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	<title>datenschmutz &#187; Kosten</title>
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		<title>SVA Chaos: Arztbesuche ab 1. Juni kostenpflichtig</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 18:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verhandlungen zwischen SVA und Ärztekammer sind gescheitert - mit dem wenig erfreulichen Ergebnis, dass Versicherte ab 1. Juni ihre Arztbesuche selbst bezahlen müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das österreichische Sozialversicherungssystem hat so seine Probleme, doch was die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sva/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SVA">SVA</a> gerade angerichtet hat, ist in der Geschichte der Pflichtversicherung wohl einzigartig. Während es Obama in den USA gerade geschafft hat, endlich eine Krankenversicherungen für alle Bürger im Gesetz zu verankern, lässt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sva/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SVA">SVA</a> österreichische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/unternehmer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unternehmer">Unternehmer</a> im Regen stehen: nach dem Scheitern der Gesamtvertragsverhandlungen zwischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aerztekammer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ärztekammer">Ärztekammer</a> und SVA beginnt in knapp zwei Wochen der <em>vertragsfreie Zustand</em>. Das bedeutet konkret: Wer Unternehmer ist und daher bei der SVA versichert, muss ab 1. Juni seine Besuche bei niedergelassenen Ärzten selbst bezahlen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/svaunterlaesst.jpg" alt="svaunterlaesst SVA Chaos: Arztbesuche ab 1. Juni kostenpflichtig" title="SVA unterlässt" width="600" height="60" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4222"></span></p>
<p>Die anschließend ausgestellte Rechnung kann dann bei der SVA eingereicht werden, die bei Behandlungen aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen dann 80% rückerstattet. Diese unfassbare Misere, die man selbst als geduldiger Beitragszahler nur als #MEGAFAIL bezeichnen kann, ist das Resultat der gescheiterten Verhandlungen vom 4. Mai — beide Seiten haben ihre Kampagnenpages in Stellung gebracht. Die Sichtweise der <a href="http://www.sva-vertragsfreie-zeit.at/" class="liexternal">Ärztekammer</a> unterscheidet sich naturgemäß gravierend von der Stellungnahme der <a href="http://www.svagw.at/vertragslos/versicherte/" class="liexternal">SVA</a>. Während erstere von vollkommen mangelnder Verhandlungsbereitschaft spricht, verteidigt die Versicherung ihre Einsparungspläne:</p>
<blockquote><p>Bei den aktuellen Verhandlungen war es der SVA ein Anliegen, besonders hohe Tarife im Labor-Bereich zugunsten der persönlichen Betreuung der Patienten zu senken. Die Allgemeinmediziner und Fachärzte hätten für diese verstärkte Betreuung der Patienten eine Honorarerhöhung um 4 Prozent erhalten. Ein zusätzlicher Vorschlag, diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> bis 2015 festzulegen, wurde von der Ärztekammer abgelehnt und die Verträge mit Ende 2009 gekündigt.</p></blockquote>
<p>Zwar soll jeder niedergelassene Arzt (Krankenhäuser sind von dieser Regelung nicht betroffen) selbst entscheiden können, ob er weiterhin freiwillig zu den bisherigen Konditionen mit der SVA abrechnet, allerdings ruft die Kammer ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mitglieder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mitglieder">Mitglieder</a> verständlicherweise zur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/solidaritaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Solidarität">Solidarität</a> <a href="http://www.sva-vertragsfreie-zeit.at/aktuelle-informationen/" class="liexternal">auf</a>:</p>
<blockquote><p>Ein von der SVA beauftragtes Unternehmen ruft derzeit Ärztinnen und Ärzte an und fragt sie darüber aus, wie sie sich in einem vertragslosen Zustand verhalten würden und was sie von der ärztlichen Standesführung halten.<br />
Wir raten Ihnen, die Anrufer abzuwimmeln und NICHT an der Umfrage teilzunehmen!  Die SVA hat wieder einmal eine Vorgangsweise gewählt, die untergriffig ist und aus der untersten Schublade stammt. Wir verurteilen diese Maßnahme aufs Schärfste und rufen Sie zu einem solidarischen “Nein” zu dieser Umfrage auf!</p></blockquote>
