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	<title>datenschmutz &#187; Liste</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Wen soll ich pingen?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach zweieinhalb Jahren wird es mal Zeit für eine Generalüberholung der beliebten Pingback-Liste: 33 Adressen aktueller Ping Services für WordPress Blogger, zur freien Entnahme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich meine immer noch recht beliebte <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/liste-der-woche-65-ping-services/" class="liinternal">Liste von 65 Ping Services</a> veröffentlicht habe, sind eine Menge Bytes die Backbones entlang geflossen. Sebastian hat mich netterweise dran erinnert, dass nach 2 1/2 Jahren mal ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/update/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Update">Update</a> fällig wäre.</p>
<p>Zur Erinnerung: diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adressen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Adressen">Adressen</a> trägt man im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wordpress/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WordPress">WordPress</a>–CMS unter “Einstellungen &gt; Schreiben” ins Feld “Update <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/services/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Services">Services</a>” ein. Beim Publishen eines neuen Artikels werden die jeweiligen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/services/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Services">Services</a>, in der Regel meist Suchmaschinen und/oder Aggregatoren, über den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ping/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ping">Ping</a>–Mechanismus sofort verständigt, was im Idealfall zu einer schnelleren Indizierung der Artikel führt.<span id="more-4059"></span></p>
<p>Zwar machen neuere Technologien wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/cloudrss/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with CloudRSS">CloudRSS</a> das Pingen mittelfristig überflüssig, derzeit macht’s aber durchaus Sinn, diese Funktion zu verwenden. Viel hilft in dem Fall nicht viel: man sollte eine geeignete Auswahl zusammenstellen und idealerweise den <a href="http://www.maxblogpress.com/plugins/mpo/" class="liexternal">Ping Optimizer</a> von MaxBlogPress (funktioniert auch ohne die Aktivierung, die zur Eintragung auf einer Mailingliste führt; aber wir sind ja medien-literat und glücklicherweise in der Lage, uns Kraft eines Mausklicks wieder aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> auszutragen) einsetzen, denn WordPress übertreibt bei scheduled Posts ganz gerne. Außerdem hilft das Pinging-Log, die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a> auf aktuellem Stand zu halten — aber das erledige ich ja ohnehin für Sie, et voilá:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/liste-der-woche-65-ping-services/" class="liinternal"><strong>33 Ping Services für WordPress</strong></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Univis: Warum die digitale Uni Wien mehr Social Media vertragen könnte</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-12/univis-warum-die-digitale-uni-mehr-social-media-vertragen-koennte/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 19:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein wenig Social Media würde der digitalen Lehrveranstaltungs-Verwaltung der Universität nicht schlecht tun - das neue System übertreibt's ein wenig mit dem Datenschutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Lektor an der Universität ist man digitale Touchpoints seit Semestern, pardon, Jahren gewohnt. Über das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/univis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Univis">Univis</a>–System wird die gesamte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verwaltung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwaltung">Verwaltung</a> abgewickelt, Publikations-Funktionen, ein Kalender und weitere Features wurden auf den ersten Blick übersichtlich umgesetzt. Über das System melden sich Studenten auch zu Lehrveranstaltungen an, LV-Leiter nutzen das Interface zur Kommunikation mit der Gruppe. So weit, so sinnvoll — seit letztem Semester hat die Uni <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> allerdings ein neues System eingeführt, und die Änderungen bei der LV–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verwaltung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwaltung">Verwaltung</a> (ich nutze nur diesen Teil von Univis) bereiten mir keine große Freude.</p>
<p>So war es im alten Univis problemlos möglich, die komplette Anmeldeliste inklusive Matrikelnummern und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/e-mail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with E-Mail">E-Mail</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adressen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Adressen">Adressen</a> der Teilnehmer zu exportieren — was ich am Semesterbeginn immer gemacht habe, um während der LV laufend mit der Gruppe zu kommunizieren bzw. Unterlagen zu den einzelnen Einheiten und Übungsarbeiten zu verschicken. Diese Export-Funktion fehlt im neuen System.</p>
<p>E-Mails kann man zwar nach wie vor verschicken, allerdings nur über das Webinterface. Das sieht dann so aus:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/12/univis-email.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[3976]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/12/univis-email-600x352.jpg" alt="univis email 600x352 Univis: Warum die digitale Uni Wien mehr Social Media vertragen könnte" title="Univis Screenshot" width="600" height="352" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p>Wie auf dem Screenshot zu erkennen ist, zeigt das System zwar die auf Matrikelnummern basierenden Unet-Adressen an, allerdings ohne Namen. Mag mich penibel nennen, aber diese Umstellung halte ich für <em>falsch verstandenen Datenschutz</em>: ich kann mir kaum vorstellen, dass es in der Vergangenheit Probleme durch Spam-Missbrauch gab. Außerdem wäre eine händische Zuordnung von E-Mail und Name aufgrund der Matrikelnummer grundsätzlich ohnehin möglich, aber vollkommen sinnlos aufwendig.</p>
<p>Zusätzlich unangenehm ist der Zwang, Univis zu verwenden, aufgrund der Tatsache, dass reproduzierbar unter Firefox/Vista64 die Login-Maske nicht lädt — mit IE, Chrome oder Oper haut’s hin. Allerdings ist das gesamte System so programmiert, dass die Back– und Forward-Buttons im Browser nicht funktionieren. Als ich mich dann am Freitagnachmittag einloggen wollte, um eine Termin-Koordinations-Mail zu verschicken, erfuhr ich, dass das System aufgrund von Wartungsarbeiten von Freitag bis Sonntag nicht benutzbar sei: kein Drama, aber definitiv lästig.</p>
