1,5 Gigabyte am Webserver, 3,3 Gigapixel: nicht gerade typische Abmessungen für ein Bild auf einer Homepage. Bei Bernhard Vogls Panorama vom Telekom-Tower handelt es sich freilich auch nicht um ein gewöhnliches Foto, sondern um eine hochaufgelöste Panoramaaufnahme.
Vor dem Betrachten muss Microsofts HD-Viewer installiert werden, der auch für Firefox erhältlich ist. Die Installation des kleinen Plugins zahlt sich auf jeden Fall aus, denn die Detail-Treue der Aufnahme, in der man mittels Maus navigieren und mit dem Scrollrad stufenlos zoomen kann, ist mehr als beeindruckend. Ähnlich wie von Google Maps gewohnt, werden die Bildinhalte beim Vergrößern progressiv nachgeladen. Die Auflösung reicht aus, um einerseits einen Blick über die gesamte Stadt zu erhalten und andererseits Personen hinter einzelnen Hausfenstern zu erkennen - schauen Sie sich das an!.

Wer ebensoviel Spaß an derartigen Panoramen hat wie meine Wenigkeit, sollte unbedingt der Seite Austria-360 einen Besuch abstatten: dort gibt's, geographisch sortiert, Links zu Panoramen aus allen neun .at-Bundesländern. Weitere Panoramen findet den Fotofreaks auf dativ.at, darunter auch einige Bilder, die mittels ADR (Adaptive Dynamic Range) erstellt wurden - hierfür ist das Macromedia-Plugin erforderlich:
ADR is the "little brother" of HDR (High Dynamic Range). Instead of implementing a full HDR-workflow, ADR works with 2 different exposures, one exposed towards the highlights, one towards the shadows. The viewer then dynamically calculates the correct visual appearance based on the brightness of the visible part of the scene.
Oder auch nur vor. Ohne sich - immerhin existiert die Competition schon einige Jährchen. Thematisch dreht sich der Bewerb um Leidenschaft, innovative Ideen und spannende Anwendungen von Technologie. Im Fokus des Wettbewerbs, der sich in erster Linie an StudentInnen richtet, steht in diesem Jahr die Umwelt. Der Cup bleibt allerdings nicht auf Techniker beschränkt, unter den neun Kategorien finden auch künstlerisch begabte Medienbastler und Wirtschaftler eine passende Sparte.
Folgende Kategorien kommen in Frage:
Im Finale treten die Teams weltweit gegeneinander an, zusätzlich existieren einzelne Länderbewerbe. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind lediglich MS-MitarbeiterInnen sowie deren Angehörige - die Preise sind durchaus lukrativ und zwar vor allem deshalb, weil sich die Veranstalterfirma fairerweise *nicht* sämtliche Verwertungsrechte an den eingereichten Projekten sichern. Hier die genauen Details zu Fristen und Preisen:
Die Registrierung zum Imagine Cup ist seit 25. August 2007 möglich. Die erste Runde des Wettbewerbs (Software Design) startete am 1. September 2007 und endet mit einem lokalen Zwischenfinale im Mai 2008. Wie jedes Jahr veranstaltet Microsoft Österreich im Anschluss ein Fest, zu dem alle österreichischen Teilnehmer herzlich eingeladen sind. Die Sieger erwarten tolle Sachpreise! Die zweite Runde beginnt am 22. Februar 2008 und endet am 2. Mai 2008. Drei Wochen später werden die FinalistInnen bekannt gegeben. Wer es dort hin geschafft hat, ist vom 1. bis 8. Juli 2008 beim Imagine Cup Finale in Paris dabei. Je nach Disziplin gibt es schöne Preisgelder für die Finalisten: Dritte Plätze dürfen sich über 3.000 USD bis 5.000 USD freuen, den Zweitplatzierten winken fröhliche 4.000 USD bis 10.000 USD und die Sieger erhalten je nach Kategorie zwischen 8.000 USD und 15.000 USD. Das Software Design Siegerteam erhält 25.000 USD.
Hier geht's zu den genauen Teilnahmebedingungen (in Englisch), und dort zur Anmeldung. (ebenfalls .en)
| 27. November 2007 | ||
| 17:00 | bis | 19:00 |
Sir Charles Antony Richard Hoare ist (inzwischen emeritierter) Professor of Computing in Oxford und arbeitet bei Microsoft Research Cambridge. Informatik-StudentInnen kennen ihn als den Erfinder des Quicksort-Algorithmus und Turing Award Preisträger - diesen "Nobelpreis der Informatik" erhielt der Brite im Jahr 1980. An der TU Wien hält Hoare einen Vortrag mit anschließender Diskussion.
Ort: TU Wien, Neues Elektrotechnisches Institutsgebäude, Hörsaal EI 9, Gußhausstraße 25, EG
Der Vortrag beginnt pünktlich um 17 Uhr, im Fokus steht das Thema Fine-Grain Concurrency:
I have always been frightened by concurrent programs which share a common memory, with fine-grained interleaving of access to it. But with multi-core computers, that is the way of the future. Fortunately, the recent development of separation logic gives an elegant way of expressing ownership of storage locations and the transfer of ownership.
I will introduce a semantics based on Petri nets, using separation logic to annotate their arcs and to prove absence of race conditions as well as assertional correctness.
Weitere Infos zur Veranstaltung
Tony Hoare: Biographie
Die Problemstellung, Daten anhand bestimmter Parameter zu sortieren, tritt bei der Programmierung sehr häufig auf. Quicksearch nutzt einen rekursiven Algorithmus, der mit einer kurzen inneren Schleife äußerst performante und speicherschonende Sortierverfahren erlaubt. Er bedient sich dabei des sogenannten "Teile und herrsche" bzw. "divide et impera" Prinzips - dabei geht es um die Zerlegung eines komplexen Problems in viele kleine Einzelprobleme. Quicksort etwa generiert viele kleine Ergebnislisten, aus denen das Gesamtergebnis dann zusammengesetzt wird. Näheres weiß die Wikipedia:
Zunächst wird die zu sortierende Liste in zwei Teillisten umsortiert. Dazu wählt Quicksort ein sogenanntes Pivotelement aus der Liste aus, das die Grenze zwischen den beiden Teillisten festlegt. Alle Elemente die kleiner als das Pivotelement sind, kommen in die linke, untere Teilliste und alle die größer sind, in die rechte, obere Teilliste. Die Längen der Teillisten werden also nicht schon vorher festgelegt, sondern ergeben sich aus der Wahl des Pivotelements. Die Positionen der Elemente, die gleich dem Pivotelement sind, hängen vom verwendeten Teilungsalgorithmus ab. Sie können sich beliebig auf die Teillisten verteilen.
| 27. November 2007 | ||
| 14:00 | bis | 18:00 |
Ein Termin für (potentielle) Game-Developper steht Ende November ins Haus: Microsoft möchte sein Spiele-Entwicklungs-Framework XNA Studio vorstellen und lädt zu einem Events ins Wiener Hauptquartier. Mehr Infos (auch zu den hochkarätigen Speakern) gibt's auf der Homepage, dort kann sich jeder Interessierte kostenlos anmelden und für die Teilnahme auch noch eine Xbox 360 Elite gewinnen.
Rolf, Organisator des letzten Barcamps in Wien, organisiert für seinen Arbeitgeber die XNA-Tour Europe, die sich ganz explizit nicht nur an Profis, sondern auch an angehende Spieldesigner wendet:
Bist du Student, Schüler oder Software-Entwickler und daran interessiert wie Du Dein eigenes Video-Spiel für Windows oder die Xbox 360 entwickelst?
Willst Du als einer der ersten die neue Version vom XNA Game Studio sehen, bevor es offiziell verfügbar ist, und lernen wie ein Videospiel in nur 60 Minuten programmiert werden kann?
Oder hast Du einfach Lust zu erfahren, welche Fähigkeiten erforderlich sind, um in der Spiele-Entwicklung Fuß zu fassen?
Wenn Du eine dieser Fragen mit Ja beantworten kannst, ist die XNA Game Studio Tour das richtige Event für Dich.
Ab 14:00 Uhr geht's los, um ca. halb sechs endet die XNA Tour Europa mit einem gemeinsamen Abendessen aller TeilnehmerInnen - die genaue Agenda gibt's hier. Das Thema Rapid Game Development interessiert mich persönlich zwar nicht in praktischer, jedoch sehr wohl in theoretischer Hinsicht - also wollte ich mich mal anmelden, was sich allerdings nur dann problemlos gestaltet, wenn man bereits Inhaber einer MS Live-ID ist. Widrigenfalls muss man sich den magischen Passport zum Windows-Universum erst verdienen holen. Meiner lag schon seit mindestens 3 Jahren unbenutzt in der Ecke und der Grenzposten verweigerte mir erstmal den Zutritt - also flugs neu registriert, und schon stand mir das Reg-Formular offen.
