Gestern präsentierte A1 in Österreich Samsungs zweite Auflage des Omnia-Smartphones: 65 Early Birds durften sich im A1 Shop in der Mariahilferstraße beim Launch-Event ihr Gratis-Exemplar abholen, Werner hat die Geschehnisse am mobilkom Blog verewigt. Wer nicht vor Ort war, bekommt hier noch eine Chance auf das derzeit avancierteste Windows Mobile Phone mit hoher Multimedia- und Office-Tauglichkeit.
Radio, 5-Megapixel Kamera sowie EDGE, UMTS, HSDPA, WLAN, GPS und 8GB Speicher (die sich via SD-Card um bis zu 32GB erweitern lassen) sind mit an Bord, der resistive Amoled-Touchscreen (800x480 Pixel Auflösung) und eine 5 Megapixel-Kamera komplettieren die umfangreiche Ausstattung. datenschmutz verlost 1 Samsung Omnia II - das Gerät ist in Österreich exklusiv bei A1 erhältlich und kostet derzeit mit Neuanmeldung €99,-.
Achtung: der Preis wird von A1 zur Verfügung gestellt (danke Alma!), das Omnia II ist simlocked. An diesem Gewinnspiel können ausschließlich Leserinnen und Leser mit österreichischer Postadresse teilnehmen!
Die jüngere österreichische Twitter-Vergangenheit zeigt: Nix ist fix! Seit einiger Zeit tauchen wie aus dem Nichts vorgebliche Journalistenpersönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Armin Wolf (@arminwolf), Martin Blumenau (@martinblumenau), Hans Dichand (@hansdichand), Armin Thurnher (@arminthurnher) und Dominic Heinzl (@dominicheinzl) vollkommen unvermutet auf der Micro-Blogging Bildfläche auf und sammeln Follower wie weiland Ashton Kutcher. Aber wie eine seit Montag die österreichischen Twitter-Gemüter erhitzende Diskussion zeigt: bei keinem der fünf genannten kann man sich sicher sein, ob tatsächlich die angegebene Person, ein Ghostwriter oder am Ende gar ein Spaßvogel twittert. Die Aufgabe lautet: wer am originellsten argumentiert, warum die 5 oben genannten Twitter-Accounts jeweils echt oder fake sind, gewinnt das Samsung Omnia II.

Also einfach mal überlegen, eventuell ein bisschen auf Twitter recherchieren - und die Ergebnisse kundtun. Armin Wolf und Thurnher, Martin Blumenau, Hans Dichand und Dominic Heinzl sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Welcher Beitrag der originellste ist, entscheidet der Autor dieses Weblogs nach rein subjektiven Kriterien - bei mehreren gleichwertigen Einträgen entscheidet das gute alte Los - und im Übrigen gelten die Standard-Teilnahmebedingungen für datenschmutz Gewinnspiel mit der Einschränkung, dass für die Teilnahme eine österreichische Postadresse erforderlich ist. Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung dieses Beitrags und endet am Donnerstag, 15.10. um Mitternacht.
Ich bin gespannt auf Beiträge zur Echtheit der österreichischen Journalisten-Twitter-Elite und harre der Beiträge, die da kommen!
Am Dienstag Abend trafen sich Wiener Mobilfunker erstmalig zum mobilen Montag. In anderen Städten ist dieser Branchen Jour Fix längst eine fixe Einrichtung, dass Österreich mit seiner hohen Mobilfunk-Durchdringung so spät dran ist, verwundert durchaus. Und obwohl die mobilkom Haupt-Sponsor ist, soll die Konkurrenz keineswegs ausgeschlossen bleiben. Die hohen Mini-Barcamp-artigen Erwartungen konnte der Abend für mich persönlich jedoch keinesfalls erfüllen - dass es mobile Applikationen gibt und Kunden gern jene Produkte kaufen, die ihnen Mehrwert bieten, ist schließlich hinlänglich bekannt
Aber egal - es geht ja ohnehin ums Networking, trotzdem: Kurze Impuls-Session real existierender Case-Studies mit anschließender Diskussion ergäben für den nächsten Termin auf jeden Fall ein spannenderes Format als eine nicht gerade ergiebige Podiumsdiskussion, die trotz Daddy D's redlicher Bemühungen nicht so recht Feuer fangen wollte. Ich habe jedenfalls die Gelegenheit genutzt und für die erste Ausgabe von datadirt's Field Recordings ein paar Videostatements eingefangen:
| 23. März 2009 | ||
| 19:00 | bis | 22:00 |
Bereits in 150 Städten treffen sich weltweit Mobil-Experten immer wieder montags zum Erfahrungsaustausch. Initiiert 2000 in Helsinki, der Heimatstadt Nokias, kommt der mobile Montag mit nur neun Jahren Verspätung dank eines engagierten Organisationsteams endlich auch nach Österreich. Im Rahmen der "mobile internet 2009" Konferenz lädt das MoMo Austria Team am 23. März ins NH Danube City Hotel in Wien (1220, Wagramerstrasse 21), dieses erste Treffen ist der Auftakt zur einer Veranstaltungsserie, die dem traditionell recht veranstaltungslosen Montag einen Teil seines Schreckens nehmen soll.
