wie wär's denn mit:

Schmutziges Blog sucht willige LeserInnen.
Alles ist möglich unter http://blog.datenschmutz.net

SommerSoundTrack Blogparade: erstes Update

sommersoundtrackDie SommerSoundTrack Parade läuft fein an - die ersten drei Beiträge sind bereits eingetrudelt, im folgenden eine kleine Übersicht. Und bei den Teilnahmebedingungen gab's ein kleines Update: die Veröffentlichung der Beitragsliste ist freiwillig, bringt allerdings ein Extra-Los für das Gewinnspiel. In diesem Sinne: berichten Sie von Ihrem SommerSoundTrack, Ladies and Gentlemen!

Die ersten Beiträge

In Baynados Arbeitszimmer hatte Nelly Furtado mit "Say it right" Hochkonjunktur:

Hinzu kommt, dass ich Nelly Furtado generell ganz nett finde.

Mein Musikjournalisten-Kollege Alex Aigner hat zu Lion.cc-Zeiten mal ein Interview mit Miss Furtado geführt... und wochenlang vom Charme und Aussehen der jungen Dame geschwärmt.

YochitosWay.de setzt auf Diversifizierung - in der Top-Liste findet sich von Eric Prydz bis 2raumwohnung ein breites Spektrum an Sommerklassikern. Und das Ausreis(s)erblog - slideaway berichtet von einem Faible für lateinamerikanische Rhythmen. Kein Wunder:

Für mich war ja mein Sommer 07 hauptsächlich die Zeit in Panama und Costa Rica.

Drei Lose sind somit bereits vergeben, mit anderen Worten: noch gibt's mehr Preise als TeilnehmerInnen :-) Aber der Karneval ist ja auch gerade mal drei Tage jung: bis zum 2. November können weitere Beiträge zum Thema "Mein SommerSoundTrack 2007" eingereicht werden, ich bin schon gespannt auf die weitere Artikel.

Linklove? Teilnahmebedingungen!

Michael Wöhrer, Betreiber von Blog-Parade.de, kann sich mit der Idee der Linkliste so gar nicht anfreunden, wie er im Beitrag Back to the roots ausführlich erklärt hat. Ich wär aber gern auf der Seite vertreten, also hab ich die Teilnahmebedingungen folgendermaßen angepasst:

Ich werde alle Beiträge sammeln und am Ende des Karnevals (da geht's bekanntlich immer am turbulentesten zu, denn direkt im Anschluss beginnt die Fastenzeit) die Liste aller teilnehmenden Blogs zusammenstellen und ausschicken. Die Veröffentlichung dieser Liste erfolgt selbstverständlich freiwillig und ist keine Voraussetzung zur Teilnahme an der Blogparade.

WICHTIG: wer die Liste mit Links zu allen Karnevalsartikeln auf seinem eigenen Weblog veröffentlicht, die/der erhält für die Verlosung ein zweites Los und hat damit die doppelten Gewinnchancen!

Anders formuliert: wer die Liste mit allein Beiträgen warum auch immer *nicht* veröffentlichen möchte, der nimmt ebenfalls an der Verlosung teil, für die Veröffentlichung gibt's aber einen kleinen Bonus, nämlich eine Chancenverdoppelung.

PS: Warum ich's trotzdem nicht gut finde, dass ein A-Blogger über die Spielregeln seiner Zunft entscheidet, werde ich demnächst in einem eigenen Beitrag ausführlich darlegen.

Karneval aka Blogparade: Der Soundtrack meines Sommers

13. Oktober 2007bis2. November 2007

sommersoundtrackdatenschmutz ruft auf zum ersten Blogkarneval mit vertikal integrierter Verlosung! Die Ultra-Kurz Version: der Sommer ist eindeutig vorbei, im besten Fall folgt ein milder Herbst. Der Popjournalist und Musikliebhaber in mir möchte von seinen LeserInnen wissen: was war Ihr/euer persönlicher Soundtrack des Sommers? Welche Beats erinnern an die Tage, an denen das Thermometer weit über 30 Grad geklettert ist? Als kleiner zusätzlicher Ansporn werden unter allen, die mitmachen und sich als Blog-Musikkritiker betätigen, werden eine Reihe von CDs verlost.

Das Thema des Karnevalstreibens

Im Sommer macht's in unseren Breiten einfach mehr Spaß, draußen zu sein - und Party-Locations mit Open Air Tanzmöglichkeit gewinnen immens an Attraktivität. Und daher lautet meine Frage: was war euer persönlicher Lieblings-Sommer-Soundtrack in den letzten paar Monaten? Egal ob aktuell, mittel- oder uralt, ob Longplayer, Compilation, Single, DJ-Set oder eine Mischung aus allem: welcher Sound hat gerockt? Welche Beats erinnern euch an die heißen Tage im Juni, Juli und August? Welche Künstler und/oder Songs lassen auch im Herbst das innere Thermometer steigen? Mein eigener Beitrag folgt in den nächsten Tagen.

Karneval? Der Teilnahmemodus

Beim sogenannten Weblog-Karneval, auch als Blog-Parade bezeichnet, sind Blog-AutorInnen aufgerufen, innerhalb eines definierten Zeitrahmens einen Beitrag zu einem bestimmen Thema zu verfassen. Ab hier gibt's zwei Varianten:

Oldschool: Nach Ablauf dieser Frist werden alle eingereichten Beiträge vom Initiator-Blog abschließend präsentiert und verlinkt.
Nuschool: Nach Ablauf der Frist erstellt der Initiator eine Liste mit Links zu allein eingereichten Beiträgen und verschickt selbige an alle TeilnehmerInnen. Die wiederum veröffentlichen besagte Liste; so profitiert nicht nur das Blog, das die Aktion gestartet hat, sondern alle bekommen Linklove ab. (An dieser Stelle: Gruß an meine Nuschooler Yannick, Blogformoney und René! Good work!)
datenschmutz school: Wie Variante zwei, nur mit einem zusätzlichen Plug-In: unter allen TeilnehmerInnen werden Preise verlost. Und weil's ja um Beats und Sounds geht, gibt's in diesem Fall folgerichtig selbige zu gewinnen, und zwar auf Silberscheibe.

Mit anderen Worten: wer teilnehmen möchte, schreibt bis zum 2. November einen Beitrag zum Thema Mein SommerSoundTrack 2007 und hinterlässt einen Kommentar zu dieser Story (wichtig für die Verlosung: mit E-Mail Adresse!) oder sendet eine E-Mail mit dem Link an: datenschmutz [at] gmail.com

Ich werde alle Beiträge sammeln und am Ende des Karnevals (da geht's bekanntlich immer am turbulentesten zu, denn direkt im Anschluss beginnt die Fastenzeit) die Liste aller teilnehmenden Blogs zusammenstellen und ausschicken. Die Veröffentlichung dieser Liste erfolgt selbstverständlich freiwillig und ist keine Voraussetzung zur Teilnahme an der Blogparade oder für die Teilnahme an der Verlosung.

WICHTIG: wer die Liste mit Links zu allen Karnevalsartikeln auf seinem eigenen Weblog veröffentlicht, die/der erhält für die Verlosung ein zweites Los und hat damit die doppelten Gewinnchancen!

Die Preise

Unter allen Karnevals-TeilnehmerInnen werden nach dem gewohnten Zufallsprinzip folgende Alben quer durch den Stil-Gemüsegarten verlost:

  1. The Brendan Adams Trio: Pearly Sue
  2. Timbaland: Tim's Bio
  3. Nova Drive: Headtrip
  4. Jay-Z: Greatest Hits
  5. Amaree: Amaree
  6. Moloko: All Back to the Mine - A Collection of Remixes

Selbstverständlich ist wie bei allen datenschmutz-Gewinnspielen der Rechtsweg ausgeschlossen, die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Im übrigen gelten die Standard Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele.

to be continued

Wie genaue BeobachterInnen bereits festgestellt haben: drei Wochen sind eine lange Zeit. Dass im Lauf der Zeit noch weitere Preise hinzukommen, ist keineswegs ausgeschlossen... und bei den üblichen Karnevals-Teilnahmeraten dürften die Gewinnchancen für jede Einreichung deutlich über 1:10 liegen - da kann keine Lotterie mithalten, höchstens die Tombola beim Feuerwehrfest :mrgreen:

In diesem Sinne - was war Ihr Soundtrack des Sommers 2007? Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Beiträge!

Accessibility Blogparade

10. Oktober 2007bis11. November 2007

Accessibility BlogparadeHeutigentags startet eine vierwöchige Blogparade zum Thema "Accessibility", also "Zugänglichkeit". Initiiert und gestartet wurde die Aktion gemeinsam vom MAIN_blog und Robert Lender. BloggerInnen sind aufgerufen, sich Gedanken zum Thema "wie zugänglich / barrierefrei ist meine Seite" zu machen und Überlegungen zum Thema Web 2.0 und Accessibility anzustellen.

