Die diesjährige ars electronica wählte Human Nature als verbindende Klammer des umfangreichen Festivalprogramms, im Fokus des traditionell hochkarätig besetzten Symposiums standen Biotechnologie und Cloud Computing. Da sich Linz in diesem Jahr mit dem ehrenvollen Titel "europäische Kulturhauptstadt" schmückt, bot sich den Besuchern auch abseits der medienkünstlerischen Leistungsschau ein breites Spektrum kulturellen Fast- und Slowfoods. Außerdem glaubt man gar nicht, wie uralt die digitale Medienkunst schon ist: 2009 feierte das ars electronica Festival sein 30jähriges Jubiläum
Meine persönlichen Highlights: Niklas Roys Afrika-Hoax und Xiao Qiangs Keynote Activism without organization über die chinesische Internet-Szene.

Diesen Beitrag weiterlesen »
Ohne die legendären TED-Talks wäre Internet-Fernsehen nur halb so spannend. Im Februar 2009 präsentierte Pattie Maes, die am MIT mit ihrer Forschergruppe "Fluid Interfaces" beforscht und entwirft ihre Version des Handys der Zukunft. Technologie wird nicht nur unsichtbar sein, sondern uns den "sechsten Sinn" verleihen, so die Vortragende. Das alles bliebe ziemlich theoretisch, wäre da nicht Pranav Mistry, ein Student, der im Video den praktischen Einsatz von projizierten Interfaces vorführt. Diese Demonstration von augmentierter Realität dürfte die TED-Besucher ziemlich beeindruckt haben: