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	<title>datenschmutz &#187; Lizenzen</title>
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	<description>Ritchie Blogfried Pettauers Weblog</description>
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		<title>Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 13:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Data Beckers Stream Catcher 2 wird das Grabben von Youtube Videos und anderen Streaming Multimedia Clips zum Kinderspiel - datenschmutz verlost 2 Lizenzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/streamcatcher2.jpg" alt="streamcatcher2 Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker" title="streamcatcher2" width="169" height="122" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Videorecorder waren gestern — längst hat der PC seinen Platz als Schaltzentrale des digitalen Heim-Entertainments eingenommen. Aber wie kriegt man das witzige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">Youtube</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a> auf den eigenen Rechner? Data Beckers <strong><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stream-catcher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stream Catcher">Stream Catcher</a> 2</strong> erlaubt mit wenigen Mausklicks die Direktaufnahme von laufenden Videos — ob <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a>–geschützt oder nicht, spielt dabei technisch keine Rolle. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> verlost 2 Einzelplatzlizenzen: wer mitspielen möchte, hinterlässt wie übliche einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag.</p>
<p>Ob TV-Serie, Musikvideo oder Viral Clip: der Streamcatcher unterstützt zweifellos die Sammelleidenschaft, denn wer kann schon voraussagen, ob dieser witzige Clip mit den sprechenden Hunden in einem halben Jahr überhaupt noch online ist? Die Stream Catcher Software nutzt verschiedene Mechanismen, um jeden Clip auf die eigenen Harddisk zu bannen:</p>
<blockquote><p>Mit Hilfe der Direkt-Downloadfunktion laden Sie Videos ohne Umwege aus gängigen Onlineportalen herunter: Auf Wunsch werden alle downloadbaren Clips bereits während des Surfens automatisch vom Programm ermittelt und übersichtlich angezeigt. […] Eine Netzwerk-Analyse filtert aus allen aufgerufenen Webseiten zuverlässig die Multimedia-Dateien heraus und fügt sie per Knopfdruck dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a>–Manager hinzu. […Nicht direkt downloadbare Dateien spielen Sie einfach ab und zeichnen mit de Stream Catcher 2 genau das auf, was Sie auf Ihrem Monitor sehen.</p></blockquote>
<p>Neben Videofilmchen beherrscht das Programm auch das Capturing von Audio-Streams, die wahlweise als Wav– oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mp3/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with mp3">mp3</a>–Dateien exportiert werden. Beim Bewegtbild stehen avi, flv und MPEG1 zur Verfügung. (MPEG2 ist mit der 30-Tage Testversion des beiliegenden Encoders möglich, der im Anschluss extra erworben werden muss.) Vor dem Export lassen sich die betreffenden Clips noch zurecht schnipseln. Data Becker verweist auf der Verpackung übrigens drauf, dass Aufnahmen von urheberrechtliche geschütztem Material nur für den Privatgebrauch zulässig sind.</p>
<p>Ich habe den Stream Catcher ausprobiert — die Software funktioniert unter Windows Vista klaglos, wer immer schon mal ohne mühsame Handarbeit ein paar Videos von Youtube und Co. lokal abspeichern wollte und/oder Ambititonen für den Aufbau einer eigenen Multimedia-Bibliothek hat (Festplatten werden ja sowieso immer billiger), kann beruhigt zugreifen. So sieht die Videoverwaltung aus:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/02/streamscreen.jpg" alt="streamscreen Gewinnspiel: 2x Streamcatcher von Data Becker" title="streamscreen" width="520" height="390" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h3 id="toc-verlosung-2x-stream-catcher-2"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/verlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verlosung">Verlosung</a>: 2x Stream Catcher 2</h3>
<p>Helge vom Data Becker Verlag hat mir zwei Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt — wer mitspielen möchte, postet wie üblich einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag, eine Registrierung ist nicht erforderlich. Für jede Erwähnung dieses Gewinnspiels in Blogs und Tweets gibt’s wie gewohnt ein Extra-Los (bitte im Kommentar erwähnen). Im übrigen gelten die Standard <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiele</a>. Die Verlosung beginnt am Montag, 2. Februar, und endet am Sonntag den 15. Februar 2009. Viel Glück!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>ESET Security Suite Verlosung: Die Gewinner</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-11/eset-security-suite-verlosung-die-gewinner/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzliche Gratulation an die 10 Gewinner der ESET Smart Security Jahreslizenzen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/esetlogo-1223897424.jpg" alt="esetlogo 1223897424 ESET Security Suite Verlosung: Die Gewinner" title="esetlogo" width="250" height="38" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Am 31. Oktober endete das aktuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>: verlost wurden <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-10/gewinnspiel-10-lizenzen-fuer-die-eset-smart-security/" class="liinternal">10 Jahres-Lizenzen für die ESET Smart Security Suite</a>. Vielen Dank für die rege Teilnahme — die Gewinner stehen nun fest und erhalten ihren Aktivierungscode via E-Mail. Alle Teilnehmer, die mitgespielt und eine Webadresse eingetragen haben, werden außerdem hier nochmal verlinkt.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch an die 10 Gewinner! Je eine Jahreslizenz geht an (in alphabetischer Reihenfolge): <em>Pontifex Maximus, Julian D, Prinzzess, Harald, Robert Hammerl, Martin Pesendorfer, Mr. Kostenlos, Dirk, Jörg und SEODEO.</em> Viel Spaß respektive <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> mit der ESET-Suite! Ich nutze die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> seit knapp einem Monat und bin schwer begeistert: geringer Ressourcenverbrauch, keinerlei Kompatibilitätsprobleme und die minimal-invasivste und problemloseste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firewall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firewall">Firewall</a>, die ich je verwendet habe — und zwar sowohl unter XP32 als auch in der 64-Bit Version unter Vista. Mein altes Gespann aus Clamwin und ZoneAlarm musste weichen, ich werde die ESET-Produkte definitiv weiterhin verwenden. Die verlosten Codes sind übrigens auch für NOD32 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antivirus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antivirus">Antivirus</a> gültig. Diese <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> ist zwar in der Security Suite integriert, aber auch als Stand-Alone Lösung verfügbar. Allerdings muss ich sagen, dass mir Oberfläche und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usability/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Usability">Usability</a> der Suite wesentlich besser gefallen als der “nackte” NOD32. In diesem Sinne: <strong>Allen Teilnehmer vielen Dank fürs Mitspielen!</strong> Und hier noch etwas Linklove — bis zum nächsten Gewinnspiel!</p>
<ul>
<li><a href="http://www.pontisblog.eu" class="liexternal">Pontifex Maximus</a></li>
<li><a href="http://schneeengel.de/blog" class="liexternal">schneeengel</a></li>
<li><a href="http://mathiass.de" class="liexternal">Mathias Siegmund</a></li>
<li><a href="http://www.photoshop-tutorials.de/" class="liexternal">Julian D</a></li>
<li><a href="http://www.prinzzess.biz" class="liexternal">Prinzzess</a></li>
<li><a href="http://blog.harald-dvorak.at" class="liexternal">Harald</a></li>
<li><a href="http://www.viennacityflats.at/apartmentblog" class="liexternal">Robert Hammerl</a></li>
<li><a href="http://www.dobszay.ch/" class="liexternal">LD</a></li>
<li><a href="http://www.westfalia.de" class="liexternal">Bernhard Heß</a></li>
<li><a href="http://www.umsonst-ist-hier.de/" class="liexternal">Mr. Kostenlos</a></li>
<li><a href="http://grueneshaus.gr.ohost.de/" class="liexternal">Staffan</a></li>
<li><a href="http://www.rottig.de" class="liexternal">Dirk</a></li>
<li><a href="http://www.joshuawerling.de" class="liexternal">Joshua</a></li>
<li><a href="http://www.lrshop24.de" class="liexternal">LR-Aloe-Jungle-Man</a></li>
<li><a href="http://www.seodeo.de" class="liexternal">SEODEO</a></li>
<li><a href="http://www.fengshui-hausdoktor.de" class="liexternal">Freiwillig</a></li>
<li><a href="http://www.athadi.at" class="liexternal">@Hadi</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wieviel verdiene ich mit datenschmutz?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/was-verdiene-ich-mit-datenschmutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wichtiger als die Einnahmen mit dem eigenen Blog ist die Frage, was man mit dem Geld anfängt: reinvestieren lautet die Devise für ambitionierte Webmaster. Denn wer sich mit Werbung im Netz beschäftigt, sollte wissen, wie und wo er sein Budget mit maximaler Effizienz einsetzen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/geld-1224240500.jpg" alt="geld 1224240500 Wieviel verdiene ich mit datenschmutz? " title="geld" width="250" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Der Trend zur Veröffentlichung des Blogeinkommens zieht weite Kreise — vor dem Geist der Zeit kann ich mich nicht verschließen und werde die Frage, wieviel Gewinn ich mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a>.net mache, in diesem Posting beantworten. Aber keine Angst, Zahlen sind nicht vorgesehen, und die Antwort ist ziemlich simpel. Mein finanzieller Gewinn durch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> beträgt, gemittelt über die letzten 12 Monate, genau Null. Nada. Nix. Wie kommt das? Nun, als Gewinn bezeichnet der Betriebswirtschaftler jenen Anteil des Geldes, der am Jahres– oder Monatsende nach Abzug aller Kosten und Steuern im Säckel des Unternehmers verbleibt. Und da ich konsequent jeden Dollar und Euro, den ich mit Werbung und Co. verdiene, sofort wiederum selbst in Werbung investierte, bleibt auch kein Gewinn übrig.</p>
<p>datenschmutz ist für mich aus diesem Grund ein Steuer-Nullposten: waren es am Anfang nur die Hostingkosten, so sind mittlerweile eine Menge zusätzlicher Ausgaben hinzu gekommen: Ich hab insgesamt eine Menge Geld für Softwarelizenzen ausgegeben (ja, ich teste ziemlich jede neue SEO–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a>, manchmal stößt man auch bei den spammigsten Produkten auf *äußerst* interessante Funktionen — und wozu gibt’s schließlich Sandboxes?), ich bezahle laufende Werbeausgaben (z.B. Facebook), ich mache mittlerweile Sponsorings von eigenen Blogs und platziere dort meine Banner (funktioniert in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a> allerdings weit besser als hier), ich schalte in vergleichsweise bescheidenem Ausmaß Werbung, ich lasse Gadgets produzieren (die datenschmutz Kugelschreiber und Post-Its sind ziemlich okay geworden), ich zahle Abo-Gebühren bei einer ganzen Latte von Online-Services, ich werde in absehbarer Zeit einen “Praktikanten” finanzieren und so weiter… da gibt’s eine schlaue Tabelle und ein PayPal-Konto, und je mehr ich mit datenschmutz verdiene, desto mehr freue ich mich darauf, im folgenden Monat mehr ausgeben zu können. Und diese Vorgehensweise würde ich dringend jedem ambitionierten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webmaster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webmaster">Webmaster</a> empfehlen!</p>
<p>Die Summe spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Klar hat man mit einigen hundert oder tausend Euros im Monat mehr Spielraum als mit einem Fünfziger — aber irgendwo muss man schließlich anfangen. Für das aktuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eset-smart-security/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ESET Smart Security">ESET Smart Security</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> hab ich beispielsweise auf die Schnelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/ds-eset-banner.gif" class="liinternal" rel="lightbox[2866]">diesen Banner</a> gebastelt und schalte ihn für einige Tage auf Heisetreff.de — dort kosten mich über Adshopping 50k <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pageviews/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pageviews">Pageviews</a> grade mal EUR 30,-.</p>
<p>Und alle, die sich mit SEO, Geld verdienen im Netz und Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> beschäftigen, werden ja wohl hoffentlich wissen, wie man im Netz nachhaltig Werbung betreibt und welche Ausgaben sich x-fach rentieren. datenschmutz erreicht nach zwei Jahren langsam Dimensionen, die es mir in nicht allzu ferner Zukunft erlauben würden, von meinem Blog-Job zu leben, aber das ist nicht mein primärer Plan: Consulting macht mir großen Spaß, in den letzten zwei Jahren hab ich unglaublich viele hochinteressante Personen kennen gelernt und ich befinde mich in der für jeden Einzelunternehmer luxuriösen Situation, mehr Aufträge angeboten zu bekommen, als ich übernehmen kann, ich bin aufs “Blogmoney” also nicht angewiesen und habe es von Beginn an als “Spielgeld” betrachtet. Schließlich muss ich ohnehin jede Form der Online-Werbung aus erster Hand testen, bevor ich sie einem meiner Kunden guten Gewissens empfehlen kann…</p>
