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	<title>datenschmutz &#187; Kontext</title>
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		<title>Das FutureZone Drama: ein öffentlich-rechtliches Missverständnis</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die FutureZone soll ein Opfer des neuen ORF Gesetzes werden. Allenthalben erhebt sich ein großen Zetern und wehklagen, dabei wäre nun genau der richtige Augenblick, um die gesamte IT-Bericherstattung des ORF jenseits kurzsichtiger Konservativismen zu überdenken und neu zu gestalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://futurezone.orf.at" rel="nofollow" class="liexternal">ORF FutureZone</a>, ein auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">IT</a>–News spezialisiertes Nachrichtenangebot des staatlichen österreichischen Rundfunks ORF soll im Rahmen eines neuen  Rundfunkgesetzes eingestellt werden, was für erheblichen Unmut in der österreichischen Social Media Szene sorgt. Dass “die Verleger” ein neues Projekt planen, sei der eigentliche Grund dieses “Bauernopfers”. In der zugehörigen <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=116069241770475" class="liexternal">Facebook-Gruppe</a> haben die Wogen der Empörung bereits in Wellen des Aktionismus umgeschlagen:</p>
<blockquote><p>Wir wollen eine Petition an den ORF richten, damit dieser die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/futurezone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Futurezone">FutureZone</a> nicht abdreht, sondern der Community übergibt. Und die Community sind alle, die wollen, dass es die FuZo weiter gibt. Lasst uns eine Genossenschaft gründen, an der sich alle Interessierten beteiligen können und die in Zukunft den Betrieb der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/futurezone/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Futurezone">FutureZone</a> weiterführt und ausbaut.</p></blockquote>
<p>Ich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> verstehe nicht ganz, warum man für den Betrieb eines Multi-Author Blogs eine Genossenschaft gründen muss oder soll und was genau mit dieser “Übergabe” gemeint sein soll. Weiters ist mir vollkommen neu, dass zum Start eines Weblogs über IT/Gesellschafts-Themen in irgendeiner Weise die Zustimmung des ORF erforderlich ist. Was mich aber letztendlich zu diesem Beitrag motiviert hat, ist ein grundlegendes Missverständnis in der Debatte: um den IT-politisch Informationsbedarf abzudecken, muss der Staatssender kein Online-Medium betreiben, das über jeden Rülpser von Steve Jobs und jede 0,0xte Android-Versionsänderung redaktionell remixt.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo.jpg" alt="fuzo Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="Keine Zukunft für die Futurezone?" width="600" height="497" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Anstatt in reflexhafter Manier den Niedergang der Demokratie zu bejammern, wäre jetzt der richtige Augenblick, die verschiedenen IT-Redaktionen des ORF zu bündeln. Es bestünde sogar die einzigartige Chance, ein neues Kompetenz-Zentrum innerhalb des ORF zu schaffen, das jene Teil der IT-Berichterstattung abdeckt, die private Medien nicht leisten können.<span id="more-4296"></span></p>
<p>Um nicht missverstanden zu werden: ich habe nichts gegen die FutureZone, ganz im Gegenteil. Zu behaupten, dass ich sie aus anderen als professionellen Gründen (sprich Monitoring) regelmäßig gelesen hätte, wäre maßlos übertrieben. Dass die Redaktion stets “investigativ recherchiert”, halte ich nicht zuletzt aufgrund persönlicher Erfahrungen im Rahmen unseres <a href="http://internetrat.at" class="liexternal">Internetrat-Projekts</a> für maßlos übertrieben. Dass der Löwenanteil der Meldungen wie bei allen derartigen Medien von den Big 3 (plus Heise in Europa) abgeschrieben sind, will ich der FuZo auch gar nicht vorwerfen, die Redakteure können ja nix dafür, dass die ORF On Strategie nicht primär auf Welt– respektive Demokratieverbesserung, sondern auf Page Impressions abzielt. Dennoch ist mir die öfters aufgetauchte Argumentationslinie „Bevor der ORF *unerwünschte Sendung hier einfügen* produziert, ist mir lieber, er gibt meine GIS-Beiträge für die FutureZone aus.“ schlicht und ergreifend zu wenig für eine Rechtfertigung eines weitgehend eigenständig agierenden Steuergeld-IT-Blogs.</p>
<h2 id="toc-das-kind-beim-namen-nennen">Das Kind beim Namen nennen</h2>
<p>Die journalistisch hochwertigen Artikel, die investigativen Beiträge über in der Tat extrem relevante Datenschutz– und Bürgerrechts-Themen kamen in der Vergangenheit nicht von “der FutureZone Redaktion”, sondern so gut wie ausschließlich von deren Gründer Erich Möchel, den ich fachlich wie persönlich über alle Maßen schätze. Dass ein großer Teil seiner Reportagen zu Enfopol auf Telepolis respektive im c’t veröffentlich wurde, ist mehr als symptomatisch und zeigt ein spezifisches Problem des österreichischen Mediensystems auf: wir leider unter dem Economies of Scales eines Kleinstaats und unter Medienpolitikern mit dem Weitblick von Kellerzwergen.</p>
<p>Das lässt sich mathematisch erklären (die Scales, nicht die Kellerzwerge): Wenn sich 3% der Bevölkerung für ein Thema interessieren, dann ergibt das in Österreich bei 8 Millionen Einwohnern eine potentielle Zielgruppe von 240.000 Personen, im zehnmal so großen Deutschland sprechen wir von 2,4 Millionen. Ergo kann der österreichische Markt viele “Nischenprodukte” nicht tragen, und genau hier versucht der Staat regulierend einzugreifen und eine gewisse “Grundversorgung” mit als demokratiepolitisch und kulturell wünschenswerten Medieninhalten sicher zu stellen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/fuzo2.jpg" alt="fuzo2 Das FutureZone Drama: ein öffentlich rechtliches Missverständnis" title="FuZo Schlagzeilen" width="600" height="420" style="border:1px solid gray;margin-bottom:15px;" /></div>
<p>Das wäre die Idee hinter dem ORF, doch alle Theorie ist grau. Und den Irrsinn, der in Österreich seit Jahrzehnten praktiziert wird, muss man sich in diesem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> einmal mehr auf der Zunge zergehen lassen: da leistet sich der Staat einen staatlichen Rundfunksender, welcher Defizite der freien Medienwirtschaft ausgleichen soll, lässt jeden Bürger GIS-Gebühr bezahlen und nutzt die politisch kontrollierte Senderstruktur jahrzehntelang konsequent dafür, sogenannten “Weiße Elefanten”, also Politpensionäre, mit überhöhten Gehältern “dauerzuparken”. Irgendwann stößt die Finanzierbarkeit des Molochs, der ja auch noch Medieninhalte produzieren soll, an ihre Grenzen, und Intendanz um Intendanz jammert und fleht um die Anhebung der Werbezeiten, die in der Regel auch gewährt werden. Denn allein über Gebühren ließe sich der ORF längst nicht mehr finanzieren, da kosten schon allein die eingekauften US-Serien viel zu viel. Und wo kämen wir denn da hin, wenn der Staatssender den “lukrativen Werbemarkt” und den Sektor “Unterhaltung” den privaten Anbietern überlassen müsste? Genau diese verquere Logik ist scheinbar vollkommen unreflektiert von weiten Teilen der Social Media Szene übernommen worden, die nun für eine Erhaltung der FuZo trommelt – obwohl das Befürworten öffentlich-rechtlicher Medieninhalte meiner Meinung nach mit einem scharfen Profil und einem Fokus auf öffentlich-rechtlichen Mehrwert einhergehen muss, und genau der sollte auch hinterfragt werden dürfen. Profil-Kolumnist <a href="http://audio.profil.at/index.php?MessageId=2502465&#038;ActiveDate=2010-06-14&#038;activeCate=9&#038;alltext=2" class="liexternal">Sven Gächter</a> schlägt diese Woche in eine ähnliche Kerbe:</p>
<blockquote><p>Das ORF-Biotop neigt – mitunter aus guten Gründen – zur Wehleidigkeit, wenn es um die Diskussion seiner Arbeitsbedingungen geht. Zur Selbstkritik neigt es nicht. Übergeordnete Strukturprobleme bieten keine stichhaltige Entschuldigung für inhaltliche Defizite, die den Legitimationsanspruch des Senders zum Teil dramatisch unterhöhlen.</p></blockquote>
