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	<title>datenschmutz &#187; Kultur</title>
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		<title>An: Marco Schreuder / Re: Eine persönliche Bitte</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marco Schreuder tritt für mehr DJ-Kurse an den prekären Wiener Musikschulen ein. Und er meint es tatsächlich ernst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>S.g. Herr Schreuder,</p>
<p>ich habe mich sehr über Ihr heutiges E-Mail gefreut, auch wenn ich, obwohl Sie angeblich “in meinem Sinne aktiv waren”, erst mal keine Ahnung hatte, wer mir da schreibt. Wissen Sie, ich krieg nämlich ständig Mails von Afrikanern, die mir große Erbschaften überweisen möchten und Weißrussinnen, die ausgerechnet mich heiraten wollen. Bei denen klingt der erste Absatz meist recht ähnlich wie in Ihrem Schreiben:</p>
<blockquote><p>Wir sind uns in den letzten Jahren, seit ich im Wiener Gemeinderat bin, real und/oder auf Facebook und im Sozial Web begegnet, bzw. hast Du meine Arbeit auf die eine oder andere Weise verfolgen können. Ich hoffe, auch in deinem Sinne aktiv gewesen zu sein. Ich möchte deine Anliegen weiter verfolgen, weiter helfen und dranbleiben. Um das zu tun brauche ich allerdings deine Hilfe.</p></blockquote>
<p>Ich bin gerührt! Ein Politiker braucht meine Hilfe — da muss es ja wirklich schlimm stehen um die Grünen. Aber Herr Schreuder, auch wenn Ihr Name ein bisschen nach Gerd Schröder klingt, also recht polit-kompetent, fürchte ich, dass ich Sie leider enttäuschen muss.<span id="more-23264"></span></p>
<p>Was Sie da in Ihrem aktuellen Clip so <a href="http://www.marco-schreuder.at/2010/09/60-sekunden-kulturpolitik.html" rel="nofollow" class="liexternal">daher brabbeln</a>, das geht wirklich auf kein Tarnnetz: “Wir brauchen viel mehr Investitionen in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/musikschulen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Musikschulen">Musikschulen</a>. Die Grünen wollen in jedem Bezirk eine Musikschule mit ausreichender Ausbildung vor allem auch von popkulturellen Elementen oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/djing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DJing">DJing</a>,” sagen Sie in Ihrem aktuellen Video. Aber weil Sie nicht der Kasperl aus dem Wurstlprater und auch nicht der Flex-Sonic sind, sondern der Kulturversprecher der Wiener Grünen, wollte ich mal genauer nachfragen, wie Sie sich den DJ-Unterricht in den Wiener Musikschulen eigentlich so vorstellen. Das könnten Sie ruhig mal ausführlicher erklären. “Hojak, Scratchen, 5″ — stell ich mir durchaus unterhaltsam vor.</p>
<p>Überhaupt ist das, lieber <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marco-schreuder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marco Schreuder">Marco Schreuder</a>, eine schwierige Sache mit diese Kültür. Top-Down funktioniert ja nicht mal mehr in der Josefstadt richtig, und irgendwie wirkt der durchschnittliche Opernbesucher auf mich wesentlich unverkrampfter als Sie und Ihre Parteikollegen. Ein wenig früher, als alles noch ein bisschen besser war (direkt nach Hainburg und so), da konnte man sich wenigstens drauf verlassen, dass naturverbundene Basisdemokraten ihre Linksdialektik aus dem FF beherrschten. Das scheint sich geändert zu haben, denn, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marco-schreuder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marco Schreuder">Marco Schreuder</a>, ich muss Ihnen mal was verraten: <em>eine Kultur ist keine Leberwurstsemmel</em> und es macht einfach überhaupt keinen Sinn, von “kultureller Nahversorgung” zu sprechen. Klingt zwar irgendwie so, als würd man sich den “Nöten und Ängsten des skurrilen kleinen Mannes” annehmen, sagt aber was ganz anderes. (“Erna, die Kultur geht uns aus! Wir müssen in den 2. ziehen.”)</p>
<p>Wer unreflektiert in derartig üble Rhethoriken verfällt, neigt nämlich dazu, einen wesentlichen Punkt zu übersehen: irgendwer muss nun mal bestimmen, was die “Kultur” ist, mit der “nahversorgt” werden soll. Solche Modelle haben, dies noch als abschließender kleiner Hinweis an Sie, in diversen Diktaturen immer sehr gut funktioniert. Mangels Protestmöglichkeiten. Denken Sie doch mal über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/enablement/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Enablement">Enablement</a> statt Distribution nach — fördern, was man selber sympathisch findet, wär ja sowieso bloß die Fortführung der SPÖ Politik… oder?</p>
<p>leicht bestürzt,<br />
Ihr Blogfried datenschmutz</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-09/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 09:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann ist man jemand im Web? Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe twentytwenty rufen die Organisatoren zur selbstreflexiven Blogparade auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe <a href="http://www.twentytwenty.at/ich-2-0/speaker/" class="liexternal">TwentyTwenty — exploring the future</a> rufen die Organisatoren zu einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogparade/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogparade">Blogparade</a> auf: die Beiträge sollen Geert Lovinks <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> und die nachfolgende Diskussion im Radiokulturhaus ergänzen. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, mit Moderator Martin Mühl, Falter-Redakteurin Ingrid Brodnig und dem altgedienten nettime-Haudegen himself die Bühnenbretter des Radiokulturhauses zu teilen und hoffe, dass die passende Identität kommenden Mittwoch aus dem Waschsalon zurück ist, denn: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkritik">Netzkritik</a> ist angesagt!</p>
<p>Geert hat nämlich auch schon begonnen zu schirrmachern und sich in alter Netzaktivisten-Tradition am 31. Mai 2010 freiwillig das Facebook-Leben genommen. Ein Netz-Verweigerer ist er deswegen keineswegs, sagt er: “The future is not some alien invasion from outside but is shaped by everyone. The future is inside us.” </p>
<p>Die Frage sei bloß: wer kontrolliert, wer strukturiert das Ich 2.0? Ich warte noch bis Mittwoch auf die ultimative Antwort und unternehme im Vorfeld mit Ihnen, verehrter Leser, einen Ausflug in die Vergangenheit, und die dauert — so viel Vorwegnahme muss ein — immer noch an. Schon wieder. Aber man kann’s nun mal nicht allen Recht machen: Us and them, wir und die anderen, Innen und Außen, ich und die Welt, darum dreht sich’s. Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> sind neu, die Frage nach der Identität bleibt hochgradig identisch, mehr ganz– als teilüberlappend.</p>
<p><strong>Wann ist man “jemand” im Web?</strong> lautet die, wie sich’s für eine anständige Blogparade gehört, vergleichsweise einfach formulierte Frage. “Ab 1994″ gilt nicht, also:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong><span id="more-23025"></span></p>
<p>Warum? Lassen Sie mich dazu ausholen. Nicht ein wenig, sondern gleich g’scheit weit.</p>
<h3 id="toc-folge-1-boethius">Folge 1: Boethius</h3>
<p>Sogar bei fernerer Betrachtung kann man nicht übersehen, dass die Frage nach der Identität Bestandteil jeder sinnstiftenden Lehre ist, das breite Spektrum der angebotenen Erklärungen, Meta-Erklärungen und Deutungsmuster bezeichnen wir gemeinhin als Kultur. Da geht’s uns nicht mal sprichwörtlich an den ziemlich weit oben liegenden Kragen, nein, wir müssen die Wurzel packen. Also auf in den De Lorean und schnell mal gute 2.000 Jahre zurückgereist.</p>
<p>Boethius habe damals angeblich gesagt: “Si tacuisses, philosophus mansuisses.” (Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben). Der Aufmerksamkeitsökonom könnte noch hinzufügen “aber hättest es nie mit dem blonden IT-Girl getrieben”. Ist Schweigen doch die schleichende Zellvergiftung der Selbstdarstellung, so lautet zumindest §1 der ICH AG Geschäftsordnung.</p>
<p>Konnte Boethius etwa ahnen, dass heutzutage alles mit jedem kommunizieren will, ja geradezu muss? Dazu gehört nicht viel, denn gewiss wusste er um seine eigene paradoxe Situation: hätte Boethius geschwiegen, wäre er uns unbekannt geblieben.</p>
<p>Passend dazu flexibilisierte sich das Heilsversprechen, das hat der rasche Blick ins Morgen, der auf ausreichend lange Sicht ja notwendigerweise zum Blick ins Jenseits wird, immer schon so an sich gehabt. Warhol mit seinen 15 Minutes of Fame tritt nicht als Vordenker einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeitsoekonomie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeitsökonomie">Aufmerksamkeitsökonomie</a> auf, sondern beendet das Zeitalter der humanzentrierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheose" rel="nofollow" class="liwikipedia">Apotheose</a>:</p>
<blockquote><p>Apotheose (griechisch apo– “fern-, ins Ferne”, theós “Gott”) ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Es bedeutet auch nur “Verherrlichung”. Sie hat ihren Ursprung im Altertum, als geglaubt wurde, dass “große Persönlichkeiten” zu Göttern würden und wie diese verehrt werden könnten bzw. sollten.</p></blockquote>
<p>Gottwerdung schließt Technik ein, Gaia und der Global Brain erweitern unsere Identität, sie connecten uns mit der Gottmaschine. Mögen Lichtnahrungs-Prediger beim Kebabstand um die Ecke völlern, “the big promise” steht immer im Raum: “Es wird garantiert aus dem Wald zurückschallen, wie auch immer. Wenn du nur hineinrufst.” Der Downstream bekommt mehr Bandbreite als der Upstream, hier endet die “anarchische Struktur”, diese Ungleichgewicht ist in der Provider-Hardware quasi fest verdrahtet.</p>
<p>Das wäre also die Kurzfassung, eine bestechend lineare Entwicklung vom antiken Bon-Moteur zum Twitter-Werbepapst des 21. Jahrhunderts. Aber der Vergleich hinkt, die Crux rostet, der Übertragungskanal schreibt seinen Treppenwitz in die Dunkelkammer der Geschichte ein. Rauschen ist auch eine Art von Remixen, und den Beweis, dass der Informationsgehalt sich umgekehrt proportional zum Nährwert verhält, ist uns die Boulevardwissenschaft bis heute schuldig geblieben.</p>
<p>Boethius, der alte Schlingel, hat nämlich was anderes gesagt, und auch aufgeschrieben in seiner “Philosophiae Consolatio”, sonst wüssten wir das erst seit meiner Zeitreise. Also zuerst nicht geschwiegen und dann auch noch geschrieben:</p>
<blockquote><p>Möchtegern-Philosoph: “Intellegis me esse philosophum?” [Erkennst du nun, dass ich ein Philosoph bin?]<br />
Boethius: “Intellexeram, si tacuisses.” [Ich hätte es erkannt, wenn du den Mund gehalten hättest.]</p></blockquote>
<p>Was sich reimt, wird eben wahrer, das wusste schon der Pumuckl. Der Unterschied zählt, denn er, Boethius, zieht seine Schlüsse aus dem Kommunikationsverhalten seines Gegenübers. Der Nicht-Philosoph macht Boethius zum Philosophen. #<a href="http://www.google.at/search?q=differance" rel="nofollow" class="liexternal">différance</a>, #<a href="http://www.google.at/search?q=Apoha" class="liexternal">Apoha</a></p>
<p><strong>Identität ist ergo ein Nebenprodukt kommunikativer Aktivität.</strong></p>
<h3 id="toc-folge-2-neidhart-von-reuental">Folge 2: Neidhart von Reuental</h3>
<p>Zuviel Gelaber, zu viele Tweets, Fragmente allerorten: einmal mehr drohen Medien mit der Vernichtung unserer “Kultur”, und wir werden auf die einzige adäquate Weise reagieren, auf jene Weise, die sich schon so oft bewährt hat. Wir erfinden einfach neue, noch viel gefinkeltere Medien, die jene, welche uns einst furchtbare Schreckensvisionen bescherten, vollkommen harmlos aussehen lassen.</p>
<blockquote><p><em>Frage an <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio">Radio</a> Eriwan: Ist unsere Identität durch das Internet bedroht?<br />
Antwort: Im Prinzip ja. Aber irgendwann musste das Internet ja mal beginnen, sich zu wehren.</em></p></blockquote>
<p>Denken Sie nur mal an die zunehmende Verrohung der Jugend! Fast wäre es dem Fernsehen gelungen, einer ganzen Generation viereckige Augäpfel zu verpassen und sie völlig vom Leben abzuschotten. Im letzten Moment ritt jedoch ein Held am weißen Ross heran. Und als dann schließlich Computerspiele jeden Super Mario World Spieler zum potentiellen Amokläufer machten, war es wirklich an Zeit für ein neues Bedrohungsszenario: et voila, schon wird die Jugend in Facebook gestalkt und gemobbt. Vermutlich.</p>
<p>Wir tendieren ja immer dazu zu glauben, die Erstlöser jedes scheinbar genuin neuen Problems zu sein, dabei wusste schon Neidhart von Reuental im Mittelalter ganz genau, dass Rede und Verstand nicht kongruent sein müssen:</p>
<blockquote><p>Doch wais ich czwen dorff chnaben<br />
die enruchten das ich wer begraben<br />
so cziment sich so wahe.<br />
