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	<title>datenschmutz &#187; Marketing</title>
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		<title>Hilfe, die Online-Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal wirbt, dem glaubt man nicht - also gilt es, die Botschaft um jeden Preis an den Kunden zu bringen. Ob der das auch will, ist dabei sekundär. Oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie intrusiv darf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Werbung sein, oder anders gefragt: sollte erfolgreiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Werbung sämtliche technischen Möglichkeit nutzen, die kostbare Aufmerksamkeit des User um jeden Preis zu erhaschen? Die Frage klingt verdächtig nach einer suggestiven Nona-Einleitung — allerdings scheinen einige vermarktende Kollegen im Eifer des Impression-Gefechts zu ganz anderen Ergebnissen zu kommen als der gesunde Hausverstand. Zumindest legt dies ein aktuelles Beispiel des Facebook Game-Providers Rock You! nahe. Doch man muss man gar nicht erst <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">online</a> gehen, um auf Spammer zu stoßen.<span id="more-19829"></span></p>
<p>RockYou! (ehemals “Rock you live”) und Zynga sind die zwei größten Anbieter von Facebook-Spielen. Zu den erfolgreichsten RockYou!-Apps gehört “Zoo”, ein Sammel– und Wirtschaftsspiel, dessen RPG-artigem Simpel-Charme nicht nur Karnivoren verfallen. (Mhmmm, die Tierchen sehen ja alle sooo lecker aus!) RockYou! bietet schon eine ganze Weile lang die direkte Verrechnung von Aufmerksamkeit in Geld an: wer freiwillige Werbevideos guckt, bekommt Facebook-Credits, mit denen man wiederum besonders rare Tierarten kaufen kann. Facebook-App-Anbietern sind bekanntlich auf den “Content Canvas” beschränkt, sprich die rechte Seitenspalte mit den altbekannten Facebook-Ads bleibt immer sichtbar.</p>
<p>Als Werbeflächte können die Betreiber nur das Spiel selbst nutzen. Zoo ist, wie die meisten Games, komplett in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a> programmiert — und das verlockt anscheinend zu wilden Experimenten: seit kurzem blendet die Applikation beim ersten Laden unterhalb des eigentlichen “Spielfelds” ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/flash/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flash">Flash</a>–Video ohne Bedienelemente ein, das automatisch startet. Selbst auf größeren Bildschirmen liegt der Clip “below the fold”, also unterhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs, dafür dudelt bei aufgedrehten Boxen der Ton umso penetranter los. Als heute (ja, ich spiel Zoo. Natürlich *nur* aus Recherchegründen) eine nicht enden wollende Werbung für Vanish Oxy Irgendwas erklangt, beschuldigte ich im Geiste zuerst sämtlich anderen Browser und –Tabs, dachte einen kurzen Moment lag gar an einen Virus-artige Adware, bis ich das gar nicht mal so leicht auszumachende Video beim Runterscrollen entdeckt.</p>
<p>Solche Werbung wirkt ungemein “gut”: Vanish-Irgendwas-Produkte kauf ich garantiert nie mehr, aber ich nehm nicht an, dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> von der Konkurrenz bezahlt wird. Erstaunt hat mich aber allemal, dass die Lokalisierung wohl recht gut funktioniert und sich offensichtlich sogar für den deutschsprachigen Raum Werbekunden finden, die meinen, mit akustischer Invasion des Arbeitsplatzes ihre Verkaufszahlen steigern zu können. Und weil Spiele immer ein guter Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> Trendindikator sind, steht uns da Flash-mäßig im Social Web wohl noch einiges ins Haus!</p>
<h2 id="toc-unterjubeln-vs-interesse-wecken">Unterjubeln vs. Interesse wecken?</h2>
<p>WWW steht eigentlich für <strong>W</strong>orld <strong>W</strong>ide <strong>W</strong>eb und nicht für <strong>w</strong>ildgewordene <strong>W</strong>erbe<strong>w</strong>irtschaft. Trotzdem gehören erektile Spams aus den Abteilungen Penisvergrößerung und –verlängerung zum täglichen Internet-Brot wie langweilige Kurzhaarfrisuren zur ORF-Moderatorinnen. <small>(Nein, das ist nicht beleidigend. Ich hätte ja erstens “furchbare Frisuren” schreiben können und zweitens handelt sich’s sowieso nur um persönliche Meinung.)</small></p>
<p>Die Geschichte der randständigen Online-Werbung ist weniger eine Geschichte der Missverständnisse als vielmehr eine des Wettlaufs zwischen Technologie und Intrusion: kaum kam jede dahergelaufene Safety-Suite mit einem Pop-Up Blocker an Board, poppten uns die Werbebotschaften via DHTML-Layer entgegen — die oder der eine oder andere hat die immer wieder mal hier auf datenschmutz aufpoppende freundliche Erinnerung zum wohlwollenden Bezug des Newsletters gewiss bemerkt.</p>
<p>Und was soll ich sagen? Es funktioniert einfach verdammt gut. Die Hälfte meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/newsletter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Newsletter">Newsletter</a>–Anmeldungen bekomm ich über die Seitenleiste, die andere Hälfte über das Pop-Up. Man muss als Werbetreibender also abwiegen, wie interessant die eigene Botschaft für den Leser sein könnte — wie gut ein Werbemittel “wirkt” (also im Online-Bereich Klicks respektive Conversions generiert), ist der beste und direkteste Indikator für das Interesse des Users. Webmaster, die ihre Besucher mit aufdringlicher Dauerwerbung nerven, schaden mittelfristig ohnehin ihrer eigenen Seite. (Es sei denn, die Inhalte sind derart “unique” und attraktiv, dass sabberende Surfer so ziemlich jede Browser-Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen wollen. Aber da nähern wir uns bereits Triple-X und Torrent-Gefilden, und das wär ein Posting für sich.)</p>
<h2 id="toc-der-offline-spammer">Der Offline-Spammer</h2>
<p>Als “Spam” bezeichnen wir unverlangt zugestellte Mails — eine Praxis, die im analogen Pendant zur E-Mail-Box schon lange gang und gäbe ist. Doch während sich die unerwünscht Papierflut im Postkasten mittels “nur <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> adressierte Sendungen” abstellen lässt, bleibt speziell den Nutzern recht alter E-Mail–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/adressen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Adressen">Adressen</a> nur ein möglichst guter Spamfilter.</p>
<p>In der analogen Welt sollten, zumindest in der Theorie, ein Sticker, der nicht persönlich adressierte Sendungen entschieden zurück weist, ausreichen. Die meisten Zettelverteiler halten sich auch dran — nicht so ein Gewichts-Verlust-Experte, den ich via außen am Briefkasten angehefteten Zettel kennen lernen durfte: </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/08/speckweg.jpg" alt="speckweg Hilfe, die Online Werbung hat mir ins Ohr gespuckt!" title="Speckweg" width="600" height="915" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Ja, das erweckt <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a> — vor allem das wunderbare Passfoto aus den späten 50ern! Ich werd gleich mal anrufen, aber vorher muss ich mir noch das günstige Viagra aus Armenien bestellen, einem reichen nigerianischen Erben dabei helfen, seine Goldbarren nach Nicaragua zu schaffen und für die nette Russin, die mir immer E-Mails schickt, ein Flugticket buchen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Kleiderbauer-Blogger-Klage: Social Media Krisen-PR zum Mitlernen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 18:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiderbauer, here come the horns: warum man Blogger im Jahr 2010 besser nicht mehr verklagen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich persönlich kaufe nicht bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kleiderbauer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kleiderbauer">Kleiderbauer</a> ein. Keine Ahnung, ob mir die Klamotten dort gefallen würden, aber eines weiß ich ganz sicher: in den letzten 100 Jahren hat die Textilindustrie unglaubliche Fortschritte bei der Herstellung von Kunstpelz gemacht. Und ich habe auch rein gar nichts gegen die sinnvolle Nutzung von Tierpelzen. Auf meinem Schreibtischsessel liegt ein Lammfell, das ich von einem befreundeten Bio-Züchter gekauft habe, aber: Pelztierzucht muss wirklich nicht sein, Händler, die diese widerwärtige Art der Pelzproduktion durch Einlistung ins Sortiment unterstützen, will ich nicht unterstützen.</p>
<p>Aber weil’s in diesem Beitrag — zumindest indirekt — schon wieder mal um Martin Balluch geht, muss ich an dieser Stelle auch festhalten, dass ich “Tierschutzaktionen”, die in illegalen Aktionen münden, vehement ablehne. Der “radikale Tierschützer” bzw. seine Organisation wurden bekanntlich nach dem sogenannten “Mafiaparagraphen” angeklagt, die Staatsanwaltschaft unterstellte die Gründung einer kriminellen Organisation. Dies sorgte für ausgiebigen Medienrummel, den auch die Grünen für sich auszuschlachten suchten, indem sie Baluch auf ihre Kandidatenliste für die NR-Wahlen setzen. Soviel zur Vorgeschichte, deren Opfer kürzlich ein <a href="http://diewahrheit.at/" class="liexternal">videobloggender Kollege</a> wurde: Er publizierte auf seinem Blog ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> mit einem der Anwälte der “Tierschützer”, in dem dieser vermutlich unrichtige Aussagen über die Firma Kleiderbauer tätigte. Diese kontert mit einem Anwaltsbrief, was weiter passiert, hat <a href="http://www.baeck.at/blog/2010/08/04/schaem-dich-kleiderbauer/" class="liexternal">Gerald</a> sehr treffend zusammengefasst:<span id="more-19161"></span></p>
<blockquote><p>Leider gibt der Blogger der anwaltlichen Einschüchterung durch Kleiderbauer nach, geht einen Vergleich ein und sitzt jetzt auf seinen Anwaltskosten und 5.000 Euro Entschädigung, die er an Kleiderbauer bzw. deren Anwälte zahlen muss. Meiner Meinung nach hätte man vorher schon an die Öffentlichkeit gehen und das Vorgehen Kleiderbauers enthüllen müssen, jetzt ist das leider zu spät. Jetzt ruft Jörg Wipplinger, so heißt der Blogger, zu spenden auf, was letztlich hieße, Geld an Kleiderbauer zu überweisen.</p></blockquote>
<p>Achtung: im <a href="http://diewahrheit.at/video/blogger-in-not" class="liexternal">Spendenaufruf</a> kommen extrem süße kleine Hunde vor. Sagen Sie nachher bloß nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt, wenn Sie sofort Ihre Paypal-Adresse zücken:</p>
<div align="center" style="margin-bottom:15px;"><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/player-licensed.swf" width="580" height="330" style="undefined" id="ply" name="ply" bgcolor="#FFFFFF" quality="high" allowfullscreen="true" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" flashvars="file=http://diewahrheit.at/wp-content/videos/spendenaufruf.flv&amp;width=580&amp;height=330&amp;autostart=false&amp;repeat=list&amp;linkfromdisplay=true&amp;linktarget=_self&amp;javascriptid=delfivideo&amp;enablejs=true&amp;shownavigation=true&amp;allownetworking=true&amp;plugins=adtonomy,drelated&amp;adtonomy.config=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/config.xml&amp;drelated.dxmlpath=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/relatedclips.xml&amp;drelated.dposition=bottom&amp;drelated.dskin=http://diewahrheit.at/wp-content/mediaplayer-viral/drelated/skins/grayskin.swf&amp;drelated.dtarget=_self&amp;stretching=uniform"></embed></div>
<p>Bleibt also die Frage, was man nun noch tun kann — auch da hat Gerald ein paar gute Vorschläge:</p>
<blockquote><p>Nachdem die Sache juristisch gelaufen ist, hilft es nur noch, die Praktiken von Kleiderbauer weiter zu verbreiten, seinen Nachbarn zu erzählen, auf Facebook posten, twittern, bloggen und vielleicht sogar der Krone einen Leserbrief schreiben. Vielleicht kommt man dort ja noch zu Besinnung, wenn der öffentliche Druck etwas stärker wird.</p></blockquote>
<h2 id="toc-lernen-wir-doch-was-daraus">Lernen wir doch was daraus!</h2>
