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Rückblick: Youtube Kinoabend im MuQa

Zum Abschluss des Semester lud die Forschungsgruppe Internet (= studienübergreifende Crew außergewöhnlich netz-affiner DoktorandInnen) ins Museumsquartier. Aufgrund der aprilartigen Wetter-Unbeständigkeit wurde der Kurzfilmabend in den Raum D verlegt. Thematische Klammer an diesem inhaltlich sehr breit gestreuten Abend war das Thema “Fake” – jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellten zwei bis drei kurze Clips vor und erklärten, was die einzelnen Filmchen mit dem Thema Fake zu tun haben.

Die gesamte Playlist mit allen vorgestellten Beiträgen gibt’s bei Jana. Mir hat der Abend großen Spaß gemacht und ich würd diese Youtube-Kinosession gerne mal wiederholen. Hier ein paar lose zusammengeschnittene Statements der KuratorInnen:

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Fake! Youtube-Kinoabend im MuQa

Was im Internet veröffentlicht wird, *muss* einfach wahr sein! Getreu ihrem Motto hat die interdisziplinäre Dissertandengruppe Internetforschung ein abendfüllendes Internet-Video-Programm zusammengestellt. Das Motto lautet Fake! Realität und Illusion, dazu werden die Bücherwürmer von der Uni (ich darf das so abwertend sagen, bin schließlich selber einer) in bester Hip Hop Jam Tradition auch die eine oder andere Wortspende droppen. Und bei dem vielen Niederschlag momentan können wir ja eines lauschigen Sommerabends fast sicher sein!

Das Spektakel beginnt mit Einbruch der Dämmerung, also ca. 20:30 Uhr auf der Wiese vor dem Quartier 21. (Wiese mag ein wenig euphemistisch sein – der Rasentreifen zwischen MQ und 2er Linie ist gemeint, also außerhalb der MQ-Festungsmauern.) Das Detailprogramm sieht folgendermaßen aus:

  • Jana Herwig: Fake als Attraktion
  • René König: 9/11 was an inside job! – YouTube als Plattform für alternative Deutungen des 11. September 2001
  • Axel Maireder: Slap me happy – but real! Die Realitätskonstruktionen von Jugendlichen zu Amateur-Gewaltvideos
  • Sigrid Jones: Werbung oder nicht Werbung?
  • Axel Kittenberger: Who is (not) real?
  • Philipp Budka: ‘Don’t Call me Eskimo!’ Repräsentationen indigener Musik(er) auf YouTube
  • Susanne Rabler: Was Avatare in ihrer Freizeit tun, und wie World of Warcraft in der Realität aussieht.
  • Thomas Lohninger: How can this be real?
  • Ritchie Pettauer: Post-Production Fakes

Vorbei ist die Show um 22:00, danach gibt’s kurz Gelegenheit für Autogramme und Reflexion. Sollte Schlechtwetter notwendig sein, übersiedelt das moderne Kabarett in den Gang des Quartier21.

PS: Letztendlich haben wir uns dann doch gegen das Autokino am Rande von Donaustadt und fürs MuQa entschieden. Aber nur wegen der Anreise.