Witzigerweise muss man mehrmals abhaken, keine Information von MS zu wollen (weder an meine E-Mail, noch an meine Postadresse und schon gar nicht an die Handynummer...) - dreimalige Nachfrage hält eben besser. Nach erfolgreich absolvierter Prozedur landete ich dann bei folgender fast Haiku-artiger Fehlermeldung zu landen:
Bad Request (Invalid Header Name)
Aight, zurück zum Start - diesmal erfolgreicher, und wie jeder Geheimagent erhalte ich nun neue Anweisungen:
Anweisungen: Eine E-Mail-Nachricht wurde erfolgreich an Ihren Posteingang gesendet. Folgen Sie zum Abschließen des Vorgangs den Anweisungen unten.
Höchster Sicherheitslevel! Ich hab doch gerade erst meine E-Mail bei der Live-Konto-Erstellung verifiziert. Also gut, hit me baby one more time! Und diesmal erfolgreich... also lasst euch nicht von der Registrierung abstufen, liebe Spieleentwickler - könnte ein sehr spannender Nachmittag werden.
Die neuen Ausgaben der deutschen Blog Charts bin ich einmal auf Platz 35 und einmal auf 60 gelandet; seit mehreren Monaten erstmals wieder haben die Top 100 insgesamt wieder mal an Links gewonnen, wie Robert schreibt. Markus Pircher hat sich ebenfalls Gedanken zum Thema Toplisten gemacht - Tenor:
Glaubwürdigkeit und Vertrauen erwirbt man sich nur durch Transparenz.
Dem möchte ich hinzufügen: oder durch den Anschein von Transparenz... denn die liegt auch bei Blogs immer im Auge des Betrachters.
Die 10hoch2 Reporter sind die Social Newsplattform des Stern, die von uns unter dem Motto 15 Piraten gegen 1000 Reporter recht früh geentert wurde. Nun fragt der Stern um die Meinung der p.t. Nutzerschaft:
Unter allen tausendreportern, die uns Ihre Meinung bis zum 11.11.07 senden, verlosen wir einen Trust SP-2993BI Radiowecker
für Ihren iPod. Die Dockingstation kann als Lautersprecher, Wecker und Radiowecker genutzt werden - und den iPod gleichzeitig noch aufladen.
Bräuchte man nur noch einen ipod, damit eine Beteiligung an der Umfrage auch Sinn macht - es soll ja nach wie vor Musikhörer geben, die keine erklärten Fans von Apples Vision eines tragbaren Players sind.
Phlow weist auf kostenlose Photoshop-Videolektionen hin, die der Galileo Verlag online gestellt hat - vor allem für PS-Einsteiger eine tolle und didaktisch gelungen aufbereitete Einführung in die wichtigsten Grund-Techniken der digitalen Fotobearbeitung.
In dieser Woche stellte Yoda sein Podcast-Debut online - es handelt sich um seinen ersten Versuch mit Garage Band. Besonders gut gefällt mir die Musikauswahl - und das Hochdeutsch am Ende wär gar nicht nötig gewesen, ich bilde mir ein, alles bestens verstanden zu haben. (Es geht doch um die Herstellung von Alpenkräutermarmelade, oder?)
Wie ich bei Yannick gelesen habe, veröffentlichte Nico Zorn dieser Tage ein kostenloses eBook zum Thema E-Mail und RSS-Marketing. Den Download-Link bekommt man nach Eingabe einer E-Mail Adresse (soviel zum Thema *fg*), wer seine Real-Life Wohnadresse hinterlässt und den Newsletter abonniert, hat die Chance auf eines von 50 Verlosungsexemplaren der gedruckten Version.
Die amerikanische Social-Plattform stellte vergangene Woche ihr neues Werbeprogramm vor. Wie Heise berichtet, soll Facebook Ads genau auf die demographischen Daten des Users zugeschnittene Werbung einblenden. Mit Microsoft, eBay, Coca Cola und Sony sind etliche große Werbebudget-Fische mit an Bord. Außerdem wird's zukünftig virtuelle Filialen diverser Brands geben:
Außerdem können bei Facebook die Unternehmen künftig eigene Seiten aufbauen, geht aus einer Mitteilung hervor. Wie die bisherigen Facebook-Mitglieder sollen die Unternehmen ihre Präsenzen mit Inhalten wie Texte, Fotos, Videos und Musik befüllen können. Die Facebook-Mitglieder können sich als "Fan eines Unternehmens" outen und zum Beispiel als "Social Ads" auch ihre Freunde automatisch über ihre Einkäufe auf dem Laufenden halten.
Goggi stellt anlässlich einer misslungenen Rezensions-Schnorr-Aktion einige sehr interessante Fragen zum Thema "Zukunft bezahlter Blogeinträge". In erster Linie geht's dabei um die Preisgestaltung:
Die bisherige Praxis ist die, dass der Kunde den Preis eines Blogs erst erfährt, nachdem sich der Blogger beworben hat. Das muss sich ändern. Der zahlende Kunde muss sich im Klaren sein, worauf er sich finanziell einlässt und dass er mit einem Budget von 500 Euro nicht 100.000 Leser erreicht wird.
Diesen Vorschlag halte ich für hochgradig sinnvoll - natürlich ist der Markt recht neu und die Preise müssen sich erst einspielen; dass Trigami konsequent gegenseitiges "Unterbieten" verhindert, halte ich für sehr sinnvoll - und 100 Euro für eine sorgfältig recherchierte Rezension oder einen Testbericht sind im Vergleich zu professionellen Usability-Tests und PR-Aktionen immer noch eine Okkasion.
Robert weiß, womit Facebook User ihre Zeit verbringen und fragt nach dem Stand der Blogroll, Knallgrau gewinnt den Staatspreis Multimedia, Frank Huber berichtet über aktuelle Lage der Tonträgerindustrie, Frank macht uns mit seiner neuen Linux-Kiste den Mund wässrig und ein neues Forum für Webmaster auf - und Wini kehrt weinseelig endlich wieder zum Bloggen zurück.
Georg Holzer erklärt, warum Zimbra in den kommenden Jahres zu Yahoos Ass im Ärmel werden könnte:
Zimbra ist ein recht jung - es wurde 2004 mit nur einem Ziel gegründet: Etwas gegen Microsoft Exchange zu tun. Also entwickelte man drauf los und nur wenig später gab es schon einen brauchbaren Messaging-Server, der seither ständig verbessert wurde. Das Produkt selbst wird an Geschäftskunden und ISPs verkauft, es gibt jedoch auch eine Opensource-Version.
Harte Zeiten für Microsoft im Anmarsch? Google bietet mit seinem Online-Office ein sehr kostengünstige Suite, Zimbra schickt sich an, Exchange zu verdrängen - ob Bill Gates da wohl dagegenhalten kann? Ich würde die Betriebssystem-Oberhoheit in diesem Kontext allerdings keinesfalls unterschätzen.
Wieviel Prozent des sichtbaren Screen-Spaces opfern die amerikanischen Blog-Großverdiener der Werbung? Serverdome stellte eine kleine vergleichende Studie an, die stark divergierende Placement-Anteile zeigt: John Chow liegt mit 27,86% an der Spitze, am wenigsten Werbung mutet mit 11,37% der Copyblogger seinen LeserInnen zu. Dagegen schau ich mit meinen 1000 Trigami-Eulen in 4 Monaten ja richtig arm aus
Nach heftigen Protesten in der Community entschieden sich die Entwickler, WordPress Deutschland 2.3 wieder ohne Linklift-Plugin auszuliefern. Ob und wie zukünftiges Sponsoring erfolgt, soll innerhalb der Community offen diskutiert werden. Frank will ob der vielen Wellen auf ein anderes Blogging-Tool umsteigen:
Zusammen mit all den anderen Aktionen wirft das alles kein gutes Licht auf WordPress. Man scheint das Gespür für die User bereits vor längerem verloren zu haben und schafft es nicht mal firmeninterne Probleme intern zu lösen ohne dabei öffentlich für großes Aufsehen zu sorgen. Wie ich bereits geschrieben habe, steht für mich der Wechsel der Blogsoftware auf dieser Seite bereits fest.
Dabei geht's längst nicht mehr nur um die LL-Affäre, sondern um das mehr als seltsame Verhalten der Betreiberfirma Automattic, die Wordpress Deutschland hintenrum ein Kuckucksei ins Nest legen möchten - sozusagen als "Dankeschön" für die bisherige Arbeit des Teams. Robert formuliert das recht unmissverständlich:
Keine Loyalität gegenüber dem Aufwand, den sich die Macher von Wordpress.de für mau gemacht haben, um eine lokalisierte WP-Variante auf die Beine zu stellen, ein Forum zu betreiben, das schon vielen Usern prima geholfen hat, und und und. Sorry, aber das ist unterirdisch respektlos und für mich ein Knackpunkt. Meine Bereitschaft steigt ungemein im ersten Ärger, dass ich Wordpress den Rücken kehre und mich Serendipity zuwende. Lieber einer kleinen, aber feinen Community anzugehören, als zu Automattic (die kommerzielle Firma, die auf Wordpress die Griffel draufhält). Natürlich kann man immer vom Regen in die Traufe kommen. Shit happens. Aber Automattic hat sich in den letzten Monaten immer mehr zu einem unsympathischen Haufen von Großkotzen entwickelt.