<p>Wenn ich Social Media Workshops halte, sind Best Practices und Beispiele aus der jeweiligen Branche immer sehr gefragt. Die KBBK (“Kleiderbauer-Blogger–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/klage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klage">Klage</a>”) stellt eine mit Sicherheit nicht willkommene, aber doch sehr lehrreiche Blaupause für die riskanteste aller Eskalationsstrategien dar, ein How-not-to aus dem noch zu verfassenden Lehrbuch.</p>
<p>Was sagen die Klage und der anschließende Vergleich über Kleiderbauers <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Strategie eigentlich aus? Als Außenstehender ist es natürlich unmöglich zu beurteilen, ob die Initiative von der Rechtsabteilung ausging, oder ob so etwas wie eine “Risikofolgenabschätzung” und eine Abstimmung mit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>/PR-Abteilung geschah. Dass Abmahnungen und Klagen gegen Blogger sehr schnell sehr weite Kreise ziehen können, haben Beispiele aus Deutschland schon vor Jahren gezeigt — und Google vergisst zwar, aber wenig und langsam. Wenn im Jahr 2010 ein Unternehmen rechtliche Schritte gegen einen Blogger einleitet, dann muss es auf jeden Fall mit einem “Shitstorm” mittlerer Ausprägung rechnen. Unabhängig von der Berechtigung solcher Klagen kommt hier ein nicht zu unterschätzendes Brainscript zum Tragen:</p>
<h3 id="toc-david-gegen-goliath">David gegen Goliath</h3>
<p>Dass 99% aller Blogger, wenn sie denn Ferraris fahren, diese nicht durch ihre Werbeeinkünfte finanzieren, hat sich mittlerweile ausreichend herumgesprochen. Und wie Jörg es im Video so treffend formuliert: eine Links– ist keine Rechtsabteilung. Da steht auf der einen Seite der “Moloch” Unternehmen mit seinem viele Spezialisten, seinen endlos scheinenden Anwaltsressourcen, und auf der anderen Seite der kleine, hilflose Blogger: er muss sich sehr genau überlegen, ob er es denn überhaupt riskieren sollte, einen Anwalt einzuschalten, um die zu erwartenden Kosten nicht zusätzlich explodieren zu lassen.</p>
<p>Ich will mit dieser überspitzten Darstellung sagen: hier herrscht ein Ungleichgewicht, das a priori erst mal jedem Unternehmen sehr schlechte Karten in die Hand gibt, und zwar völlig unabhängig von der möglichen Berechtigung einer Klage. Und deshalb behaupte ich: letztendlich steigt, so unangenehm und schwierig die Bezahlung der geforderten Summe für den einzelnen Blogger auch sein mag, immer das Unternehmen als Verlierer aus dem Ring dieser kommunikativen Krise. Denn innerhalb weniger Tagen greifen Gerald, ich und viele weitere bloggende Kollegen die Geschichte auf, wir verlinken uns gegenseitig und im Nu hat Kleiderbauer einen langfristigen, negativen Medienwert “eingekauft”, der am freien Markt weit mehr kostet als ein paar Anwaltsstunden.</p>
<h3 id="toc-was-kann-man-besser-machen">Was kann man besser machen?</h3>
<p>Die individuelle Situation verklagter Blogger ist in der Regel eine sehr schwierige. Diese konkreten Fälle könnten durch verschiedene Maßnahmen abgefedert werden: so wäre einerseits eine Blogger-spezifische Rechtsschutzversicherung ebenso denkbar wie ein Verein, welcher der Finanzierung eines Rechtsbeistands dient. Ich möchte allerdings im abschließenden Teil dieses Artikels über die andere Seite schreiben: wie können Unternehmen derartige Situationen vermeiden, was hätte Kleiderbauer anders machen können?</p>
<p>Ein Unternehmen könnte auf die Idee kommen, die unliebsamen Informationen einfach zu ignorieren und zu hoffen, dass sie irgendwann wieder verschwinden — zweifellos keine befriedigende Lösung. Verfrüht zum Anwaltsbrief zu greifen kann aber noch kontraproduktiver als Untätigkeit sein. Wie überall im Web 2.0 lautet das Zauberwort auch hier Dialog: wer erst mal freundlich, aber bestimmt anfragt und den Betreiber des jeweiligen Blogs darauf hinweist, dass nach Unternehmensmeinung ein rechtliches Problem mit einem Beitrag besteht, wird in den meisten Fällen auf offene Ohren stoßen. Wie aus dem oben Geschriebenen hervorgeht, ist Bloggern selbst ja durchaus klar, dass sie auf juristischer Ebene mit hoher Wahrscheinlichkeit den (ausgesprochen teuren) Kürzeren ziehen. Sollte der Blogbetreiber keinerlei Gesprächsbereitschaft zeigen, bleibt als ultimativer Eskalationsweg ja immer noch der Weg über die Gerichte.</p>
<p>Ob man sich im Falle einer außergerichtlichen Einigung auf die Entfernung eines bestimmten Beitrags(teils) oder auf eine Gegendarstellung einigt, wird im Einzelfall zu entscheiden sein. Eine “friedfertige” Einigung kann, und darüber müssen sich Unternehmen mittlerweile klar sein, beiden Seiten jede Menge Ärger ersparen. Die meisten Blogs mögen im Vergleich zu hiesigen ÖWA-Plattformen tatsächlich Mikromedien sein  — die aber in Summe dennoch beträchtliche Reichweiten (und ungleich bessere Platzierungen im Google-Index) als alle Tageszeitungs-Artikel erreichen.</p>
<p>Noch ein Phänomen der Informationsgesellschaft zeigt die KBBK einmal mehr in aller Deutlichkeit auf: die Zyklen der technologischen Information haben die Zyklen der Gesetzgebung längst überholt. Mediengesetzgebung geht von Old Media aus, von Verlagshäusern und Rundfunkanstalten. Der medientechnologische Wandel der letzten Jahre hat in den juristischen Rahmenbedingungen keinerlei Niederschlag gefunden — und ich fürchte, das wird auch noch eine Weile so bleiben. (Vergessen wir nicht: weite Teile der österreichischen Verfassung stammen aus dem vorvorigen Jahrhundert.)</p>
<h3 id="toc-3-12-tipps-an-kleiderbauer">3 1/2 Tipps an Kleiderbauer</h3>
<p>Ein Wort zur Güte: ich bin nicht Ihr Social Media Berater, sonst hätten Sie Jörg Wipplinger hoffentlich nicht verklagt. Aber nehmen wir mal an, ich hätte die hypothetische Aufgabe, Schadensbegrenzung zu betreiben, dann würde ich Ihnen folgendes raten:</p>
<ul>
<li>Rufen Sie Jörg Wipplinger an. Bieten Sie ihm an, auf Ihre finanziellen Forderungen zu verzichten.</li>
<li>Schlagen Sie ihm stattdessen vor, ein gemeinsames Video aufzunehmen — lassen Sie jemanden aus Ihrer PR– oder Marketingabteilung vor der Kamera mit Jörg sprechen. Erklären Sie bei dieser Gelegenheit unbedingt, was Sie zur Klage bewogen hat und welche Aussagen des Tierschützer-Anwalts Ihrer Meinung nach falsch waren.</li>
<li>Sie haben jetzt jede Menge Aufmerksamkeit — und die wird in den nächsten Tagen noch stetig ansteigen. Nutzen Sie die Gelegenheit, eine positive Botschaft zu verbreiten, zeigen Sie, dass Ihr Unternehmen sein Tun und Lassen argumentieren kann, und dass Sie es nicht nötig haben, Ihre Kritiker mit juristischen Mitteln zu “bezwingen”.</li>
<li><small>Und wenn Sie mir persönlich einen Gefallen tun wollen: hören Sie bitte endlich auf, das Zuchtpelz-Zeugs zu verkaufen. Ich verspreche, dass ich dann auch mal zu Ihnen einkaufen komme.</small></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Unternehmergeist edelbitter</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-07/unternehmergeist-edelbitter/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 23:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Give-Aways kann man nicht essen. Aber diese WKO-Dreiecke stellen eine außerdentlich löliche Ausnahme dar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Erst wenn der letzte Kugelschreiber bedruckt, das letzte Feuerzeug gebrandet, die letzte Schlüsselkette mit Metalldruck-Logo versehen ist, werden die Marketingleiter feststellen, dass man Give-Aways nicht essen kann”, sagte einst Chief Preckinwise und Legionen unschuldiger Schüler musste bei europaweiten Malwettbewerben kindlich-apokalyptische Zukunftsvisionen einreichen. Ein Wunder, dass die EU-Abstimmung trotzdem positiv ausging… aber die Theorie vom nicht zum Verzehr geeigneten Marketingartikel widerlegen diese schmackhaften Triangel:</p>
<div align="center"><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/unternehmergeist.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[4316]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/07/unternehmergeist-600x597.jpg" alt="unternehmergeist 600x597 Unternehmergeist edelbitter" title="Unternehmergeist edelbitter" width="600" height="597" style="border:1px solid orange;" /></a></div>
<p><span id="more-4316"></span></p>
<p>Dreieckige Post-Its? Originell Zündholzschachteln? Mitnichten, es handelt sich um ein Tool, das man im harten Arbeitsalltag wirklich gut gebrauchen kann: “Edelbitter–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/schokolade/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schokolade">Schokolade</a> mit feinstem Nusskrokant gefüllt”, von Konditormeister <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/pischinger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pischinger">Pischinger</a>. Prädikat: hochgradig zur Nachahmung empfohlen!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 23:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlechte Zeiten für Schafe! Social Media verzeiht keine Geheimniskrämerein - wer sein Businessmodell auf mangelnde Informiertheit aufbaut, bekommt in der neuen Medienwelt ganz schnell ein Problem. Und das gilt auch für Politiker, wie die Open Data Debatte hierzulande vor Augen führt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit werden sowohl auf EU-Ebene als auch teilweise national verstärkt Anstrengungen unternommen, öffentliche Daten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">online</a> zugänglich zu machen — es gibt ja auch kaum Gründe, warum ohnehin mit Steuergeld erhobene Informationen der Bevölkerung vorenthalten werden sollten, denn es geht dabei einerseits zum anonymisierte, also nicht personenbezogene statistische Daten, und andererseits um mehr <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/transparenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Transparenz">Transparenz</a> im öffentlichen Sektor. Max hat am Barcamp eine sehr gelungene Session über <a href="http://wissenbelastet.com/2010/06/01/opendata-anwendungen/" class="liexternal">Open Data</a> gestaltet. Bei der anschließenden Diskussion wurde mir schnell klar: obwohl Public Data vorwiegend ein “politisches” Thema darstellt, gibt es eine auffällige Parallele zu kommerziellen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Präsenzen: wer sein Businessmodell (respektive im Fall der Politik seine Macht) auf Informationsverknappung und Verschleierungstaktik aufbaut, wird mit dem Social Web (respektive mit Open Data) keine große Freude haben.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/06/sheep.jpg" alt="sheep Wer zweimal lügt, dem glaubt man nicht" title="Schafe" width="600" height="341" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4237"></span></p>
<p>So ist beispielsweise in den USA eine lückenlose Offenlegung der Finanzierung von Regierungsprojekte nicht nur üblich, sondern sogar gesetzlich verankert. Wäre eine derartige Transparenz auch in der österreichischen Verwaltung und Politik denkbar? Ich behaupte: im momentanen Zustand unserer informellen Klüngel-, Bünde– und Freunderlwirtschafts-Staats nicht. Ein zu großer Anteil österreichischer Politik lebt eben davon, dass Informationen zwar nicht grundsätzlich geheim, aber eben kaum zugänglich sind. Ob Parteiförderung (Stichwort Spenden), Finanzierung öffentlicher Bauvorhaben (Stichwort Skylink), Bezahlung von Politikern (Stichwort Sonderzulagen), absurde Wahlmodalitäten (Stichwort ORF Stiftungsratswahl exklusiv via Fax) — die Vorstellung, dass plötzlich alle alles wissen, muss für viele Protagonisten hierzulande in der Tat eine horrible Zukunftsvision darstellen.</p>
<h3 id="toc-public-data-mining-vs-geheimniskrmerei">Public Data Mining vs. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geheimniskraemerei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geheimniskrämerei">Geheimniskrämerei</a></h3>
