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	<title>datenschmutz &#187; medienkultur</title>
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		<title>World Blogging Forum 2010 Vienna: Die digitale Medienzukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 11:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 13. November 2010; 9:00 bis 23:00. ] Am 13. November laden datenschmutz und die A1 Telekom Austria zum World Blogging Forum nach Wien - internationale Top-Blogger diskutieren mit Österreichs Social Media Experten über die digitale Zukunft und die Medien-Etnwicklung der nächsten Jahre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">13. November 2010</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:00</td></tr></table><div style="float:left;background-color:#ededed;padding-right:3px;margin-top:5px;margin-right:9px;width:230px;height:44px;border:2px solid #4a748a;"><a href="http://blog.datadirt.net/2010-07/world-blogging-forum-vienna-2010-the-next-10-years-in-digital-media/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2009/11/usa.jpg" alt="usa World Blogging Forum 2010 Vienna: Die digitale Medienzukunft" title="usa" width="64" height="42" style="float:left;margin-right:6px;background-color:#4a748a;padding-left:3px;padding-right:3px;padding-bottom:1px;padding-top:1px;" /></a><small>Dieser Beitrag ist auch <a href="http://blog.datadirt.net/2010-07/world-blogging-forum-vienna-2010-the-next-10-years-in-digital-media/" class="liexternal"><strong>auf Englisch</strong> verfügbar.</a></small></div>
<p>Am 13. November 2010 laden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/a1-telekom-austria/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with A1 Telekom Austria">A1 Telekom Austria</a> und datenschmutz zur ersten internationalen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/weblog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weblog">Weblog</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a>. Beim World Blogging Forum 2010 diskutieren Top-Blogger aus verschiedenen Ländern über die Medienwelt von morgen. Auf dem Programm der eintägigen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/konferenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konferenz">Konferenz</a> steht die Zukunft der digitalen Medienproduktion und –nutzung, ein detailliertes Session-Programm geht demnächst auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wbf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WBF">wbf</a>2010.at online. Stattfinden wird das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wbf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WBF">WBF</a>2010 (Sie haben es bereits vermutet: #<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wbf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WBF">wbf</a>2010 ist auch der offizielle Twitter Tag!) im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/a1-ta/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with A1 TA">A1 TA</a> Hauptquartier in der Lasallestraße 9: dort stehen uns ein großer Saal sowie zusätzlich diverse Konferenzräume für Breakout–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sessions/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sessions">Sessions</a> zur Verfügung.</p>
<p>Österreichische Blogger und Pressevertreter sind selbstverständlich herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind allerdings begrenzt: im Lauf der nächsten Monaten werden wir alle verfügbaren Tickets auf verschieden Blogs vergeben. Die ersten 10 Teilnahmeplätze für Schnellentschlossene gibt’s mit dieser Ankündigung — sicher Sie sich gleich ein Ticket für das <strong>World Blogging Forum 2010</strong> in Wien!</p>
<h3 id="toc-10-pltze-frs-world-blogging-forum-2010-zu-vergeben">10 Plätze fürs World Blogging Forum 2010 zu vergeben</h3>
<p>Blogger-Events und Barcamps leben von der Beteiligung aller Teilnehmer: wir wünschen uns aktive Besucher, die sich an den Diskussionsrunden beteiligen und mit uns einen Blick in die Zukunft des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> werfen möchten. Für Catering und Party wird natürlich gesorgt! Wer am 13. November mit dabei sein möchte, beantwortet via Kommentar folgende Frage:</p>
<p><strong>Warum möchten Sie / warum möchtest du am World Blogging Forum 2010 teilnehemen?</strong></p>
<p>Die ersten 10 Spots werden bis zum 15. August vergeben. Achtung: alle Sessions und die folgenden Diskussionsrunden werden in Englisch abgehalten!</p>
<h3 id="toc-worum-gehts-beim-world-blogging-forum-vienna">Worum geht’s beim World Blogging Forum Vienna?</h3>
<p>Technologie-affine Blogger machen sich Gedanken über die Zukunft: noch vor wenigen Jahren bestand das Internet aus statischen Inhalten, in nicht einmal fünf Jahren hat Social Media einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Wie wird sich digitale Multimediawelt in den nächsten 10 Jahren entwickeln? Welche Rollen wird das Internet im täglichen Leben und in der Berufswelt spielen? Beim World Blogging Forum 2010 diskutieren Experten, die sich täglich im Cyberspace bewegen und mit ihren Weblogs zu den populärsten Medienexperten ihres Landes geworden sind, über ihre Ideen zur Zukunft des (mobilen) World Wide Web.</p>
<p>“Die Infrastruktur der Telekommunikationsanbieter ist das Rückgrat der Wissensgesellschaft. A1 Telekom Austria baut aber nicht nur die Netze dafür, wir wollen auch mit Experten auf allen Ebenen darüber sprechen, wie sich Gesellschaft und die Medienwelt entwickeln – also für welche Services und Inhalte wir die Datenautobahnen ausbauen,” so Werner Reiter, Pressesprecher des Veranstalters und Hauptsponsors A1 Telekom Austria.</p>
<p>datenschmutz-Stammleser wissen, was für eine einzigartige Erfahrung das World Blogging Forum 2009 in Bukarest für alle Beteiligten darstellte. Ich finde es einfach nur großartig, dass ich gemeinsam mit A1 TA dieses außergewöhnliche Konferenzformat in Wien hosten kann — und zähle auf rege Beteiligung der Locals. Wir werden während des Events einige freiwillige Helfer brauchen, Ideen und Vorschläge sind selbstverständlich hochgradig willkommen. Nähere Details zu Kooperations-Möglichkeiten und Mitarbeit folgen in Kürze auf wbf2010.at!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Welche Zukunft hat das Buch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 12:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer hat Angst vorm Netz? Frank Hartmann beschreibt in seinem Gastbeitrag, was an der Debatte über die Frage, ob "das Buch" eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="font-family:Times,Roman;font-size:18px;background-color:#ddddd9;padding:3px;">Wer hat Angst vorm Netz? Was an der Debatte über die Frage, ob “das Buch” eine Zukunft hat, schief läuft, und die elitäre Missachtung der Netzkultur fortführt.</div>
<p><em>Anm. von Ritchie: Der folgende Gastbeitrag von Frank Hartmann, Professor an der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bauhaus-universitaet-weimar/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with bauhaus universität weimar">Bauhaus Universität Weimar</a>, unterstellt aktuellen Debatten zur Medienkonkurrenz einen systematisch verzerrten Blickwinkel. Er entstand als Vortrag zu den <a href="http://www.rauriser-literaturtage.at/" class="liexternal">40. Rauriser Literaturtagen</a> und wurde in <a href="http://volltext.net/" class="liexternal">Volltextt</a> 1/2010 abgedruckt. Ich freue mich sehr über diese Gastpublikation und freue mich angesichts der aktuellen Flut kulturpessimistischer Publikationen (Lanier, Schirrmacher u.a.) auf eine rege Diskussion!</em></p>
<hr />Der Beitrag ist für eBook-Besitzer und Papierleser auch als PDF verfügbar:<br />
<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2010/04/frank-hartmann-buchzukunft.pdf" class="lipdf"><strong>Frank Hartmann: Wer hat Angst vorm Netz?</strong><strong></strong></a> <small>PDF, 150kB</small><br />
<hr />
<p>Die Rauriser Literaturtage sind nun also 40 Jahre alt, und es ist nur mäßig originell zu fragen, was in weiteren vier Jahrzehnten sein wird: ob es dann noch Bücher und Bibliotheken gibt. Es ist so ein Problem mit Prognosen – die Wahrscheinlichkeit, sich mit ihnen zu blamieren, ist auch schon das einzige, was an ihnen sicher ist. Aber es gibt Möglichkeiten, die Frage anders zu stellen. Zum Beispiel so: werden im Jahr 2050 Apple, Amazon und Google die Verlage abgeschafft haben? Werden dank neuer Medientechnologien dann vielleicht die Autoren den Hauptteil an ihrem Werk verdienen, und nicht ihre Verleger und die Buchhändler? Und was ist überhaupt noch ein Buch, angesichts neuer multimedialer Narrative? Was wäre die Bibliothek der Zukunft?<span id="more-4186"></span></p>
<p>Das sind Fragen, die an den Grundfesten der westlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> rühren. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> aber ist kein Wert ohne Kontext, sie hängt immer auch von den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> ab, Kultur bedeutet immer auch Kulturtechnik. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich genau das verändert, und zwar ebenso radikal wie unvorhersehbar: als Medium des Erzählens erwuchs dem Buch die mächtige Konkurrenz Fernsehen, und der Bibliothek als Medium des Wissens die übermächtige Konkurrenz des Internets.</p>
<p>Um den Kulturwandel begreiflich zu machen, der dieser Medienrevolution zugrunde liegt, gilt es historisch ein wenig auszuholen. Die neuen Technologien sind schließlich kein Virus aus dem All, der unvermittelt auf diese Erde fällt und sich hier rücksichtslos ausbreitet. Auch wirkt das Internet nicht kausal auf unsere Kultur, sondern diese Technologie reagiert auf einen Bedarf, der sich von langer Hand entwickelt hat und vor dem die Drucktechnik, und mit ihr Bücher und Bibliotheken, sich in vielen Belangen als dysfunktional erwiesen haben. Medienentwicklungen sind ebenso Ausdruck und nicht allein Folge eines kulturellen Erfahrungswandels.</p>
<p>Bereits gegen Ende des 17. Jahrhundert klagte ein berühmter Zeitgenosse, dass die Menge alles Gedruckten nicht mehr zu bewältigen sei: “Die schreckenerregende Vielzahl von Büchern, die ständig zunimmt”, stürzte den Gelehrten in “unheilvolle Verzweiflung”. Bei der anschwellenden Zahl der Dispute und den vielen Untersuchungen ohne nennenswerten Nutzen drohe heilloses Chaos und Rückfall in die Barbarei. Diese Klage brachte Gottfried Wilhelm Leibniz vor, Philosoph und Bibliothekar in Hannover und Wolfenbüttel.</p>
<p>Leibniz glaubte daran, dass die Zukunft der Gelehrsamkeit nicht im Lesen und Schreiben liegt, sondern in der Berechenbarkeit von Problemen – genau das bestimmt heute unsere Lage, wenn man es genau nimmt. Zugleich aber schlug er ein neues Orientierungssystem vor, eine “Kunst des Auffindens”, die durch Exzerpieren von Büchern und durch Kategorisieren von Wissensbereichen erreicht werden soll, denn Information braucht Dokumentation und zu diesem Zwecke das, was informationstechnisch als “Metadaten” bezeichnet wird, also bestimmte Zusatzinformationen. Tatsächlich tauchte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein entsprechend neues Medienformat auf: es war die Zeit der Wörterbücher und Dictionnaires, der Lexika und Enzyklopädien. </p>
<p>Als dann im 19. Jahrhundert mit der Schnelldruckpresse, dem Holzschliffpapier und der Linotype-Setzmaschine das Druckwesen industrialisiert wurde, schwoll die Masse an Publikationen exponentiell an. Abermals kam es zu Vorschlägen der Neuorganisation von Dokumentation und Wissensorganisation – am eindrücklichsten vorgebracht vom heute vergessenen belgischen Privatgelehrten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/paul-otlet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Paul Otlet">Paul Otlet</a>, der auf Mikrofilmtechnik setzte und auf Telekommunikation, womit sich die Bibliothek auflöse in Richtung einer weltweiten Datenbank und das Buch in Richtung vernetzter Wissensbestände. Otlet sprach bereits von einer technikgestützten “Hyper-Intelligenz”.</p>
<p>Jahrzehnte vor dem Internet war also klar, dass das Buch nicht das Leitmedium für die Wissensgesellschaft bleiben kann, und die Bibliothek in ihrer Funktion der Verwaltung von Wissensbeständen beschränkt ist. Ohne diesen kulturell lang angekündigten Bedarf an neuen medialen Formen hätte sich das Internet niemals allgemein durchsetzen können. Es wäre geblieben, wofür es am Anfang geplant war – eine Anwendung für Expertensysteme.<br />
Bücher sind nicht nur für die, die sie geschrieben haben, immer noch Mittel sozialen Distinktionsgewinns. In der Moderne wurden Bücher und Bibliotheken zu Insignien des Bürgertums. Das gediegene Buchregal gehört unmittelbar zur bürgerlichen Existenz und in den Bibliotheksbauten manifestiert sich neben den Kathedralen des Klerus und den Palästen des Adels das neue bürgerliche Selbstbewusstsein. Zudem errichtete die Aufklärung ein ganz eigenes Wissensideal, das Ideal einer Lesbarkeit der Welt.  Hans Blumenberg hat mit dieser Metapher die Tatsache umschrieben, dass das Paradigma der Verschriftung menschlicher Erfahrungen – sei es in den Monographien von Gelehrten, sei es in den Berichten von Reisenden und in den Protokollen von Bürokraten – den Eigensinn einer Epoche prägte, der durch Einblicke, wie sie wissenschaftliche Instrumente und entsprechende Experimente ermöglichten, radikal herausgefordert wurde. </p>
<p>Dass die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wissenschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wissenschaft">Wissenschaft</a> damit begonnen hat, im sogenannten Buch der Natur andere  Ausdrucksmodalitäten zu entziffern als die der alphanumerischen Form, ist eine Seite der Medaille. Auf der anderen wird erkennbar, dass das Ideal der Lesbarkeit durch eine neue Bildlichkeit angekratzt wurde. Genauer gesagt wurde sie durch neue Aufzeichnungsmedien erschüttert, durch die analoge Medientechnik der Fotografie und der Phonographie. Von der direkten Art, mit der jenseits des umständlichen Buchstabenlesens bereits eine Daguerreotypie die Wahrnehmung anzusprechen vermag, berichtete aus Paris der erstaunte Alexander von Humboldt 1839 an den preußischen König: die Unmittelbarkeit, mit der sie die menschliche Einbildungskraft anspricht, faszinierte ihn besonders.</p>
<p>Eben davor hatte die deutsche Aufklärung immer Angst gehabt, wie ein Blick in Kants Kritik der Urteilskraft belegt, die für das alttestamentarische Bilderverbot plädiert. Bilder verwende, wer die Einbildungskraft der Menschen einschränken und manipulieren will; für die Aufklärung bleibt nur die Via negativa des abstrakten Buchstabenlesens. Diese Haltung verkennt natürlich das menschliche Bedürfnis nach Unterhaltung und Entspannung. Aber je komplexer codiert eine Botschaft ist, desto anstrengender wird jene Gratifikation zu erreichen sein, die der Konsum kultureller Güter verspricht. Aus diesem Grund besteht ein sozialer Distinktionsmechanismus, nach dem höher prämiert wird, was abstrakter codiert ist, beispielsweise eben Texte gegenüber Bildern.</p>
<p>Nun ist das Buch nicht allein Träger von Wissen, es dient im fiktiven Umgang mit Wirklichkeit ebenso der Erbauung und Unterhaltung. Das war nicht immer so, denn der moderne Roman entstand erst etwa im 17. Jahrhundert. Derzeit entstehen nicht nur neue Distributionsformen für Inhalte, sondern auch neue Narrative. Sie entsprechen einem alten Wunsch – auch der Literaten, erinnert sei an Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief – nach einer neuen Sprache oder einem Medium, das “unmittelbarer, glühender ist als Worte”. Und dies nicht zufällig zu einer Zeit, da die Moderne neue künstlerische und technische Ausdrucksmodalitäten entwickelte, wie die Kinematographie. Das bewegte Bild wird zum der größten Konkurrenten des erzählenden Wortes. Die Sichtbarmachung von Vorstellungen als direkte Visualisierung – das ist jener phänomenale Schritt, den das Kino über die Literatur hinaus macht. Es wird nicht der letzt gewesen sein.</p>
<p>Grundsätzlich, so sieht es einer der angesehensten Schriftsteller der Gegenwart, kann das Buch nicht mit dem Computer konkurrieren, wie schon zuvor nicht mit Kino und Fernsehen. Natürlich verschwindet das Buch in dieser Medienkonkurrenz nicht ganz, aber es ändert seine Form wie auch seine Funktion. Ist ein E-Book noch ein Buch? Gegenfrage: sind die geleimten Papierstapel der Handelsketten tatsächlich noch Bücher?</p>