<p>Um auf die FutureZone respektive die Rolle der IT-Berichterstattung im ORF-Kontext zurück zu kommen: Lasst doch einfach Heise, Computerwelt, Computerwoche und Co. über marktgetriebene IT Trends im Allgemeinen berichten und konzentriert euch auf jene Bereiche, die tatsächlich politische und kulturelle Relevanz haben und von privaten Anbietern nicht oder nicht ausreichend abgedeckt werden. Ich kann einfach nicht mit gutem Gewissen dafür eintreten, dass mit meinem Steuergeld eine Redaktion finanziert wird, die zum Großteil Meldungen wie “<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1650827/" rel="nofollow" class="liexternal">Lange Wartezeiten für iPhone 4</a> — Rekordandrang verzögert Auslieferung” von den Primärquellen ab– und umschreibt. Wenn ich mir angesichts des realen redaktionellen Angebots Christoph Chorherrs <a href="http://chorherr.twoday.net/stories/6376015/" class="liexternal">Kommentar</a> durchlesen, dann frage ich mich, ob er eigentlich von der gleichen FutureZone spricht wie ich:</p>
<blockquote><p>Besonders verlässlich, weil sie Nachrichten zu den ThemenBürgerrechten im digitalen Zeitalter bietet, ist die FutureZone von ORF On. Sie hat sich gerade auf EU-Ebene um Themen gekümmert, die sonst niemand beackern konnte. Warum? Sie haben offensichtlich ausreichend redaktionelle Kraft auf die Behandlung dieser Themen und schauen nicht auf eine simple Bilanzrechnung. […] Diese langwierige analytische Arbeit ist für private Medien nur schwer zu leisten, umgekehrt können diese jederzeit auf die Vorarbeit der FutureZone-Redaktion zurückgreifen.</p></blockquote>
<p>Ich wünsche mir jenes Medium, von dem Chorherr hier spricht. Ich wünsche mir eine IT-Redaktion im ORF, welche die geballte Kompetenz von FutureZone, Matrix, Digital Leben und Co. zusammenfasst. Ob diese Redaktion dann Fernseh-, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio">Radio</a>- oder Online-Beiträge produziert, ist zweitrangig (wobei ein IT-Magazin im Staatsfernsehen längst überfällig ist). Sinn und Zweck wäre die konsequente, langfristige Beackerung von Themen wie Datenspeicherung, eGovernment, Auswirkungen der neuen Medien aufs Bildungssystem und Ähnliches, nicht darum, mit Steuergeldern Pressemeldungen umzuschreiben. Selbstverständlich wäre eine vertikale *und* horizontale Integration dieser Themen mehr als wünschenswert. Alle, die mit der Keule des digitalkulturellen Niedergangs drohen, sollen sich die folgende Frage stellen: Wenn diese Themen wirklich so wichtig sind, sollten sie dann wirklich auf die einsame Insel verbannt werden? Wenn wir in der Informationsgesellschaft leben, wenn Internet und Co. in der Tat eine so große Rollen spielen, warum braucht man dann ein old-school Blog? Wäre es denn nicht wesentlich adäquater, die betreffenden Themen ins bestehende Angebot zu integrieren? Oder anders gefragt: wenn eGovernment Themen Relevanz besitzen, warum nicht im Politik-Ressort drüber berichten? Wenn wieder mal ein Innenminister mehr über seine Bürger wissen möchte, als das Gesetz erlaubt, warum nicht in der Innenpolitik drüber berichten? Fragen über Fragen, die eine „Genossenschaft“ der Cyber-Konservativisten wohl kaum beantworten können wird.</p>
<p>PS: Natürlich frage ich mich, ob in diesem Bereich ein politisch gesteuerter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/staatsfunk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Staatsfunk">Staatsfunk</a> wirklich der geeignetste Betreiber sein kann — Intervenieren können Politiker schließlich nicht nur bei Fernsehbeiträgen. Aber das ist ein anderes Posting und soll ein andermal erzählt werden.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-05/fruehlingsmetamorphose-redesign-der-google-suche/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 21:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google verabschiedet sich in kleinen Schritten vom Minimalismus: seit heute macht eine neue Seitenleiste das Umschalten zwischen verschiedenen Arten von Suchergebnissen wie Videos, Blogbeiträgen und Diskussionen wesentlich komfortabler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wenig weniger Minimalismus hat Big G heute seiner Suchmaske verpasst: der deutschsprachige respektive der österreichische Index zeigt sich bereits gepimpt, alle 37 Sprachvarianten bekommen die neue linke <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seitenleiste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Seitenleiste">Seitenleiste</a> in den nächsten Tagen spendiert. Am offiziellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> spricht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> von einer <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/05/spring-metamorphosis-googles-new-look.html" class="liexternal">Spring Metamorphosis</a>, und die präsentiert sich so:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4212]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu1-small.jpg" alt="googleneu1 small Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche" title="Google Redesign: neue Suchmaske mit Seitenleiste" width="600" height="738" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-4212"></span></p>
<p>Suchprofis erkennen auf den ersten Blick: die Änderungen halten sich in engen Grenzen, denn die ersten sechs Menüpunkte “Alles, Bilder, Videos, Maps, News und Bücher” waren bereits vorher mit nur einem Klick über das Kopfleistenmenü erreichbar. “Blogs” führt wenig überraschend zur Google Blogsuche, hinter dem Zentralperspektive versprechenden Punkt <em>Social</em>verbergen sich lediglich aktuelle Tweets zum jeweiligen Suchbegriff– Diese werden aber in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a> via Ajax immerhin in der Suchmaske laufend aktualisiert:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4212]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/googleneu2-small.jpg" alt="googleneu2 small Frühlingsmetamorphose: Redesign der Google Suche" title="Die neue Google Suche: Social Search" width="600" height="718" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a>–technisch verwirrend finde ich, dass der Menüpunkt <em>Social</em> beim Klicken an die zweite Position der Liste springt, die übrigen Einträge zeigen dieses Verhalten nicht, da dürfte es sich wohl um einen Bug handeln. Ebenfalls nervig: um das Menü zu öffnen, muss man jedes Mal auf “mehr” klicken, dabei könnte der jeweilige Status für eingeloggte User ohne weiteres gespeichert werden. <em>Discussions</em> präsentiert Deep Search Pages, die Googles <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/algorithmus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Algorithmus">Algorithmus</a> als Foren– respektive Q+A Seiten identifiziert hat; über das untere Seitenleistenmenü lässt sich jede der beiden Kategorien einzeln anwählen.</p>
<p>Dieses funktioniert kontextabhängig und dient beispielsweise der Umschaltung zwischen Relevanz– und Aktualitätsreihung bei Webergebnissen, der Größen-, Motiv– und Farbwahl bei der Bildersuche und der Dauer bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–Clip-Suche. Insgesamt finde ich, dass die neue Eingabemaske Google komfortabler macht, Klickwege spart und der Evolution des Web durchwegs angemessen ist — die war übrigens auch der Grund für das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/redesign/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Redesign">Redesign</a>, den Google-Mitarbeiter in diesem Video erklären:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-05/fruehlingsmetamorphose-redesign-der-google-suche/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Weitere Blogbeiträge zum neuen Google-Design:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://digitalaffairs.at/2010/05/06/google-facelift/" class="liexternal">Google Facelift</a> von Richard Hemmer auf <a href="http://digitalaffairs.at/" class="liexternal">Digital Affairs</a></li>
<li><a href="http://www.fontblog.de/google-neues-logo-neues-design" class="liexternal">Google: neues Logo, neues Design</a> am Fontblog</li>
<li><a href="http://blog.tameco.de/06052010-google-in-neuer-optik-und-moegliche-hintergruende.html" class="liexternal">Google in neuer Optik und mögliche Hintergründe</a> auf Tameco</li>
<li><a href="http://netzprinzip.de/google-design/" class="liexternal">Google testet neues Design</a> auf Netzprinzip</li>