<p>Rund 700.000 Personen sind bei der SVA pflichtversichert. Selbst nach diesem Totalversagen der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags besteht keine Möglichkeit, die Versicherung zu wechseln. Den Verantwortlichen scheint das allerdings keine großen Kopfzerbrechen zu bereiten: derzeit sind keinerlei weitere Verhandlungstermine eingesetzt, eine Einigung in letzter Minute erscheint zum jetzigen Zeitpunkt äußerst unwahrscheinlich.</p>
<p>Ich bin kein Verwaltungsjurist, aber eine Frage interessiert mich brennend: wenn eine Krankenversicherung ihrem gesetzlichen Auftrag, die kostenlose ärztliche Versorgung der Versicherten nicht zu gewährleisten, nicht nachkommt, welche Eskalationsmöglichkeiten sind dann vorgesehen? Müsste in diesem Fall der Gesetzgeber eingreifen, oder sollen wir einfach abwarten, bis sich vielleicht nächstes Jahr mal wieder jemand an den Verhandlungstisch bequemt? Da die Krankenkassen in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> Körperschaften öffentlichen Rechts sind, kann man wohl nur einmal mehr vom Versagen der Politik sprechen… aber vielleicht zaubert ja der Gesundheitsminister noch die Unternehmer-Wunderpille aus seinem Zylinder.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW05 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 19:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google patzte kurzfristig und sperrte präventiv mal gleich das ganze Internet - Blackhats und Affiliate Marketer lassen sich davon aber nicht abhalten. Das und mehr im aktuellen Blogistan-Wochenrückblick auf datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/krone.jpg" alt="krone Blogistan Panoptikum KW05 2009" title="krone" width="250" height="126" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Joke der Woche: Google sperrte kurzfristig aufgrund eines Malware-Generalverdachts das gesamte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. Vizepräsidentin Marissa Mayer höchstpersönlich <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/01/this-site-may-harm-your-computer-on.html" class="liexternal">erklärte</a> am Google-Blog die Paranoiawelle mit einem simplen händische Fehler: blöderweise hatte ein Mitarbeiter in die Sperrliste die URL “/” eingetragen. Das Resultat: Google erkannte weltweit für rund vierzig Minuten lang jede einzelne Internetseite — inklusive sich selbst — als gefährliche Malware.</p>
<p><!--toc--></p>
<p>Schade, dass es sich bloß um eine Panne handelte, denn die Aktion hat durchwegs Medienkunst-Potential. Man stelle sich das mal vor: Millionen Surfer, die ausschließlich Big G als Gateway zum Netz benutzen und noch niemals eine URL direkt in die Adresszeile getippt haben, stehen plötzlich vor verschlossener Tür. Auf Twitter und zahlreichen Blogs hagelte es auch dementsprechend hämische Kommentare — und so mancher Webmaster sollte sich wohl über die Diversifizierung seines Traffics <a href="http://scatterd.co.cc/blog/2009/01/google-sperrt-sich-selbst-aus/" class="liexternal">Gedanken</a> machen:</p>
<blockquote><p>Dieser Ausfall blieb nicht ohne Folgen: billigemarken.de berichtet von einem Userschwund von 90 %!</p></blockquote>
<p>Google erstellt die Liste teils manuell, teils werden Daten von Stopbadware.org übernommen. Dort wurde am Blog schnell klargestellt, dass der Fehler automatisch übernommene Daten <a href="http://blog.stopbadware.org/2009/01/31/google-glitch-causes-confusion" class="liexternal">zurück zu führen</a> ist.</p>
<h2 id="toc-was-kann-affiliate-marketing">Was kann Affiliate <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>?</h2>
<p>Hans-Peter hat einen exzellenten Beitrag über die Stärken und das Potential des <a href="http://www.dieliste.at/der-nutzen-von-affiliate-marketing/" class="liexternal">Affiliate Marketings</a> veröffentlicht. Den acht Gründen für eine selbständige Existenz als Affiliate ist wenig entgegen zu setzen: mit Ausdauer, Grips und den richtigen Infos versorgt lassen sich gewaltige Revenue-Streams abseits von lästigen Faktoren wie Personal, Chefs, Lager etc. aufbauen. In <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> steckt dieses Thema noch in den Kinderschuhen — HP und ich sind gerade am Überlegen, ob wir demnächst mal einen Einführungsevent für Interessierte in Wien veranstalten. Dass allerdings auch in Deutschland diverse Mythen und Mären rund um dieses Thema kursieren, zeigt ein aktuellen Beitrag von <a href="http://www.mediadonis.net/?p=363" class="liexternal">Mediadonis</a>.</p>