<p>Und genau hier sehe ich eine ganz starke parallele zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media Marketing">Social Media Marketing</a>: während Buzzword-Rider munter von Dialogorientiertheit und Prosumern daher faseln und behaupten, Social Media eigne sich längst nicht für alle Branchen, liegt der entscheidende Punkt keineswegs in der Art des Produkts oder der Dienstleistung. Im Social Media Bereich bekommen jene Brands, Verkäufer und Dienstleister sehr schnell ein Problem, deren Business-Modell zu einem hohen Grad auf Secrecy, also Geheimhaltung, beruht. Wer hinter seinen eigenen Dienstleistungen und Produkten stehen kann, und zwar sowohl in qualitativer als auch ethischer Hinsicht, wird kein Problem haben, mit seinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunden">Kunden</a> auch im Eskalationsfall in einen konstruktiven Dialog zu treten.</p>
<p>Wer aber Taucher ohne Schutz-Ausrüstung in der südamerikanischen Abfall-Wirtschaft namens Lachszucht elend krepieren lässt, wer seine stylishen Sportschuhe von bis aufs Blut ausgebeuteten Kinderarbeitern nähen lässt, wer Produzenten beschäftigt, die meinen, ihre Mitarbeiter vertraglich zum Verzicht auf Selbstmord verpflichten zu müssen (skurrilerweise so <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/die-dunkle-seite-des-ipads/" class="liexternal">geschehen</a> in jenem Foxcon Werk in China, in dem Apple seine iPads fertigen lässt: anscheinend zogen aufgrund des hohen Drucks immer mehr Arbeiter den Freitod der Fabriksexistenz vor, wenngleich nicht klar ist, wie die genannte Regelung dem abhelfen soll), der wird spätestens dann ein Problem haben, wenn ihn seine Kunden nach dem Grund für seine Entscheidungen fragen.</p>
<p>Weite Teile der Public Relations haben sich in den letzten Jahren auf das Gebiet des sogenannten “Opinion Spinning” konzentriert: in den 80ern und 90ern mögen geschicktes Spielen auf der massenmedialen Klaviatur und die richtigen Kontakte durchaus manchmal dabei geholfen haben, eine gravierendes Fail kommunikativ zum Erfolg um zu modeln. Aber wenn plötzlich jeder in seinem eigenen sozialen Netzwerk zum Opinion Leader ist, dann verlieren Spin Doktoren schneller ihre Daseinsberechtigung als Faxgeräte.</p>
<p><strong>Genau in diesem Bereich liegt ein riesiges, nachhaltiges Potential von Social Media als Gegengewicht zu den widerlichen Auswüchsen des Turbokapitalismus.</strong> Kapitalisten gehen davon aus, dass der freie Markt in der Lage ist, Angebot, Nachfrage und letztendlich auch sinnvollen Umgang mit Ressourcen zu regulieren. Das funktioniert aber nur, wenn Konsumenten eine fundierte Entscheidungsgrundlage, also Zugang zu relevanten Informationen haben. Bio-Qualitäts-Siegel, Ursprungsgarantien — wir wissen mittlerweile, dass das großteils bloß Werbesujets in neuem Format sind.</p>
<p>Social Media schaltet aber langfristig die Mittelsmänner aus, ermöglicht und verstärkt den direkten, ungefilterten Informationsfluss abseits professioneller Gatekeeper. Natürlich, und das war ja der Ausgangspunkt meiner Überlegungen, wird diese neue Situation auch die Politik langfristig vollkommen umkrempeln. Aber ich fürchte, dass dieser Prozess in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oesterreich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Österreich">Österreich</a> noch sehr viel länger dauern wird also anderswo — denn vor Transparenz in öffentlichen Sektor und in der Wirtschaft müssen sich jene, die etwas zu verbergen haben, zu Recht fürchten. Und da haben wir Alpenländer reichlich Kandidaten, wie jeder gelernte Österreicher weiß.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Konferenz: meshed#2 — Socialnomics</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 21:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 2. Juni 2010; 9:00 bis 22:00. ] Am 2. Juni lädt netural communication zur meshed Konferenz: die Veranstaltung wanderte von Linz nach Wien, Schwerpunkt der zweiten Auflage ist das Thema Socialnomics.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">2. Juni 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Zum zweiten Mal lädt <a href="http://netural.at/" class="liexternal">netural communication</a> in diesem Jahr zur <a href="http://www.meshed-conference.com/2010/" class="liexternal">meshed — Social Media Conference</a>. Das Vortrags– und Workshop-Programm haben die Veranstalter mit <strong>Socialnomics</strong> getaggt. Neu ist die Location: vom Skyloft im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ars-electronica/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ars electronica">ars electronica</a> Center (<a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-05/meshed-1-social-marketing-fuer-beginner/" class="liinternal">Bericht</a> und <a href="http://blog.datenschmutz.net/fotoalbum/fotoalbum-barcamps-und-co/meshed-konferenz-2009/" class="liinternal">Bilder</a> vom Vorjahr) wandert die Veranstaltung in die traditionsreiche Aula der Wissenschaften im 1. Wiener Bezirk. Ich werde samt Video-Cam vor Ort sein und die eine oder andere Wortspende für den nächsten datenschmutz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videopodcast/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videopodcast">Videopodcast</a> gespannt entgehen nehmen.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/05/meshed2.jpg" alt="meshed2 Konferenz: meshed#2   Socialnomics" title="meshed #2 - Socialnomics" width="600" height="187" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-4228"></span></p>
<p>Zwar studiert ein voller Bauch angeblich nicht gern, aber zwischen <a href="http://www.meshed-conference.com/2010/allgemein/einladung-girl-geek-dinner-goes-twittagessen/" class="liexternal">Twittagessen / Girl Geek Dinner</a> (nicht zu verwechseln mit dem legendären Geekgirl Dinner, bei dem sich die Freundinnen von Geeks samt Anhang in zweifelhaften Striptease-Lokalen treffen) am 1. Juni und Konferenzbeginn bleibt ja noch ausreichend Zeit zum Verdauen, denn wie gewohnt bleibt alles gleich und doch ganz anders:</p>
<blockquote><p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Conference <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meshed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meshed">meshed</a>#2 reflektiert 2010 die dynamische Entwicklung der letzten zwei, drei Jahre – und geht dabei gezielt über das reine Vorstellen der Phänomene hinaus. Wie verändern <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>, YouTube, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> &amp; Co die Marktkommunikation und das Wirtschaften? Welche Aspekte sind für Unternehmen zu beachten? Was sind absehbare Trends? Wo liegen Potenziale? Und wie lassen sich diese erschließen?</p></blockquote>
<p>Durchs <a href="http://www.meshed-conference.com/2010/programm/" class="liexternal">Programm</a> führt die charmante Lena Doppel. Den Anfang macht um 10 Uhr <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/erik-qualman/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with erik qualman">Erik Qualman</a> mit “Socialnomics: It’s a People Driven Economy, Stupid”, beim abendlichen Expertentalk zum Thema “Wie wird (m)eine Organisation Social Media fit?” habe ich die Ehre und das Vergnügen, gemeinsam mit Doris Raßhofer, Martin Poreda, Markus Schmidtke und Albert Ortig am Podium zu sitzen. Dieses Thema hat mich in den letzten Tagen bei einer Reihe von Workshops ausgesprochen intensiv beschäftigt und ich freue mich drauf, über meine Erfahrungen zu berichten. Anschließend rockt dann Richard Eigner aka DJ Ritornell das Haus respektive die Aula — ich hoffe, er hat ausreichend Pladden / CDs / mp3’s im Gepäck, denn wir Social Media Berater gehen erst heim, wenn die das letzte Cuba Libre ausgetrunken ist!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Neues AdWords Feature: Remarketing Listen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-04/neues-adwords-feature-remarketing-listen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 06:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google bietet mit den neuen Remarketing-Listen ein interessantes Zusatz-Feature an: damit lassen sich gezielt Kunden ansprechen, die in der Vergangenheit bereits die eigene Homepage (bzw. bestimmte Unterseiten) besucht haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich heute mal wieder meinen digitalen Zauberstab auspackte, um ein wenig weiße (okay, graue) Zaubersprüche auf AdWords zu casten, entdeckte ich ein interessantes neues Feature. Naja, “entdecken” ist vielleicht übertrieben — schließlich weist Google mit einer Benachrichtigung deutlich auf die Funktion <em>Remarketing</em> hin. Und die hat’s ganz schön in sich: </p>
<blockquote><p>Mithilfe von Remarketing können Sie Personen erreichen, die zuvor Ihre Website besucht haben, und so gezielt relevante Personen mit der richtigen Werbebotschaft ansprechen. Sie präsentieren ihnen Ihre Botschaft, während sie Websites im gesamten Content-Werbenetzwerk von Google besuchen.</p></blockquote>
<p>Man beachte: es handelt sich keineswegs um simple Referrer-basierte Einblendungen und auch nicht um einen AdServer, der seine Inhalte Cookie-gesteuert ausliefert. Der Code, den der werbende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webmaster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webmaster">Webmaster</a> einbindet, setzt ein Cookie beim Surfer.<span id="more-4175"></span></p>
<blockquote><p>Ein kleines Code-Snippet (das Remarketing-Tag) wird beispielsweise auf der Startseite Ihrer Website eingebettet. Dieser Code weist AdWords an, die Besucher in die Liste “Startseiten-Liste” aufzunehmen, die Sie erstellt haben. Beim Besuch Ihrer Startseite wird das Cookie der entsprechenden Nutzer in die Remarketing-Liste aufgenommen. Nun können Sie eine AdWords–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kampagne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kampagne">Kampagne</a> erstellen, die Botschaften ausschließlich auf diejenigen Nutzer ausrichtet, die in dieser Liste enthalten sind. Ihre Remarketing-Botschaften werden keinen Nutzern angezeigt, die sich nicht auf der “Startseiten-Liste” befinden.</p></blockquote>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/remarketing.jpg" alt="remarketing Neues AdWords Feature: Remarketing Listen" title="AdWords Remarketing" width="215" height="48" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Ich finde dieses Tool ausgesprochen spannend — weil es ganz neue Kampagnen-Konzeptionen erlaubt. Die Nutzungsstatistiken vieler Shops zeigen, dass ein beträchtlicher Teil potentieller Einkäufer frühestens beim zweiten Besuch eine Bestellung tätigt: als Zielgruppen-genauer Reminder könnten solche Remarketing-Kampagnen nicht nur hohe Clickthrough-Raten, sondern auch deutlich überdurchschnittliche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/conversion/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Conversion">Conversion</a>–Rates erzielen.</p>
<p>Bei der immensen Zahl an Daten, die Google über seine diversen Services sammelt (Google-Konten, Chrome, Analytics) vermute ich mal, dass derartige “Remarketing-Modelle” bald auch rein auf Datamining-Basis, also Cookie-frei funktionieren könnten. Und es würde mich nicht wundern, wenn Google in naher Zukunft diese Remarketing-Services auf Suchanzeigen ausweiten — derzeit können potentielle Returning Customers ja nur über das Content Netzwerk angesprochen werden.</p>
<p>Ich denke, dass die Remarketing-Option bei AdWords-Cracks auf große Gegenliebe stoßen wird: wenn ein Kunde beispielsweise einen Shop schon einmal besucht hat, kann man ihm wohl getrost Interesse für das jeweilige Sortiment unterstellen. Eine solche Prädisposition löst, in Kombination mit einem Themen-affinen Werbeumfeld, wesentlich leichter einen Kaufimpuls aus als neue Information — wobei im aufgrund es Wiedererkennungs-Effekts grafische Werbemittel mit starker CI-Einblendung sicherlich von Vorteil sind. Ausführliche Beschreibungen und Strategien zum Einsatz solcher Remarketing-Listen bietet Google in der <a href="https://adwords.google.com/support/aw/bin/topic.py?hl=de&#038;topic=27768" class="liexternal">AdWords Hilfe</a> an.</p>
