the gap feiert dieser Tage den 10. Geburtstag. Für das gestern erschienen Jubiläumsheft hat Werner Reiter wie berichtet zu einer Diskussion über das Schlagwort Web 2.0, über Copyright, partizipative Medien und neoliberale Märkte eine, wie man so schön sag, illustre Runde eingeladen. Hier nun der aus der Diskussion entstandene Artikel im Volltext. Werner ist damit auch der erste Gastautor auf datenschmutz - viel Vergnügen mit diesem multi-facettierten Text; wir sind beim Diskuttieren natürlich ganz schnell vom 100sten ins 1000ste gekommen, aber lesen Sie selbst:
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Borat, mittlerweile weltweit bekanntester Repräsentant der "glorious nation of Kasachstan", fand in diesem Blog bereits Erwähnung. Ich hab fürs Ray Kinomagazin den aktuellen Film rezensiert und muss sagen, die Pressevorstellung hat mich extrem überrascht: neben saukomischer (erwartbarer) Situations-Blödelei bietet "Borat" dem geneigten Seher eine Ebene politischer Kritik, die von Sacha Baron Cohen ebenso kompromisslos wie überraschend hinterhältig um- und eingesetzt wird.
Für alle noch unschlüssigen potentiellen Kinobesucher gibt's auf Devilducky ein paar Clips rund um "Borat". CNN dazu: "His outlandisch humour goes beyond satire." Bei den diversen Promomtion-Auftritten spricht natürlich nicht Cohen über Borat, sondern Borat über sich selbst - in vollster Konsequenz. Viel Vergnügen:
[lle Clips via milkandcookies - Tipp: die Suche nach "Borat" liefert massig weiteres Material, auch Promo-Clips aus dem Film.]