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	<title>datenschmutz &#187; Literatur</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online</title>
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		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2010-06/die-oenb-bringt-400-000-buecher-online/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 14:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vormittag kündigte die Direktorin der Österreichischen Nationalbibliothek eine Private-Public-Partnership im Wert von 30 Millionen Euro an: Google wird den gesamten rechtefreien Bestand der ÖNB in den nächsten 6 Jahren digitalisieren - das sind rund 400.000 Bücher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/400-000/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with 400.000">400.000</a> Bücher aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek sind frei von Urheberrechten. Sind seit dem Todestag des Autors mindestens 70 Jahre vergangen, dürfen die betreffenden Werke frei verbreitet werden, doch die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digitalisierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digitalisierung">Digitalisierung</a> historischer Bücher verursacht immense Kosten. Diese übernimmt im Rahmen der bisher größten österreichischen Public-Private Kultur-Partnerschaft der Suchmaschinenriesen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a>: der längst zur internationalen Medienmogulerie gewachsene Konzern bezahlt für die systematische Transformation von Zellstoff und Tinte in Nullen und Einsen gigantische 30 Millionen Euro. In sechs Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein, 2016 wird der gesamte “Open Source” Bestand der Bibliothek der Öffentlichkeit online zur Verfügung stehen, im Volltext und samt Suchfunktion.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-1.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4250]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-1-600x390.jpg" alt="oenb 1 600x390 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" title="Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek" width="600" height="390" style="border:1px solid orange;" /></a>
<div style="font-size:0.8em;color#333333;text-align:center;">Pressekonferenz im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/prunksaal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Prunksaal">Prunksaal</a> der Österreichischen Nationalbibliothek.</div>
</div>
<p>Heute Vormittag präsentierten ÖNB-Direktorin Dr. Johanna Rachinger, Projektleiter Max Kaiser, Google-Österreich Geschäftsführer Charly Pall und Google-Buchsuche Chefin Annabella Weisl  den Digitalisierungs-Fahrplan einer ausgesprochen interessierten Journalistenrunde, und  trotz aller sonstigen  Bedenken gegen die Quasi-Monopolstellung der “Datenkrake” Google kann ich der Generaldirektorin zu dieser genialen Kooperation nur gratulieren.</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-5.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4250]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-5-600x306.jpg" alt="oenb 5 600x306 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" title="ÖNB Pressekonferenz" width="600" height="306" style="border:1px solid orange;" /></a>
<div style="font-size:0.8em;color#333333;text-align:center;">Max Kaiser, Johanna Rachinger, Annabella Weisl und Karl Pall.</div>
</div>
<p><span id="more-4250"></span></p>
<p>In der Digitalisierung der rechtefreien Bestände sehe ich keinesfalls einen Paradigmenwechsel, denn Ziel und Aufgabe der ÖBN ist es ja nicht bloß, Schriften zu archivieren, sondern den Bestand der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So kann man sich beispielsweise schon in den letzten 100 Jahren jeden einzelnen Band, der im beeindruckenden Prunksaal der Bibliothek steht, nach vorheriger Anmeldung ausheben lassen. <strong>Doch das digitale Archiv lässt nicht nur die Notwendigkeit der Vor-Ort-Präsenz wegfallen, es erschließt den Textkorpus auf eine völlig neue Weise, die nicht nur Historiker und Literaturwissenschaftler begeistern wird!</strong></p>
<p>Dass die technischen Voraussetzungen für ein solches Projekt alles andere als trivial sind, dürfte jedem klar sein, der schon einmal mit einer OCR-Software zur Texterkennung gearbeitet hat. Ein großer Teil der Bücher aus dem 16. bis 19. Jahrhundert ist in Frakturschrift gedruckt, die Druck-Qualität erschwert die Aufgabe zusätzlich. Google hat allerdings in den letzten Jahren die entsprechenden Tools und Verfahren entwickelt. Im konkreten Fall werden die Werke mit Zustimmung des Denkmalamts nach Bayern gebracht und dort erfasst, einigen Jahren sollen alle <a href="http://www.zeilenreich.de" class="liexternal">Bücher online</a> sein.</p>
<div style="float:left;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-3.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4250]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-3-300x154.jpg" alt="oenb 3 300x154 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" title="Historisches Buch" width="300" height="154" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<div style="float:right;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-6.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4250]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-6-300x160.jpg" alt="oenb 6 300x160 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" title="Sammlung der ÖNB" width="300" height="160" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<div style="clear:both;margin-bottom:15px;"> </div>
<p>Ob die fertig digitalisierten Werke laufend oder in mehreren Tranchen veröffentlicht werden, steht noch nicht fest. 2016 sollen dann alle 400.000 Bände zur Verfügung stehen, und die eine oder andere Überraschung schloss Projektleiter Kaiser dabei nicht aus. Immerhin geht mit der Digitalisierung auch eine komplette Neu-Inventarisierung des historischen Bestands einher, und wer weiß, ob nicht frühere Archivare den einen oder Band in ihren Inventaren übersehen haben.</p>
<p>Eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> beschäftigte die Journalisten auf der Pressekonferenz ganz besonders: ob die ÖNB etwa plane, zukünftig auch Werke zu digitalisieren, die nicht frei von Urheberrechten seien? Johanna Rachinger verneinte allerdings diesbezügliche Pläne entschieden und verwies auf einen weiteren wichtigen Aspekt: im Falle einer physischen Beschädigung der wertvollen Originale bleibt zukünftig zumindest das digitale Archiv erhalten. Apropos physisch: Sowohl Google als auch die ÖNB hosten jeweils eigene Kopien der digitalisierten Werke.</p>
<div align="center" style="clear:both;margin-bottom:15px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-7.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4250]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/oenb-7-600x400.jpg" alt="oenb 7 600x400 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" title="Österreichische Nationalbibliothek" width="600" height="400" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<h2 id="toc-warum-zahlt-google">Warum zahlt Google?</h2>
<p>Natürlich tauchte auch die Frage nach allfälligen Monetarisierungsmodellen auf. Annabella Weisl versicherte, dass keinerlei Werbe-Einbindung in historische Bücher geplant, sondern das Digitalisierungsprojekt vielmehr im Gesamtkontext von Googles Strategie zu verstehen sei. Ob tatsächlich früher oder später AdWords in den Schriften Prinz Eugen auftauchen, wird die Zukunft zeigen — das hängt letztendlich wohl nur von der Conversion-Rate ab, und die stelle ich mir in diesem Fall nicht sehr hoch vor.</p>
<p>Allerdings schafft ein umfassendes Angebot von Gratis-Büchern einen gewaltigen Mehrwert für diverse Verlags-artige Aktivitäten. Google hat ja nicht nur den <a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-04/die-zukunft-der-fernsehwerbung/" class="liinternal">Longtail der Fernsehwerbung</a> erschlossen, sondern plant unter dem Namen “Google Editions” ein eigenes Buchprogramm, über das Annabella Weisel am 10. Juni mit dem <a href="http://www.boersenblatt.net/386053/" class="liexternal">Börsenblatt</a> gesprochen hat.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Öffentlich-rechtlicher Einrichtungen, die mit Steuergeldern finanziert werden, sollten ihren Financiers, sprich den Bürgern, einen möglichst hohen Mehrwert bieten. Gerade Bibliotheken und Datenbanken (“Open Data” wär da ein anderes Stichwort) bieten sich durch das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> fantastische Möglichkeiten; die im Kontext mit Google mittlerweile nahezu reflexartig vermutete Gefahr sehe ich bei diesem Projekt ganz und gar nicht, dafür aber einen gewaltigen gesellschaftlichen Mehrwert. Zwei Daumen noch! Ich freu mich schon auf ausgedehnte virtuelle Spaziergänge durchs literarische Spätmittelalter <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog1.gif' alt="frog1 Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" class='wp-smiley' title="Die ÖNB bringt 400.000 Bücher online" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 23:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kim de Vries</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute schon einen Eisbären geworfen? Dr. Kim de Vries hat ein spannendes wissenschaftliches Paper über eine zunehmend beliebetere Kommunikationsform geschrieben: die legendären Superpokes auf Facebook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/gbkim-1226530256.jpg" alt="gbkim 1226530256 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="gbkim" width="225" height="100" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Haben Sie etwas länger Zeit, als die üblichen 0,22 Millisekunden, in denen man die Inhalte einer Website gemeinhin im Super-Kurzzeit-Gedächtnis abspeichert und quasi in Echtzeit wieder vergisst? Der folgende Beitrag von Kim de Vries befasst sich wissenschaftlich mit einem Phänomen, das wir alle eingehend aus der täglichen Surfpraxis kennen: der symbolischen Kommunikation auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>. Wer noch nie ge-super-poked hat, der schwinge das erste Bein <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" class='wp-smiley' title="Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" /> Ich freue mich jedenfalls außerordentlich über diesen Gastbeitrag von Autorin <a href="http://www.csustan.edu/English/DeVries/" class="liexternal">Dr. Kim de Vries</a>, die an der California State University Stanislaus arbeitet. Wir liefen uns auf Facebook über den Weg, wo sich sozusagen unsere Poke-Radien überschnitten. Kim wiederum kennt so unzwielichtige Gestalten wie meine Studienkollegen Bernhard Rieder und Mirko Tobias Schäfer: die Welt ist also online und offline klein. Aber genug der einleitenden Worte — allen Kommunikationswissenschaftlern und interessierten Beobachtern aktueller Geschehnisse wünsche ich viel Vergnügen mit der folgenden Lektüre.</p>