<h2 id="toc-franz-kfel-i-regiert-souvern-die-leserbriefseite">Franz Köfel I. regiert souverän die Leserbriefseite</h2>
<p>Max hat den großen Analyse-Generator angeworfen und der <a href="http://wissenbelastet.com/2009/02/01/analyse-der-krone-leserbriefe-2008/" class="liexternal">Krone-Leserbriefseite</a> ein paar äußerst spannende statistische Daten entlockt. So ist Franz Köfel mit knappem Vorsprung von 2 Briefen auf Franz Weinpolter der ungekrönte König der Volksmeinung. Ein Schelm, wer Manipulation unterstellt:</p>
<blockquote><p>Diese 4766 Leserbriefe wurden mit 1994 unterschiedlichen Namen unterschrieben, somit ergibt sich ein Durchschnitt von 2,4 abgedruckte Briefe pro SchreiberIn, deutet auf etliche StammschreiberInnenn hin.</p></blockquote>
<h2 id="toc-papier-vs-ein-paar-bier">Papier vs. ein paar Bier</h2>
<p><a href="http://petersteinberger.net/2009/01/28/weniger-im-boersl-aber-das-sitzt-dafuer-lockerer/" class="liexternal">Pete</a> wirtschafts-philosophiert über die psychologischen Paradoxien der Wirtschaftskrise: Papier ist eben umso geduldiger, je mehr Buchstaben drauf gedruckt sind — da ändern noch so viele Sicherheitsmerkmale und Notenbank-Chefunterschriften nichts dran:</p>
<blockquote><p>Nicht ganz, heute hat sich nämlich etwas getan. Eine Paradoxie ist aufgetreten. Ich wollte eigentlich nur kurz ein Buch kaufen, bin dann aber wie so oft nicht bei den günstigen stw Bänden hängen geblieben sondern hatte plötzlich ein ziemlich teures Buch in Händen. Der erste Reflex war, “warten bis es die Paperback Variante gibt, es liegen eh noch genug ungelesene Seiten zu Hause herum”. Da war dann plötzlich die Paradoxie: Was solls, das Buch kostet einen Bruchteil dessen was ich letztes Jahr verloren habe und schneller als man Lehman Brothers sagen kann habe ich es gekauft.</p></blockquote>
<h2 id="toc-urbane-rivalen-unter-der-lupe">Urbane Rivalen unter der Lupe</h2>
<p>Loki hat seinen ersten Podcast Online gestellt: es geht dabei um das immer beliebter werdende Browser-Game <a href="http://www.locoloki.at/2009/01/videopodcast-urban-rivals-so-laufts/" class="liexternal">Urban Rivals</a>. Wer also nach einer neuen Möglichkeit sucht, Online gepflegt ein paar Minuten tot zu schlagen, werfe einen Blick auf die Einführung:</p>
<blockquote><p>In dem zwölf einhalb minütigen Filmchen zeige ich euch das Browsergame Urban Rivals und erkläre einige wichtige Bereiche des Spiels, wie etwa den Marktplatz, den Laden, oder die Duelle. Insgesamt dürfte es ein interessanter Einblick in das MMO-Trading Card Game sein und man kann auch einige Tipps mitnehmen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–News der Woche</h2>
<p>Wer allzu dreist King Content klaut, muss mit unerwarteten <a href="http://news.it-intouch.de/2009/01/30/ein-besonders-dreister-fall-von-content-klau/" class="liexternal">Bannern</a> rechnen — zum Glück siegt Dreistigkeit eben nicht immer; es sei denn, man ist im <a href="http://www.boeserseo.com/allgemein/expired-domains.html" class="liexternal">Domaingrabber-Markt</a> tätig. Wer lieber Bücher grabbt, sollte dagegen ein Ohr auf den aktuellen <a href="http://www.radio4seo.de/online-marketing-buch-radio4seo-coop-in-der-39-ausgabe" class="liexternal">SEO-Podcast</a> von Radio4Seo werfen.</p>
<h3 id="toc-ossi-urchs-im-gesprch-mit-seo-united-de">Ossi Urchs im Gespräch mit SEO-United.de</h3>
<p>Der Mann ist im Suchmaschinenmarketing nicht wenig als eine Legende — Mr. Hemken führte mit dem Berater und Uni-Vortragenden ein <a href="http://www.seo-united.de/blog/internet/ossi-urchs-happy-end-fuer-google.htm" class="liexternal">ausführliches Gespräch</a> über die aktuelle Online-Marketing Landschaft und Googles Vormachtstellung. Zitat:</p>
<blockquote><p>Suche im Internet und “Google” sind ja fast schon Synonyme geworden. Wenn  man schon “googlen” sagt, wenn man “suchen” meint, dann ist Google eben nicht mehr nur eine, sondern DIE Suchmaschine. Und was bei Google nicht vorkommt, ist im Web quasi nicht existent. Insofern ist Deine “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/assoziation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Assoziation">Assoziation</a>” eher eine Untertreibung: Wer über “Suchen im Internet” sprechen will, muss zunächst über Google sprechen — das ist der Maßstab an dem alle anderen sich messen lassen müssen.</p></blockquote>