<p>Gefragt, ob man in 25 Jahren noch Bücher lesen werde, antwortete Philip Roth, dass es diese kulturelle Praktik dann wohl nur noch als “Kult” geben werde, so wie es heute noch Anhänger lateinischer Dichtung gibt. </p>
<blockquote><p>The book can’t compete with the screen – and the Kindle won’t change that. […] I think always people will be reading them but it will be a small group of people. Maybe more people than now read Latin poetry, but somewhere in that range. – Philip Roth, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/interview/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Interview">Interview</a> (<a href="thedailybeast.com" class="liinternal">thedailybeast.com</a>, Okt. 2009)</p></blockquote>
<p>Ein Narrativ, das ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit verlangt, verliert für ein großes Publikum zusehends an Attraktivität. Zwei Motive prägen die Überwindung der Gutenberg-Galaxis: zum einen der unermesslich gesteigerte Mehrwert der Bilder, seit ihre beschleunigte technische Reproduzierbarkeit sie die Unmittelbarkeit der Sprache einholen ließ. Zum anderen die Verlagerung der menschlichen Sinnesorganisation von der Visualität des Lesens und Schreibens hin zur Taktilität, wie McLuhan es nannte, zu jener posttypografischen Medienkultur eben, die mit Radio und Fernsehen begonnen hat.</p>
<p>Zur “posttypographischen” Kultur (Michael Giesecke) gehört ein Motiv, das sich in der westlichen Kultur nicht erst mit dem Internet bemerkbar macht: die Erosion der bürgerlichen Ideologie des Individuums. Das Bürgertum privilegierte zudem eine mit Produktion und Verteilung von Druckwerken befasste Elite, die neue Klasse der Literaten.  Es schuf mit der kulturellen Prämierung der Lektüre von Druckwerken zudem die ideale kulturtechnische Entsprechung zur relativ neuen Vorstellung von intimer Individualität, die von der Massenkommunikation im 20. Jahrhundert in Frage gestellt wird.</p>
<p>Schon die Nationalsozialisten übernahmen mit ihrer Forcierung von Radio und Fernsehen jenen zutiefst antibürgerlichen Impuls, der den modernen Formen von Propaganda (nach Edward Bernays) zugrundeliegt. Demnach ist eine Massenbeeinflussung vor allem dann möglich, wenn die Rezeption von Inhalten nicht individuell erfolgt, sondern in der Gruppe. Denn das Massenpublikum verhält sich nicht reflexiv, wie der einzelne Leser, sondern reaktiv, und da ist es leichter, die Mechanismen zur Übernahme  gewünschter Interpretationen zu forcieren.<br />
In der sich nun formierenden Netzkultur (und wie viel Veränderung wurde manifest, in gerade einmal zwei Jahrzehnten!) werden Tugenden des bürgerlichen Individuums immer weniger prämiert, verbunden mit einer tendenziellen Abwertung traditioneller publizistischer Formen der Printmedienkultur. Dieses Ende der Privatheit kennt viele Formen. Schon die Erfolgsgeschichte der Massenmedien und jetzt die der Social Networks weist auf eine tiefgreifende Veränderung der kulturellen Codes. Es ist kein Zufall, dass nach der Epoche bürgerlicher Individualisierung, in der das Bücherlesen zum Habitus sozialer Distinktion geriet, Wirklichkeit immer weniger durch den gebildeten Intellekt und immer stärker durch Medien synthetisiert wird: “Was wir über unsere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.” (Niklas Luhmann)<br />
Das definitive Ende des Buches und der Literatur wird das wahrscheinlich nicht sein, aber deren Funktionswandel. Das Buch stand einst für die Gleichzeitigkeit der Verfügbarkeit von Wissen. Es schuf die Gelehrtenrepublik, als den gemeinsamen Raum vorhandener Informationen zu einen Thema oder Forschungsgegenstand. Diese Organisationsgrundlage des Wissens bildete eine wesentliche Bedingung der Möglichkeit wissenschaftlichen Fortschritts. </p>
<p>Die Computernetze – das war gerade auch vor 40 Jahren nicht nur ArpaNet in den Vereinigten Staaten, sondern auch Cyclades in Frankreich und andere europäischen Datennetze – sollten den medientechnischen Stand der Dinge bald neu definieren, obwohl keiner der Entwickler auch nur im Traum daran gedacht hatte, damit eine neue kulturelle Ausdrucksmodalität zu schaffen. Zuerst löst Programmieren das Schreiben ab, nimmt ihm die Exklusivität des Weltentwurfs. Aber nachdem die technische Komplexität der vernetzten Computer hinter der grafischen Oberfläche des Web verschwunden ist und niemand mehr programmieren können muss, um Präsenz im Netz zu schaffen, sieht diese Sache bekanntlich ganz anders aus. Widerstand gegen die “Diktatur des schönen Scheins” (Neal Stephenson) und die angebliche Entmündigung der Computernutzer blieb zwar nicht aus, erwies sich letztlich aber als zwecklos. Die Kulturtechnik des WIMP (Windows, Menues, Icons, Pointing) setzt sich langsam aber sicher gegen die des Buchstabierens durch.  Und mit zunehmendem Anteil wird das, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen, durch Google und Wikipedia vermittelt. Dass die Demokratisierung des Wissens durch Oberflächlichkeit erzeugt wird, erzeugt noch keine “Unbildung”, wie die Unkenrufe aus der “Generation Adorno” nahelegen. </p>
<p>Die Technologie der Netzwerke ist dabei, den Stand der Dinge neu zu verhandeln und die Kultur der Gatekeeper (Verleger, Redakteure, Zeitungsherausgeber) durch eine Kultur der Teilhabe zu ersetzen. Was tut sich nun konkret: ist Literatur im Netz einfach Literatur geblieben, nur eben an anderen Orten auf anderen Datenspeichern als eben in Büchern, die in Bibliotheken stehen? Nein, zumindest tendenziell ist sie das nicht mehr. Den Hinweis auf Weblogs wollen wir uns schenken, er ist ebenso billig wie das, was die meisten “Blogs” inhaltlich produzieren. Wichtig an ihnen ist eigentlich nur die technische Form, die radikale Öffnung des Rückkanals und das Prinzip der Präsentierung. Aus der Logik der Datenbanken und der Online-Verfügbarkeit tendenziell sämtlicher Inhalte des kulturellen Archivs folgt, dass das Konzept der Kommunikation sich grundsätzlich ändert zugunsten dieser ungeheuren Präsentierungsleistung der Medientechnik.</p>
<p>Nun kann, wer will, innerhalb weniger Minuten ohne jegliches eigenes Produktionsmittel (Internet-Zugang vorausgesetzt) schriftlich oder in multimedialer Form publizieren und damit ein lokales, nationales und potenziell sogar weltweites Publikum adressieren. Es entstehen neue Formen nicht nur des Publizierens jenseits des Buches, sondern auch jenseits der herkömmlichen Formen des Schreibens, das sich technisch anders organisiert. Eigentlich ist ja schon jede lokale oder nationale Literaturszene eine Art kollaborative Plattform, auf der Texte entstehen, die auf andere Texte antworten: Thomas Galvinic hat den kalten Klotz des Erfolgs von Daniel Kehlmann zu verdauen und kennt keinen Genierer, sein Elaborat dazu (“Das bin doch ich”) einen Roman zu nennen. Frau Hegemann verwurstet “Strobo”, den Text eines unbekannten Techno-Bloggers, und findet nichts dabei, doch: sie hat sogar noch recht damit, denn Literatur bestand immer schon darin, andere Aussagen, andere Texte zu verarbeiten und zu interpretieren.</p>
<p>Dieser Aspekt bedürfte ausführlicherer Diskussion, hier nur soviel: ohne all die bestehende Literatur wäre der einzelne Literat gar nichts. Und natürlich auch nicht ohne sein Publikum. Schriftsteller sind einigermaßen pathetische Figuren. Sie werden nicht gleich alle, wie derzeit der Bestsellerautor Frank Schätzing, mit einer Multimedia-Show durch die Lande ziehen müssen. Sie werden sich aber mit den neuen medialen Formen auseinandersetzen müssen, die nicht allein die Publikations-, sondern diese Kommunikationsverhältnisse auf neue Art und Weise interpretieren: sie verzichten auf das Medium Buch (und auf seinen Verleger) als “Mittler”. </p>
<p>Eine neue Generation von Autoren publiziert ihre Texte selbst längst online. Natürlich wird es eine ganze Weile noch so sein, dass die besten Produkte aus dem Netz in die Wertschöpfungskette der Verlagsindustrie eingehen werden. Aber deren viel beschworene Qualitätskontrolle findet längst schon anderswo statt: im Vorfeld jener Leserinnen und Leser, die in Blogs von Autoren Kommentare hinterlassen und in dieser oder jener Form an deren Geschichten mitschreiben. Oder gleich selbst zu Autoren werden – Web-Plattformen dazu gibt es zuhauf. Man wird als Autor von Online-Verlagen auf allen Ebenen abgeholt: “from inspiration to distribution: connect, write, publish, sell” (so die Werbung von fastpencil.com). </p>
<p>Wenn nun neben den kleinen Start-ups für Autoren Giganten wie etwa Amazon einen Verlagsservice für Autoren anbietet, muss man sich wirklich fragen, was hier die Publikationskultur betreffend im Gange ist. Irgendwann wird vielleicht noch der rückständigste Autor erkennen, dass mit all dem Geschwätz vom “geistigen Eigentum” er oder sie gemeint ist, und nicht sein Verleger und sein Buchhändler. Er wird sich dann wahrscheinlich jenen Agenten zuwenden, die ihm 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises ausbezahlen, und nicht wie derzeit üblich 6 bis 10  Prozent, weil Produktions– und Distributionskosten im traditionellen Verlagsbusiness derart zu Buche schlagen.</p>
<p>Auch wenn dann, wenn der Verkaufspreis weit niedriger sein wird, weil der Text als Produkt eine neue, elektronische Präsentationsform annimmt – den Verlegern, den Druckern und den Buchhändlern sollten die Autoren keine allzu dicken Tränen nachweinen. Immer seltener nämlich erfüllen sie ihre Funktion der Qualitätskontrolle, nachdem sie in den vergangenen Jahrzehnten gelernt haben, wie sich auch ganz ohne Marketing und Verkauf von Druckkostenzuschüssen und anderen Förderungen gut leben lässt. In vielerlei Hinsicht ist das Buch nurmehr Business, mit vielen unsichtbaren Stützen, das von einer unheimlichen Betriebsamkeit aufrechterhalten wird.</p>
<p>Das Buch ist zum Fetisch einer Kultur geworden, die ihre Ideale in dieser medialen Form materialisiert sah. Texte, die sich in Buchform niederschlugen, können nun auch als E-Book weiter existieren. Doch darum geht es weniger. Nach einer anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Möglichkeiten von Hypertext als neuer literarischer Form lässt sich erkennen, dass es nicht die Faszination für technische Möglichkeiten an sich ist, die die Veränderung bringt. Die neue digitale Kultur hat ihre eigene Gesetzlichkeit, zu der vor allem ein Umstand zählt: die Netzkultur ist weniger hierarchisch und stärker relational bestimmt, was eine Ästhetik der Verteilung mit sich bringt, deren Form noch längst nicht feststeht – kleine Phänomene, die morgen vielleicht schon vorbei sein werden (man denke an Dienste wie Twitter) bestimmen sie, durch die Akzeptanz und den Gebrauch, den die Masse davon macht.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:04:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aufnahmen von der großartigen und uneingeschränkt empfehlenswerten Ausstellung Medienwelten im Technisches Museum Wien - eine Geschichte der Informationsübertragung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Semester machte ich mit meinen FH-Studenten eine Exkursion ins <a href="http://tmw.at/" class="liexternal">Technische Museum Wien</a>. Obwohl Direktorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky sowohl museumsdidaktisch als auch PR-technisch einen hervorragenden Job macht, stattet nur ein Bruchteil der Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>–Studentenschaft dem imposanten Bau in der Mariahilferstraße 212 einen Besuch ab. Dabei hält die fixe Sonderausstellung <a href="http://tmw.at/default.asp?id=43&#038;al=Deutsch" class="liexternal">Medienwelten</a> eine ganze Serie von Aha-Erlebnissen bereit. Sie zeigt die Geschichte der technischen Medien anhand zweier Entwicklungsstränge:</p>
<blockquote><p>Auf der einen Seite ist die Entfaltung von Post-, Telegrafen-, Telefon-, Funk– und Rundfunknetzwerken zu sehen, auf der anderen die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/entwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwicklung">Entwicklung</a> von Bild-, Ton– und Druckmedien sowie Medien der Datenverarbeitung.</p></blockquote>
<p>Auf insgesamt 2500m<sup>2</sup> Ausstellungsfläche findet sich ein faszinierendes Spektrum historischer Gerätschaften: von den ersten “Bewegtbildern” in Form mechanisch-optischer Täuschungen über die Daguerreotypie, frühe Kameras, Fernschreiber bis hin zu Smartphones spannt die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ausstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausstellung">Ausstellung</a> den Bogen der Geschichte der Informationsvermittlung. Am Sonntag war ich wieder in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ausstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausstellung">Ausstellung</a> — diesmal mit SLR-Kamera.<span id="more-4126"></span></p>
<p>Dabei fälllt einem so manche Skurrilität ins Auge: wussten Sie, dass es Fernschreiber gab, bei denen die Texteingabe über ein sprichwörtliches “Keyboard”, also eine Klavier-Tastatur erfolgte? Oder dass bereits vor der Erfindung der elektronischen Bildröhre Herr Nipkow mit Hilfe einer komplizierten mechanischen Konstruktion bewegte Bilder übertragen konnte? Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fotos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fotos">Fotos</a> vermitteln nur einen Bruchteil der Ausstellung — einen Besuch kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, und nehmen Sie sich ausreichend Zeit: denn hier wird jene Entwicklung, in die Medienhistoriker a posteriori Entwicklungslinien einschreiben, im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar!</p>
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-12.jpg" title="Ein Navigations-Kompass aus der Schiffahrt - hat mich an Harold Innis' &quot;Empires of Communciatin&quot; erinnert." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Ein Navigations-Kompass aus der Schiffahrt." alt="thumbs tmw medienwelten 12 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-12.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-15.jpg" title="Das klassische Sender-Empfänger Modell, hier im grundlagenphysikalischen Kontext." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Sender - Empfänger" alt="thumbs tmw medienwelten 15 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-15.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-16.jpg" title="So sahen Nacktscanner früher aus." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Röntgengerät" alt="thumbs tmw medienwelten 16 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-16.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-17.jpg" title="Das Bedienpult des Röntgen-Geräts." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Rönten-Schaltzentrale" alt="thumbs tmw medienwelten 17 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-17.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-18.jpg" title="Replika des ersten Transistors, der 1947 in den Bell Laboratories entwickelt wurde und die Ära der Elektronik einleitete." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der erste Transistor" alt="thumbs tmw medienwelten 18 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-18.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-19.jpg" title="Würde man eine aktuelle CPU aus solchen Tranistoren aufbauen, bräuchte man wohl mindestens einen ganzen Stadtteil." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der erste Transistor in Großaufnahme" alt="thumbs tmw medienwelten 19 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-19.jpg" width="172" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-20.jpg" title="Der Abakus, unverzichtbare Rechenhilfe aus Fernost." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Abakus" alt="thumbs tmw medienwelten 20 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-20.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-21.jpg" title="Die ersten Druckverfahren verfügten nicht über bewegliche Lettern, die gesamte Seite musste in einem Stück angefertigt werden." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Holzdruckplatte" alt="thumbs tmw medienwelten 21 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-21.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-22.jpg" title="Meister Gutenberg brachte mit seinen austauschbaren Lettern die Drucktechnik ein ganzes Stück weiter." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Druckerpresse" alt="thumbs tmw medienwelten 22 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-22.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-23.jpg" title="Weder Tintenstrahl noch Laser: dennoch revolutionär, zumindest für damals" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Satz und Druckplatte" alt="thumbs tmw medienwelten 23 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-23.jpg" width="172" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-24.jpg" title="Farbkreisel und optische Spielzeuge stehen am Beginn der Bewegtbildgeschichte." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Optische Täuschungen" alt="thumbs tmw medienwelten 24 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-24.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-25.jpg" title="Die Storyline der damit erzeugten Animationen war etwas dünn - aber der Anfang war getan." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Farbkreisel" alt="thumbs tmw medienwelten 25 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-25.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-26.jpg" title="Für den Vorläufer der Fotografie musste man den Chemiekasten immer mitführen." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der kleine Dugerreotypist" alt="thumbs tmw medienwelten 26 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-26.jpg" width="161" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-27.jpg" title="Flugblätter und ähnliche Schriften wurden auf dieser Maschine gedruckt." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Historische Druckerpresse" alt="thumbs tmw medienwelten 27 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-27.jpg" width="180" height="120" />