<h2 id="toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</h2>
<p>Bite, lick, or tackle them back, or click here to theorize about what this all means.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you" class="liinternal">Kim de Vries: Your Friend has just tackled you</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-introduction" class="liinternal">Introduction</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-approach" class="liinternal">Approach</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-five-elements-to-be-analyzed" class="liinternal">The Five Elements to be Analyzed:</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-act" class="liinternal">Act</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agent" class="liinternal">Agent</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-agency" class="liinternal">Agency</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-scene" class="liinternal">Scene</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-purpose" class="liinternal">Purpose</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-analysis" class="liinternal">Analysis</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-examples-of-superpoke-exchanges" class="liinternal">Examples of Superpoke Exchanges</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are" class="liinternal">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-implications" class="liinternal">Implications</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-inconclusions" class="liinternal">(In)conclusions</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/gastbeitrag-kim-de-vries-your-friend-has-just-tackled-you/#toc-bibliography" class="liinternal">Bibliography</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-introduction">Introduction</h2>
<p>Though Facebook was initially the province of college students, it has become popular with a broad range of users since opening its door to anyone with an email address in September 2006.   However, until very recently, most research on Facebook has focused on the student demographic rather than exploring how Facebook is growing into a massive online society that is inhabited by many different groups using Facebook in a variety of ways for a variety of reasons.  The academics studying Facebook generally join it and use it in order to observe students; now that more faculty are using Facebook outside the classroom, to organize events and to socialize, turning the focus to our own use of Facebook reveals that our own communities are being affected as well. </p>
<p>As of August 2008, Facebook is one of the most rapidly growing social networks, boasting 100 million active users, translated into twelve European and a growing number of Asian and African languages.  The extent to which groups of people connected on Facebook can be defined as communities is highly debatable and a useful alternative has been suggested by Rieder and Schäfer: “forms of interaction and collaboration characterized by fleeting encounters, transient teamwork and weak ties – social spaces that may or may not evolve into more stable forms of sociability (2007).” They go on to propose considering these social spaces as “hybrid foam,” with foam’s ephemeral qualities. But when Facebook connections occur between people already connected in other ways, such as professionally, it may act as a stabilizing agent, encouraging those connections to become stronger and more permanent.</p>
<p>Analyzing the kinds of communication that differ from the textual exchanges common via email, blogging and commenting, online forums and so forth shed light on what may occur when we begin to Connect with our colleagues through Facebook.  Facebook  provides novel and amusing ways for people to connect. More importantly, the connections feel more embodied, so that users may believe they are getting to know people in a more personal way than through an email list or chat room.  Participants may also be more inclined to display ludic behavior because by virtue of meeting on Facebook, which is a rather un-serious place, a certain level of playfulness is assumed. However, the fact remains that while we may participate in a variety of communities via Facebook, including fan, artistic, social, familial, and professional, these traces of this communication may be visible to all of our communities, though the communications may only be appropriate to one.  Thus, our participation in various spheres actually does not happen in separate ‘bubbles’ but may in an additional way be considers as a sort of foam in which there may be shared borders or interpenetrating cells.</p>
<p>Because various social spheres may interpenetrate on Facebook, academics who participate there  risk crossing social boundaries.  Just as we warn our students, we have to consider who we add as friends and what they can see us doing. A number of articles have recently focused on the risk of losing students’ respect by using Facebook, yet this does not seem to stop most faculty from using Facebook.  And what about what our colleagues may see? What do we gain from taking these communicative risks online, and how is our use of Facebook to communicate and form social connections affecting offline scholarly communities? </p>
<p>These are vast questions and providing a comprehensive answer is beyond the scope of this paper, but considering an exemplary case will suggest what possibilities might be profitably investigated.</p>
<h2 id="toc-approach">Approach</h2>
<p>Kenneth Burke’s pentad provides a helpful framework with which to understand communication (Burke 1945).  According to Burke, any human interaction (or text) may be analyzed in terms of five elements framed as these five questions:</p>
<ul>
<li><strong>Act:</strong> What purposeful act has taken place?</li>
<li><strong>Agent:</strong> Who took this action?</li>
<li><strong>Agency:</strong> How or with what did they do it?</li>
<li><strong>Scene:</strong> Where, when and in what context did the act take place?</li>
<li><strong>Purpose:</strong> Why did they do it? What was their intent?</li>
</ul>
<p>Rhetorical analysis is then performed by examining the how pairs of the elements function within the interaction or text, and by demonstrating how one member of the pair determines the other member’s nature. The results of such an analysis may reveal contradictions between what is stated by a rhetor (writer, actor, or speaker) and what is supported with the rhetorical evidence he or she presents.  In this case however, the issue is not that people on Facebook are trying to willfully mislead each other (though some may be trying to), but rather that the intentions of users in carrying out actions are not the same as the intentions of designers in promoting the same actions, nor are the interpretations of recipients necessarily accurate.</p>
<p>Though communication is always mediated, in the case of Facebook, the physical distance and the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a> my both introduce distortions into our understandings of each other, even while creating the impression that we are getting to know each other very well indeed.  Performing a rhetorical analysis will help shed some light on how scholars are connecting on Facebook, and on how these connections are affecting our communities.  Ultimately we may see that our professional networks are actually being changed by an online <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interface/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interface">interface</a>.</p>
<p>Further, Facebook may be more generally contributing to the development of hybrid agency, shared between user and system.  For academics to be come conditioned to this hybrid agency may have quite important implications as well.  To explore these issues, and exemplary analysis of some members’ use of the Superpoke application was conducted.</p>
<h2 id="toc-the-five-elements-to-be-analyzed">The Five Elements to be Analyzed:</h2>
<h3 id="toc-act">Act</h3>
<p>The acts being considered are communications through Facebook applications, and an exchange of  Superpoke gestures is the exemplary case.  The specific gestures vary, and this variation makes clear that the definition of an “act” is complicated when it is virtual, not actual.  Wishing someone “happy birthday” can be expressed through a variety of media without the message varying much, but slapping someone with a trout would be very different if carried out in person; it’s virtual meaning depends on the fact that it is virtual.</p>
<h3 id="toc-agent">Agent</h3>