<h3 id="toc-aus-den-kochtpfen-der-blackhats">Aus den Kochtöpfen der Blackhats</h3>
<p>Wer eine Reise durch Blackhat-Foren tut, kann anderen was <a href="http://www.geld-verdienen.tv/blackhat/womit-blackhats-ihr-geld-verdienen-teil-1.html" class="liexternal">erzählen</a> — tiefe Einblicke in die Mysterien passwortgeschützter Torrents und anderer Auto-Traffic-Strategien bringt ein aktuelles Posting auf Geld-Verdienen.tv:</p>
<blockquote><p>Eine ähnliche Methode ist das Posten von eBooks als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/torrent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torrent">Torrent</a>. Man schreibt ein eBook mit 10–20 Seiten und stellt es als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/torrent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torrent">Torrent</a> bereit. Man suggeriert im Titel, dass dieses eBook eine wahnsinnige Summe gekostet hat und als free Download angeboten wird. User laden das eBook runter und lesen es voll Begeisterung. Im eBook hat der Blackhat Affiliate Links versteckt, die die Leser anklicken und dem Blackhat entsprechende Signups bringen. Beispiele dafür gibt es Unmengen. Eine Idee wäre z.B. ein Adult Dating Portal, dass man promotet. Das eBook müsste dann suggerieren, dass man mit Hilfe des eBooks kostenlos heiße Kontakte im Internet findet. Der User liest das eBook, findet die Empfehlung zum Portal, meldet sich dort an und der Blackhat hat verdient! Einfach aber genial.</p></blockquote>
<p>Klingt in der Theorie einfach, bringt in der Praxis aber schnell schlechtes Karma — wer ist schon gerne ein Bottom-Feeder?</p>
<h2 id="toc-video-der-woche">Video der Woche</h2>
<p>“Wir tun das nicht, um Geld zu verdienen.” Oder: “Die Vorstellung, dass jemand in der Früh seinen Computer aufdreht und am Bildschirm die Nachrichten liest, ist gar nicht so weit hergeholt, wie man meinen könnte.” Das sagt ein KRON-Report über die frühen Anfänge des Internet aus dem Jahr 19681. [via <a href="http://www.techcrunch.com/2009/01/29/you-need-to-see-this-video/" class="liexternal">TechCrunch</a>]</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-02/blogistan-panoptikum-kw05-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Und das war’s auch schon wieder für diese Woche — genießen Sie die verbleibenden Sonntagsstunden! Ich werd heute Abend wohl mal bei James B. reingucken (Halle Berry als Bondgirl hab ich bisher nur im Trailer gesehen); irgendwie ist mir heute sehr nach Anachronismen und überzogenen Actions-Szenen. In diesem Sinne: bis nächste Woche, wir lesen uns am Montag.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW05 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a>!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-01/yigg-is-a-joke-in-your-town-werbeplatz-gesucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 06:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da will man einmal im Online-Leben einen Kategorie-Button bei Yigg buchen, und dann machen es einem die Betreiber quasi unmöglich, die 49 Euros auszugeben: so macht man keine Internet-Geschäfte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/datenschmutz-button.jpg" alt="datenschmutz button Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="datenschmutz-button" width="125" height="125" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Früher war Yigg echt mal ganz okay, und so aus reiner Gewohnheit reicht man halt immer noch die eine oder anderen Nachricht ein — die Seite kommt mir vor wie früher mal cooler Club, der eigentlich nur von seinem Ruf lebt; und von der Tatsache, dass man dort ziemlich unter sich ist. Nun, einerseits kann man den Betreibern ja nur dazu gratulieren, dass sie trotz monatelanger Kritik am völlig missglückten Relaunch so dickes Fell zeigen und sich voll und ganz auf die Werbekunden-Akquise konzentrieren. Rein aus Neugier (nicht Mitleid) wollte ich gerade ein kleines Kategoriesponsoring auf Yigg buchen, doch die Betreiber wollen anscheinend nicht bloß die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> vergraulen, sondern auch keinesfalls Geld verdienen.</p>