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-28.jpg" title="Druckerpresse im Zeitalter der Mechanik" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Das Zeitalter der Mechanik" alt="thumbs tmw medienwelten 28 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-28.jpg" width="177" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-29.jpg" title="Hier greift ein Zahnrad ins andere." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Mechanisches Druckverfahren" alt="thumbs tmw medienwelten 29 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-29.jpg" width="160" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-30.jpg" title="Glaslinse, Messingghäuse - damals Top of the Line!" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Daguerreotopie-Kamera" alt="thumbs tmw medienwelten 30 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-30.jpg" width="165" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-31.jpg" title="Frühe Blendenkonstruktion - eine Meisterleistung der Feinmechanik, für die am Beginn der Fotografie vor allem Uhrmacher zuständig waren." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Verschlusskonstruktion" alt="thumbs tmw medienwelten 31 Fotogalerie: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-31.jpg" width="138" height="120" />
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	<div id="ngg-image-2222" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-32.jpg" title="Ein Vorläufer der Xerox-Maschinen, allerdings mit wesentlich längerer Produktionszeit." rel="lightbox[set_82]" >
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	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2223" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-33.jpg" title="Bewegtbildkamera aus der Frühzeit des Kinos in schickem Holzgehäuse. (ungeeignet für Unterwasser-Aufnahmen)" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-34.jpg" title="Historischer Kinoprojektor Imperator II" rel="lightbox[set_82]" >
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	<div id="ngg-image-2225" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-35.jpg" title="Hiermit steuerte der Vorführer den Filmprojektor." rel="lightbox[set_82]" >
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	</div>
	
		
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-36.jpg" title="Die Präzisionsmechanik sorgte für den nötigen Gleichlauf." rel="lightbox[set_82]" >
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	</div>
	
		
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-37.jpg" title="Keine Erfindung der Digitalkamera-Ära..." rel="lightbox[set_82]" >
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	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2228" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-38.jpg" title="Grammophon mit Tonwalzen und mechanischem Verstärkertrichter" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-39.jpg" title="Modell Beau Brownie von Eastman Kodak" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-40.jpg" title="Underwood-Typewriter, eine der populärsten mechanischen SChreibmaschinen." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-41.jpg" title="Auf dieser Underwood-Tastatur wurden zahlreiche berühmte Romane getippt." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-42.jpg" title="Diese Vervielfältigungsmaschine trat ihren Siegeszug durch die Buroweld bereits 1920 an." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-44.jpg" title="Zur raschen Erzeugung aktueller Druckerzeugnisse" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-47.jpg" title="Die Schnellpresse war quasi ein mechanisches Input-Output Terminal." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-48.jpg" title="Es war früher nicht alles besser, nur die Wählscheiben." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-49.jpg" title="Die erste Wahl für den stylischen Party-Fotografen" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-50.jpg" title="Ja, es gab Fortschritte in der Usability." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-51.jpg" title="Historische Großrechenanlage, damals ein enorm kostenspieliger Taschenrechner" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-53.jpg" title="Mechanische Additions- und Subtraktionsmaschine" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-54.jpg" title="Das Internet als Weltwissensspeicher" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-55.jpg" title="Funkempfänger, ein Vorläufer des Radio-Empfängers." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-56.jpg" title="Dieses Modell filmte in schwarzweiß." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-57.jpg" title="Bereits vor der Bildröhre existieren Prototypen zur mechanischen Bilidübertragung." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-58.jpg" title="Die Lichtimpulse werden in elektrischen Strom umgewandelt und vice versa." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-59.jpg" title="Mechanische Bildübertragung mit Nipkow-Scheibe" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-60.jpg" title="Kunst? Nein, Medientechnik." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-70.jpg" title="Fernsehkamera inklusive der berühmten roten Lampe." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-71.jpg" title="Fernsehkamera mit Holzstativ und analogem Hintergrund für den Nachrichtensprecher." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-72.jpg" title="Es gibt sicherlich angenehmere Plätze, um einen gemütlichen Abend zu verbringen." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-73.jpg" title="Die zweckmäßige Gestaltung lässt individuellen Gestaltungswünschen wenig Raum." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-74.jpg" title="Und daraus wurde dann 100 Jahre später DJ-Culture." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-75.jpg" title="Rote Stecker im Herbstwind" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-76.jpg" title="Hier stellte das Fräulein vom Amt die Verbindung her." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-77.jpg" title="Fernschreiber mit Klavier-Tastatur (ohne Multitouch)" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-78.jpg" title="Keine Ahnung, warum eine Klaviertastatur für diesen Fernschreiber zum Einsatz kam - Schreibmaschinen wären längst gängig." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-79.jpg" title="Die Beschriftung des Bandes besorgte diese Mechanik." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-80.jpg" title="Die Nachrichten wurden eingetippt und auf den Streifen gedruckt" rel="lightbox[set_82]" >
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-12.jpg" title="Ein Navigations-Kompass aus der Schiffahrt - hat mich an Harold Innis' &quot;Empires of Communciatin&quot; erinnert." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Ein Navigations-Kompass aus der Schiffahrt." alt="thumbs tmw medienwelten 12 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-12.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-15.jpg" title="Das klassische Sender-Empfänger Modell, hier im grundlagenphysikalischen Kontext." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Sender - Empfänger" alt="thumbs tmw medienwelten 15 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-15.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-16.jpg" title="So sahen Nacktscanner früher aus." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Röntgengerät" alt="thumbs tmw medienwelten 16 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-16.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-17.jpg" title="Das Bedienpult des Röntgen-Geräts." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Rönten-Schaltzentrale" alt="thumbs tmw medienwelten 17 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-17.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-18.jpg" title="Replika des ersten Transistors, der 1947 in den Bell Laboratories entwickelt wurde und die Ära der Elektronik einleitete." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der erste Transistor" alt="thumbs tmw medienwelten 18 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-18.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-19.jpg" title="Würde man eine aktuelle CPU aus solchen Tranistoren aufbauen, bräuchte man wohl mindestens einen ganzen Stadtteil." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der erste Transistor in Großaufnahme" alt="thumbs tmw medienwelten 19 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-19.jpg" width="172" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-20.jpg" title="Der Abakus, unverzichtbare Rechenhilfe aus Fernost." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Abakus" alt="thumbs tmw medienwelten 20 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-20.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-21.jpg" title="Die ersten Druckverfahren verfügten nicht über bewegliche Lettern, die gesamte Seite musste in einem Stück angefertigt werden." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Holzdruckplatte" alt="thumbs tmw medienwelten 21 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-21.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-22.jpg" title="Meister Gutenberg brachte mit seinen austauschbaren Lettern die Drucktechnik ein ganzes Stück weiter." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Druckerpresse" alt="thumbs tmw medienwelten 22 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-22.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-23.jpg" title="Weder Tintenstrahl noch Laser: dennoch revolutionär, zumindest für damals" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Satz und Druckplatte" alt="thumbs tmw medienwelten 23 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-23.jpg" width="172" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-24.jpg" title="Farbkreisel und optische Spielzeuge stehen am Beginn der Bewegtbildgeschichte." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Optische Täuschungen" alt="thumbs tmw medienwelten 24 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-24.jpg" width="180" height="120" />
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	<div id="ngg-image-2215" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-25.jpg" title="Die Storyline der damit erzeugten Animationen war etwas dünn - aber der Anfang war getan." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Farbkreisel" alt="thumbs tmw medienwelten 25 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-25.jpg" width="180" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-26.jpg" title="Für den Vorläufer der Fotografie musste man den Chemiekasten immer mitführen." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Der kleine Dugerreotypist" alt="thumbs tmw medienwelten 26 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-26.jpg" width="161" height="120" />
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-27.jpg" title="Flugblätter und ähnliche Schriften wurden auf dieser Maschine gedruckt." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Historische Druckerpresse" alt="thumbs tmw medienwelten 27 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-27.jpg" width="180" height="120" />
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	<div id="ngg-image-2218" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-28.jpg" title="Druckerpresse im Zeitalter der Mechanik" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Das Zeitalter der Mechanik" alt="thumbs tmw medienwelten 28 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-28.jpg" width="177" height="120" />
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	<div id="ngg-image-2219" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-29.jpg" title="Hier greift ein Zahnrad ins andere." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Mechanisches Druckverfahren" alt="thumbs tmw medienwelten 29 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-29.jpg" width="160" height="120" />
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		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-2220" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-30.jpg" title="Glaslinse, Messingghäuse - damals Top of the Line!" rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Daguerreotopie-Kamera" alt="thumbs tmw medienwelten 30 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-30.jpg" width="165" height="120" />
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	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-2221" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-31.jpg" title="Frühe Blendenkonstruktion - eine Meisterleistung der Feinmechanik, für die am Beginn der Fotografie vor allem Uhrmacher zuständig waren." rel="lightbox[set_82]" >
								<img title="Verschlusskonstruktion" alt="thumbs tmw medienwelten 31 Fotoalbum: Medienwelten im Technischen Museum Wien" src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/thumbs/thumbs_tmw-medienwelten-31.jpg" width="138" height="120" />
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	</div>
	