<p>In dem Moment wurde mir dann auch klar, wie verwöhnt wir <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Geeks vom Paradigma der Simplicity und Webstandard-konformen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Applications sind. Natürlich ist ein solches Tool schwer mit General Interest Plattform wie Facebook vergleichbar, aber dennoch: Lehre ist zweifellos eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die nicht nur auf Fachwissen, sondern auch auf Vertrauen zwischen Lehrer, Student und Universität beruht. Ich denke, es wäre im Sinne der Qualitätssicherung erstrebenswert, die Kommunikation möglichst zu erleichtern. Man muss ja nicht gleich Twitter– und Facebook-Buttons ins Univis einbauen (obwohl: schlecht wär’s nicht! :mrgreen:). Aber die Mailinglisten-Export Funktion mit Name und Matrikelnummer spart unnötige organisatorische Zusatzarbeit — und wie effektiv Tools wie Twitter, Mixx und Co. als Organisations-Tools genützt werden können, zeigen die aktuellen <a href="http://unsereuni.at" class="liexternal">Stundenproteste</a> deutlich. Also bitte mehr Social Media im nächsten Univis! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Univis: Warum die digitale Uni Wien mehr Social Media vertragen könnte" class='wp-smiley' title="Univis: Warum die digitale Uni Wien mehr Social Media vertragen könnte" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW46 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Linzerschnitte und datenschmutz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz und Linzerschnitte begrüßen Sie zu einer ganz besonders Microblogging-lastigen Ausgabe des Panoptikums: aber schließlich spricht ja auch jeder über Twitter! Bitte hereinspaziert zu sieben Tagen Social Media im Schnelldurchlauf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die datenschmutz-Redaktion im Blogistan-Panoptikum Fieber: Eifrig wird getippt, verifiziert, herumtelefoniert, Brieftauben bringen Nachrichten aus aller Welt, Ballonfahrer werfen Infopakete über Wien ab — jeden Sonntag bricht erneut Hektik in der Redaktionsstube aus, denn es gilt, Millionen Tweets, Blogbeiträge und Status-Updates in einen einzigen Rückblick zu pressen. <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerscnitte</a> und datenschmutz haben auch diesen Sonntag wieder für Sie die große Hydraulikpresse angeworfen und begrüßen die hochverehrte Leserschaft zu einem Mitternachts-Snack ins virtuelle Zirkuszelt — fast wie Palazzo, nur ohne Dinner und Artisten.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-erbsenzhlerei" class="liinternal">Twitter-Erbsenzählerei</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-das-orakel-von-delphi-spricht" class="liinternal">Das Orakel von Delphi spricht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-viren-und-ihre-ziele" class="liinternal">Viren und ihre Ziele</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst" class="liinternal">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-social-info-dubletten-filtern" class="liinternal">Social Info-Dubletten filtern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-tod-dem-traffic" class="liinternal">Tod dem Traffic</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal" class="liinternal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-betriebssystem-verchromt" class="liinternal">Betriebssystem, verchromt</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-sie-nennen-es-sprouten" class="liinternal">Sie nennen es Sprouten</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-the-conversationlist" class="liinternal">The ConversationList</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-die-schlimmste-aller-fragen" class="liinternal">Die schlimmste aller Fragen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen" class="liinternal">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen" class="liinternal">Wenn Häuser sich schlafen legen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again" class="liinternal">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/#toc-lesetipps-der-woche" class="liinternal">Lesetipps der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-twitter-erbsenzhlerei">Twitter-Erbsenzählerei</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter sich im Wachstum befindet, merkt man nicht nur an der ausufernden Berichterstattung der Mainstream-Medien. Wieviele User gibt es aber jetzt genau? Wieviele kommen jeden Monat hinzu? Wieviele Follower hat der durchschnittliche Twitteruser, wie splitten sich seine Tweets in Replies, Retweets und ähnliches  –diese Fragen stellen sich neben wirklich an Twitter interessierten Menschen vor allem die vielzählen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Consultants! Und Sistrix war so frei, diesem Bedürfnis <a href="http://www.sistrix.de/news/909-twitter-wachstum.html" class="liexternal">Befriedigung zu verschaffen</a> — und wie immer ist die Stichprobe sehr repräsentativ ausgefallen: </p>
<blockquote><p>Da Twitter sich leider nicht in der Lage sah, mir einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a>–Dump auf einem USB-Stick zuzuschicken, musste ich einen anderen Weg finden, um an eine ausreichende Datengrundlage zu kommen. Glücklicherweise hat Twitter eine recht umfangreiche API, die bei der richtigen Sonne-Mond-Konstellation sogar manchmal funktioniert. Wenn man sich bei Twitter anmeldet, erhält man eine aufsteigende Nummer (ID). Aktuell liegt diese Nummer bei rund 85 Millionen. Ich habe nun ein kleines Script geschrieben, das die Daten von Twitter-Accounts über die API abfragt und speichert. Rund 10% aller Accounts scheinen mir ausreichend, um aussagekräftige Schlüsse zu ziehen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-das-orakel-von-delphi-spricht">Das Orakel von Delphi spricht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salvia_divinorum" rel="nofollow" class="liwikipedia">Salvia Divinorum</a> habe sich das Orakel von Delphi vor seinen mehrdeutigen Zukunftsprojektionen “reingezogen”, heißt es. Über die Konsumationsgewohnheiten des Teams rund um die <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/Zukunft_IKT.asp" class="liexternal">Internationale Delphi-Studie 2030: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien</a>, sicher ist nur so viel:</p>