<p>Andererseits kann ich mir nicht erklären, dass mir die Buchung nahezu unmöglich gemacht wird. Da wäre erstmals die äußerst minimalistische Eingabemaske, die vor allem eine Frage offen lässt — welche Leistung respektive welchen Zeitraum buche ich denn da eigentlich? (Wohlgemerkt: der Click auf “Sponsor werden” führt <strong>direkt</strong> auf diesen Screen, ohne zwischengeschaltete Erklärungsseite)</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/yiggspons.jpg" alt="yiggspons Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="yiggspons" width="520" height="496" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Doch wer suchet, der findet — in den Sponsoring-FAQs im Footer findet sich gut versteckt des Rätsels vermutete Lösung:</p>
<blockquote><p>Sie können ihre Produkte und Dienstleistungen in den Nachrichten-Kategorien IT &amp; Technik, Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Wissenschaft &amp; Bildung, etc. einbringen, indem Sie die jeweilige Kategorie sponsern; d.h. Sie buchen ein Sponsor-Paket zu einem Fixpreis für die Dauer eines Monats.</p></blockquote>
<p>Also gut, dachte ich mir, probiert ich eben mal die IT-Kategorie für 30 Tage um EUR 49,- aus — der 125x125er Button war schnell gebastelt, anschließend klickte ich auf “Preview” — und siehe da, der 125er-Button mutierte zu einem vollkommen unlesbaren 50x50er Pixelhaufen, sowohl bei der direkten Preview als auch bei der Voransicht der gebuchten Seite (Screenshots in 1:1 Größe):</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/yigg-vorschau.jpg" alt="yigg vorschau Yigg is a joke in your Town + Werbeplatz gesucht" title="yigg-vorschau" width="518" height="785" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Selbstverständlich habe ich den Button nicht gebucht — dass Yigg auf meine 49 nicht unbedingt braucht, ist mir klar. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem Schlamassel irgendjemand bucht — und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> ist schließlich das Kern-Businessmodell der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-news/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social News">Social News</a> Community. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tja/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tja">Tja</a>, so wird das nix — gut zu wissen, dass ich mir das Einstellen von News bei Yigg zukünftig sparen kann.</p>
<p><strong>datenschmutz-Button zu vergeben</strong></p>
<p>Weil die datadirt media group Finanzabteilung die Buchungskosten bereits der Ausgaben-Seite zugerechnet hat, suche ich verzweifelt nach einem Ersatz-Werbeplatz, gerne auf Blogs. Also wer bei sich diesen armen, heimatlosen 125er-Button (siehe Titel-Icon) unterbringen möchte, möge mir einen Vorschlag an datenschmutz@gmail.com schicken. (Maximalpreis: EUR 49,- für ein Monat, Zeitraum/<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten">Kosten</a> variabel, ich bezahle via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paypal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PayPal">PayPal</a>).</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspiel: 3 T-Shirts mit Aufdruck nach Wahl</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 04:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jänner jag ein Gewinnspiel das nächste — und diesmal gibt’s ein besonderes Schmankerl für modebewusste Individualisten: In Kooperation mit der TShirt AG verlost datenschmutz drei Gutscheincodes für jeweils 1 Deluxe-Shirt samt Aufdruck nach freier Wahl und Versand. Wer partout kein eigenes Motiv hochladen will, kann ebenso eine der der zur Auswahl stehenden Vorlagen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/tshirtag.jpg" alt="tshirtag Gewinnspiel: 3 T Shirts mit Aufdruck nach Wahl" title="tshirtag" width="248" height="116" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Im Jänner jag ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> das nächste — und diesmal gibt’s ein besonderes Schmankerl für modebewusste Individualisten: In Kooperation mit der <a href="http://www.tshirt.ag" class="liexternal">TShirt AG</a> verlost datenschmutz drei Gutscheincodes für jeweils 1 Deluxe-Shirt samt Aufdruck nach freier Wahl und Versand. Wer partout kein eigenes Motiv hochladen will, kann ebenso eine der der zur Auswahl stehenden Vorlagen an seine individuellen grafischen Wünsche anpassen. Die Seite sollte sich sowieso jeder Blogger bookmarken: so günstig wie hier bekommt man einzelne Shirts und auch Großauflagen nirgends im Netz; die Druck– und Shirtqualität dagegen brauchen keinerlei Vergleiche zu scheuen.</p>