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	<div id="ngg-image-2222" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-32.jpg" title="Ein Vorläufer der Xerox-Maschinen, allerdings mit wesentlich längerer Produktionszeit." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2223" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-33.jpg" title="Bewegtbildkamera aus der Frühzeit des Kinos in schickem Holzgehäuse. (ungeeignet für Unterwasser-Aufnahmen)" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2224" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-34.jpg" title="Historischer Kinoprojektor Imperator II" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2225" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-35.jpg" title="Hiermit steuerte der Vorführer den Filmprojektor." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2226" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-36.jpg" title="Die Präzisionsmechanik sorgte für den nötigen Gleichlauf." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2227" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-37.jpg" title="Keine Erfindung der Digitalkamera-Ära..." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2228" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-38.jpg" title="Grammophon mit Tonwalzen und mechanischem Verstärkertrichter" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2229" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-39.jpg" title="Modell Beau Brownie von Eastman Kodak" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2230" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-40.jpg" title="Underwood-Typewriter, eine der populärsten mechanischen SChreibmaschinen." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2231" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-41.jpg" title="Auf dieser Underwood-Tastatur wurden zahlreiche berühmte Romane getippt." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2232" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-42.jpg" title="Diese Vervielfältigungsmaschine trat ihren Siegeszug durch die Buroweld bereits 1920 an." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2234" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-44.jpg" title="Zur raschen Erzeugung aktueller Druckerzeugnisse" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2235" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-47.jpg" title="Die Schnellpresse war quasi ein mechanisches Input-Output Terminal." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2236" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-48.jpg" title="Es war früher nicht alles besser, nur die Wählscheiben." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2237" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-49.jpg" title="Die erste Wahl für den stylischen Party-Fotografen" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2238" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-50.jpg" title="Ja, es gab Fortschritte in der Usability." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2239" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-51.jpg" title="Historische Großrechenanlage, damals ein enorm kostenspieliger Taschenrechner" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2240" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-52.jpg" title="Mechanischer Taschenrechner" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2241" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-53.jpg" title="Mechanische Additions- und Subtraktionsmaschine" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2242" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-54.jpg" title="Das Internet als Weltwissensspeicher" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2243" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-55.jpg" title="Funkempfänger, ein Vorläufer des Radio-Empfängers." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2244" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-56.jpg" title="Dieses Modell filmte in schwarzweiß." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2245" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-57.jpg" title="Bereits vor der Bildröhre existieren Prototypen zur mechanischen Bilidübertragung." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2246" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-58.jpg" title="Die Lichtimpulse werden in elektrischen Strom umgewandelt und vice versa." rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
	<div id="ngg-image-2247" class="ngg-gallery-thumbnail-box" style="width:33%;display: none;" >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-59.jpg" title="Mechanische Bildübertragung mit Nipkow-Scheibe" rel="lightbox[set_82]" >
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-60.jpg" title="Kunst? Nein, Medientechnik." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-70.jpg" title="Fernsehkamera inklusive der berühmten roten Lampe." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-71.jpg" title="Fernsehkamera mit Holzstativ und analogem Hintergrund für den Nachrichtensprecher." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-72.jpg" title="Es gibt sicherlich angenehmere Plätze, um einen gemütlichen Abend zu verbringen." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-73.jpg" title="Die zweckmäßige Gestaltung lässt individuellen Gestaltungswünschen wenig Raum." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-74.jpg" title="Und daraus wurde dann 100 Jahre später DJ-Culture." rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-75.jpg" title="Rote Stecker im Herbstwind" rel="lightbox[set_82]" >
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			<a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/gallery/technisches-museum-wien/tmw-medienwelten-77.jpg" title="Fernschreiber mit Klavier-Tastatur (ohne Multitouch)" rel="lightbox[set_82]" >
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<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Über das Neue der Medien</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2010-01/ueber-das-neue-der-medien/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Hartmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsbuch "Multimedia" - was bedeutet der Umbruch von der Textkultur zum multimedialen Mediengesellschaft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende Beitrag ist ein Auszug aus Frank Hartmanns Einführungsband <strong>Multimedia</strong> (UTB, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> 2008 UTB Profile). Frank Hartmann ist Professor für Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag und wünsche viel Spaß bei der Lektüre!</em></p>
<p>Mit Computer und Netzwerken wurden die Medien innerhalb von zwei Jahrzehnten plötzlich zu “neuen Medien”. Unsere <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medienkultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with medienkultur">Medienkultur</a> ist vielfältig wie nie – wohin geht ihre Entwicklung? Am Anspruch, diese Fragen zu beantworten, scheitern regelmäßig die Bemühungen der Experten. Denn sie nehmen in ihrer Fixiertheit auf die technischen Möglichkeiten nicht in Betracht, worauf es dabei ankommt: auf dich und mich, also die Nutzer, die Anwendungen akzeptieren oder diese gleich neu erfinden. Man müsste also danach fragen, wie die multimediale Nutzerkultur von morgen aussehen könnte.<span id="more-4050"></span></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;nou=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3825230333" style="float:left;margin-right:15px;margin-top:5px;margin-bottom:3px;width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>Multimedia, dieses obskure Schlagwort der 1990er-Jahre, ist ein etwas angestaubter Begriff. Die nicht besonders aussagekräftige, aber doch gebräuchliche Bezeichnung steht für “Multiple Content Media”, also für die Integration multipler Medienformate wie Text, Bild, Animation, Video und Audio – dafür, dass eine Information sich aus unterschiedlichen Kommunikationskanälen zusammensetzt. Eine Radiosendung bietet eine Rezeptionsmöglichkeit (akustisch) und ist monomodal codiert, während die Webseite des Radiosenders in der Regel multimodal codiert sein wird, d.h. optische und akustische Rezeptionsmöglichkeiten anbietet. Dazu kommt eine technische Medienkonvergenz, denn nicht zuletzt sind die Techniken der Telekommunikation und des Computers zusammengewachsen.</p>
<p>Der Digitalcomputer bedingt auch einen anderen, flexiblen Umgang mit dem Medienangebot, das zunehmend bestimmt ist von Interaktivität und, ganz generell, der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>- bzw. Online-Kommunikation. Es ist Digitaltechnologie, die hier eine neue Form ermöglichte: die Konvergenz der Kanäle und die Integration der Formate durch multimodale Codierung. Mit ihr wurde der Begriff Multimedia jüngst neu aufgeladen – seine Grundlagen lehrt das Fach Medieninformatik, seine angewandte Form vermittelt das Mediendesign, seine Formate analysiert die Medienwissenschaft, seine sozialen Auswirkungen erforscht die Kommunikationswissenschaft.</p>
<p>In einer digitalen Medienkultur werden Informationen nicht isoliert angeboten, sondern bereits auf der technischen Ebene miteinander verknüpft. Multimedia wird von der Medieninformatik definiert als multimodale Aggregation digitaler Medien. Digitaltechnik ist die Betriebsgrundlage der Multimediakultur. Computer wurden zunächst nicht als Kommunikationsmedien konzipiert, sondern um mathematische Aufgaben zu automatisieren. Als weitere Aufgabe kam das vernetzte Informationsmanagement hinzu – Computerkommunikation diente in ihrer Anfangszeit der Optimierung von technischen Ressourcen. Bald aber wurde aus der mathematischen Maschine ein Apparat zur Konstruktion von Wirklichkeiten. Längst mehr als bloß <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a>, entwickelten Computer sich zu Hypermedien, und das Internet durch die spezielle Anwendungssoftware des World Wide Web zu einer Art Universalmedium.<br />
Die digitale Integration von Inhalten hebt ältere Einzelmedienfunktionen auf. Eine technische Konvergenz, mit der Computer zu medialen Multifunktionsgeräten wurden, ist deutlich feststellbar. Digitalcomputer stehen für eine mehrfache Medienoption: ein und dieselben Daten können unterschiedlich ein– oder ausgegeben werden (etwa Klänge als Bilder und umgekehrt). Multimedia bedeutet also auch eine komplexe Darstellungsoption, bei der sich oft im Gebrauch erst entscheiden kann, auf welche Art und Weise eine Information rezipiert wird. Damit ändern sich die Ansprüche an das Medien– und Kommunikationsdesign, es entstehen neue Berufsrollen.</p>
<p>Multimedia bezeichnet sowohl eine neue Technologie: Produktion auf Basis des Computers, wie auch eine neue kulturelle Form: Distribution auf Basis des Internets. Wie immer man dieses Thema behandelt, es sind damit auch weitreichende Fragen einer sich ändernden Medienlandschaft angesprochen. Vor allem ist bemerkenswert, wie sehr damit die Ansprüche innerhalb der Medienkultur gewachsen sind.</p>
<p>Texte wurden immer schon gerne mit Visualisierungen geschmückt, in jüngster Zeit aber tritt die Ebene der Bilder immer selbständiger neben die Texte. Es ist schön, einen traditionell gesetzten Text zu lesen, aber auch, auf Artikel in ihrer Online-Fassung zuzugreifen, noch während der Lektüre einzelne Begriffe anzufragen, nach Hintergründen und Vertiefungen zu suchen, eine ergänzende Bildstrecke durchzuklicken, ein wörtliches Zitat im Originalton abzurufen und vielleicht ein die Hintergründe kommentierendes Video abzuspielen. Gerade auf Ebene der Web-Angebote verfügen wir über eine vielfältige Mediensituation, um die uns frühere Generationen beneidet hätten. So kann ein multimedial aufbereiteter Zeitungsartikel entweder am Bildschirm gelesen, verlinkt, lokal gespeichert, versendet, ausgedruckt oder als Audiofile gehört werden.<br />
Digitaltechnologie löst die Grenzen einer analogen Medienkultur, deren Dokumente entweder in Schrift, Bild oder Ton über Einzelmedien zur Verfügung standen, zugunsten eines multimedialen Angebotes auf. Den unterschiedlichen Optionen auf der Darstellungsebene entspricht die technische Integration der Daten auf Ebene ihrer Codierung. Dies leisten elektronische Technologien, welche die Verarbeitung, Speicherung und Verteilung von Daten unabhängig von der menschlichen Wahrnehmungsebene ermöglichen. Das Thema Multimedia berührt also auch die Geschichte der Informationsverarbeitung, der Computer und Datennetze, des Internets und seiner populären Anwendungen im World Wide Web. Multimedia ist damit ein zentrales Thema im Rahmen von Medien– und Kommunikationswissenschaft sowie Medieninformatik, und nicht zuletzt ein neues Formalobjekt für die kulturwissenschaftliche Forschung.</p>
<p>Medienkultur – das sind nicht Computer als solche, nicht die vielfältigen Anwendungen der Digitaltechnologie, nicht die Millionen von Blogs, nicht die Milliarden von Webseiten, und doch irgendwie alle zusammen, als hybride Praxis. Die Zahl der Internet-Nutzer weltweit hat schon die Milliardengrenze überschritten. Sie alle arbeiten mit gleichen oder ähnlichen Interfaces. Wir haben es mit einer qualitativ neuen Situation zu tun: digitale Arbeitstechniken bestimmen zunehmend den Berufsalltag, das World Wide Web verändert die öffentliche Kommunikation, und in der Freizeit weisen körpernahe Computerspiele bereits auf eine nahe Zukunft, in der sich die Interfaces von grauen Büroanwendungen mit Maus und Tastatur losgelöst haben werden. Multimedia weist auf eine nahe Zukunft der posttypografischen Ästhetik – ein vager Terminus für all das, was nicht exklusiv durch die Schriftkultur bestimmt ist, inzwischen aber die Grundlage für ein neues Denken, für Wahrnehmung und Entscheidungsfindung bildet.</p>
<p>Bei immer mehr Medien wird der Überblick immer schwieriger. Medieninformatiker, Webdesigner, Multimedia-Autor, Online-Journalist, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a>, Net-Consultant – das Web und seine multimedialen Anwendungen haben zudem eine Fülle neuer Aspekte hervorgebracht, die auch mit Ansprüchen auf neue Kompetenzen verbunden sind: Ansprüche, denen die gegenwärtige Praxis der Aus– und Weiterbildung an Fachhochschulen und Universitäten eher zögerlich entspricht. Auch lassen Wissenschaft und Forschung noch viele Fragen offen: Sound in den Medien wird noch kaum systematisch erforscht, ebenso wenig die medialen Visualisierungsstrategien. Wir verfügen zudem über erstaunlich wenig abgesichertes und systematisiertes Wissen über die Wahrnehmung und Wirkung von Medien. Die Landkarte der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a>- und Medienwissenschaften weist hinsichtlich der politischen und kulturellen Ökonomie des Web bislang noch große weiße Flecken auf.</p>
<p>Die Muster der Produktion, Reproduktion und Distribution kultureller Inhalte haben sich vermutlich nie zuvor in der Geschichte so radikal und in so kurzer Zeit verändert , wie dies in den letzten Jahrzehnten geschehen ist. Die Strategien kultureller Vermittlung – und ihre pädagogischen Mittel, die Medienkompetenz aufbauen sollen – entsprechen dieser Veränderung definitiv noch nicht, allzu sehr sind sie noch den Mythen der Buchkultur (Michael Giesecke) verpflichtet. Unsere aktuelle Medienkultur hingegen ist entschieden von Technik geprägt, die fließende und offene Formen annimmt, seit dem die Kommunikationen elektrifiziert und Medien digitalisiert worden sind. Dass Computer, die als künstliche Rechenknechte für Ingenieure konzipiert waren, einmal für eine qualitativ neue kulturelle Situation sorgen würden, weil sie zu einem multimedialen und expressiven Medium mutiert sind, hätte vor zwei bis drei Jahrzehnten noch niemand geglaubt. Im Alltag Jugendlicher nehmen Computer und Internet heute eine zentrale Stellung eine, wenn es um Selbstfindung und Selbstdarstellung geht. Dabei spielen der Zugang zu Informationen und die so oft beschworene demokratische Meinungsbildung eine untergeordnete Rolle, im Vordergrund stehen Unterhaltung und Konsumkultur.</p>
<p>Und was sagt gegenwärtig die Forschung? Die Kulturwissenschaften zeigen sich einstweilen noch durchwegs geprägt von ihrer traditionellen Rolle als Textwissenschaft und von der monographischen Publikation. Nach wie vor sind sie fixiert auf visuelle Codes, auf den Betrachter und dessen Blick. Auch bei neueren Ansätzen der Bildwissenschaft sind die Fesseln der klassischen Kunstgeschichte mit ihrer methodischen Konzentration auf Bildlichkeit noch deutlich prägend. Neuere interdisziplinäre Ansätze wie zur Visual Culture, einem Forschungsfeld zur kulturellen Rolle der visuellen Kommunikation, sind eher erst im anglo-amerikanischen Raum präsent. Die sozialwissenschaftliche Forschung hat im Umgang mit neuen Medienphänomenen wie den Social Networks, die zugestanden ein noch junges medienkulturelles Phänomen darstellen, bislang noch kaum gesicherte Ergebnisse aufzuweisen. Um Formen und strukturelle  Effekte dieser Digital Formations erfassen und nachzeichnen zu können, werden über sozialwissenschaftliche Befragungs– und Beschreibungsmodelle hinaus neue Verfahren des Databasing, des Kartographierens mit neuen Formen der Visualisierung von Netzwerk-Kommunikation zu entwickeln sein.</p>
<p>Bislang gehen viele der in Presse und Publizistik kolportierten Aussagen zum Stand und zu Trends im Mediengebrauch auf Marktforschungsdaten zurück, die sich auf amerikanische Lebensverhältnisse beziehen (etwa die des Pew Research Center in Washington DC). Was ist mit den Kulturen Europas, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas? Seit der technischen Erschließung des internationalen Internet-Verkehrs verlieren die Vereinigten Staaten langsam den Status der kontrollierenden Zentralinstanz, den sie drei Jahrzehnte lang eingenommen haben. Für das technische Routing des Datenverkehrs im WWW trifft dies bereits zu. Nicht nur politische und wirtschaftliche, auch kulturelle Konsequenzen sind zu erwarten, wenn andere Kommunikationskulturen stärkere Präsenz in der Online-Welt erlangen. Es könnte auch neue Probleme geben; die Rolle von Bilder beispielsweise ist nicht überall dieselbe. Der Karikaturen-Streit von 2005, als der islamische Prophet Mohammed in einer dänischen Tageszeitung karikiert wurde, hat drastisch die Problematik gezeigt, die auch Folge einer Überlagerung von Medienkulturen ist.</p>