das ist limmenczaun vnd irrenfrid.<br />
der in die oren paide ab snit.</p>
<hr />
Zwei nette Burschen wohlbekannt,<br />
Mit großem Maul und kaum Verstand,<br />
Die säh’n mich gerne leiden.<br />
Sind Limmenzaun und Irrenfritz,<br />
Ach, schlüg vom Himmel doch ein Blitz<br />
G’rad mitten durch die beiden!</p></blockquote>
<p>Limmenzaun und Irrenfritz — Ist dieser Neidhart zeitlos oder “macht heute überhaupt niemand mehr sowas Gutes”? Limmenzaun und Irrenfritz, die Foren-Trolle des Mittelalters: mit großem Maul und kaum Verstand.</p>
<p><strong>Kommunikative Aktivität ist ergo ein Nebenprodukt unserer Identität.</strong></p>
<h3 id="toc-endstation-sehnsucht">Endstation: Sehnsucht</h3>
<p>Wann ist man “niemand” im Web? Sehr geehrte Jury, lieber Vorsitzender, geschätztes Publikum! Diese Frage ist weit schwieriger zu beantworten, lassen Sie mich Ihnen dies an einem Beispiel erklären:</p>
<blockquote><p><em>Morten Gibrit war noch nie im Internet. Es interessiert ihn einfach nicht. Aber “he’s <a href="http://www.cluetrain.com/" class="liexternal">not</a> in control!”  Sein weit jüngerer Halbbruder Bruder Terrance Fitze-Gibrit hat ohne sein Wissen eine Facebook-Page angelegt und schreibt dort regelmäßig Status-Updates. Der falsche Morten hat mittlerweile über eine Million Fans.</em></p></blockquote>
<p>Jetzt Frage ich Sie, kompetent-objektive Jurymitglieder, wer hat die Identität entführt und kein Lösegeld verlangt?</p>
<p>a) Morten ist jemand im Netz, Gibrit ist niemand.<br />
b) Morten und Gibrit sind beide niemand im Netz.<br />
c) Morten ist niemand im Netz, Gibrit ist jemand.<br />
d) Morten und Gibrit sind beide jemand im Netz.</p>
<p>Merken Sie, wie komisch diese Anhäufung von jemands und niemands klingt? Sowas sind wir einfach nicht gewohnt, genauso wenig wie die Tatsache, dass es keine richtige Antwort gibt. Ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahl">Wahl</a> mag einiges über Sie verraten, liebes Jurymitglied, über Ihre Identität, über Ihr Verhältnis zu Sein und Schein. Über Mortens und Gibrits jemand/niemand Status erfahren wir dabei gar nichts. Seien Sie bloß froh, dass heute niemand verurteilt werden muss.</p>
<p>[Der Ankläger verlässt den Gerichtssaal.]</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Identität 1.0 ist für unser kausales Denken schwierig genug zu fassen und die wenigen Bugfixes rechtfertigen keinesfalls einen ganzzahligen Versionssprung. Identität 1.0.1 meinetwegen oder wenn’s sein muss auch 1.1. Weil wie schon erwähnt:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong></p>
<p>Das war aber in der nicht-virtuellen Welt auch immer schon so. Dass der “Andere” ein eigener Fake-Account sein kann, ist übrigens auch nichts Neues. Fragen Sie mal bei der Gewerkschaft der “Imaginären Freunde” nach: die sind inzwischen fast alle arbeitslos.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Blogparade</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.2-blog.net/2010/twenty-twenty/" class="liexternal">Ich 2.0 | Blogparade twenty.twenty</a> von Luca Hammer</li>
<li><a href="http://www.myway-rocknroll.at/2010/09/ich-2-0-twentytwenty-at-blogparade/" class="liexternal">Ich 2.0 — twentytwenty.at Blogparade</a>von René Wegscheider</li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2010/09/28/wann-ist-eigentlich-jemand-niemand-im-web-2-0/" class="liexternal">Wann ist eigentlich jemand niemand im Web 2.0?</a> von Jana Herwig</li>
<li><a href="http://www.werquer.com/blog/2010/09/das-sozial-erwunschte-ich-2-0/" class="liexternal">Das sozial erwünschte Ich 2.0</a> von Werner Reiter</li>
<li><a href="http://c-fischer.com/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/" class="liexternal">Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</a> von Christian Fischer</li>
<li><a href="http://www.alexanderstocker.at/2010/10/der-zusammenhang-zwischen-online-und.html" class="liexternal">Der Zusammenhang zwischen Online– und Offline-Reputation</a> von Alexander Stocker</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Studieren in Utrecht: Medien und nicht irgendwas!</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-02/studieren-in-utrecht-medien-und-nicht-irgendwas/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 14:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=4074</guid>
		<description><![CDATA[Die Universität Utrecht bietet einen interessanten Master-Studiengang für Medienkultur-Experten an: die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2010 endet am 30. März.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mirko hat mich gebeten, auf den aktuell ausgeschriebenen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/master/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Master">Master</a>–Studiengang für <a href="http://http://www.newmediastudies.nl/" class="liexternal">New Media &amp; Digital Culture</a> hinzuweisen. Wer immer schon mal ein paar Semester in einem echt flachen, extrem radfahrtauglichen-Land nah am Meer verbringen wollte, sollte sich das Angebot der Uni Utrecht unbedingt näher ansehen. Die nächste Runde beginnt mit dem Wintersemester 2010 am 1. September, die Bewerbungsfrist endet am 1. März.</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/utrecht.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4074]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/02/utrecht.jpg" alt="utrecht Studieren in Utrecht: Medien und nicht irgendwas!" title="Uni Utrecht" width="600" height="90" style="border:1px solid gray;" /></a></div>
<p><span id="more-4074"></span></p>
<p>Alle Informationen zur Bewerbung findet man auf der Homepage der <a href="http://www.uu.nl/EN/informationfor/internationalstudents/Studienbewerber/Pages/default.aspx" class="liexternal">Universität Utrecht</a> — die ist übrigens auf deutschsprachige Gaststudenten bestens eingestellt und bietet nicht nur die Online-Inhalte, sondern auch spezielle deutschsprachige Tutorials und Sprechstunden an, die Unterrichtssprache ist Englisch. Und darum geht’s konkret:</p>
<blockquote><p>Der Master-Studiengang New Media &amp; Digital Culture am Department for Media &amp; Culture Studies der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/universitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Universität">Universität</a> Utrecht setzt sich seit über zehn Jahren intensiv mit den Technologien der neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> auseinander. Während des einjährigen Programms lernen unsere Studenten zahlreiche Aspekte der digitalen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> kennen. Ein internationales Team erfahrener WissenschaftlerInnen vermittelt medientheoretische Kenntnisse zu sozialen, politischen, historischen und ästhetischen Aspekten der neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>, sowie der Medienarchäologie. Studenten können sich in diversen Forschungsprojekten, z.B. im Schwerpunkt Game Studies beteiligen, analysieren Weblogs, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/computerspiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computerspiele">Computerspiele</a>, Online-Kampagnen, ‘Social Media’, Netzwerk-protokolle, Medienkunst usw. und vertiefen ihr praxisbezogenes Wissen in einem drei-monatigen Praktikum, dass in viele Fällen den Einstieg ins Berufsleben bedeutet.</p></blockquote>
<p>Die Uni Utrecht hat einen ausgezeichneten Ruf, das Betreuungsverhältnis und der persönliche Tutor, der jedem Studenten zur Seite gestellt wird, lassen streik-gewohnte Österreicher wohl vor Neid erblassen. Genauere Infos zum Curriculum gibt’s <a href="http://www.let.uu.nl/tftv/nieuwemedia/more.php?id=27_0_6_0_M" class="liexternal">hier</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Blogistan Panoptikum KW30 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 21:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jede Menge Facebook-News, ein munterer Wanderer, der per pedes Österreich durchquert und eine ravende Hochzeitsgesellschaft - das Blogistan Panoptikum von datadirt und Linzerschnitte jetzt mit 10% breiterem Themenspektrum!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen beim Wochenrückblick von <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datadirt. Keine Rede von Sommerloch: die Österreich-Werbung schickt Axel quer durchs die Alpen, Kulturkritiker schreien nach Dissidenten und Raver heiraten anders — das und noch vieles mehr im aktuellen Panoptikum.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-dissidenten-nutzen-twitter-nicht" class="liinternal">Dissidenten nutzen Twitter nicht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-no-bullshit-bingo-update" class="liinternal">No-Bullshit Bingo Update</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-facebook-news-bill-gates-berfreundet-frauen-stellen-sich-dar" class="liinternal">Facebook-News: Bill Gates “überfreundet, Frauen stellen sich dar</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-adobe-open-sourced-teile-von-flash" class="liinternal">Adobe open-sourced Teile von Flash</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-wer-engagiert-sich-im-social-web" class="liinternal">Wer engagiert sich im Social Web?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-diese-nachricht-zerstrt-sich-selbst" class="liinternal">Diese Nachricht zerstört sich selbst</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-paypal-macht-auf" class="liinternal">PayPal macht auf</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-blogger-contest-axel-bewandert-austria" class="liinternal">Blogger-Contest: Axel bewandert Austria</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-07/blogistan-panoptikum-kw30-2009/#toc-judiths-video-der-woche" class="liinternal">Judiths Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-dissidenten-nutzen-twitter-nicht">Dissidenten nutzen Twitter nicht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Nicht jeder Kulturbeobachter fällt in den begeisterten Chor der New Media Evangelisten ein — in der Tat liegt das Heil der Menschheit ohne Zweifel nicht in 140-Zeichen Messages verborgen, dafür verschärfe Social Media kapitalistische Dichotomien:</p>
<blockquote><p>Die Massen bekommen Macht, aber Konzerne werden noch viel mächtiger: Für den Kulturkritiker und Computerprogrammierer David Golumbia stecken hinter den Neuen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> die alten Kräfte.</p></blockquote>
<p>Dieses Zitat stammt aus einem aktuellen Gespräch, das Johannes Boie für die <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/10/479499/text/" class="liexternal">Süddeutsche</a> mit David Golumbia führte. Der versucht den Twitter-Hype mit gesundem Realismus entgegen zu treten:</p>
<blockquote><p>Das ist sehr westlich und kapitalistisch gedacht, wenn man behauptet, dass Twitter eine grundlegende Rolle bei den Protesten gespielt habe. Wenn man die gesamte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommunikation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommunikation">Kommunikation</a> betrachtet, die zu den Protesten in Iran beigetragen hat, tendiert Twitters Beitrag eher gegen null.</p></blockquote>
<p>Siehe dazu auch den Begriff “Slacktivism” im folgenden Beitrag — einen Gleichgesinnten findet Golumbia übrigens im österreichischen Internet-Rechtler Mayer-Schönberger, der kürzlich der Tageszeitung <a href="http://derstandard.at/fs/1246542894134/Wir-brauchen-wieder-Dissidenten" class="liexternal">derStandard</a> Rede und Antwort stand und mehr Dissidententum forderte:</p>
<blockquote><p>Der Internetrecht-Experte Viktor Mayer-Schönberger glaubt, dass “Übervernetzung” durch Facebook &amp; Co zu einem Meinungseinheitsbrei führt. Mayer-Schönberger fordert mehr Freiräume.</p></blockquote>
<p>Die Argumentation im recht kurzen Text ist einigermaßen skurril — von den Nachteilen des Peer-Review Systems auf die schädigende Wirkung von Facebook-Updates zu schließen, scheint zumindest mir dann doch etwas weit hergeholt:</p>
<blockquote><p>Wir drohen in vielen Bereich übervernetzt zu werden, uns fehlen die Freiräume, völlig Neues zu denken und anzugehen. Anstatt tausenden anderen auf Facebook mitzuteilen, was wir gerade machen, sollten wir wieder mehr auf unsere individuelle Kreativität setzen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-no-bullshit-bingo-update">No-Bullshit Bingo Update</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Nochmal SZ: Neue Schlagworte braucht das Land! Feuilletonist <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/2009/07/21/ted-kickoff/" class="liexternal">Adrian Kreye</a> hat den TED Kick-Off besucht und einige neue Schlagworte aufgeschnappt, die man sich wird merken müssen:</p>