<p>Ein Standard-B&amp;C-Shirt für Männer kostet samt Druck gerade mal EUR 9,99 — die hier verlosten Gutscheine gelten aber für die Premium-Variante (=hochwertigere Shirts), die regulär EUR 11,99 pro Einzelstück kostet. Mich hat die Seite nicht zuletzt aufgrund des genial simplen Editors beeindruckt, sehr interessant für Blogger ist auch die Möglichkeit, mit wenigen Klicks einen eigenen Shop einzurichten — das funktioniert einfach, indem man mit dem intuitiven <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/editor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Editor">Editor</a> das jeweilige Shirt-Design anlegt und dann auf “Verkaufen” anstatt “Kaufen” klickt: Auflagenhöhe (bis unlimitiert) sowie die Gewinnspanne sind dabei frei wählbar — soeben hat der <a href="http://tshirt.ag/de/datenschmutz/" class="liexternal">datenschmutz T-Shirt Store</a> seine Pforten geöffnet:</p>
<div align="center"><a href="http://tshirt.ag/de/datenschmutz/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/01/dstees.jpg" alt="dstees Gewinnspiel: 3 T Shirts mit Aufdruck nach Wahl" title="dstees" width="520" height="524" style="border:1px solid gray;" /></a></div>
<p><strong>Teilnahme am Gewinnspiel:</strong> Wie gewohnt ist keine Registrierung erforderlich; um an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a> teilzunehmen, muss lediglich ein Kommentar zu dieser Story hinterlassen werden. Die 3 Gutschein-Codes werden unter allen Teilnehmern verlost. Wer zusätzlich auf seinem Blogger, Twitter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> etc. einen Link zu diesem Gewinnspiel postet, bekommt ein Extra-Los für die Ziehung!  (Bitte in den Kommentaren anmerken und/oder Trackback schicken.) Das Gewinnspiel beginnt am 27.1.2009 und endet am 8.2.2009, im übrigen gelten die <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Standard-Teilnahmebedingungen</a> für datenschmutz-Gewinnspiele.</p>
<h2 id="toc-drei-fragen-an-dietshirt-ag">Drei Fragen an dieTShirt AG</h2>
<p><em>1. Seit wann gibt es die TShirt AG?</em></p>
<p>Wir haben die dieTShirt AG 2006 gegründet.</p>
<p><em>2. Die Konkurrenz im Netz ist ja nicht gerade klein — was sind eure Stärken?</em></p>
<p>Wir haben versucht die Website einfach und bedienerfreundlich und logisch zu gestalten. Man soll sich auskennen, ohne viel lesen zu müssen.<br />
Wir können vom <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digitaldruck/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digitaldruck">Digitaldruck</a> und Auflagen von einem Stück über Flex, Flock,… bis hin zum Siebdruck und Auflagen von 100.000 Stück alles drucken und das zu extrem günstigen Preisen; Einzelstücke <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten">kosten</a> bei uns nur EUR 9.99.</p>
<p><em>3. Wie funktioniert euer Shop-System? Kann jeder User seine selbst designten Shirts zum Verkauf anbieten?</em></p>
<p>Ja, genau! Man kann sich mit ein paar Klicks anmelden, seinen Shopnamen festlegen, seine eigenen Designs hochladen, eine Gewinnspanne festlegen und den Webshop mit der eigenen Website verlinken. Das dauert nur ein paar Minuten und ist nicht schwer. Namhafte Shops sind die Science Busters oder die Zeitung der Standard.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogpiloten-Kolumne: Facebook vor dem Aus?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogpiloten-kolumne-facebook-vor-dem-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 19:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Betrieb des weltweit beliebtesten Social Networks verursacht mehr laufende Kosten, als man gemeinhin annehmen würde. Scheitert Facebook früher oder später an seiner Stromrechnung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Oktober bin ich zum Autorenzirkel der <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/11/04/facebook-vor-dem-aus/" class="liexternal">Blogpiloten</a> gestoßen. Die Einladung hat mich deshalb sehr gefreut, weil dieses kollaborative Projekt schon längere Zeit eines meiner deutschsprachigen Blogs ist. Die Themen sind so breit gestreut wie auf datenschmutz, regelmäßig sorgen Themenschwerpunkt für sehr unterschiedliche Schlaglichter auf aktuelle Netz-Trends. In diesem Beitrag geht’s um das Thema Social Networks und wirtschaftliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/nachhaltigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>.