<li><a href="http://www.meinungs-blog.de/das-neue-google-design-nervt-8587" class="liexternal">Das neue Google Design nervt</a> am Meinungsblog</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-04/welche-zukunft-hat-das-buch/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die Frage, ob “das Buch” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der Bauhaus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> Weimar, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als Vortrag zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen Kultur rühren. Kultur aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den Medien ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/die-zeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Die Zeit">die Zeit</a> der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten Paul Otlet, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die Wissenschaft damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but it will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, Interview (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a> es nannte, zu jener posttypografischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medienkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with medienkultur">Medienkultur</a> eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer Multimedia-Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/connect/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Connect">connect</a>, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Digitalks sucht Evangelisten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 14:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 21. April findet die nächste Runde Digitalks statt. Ich hab die Ehre und das Vergnügen, einen Vortrag über Twitter im Marketing-Kontext zu halten - und Meral sucht Ambassadoren, die helfen, den Kreis der üblichen Web 2.0-Verdächtigen zu erweitern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/03/digitalks.jpg" alt="digitalks Digitalks sucht Evangelisten" title="digitalks" width="119" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Oder genauer gesagt “Ambassadore”, wie Meral schreibt. Ziel und Zweck der viralen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>–Aktion für die gute Sache ist den doch recht überschaubaren Kreis der verdächtig unüblichen Protagonisten zu erweitern und Interessanten aus dem näheren und weiteren Umfeld zur Teilnahme zu motivieren. Quasi “Ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweet">Tweet</a> sie zu motivieren, sie alle zu finden, ins MuQa zu treiben und ein Weilchen zu binden”. Oder, wenig Tolkien’est ausgedrückt:</p>
<blockquote><p>Wenn ihr als Blogger, Twitterer oder heavy user von “social media” nach wie vor bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digitalks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digitalks">Digitalks</a> Veranstaltungen teilnehmen und eure Erfahrungen einbringen möchtet, dann lade ich euch ein “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digitalks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digitalks">Digitalks</a> Ambassador” zu werden.</p></blockquote>
<p>Schließlich lautet die Mission der geselligen Vortragsrunden, Einsteiger und Experten zu vernetzen. Wer also über Digitalks twittert, bloggt, Empfehlungen an Freunde ausspricht und/oder Themen und Referenten vorschlägt, wird auf der <a href="http://www.digitalks.at/ambassadoren" class="liexternal">Ambassadoren-Liste</a> eingetragen. Außerdem gibt’s eine neue “Soft–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/speed-dating/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Speed-Dating">Speed-Dating</a>”-Regel:</p>
<blockquote><p>Falls du bei Digitalks Veranstaltungen teilnehmen willst, bringe immer ein neues Gesicht mit (eine Person, die nicht zu den Insidern gehört), das ist wichtig, nur so können wir neue Kreise erschließen.</p></blockquote>
<p>Bin gespannt, ob Digitalks noch lange in der üblichen MuQa-Location stattfinden wird: die letzten Veranstaltungen waren ja immer bis auf den letzten Platz besetzt. Bei diesem stark steigenden Interesse a Social Media könnte es sein, dass Meral demnächst in die Halle E übersiedeln muss <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Digitalks sucht Evangelisten" class='wp-smiley' title="Digitalks sucht Evangelisten" /> Wer bei der Aktion mitmachen möchte, sagt im zugehörigen <a href="http://www.digitalks.at/2009/03/11/digitalks-sucht-ambassadoren/" class="liexternal">Blogbeitrag</a> Bescheid.</p>
<p>Eine gute Gelegenheit, die nächste Veranstaltung anzukündigen: am 21. April geht’s um das Thema <a href="http://www.digitalks.at/anmeldung" class="liexternal">Twitter &amp; Co. — Was ist Microblogging?</a>. Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen beschränkt, die Anmeldung beginnt am 21. März. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, an diesem Abend einen kurzen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über die Nutzung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> im Marketing-Kontext zu halten. Wird ein turbulenter Tag — denn direkt vorher bin ich beim 2. Tag der Identiat09–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> am Kahlenberg.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>SEO-Frage: Gibt es Minus-Keywords?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 04:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/scalas-1224074604.jpg" alt="scalas 1224074604 SEO Frage: Gibt es Minus Keywords? " title="scalas" width="250" height="112" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Ich arbeite als Online Consultant und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–Berater, es wäre also ganz schön peinlich, wenn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> nicht hervorragend gerankt wäre. Nun, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">it</a>’s not black magic: regelmäßige Postings, Unique Contents, eine nicht gerade backfrische Domain, sauberes XML und ein paar Source-Code-Kniffe, das muss ja hinhauen — und tut es auch. Letztens hab ich allerdings eine interessante Beobachtung gemacht, die ich an dieser Stelle gerne mal zur SEO-Diskussion stellen möchte: alle meine statischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>–Contents (aktuelle GS, Archiv) haben Pagerank Null und eine sehr schlechte Position in den SERPs, wie etwa die Suche nach <a href="http://www.google.at/search?hl=de&#038;q=datenschmutz+Gewinnspiele&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=" class="liexternal">datenschmutz + Gewinnspiele</a> zeigt. Ein wenig Recherche hat mich nun auf folgende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> gebracht: gibt es für bestimmte, häufig in “streng riechendem” Kontext auftauchende Keys wie “Gewinnspiele” sowas wie einen automatischen Malus von Big G.?</p>
<p>So gut wie alle meine Hauptmenüpunkte besitzen Pagerank 4, mit Ausnahme von “Themen” und “Archiv”, die aber bloß auf noindex-Seiten weiterverweise. Die statische Seite mit den <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/" class="liinternal">Gewinnspielen</a> allerdings ist in Google so gut wie gar nicht vorhanden, obwohl regelmäßig upgedatet und schon rund ein Jahr online. </p>
<p>Praktisch ist mir das vollkommen egal, wenn nicht sogar recht: schließlich sind die Gewinnspiele ja sowieso prima causa für Stammleser und Feed-Abonennten gedacht und nicht unbedingt für SERP-Besucher. Und die einzelnen Postings, bei denen häufig ein ausführliches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit dem Gewinnspiel kombiniert ist (z.B. CD-Verlosungen), ranken sehr erfreulich und haben großteils auch einen relativ hohen PR: siehe z.B. <a href="http://www.google.at/search?hl=de&#038;q=d.kay&#038;btnG=Google-Suche&#038;meta=" class="liexternal">d.kay</a> oder <a href="http://www.google.at/search?hl=de&#038;q=dubblestandart&#038;btnG=Suche&#038;meta=" class="liexternal">Dubblestandart</a>.</p>
