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	<title>datenschmutz &#187; Mensch</title>
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		<title>Zwei recht unfreiwillig recht komische Videos</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 19:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tiroler ÖVP-Frauen wissen, wie man erotisch Koffer trägt, und Alexander Lehmann wird ständig von Mark Zuckerbergs Untertanen telefonisch belästigt. Das Leben in der Netzkultur ist eines der härtesten, aber zum Glück belegen fröhliche Laufbilder unsere Irrtümer für kommende Historikergenerationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2011/04/oevpfrauen-300x234.jpg" alt="oevpfrauen 300x234 Zwei recht unfreiwillig recht komische Videos" title="Das Frouwenbild der ÖVP Tirol" width="300" height="234" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;margin-left:0px;border:1px solid gray;" />Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/oevp/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ÖVP">ÖVP</a> sagen FeministInnen nicht ungern nach, sie pflege ein konservatives <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frauenbild/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frauenbild">Frauenbild</a>. Dieser Unterstellung tritt nun zumindest die ÖVP ebenso nachhaltig wie wacker mit einem jetzt schon zeitlosen Klassiker der österreichischen Polit-Video <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kultur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kultur">Kultur</a> entgegen. “selbst. bewusst. sein.” lautet der Titel dieses Rauchpausen-füllenden Flatscreen-Meisterwerks, das ein für allemal beweist: die ÖVP Tirol hat kein konservatives, kein modernes, sondern ein postmodernes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/frauenbild/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frauenbild">Frauenbild</a>. Ein kleiner Tipp für die nächste Viral-Video-Produktion: das Intro ist ein wenig lang geraten — im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> schauen die Menschen nix, das länger als 6,3 Sekunden dauert, aber man könnte ja einige der Rollen kombinieren: wie wär’s denn mit der “erotischen Gepäckträgerin”, der “geduldigen Checkerin” oder der “ersten taxifahrenden Geschäftsfrau”? <small>Warnung des Übelkeitsministers: 1:12 bis 1:38 keinesfalls auf nüchternen Magen ansehen!</small><span id="more-28259"></span></p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2011-04/zwei-recht-unfreiwillig-recht-komische-videos/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Da sieht man’s mal wieder: nichts macht eine Lady so scharf, wie ein <strike>g’standenes</strike> liegendes Mannsbild mit Bierflasche in der Hand und bleichen Füßchen — derlei höhere Weihen der Erotik bleiben Nicht-Biertrinkern wie mir prinzipbedingt verschlossen. Nicht minder skurril: “Extra3: Willkommen bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>”, der neue Muntermacher für müde Datenschützer von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzpolitik-org/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzpolitik.org">Netzpolitik.org</a>. Wahrlich skandalös: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a> will doch tatsächlich “Daten” an die Werbewirtschaft verkaufen und damit auch noch Geld verdienen. Zu all dem besitzt dieser Zuckerberg die Frechheit, regelmäßig neue Features zu veröffentlichen und die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/datenschutz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Datenschutz">Datenschutz</a>- und <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/privacy/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Privacy">Privacy</a>–Richtlinien anzupassen. Ja Herrgottsakra! Hätten die denn nicht gleich alles auf einmal launchen können und Facebook der Allgemeinheit zur freien Nutzung überlassen? Herr Lehmann, lassen Sie uns doch zu Diaspora wechseln. Dort sind wir erstens unter uns und zweitens geht garantiert nix weiter. Aber bitte beschweren Sie sich dann nicht in einem Jahr in einem neuen “satirischen” Video, dass Sie dauernd nur Spam bekommen, der Sie überhaupt nicht interessiert:</p>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2011-04/zwei-recht-unfreiwillig-recht-komische-videos/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">YouTube</a>–User mit dem außergewöhnlich höflichen Nick “F1ckenSieSich” kann ich nur beipflichten:</p>
<blockquote><p>Datenhai… dass ich nicht lache. Man ist damit einverstanden, man nutzt es, man ist nicht damit einverstanden, man nutzt es nicht. Das Leben kann so einfach sein.<br />
Und eine Community für hunderte millionen Nutzer am laufen zu halten kostet nunmal Geld, Facebook _muss_ an den Nutzern verdienen.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 09:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wann ist man jemand im Web? Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe twentytwenty rufen die Organisatoren zur selbstreflexiven Blogparade auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Kick-Offs der Eventreihe <a href="http://www.twentytwenty.at/ich-2-0/speaker/" class="liexternal">TwentyTwenty — exploring the future</a> rufen die Organisatoren zu einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/blogparade/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Blogparade">Blogparade</a> auf: die Beiträge sollen Geert Lovinks Vortrag und die nachfolgende Diskussion im Radiokulturhaus ergänzen. Ich habe die Ehre und das Vergnügen, mit Moderator Martin Mühl, Falter-Redakteurin Ingrid Brodnig und dem altgedienten nettime-Haudegen himself die Bühnenbretter des Radiokulturhauses zu teilen und hoffe, dass die passende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/identitaet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Identität">Identität</a> kommenden Mittwoch aus dem Waschsalon zurück ist, denn: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/netzkritik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Netzkritik">Netzkritik</a> ist angesagt!</p>
<p>Geert hat nämlich auch schon begonnen zu schirrmachern und sich in alter Netzaktivisten-Tradition am 31. Mai 2010 freiwillig das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/facebook/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facebook">Facebook</a>–Leben genommen. Ein Netz-Verweigerer ist er deswegen keineswegs, sagt er: “The future is not some alien invasion from outside but is shaped by everyone. The future is inside us.” </p>
<p>Die Frage sei bloß: wer kontrolliert, wer strukturiert das Ich 2.0? Ich warte noch bis Mittwoch auf die ultimative Antwort und unternehme im Vorfeld mit Ihnen, verehrter Leser, einen Ausflug in die Vergangenheit, und die dauert — so viel Vorwegnahme muss ein — immer noch an. Schon wieder. Aber man kann’s nun mal nicht allen Recht machen: Us and them, wir und die anderen, Innen und Außen, ich und die Welt, darum dreht sich’s. Die Medien sind neu, die Frage nach der Identität bleibt hochgradig identisch, mehr ganz– als teilüberlappend.</p>
<p><strong>Wann ist man “jemand” im Web?</strong> lautet die, wie sich’s für eine anständige Blogparade gehört, vergleichsweise einfach formulierte Frage. “Ab 1994″ gilt nicht, also:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong><span id="more-23025"></span></p>
<p>Warum? Lassen Sie mich dazu ausholen. Nicht ein wenig, sondern gleich g’scheit weit.</p>
<h3 id="toc-folge-1-boethius">Folge 1: <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/boethius/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Boethius">Boethius</a></h3>
<p>Sogar bei fernerer Betrachtung kann man nicht übersehen, dass die Frage nach der Identität Bestandteil jeder sinnstiftenden Lehre ist, das breite Spektrum der angebotenen Erklärungen, Meta-Erklärungen und Deutungsmuster bezeichnen wir gemeinhin als Kultur. Da geht’s uns nicht mal sprichwörtlich an den ziemlich weit oben liegenden Kragen, nein, wir müssen die Wurzel packen. Also auf in den De Lorean und schnell mal gute 2.000 Jahre zurückgereist.</p>
<p>Boethius habe damals angeblich gesagt: “Si tacuisses, philosophus mansuisses.” (Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben). Der Aufmerksamkeitsökonom könnte noch hinzufügen “aber hättest es nie mit dem blonden IT-Girl getrieben”. Ist Schweigen doch die schleichende Zellvergiftung der Selbstdarstellung, so lautet zumindest §1 der ICH AG Geschäftsordnung.</p>
<p>Konnte Boethius etwa ahnen, dass heutzutage alles mit jedem kommunizieren will, ja geradezu muss? Dazu gehört nicht viel, denn gewiss wusste er um seine eigene paradoxe Situation: hätte Boethius geschwiegen, wäre er uns unbekannt geblieben.</p>
<p>Passend dazu flexibilisierte sich das Heilsversprechen, das hat der rasche Blick ins Morgen, der auf ausreichend lange Sicht ja notwendigerweise zum Blick ins Jenseits wird, immer schon so an sich gehabt. Warhol mit seinen 15 Minutes of Fame tritt nicht als Vordenker einer <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeitsoekonomie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeitsökonomie">Aufmerksamkeitsökonomie</a> auf, sondern beendet das Zeitalter der humanzentrierten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheose" rel="nofollow" class="liwikipedia">Apotheose</a>:</p>
<blockquote><p>Apotheose (griechisch apo– “fern-, ins Ferne”, theós “Gott”) ist die Erhebung eines Menschen zu einem Gott oder Halbgott. Es bedeutet auch nur “Verherrlichung”. Sie hat ihren Ursprung im Altertum, als geglaubt wurde, dass “große Persönlichkeiten” zu Göttern würden und wie diese verehrt werden könnten bzw. sollten.</p></blockquote>
<p>Gottwerdung schließt Technik ein, Gaia und der Global Brain erweitern unsere Identität, sie connecten uns mit der Gottmaschine. Mögen Lichtnahrungs-Prediger beim Kebabstand um die Ecke völlern, “the big promise” steht immer im Raum: “Es wird garantiert aus dem Wald zurückschallen, wie auch immer. Wenn du nur hineinrufst.” Der Downstream bekommt mehr Bandbreite als der Upstream, hier endet die “anarchische Struktur”, diese Ungleichgewicht ist in der Provider-Hardware quasi fest verdrahtet.</p>
<p>Das wäre also die Kurzfassung, eine bestechend lineare Entwicklung vom antiken Bon-Moteur zum Twitter-Werbepapst des 21. Jahrhunderts. Aber der Vergleich hinkt, die Crux rostet, der Übertragungskanal schreibt seinen Treppenwitz in die Dunkelkammer der Geschichte ein. Rauschen ist auch eine Art von Remixen, und den Beweis, dass der Informationsgehalt sich umgekehrt proportional zum Nährwert verhält, ist uns die Boulevardwissenschaft bis heute schuldig geblieben.</p>
<p>Boethius, der alte Schlingel, hat nämlich was anderes gesagt, und auch aufgeschrieben in seiner “Philosophiae Consolatio”, sonst wüssten wir das erst seit meiner Zeitreise. Also zuerst nicht geschwiegen und dann auch noch geschrieben:</p>
<blockquote><p>Möchtegern-Philosoph: “Intellegis me esse philosophum?” [Erkennst du nun, dass ich ein Philosoph bin?]<br />
Boethius: “Intellexeram, si tacuisses.” [Ich hätte es erkannt, wenn du den Mund gehalten hättest.]</p></blockquote>
<p>Was sich reimt, wird eben wahrer, das wusste schon der Pumuckl. Der Unterschied zählt, denn er, Boethius, zieht seine Schlüsse aus dem Kommunikationsverhalten seines Gegenübers. Der Nicht-Philosoph macht Boethius zum Philosophen. #<a href="http://www.google.at/search?q=differance" rel="nofollow" class="liexternal">différance</a>, #<a href="http://www.google.at/search?q=Apoha" class="liexternal">Apoha</a></p>
<p><strong>Identität ist ergo ein Nebenprodukt kommunikativer Aktivität.</strong></p>
<h3 id="toc-folge-2-neidhart-von-reuental">Folge 2: Neidhart von Reuental</h3>
<p>Zuviel Gelaber, zu viele Tweets, Fragmente allerorten: einmal mehr drohen Medien mit der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vernichtung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vernichtung">Vernichtung</a> unserer “Kultur”, und wir werden auf die einzige adäquate Weise reagieren, auf jene Weise, die sich schon so oft bewährt hat. Wir erfinden einfach neue, noch viel gefinkeltere Medien, die jene, welche uns einst furchtbare Schreckensvisionen bescherten, vollkommen harmlos aussehen lassen.</p>
<blockquote><p><em>Frage an Radio Eriwan: Ist unsere Identität durch das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> bedroht?<br />
Antwort: Im Prinzip ja. Aber irgendwann musste das Internet ja mal beginnen, sich zu wehren.</em></p></blockquote>
<p>Denken Sie nur mal an die zunehmende Verrohung der Jugend! Fast wäre es dem Fernsehen gelungen, einer ganzen Generation viereckige Augäpfel zu verpassen und sie völlig vom Leben abzuschotten. Im letzten Moment ritt jedoch ein Held am weißen Ross heran. Und als dann schließlich <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/computerspiele/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computerspiele">Computerspiele</a> jeden Super Mario World Spieler zum potentiellen Amokläufer machten, war es wirklich an Zeit für ein neues Bedrohungsszenario: et voila, schon wird die Jugend in Facebook gestalkt und gemobbt. Vermutlich.</p>
<p>Wir tendieren ja immer dazu zu glauben, die Erstlöser jedes scheinbar genuin neuen Problems zu sein, dabei wusste schon Neidhart von Reuental im Mittelalter ganz genau, dass Rede und Verstand nicht kongruent sein müssen:</p>
<blockquote><p>Doch wais ich czwen dorff chnaben<br />
die enruchten das ich wer begraben<br />
so cziment sich so wahe.<br />
das ist limmenczaun vnd irrenfrid.<br />
der in die oren paide ab snit.</p>
<hr />
Zwei nette Burschen wohlbekannt,<br />
Mit großem Maul und kaum Verstand,<br />
Die säh’n mich gerne leiden.<br />
Sind Limmenzaun und Irrenfritz,<br />
Ach, schlüg vom Himmel doch ein Blitz<br />
G’rad mitten durch die beiden!</p></blockquote>
<p>Limmenzaun und Irrenfritz — Ist dieser Neidhart zeitlos oder “macht heute überhaupt niemand mehr sowas Gutes”? Limmenzaun und Irrenfritz, die Foren-Trolle des Mittelalters: mit großem Maul und kaum Verstand.</p>
<p><strong>Kommunikative Aktivität ist ergo ein Nebenprodukt unserer Identität.</strong></p>
<h3 id="toc-endstation-sehnsucht">Endstation: Sehnsucht</h3>
<p>Wann ist man “niemand” im Web? Sehr geehrte Jury, lieber Vorsitzender, geschätztes Publikum! Diese Frage ist weit schwieriger zu beantworten, lassen Sie mich Ihnen dies an einem Beispiel erklären:</p>
<blockquote><p><em>Morten Gibrit war noch nie im Internet. Es interessiert ihn einfach nicht. Aber “he’s <a href="http://www.cluetrain.com/" class="liexternal">not</a> in control!”  Sein weit jüngerer Halbbruder Bruder Terrance Fitze-Gibrit hat ohne sein Wissen eine Facebook-Page angelegt und schreibt dort regelmäßig Status-Updates. Der falsche Morten hat mittlerweile über eine Million Fans.</em></p></blockquote>
<p>Jetzt Frage ich Sie, kompetent-objektive Jurymitglieder, wer hat die Identität entführt und kein Lösegeld verlangt?</p>
<p>a) Morten ist jemand im Netz, Gibrit ist niemand.<br />
b) Morten und Gibrit sind beide niemand im Netz.<br />
c) Morten ist niemand im Netz, Gibrit ist jemand.<br />
d) Morten und Gibrit sind beide jemand im Netz.</p>
<p>Merken Sie, wie komisch diese Anhäufung von jemands und niemands klingt? Sowas sind wir einfach nicht gewohnt, genauso wenig wie die Tatsache, dass es keine richtige Antwort gibt. Ihre Wahl mag einiges über Sie verraten, liebes Jurymitglied, über Ihre Identität, über Ihr Verhältnis zu Sein und Schein. Über Mortens und Gibrits jemand/niemand Status erfahren wir dabei gar nichts. Seien Sie bloß froh, dass heute niemand verurteilt werden muss.</p>
<p>[Der Ankläger verlässt den Gerichtssaal.]</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Identität 1.0 ist für unser kausales Denken schwierig genug zu fassen und die wenigen Bugfixes rechtfertigen keinesfalls einen ganzzahligen Versionssprung. Identität 1.0.1 meinetwegen oder wenn’s sein muss auch 1.1. Weil wie schon erwähnt:</p>
<p><strong>Man ist jemand im Web, wenn ein anderer, von dem man glaubt, dass er jemand im Web ist, glaubt, man sei jemand im Web.</strong></p>
<p>Das war aber in der nicht-virtuellen Welt auch immer schon so. Dass der “Andere” ein eigener Fake-Account sein kann, ist übrigens auch nichts Neues. Fragen Sie mal bei der Gewerkschaft der “Imaginären Freunde” nach: die sind inzwischen fast alle arbeitslos.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Blogparade</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.2-blog.net/2010/twenty-twenty/" class="liexternal">Ich 2.0 | Blogparade twenty.twenty</a> von Luca Hammer</li>
<li><a href="http://www.myway-rocknroll.at/2010/09/ich-2-0-twentytwenty-at-blogparade/" class="liexternal">Ich 2.0 — twentytwenty.at Blogparade</a>von René Wegscheider</li>
<li><a href="http://digiom.wordpress.com/2010/09/28/wann-ist-eigentlich-jemand-niemand-im-web-2-0/" class="liexternal">Wann ist eigentlich jemand niemand im Web 2.0?</a> von Jana Herwig</li>
<li><a href="http://www.werquer.com/blog/2010/09/das-sozial-erwunschte-ich-2-0/" class="liexternal">Das sozial erwünschte Ich 2.0</a> von Werner Reiter</li>
<li><a href="http://c-fischer.com/blogparade-wann-ist-man-jemand-im-web/" class="liexternal">Blogparade: Wann ist man jemand im Web?</a> von Christian Fischer</li>
<li><a href="http://www.alexanderstocker.at/2010/10/der-zusammenhang-zwischen-online-und.html" class="liexternal">Der Zusammenhang zwischen Online– und Offline-Reputation</a> von Alexander Stocker</li>
</ul>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Blogistan Panoptikum KW48 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 15:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftslage spannt sich weiter an, die SEO-Wahlen sorgen für heftige Kritik und der ORF will 1.000 Leute entlassen: also eine ganz normale Woche in Blogistan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/11/skullblick-1228060107.jpg" alt="skullblick 1228060107 Blogistan Panoptikum KW48 2008" title="skullblick" width="250" height="143" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Hans-Peter hat ein <a href="http://www.dieliste.at/geekigste-geburtstagsgeschenk/" class="liexternal">geekiges</a> Geburtstagsgeschenk bekommen, <a href="http://wissenbelastet.com/2008/11/29/aua-orf-und-der-mut-zur-zukunftsgestaltung/" class="liexternal">Max</a> bringt Österreich auf den Punkt, <a href="http://petersteinberger.net/2008/11/23/james-bond-das-war-mir-zu-wenig/" class="liexternal">Peter</a> und <a href="http://blog.turnthescrew.com/2008/11/movie-review-quantum-of-solace/" class="liexternal">Dan</a> finden kein Quantum Trost beim neuen Bames Jond. Und ich? Ich sitze mitten im schwer verschneiten Lienz und muss sagen: Respekt an die Jungs vom Stadtmarketing! Einen halben Meter Schnee direkt zur Eröffnung des Adventmarkts zu organisieren ist eine durchaus respektable Leistung.</p>
<div class="toc">
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-aua-orf-post-massen-entlassen" class="liinternal">AUA, ORF, Post: Massen entlassen?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-die-twitter-bank-erhht-den-leitzins" class="liinternal">Die Twitter-Bank erhöht den Leitzins</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-icahn-erhht-yahoo-anteile" class="liinternal">Icahn erhöht Yahoo-Anteile</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-die-weste-subern" class="liinternal">Die Weste säubern</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-seo-news-der-woche" class="liinternal">SEO-News der Woche</a>
<ol>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-was-taugt-die-site-abfrage" class="liinternal">Was taugt die Site-Abfrage?</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-automatisch-bookmarks-eintragen" class="liinternal">Automatisch Bookmarks eintragen</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-lycos-europe-geht" class="liinternal">Lycos Europe geht</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-rankingfaktor-absprungrate" class="liinternal">Rankingfaktor Absprungrate</a></li>
<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-wordpress-fr-weihnachten-dekorieren" class="liinternal">WordPress für Weihnachten dekorieren</a></li>
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<li><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/#toc-videos-der-woche-bse-mdchen-lunatische-assoziationen" class="liinternal">Videos der Woche: Böse Mädchen, lunatische Assoziationen</a></li>
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<h2 id="toc-aua-orf-post-massen-entlassen">AUA, ORF, Post: Massen entlassen?</h2>
<p>“Jetzt geht’s rund!” sagte der Kanarienvogel und flog in den Ventilator. Leider gibt’s wohl keine Ventilator, der für die neue Regierung groß genug werde, aber mal ehrlich: ich beneide die Next Generation an Faymännern und Prölls nicht: es ist vollkommen egal, was diese Regierung wirtschaftspolitisch tut, aufgrund der prognostizierten Rezession wird das Ergebnis beim “kleinen Mann” Unmut hervorrufen und Strache bei der nächsten Wahl womöglich gar in Regierungsverantwortung zwingen. Wobei ich zugeben muss, dass mir ein Gedanke, den der Neo-Kanzler-to-be letzthin äußerte, auch schon gekommen ist: <em>Wenn der ORF 1000 Leute entlassen und den gleichen Betrieb aufrechterhalten kann, dann arbeiten dort wohl 1000 Leute zuviel.</em> Nun zeigt sich eben überdeutlich, dass der Wechsel der Unternehmensführung im Wahlrhythmus nicht gerade förderlich für Kontinuität und nachhaltige Entwicklung ist. Es wäre an der Zeit, die Aufgabenteilung zwischen Staatsfunk und Privatsendern neu zu überdenken, meine ich: aber in diesem Land herrschen bekanntlich implizite Dogmen, die echte Weiterentwicklung wenn nicht unmöglich, so doch sehr unwahrscheinlich machen. Den besten Beitrag zu solchen gehäuft auftretenden Dilemmata habe ich bei Max gelesen: in <a href="http://wissenbelastet.com/2008/11/29/aua-orf-und-der-mut-zur-zukunftsgestaltung/" class="liexternal">AUA, ORF und der Mut zur Zukunftsgestaltung</a> schreibt er:</p>
<blockquote><p>Genau das ist es was ich in Österreich vermisse: Ideen und den Mut zur Diskussion!<br />
Wann wachen wir endlich auf und fangen an zu agieren anstatt zu reagieren? Wo ist der Mut zur Zukunftsgestaltung geblieben?<br />
Die Chance der Politik die Zukunft aktiv, zu Gunsten der Menschen zu gestalten, war noch nie so groß wie jetzt, wenn dieses Fenster nicht genutzt wird es sich für sehr, sehr lange wieder schließen.</p></blockquote>
<h2 id="toc-die-twitter-bank-erhht-den-leitzins">Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/twitter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Twitter">Twitter</a>–Bank erhöht den Leitzins</h2>
<p>Unter 10k geht gar nix mehr. Allerdings erspart sich eigene Recherchen nach dem mystischen Urgrund des Microbloggens, wer bei Dans <a href="http://blog.turnthescrew.com/2008/11/who-to-follow-on-twitter/" class="liexternal">Who to follow on Twitter</a> reinguckt:</p>
<blockquote><p>A quick <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/google/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Google">Google</a> search of top 10 twitter folks brought up a number of names that I’ve already heard of, regularly read, and/or know at least something about. I like to think of these folks as the movers and shakers of twitter.</p></blockquote>
<h2 id="toc-icahn-erhht-yahoo-anteile">Icahn erhöht Yahoo-Anteile</h2>
<p>Während Yahoos CEO in letzter Zeit nicht gerade durch überbordenden Enthusiasmus von sich reden machte, erhöhte Carl Icahn, Mitglied des Verwaltungsrates von Yahoo und hauptberuflicher Milliardär, seinen Anteil um weitere 6,7 Millionen Yahoo-Aktien. Er hält nun insgesamt 5,4 Prozent des Unternehmens: dass er im Rahmen der gescheiterten Übernahme von Yahoo! durch M$ saftige 900 Millionen verloren hat, dürfte ihm <a href="http://www.dieliste.at/geekigste-geburtstagsgeschenk/" class="liexternal">gefallen</a> haben, ganz getreu dem Motto: Yes, I cahn!</p>
<h2 id="toc-die-weste-subern">Die Weste säubern</h2>
<p>Ist der Ruf erst ruiniert, dann helfen 10 Online Tools, die bei den <a href="http://www.blogpiloten.de/2008/11/26/ist-der-ruf-erst-ruiniert%E2%80%A6-dann-helfen-diese-10-tools/" class="liexternal">Blogpiloten</a> vorgestellt werden:</p>
<blockquote><p>Zahlreiche Angebote haben sich darauf spezialisiert, gegen Bezahlung negative Berichte zu suchen und zu entfernen. Mit kostenlosen Testversionen kann man häufig probieren, ob die Online-Dienste wirklich mehr finden als kostenlose Suchmaschinen — und somit ihr Geld wert sind.</p></blockquote>
<h2 id="toc-seo-news-der-woche"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/seo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with SEO">SEO</a>–News der Woche</h2>
<p>Die <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/seo-wahlen-2008.htm" class="liexternal">SEO-Wahlen 2008</a> sorgen <a href="http://webtagebu.ch/2008/11/25/eine-szene-feiert-sich-selbst/" class="liexternal">allerorten</a> <a href="http://www.internetente.de/blog/seo-wahl-2008-gauklertreffen-oder-jahrmarkt-der-eitelkeiten/" class="liexternal">für</a> <a href="http://www.torstenmaue.net/blog/2008/11/25/die-seo-wahlen-2008-so-ein-bloedsinn/" class="liexternal">Kopfschütteln</a>: aber Jahrmarkt der Eitelkeiten hin oder her, die Initiatoren haben mit minimalem Aufwand ein Flut von Incoming Links erzeugt: insofern ist die Mission Selbstbeweihräucherung in pragmatischer Hinsicht auf jeden Fall gelungen.</p>
<h3 id="toc-was-taugt-die-site-abfrage">Was taugt die Site-Abfrage?</h3>
<p>Fragt <a href="http://www.seo-united.de/blog/seo/sitewas-sie-wirklich-taugtde.htm" class="liexternal">SEO-United.de</a> und gibt eine Antwort, die an die gute aller Pillar-Posting–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/theorie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Theorie">Theorie</a> gemahnt:</p>
<blockquote><p>Natürlich sollte die Anzahl der indexierten Seiten in einem gesunden Verhältnis zur tatsächlichen Anzahl der Seiten stehen. Allerdings sollte man aus der Site-Abfrage keine pauschalisierten Schlüsse ziehen oder gar Sofortmaßnahmen einleiten. Generell gilt, besser wenige gute als viele schlechte Seiten im Index.</p></blockquote>
<h3 id="toc-automatisch-bookmarks-eintragen">Automatisch Bookmarks eintragen</h3>
<p>Ich halte aus einer Reihe von Gründen gar nix von Social Site Auto-Submittern. Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte, kann im aktuellen Screencast von <a href="http://eikyo.de/2008/11/26/screencast-automatisierte-eintragung-von-bookmarks/" class="liexternal">Eikyo</a> Einblick in die Funktionsweise der beiden Tools onlywire und Socialmatic gewinnen. Klar sparen diese Services Zeit — aber ein wenig Varianz in Beschreibungstexten und Keywords ist nicht zu unterschätzen!</p>
<h3 id="toc-lycos-europe-geht">Lycos Europe geht</h3>
<p>Es gab mal eine Zeit, in der mehrere Suchmaschinen-Anbieter nahezu gleichberechtigt um die Gunst der User buhlten — Lycos war eine davon und erfreute sich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre großer Popularität. Während Lycos USA mittlerweile als Shopping-Portal durchaus respektablen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a> vorweisen kann, überlegen die Betreiber, sich aus Europa komplett zurück zu ziehen, wie <a href="http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/eine-spurnase-meldet-sich-ab-good-bye-lycos" class="liexternal">SEO-Handbuch.de</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Für Lycos Europe sieht es allerdings düster aus. Nun wird geprüft, ob einige der zahlreichen Produkte eventuell doch noch als eigenständige Marke auf den Markt geworfen werden können, während unprofitable Segmente endgültig ausgemustert werden.</p></blockquote>
<h3 id="toc-rankingfaktor-absprungrate">Rankingfaktor Absprungrate</h3>
<p><a href="http://inetzwerk.de/absprungrate-ein-ranking-faktor-quatsch/" class="liexternal">Inetzwerk.de</a> will ein verbreitetes Gerücht klarstellen: die Absprungrate spielt beim Google-Qualitätsranking keine Rolle, schreibt er:</p>
<blockquote><p>Um eines klarzustellen: Ich finde es überhaupt nicht schlimm, Daten falsch zu interpretieren. Es passiert uns allen immer wieder, dass wir uns irren und im besten Fall lernt man aus den Fehlern. Was ich schwach finde, ist, dass erstaunlich viele Blogger diese These einfach übernehmen, ohne zumindest kurz darüber nachzudenken. Ist das die angeblich so kritische Blogosphäre?</p></blockquote>
<p>Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich dazu keine Meinung habe (und keine Zeit für ein Experimental-Setup, das in diesem Fall recht umfangreich ausfallen müsste).</p>
<h3 id="toc-wordpress-fr-weihnachten-dekorieren">WordPress für Weihnachten dekorieren</h3>
<p>Die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlinks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlinks">Backlinks</a> sind in Stellung gebracht, das Weihnachtsgeschäft kann beginnen. <a href="http://reiffix.de/blog/wordpress/wordpress-weihnachten-6-schone-christmas-themes/" class="liexternal">Reiffix</a> hat sechs gelungene WordPress-Weihnachts-Themes zusammengestellt: da ist alles dabei, von kitschigen Tannenbäumen bis zu straighten Entwürfen: höchste Zeit, eine Kerze anzuzünden <img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/plugins/smilies-themer/datadirtblue2/frog6.gif' alt="frog6 Blogistan Panoptikum KW48 2008" class='wp-smiley' title="Blogistan Panoptikum KW48 2008" /> </p>
<h2 id="toc-videos-der-woche-bse-mdchen-lunatische-assoziationen"><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/videos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Videos">Videos</a> der Woche: Böse Mädchen, lunatische Assoziationen</h2>
<p>Das Video der Woche gibt’s diesmal im Doppelpack: da wäre erst mal ein ORF-Beitrag aus “Herbstzeit”, in dem Johannes Domsich über Salome und andere historische Verführerinnen berichtet:</p>
<div align="center"><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-11/blogistan-panoptikum-kw48-2008/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></div>
<p>Und dann wäre da noch <strong>Lunatik</strong> — eine experimentelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/animation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Animation">Animation</a> von Tim Lovett:</p>
<blockquote><p>LUNATIK is my final submission for uni this year. It’s an experimental animation that explores the human mind — how we can subconsciously drift from one stream of thought to another.</p></blockquote>
<div align="center"><object width="520" height="293"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2286161&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2286161&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=4a748a&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="520" height="293"></embed></object></div>
<p>Und das war’s auch schon wieder für diese Woche: ich werd meinen UMTS-Sweetspot wieder verlassen und mir einen Spaziergang durch die äußerst winterliche Landschaft gönnen, bevor’s zurück ins schneelose Wien geht. Wir lesen uns am Montag!</p>
<div style="padding:6px;border:2px dotted #ffffff;background-color:#4a748a;"><a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" class="liimagelink"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/10/icon-input.png" alt="icon input Blogistan Panoptikum KW48 2008" title="icon-input" width="90" height="90" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;" /></a><span style="color:white;">Haben Sie Vorschläge und Themen fürs datenschmutz Wochenpanoptikum?<br />Gibt es aktuelle Infos aus der weiten Welt des Web, die datenschmutz-Leser erfahren sollten?<br />
<strong>Schicken Sie Ihre eigenen News ein für den kommenden <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wochenrueckblick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wochenrückblick">Wochenrückblick</a> — für jeden Eintrag gibt’s auf Wunsch einen Backlink!</strong> Hier geht’s zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/kontakt/panoptikum/" style="color:orange;text-decoration:underline;" class="liinternal">Einreich-Formular</a>.</span></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagesdosis: Saufen bis nix mehr reingeht</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/tagesdosis-saufen-bis-nix-mehr-reingeht/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 07:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1,5 Liter Wasser soll man pro Tag zu sich nehmen. Besteht bei einer so geringen Menge denn nicht akute Verdurstungsgefahr?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/komatrinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Komatrinken">Komatrinken</a> hat dieser Tage einen schlechten Ruf, der wohl aufs Trinken generell abfärbt. So leidet wohl die Einnahme antialkoholischer Erfrischungen ganz gewaltig — warum müsste sonst eine nicht genannt werden sollende österreichische Versicherung gemeinsam mit einem Wasserabfüller ganzseitige Inserate mit einer eindeutigen Botschaft schalten? Die lautet übrigens: Trinkt! Mehr! (Wasser.) Wasser sei gesund und eine wichtige Basis für ein gesundes Leben. Stimmt — so ganz ohne <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/h2o/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with H2O">H2O</a> wär das Leben ratzfatz vorbei. Was mich aber maßlos wundert, ist die empfohlene “Tagesdosis”: wie die nachstehende <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/grafik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Grafik">Grafik</a> erörtert, werden 1,5l pro Tag und Nase als ausreichend erachtet:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/trink.jpg" alt="trink Tagesdosis: Saufen bis nix mehr reingeht" title="trink" width="500" height="614" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p><span id="more-2692"></span></p>
<p>Also wenn ich da an meinen persönlichen Flüssigkeits-Intake denke, dann habe ich das Gefühl, dass ich bei nur 1,5 Litern Wasser verdursten täte. Und zwar ganz schön schnell. Nehmen wir mal einen typischen Tag her: Da wäre mal das Glas Wasser nach dem Aufstehen (0,25l), der große Frühstücks Cafe Latte (0,5l) mit einem weiteren Glas Wasser (0,25l), also hätte ich 2/3 der Tagesdosis bereits intus, bevor ich meine E-Mails checke. Aber am Vormittag geht’s weiter mit 1–2 Gläsern (0,5l) plus mindestens 1/2 Liter Wasser oder gespritzen Fruchtsaft zum Mittagessen. Bis am Abend werden’s dann nochmal 2–3 Gläser (0,5 Liter), und später folgt dann entweder ein Liter grüner Tee, 1 Liter Wasser oder 2–3 Bierchen (je 1l) oder entsprechend mehr, falls ich vorher trainieren war. Das macht dann zusammen 3,5 Liter Wasser pro Tag, und zwar sehr konservativ gerechnet. Warum ich dieses in Form von übermineralisiertem H20 aus hässlichen und umweltbelastenden Plastik-Gebinden zu mir nehmen sollte, wo in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wien">Wien</a> doch bestes steirisches Hochquellwasser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/for-free/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with for free">for free</a> aus der Leitung rinnt, wird mir auf ewiglich ein Rästel bleiben. Aber 1,5 Liter? Sagt so die Ernährungswissenschaft? Gibt’s Menschen, die so wenig trinken? Oder sauf ich bloß wie ein Loch? Fragen über Fragen… wie halten Sie’s mit der Flüssigkeitsaufnahme, hochverehrte Leser und Leserinnen?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<item>
		<title>Dringend: Spenden für Frau Bock</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/dringend-spenden-fuer-frau-bock/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 08:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Flüchtlingshilfsprojekt von Ute Bock benötigt dringend Spenden, um weitermachen zu können: eliZZZa hat aus drigendem Anlass einen Spendenaufruf online gestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/utebock.jpg" alt="utebock Dringend: Spenden für Frau Bock " title="utebock" width="200" height="96" style="float:left;margin-top:5px;margin-right:15px;border:1px solid gray;" />Elisabeth Wetsch aka eliZZZa will nicht zusehen, wie das <a href="http://www.fraubock.at/" class="liexternal">Flüchtlings-Hilfsprojekt von Ute Bock</a> wegen 250k Euro Schulden die Pforten schließen muss und hat sich eine äußerst gelungene Online-Spendenaktion ausgedacht: pro 25 Euro wird ein kleines Stück einer geheimen Botschaft aufgedeckt. Die Zeit drängt, denn laut <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1219938840380" class="liexternal">Bericht im Standard</a> könnte Ute Bocks Verein bereist am kommenden Mittwoch die Pforten schließen. Wer möchte, bekommt für seine Spende einen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> — das wär doch ein Asset für jede <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/partei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partei">Partei</a> im Online-Wahlkampf; ich würd mich jedenfalls freuen, wenn ich in den nächsten Tage in der Spenderliste <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlinks/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlinks">Backlinks</a> zum Liberalen Forum und zu den Grünen finde: 25 Euro werden im Budget ja wohl drin sein…</p>
<blockquote><p>Klickt auf das Logo und Ihr landet direttissima auf der Website des Flüchtlingsprojektes <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/ute-bock/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ute Bock">Ute Bock</a>. Dort stehen verschiedene Spendenoptionen zur Verfügung. Pro 25 Euro Spende decke ich von der Geheimen Botschaft, die sich im darüber stehenden Kasten verbirgt, ein 5x5 Pixel großes Stück auf. (Ich würd mir sogar die Mühe machen, für eine 5 Euro-Spende 5x1 Pixel zu entfernen). Mailt mir eine Belegkopie an beleg@zerobock.at und mailt mir, ob Eure Spende anonym (nur mit Initialen evt. Ort) angeführt werden soll, oder mit vollem Namen. Gerne verlinke ich auch Eure Webseiten.</p></blockquote>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/09/geheimebotschaft.jpg" alt="geheimebotschaft Dringend: Spenden für Frau Bock " title="geheimebotschaft" width="500" height="139" style="border:1px solid gray;" /></div>
<h3 id="toc-wer-mitmachen-mchte-stattet-einfach-zerobock-at-einen-besuch-ab">Wer mitmachen möchte, stattet einfach <a href="http://zerobock.at" style="text-decoration:underline;" class="liexternal">Zerobock.at</a> einen Besuch ab!</h3>
<p>PS: Im Standard-Forum wird heftig diskutiert, ob man Menschen, die laut Genfer Konvention keinen offiziellen “Flüchtlingsstatus” besitzen, überhaupt helfen solle. Zynischer geht’s irgendwie nicht mehr, und langsam mach ich mir wirklich Sorgen um den Ausgang dieser Wahl.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit Backlink freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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			<wfw:commentRss>http://blog.datenschmutz.net/2008-09/dringend-spenden-fuer-frau-bock/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lord Jeebus, errette unsere Seelen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/lord-jeebus-errette-unsere-seelen/</link>
		<comments>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/lord-jeebus-errette-unsere-seelen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 13:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der katholischen Religion wird die Gedichtform als Lobpreisung des Herrn hochgehalten. Meistens wird dabei jedoch geflissentlich übersehen, dass Oden über Herrn Jesus auch sehr viel über andere Lebensbereiche aussagen - man muss nur einige Worte auswechseln, z.B. Jesus gegen Fahrkartenkontrolleur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/jeebus2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2425]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/jeebus2-150x150.jpg" alt="jeebus2 150x150 Lord Jeebus, errette unsere Seelen " title="jeebus2" width="150" height="150" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>Sympathisch an der katholischen Religion ist, dass man sich im Gegensatz zu anderen Glaubensgemeinschaften außer in Irland weitgehend konsequenzlos (vom Leben nach dem Tod in der Hölle mal abgesehen) über sie lustig machen darf. Bekanntlich tritt Gott meist ja dann ins eigene Leben ein, wenn der sündige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wurm/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wurm">Wurm</a> nicht damit rechnet: wie vor zwei Tagen, als ich beim Abstellen meiner <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/hornet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hornet">Hornet</a> einen kleinen Gedichtflyer vom Boden aufhob. Das Impressum “CHRISTLICHER GLAUBE IM URCHRISTLICHEN GEIST” erweckte sofort mein Interesse: handelte es sich hier um eine religiöse <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/krocha/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krocha">Krocha</a>–Splittergruppe der Jungschar? “Ur religiös, <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/bamm-oida/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bamm Oida">bamm Oida</a>!”</p>
<p>Aber nein, das Schaf auf der Vorderseite promotete Vegetarismus, und die Rückseite zierte ein kleines Gedicht über jenen Zimmermannssohn aus Nazareth:</p>
<blockquote><p>An <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/jesus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jesus">Jesus</a> kommt keiner im Leben vorbei,<br />
Ob früher, ob später, wann immer es sei.<br />
Und wär es im Tode und wär’s im Gericht,<br />
Es gibt keinen Ausweg — vorbei kommst du nicht!</p>
<p>An Jesus kommt keiner im Leben vorbei,<br />
Ob König, ob Bettler, wer immer es sei.<br />
Es gilt allen Menschen, die Schuld muss ans Licht.<br />
Ob du ihn gleich ablehnst  vorbei kommst du nicht!</p>
<p>An Jesus kommt keiner im Leben vorbei,<br />
Noch will er dich retten, wie immer es sei.<br />
Ergreife die Gnade, versäume sie nicht, -<br />
Kommt heute zu Jesus -<br />
Vorbei kommst du nicht!</p></blockquote>
<p>Dieses “vorbei kommst du nicht” erinnerte mich sofort an ein andere Situation, in welcher sich der wie stets zu spät reuige Sündern mit einem Mal nackt und handlungsunfähig einem übermächtigen, gottgleichen Wesen hilflos ausgeliefert sieht: “Fahrscheinkontrolle. Ihreee Farrrrscheineeee bitäääää!” Und in der Tat, nach dem Auswechseln weniger Worte wurde aus dem ursprünglich Gedicht eine Ode an die öffentlichen Verkehrsbetriebe dieser Welt:</p>
<h2 id="toc-vorbei-kommst-du-nicht">Vorbei kommst du nicht</h2>
<p>An <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/fahrkartenkontrolleur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fahrkartenkontrolleur">Fahrkartenkontrolleur</a> kommt keiner in der U-Bahn vorbei,<br />
Ob früher, ob später, wann immer es sei.<br />
Und wär es mit der Polizei und wär’s im Gericht,<br />
Es gibt keinen Ausweg — vorbei kommst du nicht!</p>
<p>Am Fahrkartenkontrolleur kommt keiner im Leben vorbei,<br />
Ob Ex-Kanzler, ob Obdachloser, wer immer es sei.<br />
Es gilt allen Menschen, der Fahrschein muss ans Licht.<br />
Ob du ihn gleich einstecken hast, vorbei kommst du nicht!</p>
<p>Am Fahrkartenkontrolleur kommt keiner im Leben vorbei,<br />
Keiner kann dich retten, wie immer es sei.<br />
Kauf dir ein Ticket, versäume es nicht, -<br />
Kommt heute zum Schalter -<br />
Vorbei kommst du nicht!</p>
<hr /><small><strong>Fotocredits:</strong> <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=241541" rel="nofollow" class="liexternal">Karfreitag</a> von Paul-Georg Meister / Pixelio</small></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Kaltes, klares Wasser als Privileg</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 23:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1,1 Milliarden Menschen steht keine sauberes Trinkwasser zur Verfügung. World Vision ruft zu Patenschaften auf - getreu dem Motto: ohne H2O keine menschliche Existenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den folgenden Viral-Clip habe ich via Unrulymedia.com entdeckt — produziert wurde er von World Vision. Die relative simples Botschaft: was wäre, wenn plötzlich kein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/trinkwasser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkwasser">Trinkwasser</a>, sondern braune Brühe aus der Leitung schießt? Derzeit steht laut World Vision 1,1 Millarden (!) Menschen kein sauberes Wasser zur Verfügung. Der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/film/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Film">Film</a> samt Aufforderung zu “Wasserpatenschaften” findet sich auch auf der <a href="http://www.worldvision.org.uk/server.php?show=nav.2116" class="liexternal">World Vision Homepage</a>.</p>
<p>Was Leitungswasser betrifft, ist man für Großstadtverhältnisse als Wiener ja besonders verwöhnt: so die eigene Wohnung nicht in Transdanubien gelegen ist, trinkt man großteils feinstes Quellwasser direkt aus der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/steiermark/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Steiermark">Steiermark</a>, aber auch das Grundwasser jenseits der Donaus ist weit besser als das meiste, was in anderen Großstädten aus der Leitung kommt. Wer schon mal im Sommer in Barcelona war und sich beim Duschen vorm stinkenden Wasser ekelte, wird das so lebensnotwendige <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/h2o/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with H2O">H2O</a> hoffentlich umso mehr zu schätzen wissen:</p>
<div align="center"><script type="text/javascript" src="http://video.unrulymedia.com/wildfire_3189646.js?vn=sCFeR-1216215862972"></script></div>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Physik-Nachhilfe: Fick beschreibt die Diffusion</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-07/physik-nachhilfe-fick-beschreibt-die-diffusion/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 06:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Fick'sche Gesetz beschreibt die Teilchendiffusion von (Körper)flüssigkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/07/adifick.jpg" alt="adifick Physik Nachhilfe: Fick beschreibt die Diffusion" title="Adolf Fick" width="150" height="153" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />…hat auf den ersten Blick nur bedingt mit dem <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/austausch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Austausch">Austausch</a> zwischenmenschlicher Körperflüssigkeiten zu tun, handelt es sich doch um eine Gleichung aus der guten alten <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/physik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Physik">Physik</a>, die Teilchenstromdichte, im Volksmund auch als “Fluss” bezeichnet in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beziehung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beziehung">Beziehung</a> setzt zum Konzentrationsgradienten und der Diffusionsrichtung. Wenn man also irgendwo was reinspritzt und/oder fließen lässt, dann bestimmt dabei die Konzentration vereinfacht gesagt, wie viel hinten wieder austritt. Adolf Fick hat das im ersten Fick’schen Gesetz unglaublich elegant zusammengefasst:</p>
<blockquote><p>Nach dem Ersten Fick’schen Gesetz ist die Teilchenstromdichte (Fluss) proportional zum Konzentrationsgradienten entgegen der Diffusionsrichtung. Die Proportionalitätskonstante ist der Diffusionskoeffizient.</p></blockquote>
<p>Und wo’s ein erstes Gesetz gibt, da folgt natürlich so sicher wie das Amen im Gebet auch ein zweites — welcher Jurist kann schon von sich behaupten, dass er zwei Gesetze aufgestellt hat, die bis heute gelten? Das zweite Fick’sche Gesetz macht allerdings alles wesentlich komplizierter, denn es beschränkt sich nicht nur die Eindimensionalität (“Alles, was für dich zählt, ist <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/sex/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sex">Sex</a>!”), sondern beschreibt einen länger währenden Vorgang:</p>
<blockquote><p>Die Diffusionsgleichung stellt eine Beziehung zwischen zeitlichen und örtlichen Konzentrationsunterschieden dar und eignet sich somit zur Darstellung instationärer Diffusion, im Gegensatz zum 1. Fick’schen Gesetz, das einen zeitlich konstanten Diffusionsfluss beschreibt. Es existieren für diese Differentialgleichung zahlreiche analytische und numerische Lösungsansätze, die jedoch stark von den Anfangs– und Randbedingungen abhängen.</p></blockquote>
<p>Diese zeitlichen und örtlichen Konzentrationsunterschiede kennt man ja: mal hat einer keine Lust, dann ist die andere wieder für ein Wochenende Weg. Wie Adolf Fick richtig erkannt hat, ergibt sich die jeweilige Lösung der Gleichung meist nur im konkreten Fall, häufig jedoch auch gar nicht. Wichtig zum Verständnis Fick’scher Diffusionsprobleme, dass der Physiker drei Arten von Diffusion unterscheidet, die nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge auftreten, meist jedoch schon: Tracerdiffusion (“Aufriss”), Klassische Fick’sche Diffusion (meist relativ kurz) und, manchmal nach wenigen Minuten, fallweise auch erst nach mehreren Jahren, die Gegendiffusion. Wer tiefer in die die Geheimnisse von Adolf Ficks Theoriegebäude eindringen möchte und das Bedürfnis hat, bis zum intellektuellen Orgasmus Integrale zu penetrieren, dem sei dieser <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/wikipedia/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wikipedia">Wikipedia</a>–Artikel ans Herz gelegt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diffusion" rel="nofollow" class="liwikipedia">Diffusion</a>.</p>
<p>Überhaupt nichts zu tun mit Diffusion (oder zumindest nur sehr indirekt) hat dagegen das sogenannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fick_principle" rel="nofollow" class="liwikipedia">Fick Prinzips</a>, mit dessen Hilfe Ärzte den Blutfluss durch bestimmte <a href="http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/medizin/birnbaum-juergen/HTML/birnbaum-ch5.html" class="liexternal">Organe</a> bestimmen:</p>
<blockquote><p>Das Fick-Prinzip erlaubt unter Steady-state-Bedingungen bei bekannter Eingangs– und Ausflußkonzentration die Berechnung des Blutflusses im untersuchten Organ.</p></blockquote>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Affiliate Linx: Moderne Wahrgagselei</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 12:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Amazon-Affiliate Linkscript offenbart manchmal die wahre Bedeutung von Texten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag das <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a>–Affiliate Script, das vollautomatisch passende Wörter und/oder Wortkombinationen mit Produktlinks hinterlegt, ausgesprochen gern. Denn woran es dem freundlichen <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/algorithmus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Algorithmus">Algorithmus</a> in Ermangelung von Phantasie keinesfalls mangelt, ist maschinell induzierte Fantasie. Was früher Vogelbeinlesen, später <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/textexegese/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Textexegese">Textexegese</a> und ganz kurz die quantitative Inhaltsanalyse immer ein wenig zweifelhaft vollbrachten, schaffen Affiliate Scripts mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/links/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Links">links</a>: nämlich die versteckte, “wahre” Bedeutung eines Textes zu dechiffrieren — wie das folgende Beispiel zeigt.</p>
<p>Vor kurzem hab ich gefragt, ob die Gläsernheit des Menschen selbigem am Ende gar <a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-03/glaeserner-mensch-dank-social-media/" class="liinternal">über den Kopf wächst</a>, und zwar im Rahmen einer Podiumsdiskussions-Ankündigung. Die endete mit folgendem Satz:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/satz1.jpg" alt="satz1 Affiliate Linx: Moderne Wahrgagselei" title="satz1" width="450" height="58" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>Worum sich’s aber wirklich dreht, seht ihr, wenn das Licht angeht: einer der Diskutanten frönt nach Meinung Amazons dem Satanismus, während ein anderer für den Wortwechsel bereits die metaphorischen Klingen schärft:</p>
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/satz2.jpg" alt="satz2 Affiliate Linx: Moderne Wahrgagselei" title="satz2" width="460" height="203" style="border:1px solid gray;" /></div>
<hr />
<div align="center"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/satz3.jpg" alt="satz3 Affiliate Linx: Moderne Wahrgagselei" title="satz3" width="460" height="203" style="border:1px solid gray;" /></div>
<p>PS: Kann man eigentlich ein JavaScript wegen übler Nachrede verklagen?</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Zivilschutzübung: Die Zombies kommen!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 11:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[termingebunden]]></category>
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		<description><![CDATA[[ 28. Juni 2008; 12:00 bis 17:00. ] Am Samstag sollten sich zart besaitete Gemüter von der Wiener Mariahilferstraße fernhalten, denn ein menschenfressender Zombie-Mob marschiert ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28. Juni 2008</td></tr><tr><td class="ec3_start">12:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">17:00</td></tr></table><p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/zombiebammoida.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[2282]"><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/zombiebammoida-150x150.jpg" alt="zombiebammoida 150x150 Zivilschutzübung: Die Zombies kommen!" title="zombiebammoida" width="150" height="150" style="float:right;margin-left:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" /></a>“Das einzige, was <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a> wirklich kann, ist Realität darzustellen, ohne sie darstellen zu müssen“, sagt Johannes von der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/kunst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kunst">Kunst</a>-<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/neigungsgruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Neigungsgruppe">Neigungsgruppe</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a>. Am Samstag veranstaltet daher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/monochrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with monochrom">monochrom</a> die erste Zombie-Zivilschutzübung Österreichs. Dem Künstler David Fine, der ursprünglich damit begann, die Bevölkerung ein ausgewählten Städten auf den Ernstfall einer Zombie-Invasion vorzubereiten, geht es vor allem um die Schaffung von Bewusstsein: wenn die Zombies dann wirklich kommen, soll niemand sagen, er sei überrascht worden. Gegessen vielleicht, aber nicht überrascht!</p>
<p>Wer mit marschieren möchte, kann sich am kommenden Samstag ab 12:00 im monochrom-Büro im <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/museumsquartier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Museumsquartier">Museumsquartier</a> Make-Up technisch in einen echten Untoten verwandeln lassen, und zwar ganz im klassischen Horrorfilm-Stil. Anschließend formiert sich der Mob und walzt ab 14:15 plündernd und mordend und Menschenfleisch-fressend Richtung Mariahilferstraße. Die genaue Route: MQ — Mariahilfer Straße (bis Libro) — Gumpendorfer Straße — Karlsplatz — Oper — MQ. Natürlich mangelt es nicht an <a href="http://www.monochrom.at/viennese-zombie-brood/" class="liexternal">theoretischer Unterfütterung</a>:</p>
<blockquote><p>Zombies bewegen sich meist auf einem bestimmten Pfad. Dieser Pfad mag beinahe geplant wirken, aber er könnte ebensogut willkürlich sein. Zombies haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Sie riechen silbernes Gaffer-Band. Sollte Textilklebeband am Torso eines Passanten oder einer Passantin gefunden werden, dann werden die Zombies angreifen, die Kleidung besudeln und das Gehirn essen. So wird die Zombie-Horde größer. Und größer. Und größer. Sie wälzt sich einer gottlosen Fleischmasse gleich durch die hellgrauen Straßen der dunkelgrauen Stadt. Hat sie ein Ziel? gewiss.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/2008-06/zivilschutzuebung-die-zombies-kommen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>überklang wird 50 und ehrt Philip K. Dick</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 09:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Überklang Podcast feiert seine 50. Ausgabe mit einem Tribut an Philip K. Dick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/ueberklang.jpg" alt="ueberklang überklang wird 50 und ehrt Philip K. Dick" title="ueberklang50" width="150" height="43" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Der großartige <a href="http://ueberklang.net/" class="liexternal">überklang podcast</a> feiert am 22. Juni seine 50. Sendung — und die ist niemand geringerem gewidmet als “unserem ewigsten Lieblingsschriftsteller <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/philip-k-dick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Philip K. Dick">Philip K. Dick</a>”, wie Sendungsmacher Dr. Nachtstrom schreibt. Schriftstellerkollege Stanislaw <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-11/bruit-referenziert-stanislaw-lem/" class="liinternal">Lem</a> stand ja schon mal im Zentrum einer Sendung — außerdem liegt die Verbindung von <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/science-fiction/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Science Fiction">Science Fiction</a> und elektronischer Musik ja wirklich nicht sehr fern.</p>
<p>Die Sendung selbst bleibt allerdings nicht das einzige Präsent: zeitgleich erscheint am 22. Juni der erste bruit-Labelsampler. Zum Launch des netlabels der Brandner-Brothers hab ich vor einiger Zeit ein <a href="http://blog.datenschmutz.net/2007-07/bruit-gert-und-nachtstrom-im-interview/" class="liinternal">Interview</a> geführt, inzwischen weist der Katalog bereits ein recht umfangreiches <a href="http://www.bruit.at/" class="liexternal">Portfolio</a> auf. Auf dem erwähnten Sampler werden sich 19 KünstlerInnen, von Pita bis Karlheinz Essl, dem Phänomen Dick nähern, dessen Geschichten als Inspirationsquelle der Musik fungierten. Ich bin schon sehr gespannt auf das Album — sobald ich reingehört hab, folgt die Review.</p>
<h2 id="toc-ber-philip-k-dick">Über Philip K. Dick</h2>