</em></p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/stromkasten-1226691591.jpg" alt="stromkasten 1226691591 Blogpiloten Kolumne: Facebook vor dem Aus?" title="stromkasten" width="250" height="140" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Die Userzahlen wachsen, die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kosten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kosten">Kosten</a> explodieren: <a href="http://www.techcrunch.com/2008/10/31/facebooks-growing-problem/" class="liexternal">eine Million Dollar gibt Facebook im Monat allein für Strom</a> (!) aus, hunderte Millionen fließen in den Ausbau der Serverinfrastruktur. Obwohl erst vor kurzem erfolgreich 500 Millionen “geraised” werden konnte, muss sich das erfolgreichste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">Social Network</a> schon wieder auf die Suche nach frischem Kapital machen, und das könnte in Krisenzeiten weit schwieriger werden als gewöhnlich. Ein Leben ohne Attack, Superpoke und Status Updates muss derzeit zwar noch niemand befürchten — in einem halben Jahr könnte die Situation allerdings schon ganz anders aussehen, denn <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> leidet unter einem Paradoxon des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a>: die explodierenden Userzahlen verursachen Kosten, die durch die Werbeeinahmen nicht mal ansatzweise gedeckt werden können.<br />
<span id="more-3018"></span><br />
“Aufmerksamkeit = Geld” lautet das derzeitige Credo der Social Web Monetarisierung, doch betrachtet man das Finanzierungsmodell von Facebook aus der Nähe, dann scheint alle Theorie noch grauer als sonst. Denn obwohl Mark Zuckerbergs Vanitas-Spielwiese vor noch nicht einmal einem Jahr auf einen Firmenwert von saftigen 5 Milliarden Dollar geschätzt wurde, fehlen bislang die Realgewinne, die eine solche Bewertung rechtfertigen könnten. </p>
<p>Das ist besonders paradox, weil Facebook seit Mitte diesen Jahres erstmals den Hauptkonkurrenten MySpace in punkto unique Visits überflügeln konnte, und der Aufwärtstrend hält seitdem ungebrochen an, woran Europa einen hohen Anteil hat. Aber User aus der alten Welt sind teure Kunden, denn hierzulande kosten sowohl Bandbreite als auch Manpower eine ganze Latte mehr als in den USA. Die Betreiber kommen kaum mit der Skalierung der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/infrastruktur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Infrastruktur">Infrastruktur</a> nach, geben 1 Million Dollar im Monat für Strom aus und haben die 500 Millionen der letzten Finanzierungsrunde schon so gut wie verbraucht.<br />
In Zeiten weltweiter Finanzkrisen liegt das Investorengeld aber bekanntlich nicht gerade auf der Straße rum, und CFO Gideon Yu war vorige Woche sicherlich nicht (nur) in Dubai, um auf Kamelen zu reiten.</p>
<p>Der teure Erfolg vermittelt einen realistischen Blick auf den Status Quo des Web 2.0: eine aktuelle <a href="http://www.seedfinance.de/2008/10/30/studie-zu-den-erlosmodellen-im-web-20/" class="liexternal">Studie</a>, die Ernest &amp; Young für Burda Media durchführen, bestätigt, was alle Involvierten längst wissen: klickbasierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbung">Werbung</a> ist nicht der Weisheit letzter Monetarisierungsschluss.<br />
Es steht zu vermuten, dass Facebook neues Investorengeld auftreiben kann, aber zugleich wird der Druck nach höheren Gewinnspannen akut, soll sich dieselbe Geschichte nicht in kürzester Zeit wiederholen. Eines zeigt die Geldnot des Branchenprimus jedoch überdeutlich: die goldene Ära der Start-Up Finanzierung, auch 2. Blase genannt, neigt sich rasant ihrem Ende zu: wer zukünftig sein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Publikum finden und längerfristig entertainen will, wird nicht umhin kommen, sich ernsthaft Gedanken übers Geldverdienen zu machen.</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong><br />
Titelbild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=309900" class="liexternal">Stromkasten</a> von Knipsermann / pixelio.de</p>
<p> </p>
<p></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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