<p>Während in den Diskussionen nämlich immer nur die Erweiterung von Möglichkeiten betont wird, die in einem multimedialen Angebot enthalten sind, kommt fast nie die Problematik zur Sprache, die dann auftritt, wenn es Dinge zu sehen oder zu hören gibt, die man lieber nicht sehen oder hören möchte. Unser Alltag vollzieht sich ohnehin schon unter Bedingungen optischer und akustischer Umweltverschmutzung, die von ihren professionellen Verursachern beschönigend “Werbung” genannt wird. Geschweige denn das, was andere Sinne anzusprechen imstande wäre: Multimedia hat seine Grenzen, die nicht unbedingt technischer Natur sind. Medienkünstler mögen mit dem Olfaktorischen und mit dem Haptischen experimentieren, doch im Alltag wollen die Menschen es einfach nicht haben, dass ihnen die Welt in ihrer vollen sinnlichen Bandbreite ins Haus geliefert wird – sonst nämlich würde es längst schon “Geruchsfernsehen” und ähnliches geben. Man stelle sich einen Katastrophenbericht unter derart technisch erweiterten Bedingungen vor. Die oft geschmähte Abstraktion hat also auch ihr Gutes, und bei all den erweiterten technischen Möglichkeiten berührt die Frage nach Multimedia in den künftigen Formen auch jene nach einer entsprechenden Medienökologie, also nach dem Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichen Anwendungen und ihrer auf verschiedene Formate verteilten Ästhetik.</p>
<p>Verändern wird sich mit Sicherheit die Art und Weise des Umgangs mit visueller Information. Interfaces – die Screens und Displays der neuen Medien – transportieren Aussagen auf nichtsprachlichem Weg und werten die Ebene der visuellen Kommunikation deutlich auf (wie vor ihnen schon die Bildersprache des frühen 20 Jahrhunderts: Zeichen, Schilder, Signale). Und doch folgt hieraus kein Plädoyer für das Bild oder für eine akademisch weithin überschätzte Bildwissenschaft. Natürlich verarbeitet der Mensch einen Großteil seiner Informationen visuell, aber die methodische Herausforderung besteht nicht darin, die Bildlichkeit unserer Kultur mit all ihren technischen Symbolen zu betonen, sondern deren insgesamt posttypographischen Aspekte. Die multimediale Technik zielt auf Vermittlungs– und Erkenntnisformen, welche die Grenzen einer langfristigen kulturellen Idealisierung der Buchkultur sprengt.</p>
<p>Verschriftlichung – die sprachlich explizite Form – ist eine historische Kulturtechnik, die einen bestimmten Umgang mit den Dingen, als Form der Codierung, und damit eine bestimmte Bewusstseinshaltung bedeutet. Multimedia hingegen bedeutet, neue Techniken der Wahrnehmung und der Beurteilung zu erschließen, eine neue Form der Urteilskraft für eine neue Form von medialer Ästhetik. Verschwinden wird die Schrift sicher nicht. Ein Vorteil von neuen Medien ist, dass sie die sinnliche Erfahrung konzeptionell erweitern, und zwar auf eine spielerische Art und Weise. Ihre Anwendungen setzen sich in Kanälen durch, die ursprünglich gar nicht in der Form geplant waren, zu der sie sich im Gebrauch entwickelten – Email und SMS sind hierfür gute Beispiele. Andere Formen, die aus Marktinteresse implementiert wurden, haben sich wiederum nicht durchgesetzt (wie die Bildtelefonie). Aussagen über die Modalitäten künftigen Mediengebrauchs ist also mit erhöhter Vorsicht zu begegnen. “Was zählt, sind Kulturen des Gebrauchs, die über genug Wissen verfügen, um gegebene Software, Schnittstellen und Inhalte in etwas umzubauen, was es zuvor nicht gab.” (Geert Lovink) </p>
<p>Es steht zu vermuten, dass es immer solche Kulturen des Gebrauchs sein werden, die aus ihrer medialen Praxis heraus entsprechendes Wissen generieren. Also bleibt die Frage, wie man hierfür denn Ausbildungsentscheidungen treffen soll – außer man beschränkt sich auf die rein technische Seite vom Multimedia, wo es gewisse Anwendungen oder Skills im Umgang mit Dateien und Formaten digitaler Medien zu erwerben gilt. Die strukturelle Konzeption vieler Lehrgänge wurzelt noch in einer Zeit ohne Personal Computer und Internet. Aber zwei einem Medienstudium aufgepfropfte Semester beispielsweise zu  Grundlagen im Umgang mit Formaten und Codecs reichen sicher nicht aus, um den Herausforderungen einer Multimedia-Kultur zu begegnen. Auch Fernstudien, die vereinzelt als Multimedia-Studium angepriesen werden, nur weil Videokassetten und ein Computer vorausgesetzt werden, entsprechen nicht den Anforderungen. Spezialisierungen und Studiengänge, die nicht einem traditionellen Curriculum verpflichtet sind, können davon profitieren.</p>
<p>Multimedia spielt in Unterhaltung und Kunst sowie in Forschung und Lehre eine zunehmend prominente Rolle. Unterschiedliche Kompetenzen sind hier gefragt, die aber eines gemeinsam haben: die Anforderung, sich in unterschiedlichen Symbolsystemen zu bewegen. Man wird vor jeder Ausbildungsentscheidung gut daran tun zu bedenken, dass die Technologien sich rasch und unerwartet ändern können. Die Suche nach alternativen Medien, nach schnelleren und sicheren Versionen wird nicht abreißen. Das ist nicht nur technisch, sondern vor allem auch kulturell relevant. Ausbildungs– und Studienangebote sollten daher auch auf ihre wissenschaftlich-theoretische Fundierung hin geprüft werden, denn die kann auch dann noch ergiebig sein, wenn die neuesten Errungenschaften in Hard– und Software längst schon wieder veraltet sind.</p>
<p><small>Auszug aus: Frank Hartmann, Multimedia, Wien 2008 (UTB Profile)<br />
[mit freundlicher Genehmigung]</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Der Tag der lebenden freien Medien</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-12/der-tag-der-lebenden-freien-medien/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 14:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 9. Dezember 2008 16:00 bis 10. Dezember 2008 4:00. ] Am Dienstag lädt der österreichische Medienverband ins Fluc: zuerst wird diskutiert, anschließend steht Party am Programm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">9. Dezember 2008 16:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">10. Dezember 2008 4:00</td></tr></table><p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/12/freiemedien-1228747004.jpg" alt="freiemedien 1228747004 Der Tag der lebenden freien Medien" title="freiemedien" width="250" height="142" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Soll kein Horrorfilm werden, sondern eine informative Veranstaltung, bei der sich Insider vernetzen und Außenstehende Einblick bekommen in die Vielfalt an Alternativen zu Fellnerpress und DichandNews. Zu diesem Behufe lädt der österreichische Medienverband morgigentags ab 16:00 Uhr in die Wiener <a href="http://www.fluc.at/" rel="nofollow" class="liexternal">FLUC</a> Wanne, wo zuerst ausgiebig geschnackt und anscheinend noch ausgiebiger gefeiert werden soll.</p>
<p>Mit an Bord sind unter anderem Skug, The Message, fm5, Der Bagger, Datum und dérive, um 19:30 diskutieren die üblichen Verdächtigen die postulierte “Schieflage Freier Medien in Österreich”. Am Podium: Andi Klinger (Ex-Resident), Niko Alm (the gap), Michael Fleischhacker (Die Presse), Peter Fuchs (Freies Plakat), ein Vertreter der SPÖ und Moderatorin Karin Resetarits. Ab 21:30 geigen dann Petsch Moser unplugged sowie ein Surprise Act auf, ab der Geisterstunde weichen die Instrumente den Turntables, bedient von Makeedo, Se.Vero, Intoxicated und fry, die ein weites Spektrum von Funk über Dubstep bis Breaks präsentieren werden.</p>
<p>Der österreichische Medienverband hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die sogenannten “freie” Medienszene zu fördern. Allein dieser Begriff sorgt allerdings für Verwirrung: wann ist ein Magazin “frei”? Wenn es rein von Förderungen lebt und keine Werbung enthält? Wenn der Chefredakteur gratis zuhause bei der Mutter wohnt? Wenn es in der U-Bahn umsonst verteilt wird? Wenn alle Layouter den Freimaurern angehören? Wenn der Großteil der Redaktion Publizistik studiert? Wenn das Heft kein Geld einbringt? Martin hat dazu eine eindeutige Meinung:</p>
<blockquote><p>“Österreichs freie Medien sind unabhängig, gesellschaftlich relevant, arbeiten höchst professionell und vor allem politisch unabhängig”, so Aschauer. “Medienvielfalt braucht individuelle Förderungsmaßnahmen, die sowohl finanziell als auch ideell erfolgen. Eine Anlaufstelle für junge, aufstrebende Medien muss geschaffen werden. Information über Förderstellen und Förderanträge, Abrechnung und Rechtsberatung muss leicht zugänglich werden, tragende Strukturen, Softwarelizenzen und auch Rechtsschutz müssen finanziell abgesichert werden”, so Vizepräsidentin Birgit Pestal über die Ziele des Österreichischen Medienverbands. Freie Medien sind weit mehr als nur die Ausbildungsstätten der Journalisten der Zukunft. Sie seien, so Aschauer “Garant des medienkulturellen Pluralismus in Österreich und sollten in einer funktionierenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/demokratie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demokratie">Demokratie</a> erkannt und wertgeschätzt werden.”</p></blockquote>
<p>In der Tat spielen in einem so kleinen Land wie Österreich, dessen Economies of Scale für blühende Medienpluralität wahrlich nicht geschaffen sind, freie Medien eine beträchtliche Rolle. Trotzdem bin ich strikt gegen ein Fördersystem nach dem Gießkannenprinzip — eine gemeinsame <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/infrastruktur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Infrastruktur">Infrastruktur</a> zu schaffen den infrastrukturellen, juristischen und informations-technischen Nachteil auszugleichen, sollte allerdings in der Tat Ziel einer nachhaltigen Medienpolitik sein: denn eine sinnvoll angelegte strukturelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/foerderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Förderung">Förderung</a> schafft Synergien, von denen letztendlich alle nur profitieren können. Mehr dazu auf der Homepage des <a href="http://www.medienverband.at/" class="liexternal">Österreichischen Medienverbands</a>.</p>
<p><strong>Ort:</strong> FLUC Wanne am Praterstern<br />
<strong>Eintritt:</strong> freie Spende</p>
<p>[wp_geo_map]</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Buchverlosung: 3x Medien und Kommunikation von Frank Hartmann</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 04:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[datenschmutz verlost 3 mal den aktuellen Einführungsband Medien und Kommunikation von Frank Hartmann und hat ein Interview mit dem Autor zu dem in der utb-Reihe Profile erschienenem Lehrbuch geführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/frankhartmann.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2547]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/frankhartmann-150x150.jpg" alt="frankhartmann 150x150 Buchverlosung: 3x Medien und Kommunikation von Frank Hartmann " title="frankhartmann" width="150" height="150" style="float:left;margin-top:3px;margin-right:9px;border:1px solid orange;" /></a>Über dieses Gewinnspiel freue ich mich ganz besonders, denn ich darf der geschätzten Leserschaft nicht nur ein top-aktuelles Buch zu einem meiner Lieblingsthemen dreimal offerieren, sondern ich habe mit Autor Frank Hartmann (der übrigens hier auch schon <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-12/frank-hartmann-ueber-den-neuen-club-2/" class="liinternal">Gastautor</a> war) auch ein Interview über seinen Einführungsband “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> und Kommunikation” geführt. Diese Thematik beginnt immer mehr Fächer zu interessieren, denn in der Mediengesellschaft wird die Beschäftigung mit diesem komischen Konglomerat aus Technik, Symbolen und Übertragungswegen zu einer zentralen Wissenschaft.</p>
<p>Die Zeiten, in denen “Irgendwas mit Medien” ein exklusives Forschungsgebiet der Publizistik war, sind lange vorüber. Ein grundlegendes Verständnis von Medien, die Kenntnis gängiger Theorien und Modelle zählen mittlerweile zum Basiswissen zahlreicher Wissenschaften: in einer Informationsgesellschaft ist Medienwissenschaft nicht mehr als Forschungsobjekt-zentriertes Fach, sondern nur als ein Set interdisziplinärer Forschungs-Praktiken sinnvoll institutionalisierbar. “Medien und Kommunikation”, erschienen in der neuen UTB-Reihe “Profile”, beschränkt sich auf knappe hundert Seiten: zentrale Konzepte der Kulturkritik, Kybernetik und des Konstruktivismus werden umrissen, wer tiefer ein bestimmtes Gebiet einsteigen möchte, findet natürlich weiterführende Literaturverweise. Die klassische Lehrbuch-Gliederung (inklusive Merksätze) hilft vor allem Neueinsteigern, sich rasch einen Überblick zu verschaffen. Wer’s genauer wissen möchte, greift besser zu Franks <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3825221121?ie=UTF8&#038;tag=httpwwwusbsti-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3825221121" class="liexternal">Medienphilosophie</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpwwwusbsti-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3825221121" width="1" height="1" border="0" alt=" Buchverlosung: 3x Medien und Kommunikation von Frank Hartmann " style="border:none !important; margin:0px !important;" title="Buchverlosung: 3x Medien und Kommunikation von Frank Hartmann " />, ebenfalls im UTV-Verlag erschienen. Weitere Texte, Vorträge und Biographische Infos findet man auf Frank Hartmanns Homepage <a href="http://www.medienphilosophie.net" class="liexternal">Medienphilosophie.net</a>.</p>
<h2 id="toc-verlosung-3x-medien-und-kommunikation">Verlosung: 3x “Medien und Kommunikation”</h2>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=httpwwwusbsti-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3825230147&#038;fc1=222222&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=4A748A&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;float:left;margin-top:3px;margin-right:3px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe>StammleserInnen wissen bereits bescheid, denn es ist immer wieder dasselbe Prozedere: wer eines der drei Bücher gewinnen möchte, hinterlässt ganz einfach einen Kommentar zu diesem Beitrag. Besonders interessiert bin ich natürlich an der Meinung meiner hochverehrten Leserschaft zum Thema “Braucht man Theorie zum Verständnis von Medien?”, aber eine bloße Willensbekundung zur Teilnahme tut’s natürlich auch. Hier geht’s zu den genauen <a href="http://blog.datenschmutz.net/gewinnspiele/#tnb" class="liinternal">Teilnahmebedinungen</a>, eine Registrierung ist *nicht* erforderlich. Wie üblich gibt’s für alle, die datenschmutz-Fans auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> sind sowie für jede Verlinkung und Ankündigung dieses Gewinnspiels ein Extra-Los. Die Verlosung endet am Sonntag, 17. August um 00:00 Uhr — ich wünsche allen TeilnehmerInnen viel Glück.</p>
<h2 id="toc-interview-mit-frank-hartmann">Interview mit Frank Hartmann</h2>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">datenschmutz: </span>Dein neues Buch ist eine knappe, aber doch sehr facettenreiche Einführung in das Begriffsfeld “Medien und Kommunikation”. An wen richtet sich das Lehrbuch?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">Frank Hartmann: </span>An alle, die mit Medien zu tun haben. Mir gefiel, wie der Verlag das Thema vorgab: Klar und knapp das, was man zum Thema wissen sollte. Wenn das nicht eine Herausforderung für jemanden ist, der aus den Geisteswissenschaften kommt …</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Wer da heutzutage ‘irgendwas mit Medien’ macht, liegt offenbar im Trend?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Ja, und man glaubt es kaum, aber Medien und Kommunikation waren bei uns bis in die 1960er Jahre Fremdworte, die niemand verwendet hat — heute hingegen “kommunizieren” alle und alles. Neben Jeans und Kaugummi, Sex und Drogen ist Kommunikation einer der prägenden Begriffe des 20 Jahrhunderts geworden.</p>