<blockquote><p>Die Bedeutung der Informations– und Kommunikationstechnologien (IKT) und Medien für die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts ist größer als je zuvor. Um Einblicke in die langfristigen Entwicklungen dieser Branchen zu erhalten, hat der Münchner Kreis gemeinsam mit dem EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest sowie den Förderern und Unterstützern Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung, IBM sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die Studien „Zukunft der deutschen IKT“ sowie “Zukunft und Zukunftsfähigkeit der IKT und Medien” durchgeführt.</p></blockquote>
<p>Das Baby kam als gesundes <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Zukunft_und_Zukunftsfaehigkeit_der_IKT_2009.pdf" class="lipdf">PDF-File</a> mit einem Gewicht von 18MB auf die Welt und ist für Eilige auch als <a href="http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Zukunft_IKT/Executive_Summary_Internationalen_Delphi-Studie_2030.pdf" class="lipdf">Executive Summary</a> verfügbar. Aber nur hier auf datenschmutz gibt’s die Ultra-Executive Frosch-Version, sozusagen die Small-Talk Version fürs Büro:</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon die letzte Woche erschienene Delphi-Studie gelesen? Der “Mediensektor wird durch Digitalisierung nachhaltig beeinflusst und verändert.”</p></blockquote>
<p>Alternativ-Version für Old Media Verlagshäuser, bei denen aufgrund bevorstehender Kündigungswellen wegen des “Scheiß <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>” (siehe nächsten Beitrag) dieses Bonmot makaber wirken könnte:</p>
<blockquote><p>Schrottprämie hin oder her: Ich warte noch 504 Monate mit Autokauf! In der letzte Woche erschienen Delphi Studie über das Jahr 2030 steht: “IKT wird im Automobil die Sicherheit und Effizienz erhöhen.”</p></blockquote>
<h2 id="toc-viren-und-ihre-ziele">Viren und ihre Ziele</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Der Preis für den schrägsten Vergleich der Woche geht an Maestro <a href="http://www.shoemoney.com/2009/11/02/your-virus-may-spread-but-does-it-kill/" class="liexternal">Shoemoney</a>, der von einer National Geographic Docu über den Schweinegrippen–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/virus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Virus">Virus</a> nahtlos zu Online-Businessmodellen überleitet:</p>
<blockquote><p>One of the things the show also talked about is how many people don’t know that a virus goal actually NOT to kill people. Its goal is to reproduce and sustain life for as long as possible. When it’s living in a human and the human dies then it dies too.<br />
So how does this apply to internet marketing?<br />
Well everyone is trying to create something “viral”. But most of the time they don’t have an end goal. I know some of the most gifted programmers/designers in the world who have created some of the most viral websites on the internet yet can’t figure out how to profit from them.</p></blockquote>
<h2 id="toc-twitter-automatisiert-retweets-jetzt-wirds-ernst">Twitter automatisiert Retweets — Jetzt wird’s ernst!</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Plötzlich war es da. Und dann auch schon wieder weg. Das von Twitter angekündigte Retweet-Feature gab letzte Woche auf einigen weniger Twitterprofilen ein kurzes Gastspiel, darunter auch auf meinem. Und natürlich hab ich das Retweeten gleich ausprobiert. Bei Mouse-Over erschien auf dem Tweet neben Reply die Option “Retweet”. Nach dem Klicken erschien ein Dialogfenster, und fragte den User, ob man diesen Tweet wirklich retweeten möchte. Nach dem “OK” war der Tweet dann auch schon retweetet  — ohne die Möglichkeit des Editierens oder die Notwendigkeit, die Nachricht gegebenenfalls auf 140 Zeichen zu kürzen. Der Retweet erschien nicht in meiner eigenen Timeline, dafür aber in der Timeline meiner Follower. Jedoch nicht mit meinem Avatar, sondern als “Forward” des Originaltweets inklusive mit einem kleinen Textlink (“retweeted by xy”).</p>
<p>Außerdem implementiert tauchte im Sidebar Menü ein neuer ReTweet-Filter auf und kurze Zeit später erschien dort auch ein Link auf ein Feedback-Formular, in dem ich sogleich mein Missfallen über das neue Feature kund tat — mit Erfolg, tags darauf war es verschwunden! (und vorläufig zurückgekehrt am 13.11.);) <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/11/11/twitter-bildet-ab-jetzt-retweets-ab-auf-einigen-wenigen-profilen/" class="liexternal">Digiom</a> machte mich dann auf einen <a href="http://evhead.com/2009/11/why-retweet-works-way-it-does.html" class="liexternal">Blogbeitrag</a> von Twitter-CEO Evan Williams aufmerksam, der erklärt, warum die Retweet Funktion so ist, wie sie ist. Besonders interessant und zutreffend fand ich den Absatz über den “Lärm”, den manche notorischen Retweeter verursachen:</p>
<blockquote><p>Noisiness. Let’s face it: Some people over-retweet. You may be interested in what they personally say, but you don’t need to know about every link and charity cause they pull their RT-happy trigger finger on. The only choice you have today is deciding if the benefit of getting their occasional gems is worth the cost of their retweetarrhea.</p></blockquote>
<p>Aber auch wenn Retweets eine schlimme Form von “Stream Pollution” sind, editiere ich meine eigenen RTs natürlich, um meinen Senf dazuzugeben. Das Retweet Feature, so wie es bisher geplant war, würde ich wohl nur in manchen Situationen einsetzen — und ansonsten beim klassischen, manuellen “RT” bleiben.</p>
<h2 id="toc-social-info-dubletten-filtern">Social Info-Dubletten filtern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Anomaly Systems arbeiten an einem neuen Projekt, das Geeks helfen will, die Redundanz in der persönlichen Informationsflut einzudämmen, indem Dubletten aus Twitter, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/friendfeed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Friendfeed">Friendfeed</a> und verschiedenen Feed-Quellen eliminiert und zusammengehörige Einträge gruppiert werden. <a href="http://blog.louisgray.com/2009/11/cadmus-filters-real-time-streams-to.html" class="liexternal">Lous Gray</a> hat <a href="http://thecadmus.com/" class="liexternal">Cadmus</a> getestet und ist recht angetan:</p>
<blockquote><p>In my testing of Cadmus, I found it correctly detected retweets, replies from others to the original sender, copies of tweets sent to FriendFeed, and other topically-related items, even if they did not share keywords. Cadmus was even able to find similar updates that were hours or days apart.<br />