"Just another manic Monday," sangen die Bangles in den Achtzigern. Und Momo, so die Abkürzung des Mobile Monday, hieß die Hauptfigur des gleichnamigen Romans von Michael Ende. In der Tag hat die Veranstaltung ein wenig mit Fiktion bzw. deren optimistischer Schwester Vision zu tun:
MobileMonday (MoMo) hat in über 150 Städten weltweit eine globale Community mobiler Visionäre geschaffen – und ist nun ab 23.3.2009 endlich auch in Österreich zu Hause.
Was im Jahr 2000 in Helsinki klein begann, ist mittlerweile zu einer weltweiten Institution herangewachsen: MobileMonday ist ein Raum zum Netzwerken sowie zum Wissens-, und Erfahrungsaustausch für Pioniere, Experten, Forscher als auch Unternehmer in der mobilen Industrie - stets in entspannter Atmosphäre und immer an einem Montag Abend.
Der Event könnte zwar auch MoMoMo heißen, denn Hauptsponsor ist die mobilkom Austria. Dennoch soll der Konkurrenzkampf zwischen den Big Players an diesem Abend keineswegs im Vordergrund stehen, internationale Vernetzung wird dagegen groß geschrieben, so die Organisatoren:
Wir müssen alle an einem Strang ziehen, denn nur gemeinsam werden wir die mobile Industrie in Österreich weiterentwickeln und wachsen lassen können. Es liegt uns am Herzen internationale Gäste und Referenten aus anderen MoMo- Communities einzuladen.
Dass T-Mobile und die mobilkom an einem gemeinsamen Strang ziehen, kommt wohl nicht allzu häufig vor, doch das Organisationsteam ist in diesem Fall äußerst bunt gemischt:
Das MobileMonday Chapter in Österreich wird ehrenamtlich von Experten aus der Branche organisiert. Hierzulande besteht das Gründerteam aus sechs "MoMo-nauten": Aleksandra Schmid (Country Manager - MMS GmbH), Markus Kritscher (CEO - Melon Mobile), Philipp Nagele (Produkt Manager T-Mobile), Jörg Hotter (CEO - Blackbetty), Peter Höflehner (Unternehmer) und Mark Kramer (Forscher "Mobile Learning"). Finanziell ermöglicht wird der MobileMonday Austria durch Sponsoren. Unterstützt wird die Initiative im Jahr 2009 durch die Hauptsponsoren mobilkom austria und DIMOCO.
In der Tat sind neue Ideen für die mobile Wertschöpfungskette gesucht: die Tarife sind längst im Keller, an SMS verdienen die Betreiber auch nur mehr dank der jüngsten Zielgruppe und mittelfristig wird Sprachtelefonie ein Datendienst neben anderen sein. Insofern dürften die Networking-Gespräche im Anschluss an die Podiumsdiskussion "Landscape of the Mobile Industry in Austria" (unter anderem mit Reinhard Zuba (mobilkom Marketing) und Jochen Punzet (Paybox) sehr interessant verlaufen. Die Veranstaltung richtet sich keineswegs ausschließlich an Branchen-Insider, wie Aleksandra Schmid erklärt:
Es ist uns wichtig auch Experten und Sprecher aus nicht-mobilen Branchen anzuziehen, denn gerade die Sicht einer Agentur oder eines Handelsunternehmens das mobile Technologien anwendet, ist eine Chance für uns Mobilisten über den Tellerrand zu schauen und innovativ Probleme zu lösen.