<p>Mit anderen Worten: liebe SEO-Blogger, investiert eure Energie nicht in Schwanzlängenvergleichs-Einnahmen-Postings, sondern überlegt euch, wie ihr das Geld, das ihr verdient, re-investieren könnt, sodass sich der ganze Aufwand auf längere Sicht auch wirklich <strong>auszahlt</strong>! Aktien sind ja bekanntlich nicht mehr so der Bringer…</p>
<p>Und um nun nochmal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Ich mache keinen Gewinn, aber natürlich habe ich Einnahmen. Die bewegen sich stetig und konstant nach oben, was mich sehr freut. Aber ich werde hier ganz gewiss keinen monatlichen Bericht veröffentlichen <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Wieviel verdiene ich mit datenschmutz? " class='wp-smiley' title="Wieviel verdiene ich mit datenschmutz? " /> </p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong><br />
Titelbild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=312858" class="liexternal">Finanzkrise?</a> von Rolf Plühmer / pixelio.de</small></p>
<p> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-10/gewinnspiel-10-lizenzen-fuer-die-eset-smart-security/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 11:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ESET Smart Security Suite bietet Rundum-Schutz für Windows-Rechner, von Firewall bis Antiviren-Scanner. datenschmutz verlost 10 Voll-Lizenzen für das komplette Package - wer gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu dieser Story.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/esetlogo-1223897424.jpg" alt="esetlogo 1223897424 Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security " title="esetlogo" width="250" height="38" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Vor 20 Jahren wurden Viren bloß über Datenträger verbreitet, inzwischen reicht ein unbedachter Klick beim Surfen, um sich lästige oder sogar gefährliche Malware einzufangen. Ein einmal infiziertes System von Schädlingen zu befreien wird rasch zur Sysiphus-Arbeit. Auf der vergleichsweise sicheren Seite steht nur, wer sich proaktiv schützt und Vorsicht walten lässt. Eines der ausgereiftesten und ressourcen-schonendsten Produkte aus dem Bereich Computersicherheit ist die ESET Smart Security, inklusive ESET NOD32 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/antivirus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antivirus">Antivirus</a>, die seit Jahren bei Test unabhängiger Labors hervorragend abschneidet. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> verlost <strong>10 1-Jahres Lizenzen für die ESET Smart Security Suite</strong> — wer teilnehmen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar zu diesem Artikel. Außerdem habe ich mit Martin Penzes von ESET Österreich ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> über aktuelle (Anti)-Viren-Trends geführt. Viel Glück!</p>
<h2 id="toc-gewinnspiel-10x-eset-smart-security"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a>: 10x ESET Smart Security</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/robo-1223897570.jpg" alt="robo 1223897570 Gewinnspiel: 10 Lizenzen für die ESET Smart Security " title="robo" width="186" height="302" style="float:right;margin-top:5px;margin-left:15px;border:1px solid gray;" />Martin Penzes von ESET Österreich hat mir freundlicherweise die 10 Lizenzen zur Verfügung gestellt — herzlichen Dank! Das Gewinnspiel beginnt am Montag, 13.10.2008, und endet am 31.10.2008 um 00:00 Uhr. Es gelten die üblichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/" class="liinternal">Teilnahmebedingungen</a>: die 10 Lizenzen werden unter allen Kommentatoren verlost, wer selbst ein Blog betreibt und das Gewinnspiel ankündigt, erhält ein zweites Los, wer datenschmutz-Fan auf Facebook ist (hier geht’s zur <a href="http://www.facebook.com/home.php#/pages/datenschmutzblog-medienkulturtechnik/5802674241" class="liexternal">Fanpage</a>), ebenfalls. Bitte im Kommentar vermerkten bzw. einen Trackback schicken!</p>
<p><strong>Zum Prozedere:</strong> die Gewinner erhalten ihre elektronischen Seriennummern im Anschluss an das Gewinnspiel via E-Mail zugesandt. Mit dieser Seriennummer kann man sich anschließend bei ESET <a href="http://www.eset.at/bestellen/registrierung" class="liexternal">registrieren</a>. Nach der Registrierung erhält der Gewinner einen elektronischen Lizenzbrief an die angegebene E-Mail Adresse mit Benutzername und Passwort. Mit diesen Benutzerdaten können die Gewinner ESET Smart Security für 1 Jahr <a href="http://www.eset.at/download/privat" class="liexternal">herunterladen</a>. Mit einer ESS Lizenz ist der Anwender ebenfalls berechtigt ESET NOD32 Antivirus herunterzuladen.</p>
<h2 id="toc-interview-die-aktuelle-situation-am-virensektor">Interview: Die aktuelle Situation am Virensektor</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">datenschmutz: </span>Früher wurden Viren über Datenträger verbreitet, mittlerweile bietet das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> und speziell E-Mail Schädlingen einen viel “günstigeren” Nährboden. Was sind aktuell die größten Gefahren für “Neuinfektionen”?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">Martin Penzes: </span>Nun, zu sagen, Viren würden sich heute nicht mehr über Datenträger verbreiten, wäre falsch. Unser Virenlabor verzeichnet den klassischen USB-Stick als eine der momentan häufigsten Verbreitungsformen für Viren. Malware missbraucht dabei die Autorun.INF Datei um Schädlinge von auswechselbaren Medien (USB-Sticks) nach der Verbindung mit einem PC automatisch zum Laufen zu bringen. Um dieser Gefahr vollständig zu entgehen könnte man die Autorun Funktion deaktivieren. Ein weiterer Trend für “Neuinfektionen” sind Exploits und Drive by Downloads. Dabei werden Besucher völlig legitimer Webseiten nur durch das gewöhnliche Surfen auf diese Seiten mit einem bösartigen Schädling infiziert. Um sich gegen Drive by Downloads zu schützen, muss der Browser ständig aktualisiert sein. Außerdem hilft es, nicht die meistverbreiteten Browser  zu verwenden, bei diesen ist die Gefahr infiziert zu werden noch größer! Feiertage und Events wie z.B.: Weihnachten, 4. Juli, Valentinstag, Olympiade, Superbowl etc. … bringen eine erhöhte Infektionsgefahr mit sich, da Hacker-Gangs – allem voran die Storm-Gang – versuchen, Internet-User mittels E-Mail und Social Engineering zu überzeugen, bestimmte Seiten zu besuchen oder Programme herunterzuladen. Dabei fängt sich der gutgläubige Anwender dann einen bösartigen Schädling ein.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Welche Schutzaufgaben kann ein Virenscanner leisten, welche nicht?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ein guter Virenscanner bietet in einem hohen Maß Schutz gegen technische bzw. digitale Gefahren sowie Malware. Die Produkte der besten Antivirenhersteller arbeiten heutzutage bereits mit künstlicher Intelligenz – Heuristik – um neue Schädlinge, die den Herstellern noch nicht bekannt sind, proaktiv zu erkennen und den Anwender zu schützen. Hier gehört ESET zu den führenden Unternehmen am Markt. Signaturdatenbanken helfen bei der schnellen und sauberen Erkennung und Entfernung bereits bekannter, älterer Schädlinge. Security Suiten wie zum Beispiel die ESET Smart Security verfügen auch über Spywareschutz, Spamfilter und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/firewall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Firewall">Firewall</a> – so wird auch Spam herausgefiltert und Versuche, in das System einzudringen, werden abgewehrt.<br />
Was Virenscanner aber nicht können und auch in Zukunft niemals können werden, ist, das Verhalten der User zu beeinflussen. Im Endeffekt entscheidet immer noch der Mensch hinter dem Computer, ob er sich einen Schädling einfängt oder nicht. Defensives und bewusstes Surfen im Internet minimiert die Gefahr infiziert zu werden um ein Vielfaches. Unsere Statistiken von ThreatSense.Net zeigen aber, dass Österreicher recht unvorsichtig beim Surfen im Internet sind – Österreich ist nämlich mit Malware überschwemmt. Der Schluss liegt nahe, dass Anwender alles anklicken,  wo es etwas zu gewinnen gibt.    </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Viele User verwenden weder Firewall noch Virenscanner — auf Nachfrage erklären sie dann häufig, dass die speicherresidente Virensoftware False Positives produziert oder zu Systemproblemen führt. Wie schneidet ESET Ihrer Meinung nach in dieser Disziplin ab?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Einige Virenprogramme verbrauchen leider immer noch enorm viele Systemressourcen und verlangsamen dadurch den Computer teilweise sehr. Zum Glück hat ESET bzw. ESET NOD32 Antivirus nie zu diesen Programmen gehört. Die in Assembler programmierte NOD32 Engine hat immer schon zu den schnellsten gehört, das System kaum verlangsamt und auch sehr hohe Scangeschwindigkeiten zugelassen. Über diese Eigenschaften verfügen auch die heutigen 3.0er Versionen von ESET. Es ist enorm wichtig, so wenige False Positives wie möglich zu “produzieren”, diese können in einer großen Menge fast so nervig sein wie Viren selbst, auch hier gehört ESET NOD32 Antivirus zu den besten am Markt erhältlichen Lösungen. Interessante Vergleichstests zu <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschwindigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschwindigkeit">Geschwindigkeit</a> und False Positives können Sie <a href="http://www.av-comparatives.org/" class="liexternal">hier</a> finden und nachlesen.<br />
Keine Firewall und keinen Virenscanner zu verwenden ist heutzutage “tödlich”!      </p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>In meinem Bekanntenkreis ist die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-source/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Source">Open Source</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/software/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with software">Software</a> Clamwin sehr beliebt, obwohl diese bei Virentests in punkto Aktualität und Vollständigkeit nicht unbedingt gut abschneidet. Worin liegen die Stärken der ESET Security Suite im Vergleich zu Freeware á la Clamwin?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ich bin zwar mit Clamwin nicht so vertraut, aber so weit ich weiß, basiert die Software auf der Clamav Engine. Diese Engine verfügt meines Wissens über keinen On Access Schutz, das Programm bietet also keinen Echtzeitschutz – es werden nur manuelle Scans durchgeführt. Bei der heutigen Bedrohungslage darf man nicht auf Echtzeitschutz verzichten! Genauso wenig darf man auf eine ausgereifte Heuristik verzichten!<br />
ESET NOD32 Antivirus ist nicht nur ein Virenscanner, sondern ein Antivirenprogramm mit Echtzeitschutz, welches über eine ausgereifte Heuristik und Signaturdatenbank verfügt.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wesentliches Merkmale einer Sicherheitssoftware ist die Häufigkeit der Signatur-Updates und die Heuristik-Engine — welche Lösungen bietet ESET in diesem Bereich?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span> ESET verfügt über die ThreatSense-Technologie mit dem Report– und Analyse-System ThreatSense.Net. Dieses Reporting-Tool ist in jeder NOD32 Workstation integriert. Wenn also ein Programm von der Heuristik als potentieller Schädling eingestuft wird, schickt NOD32 mit Einverständnis des Users ein Sample dieses Schädlings in unser Virenlabor. Dort wird der Code analysiert und es kann ein Update der Signaturdatenbank erstellt werden. Täglich erhält ESET mittels ThreatSense.Net ca. 100.000 Schädlinge aus der gesamten Welt, Millionen Computer nehmen an ThreatSense.Net teil.  Signatur-Updates werden also je nach dem aktuellen Gefahrenlevel erstellt, je höher dieser Indikator, desto häufiger wird ein Update erstellt. Im Normalfall erfolgen die Updates aber ca. 5 x pro Tag. ESET verfügt über eine der am weitesten entwickelten Heuristik-Engines auf dem Markt. Die proaktive Erkennung von Schädlingen ist bei der enorm steigenden Zahl von bösartiger Software in Zukunft unerlässlich und ist gleichzeitig die effektivste “Waffe im Kampf gegen Hacker”.</p>
<p><strong>ESET ausprobieren:</strong> Wer Smart Security 30 Tagen lang kostenlos ausprobieren möchte, kann eine <a href="http://www.eset.at/download/testversion" class="liexternal">Testversion</a> herunterladen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Von Wunschszenarien und harten Realitäten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 06:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das resident Magazin lud eine illustre Expertenrunde zum Gespräch über das Thema Zukunft der Musikdistributionen. Ist Pessismismus angebracht oder wird dank mp3 alles gut?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/residentmag-150x150.jpg" alt="residentmag 150x150 Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="residentmag" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><em>Eine weitere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/diskussionsrunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Diskussionsrunde">Diskussionsrunde</a> zum Thema Online-Musikvertrieb — die Redaktion des <a href="http://www.resident.at" class="liexternal">resident drum’n’bass mag</a> lud eine illustre Runde zu wilden Spekulationen ein — ich hatte die Ehre und das Vergnügen, den Round Table aus Musikern, Labelmanagern und Distributionsexperten zu moderieren. Der Text erscheint in der kommenden resident-Ausgabe, datenschmutz LeserInnen sind natürlich wie immer früher informiert…</em><br />