<p>Philip K. Dick neben <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/stanislaw-lem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stanislaw Lem">Stanislaw Lem</a> als einen der Väter der modernen Science Fiction zu bezeichnen, stellt keine Übertreibung dar: in der Tat dürfte es weitaus schwieriger fallen, einen SF–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/film/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Film">Film</a> der letzten 20 Jahr zu finden, der in keinster Weise vom komplexen Gedankengut dieses Autors zumindest inspiriert ist. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen steht bei Dick nie die Technologie im Fokus der Story. Der Amerikaner, Zeit seines Lebens reichlich versorgt mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a> *und* psychischen Problemen (hell of a combination), interessierte sich herzlich wenig für die Faszination der Raumfahrt: seine Dramen, Mini-Epen und Short Stories sind kluge, detailreich gezeichnete Psychogramme seiner Hauptdarsteller. In der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/differenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Differenz">Differenz</a> zu außerirdischen Rassen, zu unbegreiflichen Handlungsmustern geht Dick der alten Frage nach “Was ist der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a>?” Hoffen dürfen seine Protagonisten im allgemeinen nämlich recht wenig: Blade Runner, dank der Verfilmung wohl Dicks bekannteste Short Story, stellt konsequent die Frage nach Identität(skonstruktion) — leider bemerkt Harrison Ford nur im Directors Cut ganz am Ende, dass er selbst, der Androidenjäger, ein künstlicher <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> ist — und flieht mit Rachel.</p>
<div align="center"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd"  WIDTH="500px" HEIGHT="175px"><param NAME="movie" VALUE="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=GetDisplayTemplate"></param><param NAME="quality" VALUE="high"></param><param NAME="bgcolor" VALUE="#FFFFFF"></param><param NAME="allowscriptaccess" VALUE="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_d620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></param></object> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwusbsti-21%2F8010%2Fd620c2b4-9b27-45ff-8e68-1a84860c3fdd&#038;Operation=NoScript" class="liexternal">Amazon.de Widgets</a></noscript></div>
<p>Drogen als Differenz-Kriterium, als Nullsummenspiel der sozialen Identität, steht auch im Zentrum des Romans “A Scanner Darkly” (deutsch: Der dunkle Schirm), der vor zwei Jahren von Richard Linklater <a href="http://www.imdb.com/title/tt0405296/" class="liexternal">verfilmt</a> wurde. Der Mischung aus Realfilm und Animationstechnik gelingt es besser als den meisten Hollywood-Umsetzungen, die zugleich skurrile und hyperrealistische Welt des Autors einzufangen, ohne an erzählerischer Komplexität zu verlieren. Viele von Dicks Kurzgeschichten erschienen in amerikanischen SF-Periodika, ein großer Teil des Oeuvres findet sich derzeit nicht im Handel — ein akribischer Blick bei 2nd Hand Händler lohnt allemal.</p>
<p><strong>Spezialtipp für Wiener Dick Fans:</strong> Die Wiener Stadtbücherei betreibt eine Filiale im 22. Bezirks, nahe der Erzherzog-Karl-Straße. Dort gibt’s eine 70er-Jahre Hardcover-Ausgabe von Dicks Kurzgeschichten in, wenn ich mich recht entsinne, 20 Bänden. Und darin finden sich zahlreiche Stories, die sonst nirgends erhältlich sind: der lange Weg nach Transdanubien lohnt sich also allemal!</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>monochrom hittet greatest</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 09:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Greatest Hits Compilation der Medienkunstgruppe monochrom versammelt die schönsten Pop-Highlights aus 15 Jahren Vereinsgeschichte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/06/monomoments.jpg" alt="monomoments monochrom hittet greatest" title="monomoments" width="150" height="96" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid gray;" />Oder: Rambazamba deluxe, der alle popkulturellen Strömung der letzten 990 Jahre aussehen lässt wie 1000jährige Straußeneier. So bezogen sich die “Immer wieder Österreich” Sprechchöre während Non-Cordoba 2.0 wie man hört gar nicht auf das Spiel, sondern das brandneue Greatest-Hits Album der österreichischen Post-Situationisten monochrom. Oder, wie es der Pressetext — und nicht etwa dessen Schreiber — formuliert: “Erleben Sie live: Nicht nachzuvollziehende Stimmungsschwankungen, hormonelle Desorientierung, Identitätsschlamassel vom feinsten, Rebellion ohne Grund aber gut begründet, ausgesuchte gemischte Peinlichkeiten, legendäre Rollenkonflikte und natürlich jede Menge Verstocktheit, Unsicherheit und Kommunikationsverlust und splitterndes Glas.”</p>
<p>Am 10. Juni fand im Klub Ost das Fest des fünfzehnjährigen Bestehens statt. Die Sache mit dem undankbaren Alter haben sie allerdings falsch erkannt:</p>
<blockquote><p> Fünfzehn ist ein undankbares Alter. Du siehst aus wie siebzehn und man behandelt Dich wie dreizehn.</p></blockquote>
<p>Das gilt bloß für Menschen, mit Künstlergruppen ist das so ähnlich wie mit Hundejahren: die ersten zwei zählen bloß halb, die nächsten drei normal, das sechste doppelt und ab dann geht’s los wie bei der Schachlegende, von wegen Reiskorn-Verdopplung pro Feld uns so — in Wahrheit sind die monochroms also schon 2050 Jahre alt. Herzlich Gratulation jedenfalls! </p>
<p>Und das wichtigste: diese CD gibt’s (noch) nicht bei <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/amazon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Amazon">Amazon</a>, man könnte aber bestellen:</p>
<blockquote><p>Die CD kann ab sofort per Remail bestellt werden und für die Vinylausgabe (erscheint voraussichtlich im August können Vorbestellungen gemacht werden.)<br />
Die CD kostet 15,- Euro + 2,- Euro Porto.<br />
Die LP wird voraussichtlich billiger abgegeben.<br />
Und die ersten 10 LP-Vorbestellungen bekommen sie natürlich portofrei.<br />
Natürlich gibt es die Stücke auch bereits in allen relevanten Onlineshops als Downloaden für die ganz Anspruchslosen.</p></blockquote>
<p>Mehr Infos und jede Menge weitere bestellbare Goodies, inklusive diverser Print-Publikationen, findet man im <a href="http://monochrom.at/okkasion.pdf" class="lipdf">monochrom Verlagsprogramm</a>. Aber wieder zurück zum Album: Es beinhält neue und in der Regel komplett überarbeitete Versionen von alten Hits wie “Garz”, “Let’s <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Network">network</a> it out”, “Farewell to overhead, “Ebay the force” (im<br />
absoluten Wahnsinns-Remix von Hans Nieswandt) etc. und einige neue Stücke wie “Lidl Girl” und “Killing Capitalism with Kindness” (feat. Gerald Votava). Eine ausführliche und sehr lesenswerte Rezension des Werkes hat Christian Heller aka plomplom <a href="http://cine.plomlompom.de/archiv/1877/monochrom-carefully-selected-mom" class="liexternal">verfasst</a>, Hintergrundinfos zu den einzelnen Tracks stellen die Artisten selbst <a href="http://www.monochrom.at/moments/index.html" class="liexternal">bereit</a>, zum Anhören gibt’s leider nix: aber manche Katzen muss man eben mit Sack kaufen, zumindest, wenn’s letzteren gratis dazu gibt. In diesem Sinne möchte ich aus dem Opener-Track zitieren: “Dark-Waver! 16jährige Dark-Waver! Wir kommen, um euch zu holen!”</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Stirbt wirklich jeder A-Blogger an Herzinfarkt?</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-04/stirbt-wirklich-jeder-a-blogger-an-herzinfarkt/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Glaubt man dem Brandeins Magazin, müssen Rob Basic und Konsorten ganz dringend zum Kardiologen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstauferlegter Stress, explodierende Nebenkammern und generell Selbstausbeutung bis zum totalen Zusammenbruch: so geht’s allen A-Bloggern, wenn man einem aktuellen Bericht von BrandEins glaubt.</p>
<p>Der heutige <a href="http://facts.ch/articles/714190-bloggen-bis-der-arzt-kommt" class="liexternal">Facts Lesetipp</a> hat meine schlechte Meinung über <a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2625" class="liexternal">brandeins</a> nachhaltig bestätigt; schlimm und traurig, dass Marc Orchant anscheinend dank zu viel Arbeit und selbstauferlegtem Stress an einem Infarkt verschied. (Wie Meth so treffend rappt: I’m a drink this whole bottle for Old Dirty — damn it hurts and I hate it, when brothers go early.) Daraus allerdings ein Plädoyer über die Gesundheitsschädlichkeit des Bloggens an sich abzuleiten, stünde jedem Boulevard-Blatt ganz hervorragend zu Gesicht:</p>
<blockquote><p>Der Kopf des Ganzen besteht aus ein paar Tausend Blogs, auf die der Rest der Online-Welt schielt und die so zum neuen Establishment geworden sind. “Wenn man die ganze Heuchelei über die Revolution des neuen Mediums <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> einmal abzieht”, giftet Keen, “regiert die Blogger letztlich alle der Wunsch nach Einfluss und finanziellem Erfolg. Das zieht eine bestimmte Sorte <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> an — besessen, getrieben und nie zufrieden.” In Anlehnung an den übermenschlichen Helden der Arbeit aus besten Sowjet-Zeiten seien Blogger “die neue Stachanow-Bewegung”. Mit einem Unterschied, so Keen: “Sie schuften sich zu Tode, aber in zehn Jahren redet kein <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/mensch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mensch">Mensch</a> mehr von ihnen.”</p></blockquote>
<p>Glaubt zumindest Steffan Heuer. Überhaupt scheint der Autor jeden einzelnen A-Blogger (das sind übrigens laut Artikel Blogs mit mehr als 1.000 <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/technorati/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with technorati">Technorati</a>–Backlinks) sehr genau zu kennen; das folgende Pauschalurteil dürfte also das Ergebnis jahrelanger systematischer quantitativer Studien zu sein:</p>