<p>Ich werde in den nächsten Wochen bei meinen laufenden Kampagnen auf jeden Fall mit Remarketing-Listen experimentieren — schließlich eignet sich dieses Zielgruppentool auch sehr gut zur Bewerbung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Medien mit wiederkehrenden Inhalten, Stichwort Audio– oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videopodcast/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videopodcast">Videopodcast</a>. Was denken Sie über die neue Remarketing Option und welche Anwendungsmöglichkeiten fallen Ihnen dazu ein?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Video-Podcast: Interview mit Matthias Lüfkens</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-03/video-podcast-interview-mit-matthias-luefkens/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Matthias Lüfkens, den ich beim World Blogging Forum in Bukarest kennen gelernt habe, hielt die Keynote beim eDay 2010. Im Anschluss an seinen Vortrag befragte ich den Social Media Verantwortlichen des World Economic Forum Davos etliche zum Thema Social Media im Unternehmenseinsatz - Matthias hat hervorragende Tipps parat, und er weiß, wovon er spricht: @Davos hat auf Twitter 1,5 Millionen Followers. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/matthias-luefkens/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Matthias Lüfkens">Matthias Lüfkens</a> hielt am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/eday/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with eDay">eDay</a> 2010 vergangene Woche die Keynote: der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> Experte des World <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> Forum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/davos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Davos">Davos</a> rät Unternehmen, auf die eigenen Mitarbeiter als wertvollstes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Kapital zu setzen und sich nicht von (weitgehend unbegründeter) Angst vor negativen Konsequenzen und Kontrollverlust zu fürchten.</p>
<p>Im Video–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a>, das sich *kein* Social Media Berater (und die gibt’s mittlerweile ja wie Sand an der Strandbar Hermann) entgehen lassen sollte, erzählt Matthias, den ich beim World <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogging">Blogging</a> Forum in Davos kennen gelernt habe, worauf Unternehmen bei ihren <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media Marketing">Social Media Marketing</a> Aktivitäten achten sollten und woher der Trend-Wind 2010 weht:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2010-03/video-podcast-interview-mit-matthias-luefkens/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<span id="more-4136"></span></p>
<p>Was sagen Sie zu Matthias Lüfkens Ideen zum Social Web? Sieht er die Möglichkeiten der diversen Networks zu euphorisch, oder sind (österreichische) Unternehmen in der Tat ein Stück ins Hintertreffen geraten? Behalten Sie Ihre Meinung nicht für sich! Das Kommentarformular sieht hungrig aus.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Video-Interview: Wolfgang Bscheid über Affiliate Marketing</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-10/video-interview-wolfgang-bscheid-ueber-affiliate-marketing/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 07:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Anschluss an seinen Vortrag habe ich Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer von mediascale, über Chancen und Herausforderungen des Online Performance Marketing interviewt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werbeplanung-summit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werbeplanung Summit">Werbeplanung Summit</a> hielt Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer der deutschen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/performance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Performance">Performance</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a> Agentur <a href="http://www.mediascale.de" class="liexternal">mediascale</a>, einen hervorragenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/affiliate/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Affiliate">Affiliate</a> Marketing. Im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vergleich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergleich">Vergleich</a> zur österreichischen Marketing-Szene, die nach wie vor 90% ihrer Budgets Media-Agenturen zur breiten Bannerstreuung in den Rachen wirft, ist unser Nachbarland in punkto Performance Marketing schon wesentlich hellhöriger — was sich nicht zuletzt am durchschlagenden Erfolg einiger Affiliate Networks äußert. Im Anschluss an seinen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vortrag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vortrag">Vortrag</a> habe ich mit Wolfgang Bescheid ein zweiteiliges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> über Chancen und Herausforderungen des virtuellen Performance Marketing geführt:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-10/video-interview-wolfgang-bscheid-ueber-affiliate-marketing/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-3738"></span></p>
<p><strong>Teil 2 — Wolfgang Bscheid über Performance Marketing</strong></p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-10/video-interview-wolfgang-bscheid-ueber-affiliate-marketing/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Guy Kawasaki Interview Teaser</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-09/guy-kawasaki-interview-teaser/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 03:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kurzer Vorgeschmack auf das Interview, das ich letzte Woche mit dem amerikanischen Investor und Web-Marketing Experten Guy Kawasaki geführt habe - das vollständige Video gibt's am Dienstag auf datadirt.net/guy.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon (mehrfach :mrgreen:) erwähnt hatte ich letzte Woche die großartige Gelegenheit, <a href="http://www.guykawasaki.com" class="liexternal">Guy Kawasaki</a> zu interviewen. Der amerikanische Venture-Kapitalist und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> war auf Einladung von <a href="http://www.businesskitchen.at" class="liexternal">BusinessKitchen</a> und <a href="http://www.wko.at" class="liexternal">WKO</a> in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> zu Gast, um in der Schönbrunner Orangerie eine Keynote über das Thema “Innovation” zu halten.</p>
<p>Ich finde es einfach nur grandios, dass ich Gelegenheit hatte, mit Guy im Café Sperl ausführlich zu plaudern — über die Stationen seiner Karriere, seine aktuellen Projekte und seine Ideen zu Twitter und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>. Ich bin ausgesprochen sicher, dass jeder Web-Marketer von Guys Ideen eine Menge lernen kann — mich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/persoenlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönlich">persönlich</a> hat das Gespräch jedenfalls hochgradig inspiriert. Um meine Begeisterung zu erklären, muss ich ein wenig ausholen: wie jeder Web 2.0 Berater (und jeder gute Verkäufer) weiß, entsteht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a> nicht als Resultat einer einmaligen Aktion. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a> entsteht vielmehr im Lauf der Zeit — in IRL genauso wie in virtuellen Beziehungen. Wenn man Blogger ist, gewöhnt man sich rasch daran, Unmengen von RSS-Feeds zu scannen, aber irgendwann reduziert man die Zahl der abonnierten Blogs dann wieder und behält nur jene Personen am Radar, die genuin eigene Ideen haben und von denen man immer wieder was Neues lernen kann. Das waren für mich in den letzten drei Jahren vor allem 3 Personen: Jeremy Shoemaker, Seth Godin und — ja, richtig geraten: Guy Kawasaki. Hier ein kurzer Teaser — das komplette <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> gibt’s am Dienstag auf <a href="http://datadirt.net/guy" class="liexternal">datadirt</a>:</p>
<p><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-09/guy-kawasaki-interview-teaser/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><span id="more-3683"></span></p>
<p>Wie gesagt: am Dienstag gibt’s das komplette Interview — und ich behaupte: jeder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">Online</a>–Marketing Profi sollte sich anhören, was Guy zu sagen hat. Außerdem hab ich jetzt endlich das Konzept von <a href="http://alltop.com" class="liexternal">Alltop.com</a> verstanden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Guy Kawasaki Interview Teaser" class='wp-smiley' title="Guy Kawasaki Interview Teaser" /> </p>
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		<title>Twitter-News: @datadirt Nr. 1 in den Twem-Charts, @datenschmutz für .de-Tweets</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-08/twitter-news-datadirt-nr-1-in-den-twem-charts-datenschmutz-fuer-de-tweets/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 11:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Montag steht datadirt an der Spitze der Twem Charts und ich haben endlich den Account datenschmutz für meine deutschsprachigen Tweets. Ein Anlass für ein paar Überlegungen zum Thema Twitter-Messbarkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfreuliche News aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Welt: am Montag habe ich endlich den Account <a href="http://twitter.com/datenschmutz" class="liexternal">@datenschmutz</a> bekommen, den ich zukünftig statt @ritchie_tweets für meine deutschsprachigen Micro-Messages verwenden werde. Ich bin gerade dabei, allen Friends des alten Accounts zu folgen und hab mich über knapp 400 Followers in den ersten zwei Tagen ziemlich gefreut <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Twitter News: @datadirt Nr. 1 in den Twem Charts, @datenschmutz für .de Tweets" class='wp-smiley' title="Twitter News: @datadirt Nr. 1 in den Twem Charts, @datenschmutz für .de Tweets" /> Aktuelle datenschmutz-Postings werden wie gehabt über den Feed-Account <a href="http://twitter.com/datenschmutzrss" class="liexternal">@datenschmutzrss</a> gepostet — ich bevorzuge die Trennung von “Human” und “RSS Accounts”. Außerdem bin ich mit meinem Haupt-Account <a href="http://twitter.com/datadirt" class="liexternal">@datadirt</a> (derzeit 33k Followers) seit Montag auf Platz 1 der <a href="http://www.twem.de/" class="liexternal">Twem-Charts</a> — Sascha Lobo sieht bloß noch den Hinterreifen meines Bikes.</p>
<p>Aber bei aller Freude über die Chart-Platzierung kann ich mir an dieser Stelle ein paar Anmerkungen zum Maßbändern, –stäben und –einheiten einfach nicht verkneifen. “What people know and what they say is like colorful sky,” habe ich mal den Purple Pro singen hören. Und in der Tat: Einerseits beschwören sämtliche Evangelisten den dialogischen Charakter von Web 2.0 Services, andererseits gilt es fast schon als anrüchig, wenn die Follower-Followed-Ratio bei 1:1 liegt. Den größten .at/.de/.ch Twitteraccount in punkto Followers habe ich mit über 30k schon eine ganze Weile. Aber an die Spitze der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twem">Twem</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/charts/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Charts">Charts</a> kam ich erst diese Woche, da ich mittlerweile aufgrund des rasanten Wachstums rund 17k mehr Followers als Friends habe.</p>