<p>Nun ist mir durchaus bewusst, dass Keywords wie “Poker”, “Pornos” etc. durchaus sehr schwierig zu optimieren sind: nicht nur, weil die Konkurrenz bei diesen Themen sehr groß ist, sondern auch, weil Google darum bemüht ist, zumindest die vorderen Positionen seiner SERPs jugendfrei zu halten. So weit, so klar: allerdings frage ich mich aufgrund der Gewinnspiel Rankings, ob Google inzwischen so etwas wie eine Liste “möglicherweise dubioser Keywords” ins System implementiert hat, die das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ranking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ranking">Ranking</a> für bestimmte Begriffe eben erschweren. Oder handelt es sich um bloßen Zufall? Ich hab dazu noch keine Meinung, wär aber sehr gespannt auf ähnliche Erfahrungen/Ausreißer bzw. andere Erklärungen: die Diskussion ist eröffnet <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 SEO Frage: Gibt es Minus Keywords? " class='wp-smiley' title="SEO Frage: Gibt es Minus Keywords? " /> </p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong><br />
Titelbild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=309369" class="liexternal">Goldener Schlüssel mit blau</a> von Rainer Sturm / pixelio.de</p>
<p> </p>
<p></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Neues Twitter-Lieblingsspielzeug: toanswer.net</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-08/neues-twitter-lieblingsspielzeug-toanswernet/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 05:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurze Antworten auf kurze Fragen - das ist das Prinzip von ToAnswer.net. Lexikalisches Wissen in 140 Zeichen also, sozusagen ein minimalistischer Gegenentwurf zu Yahoo Answers.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/toanswerlogo-1218217537.jpg" alt="toanswerlogo 1218217537 Neues Twitter Lieblingsspielzeug: toanswer.net" title="toanswerlogo" width="150" height="40" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Contrary to popular believe gibt’s doch dumme Fragen, und zwar massig viele. Dafür keine dummen Antworten, sondern bloß kontextuell unpassende Auskünfte. Aber können 140 Zeichen wirklich erschöpfend informieren über den Status Quo aller wichtigen Fragen dieses Universums? Ei Freilich. Da passt sogar noch eine Fußnote rein zu “42”, und dieses Prinzip macht sich <a href="http://toanswer.net/" class="liexternal">Toanswer</a> ausgiebigst zunutze.</p>
<p>Leudde, vergesst <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> Knol und Wikipedia! <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/toanswer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ToAnswer">Toanswer</a> ist der neue Born des Weltwissens. Echtzeitlich, unwidersprochen und todernst! Ohne unnötiges Gelaber, straight down to the point: </p>
<blockquote><p>If you have ever used Ask MetaFilter or Yahoo Answers, you already understand the basic premise of ToAnswer. Some users ask questions, the questions are indexed, and other users respond to questions that may know the answer to. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/it/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with IT">It</a>’s a simple, efficient way to query the minds of others.</p>
<p>So what’s the point, if Ask Metafilter and Yahoo Answers provide the same service? ToAnswer is special in one way: it interfaces with Twitter. This provides advantages and disadvantages that gives ToAnswer a unique niche. It allows you to tap Twitter’s enormous user base. However, due to the nature of Twitter you are limited to 140-character questions and answers. This makes ToAnswer the perfect medium for making small polls or quick questions.</p></blockquote>
<p>Die einzelnen Fragen erhalten eine Kennzahl, damit die passenden Antworten später zugeordnet werden können — damit bleiben effektiv rund 125 Zeichen für die eigentliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> übrig. Eines zeigt sich allerdings schon jetzt: ein Sprachfilter wäre sehr hilfreich, derzeit herrscht auf <a href="http://www.toanswer.net" class="liexternal">ToAnswer.net</a> babylonisches Sprachgewirr.</p>
<p>PS: Außerdem ist ToAnswer ein wirklich nettes Connection Tool. Macht irgendwie mehr Spaß als die meisten Zwischendurch-Browserspiele, die ich kenne. (Außer Travian und Duels natürlich, *g*)</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Zanox ändert Partner-Vergütungsmodell</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-05/zanox-aendert-partner-verguetungsmodell/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 05:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zanox zahlt ab sofort zwischen 6 und 8 Euro für jeden neuen Partner, der sich im Affiliate-Netzwerk registriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?6897255C1933255473T" class="liimagelink"><img src="http://www.zanox-affiliate.de/ppv/?6897255C1933255473" align="bottom" width="120" height="38" border="0" hspace="1" alt=" Zanox ändert Partner Vergütungsmodell" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Zanox ändert Partner Vergütungsmodell" /></a>Zanox, seines Zeichens lukrativstes Affiliate–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Network">Network</a> für europäische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a>, ändert mit 1. Juni diesen Jahres die Konditionen des “Partner werben Partner” Programms. Die Standardprovision beträgt nun 6 Euro pro Partner, Premium-Affiliates (ab Adrank 6) bekommen 8 Euros.</p>
<p>Während englischsprachige Blogger die freie Qual der Wahl haben, sieht’s mit europäischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/affiliate-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Affiliate Marketing">Affiliate Marketing</a> Networks eher duster aus. Ursprünglich war hier auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> affili.net eingebaut, das auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> damit erzielbare Einkommen lag allerdings fast unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. <a href="/zanox/" class="liinternal">Zanox</a> bietet die wesentlich attraktiveren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partnerprogramm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partnerprogramm">Partnerprogramm</a> und vor allem das lukrativere Beteiligungsmodell — und da jede Seite händisch freigegeben wird, bleibt das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzwerk/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzwerk">Netzwerk</a> frei von billigen Klick-Generatoren.</p>
<p>Welche Partnerprogramme man fürs eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> wählt, hängt natürlich einzig und allein von der thematischen Ausrichtung ab. Je enger der thematische Bezug zum Seitenthema, desto höhere die Coversion-Rate. Bei mehreren hundert Werbern — von Feinkostwaren bis zu ADSL-Verträgen — sollte allerdings so gut wie jedes Nischenblog zumindest ein paar <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">kontext</a>–sensitive Werbemittel im Zanox-Portfolio finden. </p>
<p>Nach Anmeldung und Freischaltung muss man sich für jedes Partnerprogramm einzeln bewerben, erfahrungsgemäß erfolgt die Freischaltung oder Ablehnung innerhalb von zwei Tagen. Für das neue Zanox-Leadmodell ist lediglich zu beachten, dass neu geworbene Partner innerhalb von 6 Monaten nach Registrierung ein Guthaben von mindestens 50 Euro erzielt haben — aber das ist selbst für kleinere und mittlere Blogs ohne weiteres möglich.</p>
<p><a href="/zanox/" class="liinternal">anmelden bei Zanox</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Facebook besser gar nicht benutzen?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/facebook-besser-gar-nicht-benutzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 07:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Audio-Kolumne aus der aktuellen Ö1 matrix-Sendung gibts hier zum Nachhören - und natürlich zum Mitdiskutieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen war ich bei Ö1 im matrix-Studio zu Gast, um meine <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-01/keine-mauern-des-anstands-mehr/" class="liinternal">Replik</a> auf Armins <a href="http://oe1.orf.at/highlights/114968.html" rel="nofollow" class="liexternal">Facebook-Kolumne</a> zu verlesen.</p>