<blockquote><p>Trotz der beiden Unglücksfälle fahren Maliks Kollegen weiter Vollgas, ohne groß über die Risiken und Nebenwirkungen der neuen Medienwelt nachzudenken, in der Sofort–<a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/journalismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Journalismus">Journalismus</a> und unternehmerischer Erfolgsdruck das Privatleben weitgehend abgeschafft haben. Bei der dünnen Oberschicht sogenannter A-List Blogger, die Hunderttausende Leser haben und sogar Angestellte bezahlen können, verbinden sich professionelle Leidenschaft, überdimensionales Ego und Profitstreben zu einem explosiven Gemisch.<br />
[…]<br />
Wer es als Blogger zur Marke gebracht hat, gibt ungern zu, dass er ausgebrannt ist und beim selbst angezettelten Wettlauf nicht mehr mithalten kann.</p></blockquote>
<p>Ja, ich würd das auch ungern zugeben, wenn ich’s denn zu was gebracht hätte… aber obwohl ich überhaupt nicht Heuers A-Liste angehöre, bin ich eigentlich schon längst so ausgebrannt, dass seit drei Monaten ein php Script aus den Dark Secret Technology Labs meine Texte für mich schreibt, postet und auf Kommentare antwortet.</p>
<p>PS: Ich glaub, es war Viktor Frankl, der den bekannten Ausspruch “Stress is the salt of life” geprägt hat. Und ich würd mir von einem “Werbe-Branchen-Magazin” erwarten, dass man zwischen verschiedenen Personen möglicherweise sogar differenziert, anstatt A-Blogger samt und sonders als selbstzerstörerische Egomanen zu betiteln…</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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		<title>Das ist die Macht der Duplikation!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 08:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fifty Cent rappt Get rich or die trying, eine neue social community hat sich das gleiche Konzept auf die Fahnen geschrieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weitgehend unkommentiert möchte ich diese spannende Pressemeldung zum Thema “Social <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/network/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Network">Network</a> <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/marketing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marketing">Marketing</a>” stehen lassen… aber lesen Sie selbst.</p>
<blockquote><p>…ging Mitte März das US-amerikanische Portal *** in die <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/beta/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beta">Beta</a>–Phase. Dieses neue Social-Network wird eine Revolution werden. Es soll den bekannten Plattformen, darunter auch XING das Wasser abgraben. Das Neue bei dieser Markteinführung ist, dass *** zur Mitgliedergewinnung das Prinzip des Network-Marketing anwendet. Eine Art Mund-zu-Mund-Werbung. Für die Gewinnung neuer User verteilt *** 80% der zukünftigen Werbeeinnahmen an die aktiven Mitglieder. Fleißige Werber bekommen natürlich mehr ab, dies regelt ein sog. Marketingplan.</p></blockquote>
<p><small>Aha. Marketingplan ist bekanntlich der mittlere Vorname des <strike>Cheap</strike> Chief Affiliation Officers.</small></p>
<blockquote><p> Die Mitgliedschaft ist natürlich kostenlos. Die einzige Bedingung, um an den Einnahmen partizipieren zu können ist, dass man volljährig ist und sich innerhalb eines Monats 30 Mal auf der Seite einloggt. *** berichtet in einer Meldung, dass ein 66-Jähriger in wenigen Wochen über 2.500 Menschen in seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/gruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppe">Gruppe</a> bekommen hat, indem er es ein paar Freunden erzählte, diese den Video auf der ***-Homepage angeschaut haben und diese es wiederum ihren Freunden erzählten. Das ist die Macht der Duplikation!</p></blockquote>
<p>Respect the power of duplication! Vielleicht sollt ich’s auf datenschmutz auch so machen und die “Macht der Duplikation” einsetzen, hehe.</p>
<blockquote><p>Der Erfolg zeichnet sich bereits ab. Bei Alexa kann man dies leicht ablesen: Innerhalb sechs Wochen stieg der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/traffic/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Traffic">Traffic</a> von Null auf 7 Mio Zugriffe pro Tag an. Zum <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/vergleich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vergleich">Vergleich</a>: Webnews hatte im letzten Jahr gleichmäßig ca. 5 Mio Zugriffe, XING ca. 40 Mio. Für mehr Erfolg muss die *** Seite natürlich auch noch kräftig an Ihrem Design und an den Funktionen arbeiten, will sie mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/youtube/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with youtube">YouTube</a> &amp; Co. konkurrieren.</p></blockquote>
<p>Ja dann bleibt nur zu hoffen, dass Xing nicht allen, die sich mindestens 30x täglich einloggen, eine Gratis-Premium-Mitgliedschaft anbietet, sonst wird’s erst wieder nix mit dem Alexa-Traffic… jedenfalls ist eine neue eierlegende Social-Network Sau genau das, worauf die Netzwelt gerade wartet. Oder? Einen Lacher wert ist jedenfalls der Slogan: Make friends. Make money. Make Sense… da fällt mir ein neuer datenschmutz-Slogan ein: Undo friendship. Do <a href="http://www.datadirt.net" class="liexternal">dirt</a>. Get retarded.</p>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
Wenn Sie diese Meldung auf einer Homepage sehen, wurde der betreffende Beitrag widerrechtlich und ohne die Zustimmung des Autors veröffentlicht.<br /><em>Digitaler Fingerabdruck / digital Fingerprint: c1d7d6ed6691c7c25dbb043c9a689294</em></small>]]></content:encoded>
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		<title>Tibet-Petition: bitte unterzeichnen</title>
		<link>http://blog.datenschmutz.net/2008-03/tibet-petition-bitte-unterzeichnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 14:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ritchie Blogfried Pettauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politologisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Tenzin Gyatso aka der Dalai Lama hat zur Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen, die chinesische Regierung scheint zwischen Reputations-Verlustangst und — ja, und was eigentlich? — zu schwanken. Eine aktuelle Petition will Chinas Präsident Hu Jintao vom Konfrontationskurs abbringen, möglichst viele UnterzeichnerInnen werden innerhalb der nächsten 48 Stunden gesucht.
Petition: Unterstützt den Dalai Lama
Nach Jahrzehnten chinesischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/tibet.jpg" rel="lightbox" title='tibet' class="liimagelink"><img src='http://blog.datenschmutz.net/wp-content/uploads/2008/03/tibet.thumbnail.jpg' alt="tibet.thumbnail Tibet Petition: bitte unterzeichnen" style="float:left;margin-right:9px;margin-top:3px;margin-bottom:2px;border:1px solid orange;" title="Tibet Petition: bitte unterzeichnen" /></a>Tenzin Gyatso aka der <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/dalai-lama/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Dalai Lama">Dalai Lama</a> hat zur Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen, die chinesische Regierung scheint zwischen Reputations-Verlustangst und — ja, und was eigentlich? — zu schwanken. Eine aktuelle <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/petition/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Petition">Petition</a> will Chinas Präsident Hu Jintao vom Konfrontationskurs abbringen, möglichst viele UnterzeichnerInnen werden innerhalb der nächsten 48 Stunden gesucht.</p>
<blockquote><p><strong>Petition: Unterstützt den Dalai Lama</strong></p>
<p>Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der tibetischen Bevölkerung in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/tibet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tibet">Tibet</a> schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel. Die chinesische Regierung hat angekündigt, die Demonstranten und Demonstrantinnen, die sich nicht ergeben haben, ‘zu bestrafen’. Ihre Führer treffen gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann.</p>
<p>Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen — <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/china/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with China">China</a> sorgt sich um seine internationale Reputation. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen, dass der Erfolg von ‘Made in <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/china/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with China">China</a>’ und der Olympischen Spiele von seiner Wahl abhängen. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> zu gewinnen und wir brauchen diese in den nächsten 48 Stunden.</p>
<p>Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer der Dalai Lama hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung. Klick auf den untenstehenden Link um die Petition zu unterstützen. Ziel sind eine Million Stimmen für Tibet (es sind schon 79729!!).</p></blockquote>
<p>Die Unterschrift erfolgt rein digital, ein getuntes Spamscript müsste eigentlich locker ein paar Millionen Einträge schaffen — aber wie auch immer: schaden kann’s ja nicht, hier geht’s</p>
<h3 id="toc-zur-petition"><a href="http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/8.php" class="liexternal">zur Petition</a></h3>
<hr /><small>Copyright © 2010 Ritchie Pettauer / datenschmutz<br /> Dieser Volltext RSS-Feed wird ausschließlich für die private, nicht-kommerzielle Verwendung im Feedreader bereit gestellt. Über Zitate mit <a href="http://blog.datenschmutz.net/tag/backlink/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Backlink">Backlink</a> freue ich mich, eine Wiederveröffentlichung des ungekürzten Volltexts auf Dritt-Webseiten ist allerdings untersagt. Wenn Sie datenschmutz Updates auf Ihrer Homepage einbinden möchten, dann verwenden Sie bitte den <a href="http://feeds.feedburner.com/datenschmutzdigest" class="liexternal">Exzerpt-Feed</a>.<br />
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