<p>The most obvious agents are Facebook users, but arguably the system itself and the developers become agents in the way they channel user actions.  Each user chooses how and when to communicate, but the system encourages certain actions by frequently reminding users to respond to communication of another user; by suggesting certain actions — like explicitly choosing to have a gesture featured in the newsfeed; and by rewarding a higher volume of communication generally.</p>
<h3 id="toc-agency">Agency</h3>
<p>In one sense, members use their own agency–they decide how to communicate.  But on Facebook, members use the Facebook platform to communicate, in particular choosing from an array of applications which offer limited choices and in that way channel user behavior.  In this case the Superpoke application allows users to make a variety of gestures, largely physical/audible toward one another.  A gesture may be sent either to one friend from the user’s friend list, or broadcast to many.  Depending on how both sender and receiver have set their privacy options, the gesture may be reported in the Newsfeed (on the member profile page) and on the Minifeeds of each members’ friends.  Arguably we see and emergent hybrid agency developing in all of these applications, that combines user agency with that of the system and the developers.</p>
<h3 id="toc-scene">Scene</h3>
<p>The scene is the Facebook platform, specifically the profile and home pages of the members engaged in the exchange.  However, thanks to applications like Plaxo and <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/friendfeed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Friendfeed">Friendfeed</a>, which collect <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Network">social network</a> news across platforms, the gestures maybe re-posted outside of Facebook.  Further, the news of the gestures maybe discussed in other venues–in blogs, email, in person–so that the borders of the scene are fluid.  The permanence of the gestures, forever recorded, marks a sharp distinction to the real-life actions they mimic.</p>
<h3 id="toc-purpose">Purpose</h3>
<p>Possible explanations for participants’ devotion to Facebook and willingness to play are suggested by recent research on the problem of establishing co-presence online (Zhang 2007), how embodiment and presence are experienced in online communities (Marshall 2004), and through consideration of the hybrid foam metaphor recently suggested as a replacement for network (Schäfer 2007).  Application developers also have their own purposes, the primary being to encourage more and ongoing use of the application.</p>
<h2 id="toc-analysis">Analysis</h2>
<p>Purpose is a key element in this analysis because participant <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interpretation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interpretation">interpretation</a> of each other’s purposes shapes the idea each forms of the other’s personality and identity.   Further, because online sociality functions in some ways differently from sociality enacted in person, understanding participant motives depends on understanding those differences.  Finally, participant purpose is always channelled by the design, and so it always echoes the developers’ purpose  to some degree.  The analysis begins with the participants’ purpose, because this purpose underlies not just use of Superpoke, but of Facebook more generally.</p>
<p>Jonathan Marshall has argued that participants in online communities often experience “asence” or ontological uncertainty experienced online because “there is no marker of existence beyond the act of communication itself (Marshall 2004).” Facebook differs not only in combining the permanence of the homepage/profile with email– and bulletin board– like functions, but especially in offering games and other applications that mimic physical experiences and leave highly visible traces. Thus on Facebook even if participants are not in steady communication, asence is reduced.  </p>
<p>A striking aspect of this shift is the transgressive behavior often exhibited as a matter of course inside Facebook toward those who are colleagues and may become friends.  Marshall has suggested that members of online communities may use sexual behavior to establish intimacy and maintain contact, much more so than in face-to-face relationships. Many email lists explicitly warn participants away from overly personal chatter, but this stricture would seem at best counter-productive and at worst stodgy in an environment like Facebook.  The flirtatious tone of many Facebook applications may attract users because it perfectly addresses this already established mode of online communication. the appearance of this dynamic in a space that is at least partially professional however, is a shift, and may seem far-fetched to those who have not experienced it. This flirtatious dynamic can be seen clearly with some of the most popular applications.  </p>
<p>The Superpoke application allows users to send gestures and actions to friends who have also added Superpoke. The possibilities range from seasonal or holiday greetings, to romantic or sexual acts, to mean or even violent gestures. Wishing someone Happy Chinese New Year is fairly unequivocal, but the actual meaning expressed when one user licks, tackles, whips or throws a sheep at another is open to a wide range of interpretation and sexual innuendo can easily be conveyed. In addition to strengthening a feeling of intimacy through flirtatious behavior, ambiguity may also contribute to making Superpoke seem entertaining to scholarly types; every message or a series of them can be treated as a puzzle to be solved or a cypher to be decoded.  </p>
<p>But whatever else is accomplished when these message are exchanged, the goals of the developers are always fulfilled, so long as communication continues.  </p>
<h3 id="toc-examples-of-superpoke-exchanges">Examples of Superpoke Exchanges</h3>
<p>Ambiguous communicative motives may be observed in the Superpoke feed of  <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hans-bernhard/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hans Bernhard">Hans Bernhard</a>, a member of the artist group Übermorgen. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/kim01-1226529177.jpg" alt="kim01 1226529177 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim01" width="396" height="636" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>If each of the five elements are considered in this exchange, on the surface, agent varies according to who sent the poke, and motive may vary as implied by the different actions chosen.  In choosing to use Superpoke instead of text, the participants in the exchange have already opted for a potentially more ambiguous mode of communication, and also one that “feels” more embodied.  In the above history of gestures, we see some that are sociable and friendly, such as dancing, giving cookies, hitting the beach, or finding enlightenment.  But we also see some that are ambiguous, like throwing Yuri Gagarin or hypnotizing, and some that are downright naughty, like spanking, taking sexy pictures, and going wild.  Complicating the interpretive task for participants is the accumulation of gestures, how the gestures directed at one friend compare to those directed at another, and each member’s cultural awareness of what gestures mean.  In spite of ample room for misunderstanding, exchanging gestures often leaves the people involved feeling they are getting to know each other much better than if they were simply exchanging text messages.  Further, because the gestures occur in what is already defined as a friendship (because participants must be on each other’s friends list) apparent hostility must be assumed as humor, while flirtation may be meant as a joke, or meant seriously.  However when we say “seriously about virtual actions, what doers this mean?  Were we meeting in person, I would not in fact be able to hypnotize Hans, nor would R. Pettauer be able to toss a long dead astronaut at him.  So along with always being already defined as friendly, these actions are also always part of a game the participants play together.  </p>
<p>This kind of playful activity seems especially concentrated during times when in a relationship carried out in person, participants might normally meet, whether because of a specific event, like a birthday, or because the relationship is advancing.  For example, the following  brief but concentrated exchange took place between myself and a fellow <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">internet</a> scholar two days after meeting at a conference at which we’d spent a few hours after the banquet drinking and talking <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shop">shop</a>, but hadn’t had any further chance to meet for more than a few minutes. </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim2.jpg" alt="kim2 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim2" width="390" height="112" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>It does not appear to be a very friendly exchange, but in fact carries on the humorous tone already established when we met face to face, and though brief, this exchange served to confirm our initial impressions of each other.  Trout-slapping evokes a sort of slap-stick humor, while a restraining order is a melodramatic over-reaction, and so also humorous.  A hadouken references an aspect of Asian culture that would be known to fans of videogames, Japanese Anime, or Hong Kong action movies, so the gesture invites acknowledgement of a shared interest.  </p>