<p>Der Text steht mittlerweile auch auf <a href="http://oe1.orf.at/highlights/117414.html" rel="nofollow" class="liexternal">oe1.orf.at</a> und stößt dort auf geteilte Unzustimmung — bin gespannt, ob und wie die Diskussion weitergeht. Jedenfalls tat ich mir ordentlich schwer damit, meine eigenen Zeilen zu lesen — freies Sprechen ist da schon wesentlich einfacher. A propos: gestern war ich wieder bei Paul und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio">Radio</a> uton live zu Gast, wir schnackten wieder eine Runde über Social Networks, Fluchtgeschwindigkeiten und Musikmythen, die Sendung gibt’s demnächst hier zum Nachhören.</p>
<p>Hier die matrix-Aufzeichnung, die ich von Franz bekommen habe — die Einleitung und Armins Teil hab ich drin gelassen, sonst wär meine Audio–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antwort/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antwort">Antwort</a> zu sehr aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> gerissen. Kommentare hochwillkommen!</p>
<p>[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.] </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Buddha sei Dank: Mein Job liebt mich</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 07:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht jede/r kann von sich behaupten, einen Job zu haben, der wesentlich mehr Spaß als Ärger macht. Dabei verbringt man viel zu viel Zeit mit Arbeit, um sich ständig zu ärgern...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens konnte — oder besser: musste — ich in den guten alten Verkehrsmitteln ein Telefonat mithören, oder zumindest zwei Drittel davon. Eine junge Dame so um die 25, offensichtlich im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> tätig und vorher Studentin an der WU, unterhielt sich mit einer Freundin über die persönliche Jahresplanung.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a>: “Ich bin gerade aus dem Urlaub in Kuba zurück und hab gestern zusammen mit meinem Freund unseren Sommerurlaub in Thailand gebucht — das sind so die Highlights meines Lebens für dieses Jahr, alles andere ist unspektakulär und fad.” Das muss echt übel sein — soweit ich weiß, bekommt man als Angestellter ja grade mal 6 Wochen Urlaub im Jahr. Das heißt, 46 Wochen widerwillig arbeiten, um sich dann 6 Wochen entspannend zu können? Für mich ein unbegreifliches Missverhältnis und eine Situation, die ich nie auf Dauer akzeptieren könnte.</p>
<p>Klar ist die Lage am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/arbeitsmarkt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitsmarkt">Arbeitsmarkt</a> “schwierig” — das ist sie vermutlich immer. Und natürlich wären genug Leudde froh drüber, einfach irgendeinen Job zu haben… und selbstverständlich brauchen wir alle Kohle zum Leben, der eine mehr, die andere weniger. Und ich hab in den letzten 12 Monaten sicherlich keine sechs Wochen Urlaub gemacht — im Sinne von Gar-Nichts-Tun. Und ich hab auch nicht das geringste Bedürfnis nach mehr Freizeit: einfach deshalb, weil mir meine Arbeit unglaublich großen Spaß macht. Die Medien– und Blogberaterei ist ein hochgradig dynamischer Bereich, in dem sich ständig alles ändert — und zu je mehr Chefetagen sich das Wissen, dass eine Webseite nicht nur aus Code, sondern vor allem aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> besteht, verbreitet, desto mehr Jobanfragen bekomm ich.</p>
<p>Meine eigene Arbeit funktioniert zu einem hohen Grad experimentell: Weblogs und Viralmarketing sind so neue Themen, dass es noch keine eingespielten Gesetze gibt, sondern eigentlich nur Best Practices. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> ist dabei meine persönliche integrierte Forschungs-, Entwicklungs– und PR-Abteilung: mein hier gewonnenes Wissen über Methoden und Praktiken, die effizient funktionieren, verkaufe ich an meine Kunden. Um erfolgreich zu sein, muss ich sozusagen immer am Ball bleiben — und das verhindert zuverlässig, dass jemals Fadesse aufkommt. Ich will keineswegs behaupten, dass für jede/n Medienfreak der Weg in die Selbständigkeit die ideale Option darstellt, aber ich bin im nachhinein sehr froh drüber, dass mich Red Bull seinerzeit beim vorzeitig eingestampften Givemewings-Projekt nicht anstellen wollte: denn das war damals der ausschlaggebende Grund für mich, mir einen steuerschonenden Gewerbeschein als Alternative zum Worst-of-both-Worlds Szenario “freier Dienstnehmer” zu holen.</p>
<p>Also nix gegen Urlaube in der Karibik, in Kuba und sonstwo — aber wenn’s nach mir geht, lieber mit Notebook als ohne. Sonst müsst ich mich am Ende noch drüber beschweren, dass die Wochen im Freizeitparadies “unspektakulär und fad” waren… aber immer noch viel besser als umgekehrt!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
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		<title>Facebook: “Trust you” und der geheime Eingang</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-01/facebook-trust-you-und-der-geheime-eingang/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 06:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Normalerweise darf jede Facebook-Applikation pro Tag und UserIn maximal 20 Einladungen verschicken - Trust you umgeht diese Beschränkung auf durchaus mysteriöse Art und Weise.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/trust-you.jpg' alt="trust you Facebook: Trust you und der geheime Eingang" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Facebook: Trust you und der geheime Eingang" />Normalerweise darf jede <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Applikation pro Tag und User genau 20 Einladungen verschicken. <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=6998133003&#038;ref=s" class="liexternal">Trust you</a> allerdings umgeht diese Einschränkung auf elegante Weise — da sind anscheinend <strong>dark secret technologies</strong> am Werk… bisher tappen die Ermittler noch im Dunkeln. “Harry, fahr schon mal den Wagen vor”, sagt Oberkommissar Da Rick.</p>
<p>Viele Facebook-Applikationen generieren aus den Eingaben der User ein bestimmtes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ranking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ranking">Ranking</a>: ob hottest, smartest oder most successful friends, die zugrunde liegende Mechanik ist immer die gleiche: je mehr Kontakte man hat und je mehr Leute man einlädt, desto höher die rein statistische Chance, besser im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ranking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ranking">Ranking</a> abzuschneiden, weil man einfach von mehr Kontakten beurteilt wird. Nun ist die angesprochene 20-User-Grenze keineswegs Goodwill der App-Programmierer, ganz im Gegenteil: die Facebook-API gibt diese Zahl fix vor um von vornherein Applikations–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spam/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spam">Spam</a> in großem Stil auszuschließen.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?id=6998133003&#038;ref=s" class="liexternal">Trust you</a> fällt in die oben beschriebene Kategorie von Apps — man wählt aus, welche seiner Bekannten man für besonders vertrauenswürdig hält, das Programm erstellt ein dynamisches Ranking, sowohl Facebook-weit als auch eines des eigenen Bekanntenkreises. So weit, so gut — dass ein derartiges Ranking aus den oben beschriebenen Gründen *rein gar nichts* aussagt, dürfte klar sein. (Soll natürlich keinesfalls heißen, dass ich nicht vertrauenswürdig bin *fg*)</p>
<p>Und die App wäre auch nicht weiter erwähnenswert, gäb’s da nicht dieses “Secret Entrance” Fenster, auf dem zu lesen ist:</p>
<p align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/secret-entrance.jpg' alt="secret entrance Facebook: Trust you und der geheime Eingang" style="border:1px solid gray;" title="Facebook: Trust you und der geheime Eingang" /></p>