On average, each refresh of Cadmus filtered around 10 percent of my updates. For runs that included 3,000 or so updates, 300 individual items would be grouped or filtered — and testing of a smaller account in the low hundreds also showed a similar 10 percent filter rate. In fact, the more updates I filtered, the higher the percentage filtering would be found. In a run comprising more than 8,000 items, almost 1,000 were “related”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-tod-dem-traffic">Tod dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a></h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Zeitungen wie “Der Standard” oder “Die Kronenzeitung” haben nach dem Tod von Jörg Haider und Michael Jackson schnell Dossiers über die verstorbenen Persönlichkeiten online gestellt und diese mit Google Adwords beworben. Sie wollten gefunden werden, sie wollten Traffic und User auf ihre Seiten locken. Das wollen eigentlich alle Medienunternehmen. Alle, nein einen großen Medienkonzern gibt es da, der sich wohl demnächst einen Consultant in Sachen “Negative SEO” (Copyright @navofignorance) suchen wird: Rupert Murdoch. Er hat die Nase voll davon, dass die “content kleptomaniacs” Google &amp; Co. seinen hochwertigen journalistischen Content einfach zu Customized Online-Newspapers zusammenwürfelt. Darum will er seinen Content nun …verstecken.</p>
<p>Und Douglas Rushkoff, Professor für Media Studies findet diese Idee gut:</p>
<blockquote><p>Of course, Murdoch’s remarks are really just a trial balloon. He has initiated a conversation—but one that few of us are in a position to back up with a multibillion-dollar media empire. By suggesting that he is ready to pull the plug on universally searchable news, he is inviting other publishers in the same position to consider taking the same leap.</p></blockquote>
<p>Mal sehen, ob die anderen Lemminge Rupert Murdoch <a href="http://www.thedailybeast.com/blogs-and-stories/2009-11-09/murdoch-to-google-search-this/" class="liexternal">folgen</a> würden…</p>
<h2 id="toc-es-trendet-schon-wieder-aber-diesmal-lokal">Es trendet schon wieder, aber diesmal lokal</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Dass Twitter in absehbarer Zeit Geo-Info in Tweets integrieren will, wurde bereits im August angekündigt — nun zeichnet sich ab, dass die neue API-Funktionen auf absehbare Zeit jedem Städtchen sein eigenes Trendbarometer verschaffen wird, wie Ben Parr auf <a href="http://mashable.com/2009/11/09/local-twitter-trends/" class="liexternal">Mashable</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>The new API will open up the ability for Twitter apps to figure out what’s trending in a pre-defined set of locations. This means that while San Francisco will almost certainly have a set of local trends, my hometown of Princeton, IL (7200 residents) probably will not, at least in the beginning.</p></blockquote>
<p>Dazu passt auch ganz hervorragend der Beitrag <a href="http://mashable.com/2009/11/10/local-news-social-media/" class="liexternal">How Social Media is taking the News local</a> von Leah Betancourt, ebenfalls auf Mashable:</p>
<blockquote><p>“I sense inevitability is setting in with media companies with regard to social media. Those that thought… it was a fad that would quickly fade away are beginning to resolve themselves to the cold reality that social media is here to stay and will have to play a role in news coverage and audience building for a long time to come,” Briggs said.</p></blockquote>
<p>Das Thema Bürgerjournalismus haben wir auch am World Blogging Forum ausführlich diskutiert — Tenor: die Tools und Möglichkeiten sind, wie die ökonomischen Grundlagen einer partizipativen Berichterstattung aussehen können, ist dagegen noch recht unklar: erste Versuche mit Beteiligung der User an den Werbeeinnahmen verlaufen für alle Beteiligten bislang noch nicht übermäßig einträglich.</p>
<h2 id="toc-betriebssystem-verchromt">Betriebssystem, verchromt</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Chrome OS wird innerhalb einer Woche zum Download bereit stehen, weiß <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/13/google-chrome-os-to-launch-within-a-week/" class="liexternal">Michael Arrington</a>. Googles im Juli angekündigten PC-Betriebssystem dürfte damit wohl das raschest entwickelte OS aller Zeiten sein. Über den Umfang der unterstützten Hardware sind noch keine Details bekannt, sicher ist aber, dass vorerst nur bestimmte Devices unterstützt werden: </p>
<blockquote><p>We expect Google will be careful with messaging around the launch, and endorse a small set of devices for installation. EEE PC netbooks, for example, may be one set of devices that Google will say are ready to use Chrome OS. There will likely be others as well, but don’t expect to be able to install it on whatever laptop or desktop machine you have from day one. Google has previously said they are working with Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments, and Toshiba on the project.</p></blockquote>
<p>Über genaue Details der Softwarearchitektur ist bislang wenig bekannt. Big G entwickelt sein OS allerdings nicht von Null auf, sondern es beruht auf einem nicht näher spezifizierten Linux-Kernel. Avisiert wird die immer populärere Gruppe der Netbooks, deren Löwenanteil immer noch mit dem 8 Jahre alten XP auskommen muss. Chrome OS dagegen soll schlank und ressourcenschonend sein und dem Chrome-Browser eine optimale Systemumgebung bieten. Ich bin da relativ skeptisch, da es mir wesentlich wichtiger ist, gewohnte Software auch am Netbook verwenden zu können — das erfordert zwar in vielen Fällen etwas mehr Geduld als am Desktop, erhöht den Unterwegs-Nutzwert aber immens. Mehr über Google Chrome erfährt man in diesem <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/07/google-drops-a-nuclear-bomb-on-microsoft-and-its-made-of-chrome/" class="liexternal">TechCrunch Beitrag</a>.</p>
<h2 id="toc-sie-nennen-es-sprouten">Sie nennen es Sprouten</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Das neue Social-Network für Unternehmer und KMUs konzentriert sich ganz auf die berufliche Seite des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Lebens und stellt daher konsequenterweise auch die Frage: “What are you working on?” statt “What are you doing?” Es reicht ohnehin schon <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/echtzeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Echtzeit">Echtzeit</a>–geplagten Entrepreneuren also nicht mehr, sich mit LinkedIn Messages zu bombardieren, weiß <a href="http://thenextweb.com/appetite/2009/11/13/sprouting-community-start-ups/" class="liexternal">The next web</a>:</p>