<p>This may sound quite cozy and altogether positive; two colleagues maintain a connection rather than not.  And in fact, it may in some ways be positive since, to continue this example, David and I are slowly moving toward working on some Facebook research together.  However,we are also following a path laid out by the Superpoke developers and as we follow that path, we are becoming more and more conditioned to conducting parts of our professional exchanges in the game world, according to it’s rules.  Of course, users are not thinking of this when they choose what to do; they are thinking of how much they enjoy feeling more connected and as explained below, this has been an ongoing issue in online sociality.</p>
<h3 id="toc-the-importance-of-being-together-or-at-least-feeling-like-you-are">The Importance of Being Together, or at Least Feeling Like You Are</h3>
<p>When friendships form online, they often reach a moment when the new friends would meet face-to-face and the relationship would be carried out offline as well, but when this is prevented by distance or any other factor, the online channels must carry quite a load of information and feeling, which may serve to intensify the virtual exchanges (Marshall). Participants in this kind of relationship often become extremely intimate on an emotional level because physical intimacy is impossible. Note though that this does not only apply to romantic or sexual relations, but to all connections. With those who are physically proximal, we can easily exchange hugs or handshakes, share meals, go to museums or engage in hundreds of other physical activities which because they are public and common may not seem terribly significant or intimate. But shared physical experiences of any kind cement bonds between people, and also reveal a great deal about the participants to each other.  We have an ongoing feeling of being together, or ‘co-presence” (Zhang 2007). In many ways the exchanges on Facebook seem to stand in for physical encounters–going to lunch or for drinks, attending cultural events, etc.</p>
<p>Superpoke provides a selection of actions that users choose from in order to express interests, political views, flavors of humor, and so on.  But any action can be intended seriously, or ironically (or both).  Understanding each other’s motives becomes paramount because compressing all contact into an online channel intensifies the exchange, and the more effort users expend in interpretation, the more committed they are to the exchange.  So by offering some actions that may be cryptic to some users and require them to make an interpretive effort, developers increase the odds that users will continue the exchange.  </p>
<p>Of course not everyone uses Superpoke, but similar exchanges can be observed in Boozemail, Free Gifts, Hug Me, and numerous other applications.  Further, as has been pointed out, playing a game conditions us to the game-world or system.  In this case Facebook conditions us to a world in which we interact playfully with everyone, whether they are friends or colleagues, shifting the tone of all these relationships in a more playful and sometimes transgressive direction.  Playing with others we feel we get to know them better. In addition to asence being reduced and co-presence maintained between individuals, this occurs also in groups and communities.</p>
<p>It seems the playful or ambiguous tone prompted by Superpoke and other applications has influenced professional communities on Facebook, such as the intriguingly titled ‘Critical Theory and Theorists are Hot.’ In fact, many serious scholarly groups now have a presence on Facebook, such as the Institute for Distributed Creativity; Theory.Org; the Electronic Literature Organization; the Society for Literature, Science, and the Arts; and of course the Association for Internet Researchers, to name just a few.  On the last for example, members can identify who else is attending the conference and find any friends shared in common, which may create a stronger feeling of belonging in the group.  In these groups, members interact through wall posts or forum discussions in a manner that may feel more embodied and ‘authentic,’ and especially in conjunction with the other interactions facilitated and even prescribed by Facebook applications that we see a real shift in the way we are meeting and establishing hybrid social/professional relationships.  But do we really get to know people in the same way as we would interacting in person, or if not, what impact does the difference have on our personal/professional connections?</p>
<h3 id="toc-implications">Implications</h3>
<p>Several applications offer to illustrate a user’s social connections, often with the implication that by collecting all kinds of data, some revelation will be found in the subsequently generated map.  In fact examining the Facebook application “Nexus” reveals that though network visualization applications are supposed to reflect participants’ social connections, they often offer a distorted view, suggesting that Facebook itself may offer a distorted view.  Facebook seems to allow certain kind of expansion of user’s social network.  For example, the Nexus screenshot below appears to show a dense network among some of my friends/colleagues, with some connections leading out of the frame from Monty Cantsin and Karen Elliot.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datadirt.net/wp-content/uploads/2008/11/kim3.jpg" alt="kim3 Gastbeitrag Kim de Vries: Your Friend has just tackled you" title="kim3" width="336" height="161" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Were we to expand the picture, we would find that Monty Cantsin and Karen Elliot connect this cluster to two other dense cluster of my friends.  However, both of those “people” are fictional.  Any user can of course see where these kinds of representations are distorted in their own relations, but from the outside, there is no way to know how accurate they are, unless one has the offline knowledge to draw on.  In this case, not everyone would know that “Monty Cantsin” is in fact not a real person. Further, unless they are well known in person, even people in one’s own network may interpret notices from Facebook applications that they share movie taste, life goals or other preferences as accurate representations, but are they?  In many ways distortions may be introduced that are not discovered until a relationship moves beyond the prescribed interactions of Facebook applications to actual conversation or meeting in person.   But seeing behavior that in its playfulness or apparent intimacy is occasionally inappropriate may lead people to perceive it as more authentic and the person observed as more candid and “real.”</p>
<h2 id="toc-inconclusions">(In)conclusions</h2>
<p>This preliminary analysis suggests that Facebook is affecting our communication practices and our communities in several ways.  First of all, the rhetorical analysis reveals that while Facebook applications appear to simplify the rhetorical situation by reducing the number of variable elements, in fact the remaining elements become harder to interpret, and agency is divided between users, the system, and developers.  Second, because the applications channel user actions in a more playful direction, they condition users into coming to expect this kind of playful exchange and to engage in it themselves across social spheres, rather than distinguishing between them.  Third, though these exchanges reduce asence, strengthen feelings of co-presence and make participants feel they know each other better, when not combined with face to face interaction, the opportunity for misperceptions is great. </p>
<p>These conclusions need to be verified and elaborated trough study of a much larger sample, but a challenge in conducting this research is data collection.  Because most Facebook users restrict their profiles to friends, observing a representative sample becomes quite difficult.  While surveys are being attempted, relying on self-reported behavior has some problems.  The best approach now seems to design a Facebook application and that represents the next step proposed in order to determine the wider impact on scholarly communities and connections.</p>
<p>In spite of the risks of transgression and distortion, forming connections that are playful and emotionally more intimate can be positive in personal and professional terms. People with whom we have formed multi-valent relationships online may also become people with whom we might collaborate on research, or organize conference panels, or at least go to for advice when visiting their home countries/cities. If the kind of communication fostered by Facebook does indeed promote these kinds of connections, that will have a profound impact on scholarly communities.  Until now, in spite of the ease of communication offered by the Internet, when it comes to collaborative work, “space still matters (Borner 2007).”  Thus I ultimately argue that we are making a deal with the devil: users sharing playful and even transgressive exchanges strengthen their social and professional bonds. In circles where communication is often ephemeral, limited to a brief chat at a conference reception or an exchange on a mailing list, Facebook may be especially attractive.  But as we use this amusing and useful platform, we are first and always fulfilling the purpose of developers who don’t care what we say, as long as we keep talking.</p>
<h2 id="toc-bibliography">Bibliography</h2>
<ul>
<li>Boyd, Danah.  “Choose Your Own Ethnography: In Search of (Un)Mediated Life.” Paper presented at 4S, Montreal, Canada, October 13, 2007. <a href="http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html" class="liexternal">http://www.danah.org/papers/talks/4S2007.html</a>
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<li>Burke, Kenneth. A Grammar of Motives. Berkeley: U of California Press, 1945.