Die Zeiten waren immer schon hart, und wir waren stets härter. Doch während die ehemaligen Piraten der Weltmeere kein Königreich zu Fall brachten, sondern lediglich den Staatssäckel lästig piesackten, tun die modernen digitalen Musik-Kopieranten der von ihnen angeblich so geschätzten Kunstform ein Übel an — oder versetzen ihr gar den Todesstoß, darf man den drastischsten Ausführungen der Major Labels glauben.<br />
<span id="more-2146"></span><br />
Und während die einen sich schon längst von der Idee verabschiedet haben, dass Musikverkauf in näherer Zukunft noch eine nennenswerte Rolle spielen wird und Künstler als Mikro-Manager mit umweg-rentablen Einkommen ansehen, predigen die anderen, dass Musik sowieso free sei und Menschen wider kapitalistischem Erwarten auch schon vor der Erfindung der Lizenzzahlung Krach zu erbaulichen Zwecken gemacht hätten. Behäbige Vertriebsstrukturen mit traumhaften Renditen scheinen jedenfalls der Vergangenheit anzugehören, aber sind kleine Kreativzellen und Selbstvermarkter die Multifunktionäre der Zukunft? Wird der digitale Musikvertrieb weiterhin auf Tracks basieren, werden Flatrates Realität? Und wie viele DJs legen in Zukunft noch <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vinyl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vinyl">Vinyl</a> auf die Turntables?*</p>
<p>Das Thema hat jedenfalls ganz neue Brisanz gewonnen: die schwedische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gema/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with GEMA">GEMA</a> will eine Musik-Flatrate testen**, während Kanzlerin Merkel den deutschen Musikern unlängst zusagte, härter gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Dabei steht hinter der Frage nach dem Vertrieb von Musik, nach dem Umgang mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> — die ja, wie jede <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> bestätigt, notwendigerweise stets kollektiv entstehen muß — ein viel weiterer Horizont, respektive eine ideologische Frage: wie verwertbar darf/soll/kann Musik als kapitalistisches Gut sein und wie hoch sollen die Strafen bei Mißachtung der “Kopierregeln” ausfallen? Man möchte meinen, es gäbe noch dringendere gesellschaftliche Prioritäten als den Sechzehnjährigen Filesharing-Nutzer, andererseits wollen Musiker natürlich von ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> leben. Die technologischen Möglichkeiten des Internet haben ein bislang gut funktionierendes System nahezu ausgehebelt — die Frage nach der Neugestaltung bleibt zu diesem Zeitpunkt relativ offen. resident wollte den erwähnten Fragen genauer nachgehen, lud Betroffene und Betreffende zu einem Round Table, dessen gekürztes Transkript an dieser Stelle folgt.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/georgtomandl.jpg" alt="georgtomandl Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="georgtomandl" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Georg Tomandl (GT)</strong><br />
Ist Multifunktionär: der Fachverbandsvertreter in der Wirtschaftskammer für Film und Musik, Obmann des Österreichischen Musikfonds und Betreiber eines Tonstudios verfügt über umfangreiche Erfahrung im Event-Bereich und kennt daher in seiner Funktion als Interessensvertreter die Praxisbedürfnisse sehr genau.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/stefandorfmeister.jpg" alt="stefandorfmeister Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="stefandorfmeister" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Stefan Dorfmeister (SD)</strong><br />
Der Labelmanager von G-Stone Recordings ist ebenfalls Funktionär in der Wirtschaftskammer Film und Audio, Mitglied des Vorstandes der Kreativwirtschaft Österreich und Obmann des Vereins Austrian Music Ambassador Network, das österreichische Labels in der weiten Welt bekannt(er) machen möchte.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/timrenner.jpg" alt="timrenner Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="timrenner" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Tim Renner (TR)</strong><br />
Begann seine Karriere im Musikbiz bei Polygramm und später Geschäftsführer von Universal Music. Während dieser Tätigkeit gründete er Motor Music, um dessen Belange er sich auch seit der Trennung von Universal kümmert. Labelarbeit sieht der Praktiker als Amalgam aus Dienstleistung, Management, Medienarbeit und kreativer Tätigkeit.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/franzfroehlich.jpg" alt="franzfroehlich Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="franzfroehlich" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Franz Fröhlich (FF)</strong><br />
Hat etliche Jahre Erfahrung im österreichischen Musikgeschäft, dessen Vertriebsstrukturen er als Teilhaber eines Indie-Labels recht genau kennen lernte. Derzeit ist Franz Fröhlich bei der AKM mit dem komplizierten Bereich Online-Lizenzen beschäftigt.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/christianschwanz.jpg" alt="christianschwanz Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="christianschwanz" width="60" height="70" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><strong>Christian Schwanz aka Cee (CS)</strong><br />
Gründete das Musikprojekt Al Haca und lebt seit geraumer Zeit von seinen Beats, allerdings nicht im Rahmen des klassischen Tonträger-Verkaufsmodells, sondern durch gute Kontakte zur Lifestyleindustrie und viele Live-Auftritte. In diesem Jahr will er eine Music and Arts Consulting Company gründen.</p>
<h3 id="toc-wie-sollte-in-einer-idealen-welt-musik-verkauft-werden-via-flatrate-tontrger-oder-andere-formen">Wie sollte in einer idealen Welt Musik verkauft werden? Via Flatrate, Tonträger oder andere Formen?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Also ich glaube ganz stark an die Music Flatrate, weil die Musikindustrie einfach auf die neuen Technologien anspringen muss, und das hat sie in den  letzten sieben Jahre einfach nicht getan. Ich sehe die Freude an Musik. Ich sehe den Erfolg der Verteilung von Musik abseits der normalen alten Distributionswege. Ich weiß, ich habe meine Fans in Brasilien, obwohl da nie eine CD angekommen ist. Ich habe sogar Fans in Pakistan und Peru, und selbst dort hat es nie eine CD hingeschafft. Also auf jeden Fall Music Flatrate, wenn ein System gefunden wird — das haben auch Radio oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fernsehen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fernsehen">Fernsehen</a> geschafft — dass quasi alle Medien die übers Internet transportiert werden, und dementsprechend abzurechnen, ähnlich den monatlichen Rundfunkgebühren. Außerdem: alle Medien werden einfach mal digital sein. Insofern ist die Frage nach dem Copyright ja auch obsolet. Also es wird einfach mal eine Lizenz zum Access… Kopieren kannst du ohnehin. Auch wenn es bei dir nur als Stream ankommt oder so, ich kann’s immer hacken weil es kommt eh digital bei mir an, es ist eine Null und eine Eins.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Ich glaube persönlich, dass der Musikvertrieb der Zukunft eine Mischform aus allen möglichen Konfigurationen sein wird, aus den verschiedensten Vertriebswegen — durch die, wenn ich es so bezeichnen kann, digitale Revolution sind sicherlich neue, interessante Wege dazugekommen — nur: ich halte auch nichts oder nicht besonders viel von der Diskussion Ã¢â¬Å¾physischer versus non-physischer Tonträger — es gibt darauf keine entweder/oder– sondern eine sowohl/als auch-Antwort. </p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Und ich find es ja völlig legitim wenn es eine gemeinsame Absprache gibt zwischen Aufführenden und Musikern, dass beide mehr Geld verdienen. Aber in dem Moment, wo eine Seite ein Erlös-Modell vorschlägt bin ich ein konservativer Charakter der sagt: dann sollte der Künstler an diesem Business-Modell auch in irgendeiner Weise beteiligt werden. Und insofern sympathisiere ich mit den schon angesprochenen Gedanken Richtung Flatrate.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/cdrohlinge.jpg" alt="cdrohlinge Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="cdrohlinge" width="300" height="199" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Ich weiß nicht, gab’s jemals ideale Vertriebskanäle? Das Problem ist ja jetzt gar nicht physisch/digital oder was auch immer aus meiner Sicht, ist halt ein anderer Vertriebskanal und er verschiebt sich. Da gab es ja zu einem viel früheren Zeitpunkt eine Reaktion der Urheberrechtsindustrie, die gesagt hat: Ha! Wir hauen uns auf die mechanische Abgabe. Für jede CD die du kaufst, jeder Rohling, Festplatte, alles was in irgendeiner Form mit Speicherung zu tun hat, da hauen wir uns drauf, und da kassieren wir mit. Das ist ja schon sehr frühzeitig passiert. Deshalb die Diskussion jetzt über Flatrates. Wie können wir’s irgendwie anders rein bekommen, um dieses Wegfallende Stück Fleisch in irgendeiner Form zu kompensieren? Weil ja Hunderttausende von Menschen in irgendeiner Form daran hängen. Wir versuchen hier eine Kompensationsmodell-Situation zu entwickeln, weil am Ende des Tages trifft es die Künstler. Und wenn der gesamte Kuchen verteilt wird und immer demokratisierter wird, gibt es immer mehr Möglichkeiten zu konsumieren, aber keine zusätzlichen Ertragseinnahmen und jeder bekommt weniger. Das heißt: da ist einfach eine Einnahmelücke entstanden, und diese Lücke — und deshalb gibt es diese Diskussion um die Flatrate — es ist eine mögliche Lösung. Ob es die endgültige Lösung ist, weiß ich nicht, aber selbstverständlich, wenn dir nichts besseres einfällt als Abo-Modelle oder eben öffentlich eingerichtete Flatrates zu formulieren weil es derzeit keine anderen vorstellbaren Einnahmefunktionalitäten gibt dann muß man es halt so machen.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">GT:</span> Mit dem Thema Flatrate befasse ich mich auch recht viel, weil wir als Fachverband ja von der Gesetzgebung her mitzureden haben. Und wir können nicht einfach irgend etwas beschließen. Abgesehen davon, dass Politiker sowieso ungern allgemeine Steuern einheben, es reicht schon die Autobahnvignette und die Rundfunkgebühren. Ich meine, die einfache Rechnung “jeder zahlt einen Euro oder einen Cent, und ich bin reich”, die gibt’s halt nicht weil niemand will einen Euro zahlen. Hast du schon einmal einen Telekommunikationsbetreiber kennen gelernt der einen Cent mehr zahlen will als irgendwas? Solange es Musik gratis zum downloaden gibt wird es sehr schwer sein, jemanden dazu zu bringen, etwas dafür zu zahlen — leider.</p>
<h3 id="toc-wie-sieht-zuknftig-die-rolle-des-musikers-aus-bleibt-konzentration-auf-die-kreative-ttigkeit-mglich-oder-mu-jeder-musiker-sein-eigener-label-manager-werden">Wie sieht zukünftig die Rolle des Musikers aus? Bleibt Konzentration auf die kreative Tätigkeit möglich, oder muß jeder Musiker sein eigener Label-Manager werden?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Zum Thema “gibt’s da noch Musik, wenn’s keine Majors mehr gibt”: das ist einfach ein Trugschluss. Es waren einfach nur diese vier Firmen, die 80% des Musikmarktes kontrollierten. Und es gab auch gar keinen anderen Weg an Musik zu kommen. Also Musik wird es definitiv immer geben und ich denke, dass die Betreuung einer “Nische” in einem kleinen Team wahnsinnig interessant und spannend sein kann.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Das muß sich der Einzelne oder die Einzelne selbst überlegen. Was möchte ich? Möchte ich einerseits mit der Musik Geld verdienen? Oder mache ich das nur als Hobby? Und zum anderen: Wo möchte ich vielleicht in zwei bis drei Jahren stehen? Natürlich gibt es dann noch weitere Möglichkeiten, das ist eh alles bekannt, rein nur über Konzerte und Merchandising und so weiter. Aber all das ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung, dass man sich eine Fanbase und einen Namen schafft. Soll heißen: die Gesetzmäßigkeiten des Marketings sind ganz sicher nicht außer Kraft gesetzt und man wird sicherlich auch ein gewisses Kapital brauchen, um sich auf dem Markt positionieren zu können.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Also Geld, ausgedrückt in Arbeitszeit ist für mich auch Geld. Und über dieses Demokratisierung, weil der Künstler es ja selbst kann, stellt sich die Frage: soll er lieber 4 Stunden einen neuen Song komponieren oder 4 Stunden in Myspace seine eigene Community pflegen? Das ist eine Relationsfrage. Aber, wurscht, der Access ist das Thema und die Möglichkeit etwas heraus zu bringen ist begrüßenswert. Aber es kostet aus meiner Sicht Geld.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Da hat sich ja auch nichts geändert. Wenn du in einer Band bist, muß ein Mitglied gewillt sein, zur Stadtzeitung zu marschieren, zum lokalen Radio zu marschieren, Alarm zu machen — auch schon in Zeiten lange vor dem Internet. Und das ist heute genau dasselbe, bloß dass der sich anderer Mittel bedienen muß…</p>