Ich hab meine Meinung dazu eh schon mal geschrieben: die LL-Sache find ich nicht weiter drastisch, wesentlich übler allerdings ist der Murks, den die Betreiber mit dem 2.3er Tagging und den vielen Plugin-Inkompatibilitäten angerichtet haben. Aktuell hab ich wenig Zeit für Softwaretests, aber mittelfristig werd ich mir gewiss Serendipity auch mal näher ansehen - Alternativen sind bekanntlich nie von Nachteil.
Zugegeben: wer im richtigen Leben einen Dacia fahren mag, das ist eine andere Frage. Für einen Hummer wär zweifellos eine noch größere Kreissäge notwendig gewesen. Massive Digitale "Schneidetechnik" im Einsatz! [via Werbeblogger]
In diesem Sinn - einen wunderschönen Wochenbeginn! Über Ihre Stimme bei den Blogger's Choice Awards freu ich mich immer noch wie das sprichwörtliche verzauberte Frosch, aber das ist eine anderes Märchen.
Die diversen Vor- und Nachberichte zum Barcamp vom vorigen Wochenende werden auf der zugehörigen Wiki-Seite gesammelt. Anscheinend waren so gut wie alle TeilnehmerInnen, die sich bislang schriftlich äußerten, ebenso angetan wie ich von unserer gemeinsamen Unkonferenz.
Meister BasicDopefreshtight war angetan vom "familiären" Rahmen und ebenso wie ich durchwegs zufrieden mit MS als Veranstaltungsort:
Es gab nur drei Räume für die Sessions (2x für ca. 40 und einmal für ca. 20 Personen), was automatisch dazu führte, dass man sich nicht zwischen 5 verschiedenen Themen entscheiden musste und die Lounge bot einen großen, offenen und freien Raum, um sich gemütlich mit mehreren Leuten an einen Tisch zu setzen und zu unterhalten - somit thumbs up für die Wahl der Höhle des Löwen (Microsoft Office ;)) als Veranstaltungsort! Insgesamt sehr rund alles, oberstes Regal!
Sebastian hab ich bereits bei der Vorveranstaltung kennen gelernt; und mal sehen, vielleicht gibt's ja bald auch regelmäßig pl0gbar-Treffen in Wien, oder wir legen das gleich mit weiteren Blögger-Treffen zusammen... beide Konzepte gehen ja stark in dieselbe Richtung. Hannes hat übrigens ein nettes Video online gestellt mit diversen Impressionen und Statements, geschnitten von Heinz, den ich nächstes Semester übrigens auch in meiner Publizistik-LV begrüßen darf... small world theory again:
Im Schriftbild fällt Nicoles Resümee knapper aus als im Video:
Kurzfassung: Barcamp Wien war "Sehr schän". Bitte mehr von der Sorte. Und: Es nächste Woche in München wird der komplette Gegensatz werden.
Roman ist wieder gesund und wohlbehalten zurück in d'r Schwiz, ich hoff wir sehen uns bald mal wieder. Demnächst an dieser Stelle mehr über die von Meister Yoda initiierte Gast- und Gastgeber-Autoren Plattform und nochmals ein Dankeschön ans Organisationsteam!
Markus findet, dass Duplicate Content durchaus auch seine reizvollen Seiten hat, Robert Treichler hinter-quiz-fragt Alice Schwarzer, Robert erklärt auf für mich sehr beeindruckende Art und Weise sein Blogger-Selbstverständnis, Grissemann scheint Werbung für deutsche Handys zu machen und die Viralmythen typologisieren wissenschaftliche Blogs: also wieder mal eine ganz gewöhnlich ereignisreiche Woche in Blogistan, das Sommerloch zeigt sich endgültig von herbstlichem Tatendrang in die Stränge gewiesen. Außerdem gibt's ein Jubiläum zu feiern: Tante Google ist anscheinend neun Jahre alt geworden.
Georg Holzer analysiert den Kauf der Messaging-Lösung durch Yahoo und kommt zu dem Schluss:
Zimbra als Werkzeug für höheren Marktanteil bei anderen Geschäften. Der Kaufpreis von 350 Millionen Dollar könnte sich so rechnen. Könnte ... Und irgendwann, wenn die nächste Gerneralrenovierung von Yahoo-Mail fällig ist, wird man wohl auf nur noch eine Codebasis bei seinen Messaging-Servern setzen - derweil hat man aber noch zwei.
Microsoft dagegen beißt kräftig in Facebook rein - ob sich das wirklich rechnet?
telepolis hat ein sehr lesenswertes Interview mit Johannes Eisenberg veröffentlicht: der Anwalt verteidigte die taz im Verfahren gegen den bekannten deutschen Berufskollegen Freiherr von Gravenreuth, der durch seine zahlreichen Abmahnprozesse einer Menge Webmaster viel Kopfzerbrechen bereitete:
telepolis: Herr Rechtsanwalt Eisenberg - Sie werden im Netz gerade als eine Art "Drachentöter" gefeiert, weil es ihnen gelang, den Freiherrn von Gravenreuth "hinter Gitter zu bringen". Wie ist Ihnen das gelungen - und wieso hat das vorher noch niemand geschafft?