Für Buffet und Drinks ist gesorgt, die Teilnahme ist gratis, die Veranstaltungssprache Englisch und die Platzanzahl begrenzt. Anmelden können sich Mobil-Interessenten auf www.mobilemonday.at - ich werden mir den ersten österreichischen MoMo jedenfalls nicht entgehen lassen.
Der Kampf um Marktanteile am Sektor der Smart-Lifestyle-Phones wird härter: Apple bekommt Konkurrenz durch den BlackBerry Storm, Palm hat auch so einiges in der Hinterhand. Falls sich ein Hersteller erbarmt und brauchbare Hardware für Android rausbringt, könnte ein weiterer Konkurrent die Arena betreten - nicht zu vergessen die neuen Windows Mobile Devices von HTC. Diesen Spot finde ich jedenfalls sehr gelungen:
Drauf gestoßen bin ich bei Max, der dazu schreibt:
Bin ja gespannt wie in den USA dieser Zweikampf zwischen Apple und BlackBerry weitergeht, das wird sicher noch brutaler!
Dagegen ist der A1 Fernsehspot direkt harmlos, kommt aber bei den Lesern von Crackberry trotzdem sehr gut an:
Visuell sehr nett geworden, trotzdem würde ich die Bedienung mit Drumstick nicht unbedingt empfehlen. Bei Neuanmeldung gibt's den brombeerigen iPhone Angreifer im A1 Shop ab 49 Euros.
Mit Getränkedosen konnte man bisher nicht telefonieren, und Handys halten zwar manchmal wach, schmecken aber dafür nicht übermäßig süß. Beides ändert sich auch durch eine aktuelle Kooperation zwischen A1 und Red Bull auch weiterhin nicht. Aber Red Bull Mobile User können ab sofort speziell gebrandete Handys mit spezielle Tarifen nutzen, um unlimitiert am RB-Portal surfen zu können. Eines der Handys sowie die gesondert erhältliche Action-Cam und das zugehörige Headset habe ich von der mobilkom zum Testen bekommen - hier ein Video über den Gadget-Park für Hardware-Sammler:
Seit zwei Tagen verwende ich nun den BlackBerry Storm als Primärhandy. Die Sprachqualität ist hervorragend, das Messaging funktioniert ähnlich slick wie am iPhone. Das Storm ist mein erster ernsthafter Versuch, mit einem tastaturlosen Handy über die Runden zu kommen, und das klappt bislang recht gut. Geradezu luxuriös fällt mit zwei Handys natürlich die Netzabdeckung aus: wo mein privater T-Mobile PDA auslässt, hat der A1 BlackBerry meist noch Empfang. Außerhalb von Ballungsgebieten liegt mit der HSDPA-Netzabdeckung die mobilkom aber zumindest in Oberkärnten und Osttirol sehr weit vorne.
Weiter unten folgen die ersten Praxiserfahrungen - vorweg nur soviel: nach langer Durststrecke ist der BlackBerry Storm endlich wieder mal ein Gadget mit echtem Geek-Faktor. Konnte sich BB in der Vergangenheit vor allem im Business-Sektor Lorbeeren einheimsen, so dürfte der Storm nicht nur berufliche Nutzer ansprechen, sondern auch im Lifestyle-Segment Boden gutmachen. Verfügbar ist das Gerät am März exklusiv bei A1, und zur Markteinführung gibt's ein Gewinnspiel, bei dem sich A1 sehr spendabel zeigt. Verlost werden 60 BlackBerry Storms, 5 davon inklusive 5 Jahres Gratis-Telefonie und Datendienste. Selber schuld, wer da nicht mitmacht - hier geht's zum Gewinnspiel.