<p>Und in der Tat: auch wenn man bereits die täglichen 20 Einladungen verschickt hat, führt der Klick auf einen der fünf Geheimeingänge zu der bekannten Einladungsmaske, allerdings mit zurückgesetztem Limit. Man kann also nicht 20, sondern mindestens 120 Personen einladen. Das ist im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> der genannten Applikation nicht weiter spannend, was mich vielmehr fasziniert ist die Tatsache, dass da ganz offensichtlich jemand smarter war als die API; keine Ahnung, wie die Betreiber das geschafft haben, aber das Beispiel dürfte wohl bald Schule machen, wenn Facebook diese Lücke — wo immer sie auch sein mag — nicht dicht macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gert Lovink propagiert den digitalen Nihilismus</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2007 14:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rückkehr des Nihilismus als konsensuale Abkehr von jeglichem gemeinsamen Wertekanon konstatiert Gert Lovink als Resultate der Ver-Massemedialisierung des Internet. Speziell Blogger trügen keine Werte vor sich her, sagt der Theoretiker in Lovink.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/lovink.jpg' alt="lovink Gert Lovink propagiert den digitalen Nihilismus" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Gert Lovink propagiert den digitalen Nihilismus" />Gert Lovink beweist einmal mehr unvorstellbaren Scharfblick und Analysetalent: er hat erkannt, dass das Internet kein Expertenmedium mehr ist, sondern inzwischen bereits von einer Milliarde Menschen benutzt wird. Ergo bewegen wir uns auf den <strong>digitalen Nihilismus</strong> zu, erklärt der holländische Medientheoretiker beim <a href="http://www.zeit.de/2007/52/Interview-Geert-Lovink?page=all" class="liexternal">Interview mit Die Zeit</a>.</p>
<p>Sobald die Netzavantgarde nicht mehr unter sich ist, kann ja nur Nihilismus die Folge sein, oder? Man ist versucht, mit Sly Stallones <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zitat">Zitat</a> aus Demolition Man zu kontern: <em>Ihr werdet lernen müssen, ein wenig sauberer zu sein, und wir werden lernen müssen, ein bisschen schmutziger zu werden.</em></p>
<p>Aber Lovink simplifiziert nicht, er spricht in dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> einige meiner Meinung nach sehr zentrale Punkte an. Vor kurzem erschien mit “Zero Comments” der Abschluss seiner Trilogie, der “Dark Fiber” und “My First Recession” vorangegangen waren. Lovink, der die lange Zeit den englischsprachigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkultur">Netzkultur</a>–Duktus prägende Liste <nettime> mit gegründet hat, kennt die “vorkommerzielle”  Phase also ganz genau aus eigener Erfahrung:</p>
<blockquote><p>Nach einer vorkommerziellen Phase, die von Experten dominiert wurde, und einer Zeit der Euphorie und der Spekulation, die mit dem Zusammenbruch der New Economy endete, befinden wir uns heute im Stadium der Vermassung von Internetanwendungen. Man braucht keine technischen Fähigkeiten mehr, jeder, der in der Lage ist, ein bisschen herum zu klicken, kann mitmachen.</p></blockquote>
<p>Was mich an dem Interview überrascht hat, ist das wohltuende Nicht-Einhacken auf die Bürgerjournalismus-Kerbe: Blogs sind nun mal nicht die besseren Lokalzeitungen und Blogger nicht (nur) Journalisten:</p>
<blockquote><p>Mein Verständnis des Bloggens ist trotzdem ein anderes, es orientiert sich an dem, was Michel Foucault “Technologien des Selbst” nennt. Das Entscheidende im Netz von heute sind nicht Nachrichten und Meinungen, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion: Wer bin ich? Was mache ich? Wer befindet sich in meiner Gegend? […] Es geht also um eigene Erfahrungen, die gespiegelt sind in der Konfrontation mit einem Text, einem Bild oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>, das vorgefunden wurde.</p></blockquote>
<p>Und bekanntlich geht doch nichts über ein wenig “Konfrontation mit dem Selbst”, oder? Auch wenn diese in Lovinks Wahrnehmung auf eine sehr flüchtige Art und Weise geschieht:</p>
<blockquote><p>Obwohl Blogging Schrift ist, hat es etwas Informelles: Wie ein Gerücht verblasst und vergeht es sehr schnell. Und das hat es noch nicht gegeben. Bis vor Kurzem noch herrschte eine äußerst starke Trennung zwischen dem Gespräch, das verweht, und dem schriftlich Notierten.</p></blockquote>
<p>Das zentrale Branding-Word des Interviews, der angesprochene digitale Nihilismus, resultiert laut Lovink aus einem generellen Misstrauen gegenüber Utopien, das “nichts mit einer Religion und wenig mit einer ethischen Überzeugung zu tun hat”. Die Abwesenheit von Kommunikation, das Abarbeiten am Selbst, die Reflexion an der 100% absorbierenden Fläche, also ein Widerspruch in sich selbst?</p>
<blockquote><p>Es ist eine Position, die von einem imaginären Nullpunkt ausgeht, dem “Zero” in Zero Comments. Denn die Mehrzahl der Blogs wird ja gerade nicht gelesen, sie spielen in einer Grauzone der Öffentlichkeit, von der sich einige wenige Spitzen-Blogger abheben. Die Null, die in der Software aufscheint — kein Verkehr, niemand da gewesen, das “Nihil” von Nihilismus -, ist die Regel, nicht die Ausnahme.</p></blockquote>
<p>Dieses Setup gelingt laut Lovink aber nur deshalb, weil die Blogger das gute alte interesselose Wohlgefallen zum Stigma ihres Kreuzzuges für das Nichts erhoben haben:</p>
<blockquote><p>Blogs fragen nicht mehr nach Alternativen, sie tragen keine Ziele vor sich her, auch keine revolutionären. Sie beschränken sich ganz auf den affektiven Raum, den sie flüchtig besetzen. Medienphilosophisch gesehen, handelt es sich um dekadente Artefakte, die den Schritt von der Wahrheit ins Nichts wagen.</p></blockquote>
<p>Das Interview liest sich spannend, lässt aber am Ende eine schalen Nachgeschmack zurück: denn letztendlich fällt Lovink selbst in die Grube, die er anderen gräbt: genauso wenig wie sich das Phänomen Bloggen aufs Thema Bürgerjournalismus reduzieren lässt, dürfte diese Beschreibung auf die Gesamtheit der Blogosphäre zutreffen. Das Blogger “keine Ziele vor sich hertragen” klingt im akademischen Konferenz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a>, der Gert Lovinks berufliches Heimatbiotop darstellt, sicherlich gut: ein <a href="http://www.johnchow.com" class="liexternal">John Chow</a> oder ein <a href="http://www.shomoney.com" class="liexternal">Jeremy Shoemaker</a> wären aber wohl ebenso wie <a href="http://www.basicthinking.de" class="liexternal">Robert Basic</a> nicht bloß geringfügig anderer Meinung.</nettime></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blog-Chartereien</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 06:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast wie im Boxsport existieren auch im Blogchart-Genre ganz unterschiedliche Ligen. Anders als im Ring zählen dabei auch noch völlig verschiedene Bewertungskriterien - da sollte für jeden ein Chartplatz drin sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/blogcharts.jpg" rel="lightbox" title='blogcharts' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/blogcharts.thumbnail.jpg' alt="blogcharts.thumbnail Blog Chartereien" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Blog Chartereien" /></a><a href="http://nexuslex.wordpress.com/2007/11/25/blogcharts/" class="liexternal">Nexuslex</a> hat eine umfangreiche Liste diverser Blogcharts und –toplisten zusammengestellt. Die infamösen Vergleichslisten, mal mit mehr, mal mit weniger Background sind ja bekanntlich ein permanenter Stein des Anstoßes, oder freundlich formuliert: permanentes Work-in-Progress. Oder perpetual beta, wie’s im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Kontext so schön heißt. Und damit natürlich extrem medienadäquat, auch wenn die Rückführung des Streites um des Trackbacks Bart (Echt? Nur mit Gütesiegel!) auf konsensuale Moralwerte ein a priori zum Scheitern verurteiltes Unterfangen darstellt… </p>
<p>Das schmälert aber keineswegs meine Freude über meinen Lieblingschartplatz auf <a href="http://www.wikio.de/blogs/top" class="liexternal">Wikio</a>, dort bin ich nämlich just während ich diesen Artikel verfasst auf der 33 gelandet.</p>
<p>Das <a href="http://www.bloggeramt.de/show_top.php" class="liexternal">Bloggeramt</a> listet mich gar auf Platz 9, bei den <a href="http://www.topblogs.de/" class="liexternal">Topblogs.de</a> steht d/s mit Platz 19 auch noch knapp in den Top Twenty. Dafür bleib ich bei den <a href="http://www.blog.mediaprojekte.de/german-top50-blogs/" class="liexternal">German Top 50 Blogs</a> (hübsches Design!), bei den <a href="http://www.top100-business-blogs.de/top100/" class="liexternal">Top 100 Business Blogs</a> und beim <a href="http://schwanzvergleich.blogcounter.de/schwanzvergleich.html" class="liexternal">Blogcounter Schwanzvergleich</a> komplett außen vor. Also alles relativ? Nein, natürlich nicht: die einzige, wahre und letztgültige Wertung gibt’s natürlich nur bei den <a href="http://www.deutscheblogcharts.com/" class="liexternal">Deutschen Piraten Blogcharts</a>, wo ich derzeit Platz 27 (bzw. 3hoch3) okkupiere.</p>