</li>
<li>Börner, Katy. “Towards Scholarly Marketplaces” at New Network Theory International Conference, Amsterdam, The Netherlands, June 29, 2007.<br />
&lt;a href=http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf”&gt;http://ivl.slis.indiana.edu/km/pres/2007-borner-mktplc-ucsd.pdf</a>
</li>
<li>Marshall, Jonathan. “The Online Body Breaks Out? Asence, Ghosts, Cyborgs, Gender, Polarity and Politics.” Fibreculture Issue 3, 2004. <a href="http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html" class="liexternal">http://journal.fibreculture.org/issue3/issue3_marshall.html</a>
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<li>Rieder, Bernhard and Mirko Tobias Schäfer. Hybrid Foam. Social Structure before Network and Community, Paper presented at the BSA Annual Conference 2007, London, April 13 2007.
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<li>Zhao, Shanyang &amp; Elesh, D. “Copresence as ‘Being With’: Social Contact in Online Public Domains.” Information, Communication &amp; Society, V. 11, No. 4 June 2008, pp 565–583.
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<li>Zimmerman, Eric. “Narrative, Interactivity, Play, and Games,” First Person. MIT Press: 2004, remediated at <a href="http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson" class="liexternal">http://www.electronicbookreview.com/thread/firstperson</a></li>
<li>Facebook — <a href="http://www.facebook.com" class="liexternal">http://www.facebook.com</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Schreib.Stilistik: Der Blogger und sein Journalist</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 02:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalistische Regeln zu kennen sei essentiell für Blogger, sagen die Verteidiger der papierenen Kommunikation. Quatsch mit Sauce, meinen die anderen: was Netz brauche, seien neue, adäquate Stilformen, die es erst zu definieren gelte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/08/journostyle-1218210363.jpg" alt="journostyle 1218210363 Schreib.Stilistik: Der Blogger und sein Journalist" title="journostyle" width="150" height="72" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid gray;" />Ich war immer der Meinung, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, so richtig zu schreiben zu lernen: und zwar durchs Schreiben. Durch Übung, Übung, Übung. Zumindest ich hab noch niemanden mit einem angeborenen Schreibtalent getroffen. Gewöhnt man sich an, aufmerksam zu lesen, auf Formulierungen zu achten und regelmäßig selbst die eigenen gedanklichen Ergüsse in Buchstabenform zu verewigen, dann stellt sich der passende Flow irgendwann ganz von selbst ein. Regeln sollte man kennen, klar — schon allein, um sie gezielt überschreiten zu können. Aber die klassischen journalistischen Textformate bzw. ihre einwandfreie Beherrschung werden im Netz grenzenlos überbewertet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://medienlese.com/2008/08/07/journalistische-einfallslosigkeit-mehr-format-wagen/" class="liexternal">Mehr Format wagen!</a> von Klaus Jarchov auf Medienlese schlägt in eine meiner schon lange schwelenden Kerben: journalistische Schreib-Skills aus einer anderen, papiernen Welt werden hochgehalten. Anstatt neue Formate auszuprobieren, halten sich viele Onliner lieber an inadäquate Formalismen, die in keinster Weise zum neuen Medium passen: </p>
<blockquote><p>Ob Buchdruck, Rundfunk oder TV — neue Medien brauchen neue Formate. Kaum ein Satz erscheint einleuchtender. Und kaum ein Satz wird im Falle des Web 2.0 weniger befolgt. Blogger müssen sich hier von Journalisten im Netz belehren lassen, dass sie doch — bitteschön! — erst einmal die grundlegenden journalistischen Stilformen aus der Holzhausener Schule pauken möchten, bevor sie sich in den Diskurs der Granden einzumischen wagen.</p></blockquote>
<p>Dann folgen einige sehr gute Gegenbeispiele zu verbreiteten Schnapsideen wie dieser, die ich mir auch schon viel zu oft anhören musste: “KISS. Keep it simple stupid.” Denn kein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> würde am Bildschirm lange Texte lesen. Das stimmt nicht, dieser persönlichen Erfahrung des Autors kann ich mich nur anschließen… zum Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a> habe ich naturgemäß allerdings eine diametral andere Meinung — aber es macht natürlich einen Riesenunterschied, ob man ein Blog zum Spaß oder mit finanziellen Intentionen betreibt, außerdem besteht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a> nicht bloß aus <a href="http://medienlese.com/2008/08/07/journalistische-einfallslosigkeit-mehr-format-wagen/#comment-29787" class="liexternal">Überschriften</a>.</p>
<h2 id="toc-der-journalist-in-mir">Der Journalist in mir</h2>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">Persönlich</a> sehe ich mich aus dieser Debatte naturgemäß völlig ausgeklammert: da meine textuellen Elaboraten schon lange vor meinem Publizistikstudium jenen journalistischen Stilformen entsprachen, die österreichische Tageszeitungen als adäquat ansehen, gehe ich davon aus, dass ich diesen impliziten Regelkanon von wegen wie schreibt man eine Nachricht, eine Glosse, eine Kolumne, ein Interview pi-pa-po ausreichend verstanden habe. Das mit dem Bloggen begann dann erst 15 Jahre später, und das ist sicherlich ein Mitgrund, wieso ich mich gerade gezielte Regelverletzungen, Subjektivität und experimentelles Schreiben so sehr reizen; dazu hat <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2008/08/02/papier-raschelt-immerhin-etwas/" class="liexternal">Christian Jakubetz</a> neulich ein paar sehr interessante Gedanken veröffentlicht.</p>
<p>Ein Blick in die Medienhistorie ist ebenfalls sehr hilfreich: wann immer ein neues Massen-Distributionskanal auftauchte, wurde er anfänglich mit der Stilistik seines Vorgänger-Leitmediums bedient: die ersten Radioreportagen waren schlichtweg vorgelesene Reportagen, und bis Fernsehmacher checkten, dass spoken words im TV anders funktionieren als im Radio, mussten auch erst einige Jahre vergehen. An diesem Wendepunkt befindet sich zurzeit das Netz: ein beträchtlicher Teil aller textlichen Inhalte unterwirft sich mehr oder weniger freiwillig (semi)journalistischen Kriterien*, während bereits eine beachtliche Latte neuer Formate in ungeschützten Biotopen ans Licht der sumpfigen Wasseroberfläche trieben. Gewiss hat die Technologie ihren beträchtlichen Anteil daran: wer weiß, ob nicht zukünftige Literaturwissenschaftler Soups oder Friendfeeds als wertvolle literarische Äußerung jener paar Blogger, die später mal berühmte Autoren gewesen sein werden, mit Begeisterung und Akribie auswerten. Schreiben im und fürs Netz ist viel mehr als “nur” Multimedialität oder Hyperlinks: in welche Richtung sich das ganze entwickeln wird, zeigt sich bereits jetzt in Ansätzen. Und Vielfalt kann nicht nur King Content, sondern Queen Stil nur gut tun.</p>
<p>*) 1 davon find ich übrigens völlig zeitlos: korrekte Recht-, Großschreibung und Grammatik rocken fett, weil sie Texte einfach *viel* schneller lesbar machen. Speedreading-Enabling auf Produzentenseite quasi.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>datenschmutz-Shop: Bücher, Musik und Gadgets</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz lädt ganz herzlich zur Shop-Eröffnung: für alle NeukundInnen gibts heute den ganzen Tag lang virtuelle Gratis-Brezel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/dsshop.jpg" alt="dsshop datenschmutz Shop: Bücher, Musik und Gadgets" title="datenschmutzshop" width="150" height="75" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Die schlauesten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/buecher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bücher">Bücher</a>, die besten Platten, die fettesten Gadgets. Behauptet die Tagline des frisch aufgesperrten <a href="http://blog.datenschmutz.net/datenschmutz-shop/" class="liinternal">datenschmutz Shops</a>. Ja, ich gehe unter die Greißler um die Ecke und präsentiere in insgesamt 11 Kategorien meine persönlichen Favorites — vorerst powered by <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a>, möglicherweise werde ich zukünftig weitere Shops integrieren. Gesurft wird dabei innerhalb eines iframes, erst beim dicken Ende — nämlich dem Bezahlvorgang — öffnet sich ein neues Fenster mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a>–Warenkorb.</p>