Ich habe die Zugfahrt von Wien nach Lienz genutzt, um meinen Storm mit einer umfangreichen Softwareausstattung zu versehen: ganz oben in der To-Have Liste stehen bei mir diverse Social Media Clients. TwitterBerry verrichtet seine Microblogging-Tasks recht gut, der BB-eigenen Facebook-Client spielt seine Stärken vor allem beim Bild-Upload aus - leider kann man in der derzeitigen Version keine Kommentare zu den Updates der eigenen Freunde verfassen. Der mitgelieferte Browser liefert keinen Grund zur Klage, aus Gewohnheit verwende ich aber lieber Opera Mini, der problemlos am Storm läuft. Google Maps, ein FlickR-Uploader und diverse Chat-Clients komplettieren mein Programm-Portfolio. Gut gelungen ist bei Twitter und Facebook die System-Einbindung: Mini-Icons am Startscreen zeigen auf einen Blick, ob's Neuigkeiten in der eigenen Social Sphere gibt. An Hardware ist von Bluetooth über GPS bis HSDPA (via Qualcomm-Chip) alles vorhanden, was man sich von einem modernen Smartphone überhaupt nur wünschen kann:

Multimedia: Der hochauflösende und kontrastreiche Bildschirm ist beim Filmschauen naturgemäß ein enormer Vorteil. Sogar der eingebaute Lautsprecher überrascht mit vergleichsweise klarer Wiedergabe, allerdings verfügt der Storm praktischerweise aber auch über eine ganz gewöhnliche Mini-Buchse, mit der jeder handelsübliche Kopfhörer Anschluss findet und empfiehlt sich dank des für ein Handy äußerst rauscharmen Wiedergabe auch als mp3-Player. Die Kamera ist erstaunlich lichtempfindlich, die eingebaute LED sorgt in Innenräumen tatsächlich für sichtbare Aufhellung, was auch den Kamera-Aufnahmen zugute kommt. Sprachnotizen hält der Storm ebenfalls fest, via Micro-SD Karte lässt sich Speicherkapazität erweitern.
E-Mail Messaging: Vodafone bietet den Blackberry-Kunden ein Web-Gateway zum Einrichten der E-Mail, das klappte mit meinen diversen Mailboxen erstaunlich gut. Nach Eingabe von Username und Passwort erkannte das System alle weiteren Parameter der IMAP-Boxen, die in weiterer Folge als eigene Icons auf dem Gerät auftauchen. BlackBerry Messaging nutze ich nicht, was allerdings in der Praxis keinen großen Unterschied macht, da auch "normale" Messages aufs Handy gepusht werden. Der Standard-Client lässt sich flott bedienen, HTML-Newsletter werden sauber dargestellt - hier hat sich BlackBerry keinerlei Patzer geleistet. Lästig finde ich einzig, dass bei jedem Löschvorgang nachgefragt wird, ob die Nachricht lokal und am Server oder nur lokal in den Papierkorb wandern soll. Gerade beim Messaging zeigt sich übrigens das volle Potential der Touch/Klick-Kombination: das Markieren mehrerer Messages geht flüssig von der Hand, Fehlbedienungen lassen sich dank des Button-Highlightings nahezu komplett ausschließen.
Synchronisation mit dem Desktop: Die mitgelieferte Synchronisationssoftware stellt niemand vor Usability-Probleme und verrichtet unter Vista ihre Aufgaben völlig klaglos. Ich nutze Outlook zur Verwaltung von Kontakten und Terminen - damit gab's erwartungsgemäß keinerlei Probleme.
Akkukapazität: vollkommen ungewohnt im Zeitalter der Smartphones, ja geradezu auf positive Weise anachronistisch, ist die genügsame Leistungsaufnahme des Geräts. An einem Tag saugt man den Akku selbst bei umfangreicher Nutzung keinesfalls leer, außerdem lädt sich das Gerät mit dem beiliegenden Netzgerät recht flott auf. Wahlweise übrigens dank Standard-Mikro-USB auch am Rechner, idealweise an einem powered Hub, der ausreichend Saft zur Verfügung stellt.