<p>Von Marshall McLuhan stammt der bekannte Spruch “the medium is the message”. Wie siehst du im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Zeitalter das Verhältnis von Technik und Medien? Ich denke nicht, dass die Menschen früher, ohne all die Technik, irgendwie besser kommuniziert haben. </p>
<p>Jeder hatte seinen Platz in der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gesellschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaft">Gesellschaft</a>, niemand hatte eine Meinung, und hinter diesen Strukturen der Macht und den Formeln von Höflichkeit und Etikette gab es kaum individuellen Ausdruck. Das hat sich heute völlig umgekehrt, das Private dringt an die Öffentlichkeit und breitet sich dort oft unangenehm aus. Auf dem Weg in diesen Zustand wirkten die Massenmedien — sie öffneten das Fenster der Wahrnehmung und zeigten andere Wirklichkeiten als die, denen man alltäglich ausgesetzt war. Das ist übrigens immer noch so, ich ziehe jede gut gemachte TV-Reportage über fremde Lebenswelten den neuen Medienangeboten vor, denn asiatische, afrikanische oder hispanische Webseiten und Blogs erschließen sich uns ja nur im Ausnahmefall.</p>
<p>Aber zurück zur Frage nach der Entwicklung — das Recht auf Publizität war einst natürlich ein politisch hart erkämpftes. Als es durchgesetzt wurde, entstand ein kultureller Bedarf, der nur durch fortgeschrittene Technik (ein Beispiel ist die Massenpresse) gedeckt werden konnte. Keine Technik, für die es diesen gesellschaftlichen Bedarf nicht gab, konnte sich je durchsetzen. Setzt sie sich aber durch, dann erzeugt sich auch eine eigene Form der Nachfrage, welche dann auch die mit hineinzieht, die diese Technik gar nicht wollten. Das kann zum Problem für ganze Generationen werden. Ich halte letztlich nicht nur Theorieansätze für falsch, die Technik ausblenden und lieber auf die Menschen und ihre Absichten setzen, sondern auch solche, die Technik zur alleinigen Triebfeder der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geschichte">Geschichte</a> machen.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Du bist — formal betrachtet — kein Kommunikationswissenschaftler, sondern ein Medienphilosoph, bearbeitest also ein Teilgebiet der Philosophie. Hat genuine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medientheorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medientheorie">Medientheorie</a> oder Medienwissenschaft, wie sie in Form zahlreicher Institute im universitären Curriculum verankert wurde, überhaupt eine Daseinsberechtigung?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Richtig, ich bin ein promovierter Philosoph. Nach Hegel besteht die Aufgabe der Philosophie darin, das, was an der Zeit ist, in Gedanken zu erfassen. Was liegt dann näher als der Versuch, sich heutzutage mit Medien zu beschäftigen? Medienwissenschaft ist natürlich wichtig, denn Medien lassen unsere Gesellschaft funktionieren, sie sind zur wichtigsten Produktivkraft unserer Kultur geworden. Man könnte aber mit einigem Recht auch sagen: Medien funktionieren in der Praxis recht gut, wozu also Theorie? Tatsächlich kreist so manche Medientheorie nur um diffuse Begrifflichkeiten, vor allem an deutschen Universitäten — das ist dann auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Berechtigung von Medientheorie kann man damit begründen, dass es hier eben nicht nur um kommunizierende Menschen geht, sondern um Informationsverarbeitung, technische Schaltungen und Datenströme. Es gehört eigens diskutiert, was das für unsere Kultur bedeutet.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>“Medien und Kommunikation” skizziert einen weiten Horizont und bietet Überblick über die Entwicklung einer ganzen Disziplin, der du ja selbst auch angehörst. Gerade ein solches einführendes Werk soll einerseits Orientierung verschaffen, andererseits ist Objektivität ein fragwürdiges Konstrukt der Moderne. Wie geht man als Autor eines Medien-Lehrbuchs mit dieser Situation um?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Sicher gibt es keine definitiv objektive Darstellung, aber das ist eher eine politische Frage. Man übersieht leicht, dass Theorien sehr oft verdeckte Verpflichtungen — auf eine Schule, bestimmte Autoren, Begrifflichkeiten und Ideologien — in sich tragen. Ihre Durchsetzungskämpfe bestimmen den Sachbuchmarkt. Ich halte mich aus Glaubensfragen strikt heraus, schreibe also nicht als “Marxist” oder so, obwohl das oft leichter wäre. Jetzt wird natürlich ein marxistischer Leser beispielsweise seine Helden in meinem Buch vermissen, aber damit kann ich leben. Problematisch ist eher die Beschränkung im Umfang, die man mit einer Produktion wie der vorliegenden eben hat. Bestimmte Aspekte von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a> etwa, und fast alles, was mit computermediatisierter Kommunikation und Interfaces zu tun hat, musste ich weglassen — aber nicht wegstreichen, denn dazu entsteht gerade eine weitere Einführung. Übrigens ist es Teil des Konzepts dieser Reihe (UTB Profile), dass die einzelnen Bände wie Module eines größeren Ganzen funktionieren. Eine gewisse Objektivität ist damit schon zu erreichen. Es gibt dann nämlich eine Einführung zu Marx, der ich auch viele Leserinnen wünsche.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>In deiner vorigen Publikation “Globale Medienkultur” hast du dich anhand der drei Übertragungswege Kabel, Wireless und Online mit dem Wandel der Industrie– zur Mediengesellschaft befasst. Welche technologischen und theoretischen Entwicklungen haben unser Verständnis von Medien am nachhaltigsten beeinflusst?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Menschen existieren in einem biologisch recht eng begrenzten Fenster, das sie immer schon zu erweitern suchten. Sensationell finde ich hier die Entwicklung der Telekommunikation auf Grundlage der Elektrizität. Die meisten denken bei diesem Thema an das künstliche Licht, aber das kam erst viel später. Die erste Anwendung von Elektrizität war der Telegraph, und mit den telegraphischen Netzen ging die Welt ab ca. 1850 online und ist es seither geblieben — und zwar auf denselben Leitungsstrecken bis ins Internet-Zeitalter! Im Nachhinein betrachtet sieht es so aus, dass die Wurzeln der Informationsgesellschaft schon in der Frühphase der Industrialisierung erkennbar sind. Ich zweifle da an dem radikalen Bruch, den manche Theorien mit der Computerisierung setzen.</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Jede Untersuchung der Medien befindet sich in der paradoxen Situation, dass sie das eigene Forschungsobjekt zugleich als <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a> benutzen muss, weil ja wiederum jegliche Meta-Kommunikation über Medien notwendigerweise durch selbige vermittelt wird. Meiner Meinung nach ist die Kybernethik — zumindest in jener Ausprägung, wie sie Heinz von Foerster geprägt hat — die einzige Metatheorie, die diese Tatsache nicht nur ernst genommen hat, sondern auch produktiv zu nutzen wusste. Besitzt die Kybernethik deiner Ansicht nach immer noch Erklärungspotential?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Einer der produktivsten Ansätze war Gregory Bateson, der kybernetisches Denken in die Psychologie eingebracht und etwa Beziehungsprobleme als Kommunikationsprobleme betrachtet hat. Ab 1950 begann eine ganze Generation, sich vom linearen Denken in Kausalitäten ab– und systemischem Denken zuzuwenden. Ob von Foerster da wirklich so produktiv zu sehen ist? Generell ziehe ich die Ethik ein wenig in Zweifel — das hat so etwas Unverbindliches, ist ein Religionsersatz. Aber natürlich darf man die sich verändernden Werte nicht vergessen. Unsere Zeit unterwirft alles dem Profitinteresse, jede Kreativität und auch Sozialbeziehungen haben nach Aspekten der Verwertbarkeit zu funktionieren. Dieser universale Imperativ des Marketings ist völlig pervers. Mir scheint es definitiv so zu sein, dass die Ethik gegenwärtig eher bei Hackern und bei Betreibern von Torrent-Seiten zuhause ist, die in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch eher nicht so gut dastehen. Heinz von Foerster hätte aber genau das gefallen!</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">?: </span>Dein früheres Buch “Medienphilosophie” erschien soeben auch in koreanischer Übersetzung; als Medienphilosoph beschäftigst du dich ja schon seit Jahren auch mit dem Thema “Codesysteme” — was ist das für ein Gefühl, sein eigenes Buch in der Hand zu halten und die Schriftzeichen bloß nach ästhetischen Kriterien beurteilen zu können?</p>
<p><span style="font-size:18px;font-weight:bold;">!: </span>Überall auf der Welt werden verschiedene Sprachen gesprochen, aber alle sitzen an den gleichen Apparaten, die mit identischen Betriebssystemen laufen. Das ist schon interessant. Die Technik standardisiert, während die Menschen immer darauf aus sind zu differenzieren. Korea ist ein High-Tech Land, das alles Neue aufsaugt, so kam es auch zu der Übersetzung, aus dem dortigen Interesse am Neuen. Die koreanische Fassung meiner Medienphilosophie ist wunderschön produziert, ein Objekt der Freude für jeden Bibliophilen: Hardcover, Lesebändchen, hervorragende Papier– und Druckqualität. So schöne Bücher gibt es bei uns wirklich kaum mehr. Als ich mein Exemplar aus dem Postkasten nahm, da wollte ich mir vor lauter Ehrfurcht gleich meine Krawatte zurechtrücken (nach einer Beobachtung, die Walter Benjamin gegenüber dem gedruckten Buch einst festgehalten hat). Nur kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt so ein Ding getragen hätte… soviel zum Codesystem, das sich in ständiger Metamorphose befindet.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Neues Medienkultur-Magazin: mediatropes</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/neues-medienkultur-magazin-mediatropes/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 12:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im März startet ein neues peer-reviews Journal zum Thema Medienkultur - der Großteil der Texte wird unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues peer-reviewed <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journal">Journal</a> <strike>wird in den nächsten Tage online gehen</strike> ist seit gestern online. Die erste Ausgabe von <a href="http://www.mediatropes.com" class="liexternal">MediaTropes</a> beschäftigt sich mit McLuhans berühmten Dictum vom Medium, das die Botschaft (oder doch Massage) sei. Die Texte muss ich mir erst in Ruhe zu Gemüte führen, das gesamte Setup des Journals finde ich allerdings bereits jetzt hochgradig erfreulich: die HerausgeberInnen setzen auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/creative-commons/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Creative Commons">Creative Commons</a> und nehmen den Topos des freien Wissens offensichtlich ernst</p>
<blockquote><p>We will be launching in mid-March 2008 with our first issue, “Marshall <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mcluhan/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with McLuhan">McLuhan</a>’s ‘Medium is the Message’: Information Literacy in a <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/multimedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Multimedia">Multimedia</a> Age.” Please sign up as a reader (at the right) and you will be notified as soon as we are online. Thank you!</p></blockquote>
<p>Sehr sympathisch: die Publikation steht unter einer Creative Commons Lizenz, sämtliche AutorInnen werden gebeten (aber nicht gezwungen), dieser Nutzungsvereinbarung zuzustimmen:</p>
<blockquote><p>As a complete work, MediaTropes is licensed under a Creative Commons by-nc-nd Attribution-NonCommercial-NoDerivativeWorks. When an author submits a work for publication, s/he is asked to agree to licensing that work under a similar license, that grants any user the non-exclusive right to download, print, copy, archive, distribute for non-commercial purposes only, so long as appropriate attribution is given to the author of the work. For more information, please read the details of the Creative Commons by-nc-nd license. While agreement to a Creative Commons (or similar) license is not mandatory for a work to be accepted, it is strongly encouraged by the editorial board.</p></blockquote>
<p>Die im wissenschaftlichen Curriculum dringende Notwendigkeit zur Publikationstätigkeit hat zu einem eng verzahnten System von akademischen Verlagen geführt, dabei bietet das Netz fantastische Möglichkeiten für extrem kostensparende öffentliche Publikation und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/archivierung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Archivierung">Archivierung</a>: ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren sehr viele peer-reviewed Journals dem Beispiel von <a href="http://www.mediatropes.com" class="liexternal">MediaTropes</a> folgen werden und bin ausgesprochen gespannt auf die Beiträge der ersten Ausgabe.</p>
<p>Als technologische Basis kommt übrigens <a href="http://pkp.sfu.ca/?q=ojs" class="liexternal">Open Journal Systems 2.1.1.0</a> zum Einsatz, das einen sehr detaillierte Ausgestaltung des peer-review Workflows <a href="http://www.mediatropes.com/index.php/Mediatropes/about/aboutThisPublishingSystem" class="liexternal">ermöglicht</a>. Registrieren kann man sich übrigens als Leser, Autor und/oder potentieller Peer-Reviewer.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barcamp Vienna im WerkzeugH</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-01/barcamp-vienna-im-werkzeugh-2/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-01/barcamp-vienna-im-werkzeugh-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 14:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 26. Januar 2008; 9:30 bis 22:00. ] Am 26. Feburar trifft sich im Wiener WerkzeugH die Netz-Szene zum kollektiven Meinungsaustausch und Networking beim ersten österreichischen Barcamp 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">26. Januar 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">9:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/barcamp-vienna.jpg' alt="barcamp vienna Barcamp Vienna im WerkzeugH" id="rightnail" title="Barcamp Vienna im WerkzeugH" />Bevor es am 2./3. Februar gen Westen zum Senza Confini geht, laden <a href="http://www.helge.at" class="liexternal">Helge</a> und <a href="http://www.smime.at/" class="liexternal">Michael</a> ins Wiener <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeugh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with WerkzeugH">WerkzeugH</a> zur eintägigen Unkonferenz. Knapp 60 Participants — bei Barcamps sind Lurker bekanntlich unerwünscht, stattdessen sind alle Besucher aufgefordert, sich selbst möglich aktiv ins Geschehen einzubringen — umfasst die <a href="http://www.barcamp.at/Teilnehmer_Vienna_Januar_2008" class="liexternal">Anmeldeliste</a> bisher.</p>
<p>Soweit ich sehe, gibt sich die Wiener Bloggerszene nahezu geschlossen ein Stelldichein, von <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/" class="liexternal">Hannes</a> über <a href="http://zuckerwatte.twoday.net/" class="liexternal">Dani</a> bis zu O. Nitz im Doppelpack (<a href="http://denkbloggade.telekom.at/" class="liexternal">Oliver</a> und <a href="http://soso.onitz.de/" class="liexternal">Olaf</a>). Die Themenliste verspricht einige interessante Vorträge, wie gewohnt deckt die Veranstaltung ein breites Spektrum zwischen Nerdcore und Kommerzutopien ab: unter anderem spricht Valerie Hackl über Social Entrepreneurship, Hannes promoted <a href="http://www.blögger.at" class="liexternal">Blögger</a> und Jana Herwig widmet sich dem Digital Storytelling. Wer immer schon mal stolzer Zertifikat-Early Adopter sein wollte, registriert sich bei <a href="http://www.cacert.org/" class="liexternal">CAcert</a> und hat dann die Möglichkeit, sich vor Ort mit Lichtbildausweis bestätigen zu lassen, dass Schein und Sein zu einem hohen Grad deckungsgleich sind. Oder der zumindest der Ausweis gut gefälscht ist.</p>