<p>Zusammengestellt habe ich eine Auswahl meiner Lieblings-Bücher, Musik und Gadgets. Erstere sind sortiert nach generellen Empfehlungen, medienwissenschaftlicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/literatur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Literatur">Literatur</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/science-fiction/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Science Fiction">Science Fiction</a> und Blogging-Büchern. (“Heast, I kriag des Biachl ned auf!”). Zweitere unterteilen sich in die Genres <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hip-hop/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hip Hop">Hip Hop</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/techno/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with techno">Techno</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drumandbass/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drumandbass">Drumandbass</a>. Und bei den Gadgets geht’s um Digitalfotografie, Küchen-Stuff und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a>.</p>
<p>Selbstverständlich sind die Preise dieselben wie bei Amazon, aber ich bekomme 5 Prozent Provision in Form von Amazon Geschenkgutscheinen: wer also auf der Suche nach lesenswerten Texten, hörenswerten Beats und benutzenswerten Werkzeugen ist und dieses Blog ein wenig unterstützen will, tue sich keinen Zwang an: auf zum Kaufrausch!</p>
<h4 id="toc-datenschmutz-amazon-shop-beinhart-betreten"><a href="http://blog.datenschmutz.net/datenschmutz-shop/" class="liinternal">datenschmutz Amazon Shop beinhart betreten</a></h4>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogvorstellung: nexuslex</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/blogvorstellung-nexuslex/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 04:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nexuslex wollte ich schon die längste Zeit vorstellen - dabei fällts aber gar nicht so einfach, für dieses ungewöhnliche Blog die passenden Worte zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nexuslex.wordpress.com/" class="liexternal">nexuslex</a> zu beschreiben fällt relativ schwierig, daher habe ich diese Vorstellung auch eine ganze Weile lang aufgeschoben. Nein, es geht nicht hauptsächlich um <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a>, nicht um in erster Linie um Arbeitsrecht, Harz IV und soziale Probleme und auch nicht primär um Popkultur.</p>
<p>Aber all diese Themen spielen ins Portfolio von nexuslex rein, und was die Seite für mich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> ganz besonders macht, ist der großartige Schreibstil des Autors. Sowas ist immer Geschmackssache, und meinen trifft nexuslex mit seinen “Musings” und “Rantings and Ravings”, wie der Ami sagen würden, ganz genau. Da tauchen dann schon mal solche Artikeleinleitungen auf wie:</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/nexuslex.jpg' alt="nexuslex Blogvorstellung: nexuslex" style="border:1px solid gray;" title="Blogvorstellung: nexuslex" /></div>
<blockquote><p>Eigentlich sollte ich mein Zimmer aufräumen, aber mir ist nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a>, one man <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stammtisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stammtisch">Stammtisch</a>.</p></blockquote>
<p>Wie soll man da noch widersprechen? Wenn irgendjemand verstanden hat, wie hypertextuelles Schreiben funktionieren könnte, dann der Autor dieses Blogs, denn nexuslex ist sozusagen so etwas wie die Gegenthese zu splogs: smarte Ideen, originelle Querverbindungen und Nachhaken, wo andere schon längst den Punkt setzen: und das alles mit imho großer sprachlicher Gewandtheit und der Bereitschaft, über den eigenen und auch über fremde Tellerränder hinauszudenken: Fachliteratur für Blogliebhaber, Punkt.</p>
<p><a href="http://nexuslex.wordpress.com/" class="liexternal">nexuslex.wordpress.com</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Internetforschung? Internetforschung!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 13:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Neigungsgruppe Internetforschung des Graduiertenzentrums der Sowi-Fakultät Wien steht auf zusammengesetzte Genitiv-Konstruktionen - und betreibt dank Sigrid in kollektives Weblog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Multiplizität der Zugänge, das Fehlen jeglicher Metatheorie, der permanente Streit darüber, ob das, was man da beobachtet, nun eigentlich Cause oder Effect sei, die Unklarheit, ob Medien denn überhaupt ein Forschungsobjekt konstituieren und wenn ja, ob dieses dann von der Information, der Philosophie, der Kunstgeschichte oder doch einer dedizierten Medienwissenschaft bearbeitet werden sollte macht die Publizistikwissenschaft zum fröhlichen Karneval der objektiven Eitelkeiten.</p>
<p>Kurzum: I’m loving it a lot more than Mac D., und deswegen hat mir unser interdisziplinäres Forschungsseminar zum Thema “Wer beforscht das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> warum wie? Und wozu?” im letzten Semester auch allergrößten Spaß bereitet: organisiert vom Graduiertenzentrum der Wiener Sozialwissenschaft trafen sich ein Dutzend überaus motivierter DoktorandInnen, um die eingangs genannten Fragen zu präzisieren: zum Auf-den-Grund-gehen war die Zeit eindeutig zu knapp bemessen, und deswegen wird unser kleiner Zirkel in diesem Semester ohne offiziellen Seminar-Rahmen fortgesetzt… wenn Wissenschaftsminister Gio Hahn, der ja am liebsten möglichst viele Hi-Bro Unis errichten will, für uns Nicht-Hochbegabte auch ein paar Euros abdrückt, dann können wir im kommenden Wintersemester sogar wieder ein paar spannende Vortragende wie zum Beispiel <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-11/das-ultimative-medien-erklaerungsmodell/" class="liinternal">Manfred Fassler</a> einfliegen. </p>
<p>Doch der langen Rede kurzer Sinn: es gibt ein gemeinsames Projektblog der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/neigungsgruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Neigungsgruppe">Neigungsgruppe</a> Medienforschung, und zwar unter dem schönen Motto <a href="http://internetforschung.wordpress.com/" class="liexternal">If its on teh Interweb it must be true</a> (teh ist Absicht). Big up an <strong>Sigrid Jones</strong>, Initiatorin des Blogs — außerdem mit an Bord:</p>
<ul>
<li>Astrid Mager</li>
<li>Axel Maireder</li>
<li>Eva-Maria Knoll</li>
<li>Johanna Wall</li>
<li>Katharina Lobinger</li>
<li>Michaela Reischitz</li>
<li>Peter Steinberger</li>
<li>Philipp Budka</li>
<li>Regina Webhofer</li>
<li>Ritchie Pettauer</li>
<li>Sabrina Schrammel</li>
<li>Thomas Koenig</li>
</ul>