Johannes Eisenberg: Ich weiß nicht, ob ich als 'Drachentöter' gefeiert werde. Ich hab' das noch nirgendwo gelesen. Und den Herrn Gravenreuth hab ich auch nicht hinter Gitter gebracht - er ist nur zu einem halben Jahr Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden, weil er die Domain der taz pfänden ließ, läuft aber weiter frei rum und kann weiter sein Unheil anrichten.
Passend zum Thema: hat man Sie etwa auch öffentlich diffamiert? Dann kann ich nur dringend zur Benutzung des abmahnr raten! [via Zweinull.cc]
Gibt's bei 9031.com, unter anderem ein Old-School Digitaluhr mit digital simuliertem mechanischem Zifferwerk... so wie wir's halt den 80ern am Nachtkasterl stehen hatten.
Am S-O-S SEO Blog gibt's eine imho sehr treffende und spannende Überlegung zum Thema Zukunft des Google Pagerank, Fazit:
Warum nicht für eine Domain nach außen einen fetten PR7 oder PR8 Balken anzeigen, wohl wissend, dass der echte PR nach Abzug der Steuern und Kauflinks gerade mal für PR5 reicht, und all die armen Link-Käufer und Mieter ihr Geld für völlig überschätze und in Wirklichkeit kaum spürbare Verlinkungen ausgeben lassen. Besser als echte Werte anzuzeigen und auch besser als keine Werte anzuzeigen. Denn in letzterem Fall würden die Webmaster und SEOs vielleicht neue Kriterien suchen und finden, die ihnen bessere Einschätzungen der Domain- und Linkwerte ermöglichten - damit würde die Manipulationsgefahr für Google wieder steigen.
Der Iceblog findet, dass in Google inzwischen verdächtig viele wikipedia-Ergebnisse auftauchen... und vermutet gar, dass bald Schluss sein wird mit den ganzen lästigen Webseiten, sozusagen Google als interne Suchmaschine der Wikipedia-Datenbank.
Comscore veröffentliche Nutzungsdaten über Social Networks in Deutschland - erstaunlicherweise liegt in dieser Untersuchung MySpace vor studiVZ: [via zweinull.cc]
Unique Visitors von Social Networks in Deutschland im Juli 2007
Quelle: comScoreMySpace: 3,7 Millionen
studiVZ: 3,1 Millionen
JUX.de: 2,6 Millionen
Piczo: 2,0 Millionen
StayFriends: 1,3 Millionen
Zum Wahlkampfauftakt der NPD in Niedersachsen musste die Extra3 Reporterin Olivia Jones erfahren, dass selbst die Spitzen der Partei einfach nicht wissen, warum man ihren Verein überhaupt braucht... könnte sich auf einer FPÖ-Wahlkampfveranstaltung wohl ganz ähnlich abspielen. [via FranzToo]
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Am 20. Oktober findet in Zürich das BlogCamp Switzerland 2-0 statt, und Michael hat für seine dortige Präsentation ein imho hochspannendes Thema ins Auge gefasst:
Unter dem Arbeitstitel "Copyright, Copywrong - Radikale Stimmen zum Urheberrecht" könnte ich mir vorstellen, anhand der zwei oben genannten Beispiele (Spooner und Tucker; ergänzt durch ein, zwei Personen des 20. Jahrhunderts, die sich auf diese beziehen) eine kurze Tour d'Horizont zu geben. Dabei konzentriere ich mich bewusst auf Personen, die vor der Entstehung des Internets gewirkt haben.
Michael hat das Thema zur Diskussion gestellt und möchte wissen, ob sich Blogger für derlei Geschichtsausflüge interessieren - ich werd's am 20. Oktober nicht nach Zürich schaffen, aber ich kann nur sagen: wenn's einen Blogcast gibt, dann schau ich mir den sicher an. Von radikalen Entwürfen kann man immer eine Menge lernen - und wider der Behauptung der Rechtskonservativen in Einzelfällen sogar etwas von der Geschichte.