<p>Das <a href="http://www.werkzeugh.at/blog/" class="liexternal">WerkzeugH</a> befindet sich noch immer in der Schönbrunnerstraße 61 im 5. Bezirk, unser Essen und unsere T-Shirts bezahlen <a href="http://www.systemone.at/" class="liexternal">System One</a> und <a href="http://www.freewave.at/" class="liexternal">freewave</a>, muchos gracias.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>33 Tipps für mehr Blog-Erfolg</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 19:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging mit WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[33 Tipps für mehr Blogerfolg ist eine Sammlung von SEO-Kniffen, technischen Tipps und generellen Anregungen, die verraten, wie man möglichst schnell zu mehr Lesern kommt und das eigene Blog erfolgreich in Suchmaschinen positioniert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/blogerfolg.jpg" rel="lightbox" title='blogerfolg' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/01/blogerfolg.thumbnail.jpg' alt="blogerfolg.thumbnail 33 Tipps für mehr Blog Erfolg" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="33 Tipps für mehr Blog Erfolg" /></a>Ein neues Blogosphärenjahr hat begonnen — und spätestens seit Tex Rubinowitz “Listen, die die Welt bedeuten” (Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen) hat das gute alte Aufzählungsformat-Format wieder immens an Kultstatus zugelegt. Also höchste Zeit für eine weitere bedeutungsvolle Liste, die allerdings ganz und gar ernst gemeint ist. <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> presents: 33 Tipps für mehr Blogtraffic. Von SEO über Plugin-Tipps bis Viral Marketing — da sollte für jede/n BloggerIn was Passendes dabei sein.</p>
<blockquote><p>Eine Bitte vorweg: wenn Sie diesen Artikel hilfreich finden, dann wär ein nettes Dankeschön zum Beispiel, vom Link “Feed abonnieren, Beitrag emailen oder bookmarken…” direkt unter dem Artikel Gebrauch zu machen und den Beitrag bei Digg, SEOigg, Yigg, Webnews, Del.icio.us oder ihrem Lieblings-Social Bookmark Dienst abzuspeichern. Dankeschön!</p></blockquote>
<p>Die Reihenfolge der Tipps soll keinerlei Wertung implizieren — ich habe einfach zusammengeschrieben, was ich aus persönlicher Erfahrung für deutschsprachige Blogs als sinnvolle Maßnahmen erachte. In diesem Sinne wünsche ich allen “alten” Bloggern ein erfolgreiches ein erfolgreiches Jahr und den Neueinsteigern 2008 einen guten Start! Ältere Hasen werden die meisten Tipps bereits kennen, aber die eine oder andere bisher unter dem Fokus der Wahrnehmung gebliebene Perle könnte ja doch dabei sein — oder fehlen, und in diesem Fall bitte ich um Ergänzung, denn: idealerweise sollte diese Liste im Laufe des Jahres erweitert werden und irgendwann vielleicht auf 66 oder gar 99 Tipps anwachsen — daher freue ich mich über Ergänzungen und/oder Berichtigungen in den Kommentaren oder via <a href="/kontakt/" class="liinternal">Kontaktformular</a>. Zusätzliche Tipps werde ich natürlich ausprobieren und in die Sammlung aufnehmen, außerdem möchte ich zu diesem Thema weitere Artikel veröffentlichen.</p>
<p><em>Eine technische Anmerkung: die diversen Plugin-Tipps gelten immer für WordPress-User; für Serendipity und Co. existieren vermutlich ähnliche Lösungen.</em> </p>
<div class="sammlung">
<ol>
<li>Social Bookmark Sites sind nicht zu unterschätzen: neue Domains bzw. Blogs sollten dort unbedingt eingetragen werden, wichtige und traffic-versprechende Einzelbeiträge ebenfalls. Einen guten Ausgangspunkt für die Auswahl der relevanten Services für das englischsprachige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> liefert der Beitrag <a href="http://searchengineoptimisation.yourspaced.com/2007/07/29/how-would-you-like-other-people-to-promote-your-site-for-free/" class="liexternal">20 Top Social Bookmarking Sites</a>. deutschsprachige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogger/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogger">Blogger</a> sollten auf jeden Fall Yigg.de, Mister Wong und Webnews zusätzlich berücksichtigen.</li>
<li>Ein im Template integrierter del.icio.us Button ermuntert die Besucher, das Blog dort abzuspeichern. Bei deutschsprachigen Seiten kommen auch Wong und Yigg Buttons in Frage — das <a href="http://alexking.org/projects/wordpress" class="liexternal">Share This Plugin</a> hat sich dafür hervorragend bewährt.</li>
<li><strong>Technorati und FeedBurner</strong> sind die “großen zwei” beim Thema Blog-Syndizierung. Registrieren Sie sich auf Technorati, um Ihr Blog zu “claimen” und wählen Sie passende Keywords und eine gut überlegte Beschreibung aus. Ihren Feed sollten Sie bei Feedburner eintragen, um von den diversen Statistik-Features und Komfortfunktionen Gebrauch machen zu können. Dazu empfiehlt sich auch der Einsatz des <a href="http://www.feedburner.com/fb/a/help/wordpress_quickstart" class="liexternal">FeedBurner FeedSmith Plugins</a>, das alle Feedzugriffe auf FB umleitet.</li>
<li>Auch wenn myspace am absteigenden Ast ist: Legen Sie trotzdem einen <a href="http://www.myspace.com" class="liexternal">myspace-Account</a> an, der einzig und allein dazu dient, Ihre Seite zu promoten, und füllen Sie Profil mit einem kurzen Text und Backlinks mit den passenden Keywords auf. Im einfachsten Fall könnte so ein Profil etwa <a href= "http://www.myspace.com/medienkulturtechnik">so</a> aussehen.</li>
<li>Noch besser: registrieren Sie bei Facebook eine Page mit dem Namen Ihres Blogs. WordPress-User können alle Beiträge komfortabel und automatisch mittels des <a href="http://www.tsaiberspace.net/projects/wordpress/wordbook/" class="liexternal">Wordbook Plugins</a> einbinden. Eine solche Page könnte etwa <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=5802674241" class="liexternal">so</a> aussehen.</li>
<li>Die Zeit der Linkkataloge ist endgültig vorüber — außer einem möglichen Spam-Malus bringen automatisierte Suchmaschineneinträge rein gar nichts mehr. Wesentlich empfehlenswerter sind da schon Eintragungen in sogenannte Artikelverzeichnisse: der Einreicher stellt einen eigenes verfassten Text zur Verfügung, in dem er seine Links platzieren darf. Fast fünfhundert einzeln bewertete, suchmaschinenfreundliche und fast ausschließlich englischsprachige Verzeichnisse finden Webmaster mit viel Zeit bei <a href=" http://info.vilesilencer.com/main.php?rock=seo-friendly-list.php" class="liinternal">Vilesilencer</a>.<br />
Empfehlenswerte Adressen für deutschsprachige Seiten sind unter anderem:<br />
<a href="http://www.artikel4free.com/" class="liexternal">www.artikel4free.com/</a><br />
<a href="http://www.wickedpedia.de" class="liexternal">www.wickedpedia.de</a><br />
<a href="http://www.artikelverzeichnis.at" class="liexternal">www.artikelverzeichnis.at</a><br />
<a href="http://www.torzumweb.de" class="liexternal">www.torzumweb.de</a><br />
<a href="http://www.artikelmix.de/" class="liexternal">www.artikelmix.de/</a><br />
<a href="http://www.web-artikel.de" class="liexternal">www.web-artikel.de</a><br />
<a href="http://www.helloarticle.com" class="liexternal">www.helloarticle.com</a><br />
<a href="http://www.2on2.info" class="liexternal">www.2on2.info</a>
</li>
<li>Ebenfalls immer gut für einen schnelle Link zwischendurch: das Gratis-Anzeigenverzeichnis <a href=" http://www.gumtree.com/" class="liinternal">Gumtree</a>. Bringt auf die Schnell ein wenig Linkjuice, allerdings müssen die Anzeigen regelmäßig erneuert werden, da die Laufzeit begrenzt ist.</li>
<li>Erstellen Sie unbedingt eine angepasste 404er Seite, sodass Besucher nicht bloß ein lakonisches “Seite existiert nicht” bekommen, sondern zum Beispiel eine Suchmaske. Auf datenschmutz sieht die 404er Seite <a href="http://blog.datenschmutz.net/keineadresse/" class="liinternal">so</a>aus — WordPress User erstellen einfach eine Layout-Datei mit den Namen 404.php und platzieren diese im Ordner des aktuellen Templates.</li>
<li>Posten Sie manchmal in Foren? Dann sollten Sie sich angewöhnen, den Link zu Ihrem Blog in die Signatur mit aufzunehmen — und dazu gleich die wichtigsten Schlagwörter.</li>
<li>Nicht auf die Räccthschraybkorectuur vergessen! Ein gelegentlicher Tippfehler stört niemanden, aber aus vielen Vertippern werden allzu leicht sinnstörende Fehler. Gewöhnen Sie sich an, vor der Veröffentlichung jeden Text mit einem Rechtschreibprogramm zu überprüfen — gegenüber eigenen Vertippern sind die meisten Schreiben (including me) völlig betriebsblind.</li>
<li>Testen Sie Ihre Seite nicht nur in einem Browser, sondern werfen Sie mindesten mit Firefox, IE und Opera einen Blick drauf — viele Blogger haben sich schon gewundert, warum denn niemand außer Ihnen selbst den schönen neuen Sidebar sieht…</li>
<li>Reichen Sie Ihre Seite beim Open Directory <a href=" http://www.dmoz.org/" class="liinternal"> DMOZ</a> ein. Das dauert zwar eine Weile, zahlt sich aber definitiv aus. (Außer Sie betreiben ein deutschsprachiges <a href=" http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Kultur/Design/Weblogs/" class="liinternal">Blog zum Thema Design</a>. Dann geht’s recht flott mit der Eintragung, für diese Unterkategorie bin editorisch nämlich ich zuständig.)</li>
<li>Benutzen Sie den <a href=" http://validator.w3.org/" class="liinternal">Validator</a> des W3 Konsortiums, um Ihren Template-Code auf allfällige Formattierungsfehler zu untersuchen. Valider, fehlerfreier HTML-Code sollte ein Muss für jeden Webmaster sein.</li>
<li>Erstellen Sie eine XML-Sitemap und legen Sie ein <a href=" http://www.google.com/webmasters/" class="liinternal">Google-Webmaster Konto</a> an — dort reichen Sie die Adresse Ihrer Sitemap ein: dies beschleunigt die Indizierung ungemein. Für WordPress gibt’s ein <a href=" http://www.arnebrachhold.de/2005/06/05/google-sitemaps-generator-v2-final" class="liinternal"> Plugin</a>, das diese Aufgabe automatisiert.</li>
<li>Recherchieren Sie, welche Blogs über ähnliche Themen berichten — besuchen Sie diese regelmäßig und beteiligen Sie sich mit sinnvollen Beiträgen an Diskussionen und hinterlassen Sie dabei Ihren Link. Niemand mag Spammer, aber so gut wie jeder Blogger freut sich über “echte” Kommentare zu seinen Artikeln.</li>
<li>Verzichten Sie auf proprietäre Technologie wie ActiveX oder Java — ein Stammpublikum aufzubauen ist schwierig genug, und es gibt keinen Grund, die potentielle Leserschaft künstlich durch technische Hürden einzuschränken.</li>
<li>Falls Sie Downloads anbieten (Videos, mp3s etc.), verwenden Sie verbreitete, herstellerunabhängige Formate. (Also besser mp3 als wma oder quicktime. Und vergewissern Sie sich unbedingt, dass Sie auch alle Rechte am angebotenen Material haben — sonst folgt womöglich ein böses Erwachen.)</li>
<li>Achten Sie auf “sprechende” URLs — weder Google noch menschliche Besucher mögen kryptische Zahlenkombinationen.  WordPress beherrscht htaccess URL-Rewriting, das in den Optionen aktiviert werden kann. (Menüpunkt: Einstellungen — Permalinks)</li>
<li>Starten Sie gemeinsame Aktionen mit anderen Bloggern — gegenseitige “Gastbeiträge” oder die Teilnahme an <a href=" http://blog-parade.de/faq/" class="liinternal">Karnevals</a> sind immer zu empfehlen.</li>
<li>Beginnen Sie, an Wikipedia-Artikeln mitzuarbeiten, die Ihr Fachgebiet betreffen. Und falls Sie Links zu Ihrer eigenen Seite einschmuggeln wollen, dann achten Sie darauf, dass es sich um relevante Informationen handelt, sonst werden nachfolgende Editoren Ihr Machwerk ganz schnell wieder entfernen. Theoretisch erlaubt Wikipedia zwar keine Links auf Blogbeiträge, die Praxis sieht allerdings recht anders aus. Und nofollow hin oder her: viele Bewertungsservices vergeben für Wikipedia-Links einen Bonus.</li>
<li>Falls Sie Wettbewerbe oder Gewinnspiele veranstalten, dann wählen Sie ein Thema, das gerade stark in den <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> präsent ist — der beste Moment für die Verlosung eines Madonna-Albums ist genau dann, gekommen wenn alle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a> über selbiges berichten. Old School Buzz Generation eben.</li>
<li>Achten Sie auf Ihre Metatags! Für WordPress existieren hervorragende Plugins, die jedem Posting geeignete Metatags verpassen und auch mit bestehenden Tagging-Lösungen harmonieren — ich bin diesbezüglich ein Fan von <a href=" http://www.wpseo.de/" class="liinternal">wpseo</a>.</li>
<li>Halten Sie stets Ausschau nach günstigen Offline-Werbemöglichkeiten: vom Sponsoring des lokalen Fußballvereins für ein Banner am Übungsplatz über Sticker, Auto-Lackierungen und ungewöhnlichen Werbepartnern wie etwa kostenlose Browsergames, bietet sich eine große Bandbreite an Werbemöglichkeiten abseits gewohnter Kanäle an. Wer unkonventionell denkt, der findet immer wieder äußerst kosteneffektive und kontaktintensive Werbemöglichkeiten.</li>
<li>Überprüfen Sie Ihr Blog regelmäßig mit <a href="http://www.seo-united.de/links-tools/" class="liexternal">SEO-Tools</a>, um Schwächen und Stärken zu erkennen. Für einen ersten Überblick hat sich im deutschsprachigen Raum <a href="http://www.seitwert.de" class="liexternal">Seitwert.de”</a> gut bewährt.</li>
<li>Erstellen Sie eine Favicon-Datei. Dazu wandeln Sie Ihr Logo in ein 16x16 Pixel Grafikfile namens favicon.ico und laden dieses ins Rootverzeichnis. Die Grafik wird anschließend von modernen Browsern in der Adresszeile angezeigt und mitgespeichert, wenn ein User Ihre Seite als Bookmark speichert. Ausführliche Informationen dazu hat die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Favicon" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a>.
</li>
<li>Veröffentlichen Sie ab und an sogenannte “Linkbait”-Beiträge, also interessante Inhalte, auf die viele andere Blogger verlinken. Gut eigenen sich dazu etwa Listen wie “33 Tipps für mehr Blog-Erfolg” <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 33 Tipps für mehr Blog Erfolg" class='wp-smiley' title="33 Tipps für mehr Blog Erfolg" /> </li>
<li>Wenn Sie über ein Werbebudget verfügen, geben Sie Pay-per-Click Modellen den Vorzug. View-basierte Bannerwerbung hat meist schlechte Conversions und empfiehlt sich eigentlich nur für Imagekampagnen.</li>
<li>Wenn Ihre Seite technisch einwandfrei aufgebaut ist und Sie einige der oben stehenden Tipps beherzigen, dann werden Sie garantiert von Suchmaschinen gefunden; verzichten Sie also auf bezahlte “Eintragungsservices” — es handelt sich um bloße Geldverschwendung.</li>
<li>Achten Sie beim Layout (egal ob selbsterstelltes oder gefundenes Template) auf saubere Dokumentenstruktur: das Layout sollte in CSS erfolgen, Hauptüberschriften mit h1 formatiert sein etc. Das gewährleistet zugleich Suchmaschinentauglichkeit und ist ein wichtiger Teil der Barrierefreiheit von Websites.</li>
<li>Antworten Sie auf Kontaktanfragen zügig — niemand wartet gerne mehrere Tage auf eine E-Mail Antwort. Wenn das zwischenzeitlich nicht möglich ist, richten Sie zumindest einen Autoresponder ein.</li>
<li>Achten Sie auf die regelmäßige Veröffentlichung neuer Texte. Ein ständiger Flow an neuen Beiträgen ist viel effektiver als alle paar Wochen 10 Texte auf einmal zu veröffentlichen.</li>
<li>Seien Sie keinesfalls geizig mit Links zu anderen Seiten. Die Blogosphäre lebt von der gegenseitigen Verlinkung, aber irgendjemand muss mal damit anfangen.</li>
<li>Letzter, wichtigster und vermutlich am schwierigsten umzusetzender Tipp: <strong>Werden Sie zur führenden Internet-Autorität auf Ihrem Gebiet!</strong> Dann klappt’s garantiert auch mit dem Traffic <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 33 Tipps für mehr Blog Erfolg" class='wp-smiley' title="33 Tipps für mehr Blog Erfolg" /> </li>
</ol>
</div>
<p>So, das wär’s fürs erste mit den 33 Tipps. Über Ergänzungen freue ich mich und wie eingangs angekündigt, wird die Sammlung im Lauf der Zeit noch anwachsen. Ich danke für Ihre <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> und wünsche maximalen Erfolg mit allen eigenen Blogprojekten. <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 33 Tipps für mehr Blog Erfolg" class='wp-smiley' title="33 Tipps für mehr Blog Erfolg" /> </p>
<hr />
<small><strong>Bildnachweise:</strong><br />
Titelfoto: rhys400d, <a href="http://www.piqs.de/fotos/226.html" class="liexternal">Itchen Bridge Side View HDR</a><br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de" class="liexternal">Some rights reserved.</a> | Quelle: <a href="http://www.piqs.de" class="liexternal">www.piqs.de</a></small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>ritchie’s Kolumnen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 00:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dieser Seite finden Sie ein Archiv meiner Kolumnen und Glossen. Meine Texte erscheinen regelmäßig in verschiedenen Print– und Online–Medien. Regelmäßige Kolumnen schreibe ich für the gap, Ö1 und SRA.