<p>Wir suchen Mitschreiber und vor allem auch Mit-Diskutierende für unsere circa monatlichen Treffen — ein beheiztes Dach über dem Kopf samt Kaffee-Infrastruktur stellt uns das <a href="http://www.univie.ac.at/gz-sowi/" class="liexternal">SoWi GraduiertenZentrum</a> zu Verfügung — Wiener und in Wien weilende Student– und DozentInnen sind herzlich eingeladen, Termindetails gibt’s auf Anfrage. Am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> findet man englischsprachige Ankündigungen thematisch affiner <a href="http://internetforschung.wordpress.com/2008/02/17/media-anthropology-workshop-bei-der-10-easa-konferenz-26-30-aug-ljubljana-slovenia/" class="liexternal">Konferenzen</a>, <a href="http://internetforschung.wordpress.com/2008/02/14/habermas-blows-off-question-about-the-internet-and-the-public-sphere/" class="liexternal">Literaturtipps</a> und Artverwandtes — Feedback ist natürlich immer gerne gesehen, zumindest in diesem Punkt (wie in den meisten) unterscheiden sich Mitglieder der Scientific <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">Community</a> ganz und gar nicht von Otto-Normalverblogger.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogvorstellung: Thinkabout.ch</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 13:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thinkabout.ch entzieht sich recht elegant jeder vordergründigen Kategorie-Zuordnung, dafür sorgt das lebensphilosophisch orientierte Schweizer Blog für so manche Lese-Überraschung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/02/thinkabout.jpg' alt="thinkabout Blogvorstellung: Thinkabout.ch" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Blogvorstellung: Thinkabout.ch" />Zeit für die wöchentliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogvorstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogvorstellung">Blogvorstellung</a> — wenn man sich die Mikro-Publishing Szene in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schweiz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schweiz">Schweiz</a> näher ansieht, dann könnte man als Österreicher (und Deutscher) ob der Themenvielfalt und der hohen journalistischen Qualität der diversen Fachmedien sowieso neidisch werden: oder sich freuen, dass dieselben Felder hierzulande bislang eher unbeackert blieben. Keineswegs an IT.Geek.Nerds richtet sich <a href="http://www.thinkabout.ch/" class="liexternal">Thinkabout.ch</a>: XYs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> sammelt elegant formulierte Gedanken — von unbeschwert bis gravitätisch und stets ausgesprochen lesenswert.</p>
<p>Die Denkerei sei der wildeste aller Affen, hat mal jemand behauptet. Buddhisten, speziell die tibetischen, widersprächen dieser Aussage vermutlich nicht, zumal in der Dzog Chen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/literatur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Literatur">Literatur</a> das Hirnkasterl auch gerne mit einem unruhigen animalischen Baumkletterer verglichen wird. Der wiederum sei aber ohnehin unser nächster Verwandter, erklären die Vertreter der “wissenschaftlichen” <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/evolutionstheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Evolutionstheorie">Evolutionstheorie</a> und streiten sich in Ami-Land ausgesprochen öffentlich darüber, welcher Mythos sich für die Schulkinder als alltagstauglicher erweist… aber egal, ob wir geschöpft wurden von einem mehreren Göttern oder doch bloß die chemischen Parameter in der Ursuppe sich als günstig erwiesen für die Entstehung von ein paar Kohlenwasserstöffchen: um sich über derlei Theorien auszutauschen (oder die eigenen Überzeugung semi-dauerhaft in die mittlerweile durchs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> echtzeitlich verbundene Welt) hinauszuposaunen, bedienen sich Menschen mangels telepathischer Fähigkeiten in der Regel der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sprache/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sprache">Sprache</a> — die eine gewandter, der andere weniger.</p>
<p>Wer sich kompetent und berufen fühlt zum Schönreden, darf als gerngesehener Geistschreiber für Politiker-Reden auf ein anständiges Einkommen hoffen, eine Autorenkarriere anstreben oder aber der Werbeindustrie den nächsten unvergesslichen Slogan abliefern. Wer dagegen rein aus intrinsischer Motivation was zu sagen hat, muss nicht mehr auf die Gnade ehrenamtlicher Chefredakteure ambitionierter Literaturzeitungen hoffen, sondern hat wahlweise auch die Option, sein eigenes Blog zu schreiben. Glücklicherweise hat sich der Autor der vorzustellenden Publikation für letztere Möglichkeit entschieden — er präsentiert der geneingten Leserschaft täglich so lesenswerte Miniaturen wie:</p>
<blockquote><p>Die Kraft der Gedanken ist unerforscht. Die Macht der Worte auch. Wir sollten sie stets mit Sorgfalt wählen und nicht gering achten, selbst wenn wir damit gegen physische Gewalt angehen müssten.</p></blockquote>
<p>Thinkabout führt auch auf twoday in Blog namens <a href="http://schreibmut.twoday.net/" class="liexternal">Schreibmut</a> auf twoday, das den Untertitel “10min NUR für die rechte Gehirnhälfte” (War das schnell nochmal die rationale oder die kreative nach Irrmeinung der Kognitionsforscher?) trägt:</p>
<blockquote><p>Die Vermutung hat keine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> gestellt und doch schon eine Antwort geliefert. Damit fühlt sie sich nicht richtig wohl, und so ist es meist so, dass, wenn sie ausgesprochen wird, darin auch die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frage">Frage</a> liegt.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.thinkabout.ch" class="liexternal">Thinkabout.ch</a> gehört zu vergleichsweise wenigen anonymen, gut besuchten Blogs — den Grund für den Verzicht auf die reale Identität <a href="http://www.thinkabout.ch/ueber" class="liexternal">erklärt</a> der Schweizer Blogger auf für mich sehr nachvollziehbare Weise:</p>
<blockquote><p>Meine Texte sind gelegentlich durchaus sehr privat. Intim vielleicht sogar. Das Pseudonym gibt mir eine Art Schutz, ein wenig Distanz zumindest, und es fördert damit die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber sehr viel mehr, als es sie behindern würde.</p></blockquote>
<p>Wer selber bloggt (groß, klein, jung, alt, unverzichtbares IT-Knowledge, Katzenblog, deutsch oder englisch — egal!) und Lust drauf hat, hier vorgestellt zu werden, hinterlässt einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kommentar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kommentar">Kommentar</a> oder droppt mir, wie die Hip Hopper sagen, eine <a href="">Message</a>. Blogs, die ich nach — selbstverständlich rein subjektiven — Kriterien spannend und anregend finde, tauchen dann früher oder später an dieser Stelle auf.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>XinXii: wenn Autoren selbst verlegen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-01/xinxii-wenn-autoren-selbst-verlegen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 20:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Xinxii erlaubt jedem Autor den Upload der eigenen digitalen Werke - und den problemlosen Verkauf über die Plattform, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Verlagswesen zu demokratisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]</div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/xinxii.jpg' alt="xinxii XinXii: wenn Autoren selbst verlegen" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="XinXii: wenn Autoren selbst verlegen" />Ein Basar für Bits und Bytes versucht sich an einer spannenden Aufgaben: jeder registrierte User kann eigene Werke, die natürlich in digitaler Form vorliegen müssen, hochladen und kommerziell vertreiben — den Preis der digitalen Publikation, die in einer der über 600 Kategorien einsortiert werden muss, legt der Autor bei <a href="http://www.xinxii.com" rel="nofollow" class="liexternal">Xinxii</a> dabei selbst fest und erhält für jeden Download 70% des Netto Verkaufspreises.</p>