Gerade über das Thema Accessibility machen sich meistens bloß "offizielle" Einrichtungen oder webzweinull-realitätsferne Usability-Experten á la Nielsen-Institut Gedanken. Aus dem Thema einen Crowdsourcing-Karneval zu machen, ist meiner Meinung nach eine hervorragende Idee:

Gemeinsam starten wir diese Initiative, um in der Blogwelt die Sichtweisen und Standpunkte zum Thema Web Accessibility zu erkunden und zu vernetzen. Wir möchten wissen, was Bloggerinnen und Blogger über barrierefreies Internet denken, welche persönlichen Erfahrungen es mit Barrieren im Netz gibt, wie es um die Accessibility im Web 2.0 so bestellt ist, welche Fragen auftauchen, wenn Weblogs zugänglicher gestaltet werden, welche Tipps dazu hilfreich sind, und und und...

Robert, der am Barcamp sein Blog einer Instant-Analyse unterzog (die allerdings leider versäumt habe), formuliert das Anliegen folgendermaßen:

Thema ist "über Barrieren im Netz". Vielleicht erkennt jemand von euch gleich die Doppeldeutigkeit. Wir wünschen uns Artikel, die über Barrieren im Netz berichten, aber auch wie man über diese Barrieren kommt, diese überwinden kann.

Wer mitmachen möchte, schnappt sich einen passenden Banner und ein geeignetes Thema - einen kurzen Einstieg ins Thema findet man unter Webaccessibility.de:

Was ist Barrierefreiheit?
Mit Barrierefreiheit wird das Ziel gesetzt, Ihren Internet-Auftritt möglichst allen Nutzern zugänglich zu machen, unabhängig davon, welche Ausstattung und Fähigkeiten ein Nutzer hat. Die Gruppe der Behinderten und Benachteiligten stellt mit über 30% der Bevölkerung ein riesiges ungenutztes Kundenpotenzial für die Verwaltung, den Sozialbereich und insbesondere für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Am stärksten wächst die Gruppe der über 60-jährigen Internetnutzer.
Barrierefreiheit kann Ihren Webseiten zur besseren Platzierung in Suchmaschinen verhelfen.
Barrierefreiheit ist definiert in gesetzlichen Richtlinien (BITV) und eine Forderung der Vereinten Nationen an alle Website-Betreiber.

In diesem Sinne hoffe ich auf rege Beteiligung und fruchtbare Ergebnisse!

Update: datenschmutz Gewinnspiele

Foto: Knipsermann (piqs.de)Gestern endete die Verlosung von d.kays Individual Soul - gewonnen hat Flo, herzliche Gratulation! Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich ein Gewinnspiel-Archiv eingerichtet, in dem die abgelaufenen Verlosungen dokumentiert werden. Dieses soll in erster Linie als Übersichtstools sein für potentielle edle Spender von Gewinnen fungieren - schließlich lautet der Plan, meine p.t. Leserschaft mit laufend mit netten kleinen (und von mir aus gern auch großen) Goodies zu versorgen.

Aktuelle Gewinnspiele finden Sie übrigens auf dieser Seite: bis zum 15. September gibt's die Möglichkeit, eines von drei Exemplaren von Shantels Disco Partizani zu gewinnen.

And there's more to come: nächste Woche startet die Verlosung von 3 Samplern zum Electronic Beats Festival, und übernächste Woche habe ich danke Nathalie (g-stone) die Ehre und das Vergnügen, drei Stück des zweiten Soloalbums von Rodney Hunter zu verlosen: Hunterville kommt ganz frisch aus dem Presswerk, aber bevor ich die Verlosung online stell, muss ich mich noch mit Rodney zum Interview treffen. Ebenfalls am Start im September: mein erster Karneval, bei dem unter allen teilnehmenden BloggerInnen ein ganzer Sack voll CDs verlost wird. Wer kein Gewinnspiel verpassen will, die/der abonniert am besten den datenschmutz RSS-Feed.

Wie funktioniert's?

Alle Verlosungen laufen nach demselben Prinzip: wer gewinnen will, hinterlässt einen Kommentar zur betreffenden Story. Eine Registrierung ist nicht erforderlich, allerdings sollte unbedingt eine korrekte E-Mail Adresse angegeben werden, sonst habe ich keine Möglichkeit, allfällige GewinnerInnen über Ihre Glückssträhne in Kenntnis zu setzen. Unter allen Kommentar-SchreiberInnen werden die jeweiligen Preise nach dem Zufallsverfahren verlost und anschließend am Blog bekannt gegeben und via E-Mail verständigt.

Bonusrunde: Wer selbst ein Blog betreibt und das jeweilige Gewinnspiel dort ankündigt/verlinkt, der bekommt ein "zweites Los", hat also doppelt so hohe Gewinnchancen.

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