<blockquote><p>Sarah Prevette, the founder and CEO, believes that “Sprouter can provide the forum for real-time networking and collaboration so everyone can benefit from mistakes and successes.”.  Indeed it does and after it’s beta launch back in August 2009, it’s providing it’s user with a unique space to market themselves, their ideas and businesses.</p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: das Zeitalter der EPUs ist vorüber, denn kein KMU kann in Zukunft auf einen <strong>CSO — Chief Sprouting Officer</strong> verzichten können. Einziges Distinktionskriterium gegenüber dem großen Vorbild: <a href="http://www.sprouter.com/" class="liexternal">Sprouter</a> beherrscht Threading, also die von Foren gewöhnte Einrückung zusammengehöriger Konversationen. Der Name steht für “Keim, Spross, Trieb” — ich bezweifle allerdings stark, dass die Business-Welt ein eigenes Twitter-Network braucht. Prädikat: “Sprout Inhibition” (Keimungsunterdrückung)</p>
<h2 id="toc-the-conversationlist">The ConversationList</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Wenige Wochen nach ihrer Einführung ist es schon wieder ruhig um die Twitterlisten geworden. So richtig kann wohl niemand was damit anfangen. Oder doch?<br />
The Conversation-List ist in etwa die Anti-These zur Karteileichen-Liste — dort finden sich 25 oder mehr Personen, mit oder über die man im Gespräch ist.</p>
<blockquote><p>The list is automatically updated daily, so that it always reflects the people that you are paying attention to right now. If you @reply (or @mention) someone, they’re added to your list. If you stop talking to that person, they drop off your list.</p></blockquote>
<p>Klingt nett, installiert sich quasi wie von selbst, und kann auch einfach wieder entfernt werden. Hilft’s nix, schadet’s nix: <a href="http://www.conversationlist.com/" class="liexternal">conversationlist.com</a>.</p>
<p>PS: schon irgendwer einen echten Nutzen für die Twitterlists entdeckt? JohnOn geht ja beinhart davon aus, dass Google Twitter bald für 6 Milliarden gekauft <a href="http://www.johnon.com/709/google-buys-twitter.html" class="liexternal">haben wird müssen</a>:</p>
<blockquote><p>That’s the headline I think we’ll see soon enough, when Google gets over itself and swallows the bitter pill. The mistake was already made… more than once… when Google failed to truly demonstrate the value of Twitter to its future. Had it offered a sweet enough deal, it could have bought Twitter before. Everyone has a price. But with each passing week, Google (and the rest of us) see more and more clearly just how essential Twitter is to Google’s future. And each week, the cost of acquiring Twitter goes up.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-schlimmste-aller-fragen">Die schlimmste aller Fragen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> …hat Christ Walker der Cyber-Entität <a href="http://scobleizer.com/2009/11/13/the-worst-question-in-social-media/" class="liexternal">Scobleizer</a> gestellt, noch dazu auf Twitter: <em>Any advice on getting followers?</em></p>
<blockquote><p>It’s the worst question in social media. Sorry Chris for picking on your question. It’s actually a question lots of people wonder, but it’s the kind of thing that no one really can answer.<br />
Why?<br />
Because we’re not in control of who follows us. So, I’d rather not think about it. I rather think about things I CAN control. What are those?<br />
1. What I write about.<br />
2. Who I follow.<br />
3. Who I hang out with.<br />
4. The lists I follow and steal from.</p></blockquote>
<p>Also bitte, lieber Scoble: Wer stiehlt denn? Wir remixen doch bloß!</p>
<h2 id="toc-schei-internet-preis-fr-die-grnen">Scheiß-Internet-Preis für die Grünen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Die Grünen sammeln Auszeichnungen wie andere Parteien Strafzettel in Brüssel. Durften sich die an Einmischung in in– und oder externe Affären wenig interessierte Partei in diesem Jahr bereits für die Forderung nach Internet-Sperren bereits über den <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Big-Brother-Awards-Austria-Abrechnung-mit-Gruenen-und-OeBB-838812.html" class="liexternal">Big Brother Jackpot</a> freuen, so knallten gestern <a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/preis-fuer-internetfreie-minuten/" class="liinternal">erneut</a> die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Erster-Scheiss-Internet-Preis-geht-an-Wiener-Gruene-859940.html" class="liexternal">Korken</a>: </p>
<blockquote><p>Die Wiener Grünen sind die ersten Träger des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für internetfreie Minuten. Er belohnt sie für das “Kommunikationsdesaster” rund um die Grünen-Vorwahlen. Durch die Ablehnung eines Teils interessierter Nichtmitglieder zur aktiven Teilnahme an den parteiinternen Abstimmungen über die Kandidaten für die kommende Gemeinderatswahl hat die Partei einen Teil der Wiener Webszene enttäuscht.</p></blockquote>
<p>Es kann nicht leicht gewesen sein, sich gegen diese übermächtige Konkurrenz durchzusetzen, und ich beneide die Jury nicht um die gewiss schwierige Entscheidungsfindung. Und die &lt;a href=http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/”&gt;Nominierungsliste</a> hat es definitiv verdient, an dieser Stelle in voller Länge wieder gegeben zu werden:</p>
<blockquote><p>1. Nominierung: die ORF ON-Direktoren für 15 Jahre fehlende Barrierefreiheit im Scheißinternet und generelle Ignoranz; denn ORF ON endet als Versorgungspostenpool, der sich in der Konzeption von ORF-Dörfern und TV-Theken ergeht, anstatt eine umfassende Internetstrategie zu entwickeln.</p>
<p>2. Nominierung: Plagiatsjäger Stefan Weber für seine Leistungen als Blockwart eines konservativen Wissenschaftsbetriebes, der Studierenden Dummheit und Internetkriminalität vorwirft, anstatt Überlegungen über einen zeitgenössischen Wissenschaftsbetrieb des Web 3.0 zu machen.</p>
<p>3. Nominierung: der Bühnenabend “Menschmaschine” im Rabenhof in der Kategorie fehlgeleitetes Infotainment für die Leistung, das Web 2.0 auf die Formel “Beidlwitze” zu reduzieren.</p>
<p>4. Nominierung: Ibrahim Evsan — stellvertretend für alle Social Media Gurus, die den Übergriff der Technik (“Fixierungscode”) predigen und gut daran verdienen.</p>
<p>5. Nominierung: Armin Thurnher in der Kategorie beleidigter Leitartikler; große Verdienste um die österreichische Medienlandschaft sind noch lange kein Freibrief für unreflektiertes Gegrantel.</p>
<p>6. Nominierung in der Kategorie Abmahnwahn: Jako und Jack Wolfskin für ihren unglaublichen juristischen Umgang mit Kleinst-Bloggern und Hobby-Bastlern mit Netzzugang</p>
<p>7. Nominierung in der Kategorie ProfilneurosendistinktionsgewinnlerInnen: ein paar KolumnistInnen (u.a. Doris Knecht und Polly Adler/Angelika Hager) für ihre medialen Anti-Social-Media-Koketterien.</p>