<p>Leseproben vermitteln auf Wunsch des Autors einen konkreten Eindruck der jeweiligen Publikation, Käufer haben die Möglichkeit, die Qualität erworbener eTexte zu bewerten. Wer ganz bestimmte Informationen bzw. Publikationen sucht, kann über den Menüpunkt “Content on Demand” eine entsprechende Ausschreibung starten; diese Funktion qualifiziert <a href="http://www.xinxii.com" rel="nofollow" class="liexternal">XinXii</a> also prinzipiell auch durchaus als b2b-Seite für den journalistischen Bereich. An den professionellen Schutz der Urheberrechte, die übrigens — und hier unterscheidet sich Xinxii gravierend von vielen anderen Vertriebsmodellen — vollständig beim Autor verbleiben, haben die Betreiber gedacht:</p>
<blockquote><p>In Kooperation mit der Priormart AG bietet XinXii jedem Verfasser die Möglichkeit, sein Werk zur notariellen Hinterlegung auf einen Online-Server hochzuladen und dadurch zusätzlich urheberrechtlich zu schützen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-informationswirtschaft-2-0">Informationswirtschaft 2.0?</h2>
<p>Die Informationswirtschaft verweigert sich hartnäckig so manchen Grundsätzen klassischer Ökonomietheorie: Information wird nicht weniger, wenn man sie verteilt, braucht so gut wie keinen physischen Speicherplatz und lässt sich unglaublich leicht kopieren — davon weiß die Musikindustrie gewiss ein wenig beschwingtes Lied zu singen. Andererseits ermöglichen der digitale Vertrieb geistiger Ergüsse auch ganz neue Vertriebsmöglichkeiten, wie Chris Anderson in seinem Longtail-Buch so treffend feststellte: da die Kosten der Lagerhaltung bei digitalen Waren nahezu gegen Null streben, ist der Aufbau eines großen Inventories kein Problem. Dass für (hochwertige) Information auch im Web bezahlt werden soll, ist angesichts der Gratis-Mentalität im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> schwer vorstellbar. Der herkömmliche Weg der Monetarisierung usergenerierter Inhalte führt also über das lächelnde Aas Werbung, zu dem beispielsweise Blogger ganz unterschiedliche Auffassungen vertreten.</p>
<p><a href="http://www.xinxii.com" rel="nofollow" class="liexternal">XinXii</a> stellt eine Alternative für unentdeckte Edelfedern dar — über diese trigami-Ausschreibung freue ich mich besonders, da eine solche Plattform meiner Ansicht nach eine definitiv existierende Marktlücke füllt: von der Diplomarbeit bis zum Comicstrip und den bereits erwähnten b2b-Funktionen bietet sich ein breites Spektrum möglicher Verwendungszwecke an, also auf zum Praxistest.</p>
<h2 id="toc-xinxiis-herz-und-nieren">Xinxii’s Herz und Nieren</h2>
<p>Die Seite samt Tab-Hauptmenü ist übersichtlich und sauber aufgebaut — als Kind der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Ära hängt sich Xinxii natürlich ein “beta” hinten ans Logo und wählt entsprechend dezente, helle und freundliche Farben. Die klare Screenaufteilung sorgt für gute Übersicht, verloren oder überfordert muss sich hier niemand fühlen.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/xinxii-startseite.jpg' alt="xinxii startseite XinXii: wenn Autoren selbst verlegen" style="border:1px solid gray;" title="XinXii: wenn Autoren selbst verlegen" /></div>
<p>Dazu passt auch die Registrierung, die rasch erledigt ist — neue Nutzer weist Xinxii speziell auf Punkt 9.3 der AGBs hin: Uploader müssen natürlich bestätigen, selbst die Urheberrechte an den angebotenen Werken zu besitzen, außerdem verlangt Xinxii Volljährigkeit nach deutschem Recht. Mich interessieren beide Seiten der Medaille, also mache ich mich erstmal auf die Suche nach einem passenden Download — dabei zeigt sich allerdings rasch, dass das Inventar noch nicht besonders gut gefüllt ist: zwar gibt’s ausreichend Kategorien, die meisten allerdings sind noch gähnend leer — hier wäre vielleicht ein dynamisches Tag-System nicht unbedingt von Nachteil. In der Kategorie “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/literatur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Literatur">Literatur</a>” fand ich dann allerdings doch eine Hausarbeit zum Max Frisch’ “Homo Faber”, auf die ich für 2 Euro durchaus einen Blick werfen würde, also ab in den Warenkorb. Bei der Bezahlung zeigt sich allerdings der imho erste gravierende Nachteil: lediglich Kreditkarte oder Lastschriftverfahren (nur für deutsche Bankkonten) kommen in Frage. Gerade bei Kleinbeträgen eignet sich aus Kundensicht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paypal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PayPal">PayPal</a> ideal: dass diese Bezahlvariante hier nicht zum Einsatz kommt, verwundert mich umso mehr, als Autoren ihr angesammeltes XinXii-Guthaben ausschließlich via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paypal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PayPal">PayPal</a> überwiesen bekommen. Mich zumindest hält die zwangsweise Eingabe der Kreditkartendaten bei solchen Kleinbeträgen vom Kauf ab.</p>
<p>Also Zeit, einen Blick auf die Textproduzenten-Seite zu werfen: über dem Reiter “Publizieren” gelangt man zum Uploadformular, wo eine abschließende Warnung vor Rechtsbrüchen erfolgt:</p>
<blockquote><p>Der Nutzer verpflichtet sich, in die Datenbank des Betreibers keine Inhalte einzustellen, die gegen wettbewerbsrechtliche, urheberrechtliche oder markenrechtliche Vorschriften verstoßen oder die als obszön, beleidigend, diffamierend, anstößig, pornografisch, belästigend, rassistisch, ausländerfeindlich, rechtsradikal oder sonstig verwerflich anzusehen sind.</p></blockquote>
<p>Das anschließende Uploadformular fasst alle benötigen Informationen auf einer Seite zusammen: Kategorie, Titel, Beschreibung, Präsentationsform, Dokumententyp etc. sind verpflichtend, zusätzliche Elemente wie ein Cover– und Autorenfoto, ein optionales Inhaltsverzeichnis bzw. eine Leseprobe erhöhen die Attraktivität der eigenen Präsentation. 2 Euro beträgt der Mindestpreis, nach oben ist die Grenze offen; leider hat niemand auf die Schnelle meinen trigami-Test-Upload für günstige 1.300 Euro gekauft, dabei wär doch dort die Antwort auf alle Fragen dringestanden… selbst hochgeladene Dokumente können jederzeit wieder gelöscht und somit aus dem System entfernt werden, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">usability</a>–technisch betrachtet funktioniert die Applikation ganz hervorragend — einzig die Vorschaufunktion produzierte bei mir einen php-Fehler, das mag aber möglicherweise am rtf-Format liegen. Vorsichtige Naturen dürften sich besonders über die Integration des Priormart-Services freuen: die Datenbank dient der Beweissicherung durch notarielle Hinterlegung, denn die kann im Streitfall vor Gericht sehr hilfreich sein, wenn man mal in die Lage kommen sollte, beweisen zu müssen, dass man tatsächlich der Urheber eines bestimmten Dokuments ist.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Xinxii hat sich den hehren Anspruch gestellt, jeden interessierten Autor zu seinem eigenen Herausgeber zu machen. Die Konditionen der Plattform erscheinen dabei ausgesprochen fair, Design und Usability sind hervorragend gelungen. Um an Popularität zu gewinnen, werden sich die Betreiber vor allem um einen raschen Ausbau des angebotenen Sortiments kümmern müssen, außerdem wäre die Integration PayPals zur Bezahlung von Downloads ebenfalls wünschenswert. Abgesehen von diesen beiden Punkten verbindet Xinxii die Themen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-networking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Networking">Social Networking</a>, digitale Distribution und Eigenvertrieb auf spannende und innovative Weise zu einer Plattform, der durchaus langfristiger Erfolg beschieden sein könnte.<br />
<a href="http://www.xinxii.com" rel="nofollow" class="liexternal">www.xinxii.com</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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