 

Die Kolumne
Todernste Betrachtungen aus dem Alltag, liebevoll illustriert anhand von mir persönlich verifizierter biographischer Tatsachen. Dies hier sind weder der Ort noch die Zeit für Satire. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dieser Seite finden Sie ein Archiv meiner Kolumnen und Glossen. Meine Texte erscheinen regelmäßig in verschiedenen Print– und Online–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/medien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medien">Medien</a>. Regelmäßige Kolumnen schreibe ich für <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>, <a href="http://oe1.orf.at" rel="nofollow" class="liexternal">Ö1</a> und <a href="http://www.sra.at" class="liexternal">SRA</a>.</p>
<p> </p>
<div style="padding:10px;border:2px solid #4A748A;background-color:#DFE3FF;">
<h1 id="toc-die-kolumne" style="margin-bottom:6px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/die-kolumne/" class="liinternal">Die Kolumne</a></h1>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/die-kolumne/" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/diekolumne.jpg' alt="diekolumne ritchies Kolumnen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid #4A748A" title="ritchies Kolumnen" /></a>Todernste Betrachtungen aus dem Alltag, liebevoll illustriert anhand von mir persönlich verifizierter biographischer Tatsachen. Dies hier sind weder der Ort noch die Zeit für <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/satire/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Satire">Satire</a>. Es gibt nichts auf der Welt, das ernster gemeint wäre als der Spasz — das esszett sagt schon alles! [erscheint in <a href="http://www.thegap.at" class="liexternal">the gap</a>]</div>
<p> </p>
<div style="padding:10px;border:2px solid #4A748A;background-color:#DFE3FF";>
<h1 id="toc-1-medienkultur-kolumnen" style="margin-bottom:6px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/oe1-kolumnen/" class="liinternal">Ö1 Medienkultur Kolumnen</a></h1>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/oe1-kolumnen/" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/oeb-kolumnen.jpg' alt="oeb kolumnen ritchies Kolumnen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid #4A748A" title="ritchies Kolumnen" /></a>Für die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oe1/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ö1">Ö1</a> Mediensendung “<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/matrix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with matrix">matrix</a>” schreibe ich abwechselnd mit verschiedenen KollegInnnen aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/matrix/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with matrix">matrix</a>–Redaktion die Medien–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kolumne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kolumne">Kolumne</a>, des <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/orf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ORF">ORF</a>, die zweimal in der Woche auf der Homepage von Ö1 veröffentlicht wird. [erscheint auf <a href="http://oe1.orf.at" rel="nofollow" class="liexternal">oe1.orf.at</a>]</div>
<p> </p>
&lt;div style=“padding:10px;border:2px solid #4A748A;background-color:#DFE3FF”;”&gt;
<h1 id="toc-d-news-sra-kolumne" style="margin-bottom:6px;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/d-news-sra-kolumne/" class="liinternal">d-news SRA Kolumne</a></h1>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/kolumnen/d-news-sra-kolumne/" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/sra.jpg' alt="sra ritchies Kolumnen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid #4A748A" title="ritchies Kolumnen" /></a>Auf SRA veröffentliche ich eine monatliche Kolumne zum Thema Musik online — sie trägt in Anlehnung an meine erste Online-Publikation, einen Newsletter über mp3 und die Folgen, den Namen d-news und beschäftigt sich mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>–Musikvertrieb, netlabels und verwandten Themen. [erscheint auf <a href="http://www.sra.at" class="liexternal">sra.at</a>]</div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Gib mir eine Mission für die Ewigkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 07:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wär's mit virtueller Unsterblichkeit? Für ihre zeitgemäße Totenkult-Installation Mission Eternity erhielt die Medienkunstgruppe etoy dieser Tage den wichtigsten spanischen Medienkunstpreis. Es grüßt die Telefonica.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Telekom-Riese Telefonica rettet mit dem wichtigsten spanischen Medienkunstpreis die etoy.CORPORATION laut deren Presse-Aussendung einmal mehr vor dem Bankrott — und stellt mit dem Preisgeld die Fortsetzung der <a href="http://www.missioneternity.org" class="liexternal">Mission Eternity</a> sicher. </p>
<p align="center"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/mission-eternity.jpg' alt="mission eternity Gib mir eine Mission für die Ewigkeit"  title="Gib mir eine Mission für die Ewigkeit" /></p>
<p>Das komplette Jury-Statement können überdurchschnittlich Kunstinteressierte am <a href="http://www.etoy.com/blog" class="liexternal">etoy Blog</a> nachlesen. Gestern wurde die Netz.Kunst.Gruppe, die in den ersten Goldgräberjahren des Internet durch Ihre Armdrücken mit dem Spielzeug–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/start-up/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Start-Up">Start-Up</a> Etoys Aufsehen erregte (das lief damals unter dem Label toywar, ich war Agent sullen_choirboy und mir gehören immer noch ein paar Promille der etoy Corp. Theoretisch.), von Francisco Serrano, <strike>Rohschinkenproduzent</strike> Präsident der Telefonica Foundation, ausgezeichnet. Die Containerskulptur, über die ich hier <a href="http://blog.datenschmutz.net/2006-09/etoy-presents-the-digital-sarkophagus/" class="liinternal">schon mal</a> geschrieben habe, beherbergt die sterblichen Überreste von Pionieren des Informationszeitalter und erschließt multimedial das Vermächtnis dieser Menschen:</p>
<blockquote><p>Auf einem begehbaren 3-dimensionalen Screen, bestehend aus 17’000 Leucht-Dioden, erscheinen dem Ausstellungs-Besucher Ahnen der heutigen Medienkultur: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bilder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bilder">Bilder</a> aus ihrem Leben, ihre Stimmen, Videosequenzen, und mehr. Die elektronischen Geister können per Webterminal und Mobiltelefon aufgerufen und lokal, zum Beispiel auf dem eigenen Laptop, gespeichert werden. So entsteht mit der Hilfe einer ausgeklügelten Software ein soziales Netzwerk bestehend aus vielen Tausenden von “Angels”, welche die Aufgabe haben die Daten der Verstorbenen für immer zu erhalten: das digitale Erbe wird von Generation zu Generation weitergereicht und tritt damit eine unendliche<br />
Reise durch Raum und Zeit an.</p></blockquote>
<p>Die Idee hat für mich eine ausgesprochen romantische Komponente. Und in der Tat ziehen sich Anti-Vanitas Bestrebungen im Großen und im Kleinen nicht erst seit den Pyramiden wie ein toter Faden durch die Menschheitsgeschichte:</p>
<blockquote><p>Die bekannte Kunstgruppe thematisiert mit dem neusten Werk Vergänglichkeit, Konservierung, Datenspeicherung, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tod/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tod">Tod</a> und Afterlife. MISSION ETERNITY ist ein technisches Experiment, hinterfragt die Konsequenzen der totalen Datenerfassung und skizziert die Vision eines zeitgemäßen Totenkults.</p></blockquote>
<p>Herzliche Gratulation — und ich hoffe, mit dem Preis steigt auch der Wert meiner etoy-Aktien ins Ermessliche  <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/coolsmoker.gif' alt="coolsmoker Gib mir eine Mission für die Ewigkeit" class='wp-smiley' title="Gib mir eine Mission für die Ewigkeit" /> </p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blog des Monats: datenschmutz auf Stimmenfang</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 12:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 3. Dezember 2007 bis 31. Dezember 2007. ] Bei Bloggeramt ist datenschmutz nominiert als Blog des Monats. Gegen die starke Konkurrenz dürfte es allerdings schwierig werden - eine Registrierung ist für die Abstimmung nicht erforderlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td class="ec3_start">3. Dezember 2007</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">31. Dezember 2007</td></tr></table><p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/bloggeramt.jpg' alt="bloggeramt Blog des Monats: datenschmutz auf Stimmenfang" style="float:right;margin-left:9px;margin-top.3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Blog des Monats: datenschmutz auf Stimmenfang" />Vor zwei Wochen hatte ich die Ehre und das Vergnügen, beim <a href="http://www.blog.bloggeramt.de" class="liexternal">Bloggeramt</a> mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a> <a href="http://www.blog.bloggeramt.de/?p=39" class="liexternal">Blog der Woche</a> zu sein. Aber das dicke Ende des Hundes biegt erst um die Ecke! Besagte Tatsache qualifiziert mich nämlich, bei der Wahl zum <a href="http://www.blog.bloggeramt.de/?p=44" class="liexternal">Blog des Monats</a> mit auf der Bühne der Eitelkeiten zu stehen — und hierfür bitte ich um die Unterstützung der p.t. LeserInnenschaft! Bitte einfach auf <a href="http://www.blog.bloggeramt.de/" class="liexternal">Bloggeramt</a> klicken und für datenschmutz abstimmen: Registrierung oder sonstige Dateneingaben sind nicht erforderlich, das Voten geht schneller und schmerzloser von statten als die gute alte Schluckimpfung.</p>
<p>Im Gegenzug erwarten mich nämlich nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch eine kleine Überraschung, wie’s in der Beschreibung heißt. Zeit zu wählen bleibt bis zum letzten Tag des Jahres — mit anderen Worten: wer noch nach Programmpunkten für seine Sylvesterparty sucht, kann ja alle Gäste zum kollektiven Abstimmen auffordern. Allerdings dürfte es bei diesem extrem starken Konkurrenzfeld sehr schwierig werden, mit den meisten Stimmen über die 2008er Ziellinie zu gehen: Kollege <a href="http://www.blogschrott.net/876/blog-des-monats-die-wahl-auf-bloggeramtde/" class="liexternal">Yannick</a> ist mit dabei, ebenso die <a href="http://www.blogwiese.de/2007/12/02/blog-des-monats/" class="liexternal">Blogwiese</a>, die <a href="http://www.huettenhilfe.de/" class="liexternal">Hüttenhilfe</a>, <a href="http://www.just-ronni.de/" class="liexternal">Ronni</a> und das <a href="http://www.bundesliga-blog.de/" class="liexternal">Bundesliga Blog</a>. Wie gesagt also harte Konkurrenz und absolut kein Wunder, dass ich so weit hinten liege. Mal sehen, ob sich Blogschrotts Vorsprung noch aufhalten lässt — an genau dieser kämen Sie, hochverehrte/r LeserIn, ins Spiel: wenn ich um einen Klick Ihrer kostbaren Zeit bitten dürfte: hier geht’s <a href="http://www.blog.bloggeramt.de/" class="liexternal">zur Abstimmung</a>.</p>
<div align="center"><a href="http://www.blog.bloggeramt.de/" class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/12/bloggeramt-blog-des-monats.jpg' alt="bloggeramt blog des monats Blog des Monats: datenschmutz auf Stimmenfang" style="border:1px solid orange;" title="Blog des Monats: datenschmutz auf Stimmenfang" /></a></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Open Coffee Club Vienna + Demoscene Meeting im Doppelpack</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 07:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[ 15. November 2007; 18:00 bis 23:00. ] Am kommenden Donnerstag tagt im Wiener WerkzeugH zuerst der Open Coffee Club und anschließend zeigt das Demoscene Meeting ein paar Highlights aus dem Themenkreis berechnete Computergrafik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">15. November 2007</td></tr><tr><td class="ec3_start">18:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">23:00</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/demoscene.jpg" rel="lightbox" title='demoscene' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/11/demoscene.thumbnail.jpg' alt="demoscene.thumbnail Open Coffee Club Vienna + Demoscene Meeting im Doppelpack" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Open Coffee Club Vienna + Demoscene Meeting im Doppelpack" /></a>Medienkultur und –ökonomie Interessierte erdrosseln am kommenden Donnerstag gleich zwei Nashörner mit einer Wäscheleine, so sie sich ins <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/werkzeug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werkzeug">Werkzeug</a>–H begeben. (Natürlich nur metaphorisch, aber warum immer nur Fliegen mit Klappen (er)schlagen?) Um 18:00 nimmt dort der Open Coffee Club <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vienna/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vienna">Vienna</a> kollektiv sein Lieblingsgetränk zu sich, ab 20:00 Uhr steht der Abend dann ganz im Zeichen der Demo-Scene. Nähere Details zu ersterem Programmpunkt gibt’s auf <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=5339977275" class="liexternal">Facebook</a>:</p>
<blockquote><p>A special evening edition of OpenCoffee! OpenCoffee is an initiative to bring together like-minded people interested in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">internet</a> start-ups and technology in an informal setting.</p></blockquote>
<p>Aber das ist erst das Warm-Up, anschließend entlocken Experten berechneter digitaler Grafiken ihrer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hardware/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hardware">Hardware</a> unglaubliches: beim Demoscene Meeting 001 gibt’s aktuelle Demos (die Artform entstand ursprünglich aus kurzen Intros, die gecrackter Software beigelegt wurden) am großen Screen zu sehen, und Regina kündigt einen Special Guest an:</p>
<blockquote><p>Es ist uns gelungen, einen der Heros aus der internationalen PC-Demoscene nach <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> zu holen: Kostas ‘navis’ Pataridis — Gründer und Coder der Demogruppe ASD — Andromeda Software Development (siehe unten).</p></blockquote>
<p>Also wie gesagt: Businessgründer-Kaffee und Nerd-Grafix im Doppelpack, wer da am Donnerstag nicht vorbeischaut, darf nie mehr einen Button mit dem Aufdruck “Mein zweiter Vorname ist Medienkultur” tragen… zumindest nicht für die nächsten zwei Wochen.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Blogvorstellungen: Webkompetenz und PCMasters</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 13:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche bei den Blogvorstellungen: Stefan Münz schreibt über neue Netz-Technologien und Webkompetenz, die PCMasters kennen alle Tricks und Kniffe zum Übertakten von PC-Hardware.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zu Runde fünf meiner im letzten Monat gestarteten unregelmäßigen Serie montäglicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a>–Vorstellungen! Wer ein deutschsprachiges <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> schreibt — egal ob neu, alt, groß, klein — und Lust auf eine Vorstellung mit Backlink hier hat, die/der bringt mit der Schubkarre einfach 30 Barren Gold zu meinem Geldspeicher in der Lobau. Oder hinterlässt hier zu diesem Beitrag einen Kommentar mit Backlink und Aufforderung zum Review! Diese Woche: HTML-Legende Stefan Münz mit seinem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blog/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blog">Blog</a> <a href="http://webkompetenz.blogspot.com/" class="liexternal">Webkompetenz Blog</a> bzw. <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/" class="liexternal">Wiki</a> und Eugen Bunens <a href="http://www.pcmasters.de/" class="liexternal">PCMasters</a>.</p>
<h2 id="toc-webkompetenz-wiki">Webkompetenz–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wiki/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wiki">Wiki</a></h2>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/webkompetenz.jpg' alt="webkompetenz Blogvorstellungen: Webkompetenz und PCMasters" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Blogvorstellungen: Webkompetenz und PCMasters" />In der Einleitung zu seinem Blog schreibt Stefan über den titelgebenden Begriff: “Webkompetenz bedeutet… die Hypertextualität des Webs zu begreifen und durch eigene Webaktivität zu unterstützen.” Treffender könnte man es wohl nicht formulieren, und wenn jemand über diese Themen ganz genau Bescheid weiß, dann wohl der Gründer der legendären Do-it-Yourself Tutorialsammlung <a href="http://de.selfhtml.org/" class="liexternal">SelfHTML</a>. Genau wie tausende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/webmaster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Webmaster">Webmaster</a> im deutschsprachigen Raum habe ich in meiner Anfangszeit so gut wie alles, was ich über Webseitenprogrammierung wissen musste, diesem großartigen Projekt entnommen.</p>
<p>Stefan Münz hat das Projekt vor einiger Zeit verlassen, publiziert aber rege wie eh und je zu Themen des modernen Web: seine Einführungen zu Ajax, HTML 5 und Co. sind großartige Ressourcen — einziger Wermutstropfen des Blogs: es schloss am 2. Oktober. Aber halb so wild, denn der Autor hat sich bloß entschlossen, zukünftige Artikel bevorzugt im <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/" class="liexternal">Webkompetenz-Wiki</a> zu posten:</p>
<blockquote><p>Auch in der Art, wie sie am liebsten publizieren, unterscheiden sich Menschen. Die einen publizieren gerne chronologisch, wie in einem Blog. Andere publizieren lieber systematisch an einem Gesamtwerk, so wie es in einem Wiki der Fall ist. Nach gründlicher Introspektion habe ich festgestellt, dass ich weniger der Blog-Typ bin, sondern eher der Wiki-Typ. Deshalb habe ich nun vor, das Blog aufzugeben und stattdessen lieber das hiesige Webkompetenz-Wiki auszubauen.</p></blockquote>
<p>Ich persönlich glaube, dass für die Art der Inhalte, die ja zum größten Teil von längerfristiger Relevanz sind, ein Wiki hervorragend geeignet ist — und vor allem von der Einstiegsseite her die bessere Übersicht bietet. Übrigens, Stefan: falls dich mal wieder temporär die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogging/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogging">Blogging</a>–Lust erwischt, dann tät ich mich jederzeit außerordentlich über einen Gastbeitrag von dir freuen!</p>
<h2 id="toc-overclocking-und-hardware-news">Overclocking und Hardware News</h2>
<p><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2007/10/pcmasters.jpg' alt="pcmasters Blogvorstellungen: Webkompetenz und PCMasters" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" title="Blogvorstellungen: Webkompetenz und PCMasters" />Pimp my Hardware! Die <a href="http://www.pcmasters.de/" class="liexternal">PCMasters</a> verschreiben sich voll und ganz der Ausreizung moderner Informationstechnologien. Mit anderen Worten: wer wissen möchte, welcher Speicherriegel sich mit welchen Kniffen und Tricks am besten übertakten lässt und wie dick die Metallrippchen sein sollten, damit auch bei voller Last ausreichende Kühlung gewährleistet bleibt, sollte der Seite unbedingt einen Besuch abstatten.</p>
<p>Natürlicher berichtet das Autorenteam nicht nur von Prozessoren und schnellen Grafikkarten, sondern publiziert auch News über jene Software, mit der man das neue Custom-System auch so richtig schön ausreizen kann: nein, nicht <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/video/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with video">Video</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/rendering/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rendering">Rendering</a>, sondern 3D-Games natürlich. Zahlreiche Downloads, ein umfangreiches, gut besuchtes Forum und praxisnahe Übertaktungs-Testberichte runden das Angebot ab.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschmutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with datenschmutz">datenschmutz</a><br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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