<h3 id="toc-verndert-das-internet-die-werbe-und-marketingkosten-zugunsten-unabhngiger-kleiner-knstler-oder-brauchen-gerade-diese-finanzstarke-major-vertriebe">Verändert das Internet die Werbe– und Marketingkosten zugunsten unabhängiger, kleiner Künstler — oder brauchen gerade diese finanzstarke Major-Vertriebe?</h3>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">SD:</span> Wenn man über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> spricht, dann denken die meisten Menschen an eine Werbekampagne oder an ähnliche Dinge. Wenn ich vier Leute beschäftige, die in Web 2.0-Foren versuchen meine Fanbase irgendwie am Kochen zu halten, dann kostet mich das Personalkosten. Auch das sind Marketingkosten. Es kommt hier also zu einer Verschiebung von Kosten. Im Endeffekt muß man einfach alles ausprobieren. Man muß meines Erachtens nach überall mit dabei sein um das selbst beurteilen zu können, das heißt man muß es auch mittragen, mitverfolgen und einfach nicht warten dass die Anderen dir das Momentum aus der Hand nehmen– Punkt. Und ob das jetzt aus der Sicht eines produzierenden Künstlers zu sehen ist, ob das aus der Sicht eines Dienstleisters ist oder aus der des Vertriebs. Dadurch dass wir das alles irgendwie mitdenken müssen, bei uns in unserer kleinen Familie, muß ich mir eh jeden Tag über die verschiedensten Wertschöpfungsstufen die Gedanken machen und die Dinge auch ausprobieren. Es gibt ja auch solche und solche Künstler. Es gibt Leute wie den Stereotyp, der hat Spaß an diesem Networking, diesem Kommunizieren.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">CS:</span> Es gibt gar keinen anderen Weg heraus! Weil Leute wie chello.at oder so haben es eh verstanden, und die neue Anzeige ist ja quasi so: jetzt hier noch schneller downloaden, und dann rutschen da so Musiker durch eine Sanduhr. Genau, nämlich um noch schneller aus I-Tunes runterzuladen, dazu brauch ich gar keine so gute Leitung, sondern um zu sharen! Und eines würde ich dazu gerne noch anmerken, denn ich mache auch Workshops und so weiter. Und da sage ich immer gerne: ist doch toll, dass das billiger wird. Ist doch toll, dass es alle diese Möglichkeiten gibt. Weil, woher nehme ich mir das Recht heraus zu sagen all die großen Talente von damals, das war’s quasi? Also ich glaube da sind so viele Leute unentdeckt, die ich jetzt im Moment an Software heranführe, wie man einfach aufnimmt — Controller — den ganzen Kram.</p>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/05/lautsprecherbox.jpg" alt="lautsprecherbox Von Wunschszenarien und harten Realitäten" title="lautsprecherbox" width="250" height="212" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" /><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">TR:</span> Ja aber es sind keine Kosten mehr die mich im Vornherein erdrücken müssen. Der entscheidende Wandel der gekommen ist, und das passt genau zu der Frage: was passiert wenn die Majors nicht mehr da sind? Nichts! Es ist zu einer Demokratisierung gekommen, der Produktionsmittel, des Marketing und der Distribution. Das heißt es ist erschwinglicher geworden. Leute können komplett eigenständig mitspielen, die vorher eine Fremdfinanzierung durch ein Major-Label gebraucht hätten. Und der einzige große Nachteil, wo wir noch lange nicht sind: wir sind noch nicht bei dem Verständnis angekommen, dass ein Musiker auch Anspruch hat, dafür bezahlt zu werden, wenn seine Musik in irgendeiner Form genutzt wird. Andererseits ist es ein riesiger Vorteil, dass ich in einer nicht-physischen Welt nicht anfangen muß für meine sehr spitze Nische der tibetanischen Gong-Musik, die ich zu Hause betreibe, meine Platten nach Indien, nach Australien und selbst nach Deutschland zu schicken.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">GT:</span> Die Großen sind so groß, dass sie vielleicht mit neuen Verwertern, mit Telcos oder mit Mobilfunkherstellern/-betreibern, Deals machen können. Aber wenn irgendwann jeder nur noch zu Hause Musik macht, wer weiß ob in 3 bis 4 Jahren die Begeisterung noch so groß ist. Wenn eigentlich niemand mehr Star werden kann, so richtig. Ich glaube nicht ganz daran, einer zu Hause sitzt und seine Sachen ins Netz stellt und irgendwo groß rauskommt. Künstler wollen doch irgendwo mal Stars werden. Und da finden sich dann immer Leute die dann Marketing machen, und die dann irgendwo sagen: ja, ich mach dir das. Es gibt Künstler die können das auch selber. Die Kleinen haben es in einer Hinsicht leichter: sie sind flexibel, ich beobachte das. Die Großen müssen halt die Vorteile der Großen nützen und die Kleinen die Vorteile der Kleinen. Und natürlich: nur Tonträger allein zu verkaufen ist verdammt schwierig.</p>
<p><span style="font-size:15px;font-weight:bold;">FF:</span> Ich möchte vielleicht noch kurz einflechten: eine Eigenschaft von digitalen Gütern ist ja, dass sie grundsätzlich unerschöpflich sind. Das heißt, ich kann sie endlos reproduzieren, ich habe jetzt nicht wie beim physischen Produkt einen Haufen Kosten — keine Covers, keine physischen Tonträger. Es kann ja jeder de facto heute in seinem Schlafzimmer seine eigenen Produktionen machen. Die Produktionsmittel sind billiger geworden, der Zugang zu den Märkten ist auch einfacher geworden. Aber wie gesagt, die digitalen Güter sind unerschöpflich, es ist mehr Material im Netz. Und daraus heraus zu stechen, wenn ich sozusagen mit meinem Bauchladen an der Straße stehe, wird schwierig: die Konkurrenz ist einfach sehr groß. Aber ich glaube, um dieses ganze Musikgeschäft zu verstehen ist ein Blick in die Geschichte hilfreich. Also ich denke ad hoc jetzt eigentlich ganz einfach an die ganzen schwarzen Blues-Labels der frühen 50er-Jahre, die eigentlich auch aus dem Nichts entstanden sind und auch ihre eigenen Vertriebswege suchen mußten, natürlich auch stark gekoppelt mit der Technologie. Die ganze globale Industrie ist eigentlich immer und bis heute immer von technologischen Fragen getrieben gewesen. Und da hat sich einerseits in der Distribution, der Aufnahmetechnik extrem viel geändert. Das ganze Geschäftsmodell hat sich geändert. Ich erinnere nur an die Erfindung/Einführung des Radios. Die Labelbosse haben eigentlich immer die richtige Abzweigung verpasst!</p>
<hr />
*) Beim Springeight wenige. Dort haben locker 2/3 der DJs, die ich gesehen haben, Final Scratch und Powerbooks benutzt.<br />
**) siehe <a href="http://www.heise.de/newsticker/Schwedische-GEMA-testet-Modell-zur-Legalisierung-von-Filesharing--/meldung/108321" class="liexternal">heise.de</a></p>
<hr /><small><strong>Fotos:</strong><br />
Bild 1 (CD-Rohlinge): <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=244950" rel="nofollow" class="liexternal">Pixel Kings</a> / pixelio.de<br />
Bild 2 (Lautsprecher): <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=213779" rel="nofollow" class="liexternal">Anticheater</a> / pixelio.de</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>d-news Kolumne: Plattform für österreichische CC-Musik</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 15:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 26. Februar 2008; 21:00 bis 23:30. ] Mit Orangemusic.at geht eine Plattform an den Start, die sich ganz der Förderung von Creative Commons Musik verschrieben. Betreiber der neuen Seite sind die Macher von fm5 bzw. Nolabel.at.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. Februar 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">21:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:30</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/sra.jpg' alt="sra d news Kolumne: Plattform für österreichische CC Musik" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="d news Kolumne: Plattform für österreichische CC Musik" />Heute Abend präsentiert die Ideenschmiede <a href="http://www.fm5.at/" class="liexternal">fm5</a> im Rahmen des Club Orange das erste österreichische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konzert/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konzert">Konzert</a>. Mit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plattform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plattform">Plattform</a> <a href="http://www.nolabel.at" class="liexternal">nolabel</a> werden österreichische KünstlerInnen ohne klassischen Vertreib unterstützt — das Projekt wird nun ergänzt durch <a href="http://www.orangemusic.at" class="liexternal">Orangemusic.at</a>, eine umfangreiche Datenbank von Musikern, die ihre Werke unter der Creative Commons Lizenz veröffentlichen.</p>
<p>Live zu sehen sind heute Abend die Elektro-Punk-Band Dirge, die Wiener alternative Rock-Popper Cornflex und für elektronisch angehauchten Pop sind die Söhne der Liebe zuständig. Alle drei Bands sind bei nolabel “gesigned”, wobei dieser Ausdruck im Zeitalter der freien <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> eine ganz neue Bedeutungsdimension erhält: denn die CC–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> zielen nicht in erster Linie auf die Erzielung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/einkommen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einkommen">Einkommen</a> ab, sondern auf die Kontrolle über das eigenen kulturelle Schaffen.</p>
<p>Die umfangreiche Orangemusic-Datenbank listet ausschließlich Werke, die unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden und bietet neben der normalen Suche auch die Funktion, Bands in geographischer Nähe zu finden. Regelmäßige Berichterstattung, ein <a href="http://www.nolabel.at/RSS/eventfeed.xml" class="liexternal">RSS-Feed</a> mit aktuellen Events und ein Radiostream, der sich aus den veröffentlichten Nummern speist, ergänzen das Portfolio.</p>
<p>Wer bisher noch nie mit CC-Lizenzen zu tun hatte und mit den klassischen Vertriebswegen unzufrieden ist, findet auf Orangemusic weiterführende Informationen zur Verwendung der Musterverträge im Musikbereich — CC beschränkt sich allerdings nicht auf akustisches Kulturschaffen, sondern lässt sich grundsätzlich auf jede Art von immateriellem Eigentum anwenden:</p>
<blockquote><p>Creative Commons (CC) ist zunächst einmal eine gemeinnützige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>, die Lizenzverträge anbietet und mittels derer es content-generierenden Personen möglich ist die Verwertungsform ihres geistigen Eigentums selbst zu bestimmen. Der Autor bestimmt also selbst den Grad der öffentlichen Nutzungsrechte an seinem Werk.</p></blockquote>
<p>Ob heute Abend im B72 oder virtuell und online: Orangemusic hat auf jeden Fall Support verdient, denn es wird höchste Zeit, dass die Künstler selbst die Verfügungsgewalt über ihre eigenen Werke erhalten!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Vortrag: Larry Lessig über infernalische Maschinen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 13:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Jus-Professor und Mitbegründer der CC-Lizenzen erklärt im Rahmen eines TED-Talks anschaulich die Zusammenhänge zwischen Lizenzrechten, Technologien und Vorurteilen: unbedingt sehenswert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/lessig.jpg" title='lessig' class="liimagelink" rel="lightbox[1496]"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/lessig.jpg' alt="lessig Vortrag: Larry Lessig über infernalische Maschinen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Vortrag: Larry Lessig über infernalische Maschinen" /></a>Ein weiterer TED-Talk aus dem Monat März verdient definitiv einen zweiten Blick: Larry Lessig, internationaler Prediger für die längst überfällige Adaption überkommener Lizenzbedingungen, spricht 19 Minuten lang über das Verhältnis von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>, Technologie und Vorurteilen — unbedingt anschauen, denn der Mitbegründer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> weiß nicht nur wovon, sondern auch wie er spricht.</p>
<p>Lawrence Lessigs <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> besticht nicht bloß durch die fachliche Kompetenz und die ansprechende inhaltliche Aufbereitung eines schwierigen Themas — der Jus-Professor hat ein perfekt auf seinen Vortragsstil abgestimmtes Foliendesign gefunden. Invertierte Schrift, einzelne Wörter und Bilder pro Folie, keine Bulletpoints: das widerspricht jeder gängigen Votragstheorie, gibt der Gesamtperformance aber jene Flow und jene Eleganz, die der klassischen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/powerpoint/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Powerpoint">Powerpoint</a>–Präsi einfach völlig fehlen. Mit anderen Worten: ein gelungenes Treffen von Tante Inhalt mit Onkel Form:</p>
<p> </p>
<div align="center"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=8,0,0,0" width="432" height="285" id="VE_Player" align="middle"><param name="movie" value="http://static.videoegg.com/ted/flash/loader.swf"></param><param NAME="FlashVars" VALUE="bgColor=FFFFFF&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/LARRYLESSIG-2007_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"></param><param name="scale" value="noscale"></param><param name="wmode" value="window"><embed src="http://static.videoegg.com/ted/flash/loader.swf" FlashVars="bgColor=FFFFFF&#038;file=http://static.videoegg.com/ted/movies/LARRYLESSIG-2007_high.flv&#038;autoPlay=false&#038;fullscreenURL=http://static.videoegg.com/ted/flash/fullscreen.html&#038;forcePlay=false&#038;logo=&#038;allowFullscreen=true" quality="high" allowScriptAccess="always" bgcolor="#FFFFFF" scale="noscale" wmode="window" width="432" height="285" name="VE_Player" align="middle" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer"></embed></param></object></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Sharepointhosting.ch: Office ins Internet verlagern</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 12:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sharepointhosting.ch bietet seinen Kunden eine all-in-one out-of-the Box Lösung an: Online Speicherplatz für kollaborative Projekte wird kombiniert mit einem umfangreichen Software-Paket für Intranet-Funktionalitäten und Dokumentenverwaltung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;margin-bottom:2px;padding:3px;background-color:#ededed;font-size:11px;border:1px solid #dddddd;">[<a href="http://www.trigami.com?blog=http://blog.datenschmutz.net" rel="nofollow" target="_blank" class="liexternal">Trigami-Review</a>]</div>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/genotec.gif' alt="genotec Sharepointhosting.ch: Office ins Internet verlagern" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Sharepointhosting.ch: Office ins Internet verlagern" /><a href="http://www.sharepointhosting.ch/" rel="nofollow" class="liexternal">Sharepointhosting</a> will Online Kollaborationen erheblich vereinfachen und bietet Dokumentenverwaltung, Terminkoordination und Back-Office Features aus einer Hand an: der Anbieter stellt seinen Kunden zentralen Dokumentenspeicherplatz zur Verfügung, der basierend aus Microsoft-Technologie weit mehr kann als bloßer WWW-Serverspace. Dank MS-Office Integration und verschiedener vorgefertigter Module (etwa für Umfragen) sollen sich Intranet-Teamsites im Handumdrehen erstellen lassen.<br />