<p>Twem bezeichnet diese nicht-reziproke Gruppe als “Fans” und baut die Gesamtwertung auf dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/differenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Differenz">Differenz</a> auf. Der Hintergedanke ist wohl, dass spammige Mass-Follow Accounts außen vor bleiben sollen, spricht mit 100k Followern und ebenso vielen Friends wäre man bei Twem ziemlich weit hinten. Aber spiegelt dieses Verfahren die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–Realität überhaupt wider? Nein, denn im Extremfall müssen sich Followers und Friends überhaupt nicht überschneiden — ein Tweeper könnte beispielsweise 100 anderen Usern folgen, während im selbst 200 andere Accounts folgen, von denen er keinen einzigen in der Timeline hat. Um die tatsächliche “non-reziproke <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/differenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Differenz">Differenz</a>” zu eruieren, müsste Twem also <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/analog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with analog">analog</a> zum äußerst nützlichen <a href="http://dossy.org/twitter/karma/" class="liexternal">TwitterKarma</a> beide Listen komplett abgleichen, um auf die tatsächliche Anzahl der “Fans” zu kommen.</p>
<p>Diese Zahl entspräche zumindest eher der tatsächlichen Differenz, aber was sagt die eigentlich aus? Es handelt sich lediglich um ein Analogon zu klassischen Maßzahlen á la Reichweite oder <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/newsletter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Newsletter">Newsletter</a>–Abonnenten. Genauso gut könnte man diese Zahl mit dem Quotient Followers durch Friends hoch Pi multiplizieren und das zweimal durch den Kehrwert des Prozentsatzes @-Replies durch ReTweets dividieren. Doch der Punkt ist: es gibt keine *richtige* Art, Twitter zu verwenden, sondern völlig unterschiedliche Nutzungs-Szenarien. Kann man einen über Twitter geposteten RSS-Newsfeed des Spiegel sinnvoll mit dem Twitter-Account von Nora X, 17, Webdesignerin aus dem Wuppertal, vergleichen? Ich denke nicht. Auch ReTweets sind spätestens, seit man sie en gros um Spottpreise einkaufen kann, keine sinnvolle Maßeinheit mehr.</p>
<p>Am ehestens würde sich zur indirekten Messung der Popularität die Click-Through-Rate von geposteten Fotos, Links, Videos etc. eignen, und zwar in Relation zur Zahl der Followers. Sprich: wenn Heinz Mustermann mit 100 Followern einen Link postet und 20 User drauf klicken, dann ist das mehr wert als Elise Musterfrau Aussendung an 500 Followers, von denen nur fünf neugierig auf den Inhalt sind. (Wenn allerdings Walter Spamberger einen Link an seine hunderttausend Followers verschickt, von denen auch nur ein Prozent drauf klickt, dann sieht die Sache in punkto “Mediawert” schon wieder ganz anders aus.) Mit anderen Worten: Während in grauer Web 2.0 Vorzeit, als Technorati noch funktionierte, beispielsweise der Zahl der Trackbacks der letzten 3 Monate tatsächlich einen gewissen Aufschluss über die Relevanz bestimmter Blogs lieferte, so betont jede Twitter-Hitparade und Wertung lediglich einzelne quantitative Aspekte, die recht wenig über die (dialogische) Qualität des jeweiligen Accounts aussagen. Außer im Fall von datadirt natürlich! <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Twitter News: @datadirt Nr. 1 in den Twem Charts, @datenschmutz für .de Tweets" class='wp-smiley' title="Twitter News: @datadirt Nr. 1 in den Twem Charts, @datenschmutz für .de Tweets" /> </p>
<p>Und noch mal ein kurzer Reminder: deutschsprachige Tweets gibt’s ab sofort unter <a href="http://twitter.com/datenschmutz" class="liexternal">@datenschmutz</a>, alle Blog-Updates unter <a href="http://twitter.com/datenschmutzrss" class="liexternal">@datenschmutzrss</a> und wer Englisch bevorzugt, wirft einen Blick auf <a href="http://twitter.com/datadirt" class="liexternal">@datadirt</a> respektive <a href="http://twitter.com/datadirtrss" class="liexternal">@datadirtrss</a>. Ich twittere über ähnliche Themen wie hier am Blog — sprich Social Web, Online <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>, Gadgets und die üblichen Geekereien. Natürlich freu ich mich über neue Followers, außerdem interessiert mich brennend: was halten Sie von Microblogging-Landvermessungen und Twitter-Hitparaden?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogistan Panoptikum KW31 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 21:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Skype muss möglicherweise bald den Telefonhörer ganz auflegen, TweetMeme wird kopiert und klagt, Michael Arrington schmeißt sein iPhone in den Müll - im Vergleich zur letzten Social Media Woche fühlt sich die durchschnittliche Californication Staffel vollkommen ereignislos an. Vor der Informationsflut schützen Sie Linzerschnitte und datadirt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder neigt sich ein Sonntag zur Neige, liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns, ist im Social Web kein Kiesel auf dem anderen geblieben. Aber zum Glück gibt’s ja das Blogistan Panoptikum von <a href="http://www.linzerschnitte.at" class="liexternal">Linzerschnitte</a> und datadirt. (Virtuelle) Weltendeutung hat in unserem Kulturkreis eine ehrenvolle Tradition und darf keinesfalls mit gewöhnlichem Hirnwichsen (Aufpolieren der grauen Zellen, vom Ausdruck “die Schuhe wichsen” = auf Hochglanz polieren. Nicht, was Sie dachten.) verwechselt werden. Doch bevor es hier zu theoretisch wird an dieser Stelle nochmal der Hinweis auf die Abschlussparty zur N97 Verlosung: Jedenfalls fröhlich und auf Wunsch auch feucht gefeiert wird ab 19:00 im Werkzeug-H, Details auf <a href="http://www.facebook.com/home.php#/event.php?eid=136242085478" rel="nofollow" class="liexternal">Facebook</a>. Aber nun genug der Prognosen, wir richten unseren Blick eine Woche zurück.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-der-typische-teutonen-tweeper" class="liinternal">Der typische Teutonen-Tweeper</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-rechtsstreit-bedroht-skype" class="liinternal">Rechtsstreit bedroht Skype</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-pretty-link-pro-gelauncht" class="liinternal">Pretty Link Pro gelauncht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-i-quit-the-iphone" class="liinternal">I quit the iPhone</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-nach-sozialer-relevanz-filtern" class="liinternal">Nach sozialer Relevanz filtern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-watercooler-conversations-von-mit-und-ber-twitter" class="liinternal">Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-tipps-fr-den-social-media-workflow" class="liinternal">Tipps für den Social Media Workflow</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-foto-der-woche" class="liinternal">Foto der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-ritchies-video-der-woche" class="liinternal">Ritchies Video der Woche</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2009-08/blogistan-panoptikum-kw31-2009/#toc-linzerschnittes-video-der-woche" class="liinternal">Linzerschnittes Video der Woche</a></li>
</ol>
</div>
<h2 id="toc-der-typische-teutonen-tweeper">Der typische Teutonen-Tweeper</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Gleich vorweg, die Ergebnisse der Twitterumfrage von Thomas Pfeiffer umfasst eigentlich die Tweeper des gesamten deutschsprachigen Raums — aber Alliterationen in Überschriften sollen ja immer besonders gut ziehen. Was man immer schon geahnt hat, wird durch die Twitterumfrage verifiziert — die deutschsprachigen Tweeper sind ein hochgradig homogenes Grüppchen, und das ist der Archetyp:</p>
<blockquote><p> Jung (32 Jahre), männlich (74%) und gebildet (78% haben Abitur). Zwei von drei betreiben einen eigenen Blog und schreiben über Technik, Web 2.0-Themen oder Privates. Jeder zweite stammt aus der Medien– oder Marketingbranche und jeder Vierte ist Führungskraft oder Unternehmer/in.</p></blockquote>
<p>Nicht wirklich überraschend also. Aber immerhin, einen Aspekt gibt es da, der mir bisher nicht explizit bewusst war:</p>
<blockquote><p>Frauen, so könnte man sagen, verstecken sich eher und wählen Fantasienamen.</p></blockquote>
<p>Hmm. True.</p>
<h2 id="toc-rechtsstreit-bedroht-skype">Rechtsstreit bedroht Skype</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Skype könnte für eBay zum Kuckucksei werden, wie die <a href="http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/technology/article6735381.ece" class="liexternal">Times Online</a> berichtet. 2005 hatte das Auktionshaus die Online-Telefon-Firma für 2,6 Milliarden Dollar gekauft und plante in näherer Zukunft ein Spin-Off samt Börsengang. In der Auseinandersetzung mit der schwedischen Firma Joltid, einem Start-Up der Skype-Mitgründer Niklas Zennstrom und Janus Friis, geht es um Core-Technologien von Skype, bei deren Nutzung angeblich Lizenzbedingungen verletzt wurden. Die Auswirkungen könnten sich als drastisch erweisen:</p>
<blockquote><p>EBay admitted in a regulatory filing that it might have to close down the company. It said it was trying to develop alternative software but if that did not work, or if eBay lost the right to the original software: “Skype would be severely and adversely affected and the continued operation of Skype’s business as currently conducted would likely not be possible.” </p></blockquote>
<p>Zwar sieht man der Verhandlung angeblich gelassen entgegen, arbeitet aber bereits an Alternativen:</p>
<blockquote><p>“Although Skype is confident of its legal position… Skype has begun to develop alternative software to that licensed through Joltid. However, such software development may not be successful, may result in loss of functionality or customers even if successful, and will in any event be expensive,” eBay said.</p></blockquote>
<p>Auch anderswo wird diese Woche mit gerichtlichen Bandagen gekämpft: TweetMeme-Gründer Nick Halstead bezichtigt ReTweet des <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/27/defending-its-turf-tweetmeme-is-already-threatening-to-sue-retweet/" class="liexternal">Plagiarismus</a>: </p>
<blockquote><p>He had to look no further than the code for the retweet button itself. The code below is what he found, which he says is “an exact copy of our own retweet button code with the word ‘tweetmeme’ replaced with ‘retweet’”.</p></blockquote>
<h2 id="toc-pretty-link-pro-gelauncht">Pretty Link Pro gelauncht</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Blair Williams hat mit Pretty Link eines der für Pro–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> genialsten WordPress-Plug-Ins überhaupt geschaffen. Die Software ermöglicht die Nutzung der eigenen Domain als Short-URL-Service: äußerst nützlich für Twitter, aber auch zum Managen von Forward und zum Erstellen leicht zu merkender Adressen. Bereits die Free-Version liefert Statistiken und Cloaking-Funktionen. Aber Blair hat nochmal tief in die Trickkiste gegriffen und vor wenigen Tagen die Pro-Version veröffentlicht, die es wirklich in sich hat: detaillierte Statistiken, integrierte ReTweet-Funktion und ein ausgefeilter Cloaking– und Keyword-Replace Mechanismus (inkl. Split-Testing!) rechtfertigen die 97$ für eine Lifetime-Lizenz auf bis zu fünf Blogs auf jeden Fall. Ab September wird Pretty Links teurer, wer WordPress nutzt und twittert, sollte <a href="http://datadirt.net/2n5" class="liexternal">schnell zuschlagen</a> — eine ausführlichere Review folgt demnächst.</p>
<h2 id="toc-i-quit-the-iphone">I quit the iPhone</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Apfel-Anbeter sind bekanntlich prädestiniert für große Gefühle, und diese Woche schlug der Drama-Pegel bei einigen iPhone-Besitzer ziemlich heftig aus. Nachdem man bei Apple wieder mal den Möchtegern-Monopolisten raushängen ließ und die Application “Google Voice” aus dem App Store warf, gingen offensichtlich einige Liebesbeziehungen zu Ende. Einer davon wird von Michael Arrington auf Techchrunch im Rosamunde-Pilcher-Style betrauert:</p>
<blockquote><p>I have loved the iPhone, but now I am quitting the iPhone.</p>
<p>This is not an easy decision. Was there in January 2007 when it was announced and I bought the first iPhone as soon as it was available. (…) But I’m not going to upgrade to the iPhone 3GS. Instead, I’m abandoning the iPhone and AT&amp;T.</p></blockquote>
<p>Die ganze Seifenoper gibt es auf <a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/31/i-quit-the-iphone/" class="liexternal">TechCrunch</a>.</p>
<h2 id="toc-nach-sozialer-relevanz-filtern">Nach sozialer Relevanz filtern</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Immer mehr Experten bezweifeln die baldige Marktreife semantischer Technologien — der Cuil Fehlstart in die Bedeutungslosigkeit hat dazu gewiss beigetragen. Immer mehr Bedeutung dagegen misst man dem “Social Rank” zu: denn Informationen aus dem eigenen erweiterten Freundeskreis sind vielleicht nicht unbedingt relevanter, aber in der Regel vertrauenswürdiger als “neutrale” Quellen. Dass sich daraus ein selbstverstärkender Effekt ergeben könnte, liegt auf der Hand: die Schlüsselherausforderung bei der Informationssuche liegt meiner Meinung nach nicht zuletzt im richtigen Quäntchen “Entropie” oder Zufall. Außerdem spielt der jeweilige Kontext eine wichtige Rolle — <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/rethinking_social_relevancy_rank_whats_missing.php" class="liexternal">ReadWriteWeb</a> stellt dazu ein paar spannende Überlegungen:</p>
<blockquote><p>But each level more likely indicates degrees of social proximity than relevance per se; although in some cases closer proximity may very well indicate greater relevance. The problem is that relevance is highly contextual. It depends on many factors, such as your profession, your search query, your friends, your friends’ knowledge about those topics, and the information that is publicly recorded in their activity streams.</p></blockquote>
<h2 id="toc-watercooler-conversations-von-mit-und-ber-twitter">Watercooler-Conversations von, mit und über Twitter</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-judith.png" width="48" height="48" alt="autor judith Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> So kannten wir sie, und so liebten wir sie — die <a href="http://twittercism.com/wp-content/uploads/2009/02/twitter_homepage.jpg" rel="lightbox" class="liexternal">alte Twitter Homepage</a>. Diese Woche wurde das Microblogging-Web-Portal einem Relaunch unterzogen, der aus technischer Sicht so minimal war, dass es anscheinend nicht mal dem FailWale aufgefallen ist — doch bei näherem Hinsehen verbirgt sich hinter dem kleinen Relaunch ein großer Paradigmenwechsel. Der alte Selbstbeschreibungstext lautete:</p>
<blockquote><p>Twitter, this is a service for friends, family, and co-workers to communicate and stay connected through the exchange of quick, frequent answers to one simple question: What are you doing?</p></blockquote>
<p>Nun sieht die Sache nicht nur anders aus, sie hört sich auch <a href="http://blog.twitter.com/2009/07/new-front-page.html" class="liexternal">anders</a> an:</p>
<blockquote><p>Share and discover what’s happening right now, anywhere in the world.</p></blockquote>
<p>Einen Interpretationsansatz für diese neue Strategie liefert gleich der Social Media Guide Mashable:</p>
<blockquote><p>The Goal of Twitter’s New Homepage? Be the World’s Water Cooler!</p></blockquote>
<h2 id="toc-tipps-fr-den-social-media-workflow">Tipps für den Social Media Workflow</h2>
<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/images/autor-ritchie.png" width="48" height="48" alt="autor ritchie Blogistan Panoptikum KW31 2009" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" title="Blogistan Panoptikum KW31 2009" /> Zuerst die richtigen Plattformen wählen, eine geeignete Strategie definieren und diese konsequent und effizient verfolgen — so einfach kann es sein. Andererseits kann man sich auch leicht übernehmen (oder “zersprageln”, wie der Wiener sagt) und vor lauter neuen Social Web Services den Sinn und Zweck nicht mehr erkennen. Wichtigste Richtschnur: Wo finde ich meine Community, wo unterhalten sich Kunden, die an meinem Produkt interessiert sind? Predigerliteratur findet man allen Ecken und Enden, vom <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/longtail/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Longtail">Longtail</a> hat jeder schon mal gehört — aber gute Tipps zum Workflow sind selten, die Angst vor der Überforderung wächst. P. Morgan Brown hat eine äußerst lesenswerten Beitrag mit dem Titel <a href="http://www.pmorganbrown.com/2009/07/25/identifying-a-social-media-workflow/" class="liexternal">Identifying a social media workflow</a> verfasst, der einen hervorragenden Einstieg in die Frage “sollte ich mitmachen?” bietet:</p>
<blockquote><p>Change always feels uncomfortable.  And unless you’re forced out of that comfort zone it’s difficult to take the steps you need to take to get out and move forward.  So what I try to do when talking to people who feel overwhelmed by the prospect of social media is talk to them about email.  And cell phones.  Because I often speak to and work with people who are older than me I ask them “Do you remember doing your job without email and cell phones?”  Invariably they say “yes,” and then they smile knowing where I am going with these questions.</p></blockquote>
<h2 id="toc-foto-der-woche">Foto der Woche</h2>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/extranoise/" class="liexternal">Extranoise</a> hat das Treppenhaus der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg in Berlin — Linienführung und Farbgebung des Bildes finde ich grandios gelungen: </p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/07/treppfenhaus.png" alt="treppfenhaus Blogistan Panoptikum KW31 2009" title="treppenhaus" width="600" height="360" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-ritchies-video-der-woche">Ritchies Video der Woche</h2>
<p>Storytelling, Dramaturgie, Framing, Lichtführung, Tiefenschärfe… alles genau geplant. Oder einfach am Heimweg vom Festival die Cam rausgeholt und ein paar spontane Aufnahmen vom Sonnenaufgang gemacht. Zitat von Regisseur <a href="http://vimeo.com/giugesco" class="liexternal">Giugesco</a>: “Sunrise is one of the greatest things in life. it’s a pity that i don’t see it very often.” Geht mir auch so — und: Wow!</p>
<p><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5826468&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5826468&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></p>
<h2 id="toc-linzerschnittes-video-der-woche">Linzerschnittes Video der Woche</h2>
<p>Dass Touristen Versicherungsgebäude abfilmen, kommt sicher nicht besonders oft vor. Der Uniqua Tower in Wien an der Aspernbrücke ist allerdings eines der privilegierten Bauwerk, dank einiger Studenten der Universität für Angewandte Kunst, die sich lustige Dinge mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BGNwjO2beFM" class="liexternal">LED Grids</a> ausdachten.<br />
Nicht gar so ausgefallen wie LED Grids, dafür aber optisch noch um einiges beeindruckender ist diese Projektion auf die Hamburger Kunsthalle:</p>
<p><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5677104&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=5677104&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object></p>
<p>Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres gemeinsamen Wochenrückblicks angelangt, und somit bleibt uns nur mehr zu sagen: auf eine neues! Doch bevor wir Ihnen das nächste Panoptikum präsentieren können, müssen die nächsten sieben Tage erst vergehen. In diesem Sinne: danke für Ihre Whuffies, wir lesen uns morgen!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW31 2009" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden Wochenrückblick — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Gewinnerin des meshed#1 Tickets heißt…</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/die-gewinnerin-des-meshed1-tickets-heisst/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 15:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Gewinnerin des ersten datenschmutz Twitter-Quiz heißt Linzerschnitte - sie hat die meisten Fragen richtig beantwortet und bekommt das 2-Tages-Ticket für die Meshed. Hier mein Fazit zur datenschmutz-Gewinnspielpremiere auf Twitter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/meshed-klein.jpg" alt="meshed klein Die Gewinnerin des meshed#1 Tickets heißt..." title="meshed" width="244" height="197" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" /><a href="http://twitter.com/linzerschnitte" class="liexternal">@linzerschnitte</a> — Judith hat die meisten Fragen zuerst richtig beantwortet. Gratulation! Ich hab’s den Teilnehmer bei der Twitter-Quiz-Premiere nämlich besonders schwierig gemacht: es gab jeden Tag mehrere Fragen zu nicht angekündigten Zeitpunkten, außerdem habe ich bemüht, einige Fragen zu stellen, die mit der Standard-Methode (=Google Suche) nicht so ohne weiteres zu beantworten sein sollten. Aber immerhin gibt’s ja auch um eine Konferenzkarte im Wert von rund €700,-. Wer hier leer ausgegangen, hat noch eine zweite Chance: Jürgen Liechtenecker <a href="http://www.liechtenecker.at/blogeintrag/dalli-dalli-kartenverlosung-meshed1-konferenz/" class="liexternal">verlost</a> auf seinem Blog ebenfalls eine Karte — und zwar nach dem Dalli-Dalli-Bilderrätselprinzip. Hier mein persönliches Fazit zum ersten datenschmutz-Twitter-Quiz:</p>
<p>Sich gute Fragen zu überlegen bzw. zu recherchieren ist gar nicht so einfach — im Zeitalter von Google lässt sich ein beträchtlicher Teil der Antworten ohne weiteres bereits mit der Google-Resultpage beantworten, und ausführliche Formulierungen scheiden aufgrund des 140-Zeichen Limits minus Tag sowieso aus. Die ganze Aktion hat mich stark an die Zeit erinnert, als ich bei der mobilkom für die Redaktion der Winnerzone, ein hauseigenes SMS-Quiz von A1, zuständig war. (Bei dem die Gewinnchancen auf neue Handys im Übrigen recht hoch sind — wer genügend SMS-Kontingent im Vertrag hat, dem kann ich Mitspielen nur empfehlen, es handelt sich *nicht* um eine Mehrwertnummer, derzeit ist allerdings kein <a href="http://www.a1.net/wzneu/webpub/home.seam" class="liexternal">Game</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/online/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with online">online</a>) Im großen und ganzen war die Aktion für mich ein voller Erfolg und — soweit ich weiß — im deuschen Sprachraum eine Premiere. Und das sind die Learnings, die ich aus meinem ersten Twitter-Quiz mitgenommen habe:</p>
<ul>
<li>Der Zeitraum des Games spielt eine wichtige Rolle: wenn sich ein Quiz über mehrere Tage zieht, verliert man einige Mitspieler, die vielleicht nicht immer online sind — andererseits bekommt man insgesamt wohl mehr Response, denn es dauert eben ein bisschen, bis sich eine solche Aktion auf Twitter “herumgesprochen” hat. Allerdings werde ich beim nächsten mehrtägigen Quiz vorher den Zeitraum ankündigen, also z.B. drei Tage lang immer zwischen 15:00 und 16:00 Uhr fünf Fragen rausschicken.</li>
<li>Das Taggen funktioniert einwandfrei und erleichtert die Auswertung natürlich immens — und das Mitspielen für die Teilnehmer. Wer ein gut funktionierendes Echtzeit-Monitoring nutzt (z.B. den Tweetdeck-Client mit anpassbarer Suchspalte), hat garantiert höhere Gewinnchancen.</li>
<li>Je einfacher die Fragen, desto wichtiger die zeitliche Komponente: beim nächsten Mal werde ich vermutlich weniger, aber dafür schwierigere Fragen ausschicken.</li>
<li>Einen dedizierten Accounts für ein solches <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gewinnspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewinnspiel">Gewinnspiel</a> zu benutzen, wäre eher kontraproduktiv, denn ein netter Nebeneffekt besteht darin, dass man etliche neue <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/followers/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Followers">Followers</a> bekommt.</li>