<p>8. Nominierung: die Wiener Grünen für ihre missglückte politische Kommunikation im Netz und das Verpassen einer einmaligen Chance.</p>
<p>9. Nominierung: Franz Medwenitsch für seine jahrelange Tätigkeit als Blockierer von fairen Verwertungsmodellen und diesbezüglicher lobbyistischer Begleitung von allen Gesetzesnovellen auf staatlicher und gemeinschaftlicher Ebene.</p>
<p>10. Nominierung: Wolfgang Schüssel — fürs Lebenswerk in der Bereitung internetfreier Minuten, denn er strafte die von ihm ungeliebte “Internetgeneration” mit einer miserablen Telekom-Regulierungspolitik ab.</p></blockquote>
<h2 id="toc-wenn-huser-sich-schlafen-legen">Wenn Häuser sich schlafen legen</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW46 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW46 2009" /> Nein, es gibt wirklich kaum eine bessere Metapher für die Krise der Immobilienindustrie — und wären die Häuser näher beieinander gestanden, dann hätte es auch noch einen Domino-Effekt gegeben. Was genau <a href="http://1.bp.blogspot.com/_nSTO-vZpSgc/Svdd19dkzTI/AAAAAAAAHRw/emL5TPScBXU/s1600-h/building+topple1.png" rel="lightbox" class="liexternal">hier [Foto]</a> passiert ist, weiß <a href="http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2009/11/different-kind-of-real-estate-crash.html" class="liexternal">Mish</a> [via <a href="http://twitter.com/muesli/status/5647487193" class="liexternal">@muesli</a>]:</p>
<blockquote><ol>
<li>An underground garage was being dug on the south side, to a depth of 4.6 meters.</li>
<li>The excavated dirt was being piled up on the north side, to a height of 10 meters.</li>
<li>The building experienced uneven lateral pressure from south and north.</li>
<li>This resulted in a lateral pressure of 3,000 tons, which was greater than what the pilings could tolerate. Thus the building toppled over in the southerly direction.</li>
</ol>
</blockquote>
<h2 id="toc-judiths-video-der-woche-katzencontent-again">Judiths Video der Woche: Katzencontent, again!</h2>
<p>Clean your screen. Wenn ich meine Katze dazu überreden könnte, das zu machen… ach wäre das Leben schön.</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/scripts/pokkariPlayer.js?ver=2009070701"></script><script type="text/javascript" src="http://blip.tv/syndication/write_player?skin=js&#038;posts_id=630879&#038;source=3&#038;autoplay=true&#038;file_type=flv&#038;player_width=600&#038;player_height=400"></script>
<div id="blip_movie_content_630879"><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liimagelink"><img title="Click to play" alt="Drakaal screencleanerswf201.swf Blogistan Panoptikum KW46 2009" width="600" height="400" src="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf.jpg" border="0" title="Click to clean" /></a><br /><a href="http://blip.tv/file/get/Drakaal-screencleanerswf201.swf" rel="enclosure" onclick="play_blip_movie_630879(); return false;" class="liexternal">Click to clean</a></div>
</div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Vielleicht kann Religion die Menschheit doch noch retten — zumindest drängt sich dieser Gedanken bei Jesus 2000 auf:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Aber damit’s nicht heißt, ich würde hier im Panoptikum bloß religiösen Fanatismus verbreiten, hier noch eine Perle von Rocketboom, nämlich die Kulturgeschichte des beliebten Audio-Produktions-Plugins Autotune. Merke: It’s not a vocoder!</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-11/blogistan-panoptikum-kw46-2009/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2 id="toc-lesetipps-der-woche">Lesetipps der Woche</h2>
<ul>
<li>Der Social Officer soll den Corporate-Dampfer sicher durch stürmische Twitter-Wogen lenken, doch wie findet man ihn? So nicht, mein <a href="http://altitudebranding.com/2009/11/hiring-for-social-media-the-ugly-side/" class="liexternal">altitudebranding.com</a></li>
<li>Gaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Und vor allem: glaube nie, was in einer Nielsen Umfrage steht. Demnach befindet sich der US-TV-Konsum nämlich auf einem <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/media_entertainment/average-tv-viewing-for-2008-09-tv-season-at-all-time-high/" class="liexternal">All-Time-High</a>, gegen das Amy Winehouse nüchtern wirkt.</li>
<li>Tod den Holzmedien: Zuerst waren es die Zeitungsverlagen, jetzt geht das Virus auf die klassischen Verlage über: Tod dem bedruckten Holz, diesmal ist der Gemischtwarenhändler und Kindle-Schöpfer Amazon schuld. Denn den Verlagen laufen die Autoren weg, geradewegs in <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2009/11/09/autoren-sagen-verlagen-adieu.htm" class="liexternal">Amazons Arme</a>. Ob die Autoren von den üblichen Shares wissen? 70: 30 zu Gunsten des Verlages?</li>
<li>Twitter Microsyntax — Die Fortsetzung: Der “Erfinder” des Hashtags, Chris alias Factory Joe, schlägt einige neue Zeichen für Twitter vor! Genau, wenn man etwas verkomplizieren vereinfachen kann, soll man es selbstverständlich tun! Lasst uns eine <a href="http://factoryjoe.com/blog/2009/11/08/new-microsytax-for-twitter-three-pointers-and-the-slasher/" class="liexternal">Microfachsprache</a> kreieren, damit uns endlich niemand mehr versteht und die Twitter Coaches ein neues Seminarbetätigungsfeld finden.</li>
</ul>
<p>Und das war auch schon wieder unser wilder Galopp-Ritt durch sieben Tage Social Media. Danke für Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich auch weiterhin nicht durch Echtzeitmedien vom Panoptikum-Konsum abhalten — und vor allem nicht von Kommentare und Anregungen. Wir wünschen schöne restliche Sonntagsminuten, einen erquicklichen Wochenbeginn und lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW46 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>Werbeplanung.at Handbuch Nr. 4 erschienen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/werbeplanungat-handbuch-nr-4-erschienen/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/werbeplanungat-handbuch-nr-4-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 03:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahlen, Daten, Fakten und mehr, als wir je über Netz-Demographie wissen wollten, bietet der Guide zur ÖWA-Plus Analyse aus dem vierten Quartal 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wahres Paradies für Zahlenliebhaber ist das dieser Tage erschienene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oewa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖWA">ÖWA</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with plus">Plus</a> Handbuch mit den soziodemographischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/daten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Daten">Daten</a> der österreichischen Internet-Nutzer aus dem vierten Quartal 2008. Wer hierzulande im quantitativen Bannermarkt mitspielen mag, kommt nicht umhin, das teure <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/zaehlpixel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zählpixel">Zählpixel</a> einzubauen. Dementsprechend aufgeregt wedelte Xsara, die vor kurzem den grauen Markt des paid targetted <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">traffic</a> entdeckte, mit dem Schwanz, als ich meinen Umschlag öffnete:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/werbeplanung.jpg" alt="werbeplanung Werbeplanung.at Handbuch Nr. 4 erschienen" title="werbeplanung" width="520" height="391" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-3386"></span></p>