<p>Mein akut gestiegenes Interesse an Hitparaden hat übrigens einen Grund, der voraussichtlich Mitte Dezember erstmals in einer Sneak Preview gezeigt wird. Ich kann nur soviel verraten: <a href="http://www.wissenbelastet.com" class="liexternal">Wissen belastet</a>, <a href="http://www.helge.at/" class="liexternal">Helge</a>, <a href="http://www.comdao.com" class="liexternal">Comdao</a>, <a href="http://www.blögger.at" class="liexternal">Blögger</a> und datenschmutz haben eine kleine Überraschung für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">blog</a>–interessierte .at-Öffentlichkeit; mehr dazu asap.</p>
<h2 id="toc-der-journaille-misstrauen">Der Journaille misstrauen</h2>
<p>Lanu hat die Liste der ersten <a href="http://lanu.blogger.de/stories/974040/" class="liexternal">echten deutschen Blogger</a> zusammengestellt. Echt bezieht sich in diesem Fall anders als bei Bio-Nahrung nicht auf die heilige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dreifaltigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dreifaltigkeit">Dreifaltigkeit</a> kernig-heimatlich-rustikal, sondern die Autorin vertritt die These, dass jemand, der (auch) anderweitig harte Dollars und/oder Euros mit dem Aneinanderreihen von Buchstaben verdient, kein/e BloggerIn sein kann:</p>
<blockquote><p>Da die deutschen Blogcharts immer mehr von Journalisten unterwandert werden, die ja bekanntlich keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> sind, sehe ich mich gezwungen, in Kürze die echten deutschen Bloggercharts herauszugeben.</p></blockquote>
<p>Interessante Idee — und ein gutes Beispiel für Old vs. Newschool bzw. für die völlig unterschiedlichen Konzepte, die hinter dem Begriff <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/weblog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weblog">Weblog</a> stehen: für manche sind Blogs eben private und vor allem nichtkommerzielle, nicht professionelle Webseiten, während andere darin einfach nur täglich aktualisierte Webmedien sehen. Und spätestens seit Erfolgsstories wie Techcrunch dürfte klar sein, dass Problogs längst fixer Bestandteil im Medienmix sind. Aber warum ich rausgefallen bin, verstehe ich nicht: zumal ich ja Journalist und Werbeheini bin, hebt sich denn das nicht gegenseitig auf?</p>
<p>Übrigens: die neue Ausgabe der <a href="http://www.deutscheblogcharts.de" rel="nofollow" class="liexternal">dbc</a> ist ebenfalls draußen und Jens <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/blog/2007/11/mogelversuch.html" rel="nofollow" class="liexternal">wundert</a> sich über Zeitbudgets:</p>
<blockquote><p>Es ist manchmal absolut unfassbar, mit welchen Dingen manche Leute ihre Zeit vertrödeln. […] Wie gesagt: ich habe keine Ahnung, warum jemand so viel Energie und Zeit ver(sch)wendet, […]</p></blockquote>
<p>Da kann ich nur sagen: think out of the box! Es ist unfassbar, über welches Thema manche Leute ihre Dissertation schreiben.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/search.php?search_user=hofschlaeger" class="liexternal">S. Hofschlaeger / </a><a href="http://www.pixelio.de/" class="liexternal">pixelio.de</a></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>A-Muse-Ment: Museale Bildschirmschonerei</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 10:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von 18. bis 22. August tagte die Internationale Museumsvereinigung ICOM in Wien. polygon gestaltete in Zusammenarbeit mit dem Kupferstichkabinett in der Akademie der bildenden Künste die Lounge-Inszenierung “Meet the Muse”.
Hunderte Vertreter von Museen aus aller Welt und ein dichtgedrängtes Programm: da bot sich natürlich die Gestaltung eines “Lounge-Bereiches” an, der einerseits als kommunikativer Treffpunkt fungierte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 18. bis 22. August tagte die Internationale Museumsvereinigung ICOM in Wien. <a href="http://www.polyogn.at" class="liexternal">polygon</a> gestaltete in Zusammenarbeit mit dem Kupferstichkabinett in der Akademie der bildenden Künste die Lounge-Inszenierung “Meet the Muse”.</p>
<p>Hunderte Vertreter von Museen aus aller Welt und ein dichtgedrängtes Programm: da bot sich natürlich die Gestaltung eines “Lounge-Bereiches” an, der einerseits als kommunikativer Treffpunkt fungierte, und andererseits die österreichische Museenlandschaft durch zwei Installationen vorstellte:</p>
<blockquote><p>Zwei Installationen lenken den Blick der Besucher. Sie ermöglichen einerseits raumgreifend einen schnellen, digitalen Rausch der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a>, andererseits auch ruhige, ganz individuelle Einblicke. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Museen ergänzen einander und verleiten unaufdringlich zur Frage nach ihrem eigentlichen Wesen. Sie zeigen auch, welchen Blick die beteiligten Museen auf sich selbst haben. Die Organisatoren, das Kupferstichkabinett der Akademie und der Verein Polygon sorgen dafür, dass die Aula ganz im Zeichen des Amüsements steht. Ledersofas statt Rednerpulte sowie ein Rahmenprogramm mit Lounge, Bar und DJs schaffen die richtige Atmosphäre für einen abendlichen Kuss der Muse. Die gezeigte Sammlung existiert in dieser Form nirgends sonst in Österreich.</p></blockquote>
<p>Teil der Installation waren Visuals mit Einzelobjekten aus den diversen Museumsbeständen. Ich hatte das Vergnügen, die betreffende Dia-Show zu gestalten, und seit gestern gibt’s auf der <a href="http://www.polygon.at/index.php/de/about/5" class="liexternal">Polygon-Homepage</a> den ICOM 2007 Bildschirmschoner für Windows zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Download — und zwar in zwei Varianten, einmal mit fixer Abfolge und einmal randomized. Hier die Links zu den Zip-Files:</p>
<p><a href="http://www.polygon.at/screensaver/icom2007-fixed.zip" class="lizip">ICOM Screensaver “fixed“</a><br />
<a href="http://www.polygon.at/screensaver/icom2007-random.zip" class="lizip">ICOM Screensaver “Random”</a></p>
<p>Den Bildschirmschoner hab ich zusammengebastelt, wer sich für die österreichische Museenlandschaft interessiert, findet hier eine Alternative piktoriale Alternative zu Windows-Bordmitteln… Kunst am Arbeitsplatz, sozusagen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/elk.gif' alt="elk A Muse Ment: Museale Bildschirmschonerei" class='wp-smiley' title="A Muse Ment: Museale Bildschirmschonerei" /> </p>
<p><small><strong>Installationsanleitung:</strong><br />
Icom-2007 ist ein Bildschirmschoner für Windows 98, XP und Vista. Um den Screensaver zu verwenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen aus dem Kontextmenü “Speichern unter”. Im zip-File befindet sich eine *.exe-Datei, die Sie mit einem Doppelklick starten. Anschließend können Sie “Play” wählen, um eine Voransicht des Bildschirmschoners zu stehen oder “install”, um Icom-2007 als Ihren Standard-Bildschirmschoner einzurichten.</small></p>
<p>Die Gesamtliste der Museen, die an unserer Aktion teilgenommen haben, ist übrigens ganz schön lang geworden:</p>
<p>Ägyptisch-Orientalische Sammlung KHM — Albertina — Automobil– und Motorradmuseum Austria — AZW — Belvedere — Bergbauernmuseum “z’Bach” in der Wildschönau/ Tirol — Bergbaumuseum Leogang — BIOS Nationalparkmuseum Malnitz — Burgen &amp; Schlösser Salzburg — Das Andere Heimatmuseum BauStelle Schloss Lind — Diözesanmuseum Graz — Dommuseum Wien — Essl Museum — Esterhazy Privatstiftung — Filmmuseum — Fotosammlung Österreichisches Museum für Volkskunde — Gauermannmuseum — Geldmuseum — Gemäldegalerie Akademie — Gemäldegalerie und Hofjagd– und Rüstkammer KHM — Generali Foundation — Gironcoli-Museum, St. Johnn — Glasmuseum Lobmeyer — Glockenmuseum — Graphische Sammlung Stift Göttweig — Haus der Natur — Heeresgeschichtliches Museum — inatura — Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege Archiv für Baukunst — Architektur und — Ingenieurkunst — Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal — Karrikaturmuseum — Keramikmuseum Scheibbs, NÖ — Kriminalmuseum Graz — Kristallwelten Wattens — Kulturabteilung der Stadt Wien Referat Bildende Kunst — Museum auf Abruf — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>–und Museumsverein 7 Mühlen — Kunstgarten — Kunsthalle Wien — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunsthaus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunsthaus">KunstHaus</a> Wien — Kunstkammer KHM — Kupferstichkabinett — Landesmuseum Burgenland — Leopold — MUMOK — Museen der Österreichischen Nationalbibliothek — museum der moderne, salzburg — Museum für Baukultur Neutal — Museum im Stift Admont — Museum Joanneum — Museum Orth — Museum von Abgüssen und Originalsammlung an der Leopold-Franzens–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> in — Innsbruck — Musikinstrumentemuseum — Musikinstrumentenmuseum Schloss Kremsegg, OÖ — MZM Museumszentrum Mistelbach — Narrenturm — Naturhistorisches Museum Wien — Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum — NÖ Landesmuseum — Ostarrichi-Kulturhof Neuhofen/Ybbs — Österreichischen Forstmuseum in Großreifling — Robert-Musil-Literatur-Museum — Salzburg Museum — Salzburger Barockmuseum — Sammlung alter Musikinstrumente, Kunsthistorisches Museum Wien — Schattenburg Museum Feldkirch — Schloss Artstetten — Schlossmuseum Loosdorf — Schlossmuseum Peuerbach — Sigmund Freud Museum — Stadtmuseen Wels — Stadtmuseum Bad Ischl — Stadtmuseum Schladming und Nickelmuseum — Stadtmuseums Wels — Stift Klosterneuburg — Styrassic Park — Theatermuseum — thecrystalweb — Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum — TMW — Wagenburg KHM — WAGNER:WERK Museum Postsparkasse — WEINSTADTmuseums Krems — Zeitreise Heldenberg — Zisterzienserstift Rein — Zoom — Universitäts Sammlungen: Astronomisches Museum/Sternwarte / Botanischer Garten /  — Ur– und Frühgeschichte / Numismatik / Musikwissenschaft / Herbarium / Fakultät für Physik / Archäologie / Pharmakognosie / Mineralogie/Kristallographie / Zoologie / Paläontologie — Museum für Völkerkunde: Nord– und Mittelamerika</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Zu Gast bei Meister Yoda</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 22:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche hatte ich die Ehre und Freude, bei Meister Yoda in der Schweiz einen Gastbeitrag zum Thema Google und die Internet-Ökonomie zu schreiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte Oktober war Meister <a href="http://www.yoda.ch" class="liexternal">Yoda</a> auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> zu Gast: in seinem Beitrag <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-10/die-bloggergemeinschaft-im-osten/" class="liinternal">Die Bloggergemeinschaft im Osten</a> beschrieb er die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> der österreichischen Blogosphäre durch die Eidgenossen. Dieser Tage durfte ich einen Gastbeitrag abliefern. Unter dem Titel <a href="http://blog.yoda.ch/?p=1822" class="liexternal">Dividende statt Divide et Impera?</a> hab ich ein paar Überlegungen zur guten alten Netzökonomie angestellt.</p>
<p>In real life kennen gelernt haben wir uns am letzten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/barcamp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Barcamp">Barcamp</a> in Wien — mitgelesen hab ich bei Roman sowieso schon länger, und das Face-to-Face Kennenlernen war äußerst erfreulich — und ich hoffe, dass wir uns demnächst mal wieder über den Weg laufen.  </p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> als virtueller Imperator, Millionen von Micropublishern als Bewohner der “okkupierten” Gebieten: während honorarabhängige Fließbandautoren und realitätsferne Manager schon länger mit ausgeschaltetem Haus– und Herzverstand propagieren, dass die Strategeme alter Chinesen sich hervorragend und vor allem 1:1 auf die moderne Wirtschaftslage übertragen ließen, lohnt sich im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> von Google und Blogosphäre durchwegs ein neuer Blick auf das alte römische Motto “teile und herrsche”.</p>
<p><a href="http://blog.yoda.ch/?p=1822" class="liexternal">weiterlesen bei Yoda</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>25. Oktober: Big Brother Awards 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2007 13:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 25. Oktober 2007; 20:00 bis 22:00. ] Die neunten Big Brother Awards werden am 25. Oktober im Wiener Rabenhof Theater überreicht. In diesem Jahr steht die Datenschutz-Veranstaltung unter dem Motto Lauscht da jemand?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">25. Oktober 2007</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/bba.gif' alt="bba 25. Oktober: Big Brother Awards 2007" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="25. Oktober: Big Brother Awards 2007" />Die <a href="http://www.bigbrotherawards.at" class="liexternal">Big Brother Awards</a> haben sich in den letzten Jahren als feste Größe am österreichischen Datensammelhimmel etabliert: nicht etwa bloß dank des Einsatzes der Initiatoren, sondern auch und nicht zuletzt, weil die Datensammel-Problematik langsam ihr Schattendasein beendet und im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kontext/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontext">Kontext</a> von Terrorismusangst und Kontrollwut langsam in den Lichtkegel des öffentlichen Bewusstseins tritt. Diesjähriges Motto: <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Lauscht_da_jemand" class="liexternal">Laust da jemand?</a></p>
<p>Und genau dort gehört das Thema auch hin: denn die neue Welt der Informationsgesellschaft ist per se weder schön noch grässlich, denn die Spielregeln legen wir selbst fest: aber wo Entwicklungen so rasend schnell passieren wie im Netz und Begehrlichkeiten gerne das Radar unterlaufen, da droht die fallweise recht träge demokratische Meinungsbildung von der normativen Kraft des Faktischen überrundet zu werden — und genau dagegen richten sich die BBA.</p>
<p>Als vor 9 Jahren die q/uintessenz die BBA ins Leben rief, da fragten einige meiner Bekannten, als ich Ihnen von der geplanten Veranstaltung erzählte: “Warum gibt’s einen Event zu deutschem Reality-TV in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>?” Der Bekanntheitsgrad der Veranstaltung, deren Namen sich von George Orwells “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/big-brother/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Big Brother">Big Brother</a>” aus 1984 ableitet, ist beträchtlich gewachsen. In der <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Hall_of_Shame" class="liexternal">Hall of Shame</a> finden sich zahlreiche Lowlights aus den letzten Jahren: so wurde im ersten Jahr der KSV mit einem Preis bedacht, 2001 erhielt unter anderen Peter Wesenthaler eine Riesenkakerlake, im Jahr darauf war die damalige BM Elisabeth Gehrer an der Reihe. </p>
<p>Die Homepage listet alle Nominierten, das Rennen bleibt spannend, denn abstimmen für die Kategorie <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Formular" class="liexternal">Volkswahl</a> kann man bis zum 25. Oktober um 12:00 Uhr. Um 20:00 Uhr gehen die Awards dann im <a href="http://www.rabenhof.at/" class="liexternal">Rabenhoft Theater</a> über die Bühne. Die Veranstaltung wird übrigens auch live nach Graz zum <a href="http://www.elevate.at/bba2007.html" class="liexternal">Elevate Festival</a> gestreamt (open space in der Grünen Akademie):</p>
<blockquote><p>In Kooperation mit dem Verein q/uintessenz und dem Rabenhof Theater überträgt das Elevate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> die Big Brother Awards erstmals live im Internet. Im Open Space in der Grünen Akademie kann mensch sich das Spektakel in geselliger Runde auf Leinwand gebeamt ansehen.</p></blockquote>
<p>Zur Einstimmung ein Best-Of <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> der <a href="http://www.bigbrotherawards.at/" class="liexternal">Big Brother Awards</a> 2006:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-10/25-oktober-big-brother-awards-2007/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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