<blockquote><p>Slacktivism – sich für eine Sache mit ein paar Klicks online zu engagieren. Bestes Beispiel sei die “Save the Children of Africa”-Aktionsgruppe auf Facebook. Eine Million Mitglieder, die bisher rund fünftausend Dollar Spenden aufbrachten.</p>
<p>Spinternet – wenn Regierungen und Regimes die Beschleunigungskraft des Internets nutzen, um Nachrichten und Gerüchte so zu beeinflussen, dass sie die offizielle Linie unterstützen.</p>
<p>Singularity — der Zeitpunkt, an dem künstliche Intelligenz dem menschlichen Denken überlegen ist. Soll angeblich schon 2020 sein. Ray Kurzweil hat sich da ziemlich rein gearbeitet. Tauchte im Partygespräch zwischen der Hirnforscherin und dem Mozilla-Linguisten als Treppenwitz auf.</p></blockquote>
<p>Bei dieser Gelegenheit sei gleich nochmal an die geplante <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=92320082684&#038;ref=ts" class="liexternal">TEDx Vienna</a> erinnert — ob im Herbst wirklich was draus wird, scheint aber fragwürdig: zumindest das zugehörige Twitter-Profil <a href="https://twitter.com/TEDXVienna" class="liexternal">@TEDXVienna</a> ist seit 16. Juni im Sommerurlaub.</p>
<h2 id="toc-facebook-news-bill-gates-berfreundet-frauen-stellen-sich-dar">Facebook-News: Bill Gates “überfreundet, Frauen stellen sich dar</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> <img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Bill Gates hat sich von Facebook <a href="http://mashable.com/2009/07/25/bill-gates-facebook/" class="liexternal">zurück gezogen</a> — die offenen Freundschaftsanfragen wuchsen dem Microsoft-Gründer über den Kopf bzw. das Namensgedächtnis:</p>
<blockquote><p>Bill Gates confessed at an event in New Delhi today that he gave up on Facebook because he couldn’t keep up with the friend requests. Gates remarked that there were “10,000 people wanting to be my friends” after he tried out the service, and it was time consuming to decide if he “knew this person, did I not know this person”.</p></blockquote>
<p>Siehe dazu auch dieses großartige <a href="http://ec.mashable.com/wp-content/uploads/2009/07/billgatesfacebook.gif" rel="lightbox" class="liexternal">Mock-Up</a> von Mashable. Da wird Bill in Zukunft eines verpassen: denn laut AddtoAny hat ist Facebook mittlerweile populärer beim <a href="http://mashable.com/2009/07/20/facebook-sharing-data/" class="liexternal">Content-Sharing</a> als die gute alte E-Mail:</p>
<blockquote><p>According to AddToAny, Facebook now dominates sharing, with 24 percent of shares from the widget consisting of users posting items to the social network. That handily beats out email (11.1 percent) and Twitter (Twitter) (10.8 percent), making the world’s most popular social network also the most popular service for sharing content.</p></blockquote>
<p>Dieses <a href="http://static.businessinsider.com/~~/f?id=4a66226414b9b98a00db2471" rel="lightbox" class="liexternal">Chart</a> von <a href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-social-networking-sites-dominate-sharing-2009-7" class="liexternal">Business Insider</a> zeigt Facebooks Vorsprung sehr deutlich.</p>
<p>Eine aktuelle Studie, auf die ich beim <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/frauen-und-facebook/" class="liexternal">Wortgefecht</a> gestoßen bin, unterstellt übrigens Männlein und Weiblein ein vollkommen unterschiedliches FB-Applikations-Nutzungsverhalten:</p>
<blockquote><p>Facebook und seine zahlreichen Applikationen werden von Frauen und Männern völlig unterschiedlich genutzt. Die Popularität einer Facebook-Anwendung hängt in erster Linie davon ab, von welchem Geschlecht sie vorwiegend eingesetzt und ob sie weithin als “cool” eingestuft wird. Zu diesem Schluss kommen die Forscher Rebekka Russell-Bennet und Larry Neale von der Queensland University of Technology in Australien. […] Laut Russell-Bennett wollen Frauen vor allem Applikationen, über die sie sich selbst irgendwie darstellen oder ausdrücken können. Männer hingegen würden in erster Linie die Herausforderung eines «sozialen Wettbewerbs» suchen. Facebook-Nutzer wollten demnach Applikationen besitzen und teilen, die ihren Status innerhalb des Freundesnetzwerks aufwerten. Für Frauen gehe es dabei um Selbstdarstellung, für Männer darum, wer der Beste sei.</p></blockquote>
<h2 id="toc-adobe-open-sourced-teile-von-flash">Adobe open-sourced Teile von Flash</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Adobe stellt mehrere Flash-Komponenten unter die Open Source Lizenz. Im Detail geht es dabei um Technologie, die aufwändige typographische Gestaltungen von Websites ermöglichen, wie <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/20/adobe-unveils-new-open-source-initiatives-targeted-towards-media-companoes/" class="liexternal">TechCrunch</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Adobe has rolled out two new open source initiatives aimed specifically towards developers for media companies and publishers. Adobe’s Open Source Media Framework lets developers build more robust, feature-rich media players optimized specifically for the Adobe Flash Platform. The second initiative, the Text Layout Framework (TLF), will help developers create sophisticated typography capabilities to Web applications.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wer-engagiert-sich-im-social-web">Wer engagiert sich im Social Web?</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Charline Li von der Altimeter Group hat eine quantitative Ranking-Studie durchgeführt, die klären soll, welcher Ring, äh Brand, <strike>sie alle online knechten und ins Dunkel treiben</strike> sich am meisten im Social Web engagiert. Die komplette Studie gibt’s auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/20/the-most-engaged-brands-on-the-web/" class="liexternal">TechCrunch</a>, auf Platz 1 landeten wenig überraschend die Kaffeesieder von Starbucks, deren überrösteten Bitterstoff-Schluder (ich sage: Analog-Kaffee) man als gelernter Wiener natürlich links liegen lässt. Hier die Top Ten mit den jeweiligen Punktezahlen:</p>
<blockquote><p>1. Starbucks (127)<br />
2. Dell (123)<br />
3. eBay (115)<br />
4. Google (105)<br />
5. Microsoft (103)<br />
6. Thomson Reuters (101)<br />
7. Nike (100)<br />
8. Amazon (88)<br />
9. SAP (86)<br />
10. Tie – Yahoo!/Intel (85)</p></blockquote>
<h2 id="toc-diese-nachricht-zerstrt-sich-selbst">Diese Nachricht zerstört sich selbst</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Informationen nachträglich zu löschen kann ganz schön mühsam bis unmöglich werden — ein neues Tools namens <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/this_message_will_self-destruct_new_tool_makes_online_postings_vanish.php" class="liexternal">Vanish</a> geht den umgekehrten Weg und postet alle Inhalte verschlüsselt. Der Key hat eine eingebaute Ablaufdauer:</p>
<blockquote><p>Perhaps the most amazing thing about Vanish is that it’s capable of erasing messages posted practically anywhere on the web. For example, the system is able to erase messages from any web-based email system like Gmail, Hotmail, or Yahoo, instant messaging chats, or even social networking sites like MySpace or Facebook.<br />
To accomplish this, the messages sent with Vanish are encrypted with a secret key, never revealed to the end user. The key is then divided into dozens of pieces and sent out over peer-to-peer (P2P) networks — the same ones where music and movie files are traded every day. Because file-sharing systems are in a state of constant change, the various key parts eventually become inaccessible. Once enough of them are lost, the message can no longer be decrypted and read.</p></blockquote>
<p>Wem also selbst E-Mail Verschlüsselung mit GnuPGP nicht ausreicht, der wird seine helle Freude an Varnish haben. Aber bloß nicht nachher jammern: weg ist weg!</p>
<h2 id="toc-paypal-macht-auf">PayPal macht auf</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Der Internet-Zahlungsprovider Nummer eins ist zwar am längsten im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>, kam in letzter Zeit durch die Konkurrenz aber ganz schön unter Beschuss. Nun läutet PayPalX die <a href="http://mashable.com/2009/07/23/paypal-x/" class="liexternal">nächste Stufe</a> des Online-Bezahlens ein:</p>
<blockquote><p>However, Paypal is taking a swing back at the competition today, revealing PayPal X and Adaptive Payments, a new initiative that allow third party developers to utilize PayPal in completely new ways. Prepare yourself for split payments, payment aggregation, and PayPal on other websites.</p></blockquote>
<p>Die steigende Nachfrage nach Micro-Payment Lösungen spielt PayPal natürlich in die Hände — unter anderem werden zukünftig beispielsweise User-tot-User Geldtransfers auf Drittanbieter Seiten möglich sein.</p>
<h2 id="toc-blogger-contest-axel-bewandert-austria">Blogger-Contest: Axel bewandert Austria</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW30 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW30 2009" /> Christian Lendl, Co-Autor beim <a href="http://blog.austriatourism.com/stories/5143/#lendl" class="liexternal">Austria-Tourism-Guide</a>, hat mich auf eine widget-basierte Werbeaktion (was für Alliteration!) für Urlaub in Österreich aufmerksam gemacht: <a href="http://axelwandertdurch.austria.info/axel-halbhuber/" class="liexternal">Axel Halbhuber</a> durchwandert nämlich gerade gemeinsam mit Hund Niko/Poldi ganz Österreich — aber da die Route nicht von Energydrink Herstellern geplant wurde, halten sich die unerträglichen körperlichen Strapazen in engen Grenzen:</p>
<blockquote><p>Axel wandert von Bregenz nach Wien und bloggt über die Erlebnisse, die man am Berg eben hat: Menschen, die man trifft. Gedanken, die einem einschießen. Blicke, die ins Aug springen. Die Route orientiert sich am Weitwanderweg 01. Die Wanderung ist alpin bis hochalpin, führt selten auch durchs Tal.</p></blockquote>
<p>Seit <a href="http://axelwandertdurch.austria.info/2009/07/26/tag-vierundzwanzig-oder-drei-blickwinkel/" class="liexternal">24 Tagen</a> ist Axel unterwegs — wanderbegeisterte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Leser finden Foto-Perlen und äußerst unterhaltsam geschriebene Beiträge. Wer dadurch selbst auf den Geschmack kommt, sollte am <a href="http://axelwandertdurch.austria.info/blogger-contest/" class="liexternal">Blogger-Contenst</a> teilnehmen:</p>
<blockquote><p>Für alle Blogger gibt es im Zuge von Axels Wanderung einen Contest. Wer das Widget auf seinem Blog einbindet und damit die meisten User auf Axels Blog bringt, eine Wanderwoche in Gosau samt Übernachtung im Top-Hotel.</p></blockquote>
<p>Wer möchte, kann Axel übrigens auch ein Stück des Weges <a href="http://axelwandertdurch.austria.info/ich-will-mitwandern/" class="liexternal">begleiten</a>. Gelungene Online-Kampagne, finde ich.</p>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/benny4bs/3369149900/" class="liexternal">Spirograph III</a> von Ben Matthews nutzt eine Halfpipe als Leinwand und Farbe als Licht — beeindruckend:</p>
<div align="center">
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/spirograph.jpg" rel="lightbox" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/spirograph-small.jpg" alt="spirograph small Blogistan Panoptikum KW30 2009" title="spirograph halfpipe" width="600" height="398" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Hätte das Filmteam seinerzeit beim Dreh von “Angriff der Killerameisen” seinerzeit derartige Makros zur Verfügung gehabt, dann wäre der Film wohl um einiges grusliger geworden. <a href="http://vimeo.com/user984781" class="liexternal">Jörg Brönnimann</a> lässt in “Ant-Views” seinen insektoiden Hauptdarsteller durch die Canon Mark II Makrowelt spazieren:</p>
<div align="center"><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5697554&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5697554&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></div>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche">Judiths Video der Woche</h2>
<p>Hochzeiten sind Königsdisziplin in der Kategorie der Familienfeiern. Noch mehr Verwandte, noch mehr Essen, noch mehr Zeitaufwand und noch mehr Langeweile. Aber es geht auch anders, wie dieses Video der Woche zeigt:</p>