<p>Bei der Gesamtreichweite wird zwischen Einzel– und Dachangeboten unterschieden. So sieht’s auf den vorderen Plätzen bei den Single-Domains aus (Reichweitenangaben in Prozent):</p>
<ol>
<li>Herold.at –25,7</li>
<li>krone.at — 15,9</li>
<li>derStandard.at — 14,7</li>
<li>sms.at — 10,0</li>
<li>Kurier — 9,7</li>
</ol>
<p>Und bei den Dachangeboten liegt der Staatsfunk ungeschlagen weit vorne:</p>
<ol>
<li>ORF.at Network — 38,5</li>
<li>GMX <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> gesamt — 28,8</li>
<li>Herold.at Network — 25,7</li>
<li>Microsoft Advertising Netzwerk — 25,1</li>
<li>oe24 Netzwerk — 16,1</li>
</ol>
<p>Dass der Markt der “Big Players” hierzulande äußerst überschaubar ist, zeigt sich an der Tatsache, dass insgesamt gerade mal 46 Webseiten — je 23 pro Sparte — genauer unter die Lupe genommen wurden. Und wenn ich den Guide so durchblättere, dann frage ich mich, welcher bemitleidenswerte Werbeplaner im Online-Zeitalter noch mit Papiertabellen arbeitet… da eigenen sich digitale Medien doch wesentlich besser. Aber wer die passende Bettlektüre fürs Partnerquiz sucht, wird hier garantiert fündig — oder hätten Sie gewusst, dass 8.500 HiFi-Fans ihr Informationsbedürfnis auf der Seite immodirekt.at stillen wollten, dass sich fast doppelt so viele Österreicher für “Wetterkameras” interessieren wie für “Flirten und Kontakte” und dass über 60jährige Internet-Nutzer für einen Großteil der ORF-Impressions verantwortlich sind, während Hochschulabsolventen vorwiegend im SevenOne Network unterwegs sind? Ein kleiner Tipp noch am Rande: wer Gärten verkaufen will, sollte nicht unbedingt im Falter <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/banner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Banner">Banner</a> schalten. In diesem Sinne: glücklich, wer in Zeiten schrumpfender Werbebudgets noch mit Impression-Kanonen auf Conversion-Spatzen schießen darf…</p>
<p>Mehr Toplisten gibt’s online auf <a href="http://www.oewa.at/index.php?id=35" class="liexternal">oewa.at</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Die besten Aprilscherze 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 10:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der großen Humordepression ist bislang ganz und gar nichts zu merken: 2009 gab's auch im Internet wieder einige äußerst gelungene Scherze: Wenn sich Thomas-Bernhard Bots im Internt trollen, der CCC Druckerzensur fordert und der Guardian hinkünftig exklusiv via Twitter erscheint, dann muss wohl 1. April sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/trolle.jpg" alt="trolle Die besten Aprilscherze 2009" title="thomas bernhards trolle" width="250" height="112" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Blogger machen’s besser — und vor allem sowieso ständig, glaubt man dem Cheffe des Falter. Aber einmal im Jahr darf auch der gemeine Journalist frei von der Leber weg blühenden Blödsinn von sich geben und trotzdem sagen: Non mea culpa est. Erster April: ein Subgenre, dem in journalistischen Ausbildungsstätten viel zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen wird, und doch finden sich jedes Jahr aufs neue Perlen der Fabulierkunst; hier meine subjektive Top–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/liste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Liste">Liste</a>.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/die-besten-aprilscherze-2009/#toc-bsartige-bernhard-bots-im-at-netz" class="liinternal">Bösartige Bernhard-Bots im .at-Netz</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/die-besten-aprilscherze-2009/#toc-warner-brother-kauft-piratebay" class="liinternal">Warner Brother kauft PirateBay</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/die-besten-aprilscherze-2009/#toc-the-guardian-steigt-auf-twitter-um" class="liinternal">The Guardian steigt auf Twitter um</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/die-besten-aprilscherze-2009/#toc-krntner-fussballmatch-fllt-aus" class="liinternal">Kärntner Fussballmatch fällt aus</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-04/die-besten-aprilscherze-2009/#toc-internetsperren-greifen-zu-kurz" class="liinternal">Internetsperren greifen zu kurz</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-bsartige-bernhard-bots-im-at-netz">Bösartige Bernhard-Bots im .at-Netz</h2>
<p>Maximaler Respekt für den besten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aprilscherz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aprilscherz">Aprilscherz</a> geht raus an Günter Hack von der Futurezone für seinen Beitrag über ein neu entdecktes <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1503267/" rel="nofollow" class="liexternal">Netztroll-Theaterstück</a> im Thomas-Bernhard-Jahr 2009. Es handelt sich um eine literarische und programmiertechnische Sensation:</p>
<blockquote><p>Im Floppy-Laufwerk stellten die Forensiker einen Datenträger sicher, auf dem sich das digitale Erbe des Schriftstellers befindet. “Es ist ein autopoietisches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Theaterstück namens ‘Trolle’”, so Prillinger. “Bernhard hatte es offenbar zum Wettbewerb ‘Listing des Monats’ an die Münchner Fachzeitschrift ‘Happy Computer’ geschickt, allerdings eine Absage erhalten.”</p>
<p>Darob offenbar erzürnt, ließ der Literat seinen Rechner wohl über bisher unbekannte Unterstützer in der IT-Szene selbst ans Netz hängen. Mit grauenhaften Folgen, wie Prillinger heute weiß. “Das österreichische Internet ist Thomas-Bernhard-Territorium”, so der Forscher zu ORF.at. “‘Trolle’ ist eine Schizo-Software, die sich auf Grundlage evolutionärer Algorithmen permanent weiterentwickelt und Millionen virtueller Bernhard-Bots generiert, die sich in allen möglichen Diensten und Foren unterhalb der .at-Domain festsetzen — und nur dort. Man kann sie zwar löschen, sie melden sich dann aber sofort unter anderem Pseudonym wieder an.</p>