Vergleich mit G1, MDA II und iPhone: Mit dem G1 muten Google und T-Mobile experimentierfreudigen Geeks ein halbfertiges Gerät zu, dessen Hardware garantiert keinen Designpreis gewinnt. Irgendwann wird Android vielleicht mal richtig brauchbar, bis dahin kommt mir das G1 wie ein iPhone für Arme vor. Einige Detaillösungen des Storm, etwa die gelungene Messaging-Oberfläche, erinnern durchaus an letzteres. Die Verarbeitung ist ebenso hochwertig, in punkto Bildschirmqualität schlägt der Storm derzeit jedes andere Smartphone. Mein Windows Mobile MDA reagiert weit behäbiger, und die BlackBerry-Oberfläche lässt sich zudem einfach intuitiver bedienen als das recht lieblos über Windows gestülpte Touch-Flow System.
Was fehlt noch? Zwei fehlende Features sind mir bislang negativ aufgefallen, die sich aber ohne weiteres via Software-Update beheben ließen. Zum einen vermisse ich am virtuellen Keyboard ein Äquivalent zu Cursortasten. Will man in bereits getippten Texten ein paar Zeichen zurückspringen, wird die Fummelei am Bildschirm recht mühsam. Und zum zweiten fehlt auch eine Art "Tab-Taste", mit der man wie von Browsern gewohnt von einem Eingabefeld bzw. Link zum nächsten springt, wäre nicht schlecht - anstelle des Soft-Keyboards könnte man dafür natürlich auch die
Vorläufiges Fazit: Unter allen aktuellen Smartphones ist das BlackBerry Storm derzeit mit großem Abstand mein Favorit. Der Screen-Klick ist der erste wirklich brauchbare Tastatur-Ersatz für Touch-Handys, der Bildschirm ist einzigartig scharf, hell und kontrastreich, die verfügbare Software arbeitet stabil und rüstet alle Zusatzfunktionen nach, die ich benötige. Dies plus die hochwertige Verarbeitung und die lange Akkulebensdauer machen den BlackBerry Storm für mich ziemlich unschlagbar.
Mit dem Touchscreen-Gerät Storm will BlackBerry nicht bloß Business-Kunden ansprechen: hochwertige Materialien, gute Verarbeitung und hervorragende Multimedia-Tauglichkeit sollen die Herzen von Geeks mit Lifestyle-Faible höherschlagen lassen. Und das Konzept geht voll auf: ich bin von meinem Testgerät, das ich vor kurzem von der mobilkom erhalten habe, schwer begeistert.
Den ersten Eindruck darf man bekanntlich nicht unterschätzen - und beim Storm klappert und scheppert einfach nix, man hat als User das Gefühl, ein hochwertiges Gerät in der Hand zu halten. Das beginnt bei den Tasten und setzt bei der Akku-Abdeckung aus gebürstetem Aluminium fort, die sich problemlos und ohne nervige Fummelei abnehmen lässt. Die Oberfläche ist selbsterklärend, der Touchscreen funktioniert hervorragend und wartet als Besonderheit mit einem "Screenclick" auf: Leichtes Berühren markiert Inhalte, drückt man fester, dann gibt der gesamte Screen leicht nach und sorgt so für Mausklick-Feeling. Die Software hatte in den ersten Tagen noch einige Bugs, die nach dem gestrigen Firmware-Update allerdings bereits behoben sind.
Selbstverständlich beherrscht der Storm das BlackBerry Messaging System, er kommt allerdings auch mit gewöhnlichen Pop- bzw. IMAP-Boxen zurecht. BlackBerry nutzt wie beim Bold und anderen Geräten weder S60 noch Windows Mobile sondern ein selbst entwickeltes Betriebssystem. Für gängige Services (Twitter, ICQ, Facebook und Co.) existieren diverse Clients - über die Software, Surf- und Multimedia-Tauglichkeit des Geräts werde ich demnächst berichten. Hier mal ein paar Detailaufnahmen des BlackBerry Storm:
Die ersten Tests überschlagen sich geradezu vor Enthusiasmus, so schreibt etwa CNET.de:
Dieses Smartphone könnte die nächste Revolution in Sachen Nutzerführung einläuten: Eine ClickThrough genannte Technologie bringt Multitouch eine Generation weiter. Tippen auf dem virtuellen Tastenfeld soll so perfekt klappen wie auf einer mechanischen Tastatur.
Mir ist gefällt der hochwertige Bildschirm, der sich sehr gut für die Videowiedergabe eignet - auch die eingebaute Kamera erfreut mit geringer Auslöseverzögerung und hoher Lichtempfindlichkeit. In Kürze folgen Erfahrungen aus meinem Blackberry-Praxistest.