<div align="center"><object width="600" height="486"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4-94JhLEiN0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4-94JhLEiN0&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="486"></embed></object></div>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des Rückblicks — oder, wie manche sagen, in der Gegenwart — angelangt. Wir wünschen herausragende letzte Sonntagsminuten und einen dialogischen Start in die neue Web 2.0 — Woche. Danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns am Montag.</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW30 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gratis-Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 20./21. April beschäftigt sich die Fachkonferenz IDENTITAT09 mit dem Thema Internal Branding - ein starker Fokus liegt dabei auf Praxiserfahrungen. Die Veranstalter suchen 2 Blogger, die live vom Event berichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/identitat.jpg" alt="identitat Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" title="identitat09" width="244" height="40" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Für die 2-tägige Fachkonferenz “IDENTITAT09” suchen die Veranstalter 1–2 Live-Blogger, die das interessierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Publikum mit Echtzeit-Informationen von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> versorgen. Was den Job so spannend macht, ist einerseits die starke Praxis-Ausrichtung der Veranstaltung mit zahlreichen Keynotes aus dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>–Alltag und andererseits der Preis für eine reguläre Teilnahme: 1.390€ kostet der Tagungspasse regulär. Gefragt ist dabei keinesfalls ein braver Wasserträger, sondern eine engagierte Bloggerin und/oder ein engagierter Blogger, die kritisch die aufgenommenen Inputs über die eigene Seite sowie Twitter reflektieren, Interviews mit den Keynote-Speakers sind ebenfalls gefragt. Zeit haben sollten Bewerber am 20./21. April, Veranstaltungsort ist das Austria Trend Hotel Kahlenberg.</p>
<p>Zur näheren Analyse des firmeninternen Identitäts-Managements laden <a href="www.identitaeter.at)" class="liinternal">Identitäter</a> / <a href="www.happyundness.at" class="liinternal">Happy&amp;Ness</a>. Details zum Konferenzprogramm findet man <a href="http://www.identitaeter.at/kongress/UEberblick_1.html" class="liexternal">hier</a>, das Line-Up klingt spannend:</p>
<blockquote><p>IDENTITAT09 bringt Keynotes unter anderem von Fachbuchautor Holger Schmidt und Unternehmenskulturspezialistin Sonja A. Sackmann. Dazu internationale Praxis-Beispiele von großen Marken und kleinen Paradeunternehmen: Shell, Henkel, EADS Astrium, Basler Versicherung, Sonnentor, dm drogerie markt, Atlas Copco Gruppe, Prisma Kreditversicherung, Nycomed Austria, Hotel Hochschober, mobilkom austria &amp; Wirtschaftskammer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a>.</p></blockquote>
<p>Hochwertige Inhalte fürs eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> und spannende zwei Tage — wem bereits der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Speichel auf die Tastatur tropft, der bewirbt sich bei Daniela Terbu unter der E-Mail-Adresse <strong>d[DOT]terbu[AT]happyundness[DOT]at</strong> und beantwortet die folgenden Punkte:</p>
<blockquote><p>- Kontaktdaten<br />
– Was ist der persönliche Bezug zu Internal Branding?<br />
– Was interessiert dich/Sie an der IDENTIAT09 besonders?<br />
– Warum möchtest/möchten du/Sie als Blogger vor Ort sein?<br />
– Blog-URL bzw. Themenschwerpunkt des eigenen Blogs.</p></blockquote>
<p>Ich hab meine Bewerbung gerade abgeschickt… würd mir die Identitätskonferenz sehr gerne anhören. Also kann ich allen Mitbewerbern keinesfalls ehrlich “viel Glück” wünschen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" class='wp-smiley' title="Gratis Konferenzteilnahme: Identitätsblogger gesucht!" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>In Deutschland haben wir sensationelle Verkaufszahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 22:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als gelernter Österreicher hat man gelernt, sich über nichts mehr zu wundern. Aber manchmal wundert man sich dann doch - dem Privatfernsehen sei Dank.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben lief auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/atv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ATV">ATV</a> eine nicht nur in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kaernten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kärnten">Kärnten</a> gespannt verfolgte Doku über Jörg Haider. Die ließ relativ wenig Fragen zur Methodik und Vorgehensweise des österreichischen Rechtsaußen–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politiker">Politiker</a> Popstars offen. Wirklich gut gemacht — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/respekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Respekt">Respekt</a> ans Redaktionsteam! Was noch zu sagen wäre: mir drängen sich Vergleiche mit Felix Mitterer auf, wenngleich nach rein formalen Kriterien.</p>
<p>Denn als seinerzeit die großartige mehrteilige Piefke-Saga besagten Autors erstausgestrahlt wurde, brachte der ORF im Anschluss an den finalen Teil eine Live–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> zwischen Politikern, Grünen, Tiroler Schützen und anderen Weirdos — besagte Sendung galt fortan als informeller fünfter Teil des legendären Fernsehdramas. Und gerade eben diskutieren die grandiose Anneliese Rohrer, der Kabarettist Florian Scheuba und der Unbeschreibliche (und das ist, nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, in *keinster* Weise positiv gemeint) Ewald Stadler mit Silvia Saringer über Werk und Wirken des Kärntner Polittalents. Herr Stadler ließ sich in Replik auf eine scharfzüngige Analyse von Frau Rohrer, die es traurig fand, dass der Jörgl, ginge nicht gerade jetzt der Kärntner Wahlkampf über die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buehne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bühne">Bühne</a>, kaum eine Erwähnung fände, zu folgender Aussage hinreißen: “In Deutschland haben wir sensationelle Verkaufszahlen.” Er referenzierte mit seiner Wortmeldung eine CD des verunfallten Landeshauptmannes, auf der jener Kärntner Volkslieder intoniert. Ein Schelm, wer Parallelitäten zu Starmania “Mastermind” und Universal Österreich “Managing” Director Hannes Eder sieht.</p>
<p>Ja. Wirklich. Man ist Österreicher, in meinem Fall seit 32 Jahren. Man weiß, dass man in den Outskirts Europas lebt, quasi in einer irgendwie Deutschland zugehörigen Übersee-Kolonie, bloß ohne See. Man hat so einiges an Sado-Maso Staatskultur internalisiert, ist daran gewöhnt, dass hierzulande Provinzialität als Originalität hochstilisiert wird und glaubt am Ende irgendwann sogar noch, dass all die Scheiße ganz normal riecht — denn olfaktorisch nehmen wir bloß Differenzen wahr, Gnade der Evolution oder Gottes, je nach persönlicher Präferenz. Aber in kurzen Momenten weht dann ein frischer Wind, der wieder ungewollte Wahrnehmung ermöglicht. Danke Ewald. You gave me a bitter laugh.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Der Tag der lebenden freien Medien</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-12/der-tag-der-lebenden-freien-medien/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 14:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 9. Dezember 2008 16:00 bis 10. Dezember 2008 4:00. ] Am Dienstag lädt der österreichische Medienverband ins Fluc: zuerst wird diskutiert, anschließend steht Party am Programm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">9. Dezember 2008 16:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">10. Dezember 2008 4:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/freiemedien-1228747004.jpg" alt="freiemedien 1228747004 Der Tag der lebenden freien Medien" title="freiemedien" width="250" height="142" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Soll kein Horrorfilm werden, sondern eine informative Veranstaltung, bei der sich Insider vernetzen und Außenstehende Einblick bekommen in die Vielfalt an Alternativen zu Fellnerpress und DichandNews. Zu diesem Behufe lädt der österreichische Medienverband morgigentags ab 16:00 Uhr in die Wiener <a href="http://www.fluc.at/" rel="nofollow" class="liexternal">FLUC</a> Wanne, wo zuerst ausgiebig geschnackt und anscheinend noch ausgiebiger gefeiert werden soll.</p>
<p>Mit an Bord sind unter anderem Skug, The Message, fm5, Der Bagger, Datum und dérive, um 19:30 diskutieren die üblichen Verdächtigen die postulierte “Schieflage Freier <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> in Österreich”. Am Podium: Andi Klinger (Ex-Resident), Niko Alm (the gap), Michael Fleischhacker (Die Presse), Peter Fuchs (Freies Plakat), ein Vertreter der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a> und Moderatorin Karin Resetarits. Ab 21:30 geigen dann Petsch Moser unplugged sowie ein Surprise Act auf, ab der Geisterstunde weichen die Instrumente den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/turntables/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Turntables">Turntables</a>, bedient von Makeedo, Se.Vero, Intoxicated und fry, die ein weites Spektrum von Funk über Dubstep bis Breaks präsentieren werden.</p>
<p>Der österreichische Medienverband hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die sogenannten “freie” Medienszene zu fördern. Allein dieser Begriff sorgt allerdings für Verwirrung: wann ist ein Magazin “frei”? Wenn es rein von Förderungen lebt und keine Werbung enthält? Wenn der Chefredakteur gratis zuhause bei der Mutter wohnt? Wenn es in der U-Bahn umsonst verteilt wird? Wenn alle Layouter den Freimaurern angehören? Wenn der Großteil der Redaktion Publizistik studiert? Wenn das Heft kein Geld einbringt? Martin hat dazu eine eindeutige Meinung:</p>
<blockquote><p>“Österreichs freie Medien sind unabhängig, gesellschaftlich relevant, arbeiten höchst professionell und vor allem politisch unabhängig”, so Aschauer. “Medienvielfalt braucht individuelle Förderungsmaßnahmen, die sowohl finanziell als auch ideell erfolgen. Eine Anlaufstelle für junge, aufstrebende Medien muss geschaffen werden. Information über Förderstellen und Förderanträge, Abrechnung und Rechtsberatung muss leicht zugänglich werden, tragende Strukturen, Softwarelizenzen und auch Rechtsschutz müssen finanziell abgesichert werden”, so Vizepräsidentin Birgit Pestal über die Ziele des Österreichischen Medienverbands. Freie Medien sind weit mehr als nur die Ausbildungsstätten der Journalisten der Zukunft. Sie seien, so Aschauer “Garant des medienkulturellen Pluralismus in Österreich und sollten in einer funktionierenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> erkannt und wertgeschätzt werden.”</p></blockquote>
<p>In der Tat spielen in einem so kleinen Land wie Österreich, dessen Economies of Scale für blühende Medienpluralität wahrlich nicht geschaffen sind, freie Medien eine beträchtliche Rolle. Trotzdem bin ich strikt gegen ein Fördersystem nach dem Gießkannenprinzip — eine gemeinsame Infrastruktur zu schaffen den infrastrukturellen, juristischen und informations-technischen Nachteil auszugleichen, sollte allerdings in der Tat Ziel einer nachhaltigen Medienpolitik sein: denn eine sinnvoll angelegte strukturelle Förderung schafft Synergien, von denen letztendlich alle nur profitieren können. Mehr dazu auf der Homepage des <a href="http://www.medienverband.at/" class="liexternal">Österreichischen Medienverbands</a>.</p>
<p><strong>Ort:</strong> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fluc/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with fluc">FLUC</a> Wanne am Praterstern<br />
<strong>Eintritt:</strong> freie Spende</p>
<p>[wp_geo_map]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Warum digitale Kultur keine Geburtsstätte hat</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/warum-digitale-kultur-keine-geburtsstaette-hat/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 12:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meral lädt zur Eröffnung der Installation Wie(n)Web2.0: zwei Bildschirme aggregieren Dokumentationen zu realen Events. Klingt komplizierter, als es ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/wienweb2-1227875779.jpg" alt="wienweb2 1227875779 Warum digitale Kultur keine Geburtsstätte hat" title="wienweb2" width="200" height="96" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Anfang Dezember überbrückt die Eröffnungsfeier zum Wie(n)Web2.0 die Wartezeit bis zum nächsten Digitalk im Jänner. Ab 10. Dezember aggregiert das <em>Ding aus einer selben Welt</em> (Wir schicken Russell Crowe da rein!) ein ganzes Portfolio von Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Initiativen. Der bunte Web-Spartenkanal dokumentiert vollautomatisch Barcamps, Webmontage, Webpläusche, Digitalks, Bloegger-Treffen und die Accessibility Stammtische. Die Mission ist dabei klar definiert: </p>