<p>Prillingers Berechnungen zufolge sind heute “mindestens 95 Prozent der Akteure” im österreichischen Internet vollautomatische Bernhard-Bots, “die sich exakt so verhalten, wie Bernhard die Österreicher gesehen hat”. […] Wir haben hier verschiedenste autonome Software-Agenten, die von ‘Trolle’ generiert wurden, vom virtuellen Trollitiker, der mit fünf Zeilen Programmcode auskommt, bis hin zum Expertentroll, der seine eigene <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenbank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenbank">Datenbank</a> mitbringt und gleichzeitig 20 Foren, 80 Blogs und nahezu unendlich viele Twitter-Accounts mit herablassenden Belehrungen und fein ziselierten Invektiven beschicken kann.</p></blockquote>
<p>Das nenn ich mal einen genialen Einfall! Und vor allem kann ich mir unmöglich vorstellen, wie irgend jemand diese hübsche Theorie widerlegen sollte…</p>
<h2 id="toc-warner-brother-kauft-piratebay">Warner Brother kauft PirateBay</h2>
<p>Die Warner-Brüder kaufen die Piratenbucht: keine Rede mehr von gerichtlichen Auseinandersetzungen, denn dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/torrent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torrent">Torrent</a>–Distributionsmodell ist mir juristischen Methoden einfach nicht beizukommen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/piratebay.jpg" alt="piratebay Die besten Aprilscherze 2009" title="piratebay and warner" width="483" height="225" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Wer sein Piratenherz offen auf der T-Shirt Brust tragen möchte oder Bello einen stylishen Pirate-Bay Hundemarken-Halter besorgen will, kann dies übrigens <a href="http://www.bytelove.com/tpb" class="liexternal">hier</a> tun.</p>
<h2 id="toc-the-guardian-steigt-auf-twitter-um">The Guardian steigt auf Twitter um</h2>
<p>Nach 188 Jahren Druckmaschinen-Nutzung steigt die britische Tageszeitung <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/apr/01/guardian-twitter-media-technology" class="liexternal">Guardian</a> nun komplett auf Twitter um. Man hofft auf technologischen Vorsprung:</p>
<blockquote><p>Consolidating its position at the cutting edge of new media technology, the Guardian today announces that it will become the first newspaper in the world to be published exclusively via Twitter, the sensationally popular social networking service that has transformed online communication.</p></blockquote>
<p>Bei den Briten haben Aprilscherze ja mindestens eine so hehre Tradition wie in .de und .at — und bei der Formulierung der ausführlichen Story haben sich die Kollegen so richtig ins Zeug gelegt:</p>
<blockquote><p>Sceptics have expressed concerns that 140 characters may be insufficient to capture the full breadth of meaningful human activity, but <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">social media</a> experts say the spread of Twitter encourages brevity, and that it ought to be possible to convey the gist of any message in a tweet.</p></blockquote>
<h2 id="toc-krntner-fussballmatch-fllt-aus">Kärntner Fussballmatch fällt aus</h2>
<p>Ein Platzwart, dessen Name der Redaktion bekannt ist, verwechselte das Datum und programmierte mit Stadion-Sprinkleranlage auf 1. Juli statt 1. April — mit <a href="http://www.laola1.at/135+M5a2101e9834.html" class="liexternal">verheerenden Folgen</a>: </p>
<blockquote><p>Zentimeter hoch stand das Wasser am Morgen des 1. April auf dem aufgeweichten Boden der EM-Arena. An ein Fußball-Spiel war daher nicht zu denken. […] “Es sah aus wie der Wörthersee, nur mit Algen überzogen”, berichtet ein Stadion-Insider im Gespräch mit LAOLA1.</p></blockquote>
<p>Für die neue Eishalle versprach LH Dörfler Besserung und den Einbau einer Bodenheizung als oberste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/prioritaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Priorität">Priorität</a>. Aussitzen sei nun mal keine Lösung:</p>
<blockquote><p>Die Lösungsvorschläge des betroffenen Platzwartes: “Lei lossn, trocknet sicha wieda”, waren den Verantwortlichen nicht effizient genug. </p></blockquote>
<h2 id="toc-internetsperren-greifen-zu-kurz">Internetsperren greifen zu kurz</h2>
<p>Der <a href="http://www.ccc.de/updates/2009/internet-sperren-20090401" class="liexternal">Chaos Computer Club</a> begrüßt, dass die Politik endlich dort eingreift, wo die Probleme entstehen: im Drucker! Denn was nutzen die besten Bombenbauanleitungen, wenn der Terrorist sie nicht in die Werkstatt mitnehmen kann?</p>
<blockquote><p>Nach Plänen des Chaos Computer Clubs (CCC) soll etwa beim versuchten Ausdruck von [Externer Link]Bombenbauanleitungen, [Externer Link]Killerspielen, politischen Blogs und anderem einschlägigen Material alles Druckbare durch Abbildungen von Blümchenwiesen und blühenden Landschaften ersetzt werden.</p>
<p>“Diejenigen, die mehr und mehr Seiten aus dem Internet ausdrucken, sind eine Gefahr für die öffentliche Ordnung. Wir haben die Diskussion zu dem Thema intensiv verfolgt und festgestellt, dass besonders die Berufsgruppe der Politiker Probleme mit der Rezipientenfreiheit hat”, sagte ein Sprecher des CCC, “dies hat uns dazu bewogen, diesen Ansatz zu unterstützen.”</p></blockquote>
<p>Die Porno-Industrie wird von diesen Plänen besonders schwer getroffen: so soll es künftig nicht mehr möglich sein, werktags vor 22 Uhr pornographisches Material auszudrucken. Alle sind begeistert — nur die Druckerhersteller zeigen sich bislang uneinsichtig.</p>
<p>Diese Auswahl ist natürlich rein subjektiv — da gibt’s noch jede Menge mehr: Heise fördert das geheimdienstliche <a href="http://www.heise.de/netze/Das-Schlapphut-Bit--/artikel/135319" class="liexternal">Schlapphut-Bit</a> zutage, <a href="http://www.shoemoney.com/2009/03/31/moving-to-portland/" class="liexternal">Shoemoney</a> verkauft seine Firma und zieht nach Portland, <a href="http://board.gulli.com/thread/1350660-aprilscherze-2009/" class="liexternal">Gulli</a> spendiert einen neuen Hintergrund, Stefan Waidele bloggt über die diesjährigen <a href="http://stefan.waidele.info/2009/03/28/ct-aprilscherz-2009/" class="liexternal">c’t Aprilscherze</a> und Ikea Frankreich promotete das non-existente <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/1877755/index.do" class="liexternal">Öko-Auto</a>. Welche Aprilscherze habe ich übersehen? Bin dankbar für jeden Hinweis <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Die besten Aprilscherze 2009" class='wp-smiley' title="Die besten Aprilscherze 2009" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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