Das neue A1 Netbook Q10air sorgt unter österreichischen Geeks für erhöhte Salivation: Intel-Atom CPU, 160GB Festplatte, 1024x600 Pixel-Display, UMTS/HSDPA, WLAN, LAN und Bluetooth an Bord: das sind durchaus beeindruckende Kenndaten. Werner Reiter hat mir diese Woche ein Testgerät geschickt, das die Frage klären soll: taugt das Q10 (für mich) als Laptop-Ersatz? Der Beantwortung dieser Frage gehe ich im folgenden Videopodcast nach.
Peter hat einen interessanten Nachtrag zum Binnen-I verfasst, Georg ist genauso gespannt auf Buddypress wie ich, Meral hat alle Nachberichterstattungs-Links zum Barcamp gesammelt, Helge zeigt sich ausgesprochen angetan vom brandneuen Essensliefer-Start-Up Mjam.at: aber kein Wunder, hier waren schließlich die Profis aus der Metalab-Ecke am Werk: mehr dazu in Kürze.
Froinde des 3. Lagers haben es schwer in diesen Tagen: wer ist das Original, wer die Kopie? Bei soviel FPÖ-BZÖ-Vielfalt kann man sich leicht vertun! Ich hab ja vor kurzem einen kleinen Morph gebaut, Franz Joseph geht einen Schritt weiter und hat einen genialen Vorschlag für alle Unentschlossenen: dann wählt doch einfach beide!
Hauptaufreger der Woche: MS verleibte sich Ciao ein. Das Shopping-Portal ist dank der umfassend genutzten Bewertungsfunktion zu einem der europaweit größten unabhängigen Einkaufsportale geworden - gewiss ein phatter Happen für Microsoft eCommerce Abteilung:
Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, übernimmt Microsoft das Verbraucherportal Ciao für 486 Millionen US-Dollar. Der US-Konzern will damit sein Angebot in den Bereichen Suche und E-Commerce in Europa deutlich erweitern. Der Konzern habe dazu vereinbart, die Ciao-Muttergesellschaft Greenfield Online zu übernehmen, dass erklärte der US- Softwarekonzern am Freitag in München. Das Softwareunternehmen legt demnach ein Angebot von 17,50 Dollar je Greenfield-Online-Aktie vor, insgesamt will Microsoft damit 486 Millionen Dollar (329 Millionen Euro) zahlen.
Der SOS-SEO Blog stellt Un.Co.Ver vor, ein kostenloses Tool zum Auffinden von Duplicate Content. Der Preis für die Grafik der Woche geht eindeutig an Mister Fridaynite: wer jetzt noch an deutschsprachige Social News Portale glaubt, dürfte ziemlich allein dastehen.
Bei eRecht24 geht's nicht um juristische Hilfestellung für arme Raverlein, sondern um die Tücken und Tricks der Online-Rechthaberei. Sören Siebert hat einige äußerst nützliche Tipps zur Impressumgestaltung zusammengetragen. Und Baynados SM-Show dreht sich keineswegs zum Dominas, sondern um Suchmaschinen News - die Themen dieser Woche lauten:
- Xing vs. Facebook mit Hilfe von Google
- SPD-Generalsekretär Heil twittert
- Microsoft plant Bookmarking Dienst Mashable berichtet
- Web 2.0 Studie Deutschland und USA im Vergleich
Manche Bands besingen Die perfekte Welle, Gerald Steffens schreibt auf SEO.de über den perfekten Link: er darf nicht zu dünn oder zu dick sein, muss schöne Augen und die richtige Oberweite haben... nö. Das war was anderes. Hier geht's um die folgenden Kriterien:
- qualitativ hochwertiger und vertrauenswürdiger Host
- Positionierung im Content-Bereich
- dauerhafte Platzierung, wandert nicht gleich in ein Archiv
- Umfeld/Inhalt sind thematisch passend
- keine Muster
Normalerweise bin ich's ja eher gewohnt, Gewinnspiele zu veranstalten (das hat mir schon damals bei der Mobilkom ziemlichen Spaß gemacht), aber diesmal stand ich auf der anderen Seite des Gewinnschalters: Gratis-Gutscheine.de, das Mekka für Gutschein Sammler, hat vor einer Weile ein Gewinnspiel veranstaltet - zum MacBook Air hat's nicht ganz gereicht, aber über den 100 Euro für meinen nächsten Amazon-Einkauf freu ich mich natürlich auch sehr: herzlichen Dank dafür[1. Und vielen Dank für die genauen Backlink-Instruktionen - alleine hätt ich das nie hinbekommen - nö, im Ernst: halte ich eher für kontraproduktiv.]! Kam sehr gelegen - seit gestern besitze ich zwei neue Wolf-Dieter Storl Bücher, etliche Akkus und ein passendes luxuriöses Ladegerät.