<blockquote><p>Ziel ist es, den Initiativen im Web 2.0 Umfeld, die weder Verein noch Institution sind, ein Sprachrohr zu geben und ihre Anliegen und ihr Dasein einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren bzw. zugänglich zu machen.</p></blockquote>
<p>Breit bezieht sich in diesem Fall rein auf quantitative Aspekte. Die technische Realisierung erinnert durchwegs an Yahoo Pipes:</p>
<blockquote><p>Mit Hilfe von RSS-Feeds wird ein Strom an Eindrücken der in Wien stattfindende Veranstaltungen erzeugt. Dazu werden die Schlagworte, im Web2.0 Jargon “Tags” (engl. für Kennzeichnung), die auf die Veranstaltungen zutreffen auf den Services wie flickR, youtube etc. und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogosphaere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogosphäre">Blogosphäre</a> gesucht und zu einer sich immer wieder erneuernden Präsentation des Web-Lebens in Wien zusammengefügt.</p></blockquote>
<p>Und wie wir wissen, bietet die automatische Portfolio-Generation bekanntlich ganz neue Diskursanknüpfungspunkte — wir schicken Crowe da wirklich rein:</p>
<blockquote><p>Die Installation selbst ist nicht interaktiv. Wer mit in den Datenstrom kommen will, muss die Veranstaltungen besuchen, darüber berichten, zumindest aber die gleichen Bezeichnungen (Tags) verwenden, die die Installation speisen.</p></blockquote>
<p>Der Umkehrschluss, dass jeder, der nicht “in den Datenstrom kommen möchte”, allen aggregierten Veranstaltung fern bleiben muss, ist durchwegs zulässig, trotzdem muss niemand Angst vorm Big Brother Award haben: Geeks lieben Selbstdarstellung. Ein beträchtlicher Teil des Ankündigungstextes ist allerdings <strike>Realsatire</strike> etwas unglücklich gewählt, zumindest mir ist neu, dass “die digitale <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>” erst mit dem Bau des MQ begann:</p>
<blockquote><p>Zu diesem Zweck wird die Wandinstallation “WienWeb2.0″ entwickelt und für diese als Raum MQ / quartier21 gewählt, da hier die Geburtsstätte und das Zentrum der digitalen Medien und digitale Kultur liegen.</p></blockquote>
<p>Denn erstens weiß jeder, dass die Geburtsstätte der digitalen Medien in der Brünnerstrasse 34 bei Herrn Hausmeister Vyslozil im Schlafzimmer liegt (dort wurde 1996 das erste Stück Web 2.0 gefunden), und zweitens ist sowieso alles dezentral-gecloudet, also wozu eigentlich ein Zentrum? Schließlich ist das Web 2.0 quasi ein in sich geschlossenes Universum, welches sich zusammenzieht — und damit möglicherweise irgendwann im absoluten Nullpunkt in sich selbst kollabiert. Oder Vielleicht doch im Quartier21. Aber dass digitale Vernetzung außerhalb des Rechners stattfindet, habe ich definitiv noch nie erlebt. Die Leute dort kommen ja immer voll analog daher, mit Körper und so. Andererseits haben uns diverse Partnerbörsen beigebracht, dass sich Beziehungsanbahnung ganz gut irrationalisieren lässt:</p>
<blockquote><p>Wie(n)Web2.0 will zeigen, dass digitale Vernetzung nicht nur am Rechner stattfindet. Gerade in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> und speziell in Wien, gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, bei der sich virtuelle Gemeinschaften in reale Treffen verwandeln. Digitalks, BarCamps, Webmontage und Webpläusche sind Beispiele einer Diskurskultur, die sich aus einer virtuellen Realität in eine reale Virtualität verwandeln. Denn bei den Veranstaltungen wird dann wieder für das Internet dokumentiert, fotografiert und berichtet, dass die Tastaturen nur so krachen. Damit wird greifbar, was es mit dem User Generated Content auf sich hat.</p></blockquote>
<p>Wie(n)Web2.0 will mit zwei Bildschirmen diesen “geschlossenen Kreislauf durchbrechen”. Ich bin mir nicht sicher, ob die Aktion damit nahtlos an die Musealisierung des Trivialen anschließt, die im 20. Jahrhundert sozusagen den Diskurswert der modernen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> saniert hat, oder ob die Parallelgesellschaft “richtiges Leben” durch dünnwandige LCDs effektiver ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a> gesogen werden kann. Spannend finde ich jedenfalls die Idee einer Bottom-Up-Initiativen–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aggregation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aggregation">Aggregation</a>. Schade, dass die Installation nicht interaktiv ist: ich wär für ein “Social Voting”, der Sieger darf eine Woche lang im Zentrum der Netz– und Medienkultur wohnen und schlafen: und zwar im gemeinsamen Doppelbett mit Russell Crowe. Two Thumbs Up — wir sehen uns am 10. Dezember im MuQa.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Zwischenbericht vom Elevate Festival</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 22:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spooky rockte gestern den Grazer Dom im Berg, und heute disktuierten wir am Creative Commens and Collecting Societies Workshop intensiv alternative Szenarien zur Abgeltung von Musikrechten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/spooky-1226094936.jpg" alt="spooky 1226094936 Zwischenbericht vom Elevate Festival" title="spooky" width="250" height="161" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Gestern Abend rockte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dj-spooky/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DJ Spooky">DJ Spooky</a> den Dom im Berg — direkt nach der einleitenden Podiumsdiskussion, die ich aufgrund verspäteter Anreise leider verpasst habe, trat New Yorks Illbient-Aushängeschild hinter die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/turntables/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Turntables">Turntables</a>. An meinem heutigen Kater war allerdings in erster Linie Herr EmeeGrant schuld, der in punkto Floor-Moving und Selection meiner Meinung locker mit Spooky mithalten konnte.</p>
<p>Als wir um halb zehn im Dom im Berg eintragen, war die Location noch eher spärlich gefüllt, das ändere sich in den folgenden Stunden allerdings recht rasant. Spooky trat vor zu Beginn ob des Wahlergebnisses enthusiasmiert ans Mikro und kündigte ein fröhliches Mash-Up Set an, und dieses Versprechen hielt er ebenso routiniert wie gekonnt mit einem weiten Bogen von James Brown bis Panjabi MC ein. Partytechnisch ging das Konzept voll auf, ruhig an seinem Platz stand nach einer Stunde jedenfalls niemand mehr. Allerdings hätte ich persönlich wesentlich lieber den Illbient-Scratch-Wahnsinn, den ich von Spookys älteren Platten gewohnt bin, gehört — und muss im Nachhinein Richard Pyrker zustimmen: weite Teile des Sets erinnerten an die klassische Too Many DJs Masche, was dann doch ein wenig unerwartet kam. Hier ein paar Bilder vom gestrigen Abend — aufgenommen mit Anjas iPhone:</p>[Bilder als Slideshow ansehen]<p>Die Überraschung des Abends lieferte für mich dann wie gesagt der Grazer DJ und Musikvernetzer <a href="http://www.elevate.at/artist_details_2008+M57ae801d0fc.html" class="liexternal">EmeeGrant</a>: was als vergleichsweise harmloses Funk-Set beginn, morphte innerhalb der ersten Stunde zu einem fantastischen elektronischen Groove irgendwo zwischen Dub, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a>, Afro, Minimal und Intelligent House, der genau die richtige Mischung aus Anknüpfungs-Punkten und neuen Beats bot. Two thumbs up! EmeeGrant steht ab sofort auf meiner Watch-List.</p>
<h2 id="toc-von-umverteilungsschwierigkeiten">Von Umverteilungsschwierigkeiten</h2>
<p>Heute von 12:00 bis 14:00 Uhr trafen wir uns in der Grünen Akademie, um beim Workshop “Creative Commons and Collecting Societies” in der Grünen Akademie. Obwohl Paul Keller von CC Österreich aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und mich die Nachwirkungen des Party-Abends noch einigermaßen im Griff hatten, entwickelte sich ein äußerst spanendes Gespräch.</p>
<p>Mit dabei waren neben Christian Schwanz aka CEE (der morgen Abend auch im Dom auflegt), Christoph Kummerer von <a href="http://www.netvinyl.org" class="liexternal">Netvinyl.org/a&gt; und Bernhard Hansbauer, Betreiber der Netzlabels </a><a href="http://www.laridae.at" class="liexternal">Laridae</a> und <a href="http://www.bleak.at" class="liexternal">Bleak</a> diverse Musik-Praktiker, und nach einer Stunde Diskussion wurde schnell klar: Schwein des Anstoßes ist jener Paragraph im AKM-Vertrag, der Musiker verpflichtet, *jedes* ihrer Stück anzumelden. Es ist rechtlich nicht möglich, einzelne Tracks von der AKM-Vertretung rauszunehmen (etwa zur Eigenverwertung). Dass die Collecting Societies in Österreich irgendwo im 19. Jahrhundert stecken geblieben sind und einer einigen Austropopper eine gemütliche Pension ermöglichen, ist eine Sache. Dass ein Großteil der “kleinen” Musiker in Radio-, Clublisten etc. gar nicht erfasst werden, und sozusagen unter dem Radar der pauschalisierten Abrechnung durchfliegen, eine andere — und zeigt, wie dringend man endlich auf die veränderte Situation reagieren müsste. (Und damit meine ich, dass Musik längst nicht primär auf Notenblättern vertrieben wird :mrgreen:)</p>
<p>Jenseits von Begehrlichkeiten der Major Labels lautet die zentrale Frage, wie ein Abrechnungssystem aussehen könnte, das endlich auch dem musikalischen “Longtail” zugute kommt. Mir persönlich gefällt Christophs Vorschlag, einen Teil der Gelder nicht direkt auszuzahlen, sondern in sinnvolle Infrastruktur–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a>, die Musikern zugute kommt, ausgesprochen gut. Ebenfalls ein wichtiger Punkt in der Diskussion waren die “Limitationen” der Creative Commons Musterverträge: was “bringt” die CC Lizenz, was kann sie nicht leisten?</p>
<p>Selbstverständlich ist dieses Thema viel zu komplex, um innerhalb eines Workshops abgehandelt werden zu können. Und daher habe ich mich auch sehr über Rainer Praschaks Angebot, unsere “Was-wäre-wenn-Runde” im Mica in Wien fort zu setzen — idealerweise mit Vertretern der AKM/AUME. Denn dort scheinen manche Verantwortlich zu glauben, dass CC-Lizenzen sich als Nerd-Hobby einiger verstiegener Elektroniker abtun lassen. Aber sobald man ein paar Schritte zurücktritt und versucht, eine etwas weitere Perspektive zu gewinnen, wird eines ganz schnell klar: der (rechtliche) Umgang mit Kulturgütern war und ist von klar ökonomischen Interessen geprägt, und die kommen in erster Linie den Big Players (falls man diesen Begriff in .at überhaupt anwenden kann) zugute. Es ist höchste Zeit, ein Modell zu finden, dass die gesellschaftliche Dimension der Kulturproduktion ebenso berücksichtigt wie die Ansprüche und Wünsche des “kleinen” Musikers.</p>
<p>Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung des Workshops und auf Atom tm morgen Abend im Dom! An dieser Stelle noch ein ganz großes Kompliment an die Veranstalter: ihr habt ein fantastisches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/festival/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Festival">Festival</a> mit großartiger Atmosphäre, spannenden Gästen und einem Spitzen-Line-Up aufgestellt: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/respekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Respekt">Respekt</a>!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW42 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 17:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab sofort könne alle datenschmutz-Leser via Kontaktformular Themenvorschläge für den Wochenrückblick einreichen - wer eigenen Projekte an den Start bringen möchte, kann schließlich immer ein bisschen Linkpower gebrauchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/clollo-1225039826.jpg" alt="clollo 1225039826 Blogistan Panoptikum KW42 2008" title="clollo" width="250" height="66" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Dieser Rückblick beginnt mit einer Durchsage in eigener Sache: datenschmutz entwickelt sich äußerst zufriedenstellend, und der wöchentliche Rundblick hat immer mehr Leser, von denen die meisten online selbst äußerst aktiv sind. Daher bitte ich zukünftig um Mitarbeit, denn: <strong>Ab sofort kann jeder Leser News für das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogistan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with blogistan">Blogistan</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/panoptikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Panoptikum">Panoptikum</a> einreichen.</strong> Ich habe dazu ein eigenes <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liinternal">Kontaktformular</a> eingerichtet, das Ganze funktioniert auf Wunsch anonym oder mit Namen. Erforderlich sind lediglich eine URL zur Originalnachricht bzw. –seite sowie einige Zeilen Text. Wer möchte, hinterlässt Name, E-Mail Adresse für Rückfragen und optional eine URL — die wird dann, falls ich die betreffende News auswähle, natürlich im Wochenrückblick verlinkt. Ob es sich um eigene Projekte oder interessante Neuigkeiten von “anderswo” handelt, spielt keine Rolle. Die Auswahlkriterien sind völlig subjektiv: wenn ich die Nachricht interessant finde, präsentiere ich sie an dieser Stelle zukünftig meinen Lesern. Ab sofort finden Sie dazu am Ende des Wochenrückblicks einen Link zur Einreichung — über rege Beteiligung freue ich mich natürlich.</p>