</ul>
<p>Nun bleibt mir nur mehr, gespannt drauf zu warten, welche österreichische “Viral Marketing Agentur” mir diese Idee als erste nachmacht und als ihr Konzept verkauft <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Die Gewinnerin des meshed#1 Tickets heißt..." class='wp-smiley' title="Die Gewinnerin des meshed#1 Tickets heißt..." /> Aber im Ernst: war für mich eine spannende Erfahrung, die ich sicherlich in Kürze wiederholen werde. &lt;/eigenwerbung on&gt;Also an dieser Stelle ein kleiner Wink mit dem virtuellen Zaunpfahl an alle potentiellen Marketingpartner: attraktive Preise sind immer gern gesehen! Und da man mittlerweile mit datenschmutz als Partner in drei Tagen via Blog, Facebook, Twitter und Co. locker weit über 15.000 Personen erreicht, sind die Kontaktkosten sogar bei teuren Preisen sensationell niedrig… &lt;/eigenwerbung off&gt; </p>
<p>Hier zur Nachlese nochmal alle Fragen, die ich im Lauf des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meshed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meshed">meshed</a>–Quiz über Twitter rausgeschickt habe. Übrigens: richtig beantwortet wurde jede einzelne Frage, sogar die mit dem Frosch-Traum.</p>
<p>11.05.2009 15:00<br />
Frage 1: Microsoft zahlte 240 Mio $ an Facebook. Wieviele Unternehmensanteile (in Prozent) bekam MS dafür? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,513529,00.html" class="liexternal">1,6 Prozent</a></p>
<p>11.05.2009 16:20<br />
Frage 2: Wie heißt die kürzlich veröffentliche Social Network Software der WordPress-Macher? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://buddypress.org/" class="liexternal">BuddyPress</a></p>
<p>11.05.2009 17:00<br />
Frage 3: In welcher Kalenderwoche und welchem Jahr habe ich das erste Blogistan-Panoptikum auf datenschmutz veröffentlicht? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-01/blogistan-panoptikum-kw1-2k7/" class="liinternal">01/2007</a></p>
<p>11.05.2009 20:00<br />
Frage 4: Wer gewann 2008 bei weblogawards.com in der Sparte “best technology blog”? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://2008.weblogawards.org/news/the-2008-weblog-award-winners/" class="liexternal">ars technica</a></p>
<p>11.05.2009 21:30<br />
Frage 5: Mit welchen beiden Vortragenden gemeinsam habe ich bei digitalks #10 twitter vorgestellt? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://www.digitalks.at/2009/05/06/digitalks-10-twitter-und-co-videos/" class="liexternal">Max Kossatz, Luca Hammer</a></p>
<p>12.05.2009, 10:00<br />
Frage 6: Opa Ohm sagt: Fünf mal Strom ist gleich Spannung durch… #meshed-quiz<br />
Antwort: 0,2 mal Widerstand (Ohm’sches Gesetzt: Strom/Spannung = Widerstand)</p>
<p>12.05.2009, 11:30<br />
Frage 7: Tags: Louis, Flusser, Para, Recherche. Vervollständige: V*this *is #meshed-quiz<br />
Antwort: Vampyroteuthis Infernalis (Buchtitel eines relativ unbekannten Werks von Vilém Flusser, das dieser gemeinsam mit dem Illustrator Louis Bec veröffentlichte.)</p>
<p>12.05.2009, 13:30<br />
Frage 8: Der berühmteste SEO-Hund der Welt heißt … #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://blog.datenschmutz.net/search/Xsara" class="liinternal">Xsara</a></p>
<p>12.05.2009, 14:15<br />
Frage 9: Wer spielt die Hauptrolle in der Solaris-Verfilmung, die Stanislaw Lem besser gefällt? #meshed-quiz<br />
Antwort: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Solaris_(1972_film)" rel="nofollow" class="liwikipedia">Natalya Bondarchuk, Donatas Banionis, Jüri Jarvet</a> (alle richtig)</p>
<p>12.05.2009, 15:30<br />
Frage 10: Worauf hofft eine traditionelle Koreanerin, wenn sie einem Frosch träumt? #meshed-quiz<br />
Antwort: Auf die Geburt eines Sohnes [Quelle: Wolfram Eberhard: Lexikon chinesischer Symbole, Hugendubel Verlag 2004 (erschienen in “Diederichs Gelbe Reihe”)</p>
<p>12.05.2009, 17:30<br />
Frage 11: Wie lautet das chinesische Wort für Frosch? (Standard Pinyin-Umaschrift, 2 Buchstaben) #meshed-quiz<br />
Antwort: [qingwa] oder [Wa] [Quelle: Lexikon chinesischer Symbole]</p>
<p>13.05.2009, 11:30<br />
Frage 12: Wie vielen Tweepern darf jeder neuer User auf Twitter folgen, bevor das 20%-Limit gilt? #meshed-quiz<br />
Antwort: 2000, siehe Twitter-Nutzungsbedingungen</p>
<p>13.05.2009, 11:45<br />
Frage 13: #meshed-quiz<br />
Afro Samurai: Wer darf als einziger den Träger des “Ancient Headband #1″ herausfordern? #meshed-quiz<br />
Der Träger des Ancient Headband #2 [Afro Samurai ist eine geniale Manga-Serie bzw. ein Kinofilm mit Soundtrack von RZA]</p>
<p>13.05.2009, 13:30<br />
Frage 14: #meshed-quiz<br />
Hard drugs…, pflegte 69db von den Spirals zu sagen. #meshed-quiz<br />
Antwort: Always fuck up the sound system</p>
<p>13.05.2009, 14:00<br />
Frage 15: #meshed-quiz<br />
Welcher Teil des CERN wird in Kürze in Betrieb gehen? #meshed-quiz<br />
Antwort: Large Hadron Collider, LHC</p>
<p>13.05.2009, 14:30<br />
Frage 16: #meshed-quiz 14:30<br />
Wofür steht die Abkürzung RSS? #meshed-quiz<br />
Antwort: keine einheitliche Bezeichnung vorhanden: Rich Site Summary, Really Simple Syndication, Rich Syndication Standard etc…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Freikarte für die meshed #1 zu gewinnen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/freikarte-fuer-die-meshed-1-zu-gewinnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 11:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meshed #1 Konferenz am 28./29. Mai in Linz beleuchtet das Thema Social Marketing aus theoretischer und praktischer Perspektive. datenschmutz verlost ein 2-Tages-Ticket im Wert von EUR 680,- (inklusive Verpflegung und Führung durchs ars electronica center) via Twitter - nähere Details zum Gewinnspiel plus einen exklusiven Promo-Code für vergünstigte Tickets gibt's auf datenschmutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/meshed-klein.jpg" alt="meshed klein Freikarte für die meshed #1 zu gewinnen" title="meshed" width="244" height="197" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:9px;" />Ende des Monats steht das Linzer ars electronica Center, üblicherweise eher ein Gravitationspool der Medienkunst, ganz im Zeichen des Online-Marketing. Jeder will wissen, wie dieses mysteriöse <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Marketing">Social Marketing</a> funktioniert — die <a href="http://www.meshed-conference.com" class="liexternal">meshed #1 Konferenz</a> am 28./29. Mai bietet Antworten, ausführlich Gelegenheit zur Diskussion und Praxis-Workshops. datenschmutz verlost ein 2-Tages-Ticket für die Konferenz im Wert von €680. Wer mitspielen möchte, muss in den nächsten drei Tagen auf unserem Lieblings–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/microblogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Microblogging">Microblogging</a>–Service <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> möglichst viele <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/meshed/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with meshed">meshed</a>–Quizfragen richtig beantworten, die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird hier am Freitag bekannt gegeben. Das ist doch ein perfekter Anlass für einen Ausflug in die Kulturhauptstadt 2009!</p>
<h2 id="toc-gratis-ticket-fr-die-meshed-1">Gratis-Ticket für die #meshed #1</h2>
<p>Wer mitspielen möchte und das Gratis-Ticket (Verpflegung und eine Führung durch die aktuelle Ausstellung im ars-Center sind inkludiert) gewinnen will, braucht auf jeden Fall einen Twitter-Account — und etwas Glück bei der Beantwortung der Quizfragen:</p>
<ol>
<li>Folgen sie auf Twitter meinem deutschsprachigen Account <a href="http://twitter.com/ritchie_tweets" class="liexternal">@ritchie_tweets</a>.</li>
<li>Schicken Sie die folgende @-Reply Nachricht über Ihren Twitter-Account:<br />
<blockquote><p>@ritchie_tweets Ich möchte ein Konferenzticket für die meshed gewinnen, Details auf http://datadirt.net/meshed #meshed-quiz</p></blockquote>
</li>
<li>Ab sofort bis Mittwoch, 13. Mai 2009, werde ich über diesen Twitter-Account mehrere Fragen verschickten. Alle Quizfragen haben die Form <strong>Frage X: Frage? #meshed-quiz</strong> gekennzeichnet. X steht dabei für die Nummer der Frage. Um mitzumachen, schicken Sie ein Reply mit richtigen Antworten, der Fragen-Nummer und dem Tag <strong>#meshed-quiz</strong> an <a href="http://twitter.com/ritchie_tweets" class="liexternal">@ritchie_tweets</a>. Beispiel:<br />
<blockquote><p><em>Quiz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tweet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tweet">Tweet</a>:</em> Frage 1: Wie heißt das Kunstfestival, das jährlich im ars electronica Center stattfindet?  #meshed-quiz<br />
<em>Beispielsantwort:</em> @ritchie_tweets Frage 1: ars electronica #meshed-quiz</p></blockquote>
</li>
<li>Wer als erster eine Frage richtig beantwortet, bekommt einen Punkt. Am Ende gewinnt der Mitspieler bzw. die Mitspielerin mit den meisten Punkten die Freikarte, bei Gleichstand entscheidet das Los.</li>
</ol>
<p>Die Anzahl der Fragen wird übrigens vorweg nicht bekannt gegeben, um das Ganze ein wenig spannender zu machen. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird von mir via Twitter-Reply und Direct Message kontaktiert — die genauen <a href="legal" class="liinternal">Teilnahmebedingungen</a> gibt’s am Ende dieses Beitrags.</p>
<h2 id="toc-170-sparen-mit-promotion-code">€170 sparen mit Promotion-Code</h2>
<p>Für Kurzentschlossene Konferenzbesucher habe ich ein besonderes Zuckerl anzubieten: wer bei der Kartenbestellung im Feld “Anmerkung” den Promotion-Code <strong>meshed_datenschmutz</strong> einfügt, bezahlt für das 2-Tages-Ticket statt €680 nur €520. Der Code gilt, solange Karten gekauft werden können, kann also auch problemlos nach dem Gewinnspiel noch eingelöst werden.</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/meshed-gross.jpg" alt="meshed gross Freikarte für die meshed #1 zu gewinnen" title="meshed #1 Konferenz: Twitter, Facebook, Youtube und Co." width="600" height="200" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h2 id="toc-ber-die-meshed-1">Über die meshed #1</h2>
<p>Unternehmen zeigen sich oft überrascht von den Erfolgen und Ergebnissen von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/social-media/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Social Media">Social Media</a> und Online-Marketing und trauen sich kaum hier tätig zu werden — das Thema ist derzeit sehr erklärungsbedürftig und durchaus vergleichbar mit der generellen Skepsis gegenüber dem Internet in den späten 90ern. Vorteile müssen entsprechend aufgezeigt und argumentiert werden, denn vielen Unternehmen fehlen in diesem Bereich schlicht die Erfahrungen. Die meshed#1 bietet eine behutsame Einführung in dieses komplexe Thema und macht die Teilnehmer mit dem Umgang mit User Generated Content und Online Werbe-/Vertriebs-und Meinungsplattformen vertraut.</p>
<p>Am ersten Tag liefern Expertenvorträge und Praxisberichte Einblick in die Möglichkeiten des Social Web. Die Vortragenden Rolf Lührs, Innovationsleiter der TUTech Hamburg, Joachim Graf, Future-Evangelist, Publizist und Trendscout, Thomas Schwabl von marketagent.com, Oliver Hellriegel, Kommunikationsberater &amp; Coach und Ralf Kammelberger von MediaAustria vermitteln Expertenwissen, berichten aus der Praxis, stellen Studien vor und zeigen den Teilnehmern, wie sie in den Bereich Social Media und Online Marketing erfolgreich Fuß fassen können, was zu beachten ist und welche Möglichkeiten es für Unternehmen gibt. Der zweite Konferenztag bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in Workshops zu Twitter, Youtube, Xing und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> unter Anleitung eines Experte selbst aktiv zu werden.</p>