<span id="more-1360"></span><br />
Angeboten wird das Service von der Schweizer Firma <a href="http://www.genotec.ch/" rel="nofollow" class="liexternal">Genotec</a>, eigentlich ein klassischer Webspace– und Serverprovider. Eine Kombination aus Online-Speicherplatz und Office-Suite anzubieten macht mittlerweile speziell im KMU-Bereich hochgradig Sinn: denn wenn die gesamte Infrastruktur zur Termin– und Dokumentenverwaltung auf eine Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/plattform/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Plattform">Plattform</a> ausgelagert ist, muss sich niemand vor Ort um die entsprechende Infrastruktur und Softwarelizenzen kümmern.  Sicherheitsfragen, Viren-Checks und Backups auszulagern bedeutet aber nicht nur Kostenersparnis, sondern erfordert auch großes Vertrauen in den betreffenden Anbieter, denn schließlich sollen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">business</a>–relevante Daten gut und sicher aufgehoben und jederzeit zugänglich sein. Weiters muss die angebotene Lösung das klassische Office-Environment vollumfänglich ersetzen, denn eine zweigleisige IT–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> nützt niemanden.</p>
<p>Google und andere Anbieter offerieren solche Online-Offices teilweise <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">gratis</a>, allerdings stellt sich die Frage, ob man Big G alle Business-Interna anvertrauen möchte. Genotec verlangt zwar monatlich Gebühren, die fallen allerdings sehr moderat aus: bereits mit CHF 9,90 pro Monat ist man mit 500MB Online-Speicherplatz dabei. Im Rahmen dieses Trigami-Reviews soll ein Testaccount angelegt und das System aus erster Hand durchleuchtet werden — in der Praxis stellen Projekt-Workflows sehr komplexe Anforderungen: diese Rezension soll klären, ob die Grundfunktionen leicht verständlich und intuitiv erlernbar sind.</p>
<h2 id="toc-registrierung-und-dns-konfiguration">Registrierung und DNS-Konfiguration</h2>
<p>Die Registrierung für den <a href="http://www.sharepointhosting.ch/" rel="nofollow" class="liexternal">kostenlosen Testaccount</a> ist schnell erledigt. Genotec verlangt lediglich eine gültige E-Mail Adresse, Vor– und Nachname sowie die gewünschte Teamsite-Adresse. Leicht verwirrend finde ich die Eingabe der gewünschten Adresse: Subdomain, Hauptdomain und TLD können frei gewählt werden, allerdings ohne Erklärung über möglicherweise anfallende Nameservereinträge. Hier könnte für DNS-Newbies ein wenig mehr Erklärungstext nicht schaden — ich hab jedenfalls mal teamsite.dateschmutz.net ausgewählt. Die gewünschte Erklärung folgt dann aber in der Registrierungsmail:</p>
<blockquote><p>Wenn Sie eine eigene URL gewählt haben, welche nicht auf sharepointhosting.ch zeigt,<br />
dann müssen Sie Ihren DNS Eintrag (A-Record) auf den folgenden Server anpassen : </p>
<p>Beispiel für “intern.sharepointhosting.ch” :<br />
Typ Host    Daten<br />
A   intern  82.195.237.151</p></blockquote>
<p>Man muss nicht notwendigerweise die eigenen URL angeben, sondern kann auch Adressen in der Form name.sharepointhosting.ch einrichten — aus CI-Gründen allerdings dürften die meisten KMUs die eigenen URL bevorzugen. Da das Update von DNS-Einträgen allerdings bis zu 24 Stunden dauern kann, ist die eigenen Seite idR nicht sofort erreichbar: Sharepointhosting stellt keine Alternative Login-URL zur Verfügung, sodass erst einmal abwarten angesagt ist.</p>
<h2 id="toc-featureliste-bells-and-whistles">Featureliste: Bells and Whistles</h2>
<p>Sobald die Hürden der Domain-Konfiguration bewältigt sind, steht dem Log-In ins künftige Back-Office nichts mehr im Wege. Nach dem angenehm minimalistischen Login landet der User am Online-Desktop, der sich aufgeräumt präsentiert und vom Look-and-Feel her ein wenig an die Microsoft-Homepage erinnert. Auf der Startseite scheinen standardmäßig die aktuellen Termine und Ankündigungen auf, das linke Hauptmenü listet die einzelnen Sektionen wie freigegebene Docs, Kalender, Aufgaben und Teamdiskussion. Geübte Outlook und Webmail-Nutzer werden sich auf Anhieb zurechtfinden. Ein großer Pluspunkt für die gesamte Seite ist die schnelle Ladezeit: Genotec hat mit Serverkapazität nicht gegeizt, die Ladezeiten sind so gering, dass sie den Workflow nicht im Mindesten beeinträchtigen.</p>
<h2 id="toc-meta-konfiguration">Meta-Konfiguration</h2>
<p>Bevor Termine, Dokumente und Arbeitsbereiche angelegt werden, sollte sich erstmal an die grundlegende Konfiguration machen: denn die Teamsite ist völlig frei und flexibel anpassbar: sogenannte “Webparts” funktionieren analog zu den bekannten Blog-Widgets und erlauben die Einbindung von Links, Formularen und zahlreichen anderen Datentypen direkt auf der Homepage. In den vollen Umfang der Dokumentenverwaltung kommen allerdings nur IE-User, die mittels Active-X-Control auch direkt online neue Dokumente erstellen können — Up– und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/download/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Download">Download</a> funktionieren natürlich mit jedem Browser.</p>
<div align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/genoscreen.jpg' alt="genoscreen Sharepointhosting.ch: Office ins Internet verlagern" style="border:1px solid gray;" title="Sharepointhosting.ch: Office ins Internet verlagern" /><br /><small>Die Oberfläche lässt sich in weiten Bereichen frei konfigurieren.</small></div>
<p> </p>
<p>Der gesamte Arbeitsbereich ist hierarchisch strukturiert — neue Unterseiten erweitern bei Bedarf den Umfang das ausgelagerte Intranet. In Kombination mit der ausgefeilten Benutzer– und Gruppenverwaltung lassen sich so die Zugriffsrechte präzise feintunen: so lässt sich der Zugriff einer ganzen Gruppe zum Beispiel auf eine einzige Unterseite beschränken. Und punkto Seiten und Usern gibt <a href="http://www.genotech.ch" rel="nofollow" class="liexternal">Genotec</a> keine Limits vor: abgerechnet wird lediglich nach Speicherplatz, das Startangebot inkludiert 500MB. Wer sich selbst vom Look-and-Feel der Lösung überzeugen will, kann jederzeit unter der Adresse <a href="http://www.sharepointhosting.ch/" rel="nofollow" class="liexternal">Sharepointhosting.ch</a> einen kostenlosen 1monatigen Test-Account beantragen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> der Einstiegspreis von nicht einmal 10 Euro scheint für das gebotenen Leistungsspektrum mehr als gerechtfertigt. Wie einleitend erwähnt entfällt jegliche Softwarewartung auf Kundenseite, außerdem sind die Dokumente und Infos jederzeit mobil zugänglich. Für die bloße Datensammlung mag ein Wiki ja ausreichen, Sharepoint besticht allerdings durch die gut durchdachten Office-Funktionen — somit ist das schnellst konfigurierte Intranet aller Zeiten nicht bloß für KMUs sondern auch für Vereine und Arbeitsgruppen eine hervorragend geeignete Kollaborations-Plattform.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>PULS 4: viertes FS-Vollprogramm in Österreich</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 15:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit PULS 4 bekommt Österreich endlich einen vierten landesweiten Fernsehsender: spezialisiert ist der Nachfolger von puls.tv, das von Sevenonemedia Austria gekauft wurde, auf Events und ein weibliches Zielpublikum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/puls-logo.gif' alt="puls logo PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" />Heute vormittag präsentierte <a href="http://www.sevenonemedia.at" class="liexternal">SevenOne Media</a> den neuesten Spross in der Fernsehfamilie: aus dem ehemaligen Wiener Stadtfernsehen Puls TV wird ab 4. Februar 2008 Österreichs viertes Vollprogramm mit dem passenden Sendernamen PULS 4. Lifestyle und Events stehen im Fokus, primär richtet sich der Programm-Mix an ein weibliches Publikum.</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/puls-gfs.jpg" rel="lightbox" title='Markus Breitenecker und Martin Blank' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/puls-gfs.thumbnail.jpg' alt="puls gfs.thumbnail PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" style="float:left;border:1px solid orange;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;" title="PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" /></a>Distribuiert werden die Fernsehinhalte sowohl on air als auch via <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. Das Know-How und der Nu-School Produktionsansatz, den Puls TV entwickelte, erlaube immens kostengünstige Produktion, so Markus Breitenecker, Geschäftsführer von PULS 4und ProSieben Austria. Eine wesentliche Innovation in der Fernsehproduktion sei das von puls.tv entwickelte VJ-System: Videojournalisten konzipieren, drehen, schneiden und texten ihre Beiträge als One-Man Show: mir war der Versuch, weg von perfekter Studio-Atmosphäre und hin zu kleinen, wendigen Strukturen zu steuern, immer recht sympathisch. Parallelen zu den erfolgreichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>–Plattformen drängen sich auf, puls.tv wäre wohl irgendwo zwischen Hochglanz-Fernsehen und User-Generated Content einzuordnen. Stützen wird sich das Programm des Senders, dessen CI ganz in verschiedenen Pink-Abstufungen daherkommt, auf vier Säulen:</p>
<ol>
<li>Live Magazine und News</li>
<li>Live Events: Übertragung von Top Events, im Idealfall regelmäßig ein Event pro Woche.</li>
<li>Live Talks: tägliche Talkshows</li>
<li>Spielfilme und Serien: Hollywood-Proudktionen und eigenproduzierte Serien aus der Pro7/Sat1 Gruppe</li>
</ol>
<p align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/09/puls-programmschema.jpg' alt="puls programmschema PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" style="border:1px solid gray;" title="PULS 4: viertes FS Vollprogramm in Österreich" />
</p>
<p> </p>
<p>Die Zielgruppe definiert der Facts-Folder als urbane Menschen zwischen 12 und 49 Jahren, Tendenz 20–40 Jahre, weiblich, empfangbar wird PULS 4 eben nicht mehr nur im Großraum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> sein (so wie derzeit Puls TV), sondern in ganz <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> via Kabel, Digital-Satellit und DVB-T. Ende 2008 wird die technische Reichweite des Senders eine Million TV-Haushalte betragen, was 2,2 Millionen Zusehner entspricht.</p>
<p>Aus dem Pressetext zum Start des Senders:</p>
<blockquote><p>Wir verfolgen mit PULS 4 das Ziel, erfolgreiches österreichisches Privat-TV zu machen, das sich auch wirtschaftliche rechnet. Mit Unterstützung der starken Senderfamilie PorSiebenSat1 in Österreich bauen wir auf den Erfolgt von PULS 4 als vierter österreichischer Sender. So können zum Beispiel im Bereich Fiction Serien und Spielfilme von der Sendergruppe bezogen weden und Programmsynergien bei Eigenproduktionen geknüpft werden.</p></blockquote>
<h2 id="toc-sterreich-und-das-duale-system">Österreich und das duale System</h2>
<p>.at wird seit Jahren gerne als “Medienalbanien” tituliert. Die Economies of Scale machten den Betrieb eines Fernsehsenders in der terrestrischen Ära nicht gerade leichter: teils sehr gebirgige Gegend treiben die Kosten der Senderinfrastruktur im Vergleich etwa zu Holland zusätzlich in die Höhe. Nichts desto trotz versäumte es die österreichische <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/politik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Politik">Politik</a> mit allergrößter Konsequenz bis in die neunziger Jahre, sinnvolle Rahmenbedingungen zu schaffen für eine sogenanntes “duales System”: während man sich in Deutschland zeitgleich mit der Einführung der privaten Sender für eine Werbesperre im öffentlich-rechtlichen ZDF und ARD ab 20:00 Uhr entschied, macht die österreichische Medienpolitik es auch seit der grundsätzlichen Einführung privater TV-Betreiber verdammt schwer: permanente Werbezeiten-Ausdehnungen des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> (eine weitere steht kurz bevor) und das unscharfe Profil eines Senders, der zugleich seriös sein muss, aber dennoch Quote bringen will, schaffen eigentlich Erklärungsbedarf über die Handhabung der Fernsehgebühren: denn während sich der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> aus Werbung und staatlich vorgeschriebener Rundfunk-Abgabe finanziert, bleibt privaten Fernsehsendern lediglich der Web über die Privatwirtschaft. In dieser Situation halte ich es für sehr vorteilheft, wenn der Betreiber eines neuen Senders bereits über zusätzliche Kanäle verfügt: Packages aus Werbeschaltungen auf Sat1, Pro7 Austria und eben P4 erlauben eine wesentliche effektivere Marktpenetration.</p>