Diese Woche flatterte eine Umfrage der mobilkom austria ins Haus - Kernaussage: Wiener sind im Umgang im Handys vertrauensseliger als die Bewohner anderer österreichischer Bundesländer:
Im Vergleich zu allen anderen Bundesländern legen die Wiener Handy-UserInnen am meisten Vertrauen an den Tag, wenn es um Anrufe mit unterdrückter Nummer geht: 78% der UserInnen nehmen Gespräche auch an, wenn sich der Anrufer nicht zu erkennen gibt. Auch beim Ausleihen des Handys gibt es einen Vertrauensvorschuss: 35% der WienerInnen können sich vorstellen, ihr Handy für mehr als nur ein spontanes Gespräch herzuborgen.
Das reicht österreichweit in beiden Disziplinen für Platz 1 - wer sich also ein Handy ausborgen möchte, der hat in der Bundeshauptstadt die besten Chancen.
Kurzfazit: mein bisher zweites Barcamp endete vor wenigen Stunden. Ich war noch mit Max, Michaela und einigen anderen Mit-CamperInnen auf eine Abschlussrunde im WerkzeugH und bin gerade dabei, die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke einzusortieren und zu verarbeiten.
Für die nächsten Wochen hab ich jedenfalls Stoff für eine ganze Menge Blogbeiträge - doch so extrem interessant Start-Ups wie Soup oder mixxt.de auch sein mögen: das aller-Spannendste an Barcamps ist für mich, Personen, die ich bisher nur virtuell kannte, endlich mal IRL (in real life) zu treffen. Den einen oder anderen und/oder Piraten kannte ich ja bereits - Roman aka Yoda hab ich allerdings zum ersten Mal getroffen. Wir hielten heute Nachmittag gemeinsam mit Max eine spontan-Session zum Thema "Wie bekomme ich mehr Besucher auf mein Blog ab?" - die Diskussion, die sich nach unseren SEO-Tipps ergab, war für mich persönlich eine ausgesprochen passender Abschluss für zwei Tage intensives New Media Networking. Ich freu mich jedenfalls schon aufs nächste Barcamp, vielleicht flieg ich Anfang November ja nach Berlin. Zum Fotografieren bin ich vor lauter Zuhören kaum gekommen, aber auf FlickR und Co. werden in den nächsten Tagen sicherlich massig Fotos auftauchen, die ersten Impressionen gibt's hier.
Michaela hat bereits ihre T-Shirt Analysen online gestellt, Robert resümmierte den ersten Tag und auf BrainR stehen die Ergebnisse des Workshops Wie kann man Blogs für jedermann/-frau benutzbar machen? Weitere Beiträge folgen mit Sicherheit in den kommenden Tagen
Das Microsoft Office versprühte weit weniger "Business-Charme" als befürchtet: dank des guten Wetters stand das Zen-Gärtlein durchgehend für Outdoor-Gespräche zur Verfügung, ausstattungstechnisch war die Location perfekt - und becatert wurden wir auch umfassend, also vielen Dank an den Sponsor und ganz speziell an Andi Schabus von Academic Relations.
Dass die Barcamps "selbstverwaltete" Veranstaltungen sind, bedeutet noch lange nicht, dass alle gleich viel zu tun haben. Also an dieser Stelle ein Triple Hip-Hip Thank You an das Organisationsteam Karin, Rolf und Michael - danke für dieses extrem leiwande Wochenende! Ich bin überzeugt davon, dass diese Unkonferenz über das aktuelle Wochenende hinaus noch massive erwünschte Nachwirkungen zeigen wird!
| 27. September 2007 | ||
| 19:00 | bis | 23:00 |
Am kommenden Montag wird das Wiener September-Barcamp auch schon wieder Vergangenheit geworden sein... doch bis dahin gibt's noch ein umfangreiches Programm zu absolvieren, getreu dem Motto der Veranstaltung idealerweise aktiv und passiv. Neu: am Donnerstag, den 27.9., also zwei Tage vor dem Barcamp bzw. morgen findet der plOgbar Stammtisch im werkzeugH statt.
Man kann dort "sich schon mal beschnuppern, Sessionideen auszutauschen oder sich über Weballerlei zu unterhalten. pl0gbars findet unregelmäßig und ohne Agenda statt." Mit anderen Worten: alles ist eine pl0gbar! wer vorsozialisiert, muss am BC nicht mehr soviele Visitenkarten einstecken, ich werd jedenfalls hinschauen, denn das werkzeugH ist sowieso immer einen Besuch wert. Das eigentliche Barcamp geht dann am Sa/So im Microsoft Hauptquartier über die Bill-Gates erprobte Bühne.
Die TeilnehmerInnenListe ist mittlerweile ganz schön umfangreich, wenn 50% der "Vielleichts" auftauchen, dann wird der Hunderter auf jeden Fall voll. Bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft genug Bier eingekühlt Platz hat.