Im Büro werden keine Gefangenen gemacht - die Zeiten vergleichsweise harmloser E-Mail Späße sind vorbei, wenn der jahrelang schwelende Konflikt Sales vs. IT endlich offen ausbricht:
In diesem Sinne wünsche ich einen entspannten Restsonntag, bevor der Arbeitskrieg morgen wieder losgeht: mein Feed legt sich jetzt schlafen, und wir lesen uns am Montag - herzlichen Dank für Ihre kostbare Aufmerksamkeit
Wenn man schon (freiwillig?) dem allgemeinen iPhone-Hype entsagt, dann bleibt umso mehr Energie für die Schlacht an anderen Innovations-Fronten: denen widmet die mobilkom eine neue Seite, die als zentraler Hub für die Anbindung der freien Entwicklerszene fungieren soll. Hier werden also Spezifikationen zu offenen APIs publiziert und Programmierer, die mit Instant Messaging und SIP auf Mobiltelefonen herumspielen wollen, werden hier geholfen.
Um die Motivation der Teilnehmer zu steigern, koppelt A1 die Aktion an ein Gewinnspiel:
Kreative Köpfe werden nun aufgerufen, im Rahmen der A1 InnovationDays vom 29. August bis 1. September 2008 ihre Ideen zu verwirklichen und mit den Prototypen attraktive Preise zu gewinnen. Die Einreichphase für die Ideen startet am 3. Juli 2008.
Angeregt wurde die Idee nicht zuletzt durch die Policy großer Plattformen wie Facebook: anstatt die eigenen Schnittstellen zu hüten wie der Teufel seinen Schwefeltopf, entschied man sich fürs Crowdsourcing. Daraus entstanden eine Menge beliebter Games und Mash-Ups, und genau das ich auch die Idee der A1 Innovations Plattform:
Als Voraussetzung für die Teilnahme an den A1 InnovationDays genügen Kundenverständnis, Programmierkenntnisse und eine Portion Kreativität. Damit lassen sich verschiedene Dienste wie Sprachtelefonie, Text-Messaging und Video miteinander kombinieren bzw. mit zusätzlichen Elementen wie etwa Location-Informationen sinnvoll ergänzen. "Wir bieten Technologiebausteine, die ganz einfach zu bedienen sind. Damit wollen wir die freie Entwickler-Szene in Österreich aktiv fördern und ein Umfeld schaffen, in dem sie eigene Ideen verwirklichen können", beschreibt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services bei mobilkom austria und Vorstand Marketing und Customer Services, Telekom Austria TA, die Ziele der A1 InnovationDays.
Am 3. Juli begann die Einreichphase, bis zum 15. August werden noch Ideen gesammelt, am 1. September gibt A1 die Gewinner bekannt. Nett daran: es geht keineswegs darum, eine fertige Software hochzuladen, sondern lediglich um das Skizzieren einer Idee. Über die eingereichten Konzepte stimmen alle registrieren A1 UserInnen ab - die derzeitige Top-Idee, das Wearable SIP Videophone, liegt derzeit bei 179 stimmen: wer also eine gute Idee und viele Social Media Freunde hat, könnte durchaus noch den Hauptpreis abstauben.

Einzelne Projekte können dabei sowohl von Einzelpersonen als auch Teams bearbeitet werden und können während der gesamten Laufzeit durchstöbert und kommentiert werden: potentielle SIP-Jongleure finden dabei sicherlich die eine oder andere Anregung für eigene Service Sketches.