<p>Insofern verwunderte es mich nicht im mindestens, dass Markus Breitender und Martin Plank auf die Frage eines Journalisten, ob denn ein Konkurrenzkampf mit ATV geplant sei, antworteten, dass man viel eher in Richtung Vermarktungs– und Lobbying-Kooperation denke — dies sei allerdings von den zukünftigen neuen Eigentümern ATVs abhängig.</p>
<p>Ich denke, dass ein vierter Sender eine Bereicherung nicht nur für die Zuseher, sondern ein sehr starker Impuls für die heimische TV-Kreativbranche sein kann. Dass ein finanzkräftiger Fernseh-Betrieb sich um die zukünftige Weiterentwicklung des ehemaligen Stadtfernsehens kümmert, sorgt für große Synergieeffekte — alles in allem eine sehr erfreuliche Neuigkeit, finde ich.</p>
<p>Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote aus .at-Albanien: jenes Konsortium, das in Österreich die DVB-T Lizenzen vergibt, nennt sich ORS. Für den Betrieb einer bundesweiten Multiplex-Plattform (=DVB-T) erhielt diesen von der KommAustria den Zuschlag. Pikant wird’s, wenn man sich vor Augen hält, dass die ORS wiederum eine Tochtergesellschaft des ORF ist. Mit anderen Worten: der ORF vergibt die DVB-T Senderlizenzen an potentielle Konkurrenz! Aus diesem Grund, so Martin Blank, habe man im Antrag ein DVB-T Programm mit Sat1– und Pro7-Österreich Inhalten eingereicht, denn offiziell bekannt gegeben wurden der Start von PULS 4 erst heute; tatsächlich verwendet werden soll die beantragte Frequenz nun eben vom neuen vierten Sender im Kleinstaat-Boot.</p>
<p>Über die geplante Programmgestaltung gab’s auf der heutigen PK allerhand interessantes zu erfahren: im achtstündigen Kernprogramm bleiben die ZuseherInnen von Call-In Sendungen, Quiz-Shows und Verkaufspräsentation völlig verschont, präsentiert werden eigenstündige, selbstproduzierte Inhalte — ich bin jedenfalls gespannt auf den Senderstart am 4. Februar und besonders auf die begleitende Community, den PULS 4 ist von vornherein als crossmediales Unternehmen ausgerichtet… also mal sehen, ob Österreich nicht nur einen vierten Sender, sondern auch eine ambitionierte neue Social-Community bekommt: free TV und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> ermöglichen bekanntlich ausgesprochen spannende Mixed Media Formate.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wiener Privatradio Heckmeck geht weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 11:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung um die Wiener Privatradiolizenz schien gefallen - doch nun legte Martin Zimper beim Höchstgericht Einspruch wegen Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes ein. Eine Verzögerung für Sunshine Radio ist dennoch recht unwahrscheinlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> wurde früher gerne mal als Medienalbanien bezeichnet — zumal hierzulande die Etablierung eines sogenannten “dualen” Rundfunksystems an die dreißig, vierzig Jahre länger dauerte als im übrigen nicht-kommunistischen Post-WK2 Europa. Mit ATV ist ein landesweiter Privat-Fernsehsender on air, der sich nach Kräften bemüht, der Marktdominanz des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a> mit hochwertigem Filmangebot und originellen Eigenproduktionen entgegen zu treten — quotentechnisch bislang mit eher bescheidenem Erfolg. Und am UKW-Band bedrängen seit einigen Jahre Energy und Co. Ö3, Ö1 und FM4.</p>
<p>Für regionale Privatradios gibt’s meist mehr Interessenten als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a>. Besonders begehrt sind die 98,3 MHz verständlicherweise im Ballungsraum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>, für die sich ursprünglich 25 Anbieter bewarben. Am 18. Juni erteilte der Bundeskommunikationssenat Matthias Kamp, Betreiber des Sunshine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/radio/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Radio">Radio</a> Projekts, in zweiter Instanz den Zuschlag; die Eigentümer betreiben seit einigen Jahren die Wiener Eventlocation Passage sowie ein Musiklabel. Das Mission Statement von <a href="http://www.sunshine.at/neu/radio.php" class="liexternal">Radio Sunshine</a> ist recht eindeutig — Soul Muzak mit Hintergrundqualitäten:</p>
<blockquote><p>Sunshine Radio — der neue Radiosender für Soul und Black Music, der den tristen Wiener Radioalltag durch seine konsequent positive Grundstimmung aufhellen soll. […] Sunshine Radio wird also eine ausgewogene Balance zwischen Mainstream und Nische, zwischen Begleit– und aktiv wahrgenommenem Medium bieten.</p></blockquote>
<p>Doch nun ist fraglich, ob der Sender wie geplant online gehen kann. Martin Zimper von der Inforadio Betriebs GmbH, der sich mit seinem “Inforadio 98,3″ ebenfalls bewarb, erhob dieser Tage Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof, wie <a href="http://www.medianet.at/content8884-44.html" class="liexternal">medianet</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Martin Zimper, Inforadio Betriebs GmbH-GF, der sich mit dem Projekt Inforadio 98,3 um die Lizenz für die Wiener Übertragungskapazität bewarb, erhebt Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof und beantragt, den BKS-Bescheid seinem gesamten Umfang nach aufzuheben sowie eine aufschiebende Wirkung zu bewilligen. Nun obliegt es dem Verfassungsgerichtshof, zu entscheiden, ob und wann Sunshine Radio starten kann. Matthias Kamp zeigte sich vorerst zuversichtlich: “Wir rechnen nicht mit der Bewilligung einer aufschiebenden Wirkung.”</p></blockquote>
<p>Konkret wirft der Antragsteller der Behörde eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes vor, wie die Tageszeitung der <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2983214" class="liexternal">Standard</a>, die sich im Übrigen mit 51% an Inforadio beteiligt hätte, näher ausführt:</p>
<blockquote><p>Die Behörde lehnte Inforadio ab, weil die Projektgesellschaft nicht realisierbare technische Pläne für den Sender vorgelegt habe. Mit dem eigentlichen Konzept des Radioprogramms habe sie sich dann nicht mehr beschäftigt, beklagt Zimper. Zugleich aber habe ein weiterer Bewerber um die Frequenz zunächst gar kein technisches Konzept abgegeben. Er habe die entsprechenden Unterlagen aber im weiteren Verlauf des Verfahrens nachreichen können.<br />
Weiteren Bewerbern wiederum habe die Behörde gestattet, ihre technischen Konzepte nachzukorrigieren. Damit habe das Verfahren den Gleichheitsgrundsatz der Verfassung verletzt, heißt es in der Beschwerde.</p></blockquote>
<p>In der Vergangenheit bestimmte das Höchstgericht nur selten eine aufschiebende Wirkung. Sollte Zimpers Antrag Ablehnung finden, so wird Sunshine Radio noch vor Ende des Jahres on Air gehen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 07:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Reiter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werner Reiter lud erneut zur Diskussionsrunde: DJs, Labelbesitzer und Musiker sprachen über das Thema Kopierschutz und digitale Musik. Fazit: Die Majors produzieren an den Konsumenten vorbei. mp3, net.labels und digitale Musik sind für die Kunden komfortabel: dieser Vorteil darf nicht durch unpraktikable Kopierschutzsystem zunichte gemacht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/05/musikheader.jpg' alt="musikheader Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)" style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" title="Die zwei ungleichen Teile der Musik (von Werner Reiter)" />Am 2. April erklärte EMI nach einem Rückzieher im Februar, endlich doch Musikdownloadservices mit Song-Files ohne Kopierschutz zu beliefern. Dieser von einer Major-Plattenfirma gesetzte Schritt lindert immerhin ein Symptom einer tief greifenden Krise der Musikindustrie. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/the-gap/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with the gap">the gap</a> hat zur Expertendiskussion geladen, um das gesamte Ausmaß der Krise zu beleuchten und mögliche Auswege zu skizzieren. Daraus resultierte die folgende Zusammenfassung von zwei Stunden angeregter Unterhaltung in den heiligen Hallen des monopol-Medienimperiums. Erstmalig erschienen in: <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a> #76, Mai 2007. </p>
<p>Wie bereits zum Thema <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-02/web-20-internet-fuer-dummies-in-der-neoliberalen-medienwelt-von-werner-reiter/" class="liinternal">Web 2.0</a> hat Werner Reiter zur Exploration der komplexen Materie “Die Musik und der Kopierschutz” eine illustre Runde eingeladen — leider wollte partout kein Vertreter eines Major Labels auftauchen —  alle wesentlichen Aspekte des Themaskamen dennoch zur Sprache. Et voilÃÂ  — für datenschmutz Leser hier der Artikel aus the gap im Volltext. Demnächst ereignet sich übrigens das gleich grausame Spiel nach demselben Muster — wobei die Themen Web 2.0, Google und Informationsmonopole in den Fokus der nächsten Runde rücken.</p>
<blockquote><h3 id="toc-die-diskussionsrunde">Die Diskussionsrunde</h3>
<p><strong>Niko Alm</strong><br />
Herausgeber the gap<br />
<a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">www.thegap.at</a></p>
<p><strong>Roland Alton-Scheidl</strong><br />
Vorsitzender creativ wirtschaft austria, Fachhochschule Vorarlberg, OSalliance<br />
<a href="http://www.alton.at/roland" class="liexternal">www.alton.at/roland</a></p>
<p><strong>Philipp Dorfmeister</strong><br />
G-Stone Recordings Vertreter Online, Ordis — Soulseduction Digital Distribution, Soulseduction.com<br />
<a href="http://www.soulseduction.com " class="liexternal">www.soulseduction.com</a> und <a href="http://www.g-stoned.com" class="liexternal">www.g-stoned.com</a></p>
<p><strong>Florian Hufsky</strong><br />
Bundessprecher der Piratenpartei Österreichs<br />
<a href="http://www.ppoe.or.at" class="liexternal">www.ppoe.or.at</a></p>
<p><strong>Ritchie Pettauer</strong><br />
Journalist und Medienwissenschaftler<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net" class="liinternal">blog.datenschmutz.net</a></p>
<p><strong>Ravissa </strong><br />
DJane und Produzentin<br />
<a href="http://www.doorbitch.nu" class="liexternal">www.doorbitch.nu</a></p>
<p><strong>K. Flo Schneider</strong><br />
Geschäftsführer McShark, Betreiber des eingestellten radio:))mcshark<br />
www.mcshark.at</p>
<p><strong>Christian Untersteiner</strong><br />
Head of Product Management ONE<br />
www.onelovesmusic.at</p></blockquote>
<p>Die Musikindustrie klagt seit Jahren über rückläufige Umsätze. Die Erlöse aus Downloads sind 2006 zwar weiter gestiegen, machen aber verglichen mit den 85% des Hauptumsatzträgers CD noch immer einen verschwindend geringen Anteil aus. Die big 4 (Universal, SonyBMG, Warner und EMI) halten 70% des Marktes und bestimmen damit die Regeln des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/business/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Business">Business</a>. Und die waren in den letzten Jahren geprägt von einem sklavischen Festhalten an technischen Hürden, die das Kopieren von Files erschweren, einer Hetzkampagne gegen Tauschbörsenbenutzer, die in weltweit 30.000 Verfahren gemündet ist und von Versuchen klassische Distributionsmodelle auf das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> zu übertragen.</p>
<p>Apple hat es mit iTunes als einziges Online Angebot geschafft auch wirtschaftliche Relevanz zu erlangen. In den letzten Monaten kam Apple immer mehr unter Beschuss. Einerseits weil das angewandte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with DRM">DRM</a> Verfahren nur erlaubt, dass gekaufte Musikstücke ausschließlich am iPod bzw. auf PCs abgespielt werden können und andererseits weil Apple die regionalisierte Preispolitik der Labels auch im Internet umsetzte.</p>
<p>Steve Jobs ergriff die Flucht nach vorne und publizierte im Februar einen offenen Brief, in dem er Apple als Opfer dieser Entwicklungen darstellte und sich ganz klar gegen DRM aussprach. Das dürfte letztlich dazu geführt haben, dass EMI nach langem Zögern jetzt doch Musik ohne DRM anbieten wird — wenngleich zu einem höheren Preis. Dass die DRM freien Stücke auch in einer besseren Qualität vorliegen, mag als Verkaufsargument durchgehen, die Masse der Konsumenten wird den Unterschied aber kaum hören.</p>
<h2 id="toc-die-ungleichen-seiten-der-medaille">Die ungleichen Seiten der Medaille</h2>
<p>In seinem Eröffnungsstatement meint Christian Untersteiner, Head of Product Management bei ONE, dass Musik emotionalisiert wie sonst kaum etwas. So wird die Diskussion in den Redaktionsräumen des gap sehr emotional geführt, und vor allem die ungleichen Teile des Gesamtsystems Musik werden mit Leidenschaft diskutiert. Da gibt es nicht nur ein Ungleichgewicht zwischen den recht unbeweglichen Majors und den Indies, die ums Überleben kämpfen und ihre erfolgreichen Acts nach jahrelanger Aufbauarbeit nicht selten an die Großen abgeben müssen.</p>