Tja... Do&Co ist leider nicht auf der Sponsorenliste, Attila Dogudans Kebab wär schon ein Hammer gewesen, aber spannend wird's auf jeden Fall. Martin und ich haben unseren 17stündigen Vortrag bereits vorbereitet, die Letztversion der Begleitfilme wird noch geschnitten und von Neurosis vertont. Einziges verbleibendes Logistik-Problem: wie kriegen wir die 3 Blasmusikkapellen, den falschen Elefanten und das Schiff durch die Sicherheitsfenster des Microsoft Gebäudes? Und ist der Innenhof breit genug für den geplanten Raketenlaunch, der den ersten österreichischen Affiliate-Satelliten in die Googlesphäre schießen soll?
Vor einigen Tagen war ich mit Andi Schabus, bei Microsoft Österreich zuständig für Academic Relations, am Naschmarkt-Deli zum Mittagessen. Die dortigen Pastrami-Sandwiches (natürlich mit Roggenbrot) rocken gewaltig, und von Andi hab ich Infos bekommen über einige imho sehr interessante Praktika, für die interessierte StudentInnen gesucht werden.
Microsoft sucht PraktikatInnen, die Lust haben, neben oder nach akademischer ein nun corporate-Erfahrung zu sammeln - die Themenbereiche sind recht verschiedenen und reichen vom Marketing bis zum Mangazeichnenm, der Modus für die Bewerbung ist bei allen Praktika gleich:
Nach einem "Assessment-Tag" werden wir Ende Oktober unsere Praktikumsplätze für Februar 2008 an die besten KandidatInnen vergeben und alle Rahmenbedingungen (exakte Dauer des Praktikums, Stundenausmaß, Gehalt etc.) in Abstimmung mit der Praktikantin/dem Praktikanten festlegen.
Alle Praktika beginnen im Februar kommenden Jahres - unten sehen Kurzbeschreibungen, die vollständigen Beschreibungstexte verschicke ich auf Nachfrage gerne via E-Mail, einfach per Kommentar Bescheid sagen oder gleich direkt bei MS anfragen:
Bitte schicken Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben und CV) bis spätestens Anfang Oktober 2007 an Frau Barbara Kaindl unter: i-barbak [at] microsoft.com
(Beschreibungen laut Ausschreibungstext)
1. PraktikantIn für Customer Relationship Marketing
Im Zuge dieses Praktikums beschäftigen Sie sich mit dem Auf- und Ausbau von Customer Relationship Marketing speziell für die Zielgruppen IT-Professionals, Software-Entwickler und Geschäftsentscheider. Konkret erarbeiten Sie detaillierte Informations- und Kommunikationsanalysen pro Zielgruppe, die zu fundierten Empfehlungen für Kontaktstrategien im Bereich der Marketing Communikations führen.
PraktikantIn für Comic oder Manga Serie
Im Zuge dieses Praktikums entwerfen Sie eine Comic oder Manga Serie über die Developer und Plattform Gruppe bei Microsoft Österreich. Dadurch sollen die Highlights der Entwicklerszene festgehalten und auf humorvolle Weise an die Zielgruppe der Entwickler transportiert werden.
PraktikantIn für Academic Relations
Im Zuge dieses Praktikums sind Sie für die Ausarbeitung eines Online-Kommunikations- Konzepts verantwortlich. Dadurch sollen Microsoft Themen/Technologien der Zielgruppe Studierende zugänglich gemacht und eine Community aufgebaut werden.
PraktikantIn für die Education Abteilung
Im Zuge dieses Praktikums sind Sie für die Ausarbeitung, Entwicklung und den Launch des Microsoft Peer Coaching Programms in Österreich zuständig. Dieses Programm richtet sich an führende Lehrkräfte und stellt ein konkretes und erprobtes Maßnahmenpaket für die Professionalisierung der Lehrerschaft in innovativen Handlungsfeldern dar.
PraktikantIn zum Aufbau einer Partnerdatenbank
In Österreich arbeiten über 4000 Partner mit Microsoft zusammen. Dabei ist es wichtig, zu wissen welche Zertifizierungen, Trainingsangebote, Programme, Marketingaktionen etc. für die jeweiligen Partner relevant sind. Um unsere Partnerbetreuungs-Qualität weiterhin zu verbessern, wollen wir einige Reporting & Datenbanksysteme aktualisieren bzw. neu implementieren.
Also viel Erfolg für allfällige Bewerbung - ich denk, das ist ganz und gar nicht die schlechteste Möglichkeit, um Erfahrung zu sammeln. Auch wenn ich die Selbständigkeit keinesfalls mehr gegen eine Corporate Job eintauschen möchte: man muss ja erstmal rausfinden, was man später womöglich möchte oder auch nicht.