<h2 id="toc-twitter-neu-entdecken">Twitter neu entdecken</h2>
<p>Manchmal ist man sofort Feuer und Flamme, manchmal dauert das Warmwerden etwas länger — dafür gestaltet sich die Beziehung dann in der Regel um so intensiver. So in etwa erging es Jeremy mit <a href="http://www.shoemoney.com/2008/10/23/twitter-my-thoughts-after-4-months-of-use/" class="liexternal">Twitter</a> — der Erfahrungsbericht erinnert mich an meine ersten Zweifel, ob das Echtzeit-Microblogging Service denn für irgendwas zu gebrauchen sei. Von den 15k Followers, die User shoemoney bis Ende des Jahres haben will, bin ich zwar noch weit entfernt: aber ich kenne kein anderes Online-Service, bei dem Spaß und Ernst so nahtlos ineinander fließen.</p>
<h2 id="toc-der-drucker-geheimcode">Der Drucker-Geheimcode</h2>
<p><a href="http://wissenbelastet.com/2008/10/23/dein-drucker-macht-werbung-fuer-sich-auf-jedem-blatt/" class="liexternal">Max</a> hat das aktuelle EFF (Electronic Frontier Foundation) Video gepostet, indem Seth Schoen und Danny O’Brien den “geheimein Laserdrucker Code” erklärten. Unglaublich, aber wahr: alle modernen Farb-Laser drucken ein fast unsichtbares gelbes Muster auf *jede* Seite, anhand dessen sich der Hersteller bzw. Druckertyp identifizieren lässt. Kein urbaner Mythos, sondern harte Realität: Max hat das Ergebnis des “Nachweisexperiments” gleich mit veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-10/blogistan-panoptikum-kw42-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche">SEO-News der Woche</h2>
<p>Es geht bekanntlich nix über <a href="http://www.seo-radio.de/index.php/archives/2008/10/20/schicke-aol-alice-fehlerseite/" class="liexternal">Vertipper</a>, denn warum sollte man Fehler des Nutzers nicht gleich in Conversions umwandeln? Denkt sich zumindest AOL… aber was nützt der schönste Collateral Traffic, wenn der resultierende CPC nicht stimmt? <a href="http://blog.tiracon.com/google-adsense-alternativen-cpc-netzwerke-und-ihre-verguetung-pro-klick/" class="liexternal">SumaTopfmodel</a> sucht AdSense Alternativen und hat dazu ein Vergleichsexperiment gestartet. Und wenn das Geld dann mal in Strömen reinfließt, wird’s Zeit für den Reality Check mit dem Finanzamt: <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/werbung-auf-der-homepage-was-mus-man-beachten" class="liexternal">SEO-Handbuch</a> hat diesbezüglich einige Tipps aus der Abteilung “frühzeitige Steuerstrafenvermeidung” parat.</p>
<p><strong>Teurer Marktvergleich:</strong> nix is’ mehr mit Sistrix’ gratis Toolbox, ab sofort wird für die Benutzung jedes einzelnen Moduls ein Hunderter pro Monat fällig, das ergibt saftige 5k pro Jahr — da lob ich mir doch die neue SEOMoz Tarife, wenngleich Sistrix’ Setup für .de Webmaster-Zwecke vermutlich besser gerüstet ist. <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW42 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW42 2008" /> </p>
<blockquote><p>Wie ich in den Kommentaren zu den Postings bereits angedeutet habe, kann der Zugriff auf diese Module nicht kostenlos sein: über 100 GB RAM, mehrere Terabyte performante Festplattenkapazität, sehr viel Bandbreite und eine ganze Kiste CPUs gibt es leider nicht geschenkt und auch der Betrieb des Systems frisst regelmäßig eine Menge Geld. Jedes dieser Module kostet monatlich 100 Euro netto und die Zusammenstellung der Module kann beliebig miteinander kombiniert werden. Da ich von dem Nutzen der Tools und Daten überzeugt bin, gibt es den Komplettzugriff auf alle vier Module bis Ende dieses Jahres zum Einführungspreis von 400 Euro netto.</p></blockquote>
<p><strong>AdSense Daten endlich in Analytics: </strong><a href="http://www.internetmarketing-news.de/2008/10/22/adsense-daten-in-google-analytics/" class="liexternal">Jojo</a> berichtet, dass Google Analytics nun doch für alle User AdSense in Analytics integriert — speziell die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/auswertung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Auswertung">Auswertung</a> von Profit pro Referrer dürfte für viel Gesprächsstoff sorgen. Die neuen Funktionen sollen nach und nach für alle User zugänglich gemacht werden, die das offizielle <a href"=http://analytics.blogspot.com/2008/10/more-enterprise-class-features-added-to.html">Analytics Blog</a> berichtet. Ob Google die hausinterne Volkswirtschaft ankurbeln will oder einfach nur Angst hat, dass noch mehr User vor Analytics davon laufen? Vermutlich spielen beiden Faktoren eine Rolle dafür, dass man sich doch noch dazu durchgerungen hat, Webmistressen die Optimierung zu erleichtern.</p>
<p><strong>Große asymmetrische Worte: </strong> <a href="http://eikyo.de/2008/10/21/asymmetrisches-community-management/" class="liexternal">Asymetrisches Community Management</a> stellt Eikyo vor. Klingt irgendwie hochgestochen, ist aber beängstigend simpel. File unter “Willkommen im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a>″ oder auch “nona”:</p>
<blockquote><p>Das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> Management findet dort statt wo die Zielgruppe und die User zu finden sind, ob dies XING, Twitter, MySpace oder Youtube ist.</p></blockquote>
<h2 id="toc-neues-aus-dem-land-der-videocommunities">Neues aus dem Land der Videocommunities</h2>
<p><a href="http://vimeo.com/user668442/videos" class="liexternal">Vimeo</a> wäre endlich einer kostenpflichtigen Plus-Fassung verfügbar, die das 500MB pro Woche Limit auf 2 Gigs aufbohrt, für Vorzugsbehandlung in der Transcoding-Queue sorgt und mehrere Channels pro User erlaubt. Außerdem sinn 1.000 embedded HD-Plays inkludiert, weitere können dazu gekauft werden. Der Preis ist mit 59,95$ pro Jahr scharf kalkuliert — ich hatte bereits meine Paypal-Adresse gezückt, aber: </p>
<blockquote><p>For now, we only accept orders from US residents only – International support coming soon!</p></blockquote>
<p>Mal sehen, was mit “soon” gemeint sein könnte… in der Zwischenzeit hab ich mir auch mal <a href="http://www.viddler.com/datadirt/videos/" class="liexternal">Viddler</a> angesehen: sehr nett für amerikanische Videos, aber wie die das hinkriegen, dass man in den Beschreibungsboxen keine Umlaute eingeben kann (Firefox 3, Standardeinstellungen — ich hab nicht versucht, mit der Codepage rumzuspielen), ist mir ein Rätsel.</p>
<h2 id="toc-video-der-woche-howard-rheingold-ber-netflics">Video der Woche: Howard Rheingold über Netflics</h2>
<p>Howard Rheingold, eine der großen Integrationsfiguren der amerikanischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Szene, wirkt nicht nur in jedem seiner Vorträge unglaublich sympathisch, sondern hat auch ein Talent dafür, komplexe Zusammenhänge sehr verständlich zu erklären. Sein aktuelles Kurzfilm “Vernacula Video in Culture an Education” — wie verändern Netflics unsere Bewegtbildkultur? — gefällt mir ausgesprochen gut:</p>
<div align="center"><embed src="http://blip.tv/play/AdKoYK47" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="354" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></div>
<p>Das war’s auch schon wieder für diese Woche: Ich wünsche einen erbaulichen Restsonntag. Und niemals vergessen: “Wer ander’n eine Grube gräbt, hat viel Arbeit, auch wenn er eine Schaufel hat.” Wir lesen uns am Montag!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #4a748a;background-color:orange;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/micin-1225040745.jpg" alt="micin 1225040745 Blogistan Panoptikum KW42 2008" title="micin" width="64" height="55" style="border:1px solid gray;float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;" /></a>Haben Sie Vorschläge und Themen fürs Panoptikum? Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten? Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</div>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Online-Journalismus: Alte Systeme perpetuieren?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/online-journalismus-alte-systeme-perpetuieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 15:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stefan Niggemeier hielt kürzlich eine Vortrag über den Verfall journalistischer Kernwerte im Internet. Seine Beobachtungen sind durchwegs richtig, aber in punkto Demokratiedefizit zieht er die völlig falschen Schlussforderungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/medienjournalist-1224531888.jpg" alt="medienjournalist 1224531888 Online Journalismus: Alte Systeme perpetuieren?" title="medienjournalist" width="250" height="50" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Mal Lust auf einen richtig langen Text im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netz">Netz</a>? Und nicht eingescannt? Dann statten Sie Stefan Niggemeier einen <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schlechter-online/" class="liexternal">Besuch</a> ab: der deutsche Medienjournalist (Medienjournalist: eigentlich ein sehr cooles Wort. Wirkt auf den ersten Blick wie ein Hendiadyoin, ist aber in dem Fall keines) hat auf der DJV-Konferenz “Besser online” einen Vortrag zum Status Quo des Online <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a> gehalten, der in all seiner Brillanz vor allem eines zeigt: man kann Parameter eines untergehenden System keineswegs an ein neues anlegen und dann jammern, dass alles schlechter geworden sei. Damit fällt man nämlich unweigerlich — trotz bestem Korrektorat, lauteren Absichten und handwerklichen Können — unweigerlich in die kulturpessimistische Grube. Kant hatte auf eine abstruse Art und Weise schon recht: es sind immer wieder die kategorialen Fehler… </p>
<p>Der Vortrag beginnt mit der Invokation einer These, der schwerlich zu widersprechen ist:</p>
<blockquote><p>Es ist aber eine These, oder genauer: eine Befürchtung, die zentral und fundamental ist. Die über die gegenwärtige Befindlichkeit des Online-Journalismus hinausblickt in die Zukunft. Es ist ein Satz, der vielleicht auch erklärt, warum ich mich immer wieder so verbeißen kann in die Negativbeispiele, die ich auf den Internetseiten deutscher Medien finde – was ich sicher für manche mit etwas beunruhigender masochistischer Leidenschaft tue. Die These lautet:</p>
<p><em>Die Verlage und Sender probieren im Internet gerade aus, ob es nicht auch mit weniger Journalismus geht.</em></p></blockquote>
<p>Das klingt noch verhältnismäßig untendenziös, aber schon wenige Absätze weiter erfährt der Leser um die wirkliche Dramatik, oder besser Dramaturgie:</p>
<blockquote><p>Journalismus bedeutet, die Wahrheit aufschreiben. Wenn ein Autohersteller bei der Produktion so viel Kosten einspart, dass das Ding nicht mehr fährt, verliert es für den Käufer die Funktion eines Autos. Ein Online-Medium kann nicht sagen: „Okay, diese Information ist zwar nicht ganz richtig, sondern nur eine abgeschriebene PR-Mitteilung oder ein ungeprüft weiterverbreitetes Gerücht. Aber wir haben halt nicht den Etat zum Überprüfen oder Selbstrecherchieren.”</p>
<p>Journalismus, der nicht mehr die Wahrheit berichtet, ist kein Journalismus. Und das Schlimme ist, dass der Kunde es, im Gegensatz zum nicht fahrenden Auto, nicht einmal zwangsläufig merkt, was ihm da angedreht wurde. (Mal abgesehen davon, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> zur Not noch ohne Autos funktioniert, aber nicht ohne Journalismus.)</p></blockquote>
<p>Ich spare mir weitere Zitate, weil dieses symptomatisch ist für die Stoßrichtung des Vortrags: im Internet sind Tippfehler scheinbar egal, PR-Mitteilungen werden ungeprüft als redaktioneller Content verkauft… unsere Kernwerte verschwimmen in einer bösen liberalen Ökonomie, statt bestens ausgebildeter Journos hämmern in den Online-Redaktionen nur mehr Praktikanten ihren Müll in die Tastaturen.</p>
<p>Das bringt unangenehme Gerüche aus der Kindheit in die Erinnerung, genauer gesagt, jenen Teil der Vorlesungen in meinem Publizistik-Studium, den jeder Anfänger absolvieren musste: Printmedien, Journalisten als vierte Kraft, Korrektiv der Politik und so. Diese Wahrheitsfindung mittels Methodenkoffer war mir schon damals sehr suspekt, und daran hat sich nix verändert: was sich aber verändert hat, ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/relevanz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Relevanz">Relevanz</a> der Institution Journalismus in ihrer Gesamtheit. In der alten Welt, in der die Distributionskanäle abgesehen von Leserbriefseiten nur one-way funktionierten, musste man wohl oder übel mit impertinenten “Gatekeepern” leben, aber das Internet hat diese Notwendigkeit annulliert.</p>