<p>Auch die Nutzer lassen sich einteilen in die Massen, die nur das kaufen, wo Ö3 sie hinführt und die Afficionados, die sich intensiv mit Musik beschäftigen. Dass klassisches Marketing immer auf die Masse abzielt, liegt in der Natur der Sache. Philipp Dorfmeister von G-Stone und Soulseduction meint auch, dass DRM geschützte Musik, die mit etwas PC Kenntnissen relativ leicht (und für private Zwecke auch legal) vom Kopierschutz befreit werden kann, die 95% davon abhält das zu tun, weil es ihnen zu mühsam ist. Und schließlich die Musiker, die zum größten Teil ihre Nutzungsrechte an Labels und Verwertungsgesellschaften abgeben anstatt sich selbst mit alternativen Vertriebsformen oder mit Lizenzierungsmodellen wie etwa <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> auseinanderzusetzen.   </p>
<blockquote><h2 id="toc-zitate-aus-der-diskussion">Zitate aus der Diskussion</h2>
<p>DRM ist nur dazu gedacht die 95% der Leute, die sich nicht damit beschäftigen wollen, davon abzuhalten ihre Files sofort zu kopieren. <em>Philipp Dorfmeister über die relative Nutzlosigkeit von Kopierschutz</em></p>
<p>Die Verwertungsgesellschaften sind noch nicht in diesem Jahrtausend angekommen. <em>Roland Alton-Scheidl über Zeitlöcher</em></p>
<p>Beim Online Musikbusiness stehen einfach zu viele in der Value Chain. So kommen die absurden Marktpreise zustande. <em>Christian Untersteiner über die Komplexität des Business</em></p>
<p>Die Vorselektion die Labels für den Konsumenten machen ist absolut wichtig. <em>Flo Schneider über die Notwendigkeit von Labels als Identitätsstifter</em></p>
<p>Die Angst, dass es keine Musik mehr gibt wenn alle Majors pleite gehen, kann ich nicht teilen. <em>Ritchie Pettauer über den kulturellen Wert von Musik</em></p>
<p>Endlich ist Musik dort angelangt, wo andere Produkte schon sind. Was zählt ist die Verpackung. <em>Niko Alm über ein neues Verständnis der Revenuemodelle</em></p>
<p>Das schnelle Finden und Konsumieren von Musik und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-networking/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Networking">Social Networking</a> Möglichkeiten machen das Wesen von Musik im Internet aus. <em>Florian Hufsky über das Primat der Convenience</em></p>
<p>Selbst wenn ich große Releases hätte und massiv verkaufen würde, ich würde DRM nicht für nötig halten. <em>Ravissa über Dinge, von denen sie wenig hält</em></p></blockquote>
<h2 id="toc-astronomische-preise-und-unntig-hohe-komplexitt">Astronomische Preise und unnötig hohe Komplexität</h2>
<p>Die landläufige Meinung besagt, dass Online Vertrieb immaterieller Güter wie Musikfiles bedeutend günstiger sein müsste als die Produktion und der Vertrieb von CDs. Wer sich aber damit auseinandersetzen muss, merkt schnell, dass das Gegenteil der Fall ist. Aufgrund der mangelnden Standardisierung der Musikplattformen, der unterschiedlichen Fileformate und der Vielzahl an DRM Systemen hat sich die Komplexität in der Produktion und der Logistikaufwand im Vergleich zum physischen Vertrieb nicht verringert.</p>
<p>Soulseduction etwa liefert 22 Formate für Pre-Listening und 24 Formate der eigentlichen Files an unterschiedlichste Plattformen. Die logistische Herausforderung besteht dann darin, einen Track zum Releasezeitpunkt auf allen Plattformen online zu haben. Vor allem für kleinere Labels oder gar für Künstler selbst ist das nicht zu bewerkstelligen und die Plattformbetreiber weigern sich, Verträge mit Kleinstanbietern abzuschließen. Damit werden Aggregatoren als zusätzliches Glied in die Kette gefügt und schon gibt es wieder einen Player mehr, der am Kuchen mitnaschen will.</p>
<h2 id="toc-drm-abschaffen-oder-bessere-alternativen-finden">DRM abschaffen oder bessere Alternativen finden?</h2>
<p>In der Diskussion will sich niemand lange damit aufhalten, die Argumente gegen die Vielzahl an DRM Lösungen erneut aufzuwärmen. Interessanterweise zeigen zumindest manche Verständnis für die Notwendigkeit des Kopierschutzes. Dass die mangelnde Standardisierung und die damit verbundene Inkompatibilität nicht unbedingt zum Glück der Konsumenten beiträgt, ist allerdings Common Sense. Roland Alton-Scheidl, der sich um die Einführung von Creative Commons in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> verdient gemacht hat, skizziert zwei mögliche Ansätze.</p>
<p>Ersterer ist eigentlich nur eine Vorstufe zu DRM: Das von ihm mitentwickelte System Registered Commons ist ein digitaler Zeitstempel, der einerseits das Veröffentlichungsdatum von Inhalten und andererseits gesicherte Informationen über den Urheber liefern kann. Dieser kann für Creative Commons <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> aber auch andere angewendet werden. Die zweite Lösung weist etwas weiter in die Zukunft: Ein DRM System auf Open Source Basis soll die erhoffte Standardisierung bringen und gleichzeitig auch den Rechteinhabern die Möglichkeit eröffnen, selbst die Nutzungsbedingungen und die Businessmodelle festzulegen. Bis dahin ist es mit Sicherheit noch ein weiter Weg. Selbst wenn das System den Durchbruch nicht schafft, wird die Industrie viel davon lernen können.</p>
<h2 id="toc-musik-genieen-oder-besitzen">Musik genießen oder besitzen?</h2>
<p>Die etablierte Diskussion um Musik im Internet dreht sich meist um den Kauf von Dateien und die mehr oder weniger eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten. Dabei drängen längst Services wie etwa Last.fm auf den Markt, die den individuellen Musikgeschmack bedienen, indem sie die Musik als Streams anbieten. Andere wie phling! setzen darauf, die Musiksammlung auf der eigenen Festplatte via Streams auf connected Devices zu bringen. Hinter den meisten der neueren Modelle steht eine Flatrate, die den Kunden die Convenience bietet, Musik zu kontrollierbaren Kosten zu konsumieren, ohne sich um Kompatibilität und DRM Gedanken machen zu müssen. Insgesamt findet die Runde Gefallen an Flat-Rate Modellen wie auch immer der Service dahinter genau aussieht.</p>
<p>Die Möglichkeiten sind vielfältig. Flo Schneider von McShark bringt die Kernforderung auf den Punkt: Gerecht kann das nur sein, wenn diejenigen das Geld bekommen, deren Musik er konsumiert hat. Florian Hufsky sieht den Besitzbegriff noch unter einem anderen Aspekt: SellABand etwa ermöglicht Nutzern, Anteile an jungen Bands oder Musikern zu kaufen. Übersteigen die gekauften Anteile $50.000 erhalten die Musiker eine Studioaufnahme und werden von einem erfahrenen A&amp;R begleitet.</p>
<h2 id="toc-rechteverwerter-mit-der-giekanne">Rechteverwerter mit der Gießkanne</h2>
<p>Ob Fairsharing, Leermedienabgabe oder Content-Flatrate: Es braucht Institutionen, die sich darum kümmern, dass die Einnahmen wieder an die Kreativschaffenden zurückfließen. Die nennen sich Verwertungsgesellschaften und haben die aktuellen Entwicklungen noch gründlicher verschlafen als die Musikindustrie. Der Löwenanteil ihrer Einnahmen fließt an Künstler, die in den klassischen Kanälen hohe Verkaufszahlen oder gutes Airplay haben.</p>
<p>Der Verteilungsschlüssel ist zum größten Teil aber intransparent und in Österreich wird anders als etwa in Frankreich nur ein kleiner Prozentsatz für Kulturförderung oder die Forschung ausgegeben. So sehr sich die Diskussionsteilnehmer hier eine Erneuerung wünschen, so skeptisch sind sie, dass die in absehbarer Zeit kommt. Vor allem die, die wie Ritchie Pettauer bei lion.cc schon Online Musikservices mit Verwertern abgerechnet haben.</p>
<h2 id="toc-wofr-zahlen-wir">Wofür zahlen wir?</h2>
<p>Zu Ende der Diskussion bringt Niko Alm die These, dass die Kunden ohnehin schon lange nicht mehr für die Musik zahlen, sondern für die Convenience, ein Album in der Hand zu halten, oder sie bequem im Internet zu finden und einfach konsumieren zu können. Noch weiter: Auch die Einnahmequellen der Musiker sind nur zu einem geringen Teil die Verkäufe von Files, Platten oder CDs, sondern aus Konzerten, Merchandising oder aus Werbeverträgen, wie etwa der von Madonna bei H&amp;M. Musik ist zwar der Kristallisationspunkt und Inhalt, die Revenuemodelle sind aber andere. Ravissa kann das nur bestätigen. Sie ist hauptberuflich Künstlerin, lebt allerdings von Auftritten, Veranstaltungen und DJ Workshops. Bei den großen Acts ist das nicht viel anders. Vielleicht sollten etliche Player im System ihre Welt neu denken.</p>
<blockquote><h3 id="toc-ausgewhlte-internet-musikdienste-die-in-der-diskussion-erwhnt-wurden">Ausgewählte Internet Musikdienste, die in der Diskussion erwähnt wurden</h3>
<p><strong>Amie Street</strong><br />
Musiker können hier selbst Musik einstellen. Der Kaufpreispreis erhöht sich mit der Anzahl der Downloads bis zu 98 Cents.<br />
<a href="http://amie.st" class="liexternal">amie.st</a></p>
<p><strong>eMusic</strong><br />
Amerikanischer Music Store, der das Subscriptionmodell recht erfolgreich umgesetzt hat. Stand März: 250.000 Subscriber und ein Katalog von 2 Millionen Tracks.<br />
<a href="http://www.emusic.com" class="liexternal">www.emusic.com</a></p>
<p><strong>Jamendo</strong><br />
Offene Musikplattform für Musik unter Creative Commons Lizenzen. Die Downloads sind kostenlos.<br />
<a href="http://www.jamendo.com" class="liexternal">www.jamendo.com</a></p>
<p><strong>Last.fm</strong><br />
In seinem Selbstverständnis eine “personalized online radio station”. Das Erfolgsrezept besteht in dem Matching von Userprofilen und den daraus generierten Wiedergabelisten.<br />
<a href="http://www.last.fm" class="liexternal">www.last.fm</a> bzw. <a href="http://www.lastfm.de" class="liexternal">www.lastfm.de</a></p>
<p><strong>phling!</strong><br />
Eine Anwendung für Handys, die den online Zugriff auf Files auf der Festplatte zu Hause erlaubt.<br />
<a href="http://www.phling.com" class="liexternal">www.phling.com</a></p>
<p><strong>SellABand</strong><br />
Promotionplattform für unbekannte Musiker. Die Community erwirbt Anteile. Wenn $50.000 erreicht sind, bekommt die Band ihre erste Aufnahme samt CD.<br />
<a href="http://www.sellaband.com" class="liexternal">www.sellaband.com</a>
</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Buchrezension: Wege ins Wissen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 08:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dem Sammelband "Freie Netze" sprechen Experten und Praktiker über politische und wirtschaftliche Facetten des Umgangs mit Information. Ein spannendes, gut argumentiertes Plädoyer für offene Standards und freien Wissenszugang.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/05/freieswissen.jpg' alt="freieswissen Buchrezension: Wege ins Wissen" style="float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" title="Buchrezension: Wege ins Wissen" /><strong>Buchrezension:</strong> Dobusch, Leonhard / Forsterleitner, Christian (Hg.): Freie Netze / Freies Wissen. Wien 2007</p>
<p>GNU, Linux, die Free Software Foundation, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a>, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/open-source/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Open Source">Open Source</a> Verlage und Co. gehören dringend ent-geekt. Denn die Spielregeln der Informationsgesellschaft, die wir in diesen Momenten festlegen, werden unser kulturelles und politisches Leben zukünftig gravierend beeinflussen.<br />
<span id="more-712"></span><br />
Neoliberale Markt-Selbstregulation verlässt sich auf die Hoffnung, das Regulativsystem Geld könne Verteilungsproblematiken wesentlich effizienter abfedern als jegliche politische Regulierung. Wenn allerdings wissenschaftliche Verfahren patentierbar werden, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> von den Majors nur mehr als Ware gehandelt wird und die Plattenindustrie sich nicht entblödet, Plakatkampagnen mit inhaftierten mp3-DownloaderInnen zu starten, bekommen immer mehr Menschen Zugang zu immer mehr Information und eine Vorstellung davon, welches Potential Netzmedien inne wohnen könnte. Denn die Kluft zwischen Produzenten und Konsumenten wird immer kleiner — bis, im Fall der Popmusik etwa, irgendwann die Nachfolgeplattformen von myspace jene Funktionen übernehmen, die derzeit die Existenzberechtigung der Major Labels bilden. </p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;asins=3901761640&amp;fc1=222222&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=4A748A&amp;bc1=000000&amp;bg1=FFFFFF&amp;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:left;border:1px solid gray;margin-top:3px;margin-right:6px;margin-bottom:2px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Der Gedanke, dass <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/urheberrecht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Urheberrecht">Urheberrecht</a> nicht nur das Einkommen von Künstlern sichert, sondern zugleich die Kunstproduktion gravierend behindert, ist keineswegs neu: Folgt Kulturproduktion doch stets den Regeln des Remixens und Rekombinierens, manchmal ex-, manchmal impliziter. Der luftleere Raum des aus sich selbst kreativen Genies überdauert dagegen als fiktive Konstruktion eines erstarkten Bürgertums sogar in einer Zeit, in der Apologeten neuer Medien längst das emazipatorische Potential “sozialer Medien” beschwören. Mit dem Schlagwort <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> sind kollektive Wissensplattformen (Wikipedia) ebenso gemeint wie der Trend zum Mikro-Publishing (Weblogs) und der Beginn der Nutzung des Internet als dialogisches Medium, wie Vilém Flusser lange vor der technischen Realisierung dieses Versprechens prophezeite.</p>