<p>Obwohl Social Media und Online-Marketing ständig wachsende und überaus potente Bereiche sind, gibt es noch immer viele Unternehmen, die diese Kanäle nicht nutzen. Die neu gegründete Konferenz will aufklären, Wissen vermitteln, Einblicke geben, Möglichkeiten aufzeigen und Unternehmen die Entscheidungsfindung in diesen Bereichen erleichtern. Die meshed findet 2009 zum ersten Mal statt und wird von Neural Communications veranstaltet.</p>
<p>Das TWOdays Ticket gibt es zum Preis von 680 Euro. Das ONEday-Ticket für Donnerstag ist für 480 Euro zu haben, für Freitag um 360 Euro. In die Tickets inkludiert ist neben der Verpflegung auch eine Führung durch die aktuelle Ausstellung des AEC.<br />
<a name="#legal"> </a><br />
<strong>Legaler Mumbo-Jumbo zum Gewinnspiel aka Teilnahmebedingungen</strong></p>
<p><small>Teilnahmeberechtigt sind die Followers des Twitter-Accounts ritchie_tweets. Die Barablöse von Gewinnen und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Über Gewinnspiele kann kein Schriftverkehr geführt werden. Die TeilnehmerInnen erklären sich einverstanden, via Twitter über zukünftige Gewinnspiele informiert zu werden und sie erklären sich damit einverstanden, dass im Falle eines Gewinns der Twitter-Username veröffentlicht wird.</p>
<p>Sollte innerhalb von 48 Stunden keine Rückmeldung erfolgen, verfällt der Gewinnanspruch und es kommt ein Ersatz-Sieger zum Zug. datenschmutz übernimmt keinerlei Gewähr für Fehlauswertungen, die durch Downtimes von Twitter, maschinelle und/oder menschliche Such-Irrtümer oder sonstige kleinere und größere Katastrophen verursacht werden. Sollte aus irgendwelchen Gründen der ursprünglich geplante Modus der Gewinnausschüttung nicht möglich sein (es handelt sich um meine Twitter-Gewinnspiel-Premiere), so entscheidet das Los unter allen Teilnehmern.</p>
<p>Selbstverständlich werden niemals persönliche Daten an Dritte weitergegeben.</p>
<p>Gewinnansprüche sind nicht auf andere Personen übertragbar. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Die Abbildungen bzw. Beschreibungen der Gewinne dienen der Veranschaulichung und können von den tatsächlichen Gewinnen abweichen bzw. durch andere, gleichwertige Preise ersetzt werden. datenschmutz übernimmt soweit rechtlich zulässig keinerlei Haftung für Irrtümer, Tippfehler sowie mögliche bei der Inanspruchnahme von Gewinnen entstehende Schäden, es sei denn, diese Schäden sind auf Vorsatz und/oder grobe Fahrlässigkeit von datenschmutz zurück zu führen.</p>
<p>datenschmutz behält sich außerdem das Recht vor, Gewinnspiele ohne Angabe von Gründen vorzeitig zu beenden oder zu verlängern.</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Digitalks: Marketing mit Twitter</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-05/digitalks-marketing-mit-twitter/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hielt ich bei digitalks einen Vortrag über Marketing mit Twitter - das Video ist mittlerweile online, über Feedback freue ich mich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/05/digitalks-twitter.jpg" alt="digitalks twitter Digitalks: Marketing mit Twitter" title="digitalks-twitter" width="121" height="150" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Gestern Abend hielt ich bei <a href="http://www.digitalks.at" class="liexternal">Digitalks</a> den zweiten Teil meines Vortrags über <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>. Kurz gesagt existieren zum explodierenden Micro–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogging">Blogging</a> System zwei divergente Meinungen: während die einen (<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/guy-kawasaki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with guy kawasaki">Guy Kawasaki</a>) von einem Numbers Game sprechen, sagen die anderen (Tim O’Reilly), dass “quality followers” das einzige sind, was wirklich zählt. Die Wahrheit liegt meiner Meinung nach wie so oft genau dazwischen: wer auf Twitter erfolgreiche Marketing-Kampagnen starten will, muss beide Faktoren beachten, denn ehrlich gesagt: mehr “gute” Followers sind besser als wenige.</p>
<p>Mit der steigenden Popularität Twitters tummeln sich auch immer mehr Bots im System — wer vollautomatisch übers Wetter informiert werden möchte oder Blog-Updates lieber via Tweet als RSS erhält, wird sich darüber auch durchaus freuen. Für Marketer sind Bots allerdings bekanntlich schlechte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunden">Kunden</a> — Ziel des Followeraufbaus muss es daher sein, möglichst Themen-affine User zu finden. Mit dem Folgen allein ist’s aber noch lange nicht getan: Twitter mag recht neu sein, ein konstanter Faktor bleibt allerdings quer über sämtliche Medienformate bestehen: Schlüssel zum Erfolg ist der Aufbau von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a>, und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vertrauen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vertrauen">Vertrauen</a> entsteht nicht als Ergebnis einer punktuellen Aktion, sondern ist das Resultat einer langfristigen Beziehung. Wer interessante Informationen bereitstellt, sich als hilfreicher und kommunikativer Tweeper zeigt, der bekommt auch eine Menge toller “Twitter Moments” (Max) zurück.</p>
<p>Die von Twitter eingeführten Metriken und Limits (jeder neue User darf 2.000 Personen folgen und ab diesem Zeitpunkt jedoch nur 20% Usern mehr, als ihm selbst folgen) funktionieren diverse automatisierte Follower-Aufbau-Tools sehr gut. Vom gratis verfügbaren, aber recht eingeschränkten <a href="http://www.twitseeker" class="liexternal">Twitseeker</a>, das außerdem pro Follow ein Tweet produziert, über diverse Desktop-Clients bis hin zur serverseitigen PHP-Lösung <a href="http://blog.datenschmutz.net/twittersnipe" class="liinternal">Twittersnipe</a>, mit der ich auf einigen Minor-Accounts sehr erfreuliche Erfahrungen gemacht habe. Aber trotzdem: Künstliche Intelligenz oder auch nur einigermaßen semantisch-schlaue Scripts sind weit und breit nicht in Sicht: solche Tools können zwar den Follower-Aufbau beschleunigen, aber keinesfalls manuelles Nachjustieren ersparen: Twitter braucht Zeit. Je mehr, desto besser. Hier das komplette Video meines Vortrags, die zugehörigen <a href="http://prezi.com/56821/" class="liexternal">Präsentation</a> ist ebenfalls öffentlich verfügbar. Die Life-Streams alles aufgezeichneten Vorträge gibt’s auf <a href="http://www.digitalks.at/livestream/" class="liexternal">digitalks</a>.</p>
<p><object width="610" height="400"><param name="movie" value="http://make.tv/apploader"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="FlashVars" value="info=http://make.tv/viewer|http://gateway.make.tv/amfphp/gateway.php|8534MTV1241598596&#038;type=aa2d6e4f578eb0cfaba23beef76c2194"><embed src="http://make.tv/apploader" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" allowfullscreen="true" width="610" height="400" FlashVars="info=http://make.tv/viewer|http://gateway.make.tv/amfphp/gateway.php|8534MTV1241598596&#038;type=aa2d6e4f578eb0cfaba23beef76c2194"></embed></param></object></p>
<p>Ich hab gestern Abend auch einiges dazugelernt — war wieder mal ein spannende Abend. Und den Mash-Up-Tipp des Abends hatte <a href="http://www.2-blog.net/" class="liexternal">Luca</a> parat: <a href="http://tweepler.com/" class="liexternal">Tweepler</a> spart beim Follower-Sortieren immens viel Zeit.</p>
<p>PS: Sehr gefreut hab ich mich natürlich über Merals <a href="http://twitter.com/Digitalks/status/1710770401" class="liexternal">Tweet</a>!</p>
<blockquote><p>@datadirt you did a great job today at #<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/digitalks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Digitalks">digitalks</a> finally understood how marketing on twitter can work</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Kann man Äpfel mit Birnen vergleichen?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2009-04/kann-man-aepfel-mit-birnen-vergleichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 05:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer über die Unterschiede zwischen den beiden Fruchtsorten sprechen möchte, wird notwendigerweise vergleiche müssen - gemeint mit der alten Bauernweisheit allerdings etwas anderes, das auch Online-Marketer beherzigen sollten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/04/apfelbirne.jpg" alt="apfelbirne Kann man Äpfel mit Birnen vergleichen?" title="apfelbirne" width="250" height="98" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;;margin-left:0px;" />Selbstverständlich — es könnte einer daherkommen und behaupten: “Äpfel sind im allgemeinen runder als Birnen!” Und schon hätte er verglichen. Genau genommen *muss* man sogar vergleichen, wenn man Birne und Äpfel denn überhaupt unterscheiden möchte. Gemeint ist mit der alten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bauernweisheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bauernweisheit">Bauernweisheit</a> allerdings etwas ganz anderes, nämlich: Kann ich ein Klassifizierungssystem für Äpfel entwickeln und dann mit diesem System Birnen messen, ohne dass die resultierenden Erkenntnisse für mich jeglichen Wert verlieren? Diese Frage lässt sich mit einem entschiedenen Nein beantworten, aber dieser subtile Unterschied wird nicht nur im Online-Marketing häufig übersehen.</p>
<p>Denn in der Kürze liegt bekanntlich die Würze solcher Sprüche, da muss man schon mal das eine oder andere Missverständnis in Kauf nehmen. Aber was hat dieser kleine Ausflug in die logische Fruchtkunde mit Webwerbung zu tun? Eine ganze Menge: Man kann sehr wohl beispielsweise sehr wohl view-basierte Bannerschaltungen mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/performance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Performance">Performance</a>–Modellen vergleichen — durch eine strikte Orientierung an den Sales bzw. an den Conversions.</p>
<p>Das wichtigste Kriterium wäre damit die Effizienz, und die lässt sich anhand des Verhältnisses Marketingbudget zu Verkäufen sehr leicht messen. Das gleiche <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kriteriensystem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kriteriensystem">Kriteriensystem</a>, mit dem Marketingabteilungen die laufende Performance von PPV-Schaltungen seit 10 Jahren überprüfen, auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ppc-modell/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with PPC-Modell">PPC-Modell</a> anzuwenden, erweist sich dagegen als fatal: sowohl Einblendungen als auch Klickrate sind in Bezug auf bekannte Daten keine Referenzquelle mehr. Mit anderen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/web-20/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Web 2.0">Web 2.0</a> Services wie <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a> verhält sich die Situation ganz ähnlich.</p>
<p>Es ist also vollkommen legitim, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wenn man die Unterschiede der beiden Fruchtsorten beschreiben möchte. Will der Obsthändler allerdings Kriterien definieren, um etwa Premium– von Klasse-B-Birnen zu unterscheiden, dann ist er schlecht beraten, wenn er seine bestehenden Qualitätsmaßstäbe für Äpfel anwendet. Denn zahlen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunden">Kunden</a> mehr für Äpfel mit blitzblank polierter Oberfläche, während die schmackhaftesten Birnen vielleicht gerade an ihrer matten Oberfläche erkennbar sind!</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> Das Titelbild zu dieser Story wurde aus zwei Fotos zusammengebastelt, und zwar <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=363294&#038;" class="liexternal">nur ein Apfel</a> von Sven H und <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=302928" class="liexternal">Saftige Birne</a> von Knipseline. (beide Fotos von pixelio.de)</small><br />
<hr />
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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