<p>Zweifellos ist eine Erregung über die Sorglosigkeit, mit der vorgebliche Medienprofis Regeln ihres Handwerks missachten, zutreffend. Aber die Schlussfolgerungen sind weit überzogen:</p>
<blockquote><p>Die Gefahr, wenn die Medien im Internet als Reaktion auf die noch geringen Einnahmemöglichkeiten die journalistischen Standards senken, ist, dass das Publikum sich daran gewöhnen könnte. Das wäre ein Traum für “RP Online” […]. Aber es wäre ein Alptraum für die Gesellschaft – und den Journalismus.</p></blockquote>
<p>Da springen andere in die Bresche. Viele Blogger — darunter ja auch der Autor des kritisierten Artikels — machen sich mit ihren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Beiträgen mehr Mühe als der durchschnittliche Vollzeit-Feuilletonist. Ein Alptraum für den Journalismus: ja, aber nicht für die Gesellschaft. Dass nicht jeder Bürger investigativer Hobby-Schreiber wird, ist ebenso klar, wie dass ökonomische und andere Interessen ganz schnell zu einer Akkumulierung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> führen, dass sich im neuen Medium neue some-to-many Topologien bilden — schon klar. Aber die Tatsache, dass das Internet Meinungsmanipulationen deutlicher hervortreten lässt als dies <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> oder Print je könnten, und der Umstand, dass selbst der letzte Bergbauer mit UMTS-Karte irgendwann kapieren *muss*, dass es keine Wahrheit gibt, sondern nur eine Multitude von Standpunkten, entschädigen für 1 Million Paris Hilton News auf der Startseite der Frankfurter Nachrichten und eine ganze Armee von Tippfehlern mit dazu. Journalismus war ein notwendiges Meinungsmonopol, eine Zuspitzung der Agora, wenn wir schon von Politik reden. Journalisten werden langsam überflüssig, weil Media Literacy eben nicht mehr die Kompetenz einer auserwählten Gruppe bleibt!</p>
<p>Auf mittelfristige Sicht muss diese Situation Auswirkungen auf die Gestaltung der Demokratie haben, die viel weiter reichen als Wahlen im 3–6 Jahresabstand. Wandel. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies alles noch brandneu ist: wir  Dass (wirtschafts)politische Entscheidungen zu einem hohen Teil übrigens längst nicht mehr über staatlich kontrollierte Kanäle geschehen, ist Symptom eines Systems im werden erst Spielregeln und Messlatten entwerfen und erproben müssen. Die Parameter eines historischen Mediensystems heran zu ziehen, muss notwendigerweise zu einer negativen Beurteilung des Status Quo führen.</p>
<p>PS: Zum Abschluss möchte ich noch gerne mit einem Gegenbeispiel aufwarten in punkto On– und Offline: man nehme die österreichische, selbsternannte “Qualitätszeitung” Der Standard. Da drin gibt’s mehr Rechtschreibfehler als im durchschnittlichen Volksschüler-Blog, die Menge an ungeprüft abgedruckten APA-Meldungen übersteigt subjektiv “redaktionelle” Inhalte bei weitem (aber ich hab die Quadratzentimeter nicht abgemessen, ich bin kein Inhaltsanalytiker). Dagegen recherchiert Perez Hilton geradezu lehrbuchhaft.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Elevate 08: Commons, soweit das Auge blickt</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/elevate-08-commons-soweit-das-auge-blickt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 06:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 5. November 2008 bis 9. November 2008. ] Das Programm des Grazer Elevante Festival 2008 erfreut sowohl Tanzmäuse als auch Creative Commons Evangelisten - und bei diesem Line-Up scheint ein Abstecher in die Murmetropole wohl unvermeidlich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">5. November 2008</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">9. November 2008</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-elevate-1222096060.jpg" alt="illu elevate 1222096060 Elevate 08: Commons, soweit das Auge blickt" title="illu-elevate" width="250" height="65" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Das Elevate Festival gehört zu meinen Top-Favoriten unter Festivals, weil die wenigsten Veranstalter mehrtätiger elektronischer Tanzmusiken sich die Mühe machen, intensiv über den kommerziellen Tellerrand hinaus zu blicken. Das war beim Elevate von Beginn an diametral anders: neben den Big Names fanden am Dancefloor stets hochinteressante Exoten ihren Bühnenplatz, zugleich nehmen das nicht-nächtliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/workshop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Workshop">Workshop</a>–Geschehen und die reflexive Ebene eine angenehm wichtige Stellung ein. Etliche Highlights der dritten Auflage, die in diesem Jahr unter dem Motto “Commons” (Gemeingüter) steht, sind bereits fixiert, nähere Details zum Programm finden Festival-Reisende auf <a href="http://www.elevate.at" class="liexternal">Elevate.at</a>. Ich habe das Organisationsteam des Festivals befragt, was den Event, der rund um den Grazer Schlossberg angesiedelt ist, von der “Konkurrenz” unterscheidet.</p>
<p>Dass darunter der Partyfaktor leidet, muss niemand befürchten, ganz im Gegenteil: während beim Spring Festival — zumindest für meinen Geschmack — etliche Lückenfüller und eher rückwärtsgewandte Acts am Start waren, beginnen meine Tanzbeine schon beim Blick aufs diesjährige Line-Up zu zucken: DJ Spooky wird sowohl einen Workshop abhalten als auch den Dancefloor rocken (auf das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>, sozusagen eine “Fortsetzung” unserer <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-04/dj-spooky-its-all-jazz/" class="liinternal">ersten</a> <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/3/3244/1.html" class="liexternal">Unterhaltung</a> in Linz, freu ich mich schon sehr), und wenn ich schon Senor Coconut gleich zweimal verpasst habe, so werd ich beim Elevate endlich mal Mr. Atomheart spielen hören. Außerdem hat mich Simon zu einem Commons-Workshop eingeladen — da ich das Elevate im letzten Jahr ja leider grippe-halber verpasst hab, freu ich mich umso mehr auf die 2k8er Auflage. Und dass der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dom-im-berg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dom im Berg">Dom im Berg</a> meine österreichische Lieblings-Location ist, hab ich an dieser Stelle sowieso schon mehrmals erwähnt.</p>
<p><strong>Zeit und Ort:</strong> elevate Festival, 5.-9. November, in und rund um den Grazer Schlossberg<br />
[wp_geo_map]</p>
<h2 id="toc-interview-mit-den-elevate-machern">Interview mit den Elevate-Machern</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">datenschmutz: </span>Was unterscheidet das Elevate-Festival von anderen Parties mit elektronischer Tanzmusik, z.B. dem Spring Festival in Graz?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">Elevate-Team: </span>Das Elevate Festival unterscheidet sich wesentlich von anderen Festivals, allein schon durch die besondere Kombination aus Musik und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> mit politischem Diskurs, die aus unserer Sicht als einzigartig zu bezeichnen ist. Dass Elevate sich auch musikalisch stark von anderen Festivals unterscheidet, liegt vor allem auch an unserem eigenen Anspruch und unserem Interesse, zum Teil wenig massentaugliche, dafür umso interessantere Musik in der intimen Atmosphäre einzelner Clubnächte / Konzerte zu präsentieren, Qualität statt Quantität ist da unsere Devise.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Die Spaß-Rave–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> hat ihren Zenit überschritten, digital Culture beschränkt sich längst nicht mehr bloß auf das Thema Musikproduktion. Wie geht man als Festivalveranstalter mit dieser Situation um?</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-elevate2-1222096102.jpg" alt="illu elevate2 1222096102 Elevate 08: Commons, soweit das Auge blickt" title="illu-elevate2" width="250" height="99" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Wir thematisieren es! Das Elevate Festival 2008 setzt sich (wie auch schon in den Jahren zuvor) mit politischen Inhalten auseinander, die oft auch eine Schnittstelle zum Thema Kunst und Musik bilden. Ob digitales Videostreaming und freie Medien im Jahr 2006 oder freie Netzwerke und open-source Softwareentwicklung im Jahr 2007 — Elevate hat und hatte immer auch einen starken Fokus auf Technologie. 2008 ist die Verschränkung von Musik, Kunst und dem diskursiven Bereich so eng wie nie, denn Commons sind überall – siehe z.B. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a>. </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Gibt es aufs Elevate Festival ausreichend mediale Resonanz, oder beschränkt sich die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> der Mainstream-Medien nach wie vor auf die ars electronica?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>MedienpartnerInnen wie die Kleine Zeitung, ORF, Falter, FM4 und The Gap zeigen, dass das Elevate Festival eine sehr positive Resonanz bekommt, Tendenz steigend! </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Was sind eure Erwartungen ans Festival? Oder anders gefragt: was sollen Besucher des Elevate nach dem Festival mit nachhause nehmen?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>BesucherInnen des Festivals sollen auf positive Weise motiviert werden, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Heuer wollen wir das Bewusstsein für “Commons”, also Gemeingüter schärfen und die Wichtigkeit des aktuellen Diskurses klar machen. Was den musikalischen Teil des Programms betrifft, ist es uns ein großes Anliegen, neue KünstlerInnen und Strömungen abseits des Mainstreams zu präsentieren, auch eine direkte Miteinbeziehung der lokalen und nationalen Musikszene ist uns wichtig.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Was sind eure persönlichen Highlights im diesjährigen Line-Up?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Fans experimenteller Gitarrenmusik und Noise sei die von DJ Scotch Egg kuratierte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buehne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bühne">Bühne</a> in der Uhrturmkasmatte am Festival– Freitag wärmstens empfohlen. Persönlich freuen wir uns auf die Mischung aus alten Helden wie Felix Kubin, Atom Heart, DJ Spooky und Scorn mit interessanten Newcomern á la Fuck Buttons, Danton Eeprom, Rustie, Deadbeat sowie heimischen Talenten wie Dorian Concept, Clara Moto und vielen mehr. Generell denken wir, dass Elevate auch heuer wieder ein spannendes Programm mit sehr vielen Highlights und Überraschungen bereithält!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Impressionen aus Gmünd</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bloggertreffen in kleiner Runde hat mir persönlich sehr gut gefallen - es folgen einige Impressionen von unserem Stadtrundgang 2.0 durch die Liesertaler Metropole.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-gmuend-1222017309.jpg" alt="illu gmuend 1222017309 Impressionen aus Gmünd" title="illu-gmuend" width="250" height="152" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />So eine Stadtführung eignet sich natürlich ganz hervorragend als Fotosafari: und an Motiven mangelt es der Metropole des Liesertals nun wirklich nicht. Hier haben wir unter anderem den Beweis gefunden, dass J.C. doch nicht am Kreuz starb! Außerdem hinterlässt die jahrelange Präsentation als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a>–Gemeinde überall im Ort ihre Spuren: man kann quasi in keine einzige Richtung blicken, ohne irgendwo an einem kulturellen Artefakt hängen zu bleiben. Ob dieses Ortsbild-Feng-Shui der visuellen Domimanz der Autobahn etwas entgegensetzen kann? Entscheiden Sie selbst!</p>
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								<img title="Die alte Gmünder Kirche..." alt="thumbs gmuend01 Impressionen aus Gmünd" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/thumbs/thumbs_gmuend01.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Die Eislaufschuhe von Trixi Schober." alt="thumbs gmuend07 Impressionen aus Gmünd" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/thumbs/thumbs_gmuend07.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Majestätisch erhebt sich die alte Burg über der Stadt." alt="thumbs gmuend14 Impressionen aus Gmünd" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/thumbs/thumbs_gmuend14.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend22.jpg" title="Idyllische Gartenszene in der Gmünder Altstadt." rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend23.jpg" title="Handgefertigter Gmündner Schmuck." rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend24.jpg" title="Gmündner Kultur, wohin das Auge blickt." rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend25.jpg" title="Monika Meurer von soisses.at" rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend26.jpg" title="Unsere charmante Stadtführerin" rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend27.jpg" title="Stadtführung 2.0 durch Gmünd in Kärnten" rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend29.jpg" title="Stadtführung 2.0 durch Gmünd in Kärnten" rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend31.jpg" title="Hier wohnt das Schlossgespenst." rel="lightbox[set_38]" >