<p>Die gesetzlichen Spielregeln, die technischen Möglichkeiten, Ideen und Ansätze zu einem alternative Urheberrecht wurden bisher vor allem in uni-nahen und technologielastigen Diskursen thematisiert. “Freie Netze” ist der überaus gelungene Versuch, die vielen Facetten eines Themenkomplexes, der jeden Einwohner der Informationsgesellschaft gravierend betrifft, auf eine breitere Diskussionsbasis zu stellen. In neun Kapiteln explorieren die beiden Herausgeber gemeinsam mit Gastautoren substanzielle Themen im Umgang mit kollektivem Wissen: von “Open Courseware”, also frei verfügbaren Kursinhalten an Universitäten, über die Freiheit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> bis zur Bedeutung freien Wissens für den urbanen Raum reicht das Themenspektrum. Interview mit Medien– und Rechtsexperten zeichnen ein differenziertes Bild, die liebevolle Gestaltung macht das Schmökern im Buch zu einem Vergnügen. “Freie Netze” eignet sich somit hervorragend als Nachschlage-Kompendium, als Einführung und nicht zuletzt als didaktisch wertvolle Literatur etwa für den Medienunterricht — und das, ohne die Budgets unserer Schulen belasten: Dem Thema angemessen wählten die Autoren eine Creative Commons Lizenz  — auf der Webseite gibt’s alle Kapitel einzeln oder das komplette PDF zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Download, außerdem informiert ein <a href="http://www.freienetze.at/index.php?option=com_content&#038;task=blogcategory&#038;id=6&#038;Itemid=37" class="liexternal">Blog</a> über aktuelle Projekte in Linz: <a href="http://freienetze.at" class="liexternal">http://www.freienetze.at</a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Kommentar: Kultur kann man so oder so hören</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-05/kommentar-kultur-kann-man-so-oder-so-hoeren/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2007 17:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die IFPI stellt dem österreichischen Unterrichtsministerium gratis Lehrmaterial zur Verfügung - tendenziöse Berichterstattung ist zu befürchten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die IFPI dem österreichischen Unterrichtsministerium Lehrmaterial zum Thema Kreativindustrie zur Verfügung stellt, dann ist der Einseitigkeitsverdacht nicht weit. Doch gerade im Unterricht muss die Meinungsvielfalt gewahrt bleiben — wo bleiben die didaktischen Initiativen der <strike>Musikpiraten</strike> Open Source Musikanten? Petra vom Projekt <a href="http://www.wissensallmende.de/" class="liexternal">Wissensallmende</a>, die ich bei der <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-04/podiumsdiskussion-freie-netze-fuer-freie-buerger/" class="liinternal">Freie Netze Konferenz in Linz</a> kennen gelernt hab, bat mich um einen Kommentar zur Causa.</p>
<p>“Musik ist eine Ware, die von Produzenten hergestellt wird, die für ihre Mühen gerecht entlohnt zu werden haben.” Das ist die eine Wahrheit über akustische Kulturproduktion, jene, die von Vertretern der Major Labels, also der Großverkäufer, immer wieder vehement vertreten wird. Ein vernünftiger Standpunkt — warum auch einen anderen wählen, wenn man Musik verkaufen möchte? Der Denkfehler beginnt erst dort, wo aus der Umdrehung dieser Sichtweise ein einzig mögliches Endresultat extrahiert wird: keine Knete, keine Harmonie mehr. Keine Einzige. Muckmäuschstille klingt wie ein Orchester dagegen: wenn niemand mehr eine Münze in die Jukebox wirft, hebt sich die Nadel, und alle verlassen die Kneipe.</p>
<p>Aber wie das mit Standpunkten ist, gibt’s halt immer mehrere davon: manche Phantasten glauben gar, Musiker täten weiterhin fröhlich musizieren, weil’s ihnen Spaß macht. Und dann entstehen plötzlich solche Konstrukte wie Creative Commones Lizenzen, net.labels, auf denen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gratis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gratis">Gratis</a>–Musik en masse vertrieben wird und ähnliche antithetische Strukturen. Das Schöne dabei: ob das alles auf Dauer funktioniert, ist völlig egal. Ob die Majorindustrie bald oder später baden geht, ob netlabels überleben oder nicht, ob myspace zukünftig die wichtigste Talentvermittlungsplattform wird: die nächsten Jahre werden’s zeigen. Fest steht momentan nur, dass wir derzeit mehrere Optionen haben, dass Musik auch anders als über das klassische Major-System vertrieben werden kann.</p>
<p>Ob sich Startum daher zukünftig in kleinerem Maßstab abspielt, ob Live-Performances gegenüber Albenverkäufen an Stellenwert gewinnen, ob die Konsumenten dazu übergehen, direkt an dei Produzenten zu bezahlen, weiß derzeit niemand. Auch nicht die IFPI. Und deswegen mag das österreichische Unterrichtsministerium zwar große Freude mit gratis zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien haben — allerdings lässt man ja auch nicht Lebensmittelkonzerne die Biologiebücher verfassen: in der Schule sollten die Schüler mit der Vielfalt von Kulturproduktion zumindest als Option bekannt gemacht werden, mit der Möglichkeit neuer Distributionsnetze. <a href="http://www.ideensindetwaswert.at/content/lehrmaterialien/index.php" class="liexternal">Lehrmaterialien</a>, die von der IFPI bereit gestellt werden, enthalten vor allem eine Botschaft: mp3s zu kopieren ist böse. In den Händen des richtigen Lehrers und mit properem Material konterkariert, mögen sich die Pakete als wahre didaktische Perlen erweisen. Schöner wär’s halt, wenn zumindest die Regierung im Sinne ihres Kulturförderungsauftrags gleich von vornerhein auf eine ausgewogene Darstellung in den Lehrmaterialien achtet und ganz schnell jedes Paket mit einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> Infomappe ergänzt. Dies hat die Initiative <a href="http://www.ideensindetwaswert.at/" class="liexternal">Ideen sind etwas wert</a> wohl (unfrewillig) richtig erkannt, wenn sie in <a href="http://www.ideensindetwaswert.at/content/projekt/index.php" class="liexternal">Über das Projekt</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Fähigkeit audiovisuelle Medien “richtig” zu sehen, zu hören und zu bewerten hilft uns mit dem Informationsangebot der komplexer werdenden Medienwelt besser umgehen zu können.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CC Learn sucht Executive Director</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2007-03/cc-learn-sucht-executive-director/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2007-03/cc-learn-sucht-executive-director/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2007 16:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.datenschmutz.net/2007-03/cc-learn-sucht-executive-director/</guid>
		<description><![CDATA[Neuer Job gefällig? Wie wär’s mit Bruce Sterling als Vorgesetztem? Die Creative Commons suchen nämlich seit heute einen Executive Director für die neue gegründete Abteilung CC Learn.

Die Beschreibung der Tätigkeit klingt in der Tat mehr als spannend — wer bereits in LA verweilt oder sowieso dort hinziehen möchte, Interesse am Thema Open Content und Public [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neuer Job gefällig? Wie wär’s mit Bruce Sterling als Vorgesetztem? Die <a href="http://www.creative-commons.org/" class="liexternal">Creative Commons</a> suchen nämlich seit heute einen Executive Director für die neue gegründete Abteilung CC Learn.<br />
<span id="more-475"></span><br />
Die Beschreibung der Tätigkeit klingt in der Tat mehr als spannend — wer bereits in LA verweilt oder sowieso dort hinziehen möchte, Interesse am Thema Open Content und Public Licensing hat, der sollte sich schnellstens um ein Vorstellungsgespräch bemühen:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> is seeking an Executive Director for CC Learn, a new division that will focus on education, broadly defined — from kindergarten to graduate school, to lifelong learning. The mission of this new division will be to promote vigorous networks of Open Educational Resources: materials offered freely and openly for educators, students and self-learners to use, modify and re-use for teaching, learning and research. This new entity, provisionally titled CC Learn, will have as one of its main aims the promotion of interoperability among existing open repositories and portals. By interoperability, we mean removing the barriers — whether from incompatible licenses, technologies or site <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/design/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Design">design</a> — that make it hard to combine, experiment with, and modify the wealth of open educational resources that already exist. Our goals are to promote the virtuous cycle of use, experimentation, and reuse, to draw more educators and students into the <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/community/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Community">community</a> of open educational resources, and to increase public awareness of the value of those resources.</p></blockquote>
<p>Sozusagen also die Antithese zu hermetischen Forschungszirken und patentierbaren wissenschaftlichen Verfahren — ein hochspannendes und dynamisches Feld, das sich in den nächsten Jahren rasant weiterentwickeln wird. [via <a href="http://www.nettime.org/Lists-Archives/nettime-l-0703/msg00025.html" class="liexternal">nettime</a>]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Die Kolumne #52 (Jänner 2004)</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 12:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal: Einer kehrt ins All zurück

George Bush will wieder auf den Mond fliegen, erzähle ich aufgeregt Tante Brigitte, die das aber wie alle anderen sowieso schon weiß. Wenn das nicht Stoff hergäbe für eine Kolumne, dann weiß ich aber auch nicht — gerade nun, da die Diskussion, ob die Mondlandung am Erdtrabanten oder im teuersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal: Einer kehrt ins All zurück<br />
<span id="more-515"></span><br />
George Bush will wieder auf den Mond fliegen, erzähle ich aufgeregt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tante-brigitte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tante Brigitte">Tante Brigitte</a>, die das aber wie alle anderen sowieso schon weiß. Wenn das nicht Stoff hergäbe für eine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a>, dann weiß ich aber auch nicht — gerade nun, da die Diskussion, ob die Mondlandung am Erdtrabanten oder im teuersten Filmstudio aller Zeiten, loziert oder besser disloziert irgendwo in der amerikanischen Wüste, stattgefunden habe, dank zahlreicher Fernsehdokus an neuer Brisanz gewonnen hat, müssen sich die Amerikaner ihre Flagge wieder herunterholen und am Mond einen Ständer bauen, damit von dort aus der Mars besiedelt werden kann.<br />
Weil aber enden sollende Schachtelsätze dabei noch zu den geringsten Gefahren zählen, denen die Spacecowboys ausgesetzt sein könnten, sorgen sich im deutschen Privatfernsehen bereits Profiseelenklempner um die mögliche geistige Gesundheit futuristischer Neil Armstrongs — sollen die ihren geschäftlich-analytischen Blick doch lieber mal auf den Führer der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/usa/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with USA">USA</a> werfen!</p>
<p>Nämlich gar nicht ganz nebensächlich: die Finanzierungsfrage. In grenzenlosem Optimismus die 16,45 Fantastilliarden US-Dollar einzutreiben, wird schon einige Kreativität erfordern. Doch zum Glück bietet sich ein gewisser Gouvernator quasi unmittelbar als symbolischer Leiter und faktischer Berater der Marsmission an, denn wer sonst hat die Totale Erinnerung an Urlaube auf dem roten Planeten, wenn nicht Arnold? Wenn die Regierung also bereits <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/lizenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lizenzen">Lizenzen</a> für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/shopping/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Shopping">Shopping</a>–Malls und Erlebniskinos am Mars verkauft, bleibt nur zu hoffen, dass die Rebellen unter Kuato der freien westlichen Welt keinen Strich durch die Rechnung machen.</p>
<p>Sollten indes die Lizenzerlöse den Raketenbau nicht decken, bitteschön, auch ich habe in meiner Jugend vielerlei Science-Fiction-Romane gelesen, und da der Mars zweifellos unschätzbare Bodenschätze und außerdem außerirdische Artefakte birgt, darf man die klassische Volkswirtschaftslehre nicht so eng sehen. Einfach per Gesetzesbeschluss eine Parallelwährung einführen (den “Doller”), welchen die NASA (und nur die, sowie Fälscher) selbst drucken darf, und diese dem Dollar rechtlich gleichstellen. Später können die Dollers günstig gegen Mars-Bodenschätze rückgetauscht werden. Börsenhoffnungen setzen doch auf Zukunftsmärkte, das zeigte die New Economy und zeigen geklonte Affen mit vier Ärschen auch weiterhin deutlich.</p>
<p>Mehr Sorgen als die Finanzierung bereitet die Frage der Rückkehr vom Mars: So soll nämlich auf dem Mond eine Abschussrampe für die Mission to Mars errichtet werden, auf dass die betreffende Rakete nicht erst die lästige Anziehungskraft der Erde überwinden müsse und darob eine realistische Menge an Treibstoff mit sich führen kann, anstatt, sagen wir mal, hundert Milliarden Tonnen bei einem Start auf der Erde.<br />
Nun frage ich mich aber: Wenn die planetare Anziehung ein solches Problem darstellt, wie zum Geier soll die Crew vom Mars dann wieder zurückkehren? Vielleicht indem sie zuerst eine Abschussbasis zur Erde auf einem Marsmond errichtet? Der Leser sieht also: Georgie-Boy verleiht dem alten Griff nach den Sternen neue Brisanz — höchste Zeit, und Inspiration für diese Kolumne gleichwohl wie hoffentlich für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">Monochrom</a>.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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