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend32.jpg" title="Diese Toilette ist nicht mehr in Benutzung." rel="lightbox[set_38]" >
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend33.jpg" title="Zugang zur Folterkammer." rel="lightbox[set_38]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend34.jpg" title="Der Rittersaal der Alten Burg in Gmünd." rel="lightbox[set_38]" >
							</a>
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	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend35.jpg" title="Aus dem Stein ein Pflänzlein spross." rel="lightbox[set_38]" >
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	</div>
	
		
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/gmuendsamstag/gmuend36.jpg" title="Die Kärnter sind seltsam: um ihre Autobahnen bauen sie Lärmschutzmauern, und im Dorf werden Klangspiele errichtet." rel="lightbox[set_38]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span class="current">1</span><a class="page-numbers" href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/impressionen-aus-gmuend/nggallery/page-2">2</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://blog.datenschmutz.net/2008-09/impressionen-aus-gmuend/nggallery/page-2">►</a></div> 	
</div>

<h2 id="toc-bloggerfe">Bloggerfüße</h2>
<p><a href="http://www.tschilp.com" class="liexternal">Michaela</a> war schon wieder nicht da, also bleibt die schwere Bürde der modischen Berichterstattung mal wieder an der denkbar inkompetentesten Person hängen. Et voilá, hier kommen frische Bloggerfüße respektive Schuhe aus <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gmuend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gmünd">Gmünd</a>:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/illu-bloggerfuesse-1222015469.jpg" alt="illu bloggerfuesse 1222015469 Impressionen aus Gmünd" title="illu-bloggerfuesse" width="500" height="841" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/podiumsdiskussion-haben-freie-medien-zukunft/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 15:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Ritchie Pettauer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/?p=2715</guid>
		<description><![CDATA[[ 18. September 2008; 18:45 bis 20:10. ] Der österreichische Medienverband hat mich zu einer Podiumsdiskussion über die freie Medienszene eingeladen. Die Diskussion über Medienförderung findet diesen Donnerstag in Wien statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">18. September 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:45</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">20:10</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/medienverband-1221662809.jpg" alt="medienverband 1221662809 Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?" title="medienverband" width="183" height="101" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Diesen Donnerstag findet in den Räumlichkeiten von GLOBAL 2000 (Neustiftgasse 36, 1070 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>) eine Podiumsdiskussion zum Thema <strong>Haben freie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> Zukunft?</strong> statt. Auslösemoment ist die Einstellung des Jugendmagazins <a href="http://www.chilli.cc/?id=83-1-166" class="liexternal">CHiLLi.cc</a>. Veranstaltet wird die Talkrunde vom österreichischen <a href="http://www.medienverband.at" class="liexternal">Medienverband</a>, Martin Aschauer hat mich in die illustre Runde eingeladen — und ich freu mich schon drauf, am Donnerstag ein paar alte Bekannte und Usual Suspects zu treffen. </p>
<blockquote><p>Ab 18:45 diskutieren in den Räumlichkeiten von GLOBAL 2000 Freie Medien und Politikerinnen gemeinsam den Stellenwert, die Probleme und vor allem die Zukunft der Freien Medien. Es sprechen u.a.:</p>
<ul>
<li>Klaus Stimeder (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datum">Datum</a>)</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marie-ringler/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marie Ringler">Marie Ringler</a> (Kultur und Mediensprecherin der Grünen Wiens)</li>
<li>Martin Aschauer (Österreichischer Medienverband und Freies Magazin)</li>
<li>Ritchie Pettauer (Datenschmutz)</li>
<li>Alexander Dechant (Resident)</li>
<li>Barbara Novak (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/spoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SPÖ">SPÖ</a>–Gemeinderätin)</li>
<li>Susanne Hanger (Österreichische Jugendpresse)</li>
<li>Thomas Weber (the gap — Moderation)</li>
</ul>
</blockquote>
<h2 id="toc-meine-5-cents-zur-freien-medienszene">Meine 5 Cents zur freien Medienszene</h2>
<p>datenschmutz zähle ich keineswegs zur freien Medienszene: mein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> ist ein strikt kommerzielles Produkt und zugleich meine Firmen-Homepage — zweifellos sind manche der Infos, die ich hier veröffentliche, für meine Leser trotzdem oder gerade deswegen unerhört nützlich, aber ds ist ein 1-Mann-Betrieb, und ich habe bislang (finanziell und indirekt) so sehr von meiner Bloggerei profitiert, dass ich unter keinen Umständen eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> aus öffentlicher Hand für diese Homepage annehmen würde. [Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Werbe– und Kooperationspartner sind natürlich herzlich willkommen! :mrgreen:] Aber als ehemaliges Mitglied des <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">gap</a>–Gründungsteams und reger Partizipant an diversen nicht-kommerziellen Medienprojekten kenne ich die Probleme, Ansprüche, Hoffnungen und Chancen ganz gut aus eigener Erfahrung.</p>
<p>Weiters bin ich als wirtschaftsliberal eingestellter Kleinunternehmer natürlich der Meinung, dass es grundsätzlich eher zu viele als zu wenige Fördertöpfe gibt: Geld, das der Staat vergibt, zahlen schließlich im Vorfeld (und gar nicht so selten auch im Nachhinein) alle Steuerzahler, und eine noch heftigere Anhebung meines Steuersatzes steht nicht auf meiner Wunschliste. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass sogenannten Freie Medien nicht nur Bereich von Meinungsfreiheit und publizistischer Vielfalt einen wesentlichen Beitrag leisten, sondern dass diese Medien auch und vor allem Jungjournalisten, PR-Menschen und Marketeers ein Ausbildungsbiotop bieten, das sich im späteren “richtigen” Berufsleben als immens nützlich erweist.</p>
<p>Die Relation sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, denn hier wird nicht über Milliarden verhandelt, sondern über relativ bescheidene Zuschüsse für Druckkosten und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/infrastruktur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Infrastruktur">Infrastruktur</a>. In einem Land, in dem (abgesehen von Kraftsaftl– und anderen weitgehend unnützen Marketing-Postillen) Journalisten-Honorare auf Schneeräumungs-Niveau dahin dümpeln, wird die Arbeitszeit meist ohnehin freiwillig und unbezahlt investiert. Die Gelder, über die hier gesprochen wird, sollen also einzig und allein der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen. Und hier kommt ein weiterer Faktor ins Spiel, der das Land der Wein-Seligen von größeren Nachbarn unterscheidet, nämlich die sogenannten “Economies of Scale”: wenn etwa die potentielle Zielgruppe für ein Nischenprodukt bei 3% der Gesamtbevölkerung liegt und davon 5% besagtes Produkt auch tatsächlich konsumieren, ergibt das in Deutschland 123.000 Personen, in Österreich aber grade mal 12.450.[1. gerechnet mit 82 bzw. 8,3 Mio. Einwohnern] Da die Werbeeinahmen und damit auch die “Lebensfähigkeit” von Medienprodukten mit zunehmender Konsumentenzahl aber nicht linear, sondern exponentiell steigen, stehen die längerfristigen Chancen für *jedes* Nischenprodukt hierzulande wirklich denkbar schlecht. Das mag übrigens ein Mitgrund sein, warum sich noch keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/regierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Regierung">Regierung</a> ernsthaft zur Etablierung eines dualen Systems im Rundfunkbereich durchringen konnte — und wenn, wie derzeit Usus, große Teiles des Kulturförderungsbeitrags zur Altstadterhaltung eingesetzt werden, dann zeigt dies ohnehin deutlich, dass eine vielfältige Medienszene Politikern höchstens bei Podiumsdiskussionen ein Anliegen ist. Würde mich natürlich freuen, den einen oder anderen ds-Leser am Donnerstagabend bei der Podiumsdiskussion zu treffen.</p>
<p>[wp_geo_map]</p>
<h2 id="toc-update-fotos-von-der-podiumsdiskussion">Update: Fotos von der Podiumsdiskussion</h2>
<p>Ich hab vom Podiums aus einige Pix geschossen — und dass ich die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussion">Diskussion</a> vorzeitig verlassen habe, sollte keinesfalls Desinteresse demonstrieren <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?" class='wp-smiley' title="Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?" /> Aber ich wollte Cynthias fantastisches Koriander-Hühnchen keinesfalls warten lassen!</p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-39-2715">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/freiemedien/freiemedien01.jpg" title="Podiumsdiskussion freie Medien" rel="lightbox[set_39]" >
								<img title="Podiumsdiskussion freie Medien" alt="thumbs freiemedien01 Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/freiemedien/thumbs/thumbs_freiemedien01.jpg" width="180" height="120" />
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								<img title="Marie Ringler, Klaus Stimeder" alt="thumbs freiemedien03 Podiumsdiskussion: Haben freie Medien Zukunft?" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/freiemedien/thumbs/thumbs_freiemedien03.jpg" width="180" height="120" />
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Radio U-Ton: On Air mit Paul</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 08:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag war ich mit Paul Lohberger bei Radio U-Ton on air: wir plauderten über das Ende der Subkulturen und die Verdummung durch das gute alte Internet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image360" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/02/uton.jpg" alt="uton Radio U Ton: On Air mit Paul " style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;border:1px solid gray" title="Radio U Ton: On Air mit Paul " />Am vergangenen Montag war ich bei Paul zu Gast im <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-02/zu-gast-bei-radio-u-ton/" class="liinternal">Radio U-Ton</a> Studio. Live–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio">Radio</a> Sendungen aufzunehmen macht großen Spaß — und bei der Funkhaus Studioausstattung kann man als Podcaster nur neidisch werden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Radio U Ton: On Air mit Paul " class='wp-smiley' title="Radio U Ton: On Air mit Paul " /> Geplaudert haben wir in dieser Ausgabe über Popkultur bzw. die aktuelle Spex-Ausgabe, in der einige Schwanengesänge über den Niedergang der Subkulturen zu finden sind. Außerdem beschäftigen wir uns mit der im Feuilleton-Sommerloch die Runde machenden Frage, ob das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> in der Tat verdummt. Hier die Sendung in voller Länge, nur die Songs hab ich aus Copyright-Gründen rausgenommen.<br />
[Im Original-Posting finden Sie an dieser Stelle ein Audio-Snippet.]<br />
<span id="more-2699"></span><br />
Ich freu mich schon auf die nächste U-Ton Aufnahme — live zu hören ist u-ton Jeden Montag von 20:00 bis 20:30 Uhr auf <a href="http://1476.orf.at/" rel="nofollow" class="liexternal">Radio 1476</a>, 1.476 kHz MW/AM.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ritchie-pettauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritchie Pettauer">Ritchie Pettauer</a> / datenschmutz<br /> Dieser Volltext <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rss-feed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with RSS-Feed">RSS-Feed</a> wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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